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Alten- und Pflegezentren

Corona-Schutzimpfung - Aktuelle Informationen

Auch der Main-Kinzig-Kreis krempelt die #ÄRMELHOCH

Nutzen Sie dieses Privileg der frühzeitigen Impfung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einem ersten Schritt in eine gewohnte Normalität!
Quelle: © Alten- und Pflegezentren MKK   Stand: 20.01.2021

Liebe MItarbeiter*Innen,
Sie haben noch Fragen rund um die Impfung gegen das Corona-Virus? Mit diesen Informationen möchten wir dazu beitragen, Ihnen die letzten Bedenken gegen eine Impfung zu nehmen.



Wie läuft die Impfung ab?

Nachdem Sie Ihre Impfbereitschaft angemeldet und die erforderlichen Unterlagen ausgefüllt haben, werden sie recht kurzfristig zum Impftermin eingeladen. Neben den ausgefüllten Unterlagen, sollten Sie Ihre Versichertenkarte und falls vorhanden ihren Impfausweis mitbringen. Die Impfung wird durch einen Arzt geleitet, er steht Ihnen auch bei Fragen beratend zur Seite und klärt sie auf. Im Anschluss an die Impfung haben Sie die Gelegenheit, in einem abgegrenzten Bereich etwas zu ruhen. Wenn Sie Hilfe benötigen, ist sofort jemand da.



Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Es ist normal, dass es nach einer Impfung zu bestimmten Reaktionen kommen kann: Um die Einstichstelle herum kann es zu Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen kommen. Auch Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind in den ersten drei Tagen nach der Impfung nicht ungewöhnlich. Diese normalen Impfreaktionen verlaufen meistens mild und legen sich nach ein paar Tagen wieder. Sie zeigen, dass der Impfstoff wirkt, denn er regt das Immunsystem an und der Körper bildet Abwehrstoffe gegen den durch die Impfung nur "vorgetäuschten" Infekt. Für den äußerst seltenen Fall, dass nach der Verabreichung des Covid-19 Impfstoffs eine akute anaphylaktische Reaktion auftritt, ist eine angemessene medizinische Behandlung durch den anwesenden Arzt sofort verfügbar.



Können sich auch Personen mit Vorerkrankungen impfen lassen?

Ja! Der Covid-19-Impfstoff kann auch Personen mit Grunderkrankungen verabreicht werden, die keine Kontraindikationen für die Impfung aufweisen. Denn gerade Personen mit Vorerkrankungen zählen zu den Risikogruppen und wurden in die klinischen Studien einbezogen. Die Daten zeigten ähnliche Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile wie bei Personen ohne Vorerkrankungen.



Erfolgte die Impfstoff-Entwicklung zugunsten der Schnelligkeit aber zulasten der Sicherheit?

Nein! Grundsätzlich beschleunigen die Beteiligten die Testverfahren nicht, indem sie Überprüfungen auslassen. Stattdessen führen sie die in der Regel nacheinander stattfindenden Studien teilweise parallel durch und bereiten die Zulassungsverfahren frühzeitig vor. Auch verfügen Expert*innen über neue Technologien und konnten auf Erkenntnissen aus anderen Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren aufbauen. In einem Kraftakt ohnegleichen haben Forscher*innen weltweit zeitgleich daran gearbeitet, ihre Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie. Jeder Impfstoff muss sicher, wirksam und gut erprobt sein, bevor er eine Marktzulassung in der EU bzw. in Deutschland erhält. Diesen Nachweis haben die Hersteller in vorklinischen Untersuchungen und klinischen Prüfungen erbracht.



Beeinflussen genbasierte Impfstoffe das Erbgut?

Nein! Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Ein direkter Einbau von mRNA aus dem Impfstoff in die DNA ist nicht möglich, da sich die chemischen Strukturen voneinander unterscheiden. In 60 Jahren mRNA-Forschung haben Wissenschaftler*innen noch nie beobachtet, dass mRNA aus dem Zellplasma in den Zellkern eindringt und somit das Erbgut verändern könnte. Es gibt keine Anzeichen, dass mRNA-Impfstoffe die Gene des Menschen beeinflussen. Es wird nur ein Bestandteil des Virus gebildet, sodass ein Entstehen von kompletten vermehrungsfähigen Viren ausgeschlossen ist. Die neu gebildeten, ungefährlichen Virusproteine (Antigene) aktivieren das Immunsystem und erzeugen die schützende Immunantwort.



Ich möchte mich nun doch impfen lassen, in meiner Einrichtung wurde aber bereits geimpft. Was nun?

Bitte melden Sie sich bei Ihrer Leitung. Wir laden Sie zur nächstmöglichen Impfgelegenheit in einer unserer Einrichtungen ein.

Service-Bereich

Ansprech­partnerin für unsere Mitarbeiter
Gudula Spahn, QM-Beauftragte
E-Mail gudula.spahn@apz-mkk.de
Telefon: (0176) 1133 - 1844
Mo. - Fr.: 9 - 16 Uhr

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