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Alten- und Pflegezentren

Corona-Schutzimpfung - Aktuelle Informationen

Auch der Main-Kinzig-Kreis krempelt die #ÄRMELHOCH

Nutzen Sie die Möglichkeit der Impfung. Leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zu einem ersten Schritt in eine gewohnte Normalität.

Liebe MItarbeiter*Innen,
Sie sind nicht geimpft, weil Sie noch Zweifel haben? Oder sind Sie neu im Unternehmen beschäftigt und hatten keine Gelegenheit, sich von den mobilen Impfteams impfen zu lassen? Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen den Weg zur Ihrer Impfung erleichtern. Als Mitglied der priorisierten Impfgruppe 1 können Sie sich unverzüglich registrieren lassen und Ihren Beitrag zu einem ersten Schritt in eine gewohnte Normalität leisten.

Quelle: © Alten- und Pflegezentren MKK   Stand: 20.01.2021


Wie melde ich mich an?

Einfach und unkompliziert per E-Mail über www.impfterminservice.hessen.de.
Hier registriert das Land Hessen Ihren Impfwunsch. Zunächst erhalten Sie eine Bestätigung darüber, dass Sie sich erfolgreich registriert haben. Im nächsten Schritt erhalten Sie eine weitere Nachricht mit Ihren beiden Impfterminen in einem Impfzentrum in der Nähe Ihres Wohnortes. Inzwischen ist auch eine Anmeldung über Ihren Hausarzt möglich.



Welche Unterlagen benötige ich?

Mit der Nachricht zu Ihren Impfterminen bekommen Sie alle benötigten Vorlagen, die Sie zwingend ausgefüllt zum Impftermin mitnehmen müssen:
• Arbeitgeberbescheinigung (bitte lassen Sie die Vorlage von Ihrer Einrichtungs- oder Pflegedienstleitung unterschreiben)
• Aufklärungsblatt zur Schutzimpfung
• Anamnesebogen mit Einwilligungserklärung
Außerdem benötigen Sie Ihre Terminbestätigung, Ihren Personalausweis, Ihre Versichertenkarte und, sofern Sie einen haben, Ihren Impfpass.



Wie läuft die Impfung ab?

Wie nahezu jede andere Impfung auch, sie bekommen eine Spritze in den Arm, das war es. Jede Corona-Schutzimpfung wird durch einen Arzt geleitet, er steht Ihnen vor der Impfung beratend zur Seite und klärt sie auf, wenn Sie dies wünschen. Im Anschluss an die Impfung haben Sie die Gelegenheit, in einem abgegrenzten Bereich etwas zu ruhen. Wenn Sie Hilfe benötigen sollten, ist sofort jemand da.



Können sich auch Personen mit Vorerkrankungen impfen lassen?

Ja! Der Covid-19-Impfstoff aus mRNA (z.B. von BioNtech/Moderna) kann auch Personen mit Grunderkrankungen verabreicht werden, die keine Kontraindikationen für die Impfung aufweisen. Denn gerade Personen mit Vorerkrankungen zählen zu den Risikogruppen und wurden in die klinischen Studien einbezogen. Die Daten zeigten ähnliche Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile wie bei Personen ohne Vorerkrankungen.

Bei Vektor-Impfstoffen (z.B. von AstraZeneca oder Johnson & Johnson) gibt es aktuell die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts und der Ständigen Impfkommission (STIKO), sie nur Personen über 60 Jahren zu verabreichen. Hier ist es in einzelnen Fällen bei jungen Frauen zu Blutgerinnseln gekommen. Personen die bereits Vorerkrankungen mit Blutgerinnseln haben sollten demnach einen mRNA Impfstoff vorziehen.



Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Es ist normal, dass es nach einer Impfung zu bestimmten Reaktionen kommen kann: Um die Einstichstelle herum kann es zu Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen kommen, auch Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind in den ersten drei Tagen nach der Impfung nicht ungewöhnlich. Dies sind normale Impfreaktionen, sie verlaufen meistens mild und legen sich nach ein paar Tagen wieder. Sie zeigen, dass der Impfstoff wirkt, denn er regt das Immunsystem an und der Körper bildet Abwehrstoffe gegen den durch die Impfung nur "vorgetäuschten" Infekt. Für den äußerst seltenen Fall, dass nach der Verabreichung des Covid-19 Impfstoffs eine akute anaphylaktische Reaktion auftritt, ist eine angemessene medizinische Behandlung durch den anwesenden Arzt sofort verfügbar. Bei Vektor-Impfstoffen ist nach aktuellen Erkenntnissen mit eher grippeähnlichen Symptomen zu rechnen, etwa wie bei der jährlichen Grippeschutzimpfung.



Beeinflussen genbasierte Impfstoffe das Erbgut?

Nein! Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Ein direkter Einbau von mRNA aus dem Impfstoff in die DNA ist nicht möglich, da sich die chemischen Strukturen voneinander unterscheiden. In 60 Jahren mRNA-Forschung haben Wissenschaftler*innen noch nie beobachtet, dass mRNA aus dem Zellplasma in den Zellkern eindringt und somit das Erbgut verändern könnte. Es gibt keine Anzeichen, dass mRNA-Impfstoffe die Gene des Menschen beeinflussen. Es wird nur ein Bestandteil des Virus gebildet, sodass ein Entstehen von kompletten vermehrungsfähigen Viren ausgeschlossen ist. Die neu gebildeten, ungefährlichen Virusproteine (Antigene) aktivieren das Immunsystem und erzeugen die schützende Immunantwort. Zu den genbasierten Impfstoffen zählen die der Hersteller BioNtech/Pfizer und Moderna.



Sind Bedenken gegen Vektor-Impfstoffe, wie dem von AstraZeneca, gerechtfertigt?

Es gilt: Der Nutzen des Impfstoffes überwiegt die Risiken der Nebenwirkungen. Aus diesem Grund wurden Vektor-Impfstoffe, wie die der Hersteller AstraZeneca und Johnson & Johnson in der EU auch zugelassen. Aus Vorsicht wird AstraZeneca in Deutschland nur Menschen über 60 Jahren geimpft. Die meisten Impfstoffe heutzutage sind Vektor-Impfstoffe wie z.B. die Grippeschutzimpfung, die Pneumokokken-Impfung und nahezu alle Impfungen im Kindesalter. Sie sind allesamt sicher und bieten einen sehr hohen Schutz.

Service-Bereich

Ansprech­partnerin für unsere Mitarbeiter
Gudula Spahn, QM-Beauftragte
E-Mail gudula.spahn@apz-mkk.de
Telefon: (0176) 1133 - 1844
Mo. - Fr.: 9 - 16 Uhr

#ÄrmelHoch
für die Corona-Schutzimpfung
Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit für die Corona-Schutzimpfung zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Plakat in voller Größe (PDF 3,6 MB)


Aufgrund des dynamischen Geschehens können diese Informationen überholt sein, tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Internetseite wwww.zusammengegencorona.de/impfen/