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Alten- und Pflegezentren

Unsere Weiterbildungsangebote

Vorhandene berufliche Bildung vertiefen oder erweitern

Weiterbildungen bieten die Möglichkeit des Erwerbs von Zusatzqualifikationen für spezielle Aufgabenbereiche. Wir schaffen damit bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Basis für die Arbeit in neuen Tätigkeitsgebieten, stärken ihre berufliche Motivation und eröffnen ihnen den Zugang zu interessanten Karrierewegen.

Fachpfleger Palliative Versorgung (PPC18)

Dauer: max. 11 Monate
Mit der Weiterbildung sprechen wir zum einen die Pflegekräfte an, die bereits mit der Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen betraut sind und zum anderen diejenigen, die sich auf diese Position vorbereiten möchten.

Die Weiterbildung umfasst die Förderung und Stärkung der fachlichen, personellen, sozialen, methodischen und organisationsbezogenen Kompetenzen der Pflegefachkräfte in Bezug auf palliative Pflege. Die Auseinandersetzung mit ethischen und spirituellen Aspekten, sowie interkulturelle und religiöse Themen geben die nötigen Voraussetzungen, um das Einfühlen und Handeln in die palliative Pflege hilfreich zu unterstützen und die Pflegekräfte dazu zu befähigen.

Das wichtigste Ziel in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen ist, die Bedingungen, insbesondere für ein „Kranksein“ und „Sterben“ in Würde, zu sichern. Es ist von höchster Bedeutung, die Stimme dieser Menschen zu hören, wenn sie sich nicht mehr direkt und unmittelbar äußern können. Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und Trauernden zur Seite zu stehen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an professioneller Kommunikation und Beratung.

 
Fachkraft Gerontopsychiatrie (PGA18)

Dauer: max. 18 Monate
Mit der Weiterbildung sprechen wir Pflegekräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der sozialen Betreuung an, die sich bereits in dem Arbeitsfeld Gerontopsychiatrie befinden oder sich auf dieses Arbeitsfeld vorbereiten möchten.

Ziel der Weiterbildung ist es, die zukünftigen Fachkräfte in der Gerontopsychiatrie darin zu unterstützen ein Bewusstsein für die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu entwickeln, ein Verständnis für die Handlungslogik von psychisch veränderten alten Menschen zu erlangen und ihr eigenes Empathievermögen zu steigern. Dazu ist ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Weiterbildung gefördert werden. Die zukünftigen Fachkräfte in der Gerontopsychiatrie werden bereits während der Weiterbildung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt und unterstützt. Um dieses Ziel zu erreichen, erfordern die Inhalte der Weiterbildung eine handlungsorientierte Ausrichtung. In die Lehrveranstaltungen werden die Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die Ideen der Teilnehmenden mit einbezogen und weiterentwickelt.

 
Clownarbeit als Kommunikationsmethode in der Gerontopsychiatrie (PCA18)

Dauer: max. 1 Woche
„Die Clownfachkraft“
Mit dieser Weiterbildung sprechen wir Pflege­kräfte und Mitarbeiter­innen und Mitar­beiter aus der sozialen Betreuung an, die sich bereits in dem Arbeits­feld Geronto­psychiatrie befinden und die Clownarbeit als Kommunika­tionsmethode einsetzen möchten.

Der Clown ist das Symbol des Lachens. Humor ist der Zugang zu den Gefühlen. Mit der Clownkommu­nikation geht es um das gemeinsame Lachen, Lachen im Dialog, Lachen als Kommunikation, Lachen als Begegnung mit demenziell erkrankten Menschen.

Ziel der Weiterbildung ist es, die Pflege- und Betreuungs­kräfte darin zu unterstützen ein Bewusst­sein für Humor in der Kommunikation mit demenzer­krankten Menschen zu entwickeln. Sie entwerfen ihr eigenes Clownprofil, mit dem verbale und nonverbale Kommunikations­formen entwickelt werden, um angespannte Situationen zu erleichtern und Heiterkeit auszulösen. Es können konflikt­reiche Beziehungen ausgeglichen werden und es entsteht eine professio­nelle Nähe-Distanz-Ebene. Dazu ist ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Weiter­bildung gefördert werden. Die zukünftigen Clowns werden bereits während der Weiter­bildung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt und unterstützt.

 
Führen und Leiten (PWA19)

Dauer: max. 18 Monate
Mit der Weiterbildung sprechen wir zum einen Pflegekräfte an, die sich bereits in der Position einer Stations-, Gruppen- oder Wohnbereichsleitung befinden und die Pflegekräfte, die sich auf diese Position vorbereiten möchten.

Führung ist ein zielorientiertes Geschehen. Die zentrale Aufgabe der Leitungskraft ist, Ziele zu setzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren mit hoher Leistungsbereitschaft diese Ziele zu erreichen. Dabei ist es wichtig die Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterzufriedenheit und Weiterentwicklung des Personals zu fördern und zu fordern. Führung beginnt mit der Bereitschaft Verantwortung zu ergreifen und Entscheidungen zu treffen. Dadurch wird die Organisation strukturiert und effizientes Arbeiten ermöglicht. Die Leitungskraft vermittelt Orientierung, zeigt Perspektiven auf und schafft durch eine professionelle Kommunikation eine positive „Teamkultur“. Mit Wertschätzung und Akzeptanz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann die Leitungskraft das Vertrauen aufbauen und die Fluktuation senken.

 
Qualifikation Zusätzliche Betreuungskraft (PBK18)

Dauer: max. 4 Monate
Die Qualifizierung bereitet die zusätzlichen Betreuungskräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben in stationären Pflegeeinrichtungen vor. Ziel ist es, die zukünftigen Betreuungskräfte darin zu unterstützen eine positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen zu entwickeln und mit Phantasie, Kreativität und Flexibilität ihre Aufgaben auszuführen. Dazu ist ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Qualifizierung gefördert werden. Die zukünftigen Betreuungskräfte werden bereits während der Qualifizierung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt und unterstützt.

 
Pädagogische Lehrkraft für Altenpflegeschulen (PLA18)

Dauer: max. 12 Monate
Mit der pädagogischen Weiterbildung sprechen wir zum einen Pflegekräfte an, die sich für eine Festanstellung als Lehrerin oder Lehrer in der Altenpflegeausbildung qualifizieren möchten und/oder freiberufliche Referenten und Dozenten, die sich eine didaktisch, methodische Kompetenz aneignen möchten. Die Aufgaben der pädagogischen Fachkraft an Altenpflege­schulen ist die Organisation, Durchführung und Evaluation der Ausbildung qualifizierter Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Altenpflege­helferinnen und Altenpflegehelfer. Ziel der Weiterbildung ist es, die zukünftigen Lehrkräfte darin zu unterstützen eine pädagogische Grundhaltung zu entwickeln. Es werden Kompetenzen für die Umsetzung der Didaktik und Methodik im Unterricht gefördert. Sie setzen sich mit allgemeindidaktischen sowie fachdidaktischen Inhalten auseinander um speziell auf das Lehren und Lernen in Pflege- und Gesundheitsberufen eingehen zu können.

 
Hygienebeauftragte(r) in Pflegeeinrichtungen (HBA18)

gemäß der Leitlinie DGHK
Dauer: 1 Woche
Um den zunehmend problema­tischen hygienischen Frage­stellungen in den verschie­denen Formen von Pflege-/Versorgungs- und Betreuungs­einrichtungen für junge, alte, kranke, behinderte, pflegebe­dürftige Menschen zu entsprechen, ist die Etablierung von Hygienebe­auftragten in Pflegeein­richtungen und anderen betreuten und gemeinschaft­lichen Wohn­formen mit qualifizierter Weiter­bildung notwendig. Immer mehr müssen sich die „nachver­sorgenden Einrich­tungen“ komplexen pflegerischen Anforderungen stellen, daneben steigt das Aufnahmealter der Klienten, es kommt vermehrt zur Übernahme von z.T. Intensiv­pflegebe­dürftigen aus Krankenhäusern infolge der dort verkürzten Verweildauer, und der Anteil schwerstpflege­bedürftiger sowie abwehrge­schwächter Klienten nimmt zu. Daneben ist auch die Qualitäts­sicherung in den verschiedenen Pflege- und Betreuungs­einrichtungen verpflichtend. Aus diesen Gründen ist zur Sicher­stellung und Durch­setzung von Hygiene­standards und Infektions­prävention Fachpersonal mit fundiertem Wissen im Sinne eines Qualitäts­management erforderlich. Der Einsatz von geschultem Hygiene­personal trägt nachweislich zur Senkung von nosokomialen Infektionen und damit letztlich auch zur Kostensenkung im Pflegebereich bei. (Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) 2012)

 
Staatlich anerkannte/r Praxisanleiter/in (PRA18)

Dauer: max. 12 Monate
Die altenpflegerische Erstausbildung ist eine duale Berufsausbildung. An der Vermittlung von beruflichen Handlungskompetenzen sind sowohl der Lernort Betrieb, als auch der Lernort Schule beteiligt. Praxisanleitungen stellen den wichtigsten Baustein in der Lernortkooperation dar. Hierbei müssen sie die unterschiedlichen Lernziele und Organi­sationsstrukturen beider Bereiche berücksichtigen und in die Anleitung integrieren. Durch geplante und zielgerichtete praktische Unterweisung unterstützen Praxisanleiter den Auszubildenden bei seiner beruflichen Kompetenz­entwicklung. Die Weiterbildung ist nach der hessischen Weiterbildungs­verordnung konzipiert und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung.