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Alten- und Pflegezentren

Ein Blick zurück - Geschichte des Unternehmens

Die Alten- und Pflegezentren im aktuellen Gewand

 2020 
Der Main-Kinzig-Ausbildungs­verbund wird gegründet und der erste Kurs zur neuen genera­listischen Ausbildung zum Pflege­fachmann/zur Pflegefach­frau beginnt.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maß­nahmen, die von der Absage von Veranstal­tungen, dem Verbot von Gruppenan­geboten bis hin zum Besuchs­verbot reichen, werden die Betreuungs­maßnahmen an die außer­ordentliche Situation ange­passt. Unter dem Slogan „Gemein­schaft trotz(t) Distanz finden verschiedenste Angebote statt: Bewohner können ihre Angehörigen per Video­telefonie sprechen und sehen, Ehren­amtler bieten sich als Telefon­paten für Gespräche an, Hof- und Terrassen­konzerte mit verschie­denen Künstlern der Region finden in den Außenbe­reichen der Einrich­tungen statt. Für besorgte Ange­hörige wird eigens eine Hotline eingerichtet. Nach der Aufhe­bung des Besuchs­verbotes und der sukzessiven Öffnung der Einrich­tungen wird ein digitales Besuchs­system eingeführt. Den Mitarbeitern wird für den engagierten Einsatz in der heraus­fordernden Zeit mit mehreren Aktionen und Präsenten gedankt, ein eigens für sie entwickelter Einkaufs­service soll sie in dieser Zeit unterstützen.

Das Unternehmen besteht nun seit 20 Jahren

 2019 
Die Digitalisierung schreitet voran: das erste digitale Pflege­bett kommt im Alten­zentrum Roden­bach zum Einsatz, die Palliativ-Oase im Wohnstift Hanau geht mit der Telematik neue Wege, die Senioren-Dependance Limes­hain testet den Einsatz von Tablet und Smartphone, Auszubil­dende entwickeln als Digitali­sierungs­scouts Ideen, wie Prozesse digitalisiert werden können.

Mit einer eigenen senioren­gerechten Rikscha ermöglichen wir den Bewohnern, ihre Umgebung auf ganz neue Weise zu erkunden. Mit der Unterzeichnung von Erbbau­recht­verträgen ist der Weg für zwei neue Einrich­tungen in Jossgrund-Pfaffen­hausen und Wächters­bach-Waldens­berg frei.

 2018 
Im Rahmen eines „Sommer­abends in der Märchen­stadt Steinau“ feiert das Senioren­zentrum Steinau sein 20-jähriges Bestehen, das alte Sandstein­haus im Kreis­ruheheim Geln­hausen begeht mit einer akade­mischen Feier sein 120-jähriges Bestehen. Umfang­reiche Sanierungs- und Modernisierungs­maßnahmen an allen Standorten beginnen. Die neue Unternehmens­zentrale in Roden­bach wird feier­lich einge­weiht und bezogen.

Für schwerst­kranke und sterbende Menschen wird in Kooperation mit dem Förder­verein Palliative Patienten­hilfe das Experten­team Palliative Pflege (EPP) im Wohnstift Hanau etabliert. Das Aus- und Fortbildungs­institut bildet erstmalig Clownfach­kräfte und Lehr­kräfte für den sprach­förderlichen Unter­richt aus und startet mit dem Modell­projekt „Pflege in Hessen“ zur Förderung von Menschen mit Migrations­hintergrund.

 2017 
Die Digitalisierung hält Einzug: die Umstellung auf die entbüro­krati­sierte Dokumen­tation als unter­nehmens­weiter Prozess startet, außerdem beginnt mit e-Campus-Health­care, an dessen Entwick­lung das Unter­nehmen maß­geblich beteiligt war, die EDV-basierte Fort­bildung für die Mitar­beiter. Das Wohnstift-Projekt „ein Tablet für Menschen mit Demenz“ gewinnt den zweiten Platz im BKSB-Wettbewerb für gute Ideen in der Altenhilfe.

Mit der Eröffnung des Hauses Hammers­bach sind die vier Senioren-Dependancen nun komplett. Das Unter­nehmen wird mit dem Viamedica Pflege + Award für den verant­wortungs­vollen Umgang mit Ressourcen gewürdigt. Eine qualitative Interview­studie zur Erfassung der Lebens­qualität in Pflegeein­richtungen kommt zum Abschluss und bringt hilf­reiche Erkennt­nisse. Am Aus- und Fortbildungs­institut erhalten die ersten Teil­nehmer des Kurses „Geronto­psychia­trische Fachkraft“ ihren Abschluss.

 2016 
Im Jubiläumsjahr wurde die Palliativ-Oase im Wohnstift Hanau und die dritte Senioren-Dependance in Ronneburg eröffnet. Das Aus- und Fortbildungsinstitut bezieht einen zusätzlichen Standort in Gelnhausen und neue Alterssimulationsanzüge werden im Rahmen der Ausbildung eingesetzt, um Einschränkungen des Alters „hautnah“ zu erleben.

Das Unternehmen feiert sein 20-jähriges Bestehen - im Frühjahr mit einer akademischen Feier und im Spätsommer mit einem großen Festwochenende für Mitarbeiter, Bewohner, Angehörige, Ehrenamtler und alle Freunde und Förderer des Unternehmens. Außerdem wird das Unternehmen durch den Vincentz-Verlag mit dem Altenpflegepreis, dem bedeutendsten Preis in der Altenpflege, ausgezeichnet.

Neue Angebote kamen hinzu z.B. betriebliches Gesundheitsmanagement, PAUL, Kampagne "Wir machen Helden"

 2015 
Auch 2015 steht das Dependance-Modell im Ronneburger Hügelland wieder im Fokus. So wird das neue Haus in Limeshain – erstmals außerhalb des Main-Kinzig-Kreises – eröffnet und eine archäologische Fundstelle in Hammersbach verursacht dort einen kurzzeitigen Baustopp. In Sinntal konnte dank der Untersützung zahlreicher Sponsoren ein Sinnesgarten angelegt und eröffnet werden.

Erstmals bildete das Aus- und Fortbildungsinstitut Betreuungskräfte nach § 87 b SGB XI aus, durch die Aufsichtsratsvorsitzende wurde unter dem Titel „Wir machen Helden“ eine neue Kampagne zur Stärkung der Altenpflege ins Leben gerufen und mit dem Integrationsprojekt „InSeL“ gewinnt das Seniorenzentrum Gründau den ersten Preis eines bundesweiten Wettbewerbs.

 2014 
Ein Jahr im Zeichen des Wechsels und der neuen Angebote. Nachdem er 9 Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens agierte, wechselte Dr. André Kavai zum RMV. Seine Nachfolge übernahm die neue Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Mit ihr gemeinsam wurde dann die erste Senioren-Dependance in Neuberg eröffnet und die neue Dienstleistung „PAUL – Pflegen, Arbeiten und Leben“ geschaffen.

Auf dem Gelände der Eugen-Kaiser-Schule entsteht für die Bewohner des Wohnstiftes ein Sinnesgarten und das betriebliche Gesundheitsmanagement wird erneut – diesmal von der Unfallkasse Hessen – ausgezeichnet.

 2013 
Das Altenzentrum Rodenbach feiert sein 40-jähriges Bestehen und das Unternehmen wird zum familienfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet.
 2012 
Die großen Ereignisse des Jahres sind die Eröffnung des Wohn- und Gesundheitszentrums Lebensbaum in Sinntal und die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege in Rodenbach.

Darüber hinaus eröffnet das Cafè und Bistro Zeitreise im Altenzentrum Rodenbach, im Wohnstift Hanau ermöglicht das mobile Wohnstift-Lädchen den Bewohnern einen Einkauf in ihrem Wohnbereich, es wird eine erfolgreiche Kooperation zwischen dem Aus- und Fortbildungsinstitut und der Akademie für Gesundheit der Main-Kinzig-Kliniken abgeschlossen, die betriebliche Gesundheitsförderung wird mit dem Hessischen Gesundheitspreis ausgezeichnet, es gibt erstmals einen Betriebsausflug für die ganze Familie, die EDV-gestützte Pflegedokumentation wird eingeführt und mit „Bewegt Gedacht“ kommt eine zukunftsorientierte Qualifizierung für Gedächtnis und Koordinationstraining.

Rasante Geschäftserweiterung - Qualität zahlt sich aus

 2011 
Das Kulturjournal „Treffpunkt Alter“ bekommt ein neues Gesicht und die Kampagne gegen den aufkommenden Fachkräftemangel, „Pflege in Not“, wird durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. André Kavai ins Leben gerufen. Umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Altenzentrum Rodenbach werden abgeschlossen und spezialisierte Angebote optimieren das Leistungsspektrum. Erstmals finden Gesundheitstage für Mitarbeiter statt. Im Ronneburger Hügelland wird die Idee der Senioren-Dependancen geboren und im Kreisruheheim Gelnhausen wird zum 10. Mal das Patenschaftsprojekt mit den Beruflichen Schulen gefeiert.
 2010 
Eröffnungen werden im Stadtteilzentrum an der Kinzig gleich zweimal gefeiert. Zuerst öffnet das neu gebaute Eugen-Kaiser-Haus mit 89 Einzelzimmern in Wohngruppen und Hausgemeinschaften seine Tore und später das medizinisch-therapeutische Gesundheits­zentrum Vitaltreff. Ebenso findet erstmals in Kooperation mit der Gemeinde Rodenbach und der Adolf-Reichwein-Schule ein Demenztag statt.
 2009 
Das Stadtteilzentrum an der Kinzig öffnet mit dem Service-Wohnen im Alten Landratsamt seine Tore. Ergänzend entstehen dort die Räumlichkeiten der Paula-Fürst-Schule, eine Praxis für Palliativmedizin und Schmerztherapie sowie das Vitaltreff. Ebenso wird das Erfolgsprojekt „Pfleger Lustig“ ins Leben gerufen.
 2008 
In Hanau wurde der Verkauf des Gebäudes in der Kattenstraße eng verknüpft mit der Anmietung des Alten Landratsamtes und der dortigen Entwicklung der Gebäude. Ebenso wurden in Sinntal die Grundlagen für das Wohn- und Gesundheitszentrum geschaffen.
 
 2007 
Das Jahr 2007 war geprägt von vielen Neuerungen. Zum ersten Mal nahm das Unternehmen mit einem eigenen Stand auf der größten Regionalmesse in Wächtersbach teil, die Führungs­kräfte wurden zu Prozessmanagern und Moderatoren für E-Qalin geschult und das Pflegeent­wicklungsgesetz brachte erstmals Personalzuwachs durch zusätzliche Betreuungskräfte für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz. In der Folge wurde dann die erste Phase der Selbstbewertung durch das Qualitätsmanagementsystem E-Qalin „eingeläutet“.

Wachstum und Innovation über die Jahrtausendwende

 2006 
Zum 1. Januar 2006 wird das Seniorenzentrum Biebergemünd eröffnet. Auch diese Projekt basierte auf dem Engagement des mittlerweile zum Landrat gewählten Erich Pipa – gemeinsam mit Bürgermeister Mathias Dickert und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Andrè Kavai. Mit der Einrichtung wurden 60 vollstationäre Pflegeplätze geschaffen.
 2005 
Auf Wunsch der Gemeinde Gründau und der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister der Gemeinde, Georg Meyer, und dem Sozialdezernenten Erich Pipa entstand zum 1. Januar 2005 das Seniorenzentrum Gründau mit 60 stationären Pflegeplätzen und 5 Wohnungen für Betreutes Wohnen.

Noch im Laufe des Jahres wird der Eigenbetrieb auf Beschluss des Kreistages in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt. Gleichzeitig wird die APZ Service GmbH gegründet und Andrè Kavai zum Aufsichtsratsvorsitzenden benannt.
 2003 
Nach dem Rückbau einer ehemaligen Krankhausstation im Altenzentrum Rodenbach entsteht auf Betreiben des Betriebskommissionsvorsitzenden Erich Pipa ein Neubau, verbunden mit einer Modernisierung der stationären Bereiche, insbesondere aber mit einer neuen Fachpflegeeinrichtung für „Junge Behinderte“.
 2002 
Im Jahr 2002 wird das Seniorenzentrum in Steinau um einen Neubau erweitert und hält somit insgesamt 44 Pflegeplätze vor. Die ehemalige Modelleinrichtung des Landes für Tages- und Kurzzeitpflege entwickelt sich zu einer stationären Pflegeeinrichtung.
 2000 
Anlässlich des Jahrestages der Übernahme des Hanauer Wohnstiftes findet der erste Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ statt und entwickelt sich zu einem interessanten und bedeutenden soziokulturellen Ereignis. Im Laufe der Jahre stehen zahleiche prominente Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Kirche und Sport im Mittelpunkt.

Der Blick zurück - die ersten 10 Jahre

 1999 
Nach drei Jahren engagierten Wirkens und großen Kampfes für eine soziale Lösung für die Mitarbeiter und Bewohner, ersteigert der Main-Kinzig-Kreis mit Erich Pipa an der Spitze am 3.3.1999 das Wohnstift Hanau und bringt dieses noch am gleichen Abend mit einem einstimmigen Kreistagsbeschluss in einer Sondersitzung in den Eigenbetrieb ein. Noch im gleichen Jahr erfolgt der Beschluss das Haus komplett zu modernisieren.

Durch das Engagement des Gelnhäuser Stadtrates Karl-Heinz Kunkel und von Bürgermeister Jürgen Michaelis erhält das Kreisruheheim aus der Anna-Hühn-Stiftung ein erweiterndes Grundstück. Dort entsteht das Anna-Hühn-Haus mit 41 Pflegeplätzen.
 1998 
Um eine Lösung und eine Zukunft für die Tagespflege und die Kurzzeitpflege im Viehhof in Steinau zu finden übernimmt der Eigenbetrieb unter Federführung von Erich Pipa und mit Unterstützung des Vereins Seniorenhilfe das Seniorenzentrum Steinau.

Eine lange Partnerschaft zwischen den Alten- und Pflegezentren und der ungarischen Gemeinde Tarjan wird durch den Vorsitzenden der Betriebskommission, Erich Pipa, den Betriebsleiter Dieter Bien und den Bürgermeister der Gemeinde Tarjan, Stefan Fülöp, begründet.
 1997 
Die ersten Altenpflegetage Hessen (später Altenpflegetage Hessen-Thüringen) finden auf dem Gelände des Jugendzentrum Ronneburg statt. Bis 2005 folgen weitere Veranstaltungen, in der Stadthalle und im Congress Park Hanau, in der Stadthalle Kassel, im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen, in der Stadthalle Weimar und in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden.
 1996 
Die Gründungs­einrichtungen der Alten- und Pflegezentren zum 1.1.1996: Das Altenzentrum Rodenbach mit der Altenpflegeschule und das Kreisruheheim Gelnhausen. Unter dem Vor­sitzenden der Betriebs­kommission, Erich Pipa, wird die Lehranstalt für Alten­pflege umbe­nannt in „Aus- und Fortbildungs­institut für Altenpflege“.
 1995 
In Anbetracht des Pflege­versicherungs­gesetzes und als Auswirkung der Pflegebuch­führungs­verordnung beschließt der Kreistag die Gründung eines Eigen­betriebes „Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises“ unter dem damaligen Sozial­dezernenten und heutigen Landrat Erich Pipa.