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Alten- und Pflegezentren

 

Ein Lebensweg geprägt von großem sozialen Engagement

APZ-MKK trauern um Landrat a.D. Erich Pipa

Erich Pipa

Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, ehrte Erich Pipa 2017 mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille für sein beispielloses Engagement in der Altenhilfe.

Main-Kinzig-Kreis. - Mit großer Betrof­fen­heit hat die Geschäfts­führung der Alten- und Pflege­zentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Nach­richt über das Ab­leben des ehe­mali­gen Land­rates Erich Pipa ver­nommen. „Die Geschichte und die Ent­stehung der APZ-MKK ist sehr eng mit der Per­son Erich Pipa ver­bunden“, so der Ge­schäfts­führer des kreis­eigenen Unter­nehmens Reinhold Walz. In seinen Funktionen als Erster Kreis­bei­geord­neter und Sozial­dezer­nent des Main-Kinzig-Kreises war Pipa maß­geb­lich für die Ent­wick­lung und die erste große Sa­nierung des alten Hos­pitals in Geln­hausen (heute Kreis­ruheheim bzw. Hospiz) verant­wortlich. Auch war es seinem Engage­ment und seinem Gerech­tigkeits­sinn mit­zuver­danken, dass die Aus­zubil­denden in der Alten­pflege in Roden­bach als erste Alten­pflege­schüler in Hessen eine Ausbil­dungs­vergütung erhiel­ten.

Zum 1. Januar 1996 wurde der Eigen­be­trieb „Alten- und Pflege­zentren des Main-Kinzig-Kreises“, be­stehend aus dem Alten­zentrum Roden­bach, dem Kreis­ruhe­heim Geln­hausen und dem Aus- und Fort­bildungs­institut für Alten­pflege in Roden­bach, gegründet. Dank Pipas Unter­stützung wurde 1998 das Senioren­zentrum Steinau Teil der APZ-MKK und durch den Pacht­vertrag mit dem Verein Senioren­hilfe Steinau e. V. konnte sowohl die Zukunft des Hauses als auch des Vereins gesichert werden.

Pipas größter Erfolg für die APZ-MKK: Der Main-Kinzig-Kreis erstei­gerte das Wohn­stift Hanau für 14,5 Millio­nen Mark und sicherte damit die Zukunft von über 300 Bewoh­nern und rund 250 Mitar­beitern. Eben­falls auf das große Engage­ment Erich Pipas zurück­zu­führen, ist die Eini­gung mit dem Landes­wohl­fahrts­verband über den Auf­bau einer Fach­abtei­lung für Men­schen mit neuro­logischen Er­krankungen unter 60 Jahren in Roden­bach. In den Jahren 2004 und 2005 ent­standen – in ver­trauens­voller Zu­sammen­arbeit mit den Stand­ort­kommunen – die neuen Pflege­ein­richtungen Senioren­zentrum Gründau (Eröffnung 2005) und Senioren­zentrum Bieber­gemünd (Eröffnung 2006). Sein un­mittel­bares Wir­ken für die APZ-MKK als Sozial­dezer­nent unter sei­ner Feder­führung endete im Jahre 2005.

Von 2005 bis 2017 war Erich Pipa Land­rat des Main-Kinzig-Kreises. Im Rahmen des Jahres­empfanges Treff­punkt Alter der APZ-MKK im Jahr 2017 erhielt Erich Pipa die Wal­traude-Heitzen­röder-Medaille für beson­deres Engage­ment in der Alten­hilfe. Reinhold Walz: “Mit Erich Pipa ver­lieren wir ei­nen abso­luten Visio­när und Vor­kämpfer für soziale Gerech­tig­keit, der viel für unseren Land­kreis, für unser Unter­nehmen und damit auch für die älteren Men­schen im MKK bewirkt hat. Seiner Familie wünschen wir viel Kraft in diesen schweren Stunden“.