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Alten- und Pflegezentren

Aktuelle Informationen

19Mai2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Kulturelles Angebot an die Corona-Schutzmaßnahmen der Einrichtungen angepasst

Dienstag, 19.05.2020

Damit die Bewohner der APZ-MKK trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den Einrichtungen statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es bereits seit Jahren den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. „Zum Glück hat in den letzten Wochen meist auch das Wetter mitgespielt“, freut sich Stephan Herget, Koordinator der Reihe. „Musik und Kunst sind gerade in Zeiten der Corona-Krise besonders wichtig. Schließlich ist Kultur auch immer ein Seelentröster und das Angebot hilft den Bewohnern, die aktuelle Situation und die sozialen Einschränkungen besser zu verarbeiten“, erklärte er.

In der derzeitigen Lage musste Herget, selbst erfahrener Konzert-Pianist, viel Kreativität entwickeln, um den Bewohnern ein attraktives Programm zu bieten. Nachdem er Ende März ein erstes Balkon-Konzert für die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig gegeben hatte, bei dem der Applaus durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung hallte, sprach Herget viele Künstler an und fragte sie, ob sie nicht auch bereit wären, vor den Einrichtungen aufzutreten. So kam es in kurzer Zeit zu zahlreichen Terrassen-, Hof- und Parkplatz-Konzerten.


Der Koordinator und Künstler Stephan Herget bei einem seiner Auftritte auf dem Balkon des Stadtteilzentrums an der Kinzig. Besonders begeistert waren die Bewohner von den Melodien von Haydn, Beethoven und anderen Vertretern der Wiener Klassik.



Bei strahlendem Sonnenschein trat das „Alphorn-Echo Kasselgrund“ vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd auf.



Auftritt von Joachim Lotz (E-Gitarre und Gesang – hauptberuflich Leiter von mehreren Chören, wie den GreatHouse Voices, GreatHouse Ladies) und seiner Tochter Sabrina Emmerich (Solo Gesang – hauptberuflich Musicaldarstellerin, Solistin, Chorleiterin von mehreren Chören, wie den GreatHouse Youth). Zu den gespielten Titeln gehörten „Über den Wolken“, „Rote Lippen soll man küssen“, „Ein Bett im Kornfeld“, „Let it be“ und „Country Roads“



Auftritt von Nico Maiberger (Bandmitglied des Erkberg-Trios – die Band singt im Kässeler Dialekt und ist (über)regional bekannt und beliebt. Bei seinem Auftritt gab Niko Maiberger lustige Erinnerungen an „Früher“, an „Hefeklöss“ und die „Gartehütte“ in Kässeler Platt zum Besten.



Eine Bewohnerin lauscht dem Terrassenkonzert von Andrew Lupton an der Posaune und Felix Ponizy am Keyboard, die das Terrassenkonzert im Kreisruheheim angeregt hatten. Das Duo spielte sowohl kirchliche als auch weltliche Stücke.
08Mai2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

„Endlich können wir uns wieder sehen“

 

Freitag, 08.05.2020

Nach fast acht Wochen, in denen die Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen keinen Besuch erhalten konnten, war es diese Woche endlich wieder so weit: das langersehnte Wiedersehen von Bewohnern mit Familienangehörigen, Freunden und Betreuern. Nach vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen, trafen die Bewohner unserer 12 Pflegeeinrichtungen in speziell vorbereiteten Begegnungsräumen auf ihren Besuch. Die Wiedersehensfreude war in allen Einrichtungen entsprechend groß – auch wenn sich Bewohner und Besucher nicht in den Arm nehmen durften.

Seit Anfang der Woche gelten in allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK Konzepte zur Umsetzung der neuen Besuchsreglungen nach den Vorgaben von Bund, Land und Träger, die an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst wurden. Im Fokus der Konzepte steht die Möglichkeit, dass jeder Bewohner einmal pro Woche Besuch von einer nahestehenden Person erhalten kann. Damit soll während der Corona-Pandemie der sozialen Isolation der Bewohner entgegengewirkt werden, aber gleichzeitig der größtmögliche Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern in den Häusern vor einer Infektion gewahrt bleiben.

Die Inanspruchnahme des Angebotes, für jeden Bewohner einen Besuch pro Woche zu organisieren, ist natürlich abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Häusern. Die Besuchszeiten werden täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr begrenzt. Gleichfalls muss der Besuchstermin vorher zwingend bei der Corona-Hotline der APZ-MKK angemeldet und bestätigt werden. Die Besucher erhalten unmittelbar vor ihrem Besuch ein Informationsblatt mit allen wichtigen Angaben zu Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie entsprechenden Regeln, das sie unterschreiben müssen. Sämtliche Informationen über die Besuchsräume, die Organisation, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen, finden Sie aber auch jederzeit auf dieser Seite.
03Mai2020

Geschützte Begegnungen von Bewohnern und Angehörigen

Alten- und Pflegezentren des MKK ermöglichen Besuche enger Kontaktpersonen

Sonntag, 03.05.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Der weitgehende Stillstand des öffentlichen Lebens, war für die uns anvertrauten Menschen, mit besonderen Herausforderungen verbunden. Insbesondere das Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen, von dem nur Angehörige von Bewohner*innen in palliativer Situation ausgenommen waren, hat zu großen Einschränkungen im Alltag der Bewohner*innen geführt, die von den Bewohner*innen als zunehmend belastend empfunden werden. Zwar haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises innerhalb kurzer Zeit eine Reihe von Angeboten geschaffen, um der sozialen Isolation der Bewohner*innen entgegenzuwirken – darunter die Möglichkeit der Videotelefonie mit Familie und Freunden, Telefon-Patenschaften für Bewohner*innen ohne Angehörige sowie Hof- und Terrassen-Konzerte und Gottesdienste – den persönlichen Kontakt zu einem geliebten Menschen, können diese Angebote aber natürlich nicht ersetzen.

Um den Bewohnern von Pflegeeinrichtungen den Besuch von Angehörigen zu ermöglichen, hat die hessische Landesregierung langsame und behutsame Lockerungen beim Besuchsverbot beschlossen, die sowohl das Bedürfnis nach sozialem Austausch, als auch den Schutz der Bewohner in den Mittelpunkt stellen. Ab Montag, den 04. Mai 2020 wird in allen 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren das Konzept „Geschützte Begegnung von Angehörigen und Bewohnern während der Corona-Pandemie“ gelten. Das Konzept setzt die neuen Richtlinien der Landesregierung für Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen um und regelt den Ablauf und die Schutzmaßnahmen für Besuche von engen Angehörigen. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Begegnungsräumen für mobile und Rollstuhl-mobile Bewohner sowie bei immobilen Bewohner*innen zum Besuch im Bewohnerzimmer. Ziel des Konzepts ist es, allen Bewohner*innen einen Besuch pro Woche zu ermöglichen.

Abhängig von den Möglichkeiten der einzelnen Einrichtungen, ist die Besuchszeit täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr beschränkt. Ein Besuchstermin muss zwingend vorher angemeldet und bestätigt werden. Dafür haben die Alten- und Pflegezentren eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab 4. Mai täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Tel.-Nr. 06184.2052-100 oder per E-Mail an corona@apz-mkk.de erreichbar ist. Besuche können ab Montag, den 4. Mai 2020 angemeldet und ab Donnerstag, den 7. Mai 2020 durchgeführt werden. Weitere Informationen über die Besuchsräume, die Organisation, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen, erhalten die Besucher*innen zu Beginn des vereinbarten Termins in der jeweiligen Einrichtung. Bewohner*innen von Einrichtungen mit bestätigten Corona-Infektionen, können für den Zeitraum der Quarantäne, keinen Besuch erhalten. Dies gilt derzeit für die Senioren-Dependance Neuberg.

Für die Besuche gelten besondere Schutzmaßnahmen. Dazu zählt die Begrenzung der Zahl der Kontaktpersonen. So soll pro Bewohner*in ein Angehöriger bestimmt werden, der den Bewohner besuchen kann. Diese Kontaktperson darf selbst keine Krankheitssymptome haben oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person gehabt haben. Es sind nur Besuche von Einzelpersonen möglich. Diese müssen älter als 12 Jahre alt sein. Tiere dürfen zum Besuch nicht mitgebracht werden. Die Besucher*innen erhalten zu Beginn des Besuchs eine schriftliche Aufklärung der Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln (Händehygiene, Abstand, Verzicht auf Umarmungen und Berührungen), die von ihnen unterzeichnet werden muss. Besucher*innen von mobilen und Rollstuhl-mobilen Bewohner*innen tragen einen Ausatemschutz, den sie selbst mitbringen. Besucher*innen von immobilen Bewohner*innen erhalten einen chirurgischen Mund-Nasenschutz sowie einen Schutzkittel.

Hier können Sie sich die schriftliche Aufklärung für den Besuch herunterladen und unterschrieben zum Besuch mitbringen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Geschäftsführung und Einrichtungsleitungen
27Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Drehorgelkonzert vor dem Hanauer Wohnstift

Montag, 27.04.2020

Mit einem Drehorgelkonzert im Hof des Wohnstifts, erfreute Bernhard Eckenroth sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter der Hanauer Pflegeeinrichtung. Gerade in der aktuellen Situation, die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen gleichermaßen vor besondere Herausforderungen stellt, war das Konzert eine gelungene Abwechslung. Auf seiner nach historischem Vorbild erbauten Drehorgel spielte Eckenroth bekannte und beliebte Melodien, wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Tulpen aus Amsterdam“. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, ihr Applaus hallte anschließend durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung. Für den begeisterten Applaus, bedankte sich Eckenroth mit mehreren Zugaben. „Mein Anliegen ist es, den Bewohnern eine kleine Freude zu bereiten“, so Eckenroth. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, bedankte sich bei Bernhard Eckenroth für sein ehrenamtliches Engagement und erklärte: „Aufgrund des aktuellen Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen müssen wir kreativ sein, um unsere Bewohner weiterhin am sozialen Miteinander teilhaben zu lassen“. So finden im Hof des Wohnstifts regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt und die Bewohner können über Video-Telefonie mit ihren Angehörigen und Freunden kommunizieren. Dazu bieten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises eine Telefon-Betreuung für die Bewohner an, die keine Angehörigen haben, mit denen sie sich austauschen können – auch hier sind viele Ehrenamtliche tätig und setzen sich mit ihrem Einsatz für das Wohl der Bewohner ein.
20Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Telefon-Paten für Bewohner

Montag, 20.04.2020

Um unseren Bewohnern, deren Kontaktmöglichkeiten aufgrund der Besuchsverbote in den Einrichtungen sehr eingeschränkt sind, weiterhin gute Gespräche zu ermöglichen und ihnen so den Zugang „zur Welt da draußen“ zu erhalten, wurde die Aktion „Telefon-Betreuung“ ins Leben gerufen.

Getreu dem Motto unseres Ehrenamtes „Mit Menschen für Menschen“ möchten wir den Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und einen ortsunabhängigen „telefonischen Beistand“ anbieten. Hierzu wurden die Bewohner befragt, ob sie telefonischen Kontakt zu Menschen pflegen möchten, die sie zu verabredeten Zeiten anrufen und mit ihnen gerne ein „Schwätzchen“ halten würden.

Hier geht es zu einem Beitrag des HR-Fernsehens vom 20.04.2020

Über die aktuell geschaltete Corona-Hotline der APZ-MKK konnten wir viele Freiwillige an Bewohner vermitteln, die telefonischen Kontakt wünschen. Herzlichen Dank allen Freiwilligen, die sich so schnell bei uns gemeldet haben und uns in dieser Ausnahmesituation unterstützen. Wir haben innerhalb kurzer Zeit jedem Bewohner, der einen Kontakt gewünscht hat, diesen vermitteln können. Alle Ehrenamtler, die noch nicht im Einsatz sind, führen wir in einer Liste und melden uns, sobald der nächste Kontaktwunsch da ist.
19Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Herzliches Dankeschön vom Team des Altenzentrums Rodenbach

Sonntag, 19.04.2020

Uns haben in den letzten Wochen zahlreiche selbstgenähte Stoffmasken erreicht, für die wir uns von Herzen bedanken möchten. Es ist nicht in Worte zu fassen wie überwältigt wir von dem unermüdlichen Engagement aller ehrenamtlichen Näherinnen und Näher sind. Es ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit so viel Zeit und Energie zu investieren um fremde Haushalte, aber auch und vor allem Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser etc. mit hunderten von Masken zu beliefern. Euch gebührt unser höchster Respekt.

Wir bedanken uns und wünschen Euch weiterhin viel Kraft und Gesundheit in dieser schwierigen Zeit.

Herzlichst
Vanessa Buono
im Namen des gesamten Teams des Altenzentrums Rodenbach

17Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Grundschüler der Erich-Kästner-Schule schicken Ostergrüße an das Wohnstift

Osterpost der Grundschüler der Erich-Kästner-Schule für die Bewohner des Wohnstifts

Freitag, 17.04.2020

Das Wohnstift Hanau und die Erich-Kästner-Schule stehen bereits seit vielen Jahren in engem Kontakt zueinander. Im Jahresverlauf begegnen sich die Grundschüler und die Bewohner bei unterschiedlichen Aktionen, dazu gehört jedes Jahr auch das gemeinsame Ostereierfärben.

Durch die Corona-Krise und das aktuell geltende Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen konnte diese Aktion in diesem Jahr jedoch nicht stattfinden. Die Rektorin der Grundschule, Tina Valdfogl-Saier, hatte daher die Idee, dass die Grundschüler stattdessen schriftliche Ostergrüße an die Bewohner des Wohnstifts schicken könnten. Die Resonanz war riesig und die Kinder malten, schrieben und bastelten eifrig. „Wir möchten in dieser schwierigen Zeit, in der Besuche im Wohnstift nicht möglich sind, den Bewohnern eine Freude bereiten. Die Kinder haben mit Feuereifer Karten, Bilder und Post gestaltet“, so die engagierte Rektorin. Die Kinder warfen ihre Ostergrüße in den Briefkasten der Schule ein und die gesammelte Post wurde im Wohnstift kontaktlos in Empfang genommen. Dort wurden die schriftlichen Grüße direkt an die Bewohner weitergegeben. „Dass die Kinder an uns denken, berührt uns sehr. Die lieben Grüße tun uns wirklich gut.“, so eine Bewohnerin des Wohnstifts.
14Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

In der Corona-Krise bewährt sich unsere Strategie zur Digitalisierung

Dienstag, 14.04.2020

Sich mit seinen Angehörigen zu unterhalten, ihnen ein Lächeln zu schenken und ein Lächeln zurück zu erhalten – die Videotelefonie in den Einrichtungen der APZ-MKK macht es trotz des aktuell geltenden Besuchsverbotes möglich. Unmittelbar nach Inkrafttreten der derzeitigen Beschränkungen haben die IT-Verantwortlichen des Unternehmens in allen Einrichtungen der APZ-MKK die Videotelefonie mit Tablets ermöglicht. Der vereinfachte Kontakt über WhatsApp-Call ist durch wenige Klicks hergestellt und mit minimalem Zeitaufwand für die Mitarbeiter verbunden. Der bewirkte Effekt bei den Bewohnern ist dafür umso größer.

Hier geht es zu einem Beitrag des HR-Fernsehens vom 27.03.2020

So konnte im Wohnstift Hanau der Bewohner Johannes Kaiser, der seinen 99. Geburtstag gefeiert hatte, mit seiner Tochter telefonieren. Auch Bewohner Norbert Kemmerer muss derzeit auf die täglichen Besuche seiner Ehefrau Dr. Hilde Kemmerer verzichten, beide können sich aber dank der Videotelefonie davon überzeugen, dass es dem Ehepartner am anderen Ende der Leitung gut geht. Unterstützt werden die Bewohner bei der Videotelefonie durch die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung, wie im Wohnstift Hanau durch Andrea Habel.

Angehörige, die Interesse an diesem Angebot haben, können sich unkompliziert an die Corona-Hotline des Unternehmens wenden - Telefon 06184.2052.100.

Dass die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bereits seit vielen Jahren ganz vorne dabei sind, wenn es um den Ausbau der digitalen Infrastruktur geht, macht sich gerade in der aktuellen Situation bezahlt. Gelungene Beispiele hierfür sind neben der Videotelefonie, die Telefon-Betreuung oder auch die Einführung einer zentralen Corona-Hotline, die sich in stetigem Austausch über Informationen oder zur Beantwortung von Fragen mit den einzelnen Einrichtungen befindet.
14Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Ostergottesdienst trotz Kontaktsperre

Dienstag, 14.04.2020

Durch die notwendigen Kontaktbeschränkungen ist es im Wohnstift Hanau derzeit nicht möglich, Gottesdienste in der hauseigenen Kapelle zu feiern. Um den Bewohnern dennoch die Teilnahme an einem Ostergottesdienst zu ermöglichen, wurde die Idee eines Gottesdienstes im Hof geboren, den die Bewohner von den Zimmerfenstern und Balkonen aus verfolgen konnten.

Pfarrerin Weimann-Schmeller setzte den Vorschlag von Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift, gerne um. Die Fenster der Bewohnerzimmer wurden geöffnet und die interessierten Bewohner nahmen von den Balkonen aus an dem außergewöhnlichen Gottesdienst teil. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel begleitet und die Senioren konnten Kirchenlieder wie z.B. „Bewahre uns, Gott“ mitsingen. Pfarrerin Weimann-Schmeller bedankte sich bei Cordula Delp für die Idee und für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes: „So konnten die Bewohner am wichtigsten christlichen Fest doch noch Gottesdienst feiern“.

Im Anschluss an den Gottesdienst richtete die Pfarrerin einen kleinen österlichen Gabentisch für die Mitarbeiter des Wohnstifts ein. Diese freuten sich sehr über Tulpen und Osterkerzen.

Damit die gläubigen Bewohner auch in den nächsten Tagen eine Andacht hören können, verfasste Pfarrerin Weimann-Schmeller eine schriftliche Version. Diese wird den Pflegebedürftigen in den kommenden Tagen von den Betreuungskräften im Rahmen der Einzelbetreuung auf den Zimmern vorgelesen. So können die Bewohner des Wohnstifts auch weiterhin die Gedanken der Pfarrerin sowie Gebete und Fürbitten hören.
10Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Altenzentrum Rodenbach: Osterbriefe von Bewohnern an ihre Angehörigen

 

Freitag, 10.04.2020

Mit diesem Gedicht haben Bewohner des Wohnbereiches 3 im Altenzentrum Rodenbach ihren Angehörigen frohe Ostern gewünscht, Pflegefachkraft Silke Eberhardt hat den schönen Text entworfen, Betreuungskraft Marika Gentile fotografierte die Bewohner. Auf dem Postweg erhielten so die direkten Angehörigen der Bewohner des Wohnbereiches 3 in diesem Jahr überraschend Osterpost aus dem Altenzentrum Rodenbach. „Die Angehörigen haben sich sehr über die Grüße gefreut“, berichtet Wohnbereichsleiterin Kerstin Stenger, „wir haben viele Dankeskarten als Antwort bekommen und darüber haben wir uns wiederum sehr gefreut“.
09Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Facebook-Aufruf „Malen fürs Seniorenzentrum Biebergemünd“

Donnerstag, 09.04.2020

Eine tolle Facebook-Aktion unter dem Motto „Malen fürs Seniorenzentrum“ rief Jana Heil aus Biebergemünd ins Leben. Zahlreiche Familien aus der Gemeinde folgten ihrem Aufruf und malten farbenfrohe Bilder und bastelten österliche Grüße für die Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd.

An Gründonnerstag übergab Jana Heil die gesammelten Werke dem Seniorenzentrum, so dass die Ostergrüße die Bewohner pünktlich erreichen konnten. Die Bewohner suchten sich die Bilder nach Gefallen aus, einige wurden in den gemeinschaftlichen Bereichen aufgehängt, „manche Bilder waren sogar persönlich an einige Bewohner gerichtet“, so Birgit Bernhard, Fachkraft für Soziale Betreuung. Einrichtungsleiterin Claudia Spahn ergänzt: „Die gesamte Aktion ist ein toller Beleg für unsere Gemeinschaft hier in Biebergemünd“, und bedankt sich im Namen der Bewohner bei der Initiatorin und Koordinatorin Jana Heil und allen Familien.

„Wir haben uns alle sehr gefreut, dass sie an uns gedacht und uns ihre Kreativität und Zeit geschenkt haben!“
03Apr2020

Aktuelle Information für Sie als Angehörige oder Betreuer*innen

 

Freitag, 03.04.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Angehörige, liebe Betreuer/innen,

wir möchten Ihnen gerade in dieser schwierigen Zeit für das entgegengebrachte Verständnis im Hinblick auf das aktuell geltende Besuchsverbot danken und Sie mit diesem Schreiben einmal über die aktuellen Entwicklungen und Angebote in unseren Einrichtungen informieren. Auch wenn der Alltag im Moment für viele Menschen und insbesondere für unsere Bewohner nur schwer zu bewältigen ist, so können wir alle gemeinsam dazu beitragen, das Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner etwas sicherer zu machen.

Neben dem Besuchsverbot wurden in allen zwölf Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, weitere Schutzmaßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise die Umstellung von Gruppen- auf Einzelaktivitäten. Die in den Einrichtungen implementierten Maßnahmen orientieren sich dabei an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Daneben haben wir neue Angebote geschaffen, damit unsere Bewohner auch weiterhin Kontakt zur Familie und zu Freunden halten können – so bieten wir Videotelefonie für die Bewohner an, die ihre Familien nicht nur hören, sondern auch sehen möchten. Für Bewohner ohne Angehörige, haben wir eine Telefonbetreuung eingerichtet, bei der Ehrenamtliche mit den Bewohnern in Kontakt treten.

Angehörige, die einem Bewohner zu Ostern ein Präsent schenken möchten, haben die Möglichkeit, dieses am Eingangsbereich, an den Osterfeiertagen in der Zeit von 11 Uhr bis 15 Uhr abzugeben. Wichtig ist dabei, den Namen des Beschenkten auf das Präsent zu notieren.

Um die entsprechenden Schutzmaßnahmen vorzubereiten, werden Angehörige von Bewohnern in einer palliativen Situation gebeten, ihren Besuch vorher telefonisch anzukündigen, damit dieser detailliert abgesprochen werden kann. Bei all diesen Maßnahmen, wollen wir ganz besonders unseren engagierten Mitarbeitern in Pflege und Betreuung DANKE sagen, für Ihren großartigen und täglichen Einsatz in den Wohnbereichen und Hausgemeinschaften.

Ebenso möchten wir nochmal auf unsere CORONA–Hotline verweisen, die täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) jeweils von 6 bis 22 Uhr unter der Telefonnummer 06184 – 2052 100 erreicht oder per Email unter corona@apz-mkk.de kontaktiert werden kann. Die CORONA–Hotline beantwortet auch Fragen zur Videotelefonie oder zur Telefonbetreuung. Die Kolleginnen und Kollegen können Ihnen vermutlich nicht alle Fragen direkt beantworten. Sie werden aber sicherstellen, dass Sie eine Antwort erhalten. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne Osterfeiertage und
bleiben Sie gesund.

Dieter Bien
Geschäftsführer


Hier erhalten Sie diese Informationen im PDF-Format...
03Apr2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Haus Hammersbach: Raus in den Garten, spazieren und die Sonnenstrahlen spüren

Bewegung an der frischen Luft tut Leib und Seele gut.

Freitag, 03.04.2020

Seit Mitte März hat das Team der Sozialen Betreuung unter der Leitung von Katrin Bolz den neuen Vorgaben entsprechend die Gruppenangebote eingestellt und dafür schrittweise die Einzelbetreuung der Senioren ausgebaut. „Bei dem schönen Wetter liegt der Fokus unserer Arbeit vor allem darauf, die Bewohner in den Garten mitzunehmen, damit sie sich an der frischen Luft bewegen und die Sonnenstrahlen spüren können“, so Bolz. Warm eingepackt spazieren die Betreuungskräfte mit dem Bewohner durch den Garten, entdecken gemeinsam frische Kräuter oder singen, mit ausreichendem Abstand von anderthalb Metern zueinander, gemeinsam Volkslieder. Auch Kraft-und Balancetraining am Rollator oder im Rollstuhl sitzend sind bei vielen Senioren gefragt: „Die Bewohner machen die Bewegungsübungen gerne mit“, so Bolz.

In der aktuellen Situation ist in Pflegeeinrichtungen die psycho-soziale Betreuung wichtiger denn je. Mitarbeiter suchen das Gespräch mit Bewohnern, erfragen Wünsche und Bedürfnisse. Der Kontakt zur Familie und zu Freunden erfolgt meist telefonisch. Daneben wird aber auch die Möglichkeit der Videotelefonie angeboten. „Wir versuchen trotz des Abstands eine gefühlte Nähe aufzubauen“, erklärt Hausleiterin Anke Korn. Es herrscht eine gute Atmosphäre in der Einrichtung, die von Freundlichkeit, Verständnis und Hilfsbereitschaft geprägt ist. Korn ist stolz auf eine „Senioren-Dependance, die in dieser Krisenzeit stark bleibt und zusammenhält“. „Auch diese schwierige Zeit wird vorübergehen“, ist eine Bewohnerin überzeugt.
30Mär2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Wunderschöne Blumensträuße für das Wohnstift von Hanauer Floristen Holzschuh und der Eugen-Kaiser-Schule

Montag, 30.03.2020

Mit vielen bunten Blumensträußen übermittelte die Eugen-Kaiser-Schule den Bewohnern des Wohnstifts herzliche nachbarschaftliche Grüße.

Die Idee entwickelte sich aus einem Telefonat zwischen Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung des Wohnstifts und Martina Schneider, Schulleitung der Eugen-Kaiser-Schule. Cordula Delp fragte, ob es möglich sei, einige Blumen aus dem schuleigenen Sinnesgarten für Bewohner zu pflücken. Martina Schneider weitete diese Idee aus und bot an, dass Berufsschüler der Floristik mehrere Blumensträuße binden könnten. Die Schulleiterin kontaktierte das Hanauer Floristikgeschäft Holzschuh, welches derzeit junge Menschen zu Floristen ausbildet. Dort wurde die Idee begeistert aufgegriffen. Die Auszubildenden banden 20 wunderschöne Blumensträuße und Florist Holzschuh kam für die Kosten auf.

Martina Schneider: „Wir möchten den Bewohnern des Wohnstifts eine kleine Freude machen. Die gesamte Eugen-Kaiser-Schule wünscht allen Menschen, die im Wohnstift arbeiten und leben, alles Gute in dieser schwierigen Zeit.“ Cordula Delp bedankte sich herzlich für die schöne Geste: „Wir freuen uns, dass sie an die Bewohner des Wohnstifts denken. Die Blumensträuße bringen Farbe und Freude in den derzeitig veränderten Alltag der Pflegebedürftigen.“ Anschließend verteilte sie mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger die Sträuße auf den Wohnbereichen.
24Mär2020

Telefonischer Beistand für pflegebedürftige Menschen

Alten- und Pflegezentren suchen Telefon-Paten für Bewohner

Dienstag, 24.03.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Main-Kinzig-Kreis. - Das Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen und auch Gruppenangeboten hinterlassen eine Lücke bei den sozialen Kontakten von pflegebedürftigen Menschen – so auch bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Dabei ist es gerade in diesen Tagen wichtig, sich zu seinen Sorgen und Gedanken austauschen zu können. „Die aktuelle Entwicklung um den Corona-Virus zwingt uns alle zu einschränkenden Maßnahmen, die erforderlich und richtig sind – jedoch nicht spurlos an den Bewohnern unserer Einrichtungen vorbei gehen“, erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und fügte hinzu: „Wir alle wissen, wie wichtig soziale Kontakte sind. Wir haben uns daher ein Angebot einfallen lassen, das unseren Bewohnern einen sozialen Austausch trotz des aktuellen Besuchsverbots ermöglicht.“

Getreu dem Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK „Mit Menschen für Menschen“ möchte das kreiseigene Unternehmen seinen Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und eine ortsunabhängige „Telefonbetreuung“ anbieten. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Telefonpaten finden und damit zumindest ein wenig der Gefahr der Vereinsamung entgegenwirken können“, so Bien weiter.

Und so einfach funktioniert es:
Für den Erstkontakt senden Interessierte bitte ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, unter der sie angerufen werden möchten sowie die Wunschzeiten ihrer telefonischen Erreichbarkeit an die E-Mail-Adresse telefon-betreuung@apz-mkk.de oder melden diese Bereitschaft bei der CORONA-Hotline des Unternehmens unter der Telefonnummer 06184.2052.100. Das Unternehmen stellt den Kontakt zu den Bewohnern her, die einen Beistand wünschen und meldet sich zu den angegebenen Wunschzeiten. Wer darüber hinaus miteinander im Austausch bleiben möchte, kann dies gerne angeben.

Durch die zentralen Ansprechpartner und die Unterstützung in den Einrichtungen durch Betreuungskräfte sowie Fach- und Leitungskräfte der sozialen Betreuung, sollen die Mitarbeiter in der Pflege nicht zusätzlich belastet werden. Das Angebot soll in dieser Zeit eine schöne Ergänzung in der Alltagsgestaltung für die Bewohner sein und nicht die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation der Pflegekräfte zusätzlich belasten. „Dank der bestehenden Strukturen und der guten Arbeit in der sozialen Betreuung dürfte dies auch gelingen,“ so der Geschäftsführer abschließend.
20Mär2020

Nachbarschaftshilfe von Maintal bis Sinntal

Auf Initiative des Kreises Bürgertelefone in allen Kommunen geschaltet

Freitag, 20.03.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Main-Kinzig-Kreis. – Auf Initiative des Main-Kinzig-Kreises hin gehen zum Wochenende beziehungsweise zum Wochenbeginn in allen 29 Städten und Gemeinden zwischen Maintal und Sinntal Bürgertelefone an den Start, um insbesondere eine Erreichbarkeit vor Ort zu gewährleisten und konkrete Hilfestellungen rund um die Fragen der örtlichen Versorgung zu leisten. „Ich danke allen Kommunen, dass sie bei dieser Initiative mitmachen und entsprechende Informations- und Hilfsangebote für ihre Bürgerinnen und Bürger bereitstellen. Wir ziehen hier gemeinsam an einem Strang, das ist ein wichtiges Signal“, sagte Landrat Thorsten Stolz, der in den örtlichen Bürgertelefonen „einen aktiven Beitrag zur Nachbarschaftshilfe in den nächsten Wochen“ sieht.

Die Bürgertelefone in den Städten und Gemeinden seien ein „wichtiger ergänzender Baustein“ zum bereits seit gut drei Wochen durch den Kreis eingerichteten und betriebenen Bürgertelefon sowie dem digitalen CoroNetz, das seit dieser Woche auf der Homepage des Landkreises zu finden ist. „Eine ganze Reihe von individuellen lokalen Anliegen können nur lokal geregelt werden, und dafür braucht es gut erreichbare Ansprechpartner vor Ort“, begründete Landrat Stolz die Initiative. Das könne Unterstützungs- und Hilfsangebote bei Fragen der Versorgung betreffen, genauso Fragen zur Notbetreuung in den Kindertagesstätten oder Sprechzeiten von Ärzten.

Medizinische Fragen beantwortet unverändert das Gesundheitsamt, das für die Bürgerschaft über das Bürgertelefon des Kreises unter 06051-8510000 erreichbar ist: montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 15 Uhr. Medizinische und viele weitere Fragen etwa aus den Bereichen Wirtschaft oder alltäglichem Umgang mit Covid-19 werden über CoroNetz im Internet beantwortet beziehungsweise zielgenau an die zuständigen Sachbereiche in der Kreisverwaltung weitergeleitet.

Der Kreisausschuss richtet erneut einen Appell an die Bürgerschaft im Main-Kinzig-Kreis. „Bleiben Sie ruhig und besonnen, aber nehmen Sie die Situation und die dynamische Entwicklung rund um das Coronavirus sehr ernst. Beachten Sie die strengen geltenden Verordnungen. Achten Sie aufeinander und helfen anderen, die Hilfe benötigen, beispielsweise beim Einkauf von Lebensmitteln oder Besorgungen aus der Apotheke“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Die Bürgertelefone vor Ort könnten diese Bedarfe und Angebote vor Ort koordinieren helfen.


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17Mär2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Überraschende Post im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Dienstag, 17.03.2020

„Das war eine sehr schöne Überraschung!“ Mit diesen Worten kommentierte Anja Wagner, Pflegedienstleiterin im Stadtteilzentrum an der Kinzig, eine nicht erwartete Postsendung im Briefkasten. In einem Umschlag ohne Absender fand sie zahlreiche Bilder, die offenbar von Kindern für die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig gemalt wurden und die ihnen eine Freude bereiten sollten.

Das Team des Stadtteilzentrums hat die Bilder angepinnt und an zentraler Stelle aufgestellt, so dass sich die Bewohner daran erfreuen können. Bewohnern, die sich überwiegend in ihren Zimmern aufhalten, überreichten sie Ausdrucke.

„Den unbekannten jungen Künstlern möchten wir ganz herzlich danken!! Es hat uns sehr gefreut, dass sie an uns gedacht haben. Vor allem der Zuspruch „Seid stark“ hat uns sehr berührt“, so Wagner.
16Mär2020

Besuchsverbot für unsere Einrichtungen

Aktuell keine zeitliche Begrenzung

Montag, 16.03.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Liebe Angehörige, liebe Gäste, liebe Besucher,

laut einer Allgemeinverfügung vom Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises vom 15. März 2020 gilt für Seniorenheime und Altenpflegezentren ein Besuchsverbot. Lediglich Angehörige von Bewohnern in palliativer Situation (Sterbebegleitung) sind davon ausgenommen.

Zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bitten wir diese Anordnung gemäß dem Infektionsschutzgesetz, die zunächst befristet ist bis zum 19. April 2020, strikt einzuhalten.

Im Falle der bereits genannten Ausnahmen ist ein Besuch möglich, wenn:

  • der Besuch unvermeidbar und mit uns telefonisch abgesprochen ist!

  • Sie keine Anzeichen einer Erkältung haben!

  • Sie keinen Aufenthalt in einem Risikogebiet hatten!


Die Ankündigung und Absprache Ihres Besuches ist möglich unter der

CORONA – Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

(06184) 2052 - 100

E-Mail corona@apz-mkk.de


Unter dieser Service-Nummer können Sie täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) – vorerst bis zum 19. April 2020 jeweils von 6 bis 22 Uhr Informationen weitergeben und abfragen sowie eventuelle Besuche abstimmen. Die Mitarbeiter der CORONA-Hotline sollen die Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung entlasten und werden versuchen, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen bzw. Ihre Fragen zu beantworten.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Geschäftsführung und Einrichtungsleitungen
15Mär2020

Allgemeinverfügung - Schutz von Risikogruppen

Main-Kinzig-Kreis verschärft Verfügung: Besuchsverbot von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Reha- und Kurkliniken – Insgesamt 25 bestätigte Fälle seit Donnerstag – Schulen und Betreuungseinrichtungen ab Montag geschlossen

Sonntag, 15.03.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Main-Kinzig-Kreis. – Vor dem Hintergrund weiter steigender Zahlen an Coronavirus-Erkrankten stellt der Main-Kinzig-Kreis den Schutz von Menschen aus Risikogruppen in den Vordergrund. Ab Montag gilt ein umfassendes Besuchsverbot in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Reha- und Kurkliniken. Ausnahmen sind nur im Fall von Sterbebegleitung und der Begleitung von Minderjährigen möglich. Die Erkranktenzahl ist im Bereich des Main-Kinzig-Kreises am Samstag und Sonntag noch einmal um insgesamt 12 neue Meldungen angestiegen, so dass die Gesamtzahl der derzeit bestätigten Fälle bei 25 liegt. Der Main-Kinzig-Kreis hat am Wochenende im Zusammenhang mit der Ausbreitung der neuen Viruserkrankung weitere Maßnahmen angeordnet. Zugleich richtet der Kreis einen eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, die Verbote und Gebote zum Schutz besonders anfälliger Bevölkerungsgruppen ernst zu nehmen.

Der Kreis hat mit Wirkung zum Montag öffentliche und auch private Veranstaltungen im Gebiet des Kreises untersagt, für die mehr als 100 teilnehmende Personen zu erwarten sind, analog zur Vorgabe des Landes Hessen. Für alle anderen Veranstaltungen empfiehlt der Kreis darüber hinaus die kritische Prüfung, ob sie zwingend notwendig stattfinden müssen oder nicht verschoben werden können. Mit der Verfügung von Sonntag tritt auch ein erweitertes, umfassendes Besuchsverbot für Besucher von Einrichtungen in Kraft, in denen sich in überwiegender Zahl Menschen aus Risikogruppen untergebracht sind, insbesondere Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie Reha- und Kurkliniken. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April. Unbenommen dieser Kreis-Entscheidung haben viele Vereine und Institutionen bereits selbst reagiert und in den vergangenen Tagen ihre anberaumten Treffen und Veranstaltungen abgesagt. Der Main-Kinzig-Kreis begrüßt diese selbstständigen und verantwortungsbewussten Maßnahmen ausdrücklich.

Ab diesem Montag bleibt im gesamten Kreisgebiet der Regelbetrieb in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bis Ende der Osterferien ausgesetzt. Das hatte die Landesregierung bereits am Freitag für ganz Hessen entschieden, der Erlass betrifft auch die Kindergärten und Kindertagespflegeangebote. Das Kultusministerium hat die Schulen entsprechend informiert und vorbereitet, die Kommunen ihrerseits die Krippen, Kitas und Horte, das Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises die Kindertagespflegepersonen; auch die freien Träger verfügen über die nötigen Informationen. Der Erlass der Landesregierung lässt eine Notbetreuung nur in stark eingegrenztem Umfang zu.

Zu dieser neuen Erlasslage hat es schon am Wochenende einige Rückfragen am Bürgertelefon des Main-Kinzig-Kreises gegeben. Es ist damit zu rechnen, dass der Informationsbedarf in der neuen Woche noch einmal größer sein wird. Daher werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Staatlichen Schulamt das Bürgertelefon-Team ab Montagmorgen verstärken. Sie sind ebenfalls über die zentrale Nummer 06051-8510000 erreichbar. Das Bürgertelefon ist von 9 bis 18 Uhr geschaltet.


Allgemein registriert der Main-Kinzig-Kreis eine ungebrochen hohe Zahl an Anrufern an der Service-Rufnummer, auch am Samstag und Sonntag summierte sie sich auf mehrere hundert. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für medizinische Fragen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen, oder zur aktuellen Erlasslage zu nutzen. Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de.

Aufgrund der vielen Entwicklungen und Entscheidungen am Wochenende, die über die verfügbaren Kanäle möglicherweise nicht alle Bürgerinnen und Bürger erreicht haben könnten, hat der Kreisausschuss entschieden, die Öffnungszeiten seiner Verwaltung und Servicestellen, und damit auch des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA), zunächst an diesem Montag unverändert zu lassen. Für diese Woche bereitet der Main-Kinzig-Kreis aber organisatorische und zeitliche Änderungen rund um seine Dienstleistungen in der Verwaltung vor, über die zielgerichtet informiert wird. Änderungen betreffen hingegen kreiseigene Betriebe und Gesellschaften. So werden mit sofortiger Wirkung sämtliche Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der AQA ausgesetzt. Die Bildungspartner Main-Kinzig werden ihrerseits ebenfalls sämtliche Kurse, auch jene im Auftrag des Bundeamts für Migration und Flüchtlinge, aussetzen.

Seit Donnerstag 25 neue Fälle


Die Verbreitung des Coronavirus hat im Main-Kinzig-Kreis seit dem vergangenen Donnerstag sprunghaft an Dynamik gewonnen. Bis zum Sonntag belief sich die Gesamtzahl der laborbestätigten neuen Fälle auf 25. Am Samstag (8) und am Sonntag (4) kamen noch Meldungen hinzu, womit sich nach derzeitigem Stand in zwölf Städten und Gemeinden Erkrankte in häuslicher Isolierung befinden, einer der Erkrankten muss stationär behandelt werden. Rodenbach bildet mit derzeit neun Meldungen einen Schwerpunkt, außerdem betroffen sind Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Birstein, Freigericht, Gründau (je zwei), Großkrotzenburg, Linsengericht, Hanau, Maintal, Nidderau und Wächtersbach (je ein Fall). Weitere Fälle befinden sich in der Abklärung, weshalb mit einem unverminderten Anstieg der Gesamtzahl in den nächsten Tagen gerechnet werden muss.

Der Main-Kinzig-Kreis fordert seine Bürgerinnen und Bürgern eindringlich auf, die Verbote und Warnhinweise zu Versammlungen und Sozialkontakten zu beachten. Sie haben zum Ziel, die Verbreitung der Krankheit Covid-19 zu verlangsamen, zu der es nach derzeitigem Stand noch kein wirksames Gegenmittel und keine Impfung gibt. Insbesondere bei älteren Menschen und bei Menschen mit Vorerkrankungen kann diese Coronavirus-Erkrankung schwer verlaufen und sogar tödlich sein. Auch im häuslichen Bereich gelten nach wie vor die Empfehlungen zu einem besonderen Maß an Hygiene, etwa beim Händewaschen, durch Niesen in die Armbeuge oder ausreichend Abstand zu Menschen mit Krankheitssymptomen.
13Mär2020

Besuchsverbot für unsere Einrichtungen

befristet bis zum 3. Mai 2020

Freitag, 13.03.2020    -    gilt für gesamtes Unternehmen

Liebe Angehörige, liebe Gäste, liebe Besucher,

gemäß der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus der Hessischen Landesregierung vom 13. März 2020 gilt für Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen, zunächst befristet bis zum 03. Mai 2020, ein Besuchsverbot.

Zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bitten wir diese Anordnung gemäß dem Infektionsschutzgesetz strikt einzuhalten.

Lediglich Angehörigen von Bewohnern in palliativer Situation (Sterbebegleitung) werden Besuche unter folgenden Voraussetzungen ermöglicht:

  • Der Besuch ist mit uns telefonisch abgesprochen!

  • Sie haben keine Anzeichen einer Erkältung bzw. Grippe!

  • Sie hatten in den letzten 14 Tagen keinen Aufenthalt im Ausland!


Die Ankündigung und Absprache Ihres Besuches ist möglich unter der

CORONA – Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

(06184) 2052 - 100

E-Mail corona@apz-mkk.de


Unter dieser Service-Nummer können Sie täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) – vorerst bis zum 03. Mai 2020 jeweils von 6 bis 22 Uhr Informationen weitergeben und abfragen sowie eventuelle Besuche abstimmen. Die Mitarbeiter der CORONA-Hotline sollen die Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung entlasten und werden versuchen, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen bzw. Ihre Fragen zu beantworten.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
Geschäftsführung und Einrichtungsleitungen

Service-Bereich

Richtiges Verhalten zum Schutz vor Corona-Infektion


Hier gehts zum kostenlosen eLearning-Kurs!

Corona-Hotline
Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises
Am Altenzentrum 2
63517 Rodenbach
Hotline(06184) 2052 - 100
 von 8 bis 20 Uhr
E-Mail corona@apz-mkk.de
Bürgertelefon MKK
Bürgertelefon Main-Kinzig-Kreis
63571 Gelnhausen
Telefon(06051) 851 000 0
Mo-Dovon 9 bis 17 Uhr
Frvon 9 bis 15 Uhr
Sa, So, Feiertagvon 9 bis 12 Uhr
Downloads / Wichtige Links

Infoschreiben an alle Angehörigen zur Besuchsregelung ab 04.05.2020

Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln für Besucher

Kreiseigene digitale Informations- und Kontaktplattform CORONETZ

Alle Verordnungen der Hessischen Landesregierung im Überblick