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Alten- und Pflegezentren

Das Unternehmen

Die Alten- und Pflegezentren wurden 1996 als Eigenbetrieb gegründet und 2005 in eine gemeinnützige Gesellschaft umgewandelt. Das Unternehmen entstand aus den Traditions­einrichtungen Altenzentrum Rodenbach und Kreisruheheim Gelnhausen – mit damals 247 Pflegeplätzen sowie etwa 250 Mitarbeitern und entwickelte sich bis heute zum größten kommunalen Anbieter stationärer Altenpflege in Hessen und zu einem der 40 größten Betreiber in Deutschland. Bis Ende 2015 wurden im kreiseigenen Unternehmen fast 20.000 Menschen gepflegt und betreut.

Das Unternehmen wurde mit der klaren Zielsetzung gegründet, eine breite und heimatnahe Versorgung der Menschen in der Region sicherzustellen – und hat diese Strategie des Trägers bis heute konsequent verfolgt und umgesetzt. Damit wurde im Kreis eine wohl bundesweit einmalige und flächenmäßig ausgewogene Versorgung – sowohl in ländlicher wie auch in städtischer Region – sichergestellt. Eine Versorgungsstruktur die von einer herausragenden inter­kommunalen Zusammen­arbeit geprägt und ganz im Sinne der Kommunen verwirklicht wurde. Neben der traditionellen stationären Pflege wurden Angebote für die Pflege und Betreuung von dementiell erkrankten Menschen, Wohnformen nach dem Hausgemeinschafts- oder Wohn­gruppenmodell, die Pflege von neurologisch erkrankten Menschen oder auch Menschen aus anderen Kulturen geschaffen. Von besonderer Bedeutung ist der Aufbau einer flächen­deckenden Palliativ-Versorgung – beginnend mit der Palliativ-Oase im Wohnstift Hanau und einer Palliativ-Wohngruppe im Altenzentrum Rodenbach.

Aber nicht nur die Aufstellung als Netzwerk stationärer Versorgung ist beispielhaft, auch die aktive Mitwirkung und somit Teilhabe an der Gestaltung sämtlicher Versorgungsangebote für ältere Menschen in Arbeits-, Projekt- und Initiativgruppen – als wichtiger Baustein und die Begleitung der kommunalen Verantwortung in der Region – trägt zu einer zukunftsweisenden und sich an den Bedürfnissen der Menschen in der Region orientierenden Entwicklung der Altenhilfe bei.Dabei spielen gerade Kooperationen mit dem Förder­verein palliative Patienten­hilfe, dem SAPV-Team, ambulanten Diensten, der Hospiz-AG und anderen eine zentrale Rolle.

Die gemeinnützige GmbH betreibt mehrere Modellein­richtungen wie beispielsweise die Dependancen im Ronneburger Hügelland, das Wohn- und Gesundheits­zentrum Lebensbaum in Sinntal, die Palliativ-Oase im Wohnstift Hanau oder den Bereich für Menschen mit neurologischen Erkrankungen im Altenzentrum Rodenbach. Durch die enge Verzahnung mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut wird die eigene Qualität gesichert, aber auch die Qualität der Altenpflege im Kreis grundsätzlich gestärkt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Projekte, die zum Teil bundesweite Aufmerksamkeit erzeugt haben oder entsprechend ausgezeichnet wurden (beispielsweise das Integrationsprojekt InSeL, PAUL, Humor in der Pflege, Gemeinsam Fit - die betriebliche Gesundheitsförderung, Bewegt Gedacht u.a.).

Themen / Bereiche

Altenpflege als kommunale Aufgabe

Das Unternehmen übernimmt eine wichtige Kompensations- und Vernetzungsfunktion im Kreis und deckt zahlreiche Versorgungs­lücken ab. Für den Träger besteht dadurch die Chance auf die Optimierung in der Versorgung seiner älteren Bürger Einfluss zu nehmen und diese bedarfsgerecht zu steuern. Er wird damit der zunehmenden Verlagerung von Verantwortung und Kompetenz in der Altenhilfe und den steigenden Anforderungen durch den demogra­phischen Wandel gerecht. Dabei versteht sich das Unternehmen als Partner auf dem Markt und nicht als marktbeherrschend.

 

Ein wichtiger Arbeitgeber und Bildungsträger

In den 12 Häusern (ab 2017) mit fast 1.000 Pflegeplätzen und 77 Wohnungen und Appartements für Service- und Betreutes Wohnen sind über 900 Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus werden am bundesweit renommierten Aus-, Fort- und Weiter­bildungs­institut – heute mit Standorten in Hanau, Rodenbach und Gelnhausen – fast 250 Auszubildende qualifiziert und jährlich über 1.000 Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungs­veran­staltungen registriert.

Der größte Anbieter im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis gehört somit auch zu einem der größten Arbeitgeber der Region.

 

Investitionen für die Zukunft

Mit der Fertigstellung der Dependancen sind die intensiven und fortlaufenden Investitionsmaß­nahmen für Neubauten abge­schlossen. Für Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungs­maßnahmen wurden seit Unternehmens­gründung 1996 fast 100 Mio. € investiert. Darüber hinaus werden die Gebäude, Außenanlagen sowie die technischen Anlagen konsequent instand gesetzt und gehalten und das Unternehmen somit flott gemacht für die Zukunft.