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Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

21Nov2017

Christina Herbig feierte 20-jähriges Betriebsjubiläum

„Dame mit besonderem Fable fürs Personal“

Geschäftsführer Dieter Bien gratuliert der Jubilarin Christina Herbig (Zweite von links) zum 20-jährigen Betriebsjubiläum zusammen mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Gesamtunternehmen - Dienstag, 21.11.2017
Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit zeichnete Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) Christina Herbig aus. Die Jubilarin ist seit Oktober 1997 in unterschiedlichsten Funktionen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises tätig. Erlernt hat die Jubilarin in den achtziger Jahren zunächst den Beruf der Krankenschwester, war im St. Katharinen Krankenhaus in Frankfurt, im Kreiskrankenhaus in Bad Homburg und in der Agnes Karll Schule der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt tätig. Dabei stieg sie aufgrund eines Lehrgangs zur Stationsleitung, zweier Weiterbildungen zur Lehrerin für Pflegeberufe und eines Studiums zur Diplom-Pflegewirtin in der Karriereleiter sehr schnell nah oben, war Lehrerin für Pflegeberufe und stellvertretende Schulleiterin. Und bevor sie im Oktober 1997 zu den Alten- und Pflegezentren kam, war sie Dozentin an verschiedenen Krankenpflegeschulen.

Von 1997 bis 1999 war sie Pflegedienstleiterin im Altenzentrum in Rodenbach, später dann Pflegemanagerin und Pflegebetriebsleiterin bzw. Geschäftsbereichsleiterin für Pflege und Personal für alle Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und damit Vorgesetzte aller Pflegedienstleitungen. Seit 2016 ist sie verantwortlich für die Personalentwicklung und die Projektsteuerung Altenhilfe in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

Auch während ihrer Tätigkeit in den APZ hat sich Christina Herbig umfangreich weitergebildet. Sie schloss ein Studium für Supervision und Coaching an der Fachhochschule Frankfurt (University of Applied Sciences) und ein Fernstudium zur Personalentwicklung mit dem Master of Arts an der Technischen Universität in Kaiserslautern erfolgreich ab. Geschäftsführer Dieter Bien bezeichnete die Jubilarin „als Dame mit einem besonderen Faible fürs Personal“ und bedankte sich für die engagierte, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

21Nov2017

Yvonne Lach 35 Jahre im Wohnstift in Hanau tätig

Zlate Catic für 25-jährige Tätigkeit als Altenpflegehelferin geehrt

Unser Bild zeigt die Jubilarinnen Zlate Catic (vordere Reihe, rechts) und Yvonne Lach (vordere Reihe, links), die Neuen und die APZ Verantwortlichen Robert Steingrübner, Dieter Bien und Belinda Schmidt (hintere Reihe von links) sowie Stephanie Kaprol (Zweite Reihe, links)
Wohnstift Hanau - Dienstag, 21.11.2017
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass beim Tag der Mitarbeiter neue Kolleginnen und Kollegen besonders begrüßt und langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Auszeichnung erfahren. Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner konnten zusammen mit der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol zwei besondere Auszeichnungen für langjährige Tätigkeiten im Wohnstift in Hanau vornehmen. Ein großes Betriebsjubiläum feierte Yvonne Lach aus Erlensee, die 35 Jahre im Wohnstift als Hauswirtschaftshelferin tätig ist. Aber nicht nur dies: Mit ihrer netten Art sorgt sie als Verantwortliche des Kiosk für zufriedene Bewohner und Gäste, hat dabei immer ein freundliches Wort für die Kunden parat. Geschäftsführer Dieter Bien lobte ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement. Seit 25 Jahren ist Zlate Catic aus Hanau als Altenpflegerin im Wohnstift tätig. Die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol erwähnte bei ihrer Laudatio das große Verantwortungsbewusstsein der Jubilarin und die herausragende Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und den Verantwortlichen des Wohnstifts.

Während des Tages der Mitarbeiter wurden auch neue Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Neu im Team der Hanauer Senioreneinrichtung an der Lortzingstraße sind die Pflegefachkräfte Caroline Spahn aus Hanau und Aysegül Yücesan aus Bad Vilbel, ferner die Pflegehelferinnen Sanja Jovanovic aus Mühlheim und Jessica Krohe aus Nidderau sowie die Krankenpflegehelferin Bozena Sigda aus Bruchköbel. Für die APZ- Service GmbH sind zukünftig Nicole Gruber aus Erlensee als Vorarbeiterin der Reinigung und Touria Makroud aus Hanau als Hauswirtschaftshelferin im Einsatz. Erfreut zeigte sich Geschäftsführer Dieter Bien über die zahlreichen neuen Auszubildenden. Den Beruf des Altenpflegers bzw. der Altenpflegehelferin wollen Danijela Arezina, Charmaine Pohle und Johannes Schömbs aus Hanau erlernen. Die Ausbildung als Altenpflegehelfer bzw. Altenpflegehelferin begannen im Wohnstift Lena Arfert aus Großkrotzenburg und Jannina Laue aus Bruchköbel sowie Joanna Dlugaiczyk und Patrick Kirberg, beide aus Hanau.

16Nov2017

Ein Pavillon für mehrere Zwecke

Regina Pucher vom Kreisruheheim Gelnhausen für ihre Idee ausgezeichnet

Unser Bild zeigt (von rechts nach links) Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, die Ideengeberin Regina Pucher und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 16.11.2017
In den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens. „Beim betrieblichen Ideenmanagement werden eine Menge teils sehr interessanter Vorschläge abgegeben“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der beim Tag der Mitarbeiter eine Idee auszeichnete.

Von der Mitarbeiterin Regina Pucher des Kreisruheheims in Gelnhausen hat ein Vorschlag bei der Kommission des betrieblichen Ideenmanagements Beachtung und Anerkennung gefunden, der für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Besucher der Senioreneinrichtung in der Holzgasse (Oberstadt) gleichsam einen Nutzen bringen wird. Die engagierte Betreuerin, die bereits bei den verschiedensten Veranstaltungen mit kreativen Ideen für die Programmgestaltung auffällt, hat sich dafür eingesetzt, dass ein Pavillon angeschafft wird. Dieser Pavillon soll einen mehrfachen Zweck erfüllen, so die Vorstellung der Ideengeberin. Der Pavillon soll nämlich nicht nur bei Veranstaltungen in und vor allem vor der dem Anna-Hühn-Haus Schutz vor Sonne und Regen bieten, er soll auch so ausgestattet und platziert werden, dass er als konstante Überdachung im Eingangsbereich des Anna-Hühn-Hauses dient. Dabei soll er, wenn nötig, in die anstehenden baulichen Maßnahmen integriert werden. Für diese Idee „der wetterfesten Unterstellmöglichkeit“ im Eingangsbereich der Einrichtung hat Regina Pucher von Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt einen Gutschein erhalten, der auch den Besuch der Toskana-Therme in Bad Orb beinhaltet.

16Nov2017

Zwei Jahre Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau

Erinnerungscafé

Die Mitarbeiterinnen mit Beatrice Weimann-Schmeller (Bildmitte) und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 16.11.2017
Zwei Jahre ist die Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau alt. In den zwei Jahren wurden 75 Gäste versorgt, die an einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung gelitten haben. Ihnen wurde in der Palliativ Oase in der letzten Lebensphase ein würdevolles Leben in Geborgenheit ermöglicht,, so die Zielsetzung der Einrichtung, die am 1. Dezember 2015 eröffnet worden ist. Das Jubiläum dieser außergewöhnlichen Einrichtung im Wohnstift in Hanau wurde nunmehr in einer besonderen Form mit einem Erinnerungscafe‘ begangen. Der neue Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, die Ethikbeauftragte der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und evangelische Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller und die Mitarbeiterinnen der Palliativ-Oase hatten Angehörige, Hinterbliebene und Freunde der in dieser Zeit versorgten Gäste eingeladen, um eine kleine Rückschau zu halten und die Zeit der Versorgung in der palliativ Oase Revue passieren zu lassen. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger: „Wir sind sehr stolz, schwer- und schwerstkranken Menschen ein solches Angebot unterbreiten zu können.“ Und mit Blick auf die zahlreich erschienenen Besucher betonte Hemberger, „Ihre Angehörigen und Freude haben bei uns professionelle Begleitung erlebt“. Für die Ethikbeauftragte Beatrice Weimann-Schmeller, die in einer emotionalen Rede an die vergangenen zwei Jahre erinnerte, war die Begleitung der Gäste in der Oase mit unterschiedlichen Empfindungen jedes einzelnen verbunden.

Stolz waren der Einrichtungsleiter und die Ethikbeauftragte aber nicht nur auf das Angebot der Versorgung schwerstkranker Menschen, sondern auch auf diejenigen, die dieses Angebot in den beiden Jahren umgesetzt hatten: Die Palliativ-Ärzte, allen voran Dr. Maria Haas-Weber, und der Förderverein „Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. Hanau“, die AG Hospiz, vertreten beim Erinnerungscafe‘ durch die Fachbereichsleiterin Anette Böhmer, und vor allem die Mitarbeiterinnen der Palliativ Oase, Katrin Larnig, Daliborka Arenzina, Vanessa Güclü, Kornelia Laaß und Susanne Lind. Letztere hatte zusammen mit Vanessa Güclü die Aufgabe übernommen, den Besuchern des Erinnerungscafés zu berichten, für was sich die Mitarbeiterinnen bei der Versorgung der Gäste Zeit genommen hatten. Lind: „Wir hatten vor allem die Zeit, Ihre Angehörigen kurz zu begleiten“.

Auf die Initiative der Mitarbeiterinnen und der Ethikbeauftragten Beatrice Weimann-Schmeller war auch die Gestaltung des Erinnerungscafe‘ zurückzuführen, übrigens ganz der Situation angebracht: Auf einem Tisch stand eine Osterkerze, die während der Erinnerungsstunde angezündet wurde, dazu Kerzen, rote Rosen- der Anzahl der Verstorbenen entsprechend-, sowie Schmetterlinge als Synonym für die Auferstehung und das Leben. Und auf dem Tisch lagen zudem Karten mit den Namen der Verstorbenen, die zudem verlesen wurden. Übrigens: Die Angehörigen und Freunde konnten diese Erinnerungsutensilien auch mit nach Hause nehmen.

Neben diesen Utensilien werden ihnen sicherlich auch die Worte der Ethikbeauftragten Weimann-Schmeller in bester Erinnerung bleiben: „Wir haben in der Palliativ Oase im wahrsten Sinne des Wortes „palliativ“ Schwerstkranke „ummantelt“, ihnen gute Medizin und gute Pflege gegeben.“

12Nov2017

Engel fragt: HR filmt bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Thema Freundschaft

Im Fokus der Kameras: Hedwig Schneider und Margot Kreuzer
Gesamtunternehmen - Sonntag, 12.11.2017
Zu kleinen Fernsehstars bei einem wichtigen Thema werden vier Bewohnerinnen der Einrichtungen der Alten- und Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises in Neuberg und in Limeshain am kommenden Dienstag, 14.11. 2017, 21:45 Uhr. Die Rede ist von Ingrid Wiesbach von der Senioren-Dependance in Neuberg und von Margot Kreuzer, Hedwig Schneider und Gertrud Knöß von der Einrichtung in Limeshain. Die vier Damen werden in der bekannten HR-Sendung „Engel fragt“, die sich mit Themen rund um Ethik und Religionen beschäftigt, über ihre Erkenntnisse zu ihren Freundschaften in den stationären Pflegeeinrichtungen berichten. Die Aufnahmekamera des HR stand übrigens in der Einrichtung in Limeshain.

Und die vier Bewohnerinnen präsentierten sich wie „alte Fernsehhasen“, denen wie ihren großen Vorbildern ab und an dennoch „Lampenfieber“ anzumerken war. Die erste Aufnahme war in der Hausgemeinschaft B. Kurz vor dem Mittagessen war am Tisch in der Küche Kartoffelschälen angesagt. Hedwig Schneider und Margot Kreuzer sprachen über vergangene Zeiten auf dem Kartoffelacker, als viel Gemeinschaftssinn notwendig war, um die Kartoffel rechtzeitig in die Keller zu bringen. „Dabei entwickelten sich richtige Freundschaften“, wusste Margot Kreuzer zu berichten.

Die Klappe zur zweiten Szene fiel im Zimmer von Hedwig Schneider, die unmittelbar neben Margot Kreuzer ihr Domizil gefunden hat. Hier berichteten die beiden Damen, dass sie sich gut verstehen, eigentlich alles erzählen und im Haus viel gemeinsam unternehmen. Ausdruck einer intensiven Freundschaft eben. „Wir sind wie das doppelte Lottchen“, so Hedwig Schneider.
Anschließend ging‘s zum Mittagessen. Die Kartoffeln schmeckten. Gesprächsstoff waren die Männer. Allerdings saß keiner am Tisch.

An diesem Fernsehtag hatte „das doppelte Lottchen“ keine Mittagsruhe. Gefilmt wurde nunmehr der Dialog der beiden auf einer Bank im Sinnesgarten der Dependance. Thema das letzte Fest, an dem sich beide gemeinsam „köstlich amüsierten“. Und: Das Aussehen war ebenfalls Thema. „Wir sind nicht so schön, aber das macht nichts, wir passen aber gut zusammen“, so Hedwig Schneider schmunzelnd zu ihrer Freundin. Zwei Damen also, die sich gesucht und gefunden haben.

Und nunmehr gemeinsam ihren Lebensabend verbringen. Hedwig Schneider will nicht mehr umziehen und bis zum 90. Geburtstag („solange habt ihr mich hier noch“) in der Dependance wohnen bleiben, auch wegen der Freundschaft zu ihrer Freundin. Heute zählt sie 82 Lenze, ihre Freundin ist 85 Jahre alt. Intim wurde es dann, als Margot Kreuzer, die im Rollstuhl sitzt, ihrer Freundin ein Fotobuch vom letzten Geburtstag zeigte. Im Fokus kleinere und größere Geschichten von den Enkelkindern.

Auch Ingrid Wiesbach hat in der Dependance in Neuberg „eine echte Freundschaft“ geschlossen, wie sei im Interview mit HR-Redakteur Sascha Mache bestätigte. Die Frage wie es dazu kam, beantworte die Bewohnerin unzweideutig: Gemeinsame Interessen. „Wir mögen uns und wir brauchen uns.“ „Wir haben immer etwas zu reden und uns zu erzählen“, sind Worte, die dies untermauern. „Wichtig für eine echte Freundschaft ist Vertrauen“, so Ingrid Wiesbach, die 33 Jahre in Hanau wohnte und nunmehr ihren Lebensabend in unmittelbarer Nähe ihrer Tochter in Neuberg verbringen will. Apropos Tochter: Auch die Kinder und Enkelkinder von Ingrid Wiesbach und ihrer Freundin haben die älteren Damen gegenseitig ins Herz geschlossen. Ebenfalls eine ideale Grundlage, dass diese Freundschaft lange hält.

Natürlich rückte ab und an auch die Senioren-Dependance selbst und das Alltagsleben in der Einrichtung in den Fokus des HR. Außenaufnahmen wurden gemacht. Die Bewohnerin Gertrud Knöß ist beim Gießen der Blumen gefilmt worden. Und Einrichtungsleiter Michael Mandt wird im Arbeitsgespräch mit seinen Mitarbeiterinnen Anja Link und Claudia Krämer ein Stück APZ-Fernsehgeschichte schreiben.

Der Einrichtungsleiter kommt abschließend ebenfalls zum Thema Freundschaft zu Wort. Aus der Studie der Alten- und Pflegezentren sei zu ersehen, dass Freundschaften in einer Seniorenrichtung außerordentlich wichtig sind. Soziale Beziehung nennt man das. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern komme die Aufgabe zu setzen, Impulse zu geben, damit Freundschaften entstehen und Kontakte sich entwickeln können, gerade auch bei solchen Bewohnern, die große Zurückhaltung an den Tag legen.

10Nov2017

Weinfest im Altenzentrum Rodenbach

Georg Grüning zum Weinkönig gekürt

Der Weinkönig Georg Grüning nahm auf seinem Thron Platz
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 10.11.2017
Viel Spaß hatten die Bewohner und deren Angehörigen beim Weinfest im Foyer des Altenzentrums Rodenbach. Das hing nicht nur damit zusammen, dass die entsprechende Musik gespielt wurde. Die Musik regte auch die Stimmung an. Und bei Zwiebelkuchen und gutem Wein wurde gesungen, getanzt und geschunkelt. Die Lebensfreude und die Geselligkeit waren entsprechend groß. Gute Laune verbreitete sich zudem, als die Wahl des Weinkönigs anstand. Es ging nicht so sehr um Schönheit, sondern mehr um Wissen und Einschätzung, ganz wie beim großen Vorbild, der Wahl der deutschen Weinkönigin bzw. des deutschen Weinkönigs, die es inzwischen auch gibt. Die Besucher des Weinfestes mussten nämlich den Inhalt einer großen Weinflasche schätzen. Diese Weinflasche war gefüllt mit Korken. Georg Grüning, Bewohner im Wohnbereich 1, hatte den besten Überblick und verfehlte bei seiner Schätzung die Anzahl der Korken nur um zwei. Die Flasche enthielt 228 Korken, Grüning schätze 230. Damit stand fest, dass der Bewohner des Wohnbereichs 1 neuer Weinkönig des Altenzentrums in Rodenbach ist. Groß war der Applaus, als der Weinkönig auf seinem Thron Platz nahm. Der neue Weinkönig war so gerührt von der Kür, dass im Tränen in den Augen standen.

09Nov2017

Ilona Schwind und Helena Bielanowicz haben 55 Jahre zum Wohle der Bewohner gewirkt

25 Neue, davon 14 Auszubildende als Pflegefachkräfte bzw. Pflegehelferinnen

Unser Bild zeigt die beiden Jubilarinnen Helena Bielanowicz und Ilona Schwind mit den Neuen im Altenzentrum Rodenbach. Begrüßt wurden sie von Belinda Schmidt, Pia Munjic, Dieter Bien und Robert Steingrübner (hintere Reihe)
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 09.11.2017
Groß war das Dankeschön für Ilona Schwind und Helena Bielanowicz vom Altenzentrum Rodenbach beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Verständlich. Beide haben zusammen über 55 Jahre zum Wohle der Bewohner im Altenzentrum Rodenbach gearbeitet, davon lona Schwind 30 Jahre als Pflegefachkraft und Helena Bielanowicz 25 Jahre als Pflegehelferin. Pia Munjic, Pflegedienstleiterin im Altenzentrum in Rodenbach, lobte in ihrer Laudatio Helena Bielanowicz als eine Mitarbeiterin, die immer ein offenes Ohr für die Bewohnerinnen und Bewohner hat. Erholung suche die Jubilarin bei Reisen in die Türkei und nach Ägypten. Halt habe sie bei ihrer großen Familie, wozu nicht weniger als acht Enkelkinder gehören. „Ilona Schwind, die bis 2003 in der Krankenhaus-Station tätig war, jetzt im Wohnbereich 6 aktiv ist, gehört zu den eher ruhigen Zeitgenossinnen, ist aber eine sehr zuverlässige Arbeitskraft“, betonte Pia Munjic.

Beim Tag der Mitarbeiter begrüßten Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt sowie Robert Steingrübner und die Pflegedienstleiterin Pia Munjic auch die neuen Mitarbeiterinnen der Senioreneinrichtung in Rodenbach. Neu im Pflegeteam des Altenzentrums sind die Physiotherapeuten Jenni Stickel und Sabine Meister-Dittrich, die Pflegefachkräfte Gülistan Isik, Christina Long, Jaqueline Giesel und Hirut Tessema sowie die Pflegehelferinnen Vina Renee Herzog und Sieglinde Winterer sowie die Hauswirtschaftshelferinnen Mariana Palagova und Silvia Liedtke. Als Auszubildende zur Altenpflegerin wurden Kimberly Ann Baily, Leyla Caprak, Tugba Deniz, Natalie Eckert, Eilyn Gabor, Laura Grasmück, Barbara Haddad, Selina Horum, Semira Kiran,Tanja Kretschmann, Katharina Wasilka und Andre Franke sowie die Auszubildenden für den beruf des Altenpflegehelfers, Andre Tornow und Fahrettn Isik, begrüßt. Als Lehrerin für rechtskundlichen Unterricht und Datenschutzexpertin begrüße Monika Bernd, die Institutsleiterin Ausbildung,die Hanauerin Monika Zimpel.

„In den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises, insbesondere auch in der Einrichtung in Rodenbach, wird auf die Ausbildung von Nachwuchskräften einen großen Schwerpunkt gelegt“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der darauf verwies, dass die neuen Auszubildenden sich einen attraktiven Arbeitsgeber ausgesucht hätten, der in den verschiedensten Berufen vielfältige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Laut der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt ist der Tag der Mitarbeiter mit Ehrungen und der Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

08Nov2017

Soziale Vernetzung der Kita Francois Gärten mit dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Applaus für den Obsttellertanz

Unser Bild zeigt die Kinder mit Regina Möller, Annette Hofmann und Ludmila Knodel (von links nach rechts)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 08.11.2017
Viel Applaus ernteten Kinder der Kindertagesstätte der Francois-Gärten von den Bewohnern des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Die Kinder der Kita im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten hatten sich aufgemacht, um die Bewohner der nahegelegenen Senioreneinrichtung an der Rückertstraße 3 zu erfreuen. Mitgebracht hatten die elf Kinder zwischen drei und sechs Jahren ein russisches Märchen und einen Obsttellertanz, bei dem ein Apfel, eine Birne, eine Banane und Trauben während des Tanzes auf einem in der Mitte des Tanzkreises stehenden Teller abgelegt wurden. Den Tanz und das Märchen hatte mit den Kindern Annette Hofmann einstudiert. Sie ist Gruppenleiterin im Kindergarten. Ebenfalls anwesend und interessierte Betrachterin der Tänze und der Schauspielkunst war Regina Möller, Leiterin des Kindergartens. Am Klavier begleitet wurden die jungen Tänzer und Schauspieler von Stephan Herget, Betreuter der Bewohner des Stadtteilzentrums und vor allem Initiator der Aktion „Kunst und Kultur erleben“, in deren Rahmen der Auftritt der Kindergartenkinder im Foyer stattfand.

Übrigens: Angeregt hatte den Besuch die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, die auch zukünftig eng mit den Kindergärten der Stadt zusammenarbeiten will. Ihre Anregung war unter dem Motto „Soziale Vernetzung“ bei den Verantwortlichen der Kindertagesstätte der Francois Gärten erneut auf fruchtbaren Boden gefallen.

06Nov2017

Als Dankeschön: Kunst und Kultur erleben

Geschäftsführer Dieter Bien: „Sie sind etwas Besonderes“

Das Vocal-Ensembles sorgte für einen musikalischen Leckerbissen für die Ehrenamtlichen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises
Gesamtunternehmen - Montag, 06.11.2017
Ein großes Dankeschön in einer besonderen Form erhielten die ehrenamtlich Tätigen in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ). Im alten Landratsamt in Hanau, in dem mit dem Statteilzentrum eines der zwölf Einrichtungen seinen Sitz für betreutes Wohnen hat, war Musik und Malerei angesagt. Motto: Kunst und Kultur erleben. Das Vocal- Ensemble mit Stephan Herget, einem Betreuer im Stadtteilzentrum, Albert Hofmann, Diana Mause und Jenny Kuleza erfreuten mit Liedern der Renaissance, also mit Musik, die vor 500 Jahren besonderen Anklang fand. Der Chor mit den vier Musikerinnen und Musikern sang zwei Lieder von Jon Dowland. Bei „Come again“ und „Fine knacks für Ladies“ handelte es sich um zwei Liebeslieder, die um 1590 entstanden. Zudem war vom Chor das bekannte Lied „An die Musik“ von Franz Schubert zu hören. Das eigentlich solistische und romantische Stück war eine Hommage an die holde Kunst und wurde an diesem Abend für die zahlreich erschienen Ehrenamtlichen und die anwesenden APZ - Führungskräfte Dieter Bien, Reinhard Walz, Stefan Sorber, Robert Steingrübner, Mario Pizzala, Michael Mandt, Mares Rabe und die Hausherrin Ludmila Knodel als Version für Chor und Klavier dargeboten, wobei Stephan Herget am Klavier spielte.

Apropos Kunst: Die Aktionskünstlerin Nirava Becker mit Studienaufenthalt in Nicaragua und eigener Werkstatt und eigenem Ausstellungsraum in Großkrotzenburg gestaltete in fünf Minuten zu improvisierter Musik am Klavier von Stephan Herget ein 160x140 m großes Bild zum Thema Musik. Durch das Programm führte Agnes Boos, in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises die Koordinatorin für soziale Betreuung und Ansprechpartnerin der Ehrenamtlichen, die auch einen historischen Überblick über das Landratsamt und seine Geschichte mit zwei Entstehungsdaten gab.

APZ-Geschäftsführer Dieter Bien dankte den Ehrenamtlichen für ihr engagiertes Wirken zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. Bien: „Ihr seid etwas Besonderes, weil Ihr zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Einrichtungen beitragt.“ Übrigens: Nach dem musikalischen waren die Ehrenamtlichen auch noch zum kulinarischen Leckerbissen im benachbarten „Go Inn“ eingeladen.

06Nov2017

Annette Pausch neue Pflegefachkraft im Seniorenzentrum in Steinau

Muleta Dagne neuer Auszubildender als Altenpflegehelfer im Lebensbaum Sinntal

Unser Bild zeigt Annette Pausch (Zweite von links) und Muleta Dagne (Dritter von links) mit (von links) Dieter Bien, Belinda Schmidt, Robert Steingrübner und Mario Pizzala
Seniorenzentrum Steinau - Montag, 06.11.2017
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurde für das Seniorenzentrum in Steinau (SZS) und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal (WGL) neue Mitarbeiter begrüßt. Neu in den Reihen der insgesamt mehr als 900 Kolleginnen und Kollegen der Alten- und Pflegezentren, zu dem das Seniorenzentrum in Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum gehören, ist die Pflegefachkraft Annette Pausch. Annette Pausch wohnt in Steinau und hat eine umfassende dreijährige Pflegeausbildung absolviert, die sie für den Einsatz im SZS prädestiniert. Das Berufsbild umfasst die eigenständige Pflege, Beobachtung, Betreuung und Beratung von Patienten und Pflegebedürftigen in einem stationären Umfeld sowie die Dokumentation und Evaluation. Mit ihr umfasst das Team der Pflegefachkräfte im Seniorenzentrum nunmehr acht Personen. Auch das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz hat personellen Zuwachs erhalten. Muleta Dagne hat in der stationären Pflegeeinrichtung seine Ausbildung als Pflegehelfer begonnen. Die Begrüßung nahmen Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und Mario Pizzala, Einrichtungsleiter des SZS und WGL, vor.

01Nov2017

Mares Rabe neue Einrichtungsleiterin in Personalunion

„Ich war immer schon ein Dienstleister“

Die neue Einrichtungsleiterin Mares Rabe (Zweite von links) mit Geschäftsführer Dieter Bien, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner (links)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 01.11.2017
Neue Einrichtungsleiterin des Kreisruheheims in Gelnhausen und des Seniorenzentrums in Biebergemünd ist Mares Rabe. Die gebürtige Österreicherin, die in Salzburg geboren ist, übernimmt beide Funktionen in Personalunion. Mit Mares Rabe haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises für ihre beide Einrichtungen im mittleren Kinzigtal eine erfahrene und kompetente Führungskraft in der Altenpflege gewinnen können. Die neue Eirichtungsleiterin war in den letzten vier Jahren Leiterin des Matthias-Claudius-Hauses der Diakonie in Aschaffenburg mit 124 Betten und Leiterin der Abteilung Altenhilfe (Betreutes Wohnen) des Diakonischen Werkes Untermain. Zudem war sie mit der Öffentlichkeitsarbeit der Diakonie in Aschaffenburg betraut.

Davor war sie in Personalunion Heim- und Pflegedienstleiterin des BeneVit Lindenhof in Schölkrippen, einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Sie leitete davor als Wohnbereichsverantwortliche den von ihr aufgebauten Demenzbereich des Kursana Domizils in Mömbris und wirkte davor als Pflegedienstleiterin und stellvertretende Einrichtungsleiterin am Aufbau der „PflegeWohnen – Schöntalhöfe“ in Aschaffenburg, einer Einrichtung der Diakonie Aschaffenburg, mit. Nach ihrer Ausbildung (2000-2002) zur Altenpflegerin erhielt sie zunächst eine Festanstellung im BRK Seniorenheim Alzenau, in dem sie bereits während ihrer Ausbildung aushilfswiese gearbeitet hatte und baute von 2004 bis 2008 im Matthias -Claudius-Haus in Aschaffenburg eine neue Demenzgruppe auf.

Die Basis für die Ausübung der Leitungsfunktionen holte sich die kompetente Altenpflegerin bei Weiterbildungen im Pflegemanagement und im Management von Einrichtungen bei der Main-Akademie in Aschaffenburg, wo sie kurzzeitig auch als Dozentin wirkte. Zudem bildete sie sich als Fachkraft für Gerontopsychiatrie weiter.

Mares Rabe gehört in der Altenpflege allerdings zu den Spätberufenen. Ab 1974 genoss sie zunächst eine Ausbildung zur Bank- und Bürokauffrau mit erfolgreichem Abschluss und der Übernahme bei der Creditanstalt – Bankverein Wien. Über die weitere Tätigkeit für die österreichische Fremdenverkehrswerbung kam sie 1978 nach Frankfurt und war für Kundenberatung, Öffentlichkeitsarbeit und Messeorganisation verantwortlich.

Mit der beruflichen Umorientierung von der Bankfrau zur Pflegefachkraft im Oktober 2000 erfüllte sich die sympathische neue Einrichtungsleiterin einen Kinderwunsch. Besonders faszinierte sie der Umgang mit dementiell erkrankten Menschen, weshalb sie den Schwerpunkt auch auf den Schwerpunkt Demenz gelegt hat. Dass sie später auch fünf Jahre ihre schwer dementiell erkrankte Mutter pflegen musste, davon dreieinhalb Jahre zuhause, wusste sie zum Zeitpunkt der Umorientierung noch nicht, brachte ihr aber durch die Selbstbetroffenheit den intensiven praktischen Bezug zur Altenpflege und zur Demenz.

Die neue Einrichtungsleiterin wohnt in Schöllkrippen, hat zwei erwachsene Kinder und mehrere teils außergewöhnliche Hobbys. Neben der Gartenarbeit und der Betreuung ihres Hundes haben es ihr die Handarbeit (Stricken) und vor allem die Malerei angetan. Künstlerischen Werke hat sie bereits ausgestellt und ihre Kenntnisse im Unterricht an der Gesamtschule Freigericht an Schüler weiter gegeben. Und wer glaubt‘s: Mares Rabe ist ein begeisterter Formel 1-Fan.

Mit viel Schubkraft will sie nunmehr auch die beiden Pflegeeinrichtungen in Biebergemünd und in Gelnhausen voranbringen. Mit einem motivierten Team soll die Versorgungsqualität für die Bewohner kontinuierlich auf hohem Niveau gehalten werden. Mares Rabe: „Ich war schon immer eine Dienstleisterin.“ Das will sie auch im Seniorenzentrum in Biebergemünd und im Kreisruheheim in Gelnhausen unter Beweis stellen.

10Okt2017

Kartoffelfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Willi Salzmann erhielt Ehrenpreis für seine Hommage für Gettenbach als Ursprungsort der Kartoffel

Die Fragen zum Kartoffelfest-Quiz stellten die beiden Betreuungskräfte Regina Pucher und Sigrid Castellanos (rechts), die auch durch das Programm führten.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 10.10.2017
Den meisten Applaus und einen Ehrenpreis erhielt Willi Salzmann für seine humorvoll vorgetragene Hommage an Gettenbach als Herkunftsort für die Kartoffel und die Pommes frites. Der Bewohner des Kreisruheheims machte sich beim Kartoffelfest stark für die Affinität von Gettenbach für die Kartoffel und die daraus geworbenen Produkte wie Pommes frites. Arrangiert und organisiert hatten das Kartoffelfest die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher und die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die teilweise in Kartoffelsäcken auftraten und das Kreisruheheim in Gelnhausen mit Kartoffeln, Zierkürbissen und Blumen dekoriert hatten. Willi Salzmann hatte sich übrigens während eines Kartoffelquizes als Teil des Unterhaltungsprogrammes für Gettenbach stark gemacht, als es um die Frage ging, woher die Kartoffel und die Pommes frites kommen. Die meisten Quizfragen -neben Fragen zu der Kartoffel wurden auch Fragen zur Sonnenblume gestellt - beantworteten Waltraud Netz und Erna Speyer richtig. Sie wurden als Gewinnerinnen gekrönt.

Und wie sah es mit den Speisen aus Kartoffeln aus? Die gab es natürlich auch, nicht nur als Quizfrage: Kürbis- Kartoffelsuppe und Kartoffelpuffer mit Apfelmus sowie Vanilleeis mit heißen Himbeeren, wobei der Kartoffelpuffer besonders gut schmeckte. Er wurde jedenfalls am meisten nachgefragt.

Damit aber nicht genug mit der Kartoffel beim Kartoffelfest im Kreisruheheim: Uwe Frühm hatte nach der Melodie „In einem Harung jung und schlank“ eigens das Kartoffellied („Lieschens Kartoffeln“) komponiert. Der Inhalt des Liedes: Ein Ehepaar streitete sich darum, was aus Kartoffeln gekocht werden soll: Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer oder Kartoffelgratin. Letztlich trug dieses Lied ebenso zur Unterhaltung bei wie die bekannten jahreszeitlichen Lieder, etwa der „Jäger aus Kurpfalz oder „das Wandern ist des Müllers Lust“. Es war ein rundum gelungenes Fest zum Herbstanfang.

06Okt2017

Stephan Hemberger neuer Einrichtungsleiter

Ziele: Palliativ Oase ausbauen / Modernisierung und Sanierung vorantreiben

Als neue Einrichtungsleiter des Wohnstifts in Hanau wurde Stephan Hemberger (Zweiter von rechts) den Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol (Bild rechts) vorgestellt.
Wohnstift Hanau - Freitag, 06.10.2017
Neuer Einrichtungsleiter des Wohnstifts in Hanau (WSH) ist Stephan Hemberger, der vom Altenzentrum in Rodenbach kommt und Uwe Brömmer ablöst, der eine neue berufliche Herausforderung gesucht hat. Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die WSH-Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol hießen den Neuen an der Spitze willkommen. Auf Stephan Hemberger warten im Wohnstift in Hanau eine Vielzahl von Aufgaben. „Dabei will ich an die guten Ergebnisse meines Vorgängers Uwe Brömmer anknüpfen“, so der neue Einrichtungsleiter.

Im Vordergrund steht natürlich der weitere Ausbau der Palliativ-Oase. Die vor zwei Jahren gegründete Palliativ-Oase erfährt zwar in der Bevölkerung eine immer größere Nachfrage, auch über den Main-Kinzig-Kreis hinaus, die absolute Akzeptanz des Konzepts der umfassenden Versorgung schwer- und schwerstkranker Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens fehlt bei den Pflegekassen aber immer noch. Die zusätzliche Finanzierung wird über den Main-Kinzig-Kreis gesichert.

Eine weitere außerordentlich wichtige Aufgabe in den nächsten Monaten sieht Hemberger in der Modernisierung des Wohnstifts. Rund zwei Millionen Euro werden im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) und der Sanierungsoffensive des Kreises in die Pflegeeinrichtung an der Lortzingstraße in Hanau investiert. Wohnbereiche werden erneuert, Küchen saniert, neue Terrassen angebracht und ein Aufzug zum besseren Zugang in den angrenzenden Garten gebaut. Auch eine Erweiterung des Pflegeangebots im Untergeschoss des Wohnstifts steht an. Da die Zentralverwaltung der APZ zukünftig am Altenzentrum Rodenbach ihre Heimat findet, wird das Untergeschoss im Bereich der heutigen Zentralverwaltung im Wohnstift zu einer Tagespflegeeinrichtung umgestaltet.

„Wir wollen uns den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und das Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung so angenehmen wie nur möglich gestalten“, so der neue Einrichtungsleiter, der dabei auf ein engagiertes Team und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Organisationen wie Vereint helfen!, dem Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen, setzt.

Ganz wichtig ist Hemberger der Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohner und vor allem auch deren Angehörigen. “Ich werde immer ein offenes Ohr für die Menschen im Wohnstift haben“, so der Einrichtungsleiter. „Bei 270 Bewohnerinnen und Bewohner trägt Stephan Hemberger eine hohe Verantwortung“, so Robert Steingrübner, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe in den Alten- und Pflegezentren des Kreises, zu denen diese Einrichtung in Hanau gehört.

05Okt2017

Sonja Braun und Anja Sachse als Beste ausgezeichnet

38 neue Altenpflegefachkräfte / Geschäftsführer Dieter Bien: Sie werden dringend benötigt

Unser Bild zeigt die neuen staatlich geprüften Altenpflegefachkräfte mit Monika Bernd, Carmen Heeg, Dorothe Bauer und Belinda Schmidt (vordere Reihe)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 05.10.2017
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das den Alten- und Pflegezentren (APZ) angegliedert ist, große Anstrengungen unternimmt, dem drohenden Pflegemangel im Gesamten Kreis entgegen zu wirken, dann wurde der Beweis bei der letzten Examensfeier geliefert. Nicht weniger als 38 Altenpflegefachkräfte, davon 33 Damen und fünf Herren, konnten von Geschäftsführer Dieter Bien und der Institutsleiterin Monika Bernd die Zeugnisse für den erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfte Altenpfleger/-innen in Empfang nehmen. Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die Examinierten dringend auf dem Pflegemarkt benötigt werden.

Den 19 Examinierten Aylin, Aksoy, Denise Botha, Sophia Chamski, Laura Frank, Tabea Fröhlich, Christiane Göbel, Chantal Habl, Violetta Lachowitz, Mareike Makowski, Roksana Maksimovski, Anja Sachse, Michelle Schäfer, Agata Sidiras, Jennifer Stengel, Hirut Tessema, Christina Voicu und Janina Volz sowie Steve Keller und Jens Steinführer wurden alle notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für den Pflegeberuf in einer dreijährigen projektorientierten Ausbildung vermittelt.

Aufgrund ihrer bereits abgeschlossenen Ausbildung als Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer bzw. wegen einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung und der Förderung durch die Arbeitsagentur mussten Jasmin Berger, Sonja Braun, Ivana Dimitrijevic, Ayten Erbasaran, Katja Frank, Kathleen Gärtner, Lisa-Virginia Härting, Gulistan Isik, Beate Laterza, Christina Long, Rita Long, Rebecca Mullins, Anna Rud, Caroline Spahn, Daniele Wagener und Aysegül sowie Nevzet Alicajic, Frank Gläser und Christoph Verständig nur eine zweijährige Ausbildung absolvieren, um den erfolgreichen Abschluss als Altenpflegefachkraft zu erlangen.

Besonders freuen konnten sich Sonja Braun und Anja Sachse. Sie gingen in den jeweiligen Kursen der zwei- und dreijährigen Ausbildung als Beste hervor und erhielten hierfür eine besondere Auszeichnung.

Garanten für ein insgesamt sehr gutes Ausbildungsergebnis waren das Aus- und Fortbildungsinstitut mit der Institutsleiterinnen Monika Bernd, den Klassenleiterinnen Carmen Heeg und Dorothee Bauer, den Lehrern und Fachdozenten sowie den Praxisanleiterinnen. Zu nennen sind aber auch die Ausbildungsbetriebe, wozu auch das Altenzentrum Rodenbach, das Wohnstift in Hanau, die Senioren-Dependance in Ronneburg, die Seniorenzentren in Gründau und Biebergemünd und das Wohn- und Gesundheitszentrum in Sterbfritz sowie rund 20 weitere anerkannte Pflegeinrichtungen von Bad Soden-Salmünster bis Maintal gehören, in denen die fachpraktischen Außeneinsätze der Auszubildenden stattfanden. Geschäftsführer Dieter Bien: „Unseren Kooperationspartnern gebührt ein besonderes Dankeschön für ihre Leistungen bei der praktischen Ausbildung.“

In den meisten dieser Einrichtungen werden die staatlich geprüften Altenpflegekräfte zukünftig auch ihrer Arbeit nachgehen. Institutsleiterin Monika Bernd: „Alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits einen Arbeitsplatz gefunden.“

Erfreut zeigte sich die Institutsleiterin darüber, dass 10 examinierte Pflegekräfte auch bei den Alten- und Pflegezentren eine Arbeitsstelle antreten werden, und zwar im Altenzentrum Rodenbach, im Wohnstift in Hanau, in den Dependancen in Hammersbach, Ronneburg und Neuberg und in den Seniorenzentren in Gründau und Biebergemünd. Ihnen gratulierte auch Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

29Sep2017

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (Bildmitte) wird (von links) von Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner, Geschäftsführer Dieter Bien, Bürgermeister Klaus Schejna, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Pflegedienstleiterin Pia Munjic verabschiedet
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 29.09.2017
„Wir haben vertrauensvoll und konstruktiv mit ihm zusammengearbeitet“. Größer hätte das Kompliment nicht sein können, das Einrichtungsleiter Stephan Hemberger vom Rodenbacher Bürgermeister Klaus Schejna, zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bei seinem Abschied vom Altenzentrum Rodenbach nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit erhalten hat. Er war ein Teamplayer mit viel Fachkompetenz, bei dem es immer um Lösungen ging.

Allerdings: „Ich hatte auch engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich sehr um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern.“ Zu diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hatte er immer ein gutes Verhältnis. „Darauf habe ich ebenso großen Wert gelegt wie auf gute Kontakte zu den ehrenamtlich Tätigen, die es im Altenzentrum Rodenbach zahlreich gibt.
Gesucht hat der scheidende Einrichtungsleiter auch das offene Gespräch mit den Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner, um über die Probleme rund um die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner optimal informiert zu sein.
Gerne erinnert sich Stephan Hemberger an die zahlreichen Festivitäten und Veranstaltungen für die Bewohner, deren Angehörigen und die Bürgerinnen und Bürger. Während seiner Tätigkeit wurde das 20-jährige Jubiläum der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die aus dem Altenzentrum dem Kreisruheheim und dem Institut für Aus- und Fortbildung hervorgegangen sind, in Rodenbach gefeiert. Neben den bekannten Veranstaltungen wie etwa dem Frühlings- oder dem Sommerfest und vor allem dem Weihnachtsmarkt sind in der Ära Hemberger das Powerfrühstück serviert, die Cocktailparty gefeiert oder das Parkinson-Cafe‘ eröffnet worden; ebenso ein Schuhsalon. Erst kürzlich wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem der vielen Fachvorträge über die Patientenverfügung informiert. Der Einrichtungsleiter hat sich auch darum gekümmert, dass mit besonderen Aktionen die Seh- und Hörfähigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert wurden. Laut Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren wird Stephan Hemberger eine neue Aufgabe im Wohnstift in Hanau übernehmen.

27Sep2017

„O’zapft is“

Oktoberfest mit einem etwas anderen Bieranstich

Oktoberfeststimmung herrschte im Wohnstift in Hanau
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 27.09.2017
„O‘Zapft is‘– zum Wohlsein.“ Nicht nur der typische Spruch beim Bieranstich war mit dem Wunsch „zum Wohlsein“ etwas anders als beim bekannten Oktoberfest in München, auch der Bieranstich entsprach nicht ganz dem üblichen Ritual dieses Festes, als Karl-Heinz Voit, langjähriger Vorsitzender des Betriebsrates und heutiger Seniorenbeauftragter der Alten- und Pflegezentren sowie Mitglied im Hanauer Seniorenbeirat beim Oktoberfest im Wohnstift in Hanau zur Tat schritt. Nicht der Hammer war sein Werkzeug, um das Bier vom Fass zum Fließen zu bringen. Der Verantwortliche für den Bieranstich musste im Beisein seiner Frau Rozi, zugleich Vorsitzende des Wohnstift-Einrichtungsbeirates, und Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung, nur die Lasche am 5-Liter-Fässchen ziehen, um den zugegebenermaßen kleinen Zapfhahn eindrehen zu können und das kühle Nass fließen zu lassen. Danach war allerdings Oktoberfeststimmung angesagt wie beim großen Bruder in München. Für die musikalischen Oktoberfestweisen griff der singende Wirt Harald Döll kräftig in die Saiten seiner Gitarre und schlug auf die Tasten seines Klaviers. Dafür sorgten aber auch Sabine Hahn und ihr Team von der Hauswirtschaft. Sie servierten den Gästen Brezeln und Weißwürste. Und auch die Saal- und Tischdekoration - natürlich in Weiß-Blau- trug zur Oktoberfestatmosphäre bei. Übrigens: Die Dekoration hatten die Bewohner des Wohnbereichs 2 in mühevoller Kleinarbeit und großem Zeitaufwendung erstellt.

26Sep2017

Examen im Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach

17 neue Altenpflegehelferinnen und fünf Altenpflegehelfer ausgebildet

Die Examinierten mit dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Institutsleiterin Monika Bernd, der Klassenlehrerin Karin Ickes und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 26.09.2017
Eine schöne Aufgabe hatten Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner von den Alten- und Pflegezentren und Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung, bei einer Feierstunde im Altenzentrum in Rodenbach zu erledigen. Sie konnten nicht weniger als 17 Damen und fünf Herren die Urkunden für das bestandene Examen als Altenpflegehelferin bzw. Altenpflegehelfer überreichen.

Mit Alexandra Buhl aus Hanau, Tanja Kirchner aus Bruchköbel und Christian Wunder aus Schlüchtern vom Wohn- und Gesundheitszentrums in Sinntal konnten drei Teilnehmer die Ausbildung mit der Traumnote sehr gut abschließen. Die Ausbildung mit der Klassenleiterin Karin Ickes absolvierten neben den drei Besten Kimberly Baily aus Rodenbach, Sabrina Bednarek und Justin Randall aus Bad Orb, Jessica Cook aus Maintal, Andre‘ Franke aus Rodenbach, Eilyn Gabor aus Freigericht, Daniele Haen und Laura Grasmück aus Gründau, Özlem Hasani, Hatice Türk und Olga Kamaltdinov aus Hanau, Nina Kretschmann aus Erlensee, Jonas Ronn und Steve Nicolas aus Bruchköbel, Jessica Schmidt und Nicole Taylor aus Wächtersbach, Jennifer Schreiber aus Birstein sowie Stefanie Wolter und Katharina Wasilka-Markovic die Prüfung erfolgreich.

„Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung wurden grundsätzliche Kenntnisse über mögliche Erkrankungen und das räumliche und soziale Umfeld älterer Menschen vermittelt“, so die Institutsleiterin Monika Bernd. Auch der Umgang mit Hilfsmitteln, rechtliche Fragen im Zusammenhang mit den Beruf und der Berufsausübung sowie über die Beratung, Betreuung und Kommunikation mit älteren Menschen war Inhalt des Unterrichts.

Der berufliche Weg der 22 ausgebildeten Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer, die ihre „Praxiszeit“ in ihren Ausbildungsbetrieben, das heißt in unterschiedliche ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises, absolviert haben, führt in unterschiedliche Richtungen. Zwei Teilnehmerinnen haben bereits einen Vertrag als Altenpflegehelferinnen in der Tasche, unterstützen in Zukunft Fachkräfte in der stationären und ambulanten Altenpflege und führen delegierbare Tätigkeiten in der medizinischen Diagnostik und Therapie durch.

14 Altenpflegehelferinnen bzw. Altenpflegehelfer beginnen eine verkürzte Ausbildung und sechs Examinierte eine dreijährige Ausbildung als Altenpfleger an. Denn: Mit ihrem Altenpflegehilfeexamen erwarben die Teilnehmerinnen auch die Voraussetzung für die Fachkraftausbildung.

„Wir freuen für alle, die bereits einen Arbeitsplatz gefunden oder „den Sprung“ in die fortführende Ausbildung geschafft haben“, so Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter für Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, denen das Ausbildungsinstitut angegliedert ist. Zu den Gratulanten zählte auch Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, die den Examinierten viel Glück für die Bewältigung ihrer wichtigen zukünftigen beruflichen Aufgaben wünschte.

22Sep2017

Ellen Weckerlein hatte alle Hände voll zu tun

Peter Völkers Gedächtnistraining mit einem Fragenpotpourri

Unser Bild zeigt Ellen Weckerlein beim Bedienen der Gäste. Die Aktion beobachten unter anderem Einrichtungsleiter Michael Mandt und Martin Kremer
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 22.09.2017
Ellen Weckerlein, die Hausleiterin in der Senioren-Dependance in Ronneburg -Hüttengesäß, hatte alle Hände voll zu tun, bis beim Sommerfest jeder Gast mit Kaffee und Kuchen versorgt war. Die zahlreichen Gäste beim gemeinsamen Sommerfest der stationären Pflegeeinrichtung und der benachbarten Tagespflege Kremer konnten sich aber nicht nur an Kaffee und Kuchen erfreuen, die Verantwortlichen hatten auch ein Programm zusammengestellt, dass neben Unterhaltung auch Motivation enthielt. In Punkto Unterhaltung sorgten Soral Spilger, Mitarbeiterin in der Tagespflege, und Hedwig Geist, Gast in der Tagespflege, mit ihrem Sketsch „zwei geplagte Eheleute“, was das Eheleben so mit sich bringen kann. Die Mitglieder des Volkschors Hüttengesäß regten zum Mitsingen an und Reinhold Wilhelm erfreute mit musikalischen Weisen auf seiner Gitarre. Besondere Akzente setzt Peter Völker, der in der Einrichtung als Betreuer arbeitet. Er hatte sich Quizrunden ausgedacht, die das Gedächtnis trainierten. Das Besondere: Bewohner spielten gegen Angehörige. Sprüche mussten ergänzt werden, ebenfalls Wörter durch Veränderung bzw. Hinzufügung eines Buchstabens. Und Tiere mussten bei Vorgaben von Buchstaben erraten werden. Die Spiele und Quizrunden kamen an. Und am Ende, als das Lied vom kleinen Matrosen angestimmt wurde, hatten alle Gäste einen unterhaltsamen Nachmittag erlebt. Und Ellen Weckerlein konnte mit Ruhe auch eine Tasse Kaffee genießen.

22Sep2017

Beim Freiwilligentag im Wohnstift in Hanau

Selbst Bewohner im Rollstuhl wurden zum Tanzen motiviert

Beim Freiwilligentag: Zum Tanzen motiviert wurden die Bewohner im Wohnstift vom Tanzlehrer Stefan Kleinstück
Wohnstift Hanau - Freitag, 22.09.2017
„Tanzen bedeutet Lebensfreude und Geselligkeit“. Und weil dies so ist, hat sich das Wohnstift in Hanau den Aktivitäten zum 12. Hanauer Freiwilligentag angeschlossen. „Weil dieser Tag zeigen soll, dass es auch für die Engagierten selbst eine Bereicherung ist, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, hat das Wohnstift in Hanau in Kooperation mit dem Verein „vereint helfen e.V.“ getreu dem Motto „Ganz Hanau tanzt“ einen Tanznachmittag durchgeführt“, so Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung in dieser Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bewohner und Gäste waren begeistert beim Paar-Tanz oder im großen runden Kreis. Selbst Bewohner, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wurden von Stefan Kleinstück zur Bewegung motiviert. Den Tanzlehrer aus Köln, der humor- und schwungvoll durch das Programm führte, hatten die Organisatoren extra verpflichtet, damit die Bewohner und Gäste das Tanzbein schwingen konnten. Aber nicht nur den: Auch Gerhard Schaubach, Musiker und Pianist, sorgte am Klavier für die notwendigen Klänge, um dem Tanzvergnügen nachgehen zu können. So blieb am Ende der Dank von Cordula Delp für Gesine Krotz von „vereint helfen!“ und für alle Ehrenamtlichen, die sich bei der Tanz-Veranstaltung engagiert hatten. Und für Gesine Krotz besteht die Hoffnung, dass Tanzen in Pflegeeinrichtungen gefördert und vor allem die Pflegekassen überzeugt werden können, dass diese Leistungen in Pflegeeinrichtungen auch von den Pflegekassen finanziert werden. Dieses Ziel verfolgt jedenfalls die engagierte Streiterin für die Interessen der älteren Menschen. Der Tanznachmittag bestätigte sie darin.

22Sep2017

Simmler: Moderner Zweckbau für optimale Verwaltung

Kosten rund 1,5 Mio. Euro / Weitere Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

 
Gesamtunternehmen - Freitag, 22.09.2017
„Modern und zweckmäßig, so wird die neue Zentralverwaltung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) am Altenzentrum in Rodenbach gebaut.“ Dies erklärte die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler anlässlich des „Ersten Spatenstichs“ zum Startschuss der baulichen Aktivitäten. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 1,5 Mio. €, die durch die Alten- und Pflegezentren finanziert werden.

In der neuen Zentralverwaltung werden 26 Büros für mit einer Größe von 12 m² (für Einzelbüros) bzw. 14 bis 16 m² (für Doppelbüros) errichtet. Die moderne technische Ausstattung schlägt sich in einem IT-Server- und Lagerraum und einem Raum für Heizung und Technik sowie einem Kopierzimmer (samt Postverteilung) nieder. Drei unterschiedlich große Räume ermöglichen Konferenzen, Besprechungen und Tagungen für bis zu 25 Personen, was in einer größeren Verwaltungseinheit für zahlreiche Mitarbeiterdialoge von besonderer Bedeutung ist, zudem aber auch für den intensiven Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch mit deren Angehörigen notwendig ist. Zudem können hier auch kleinere Informationsveranstaltungen und Fachtagungen abgehalten werden. Mehrere Sanitär- und Sozialräume haben in dem in konventioneller Bauweise errichteten einstöckigen Gebäude, das linksseitig des Haupteinganges (Haus A) gebaut wird, ebenfalls Platz.
Mit dem Neubau der Zentralverwaltung werden auch weitere 23 Pkw-Parkmöglichkeiten geschaffen, womit auch die Parkkapazitäten deutlich erweitert werden.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, ehedem schon bekannt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, vor allem auch mit Energie, wofür sie mit dem Viamedica Pflege*+ Award ausgezeichnet wurden, hat sich beim Bau der Zentralverwaltung mit Blick auf Einsparpotenziale, Versorgungsicherheit und Nutzung optimaler technische Möglichkeiten für eine äußerst energieeffiziente Maßnahme entschieden. Auf dem Dach des Gebäudes wird eine Fotovoltaikanlage installiert, die nicht nur den nötigen Strom für das Gebäude erzeugt, sondern auch zusätzliche Einnahmen generiert, da die überschüssige Energie in das Netz eingespeist wird.

Mit dem Bau der neuen Zentralverwaltung einher geht der Umzug von 35 Mitarbeitern vom Wohnstift in Hanau nach Niederrodenbach. Im Wohnstift in Hanau wird im Kellergeschoss, in dem die Zentralverwaltung bisher untergebracht ist, eine Tagespflegeeinrichtung errichtet. „Hier erzeugen wir sozusagen einen doppelten Nutzen, “ so Simmler, „in Rodenbach optimieren wir die Verwaltungsprozesse und in Hanau bieten wir eine zusätzliche, von vielen Bürgern auch geforderte zusätzliche Pflegemöglichkeit an“.

Mit den Bauaktivitäten im Altenzentrum in Niederrodenbach damit aber nicht genug: Das Altenzentrum selbst profitiert von der Sanierungsoffensive des Kreises. Simmler: „Von den geplanten drei Millionen Euro der Sanierungsoffensive werden 1,7 Millionen Euro ins Altenzentrums investiert. Damit wird die Sanierung und Modernisierung der Pflegeeinrichtung fortgesetzt, die mit der Erneuerung der Fenster und der Renovierung der Fassade im Haus A und mit der Anbringung von Sonnenschutzanlagen im am Haus E begonnen wurde. Im Haus A werden nunmehr Brandabschnittstüren erneuert und neue Räume für die Pflegedienstleitung geschaffen. Und der Wirtschaftshof erhält eine neue Pflasterung, um die Anlieferung der Waren zu optimieren. Im Haus B wird der Aufzug erneuert und der Pflegestützpunkt im Untergeschoss umgebaut. Und im Haus C werden 34 Küchen erneuert und die Gemeinschaftsküchen saniert. In den Fluren werden die Wände und Decken neu angestrichen. Alle Appartements erhalten außerdem neue Fenster.

Übrigens: Auch die Einrichtungen in Hanau, Gelnhausen, Biebergemünd, Gründau und Sinntal profitieren von der Sanierungsoffensive des Kreises, wobei die Maßnahmen von der Installation von Brandabschnittstüren, der Sanierung von Aufzügen, dem Einbau und der Modernisierung von neuen Küchen, der Erneuerung von Fassaden und der Sanierung von Dachterrassen bis hin zur Renovierung von Aufenthaltsräumen reichen.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler: „Mit dem Bau der Zentralverwaltung und den Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zeigen wir, dass wir verantwortungsvoll mit unserem Auftrag, die Lebensqualität der uns anvertrauten pflege- und hilfebedürftigen Menschen zu erhalten und fördern, umgehen.“

22Sep2017

Vortrag im Altenzentrum Rodenbach über Patientenverfügung

„Jeder Mensch braucht eine Patientenverfügung“

Referentin Corinna Zastrow mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 22.09.2017
Corinna Zastrow, niedergelassene Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin, sprach sich bei ihrem Vortrag im Altenzentrum Rodenbach vor einer Vielzahl von vor allem älteren Menschen eindeutig für die Notwendigkeit einer Patientenverfügung aus. Mit der Patientenverfügung habe der Gesetzgeber allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem sie in jeder Phase ihres Lebens für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit festlegen können, ob und inwieweit sie in eine ärztliche Behandlung oder pflegerische Maßnahme einwilligen oder diese ablehnen, betonte die Referentin.
Corinna Zastrow gab den Zuhörern aber mit auf den Weg, dass sie „jemand brauchen, der diese Patientenverfügung auch durchsetzt“. Zastrow: „Suchen sie sich einen Menschen ihres Vertrauens, der das kann.“

Die Patientenverfügung muss nicht notariell beglaubigt werden. Die Fachärztin empfahl den Besuchern der Veranstaltung allerdings eine Bestätigung des Hausarztes, dass die Patientenverfügung „im Vollbesitz der geistigen Kräfte“ unterschrieben worden ist.

Apropos schreiben: Wer sich entschlossen habe, eine Patientenverfügung zu verfassen, sollte sie erst einmal handschriftlich formulieren, bevor er sie etwa am Computer „ins Reine“ schreibt. „Formulieren Sie die Sätze im Wortlaut“, so die Aufforderung von Zastrow. Ein Ankreuzen von einzelnen Punkten auf einem vorgefertigten Formular empfahl die Referentin nicht.

Und: Die Formulierungen sollten so gewählt werden, dass sie vor einem Gericht Bestand haben.

„Sparen sie nicht mit Exemplaren“, so eine weitere Aufforderung. Natürlich müssen Familiengehörige eine Patientenverfügung haben, auch Personen des Vertrauens. Und natürlich sollte auf jeden Fall auch der Hausarzt über ein Exemplar verfügen. Denn: Eine Patientenverfügung ist für alle Beteiligten verbindlich, soweit sie den Willen für eine konkrete Behandlungssituation klar zum Ausdruck bringt.

Corinna Zastrow sprach vielen Besuchern dieser informativen Veranstaltung des Altenzentrums Rodenbach aus dem Herzen, als sie meinte, dass sich der eine oder andere vielleicht bei der Erstellung einer Patientenverfügung überfordert fühlen könnte. Deshalb wies sie auf eine Broschüre des Bundesjustizministeriums hin, die Einrichtungsleiter Stephan Hemberger sogleich verteilte. In dieser Broschüre sind umfassende Textbausteine und Formulierungshilfen für eine schriftliche Patientenverfügung enthalten. Neben einer Eingangsformel und verschiedenen Regularien sind vor allem Formulierungen zu lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlung, künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr sowie Wiederbelebung, künstliche Beatmung, Dialyse oder die Einnahme von Antibiotika aufgeführt. Die Referentin: „Hier sind ausgezeichnete Formulierungshilfen zu finden.“ Auch sind in dieser Broschüre mehrere Beispiele einer kompletten Patientenverfügung enthalten. Diese Broschüre kann unter www.bmjv.de bestellt werden.

18Sep2017

Raziye Aslan sorgte 25 Jahre für die Sauberkeit im Wohnbereich 8

Mit Humor und Zuverlässigkeit an die Arbeit gegangen

Unser Bild zeigt Raziye Aslan mit Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner (Bild links), der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Objektleiter Bernd Bickert
Altenzentrum Rodenbach - Montag, 18.09.2017
Die Schar der Kolleginnen war groß, als Raziye Aslan Abschied vom Altenzentrum Rodenbach nahm, um in den verdienten Ruhestand zu treten. 25 Jahre hat sie in der Seniorenwohneinrichtung dafür gesorgt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in einem sauberen Umfeld leben konnten. Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter für Altenhilfe bei den Alten- und Pflegezentren, überreichte der scheidenden Kollegin die „Entlassungsurkunde“ und einen Blumenstrauß, verbunden mit einem großen Dank für die geleistete Arbeit in den 25 Jahren ihrer Tätigkeit. Raziye Alslan sei eine sehr zuverlässige Reinigungskraft gewesen, immer freundlich und hilfsbereit zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie habe Witz und Humor ausgestrahlt und sei immer gut gelaunt gewesen. „Für die gesamte Abteilung ist sie so eine Art „Mutter der Nation“ gewesen“, so Bernd Bickert, Objektleiter im APZ-Service, der ebenso Dank sagte wie auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Kollegin Martina Reuswig, die die Beliebtheit von Aslan unter den Kolleginnen hervorhob. Raziye Aslan betonte, dass sie ihre Arbeit sehr geliebt hat und sich immer über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen sehr gefreut hat. Ans Herz gewachsen seien ihr auch viele Bewohnerinnen und Bewohner.
Als Rentnerin will sich Raziye Aslan intensiv um das Enkelkind kümmern.

29Aug2017

Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg

Sängervereinigung Ravolzhausen erfreute die Besucher

Unser Bild zeigt die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Auftritt beim Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 29.08.2017
Bei herrlichem Sommerwetter feierte die Senioren-Dependance in Neuberg das 3. Sommerfest seit der Öffnung der Einrichtung im Jahre 2014. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern waren auch viele Angehörigen und Bürger aus Neuberg gekommen, um sich an einem attraktiven Programm zu erfreuen. Dabei sorgten Bewohnerinnen und Bewohner selbst, aber auch Sängerinnen und Sänger aus Ravolzhausen für Kurzweil und Unterhaltung. Unter der Leitung der engagierten Tanzlehrerein Erika Ackermann, zugleich auch Mitglied im Einrichtungsbeirat des Hauses und im Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg, führten acht Bewohnerinnen und drei Bewohner einen Sitz-Tanz vor. Motto des Sitz-Tanzes: Die kleine Schaffnerin. Dabei ging es um eine Zugbegleiterin, die die Fahrkarten kontrollierte. Die Bewohnerinnen Magarete Weber, Margarete Reuter, Marita Landschreiber, Thea Huschka, Ulrike Lischke, Anna Jung, Rosemarie Ebert, Ingrid Wiesbach sowie die Bewohner Claus Schreiber, Heinrich Baselmann und Rüdiger Zingsheim erfreuten nicht nur mit ihren tänzerischen Darbietungen auf den Stühlen, sondern waren auch mit ihren schicken blauen Halstüchern eine Augenweite.

Auch der Wechsel von den künstlerischen Darbietungen zur musikalischen Aufführung funktionierte. Erstmals gaben die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Ravolzhausen ein Stell-Dich- ein und stellten ihr gesangliches Repertoire vor. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, wobei die Koordination der Verköstigung in den Händen der Hauswirtschaftsleiterin Marga Müller lag. Die Besucher dieses Sommerfestes konnten sich an Kaffee und Kuchen erfreuen. Die Auswahl an Kuchen war besonders groß. Die fleißigen Helferinnen hinter dem Kuchen-Tresen servierten von der Donauwelle bis zum Buttermantelkuchen und vom Streusel- bis zum Quetsche-Kuchen alles, was das Herz begehrte. Am Grill standen die Grillmeister Sascha Heinrich von der Pfleger und Kevin Proyer von der Betreuung, wobei die erste Bratwurst von der stellvertretenden Hausleiterin Ilona Schneider, die auch für die Durchführung des Festes verantwortlich war, verköstigt wurde.

29Aug2017

Ausflug zur Kaiserpfalz nach Gelnhausen: Die touristischen Schönheiten der Region kennenlernen

Betreuer und Erlebnisführer Peter Völker informierte

Bewohner und deren Angehörige sowie Betreuer der Senioren-Dependance Ronneburg vor historischer Kulisse, der Kaiserpfalz in Gelnhausen.
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 29.08.2017
Unter dem Motto „Die touristischen Schönheiten der Region kennenlernen“ organisierte die Senioren - Dependance Haus Ronneburg einen Ausflug zur Kaiserpfalz nach Gelnhausen. Bei strahlendem Spätsommerwetter besuchten Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorendependance Ronneburg gemeinsam mit Angehörigen und Betreuern die historische Stadt im mittleren Kinzigtal und ihre Zeitzeugen wie die Kaiserpfalz, die über Jahrhunderte der gesamten Region historische Strahlkraft verliehen hat. Durch die Geschichte der Pfalz und der Barbarossastadt führte Peter Völker, der in der Neuberger Einrichtung als Betreuer arbeitet. Mit Peter Völker hatten sich die Besucher der Kaiserpfalz allerdings einen richtigen Fachmann ausgewählt. Er bietet zudem in Gelnhausen Erlebnisführungen an und ist Autor des Romans „Scharlachsamt“. Völker informierte die Teilnehmer über die Errichtung der Pfalz und ihren Erbauer Kaiser Friedrich I (Barbarossa) sowie über die bewegte Geschichte der Stadt Gelnhausen über fast 900 Jahre. „Die Stadtgründung von Gelnhausen erfolgte im Jahr 1170 durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), was ihr den heute geläufigen Beinamen „Barbarossastadt“ einbrachte“, so Völker. Der genaue Baubeginn der Pfalz ist wissenschaftlich immer noch sehr umstritten und die Diskussion kreist um die Frage, ob der Bau der Pfalz bereits einige Jahre vor der programmatischen Gründung der königlichen Stadt anzusetzen oder sogar eine frühere Burganlage der Grafen von Selbold-Gelnhausen anzunehmen ist. Verschiedene mit Hilfe der Dendrochronologie gewonnene Daten weisen auf die Jahre um 1170 hin, in denen der Untergrund durch Einschlagen von Eichenpfählen für die Mauerfundamente tragfähig gemacht wurde.

Die Pfalz Gelnhausen war 1180 Schauplatz des großen Hoftages zu Gelnhausen, auf dem Heinrich dem Löwen in Abwesenheit der Prozess gemacht und seine Länder neu aufgeteilt wurden. Die Pfalz war zur Stauferzeit eine Reichsburg, hatte einen Burggrafen und Burgmannen.1349 versetzte Kaiser Karl IV. die Burg mit der Stadt an den Grafen von Schwarzburg. Im Jahr 1431 erwarben der Graf von Hanau und der Pfalzgraf Ludwig III. Pfalz und Stadt von Graf Heinrich von Schwarzburg. Ende des 16. Jahrhunderts hatten die Grafen von Isenburg in Birstein das Burggrafenamt an sich gebracht, sie residierten aber nicht in der Burg. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Stadt und Pfalz stark zerstört. Kaiserliche und schwedische Truppen brannten das Hauptgebäude der Pfalz nieder. Nach dem Aussterben des Hauses Hanau im Jahre 1736 fiel Gelnhausen an die Landgrafen von Hessen-Kassel. Ende des 19. Jahrhunderts und während des 20. Jahrhunderts wurden erste Sicherungsarbeiten durchgeführt, um die Reste der Pfalz für die Nachwelt zu erhalten. Heute gehört die Pfalz dem Land Hessen, wird von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen unterhalten und wird gerne als Zielort für Besuche ausgesucht, wie auch von den Bewohnern der Senioren-Dependance in Ronneburg und deren Angehörigen. Der Ausflug nach Gelnhausen wurde übrigens abgerundet mit einem Besuch und einer Kaffeestunde am Kinzig-Ufer.

21Aug2017

Bauschild weist auf größere Bauaktivitäten hin

Mehrere Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung

Mit dem Aufstellen des Bauschildes wurde der Startschuss für umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnstift in Hanau gegeben.
Wohnstift Hanau - Montag, 21.08.2017
„Mit dem Aufstellen des Bauschildes am Wohnstift in Hanau nahe der Brucknerstraße wurde der Startschuss für eine der größten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der letzten Jahre in dieser Senioreneinrichtung gegeben“, so die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), zu denen das Wohnstift gehört. In der Tat. In den nächsten zwei Jahren steht die Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Fokus umfangreicher Sanierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsbauten. Für die Sanierung und Modernisierung und somit für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Einrichtung leistet der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag. „Die Sanierung und Modernisierung“, so Geschäftsführer Dieter Bien, „bezieht sich auf mehrere Bereiche.“ So werden in den einzelnen Wohnbereichen die Verteilerküchen erweitert. Eng damit verbunden ist die Vergrößerung und Umgestaltung der Aufenthaltsräume auf allen Wohnbereichen. Im Wohnbereich 6,in dem im vergangenen Jahr im Zuge der Umgestaltung der Räumlichkeiten für dementiell Erkrankte von einem geschlossenen in einen offenen Bereich bereits umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen wurden, sind gelungene Beispiele zukünftiger Raumgestaltung in allen Wohnbereichen zu sehen. „Diese kommen sehr gut an“, so Dieter Bien, der auch die optische Verschönerung aller Bereiche durch eine neue Farb- und Lichtgestaltung hervorhebt. Auch die neuen Tapetenformen und die neuen Lichtkörper sind bereits im WB 6 zu sehen. „Bei den Bewohnern kommt sehr gut an, dass die Lichtquellen nicht mehr an der Decke, sondern im oberen Bereich der Wände angebracht werden“, so Bien.

Freuen können sich zukünftige Bewohner des Wohnstifts auch über neue Terrassen, die im Innenhof im Bereich der Brucknerstraße über alle sechs Etagen angebaut werden. Der bauliche Fokus richtet sich auch auf die bessere Wegeanbindung des Gartens mit dem blauen Saal. Mussten die Bewohner bisher weitere Wege, teils auch über Treppen, zurücklegen, wenn sie vom blauen Saal (1.OG) bzw. von der dem Saal angegliederten Terrasse in den Garten (EG) gehen wollten, so bleibt ihnen dies nach der Bautätigkeit erspart. Der Garten soll nunmehr mit einem Aufzug von der Terrasse optimal erschlossen werden.
Natürlich wird die Energieeinsparung auch eine Rolle spielen, insbesondere durch die energetische Sanierung der Außenfassade.

Drei weitere Millionen Euro werden im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in mehrere Einrichtungen der Alten- und Pflegeeinrichtungen, wovon auch das Wohnstift profitiert.“ So wird die Großküche im Wohnstift, die nicht nur Mahlzeiten für die Bewohner, sondern auch das Mittagessen für Schüler der benachbarten Schulen ermöglicht, modernisiert. „Die zukünftige Großküche“, so der Geschäftsführer, „entspricht modernsten Anforderungen“. Auch das Foyer des Wohnstifts erhält ein neues Entree. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet, damit viel übersichtlicher. Um dem Brandschutz Rechnung zu tragen, werden Feuerlöschlöschleitungen erneuert.

Für die Erste Kreisbeigeordnete ganz wichtig ist ein erweitertes Pflegeangebot im Untergeschoss des Wohnstifts. Da die Zentralverwaltung der APZ zukünftig am Altenzentrum Rodenbach ihre Heimat findet, wird das Untergeschoss im Bereich der heutigen Zentralverwaltung im Wohnstift zu einer Tagespflegeeinrichtung umgestaltet. Damit entspricht das Wohnstift laut Simmler dem Wunsch vieler Betroffener.

„Mit diesen baulichen Maßnahmen wird das Wohnstift in Hanau zukunftsorientiert ausgerichtet, um auch weiterhin eine optimale wohnortnahe Versorgung älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu ermöglichen“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

18Aug2017

Jamaikanische Klänge auf der Terrasse des Altenzentrums

Cocktailnachmittag bei herrlichem Sonnenschein

Bei jamaikanischen Klängen ließen sich die Gäste und Bewohner die Cocktails munden
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.08.2017
Schon von weitem war sichtbar, dass auf der Terrasse des Altenzentrums in Rodenbach vor dem Cafe‘ Zeitreise etwas los war: Viele bunte Sonnenschirme waren zu sehen. Und Klänge einer bestimmten, in diesen Breiten aber etwas ungewöhnlichen Musikrichtung, der Reggae-Musik, waren zu hören. Wer näher kam, wurde über das sommerliche Spektakel informiert. „Wir feiern einen Cocktailnachmittag mit Reggae-Musik“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger. Der Wettergott war den Feiernden auf der Terrasse des Rodenbacher Altenzentrums hold. Der Cocktailnachmittag fand bei bestem Wetter und herrlichem Sonnenschein statt, so wie eben das Wetter in Jamaika normalerweise so ist.

Die Idee zu einem solchen außergewöhnlichen musikalischen Nachmittag für Bewohner, Angehörige und Freunde, zu denen vor allem auch die Lehrer des Aus- und Fortbildungsinstituts zählten, hatte die Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden. Insbesondere der Haustechniker Michael Schilling ließ seinen Ideen freien Lauf und zimmerte aus Euro-Paletten nicht nur die Bar, sondern auch die Tische für die Gäste.

Für die Getränke bei jamaikanischen Klängen sorgte natürlich das Team der Hauswirtschaft: Cocktails in Hülle und Fülle, mit und natürlich vor allem ohne Schuss: Kir Royal, Eierlikor mit Limo und, und, und schmeckten. Und so konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger am Ende resümieren: „Die Veranstaltung kam an und wird in Zukunft sicherlich seine Wiederholung finden.“

15Aug2017

Ein Hochbeet von der neuen Garten AG

Initiator ist Betreuer Peter Völker

Bewohner am neuen Hochbeet in der Senioren-Dependance in Ronneburg
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 15.08.2017
Ein Betreuer nach §43 SGB hat die Aufgabe die Betreuungs- und Lebensqualität von Menschen in den Einrichtungen zu verbessern. Das hat der Betreuer Peter Völker sehr wörtlich genommen und in der Senioren-Dependance in Ronneburg eine besondere Initiative ins Leben gerufen. Er hat eine Garten AG für die Bewohner gegründet. „Was liegt näher, als an alte Erfahrungen der Bewohner anzuknüpfen, sie in die Gegenwart zu holen und den Kreislauf des Lebens mit Händen zu gestalten“, so seine Aufforderung an die Bewohner, der zahlreiche Gartenfreunde, die heute als Bewohner in der Dependance ihre neue Heimat gefunden haben, gefolgt sind. Diese treffen sich einmal in der Woche, um zu säen, gießen, jäten und den Pflanzen beim Wachsen zu zusehen. Später sollen die Gaben des Gartens in der Wohngruppenküche zubereitet und genossen werden. Allerdings: Die Pflanzen wachsen nicht auf einem normalen Gottesacker im Ronneburger Hügelland. Mit tatkräftiger Unterstützung von Haustechniker Kevin Lenz ist ein Hochbeet für Gemüse gebaut worden, das in den nächsten Wochen und Monaten Zuwachs erhalten soll, wenn weitere Pflanzflächen benötigt werden.

11Aug2017

Webbasiertes Bildungsangebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Steigerung der Bildungsqualität durch E-Learning

E-Learning in der Altenpflege ist angesagt: Die Entwicklung eines zukünftigen digitalen Bildungsbausteins haben Dieter Bien (Bildmitte), Joachim Isernhagen (Bild links) und Prof. Dr. Holger Zinn modellhaft für die Alten- und Pflegezentren entwickelt. Nutzbar ist die Plattform auch für andere Unternehmen der Branche
Gesamtunternehmen - Freitag, 11.08.2017
Der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Pflegebranche ist enorm, die Notwendigkeit der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gehen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in der Aus-, Fort und Weiterbildung ganz neue Wege. „Wir nutzen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert“, so Geschäftsführer Dieter Bien zu der Entwicklung eines Modells, das in Deutschland einzigartig ist.

Begleitet in der praktischen Umsetzung und der didaktischen Konzeption wird das Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren durch Geschäftsführer Joachim Isernhagen von der hyAcademy aus Schleswig-Holstein, die seit Jahren im Bereich des E-Learning zuhause ist, und Prof. Dr. Holger Zinn von der Diploma-Hochschule, der seit über 10 Jahren praktische Erfahrung in der Durchführung von E-Learning hat. Bien: „Wir setzen auf das hervorragende Know-how unseres Aus- und Fortbildungsinstituts. Neue Lernmedien und Lernmethoden stellen aber auch neue Anforderungen an Inhalte und Didaktik. Hierzu haben wir die Kooperationspartner mit ins Boot genommen.“ Wichtig: Die Lerninhalte der Kurse sind didaktisch exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Zielgruppen in der jeweiligen Lernsituation zugeschnitten.

Und so funktioniert das E-Learning: Ein Click auf den Link zur Plattform www.e-campus-healthcare.com. Der Kunde sprich Fortbildungswillige kauft seinen eigenen Kurs (Dekubitus in der Pflege, Verhalten bei Menschen mit Demenz, Sturzprophylaxe, Ernährungsmanagement und, und, und …) ein und legt seine eigenen Zugangsdaten im Zuge des Bestellvorgangs fest. Nach erfolgter Bezahlung loggt er sich im Lernportal ein und lernt auf einer nutzerfreundlichen, übersichtlichen Oberfläche los. Die Lernkontrolle ist möglich durch einen Abschlusstest. An verschiedenen Stellen der Kurse sind bereits auch kleinere Wissensabfragen eingebaut. Nach erfolgreichem Abschluss kann sich der Mitarbeiter sein Zertifikat ausdrucken, das Produkt seiner Fortbildung als PDF herunterladen und abspeichern. Der Geschäftsführer: „Das System ist webbasiert und somit über jeden PC und jedes mobile Endgerät nutzbar, was den Komfort deutlich erhöht.“

Was Geschäftsführer Bien und seine Kooperationspartner besonders überrascht hat, ist das große Interesse anderer Unternehmen der Branche für den e-campus-healthcare. Bien: „Nicht nur die Alten- und Pflegezentren auch andere Unternehmen in der Altenpflege können von diesem Angebot profitieren.“ Der Grund: Alle Kurse bis hin zum Portal lassen sich für alle möglichen Einrichtungen individualisieren. Vor allem bei den Inhalten und beim Layout der Trainings lassen sich individuelle Änderungen und Anpassungen vornehmen, was bei vielen Unternehmen der Altenpflege das Interesse geweckt haben dürfte.

Geschäftsführer Dieter Bien ist bewusst, dass der Einsatz von E-Learning einen Paradigmenwechsel in einem personalintensiven und -affinen Tätigkeitsfeld wie der Altenpflege und der Altenhilfebranche darstellt. Davon werden zunehmend alle Branchen erfasst-somit auch die Sozialwirtschaft mit den Kliniken, Pflege-Gesundheits- und sonstigen Einrichtungen. Bien: „E-Learning wird aber nicht zu einem gänzlichen Wegfall der bisher gängigen Präsenzveranstaltungen oder Direktunterweisungen führen. Die Online-Schulung ist eine sinnvolle Unterstützung im Lernprozess und wird insbesondere durch eine Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen das Lernen optimieren.“ Für Menschen, deren Alltag durch die Nutzung von PC, Tablet oder Smartphone und mithin dem Internet geprägt ist, wird E-Learning eine wichtige und selbstverständliche Rolle spielen.

Für Unternehmen der Branche wie den Alten- und Pflegezentren bietet die Online-Schulung gegenüber der bisherigen Präsenz-Schulung noch einen großen Vorteil: Sie ist viel kostengünstiger. Außerdem ist sie bei weitem nicht so zeitintensiv, was mehr Mitarbeiter von Unternehmen zur Teilnahme an Fortbildungskursen motivieren wird. Und die meist ehedem schon schwierige Dienstplanung im operativen Tagessgeschäft der Altenpflege wird erleichtert, weil der bisherige Ausfall von Mitarbeitern aufgrund der Teilnahme an Online-Fortbildungskursen reduziert wird.

07Aug2017

Dreitägiger Informationsbesuch der „China Ageing Development Foundation Delegation”

Mit dem Know-how der Alten- und Pflegezentren soll in China die Lebensqualität der älteren Menschen verbessert werden

APZ-Geschäftsführer Dieter Bien (Dritter von links), Silvia Lückhardt und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger empfingen die chinesischen Gäste im gelben Saal des Altenzentrums in Rodenbach
Gesamtunternehmen - Montag, 07.08.2017
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) spielen nicht nur wegen der kommunalen Trägerschaft des Kreises eine einmalige Rolle. Auch beim Know how der 12 Einrichtungen in der Altenbetreuung genießen sie große Anerkennung, sind weltweit gefragt. So konnte Geschäftsführer Dieter Bien 30 Chinesinnen und Chinesen der Management Führungsebene der China Ageing Development Foundation, aber vor allem auch Leiterinnen und Leiter von Pflegeheimen aus unterschiedlichen chinesischen Regionen in den Alten-und Pflegezentren begrüßen. Sie informierten sich vor Ort über die Ausbildung der Altenpflege, über die Mobilitätsförderung im motorischen und kognitiven Bereich für Bewohnerinnen und Bewohner und über die therapeutisch ausgerichteten Trainingsgeräte, die in den 12 Einrichtungen der APZ zur Gesundheitsförderung für Bewohner eingesetzt werden.

Das besondere Interesse galt den beiden Einrichtungen in Rodenbach (Altenzentrum) und in Hanau (Stadtteilzentrum) sowie dem firmeneigenen medizinisch-therapeutischen Gesundheitsstudio „Vitaltreff“. Obwohl die beiden Pflegeeinrichtungen mit 129 Plätzen (Stadtteilzentrum) und 229 (Altenzentrum) zu den größten im Main-Kinzig-Kreis zählen, entsprechen sie so gar nicht der Größe chinesischer Einrichtungen. Die China Ageing Development Foundation, eine private gemeinnützige Organisation unter der Leitung des Ministeriums für bürgerliche Angelegenheiten, unterhält laut dem Delegationsleiter und Foundation-Chef Zhu Wan Yunk rund 700 Einrichtungen zwischen 300 und 500 Plätzen.

Sehr interessiert waren die Delegationsmitglieder deshalb bei den Erläuterungen der beiden Einrichtungsleiter Ludmila Knodel und Stephan Hemberger über die besonderen Wohngruppen wie Junge Pflege, Menschen mit Demenz, den Hausgemeinschaften oder dem Service Wohnen. Gerade die Hausgemeinschaften mit bis zu 12 Bewohnern sehen eine ganz andere Größenordnung der zu versorgenden Gruppen vor.

Die Ausbildung junger Menschen für den Pflegeberuf entspricht in China eher der Ausbildung des Krankenpflegers. Feste gesetzliche Regelungen wie in Deutschland gibt es für die Ausbildung von Pflegekräften nicht. Deshalb war der Fokus auf die Ausbildung zum Altenpfleger gerichtet. Gerade die jüngeren Delegationsteilnehmer interessierte aber auch die Anerkennung der in China erlangten Zertifikate bei einer Tätigkeit in Deutschland.

Schwerpunkt des Interesses der chinesischen Delegation lag aber vor allem an der Mobilitätsförderung im motorischen und kognitiven Bereich für Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen in der Altenpflege und an therapeutisch ausgerichteten Trainingsgeräten, die im gelben Saal im Altenzentrum aufgebaut waren. Diesen Part übernahm Silvia Lückhardt, die Koordinatorin für das betriebliche Gesundheitsmanagement in den Alten und Pflegezentren und Verantwortliche für das „Vitaltreff“ in Hanau, das sich in den Räumen des Stadtteilzentrums befindet und von den Chinesen auch besichtigt wurde. Unterstützt wurden sie von dem bekannten deutschen Hersteller der Trainingsgeräte. Silvia Lückhardt und Agnes Boos präsentierten das von ihnen entwickelte „Bewegt gedacht“ - ein Programm, bei dem die Sinne und die Bewegung von älteren Menschen gleichzeitig aktiviert werden. Lückhardt: „Wichtig dabei ist die Qualifizierung und der Einsatz von sog. „Mobilitätstrainer bzw. Aktivierungstrainer“, von denen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren bereits mehrere ausgebildet wurden.“ Das kam bei den Chinesen an, ebenso übrigens wie auch die Präsentation der eigentlichen Trainingsgeräte, darunter drei Beckenbodentrainer als wirksame Therapiemaßnahme gegen Inkontinenz, der Rumpfseitenneigungstrainer oder der Rumpfrotator für die Stabilisierung des Rumpfes.

Abgerundet wurde das Programm mit mehreren wissenschaftlichen Vorträgen und Statistiken über den Pflegemarkt in China. Mit den Erkenntnissen aus den Alten- und Pflegezentren und der eigenen finanziellen Förderung soll in China die Lebensqualität älterer Menschen deutlich verbessert werden, so der Wunsch der Chinesen, formuliert bei der Übergabe der Gastgeschenke.

07Aug2017

Wie eine große Familie

Geschäftsführer Dieter Bien: Dank für die geleistete Arbeit

Ein Dankeschön von Geschäftsführer Dieter Bien für Annelore Kesselring, verbunden mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 07.08.2017
Wehmut stand ihr ins Gesicht geschrieben. Die Rede ist von Annelore Kesselring, die sich in vielen Jahren um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohnern des Kreisruheheims in Gelnhausen gekümmert hat und von Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und der kommissarischen Einrichtungsleiterin Christina Herbig bei einer kleinen Feierstunde verabschiedet wurde. Im Namen der Bewohner und der Beschäftigten dankte der Geschäftsführer der Pflegehelferin für die geleistete Mitarbeit und wünschte ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute. Als äußeres Zeichen dieser Dankbarkeit übergab Dieter Bien eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Voll des Lobes über das Wirken der ausscheidenden Mitarbeiterin war nicht nur der Geschäftsführer, sondern auch die kommissarische Einrichtungsleiterin Christina Herbig. Worte wie „zuverlässig“, „fürsorglich“ und „einfühlsam“ drückten aus, wie Annelore Kesselring ihre Arbeit versah. Herbig: „Sie hat sich sehr um die Bewohnerinnen und Bewohner im Kreisruheheim gekümmert.“

Aber nicht nur dies: Annelore Kesselring hat im Rahmen des Projekts „Dementia Care Mapping“ ihre Erfahrungen und Erkenntnisse auch an andere Kolleginnen und Kollegen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner in anderen Einrichtung weitergegeben, sie intensiv beraten.

„Mir ging es immer nur darum, das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern“, so die Neu-Rentnerin. Dabei kam ihr natürlich entgegen, „dass ich in den letzten 15 Jahren das gemacht hat, was ich immer machen wollte, was mir lag, nämlich anderen Menschen zu helfen“.

In Zukunft will sich Annelore Kesselring, eine gebürtige Flörsbachtalerin (Lohrhaupten), die seit 38 Jahren in Gelnhausen wohnt, vorwiegend um ihre eigene Familie kümmern: Zwei Enkelinder werden der Oma alles abverlangen und auch Ehemann Alfred soll mehr im Vordergrund stehen.

„Wenn aber Not am Mann ist, dann will ich gerne im Kreisruhheim aushelfen, um für ein gutes Wohlbefinden der Bewohner zu sorgen“, so Kesselring, der die Bewohnerinnen und Bewohner im Kreisruhheim ans Herz gewachsen sind. Kesselring: „Im Kreisruhheim sind wir wie ein große Familie.“

18Jul2017

Drei Auszeichnungen für das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sterbfritz

Grüner Haken, MRE-Siegel und sehr gute MDK-Benotung

Über drei Auszeichnungen können sich Einrichtungsleiter Mario Pizzala, die Pflegedienstleiterin Elke Möser und ihr Stellvertreterin Ricarda Schüßler freuen. Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich (links) gratulierte
Lebensbaum Sinntal - Dienstag, 18.07.2017
Qualität wird im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz (WGL) groß geschrieben. Diese Philosophie ist in der Senioreneinrichtung, die in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum feiern kann, nunmehr auch offiziell dokumentiert. Und dies gleich in mehrfacher Hinsicht. Innerhalb kurzer Zeit erhielt das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum gleich drei Auszeichnungen, die beispielhaft die qualitativ hochwertige Versorgung älterer Menschen untermauern. Bei der Qualitätsprüfung durch den MDK erhielt das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum als Gesamtergebnis eine 1,0. Überprüft wurden 32 Kriterien im Bereich der Pflege und der medizinischen Versorgung, darunter die Dokumentation, die Behandlung chronischer Wunden, die Ernährung, die Medikamenteneinnahme und die Prophylaxe bei Bewohnern mit Sturzrisiko und die Kooperation mit Ärzten. 18 Fragen richteten sich an die Bewohner selbst, wobei hier Betreuung, Waschzeiten, Hausreinigung, Freundlichkeit des Personals oder die Qualität und Auswahl des Mittagessens sowie die Besuchszeiten angesprochen wurden.

Mit dem „Grünen Haken“, der erstmals verliehen wurde, darf sich die Einrichtung offiziell „verbraucherfreundlich“ bezeichnen. Rund 100 Kriterien, unterteilt in die Kategorien Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde, hat eine Gutachterin geprüft. Das Begutachtungsverfahren haben Experten des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) unter Berücksichtigung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Dabei geht es vorrangig um die Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, um die Achtung ihrer Privatsphäre, um ihre Selbstbestimmung sowie den freundlichen und respektvollen Umgang mit ihnen. Die genauen Ergebnisse der Begutachtung sind im Internet unter www.Grüner-Haken.de veröffentlicht. „Für Angehörige, die einen Platz für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren suchen, ist diese Datenbank eine hilfreiche Informationsquelle“, so WGL-Einrichtungsleiter Mario Pizzala.

Der Lebensbaum wurde auch mit dem Qualitätssiegel des MRE-Netzes Rhein-Main ausgezeichnet. Ziele des MRE Netzes sind unter anderem die Rate der Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Erregern (MRE) zu vermindern und der Stigmatisierung von MRE-Betroffenen entgegenzuwirken. Die Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter wurden entsprechend geschult, um gezielte Maßnahmen an allen Schnittstellen der stationären Versorgung vorbereiten zu können und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu leisten.

„Wir hoffen, dass durch die erstklassige MDK-Benotung und durch die Auszeichnung mit dem Grünen Haken und dem MRE-Qualitätssiegel Siegel mehr Suchende auf unsere Einrichtung, die hohe Lebensqualität bietet, aufmerksam werden“, so Einrichtungsleiter Mario Pizzala und Pflegedienstleiterin Elke Möser.

Der Sinntaler Bürgermeister Carsten Ullrich gratulierte der Einrichtung für die Auszeichnungen und würdigte die hervorragende Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner.

14Jul2017

An der Mariengrotte eine Kerze angezündet

Die Schönheiten der Natur kennenlernen

Gründauer Seniorinnen des Seniorenzentrums besuchten mit den Verantwortlichen die wunderschöne Kneippanlage im Horbacher Näßlichgrund
Gesamtunternehmen - Freitag, 14.07.2017
Unter dem Motto „Die Schönheiten der Natur kennenlernen“ hat das Seniorenzentrum in Gründau eine neue Aktion ins Leben gerufen. Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeiten, bei Ausflügen (touristische) Attraktionen im Main-Kinzig-Kreis kennenzulernen. Das erste Ausflugsziel die Mariengrotte und die Kneippanlage im Freigerichter Ortsteil Horbach. Begleitet wurden die interessierten Bewohnerinnen von der Hausleiterin Ute Severin, der Einrichtungsbeiratsvorsitzenden Rosemarie Knutzen sowie von Siegrid Rösch (Einrichtungsbeirat), Joanna Ruros (Betreuung),Christiane Göbel (Auszubildende) und Margit Zahn (Angehörige). Die Mariengrotte, die zwischen Horbach und Geiselbach oberhalb eines Wiesentals liegt, ist nach dem zweiten Weltkrieg erbaut und 1949 eingeweiht worden. Es ist ein steinernes, an den felsigen und wild bewachsenen Hang angelehntes Gemäuer inmitten von grünen Farnen. Für die teilnehmenden Bewohnerinnen des Gründauer Seniorenzentrums war es ein Rückzugsort, an dem es besinnlich zuging und Wallfahrtsatmosphäre aufkam. Dafür sorgte die Rosemarie Knutzen, indem sie eine Kerze anzündete.

Die Kneippanlage in Horbach, die nächste Station des Ausflugstrips, ist eine der schönsten Anlagen im gesamten Main-Kinzig-Kreis und liegt unweit der Mariengrotte im nahegelegenen Näßlichgrund. Die Kneippanlage wurde 1988 vom Verkehrsverein Horbach gebaut, über die Jahre hin erneuert und erweitert. Sie verfügt über ein Wassertretbecken und einem Armbecken, die beide von einem Tiefbrunnen bzw. dem Näßlichbach mit Wasser versorgt werden. Die Gründauer Besucher nahmen freilich lediglich Anwendungen im Armbecken. Auf der Anlage haben die Gründauer Seniorinnen eine größere Rast eingelegt, Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. „In dieser wunderschönen Kneippanlage haben wir uns außerdem sehr nett unterhalten“, so die Einrichtungsbeiratsvorsitzende Rosemarie Knutzen, die diesen Besuch angeregt hatte. Nach knapp vier Stunden ging nach Rückkehr ins Seniorenzentrum eine interessante Besichtigungstour zu Ende.

13Jul2017

17 Jahre zuverlässig als Krankenpflegehelferin gearbeitet

Dank für langjähriges Engagement

(Von links): Unser Bild zeigt Christina Herbig, Daniel Pfeifer, Jutta Weitzel, Belinda Schmidt und Robert Steingrübner bei der Abschiedsfeier
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 13.07.2017
17 Jahre hat sie im Kreisruheheim in Gelnhausen gearbeitet, sich liebevoll um die Bewohnerinnen und Bewohner gekümmert. Nunmehr wurde sie mit einer großen Feierstunde im Beisein der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und zahlreicher Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Die Rede ist von Jutta Weitzel, die seit 1990 im Kreisruheheim in Gelnhausen ununterbrochen tätig war. Jutta Weitzel wirkte in der Senioreneinrichtung in der Holzgasse am Obermarkt als Krankenpflegehelferin. Zuvor hatte sie von 1970 -1972 eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin im Kreiskrankenhaus Gelnhausen absolviert und dort bis 1973 gearbeitet. Danach folgte bis zur Tätigkeit im Kreisruheheim in Gelnhausen eine längere Phase, in der sie nicht beruflich tätig war, sich primär um die Familie und ihre zwei Kinder kümmerte. „Wir danken für Ihr langjähriges Engagement und werden Sie als zuverlässige und geschätzte Mitarbeiterin und Kollegin in guter Erinnerung behalten“, erklärte Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH, zu denen das Kreisruheheim als eine von 12 Einrichtungen gehört.

Zum Dank für ihren Einsatz überreichten die kommissarische Einrichtungsleiterin Christina Herbig und der Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer der Neu-Rentnerin einen Blumenstrauß und wünschten ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. Jutta Weitzel will nun viel Zeit mit den Enkeln verbringen, ihren Garten bearbeiten und erst einmal das Urlaubsgefühl genießen.

13Jul2017

Im landwirtschaftlichen Museum wurden Erinnerungen wach

Einrichtungsleiter Mario Pizzala dankte Park-Betreiber Theo Michael Zwermann

Die Bewohner des Seniorenzentrums freuen sich mit Einrichtungsleiter Mario Pizzala und dem Park-Betreiber Theo Michael Zwermann (hintere Reihe) über den Besuch im landwirtschaftlichen Museum
Seniorenzentrum Steinau - Donnerstag, 13.07.2017
Zusammen mit Einrichtungsleiter Mario Pizzala besuchten Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Steinau den benachbarten Erlebnispark. Park-Betreiber Theo Michael Zwermann höchstpersönlich führte die Seniorinnen und Senioren durch die Freizeitanlage und zeigte ihnen die Attraktionen eines des größten Familienfreizeitparks in Deutschland. Der Besuch im bekannten Steinauer Freizeitpark gehört zum Jahresprogramm der Senioreneinrichtung und ist aus der Kenntnis heraus entstanden, dass solche Einrichtungen mit Tieren der Belebung und Aktivierung der Sinne dient und damit Ressourcen wie Tastsinn, Gerüche und Motorik der Bewohner trainiert werden können.

Bei diesem Besuch kam ein weiteres hinzu. Im Fokus der Bewohnerinnen und Bewohner standen nämlich nicht nur die Tiere des Parks, sondern vor allem das landwirtschaftliche Museum im Herzen des Erlebnisparks. Neben der Sommerrodelbahn „Spessart-Flitzer“ und dem Streichelzoo mit den vielen einheimischen Tieren gehört das landwirtschaftliche Museum zu den Hauptattraktionen. „Es ist das größte privat geführte Landwirtschaftsmuseum Hessens und gibt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweisen eines Bauernhofes des vergangenen Jahrhunderts“, wusste Parkinhaber Theo Michael Zwermann zu berichten. Der Park-Betreiber hat dieses Museum zusammen mit seinen Mitarbeitern aufgebaut.

Neben der großen Historie für die gesamte Region hatte das Museum für die Bewohner des Seniorenzentrums aber noch eine weitere Bedeutung. Erinnerungen an die eigene Vergangenheit wurden wach. So manche Bewohnerin bzw. so mancher Bewohner ist auf einem Bauernhof groß geworden, hat den Einsatz eines Pflugs oder eines Dreschflegels original miterlebt und die Funktionsweise eines Kummet als Geschirr oder als Schirrung fürs Pferd, damit es beispielsweise eine(n) Karren, Pflug, Schleife, Schlitten oder Wagen optimal ziehen kann, täglich kennengelernt.

Damit erweist sich ein solcher Besuch sogar als Therapiegang, der bei bestimmten Bewohnern einen Zugang zum Langzeitgedächtnis schafft bzw. das Langzeitgedächtnis aktiviert und eine Brücke in die Vergangenheit baut.
„Ein solcher Ausflug ist natürlich immer mit Aufwand verbunden, wird aber vom Seniorenzentrum Steinau gerne betrieben, um die Qualität der Betreuung aufzuwerten“, so Einrichtungsleiter Pizzala.

Großes Lob erhält der Erlebnispark-Betreiber Theo Michael Zwermann. „Wir freuen uns natürlich, dass wir in dem Theo Michael Zwermann einen Gönner haben und unsere Bewohner die Angebote des Parks kostenlos nutzen können“, so der Steinauer Einrichtungsleiter in seinem Dank an Zwermann, der sich mit seinem Angebot im Erlebnispark optimal in das Betreuungskonzept des Seniorenzentrums eingebracht hat.

13Jul2017

Kurt Joachim Katter als neuer Vorsitzender des Einrichtungsbeirats im Stadtteilzentrum an der Kinzig gewählt

Interessensvertretung / Mitwirkungsrecht in Angelegenheiten der Einrichtung

Der neue Einrichtungsbeirat des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau mit dem Vorsitzenden Kurt Joachim Katter (hintere Reihe Dritter von rechts) und der Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel (hintere Reihe rechts)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 13.07.2017
Zum Vorsitzenden des Einrichtungsbeirates der Kreispflegeeinrichtung im Stadtteilzentrum an der Kinzig (Eugen-Kaiser-Haus) in Hanau wurde Kurt Joachim Katter gewählt. Er hatte das Amt seit dem Tod der bisherigen Vorsitzenden Lieselotte Dervaric seit Dezember 2016 kommissarisch inne. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Margarete Kreische. Weitere Mitglieder des Einrichtungsbeirates sind Dorothea Koch, Anna Elisabeth Dissieux und Gabriele Schüttpelz. Die Mitglieder des Einrichtungsbeirates, die den Vorsitzenden gewählt haben, sind aus der Wahl aller Bewohnerinnen und Bewohner hervorgegangen. Allein Gabriele Schüttepelz ist keine Heimbewohnerin, sondern genießt als Angehörige eines ehemaligen Heimbewohners das Vertrauen der Seniorinnen und Senioren im Stadtteilzentrum.

Das Betreuungs- und Pflegegesetz schreibt diese Wahl vor, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit der Teilnahme am Einrichtungsgeschehen zu geben“, so die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel.

Der Einrichtungsbeirat wirkt bei allen Angelegenheiten des Stadtteilzentrums mit, insbesondere bei der Sicherung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung sowie bei der Geschäfts- und Wirtschaftsführung.

Die Mitwirkung bezieht sich auf die Beratung und Unterstützung der Leitung der Einrichtung, ferner auf Anträge bezüglich der den Bewohnern dienlichen Maßnahmen. Der Einrichtungsbeirat nimmt Anregungen und Beschwerden der Bewohner entgegen und wirkt bei der Leitung der Einrichtung auf die Erledigung hin. Ferner hilft der Einrichtungsbeirat bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, bei der Freizeitgestaltung der Heimbewohner und bei der Betreuung der Heimbewohner.

„Dem Einrichtungsbeirat kommt in der Senioreneinrichtung im Stadtteilzentrum an der Kinzig mit 129 Plätzen eine große Bedeutung zu“, so die Einrichtungsleiterin Ludmila Knobel, die auch in Zukunft auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit setzt.

04Jul2017

Bürgermeister Ullrich gratuliert zum 5-jährigen Jubiläum

Sommerfest im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal

(Von links) Einrichtungsleiter Mario Pizzala, Pflegedienstleiterin Elke Möser und Bürgermeister Carsten Ullrich
Lebensbaum Sinntal - Dienstag, 04.07.2017
Kürzlich feierte das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal sein traditionelles Sommerfest, welches jede Menge Abwechslung in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner brachte. Schon vor Beginn des Festes herrschte reges Treiben, was den einen oder anderen Bewohner dazu brachte, bei den Vorbereitungen und der Dekoration mitzuhelfen. „Das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter, Nachbarn und Freunde des Hauses sowie der Einsatz vieler Angehörige bei unserem Fest ist immer wieder beeindruckend“, stellte Einrichtungsleiter Mario Pizzala bei der offiziellen Eröffnung fest. Dank zollte Pizzala auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich täglich in liebevoller Art und Weise um die Bewohner der Einrichtung kümmern. Bürgermeister Ullrich schloss sich den Dankesworten an und gratulierte der Einrichtung zum 5-jährigen Bestehen. Er würdigte das in der Gemeinde getätigte Engagement des Hauses und übergab im Namen des Vereins Mittelpunkt Generation Mensch eine Zuwendung. Nach dem offiziellen Teil wurde das Kuchenbuffet eröffnet, mit einer großen Auswahl an von den Angehörigen und Mitarbeiterinnen gebackenen Kuchen und Torten. Musikalisch wurde das Fest vom evangelischen Kirchenchor Sterbfritz-Breunings unter dem Vorsitz von Linda Sperzel und der musikalischen Leitung von Michael Kühlthau sowie den Bänkelsänger des Steinauer Karnevalverein „Hanneklasia“ e. V. begleitet. Die schwungvollen Melodien ließen manche Bewohner das Tanzbein schwingen. Ein weiterer Höhepunkt war die Möglichkeit eine Kutschfahrt durch die Gemeinde zu unternehmen. Zum Ausklang gab es Grillspezialitäten und auf Wunsch auch ein Bierchen.

21Jun2017

Konzertreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Stücke aus den Epochen der Renaissance, der Klassik und der Romantik

Beim Konzert der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ überzeugten Diana Mause an der Flöte und Stephan Herget am Piano
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 21.06.2017
Einen musikalischen Leckerbissen erlebten die Besucher bei der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Bei strahlendem Sonnenschein spielten Diana Mause und Stephan Herget Stücke aus Epochen der Renaissance, der Klassik und der Romantik mit wechselndem Instrumentarium. Diana Mause setzte die musikalischen Akzente sowohl mit verschieden Flöten als auch auf ihrer Klarinette und mit dem Saxophon. Mit beeindruckender Virtuosität spielte sie auf der Blockflöte Sonaten von Mozart, Roehr und Hook. Schumanns bekannte „Träumerei“ wurde von ihr auf der Klarinette interpretiert. Als Höhepunkt des Konzertes bezeichneten die Besucher unter lang anhaltendem Beifall ihre Gesangseinlagen mit Liedern von Mendelssohn und Mozart. Die studierte Gesanglehrerin überzeugte mit eindrucksvoller Stimme. Auch hier begleitete sie Stephan Herget am Klavier.
Beendet wurde das Konzert mit dem Schlager „Tulpen aus Amsterdam“, den allerdings die Konzertbesucher singen mussten.

20Jun2017

Anke Korn neue Hausleiterin

„Die Bewohner entscheiden, was sie wollen und was sie nicht wollen“

Anke Korn, die neue Hausleiterin in der Senioren-Dependance in Hammersbach
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 20.06.2017
Neue Hausleiterin der vor kurzem eröffneten neuen Senioren-Dependance in Hammersbach-Marköbel ist Anke Korn aus Limeshain. Ihr obliegt die Aufgabe, die Abläufe in der Dependance optimal zu organisieren, insbesondere die Pflege der Bewohner umfassend zu ermöglichen. Ihr Credo ist hier eindeutig: In der Dependance in Marköbel geht es nach dem Willen der Bewohner. Korn: „ Die Dependance soll das Zuhause der Bewohner sein. Infolgedessen entscheiden auch die Bewohner, was sie wollen und was sie nicht wollen.“ Übrigens: Die Senioren-Dependance kommt sehr gut an, 18 Plätze sind wenige Wochen nach der Eröffnung bereits belegt. Ein Teil der Einrichtung wird vorübergehend noch vom Behindertenwerk genutzt.

Und noch eine Aufgabe steht bei der neuen Hausleiterin ganz oben auf der Tagesordnung: die Teambildung innerhalb der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sie müssen mit Freude und Spaß zur Arbeit kommen, zufrieden sein“, so die neue Hausleiterin. Das ist nur dann der Fall, wenn ein Team funktionsübergreifend Hand in Hand optimal zusammenarbeitet.

Für Anke Korn ist Zufriedenheit allerdings kein Selbstzweck. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden sind, wirkt sich dies positiv auf die Versorgung der Bewohner aus. Und gut versorgte Bewohner sind in Hammerbach das Wichtigste für die neue Hausleiterin.

Dass sich Anke Korn für die Hausleitung in Hammerbach entschieden hat, hängt mit der Struktur des Hauses zusammen. Sie liebt es bei den Senioreneinrichtungen „lieber klein und gemütlich als groß und voluminös“. Und eine solche Struktur hat sie in Hammersbach-Marköbel vorgefunden.

Und noch etwas hat ihr bei der Auswahl ihres neuen Arbeitsplatzes gefallen: Sie kann die Entwicklung des neuen Hauses mitgestalten, etwa beim Ambiente der öffentlichen Räume oder der Anlage des Gartens.

Die neue Hausleiterin, die in Illmenau in Thüringen geboren ist und der Liebe wegen in Limeshain „gelandet“ ist, verfügt trotz ihrer jungen Jahre -sie ist 34- bereits über ein großes Fachwissen in der Altenpflege, was auf eine umfassende Aus- und Weiterbildung und ein langjährigen Engagement in der Altenpflege zurückzuführen ist. Sie ist als examinierte Altenpflegerin ausgebildet, hat aber auch eine Ausbildung als staatlich geprüfte Sozialassistentin absolviert. Vor allem hat sie die Qualifikation zur Praxisanleiterin und zur Pflegedienstleiterin (Pflegemanagement) erlangt. Beruflich war Anke Korn in vier anerkannten Pflegeeinrichtungen in Frankfurt und Hanau tätig, zuletzt als Wohnbereichsleiterin und Praxisanleiterin.

19Jun2017

Andreas Tomaszewski neuer Pflegedienstleiter

Umfangreiche Aus- und Weiterbildung

Andreas Tomaszewski ist neuer Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum in Biebergemünd-Kassel
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 19.06.2017
„Ich bin in einer ländlichen Region groß geworden, kenne also die Menschen und ihre Vorstellungen auf dem Lande. Deshalb passt die berufliche Tätigkeit in Biebergemünd-Klassel sehr gut.“ Derjenige, der so spricht, ist der neue Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum in Biebergemünd-Klassel, heißt Andreas Tomaszewski, kommt aus dem Schwalm-Eder-Kreis und hat fast 24 Jahre in Jesberg gewohnt. Nach einer über einjährigen Praktikantentätigkeit im Altenheim Westend in Bad Wildungen und der anschließenden Ausbildung als examinierter Altenpfleger Anfang der neunziger Jahre in der Lehranstalt für Altenpflege des DRK-Königstein hat er über zwei Jahrzehnte im Schwalm-Eder-Kreis in der Altenpflege gearbeitet. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn vor allem zum DRK-Kreisverband Schwalm-Eder-Kreis, wo er zunächst fast drei Jahre als Altenpflegefachkraft wirkte, anschließend zum stellvertretenden Pflegedienstleiter aufstieg und zuletzt die Funktionen eines Heimleiters und Pflegedienstleiters ausübte. Er leitete seit 2007 im Seniorenzentrum Kellerwald eine Einrichtung mit 53 stationären Plätzen und vier Plätzen für Kurzzeitpflege, die teilweise auch für die Tagespflege genutzt wurden. Anfang 2000 war zudem mehrere Jahre Praxisanleiter in der Altenpflege in der AWO in Homberg.
Grundlage für die berufliche Entwicklung war eine umfassende Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen (Altenpflege), die nach der Ausbildung zur Fachkraft eine Weiterbildung zum Stations- und Gruppenleiter im Pflegedienst der Marburger Akademie für Pflege- und Sozialberufe (2008 /2009) und einen Aufbaukurs zum Heimleiter bzw. zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in Sozial- und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (2012/2013) beinhaltete.

Im Seniorenzentrum in Kassel steht Andreas Tomaszewski nicht nur in der Verantwortung für rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 20 im Pflegebereich, er hat vor allem das Wohl der Bewohner im Fokus. „Sie sollen sich im Seniorenzentrum so wie zu Hause fühlen“, so das Credo des neuen Pflegedienstleiters, der übrigens im Biebergemünder Ortsteil Kassel nicht nur seine berufliche Bleibe gefunden. „Einer der schönsten Ortsteile im Spessart“ dient dem neuen Pflegedienstleiter auch als wohnlicher Lebensmittelpunkt.

14Jun2017

Küchenchef Ralph Scheuermann serviert ein Powerfrühstück

Die Bewohner frühstücken viel länger

Beim Powerfrühstück serviert Küchenchef Ralph Scheuermann mit der Alltagsbegleiterin Aysel Demirel und der Pflegehelferin Agnes Urbanzyk gebackene Eier und Smoothies.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 14.06.2017
Wenn es um die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen geht, sind im Altenzentrum Rodenbach den besonderen Aktionen keine Grenzen gesetzt. Mal ist es der Optiker, der die Sehfähigkeit der Menschen ins Visier nimmt, indem er die Brillen der Bewohner überprüft. Mal ist es der Akustiker, der sich um die Hörfähigkeit der Menschen kümmert. Derzeit steht der Küchenchef im Fokus der Bewohner. In den kommenden Wochen taucht Ralph Scheuermann im wöchentlichen Wechsel in einem anderen Wohnbereich auf und serviert für die Bewohner ein sog. Powerfrühstück. Dann gibt es neben den üblichen Frühstücksangeboten wie Marmelade oder Wurst und Butter oder Margarine, die ehedem schon gut für den Gaumen sind, besondere kulinarische Spezialitäten, natürlich den wärmeren oder kühleren Temperaturen angepasst: Pfannkuchen mit Ahornsirup, gebackene Eier und ähnliche Angebote stehen auf der morgendlichen Speisekarte. Und als besondere Attraktion werden den Bewohnern Smoothies gereicht. Das sind kalte Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten, die frisch zubereitet werden. Die Smoothies im Altenzentrum bestehen nur aus Frucht, also aus Fruchtfleisch und Direktsäften. Die Banane bildet dabei eine Grundzutat. Basis der Smoothies ist das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das mit Säften, Wasser, Milch, Milchprodukten oder Kokosmilch gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten. „Wir bieten Mango, Ingwer oder Pfefferminze und Koksmilch an“, so der Küchenchef. Zudem gibt es auch Wassermelonen, wenn von den Bewohnern gewünscht. Beim Startschuss hat der Küchenchef festgestellt, dass das Powerfrühstück bei den meisten Bewohnern viel länger dauert als das „normale“- für ihn ein Zeichen, dass es bei den Bewohnern gut ankommt.

14Jun2017

Würdevolle Begleitung schwerstkranker Menschen unterstützen

Susanne Simmler lobt die Arbeit der Hospizbegleiter

Der würdigen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen dient die Kooperationsvereinbarung zwischen der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst in der Trägerschaft des Caritas-Verbandes und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bei der Vertragsunterzeichnung sind zu sehen (von links): Dieter Bien, Annette Böhmer, Ernst Georg Zimmermann, Susanne Simmler, Robert Flörchinger
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 14.06.2017
Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler haben Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Ernst Georg Zimmermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH), und Robert Flörchinger, Geschäftsführer des Cartitas-Verbandes, im Wohnstift in Hanau eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die zum Ziel hat, die würdige Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in den Alten- und Pflegezentren zu unterstützen. „Ferner soll mit dieser Vereinbarung zwischen der AGH und der APZ das bürgerschaftliche Engagement in der Sterbebegleitung ausgebaut und das bestehende Angebot durch das der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizdienstes ergänzt werden“, so Zimmermann. Damit wird die bisherige punktuelle Zusammenarbeit einzelner Einrichtungen der APZ und der AHG, die in Trägerschaft das Caritas-Verbandes steht, auf ein festes Fundament gestellt, das allen APZ-Einrichtungen in Hanau (Wohnstift und Stadtteilzentrum), in Rodenbach (Altenzentrum), in Gelnhausen (Kreisruheheim), in Sinntal (Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum), in Gründau, in Biebergemünd und in Steinau (Seniorenzentren) und im Ronneburger Hügelland (Dependancen in Hammersbach, Neuberg, Ronneburg und Limeshain) zu Gute kommt“, erklärte Bien, der darauf verwies, dass sich die APZ als förderndes Mitglied der AGH anteilig auch an den jährlichen Kosten beteiligen wird.

Laut Caritas-Geschäftsführer Robert Flörchinger können sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen als auch die Bewohner selbst, vor allem aber auch ihre Angehörigen eine Hospizbegleitung anfragen. „Eine Hospiz-Hotline ist unter der Telefonnummer 06181 / 9233531 geschaltet und wird kontinuierlich abgehört, sodass eine Kontaktaufnahme schnellstens möglich“, so die Fachbereichsleiterin Annette Böhmer, neben Inge Olbricht und Maria Iffland eine von drei hauptamtliches Koordinatoren, die in einer Erstberatung vor Ort den Bedarf erheben und den Einsatz der Hospizbegleiter koordinieren.

Die Hospizbegleiter selbst erhalten dann vor ihrem ersten Einsatz eine Einführung in die Örtlichkeiten und Abläufe der Einrichtungen. Sie klären Zeit, Häufigkeit und Dauer der Kontakte mit dem Bewohner bzw. seinem Angehörigen.
„107 Hospizbegleiter aller Altersklassen und Berufsbereiche sind derzeit im Main-Kinzig-Kreis im Einsatz, davon 52 im Raum Hanau, 39 im Bereich Gelnhausen/Freigericht und 16 in der Kurstadt Bad Soden-Salmünster. „Tendenz steigend“, so Annette Böhmer.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Kreises, zeigte sich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung sehr angetan von der Arbeit der Hospizbegleiter, „die die wichtige Aufgaben der psychosozialen und spirituellen Betreuung übernehmen, dabei den Bewohner bzw. den Betroffenen und seinen Angehörigen in der Sterbephase oder bei Bewältigung schwerster Erkrankungen und den damit verbundenen Lebens- und Sinnkrisen unterstützen“. Sie dankte der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst für ihre aufopferungsvolle Arbeit in einem schwierigen Lebensumfeld und die Übernahme der Aufgabe in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises.

12Jun2017

Ausflug der Senioren der Alten- und Pflegezentren nach Ingelheim

Seniorenbeauftragter Karl Heinz Voit als Organisator und Reiseleiter

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit Karl-Heinz Voit (Bildmitte)
Gesamtunternehmen - Montag, 12.06.2017
Auf große Tour begaben sich ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „im Rentenstatus“ der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren in Sinntal, Steinau, Biebergemünd, Gelnhausen, Gründau, Rodenbach Hanau und der Ronneburger-Hügel-Gemeinden Ronneburg, Neuberg, Hammersbach und Limeshain. Karl-Heinz Voit, der Seniorenbeauftragte der Alten- und Pflegezenten des Main-Kinzig-Kreises, hatte einen Tagesausflug von Hanau nach Ingelheim am Rhein organisiert. 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren im Rentenalter wurden von Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt auf die Reise geschickt, um in Ingelheim ein paar schöne Stunden zu verbringen. Im Mittelpunkt natürlich die Kaiserpfalz, das angrenzende Museum und der Wein. Bauherr der Ingelheimer Kaiserpfalz war Karl der Große. Auf dem historischen Rundweg durch Ingelheim waren unter anderem die Überreste der Aula Regia, der Saalkirche und des Heidesheimer Tors zu besichtigen. Empfehlenswert, so der Eindruck der Voit’schen Reisegruppe, auch das Museum bei der Kaiserpfalz, wo unter anderem der einzigartige Solidus und eine Multimedia-Show warteten. Ganz wichtig aber: Ingelheim gehört zum Weinbaugebiet Rheinhessen. Der Weinbau hat in diesen Gefilden bereits seit den Römern Tradition. Heute sind über 51 Prozent der Anbauflächen Ingelheims mit Rotweinreben bestockt. Und so manches Glas mit dem edlen roten Tropfen schmeckte auch den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sehr gut. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abend in einem bekannten Maintaler Gastronomiebetrieb. Hier gesellte sich auch Geschäftsführer Dieter Bien zur Reisegruppe.

Am Ende des Ausflugs waren sich alle Senioreninnen und Senioren einig: Neben dem Small Talk mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen hatte der Ausflug dokumentiert, „dass wir bei den Alten- und Pflegezentren eine große Gemeinschaft sind“, so Voit. Die Förderung der Gemeinschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird bei den Alten- und Pflegezentren groß geschrieben, auch nach Beendigung der Tätigkeit und dem Eintritt in die „dritte“ Lebensphase der Rente. Der Seniorenbeauftragte Voit: „Wir vergessen unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht. Schließlich sind wir ihnen auch nach ihrer Tätigkeit zu großem Dank für die großartigen Leistungen in der Pflege und Betreuung der uns anvertrauten Bewohner verpflichtet.“

07Jun2017

Nach 18 Jahren Abschied vom Wohnstift in Hanau

Mit Annemarie Seifert geht eine beliebte Altenpflegerin in Rente

Annemarie Seifert wurde von Geschäftsführer Dieter Bien, der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege, Robert Steingrübner, in den Ruhestand verabschiede
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 07.06.2017
Die lobenden und anerkennenden Worte prasselten nur so auf sie nieder. Die Rede ist von Annemarie Seifert, die nach 18-jähriger Tätigkeit im Wohnstift in Hanau in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Bodenständig sei sie und vor allem verlässlich“, so Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren in seiner Laudatio. „Ihr Weggang ist ein riesiger Verlust für das Wohnstift in Hanau und seiner Bewohnerinnen und Bewohner“, so die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol, die auch die humorvolle Art und die positive Grundeinstellung der scheidenden Mitarbeiterin lobte. In der Tat: Sie war ständig am Puls der Menschen, die sie betreut hat. Häufig hat sie die Arbeit auch noch mit nach Hause begleitet. Oft hat sie die Beratungsrunden auch zu Hause noch nachgearbeitet und die Ergebnisse danach mit ihren Vorgesetzten intensiv reflektiert. Vor allem aber war sie immer zur Stelle, wenn sie dienstlich gebraucht wurde, manchmal auch zum Leidwesen ihres Mannes, der die Telefonate für den kurzfristigen Dienstruf häufig entgegen genommen hat. Annemarie Seifert, die im Jossgrunder Ortsteil Burgjoß geboren ist, seit vielen Jahren mit ihrem Mann in Bruchköbel wohnt, hat ihren Beruf geliebt, gerne zum Wohl anderer Menschen gearbeitet.

Dabei hat sie die Tätigkeit als Altenpflegerin erst 1999 nach einer zweijährigen Ausbildung im Wohnstift in Hanau begonnen. Dreißig Jahre zuvor hatte sie eine Ausbildung zur Apothekenhelferin absolviert und danach vor allem in verschiedenen Apotheken in Bad Soden-Salmünster, Hanau und Bruchköbel gearbeitet. Wie dem auch sei: Nun geht sie in den Ruhestand, hat Zeit für den Ehemann (Seifert: „Der soll nun nicht zu kurz kommen“) und ihre zwei Enkelkinder. Viele Reisen will sie unternehmen. Und Englisch lernen. Die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Kolleginnen gönnen ihr das, obwohl sie die Frau mit der netten und offenen Art sehr vermissen werden.

02Jun2017

Selbstbestimmung beginnt schon beim Einkauf

Mobiler Supermarkt im Altenzentrum Rodenbach

Der rollende Supermarkt (unser Bild) bietet von Hygieneartikeln und Zeitschriften über frisches Obst und Gemüse bis hin zu Konserven ein reichhaltiges und gut sortiertes Angebot.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 02.06.2017
Die Selbstbestimmung, wichtige Grundlage bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner, beginnt im Altenzentrum Rodenbach bereits beim Einkauf. Jeden Freitagmorgen freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Rodenbach über den Besuch des Mobilen Supermarktes 1-2-3. „Es ist ein tolles Angebot für die Bewohner in unserem Haus“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der darin nicht nur die Möglichkeit sieht, Kleinigkeiten für den täglichen Gebrauch zu besorgen, sondern auch ein Stück Alltagsbewältigung, wie es früher war und vielen älteren Menschen noch bekannt ist. Meist ging man morgens zum Einkaufen. “ Natürlich bleibt in Rodenbach vor dem Altenzentrum auch – wie früher- ein Plausch nicht aus“, ergänzt eine Bewohnerin schmunzelnd beim Warten auf das Einkaufsmobil.

01Jun2017

Manuela Hong mit großem Bahnhof verabschiedet

32 Jahre im Dienste der Bewohner: Als Dauernachtwache eingesetzt

Nach 32 Jahren ist Manuela Hong (Zweite von rechts) in den Ruhestand verabschiedet worden: Unser Bild zeigt (von rechts nach links): Dieter Bien, Stephanie Kaprol und Manuela Hong
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 01.06.2017
Mit großem Bahnhof wurde im Wohnstift in Hanau eine Pflegehelferin verabschiedet, die fast 32 Jahre im Dienste der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung im Einsatz war. Geschäftsführer Dieter Bein, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, Robert Steingrübner, die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol und die Leiterin der sozialen Betreuung, Cordula Delp, dankten der langjährigen Mitarbeiterin Manuela Hong im Kreise von Kolleginnen für ihren Einsatz für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts. Dieter Bien sah dies als Zeichen außerordentlich großer Wertschätzung für die scheidende Mitarbeiterin an.
Diese Wertschätzung hatte sich Manuela Hong auch verdient. Schließlich hat sie sich in den mehr als drei Jahrzehnten als Dauernachtwache aufopferungsvoll um die Menschen im Wohnstift gekümmert, was die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol als „unvorstellbar bombastische Leistung“ bezeichnete. Manuela Hong sei immer für die Bewohnerinnen und Bewohner da gewesen, manchmal auch über ihre eigne Schmerzgrenze hinaus. Sie sei zudem auch gegenüber den Kolleginnen sehr hilfsbereit gewesen. „Jeder hat sie gemocht“, so die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Gelobt wurde auch die überaus große Loyalität gegenüber dem Wohnstift, das zu den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren gehört. Die Worte von Geschäftsführer Dieter Bien, der Manuela Hong eine Dankesurkunde und einen Blumenstrauß überreichte, sprachen für sich: „Vielen, vielen Dank für die langjährige Tätigkeit für die Menschen im Wohnstift in Hanau.“

30Mai2017

Seniorenbeirat Neuberg siegte beim Bouleturnier

Gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den ortsansässigen Vereinen und Organisationen

Sieger beim Bouleturnier wurde der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 30.05.2017
Beim Sommerfest der Senioren-Dependance Neuberg in und um die Einrichtung an der Schulstraße, übrigens das dritte dieser Art, stand ein Bouleturnier im Mittelpunkt. Einrichtungsleiter Michael Mandt und die Hausleiterin Heike Haase hatten die Einladungen zum Sommerfest nämlich nicht nur an die Bewohner, deren Angehörige und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgesprochen, die Einladungen richteten sich auch an ortsansässige Vereine und Organisationen. Und die kamen auch. Für die Heimleiterin Heike Hasse übrigens ein schöner Erfolg, ist sie doch intensiv darum bemüht, mit der Gemeinde, den Bürgern und den ortsansässigen Vereinen eine gute Zusammenarbeit zu hegen und zu pflegen.

Beim Bouleturnier kämpften dann der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg, der VdK Ortsverband Rüdigheim, die Freiwillige Feuerwehr Ravolzhausen und ein Bewohner-Team der Senioren-Dependance, das mit Rüdiger Zingsheim, Ulrich Feller, Reinhold Heil, Hellmut Schwanz, Claus Schreiber und Rosemarie Ebert auf sechs Personen verstärkt worden war, um den Sieg. Auf dem Siegertreppchen ganz oben stand erstmals der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg mit Ingrid Best, Horst Fuchs, Erika Ackermann, Joachim Hehlert und Ingo Herrmann, nachdem in den vergangenen zwei Jahren stets der VdK-Ortsverband Rüdigheim die beste Kugel gerollt hatte. Den dritten Platz belegte die Freiwillige Feuerwehr Ravolzhausen und den vierten das Bewohnerteam der Senioren-Dependance. Nach spannenden Boulerunden konnte Hausleiterin Heike Haase den drei Erstplatzierten einen Pokal und eine Urkunde überreichen.
Übrigens: Das Bouleturnier war bestens vorbereitet worden. Hierfür hatte Axel Malte, ein echter Profi des Boule-Sports aus Neuberg, gesorgt.

Nicht nur das Bouleturnier, sondern auch das Sommerfest war gelungen. Die Gäste erfreuten sich bei herrlichem Sommerwetter an den kulinarischen Festspezialitäten: Vor dem Bouleturnier gab‘s für die Gäste Kaffee und Kuchen. Und nach dem Turnier standen leckere Salate und Würstchen vom Grill auf dem Speiseplan des Sommerfestes.

26Mai2017

Maifest im Kreisruheheim in Gelnhausen

Gesungen, gescherzt und gelacht und Maibowle serviert

Die Maibowle, serviert von Gerda Brand und Erika Schmehle, schmeckte sehr gut
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 26.05.2017
Das Wetter konnte den Verantwortlichen und Gästen beim Maifest im Kreisruheheim in Gelnhausen nicht die gute Laune verderben. Obwohl kurz vor Beginn der festlichen Aktivitäten der Himmel die Schleusen öffnete, fand das Maifest dennoch statt- nicht wie vorgesehen im Freien, sondern in den Räumen der Senioreneinrichtung. Für den Grill war vor der Senioreneinrichtung extra ein Zeltpavillon aufgebaut worden. Und so bekam auch der Grillmeister in der Person des Pflegedienstleiters Daniel Pfeifer keine nassen Füße. Drinnen im Saal sah es trotz kurzfristiger Umbauarbeiten zu Beginn wie bei einer Maifeier aus. Maibowle wurde von den ehrenamtlichen Erika Schmehle und Gerda Brandt serviert, Geselligkeit und gute Laune waren Trumpf. Es wurde geplaudert, gesungen gescherzt und gelacht. Und an den Mai erinnerte ein kleines Quiz, deren Fragen („Wieviel Feiertage hat der Mai?) die Besucher allesamt richtig beantworten konnten. Neben den von Daniel Pfeifer gegrillten Bratwürsten versorgten Doris Mahr und Carola Merz von der Hauswirtschaft die Feiernden mit Pommes frites. Und das ehrenamtliche Team unter der Leitung von Erika Schmehle garnierte die Menüs mit Tzatziki und Krautsalat. Zusammen mit dem Betreuungskräften Sigrid Castellanos, Regina Pucher, Carina Weinel und Uwe Frühm hatten sie ein wunderschönes Maifest organisiert.

26Mai2017

Bildungsinstitut Altenpflege auf der Messe in Wächtersbach

Dem Pflegenotstand entgegenwirken

Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 26.05.2017
Die Pflege von alten Menschen ist eine sehr wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Bedingt durch die demografische Entwicklung wird in den kommenden Jahren ein großer Bedarf an Pflegepersonal notwendig sein. Nach dem Pflegemonitor werden bis 2015 allein im Main-Kinzig-Kreises 700 zusätzliche Pflegefachkräfte benötigt. Deshalb ist das Aus- und Fortbildungsinstitut für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis auf Werbetour für die Pflegeberufe. Während der Messe in Wächtersbach, wo bekanntlich auch die Ausbildung groß geschrieben wurde, stand Monika Bernd (Bild rechts), die Leiterin des Bildungsinstituts für die Ausbildung von Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften, höchstpersönlich jungen Menschen bzw. deren Eltern Rede und Antwort und erläuterte die Vorzüge und Entwicklungsmöglichkeiten der Pflegeberufe. Derzeit bildet das Institut für Aus- und Weiterbildung der Altenpflege jährlich rund 200 Pflegekräfte aus, entweder als staatlich anerkannte Altenpfleger/in oder als Altenpflegehelfer/in.

24Mai2017

Simmler: Parcours der Sinne“ wichtiger Beitrag, um die Lebensqualität von Bewohnern zu erhalten

Riechen, tasten, hören, wie fit sind ihre Sinne ?

Die Mitglieder des Kreisausschusses mit Susanne Simmler, Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher (Bildmitte), dem kaufmännischen Geschäftsführer der APZ, Reinhold Walz, und der Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel am Stand der Alten- und Pflegezentren
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 24.05.2017
Wie fit sind ihre Sinne? Diese Frage können Besucher der Messe Wächtersbach am Stand der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in der Gesundheitshalle 20 für sich beantworten. Zu diesen Besuchern zählten gestern auch die Mitglieder des Kreisausschusses, die sich unter der Leitung der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, über die Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten in den zwölf Einrichtungen der APZ informierten.

Im Fokus am Messestand der Sinnestest. Hierfür hatten die Mitarbeiter auf drei Tischen einen „Parcours der Sinne“ aufgebaut: Richtig riechen, tasten und hören war angesagt. Diese Übungen sind auch Teil des sozialen Betreuungsangebotes in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren. „Hiermit werden die im Alter nachlassenden Sinne trainiert, mit dem Ziel, vorhandene Ressourcen beizubehalten bzw. zu reaktivieren“, wusste die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel zu berichten.

Konkret geht es bei der Übung im Parcours-Teil „Riechen“ um das Erkennen von Aromaölen, speziell um Vanille und Orange, die in zwei Einmachgläser eingefügt waren. Diese Übung dient der Förderung des Wohlbefindens. Außerdem wird der Appetit angeregt und das Langzeitgedächtnis gefördert.

Im Linsenbad müssen Gegenstände ertastet werden, darunter Holz- bzw. Stahlringe sowie Steine und Muscheln. Ziel dieser Übungen ist die Förderung der Kraftdosierung, der Geschicklichkeit, der Konzentration, der Ausdauer und der Fein- bzw. Grobmotorik. Außerdem werden bei den Bewohnern beim erfolgreichen ertasten Erfolgserlebnissen geschaffen. „Und es dient der Sensibilisierung der taktilen Wahrnehmung, etwa durch Erkennen der Oberflächenbeschaffenheit“, so eine Pflegefachkraft zu den Mitgliedern des Kreisausschusses.

Die schwierigste Aufgabe ist beim Gehör-Memory zu bewältigen. Selbst der eine oder andere Besucher braucht schon eine gewisse Zeit bis das passende Geräusche-Paar, verpackt in zwei Holzwürfeln, gefunden ist“, so eine Pflegefachkraft am Messestand zu den Mitgliedern des Kreisausschusses. „Mit dem Einsatz des Gehör-Memory in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren soll die akustische Wahrnehmung sensibilisiert, Konzentration, Ausdauer, Kraftdosierung und Feinmotorik gefördert und das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit aktiviert werden“, so Knodel.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ- Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler war sich am Ende des Informationsbesuchs am Messestand mit den Mitgliedern des KA jedenfalls gewiss, „dass in der sozialen Betreuung in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die richtigen Angebote zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner unterbreitet werden.“

24Mai2017

Palliativ-Oase ist Aushängeschild

Hochkarätiges Gremium diskutierte Zukunft und erarbeitete Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Die Teilnehmerinnen des Gesprächsforums Palliativ-Oase mit Susanne Simmler, Dr. Maria Haas-Weber, Prof. Dr. Wolfgang George, Robert Steingrübner und Uwe Brömmer
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 24.05.2017
Am Ende waren sich alle Teilnehmer des Work-Shops einig: Die Palliativ-Oase im Wohnstift in Hanau (WSH) ist ein Aushängeschild und kann positiv weiterentwickelt werden. „Dies wird vor allem unseren Gästen und ihren Angehörigen sowie allen bei uns lebenden Bewohnern von Nutzen sein“, so der WSH-Einrichtungsleiter Uwe Brömmer, der zu diesem Gesprächsforum eingeladen hatte.

17 Monate nach Eröffnung der Palliativ-Oase in Hanau, in der Schwerstkranke und sterbende Menschen bis zum Ende ihres Lebens in einem Modellprojekt würdevoll begleitet werden, zog ein hochkarätig besetztes Gremium Bilanz, zeigte neue Wege auf. Den in der Oase tätigen Pflegefachkräften , dem WSH-Einrichtungsleiter Uwe Brömmer, dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Vorsitzenden des Fördervereins Palliative Patienten-Hilfe Hanau, Dr. Maria Haas-Weber, die auch ehrenamtlich die Oase-Bewohner medizinisch betreut, und der Ersten Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler konnte der bekannte Prof. Dr. Wolfgang George, der das Gesprächsforum wissenschaftlich begleitete, ein erfreuliches Umfrageergebnis mitteilen. Die befragten Angehörigen und Gäste waren mit dem Wohnstift und der konkreten Situation auf der Palliativ-Oase sehr zufrieden. Besonders positiv gewürdigt wurden die individualisierten Angebote und das Einlassen auf die spezifischen Bedürfnisse der Gäste in der Oase.
Für den Wissenschaftler spielte noch ein weiteres Ergebnis eine ganz wichtige Rolle: Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass eine stationäre Versorgung Sterbender von aller größter Bedeutung ist. Um aber ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen, sollte verhindert werden, dass sterbende Menschen häufig verlegt werden, etwa in Krankenhäuser oder andere Einrichtungen. Denn Verlegungen bedeuten grundsätzlich Stress und Risiken für die Betroffenen. Prof. Dr. George: „Hier kann die Palliativ-Oase mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten. Mit nur zwei Prozent der Notfallverlegungen von Schwerstkranken und Sterbenden ins Krankenhaus liegt die Palliativ-Oase deutlich unter dem Bundesdurchschnitt mit 30 %.“

Verlegungen möglichst verhindern, soll auch ein Ergebnis zukünftiger Tätigkeitsschwerpunkte sein. Unter der Fragestellung „Wie soll es mit der Betreuung Sterbender im Wohnstift weitergehen und welche Funktion soll dabei die Palliativ-Oase einnehmen?“ erarbeitete das Gremium unter der Leitung von Prof. Dr. George und Uwe Brömmer wichtige Anforderungen zukünftiger Tätigkeit. Mit einem Kriterienkatalog für palliative Behandlungsstrategien, weiteren Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter zum Thema Palliativpflege, einer Beratungsstelle für Mitarbeiter und Angehörige und einem stärkeren Informationsaustausch mit Krankenhäusern oder Pflegeheimen bei der Überleitung sterbender Menschen sollen weitere Wege beschritten werden. Und mit der besseren Vorbereitung der Angehörigen auf den Aufenthalt in der Oase oder mit der Intensivierung der interdisziplinären Zusammenarbeit soll die zukünftige Arbeit zum Wohl Schwerstkranker oder sterbender Menschen in der Palliativ-Oase ebenfalls weiter verbessert werden.

Manche Erkenntnisse im Gesprächsforum im Wohnstift zur Verbesserung der Palliativversorgung gingen auch über die konkrete Betreuung in der Palliativ-Oase hinaus. So haben die Mitarbeiterinnen der Palliativ-Oase nach über einjähriger Arbeit die Erkenntnis gewonnen, dass in der zukünftigen allgemeinen Pflegeausbildung der Umgang mit Sterbenden viel stärker berücksichtigt werden muss.

Auch die Pflegedokumentation („nur dokumentieren, was unbedingt notwendig ist“) und der Umgang mit dem Medizinischen Dienst (MDK) bedarf gerade mit Blick auf die neue Einstufung nach Pflegegraden einer Vereinfachung.

Für Dr. Maria Haas-Weber war die ärztliche Versorgung sterbender Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen ein ganz wichtiger Punkt für die Zukunft. Dr. Haas-Weber: „Eine Lösung wäre, in den Einrichtungen ein eigenes Team vorzusehen, welches ausschließlich für diesen Personenkreis abgestellt wird und ambulant zugehend auf den jeweiligen Bereichen bzw. Stationen tätig wird.“ Derzeit werden die Schwerstkranken bzw. Sterbenden in der Palliativ-Oase in Hanau von vier ambulant tätigen Palliativärzten betreut.

Dass es hierbei wie auch bei der Gesamtfinanzierung der Palliativ-Oase, die durch die Krankenkassen immer noch nicht gesichert ist, um die wichtigste zukünftige Notwendigkeiten geht, ist klar. Palliativversorgung gibt es nicht zum Nulltarif, so der Tenor der Veranstaltung. Bisher finanziert die fehlenden Mittel der Main-Kinzig-Kreis, was als sehr großer Vorteil angesehen wurde.
Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler setzt in der Palliativversorgung „auf den gesellschaftlichen Konsens“. Sie sieht in allen Häusern der Alten- und Pflegezentren die Notwendigkeit einer Palliativversorgung. „Dies ist aber ein langer Weg“, so die Erste Kreisbeigeordnete.

Die Mitarbeiterinnen in der Palliativ-Oase in Hanau, deren hohes Einfühlungsversmögen im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Kompetenz Dr. Maria Haas-Weber besonders lobte, haben mit ihrer bisherigen Arbeit und der Entwicklung der zukünftigen Betreuungsstrategien die besten Voraussetzungen geschaffen.

19Mai2017

Frühlingsfest im Seniorenzentrum Gründau

Kuchen von den Landfrauen und Humorvolles von Marie Stadler

Sie trugen wesentlich zum zu einem gelungenen Programm bei: Wolf Lange, Marie Stadler und Rosemarie Knutzen
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 19.05.2017
„Alle meinen es gut mit unseren Seniorinnen und Senioren“. Rosemarie Knutzen, die Vorsitzende des Heimbeirates des Seniorenzentrums in Gründau, traf den Nagel auf den Kopf, als sie „die schönen Voraussetzungen“ für das Frühlingsfest umschrieb. In der Tat. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, die Landfrauen teilten ihren selbstgebackenen, leckeren Frucht- und Streuselkuchen an die Seniorinnen und Senioren aus. Und auch das Programm war abwechslungsreich und kurzweilig.

Die Heimbeiratsvorsitzende begrüßte in Anwesenheit des Geschäftsbereichsleiters Altenpflege, Robert Steingrübner, die Gäste, freute sich über die rege Teilnahme. Und der „Ehrenamtliche“ Wolf Lange sorgte mit seinem musikalischen Dreiklang für das musikalische Ambiente. Er spielte auf seiner Gitarre, regte die Senioren zum Mitsingen an und animierte die Bewohner und Gäste, Gedichte vorzutragen bzw. sich ins Programm eizubringen. Schließlich lautete das Motto „Von Bewohner für Bewohner“.

Das taten sie dann auch, etwa beim Sitztanz „Sportpalast“, den Bewohnerinnen unter der Leitung von Kerstin Schreiter und Sabine Hahne vorführten. Oder beim Gedicht der Bewohnerin Marie Stadler. Es ging um einen Brief an den lieben Gott, der aber beim Finanzamt landete. Die Bitte, ihr Geld zu geben, ging aber trotzdem in Erfüllung. Und den Dank erhielt der Herrgott. Rosemarie Knutzen las eine Frühlingsgeschichte vor, bei der es sich um eine Reise der Oma nach Italien handelte.

Die Heimbeiratsvorsitzende dankte am Ende des Frühlingsfestes der Hauswirtschaftsleiterin Maria Dreesen, die sie als ,,die Seele des Hauses" bezeichnete. Sie habe einfach alles unter Kontrolle und habe maßgeblich zum Erfolg des Frühlingsfestes beigetragen.

Ihr Fazit: Solche Feste bieten die Möglichkeit, einen Nachmittag mit Spaß sowie in der Gemeinschaft mit den Angehörigen und Bekannten zu erleben. Das Frühlingsfest sollte sich nämlich nicht nur auf den Frühling als Jahreszeit beziehen, es sollte auch die guten zwischenmenschlichen Beziehungen dokumentieren, so jedenfalls hatte es sich das Wolf Lange gewünscht. Und so war es auch.

17Mai2017

Zwölf neue Stations- und Wohnbereichsleiterinnen

720 Stunden Weiterbildung in zwei Jahren

Die neuen Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiterinnen mit Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner, der Institutsleiterin Sonja Jahn, den Kurslehrern Barbara Amend und Monika Zimpel und der APZ-Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 17.05.2017
Zwölf Teilnehmerinnen haben eine über zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiterin erfolgreich abgeschlossen. Es sind dies Christina Clauß (AWO Bruchköbel), Michaela Kliehm-Eckert (Ambulanter Pflegedienst „Lebensgeister“ Bad Orb), Jeannine Poch (Diakonische Pflege Kinzigtal Gelnhausen), Bianka Freund (Stadteilzentrum an der Kinzig Hanau), Heike Michaelsen und Stephanie Fritsch (Altenzentrum Rodenbach), Sabine Junge (Seniorenzentrum Gründau), Ricarda Schüßler (Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal) sowie Angelika Hanstein, Daniela Rankl, Marina Thiel und Milica Vlasoki (alle Wohnstift Hanau). Diese Weiterbildung wurde erstmals vom Aus- und Fortbildungsinstitut der Altenpflege in Rodenbach angeboten. „Mit dem neuen Weiterbildungsangebot soll einer Entwicklung entgegenzuwirken, die der hessische Pflegemonitor zutage gebracht hat“, so die Institutsleiterin Sonja Jahn, die den erfolgreichen Absolventen zusammen mit Robert Steingrübner, dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), in einer Feierstunde am Weiterbildungsinstitut in Gelnhausen die Zeugnisse überreichte.

Danach werden in Einrichtungen der Altenpflege Pflegefachkräfte mit staatlich anerkanntem Weiterbildungsabschluss dringend gesucht. 77 Prozent der Gesamtnachfrage nach Pflegekräften mit staatlich anerkanntem Weiterbildungsabschluss entfallen auf die ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege, wobei am häufigsten die Abschlüsse Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleitung nachgefragt werden. So betonte Robert Steingrübner, der Geschäftsbereichsleiter Altenpflege, denn auch, dass es wichtig ist, dass das Bildungsinstitut dieses Angebot erstmals unterbreitet hat. Steingrübner: „Nachwuchskräfte zu gewinnen, ist in der Altenpflege des Main-Kinzig-Kreises ein wichtiges Thema.“

Der Vorteil des Weiterbildungsangebotes durch das heimische Bildungsinstitut ist die Einflussnahme der Pflegeeinrichtungen auf die Bildungsinhalte und die kurzen Wege der Teilnehmer zwischen Weiterbildungsinstitut und Arbeitsstätte. Die Teilnehmerinnen absolvierten insgesamt eine insgesamt 720-stündige Weiterbildung mit 480 Unterrichtsstunden und 240 Stunden berufspraktische Anteile in Form von Praktika im Rahmen der beruflichen Tätigkeit.
„Ziel der Weiterbildung war es, die zukünftigen Leitungskräfte darin zu unterstützen Führungskompetenz zu entwickeln und die Leitung von Stationen, Gruppen und Wohnbereichen kompetent auszuführen“, betonte Jahn. Eine weitere Aufgabe war die konkrete Umsetzung von Führungsinstrumenten. Die Teilnehmerinnen der Weiterbildung lernten auch, dass sich die Leitungskraft in ihrem Aufgabenbereich reflektieren und fokussieren muss. Schließlich ist gute Führung an gute Kommunikation gebunden. Und: Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und übergreifendes Teamdenken ist eine Voraussetzung für stetige Zufriedenheit der Kunden.

Zu den Gratulanten zählten die Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (Altenzentrum Rodenbach), Uwe Brömmer (Wohnstift Hanau), und Mario Pizzala (Wohn- und Gesundheitszentrum Sinntal) sowie die Pflegedienstleiterinnen Ute Severin (Seniorenzentrum Gründau), Elke Möser (Wohn- und Gesundheitszentrum) und Anja Wagner (Stadtteilzentrum Hanau) und die APZ-Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt.

12Mai2017

Auf musikalischer Zeitreise mit dem Duo „MARTO“

Unser Bild zeigt das Duo „MARTO“ während der musikalischen Zeitreise
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 12.05.2017
Ein außergewöhnliches musikalisches Duo konnte im Altenzentrum Rodenbach begrüßt werden. Die beiden Schüler, Martin und Tobias, besser bekannt unter dem Namen „MARTO“, boten älteren Menschen Unterhaltung und präsentierten ihr ausgewähltes Liedgut. Mit ihrer professionellen Musikanlage im Gepäck bereiteten sie den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Stunde lang viel Freude. Verständlich: Die jungen Musiker gingen mit den Seniorinnen und Senioren auf eine musikalische Zeitreise, bei der die Bewohner und Gäste des Altenzentrums bekannte Lieder hören konnten. Besonders die Schlager von Lena Valaitis, Howard Carpendale und vor allem den Flippers waren für die meisten älteren Menschen auch heute noch richtige Ohrwürmer. So blieb es nicht aus, dass die beiden jungen DJ‘s ihr Stundenprogramm zeitlich noch deutlich erweitern mussten, weil noch viele Wunschhits gespielt werden mussten. Die Zeitreise kam gut an.

11Mai2017

Musikalische Reise mit dem ältesten Werkschor Hessens

Initiator war Karl-Heinz Reisert

Ein großartiges Konzert präsentierte der Werkschor der VAKUUMSCHMELZE im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 11.05.2017
Ein attraktives musikalisches Programm erlebten die Besucher bei einem Konzert im Altenzentrum in Rodenbach. Der Werkschor der VAKUUMSCHMELZE in Hanau nahm die Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Foyer des Altenzentrums mit auf eine Reise, die von Spanien bis nach Italien führte und zahlreiche bekannte Lieder beinhaltete. Der älteste Werkschor Hessen, der im vergangenen Jahr das 80-jährige Jubiläum feierte, aber nicht nur wegen seiner jahrelangen Gesangstradition, sondern auch wegen dem karitativen Engagement seiner Chormitglieder bekannt ist, erfreute in der Senioreneinrichtung in Rodenbach die Herzen der Besucher mit seinem Gesang. „Das Konzert war eine sehr gute Tat und großartig in der Gesangsqualität“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der damit das Empfinden der Besucher wiedergab. Übrigens: Der Auftritt im Altenzentrum in Rodenbach kam durch Karl-Heinz Reisert zustande. Der langjährige ehemalige Vorsitzende des Einrichtungsbeirates, seit vielen Jahren auch als „Ehrenamtlicher“ in der Senioreneinrichtung tätig, hatte die Kontakte hergestellt. Applaus war ihm und den Sängern des Chores gewiss.

11Mai2017

Alten- und Pflegezentren auf Informationsfahrt beim Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz

Alterssimulationsanzug geschenkt

Ein Alterssimulationsanzug als Gastgeschenk der APZ für die umfassenden Informationen in den Einrichtungen des Kooperationspartners WPA im Erzgebirge. Die Erläuterungen gab Silvia Lückhardt (links)
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 11.05.2017
Nicht nur der Unterhaltung und der Erkundung touristischer Attraktionen, sondern auch der Information über verschiedene Pflegeformen diente der Betriebsausflug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Kreises (APZ) ins Erzgebirge nach Annaberg-Buchholz. In der Stadt der Wirkungsstätte des bekannten Rechenmeisters Adam Ries besichtigten die teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur die St. Annenkirche, das Wahrzeichen der Stadt, Anlaufstelle war auch das Wohn- und Pflegezentrum (WPA), mit dem die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises kooperieren. Die WPA verfügt über das Adam-Ries-Haus am nordöstlichen Rand von Annaberg mit insgesamt 124 Pflegeplätzen, die vor allem der stationären Pflege dienen; ebenso über die Häuser im Wohnpark Frohnau mit einer einzigartigen Gartenanlage mit Tiergehege (Alpakas) und einem Kinderspielplatz mit einer Schmalspureisenbahn als Anziehungspunkte für die gesamte Familie. Neben der stationären Pflege umfasst das Angebot der WPA auch Betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege, den „Anna-Pflegedienst“ bzw. den „Anna-Dienst“ für die pflege- und hauswirtschaftliche Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen (ambulante Pflege) und vier Beratungs- und Pflegestützpunkte.

Als Dank für die umfassenden Informationen während der Besichtigungen überreichte Geschäftsführer Dieter Bien seinem Kollegen von der WPA, Björn Buchold, einen Alterssimulationsanzug. Dieser vermittelt einen realistischen Eindruck der Erlebniswelt des Alters. „Der Anzug kommt bei der APZ sowohl bei der Ausbildung von Pflegekräften, als auch bei Gesundheitstagen und auf Fachmessen sowie bei der Vorstellung des Altenpflegeberufs in Schulen und auf Berufsmessen zum Einsatz“, wusste die Koordinatorin für das betriebliche Gesundheitsmanagement der APZ, Silvia Lückhardt, zu berichten. Bei der Ausbildung junger Pflegefachkräfte wird er zukünftig auch in Annaberg-Buchholz die Tücken des Alters vermitteln.

Neben Annaberg-Buchholz, auch bekannt für seine zahlreichen Bergbau- und Handwerkstraditionen, besichtigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren die Tourismusmushochburg Oberwiesenthal, höchstgelegenste Stadt Deutschlands und bekannter Wintersportort im Erzgebirge, der die meisten Übernachtungen aufweist; ferner bekannte Kurorte (Karlsbad, Marienbad) im nahegelegenen Tschechien.

08Mai2017

Susanne Simmler: Ausbildung von Altenpflegern in Teilzeit möglich

4600 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis in vier Jahren

Aus- und Fortbildungsinstitut - Montag, 08.05.2017
Um den großen Bedarf an gut ausgebildetem Pflegepersonal zu decken und auch zeitlich stark beanspruchten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zur Ausbildung zu geben, hat das Aus- und Fortbildungsinstitut Altenpflege des Main-Kinzig-Kreises ein zusätzliches Ausbildungskonzept für Pflegefachkräfte entwickelt. Während sich die „normale“ Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft über drei Jahre erstreckt, kann nunmehr eine Ausbildung auch in vier Jahren absolviert werden. „Die Ausbildung zur Fachkraft in Altenpflege erfolgt dann nicht in Voll-, sondern in Teilzeit“, so die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, dem das Bildungsinstitut angegliedert ist. Simmler: „Wir haben damit der entsprechenden Nachfrage zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürgern Rechnung getragen.“

In besonderem Maße ist in den stationären Einrichtungen die Nachfrage nach älteren Fachkräften mit Lebenserfahrung gestiegen. Durch Kinderbetreuung oder durch zu pflegende Angehörige sind solche Personen zeitlich aber oft nicht in der Lage, an einer Vollzeitmaßnahme teilzunehmen. Deshalb das neue, zeitlich verlängerte Teilzeitausbildungsangebot in der Altenpflege.

Laut Monika Bernd, Leiterin für Ausbildung des Bildungsinstituts für Altenpflege, sieht der Rahmenplan in den vier Jahren 19 Seminar- und zirka 19 Praktikablöcke vor. Die Seminarblöcke haben einen Mindestumfang von 2100 Stunden, während die Praktika mindestens 2500 Stunden umfassen. Praktische und fachpraktische Einsätze finden beim Träger der praktischen Ausbildung und dessen Kooperationspartnern statt und dauern zwischen vier und zwölf Stunden, natürlich unter Berücksichtigung der Dienstpläne der jeweiligen Einrichtungen. Der theoretische Unterricht findet in den Schulungsräumen in Rodenbach (Altenzentrum) oder Gelnhausen (Zum Wartturm 9) statt und dauert zwischen drei und fünf Wochen, meist zwischen 8:30 Uhr und 14 Uhr. Das Studium endet mit dem Examen und der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung staatlich anerkannte Altenpflegerin bzw. staatlich anerkannter Altenpfleger durch das Regierungspräsidium in Darmstadt. Bernd: „Will heißen: Die Teilzeitausbildung hat die gleiche Bedeutung wie die Vollzeitausbildung.“

Wer sich für eine solche Teilzeitausbildung in der Altenpflege interessiert, kann sich beim Bildungsinstitut in Rodenbach (www.altenpflegeschule-mkk.de) melden, vorausgesetzt er besitzt einen Realschul- oder einen Hauptschulabschluss mit mindestens zweijähriger abgeschlossener Berufsausbildung und hat die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs. Die Institutsleiterin: „ Es besteht auch die Möglichkeit, einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder dem Kommunalen Center für Arbeit einzulösen.“
„Da für den Main-Kinzig-Kreis bis 2015 ein zusätzlicher Pflegebedarf von 700 Vollzeitstellen prognostiziert werden, hoffen wir mit dem Teilzeit-Ausbildungsmodell einen Teil davon abdecken zu können“, so die Erste Kreisbeigeordnete Simmler.

03Mai2017

Dauerausstellung über den Limes an einem besonderen Ort eröffnet

Zwei Vitrinen und sechs Schautafeln geben Zeugnis vom Limes und den Römern

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und der Hammersbacher Bürgermeister Michael Göllner besichtigen die Funde in einer der Vitrinen.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 03.05.2017
„Ich finde es toll, das hier und heute die einzige Dauerausstellung über die Römer und den Limes eröffnet wird. „Die Freude des Kreisarchäologen Claus Bergmann über die einzige zeitlich unbegrenzte Limes-Ausstellung währte an einem ganz besonderen Ort. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, der Hammersbacher Bürgermeister Michael Göllner und der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Dieter Bien, eröffneten die Ausstellung in der neuen Senioren-Dependance im Hammersbacher Ortsteil Marköbel. „Ich freue mich, auch als Tourismusdezernentin des Kreises, dass ich hier und heute den Startschuss für eine Dauerausstellung mit dem Titel“ Auf den Spuren der Römer“ geben kann“, so die Erste Kreisbeigeordnete, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren ist.

Der Bezug der Dependance zu den Römern und dem Limes ist eindeutig. Schließlich verlief durch Hammersbach einst der Obergermanisch-Raetische Limes. Und die neue Dependance ist auf einem römischen Kastell gebaut, steht somit auf historisch-römischem Boden, was in der Planungs- und Bauzeit allerdings auch zu großen Problemen geführt und der Baugenehmigung durch die Weltkulturerbe-Kommission bedurft hatte.

Sechs Wandtafeln und zwei Vitrinen geben Auskunft über das Leben der Römer und den Limes. In den zwei Glasvitrinen werden römische Artefakte vom Gelände der Senioren-Dependance sowie aus anderen archäologischen Grabungen aus Hammersbach und der Region ausgestellt: Glas- und Metallfunde, Reibeschalen, Teller, Becher, Toilettengeräte, Spielsteinziegel, Helme, etc., teilweise komplett erhalten, teilweise als Fragmente, sind zu sehen.

Auf den sechs Wandtafeln werden Informationen und Bilder zur Geschichte des Limes präsentiert, wobei auf den Wandtafeln im Eingangsbereich das römische Weltreich von Schottland bis an den Euphart zu sehen ist und die Entwicklung zum römischen Reich ausführlich erläutert wird. Themen auf den weiteren Tafeln sind unter anderem das Leben am Limes, Kastelle, Türme und Palisaden, die Götter, die Bäder und der Reichtum der Römer. Diese Wandtafeln haben ihren Platz im Limes-Raum gefunden. Hier ist auch die Kopie der Büste von Kaiser Hadrian, der in Hispanien beheimatet war und sich als Herrscher intensiv um die Festigung der Einheit des Römischen Reiches bemühte, zu bewundern. Die Original-Büste steht auf der Saalburg.

Die Idee, die historischen Artefakte aus der Zeit des römischen Reichs, die bei den Bauarbeiten auf dem Gelände der Senioren-Dependance gefunden wurden, in einer Dauerausstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stammt von APZ-Geschäftsführer Dieter Bien, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass die Ausstellung über Spender und Sponsoren ermöglicht wurde.

Die Dauerausstellung mit dem Titel „Auf den Spuren der Römer“ ist für die Bewohner gedacht, richtet sich aber vor allem auch an alle Bürger, die sich für die Geschichte der Römer aus regionaler Perspektive interessieren. „Und sie soll zudem auch Besuchergruppen, wie beispielsweise Schulklassen, ansprechen, die sich mit der Historie der Römer befassen“, so Simmler.

Übrigens: Die Bewohnerinnen und Bewohner der Dependance werden durch die Ausstellung noch in anderer Hinsicht profitieren. Die Erste Kreisbeigeordnete schenkte dem Einrichtungsleiter Michael Mandt zur Eröffnung der Ausstellung zwei Kochbücher mit römischen Menüs und der Aufforderung, die Rezepte mit den Bewohnern auch entsprechend zu bekochen.

28Apr2017

Der Frühling hält Einzug: Mit Frühlingsliedern und Frühlingsquiz

Komplette Organisation in den Händen des ökumenischen Frauenkreises

In frühlingshafter Atmosphäre sangen die Besucher des Frühlingsfestes bekannte Lieder
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 28.04.2017
Großes Lob zollten die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims in Gelnhausen und deren Angehörige den Betreuungskräften Sigrid Castellanos, Regina Pucher, Carina Weinel und Uwe Prühm, der Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher und ihrer Kollegin Carola Merz und vor allem den zahlreichen ehrenamtlich Tätigen für die Vorbereitung und Durchführung eines gelungenen Frühlingsfestes. Zu diesen ehrenamtlichen Mitarbeiterrinnen gehörten die Frauen des ökumenischen Arbeitskreises in Gelnhausen. Erika Schmehle, Heide Altvater, Christine Spahn, Gerda Brand und Waltraud Mainzer hatten in enger Zusammenarbeit mit den Betreuungskräften die komplette Organisation für das Frühlingsfest übernommen. Die Blumen-Deko war gänzlich auf die Frühlingszeit abgestimmt. Tulpen, Hyazinthen und Narzissen und andere Frühlingsblumen zierten die Tische und ließen Frühlingsatmosphäre ins Kreisruheheim ziehen. Vor allem sorgten die von den Frauen des ökumenischen Arbeitskreises gebackenen Kuchen -sechs Torten an der Zahl- und der wohlriechende und gutschmeckenden Kaffee für einen gelungenen Nachmittag und eine kulinarische Attraktion. Auch das Programm war auf die erste Jahreszeit im Jahresrhythmus abgestellt. Frühlingslieder („Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“, „Wenn der Frühling kommt“ oder das bekannte Volkslied „Im Märzen der Bauer“) wurden von den Bewohnerinnen und Bewohnern unter der musikalischen Begleitung von Uwe Frühm kräftig gesungen. Und auch das Frühlingsquiz, bei dem Fragen nach den Feiertagen im Frühling beantwortet werden mussten, wurde von den Bewohnerinne und Bewohner ohne Probleme gelöst. Es war ein gelungenes Frühlingsfest. Und entsprechend dem Motto „Der Frühling kommt“ ist der Frühling nunmehr mit großen Schritten in das Kreisruheheim in Gelnhausen eingezogen.

27Apr2017

Junge Menschen informierten sich über zukunftssichere Berufe in der Pflege

Jugendliche und Senioren kamen sich näher

Unser Bild zeigt einen Teilnehmer beim Boys und Girls Day im Wohnstift in Hanau
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 27.04.2017
Weil es eine tolle Chance für die Berufsfindung ist, boten die Leiter der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Ludmila Knodel, Christina Herbig, Mario Pizzala, Stephan Hemberger, Uwe Brömmer und Michael Mandt, im Rahmen des Boys‘ und Girls‘ Days elf Schülerinnen und 21 Schülern aus der Region die Möglichkeit, den Alltag in den Pflegeeinrichtungen in Hanau, Rodenbach, Gelnhausen,Gründau, Steinau, Sinntal und im Ronneburger Hügelland kennenzulernen. „Wir finden es sehr wichtig, jungen Menschen diese Möglichkeit zu geben“, so Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, der darauf verweist, dass eine solche Aktion natürlich auch die Möglichkeit gibt, die Einrichtungen den Jugendlichen näherzubringen.

Die Schülerinnen und Schüler begleiteten einen Tag lang sowohl fachkundige Pflegefachkräfte als auch Betreuungskräfte in den kreiseigenen Einrichtungen, um einen realen Eindruck des Pflegealltags zu bekommen. Beim gemeinsamen Basteln und Spielen (Schach- und Ballspiele) kamen sich Jugendliche und Senioren näher, pflegten dabei einen regen Erfahrungsaustausch. Im Einsatz auch Therapiepuppen, die den Dialog erleichterten. Natürlich wurden die Jugendlichen auch über die verschiedenen Pflegehilfsmittel informiert, wobei die Aufstehhebe das besondere Interesse weckte.

„Mit der Teilnahme an dieser Initiative machen sich die APZ für die Altenpflege stark, wollen vor allem mehr junge Menschen für die Pflegeberufe begeistern“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Der Geschäftsführer sieht die Altenpflege als sicheres und spannendes Berufsfeld mit guten Aufstiegschancen. Die Senioreneinrichtungen haben mit dem Phänomen zu kämpfen, dass der alternden Bevölkerung mit steigendem Pflegebedarf immer weniger junge Nachwuchskräfte in den Pflegeberufen gegenüber stehen. Mit verschiedenen Aktionen, wie mit der Teilnahme am Boys und Girls‘ Day, soll deshalb bei den Alten- und Pflegezentren für die Ausbildung in der Pflege geworben werden.
www.altenheime-mkk.de

21Apr2017

Abschied mit Wehmut von Gerda Hauff

22 Jahre ehrenamtlich für die Bewohnerinnen und Bewohner gewirkt

Unser Bild zeigt Gerda Hauff (Zweite von links) mit Pfarrer Rainer Schomburg sowie Robert Steingrübner und Christina Herbig von den Alten- und Pflegezentren.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 21.04.2017
Es war ein Abschied mit viel Wehmut. Verständlich. Über 22 Jahre hat Gerda Hauff ehrenamtlich für die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims in Gelnhausen gewirkt. So war es nicht verwunderlich, dass am gemeinsamen Abschiedsgottesdienst und dem anschließenden Empfang neben Pfarrer Rainer Schomburg sowie Christina Herbig und Robert Steingrübner, den Vertretern der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, auch mehrere ehrenamtliche Mitstreiter, die Mitarbeiter und vor allem auch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner teilnahmen. Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe in den Alten- und Pflegezentren, würdige das Wirken von Gerda Hauff. Viele Jahre war es das Anliegen von Gerda Hauff den Gottesdienst durch den von ihr gespendeten Blumenschmuck zu verschönern, die Bewohner beim Gottesdienst zu begleiten. Zusammen mit weiteren ehrenamtlichen engagierte sie sich zudem bei Festen und sonstigen Veranstaltungen des sozialen Lebens im Kreisruheheim.

Sie hielt intensiven Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern des Kreisruheheims und förderte ihre Anliegen. Steingrübner: „Gerda Hauff verstand sich als Streiterin für die Belange der Bewohner und der Einrichtung.“ Sie verlässt Gelnhausen und das Kreisruheheim laut ihrer eigenen Aussage nicht leichten Herzens in Richtung Stuttgart, um in die Nähe ihrer Kinder in die Umgebung der Schwaben-Metropole zu ziehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner seien ihr sehr an Herz gewachsen. Übrigens: Um ihre Nachfolge für die Gottesdienstbegleitung hat sie sich selbst gekümmert. Sie konnte Waltraud Mainzer für das Ehrenamt gewinnen.

13Apr2017

Kooperation zwischen dem Institut für Aus- und Fortbildung und dem Kommunalen Center für Arbeit

17 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer ausgebildet

Die Absolventinnen und Absolventen mit APZ -Geschäftsführer Dieter Bien und der Klassenleiterin Karin Ickes (untere Reihe rechts) und dem KCA-Vorstand Michael Krumbe und der Institutsleiterin Monika Bernd (untere Reihe links) sowie der stellvertretende APZ-Betriebsratsvorsitzende Anja Laguardia (zweite Reihe rechts)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 13.04.2017
Mit Michael Krumbe, dem Vorstand des Kommunalen Centers für Arbeit und Soziales (KCA), und Dieter Bien, dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), haben gleich beide Verantwortlichen für die Trägerschaft der Ausbildung den 17 neuen Pflegehelferinnen ihre Examenszeugnisse überreicht. Die Ausbildung von Simone Bathon (Bad Orb), Melanie Berg und Christine Lüdde (Bad Soden-Salmünster), Frauke Buttler, Beatrice Oloo, Anna Orzechowska, Daniela Putensen und Vanessa Smith (alle Hanau), Christina Horvath, Miriam Reindl und Marcus Suttner-Kamp (alle Langenselbold), Doreen Cramer (Nidderau), Leila Fassing (Maintal), Nida Koc (Gelnhausen), Christina Löffler (Steinau), Tatajana Vogel (Brachttal) und Urszula Avast Tabar Zanjani (Neuberg) zur Krankenpflegehelferin ist auf eine Kooperation des KCA mit dem Bildungsinstitut zurückzuführen, initiiert vom KCA und organisiert und durchgeführt vom Institut für Aus- und Fortbildung für Altenpflege, das den APZ angegliedert ist. „Der Pflegeberuf bietet auch denjenigen eine sichere und dauerhafte Perspektive, die bisher in der Arbeitswelt nicht Fuß fassen konnten bzw. deren beruflicher Lebenslauf nicht pfeilgerade verlaufen ist“, so KCA-Vorstand Michael Krumbe bei der Übergabe der Zeugnisse. Eine stetig wachsende Zahl an Pflegeeinrichtungen weise einen ungebrochenen Bedarf an Pflegekräften auf.

Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren hob hervor, dass die Altenpflege etwas Besonderes und Elementares ist. Es geht nicht allein um die Bewältigung einer beruflichen Aufgabe, die Altenpfleger sehen die sie betreuenden Menschen auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Wertschätzung, Achtung Liebe und Demut seien dabei wesentliche Kriterien im Umgang mit den Menschen, die Pflege bedürfen.

Ziel des Kurses war neben der Ausbildung auch der Erhalt eines Arbeitsvertrages bzw. die Qualifizierung für einen fortführenden Ausbildungsplatz für den Einstieg ins zweite Jahr der Altenpflegeausbildung.

Mit Blick auf zukünftige Arbeitgeber in der Altenpflege hatten die Auszubildenden Gelegenheit, bei mindestens drei Praktika in Pflegeeinrichtungen zu absolvieren und dabei ihren möglichen zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen. „Die Examinierten, von denen Frauke Buttler, Leila Fassing, Christina Horvath, Christina Löffler, Anna Orzechowska, Vanessa Smith und Marcus Suttner-Kamp die Ausbildung mit der Traumnote 1 abgeschlossen haben, können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Institutsleiterin Monika Bernd. Die meisten haben bereits eine Arbeitsstätte in einer der regionalen Pflegeeinrichtungen bzw. in der Heilerziehungspflege gefunden oder sich für die aufbauende Ausbildung zum examinierten Altenpfleger entschieden.

05Apr2017

Heike Michaelsen neue stellvertretende Pflegedienstleiterin

Führungsstruktur mit neuen Bereichsleiterinnen für mehrere Wohnbereiche

Stephan Hemberger, Heike Michaelsen, Pia Munjic, Melanie Venske, Christina Müller und Robert Steingrübner
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 05.04.2017
Neue stellvertretende Pflegedienstleiterin (PDL) für den Bereich der Altenpflege im Altenzentrum Rodenbach ist Heike Michaelsen. Mit der Ernennung der neuen stellvertretenden PDL geht eine neue Führungsstruktur im Altenzentrum Rodenbach einher. Heike Michaelsen wird zugleich auch Bereichsleiterin für die Wohnbereiche 1,2 und 3. Die gebürtige Hanauerin mit heutigem Wohnsitz in Langenselbold hat von 2005 bis 2006 eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin durchlaufen, der sich eine zweijährige Ausbildung zur Altenpflegerin (Pflegefachkraft) anschloss. Im Altenzentrum Rodenbach ist die neue stellvertretende PDL seit 2008 tätig und hat sich 2011 zur Praxisanleiterin weitergebildet. Von 2011 bis dato war sie Pflegegruppenkoordinatorin im Wohnbereich 2.

Neue Bereichsleiterin für die Wohnbereiche 7 und 8 ist Melanie Venske. Sie kommt aus den neuen Bundesländern, wohnt aber seit 2010 in Hessen. Venske hat 2010 in Potsdam die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft erfolgreich abgeschlossen. Berufserfahrung sammelte sie im Umgang mit multimorbiden Bewohnern im Wachkoma, jungen Behinderten und Dementen. Seit Dezember 2015 arbeitet sie im Altenzentrum Rodenbach im Wohnbereich 8 als Pflegegruppenkoordinatorin. Im letzten Jahr absolvierte sie im Institut zur Aus- und Fortbildung für Altenpflege eine Weiterbildung zur Hygienebeauftragten. Für beide Neuen steht eine intensive Weiterbildung zur Stations- Gruppen- und Wohnbereichsleitung an.

Heike Michaelsen und Melanie Venske wurden von Geschäftsbereichsleiter (Altenhilfe) Robert Steingrübner, Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und der Pflegedienstleiterin Pia Munjic vorgestellt. Hemberger lobte die große Fachkompetenz, die Heike Michaelsen und Melanie Venske vorweisen; ferner ihre zugängliche und freundliche Art im Umgang mit den zu betreuenden Bewohnern.

Vervollständigt wird das Pflegeteam an der Spitze durch die stellvertretende Pflegedienstleiterin Christina Müller, zuständig im Bereich „Junge Pflege“. Die „Junge Pflege“ ist spezialisiert auf Menschen zwischen 18 bis 60 Jahren mit schweren und schwersten neurologischen Schädigungen bzw. Erkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose, Parkinson oder Schädel-Hirn-Trauma. Christina Müller fungiert gleichzeitig als Bereichsleiterin für die Wohnbereiche 5 und 6.
Dem Team gehören außerdem noch die beiden Pflegegruppenkoordinatorinnen Monika Keil und Kerstin Stenger an, die sich in den Wohnbereichen um gerontopsychologische Fragen kümmern, wobei der Schwerpunkt der praktischen Arbeit hierbei vor allem auf der Beeinflussung des Erlebens sowie auch Verhaltens jener Patienten liegt, die sich im hohen Alter befinden.

„Mit dem Team sind wir im Altenzentrum unter der Leitung der Pflegedienstleiterin Pia Munjic sehr gut aufgestellt“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger. Das Altenzentrum Rodenbach hat 166 Plätze für vollstationäre Pflege, 30 Plätze für „Junge Pflege“ und 33 Plätze für Service-Wohnen.

30Mär2017

Kaffeeklatsch wie anno dazumal

Unser Bild gibt Eindrücke vom historischen Kaffeeklatsch wie anno dazumal im Kreisruheheim wieder
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 30.03.2017
Einen besonderen Kaffeenachmittag boten Pflegefach- und Betreuungskräfte den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen des Kreisruheheims in Gelnhausen. Beim Kaffeenachmittag wie anno dazumal sollten Erinnerungen an vergangene Zeiten wach werden. Dem war auch so. Das hatte gleich mehrere Gründe. Schon Wochen vor dem eigentlichen Kaffeenachmittag machten sich die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos und Regina Pucher, die Pflegefachkraft Annelore Kesselring und die beiden Hauswirtschaftsmitarbeiterinnen Carola Merz und Doris Mahr auf die Suche nach dem passenden Geschirr aus verschiedenen Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts. Vor allem Bewohner und deren Angehörige wurden angesprochen, ob zuhause das eine oder gute Stück an bekannten Sammeltassen vorhanden war und für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt werden konnte. Der Aufruf hatte Erfolg. Und so trank fast jeder Senior und jede Seniorin Kaffee oder Tee „aus einem alten guten Stück“. Damit aber nicht genug. Auch der Kuchen und die Tortenstückchen erinnerten den einen oder anderen Teilnehmer der Tafelrunde an seine Kindheit, serviert übrigens von Damen, die in schmucken Kleidern an die Zeit erinnerten, als Häubchen zum Kopfschmuck zählten. Selbst die von Annelore Kesseling gebackene Waffeln hatten den Hauch von Historie, was am guten Geschmack lag. Da auch Uwe Frühm, seines Zeichens Betreuungskraft im Kreisruhheim und bekannt für seine musikalischen Darbietungen, alle musikalischen Register zog und Schlager aus den 20er bis 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts präsentierte, natürlich gesanglich untermauert, war es ein gelungener Kaffeenachmittag, eben wie anno dazumal. Und der eine oder andere Senior bzw. die eine oder andere Seniorin hatte für seinen Nachbarn die eine oder andere Anekdote aus vergangenen Zeiten parat - so wie es beim Kaffeeklatsch, auch früher, üblich war. Ein Tänzchen nach dem Kaffee wie im Kreisruheheim, daran konnten sich Bewohner allerdings nicht erinnern – beim Blick zurück auf den Kaffeenachmittag früherer Jahre.

28Mär2017

25 Jahre in der Altenpflege tätig

10-jähriges Jubiläum in der Zentralverwaltung feierten Anke Kasseckert und Kristina Schneider

Unser Bild zeigt von links: Uwe Brömmer, Kristina Schneider, Belinda Schmidt, Saskia Löher, Anke Kasseckert, Dagmar Ridlewski, Stephanie Kaprol, Marion Kurt, Anja Laguardia, Joanna Dlugaiczyk und Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Dienstag, 28.03.2017
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass beim Tag der Mitarbeiter neue Kolleginnen und Kollegen besonders begrüßt und langjährige eine besondere Auszeichnung erfahren. Geschäftsführer Dieter Bien sowie Belinda Schmidt und Anja Laguardia vom Betriebsrat konnten zusammen mit Einrichtungsleiter Uwe Brömmer und der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol zwei besondere Auszeichnungen für langjährige Tätigkeiten im Wohnstift in Hanau vornehmen. Große Jubiläen feierten Marion Kurt, die 25 Jahre im Wohnstift als Pflegehelferin tätig ist, und Dagmar Ridlewski, die ebenfalls seit 25 Jahren als Altenpflegerin in der Pflegeeinrichtung beschäftigt ist. „An Marion Kurt und Dagmar Ridlewski schätzen die Bewohnerinnen und Bewohner besonders den unermüdlichen Einsatz bei ihren Nachtdiensten“, so der Geschäftsführer, wofür Bien den Jubilarinnen seinen besonderen Dank aussprach.

Auszeichnungen erhielten mit Anke Kasseckert und Kristina Schneider auch zwei Mitarbeiterinnen für ihre 10-jährige Tätigkeit in der Zentralverwaltung, die im Wohnstift in Hanau ihren Sitz hat. Kristina Schneider ist in den Alten- und Pflegezentren als QM-Beauftragte für das Qualitätsmanagement zuständig und Ansprechpartnerin für das Ideenmanagement. Und die kontinuierlich durchgeführten Befragungen der Bewohner und Mitarbeiter werden ebenfalls von ihr ausgewertet. Anke Kasseckert ist in der zentralen Einzugsberatung tätig, wirbt auf Messen für die zwölf Senioreneinrichtungen der Alten- und Pflegezentren und informiert in den Schulen über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in den APZ. Sie ist zudem BEM-Beauftragte.

Ein Dankeschön und Blumen gab es nicht nur die Jubilare, sondern auch für Stephanie Kaprol, die Pflegedienstleiterin des Wohnstifts in Hanau. Sie hat eine Fort- und Weiterbildung in Palliative Care erfolgreich absolviert. Palliative Care beinhaltet alle Bereiche der Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender, wie beispielsweise die Palliativmedizin und -pflege sowie die Hospizarbeit. „Für das Wohnstift in Hanau sind Fachkräfte mit dieser Spezialausbildung besonders wichtig, weil hier vor einem Jahr die Palliativ-Oase eröffnet wurde“, so Einrichtungsleiter Uwe Brömmer.

Während des Tages der Mitarbeiter wurden auch zwei neue Kolleginnen für die Zentralverwaltung und das Wohnstift in Hanau vorgestellt. Saskia Löher ist zukünftig Projektverantwortliche für die Personaleinsatzplanung in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und Joanna Dlugaiczyk wird als Pflegehelferin im Wohnstift im Einsatz sein.

23Mär2017

Simmler: Meilenstein für Hammersbach und Modellcharakter für Deutschland

40 Einzel-Appartements und vier Hausgemeinschaften

Unser Bild zeigt Architekt Ulrich Heitzenröder (Bild links) bei der Schlüsselübergabe an die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bürgermeister Michael Göllner und den Einrichtungsleiter Michael Mandt. Die Übergabe beobachten die Kinder der Grundschule, die mit ihrem Vortrag zum Gelingen der Einweihungsfeier beitrugen.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 23.03.2017
Für die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, stellt die Eröffnung der Senioren-Dependance in Marköbel einen Meilenstein für Hammersbach dar und hat Modellcharakter für Deutschland. Für den Hammersbacher Bürgermeister Michael Göllner war es „ein schöner Tag, der ihn mit Stolz erfüllt“. Zu dem historischen Ereignis der Eröffnung der Dependance inmitten von Marköbel hatten sich zahlreiche Ehrengäste eingefunden, darunter auch der frühere Erste Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai, der das Projekt der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, zu denen auch die bereits eröffneten Einrichtungen in Neuberg, Ronneburg und Limeshain gehören, zusammen mit Bürgermeister Göllner 2009 initiiert hatte.

Laut der Ersten Kreisbeigeordneten mussten viele Steine aus dem Weg geräumt werden, bis die Senioren-Dependance im Ortsteil Marköbel eröffnet werden konnte. Simmler: „Dass sogar die Weltkulturerbe-Kommission mit der Errichtung befasst war, weil die Dependance auf historischen römischen Mauern errichtet wurde und letztlich erst mit dem sog. dem Rüttel-Stopf-Verfahren die Voraussetzungen zum Bauen geschaffen wurden, ruft heute bei manchem Schmunzeln hervor. Während der Bauzeit hat es uns so manche Schweißperle auf die Stirn getrieben.“

In der Dependance werden die Menschen in Vollzeit- und Kurzzeitpflege betreut. Im Vordergrund steht der Anspruch an ein weitgehend selbstbestimmtes Leben der Menschen unter Berücksichtigung der Biographie und der Vorstellungen über Wohnen und Leben im Alter im Ronneburger Hügelland.

Dieses Konzept soll in vier Hausgemeinschaften mit je 10 Bewohnern verwirklicht werden. Die Senioren können sich an 40 Einzel-Appartements, jeweils mit eigenem Duschbad, und einem zentralen Wohn- und Speiseraum mit Küche als zentralem Mittelpunkt erfreuen.

Insgesamt hat die Dependance rund vier Millionen Euro gekostet, wobei das Land einen Zuschuss von 1,228 Mio. € und ein zinsfreies Darlehen von 1,842 Mio. € gewährt hat. Insgesamt sind für die vier Einrichtungen im Ronneburger Hügelland 20 Mio. € verbaut worden und 147 Plätze zur Pflege und Betreuung von älteren Menschen entstanden.

„Mit dem Projekt in Hammersbach wird neben der Altenhilfe mit der Dorfentwicklung noch ein weiterer kommunaler Aspekt verwirklicht“, betonte Simmler. In zwei Hofreiten werden 10 barrierefreie Wohnungen mit Lift errichtet, die von den Alten- und Pflegezentren angemietet werden, um sie unter dem Stichwort „betreutes Wohnen“ an Interessierte weiter zu vermieten. Die dort wohnenden Bürger können am gesellschaftlichen Leben in der Dependance teilnehmen, dort beispielweise auch essen.

„Als Dezernentin für Dorferneuerung und als Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren freue ich mich, dass hier Dorferneuerung, Ortskerngestaltung und Revitalisierung der Ortskerne sowie Denkmalschutz auf der einen und Wohnen im Alter auf der anderen Seite beispielhaft zusammengeführt werden“, so die Erste Kreisbeigeordnete.

Den Bezug zur Historie in Marköbel, wo einst der Obergermanisch-Raetische Limes verlief, stellt eine Dauerausstellung in der Dependance mit dem Titel“ Auf den Spuren der Römer“ her. In zwei Glasvitrinen werden römische Artefakte vom Gelände der Senioren-Dependance sowie aus anderen archäologischen Grabungen aus Hammersbach und der Region ausgestellt. Zusätzlich werden auf sechs Wandtafeln Informationen und Bilder zur Geschichte des Limes präsentiert.

Für das Rahmenprogramm während der Eröffnungsfeierlichkeiten sorgten die Sänger des Sängergruß Marköbel, das Duo Nachtlicht mit Monika Bernd und Jürgen Vinzl und die Kinder der Astrid Lindgren Grundschule in Marköbel mit Pfarrer Markus Christ, der auch die Segnung der Einrichtung vornahm.

21Mär2017

IHK-Auszeichnung für das Engagement in der Ausbildung junger Menschen

Kooperationsmodell bei der Ausbildung junger Flüchtlinge vereinbart

Hier In Anerkennung des Engagements für die Berufsausbildung wurde dem Ausbildungsbetrieb Alten- und Pflegezentren von der IHK eine Anerkennungsurkunde überreicht. Die Urkunde von Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde nahmen APZ-Geschäftsführer Dieter Bien, sein Stellvertreter Reinhold Walz und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt entgegen.
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Gesamtunternehmen - Dienstag, 21.03.2017
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) sind von der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern (IHK) für ihr Engagement in der Ausbildung junger Menschen ausgezeichnet worden. Die Anerkennungsurkunde übergab IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde an APZ-Geschäftsführer Dieter Bien, seinen Stellvertreter Reinhold Walz und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Laut Dr. Gunther Quidde genießen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bei der Ausbildung junger Menschen einen ausgezeichneten Ruf.

Im Mittelpunkt steht bei den Alten- und Pflegezentren natürlich die Ausbildung von Pflegefachkräften und von Pflegehilfskräften, die im angegliederten Institut für Aus- und Fortbildung vorgenommen wird. Hier werden umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelt“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Im Jahre 2016 haben insgesamt 39 Altenpflegerinnen und Altenpfleger - 19 davon in verkürzter Form - sowie 51 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer - elf davon erstmals in Teilzeit - die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. Aktuell werden 187 Azubis, davon 134 als Altenpfleger und 53 als Altenpflegehelfer ausgebildet. Bien: „Wir stellen qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung, also müssen wir auch qualifizierte Leute ausbilden.“ Allein 40 Auszubildende haben einen Ausbildungsvertrag mit den Alten- und Pflegezentren. Die Ausbildung erfolgt aber nicht nur für die Alten- und Pflegezentren, die Ausbildung junger Menschen wird in enger Kooperation auch mit anderen Pflegeeinrichtungen vorgenommen.

Während es für die Pflege immer schwieriger wird, Auszubildende zu finden, ist die Zahl der Bewerber bei einem Ausbildungsplatz in den Bereichen Hauswirtschaft und Bürokommunikation immer sehr groß“, so Bien zu dem IHK Vertreter, der die Übergabe der Urkunde vor allem auf das Engagement für die Berufsausbildung in diesen Bereichen zurückführte und den Alten- und Pflegezentren dafür herzlich dankte. Die Alten- und Pflegezentren bilden seit vielen Jahren kontinuierlich für die Hauswirtschaft und für die Verwaltung aus.
Umfassend erörterten der IHK- Hauptgeschäftsführer und die drei Vertreter der Alten- und Pflegezentren, Bien, Walz und Schmidt, die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsprozess. Über den Talente Kompass des Kommunalen Centers für Arbeit schnuppern immer wieder junge Flüchtlinge in die verschiedenen Bereiche der Altenpflege in den einzelnen Einrichtungen hinein, werden damit an die Berufe der Altenpflege herangeführt. Auch zwischen der IHK und dem APZ soll nunmehr ein Kooperationsmodell entwickelt werden, das die Ausbildung von Flüchtlingen forciert.

20Mär2017

Konzertante Weisen von Helene Fischer bis Santiano

Einrichtungsleiter Mario Pizzala bedankte sich

Über ein gelungenes Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft freuten sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Gesundheitszentrums.
Lebensbaum Sinntal - Montag, 20.03.2017
Einen musikalischen Ohrenschmaus hatten die Sänger der Chorgemeinschaft Sinntal für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Gesundheitszentrums Lebensbaum in Sterbfritz parat. Beim Frühlingskonzert in den Räumen der Senioreneinrichtung am Michaelspfad brachten sie bekannte Lieder von Deutschlands Schlager-Queen Helene Fischer, dem österreichischen Liedermacher und Weltmusiker Hubert von Goisern und von Santiano, der deutschen Band aus dem nördlichen Schleswig-Holstein, zu Gehör. Modernes und traditionelles Liedgut war in den Mauern der Senioreneinrichtung aus vielen Kehlen zu hören. Der musikalische Einsatz stimmte aber nicht nur bei den Sängern aus dem Sinntaler Land, auch die Bewohnerinnen und Bewohner sangen entsprechend der Aufforderung der Sänger bekannte Volkslieder und geistliche Lieder mit. Ludwig Albinger, Vorstandsmitglied der Chorgemeinschaft, hatte die Bewohnerinnen und Bewohner begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Sänger gerne zu diesem Frühlingskonzert in den das Wohn- und Gesundheitszentrum gekommen sind. Der Begeisterung der Bewohnerinnen und Bewohner über das Frühlingskonzert waren keine Grenze gesetzt. Und so konnte sich Einrichtungsleiter Mario Pizzala für ein gelungenes Frühlingskonzert bedanken. Für die Sänger gab‘s als Präsent Merci Schokolade.

10Mär2017

Ungewöhnlicher Ort für eine außergewöhnliche Ausstellung

Die Künstlerinnen Annette Weigle und Marion Sulzmann schenken zwei Werke den Bewohnern

Die beiden Künstlerinnen mit Cordula Delp vor einem der 22 Motive, die im Wohnstift ausgestellt sind.
Wohnstift Hanau - Freitag, 10.03.2017
An einem ungewöhnlichen Ort wurde eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet. In der Palliativ-Oase und im Foyer (Marktplatz) des Wohnstifts in Hanau ist die Kunstausstellung „Farben des Lebens“ zu sehen. Die Künstlerinnen Annette Weigle und Marion Sulzmann präsentieren 22 Gemälde aus ihren Werken. Bei der Vernissage betonte Cordula Delp, die Leiterin Soziale Betreuung der Alten- und Pflegezentren in der Hanauer Senioreneinrichtung, dass es durchaus Überlegungen gegeben habe, ob es richtig sei, eine Ausstellung mit farbenprächtigen Motiven in einer Einrichtung vorzusehen, in der Menschen die letzten Tage ihres Lebens verbringen und die Linderung von Schmerzen und anderer körperlicher Symptome im Vordergrund stehen. Die ersten Reaktionen der Bewohner in der Palliativ-Oase und der Besucher hätten aber gezeigt, dass die Ausstellung ankommt.

Zu sehen sind acht Gemälde von Marion Sulzmann, die seit 1995 in Hanau wohnt, dort auch ihr Atelier hat, allerdings 1963 als Marion Arp in Preetz/Schleswig-Holstein geboren wurde. Bei ihren Motiven handelt es sich vorwiegend um Köpfe von Frauen. Die Künstlerin Annette Weigle kommt aus Bruchköbel und hat sich der Acrylmalerei verschrieben. In Palliativ-Oase können von ihr 14 Motive besichtigt werden, vorwiegend Tiere.

Die Ausstellung ist öffentlich und kann bis 30. April 2017 besichtigt werden. An zwei Motiven werden sich die Bewohner und Gäste der Palliativ-Oase aber noch länger erfreuen, an ein Motiv mit einem Engel und an ein Motiv mit einer Frau mit einem großen roten Mund. Diese Gemälde haben die beiden Frauen den Bewohnern der Palliativ-Oase als Geschenk übergeben. Sie werden auch nach der Ausstellung die Wände in der Palliativ-Oase zieren.

03Mär2017

15 Fachkräfte für die Altenpflege ausgebildet

Förderung durch Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit bzw. des kommunalen Centers für Arbeit

Die staatlich examinierten Altenpflegerinnen und Altenpfleger mit der Institutsleiterin Monika Bernd (vordere Reihe rechts) und der Klassenleiterin Barbara Amend (vordere Reihe links)
Gesamtunternehmen - Freitag, 03.03.2017
Das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege des Main-Kinzig-Kreises forciert die Ausbildung für die Pflege älterer und hilfebedürftiger Menschen. In einer Feierstunde erhielten 15 Auszubildende die Urkunden zum bestandenen Examen als staatlich examinierte Altenpflegerinnen bzw. Altenpfleger. Das Examen als Pflegefachkraft bestanden haben Sebastian Koplin, Stephan Queke und Ute Skudlareck (aus Langenselbold), Filiz Dokur und Edith Toth (aus Erlensee), Carmen Mittrach und Markus Meier (aus Nidderau), Alfred Hirth (aus Linsengericht), Ute Jockel (aus Maintal), Frank Keim (aus Hanau), Natalja Kurle (aus Bad Orb), Marcel Kern (aus Bad Soden-Salmünster), Jeanne Mattuschka (aus Hammersbach), Katy Ziehdorn (aus Hasselroth) und David Fischbach (aus Lauterbach).

Glückwünsche überbrachten die Institutsleiterin im Geschäftsbereich Ausbildung, Monika Bernd, und die Klassenleiterin Barbara Amend. „Diese Pflegefachkräfte werden dringend vor Ort in der Pflege benötigt“, hob Monika Bernd hervor. Sie verwies auf die Daten im neuen hessischen Pflegemonitor. Nach dem Regionaldossier zum Pflegearbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis werden bis 2025 im Main-Kinzig-Kreis 700 zusätzliche Fachkräfte benötigt. „Jede pflegende Hand ist uns willkommen“, so die Institutsleiterin zu den neuen Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Die neuen Pflegefachkräfte zählen in der Ausbildung übrigens zu den „älteren Semestern“. Die Jüngste war 36, der Älteste 56.

Die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mittels eines Bildungsgutscheines der Agentur für Arbeit bzw. des Kommunalen Centers für Arbeit gefördert. Dabei schnupperten die examinierten Altenpflegerinnen und Altenpfleger auch die Luft der Arbeitswelt, indem drei Auszubildende ihre Praxiszeit in „ihren“ Ausbildungsbetrieben absolvierten, zusätzlich den einen oder anderen Einsatz außerhalb in der ambulanten Pflege, in der Psychiatrie oder im Hospiz verrichteten, die anderen in Einrichtungen der Altenpflege Praktikumsstellen besetzt haben. So hatten sie die Möglichkeit, sich selbst einem möglichen Arbeitgeber vorzustellen bzw. für sich zu klären, welcher Betrieb den eigenen Vorstellungen am besten entsprach. Ziel war es dabei, einen Arbeitsvertrag als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin zu erhalten Bernd: „Wir freuen uns, das alle Absolventinnen und Absolventen einen Arbeitsplatz gefunden haben.

Zukünftige Arbeitgeber der Absolventinnen und Absolventen und Kooperationspartner des Aus- und Fortbildungsinstituts sind neben Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises das Pflegeheim Kursana in Bruchköbel, das Seniorenheim am Kurpark in Bad Soden-Salmünster, das Dienstleistungsunternehmen Benevit in Erlensee, die Kathinka-Platzhoff-Stiftung in Hanau, das Pflegezentrum Mainterrassen in Maintal, das Pflegeheim in Meerholz, das Hospiz in Hanau, der ambulante Pflegedienst in Maintal, die ambulante Pflege St. Anna in Somborn sowie der ambulante Pflegedienst der Stadt Bruchköbel.

Übrigens: Die Absolventinnen und Absolventen können auch auf zahlreiche Zusatzqualifikationen verweisen, die sie während der Ausbildung durch Dozenten mit Sonderbefähigung erlangt haben. Teilnahmebescheinigungen bzw. Zertifikate weisen sie als erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Erste- Hilfe-Kurs, einen Grundkurs Kinaesthetics, einen EDV-Kurs für PC-gestützte Pflegedokumentation und einen Kurs Palliative Praxis aus.

27Feb2017

Ein Jahr Senioren-Dependance Ronneburg

Hauswirtschaftsmodell und ein Vernetzungskonzept sorgen für eine umfassende Pflege

Einrichtungsleiter Michael Mandt und die Hausleiterin Ellen Weckerlein blicken auf ein erfolgreiches Jahr seit der Eröffnung der Senioren-Dependance in Ronneburg
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 27.02.2017
Für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler ist die Bilanz nach einem Jahr seit der Eröffnung der Senioren-Dependance Ronneburg am 1. März 2016 die Bestätigung für die Richtigkeit des Pflegekonzepts des Kreises im Ronneburger Hügelland, wozu auch die Senioreneinrichtung in Hüttengesäß gehört. Alle Plätze sind belegt, wobei über 50 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner aus Ronneburg kommen, die anderen meist aus der näheren Umgebung. Eine Frau hat aufgrund der familiären Anbindung den Weg sogar aus Hamburg in die Einrichtung nach Hüttengesäß gefunden, ein weiterer Bewohner hat vor seinem Einzug in die Dependance in Essen gewohnt.

Die Bewohner in der Senioren-Dependance fühlen sich wohl, werden gut gepflegt und betreut, Einrichtungsleiter Michael Mandt: „Wir hatten in dem einen oder anderen Fall einen etwas holprigen Beginn. Inzwischen haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner aber aneinander gewöhnt, wissen um die „Laufwege“ im Haus. Und die Angehörigen kennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wissen an wen sie sich zu wenden haben, wenn sie ein kleineres oder größeres Anliegen haben. Die Zusammenarbeit mit den Angehörigen funktioniert bestens. Das Verhältnis ist getragen vom gemeinsamen Willen, Gutes für die Bewohnerinnen und Bewohner zu tun.“

Dass die Senioreneinrichtung in Ronneburg-Hüttengesäß nach nur einem Jahr so gut dasteht, führt der Einrichtungsleiter auf verschiedene Faktoren zurück. Da ist vor allem das Hausgemeinschaftsmodell, dass in der Einrichtung Platz greift: Es bestehen drei Gruppen zu je 12 Personen. Hinzu kommt eine Gruppe mit elf Bewohnerinnen und Bewohnern, die dementiell erkrankt sind. „Die Einrichtung dieser Gruppe war für uns ein ganz wichtiger Schritt“, so Michael Mandt.
Die Bewohner wirken im Hauswirtschaftsmodell bei der Gestaltung des Tagesablaufs selbst mit. Bei bekannten hauswirtschaftlichen Aktivitäten werden bei Bewohnerinnen und Bewohnern in den Gruppen vorhandene Ressourcen genutzt oder wieder aktiviert. „Die geforderten Aktivitäten haben aber dort ihre Grenzen, wo die einzelne Bewohnerin bzw. der einzelne Bewohner dies nicht wünscht, nur betreut bzw. gepflegt werden will“, so die Hausleiterin Weckerlein. Das funktioniert in der Einrichtung sehr gut.

Umsorgt werden die Bewohnerinnen und Bewohner in der Dependance in Ronneburg durch acht Pflegefachkräfte, sieben Pflegehelfer, fünf Alltagsbegleiter, drei Betreuungskräfte und mehrere Minijobber, Praktikanten und Hospitanten. Ab 1. März absolviert erstmals ein Azubi die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Dependance in Ronneburg.

Ein Vernetzungskonzept sorgt zudem für die umfassende Versorgung, zwei Hausärzte für die medizinische, ein Zahnarzt für die zahnärztliche. Hinzu kommen Angebote von Friseusen, Fußpflegern oder Physiotherapeuten, die die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen können. „Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einem Facharzt für Neurologie“, so Einrichtungsleiter Mandt.
Eine intensive Zusammenarbeit besteht auch mit der Hospiz AG und dem Palliativ Team in Hanau. Da im Gebäude der Dependance auch ein ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst untergebracht ist, ist über die stationäre Pflege und die Kurzeitpflege hinaus im Haus Ronneburg auch die Tagespflege gewährleistet.

Die Einrichtung ist auch in das Ronneburger Gemeinschaftsleben voll integriert“, so Einrichtungsleiter Michael Mandt. Das hat seinen Grund in der integrierten Seniorenbegegnungsstätte „Fachbachhaus“ und der hervorragenden Arbeit des Trägervereins "Begegnungsstätte Fallbachhaus-Ronneburg e.V." unter seinem Vorsitzenden Rainer Groß. Der Verein hat sich gegründet, um die Begegnung der Generationen in der Gemeinde Ronneburg zu fördern. Ein breites und interessantes Angebot regt alle Bevölkerungsschichten zum Mitmachen an: Es finden unter anderem Vereinsveranstaltungen, Kaffe-Nachmittage, Krabbelgruppentreffen, Sonntagsfrühstücke und verschiedene Kurse (tanzen, kochen, italienisch und Gitarren spielen) statt. Mandt: „Und für Bewohnerinnen und Bewohner hat die Nähe der Begegnungsstätte den Vorteil, mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Kontakt zu bleiben. Nicht selten kommt es vor, dass Besucher der Begegnungsstätte auch einen kleinen Abstecher zu den Bewohnerinnen oder Bewohner in der Dependance machen, um mit ihnen „ein Schwätzchen“ zu halten.

Einrichtungsleiter Michael Mandt und Hausleiterin Ellen Weckerlein blicken deshalb optimistisch in die Zukunft. In den nächsten Wochen und Monaten soll die Gestaltung der Außenanlage intensiv in Angriff genommen werden. Hochbeete sollen errichtet, Blumen gepflanzt werden. Und an die Errichtung eines Sinnesgartens ist ebenfalls gedacht.

23Feb2017

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen - auch mit Energie

Alten- und Pflegezentren mit dem Viamedica Pflege+ Award ausgezeichnet
Nutzung von Holzpellet-Heizungen, Photovoltaikanlagen und Erdwärmepumpen

von rechts nach links: Laudator Dr. Thomas Hilse, Markus Loh von der Stiftung viamedica, Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber, Rainer Haselberger und Geschäftsführer Dieter Bien (alle Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises)
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 23.02.2017
Nach der Auszeichnung mit dem Altenpflegepreis für ein zukunftsweisendes Konzept in der betrieblichen Gesundheitsförderung haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) eine weitere bedeutende Auszeichnung erhalten. Die Viamedica-Stiftung für eine gesunde Medizin aus Freiburg hat den Alten- und Pflegezentren im Brockenhaus in Hanau den Viamedica Pflege* Award überreicht. Geschäftsführer Dieter Bien, der Leiter technisches Facility Management, Arbeitsschutz und Gesundheit, Stefan Sorber, und APZ-Projektleiter Rainer Haselberger nahmen die Auszeichnung entgegen. [zur Urkunde]

Die Stiftung, die mit dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum in Freiburg eng kooperiert, will Nachhaltigkeit und Qualität in die Gesundheitseinrichtungen tragen sowie Ökologie und Ökonomie verbinden. Deshalb hat sie die Kampagne Viamedica Pflege + ins Leben gerufen, mit der Alten- und Pflegeheime gezielt auf das Thema Energie angesprochen und über Einsparpotenziale, Versorgungsicherheit und technische Möglichkeiten Auskunft erhalten. „Im Rahmen dieser Kampagne ist erstmals der deutschlandweit ausgeschriebene Preis Viamedica Pflege + Award vergeben worden“, betonte Dr. Thomas Hilse, der zusammen mit dem bekannten deutschen Umweltpreisträger Prof. Dr. Franz Daschner und der Unternehmerin Ines Löwentraut die Jury bildete. Dr. Thomas Hilse zu Dieter Bien:“ Das Engagement für Ihre Beschäftigten und Bewohner geht einher mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen - auch mit Energie.“ Der Laudator nannte auch die Maßnahmen, die zur Auszeichnung führten, nicht ohne darauf hinzuweisen, „dass für die Umsetzung dieser Maßnahmen ein gehöriges Engagement, Durchsetzungsvermögen und Argumentationskraft benötigt werden und zudem nicht unerhebliche Investitionen getätigt werden müssen“. Zu den energieeffizienten Maßnahmen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren gehören unter anderem Holzpellet-Heizungen, Photovoltaikanlagen, Erdwärmepumpen sowie eine kontinuierliche und umfassende Einführung von energieeffizienter LED-Beleuchtung und dem Implementieren einer Erfassung der energetischen Verbräuche. Konkret geht es dabei darum, dass in allen zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die Beleuchtung sei 2016 sukzessive in LED-Technik umgebaut wird. Die vier neuen Dependancen in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach können durch eine Kooperation mit der Versorgungsservice GmbH verwenden Photovoltaik-Anlagen zur Strommitnutzung. Im Altenzentrum Rodenbach sind im Herbst 2016 die Fenster energetisch saniert worden, werden zudem zwei Wärmepumpen zur Energiegewinnung eingesetzt. Und im Stadtteilzentrum in Hanau und im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal erfolgt die Wärmelieferung durch eine Pelletsheizungsanlage bzw. werden Pellets für die Feuerung der Heizungsanlage mit eingesetzt. Dr. Hilse: „Mit diesem Engagement setzten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ein wichtiges Zeichen, stellen sich nachhaltig und zukunftsfähig auf, sparen Betriebskosten ein und zeigen ihren Bewohnern, Besuchern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass hier Klimaschutz und Schonung von Ressourcen aktiv vorangetrieben werden.“

22Feb2017

Narretei im Wohnstift in Hanau

Monis Minis erfreuten die Herzen der Narren mit ihrem Tanz

Närrisch ging‘s zu im blauen Saal des Wohnstifts
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 22.02.2017
Närrisch ging‘s zu. Und lustig ebenfalls. Einrichtungsleiter Uwe Brömmer hatte das Kostüm eines Leichtmatrosen angezogen, führte gekonnt durch das Programm. Und die Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter erlebten bei der Faschingsfeier des Wohnstifts in Hanau ein richtig unterhaltsames Faschingsprogramm, das von Akteuren des Turnvereins und von Musikanten der Concordia aus Kesselstadt gestaltet wurde. Im vollbesetzten blauen Saal des Wohnstifts klagte Melanie Rosenberger vom TV Kesselstadt in der Bütt über die nicht vorhandenen Kochkünste ihres Mannes. Motto: „Hilfe mein Mann kocht.“ Und weil sich so manche Bewohnerin an die frühere Situation am eigenen Herd erinnerte, gab‘s frenetischen Applaus zu den Erkenntnissen der Kesselstädter Büttenrednerin. Horst Günter vom TV Kesselstadt (TVK) berichtete ebenfalls in der Bütt über seine Ehejahre. Auch seinen Erkenntnissen zollten die mehr als 200 Besucher großen Applaus.

Unter der Leitung von Monika Schmidt führten „Monis Minis“, die Kindertanzgruppe des Turnverein Kesselstadt flotte Tänze mit teils akrobatische Einlagen vor und ließen so die Herzen von Oma und Opa höher schlagen. Die Tanzmäuse von der Concordia, die unter der Leitung von Sylvia Fischer stehen, erfreuten mit der Vorführung „Die Schöne und das Biest“. Und die Schifferklaviergruppe der Concordia Kesselstadt brachte ein wunderbares buntes Medley an bekannten Faschingsliedern zu Gehör, was so manche Seniorin und so manchen Senior zum Mitsingen anregte.

Bei Kaffee und Kreppel unterhielt der „singende Wirt“ Harald Döll die Seniorinnen und Senioren und sorgte mit seinen Tuschs, ähnlich wie in den Veranstaltungen großer Faschingsorganisationen zwischen Veitshöchheim und Köln, für die richtige Faschingsatmosphäre. Dass auch das Hanauer Kinderprinzenpaar mit Prinzessin Serena I und Rene II mit der Hofdame Isabella und dem Hofmarschall Paul zu Gast war, untermauerte den hohen Faschingsanspruch, den diese Veranstaltung im Wohnstift genießt. Uwe Brömmer und Cordula Delp, die Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, dankten den Akteuren des TVK und der Concordia herzlich für das ehrenamtliche Engagement und für ihre tollen Darbietungen.

20Feb2017

Zugang finden mit Humor

Zeitschrift berichtet über Pfleger Lustig

Gesamtunternehmen - Montag, 20.02.2017
Auf der ganzen Welt verbinden Menschen mit einem Clown Lustiges, Tollpatschiges und Humoristisches. Dies macht sich "Pfleger Lustig" zunutze. Er findet dadurch einen Zugang zu Menschen in Pflegeeinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus. Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (kürzlich mit dem Altenpflegepreis 2016 ausgezeichnet) und Aktivieren-Autor, hat Margraf einen Tag lang begleitet. Er schildert seine Erlebnisse im Schwerpunkt Humor der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren.

Als Pfleger Lustig im Clowns-Kostüm bringt Ingo Margraf Humor in den Alltag der Altenpflege und öffnet damit Türen zu allen Menschen – gerade auch zu Bewohnern, die an Demenz oder Depression leiden. Der gelernte Altenpfleger, Soul-Sänger und Comedy-Entertainer entwickelte über den Ansatz eines Klinik-Clowns das Konzept von Pfleger Lustig – zunächst für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Zumeist im Clownskostüm, mit Latzhose, Fliege, roter Nase, Hut und Tröte bringt Margraf heute regelmäßig Spaß und Humor in die zehn Häuser der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

Veröffentlichter Zeitungsartikel...

15Feb2017

Engere Zusammenarbeit mit Seniorenbeirat

Mehr als ein Antrittsbesuch. 30 Gutscheine für Kaffee und Kuchen überreicht

Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner (links) und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (Dritte von links) gratulieren den drei Masterabsolventen zum „Master of Science“: Reinhold Walz (Zweiter von links), Gabriele Frohnapfel (Vierte von links) und Mario Pizzala (Zweiter von rechts).
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 15.02.2017
Der Antrittsbeuch des neuen Seniorenbeirats der Gemeinde Rodenbach im Altenzentrum Rodenbach war mehr als ein Pflichttermin. Er diente zugleich auch dem intensiven Informationsaustausch. Entsprechend einer Tradition überreichten die neue Seniorenbeiratsvorsitzende Helga Schweitzer und die beiden Stellvertreterinnen Margit Schäfer und Lilo Polaschek Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und der Einrichtungsbeiratsvorsitzenden Altenpflege, Ilse Lehnert, sowie den beiden Vertretern des Einrichtungsbeirats Bereich Junge Pflege, Thomas Freund (Vorsitzender) und Elke Grambusch (stellvertretende Vorsitzende) als Antrittsgeschenk für die Bewohner 30 Gutscheine für Kaffee und Kuchen, einzulösen im eigenen Cafe & Bistro Zeitreise.

Mehr als eine Stunde wurde aber auch darüber diskutiert, wie die Kontakte und Zusammenarbeit intensiviert werden könnten Einrichtungsleiter Stephan Hemberger unterbreitete den Vorschlag, dass zukünftig eine Vertreterin des Seniorenbeirats an den Sitzungen des Einrichtungsbeirates des Altenzentrums teilnehmen sollten. Hier können Themen gezielter besprochen werden und auch der Kontakt zur Gemeinde intensiviert werden. Außerdem soll die „Lupe“, dem gemeindeeigenen Seniorenorgan, das dreimal im Jahr erscheint ihren festen Platz im Eingangsbereich und den Wohnbereichen des Altenzentrums finden, damit die Bewohner wissen, welche für die Seniorinnen und Senioren interessanten Veranstaltungen in Rodenbach stattfinden. Die drei Verantwortlichen des Rodenbacher Seniorenbeirats regten an, dass Seniorinnen und Senioren des Altenzentrums, sofern möglich, zur Begegnungsstätte RoSen-Treff (Rodenbacher Senioren-Treff) kommen, um das Angebot an Betätigungsmöglichkeiten für ältere Einwohnerinnen und Einwohner in Rodenbach anzunehmen. Im Gegenzug lud Hemberger den Seniorenbeirat ein, den Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach für Veranstaltungen zu nutzen. Damit wäre auch eine Teilnahme für mehr Bewohnerinnen und Bewohner möglich, da die Mobilität doch häufig ein Hindernis darstellt. Alle Teilnehmer bemerkten im Gespräch, dass die Schnittstelle Seniorenbeirat und Einrichtungsbeirat eine sehr wichtige ist, umso mehr freuen wir uns auf die erste gemeinsame Sitzung, so die Vorsitzenden der Einrichtungsbeiräte des Altenzentrums Rodenbach.


Bild: Für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen dem Rodenbacher Seniorenbeirat und dem Altenzentrum wollen sich Ilse Lehnert, Thomas Freund und Elke Grambusch (vordere Reihe) sowie Lilo Polaschek, Margit Schäfer, Stephan Hemberger und Helga Schweitzer einsetzen

14Feb2017

Nach der Grippe-Welle kam das Obst

Obsttüte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Obstkorb für die Wohnbereiche

Stolz auf das Obst sind (von links) Dorothea Lauer (Einrichtungsbeiratsvorsitzende), Elke Möser (PDL), Maria Burkard (Bewohnerin), Ricarda Schüssler (stellvertretende PDL), Karl Richter (Bewohner), Elke Schiefer (Mitarbeiterin), Erika Kriegshammer (Bewohnerin), Tanja Jahn (Bewohnerin), Mario Pizzala (Einrichtungsleiter) und Tanja Schneider (Mitarbeiterin)
Lebensbaum Sinntal - Dienstag, 14.02.2017
Da staunten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz (WGL) nicht schlecht. Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) und Mario Pizzala, Einrichtungsleiter des WGL, einer Einrichtung des APZ, überreichten jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine Tüte mit verschiedenen Obstsorten, darunter Bananen, Birnen und Äpfel. Und für die Bewohnerinnen und Bewohner in den vier Wohnbereichen Wolpert, Jossa, Gronau und Kinzig gab es im Beisein der Einrichtungsbeiratsvorsitzenden Dorothea Lauer je einen großen Obstkorb, ebenfalls gefüllt mit den verschiedensten Obstsorten. „Es war eine Dankeschön-Aktion für die Erlebnisse der letzten zwei Monate“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der extra aus Hanau gekommen war, um die Obsttüten und die Obstpakete zu überreichen. Mitarbeiter und Bewohner mussten sich nämlich mit einer Grippe-Welle im Lebensbaum herumschlagen. „Eine wahre Grippe-Epidemie hatte uns heimgesucht“, so Einrichtungsleiter Mario Pizzala. Teilweise waren bis zu 15 der 60 Bewohnerinnen und Bewohner von der Influenza betroffen, mussten teilweise sogar im Krankenhaus in Schlüchtern behandelt werden. Nicht minder traf es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Von den rund 40 Kolleginnen und Kollegen mussten teilweise bis zu zwölf wegen grippalem Effekt das Bett hüten“, wusste Pizzala zu berichten. Dass die Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner dennoch optimal verlief, war ein organisatorisches Meisterwerk der Kolleginnen und Kollegen, vor allem der Pflegedienstleiterin Elke Möser. Sie motivierte das Team des Lebensbaums immer wieder aufs Neue, brachte sich immer wieder selbst in die Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner intensiv mit ein. Pizzala verhehlt nicht, darauf hinzuweisen, „dass viele Kolleginnen und Kollegen die doppelte und dreifache Belastung auszuhalten hatten“. Pizzala: „Es hat uns aber zusammengeschweißt.“

Die Grippe-Welle wurde überstanden, Geschäftsführer Dieter Bien und Einrichtungsleiter Mario Pizzala konnten stolz sein über den Dienst am Nächsten-trotz schwieriger Umstände. Den Dank verbanden sie mit der Übergabe der Obsttüten, eingetütet und geschmückt von einem großen ortansässigen Lebensmittler. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensbaums waren sehr angetan von der Dankeschön- und Anerkennungs-Aktion. Und weil die Mitarbeiterinnen der im Lebensbaum ansässigen Arztpraxis tatkräftige Unterstützung geleistet hatten, erhielt auch sie die Obsttüten.

13Feb2017

Offensive in der Fort- und Weiterbildung

Über 120 Kurse beim Aus- und Fortbildungsinstitut für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis

Geschäftsführer Dieter Bien und die Geschäftsbereichsleiterin Sonja Jahn präsentieren die Fort- und Weiterbildungsangebote des Aus- und Fortbildungsinstituts des Main-Kinzig-Kreises für 2017
Aus- und Fortbildungsinstitut - Montag, 13.02.2017
Mit einer Fort- und Weiterbildungsoffensive will das Aus- und Fortbildungsinstitut für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis den Qualitätsansprüchen Rechnung tragen. „Deshalb werden 2017 mehr als 120 Fort- und Weiterbildungskurse angeboten“, so Geschäftsführer Dieter Bien und Sonja Jahn, die Geschäftsbereichsleiterin für die Fort- und Weiterbildung.

Im Fokus stehen natürlich die Fortbildungskurse für die Pflegefachkräfte. Themen sind hier vor allem das zukünftige Begutachtungsassessment des Medizinischen Dienstes der Kassen (MDK) zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit, die Einführung des Strukturmodells in der stationären Langzeitpflege oder das Drei-Schritt-Programm. In den Kursen werden aber auch Krankheitsbilder in der Psychiatrie, die Kompressionstherapie, die Abnahme der Körperflüssigkeit bzw. des Körperwassers eines Organismus (Dehydratation), Sturzprävention, Wundmanagement, Förderung der Harninkontinenz in der Pflege oder die richtige Einschätzung von Bewegung der zu Pflegenden thematisiert. Auch Erste -Hilfe-Kurse stehen sind Programmelemente der Kurse.

Ganz wichtig sind die Fort- und Weiterbildungskurse für die Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI. Wer sich als Betreuungskraft in stationären Pflegeeinrichtungen qualifizieren möchte, findet beim Aus- und Fortbildungsangebot das richtige Angebot. Und wer die Qualifikation bereits besitzt, sich aber fortbilden möchte, ebenfalls. „Wer die Fortbildung versäumt, muss damit rechnen, dass ihm der Status als Betreuungskraft aberkannt wird“, so die Geschäftsbereichsleiterin Fortbildung. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Fortbildungskurse für die Betreuungskräfte geht es um die Planung und Durchführung von Aktivierungs- und Betreuungsangeboten und um die Motivation der zu Pflegenden sowie das Erkennen von Bedürfnissen und die Förderung von Ressourcen.

In den Fortbildungskursen für Alltagsbegleiter und Hauswirtschaftshelfer werden Inhalte über die Bedeutung von Hausarbeit für Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen, die Lebensmittelversorgung, die Nahrungsvorbereitung und die Haus- und Wohnraumpflege vermittelt. In den Fortbildungskursen für Pflegehilfskräfte und Pflegeassistenten geht es um die Körperpflege, die Grundlagen der Ernährung und der pflegerischen Tätigkeiten sowie um Pflegekonzepte und um die Integration von Prophylaxen im Pflegealltag.
Praxisanleiter treffen sich in den Fortbildungskursen zum intensiven Gedankenaustausch, erörtern vor allem Fragen zum Zeitmanagement. In den Fortbildungskursen für Verwaltungskräfte werden Fragen der Verwaltungsarbeit und des Umgangs mit Angehörigen erörtert.

Verschiedene Fortbildungskurse, wie die für Pflege- und Betreuungskräfte, Pflegeassistenten und Alltagsbegleiter, oder für Betreuungskräfte, Pflegeassistenten, Alltagsbegleiter und Hauswirtschaftshelfer sowie für Betreuungskräfte, Pflegeassistenten und Alltagsbegleiter können gemeinsam absolviert werden. Fortbildungskurse, etwa für Betreuungskräfte, Alltagsbeleiter und Hauswirtschaftshelfer, werden auch einzeln angeboten.

Das Aus- und Fortbildungsinstitut des Main-Kinzig-Kreises richtet auch Kurse für Leitungskräfte aus. Dabei geht es um integratives Management sowie haftungsrechtliche- und arbeitsrechtliche Fragen. Bei den Fortbildungskursen für Einrichtungsleitungsleiter werden Einrichtungskonzepte erstellt und die zukünftige Entwicklung der stationären Altenhilfe dargestellt.

Im Kursangebot des Aus- und Fortbildungsinstitut des Kreises sind auch umfangreiche Weiterbildungskurse enthalten, etwa für zukünftige Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleitungen, für pädagogische Lehrkräfte für Altenpflegeschulen, für staatlich anerkannte Praxisanleiter und für Fachkräfte für Gerontopsychiatrie. Wer dabei die Clownarbeit als Kommunikationsmethode in der Gerontopsychiatrie kennenlernen möchte, kann sich ebenfalls zu einem Kurs anmelden. Dieser Kurs („Eine Clownnase in der Kitteltasche“) genießt laut dem Deutschen Patent - und Markenamt in München Markenschutz.

Nähere Informationen über detaillierte Kursinhalte, Seminarorte und Anmeldemöglichkeiten sind im Internet unter www.altenheime-mkk.de erhältlich.

13Feb2017

425 Euro für den Außenbereich

Michael Göllner, Klaus-Peter Bender, Michael Mandt, Rolf Tattusch und Julia Jacksteit (von links) bei der Übergabe der Spende
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 13.02.2017
Tue Gutes und rede darüber. Unter diesem Motto von Erich Kästner übergab eine kleine Delegation des Gesangvereins Sängergruß Marköbel eine Spende in Höhe von 425 Euro an die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises für die Seniorendependance in Hammersbach. Im jährlichen Wechsel mit der evangelischen Kirchengemeinde organisiert der Sängergruß Marköbel Weihnachts- und Adventskonzerte in der Marköbeler Kirche. Beim letzten Konzert traten alle Sängergruß-Chöre (der Kinderchor, die MiniMaxiSinger mit dem Musical ,,Samy und das Weihnachtswunder“, der Männerchor und der Gospelchor „Modern Spirit“) auf und brachten den Anwesenden moderne und traditionelle weihnachtliche Klänge zu Gehör.

Am Schluss des Adventskonzertes bat Sängergruß-Vorsitzender Klaus-Peter Bender am Ausgang um eine Spende, die zweckgebunden für das die Dependance in Hammersbach Verwendung finden soll. Besonders erwähnenswert sei, dass das Klarinetten-Ensemble „Quattrio" ihr gesamtes Honorar für ihre drei Auftritte in den Spendentopf einbrachte. Den Ensemble-Mitgliedern Birgit Pemsel, Sabine Schönfeld und Pfarrer Markus Christ danke Sängergruß-Vorsitzender Bender besonders für diese unentgeltliche Mitwirkung beim Sängergruß-Adventskonzert 2016.

Vor wenigen Tagen war es endlich so weit. Die Spendenübergabe konnte im Sitzungszimmer des Hammersbacher Rathauses von der Sängergruß-Delegation an die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, respektive an den Betriebsleiter der Dependance in Hammersbach, Michael Mandt, überreicht werden. Auf Wunsch des Sängergrußes soll der Spendenbetrag zweckgebunden für den Außen-Bereich der Dependance zum Tragen kommen.

Bürgermeister Michael Göllner lobte das soziale Engagement des Sängergrußes
über viele Jahre hinweg. Michael Herr Mandt bedanke sich sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und versicherte, dass die Spende den dort lebenden Menschen zu Gute kommt. Das Haus Hammersbach mit Leben zu füllen, ist ein Grundgedanke des Sängergrußes. So wurde vereinbart, die Einrichtung mit dem chorischen und dem tänzerischen Teil des Sängergrußes zu unterstützen, um den pflegebedürftigen Menschen das Gefühl zu geben, nicht ins Abseits geraten zu sein.

31Jan2017

Einrichtungsleiter Michael Mandt im Seniorenzentrum Gründau verabschiedet

Nunmehr offiziell Leiter der vier Dependancen im Ronneburger Hügelland / Ute Severin neue Hausleiterin in Gründau

Geschäftsführer Dieter Bien, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, die Pflegedienstleiterin und zukünftige Hausleiterin Ute Severin, die Einrichtungsbeiratsvorsitzende Rosemarie Knutzen, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und Bürgermeister Gerald Helfrich verabschieden den Einrichtungsleiter Michael Mandt (Dritter von links)
Gesamtunternehmen - Dienstag, 31.01.2017
Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) hat während einer kleinen Feierstunde den Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Gründau, Michael Mandt, verabschiedet. Michael Mandt war fast acht Jahre Leiter der Senioreneinrichtung in Lieblos und ist nunmehr offiziell verantwortlich für die vier Senioren-Dependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach (Ronneburger Hügelland), deren Aufbau er in den letzten Jahren entscheidend mitgestaltet hat.

Dieter Bien betonte, dass Michael Mandt jemand ist, der sich durchbeißen kann. Das habe seine umfassende Tätigkeit in den Einrichtungen gezeigt. Besonders erwähnte Bien die Tatsache, dass Mandt in Mexiko geboren ist, sozusagen ein Multi-Kulti-Verständnis mitbringt und von daher für Neues immer offen ist. Ausführlich ging der Geschäftsführer auf die beruflichen Stationen des ausscheidenden Einrichtungsleiters ein, die vor allem von den Tätigkeiten in den Alten- und Pflegezentren und von verschiedenen Studien geprägt waren. So war Mandt Qualitätsbeauftragter der Stabsstelle Qualitätsentwicklung der APZ (2002 bis 2004), stellvertretender Pflegedienstleiter im Wohnstift in Hanau (2004 bis 2005), Pflegedienstleiter im Kreisruheheim in Gelnhausen (2005 bis 2007), Einrichtungsleiter im Seniorenzentrum Gründau (ab 2009) und der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland (seit 2014).

Von 1988 bis1993 absolvierte der gelernte Krankenpfleger ein Studium für technisches Gesundheitswesen an der FH in Gießen. Dem schloss sich von 1997 bis 2002 ein Studium für Pflege und Gesundheit mit dem Diplom als Pflegewirt an der FH in Frankfurt und ein Auslandsemester an der University of Herdfordshire in London an. Von 2011 bis 2012 studierte Mandt Betriebswirtschaft im Sozial- und Gesundheitswesen am Fort- und Weiterbildungsinstitut der Johanna-Kirchner-Stiftung (FWIA) in Frankfurt. 2011 legte er zudem bei der IHK die Ausbilder-Eignungsprüfung erfolgreich ab.

Laut Geschäftsführer Dieter Bien habe Mandt dazu beigetragen, dass das ehrenamtliche Engagement in der Senioreneinrichtung in Gründau groß geschrieben wird. Dazu bedürfe es engagierter ehrenamtlicher Personen, die in Gründau vorhanden sind, dazu bedürfe es aber auch der Motivation durch die Einrichtung, für die der scheidende Einrichtungsleiter stand. Bien: „Michael Mandt hat tolle Arbeit geleistet. Die Einrichtung in Gründau wird eng mit seinem Namen verbunden bleiben.“

Der Geschäftsführer hob hervor, dass Michael Mandt mit der Pflegedienstleiterin Ute Severin ein gutes Team gebildet habe. Er gab bekannt, dass die Leitung der Senioreneinrichtung in Gründau in Zukunft die Pflegedienstleiterin übernimmt. Sie fungiert zukünftig auch als Hausleiterin, unterstützt von Robert Steingrübner, dem Geschäftsbereichsleiter für Altenhilfe innerhalb der Alten- und Pflegezentren.

Bürgermeister Gerald Helfrich dankte dem scheidenden Einrichtungsleiter für die Senioreneinrichtung, die er in Gründau geschaffen hat, erwähnte dabei die guten Kontakte zu den Kitas und den Schulen, insbesondere zur Anton-Calaminus-Schule, bei der Integration von Flüchtlingen. Ferner erwähnte er die Einführung eines Begrüßungscafe´s für die neuen Bewohner des Seniorenzentrums und die Mitarbeit im Arbeitskreis demenzgerechte Gemeinde.

Rosemarie Knutzen, die Vorsitzende des Einrichtungsbeirates des Seniorenzentrums Gründau, lobte Michael Mandt dafür, dass er dazu beigetragen habe, dass viele Ideen schnell umgesetzt wurden. Belinda Schmidt, die Vorsitzende des Betriebsrates der Alten- und Pflegezentren, bescheinigte Mandt, sehr kooperativ mit dem Betriebsrat zusammengearbeitet zu haben.

25Jan2017

Von Dixieland bis Blues im Seniorenzentrum

Petite Fleur Jazz & Blues Band spielte für einen guten Zweck und begeisterte

Die Petite-Fleur Jazz- und Blues-band spielte für einen guten Zweck und bekam viel Applaus
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 25.01.2017
Einmal im Jahr hat die Petite Fleur Jazz & Blues Band einen besonderen Auftritt. „Dann verzichten Hans W. Kuhn, Detlef Mühleck, Werner Becker, Rudi Bläsing und Band-Leader Charlie Starz, die Musiker dieser Band, auf ihre Gage und spielen für einen guten Zweck, machen Werbung für Jazz und Blues. In diesem Jahr hatten die Musiker für ihre Aktion das Wohnstift in Hanau auserkoren, das vom Konzert profitieren sollte. Wie richtig allein die Wahl der Lokalität war, zeigte der Besuch. Der gelbe Saal im Wohnstift war proppenvoll, mehrere hundert Besucher lauschten den Klängen der Musiker aus dem Altkreis Hanau, applaudierten frenetisch. Die Band begeisterte ihr Publikum mit locker gespielten Jazzstandards sowie mit Swing- und Blues-Titeln. Das Repertoire reichte von den klassischen Dixieland-Nummern, die besonders gefielen, bis hin zu verschiedenen Blues-Stücken, teilweise unterlegt mit schwäbischen Texten.

Und der gute Zweck wurde ebenfalls erreicht. In das Glücksschwein, das während der Musikvorträge durch die Reihen der Jazz- und Blues-Freude wanderte, waren mehrere hundert Euro gesteckt worden. „Sie werden zur Optimierung des Programms für die Senioreninnen und Senioren bei Veranstaltungen und Ausflüge verwandt“, so Einrichtungsleiter Uwe Brömmer, der sich zugleich auch für die gute Idee, das Wohnstift für eine solche Aktion auszuwählen, herzlich bedankte. Brömmer: „Ich freue mich, dass sie dieses Konzert bei uns im Wohnstift durchführen und den Bewohnern, aber auch ihren zahlreichen Fans, die ebenfalls gekommen waren, eine Freude bereiten und zudem noch für einen guten Zweck spielen.“ Die Musiker nahmen es mit Freude zur Kenntnis. „Wenn der eine oder andere Senior des Wohnstifts bei einem Ausflug ein besonderes gutes Stück Kuchen essen wird, wird er sich in doppelter Hinsicht gerne an dieses Konzert erinnern“, war sich der Einrichtungsleiter nach der zweistündigen Musikeinlage und dem abwechslungsreichen Non-Stopp-Programm sicher.

19Jan2017

Manege frei

Weil Humor ein wichtiges Gefühl entwickelt

Zirkusdirektor Jonny (Bild rechts) sorgte als Clown mit seinen Kindern (Bild rechts und links) für viel Freude bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteilzentrums
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 19.01.2017
„Manege frei“ hieß es im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Im Foyer des Stadtteilzentrums im Eugen-Kaiser-Haus hatte der Zirkus Adolfo aus Frankfurt seine Zirkus-Plattform aufgeschlagen. Mit einer neuen Attraktion wollte die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner erfreuen. Und dies gelang. Weil in der Pflegewissenschaft Humor ein wichtiges Gefühl ist, um sich „wohl“ zu fühlen, spielte der Clown in den Vorführungen des Zirkus Adolfo aus Frankfurt eine ganz wichtige Rolle. Zirkusdirektor Jonny schlüpfte in diese Rolle und hatte im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern so manch schönen Gag parat. Mehrfach forderte er den Applaus der Seniorinnen und Senioren heraus. Und dies nicht nur für seine Vorführungen als Clown, sondern auch als Künstler. Er trat nämlich auch in der Rolle des Zauberers auf, der beispielweise mehrere Bälle wegzauberte und wieder erscheinen ließ und damit ebenfalls viel Freude bereitete. Dass beim Zirkus Adolfo in der Manege im Statteilzentrum die akrobatische Note nicht zu kurz kam, dafür sorgten die Töchter von Zirkusdirektor Jonny. Bodenakrobatik war angesagt. Beim Umgang mit dem Hula- Hoop-Reifen fühlte sich so manche Seniorin zudem an die eigene Kindheit erinnert.

19Jan2017

Großer Bahnhof beim Abschied von Traudel Thiel

37 Jahre mit viel Liebe pflegebedürftige Menschen betreut

Traudel Thiel (Zweite von links) wurde nach 37 Jahren in den Ruhestand verabschiedet (von links): Dieter Bien, Traudel Thiel, Anja Laguardia (Betriebsrat), Karl-Heinz Voit, Robert Steingrübner (Leiter Geschäftsbereich Altenhilfe), Belinda Schmidt und Daniel Pfeifer.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 19.01.2017
Das hatte Traudel Thiel nicht erwartet. Die gesamte Leitung der Alten- und Pflegezentren mit Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt an der Spitze hatte sich im Kreisruheheims versammelt, um Traudel Thiel in den verdienten Ruhestand zu verabschieden. „Dies sei eine Wertschätzung gegenüber Traudel Thiel und ihrer Tätigkeit für die Menschen in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ)“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. Über 37 Jahre hat sie pflegebedürftige Menschen betreut, von 1979 bis 2003 im Wohnstift in Hanau und von 2003 bis 2017 im Kreisruheheim in Gelnhausen. Darüber hinaus hat sie sich fast 35 Jahre im Betriebsrat engagiert und für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt. Bien dankte Thiel für ihr Engagement und „für Alles, was sie dem Unternehmen und den Menschen im Unternehmen der APZ in all den Jahren gegeben hat“. Der Geschäftsführer lobte die scheidende Pflegehelferin, die ihren Wohnsitz im Linsengerichter Ortsteil Geislitz gefunden hat, als verlässliche Ansprechpartnerin. Es sei ihr immer um die Bewohner und die Mitarbeiter gegangen.

Der Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer bezeichnete Traudel Thiel als „wertvolles Mitglied im Kreise der Kolleginnen und Kollegen“. Traudel Thiel sei eine loyale und gerechte Kollegin gewesen. Seine Aufforderung an die zukünftige Rentnerin: „Erhalte Dir Deine Spontaneität und Deine Lebensfreude.“ Die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt hob hervor, „dass Traudel Thiel immer da gewesen sei, wenn sie gebraucht wurde“. Ihr besonderes Steckenpferd war die Organisation von Ausflügen.

Der Seniorenbeauftragte und langjährige Betriebsratsvorsitzende Karl-Heinz Voit sah in dem Wirken von Traudel Thiel ein Beleg dafür, wie man sich für die Belange der Arbeitnehmer einsetzen kann, ohne dabei die Interessen des gesamten Unternehmens außer Acht lassen zu müssen. Im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Belegschaft überreichte Geschäftsführer Dieter Bien der scheidenden Mitarbeiterin eine Urkunde und einen Strauß Blumen und wünschte ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

11Jan2017

Work-Life-Balance bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Wenn ein Mitarbeiter gestresst ist, spüren dies auch die Bewohner

Work-Life-Balance mit Dr. Harald Schmid (Bild links) für Führungskräfte und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 11.01.2017
Der Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren ist oft stressig und hektisch. „Um die Balance zwischen Arbeitsbelastung und täglichem Wohlbefinden zu finden, geht das Gesundheitsmanagement der Alten- und Pflegezentren neue Wege“, so die Gesundheitsmanagerin Silvia Lückhardt. Die Führungskräfte und vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zur Stressbewältigung entsprechend geschult werden. Die Gründe liegen auf der Hand: „Wenn ein Mitarbeiter bei der Pflege und Betreuung gestresst ist, spüren dies auch die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtungen“, weiß Lückhardt zu berichten.

Bei der Stressbewältigung und der Suche nach der ganz persönlichen „Life-Balance“ hatten sich die APZ-ler einen prominenten Experten ins Jugendzentrum Ronneburg geholt. Dr. Harald Schmid aus Gelnhausen, in den achtziger einer der besten 400-Meter-Hürdenläufer der Welt, und heute promovierter Sportwissenschaftler, der 1999 in die Athleten-Kommission der International Association of Athletics Federations berufen wurde und der seine Erfahrungen aus dem Hochleistungssport in einer umfangreichen Lehrtätigkeit und in Programmen zur Gesundheitsprävention und Leistungsmotivation für Unternehmen einbringt. Unterstützt wurde Dr. Harald Schmid im Jugendzentrum von dem bekannten Sportwissenschaftler Mikai Tofun.

Das Motto der Sportwissenschaftler: Ob im Job oder in der Freizeit: Entspannung ist wichtig. Jeder muss seine ganz persönliche "Life Balance" finden. Die Grundlagen hierfür wurden im Jugendzentrum Ronneburg geschaffen
Das Work-Life-Balance- Seminar für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des APZ beinhaltete theoretische und praktische Ansätze. Die morgendliche Gymnastik gehörte im praktischen Teil ebenso dazu wie die Konzentrationsübungen im Ronneburger Wald (Motto: „Nicht denken“). Denn: Bewegung und Ruhe sind wichtig.

Und die Tipps von Dr. Harald Schmid waren jedenfalls überzeugend. Bei allzu viel Stress eine öfters eine Auszeit nehmen für die Betrachtung der eigenen Situation. Und: Das eigene Leben schätzen und immer wieder beleuchten. Übrigens: Am Ende des „Work-Life-Balance“ hat jeder der Teilnehmer noch einen eigenen Stress-Test absolviert, der als Grundlage für die zukünftige Stressbewältigung dient.

„Wir haben viel von Dr. Harald Schmid gelernt“, so die Gesundheitsmanagerin Silvia Lückhardt, die darauf verweist, dass solche Elemente des Konzepts des Gesundheitsmanagements in den Alten- und Pflegezentren wesentlich zur Verleihung des Altenpflegepreises beigetragen haben.

11Jan2017

Stefan Sorber ist ein Musterbeispiel für Karrieremöglichkeiten

Reinhold Walz: Mann mit viel Herzblut und Verstand bei der Arbeit

Dem Jubilar Stefan Sorber (Zweiter von links) gratulieren Geschäftsführer Dieter Bien (links), der stellvertretende Geschäftsführer Reinhold Walz (rechts) und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt für 25-jährige Firmenjubiläum
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 11.01.2017
Stefan Sorber ist ein Musterbeispiel für die Karrieremöglichkeiten in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ).“ Reinhold Walz, der stellvertretende Geschäftsführer der größten Pflegeeinrichtung des Kreises, traf des Nagel auf den Kopf, als er dem Geschäftsbereichsleiter für Immobilien, Technik und Versorgung zum 25-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte. In der Tat hat der 51-Jährige in den letzten 25 Jahren mehrere berufliche Stationen innerhalb der Pflegeeinrichtung durchlaufen, dabei ständig den beruflichen Weg nach oben beschritten. Begonnen hat die Karriere von Stefan Sorber 1991 als Haustechniker, Maler und Lackierer im Wohnstift in Hanau, nachdem er zuvor nach seiner Ausbildung in drei verschiedenen Firmen in seiner Berufssparte tätig war. Acht Jahre übte er die Tätigkeit aus, legte 1997 berufsbegleitend dazu noch die Meisterprüfung ab. Vier Jahre war er anschließend Leiter der Haustechnik im Wohnstift in Hanau, übernahm 2004 die Koordination der Haustechnik für alle Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren. 2006 absolvierte er berufsbegleitend eine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, koordinierte anschließend auch diesen Bereich für alle Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren. 2014 wurde er Fachbereichsleiter für Technik, Arbeitsschutz und Gesundheit und 2016 übernahm er die Position des Geschäftsbereichsleiters für Immobilien, Technik und Entsorgung.

Von 2011 bis 2016 war er zudem Beauftragter für das betriebliche Eingliederungsmanagement („BEM-Beauftragter“) und von 1995 bis 2000 gehörte er dem Betriebsrat des Wohnstifts an.

„Auch über die eigentliche Tätigkeit hinaus engagiert sich der Jubilar für die Pflegeeinrichtung“, betonte der stellvertretende Geschäftsführer Walz. Er ist Mitglied der Betriebssportgruppe, unterstützt die Partnerschaftspflege des Kreises mit der Partnergemeinde Tarjan (Ungarn), was bereits zu einem Auslandseinsatz führte, und gehörte dem Festausschuss für das 20-jährige Unternehmensjubiläums der APZ an. Walz bezeichnete den Jubilar als großes Organisationstalent, der mit viel Herzblut und Verstand arbeitet und große Hilfebereitschaft zeige, indem er sich intensiv für andere Menschen einsetzt.

06Jan2017

Kooperation der Alten- und Pflegezentren mit dem Wohn- und Pflegezentrum in Annaberg (Erzgebirge)

Stationäre Pflegeeinrichtung mit Tierpark und Alpakas

Kooperationspartner aus Ost und West in Sachen Altenpflege im Dialog. Die beiden Geschäftsführer Dieter Bien und Björn Buchold (Bildmitte) umgeben (von links) von Stefan Sorber, Dana Lohse, Silvia Lückhardt, Marion Schubert und Konstanze Hanuschka
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.01.2017
Einen Einblick verschafften sich Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter für Immobilen, Technik und Versorgung, Stephan Sorber und die Gesundheitsmanagerin Silvia Lückhardt von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) beim Besuch des neuen Kooperationspartners, des gemeinnützigen Wohn- und Gesundheitszentrums Annaberg-Buchholz (WPA), im Erzgebirge in Sachsen. Dabei ging es vor allem um Fragen des Gesundheitsmanagements, der technischen Ausstattung und der Werbung für Auszubildende. Gesprächspartner auf Seiten des Kooperationspartners waren Geschäftsführer Björn Buchold, seine Assistentin Dana Lohse, die Leiterin Ambulante Dienste, Marion Schubert, und die Leiterin Service, Konstanze Hanuschka.

Mit Blick auf das Gesundheitsmanagement interessierte die Vertreter des Wohn- und Gesundheitszentrums in Annaberg-Buchholz vor allem die Gesundheitskonzeption der Alten- und Pflegezentren, die vor kurzem mit dem deutschen Altenpflegepreis ausgezeichnet worden sind. Hier haben die Alten- und Pflegezentren ein vorbildliches Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung entwickelt, das durch die gesundheitsfördernde Balance zwischen Arbeit und privater Lebenssituation zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorbringt, was letzten Endes auch den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute kommt“, betonte Silvia Lückhardt.

Über die hervorragende technische Ausstattung des Hauses Adam-Ries am nordöstlichen Rand von Annaberg-Buchholz konnte sich der „technische“ APZ - Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber informieren. Die insgesamt 124 Pflegeplätze dienen vor allem der stationären Pflege; ebenso wie die Pflegeeinrichtung in der Louise-Otto-Peters-Straße im Wohnpark Frohnau mit einer einzigartigen Gartenanlage mit Tiergehege (Alpakas) und einem Kinderspielplatz mit einer Schmalspureisenbahn. Diese Einrichtungen sind zugleich touristische Attraktionen und Treffpunkte für Jung und Alt. „Dies könnte auch eine Anregung für die Häuser der Alten- und Pflegezentren sein“, so Geschäftsführer Björn Buchold.

Neben den Einrichtungen für die stationäre Pflege werden von der WPA in Annaberg- Buchholz auch anderen Pflegeformen angeboten: Betreutes Wohnen, Tages- und Kurzzeitpflege und der „Anna-Pflegedienst“ bzw. der „Anna-Dienst“ für die pflege- und hauswirtschaftliche Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen (ambulante Pflege). In einem selbständigen Begegnungszentrum, das hervorragend genutzt wird, können die Bürgerinnen und Bürger „einen stationären Mittagstisch“ zu sich nehmen, aber auch Begegnungen suchen und kulturelle Veranstaltungen genießen.

Mit Blick auf Diskussionen im Main-Kinzig-Kreis rückten beim Besuch der APZ- Verantwortlichen in Annaberg-Buchholz auch Beratungs- und Pflegestützpunkte in den Mittelpunkt. Hiervon unterhält das gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum bisher in verschiedenen Orten rund um Annaberg-Buchholz vier Einrichtungen. Betroffene und pflegende Angehörige erhalten wohnortnahe Hilfe und Orientierung. Darüber hinaus dienen diese Einrichtungen als Schulungs- und Veranstaltungsort für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. In einem der Stützpunkt bestehen unter fachlicher Anleitung sogar intensive Bade- und Bewegungsmöglichkeiten für Senioren.

Ihre Erkenntnisse tauschten die Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und des Wohn- und Pflegezentrum bei der Werbung für Pflegekräfte, insbesondere von Auszubildenden, aus, um einem Pflegemangel vorzubeugen. Hier will das Wohn- und Pflegezentrum in Annaberg-Buchholz mit einer Akademie für Auszubildende ganz neue Wege gehen. Derzeit wird die Ausbildung in einer städtischen Bildungsstätte ermöglicht. Den Alten- und Pflegezentren des Kreises ist ein eigenes Bildungsinstitut angegliedert. Das Erfreuliche: Noch gibt es genügend Auszubildende und Pflegefachkräfte, obwohl die Annaberger stark mit Abwerbungsversuchen von Einrichtungen aus Tschechien zu kämpfen haben.

Positiv wurde registriert, dass beim gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum die Stadt Annaberg-Buchholz seit über 15 Jahren und bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises über einen Zeitraum von 20 Jahren alleinige Gesellschafter sind.

04Jan2017

Neue Beratungsstelle in Büdingen

Kooperation der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit dem Pflegedienst Kremer

Unser Bild zeigt (von links) Robert Steingrübner, APZ-Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, APZ-Geschäftsführer Dieter Bien, Martin Kremer, Susanne Knaus, Patrick Kremer und Anke Kasseckert (APZ)
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 04.01.2017
In Büdingen in der Bahnhofstraße 38 ist eine Pflegeberatungsstelle eröffnet worden. Ermöglicht wird dies durch eine enge Kooperation der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) mit dem Pflegedienst Kremer, einem Familienunternehmen aus Hammersbach, das hierzu den Pflegedienst von Susanne Knaus übernommen hat. Susanne Knaus bleibt Pflegedienstleitrein. Betroffene, aber auch Angehörige können sich dort kostenlos über Angebote der ambulanten Pflege und Betreuung und der Tagespflege informieren. Diese werden von der Kremer GbR abgedeckt. Zu Fragen der stationären Pflege und der Kurzzeitpflege stehen Experten der Alten- und Pflegezentren zur Verfügung. Geschäftsführer Dieter Bien von den APZ: „So entsteht die Möglichkeit, Beratung aus einer Hand anbieten zu können.“ Für eine optimale Pflegeberatung haben die Alten- und Pflegezentrum und die Kremer GbR ihre Mitarbeiter zu allen Themen rund um die Pflege geschult, so dass alle Mitarbeiter auch über alle Leistungen, auch über die des anderen Unternehmens, beraten können. Die Beratungsstelle ist unter der Telefonnummer 06042/950777 erreichbar.

04Jan2017

17 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ausbildung begonnen: Sechs Altenpfleger und fünf Altenpflegehelfer

Unser Bild zeigt Geschäftsführer Dieter Bien (Bild oben rechts), Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (Bild oben links), die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (Zweite Reihe oben rechts) mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Altenzentrum in Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 04.01.2017
Beim Tag der Mitarbeiter begrüßten Geschäftsführer Dieter Bien und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zusammen mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenzentrums in Rodenbach. Neu im Pflegeteam des Altenzentrums ist Bernd Bickert, Objektleiter für den Reinigungsdienst. Weitere Neuen im Altenzentrum Rodenbach sind die Pflegefachkraft Thomas Gorniak, die Altenpflegehelferin Tanja Kretschmann und die Altenpflegehelfer Sascha Velkov und Daniel Kuhn sowie die Reinigungskraft Monika Wieczorek.

„Ein Schwerpunkt wird bei den Alten- und Pflegezentren des Kreises, insbesondere auch in der Einrichtung im Altenzentrum Rodenbach, auf die Ausbildung von Nachwuchskräften gelegt“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der darauf verwies, dass die neuen Auszubildenden sich einen attraktiven Arbeitsgeber ausgesucht hätten, der in den verschiedensten Berufen vielfältige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Zu den neuen Auszubildenden für den Beruf der Altenpflegerin bzw. des Altenpflegers zählen Carla Alexandra Dos Santos Duarte aus Maintal, Nicole Cabaj aus Rodenbach, Selina Malich aus Hammersbach, Susan Wasilka aus Gelnhausen, Susanne Reingruber aus Schöllkrippen und Tihana Cacija - Omaradzick aus Obertshausen. Für den Beruf der Altenpflegehelferin bzw. des Altenpflegehelfers haben im Altenzentrum Rodenbach Eilyn Gabor aus Freigericht, Katharina Wasilka aus Gelnhausen, Laura Grasmück aus Gründau, Kimberly Ann Baily aus Rodenbach und André Franke, ebenfalls aus Rodenbach, eine Ausbildung begonnen.

Laut der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt ist der Tag der Mitarbeiter mit der Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

03Jan2017

Sichere Fahrradabstellmöglichkeiten werden geschaffen

Betreuungskraft Barbara Kantorski für eine gute Idee ausgezeichnet

Geschäftsführer Dieter Bien (links) und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (rechts) gratulieren der Ideengeberin Barbara Kantorski für sichere Fahrradunterstellmöglichkeiten an den Pflegeeinrichtungen der APZ
Gesamtunternehmen - Dienstag, 03.01.2017
In den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens. „Beim betrieblichen Ideenmanagement werden eine Menge, teils sehr interessanter Vorschläge abgegeben“ so Geschäftsführer Dieter Bien, der die interessantesten und wirkungsvollsten beim Tag der Mitarbeiter mit einer Anerkennungsprämie auszeichnete. Eine für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die Besucherinnen und Besucher von Senioreneinrichtungen praktikable Idee hatte die Betreuungskraft Barbara Kantorski vom Wohnstift Hanau. Ihr Vorschlag: Es sollen sichere Fahrradabstellmöglichkeit geschaffen werden. Die Mitarbeiterin hatte sich darüber geärgert, dass es in der Vergangenheit öfters an und vor den Einrichtungen zu Beschädigungen an Fahrrädern kam.
Da es aus ökologischen Gründen, aber auch im Sinne der Gesundheitsförderung sowieso förderungswürdig ist, dass möglichst viele Beschäftigte den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen oder mit dem Fahrrad zum Besuch von Bewohnerinnen und Bewohner kommen, hat das betriebliche Ideenmanagement der APZ entschieden, diese ldee weiter zu verfolgen. Derzeit wird laut Geschäftsführer Dieter Bien für alle Einrichtungen geprüft, ob und auf welchem Weg sichere Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen werden können.

Dorothea Stehling, eine weitere Betreuungskraft vom Wohnstift in Hanau, hat die Trauerkultur für Verstorbene in den Einrichtungen in den Fokus ihres Vorschlags gerückt. Zwar kann ihr Vorschlag, Kondolenzbücher für verstorbene Bewohner in allen Einrichtungen bzw. Wohnbereichen einzuführen, nicht verwirklicht werden, da es in den Einrichtungen aber auch innerhalb der einzelnen Wohnbereiche der elf Häuser des APZ sehr unterschiedliche Rituale und Traditionen im Umgang mit dem Tod und der Trauer gibt. Neben der Anerkennungsprämie kann sich Dorothea Stehling aber darüber freuen, dass ihre Idee zum Anlass genommen, in allen Häusern bis hin zu den verschiedenen Wohnbereichen den Umgang mit dem Sterben und dem Tod der Bewohnerinnen und Bewohner zu überdenken und zu verändern, wo es notwendig ist. Dazu gehört dann möglicherweise im Einzelfall auch die Auslage eines Kondolenzbuches.

Eine Arbeitsgruppe der Unternehmensleitung wird sich mit einer ldee und praktischen Umsetzungsmöglichkeit der Pflegehelferin Nancy Kirchner vom Wohnstift in Hanau befassen, bei der es um Werbung für die Einrichtungen geht. Beschäftigte, die sich aktiv darum bemühen, Kunden - also Bewohner - für die Einrichtungen zu gewinnen, sollen dafür belohnt werden. Der konkrete Vorschlag von Nancy Kirchner, die im Übrigen viel Fleiß gezeigt und alles niedergeschrieben hat, was ihr im Zuge Ihrer Tätigkeit im Wohnstift Hanau aufgefallen ist und wo sie persönlich Verbesserungsmöglichkeiten sieht: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in ihrem Umfeld für die Einrichtungen werben und so pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen davon überzeugen, dass sie hier gut aufgehoben sind.

02Jan2017

Monika Bernd für das 20-jährige Arbeitsjubiläum ausgezeichnet

Geschäftsführer Dieter Bien: In der Ausbildung junger Menschen viele Herausforderungen gemeistert

Gratulation für die beliebte Institutsleiterin Monika Bernd (Zweite von rechts) für das 20-jähriges Unternehmensjubiläum von Geschäftsführer Dieter Bien, der Kollegin und Institutsleiterin für Fortbildung, Sonja Jahn, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem stellvertretenden Geschäftsführer Reinhold Walz (von rechts nach links)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Montag, 02.01.2017
Als Dieter Bien, der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Monika Bernd, der Geschäftsbereichsleiterin des Instituts für Aus- und Fortbildung für die Altenpflege im Bereich Ausbildung (AFI), die Urkunde für 20-jährge Unternehmenszugehörigkeit überreichte, brandete großer Applaus auf. Das hing zum einen damit zusammen, dass im Saal des Wohnstifts in Hanau zahlreiche junge Menschen saßen, die die Jubilarin als qualifizierte Lehrkraft kennen, das lag aber auch daran, dass Monika Bernd zu jenen Menschen gehört, denen man Offenheit, Zugänglichkeit und vor allem Beliebtheit nachsagt. In den 20 Jahren der Zugehörigkeit zu dem Bildungsinstitut, dass neben der Fort- und Weiterbildung vor allem auch für die Ausbildung junger Pflegekräfte unter der Leitung von Monika Bernd zuständig ist, hat sie zunächst als Dozentin, später als stellvertretende Institutsleitern und seit Oktober 2012 als verantwortliche Leiterin für die Ausbildung „viele Herausforderungen bestanden“, wie es Dieter Bien formulierte. Dass die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, wie viele andere Pflegeeinrichtungen im Kreis übrigens auch, nicht über Pflegekräftemangel klagen müssen, hängt mit der Ausbildung der jungen Menschen im Bildungsinstitut und ihrer Leiterin im Geschäftsbereich Ausbildung zusammen. Jährlich werden fast 200 junge Menschen als Pflegefachkräfte bzw. Pflegehelfer ausgebildet, „eine stolze Zahl“, wie Dieter Bien feststellte.

Die Jubilarin hat vor ihrer Zeit in den Alten- und Pflegezentren eine solide Ausbildung als Pflegefachkraft und Lehrerin für Pflegeberufe genossen und dabei bereits in der bekannten Hans-Weinberger-Akademie in Aschaffenburg an vorderster Stelle Verantwortung übernommen. Außerdem hat sie ein Fernstudium im Institut Kappel in Wuppertal als Aromatherapeutin absolviert.
Heute hat sie sich voll und ganz den Alten- und Pflegezentren und vor allem dem Institut für Aus- und Fortbildung verschrieben. Monika Bernd ist nicht nur als Institutsleiter bekannt, ihre Stimme ertönt auch, wenn Veranstaltungen des APZ durchgeführt werden. Dann gehört es „zum guten Ton“, dass Monika Bernd, übrigens eine begnadete Sängerin, das Lied des Leitbildes der Alten- und Pflegezentren „Leben mit anderen Menschen in Gemeinschaft“ singt. Es ist ihr beruflicher Lebensinhalt.

29Dez2016

Doreen Wächter neue Betreuungskraft

Beim Tag der Mitarbeiter auch Christian Wunder, Cristina Kaske und Matthias Kapahnke vorgestellt

Dieter Bien, Matthias Kapahnke, Christian Wunder, Cristina Kaske, Doreen Wächter, Elke Möser und Belinda Schmidt
Lebensbaum Sinntal - Donnerstag, 29.12.2016
Im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz wird die Betreuung der Bewohner groß geschrieben. Beim Tag der Mitarbeiter wurde deshalb mit Doreen Wächter aus Schlüchtern eine neue Betreuungskraft nach 87b SGB vorstellt.
Geschäftsführer Dieter Bien, Pflegedienstleiterin Elke Möser und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt hießen die neue Betreuungskraft willkommen. Betreuungskräfte haben eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Geschäftsführer Dieter Bien: „Sie sollen in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Lebensqualität von Bewohnern verbessern.“ Die Betreuungskräfte sollen die Bewohner nicht nur betreuen, sondern auch aktivieren. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.
Damit der Vorstellung und Begrüßung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wohn- und Gesundheitszentrum aber nicht genug: Christian Wunder aus Schlüchtern hat im Lebensbaum eine Ausbildung als Altenpflegehelfer und Cristina Kaske aus Sinntal eine Ausbildung als Altenpflegehelferin begonnen. Matthias Kapahnke hat sogar den beruflichen Weg vom Ebsdorfergrund in Mittelhessen ins Sinntaler Land gefunden und wird im Wohn- und Gesundheitszentrum als Pflegehelfer im beruflichen Einsatz sein.

29Dez2016

Teams vergrößert

Linda Leske und Iris Goßmann im Kreisruheheim und Nalan Schöpke und Tobias Lemmer im Seniorenzentrum Biebergemünd begrüßt

Unser Bild zeigt Adrian Imkeller (Bild rechts), Dieter Bien (Bild links) und Belinda Schmidt (Dritte von links) mit (von links) Nalan Schöpke, Iris Goßmann, Tobia Lemmer und Linda Leske
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 29.12.2016
Adrian Imkeller kann sich freuen. Und mit ihm die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruhheims in Gelnhausen und des Seniorenzentrums in Biebergemünd. Der Einrichtungsleiter beider Einrichtungen der Altenhilfe konnte beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu dem diese Einrichtungen gehören, vier neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen. Zusammen mit Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt hieß der Einrichtungsleiter im Kreisruheheim Linda Leske und Iris Goßmann, für das Seniorenzentrum in Biebergemünd Nalan Schöpke und Tobias Lemmer als neue Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter willkommen. Linda Leske und Tobias Lemmer wollen in einer dreijährigen Ausbildungszeit den Beruf der Altenpflegefachkraft erlernen. Beide kommen aus der Kommune ihrer jeweiligen Pflegeeinrichtung. Iris Goßmann wird im Kreisruheheim als Verwaltungsangestellte tätig und Nalan Schöpke im Seniorenzentrum als Pflegehelferin im Einsatz sein. Beide kommen aus Biebergemünd.
Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die Alten- und Pflegezentren mit dem Tag der Mitarbeiter den Kolleginnen und Kollegen den Stellenwert geben wollen, der ihnen gebührt. Bien: „Dieser Tag ist Ausdruck der Wertschätzung des Unternehmens gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch und gerade gegenüber den neuen.“

29Dez2016

Simone Greven für 30-jähriges Arbeitsjubiläum ausgezeichnet

Fünf Ehrungen / Acht neue Mitarbeiterinnen begrüßt

Unser Bild zeigt Geschäftsführer Dieter Bien (Bild oben rechts), Belinda Schmidt (Bild oben mitte), Uwe Brömmer (Bild unten links) und Stephanie Kaprol (Bild unten rechts) mit den Jubilarinnen und den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wohnstifts in Hanau
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 29.12.2016
Beim Tag der Mitarbeiter begrüßten Geschäftsführer Dieter Bien und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zusammen mit Einrichtungsleiter Uwe Brömmer und der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wohnstifts in Hanau. Zugleich zeichneten sie fünf Mitarbeiterinnen für langjährige Tätigkeit aus.
Ein großes Jubiläum feierte Simone Greven aus Hanau, die über 30 Jahre im Wohnstift als Altenpflegehelferin tätig ist. „Die Jubilarin zeichnet sich durch viel Liebe gegenüber den Bewohnern, hohe Motivation und ein großes Engagement aus“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. Seit 25 Jahren ist Jelena Mrdjenovic aus Hanau als Altenpflegehelferin tätig. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzen die zuvorkommende Art der Jubilarin ganz besonders. Seit 20 Jahren zeigt Larissa Schulz aus Erlensee in der Küche ihr Können. Sehr wohlfühlend im Umgang mit den Menschen im Wohnstift ist seit 10 Jahren die Altenpflegehelferin Lilijana Isakoviv-Jawadi aus Hanau. Die Jubilarinnen erhielten Dankesworte, eine Urkunde sowie einen Strauß Blumen durch den Geschäftsführer. Den Dankesworten des Geschäftsführers schlossen sich die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Einrichtungsleiter Uwe Brömmer und die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol an.
Die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass der Tag der Mitarbeiter mit der Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen sowie der Ehrung und Auszeichnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist.
Neu im Pflegeteam des Wohnstifts sind Lena Arfert aus Großkrotzenburg, Markus Mundil aus Langenselbold sowie Lukas Lujic und Philipp Drescher aus Bruchköbel. Sie haben in der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren eine dreijährige Ausbildung als Altenpfleger bzw. Altenpflegerin begonnen. Eine einjährige Ausbildung als Altenpflegehelferin absolviert Rana Tuncel aus Hanau.
Als Betreuungskraft (§ 87b SGB XI) mit der Aufgabe der Gestaltung von Einzel- und Gruppenangeboten unter Berücksichtigung der Biografie der betreuten Bewohnerin bzw. des betreuten Bewohners ist zukünftig Frank Ortner tätig. Margit Schütze aus Bruchköbel arbeitet zukünftig im Wohnstift als Pflegehilfskraft.

23Dez2016

Großes Lob für die Damen der Nähgruppe

10-jähriges Bestehen im Wohnstift in Hanau gefeiert

die Damen der Nähgruppe mit dem Einrichtungsleiter Uwe Brömmer und Gesine Krotz vom Vereint helfen (vorne rechts)
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.12.2016
„Schön, dass es Sie gibt“. In der Tat. Ein größeres Lob hätten acht Damen aus Hanau nicht erhalten können. Bei den Damen handelt es sich um Hildegard Geltsch, Minni Willstumpf, Gabriele Langer, Edda Leistikow, Katica Poturic, Margot Parl, Irmgard Pense und Dorothea Seegräber. Sie bilden seit zehn Jahren die Nähgruppe im Wohnstift in Hanau. Laudator war Uwe Brömmer, seines Zeichens Einrichtungsleiter des Wohnstifts, der zusammen mit Gesine Krotz, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen e. V. (Vereint helfen) anlässlich des Jubiläums zu einer kleinen Feierstunde eingeladen hatten. Gesine Krotz, die auch durch das Programm führte, konnte neben Uwe Brömmer die ehrenamtliche Hanauer Stadträtin Waldtraut Hoppe, die Einrichtungsbeiratsvorsitzende Roza Voit und den Seniorenbeauftragten der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Karl-Heinz Voit, begrüßen.
Auch die Vorsitzende von Vereint helfen, die das Wirken der Damen begleitet, war voll des Lobes über die ehrenamtliche Tätigkeit: „Die Nähgruppe leistet hervorragende Arbeit.“ Gesine Krotz erinnerte auch an so manche Begebenheit aus der zehnjährigen Geschichte, insbesondere an die Anschaffung der ersten elektrischen Nähmaschine, die durch einen Spender ermöglicht wurde.
Die Damen der Nähgruppe treffen sich einmal in der Woche, meist am Dienstag, um kleinere oder größere Näh- und Strickarbeiten der Bewohner zu erledigen: Köpfe werden angenäht, kleine „Löcher“ an Socken und Kleidern gestopft, Röcke, Blusen oder Strickwesten verkleinert bzw. vergrößert. Und vieles mehr. Dazu der Einrichtungsleiter: „Die Damen nehmen sich seit zehn Jahren Zeit für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, sie sind seit zehn Jahren für unsere Menschen da.“

23Dez2016

Susanne Simmler: In 20 Jahren viel für hilfs- und pflegebedürftige Menschen getan

Bilanz der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises/Jubiläum im Vordergrund

Susanne Simmler und Dieter Bien können mit der Bilanz der Alten- und Pflegezentren des Kreises sehr zufrieden sein
Gesamtunternehmen - Freitag, 23.12.2016
„Wir haben in 20 Jahren sehr viel für hilfs- und pflegebedürftige Menschen im Main-Kinzig-Kreis getan und diesen Menschen eine breite und heimatnahe Versorgung gewährleistet“. Dies erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren (APZ), zur Bilanz der elf Pflegeeinrichtungen des Kreises,wozu das Wohnstift und das Stadtteilzentrum in Hanau, das Altenzentrum in Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Limeshain, Neuberg und Ronneburg, das Kreisruheheim in Gelnhausen, das Wohn -und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal und die Seniorenzentren in Gründau, Biebergemünd und Steinau gehören. Das 20-jährige Jubiläum der APZ, die 1996 nach einem Beschluss des Kreistages aus dem Altenzentrum Rodenbach mit der Altenpflegeschule und dem Kreisruheheim Gelnhausen hervorgegangen sind, wurde 2016 mit einem Fest für Bewohner, Mitarbeiter und die Bevölkerung im Altenzentrum in Rodenbach umfänglich gefeiert. Übrigens: Ein kleineres Jubiläum konnte auch in Biebergemünd gefeiert werden. Die Einrichtung in Kassel besteht seit zehn Jahren.
In allen Einrichtungen, die heute in Trägerschaft des Kreises als gGmbH betrieben werden, wurden in den 20 Jahren rund 20.000 Menschen gepflegt, betreut bzw. versorgt worden“, betonte die Erste Kreisbeigeordnete. Über 13 Millionen Stunden waren die 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allein im Jahre 2016 in diesen Einrichtungen für die die hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im Einsatz. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeeinrichtungen - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - haben mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage beigetragen.“

Großen Wert wird bei den Alten- und Pflegezentren auf die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. „Hierfür sorgte auch 2016 das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach, das neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten vor allem auch in der Ausbildung umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelte“, so Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, der darauf verweist, dass die Ausbildung in enger Kooperation mit anderen Pflegeeinrichtungen vorgenommen wird.
Im Jahre 2016 haben insgesamt 39 Altenpflegerinnen und Altenpfleger - 19 davon in verkürzter Form - sowie 51 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer - elf davon erstmals in Teilzeit - die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. „Aktuell werden 187 Azubis, davon 134 als Altenpfleger und 53 als Altenpflegehelfer ausgebildet“, so Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung.
Den berufsbegleitenden Kurs zur Weiterbildung als Betreuungskraft nach § 87b belegten 2016 28 Teilnehmerinnen. Deutliche Akzente wurden auch auf die Weiterbildung von Praxisanleitern (12 Absolventinnen und Absolventen), erstmals auch von pädagogischen Fachkräften für hessischen Altenpflegeschulen (acht Absolventinnen und Absolventen), von Hygienebeauftragten in der Pflege (15 Absolventinnen und Absolventen) und von der Palliativen Praxis ( neun Absolventinnen und Absolventen ) gelegt. Und noch eine stolze Entwicklung kann aufgezeigt werden. „Insgesamt haben wir 21 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen und 97 Seminare in den Einrichtungen der APZ mit insgesamt 1375 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Themenbereichen Pflege und Betreuung, aber auch in der Hauswirtschaft und in der EDV durchgeführt“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung.

Um einem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, haben sich die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises 2016 aber auch den Überprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung gestellt und freiwillig mit großem Erfolg an Qualitätsüberprüfungen und Wettbewerben teilgenommen. Das Jahr 2016 wird mit einer besonderen Auszeichnung in die Annalen der Alten- und Pflegezentren eingehen. 2016 haben die Alten- und Pflegezentren des Kreises den Altenpflegepreis 2016 erhalten. Er wurde vom anerkannten Fachmagazin Altenpflege unter dem Motto „Gesund bleiben- trotz Stress!“ ausgelobt und war mit 3000 € dotiert. Es ist die wichtigste Auszeichnung für die Altenpflege in Deutschland.
An Auszeichnungen sind außerdem die erneute Verleihung des Grünen Haken für das Seniorenzentrum Steinau zu nennen. Dabei geht es um die Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit der Bewohner. Ferner das MRE-Qualitätssiegel des MRE-Netzwerkes Rhein-Main. Hierbei geht es um die erfolgreiche Minimierung multiresistenter Erreger.
Besonders erfreut zeigte sich die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler auch über den Markenschutz für einen Kurs des Aus- und Fortbildungsinstituts durch das Deutsche Patent- und Markenamt in München. In dem Kurs „Clownnase in der Kitteltasche“ geht es um Humor als Chance im Pflegealltag und um Lachen als emotionale Sprache im Umgang mit demenzerkrankten Menschen. Hier hat das Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut nunmehr ein geschütztes Alleinstellungsmerkmal für die Pflege demenzerkrankter Menschen

Die Alten- und Pflegezentren haben sich 2016 aber vor allem den neuen Anforderungen an eine um- fassende Altenpflege gestellt. In Hüttengesäß ist eine weitere Senioreneinrichtung im Ronneburger Hügelland ihrer Bestimmung übergeben worden und in Hammersbach das Richtfest für die vierte und letzte Einrichtung dieser Art gefeiert worden. Die 2016 eröffnete Einrichtung in Ronneburg ist ein gutes Beispiel für ein Konzept, das neben den Hausgemeinschaften und der stationäre Pflege durch eine Kooperation auch andere Pflegeangebote vor Ort ermöglicht und zudem die Integration einer Begegnungsstätte beinhaltet.

Für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler ist die Hospiz- und Palliativversorgung ein besonderes Herzensanliegen. Deshalb ist im Januar 2016 im Wohnstift in Hanau in Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden des Fördervereins Palliative Patienten-Hilfe Hanau, Dr. Maria Haas-Weber, eine Palliativ-Oase mit 13 Plätzen und großflächigen Aufenthaltsräumen eröffnet worden. Die Palliativ-Oase richtet sich an Menschen, bei denen die Erkrankung so weit fortgeschritten ist, dass ihre Lebenserwartung begrenzt ist.

2016 wurden zudem die Voraussetzungen geschaffen, in Gelnhausen ein Hospiz einzurichten. In den Räumen des ehemaligen Kreisruheheims (Sandsteingebäude) soll für todkranke Menschen ein letztes würdevolles Heim entstehen. Der Main-Kinzig-Kreis veranlasst als Eigentümer des Kreisruheheims die Sanierung und Erweiterung. Die Räume des ehemaligen Kreisruheheims für den Hospizbetrieb sind an die Caritas vermietet werden.

Eine echte Herausforderung war und ist für die Alten- und Pflegezentren die Pflege und Betreuung der Demenzerkrankten, die -wie überall in Deutschland- ständig zunehmen. 2016 konnten in fast allen Einrichtungen entsprechende Pflegeangebote unterbreitet werden. Eine besondere Wohngruppe gibt es im Altenzentrum Rodenbach. Im Wohnstift in Hanau wurde für Menschen mit Demenz ein beschützter in einen offenen Bereich umgewandelt wird. Die neue Wohngruppe umfasst 18 Einzel- und ein Doppelzimmer. Damit folgt das Wohnstift dem „Werdenfelser Weg“, nach dem Fixierungen und Freiheitsentziehungen vermieden werden wollen. Angebote bestehen zudem in allen Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes, im Seniorenzentrum Gründau, im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal und im Seniorenzentrum in Biebergemünd.
Apropos Seniorenzentrum Biebergemünd: Unter der Schirmherrschaft von Susanne Simmler wurde im November das Cafe‘ Malta eröffnet. Um dementiell Erkrankte stundenweise zu betreuen und damit den pflegenden Angehörigen eine Entlastung zu bieten, wird der Malteser Hilfsdienst jeden Donnerstagnachmittag die Türen dieses Cafe‘s im Seniorenzentrum Biebergemünd öffnen und die Demenzkranken betreuen. Das Cafe‘ soll ein lebendiger Treffpunkt und ein gastlicher Ort in der Gemeinde Biebergemünd werden.
Ein anderes Cafe‘ hatte im November im Altenzentrum in Rodenbach seine Türen geöffnet. Im Parkinson Cafe‘ gab‘s umfassende Informationen über eine Krankheit, die noch nicht geheilt werden kann. Neben dem Altenzentrum waren daran die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung in Frankfurt und der Verein Parkinson Nurses und Assistenten e.V. aus Hannover beteiligt. Das Interesse bei Betroffenen und Angehörigen war groß. Das Projekt soll fortgesetzt werden.
Die Angebote waren eingebettet in die umfassenden Betreuungs-, Unterhaltungs- und Freizeitangebote der Bewohner in unseren Einrichtungen“, so Geschäftsführer Dieter Bien, die ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen – in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren sind ca. 150 Ehrenamtliche aktiv - nicht zu bewältigen gewesen wären. Dafür sprach der Geschäftsführer den Ehrenamtlichen im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner seinen Dank aus. Für ihre besonderen Leistungen wurden 2016 die Ehrenamtlichen Christa Schreiber, Gudrun Miksch, Irene Kraft, Erika Siepmann, Ursula Streicher und Christa Krucker mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet.
Übrigens: Auch ein Bewohner erhielt eine besondere Auszeichnung: Im Wohnstift in Hanau wurde der aus Erlensee stammenden Wolfgang Hagenfeld mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges unermüdliches und beispielgebendes Wirken in der Kommunalpolitik und in den Vereinen geehrt.
Auch zahlreiche Spender unterstützen die Altenpflege, wofür sie den Dank des Geschäftsführers erhielten. Die Spender tragen dazu bei, dass den Bewohnern der Einrichtungen das eine oder andere ermöglicht wird, was zur Wohlfühlkomponente beiträgt. Namentlich zu nennen sind hier vor allem der Golf-Club Hanau-Wilhelmsbad, der Rotary-Club Hanau, der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe, der Lions Club Gelnhausen, Herwig Patzer, Seniorchef der Einheitswerke Patzer GmbH & Co KG in Sinntal, und vor allem die Spender von 24 Familienbetrieben und Unternehmen, die die Anschaffung eines Sieben-Sitzers für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums in Rodenbach ermöglicht haben.
Übrigens: Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren haben sich über die Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner hinaus engagiert, insbesondere bei Spendenaktionen für Flüchtlinge, etwa durch Verzicht auf die Weihnachtsgeschenke, und für die von Landrat a.D. Karl Eyerkaufer ins Leben gerufene Stiftung für Beruwala sowie bei der Typisierungsaktion während des Jubiläumsfestes.

„Die Alten- und Pflegezentren können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien, weil vor allem die Infrastruktur weiter verbessert wird und die Angebote entsprechend der Erfordernisse weiter erhöht werden, wenn nötig auch mit Kooperationspartnern. Im ehemaligen Kreisruheheim wird 2017 das Hospiz seiner Bestimmung übergeben und von einem Partner betrieben, in Hammersbach wird die vierte Dependance des Ronneburger Hügellandes eröffnet und in weiteren Einrichtungen (Altenzentrum Rodenbach, Wohnstift in Hanau, Kreisruheheim Gelnhausen, Seniorenzentrum Biebergemünd, Seniorenzentrum Gründau) werden im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe durchgeführt. Im Wohnstift in Hanau soll das Untergeschoss zu einer Tagespflege umgestaltet werden.
„Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises müssen sich 2017 wie die anderen Pflegeeinrichtungen auch einer großen Herausforderung stellen“, betonte Geschäftsführer Bien. Das 2. Pflegestärkungsgesetz muss umgesetzt werden. Es wird mit der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes, mit einem neuen Begutachtungsverfahren, mit der Umstellung auf Pflegegrade und mit einem gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen aller wesentliche Änderungen mit sich bringen. „Die Alten- und Pflegezentren sind für diese Umsetzung bestens gerüstet, wiewohl die Komplexität des Themas sehr wohl viele Fragen mit sich bringen werden“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der die Betroffenen bittet, alle Fragen in sachlichem Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu erörtern.

22Dez2016

Frühere Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen

Weihnachtsfeier der Senioreninnen und Senioren

Großes Wiedersehen bei der Weihnachtsfeier
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 22.12.2016
Im weihnachtlich geschmückten blauen Saal im Wohnstift in Hanau fand eine besondere Weihnachtsfeier statt. Der Seniorenbeauftragte der Alten- und Pflegezentren (APZ), Karl-Heinz Voit, hatte die frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und heutigen Rentnerinnen und Rentner zur Weihnachtsfeier eingeladen. Welch große Bedeutung die Alten- und Pflegezentren mit ihren elf Einrichtungen den Zusammenkünften früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beimessen, ist nicht nur daran zu sehen, dass neben Karl-Heinz Voit auch Geschäftsführer Dieter Bien die zahlreich erschienenen Rentnerinnen und Rentner willkommen hieß, sondern auch an der Präsenz der Einrichtungsleiter der drei größten Einrichtungen, nämlich von Ludmila Knodel (Stadtteilzentrum in Hanau), Uwe Brömmer (Wohnstift in Hanau) und Stephan Hemberger (Altenzentrum in Rodenbach). Und mit Belinda Schmidt und Anja Laguardia war die gesamte Spitze des Betriebsrates vertreten. Karl-Heinz Voit brachte zum Ausdruck, dass die alljährliche vorweihnachtliche Feier eine schöne und lange Tradition hat. Damit soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die früheren Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen sind und noch dazu gehören. Originalton Karl-Heinz Voit: „Ihr lieben Rentnerinnen und Rentner habt als frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich dazu beigetragen, dass die Alten- und Pflegezentren zu dem geworden sind, was sie heute darstellen, der größte Anbieter im Bereich der Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis-Kreis.“ Für den Einsatz als ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedankte sich der Seniorenbeauftragte herzlich.
Neben einem gemeinsamen Essen und viel Unterhaltung erfreuten sich die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch an zwei nachdenklichen Präsentationen zur Advents - und Weihnachtszeit, bereitgestellt von Uwe Brömmer, dem Einrichtungsleiter des Wohnstifts.

22Dez2016

Elf neue Betreuungskräfte

Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

Die neuen Betreuungskräfte mit der Institutsleiterin Sonja Jahn (hintere Reihe rechts) und der Kursleiterin Yasmina Marschall (vordere Reihe rechts)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 22.12.2016
Um allen Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen eine entsprechend dem §87 b SGB XI geforderte Betreuung zukommen zu lassen, hat das Institut für Aus- und Weiterbildung des Main-Kinzig-Kreises die Weiterbildung von Betreuungskräften intensiviert. Mit Birgit Adler, Senait Afework Seifu, Karin Begemann, Beate Hagemann, Beate Müller, Kerstin Reus, Agnese Russi-Frach, Manuela Schneider, Carina Weinel, Peter Völker und Karlheinz Benzing konnten elf neue Betreuungskräfte von der Institutsleiterin Sonja Jahn und der Kursleiterin Yasmina Marschall die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung erhalten. Die neuen Betreuungskräfte werden nunmehr in stationären Einrichtungen der Altenpflege, insbesondere in den Alten- und Pflegezentren des Kreises, eingesetzt. „Unser Ziel war es, selbständige, kompetente und verantwortungsbewusste Betreuungskräfte für die Altenhilfe auszubilden“, so die Institutsleiterin Sonja Jahn.
Die neuen Betreuungskräfte können nun in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams vor Ort die Betreuungs- und Lebensqualität von anspruchsberechtigten Menschen verbessern. Durch die Qualifizierung wurden die Betreuungskräfte befähigt, durch Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen das Wohlbefinden, den physischen Zustand und/oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv zu beeinflussen.

„Ziel der Qualifizierung war es außerdem, die Betreuungskräfte darin zu unterstützen eine positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen zu entwickeln und mit Phantasie, Kreativität und Flexibilität ihre Aufgaben auszuführen“, so Jahn. Dazu war ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Qualifizierung gefördert wurden. So wurden die Betreuungskräfte bereits während der Qualifizierung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt und unterstützt. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Inhalte handlungsorientiert ausgerichtet. Schließlich wurden in die Lehrveranstaltungen n die Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die Ideen der Teilnehmenden mit einbezogen und weiterentwickelt, betonte die Institutsleiterin.
Zu Betreuungskräften für die Tätigkeiten in Alten- und Pflegeheimen können interessierte und geeignete Personen ohne therapeutischen oder pflegerischen Berufsabschluss weitergebildet werden. Die Weiterbildung zu Betreuungskräften ist auch geeignet, älteren, lebenserfahrenen und jüngeren Personen eine neue berufliche Perspektive in der Altenarbeit zu vermitteln

16Dez2016

Weihnachtsfeier mit Lichtertanz im Sitzen

Punch für die Seniorinnen und Senioren

Weihnachtliche Klänge von Wolf Lange (rechts) und Manfred Dietz
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 16.12.2016
Der letzte Programmpunkt während der Weihnachtsfeier im Seniorenzentrum in Gründau war ohne Zweifel auch der Höhepunkt der Veranstaltung. Und bei diesem Programmpunkt waren aktive Bewohnerinnen in Aktion. Im Sitzen führten sie den Lichtertanz vor und sorgten im Saal des Seniorenzentrums für adventliche Stimmung. Einstudiert hatte den Sitztanz die Betreuerin Sabine Hahn und Kersten Schreiter. Eröffnet wurde die Weihnachtsfeier in der Gründauer Senioreneinrichtung mit zwei Grußworten. Die Vorsitzende des Einrichtungsleiterin, Rosemarie Knutzen, zog eine Bilanz ihrer Arbeit, verwies dabei insbesondere auf die zahlreichen Einsätzen der Mitglieder des Beirats bei den verschiedensten Veranstaltungen und auf den Lauftreff, der ein mal wöchentlich stattfindet. Ute Severin, die stellvertretende Einrichtungsleiterin, die im Seniorenzentrum zugleich auch für den Pflegedienst verantwortlich ist, zeigte sich erfreut über die großartige Resonanz und wünschte den Bewohnerinnen und Bewohnern ein besinnliches Weihnachtsfest. Unter dem Motto „Von Bewohnern für Bewohner“ stimmte Wolf Lange, der ehrenamtliche Arrangeur zahlreicher Veranstaltungen, zusammen mit Bewohnern bekannte Weihnachtslieder an. Weihnachtliche Klänge hörten die Bewohnerinnen und Bewohner auch von der Mundharmonika von Manfred Dietz, der ebenfalls von Wolf Lange an der Gitarre begleitet wurde. Zwischen Kaffee, Kuchen und Punch, der alkoholfrei von Ute Severin und ihren fleißigen Helferinnen vorbereitet und serviert worden war, las Rosemarie Knutzen eine Weihnachtsgeschichte vor.

16Dez2016

Kurt Joachim Katter neuer Vorsitzender des Einrichtungsbeirates

Gratulation im Rahmen des „lebendiger Adventskalenders“ durch Susanne Simmler

Kurt Joachim Katter mit Susanne Simmler
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 16.12.2016
„Ich bin die Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises“. „Und bin der neue Vorsitzende des Einrichtungsbeirats im Stadtteilzentrum an der Kinzig (Eugen-Kaiser-Haus).“ Eigentlich wollte Susanne Simmler Kurt Joachim Katter im Rahmen der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ des Vereins „Vereint helfen!“ im Stadtteilzentrum in Hanau besuchen, um mit ihm zu sprechen, seine Geschichten „im vierten Lebensalter“ zu hören, ihn persönlich kennenzulernen. Nun konnte sie ihm zuerst einmal zur wenige Minuten zuvor stattgefundenen Wahl zum neuen Vorsitzenden des Einrichtungsbeirates des Stadtteilzentrums gratulieren. Kurt Joachim Katter zeigte sich erfreut und war sichtlich berührt. Die Wahl Katters war notwendig geworden, weil die bisherige Vorsitzende Lieselotte Dervaric verstarb. Der 83-Jährige gehört dem Einrichtungsbeirat der Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren seit sechs Jahren an. Vier Jahren war er stellvertretender Vorsitzender, „so dass es logisch war, das ich aufgerückt bin“, erklärte Katter der Ersten Kreisbeigeordneten. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde übrigens Dorothea Koch.
Das Betreuungs- und Pflegegesetz schreibt den Einrichtungsbeirat vor, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit der Teilnahme am Einrichtungsgeschehen zu geben. Der Einrichtungsbeirat wirkt bei allen Angelegenheiten des Stadtteilzentrums mit, insbesondere bei der Sicherung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung. Die Mitwirkung bezieht sich auch auf die Beratung und Unterstützung der Leitung der Einrichtung, ferner auf Anträge bezüglich der den Bewohnern dienlichen Maßnahmen. Der Einrichtungsbeirat nimmt Anregungen und Beschwerden der Bewohner entgegen und wirkt bei der Leitung der Einrichtung auf die Erledigung hin. „Ferner hilft der Einrichtungsbeirat bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, bei der Freizeitgestaltung der Heimbewohner und bei der Betreuung der Heimbewohner“, erklärte Katter, der sich im Stadtteilzentrum sehr wohl fühlt. „Dem Einrichtungsbeirat kommt in der Senioreneinrichtung im Stadtteilzentrum an der Kinzig (Eugen-Kaiser-Haus) mit 129 Plätzen eine große Bedeutung zu“, so die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende zu Kurt Joachim Katter, mit dem sie sich anschließend in adventlicher Atmosphäre am Weihnachtsbaum auch über persönliche Dinge unterhielt.

15Dez2016

Erlös des Adventsbasars für die Aromaöltherapie

Dank an Gesine Krotz vom Vereint helfen für die gute Organisation

Der Adventsbasar im Wohnstift in Hanau zog viele Besucher an. An vielen Ständen konnten Weihnachtsutensilien erworben werden
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 15.12.2016
Der Adventsbasar im Wohnstift in Hanau war eine schöne Einstimmung auf die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest. Diesen Eindruck hatten die zahlreichen Besucher, darunter Bewohner, deren Angehörige, Mitarbeiter und vor allem auch Bürgerinnen und Bürger aus der Brüder-Grimm-Stadt. Sie erfreuten sich an den rund 20 Ständen, an denen handgestrickte Mützen, Schals, Handschuhe, Socken, Kerzen, Schmuck, Fußschemel mit echter Bauernmalerei, Quiltarbeiten, Weihnachtskarten, Christbaumschmuck und vieles mehr verkauft wurden.
Bewohner hatten in einer Kreativwerkstatt zuvor Dekorationsartikel wie beispielweise Sterne und Windlichter selbst gebastelt. Auch diese konnten käuflich erworben werden. Die Gäste konnten zudem gegen eine kleine Spende Kaffee und Kuchen genießen und sich an Glühwein und Bratwurst erfreuen. Im gelben Saal im Wohnstift hatten die Treppenhauslerchen ihren Auftritt. Die vier Damen, allesamt Polizistinnen, sangen unter der Leitung von Sonja Kaiser weihnachtliche Lieder. Organisiert wurde der Adventsbasar durch den Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen e. V. (Vereint helfen) unter dem Vorsitz von Gesine Krotz. Einrichtungsleiter Uwe Brömmer dankte den Mitgliedern dieses Vereins für das außergewöhnliche Engagement.
Der Erlös von mehreren hundert Euro aus dem Verkauf der selbstgebastelten Weihnachtsutensilien und aus den Spenden für Kaffee, Kuchen Würstchen und Glühwein werden für die Verbesserung der Aromatherapie bzw. für die Anschaffung der dazu benötigten Diffusoren und ätherischen Öle im Wohnstift in Hanau verwendet.

14Dez2016

Neue Hygienebeauftragte für Pflegeeinrichtungen

Qualifizierte Weiterbildung

Die neuen Hygienebeauftragten mit ihren Dozentinnen
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 14.12.2016
Zur Sicherstellung und Durchsetzung von Hygienestandards und Infektionsprävention ist Fachpersonal mit fundiertem Wissen im Sinne eines optimalen Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen und anderen betreuten und gemeinschaftlichen Wohnformen dringend erforderlich und die Etablierung von Hygienebeauftragten Pflicht. Deshalb hat das Aus- und Fortbildungsinstitut für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis die Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen intensiviert.
Ihre Zertifikate für die erfolgreiche Weiterbildung zu Hygienebeauftragen konnten Sedef Bayram (BeneVit in Erlensee), Monika Stadler (Pflegeeinrichtung Schloss Meerholz), Nadja Doege, Melanie Venske und Patrick Starker (Altenzentrum Rodenbach), Ilona Schneider (Senioren-Dependance Neuberg), Sandra Odya (Kreisruheheim Gelnhausen), Christina Herbig (Alten- und Pflegezentren), Beate Williges (Seniorenzentrum Steinau), Elke Möser und Ricarda Schüßler (Wohn- und Gesundheitszentrum Sinntal), Ute Severin (Seniorenzentrum Gründau), Sabine Hahn (Wohnstift Hanau), Michaela Saskauskas (Senioren-Dependance Limeshain) und Stephanie Klar (AFI) von den Dozentinnen Frau Judith Dreisbach und Ankica Scheidel und Dr. Karin Bitterwolf entgegennehmen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarben theoretisches und praktisches Wissen, um die Aufgaben als Hygienebeauftragter übernehmen zu können. Im Vordergrund stand die Vermittlung von Hygienekompetenz, damit die Hygienebeauftragten in der Pflege in die Lage versetzt werden als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in der Einrichtung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hygiene und Infektionsprävention fungieren zu können.
Konkret ging es um die Einführung und Weiterentwicklung, aber auch um die Planung, Überwachung und ständige Verbesserung des Hygienemanagementsystems in einer Organisation, des Weiteren um die Übermittlung hygienerelevanter Daten und Kennzahlen, um die Beratung der Geschäftsleitung bei der Formulierung der periodisch festzulegenden messbaren Hygieneziele und um die Motivation und Beratung der Mitarbeiter in Fragen des Hygienemanagements.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten entsprechend der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) 200 bis 300 Unterrichtseinheiten, ein externes Praktikum von zwei Wochen und eine Abschlussprüfung absolvieren.

14Dez2016

„Schöne Aussicht“ für die Bewohner mit Demenz

Neuer Name: Tatsächliche Begebenheit und Metapher

Uwe Brömmer (Einrichtungsleiter), Roza Voit (Einrichtungsbeiratsvorsitzende), Karl-Heinz Voit (Seniorenbeirat der Stadt Hanau), Beatrice Weimann-Schmeller (Evangelische Pfarrerin), Hans Sturm und Karin Frühwacht (Mitglieder des Einrichtungsbeirates )
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 14.12.2016
Der Wohnbereich 6 im Wohnstift in Hanau, der erst vor kurzem von einem für Demenz-Erkrankte beschützten in einen offenen Bereich umgewandelt wurde, hat einen neuen Namen erhalten. Zukünftig werden sich die an Demenz erkrankte Menschen nicht mehr im Wohnbereich 6, sondern in der „Schönen Aussicht“ aufhalten. Bei einer kleinen Feierstunde, an der neben Roza Voit, Karin Frühwacht und Hans Sturm vom Einrichtungsbeirat, auch Einrichtungsleiter Uwe Brömmer, die evangelische Pfarrerin Beatrice Weiman-Schmeller und Karl-Heinz Voit vom Seniorenbeirat der Stadt Hanau teilnahmen, wurde die Namensgebung vollzogen. Einrichtungsleiter Uwe Brömmer wies daraufhin, dass an der Namensgebung die Bewohner, deren Angehörige und die Mitarbeiter beteiligt waren. Sie haben insgesamt 20 Vorschläge für die neue Namensbezeichnung eingereicht. Daraus hat der Einrichtungsbeirat unter der Leitung von Roza Voit drei Vorschläge ausgewählt, aus denen wiederum die Bewohner und die Mitarbeiter die Entscheidung zugunsten der „schönen Aussicht“ getroffen hätten.
Einrichtungsleiter Uwe Brömmer bedankte sich nicht nur bei allen Beteiligten für das gute demografische Verfahren bei der Auswahl des Namens, er wies auch darauf hin, dass der Namen „Schöne Aussicht“ den tatsächlichen Begebenheiten entspreche, da vom 5. OG ein herrlicher Blick auf Hanau und die Umgebung gewährt werde. „Schöne Aussicht“ sei aber auch als Metapher zu verstehen: In seiner übertragenen Bedeutung bedeutet dies, dass die Bewohner in der „Schönen Aussicht“ das Leben in Gemeinschaft, mit Zufriedenheit und mit schönen Momenten trotz aller gesundheitlichen Einschränkungen verbringen sollen.
Die Segnung nahm Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller vor.

12Dez2016

Margarete Beilke wird 102 Jahre alt

Älteste Bewohnerin im Stadtteilzentrum an der Kinzig hat Geburtstag

Margarete Beilke
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Montag, 12.12.2016
Am Samstag, 17. Dezember 2016, feiert Margarete Beilke im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau den 102. Geburtstag. Die Jubilarin ist die älteste Bewohnerin dieser Senioreneinrichtung, die von den Alten- und Pflegezentren des Kreises betrieben wird. Die rüstige Seniorin, die in Krojanke im heutigen Polen geboren ist und in Kösslin zur Schule ging, wuchs als jüngste von fünf Geschwistern auf. Sie erlebte die Kriegswirren beider Weltkriege mit. Im Juli 1937 heiratete sie ihren Ehemann Herbert, das Paar bekam einen Sohn und zwei Töchter, von denen eine in den USA lebt. Sie hat fünf Enkel und sechs Urenkel. 1945 kam sie im Rahmen der Ostvertreibung nach Werder an der Havel, von wo sie sie 1950 nach West-Berlin flüchtete. In Polen erlernte sie den Beruf der Geflügelzüchterin, schulte aber in der Berliner Charité zur Masseurin um und führte in Berlin über 50 Jahre eine eigene Massage-Praxis. In der Hauptstadt lebte sie bis 2009, dann zog dann in die Nähe ihrer Tochter und lebt seitdem in Hanau, zunächst im Betreuten Wohnen im Alten Landratsamt, seit August 2013 im Eugen-Kaiser-Haus im Stadteilzentrum an der Kinzig. Ihren Ehrentag verbringt sie im Kreise ihrer Familie.

05Dez2016

Wirtschaft am Markt in der Kinzig Schule

Demonstration eines Alterssimulationsanzuges beim Tag der offenen Tür

Alfred James vom APZ hilft einer Schülerin beim Anziehen des Alterssimulationsanzugs. Interessiert verfolgen die Mitschülerinnen und Mitschüler den Vorgang
Gesamtunternehmen - Montag, 05.12.2016
Treppensteigen war besonders schwierig

Eine besondere Demonstration erlebten die Besucher beim Tag der offenen Tür der Kinzig Schule im alten Landratsamt in Schlüchtern. Im Rahmen des Projekts Wirtschaft am Markt, bei dem sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des beruflichen Gymnasiums mit Thema Altenpflege auseinandersetzen und dabei insbesondere die Alten- und Pflegezentren (APZ) mit den beiden Einrichtungen in Steinau (Seniorenzentrum) und Sinntal (Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum) beleuchten, zeigte Alfred James vom Gesundheitsmanagement der APZ einen Alterssimulationsanzug. Alfred James stülpte der einen oder anderen Schülerin Gewichte am Oberkörper, an den Händen, an den Armen, an den Beinen und an den Kniegelenken über. Am Ende der Prozedur hatten die Schülerinnen ca. 20 kg mehr an Gewicht und verschiedene Einschränkungen am gesamten Körper. Besonders schwierig war der Treppenaufgang.

Der Anzug ermöglicht es, die Einschränkungen des Alters „hautnah“ zu erleben und Rückschlüsse auf die Erfordernisse einer altersgerechten Umgebung zu ziehen. Der Anzug simuliert eine Alterszunahme von ca. 40 Jahren.
Den Schülerinnen und Schülern und den Besuchern standen auch mehrere Brillen zur Ansicht zur Verfügung. Sie simulierten alterstypische Sehbehinderungen, wie beispielsweise eine diabetische Retinopathie, einen „grauen Star“ oder die als „Tunnelblick“ bezeichnete Retinopathia Pigmentosa.

05Dez2016

Weihnachtsmarkt mit den Freigerichter Alphornisten als Höhepunkt

Unser Bild entstand auf dem Weihnachtsmarkt im Stadtteilzentrum und zeigt den Stand mit den von den Bewohnern gebastelten Weihnachtsutensilien, an denen das Interesse groß war
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Montag, 05.12.2016
Mit dem Auftritt der Alphornbläser aus Freigericht erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger zweifelsohne den Höhepunkt des weihnachtlichen Nachmittags im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Aber auch ansonsten hatte der 2. Weihnachtsmarkt rund um die Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises viel zu bieten. Bereits im Eingangsbereich wurden an den Verkaufsständen Schmuck, Gegenstände aus Bienenwachs und selbstgebastelte Utensilien der Bewohner angeboten. Im Außenbereich hatten Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel und ihr Team die von der Stadt Hanau zur Verfügung Weihnachtshütten aufgestellt und festlich geschmückt. An diesen Hütten konnten sich die Besucher an Glühwein, Grillwürstchen und heißen Waffeln erfreuen. Übrigens: Die Einrichtungsleiterin höchstpersönlich servierte den Glühwein. Der Hausfrauenbund e.V. bot den selbstgebackenen Kuchen, aber auch gut schmeckende Plätzchen an. Aufgrund der zahlreichen Besucher und aufgrund des weihnachtlichen Ambientes hatte dieser Weihnachtsmarkt seinen Zweck erfüllt. Er sollte dazu dienen, den Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung, die nicht mehr den „großen“ Hanauer Weihnachtsmarkt besuchen können, weihnachtliches Marktflair zu ermöglichen.

05Dez2016

1000 € für einen neuen Massagesessel gespendet

Unser Bild zeigt die Seniorchefin Hedwig Metzler bei der Übergabe des Spendenschecks an Adrian Imkeller
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 05.12.2016
Die Bewohner des Seniorenzentrums in Biebergemünd-Kassel können sich freuen. Sie können auf einem Massagesessel etwas für ihr Wohlfühl- und Entspannungserlebnis tun. Ermöglicht hat dies die bekannte Bad Orber Heizungsfirma Metzler. Sie wird in diesem Jahr auf die üblichen Weihnachtspräsente für die Kunden und Geschäftspartner verzichten und hat den üblicherweise dafür anfallenden Betrag von 1000 € an das Seniorenzentrum in Biebergemünd-Kassel gespendet. Überbringer der Spende war die Seniorenchefin Hedwig Metzler, Einrichtungsleiter Adrian Imkeller nahm die Spende in Empfang.

Sehr zur Freude der Seniorchefin soll die Spende für die Anschaffung eines speziell für den professionellen Einsatz in Seniorenheimen entwickelten Massagesessels verwandt werden. Der ist nicht nur wegen der eingebauten dreidimensionalen Rückenmassage in seiner Art einzigartig, er kann mit seiner 20-Kopf-Multiflextechnik auch die Verspannungen der Rückenmuskulatur der Anwender lockern. Vor allem aber wird die Durchblutung verbessert. Problemzonen im Bereich der Zwischenwirbel und Bandscheiben werden zudem entlastet, was gerade bei älteren Menschen, die häufig mit Rückenleiden zu kämpfen haben, sehr wichtig ist.

Übrigens: Der Massagesessel soll nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner im Seniorenzentrum leisten. „Er wird im Hause so platziert, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums und die Verwandten der Bewohner bei einem Besuch im Seniorenzentrum etwas für ihr Wohlbefinden tun können“, so der Einrichtungsleiter Adrian Imkeller.

28Nov2016

Von kreativen K(n)öpfen und ihren Weihnachtskarten

Socken, Tischlappen und Espresso-Schoko-Kugeln waren der Renner

Die kreativen K(n)öpfe
Gesamtunternehmen - Montag, 28.11.2016
Bereits im Eingangsbereich vor dem Altenzentrum in Rodenbach war zu sehen, dass der traditionsreiche Weihnachtsmarkt anstand. Hier waren Stände aufgebaut, die fürs leibliche Wohl sorgten. Die Besucher konnten sich an alkoholfreien Getränken, natürlich an Glühwein und vor allem an verschiedenen kulinarischen Spezialitäten wie Würstchen jedweder Art erfreuen. Schon Tradition im kulinarischen Angebot hat beim Weihnachtsmarkt in Niederrodenbach Langosch. Es ist eine Spezialität der ungarischen Küche, die aus einem Fladen aus Hefeteig besteht, welcher in Fett gebacken wird, dazu angereichert mit verschiedenen Zutaten wie etwa Sahne. Die Dame, die die ungarische Spezialität in der Langosch-Hütte servierte, war den meisten bekannt. Die neue Pflegedienstleiterin Pia Munjic.

Private hatten im Foyer des Altenzentrums ebenso ihre Stände mit Weihnachtsdeko und Schmuck aufgebaut wie bekannte Organisationen. Die Damen der DRK-Ortsvereinigung Rodenbach zeigten nicht nur Einrichtungsleiter Stephan Hemberger mit Stolz ihre Angebote, Socken, Handschuhe und Schals gingen auch weg wie warme Semmeln. Ausgeweitet wurde das weihnachtliche Sortiment in unmittelbarerer Nachbarschaft, wo rund um die Säulen der Erinnerung die Rumänienhilfe Maintal Topflappen, Schals, Gläser, Glasschalen oder auch Lavendel anbot und zur Unterstützung alter und behinderter Menschen in Rumänien aufrief.

Und auch die Bewohner bzw. die Betreuer hatten an ihren Ständen die verschiedensten Angebote an Weihnachtsgeschenken parat; darunter die Handarbeitsgruppe, die unter anderem ihre schick gekleideten Puppen zum Verkauf anbot, oder die kreativen K(n)öpfe, die dazu aufforderten, mit dem Kauf von Weihnachtskarten die kreative Arbeit im Altenzentrum zu unterstützen. Die Karten waren teilwiese mit Knöpfen verziert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Café Zeitreise hatten ebenfalls alle Hände voll zu tun: Neben Kaffee und Kuchen mundeten den Bewohnern und Gästen auch das Fettbrot und das Griebenschmalzbrot.

Für die Programmhöhepunkte sorgte das Rodenbacher Blasorchester, das mit weihnachtlichen Klängen erfreute. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger: „Der traditionelle Weihnachtsmarkt ist im Jahresprogramm des Altenzentrums fest verwurzelt. Er war für die Bewohner, die Mitarbeiter und die Gäste wieder eine sehr schöne Sache.“

28Nov2016

Über das Erinnerungstheater zum „Märchenflur“

Märchen eröffnen Zugang zum Langzeitgedächtnis von Demenzkranken

Die Künstlerinnen freuen sich über ihre gelungene Vorführung im Erzähltheater und ihre Keilrahmen-Exponate im „Märchenflur“
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Montag, 28.11.2016
Ein Erzähltheater diente der richtigen Einstimmung der Besucher der Vernissage zur Eröffnung eines „Märchenflurs“ im Statteilzentrum an der Kinzig. Als Künstler im Erzähltheater fungierten die Seniorinnen dieser Senioreneinrichtung in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau, die auch den „Märchenflur“ gestaltet hatten. Zur Eröffnung ihres „Märchenflurs“ präsentierten Erika Berger, Ilse Voß, Katharina Schleich, Gunthilde Stein, Anna Bieberle, Helga Groß und Ingrid Zertling unter ihrer Leiterin Dr. Monika Fingerhut in ihrem Erzähltheater im Restaurant Go eine amüsante Version der „Bremer Stadtmusikanten“. Die Künstler schlüpften dabei nicht nur in die Funktion von Esel, Hund, Katze und Hahn, ahmten Räuber und Müllerin nach, sie sorgten sehr zur Freude der Besucher auch für die entsprechende Geräuschkulisse im Wald (Helga Groß). Die Betreuungskraft Jutta Stürz fungierte als Erzähltante.

Die Brüder Grimm standen aber nicht nur bei diesem Märchen im Erzähltheater Pate, die Märchen der Brüder Grimm wurden vor allem auch zur Grundlage für die Erstellung des „Märchenflurs“ genommen. Im „Märchenflur“ sind auf zehn Keilrahmen-Exponaten die elf bekannten Märchen Rotkäppchen, Rapunzel, Dornröschen, Rumpelstilzchen, Aschenputtel, Schneewittchen Hänsel und Gretel, Hans im Glück, Frau Holle, das tapfere Schneiderlein und Froschkönig zu sehen.

Für die geistig aktiven und motorisch fitten Bewohner bedeutete dies Pinsel, Gel-Stifte und Klarlacke in die Hand zu nehmen und den Hintergrund der Keilrahmencollagen zu gestalten. Da bei Keilrahmencollagen auch Märchen-Requisiten auf die Platte projiziert wurden, mussten auch Materialien wie etwa der Apfel für das Schneewittchen, die Nadel für das tapfere Schneiderlein, der Kinderschuh fürs Aschenputtel, das Lebkuchenherzen für Hänsel oder Gretel, das Marzipanschwein für Hans im Glück oder das Kissen für Frau Holle hergestellt und aufgeklebt werden.

Dieses Projekt „Märchenflur“ sollte aber nicht nur die künstlerische Ader von Bewohnern des Stadtteilzentrums aktivieren, es war auch in anderer Hinsicht von besonderer Bedeutung. Bekanntlich erinnern sich Erwachsene zeitlebens an Märchen. Gerade deshalb können Märchen auch demenzkranke Menschen erreichen, die wegen der Krankheit ansonsten verschlossen gegenüber der Außenwelt sind. „Märchen können also einen Zugang zum Langzeitgedächtnis von Demenzpatienten schaffen und eine Brücke in die Erinnerung bauen“, so Ludmila Knodel, die Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums, zu den Beweggründen für die Einrichtung eines „Märchenflurs“. Märchen als Erinnerungshilfe sollen zudem dem Bedürfnis nach Wiedererkennen und Sicherheit entgegenkommen.

„So dient auch der „Märchenflur“, der sich zunächst im Eingangsbereich zu jedermanns Ansicht befindet und später in den Wohnbereich der demenzerkrankten Bewohner verlegt wird, als Therapiegang und mit seinen markanten Illustrationen, seinen haptischen Elementen und seinen allseits bekannten Märchensprüchen der Aktivierung des Langzeitgedächtnisses der Bewohnerinnen und Bewohner“, ist sich Ludmila Knodel sicher.