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Alten- und Pflegezentren

Service-Wohnen

Selbstständigkeit, Privatheit und Wahlfreiheit

Die meisten Menschen wünschen sich auch im Alter ein selbstständiges Leben, in einem Wohn- und Lebensumfeld, das ihnen sowohl Privatheit, als auch Kontaktmöglichkeiten und Unterhaltung bietet. Viele Senioren sind dabei aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen auf Hilfen angewiesen oder möchten sich im Alter den „Luxus“ erlauben, manche unangenehme Alltagspflicht anderen zu überlassen. Das Service-Wohnen vereint all diese Wünsche und passt sich an die Bedürfnisse der Senioren an.

Beim Service-Wohnen stehen die Privatheit, Selbstständigkeit und Wahlfreiheit der Senioren im Vordergrund. Die Senioren leben in altersgerechten Appartements mit barrierefreiem Duschbad. Das Angebot reicht dabei von Ein- bis Dreizimmerappartements mit und ohne Balkon. Ob und in welchem Maße die Senioren Unterstützung in Anspruch nehmen, entscheiden Sie dabei selbst. Individuell wählbare Dienstleistungsangebote erleichtern den Alltag der Mieter und können dazu- oder wieder abgebucht werden.

Die Zusatzleistungen reichen von der Reinigung des Appartements, über den Wäscheservice bis hin zur Gemeinschaftsverpflegung. Im Falle eintretender Pflegebedürftigkeit kann ein ambulanter Pflegedienst vermittelt werden. Darüber hinaus haben die Senioren die Möglichkeit, sich mit den anderen Mietern im Service-Wohnen auszutauschen oder an den zahlreichen kulturellen und jahreszeitlichen Veranstaltungen der nahegelegenen Pflegeeinrichtungen teilzunehmen.

Hausgemeinschaftsmodell

Einbeziehung der Bewohner in die Tagesgestaltung

Sowohl im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau als auch in den Seniorendependancen im Ronneburger Hügelland werden die Bewohner durch die Umsetzung des Hausgemein­schaftsmodells aktiv in die Gestaltung des Tagesablaufs einbezogen und in ihrer Selbstständigkeit gestärkt.

Vom Schälen des Gemüses für das Mittagessen bis zum Zusammenlegen der Wäsche, die Bewohner können sich aktiv an der Tagesgestaltung beteiligen und entscheiden dabei selbst, ob und auf welche Weise sie sich einbringen möchten. Durch die Einbeziehung der einzelnen Bewohner in die alltäglichen Abläufe, wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Zudem können die Bewohner ihre vorhandenen Ressourcen nutzen oder wieder aktivieren. Die Hausgemeinschaften bestehen aus überschaubaren Gruppen von zehn bis maximal zwölf Personen.

Im Mittelpunkt jeder Hausgemeinschaft befindet sich ein zentraler Wohn- und Speiseraum mit einer offenen Küche. Daran schließen sich die Einzimmer-Appartements der Bewohner an. Leben in Gemeinschaft, aber auch Rückzug und Privatheit werden dadurch ermöglicht.

Demenz

Spezielle Angebote für Menschen mit dementiellen Erkrankungen

In allen unseren Einrichtungen bieten wir Menschen mit Demenz und herausfordernden Verhaltensweisen auf sie zugeschnittene Wohn- und Betreuungsangebote. Deshalb beteiligen wir uns unter anderem an dem Projekt "Dementia-Care-Mapping", welches eine qualitative Verbesserung der Betreuung Demenzkranker zum Ziel hat. Neben einer fachlich fundierten Pflege kommt dabei auch der Organisation des Alltags und der Gestaltung des Wohnmilieus eine besondere Bedeutung zu.

In den Wohngruppen für demenziell erkrankte Menschen erfahren die Bewohner eine an die Häuslichkeit angelehnte Tagesstruktur, die ihnen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben soll. Zentral gelegene Wohnküchen dienen als Gemeinschaftsbereiche. Dazu sind die Wohnbereiche kleinräumig und gut überschaubar, bieten aber auch genügend individuelle Rückzugsmöglichkeiten. Dem häufig auftretenden Bewegungsdrang demenziell erkrankter Menschen, werden wir mit Rundläufen und geschützten Therapiegärten gerecht. Darüber hinaus finden in unseren Einrichtungen regelmäßig Veranstaltungen und Gemeinschaftsprojekte zur Erinnerungspflege und zum Gedächtnistraining statt – wie beispielsweise die Besuche des therapeutischen Clowns Pfleger Lustig, das Erinnerungstheater, das Lese-Projekt „Senfblätter“ oder das Gedächtnis- und Bewegungstraining „Bewegt gedacht“.

Neben unserem stationären Angebot, bieten wir im Wohnstift Hanau mit dem Wohnstift-Treff eine ambulante Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz an. Der Wohnstift-Treff findet jeden Montag von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Während dieser Zeit können die Angehörigen ihren Erledigungen nachgehen und wissen ihre Familienmitglieder gut bei uns aufgehoben. In der Gruppe erleben unsere Gäste gesellige Stunden und eine Abwechslung vom Alltag. Dabei berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Gäste und fördern ihre vorhandenen Fähigkeiten. Zum Betreuungsangebot gehören Gesellschaftsspiele, kreatives Gestalten, Erzählrunden, gemeinsames Singen, kleine Spaziergänge und der Besuch des Sinnesgartens. Die Betreuung und Begleitung der Gruppe übernehmen dabei geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter zusammen mit einer Pflegefachkraft. Im Anschluss an das Gruppenangebot haben die pflegenden Angehörigen die Möglichkeit bei einem gemeinsamen Mittagessen aus unserer hauseigenen Küche sich untereinander auszutauschen. Dabei können sie aus zwei Menüs wählen. Der Wohnstift-Treff ist ein niedrigschwelliges Angebot, bei dem die Kostenerstattung durch die Pflegekassen möglich ist.

Palliative Pflege

In Würde leben – auch in der letzten Lebensphase

Die Versorgung schwerstpflegebedürftiger und schwerstkranker Menschen, geht mit einer großen Verantwortung einher. Menschen in der letzten Lebensphase ein würdevolles Leben in Geborgenheit zu ermöglichen, ist das Ziel der Palliativen Pflege. Die Palliative Pflege verbindet eine multiprofessionelle Versorgung mit einer ganzheitlichen Betreuung und Begleitung. Dazu gehören neben den körperlichen Bedürfnissen, wie Schmerzfreiheit, auch die sozialen, emotionalen und spirituellen Bedürfnisse der Menschen. Daher ist eine optimale Schmerztherapie ebenso wichtig, wie die psychologische und emotionale Unterstützung der Bewohner und Angehörigen. Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Menschen stehen dabei immer im Mittelpunkt. So ist es unser Ziel, die Lebensqualität und Lebensfreude der Menschen zu erhalten und zu verbessern sowie ihr Leiden zu lindern und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Neben der Palliativ-Oase im Wohnstift Hanau, bieten wir auch in der Wohngruppe „Barbarossaquelle“ im Altenzentrum Rodenbach Palliative Pflege sowie die Versorgung schwerstpflegebedürftiger Menschen an.

Neurologische Erkrankungen

Fachpflegebereich für junge Menschen mit Behinderungen in der Phase F

Die Betreuung junger Erwachsener, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung pflegebedürftig geworden sind, ist eine besondere Herausforderung und bringt das persönliche Umfeld der Betroffenen häufig an ihre Grenzen. Unser Fachbereich „Junge Pflege“ im Altenzentrum Rodenbach ist spezialisiert auf Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Schädel-Hirn-Trauma im Alter von 18 bis 60 Jahren. Im multiprofessionellen Team planen wir gemeinsam eine den Bedürfnissen der Bewohner angepasste Pflege, Betreuung und therapeutische Begleitung, mit dem Ziel, ihnen ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Bewohner und das Miteinanderleben im Vordergrund.

Der Fachbereich „Junge Pflege“ ist integriert in das Altenzentrum Rodenbach, bildet aber eine eigene Einheit. Verteilt auf zwei Stockwerken befinden sich jeweils 15 Einzelzimmer. Die hellen, großzügigen und barrierefreien Zimmer mit eigenem Bad sind teilmöbliert und bieten bei einer Größe von 27 qm die Möglichkeit, den Raum individuell zu gestalten. TV- und Internetanschlüsse ermöglichen der jungen Klientel am Puls der Zeit zu bleiben. Die Einrichtung steht am Ortsrand von Rodenbach, direkt am Wald. Die Gehwege dorthin sind gut mit dem Rollstuhl zu befahren. Im Ort gibt es verschiedene Geschäfte. Friseur, Kiosk, Krankengymnastik- und Arztpraxis befinden sich im Altenzentrum, Fachärzte kommen regelmäßig ins Haus. Gute Kontakte bestehen zu den ortsansässigen Selbsthilfegruppen.