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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

20Mai2019

Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige und mehr

Messe Wächtersbach: Alten- und Pflegezentren des MKK mit Stand in der Halle 15

Gesamtunternehmen - Montag, 20.05.2019
Auf der 71. Messe Wächtersbach werden der Main-Kinzig-Kreis und seine Unternehmen, Betriebe und Gesellschaften alle Sinne ansprechen. Die Besucher dürfen sich dabei auf einen Lese-Marathon, einen Foto-Wettbewerb, viele appetitliche Angebote, einen magischen Spiegel und viele weitere Attraktionen freuen. Auch die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) werden wieder mit einem eigenen Stand und einem vielfältigen Programm auf der Messe vertreten sein. Der Schwerpunkt in diesem Jahr: Aktiv dabei - Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Vom 25. Mai bis zum 2. Juni finden die Besucher am Stand 27 in der Halle 15 hilfreiche Aktivierungsanregungen zur Stärkung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Pflegebedürftigen. Daneben finden Vorträge zu folgenden Themen statt – am 28. Mai um 13:00 Uhr (Halle 18) zu Jobperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege, am 29. Mai um 12:00 Uhr (Halle 15) zu den Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK sowie am 29. Mai um 14:00 Uhr (Halle 15) zum Thema Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Darüber hinaus wird das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege am 28. Mai von 8 - 16 Uhr am Stand der APZ-MKK präsent sein und über Ausbildungsmodalitäten und Jobperspektiven in der Altenpflege informieren.

17Mai2019

Neuer Einrichtungsbeirat im Seniorenzentrum Biebergemünd

Pflegedienstleiterin Liane Geis gratuliert zur Wahl und freut sich auf Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Adelgunde Schmidt, Erna Buchhold, Elli Hof, Veronika Rabanus, Liane Geis, Friedrich Schien
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 17.05.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd haben einen neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung einer Ehrenamtlichen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Ehrenamtliche Veronika Rabanus zur Vorsitzenden und Elli Hof zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Erna Buchhold, Friedrich Schien und Adelgunde Schmidt. Die Pflegedienstleiterin Liane Geis gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Rabanus, die bereits seit 2015 das Seniorenzentrum mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Einrichtungsbeirat unterstützt.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Pflege und der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Das Seniorenzentrum Biebergemünd ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

16Mai2019

„Die tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung“

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei ihren Pflegekräften

Bei den Kaffeenachmittagen wurden die Hauswirtschaftskräfte von Mitarbeitern aus der Verwaltung und der Unternehmensleitung unterstützt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 16.05.2019
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben den internationalen Tag der Pflege zum Anlass genommen, um sich beim Pflegepersonal zu bedanken und auf die aktuelle Situation in der Pflege aufmerksam zu machen. Als kleines Dankeschön erhielten die Pflegekräfte von der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat jeweils eine Packung Schokoladen-Pralinen. Dazu fanden in allen zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises kostenfreie Kaffeenachmittage statt. Bewohner, Angehörige und interessierte Gäste nutzten diese, um bei Kaffee und Kuchen mit dem Pflegepersonal ins Gespräch zu kommen und sich über den Pflegealltag auszutauschen. Viele Bewohner äußerten sich dabei anerkennend über den Einsatz der Pflegekräfte. „Trotz der vielen Arbeit, haben sie immer ein offenes Ohr und ein Lächeln für uns.“, lobte eine Bewohnerin das Pflegepersonal in ihrer Einrichtung. Eine Angehörige bestätigte dies: „Schon wenn man die Einrichtung betritt, wird man freundlich begrüßt und es ist immer ein Ansprechpartner da.“

Bedient wurden die Gäste bei den Kaffeenachmittagen nicht nur von Hauswirtschaftskräften, sondern auch von Mitarbeitern anderer Bereiche – wie der Verwaltung, der Unternehmensleitung und des Betriebsrats. Unterstützt wurde die kreisweite Aktion auch durch die Firma procuratio, die den Kuchen für die Kaffeenachmittage gespendet hat. Geschäftsführer Dieter Bien betonte bei seinem Besuch im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift Hanau die gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs und erklärte: Die Pflege ist ein Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems und wir danken den Kolleginnen und Kollegen in der Betreuung, Pflege und Versorgung für ihren fortwährenden Einsatz für die Bewohner.“ Bien freute sich über die große Resonanz und die positiven Rückmeldungen „sowohl seitens der Mitarbeiter, als auch durch die Bewohner und Gäste“ – diese hätten die Aktion bestätigt. So waren die Kaffeenachmittage aller Einrichtungen durch die vorherige Ankündigung in der Presse gut besucht.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmer, hatte im Vorfeld des internationalen Tages der Pflege, ihren Dank gegenüber den Pflegekräften ausgesprochen und weitere Reformen in diesem Bereich gefordert. „Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Alten und Kranken umgeht – und mit denen, die für die Pflege dieser Menschen Sorge tragen“, erklärte Simmler. Die Erste Kreisbeigeordnete ist zuständig für die Seniorenpolitik im Kreis und zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des MKK. Angesichts der steigenden Zahl der zu Pflegenden könne es nicht sein, dass Pflegekräfte oftmals um die Anerkennung in der Gesellschaft ringen müssen. „Der Internationale Tag der Pflege sollte uns daran erinnern, dass Pflegekräfte unsere besondere Anerkennung verdienen“, so Simmler. Diese Anerkennung dürfe sich aber nicht nur auf schöne Sonntagsreden beschränken, sondern müsse ganz konkret mit Leben gefüllt werden.

So fordert Simmler die Verbesserung der Situation für die Pflegenden im häuslichen und stationären Bereich, der Arbeitsbedingungen der Pflegenden und die Zahlung von fairen und angemessenen Löhnen. Daneben sei es ein wissenschaftlich erarbeiteter Personalbemessungsschlüssel notwendig, um genau festlegen zu können, wie viele Pflegekräfte benötigt werden. Und auch der Bürokratieabbau müsse laut Simmler intensiver voranschreiten, damit Pflegekräfte mehr Zeit für die Pflege haben und nicht durch unnötige Verwaltungstätigkeiten belastet werden. Dabei kommt auch der Digitalisierung eine wichtige Rolle zu. So können Digitalisierungsmaßnahmen dazu beitragen, die Abläufe in der stationären Altenpflege zu optimieren und den Alltag pflegebedürftiger Menschen zu erleichtern. Simmler: „Wir müssen allerdings darauf achten, dass mögliche Zeiteinsparungen auch tatsächlich den Pflegekräften und den Pflegebedürftigen zugutekommen und nicht für Einsparungen bei den Kostenträgern missbraucht werden.“

14Mai2019

Die skandinavische Kultur in Klang und Bildern

Stadtteilzentrum an der Kinzig eröffnet Ausstellung mit Konzert

Die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel führte durch die Ausstellung und begeisterte mit ihrem Gesang.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 14.05.2019
Im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau sind aktuell Scherenschnitte der dänischen Künstlerin und Schriftstellerin Ettie Wrangel zu sehen. Wrangel behandelt in ihren Scherenschnitten vorwiegend Themen der skandinavischen Natur und der nordischen Mythologie – naturalistisch sowie non figurativ. Über Jahrzehnte hat sie die unterschiedlichen Facetten der Psaligrafie (Scherenschnittkunst) ausgeübt und mit diversen Techniken, vorwiegend mit handgemachtem Papier und Aquarellen, gearbeitet. Mit zahlreichen Ausstellungen in Dänemark und Deutschland ist Wrangel eine bedeutende Künstlerin in der dänischen Scherenschnittszene. Ihre Kunst hat sich von der traditionellen Silhouette, über Collagen bis zu Scherenschnitten mit Aquarelltechnik entwickelt.

„Seit 1974 bin ich eine fleißige Benutzerin von Papier und Schere. Nachdem ich mich innerhalb der letzten Jahre mit allen Varianten des Scherenschnittes auseinandergesetzt habe, arbeite ich nun vorwiegend mit der reinen schwarz/weißen Silhouette-Technik, jedoch vor farbigem Hintergrund“ erklärte Wrangel, im Vorfeld der Ausstellung. „So kann ich am besten meine Eindrücke von der Natur sowie von der nordischen Mythologie einfangen und bearbeiten“. Zur Eröffnung der Ausstellung, fand im Stadtteilzentrum an der Kinzig eine Vernissage statt. Neben zahlreichen Bewohnern, Angehörigen und kunstinteressierten Gästen, war auch die Tochter der Künstlerin gekommen – die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel.

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, führte Anne Mette Wrangel durch die Ausstellung und sprach über die Kunst ihrer inzwischen 89- jährigen Mutter. Ettie Wrangel hat sich die Kunst der Psaligrafie selbst beigebracht. Ihre erste Ausstellung war im Jahr 1975. Danach folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 1978 hat Wrangel Illustrationen zum Kinderbuch „Als Oma schwarz wie ein Schornsteinfeger wurde“ gemacht. 1982 hatte sie ihr Debüt als Schriftstellerin und schrieb mehrere Bücher, darunter „Das Geheimnis des Nerthussteins“. Auch wenn Wrangel nicht persönlich an der Vernissage teilnehmen konnte, ließ ihre Tochter sie per Videotelefonie an der Führung teilhaben. So bekamen die Gäste der Vernissage die Möglichkeit, der Künstlerin ihre Eindrücke von den Bildern mitzuteilen.

Anschließend folgte der musikalische Teil der Vernissage. Begleitet von Stephan Herget am Klavier begeisterte Anne Mette Wrangel die Gäste mit ihrem wundervollen Gesang und gab drei Lieder des norwegischen Komponisten Edvard Grieg zum Besten. Das bekannte Lied „Ich liebe dich“ rührte einige der Gäste sogar zu Tränen. „Das war Gänsehaut pur“, sagte Einrichtungsleiterin Knodel zum Schluss der Vernissage und bedankte sich ganz herzlich bei Anne Mette Wrangel. Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren statt und kann im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

10Mai2019

81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Impfungen

Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich am Projekt „Deckel drauf“

Mehr als 81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Schutzimpfungen: Die Projektleiter (von links) Rainer Haselberger und Alfred James freuen sich über den Erfolg der Sammel-Aktion.
Gesamtunternehmen - Freitag, 10.05.2019
Seit September letzten Jahres beteiligen sich die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) am Projekt „Deckel drauf“ des Rotary Club International und leisten damit einen wertvollen Beitrag im weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung. Durch die Sammlung von Getränkedeckeln aus Kunststoff und dem anschließenden Verkauf an Recycling-Unternehmen, werden im Rahmen des Projekts, Polio-Schutzimpfungen in Entwicklungsländern finanziert. Unter dem Motto „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“, wurden dazu Sammelbehälter in den Eingangsbereichen der zwölf Pflegeeinrichtungen und der Unternehmenszentrale bereitgestellt. Daneben wurden die Mitarbeiter, Bewohner und auch Besucher über die Sammel-Aktion informiert. So bestehen die Kunststoffdeckel, die sich auf Getränkeflaschen und auf Milch- oder Saftkartons befinden, aus Polypropylen oder Polyethylen – und damit aus hochwertigen und recyclingfähigen Kunststoffen, die bares Geld wert sind. Ein einzelner Deckel wiegt etwa 2 Gramm. 500 Deckel oder 1 Kilogramm der wertvollen Kunststoffe, entsprechen dem Wert einer Impfdosis gegen Polio.

Die Projektleiter Alfred James und Rainer Haselberger präsentierten nun das Ergebnis der Sammel-Aktion und standen dabei neben einem regelrechten Berg von Kunststoffdeckeln. So erklärte James: „Die Resonanz auf das Projekt war erstaunlich. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen und mussten immer wieder in die Einrichtungen fahren, um die vollen Behälter zu leeren“. Auch Haselberger zeigte sich erfreut: „Es sind mehr als 81.650 Kunststoffdeckel gesammelt worden. Das ist genug für 163 Polio-Schutzimpfungen!“ Während Poliomyelitis, kurz Polio oder auch Kinderlähmung genannt, dank konsequenter Impfungen, in Europa als ausgerottet gilt, ist die Viruserkrankung in vielen Entwicklungsländern nach wie vor verbreitet. An der hoch ansteckenden Krankheit, erkranken vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene. Das Virus verursacht Lähmungserscheinungen und Invalidisierungen, zudem kann die Infektion Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz erreicht werden. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.deckel-drauf-ev.de

30Apr2019

Psychische Belastungen und andere Gefahren im Arbeitsalltag

Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren

(Von links) Der Beauftragte für betriebliche Gesundheitsförderung Alfred James, der Geschäftsbereichsleiter Immobilien Stefan Sorber und Geschäftsführer Dieter Bien bedanken sich bei der Diplom-Psychologin Karena Benkert für ihren interessanten Vortrag mit einem Präsent.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 30.04.2019
Bei der 10. Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, stand diesmal das Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ im Mittelpunkt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Geschäftsführer Dieter Bien, der in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für das Unternehmen einging: „Die Arbeitssicherheit und die betriebliche Gesundheitsförderung haben einen ganz besonderen Stellenwert in unserem Unternehmen. Daher bauen wir das Angebot in diesen Bereichen stetig aus.“ Dem schloss sich auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit Stefan Sorber an, der über die aktuellen Geschehnisse im Hinblick auf die Arbeitssicherheit im Unternehmen berichtete und Lösungswege für noch bestehende Probleme aufzeigte.

In ihrem Fachvortrag zum Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ referierte die Diplom-Psychologin und Senior-Beraterin für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Karena Benkert, über die Auswirkungen von beruflichem Stress auf die Psyche. Dabei ging sie auf die Möglichkeiten der Erfassung und Bewertung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ein und stellte auf anschauliche Weise dar, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken. Neben der Erfassung und Vermeidung belastender Faktoren, sind dabei geeignete Bewältigungsstrategien von entscheidender Bedeutung. Schließlich lassen sich belastende Situationen gerade im Pflegealltag nicht einfach abstellen. Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmer Fragen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung in ihren Bereichen.

30Apr2019

Hasenfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Bewohner singen und feiern bei sommerlichem Wetter

(Von links) Regina Pucher und Sigrid Castellanos (oben) bereiten sich mit den Bewohnerinnen Ottilie Ditzel und Ilse Gärtner auf den Eierlauf vor.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 30.04.2019
Nur wenige Tage nach Ostern wurde im Kreisruheheim das Hasenfest gefeiert. Ein gewisser Zusammenhang mit dem Osterfest wurde dabei nicht bestritten, zumal neben Hasen und Blumen auch viele bunte Eier die Tische als Dekoration schmückten. Nach der Eröffnung durch die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, reichten die ehrenamtlich engagierten Damen um Erika Schmehle, Kaffee und Kuchen an die Bewohner. Dann startete der erste Programmpunkt. Die soziale Betreuungskraft Uwe Frühm spielte Gitarre und sang das Lied „Ein Jäger längst dem Weiher ging“, das davon handelt, dass ein Jäger sich vor einem Hasen fürchtet und davonläuft. Die Festteilnehmer sangen den Refrain mit, der mit jeder Wiederholung schneller wurde, was es immer schwerer machte mitzusingen und schließlich im großen Amüsement aller Teilnehmer gipfelte. Nach einigen weiteren Frühlingsliedern zum Mitsingen hörten die Bewohner aufmerksam dem Märchen „Der Hase und der Igel“ zu. Anschließend verlagerte sich das Fest nach draußen, denn zum einen herrschte wunderbar warmes Wetter, zum anderen fand dort der nächste Programmpunkt statt. Es gab einen Eierlauf, zunächst als Wettkampf zwischen Betreuungskräften und Ehrenamtskräften, danach waren die Bewohner dran. Dabei zeigte sich, dass Eierlauf auch im Rollstuhl richtig viel Spaß macht. Danach sangen die Ehrenamtsdamen zusammen mit einigen Bewohnern spontan alte Schlager, was Uwe Frühm dazu veranlasste, seine Gitarre wieder auszupacken und sie zu begleiten. Andere Bewohner unterhielten sich bei einem Gläschen Wein. So wurde bis in den Abend hinein fröhlich gefeiert und gelacht.

25Apr2019

Neuer Einrichtungsbeirat in der Seniorendependance Neuberg

Einrichtungsleiter Mandt gratuliert zur Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Hellmut Schwanz, Erika Ackermann, Heike Haase, Hedwig Baldy-Kressel und Michael Mandt
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.04.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance in Neuberg haben ihren neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung nahestehenden Personen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Bewohnerin Hedwig Baldy-Kressel zur Vorsitzenden und die Ehrenamtliche Erika Ackermann zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weiteres Mitglied ist der Bewohner Hellmut Schwanz. Einrichtungsleiter Michael Mandt gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Ackermann, die jetzt ihre dritte Amtszeit startet.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Die Senioren-Dependance Neuberg ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

25Apr2019

Altenzentrum Rodenbach erhält Verstärkung

Petra Dietrich als neue Pflegedienstleiterin begrüßt

Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Pflegedienstleiterin Petra Dietrich, Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 25.04.2019
Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, begrüßte die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Rodenbach, Myriam Dehne, die neue Pflegedienstleiterin Petra Dietrich. Als Willkommensgruß überreichte ihr Dehne einen Blumenstrauß und erklärte: „Ich freue mich, dass wir mit Ihnen eine kompetente und erfahrene Kollegin zur Verstärkung unseres Teams gewinnen konnten.“ Anschließend stellte sich Dietrich kurz vor und ging auf ihre zukünftigen Aufgaben ein. „Ich verstehe den Beruf der Pflegedienstleitung als Dienstleistung für die Bewohner“, sagte Dietrich und fügte hinzu: „Mein Ziel ist es, den Bewohnern ein selbstbestimmtes, aktives und zufriedenes Leben mit guter Pflege und Betreuung zu ermöglichen.“ Dazu seien klare Strukturen, eine zugewandte Kommunikation und die Förderung der fachlichen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter notwendig.

16Apr2019

Den Alltag pflegebedürftiger Menschen erleichtern

Masterarbeit behandelt Digitalisierungsmaßnahmen in der Altenpflege

Geschäftsführer Dieter Bien, der künftige Datenschutzbeauftragte Nils Kornherr und die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler
Gesamtunternehmen - Dienstag, 16.04.2019
Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, gratulierte die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, Nils Kornherr zur Veröffentlichung seiner Masterarbeit im Studiengang Public Health. Am Beispiel des Altenzentrums Rodenbach, untersucht Kornherr darin, wie Digitalisierungsmaßnahmen dazu beitragen können, die Abläufe in der stationären Altenpflege zu optimieren und den Alltag pflegebedürftiger Menschen zu erleichtern. Simmler betonte, dass Digitalisierung nicht nur ein leeres Schlagwort ist: „Herr Kornherr stellt in seiner Masterarbeit dar, welche Bereiche durch den Einsatz innovativer Technologien profitieren können“. Dabei geht es sowohl um die Optimierung von Arbeitsabläufen, als auch um praktische Maßnahmen, die den pflegebedürftigen Menschen direkt zugutekommen. So kann eine Sprachsteuerung von Geräten, wie beispielsweise eines Fernsehers oder eines Telefons, gerade für körperlich eingeschränkte Menschen, einen deutlichen Zugewinn an Selbstständigkeit bedeuten. Aber auch die Pflegefachkräfte können durch die bessere Vernetzung und die Nutzung digitaler Hilfsmittel profitieren. So werden im Bereich der Dokumentation aktuell noch viele Informationen handschriftlich aufgenommen, die anschließend wieder in den Computer eingetippt werden müssen. „Durch den Einsatz mobiler Endgeräte und der entsprechenden Software kann viel Zeit eingespart werden“, erklärte Bien und betonte: „Bei der Umsetzung jeder Digitalisierungsmaßnahme, muss das Wohl der uns anvertrauten Menschen stehen“. Darüber hinaus spielen auch rechtliche Fragestellungen eine wichtige Rolle, beim Einsatz digitaler Technologien - wie die Beachtung der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Auch diese Themen behandelt die Masterarbeit von Nils Kornherr, der ab 1. Juni eine Stelle als Referent für Digitalisierung und Datenschutzbeauftragter bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises antreten wird.

15Apr2019

Den Wind in den Haaren spüren

Mit der Rikscha durch den Schlossgarten

Die Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos nimmt einen Besucher der Gesundheitsmesse Hanau auf eine kleine Tour durch den blühenden Hanauer Schlossgarten mit.
Gesamtunternehmen - Montag, 15.04.2019
Zahlreiche Besucher der Gesundheitsmesse Hanau, nahmen das Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises an und ließen sich am Sonntag auf eine Tour durch den blühenden und grünenden Schlossgarten mitnehmen. „Es ist einfach herrlich, mit der warmen Sonne im Gesicht den Park an sich vorbeiziehen zu lassen“, resümierte eine Messebesucherin nach einer kurzen Testfahrt mit der Rikscha. Auch die Ehrenamtskoordinatorin der Alten- und Pflegezentren, Agnes Boos sprach von einem „wirklich sehr besonderen Erlebnis“ und informierte über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements, so beispielsweise auch als Rikscha-Fahrer/in. Durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung sowie die Sparkasse Hanau, ist es dem Unternehmen gelungen, eine Rikscha für Bewohner-Ausflüge anzuschaffen. Die Rikscha wird zukünftig im Wohnstift und im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau im Einsatz sein.

„Mit Hilfe unserer Sponsoren, haben wir ein wirklich außergewöhnliches Angebot für unsere Bewohner geschaffen“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien. Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen, aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Ein besonderes Highlight sind dabei natürlich Touren durch den Schlossgarten, wo aktuell alles blüht und grünt. Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner“, hatte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Auch die Sozialbetriebe in Köln haben positive Erfahrungen mit dem Angebot von Rikscha-Fahren für Senioren gemacht. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. Kontakt: Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos (Telefon: 0163-9774392 / E-Mail: agnes.boos@apz-mkk.de).

15Apr2019

Kinder und Senioren färben Ostereier im Wohnstift Hanau

Aktion der Stadtteilkonferenz Nordwest: Ostereierfärben im Wohnstift Hanau
Wohnstift Hanau - Montag, 15.04.2019
Mehr als 30 Kinder von der Kindertagesstätte Nordwest und der Erich-Kästner-Schule waren zu Gast im Wohnstift Hanau. Dort färbten sie zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnstifts über 100 Ostereier und bemalten diese anschließend. Sowohl die Kinder als auch die Seniorinnen und Senioren hatten viel Spaß dabei. Besonders schön war es, dass es zu einem regen und fröhlichen Austausch zwischen den Generationen kam. Bei dem gemeinsamen Ostereierfärben handelte es sich um eine Aktion der Stadtteilkonferenz Nordwest, wo die Idee dazu geboren wurde. Der Ortsbeirat Nordwest unterstützte die Aktion und übernahm die Kosten für die Eier, Süßigkeiten und Materialien. Mitglieder des Ortsbeirats, des Seniorenbeirats sowie weitere Teilnehmer der Stadtteilkonferenz wohnten der Aktion im Wohnstift bei.

11Apr2019

„Mit Hilfe unserer Sponsoren ein tolles Angebot geschaffen“

Erste Kreisbeigeordnete Simmler stellt Rikscha für Bewohner-Ausflüge vor

Geschäftsführer Dieter Bien (links) und die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler stellen gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dr. Ingo Wiedemeier (zweiter von rechts) die neue Rikscha für Bewohner-Ausflüge vor.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 11.04.2019
Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, hat die Aufsichtsratsvorsitzende, Susanne Simmler, die neue Rikscha für Bewohnerausflüge vorgestellt und sich bei den anwesenden Sponsoren bedankt. „Durch die Unterstützung unserer Sponsoren, haben wir ein tolles Angebot für die Bewohner des Wohnstifts und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau geschaffen“. Daneben äußerte Simmler die Hoffnung, das Angebot bald auch auf andere Pflegeeinrichtungen des Kreises auszuweiten und erklärte: „Ich bin mir sicher, dass sich noch viele Sponsoren für ein so besonderes Projekt finden“. Gerade Unternehmen können mit der Unterstützung dieses Angebots, ihr soziales Profil zeigen und sich für die älteren Mitbürger in ihrer Region engagieren.

Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu machen. Ein besonderes Highlight sind dabei Touren durch den Schlossgarten in Hanau, wo aktuell alles blüht und grünt. Davon können sich an diesem Wochenende auch die Besucher der Gesundheitsmesse Hanau überzeugen. „Am Sonntag laden wir Sie ein, auf dem Sitz der Rikscha Platz zu nehmen und sich auf eine kleine Tour durch den Schlossgarten mitnehmen zu lassen“, so Bien. Die Test-Fahren werden am Sonntag, dem 14. April von 14 bis 17:00 Uhr angeboten und starten im Eingangsbereich des Congress Parks Hanau. Daneben wird die Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren informieren, so beispielsweise als Rikscha-Fahrer/in.

Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner“, hatte Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Auch die Sozialbetriebe in Köln haben positive Erfahrungen mit dem Angebot von Rikscha-Fahren für Senioren gemacht. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. So konnten für die Finanzierung der speziell an die Bedürfnisse der Senioren angepassten Rikscha schon nach kurzer Zeit vier Sponsoren gewonnen werden, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen, procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung GmbH sowie die Sparkasse Hanau.

Weitere Informationen:
Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos
Telefon 0163.977 439 2
E-Mail agnes.boos@apz-mkk.de

09Apr2019

Im Arbeitsalltag ein Zeichen für den Klimaschutz setzen

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erhalten Klimaretter-Award

Die Preisträger/innen des Klimaretter-Awards 2019 in der Kategorie Unternehmen (von links): Rainer Haselberger und Alfred James (Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises), Dr. Albrecht Bender, (Universitätsklinikum Erlangen), Harald Spatz (Röchling Medical), Stefanie Hertlein und Markus Loh (Stiftung viamedica) sowie Ute Küppers, (Städtisches Klinikum Solingen).
Gesamtunternehmen - Dienstag, 09.04.2019
Im Rahmen des ersten „Klimaretter-Tages“ am 4. April, wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit dem Klimaretter-Award 2019 in der Kategorie Unternehmen der Stiftung viamedica ausgezeichnet. Mit dem Preis wird das Unternehmen für die Teilnahme am Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ und für seinen Einsatz im Bereich des Klimaschutzes gewürdigt. Der Klimaretter-Tag ist Teil des von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums geförderten Projekts „Klimaretter – Lebensretter“, das mit einer Bündelung einfacher Maßnahmen zu einer deutlichen Einsparung von CO2-Emissionen beitragen will. Treppe statt Aufzug, mit dem Fahrrad zur Arbeit, unnötige Beleuchtung und Geräte-Standby vermeiden – Mit der Umsetzung einfacher Klimaschutzaktionen kann sich jedes Unternehmen am Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung viamedica beteiligen. Insgesamt konnten so allein die teilnehmenden Beschäftigten im Gesundheitswesen nach einem Jahr Projektlaufzeit schon rund 40.000 kg CO2 einsparen.

Die Unternehmen, die im Rahmen des Projekts am meisten CO2 gespart haben, durften sich jetzt über die Auszeichnung zum besten Klimaretter freuen. Für die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, nahmen der Koordinator Arbeitsschutz und Betriebliches Gesundheitsmanagement, Alfred James und der Projektbeauftragte Facility-Management, Rainer Haselberger, den Preis entgegen. Die Entscheidung, beim Projekt mitzumachen, fiel laut Haselberger leicht: „Das Klimaretter-Tool vermittelt auf spielerische Weise, wie sich das eigene Verhalten auf das Klima auswirkt und wie man schon mit einfachen Maßnahmen CO2 einsparen kann.“ Die Umsetzung des Klimaretter-Projekts ist mit wenig Aufwand verbunden - weder Investitionen noch zeitlicher Mehraufwand sind dafür nötig. Nach der Registrierung im Klimaretter-Tool unter www.klimaretter-lebensretter.de können die Beschäftigten Klimaschutzaktivitäten auswählen, diese umsetzen und dabei CO2 einsparen. „Mit unserer Teilnahme können wir gemeinsam das Klima entlasten und unsere Beschäftigten für das wichtige Thema Klimaschutz sensibilisieren“, betonte auch James.

Zum bundesweiten Aktionstag aufgerufen hat die von Arzt und Umweltpreisträger Prof. Dr. Franz Daschner gegründete Stiftung viamedica im Rahmen ihres von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums geförderten Projekts „Klimaretter – Lebensretter“. „Mit dem Klimaretter-Tag bündeln wir die vielfältigen Aktionen der aktiven Einrichtungen für den Klimaschutz und schaffen dafür die nötige Aufmerksamkeit“, erklärte Markus Loh, Projektleiter bei viamedica. Parallel zu den Aktionstagen in den teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen fand am Universitätsklinikum Erlangen die zentrale Veranstaltung mit der Preisverleihung statt. Das Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Bislang wurden – ohne Kosten und mit einfachen Klimaschutzmaßnahmen wie Leitungswasser trinken oder Standby vermeiden – schon über 40.000 kg CO2 vermieden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter projekt.klimaretter-lebensretter.de

04Apr2019

Examensfeier am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege

Institutsleiterin Monika Bernd gratuliert 11 Altenpflegehelferinnen zum Examen

Carmen Jackel (AQA), Michael Flemming (DRK Maintal), Matthias Riedisser (KCA Arbeitsvermittlung), Daniel Wess (KCA), Regina Garrett (Projektbetreuung AQA), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende APZ), Yasmina Marschall (Klassenleiterin AFI)und Monika Bernd (Institutsleiterin GB Ausbildung AFI) gratulieren den Absolventinnen: Barbara Bartkowiak-Kühnau aus Hasselroth, Ilona Celik aus Maintal, Silvija Dubinske aus Bruchköbel, Ilona Handane Balazs aus Hanau, Natalie Harsch aus Hanau, Oliver Steffen Sven Jung aus Jossgrund, Tuba Kaya aus Rodenbach, Yuliya Peneva aus Hanau, Michelle, Schultheis aus Hanau, Mona Seifikar aus Schlüchtern und Diana Torres-Eurich aus Hanau.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 04.04.2019
Im Rahmen einer Feierstunde in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, erhielten 11 Teilnehmerinnen des Altenpflegehilfekurses in Teilzeit 2017-2019 ihre Zeugnisse. Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe wird seit 2005 im Auftrag des KCA in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege durchgeführt und ermöglicht es auch denjenigen Personen, sich beruflich zu qualifizieren, für die eine reguläre Vollzeitausbildung nicht in Frage kommt. Zu Beginn der Feier begrüßte die Institutsleiterin des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege, Monika Bernd, die Schüler, Gäste und Dozenten und freute sich, dass alle 11 Teilnehmerinnen die theoretischen und praktischen Prüfungen erfolgreich bestanden haben: „Mit Ihnen verlassen elf frisch gebackene Altenpflegehelferinnen das Aus- und Fortbildungsinstitut.“ Auch die die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt, gratulierte den Absolventinnen und wünschte ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute. Der Teilzeit-Kurs begann am 2. Oktober 2017 und endete am 28. März 2019 mit dem Erhalt der Examen. Im theoretischen Teil der Ausbildung mit mindestens 700 Stunden Unterricht wurde das theoretische und fachpraktische Wissen für die Tätigkeit vermittelt. Daneben wurde die theoretische Ausbildung durch einen praktischen Teil mit einem Stundenumfang von mindestens 900 Stunden in der stationären und in der ambulanten Pflege vertieft. Flankierende individuelle Betreuung erhielten die Teilnehmer in dieser Zeit durch die Projektbetreuung der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA).Von den Absolventinnen haben bereits zwei einen Arbeitsvertrag, vier haben die Zusage für einen Arbeitsvertrag und fünf befinden sich im Bewerbungsverfahren.

04Apr2019

Ein Defibrillator für das Wohnstift Hanau

Taubengarten-Apotheke spendet Gerät für medizinische Notfälle

Stephan Hemberger (links) und Alexander Wick (rechts) bei der Übergabe des gespendeten Defibrillators
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 04.04.2019
Das Wohnstift Hanau ist nun noch besser gerüstet, um in medizinischen Notfällen lebensrettende Maßnahmen ergreifen zu können. Grund dafür ist ein Defibrillator, der von der Taubengarten-Apotheke in Gelnhausen der Pflegeeinrichtung gespendet wurde. „Wir hoffen alle, dass das Gerät nie zum Einsatz kommen muss. Aber im Notfall könnten wir mit dem Defibrillator, der nicht größer als ein Schuhkarton ist, noch besser reagieren, “ so Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau. Der Defibrillator, an den Elektroden angeschlossen sind, misst die Herzströme des Patienten und im Falle von Herzflimmern setzt das Gerät Elektroschocks ab. Das vollautomatische Gerät gibt dem Ersthelfer über eine Sprachfunktion und Piktogramme genaue Anweisungen, was im Notfall zu tun ist. Beispielsweise erkennt der Defibrillator, ob die Herzdruckmassage nötig ist und ob sie im richtigen Rhythmus durchgeführt wird. Den Takt hierzu gibt das Gerät, ähnlich wie ein Metronom, vor. Stephan Hemberger traf bei der Suche nach einem Spender für das im besten Fall lebensrettende Gerät bei Alexander Wick, Apotheker und Inhaber der Taubengarten-Apotheke, auf offene Ohren. „Ich war von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines Defibrillators für eine öffentliche Einrichtung wie das Wohnstift, in dem 255 Seniorinnen und Senioren leben und die täglich von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gepflegt, versorgt und betreut sowie von Angehörigen besucht werden, sofort überzeugt“ so Alexander Wick bei der Übergabe des Defibrillators an Stephan Hemberger. Dieser bedankte sich herzlich für die großzügige Spende.

03Apr2019

Frühlingsfest im Seniorenzentrum Gründau

Bewohnerinnen tanzen zu Schlagermusik in den Frühling

Rosemarie Knutzen (links) tanzt mit einer Bewohnerin
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 03.04.2019
Der einmal monatlich stattfindende Tanztee im Seniorenzentrum Gründau, stand dieses Mal unter dem Motto „Tanz in den Frühling“. Mehr als 25 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums und aus dem Betreuten Wohnen, waren der Einladung gefolgt und tanzten zu Schlagermusik von Roger Whittaker, Vicky Leandros bis zu Freddy Quinn – und auch griechischer Sirtaki wurde getanzt. Rollstuhlfahrer wurden dabei ebenso in das Geschehen einbezogen, wie die Bewohner, die sich nicht mehr so sicher auf den Beinen fühlen. So wurde ausgiebig geschunkelt, gesungen und geklatscht – wobei auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Bei Kaffee, Tee und Gebäck genossen die Gäste des Tanztees den geselligen Austausch in frühlingshafter Atmosphäre. In der Halbzeit amüsierten sich die Gäste dann mit Glückskeksen und den lustigen Sprüchen aus diesen. Der Tanztee findet einmal im Monat statt und wird von der Ehrenamtlichen Rosemarie Knutzen, der Fachkraft für soziale Betreuung Simone Schuhmacher und der Betreuungskraft Kerstin Schreiter organisiert. Unterstützt werden sie dabei durch die Hauswirtschaft, die dieses Mal auch für die festliche Frühlings-Deko gesorgt hat.

03Apr2019

Buntes Programm beim Tulpenfest im Wohnstift Hanau

Bewohner freuen sich über Blumenpräsent

Petra Bien, Jana Vlaoski, Hedwig Kreisler bei der Übergabe der Tulpen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 03.04.2019
Passend zu den ersten wärmenden Frühlingstagen fand im Wohnstift ein Tulpenfest statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses erfreuten sich an einem abwechslungsreichen Programm und lobten auch die schöne Dekoration des Blauen Saals mit frischen Tulpen und frühlingshaft eingedeckten Tischen. Das Programm startete mit Harald Döll, besser bekannt als „Der singende Wirt“. Er unterhielt die Gäste mit altbekannten Schlagern, die zum Tanzen und Mitsingen einluden. Weiter ging es mit den Tanzmäusen der Concordia Kesselstadt 1867 e.V., die unter dem Motto „Tanz Ahoi“ ihr Können zeigten. Unter der Leitung von Sylvia Fischer traten die Mädchen und Jungen als Matrosinnen und Matrosen zu flotten Liedern und Hits rund um die Seefahrt auf und begeisterten mit schwungvollen Tänzen und akrobatischen Einlagen die Gäste.

Anschließend gab es viel Applaus für den humorvollen Auftritt von Jaques Oerter, bekannt als Komödiant und Nostalgieentertainer. Begleitet von Hans-Peter Lamb am Klavier unterhielt der mit Frack und Melone auftretende Künstler die Gäste bestens mit Otto-Reuter-Couplets. Zum Repertoire gehörten beispielsweise Lieder wie „Mit der Uhr in der Hand“ oder „Wie reizend sind die Frauen“.
Kulinarisch wurde das Fest durch einen leckeren Rüblikuchen zum Kaffee abgerundet. Moderiert wurde das Tulpenfest von Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der allen Aktiven für Ihr Engagement dankte. Als besondere Aufmerksamkeit des Hauses überreichten Petra Bien, Teamleiterin der Einzugsberatung und Praktikantin Jana Vlaoski vor Beginn des Festes jeder Bewohnerin und jedem Bewohner einen persönlichen Tulpengruß.

02Apr2019

Sozialausschuss besucht Seniorenzentrum Biebergemünd

Gemeinde stellt Finanzierung niederschwelliger Betreuungsangebote in Aussicht

Gemeinsame Sitzung des Sozialausschusses Biebergemünd, Bürgermeister Manfred Weber, Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Altenpflege Robert Steingrübner und Pflegedienstleitung Liane Geis.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 02.04.2019
Während eines Besuchs im Seniorenzentrum, informierten sich die Mitglieder des Sozialausschusses Biebergemünd und Bürgermeister Manfred Weber (parteilos) über die aktuelle Situation in der Pflegeeinrichtung und sprachen mit der Geschäfts- und Pflegedienstleitung über die Rahmenbedingungen in der Altenpflege. Zu Beginn der Zusammenkunft, bedankte sich die Ausschussvorsitzende Martina Glaab (SPD) für die Gelegenheit, einen Einblick in den Alltag einer Pflegeeinrichtung zu erhalten und erklärte: „Der Informationsaustausch mit der Geschäftsleitung und den Verantwortlichen der Einrichtung, ist für unser Gremium sehr wichtig.“ Daneben verwies Glaab auf einen Initiativantrag der SPD-Fraktion zur niederschwelligen Unterstützung der Arbeit im Seniorenzentrum.

Gemeinsam mit der Pflegedienstleitung der Einrichtung, Liane Geis, und dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege, Robert Steingrübner, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die Gäste und sprach sich ebenfalls für eine offene Kommunikation aus. So ging Bien gleich auf die Probleme in der Struktur- und Prozessqualität ein, von denen die Arbeit in der Einrichtung in den Jahren 2017 und 2018 geprägt war. Als einen Grund für die Probleme, nannte er den häufigen Wechsel in der Einrichtungs- und Pflegedienstleitung – so sei durch die Besetzung der Stelle der Pflegedienstleitung durch Frau Geis wieder etwas Ruhe ins Haus eingekehrt. In diesem Zusammenhang erklärte Bien: „Wir befinden uns auf einem guten Weg, auch wenn noch einiges an Arbeit vor uns liegt.“

Neben der Situation in der Einrichtung, sprach Bien über die aktuellen Rahmenbedingungen in der Altenpflege – insbesondere die Auswirkungen der Pflegesatzerhöhungen für die betroffenen Bewohner und Angehörigen. So sei die Pflegeversicherung, laut Bien, in den Kinderschuhen stecken geblieben: „Die Hauptlast in der Versorgung in einem Heim zahlt wieder der Bürger – trotz Pflegeversicherung. Deshalb ist die Anzahl der Sozialhilfeempfänger unter den Bewohnern seit Einführung der Pflegeversicherung auch wieder auf ca. 50 % angestiegen. Was die Menschen aber brauchen ist keine Teilkaskoversicherung, die sich nicht an Kostensteigerungen beteiligt, sondern einen begrenzten Eigenanteil – ähnlich wie in der Krankenversicherung.“ Eine Meinung die von den Ausschussmitgliedern geteilt wurde – so waren sich alle einig, dass sich der Bund stärker für die Belange der Pflege einsetzen muss.

Anschließend stellte Bürgermeister Weber, die Finanzierung eines niederschwelligen Angebots zur Unterstützung von Pflege und Betreuung in Aussicht und erklärte: „Wir als politische Gemeinde sind bereit, in Absprache mit dem Geschäftsführer und der Pflegedienstleitung, materielle Unterstützung an das Seniorenzentrum zu leisten, um die Betreuungssituation vor Ort zu verbessern.“ Zum Abschluss des gemeinsamen Gedankenaustausches, bedankte sich die Ausschussvorsitzende Martina Glaab, im Namen des Gremiums für die Gastfreundschaft und betonte: „Wir haben wichtige Informationen zu den Themen Pflege und Betreuung von Älteren sowie viele interessante Anregungen für unsere politische Arbeit mitnehmen können. Gerne nehmen wir das Angebot von Herrn Bien an, uns regelmäßig zum Gedankenaustausch zu treffen.“ Dem schlossen sich auch die anwesenden Fraktionsvorsitzenden an.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Berthold Schum, unterstrich dabei das „hohe Fachwissen und die deutschlandweit in Fachgremien erarbeitete Erfahrung Biens“ von der das Gremium profitieren kann. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Sebastien Buch, betonte, dass fraktionsübergreifend daran gearbeitet werden muss, um die betroffenen Menschen in Biebergemünd zu unterstützen und zeigte sich besorgt „in welch tiefem Ausmaß, emotionaler und finanzieller Art, die Angehörigen von einem Pflegefall in der Familie in Anspruch genommen werden.“ So stelle die Eigenbeteiligung von bis zu €1.900 monatlich „gewiss ein als existentiell wahrgenommenes Bedrohungsszenario für viele Angehörige dar.“ Der Fraktionsvorsitzende der FWG, Herbert Richter bedankte sich ebenfalls für das offene Gespräch, bei dem „auch Probleme des Seniorenheims angesprochen wurden“, und erklärte: „Die Anregung auch in Biebergemünd eine Tagespflege über einen freien Träger zu organisieren, werden wir als weiteren Punkt, mit in unsere zukünftige politische Arbeit aufnehmen.“

28Mär2019

Neue Mitarbeiter für die Versorgung der Bewohner

Fünf Neueinstellungen für das Altenzentrum Rodenbach

Unser Bild zeigt die Neuen mit den Geschäftsbereichsleitern Robert Steingrübner und Monika Zimpel (Bild links), der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und Geschäftsführer Dieter Bien (Bild rechts).
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 28.03.2019
Im Rahmen des Tages der Mitarbeiter, der bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, der Vorstellung und dem Kennenlernen der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dient, wurden für das Altenzentrum Rodenbach fünf neue Kolleginnen und Kollegen willkommen geheißen. Es waren dies Michelle Eisel, Petra Schmid, Petra Sabine Dietrich, Lisa- Sophie Münz und Patrick Schäffer. Begrüßt wurden die neuen durch Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe und Personal, Robert Steingrübner und Monika Zimpel.

Michelle Eisel aus Rodenbach fungiert zukünftig als Pfleghelferin. Die Pflegehelferin unterstützt die Pflegefachkräfte bei der Umsetzung der Maßnahmen, die sich in den Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen der anvertrauten Bewohner und Bewohnerinnen vollziehen. Zu den Pflegefachkräften gehört zukünftig auch Patrick Schäffer aus Glattbach, der zugleich auch den Wohnbereich 1 im Altenzentrum Rodenbach leitet. Petra Sabine Dietrich aus Freigericht übernimmt die Funktion der QM-Beauftragten und fungiert kommissarisch auch als Pflegedienstleiterin. Sie verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit über einen großen Erfahrungsschatz. Mit Petra Schmid aus Alzenau wurde beim Tag der Mitarbeiter auch eine neue Betreuungskraft vorgestellt. Laut Gesetz hat die Betreuungskraft die Aufgabe, durch individuelle Zuwendung und höhere Wertschätzung den älteren Menschen mehr Sicherheit und Orientierung zu geben.

Lisa Sophie Münz aus Bruchköbel schließlich komplettiert das Team der Dozenten des Aus- und Fortbildungsinstituts Altenpflege, das ebenfalls in den Räumen des Altenzentrums Rodenbach angesiedelt ist. Mit ihr haben die zukünftigen Pflegekräfte während ihrer Ausbildung eine ausgewiesene Fachkraft vor sich.

28Mär2019

Nathalie Bauscher für 20-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt

Neue Pflegefachkräfte für die Versorgung der Bewohner

Unser Bild zeigt (untere Reihe von links) Monika Zimpel, Astrid Bergmann-Hartl, Petra Hoffmann, Tanja Schieweg, Nathalie Bauscher, Dieter Bien sowie (hintere Reihe von links) Robert Steingrübner, Heike Peters, Daniel Pfeifer, Meike Maurer, Belinda Schmidt und Rabia Bicen
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 28.03.2019
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besondere Auszeichnung erfahren und neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt und vorgestellt werden. Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, die Geschäftsbereichsleiter Monika Zimpel (Personal) und Robert Steingrübner (Altenhilfe) sowie Heike Peters vom Qualitätsmanagement konnten beim Tag der Mitarbeiter zusammen mit den Einrichtungsleitern Daniel Pfeifer und Mario Pizzala eine besondere Auszeichnung für eine langjährige Tätigkeit im Kreisruheheim in Gelnhausen vornehmen.

Nathalie Bauscher arbeitet seit 20 als Hauswirtschafterin in den Alten- und Pflegezentren. Im wechselnden Einsatz ist sie dabei nicht nur im Kreisruheheim Gelnhausen aktiv, sondern kommt auch im Seniorenzentrum Steinau zum Einsatz. Mario Pizzala, früher Einrichtungsleiter im Kreisruheheim in Gelnhausen, lobte die gute und spannende, von Höhen und Tiefen geprägte Zusammenarbeit mit der Jubilarin. „Hohe Einsatzbereitschaft und großes Engagement zeichnen ihren beruflichen Lebensweg“, so Pizzala, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass Nathalie Bauscher eine solch positiv eingestellte Einstellung zum Beruf hat.

Dieter Bien, Belinda Schmidt und Daniel Pfeifer begrüßten auch neue Mitarbeiterinnen. Es sind dies die Pflegefachkräfte Rabia Bicen aus Wächtersbach für das Kreisruheheim und Tanja Schieweg aus Biebergemünd für das Seniorenzentrum. Ebenfalls im Team in Biebergemünd kommt in den nächsten Wochen und Monaten die Pflegefachkraft Astrid Bergmann-Hartl aus Braubach zum Einsatz. Sie gehört einem Pool von Mitarbeiterinnen an, die jeweils nach intensiver Einarbeit im Wechsel in verschiedenen Einrichtungen die Bewohnerinnen und Bewohner versorgen, wenn „Not an der Frau“ ist.

Die Bewohnerinnen und Bewohner in Biebergemünd können sich auch auf Meike Maurer freuen. Sie ist Fachkraft für soziale Betreuung und Ergotherapeutin, betreut aber auch Bewohnerinnen und Bewohner in den Dependancen in Ronneburg und in Neuberg. Betreuungskräfte sollen in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Lebensqualität von Bewohnern verbessern. Die Betreuungskräfte sollen die Bewohner nicht nur betreuen, sondern auch aktivieren. Die Unternehmensleitung gratulierte auch der Pflegefachkraft Petra Hoffmann für die erfolgreiche Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Derzeit ist sie stellvertretende Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum in Biebergemünd.

22Mär2019

Ehemalige Landräte gewähren Einblick in turbulente Zeiten

Wohnstift Hanau feiert 20 Jahre seit Rettung der Einrichtung durch den Kreis

Von links: Der Geschäftsführer Dieter Bien, der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, der Landrat a.D. Erich Pipa, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, der ehemalige Leiter der Heimaufsicht Gunter Crössmann und der Einrichtungsleiter Stephan Hemberger feiern das Jubiläum der Rettung des Wohnstifts.
Gesamtunternehmen - Freitag, 22.03.2019
Mit einer Jubiläumsfeier im Wohnstift Hanau, wurde an die Rettung der damals unter Zwangsverwaltung stehenden Pflegeeinrichtung durch den Main-Kinzig-Kreis erinnert. Am 3. März 1999 erwarb der Main-Kinzig-Kreis das Wohnstift in einem Zwangsversteigerungsverfahren am Amtsgericht Hanau, nachdem die Einrichtung zuvor mehrmals den Eigentümer gewechselt und zweimal Konkurs angemeldet hatte. Neben dem Kampf um die Rettung des Wohnstifts und der Erfolgsgeschichte des Wohnstifts seit der Übernahme durch den Kreis, standen die aktuellen Umbaumaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Einrichtung im Mittelpunkt der Feier. Nach einer musikalischen Eröffnung der Veranstaltung, begrüßte der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, die Gäste – darunter Zeitzeugen, Bewohner und Angehörige sowie interessierte Bürger. Anschließend gab die Aufsichtsratsvorsitzende und Erste Kreisbeigeordnete, Susanne Simmler, einen kurzen Einblick in die Geschichte des Wohnstifts und erklärte: „Die Übernahme des Wohnstifts bietet genug Stoff für einen Politthriller, war für die damaligen Bewohner und Mitarbeiter aber auch eine Zeit voller Sorge und Ungewissheit.“ Die Übernahme durch den Kreis zeige, so Simmler, was man erreichen kann, wenn der politische Wille da ist. Als Beispiel für das fortwährende Engagement des Kreises hob sie die Palliativ-Oase hervor, die seit ihrer Eröffnung großes Interesse hervorgerufen hat. Leider herrsche in Teilen der Politik jedoch weiter eine „Teilkasko-Mentalität“ vor.

Bevor es mit einer „bebilderten Zeitreise“ mit musikalischer Begleitung weiterging, sprachen die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin, Beate Funk, sowie die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt, über die Bedeutung des Wohnstifts für die Stadt – so stand seit der Übernahme durch den Kreis, das Wohl der Bewohner im Mittelpunkt aller Bemühungen und nicht etwa der Profit. Das sei bei einigen privaten Trägern durchaus anders. Einen Einblick in aufregende Zeiten gewährte anschließend der ehemalige Landrat und damalige Sozialdezernent Erich Pipa. Er erzählte von den Ereignissen die zur Zwangsverwaltung geführt hatten – von veruntreuten Geldern, die statt in die Sanierung des Hauses, in luxuriöse Oldtimer investiert wurden und von den Widerständen, die der Kreis überwinden musste, um Eigentümer des Wohnstifts zu werden. Ausschlaggebend für den Erfolg des Unterfangens war dabei, dass alle – der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, die Mitarbeiter und die Bewohner des Wohnstifts sowie der damalige Kreistag – an einem Strang gezogen hätten. „Sie hätten mal das Gesicht des Richters beim Termin der Zwangsversteigerung sehen sollen, als er feststellen musste, dass das Amtsgericht von Mitarbeitern und Bewohnern des Wohnstifts quasi umstellt war“, amüsierte sich Pipa. Im Zeitzeugengespräch erzählten anschließend auch Eyerkaufer und Voit zusammen mit dem damaligen Leiter der Heimaufsicht, Gunter Crössmann, von den Geschehnissen, rund um die Übernahme des Wohnstifts durch den Kreis. Dabei unterstrich auch Eyerkaufer, wieviel man gemeinsam erreichen könne, wenn man mit- statt gegeneinander arbeite.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier folgten Danksagungen und Segensspenden durch die Pfarrerin Beatrice Weihmann-Schmeller und den Pfarrer Andreas Weber und ein kleiner Imbiss mit Umtrunk.

22Mär2019

Nathalie Bauscher seit 20 Jahren bei den Alten- und Pflegezentren

Fünf Neue für die beiden Einrichtungen im Bergwinkel

Unser Bild zeigt die Jubilarin Nathalie Bauscher (mit Blumen) und die Neuen Svetlana Stohler, Chona Quilong-Lasse und Philipp Lindenblatt (vordere Reihe) mit der Personalchefin (von links) Monika Zimpel (vordere Reihe), Robert Steingrübner, Mario Pizzala, Belinda Schmidt und Dieter Bien
Lebensbaum Sinntal - Freitag, 22.03.2019
Zur Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gehört bei einem Tag der Mitarbeiter die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Begrüßung und Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen. Beim letzten Tag der Mitarbeiter konnten Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter (Altenhilfe) Robert Steingrübner und Mario Pizzala, Einrichtungsleiter für das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal und dem Seniorenzentrum Steinau, eine besondere Auszeichnung für eine langjährige Tätigkeit im Seniorenzentrum in Steinau vornehmen. Nathalie Bauscher arbeitet seit 20 als Hauswirtschafterin in den Alten- und Pflegezentren. Im wechselnden Einsatz ist sie dabei nicht nur im Seniorenzentrum Steinau aktiv, sondern kommt auch im Kreisruheheim in Gelnhausen zum Einsatz. Mario Pizzala, der in früheren Jahren auch im Kreisruheheim in Gelnhausen die Funktion des Einrichtungsleiters ausübte, lobte die gute und spannende, von Höhen und Tiefen geprägte Zusammenarbeit mit der Jubilarin. „Hohe Einsatzbereitschaft und großes Engagement zeichnen ihren beruflichen Lebensweg“, so Pizzala . Aber nicht nur dies: Der Einrichtungsleiter hob auch die Diskussionsfreude von Nathalie Bauscher hervor. Sie streite gerne in der Sache, lebe aber die Leitsätze der Alten- und Pflegezentren in außergewöhnlicher Form. Mario Pizzala gab seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Nathalie Bauscher eine solch positiv eingestellte Einstellung zum Beruf habe. Außergewöhnlich sei auch das Frühstück, das die Jubilarin zubereiten könne.

Dieter Bien, Belinda Schmidt, Robert Steingrübner und Mario Pizzala begrüßten auch zwei neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen in der Einrichtung im Zentrum von Steinau und in Sinntal. In Steinau hat die Pflegefachkraft Philipp Lindenblatt aus Schlüchtern seine Tätigkeit aufgenommen. Und im Lebensbaum in Sinnta-Sterbfritz wurde die Betreuung der Bewohner weiter intensiviert. Mit Chona Quilong-Lasse wurde beim Tag der Mitarbeiter eine Betreuungskraft vorgestellt. Laut Gesetz soll durch individuelle Zuwendung und höhere Wertschätzung der Betreuungskraft alten Menschen Sicherheit und Orientierung gegeben werden.

Mit Svetlana Stohler aus Schlüchtern wurde zudem eine Alltagsbegleiterin eingestellt. Die Alltagsbegleiterin hat vor allem die Aufgabe der Gestaltung eines Tagesablaufs einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners, die Durchführung von Betreuungsangeboten und die Zubereitung von Malzeiten.

12Mär2019

Waltraude-Heitzenröder-Medaille an Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand, Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber verliehen

Geschäftsführer Dieter Bien: Um die Altenhilfe verdient gemacht

Unser Bild zeigt die Ausgezeichneten mit der Ersten Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler, Geschäftsführer Dieter Bien und den Einrichtungsleitern Michael Mandt (Dependance Neuberg), Stephan Hemberger (Wohnstift Hanau) und Daniel Pfeifer (Kreisruheheim Gelnhausen)
Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.03.2019
Beim Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau hat Geschäftsführer Dieter Bien Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand sowie Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Personen oder Gruppen, die sich im oder um das Unternehmen bzw. um die Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erfolgt im Andenken an die engagierte Sozialpolitikerin in Waltraude-Heitzenröder.

Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand engagieren sich laut Dieter Bien als Ehrenamtskreis seit vielen Jahren im Kreisruheheim in Gelnhausen. Waltraud Mainzer begleitet seit 2007 den katholischen Gottesdienst und übernimmt hierbei die Dekoration mit Blumen zu den Gottesdiensten sowie die Vorbereitung der Hostien zum Abendmahl. Christina Spahn kümmert sich seit 2011 mindestens einmal pro Woche um die Pflege der Pflanzen im Kreisruheheim. Sie hat einen kurzen Draht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, ist gern gesehene Gesprächspartnerin. Auch Gerda Brand ist seit 2005 im ehrenamtlichen Einsatz, führt wöchentlich Besuche bei Bewohnern im Kreisruheheim durch.

Die drei Damen fühlen sich zudem verantwortlich für eine jahreszeitliche Dekoration in der Einrichtung und schmücken die Räume mit frischen Schnittblumen und passenden Pflanzen. Des Weiteren bereiten sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Betreuung und der Hauswirtschaft die monatlichen Veranstaltungen der Einrichtung vor, sind für Dekoration, Nachbereitung und Bewirtung der Bewohnerinnen und Bewohner verantwortlich. Der Geschäftsführer in seiner Laudatio des Ehrenamtskreises: „Als Team sind sie in der Ehrenamtsarbeit im Kreisruheheim unverzichtbar und nicht zu ersetzen.“ Sie seien ein eingeschworenes Team, immer bereit Opfer, für andere zu erbringen. Das Kreisruheheim schätze sich glücklich, auf einen so engagierten Kreis an ehrenamtlichen Frauen zurückgreifen zu können. Nochmals Bien: „Dieses Engagement ist für unsere Bewohner ein großer Gewinn an Lebensqualität und Freude.“

Die Waltraude-Heitzenröder-Medaille erhielten auch die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner, die seit der Eröffnung 2014 in der der Senioren-Dependance in Neuberg ehrenamtlich tätig sind. Ihr großartiges ehrenamtliches Engagement geht aber schon weitere Jahre zurück, beispielsweise im Verein „Die Kraniche“ aus Neuberg, der seit 1997 Geld- und Sachspenden für Familien sammelt, die unmittelbar von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind.

Die Freude an der Musik und am Gesang begleitet das Ehepaar Lebküchner schon seit der Jugendzeit, insbesondere im Familienkreis und bei Zusammenkünften mit Freunden. Damit auch älteren Menschen eine Freude zu bereiten, ist ihnen bei einer Amerika-Reise gekommen, bei der einem älteren Herrn der Gesang von Volksliedern und die musikalische Begleitung am Keyboard besonders gut gefielen. Erste Anlaufstelle in der Heimat war dann vor fünf Jahren die Senioren-Dependance in Neuberg. Bien: „Beide haben seitdem viel Freude daran, den alten Menschen in der Dependance etwas Gutes zu tun.“ Des Weiteren haben beide großes Interesse daran, dass die kulturellen Güter erhalten bleiben. Laut Geschäftsführer Bien sind die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner zu einem unverzichtbaren, kulturellen Teil der Senioren-Dependance in Neuberg geworden.

Dr. Haas-Weber setzt sich in besonderem Maße für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung ein.

„Mit diesem Antrieb und ihrer Zielstrebigkeit, in besonderer Weise aber durch ihren persönlichen Einsatz hat sie gemeinsam mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler und dem Förderverein Palliative-Patientenhilfe maßgeblich dazu beigetragen, dass im Wohnstift Hanau Ende 2015 die Palliativ-Oase eröffnet und im Oktober 2018 das Expertenteam Palliative Pflege ins Leben gerufen werden konnte“, so Geschäftsführer Bien in seiner Laudatio. Beides sind Projekte einer zukunftsorientierten und menschenwürdigen Versorgung in der letzten Lebensphase, ohne die das Gesundheitswesen in Deutschland und damit auch im Main-Kinzig-Kreis nicht funktionieren könnte.

Der Geschäftsführer erinnerte an die hohe Kompetenz der neuen Trägerin der Waltraude-heitzenröder-Medaille, die 1986 in Hanau-Mittelbuchen eine Praxis übernahm. Dort ist sie bis heute als Allgemeinmedizinerin mit Zusatzqualifikationen zur Umweltmedizinerin und vor allem als Palliativmedizinerin aktiv. Seit 1996 ist sie zudem Lehrbeauftragte an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und seit 17 Jahren Vorsitzende des Hanauer Ärztevereins und des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. Seit der Eröffnung steht sie dem stationären Hospiz in Hanau ehrenamtlich als Ärztin zur Verfügung. Dabei betreut sie mit hohem zeitlichem Aufwand Patienten und deren Angehörige.

Die Auszeichnung der Alten- und Pflegezentren reiht sich bei Dr. Haas-Weber in die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen (2008) und der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2011). „Sie dokumentieren Dank und Anerkennung für das langjährige außergewöhnliche soziale Engagement von Dr. Haas-Weber“, so Dieter Bien.

Seit 2000 wurden insgesamt 42 Einzelpersonen und 10 Vereine bzw. Gruppen mit der Waltraude-Heitzenröder- Medaille ausgezeichnet.

12Mär2019

Bewohner des Wohnstifts besuchten als „Herzenswunsch“ die Mainmetropole Frankfurt

Geschäftsführer Dieter Bien: Zufriedenheit der Bewohner steigern

Der „Herzenswusch“ von den Wohnstift-Bewohnern wurde mit einem Besuch der „Neuen Altstadt“ in Frankfurt erfüllt
Wohnstift Hanau - Dienstag, 12.03.2019
„Mit einem neuen Projekt wollen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in ihren Einrichtungen die Zufriedenheit der Bewohner steigern“, wie es Geschäftsführer Dieter Bien formulierte. Konkret geht es dabei um die Erfüllung eines „Herzenswunsches“ von Bewohnern unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Den ersten „Herzenswusch“ erfüllte das Wohnstift in Hanau den drei Bewohnern Luise Hammes, Ulla Wappler und Manfred Gleitsmann. Sie hatten den Wunsch geäußert, die Frankfurter Innenstadt, vor allem aber die „Neue Altstadt“ zu besichtigen. Gesagt, getan. Mit der sozialen Betreuerin Andrea Habel und dem Praktikanten Jens Dominik fuhren die Bewohner in die Mainmetropole, besichtigen bekannte Highlights, erlebten ein paar schöne Stunden. Über die Zeil ging’s in Richtung Börse. Das Besondere: Die Wohnstiftler konnten sich zwischendurch auch verschiedenen Produkten erfreuen erfreuen. Markttag war angesagt. Besonders angetan hatte den Hanauer Besuchern an einem Marktstand eine Süßigkeit, die nicht nur gut schmeckt, deren Bestandteile beispielsweise auch gegen Entzündungen heilend wirken können. Die Rede ist von Lakritz, die sich die Bewohner des Wohnstifts mit Genuss munden ließen.

Über die Hauptwache ging’s weiter zur Kleinmarkthalle, für Manfred Gleitsmann ein besonderes Erlebnis. Schließlich war es für ihn eine Rückkehr zu bekannter Stätte. Bis zu seinem Eintritt ins Wohnstift kaufte er fast jede Woche in der Kleinmarkthalle ein, aß dort zu Mittag. So auch diesmal. Auf seinen Vorschlag hin bewegte sich die Gruppe zu einem Stand“, wo es die beste Fleischwurst in ganz Frankfurt gibt“.

Ziel der Reise zur Erfüllung ihres „Herzenswunsches“ war natürlich auch die „Neue Altstadt“. Rund um den Römer. Die neuen Impressionen wurden auch im Bild festgehalten, vor allem deshalb, „um die Erinnerungen an diesen wunderschönen Tag für immer wach zu halten“. Der „Herzenswusch“ der drei Wohnstift-Bewohner war in Erfüllung gegangen. „Das neue Projekt kam sehr gut an“, so der Wohnstift-Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.

11Mär2019

Ohne Pflege kann die Gesellschaft nicht existieren

Suanne Simmler: Keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege

Die Expertenrunde mit Prof. Dr. Maio, Dr. Haas-Weber und Silvia Fuß, der Leiterin des Palliativ-Care-Teams und dem Moderator Philipp Engel während der Talkrunde.
Gesamtunternehmen - Montag, 11.03.2019
Aus unterschiedlicher Sichtweise näherten sich beim Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) vor mehr als 200 Gästen Experten dem Thema “Pflege als Sorge um den Anderen!“ Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, konnte Prof. Dr. Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., und Silvia Fuß, die zusammen mit Susanne Lind und Petra Schlier das erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten- und Pflegezentren im Wohnstift in Hanau bildet, begrüßen.

Susanne Simmler betonte, dass in den letzten Monaten und Jahren wohl kaum ein Thema solch hohe Wellen geschlagen wie die Pflege. Stichworte sind hier vor allem Pflegenotstand, Pflegegehälter, Belastung der Menschen in der Pflege und vor allem eine qualitativ hochwertige Pflege der Menschen. Deshalb hätten die Alten- und Pflegezentren dieses Thema als Schwerpunkt der heutigen Jahrestagung „Treffpunkt Alter“ ausgewählt.

Besonderen Dank richtete die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Simmler dabei an Dr. Maria Haas-Weber und den Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., die sich für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung besonders einsetzen. Simmler: „Wir freuen uns natürlich, dass dieses Engagement insbesondere in unseren Häusern und hier insbesondere in der Unterstützung der Palliativ-Oase und der Einrichtung des Expertenteams „Palliative Pflege“ im Wohnstift Hanau seinen Niederschlag findet.“

Das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) ist Koordinationsstelle zwischen den pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure im Wohnstift. Das Projekt wird mit 300.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. unterstützt.

„Nach der Errichtung der Palliativ-Oase ist dieses Projekt des EPP-Teams ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises“, hob Simmler hervor. Ziel ist es laut der APZ-Vorsitzenden, auf jedem Wohnbereich in jedem der zwölf Häuser der Alten- und Pflegezentren eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt übrigens die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit 150.000 €.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende zollte allen Pflegekräften im Kreis Dank und Anerkennung. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - tragen mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage bei.“ Für die Erste Kreisbeigeordnete war klar, „dass wir uns längerfristig keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege leisten können. Eine gute pflegerische Betreuung, die wir alle wollen, müsse in einer besseren Finanzierung dieses Bereichs münden.“

Laut Prof. Dr. Giovanni Maio ist es gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, „sich das Spezifische der Pflege zu vergegenwärtigen, weil man nur so erreichen kann, dass die Gesellschaft sich neu daran erinnert, dass ohne Pflege eine Gesellschaft nicht existieren kann.“ Andere Disziplinen könnten sehr viel von der Pflege lernen, so der Eindruck des Referenten von der Universität Freiburg.
Der Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg: „Pflege ist unter anderem deswegen etwas ganz Besonderes, weil sie sich nur in einer Interaktion realisieren lässt. Sie muss Nähe herstellen und zugleich Distanz wahren, sie braucht Sachwissen und Erfahrungswissen zugleich, sie muss unweigerlich auf Werte setzen, die ganz zentral mit Sorge zu tun haben.“ Die Sorge und das Sogen für das Gegenüber bedeute gegenseitige Anerkennung, ohne das Verständnis für den Anderen sei eine gute Pflege unmöglich. Prof. Dr. Maio: “Situative Kreativität, die von den Pflegenden erwartet wird, bedeutet, Haltung zeigen, Antworten geben und Taktgefühl vermitteln.“ Pflegende müssten dem Anderen vermitteln, dass er trotz seiner Hinfälligkeit ein ganzer Mensch bleibe.

Vertieft wurde das Thema „Pflege als Sorge um den Anderen“ in einer Talk-Runde mit den Experten Prof. Dr. Giovanni Maio, Silvia Fuß, die einen Tagesablauf in der Praxis schilderte, und Dr. Maria Haas-Weber unter der Moderation von Philipp Engel vom Hessischen Rundfunk, wobei Dr. Haas-Weber hervorhob, dass im Mittelpunkt das Umsorgen stehen müsse. Mit Blick auf das EPP-Pilotprojekt betonte die Vorsitzende des Fördervereins Palliative-Patientenhilfe Hanau e.V.,“dass wir Visionen haben müssen, um eine Humanisierung der Gesellschaft zu gewährleisten“.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Anita Vidovic und Frank Mignon, besser bekannt unter „CITY RHYTHM“, die auch mit ihrer satirischen Nachrichtenshow und der Pflegehitparade große kabarettistische Fähigkeiten zeigten- freilich mit tatkräftiger Unterstützung von Mario Pizzala, dem Leiter der APZ-Einrichtungen in Sinntal und Steinau.

21Feb2019

Andrea Krähling feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Mit Engagement und Humor im Einsatz für die Alten- und Pflegezentren

(Von links) Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Anja Laguardia, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der stellvertretende Geschäftsführer Reinhold Walz, der Geschäftsbereichsleiter Immobilien Stefan Sorber, der Geschäftsführer Dieter Bien, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und die Leiterin des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege Monika Bernd gratulieren Andrea Krähling (vierte v.l.) zum 40-jährigen Dienstjubiläum.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 21.02.2019
Am Tag ihres 40-jährigen Dienstjubiläums wurde die Assistentin der Geschäftsführung, Andrea Krähling, von der gesamten Unternehmensleitung und weiteren Kolleginnen und Kollegen aus den Alten- und Pflegezentren mit Absperrbändern und Warnschildern überrascht. Auf den Bändern und auf den Schildern aufgedruckt, eine große 40. In heiterer Atmosphäre folgten Glückwünsche, begleitet vom Überreichen eines Blumenstraußes und anderer Präsente. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, würdigte die Leistungen seiner Assistentin, die immer engagiert und mit einer großen Portion Humor, stets das wichtigste im Blick hat – das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen des Kreises. Daneben hob Bien die Leistungen seiner Assistentin hervor: „Andrea Krähling ist im Geschäftsleitungsbüro Dreh- und Angelpunkt und für mich stets eine verlässliche und kompetente Unterstützung in der Organisation, der Terminplanung oder in der Gremienarbeit. Durch Ihre langjährigen Kenntnisse und Erfahrungen sowie ihr herausragendes Büromanagement trägt sie auch wesentlich zum Erfolg und zum positiven Image des Unternehmens bei.“ Anschließend überreichten ihr Bien und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, eine Urkunde. Die Betriebsratsvorsitzende bedankte sich für die gute und vertrauensvolle und Zusammenarbeit und erklärte: „Besonders schätzen wir Dein lautes Lachen, dass oft zu einer guten Stimmung und Atmosphäre beiträgt“. Bei der Vielzahl an Aufgaben, mit denen Krähling betraut ist, darf bei ihr eines nicht zu kurz kommen: Humor! Und auch sonst hat sie einiges zu Lachen – als Großmutter von drei Enkelkindern, wird sie nicht nur beruflich, sondern auch privat gefordert und ist immer mit vollem Herzen dabei.

14Feb2019

Unvergessene Melodien von der kleinsten Band der Welt

Programm: Spanish mood / Echte Ohrwürmer

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau erfreute „die kleinste Band der Welt“ mit spanischen Melodien, allesamt echte Ohrwürmer
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 14.02.2019
Große Resonanz erzeugte „die kleinste Band der Welt“ mit ihrem Konzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Das Ehepaar Sonja und Karlheinz Höflich, die die kleinste Band der Welt bildeten, erfreuten mit ihren musikalischen Künsten am Saxophon und an der Trompete die Zuhörer im Stadtteilzentrum. Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel hatte die Besucher begrüßt und darauf hingewiesen, dass dieses Konzert im Rahmen von „Kunst und Kultur erleben“, der Veranstaltungsreihe der Alten- und Pflegezentren stattfindet. Und es war ein Erlebnis, was Sonja und Karlheinz Höflich mit ihrem Programm „Spanish mood“ präsentierten, wobei Karl Heinz Höflich neben seinen Künsten an der Trompete zugleich auch als Moderator glänzte und die Besucher mit Anekdoten, Geschichten und viel Hintergrundwissen gekonnt in die einzelnen Musikstücke einführte. Die Musikstücke waren allesamt Ohrwürmer: Beispielweise „Fly me to the Moon“ (Flieg mich zum Mond), das auch bei einer Apollo-Mission zur Umrundung des Mondes abgespielt wurde, oder „In al little Spanish Town“, ein echter Nummer eins Hit, der erstmals von einer Frau komponiert worden war; weiter „In de Mood, der bekannte Welthit , der Glenn Miller weltberühmt gemacht hatte und nicht zuletzt das bekannte „La Paloma“ (spanisch: „Die Taube“) das zu den am meisten gesungenen, interpretierten, arrangierten und auf Tonträgern festgehaltenen Liedern gehört. Kurzum: Das Publikum war begeistert.

06Feb2019

Ein Kaffeenachmittag als Dankeschön für die Ehrenamtlichen

Ute Severin: Ohne die ehrenamtliche Mitwirkung wäre das Leben unserer Bewohner um ein Vielfaches ärmer

Unser Bild zeigt Richard Schweinsberger, Rosemarie, Irmgard Kalbfleisch, Margarida Domingues, Maria Driesen, Rainer Raschdorf, Wolf Lange, Simone Schuhmacher und Ute Lange
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 06.02.2019
Ute Severin weiß, was sie und vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Gründau an den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben. Deshalb hat die Einrichtungsleiterin, die zugleich auch Pflegedienstleiterin in dieser Senioreneinrichtung ist, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Kaffeenachmittag eingeladen. Gekommen waren fast alle „Ehrenamtler“, darunter Rosemarie Knutzen, Irmgard Kalbfleisch, Margarita Domingues, Ute Lange, Richard Schweinsberger, Rainer Raschdorf und Wolf Lange, die zum Teil seit vielen Jahren bei Veranstaltungen Hand anlegen oder im Seniorenzentrum zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Dieser Treff diente nicht nur dem Kennenlernen von neuen ehrenamtlich Tätigen, dem Gedankenaustausch oder dem Small Talk. „Dieser Kaffeenachmittag soll vor allem ein großes Dankeschön sein für die vielfältige Tätigkeit zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner,“ so die Einrichtungsleiterin Ute Severin, die zusammen mit der Hauswirtschaftsleiterin Maria Driesen und der Fachkraft für soziale Betreuung, Simone Schuhmacher, vor allem das vielfältige und unterschiedliche Engagement dieser ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lobte.

In der Tat erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner an gesanglichen und musikalischen Aktivitäten von Ute und Wolf Lange ebenso wie an Initiativen, die der Bewegung dienen, wie etwa Wanderungen mit Rosemarie Knutzen. Und wenn Richard Schweinsberger Dias von seinen Reisen zeigt, dann fühlt sich der eine oder andere in die weite Welt versetzt. Und wenn der Hund Rambo von Irmgard Kalbfleisch kommt, dann ist zu sehen, wie wichtig Tiere für ältere Menschen sind.

„Aktivierung von Körper und Geist“, unter diesem Motto steht das Projekt von Rainer Raschdorf. Er hat eine Ausbildung als Übungsleiter Sport in der Prävention und eine Ausbildung zum Gedächtnistrainer gemacht, verfügt somit über einen professionellen Background.

Bei diesem Angebot spricht Rainer Raschdorf zunächst mit den Bewohnern über aktuelle Themen, dann erfolgen Mobilisations- und Kräftigungsübungen im Sitzen. Hierbei nutzt er biografische Elemente, um die Teilnehmer ins Gespräch einzubinden und bringt entsprechendes anregendes Material mit, die zu dem ausgewählten Thema passen.

„Die Aktivitäten kommen bei den Bewohnerinnen und Bewohner an“, weiß Severin zu berichten, wobei die 60 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung zu Rosemarie Knutzen eine besondere Affinität haben. Sie und ihr Engagement bei Veranstaltungen sind vom Seniorenzentrum nicht mehr wegzudenken. Außerdem: Sie ist vor allem Vorsitzende des Einrichtungsbeirates der Senioreneinrichtung in Gründau-Lieblos, genießt große Anerkennung und Zuspruch, auch wenn sie sozusagen eine Externe ist.

Übrigens: Die Ehrenamtlichen beschränken sich nicht nur auf die Betreuung von Gruppen, sondern stehen auch einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sie Gesprächsbedarf haben oder eine besondere Aktivität entwickeln wollen.

Nach dem gemeinsamen Kaffeenachmittag wird das eine oder andere Gespräch noch leichter fallen. Die Ehrenamtlichen sind jedenfalls für neue Aktivitäten zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner gerüstet. „Denn“, so Severin, „ohne die ehrenamtliche Mitwirkung wäre das Leben unserer Bewohner um ein Vielfaches ärmer.“

05Feb2019

Anerkennung für Engagement in der Ausbildung

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises aktuell mit 52 Ausbildungsplätzen

Bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde (von links nach rechts): Anja Laguardia (stellv. Betriebsratsvorsitzende), Monika Zimpel (Geschäftsbereichsleiterin Personal), Miriam Fuchs (Abteilungsleiterin Berufliche Bildung IHK), Dieter Bien (Geschäftsführer) und Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende).
Gesamtunternehmen - Dienstag, 05.02.2019
Rodenbach / Main-Kinzig-Kreis. – „Die Anerkennungsurkunde der IHK ist für uns immer wieder eine Bestätigung unseres Engagements in der Ausbildung,“ stellte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, anlässlich der Überreichung einer Urkunde durch die Abteilungsleiterin Berufliche Bildung bei der IHK Hanau, Miriam Fuchs, fest. Die aktuell 12 Pflegeeinrichtungen des kreiseigenen Unternehmens in Hanau, Rodenbach, Neuberg, Ronneburg, Hammersbach, Limeshain, Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd, Steinau und Sinntal, das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege sowie die Unternehmenszentrale in Rodenbach bilden aktuell zwei junge Menschen in kaufmännischen Berufen und 50 in der Altenpflege aus.

Mit der Ausbildung in der Altenpflege haben die Alten- und Pflegezentren schon seit vielen Jahren eine Vorbildrolle und sicherlich auch eine Vorreiterrolle in Hessen. In den zurückliegenden Jahren wurden aber auch für die Berufe Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Hauswirtschafter/in, Köchin/Koch Ausbildungsplätze sowie zahlreiche Praktikantenstellen angeboten. „Wir wollen auch in Zukunft zum Ausbildungsangebot einen wichtigen Beitrag leisten,“ erklärte die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Geschäftsbereichsleiterin Monika Zimpel machte deutlich, dass man aktuell durch mehrere Projekte versuche, die Ausbildung insgesamt und die Vielfalt der Ausbildung im Unternehmen attraktiver zu machen. „Dabei“, so Zimpel, „müssen wir branchenübergreifend denken und handeln“.

05Feb2019

2000 € für die Anschaffung eines Sinneswagens

Präsidentin Dagmar Dräger: „Erlös aus dem Projekt „Rettung aus der Dose“

Hinter dem neuen Sinneswagen haben sich die Spender Dagmar Dräger (Präsidentin), Angelika Reiner, Marosia Haberle, Gabriele Matzner, Güzin Langner, Cordula Delp (links) und Stephan Hemberger (Einrichtungsleiter) platziert. Stolz zeigen sie den Spendenscheck von 2000 € für die Anschaffung des Sinneswagens
Wohnstift Hanau - Dienstag, 05.02.2019
Die Sinne anregen und schärfen, ist eine wichtige Aufgabe in der therapeutischen Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohner und kann in Zukunft im Wohnstift in Hanau deutlich intensiviert werden. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besser sehen, hören, riechen, schmecken und tasten können, haben Dagmar Dräger (Präsidentin), Angelika Reiner, Marosia Haberle, Gabriele Matzner und Güzin Langner vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe an Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eine Spende in Höhe von 2000 € für die Anschaffung eines Sinneswagens überreicht. Denn Sinneswagen stellten der Einrichtungsleiter und die die Leiterin der sozialen Betreuung, Cordula Delp, den Spenderinnen vor. „Die Wassersäule mit unterschiedlichen Farben, die sofort ins Auge fällt, fördert das intensive visuelle Wahrnehmen“, so Cordula Delp. Eine Duftlampe am Sinneswagen mit verschiedenen Düften dient zur Entspannung und Aktivierung. Die Düfte wirken auf Körper und Seele. Je nach Stimmungslage werden sie gezielt eingesetzt. Eukalyptus wird gern während der Erkältungszeit benutzt, Lavendel hat beruhigende Wirkung und Zitronengras ist anregend und motivierend.

Durch das Vorlesen aus einem Märchenbuch wird zum einen das bewusste Hinhören gefordert und zum anderen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt. Der MP 3 Player wird zum Hören von Geschichten und Liedern genutzt, der gemeinsame Gesang eingeschlossen.

Der haptische Bereich wird durch Greifen, Spüren, Tasten und Fühlen angeregt, beispielweise von Inhalten in Tastsäckchen. Hier waren auch die Frauen des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe selbst gefordert. Eine Dame ertaste ein Handy, eine andere ein Bleistift.

Kurzum: Die Damen des Lions Club Hanau schloss Philippsruhe erfuhren, dass mit Licht, Farben, Aromatherapie, Musik und einer sanften visuellen Stimulation durch die Wassersäule eine entspannte oder anregende Atmosphäre erzeugt wird. Delp: „Insgesamt werden Körper, Geist und Seele angesprochen.“

Und noch einen großen Vorteil hat der Sinneswagen, der in Holland entwickelt wurde. Der Wagen ist flexibel einsetzbar, kann von Bett zu Bett bzw. von Zimmer zu Zimmer geschoben werden und damit auch bei wenig Platz den gewünschten therapeutischen Erfolg „vor Ort“ beim Bewohner erzeugen. Der Wohnraum bzw. das Bewohnerzimmer werden für kurze Zeit in einen Sinnesraum verwandelt.

Auch bettlägerige Bewohner können dadurch ihre Sinne anregen. Für Menschen mit Demenz bekommt er noch eine zusätzliche therapeutische Bedeutung, indem er eine vertraute Umgebung schafft und die Sicherheit sowie räumliche wie zeitliche Orientierung bietet. „Klar, dass der Wagen rege genutzt wird und bei Bewohnern sehr gut ankommen durfte“, so Einrichtungsleiter, der dem Lions Club Hanau Philippsruhe für die großzügige Spende dankte.

Übrigens: Die Spende ist aufgrund einer außergewöhnlichen Aktion zustande gekommen. „Sie stammt aus dem Erlös des Projekts „Rettung aus der Dose“, das in ehrenamtlicher Arbeit gestemmt wird“, so Gabriele Matzner. Die „SOS Dose“ enthält ein Formular mit wichtigen persönlichen Informationen für den Notfall, findet im Kühlschrank seinen Platz, worauf durch gut sichtbar angebrachte Aufkleber am Kühlschrank (außen) und an der Wohnungstür (innen) aufmerksam gemacht wird. Der Lions Club Hanau Philippsruhe hat seit November 2014 sage und schreibe 330.000 Notfalldosen in ganz Europa verkauft. Vom Erlös profitieren dann Einrichtungen wie das Wohnstift in Hanau.

05Feb2019

AWO Rodenbach-Ronneburg spendet 400 € für neue Gartenmöbel

Edgar Kreuzer, Friedhelm Kleine und Roland Bruckmeier übergaben die Spende

Unser Bild zeigt bei der Scheckübergabe (von links): Roland Bruckmeier, Ellen Weckerlein, Ralf Ruppert, Edgar Kreuzer, Michael Mandt und Friedhelm Kleine
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 05.02.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance in Ronneburg können sich freuen. Für die Gartenanlage im hinteren Bereich der Senioreneinrichtung können neue Gartenmöbel angeschafft werden. Ermöglicht hat dies die AWO Rodenbach-Ronneburg. Deren Vorsitzender Edgar Kreuzer, sein Stellvertreter Roland Bruckmeier und der Seniorenbeauftragte und frühere Vorsitzende der Ronneburger AWO, Bürgermeister a. D. Friedhelm Kleine, übergaben einen Spendenscheck in Höhe von 400 € an Einrichtungsleiter Michael Mandt, die Hausleiterin Ellen Weckerlein und deren Stellvertreter Ralf Ruppert. Die AWO Rodenbach- Ronneburg hält schon immer intensive Kontakte zu den Senioreneinrichtungen der Alten- und Pflegezentren, insbesondere in Rodenbach. Laut Edgar Kreuzer unterstützt sie diese Einrichtung nicht nur mit Spenden, sondern hilft auch bei Veranstaltungen kräftig mit. Und bei AWO-Veranstaltungen ist der gelbe Saal des Altenzentrums in Rodenbach oft der Veranstaltungsort. „Da wir auch über die Betreuung der Seniorinnen und Senioren in Ronneburg nur Gutes gehört haben, haben wir uns im Vorstand entschlossen, auch diese Einrichtung zu unterstützen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt im Main-Kinzig-Kreis.

Der AWO Ortsverband Rodenbach- Ronneburg zählt mit 220 Mitgliedern zu den großen Aktivposten der Arbeiterwohlfahrt im Main-Kinzig-Kreis. Davon zeugt ein umfangreiches Jahresprogramm mit Reisen, Theaterbesuchen und anderen Veranstaltungen wie etwa die Durchführung von Basaren. Neben einem Teil der Mitgliedsbeiträge sind die Erlöse aus solchen Veranstaltungen Grundlage für die Spenden. Und bei der Weihnachtsfeier wird auch schon einmal ein Sparschwein aufgestellt, in das jeder Teilnehmer seine Spende werfen kann. Gespendet wird an wohltätige Einrichtungen, wie beispielweise die Senioren-Dependance in Ronneburg. Kreuzer: „Wenn noch Geld benötigt wird für die Anschaffung der Möbel oder für andere notwendige Untensilien, soll diese Spende keine Eintagsfliege sein.“ Einrichtungsleiter Michael Mandt zeigte sich erfreut darüber und überbrachte den Spendern den Dank der Bewohnerinnen und Bewohner.

24Jan2019

Dieter Bien gratuliert den neuen Schwerbehindertenvertretern Peter Riedel, Uta Feick und Karin Ickes

APZ erfüllen Quorum für die Beschäftigung von Schwerbehinderten

Unser Bild zeigt Dieter Bien (Bildmitte) mit Peter Riedel, Uta Feick und Karin Ickes (vordere Reihe) sowie den Betriebsratsmitgliedern Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 24.01.2019
Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gratulierte während einer kleinen Feierstunde im Beisein der Betriebsratsmitglieder Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel den neuen Schwerbehindertenvertretern Uta Feick, Karin Ickes und Peter Riedel zu ihrer Wahl sehr herzlich. Da Peter Riedel die meisten Stimmen der Behindertenbelegschaft erhielt, übernimmt er in der vierjährigen Wahlperiode den Vorsitz des Gremiums. Uta Feick und Karin Ickes sind seine Stellvertreterinnen.

Geschäftsführer Dieter Bien zeigte sich erfreut darüber, dass sich die drei neuen Schwerbehindertenvertreter zur Wahl gestellt und das Vertrauen der Belegschaft erhalten hätten. Der Geschäftsführer wies daraufhin, dass die Alten- und Pflegezentren als Unternehmen verpflichtet seien, auch schwerbehinderten Arbeitnehmern eine Chance zu geben. Das Gesetz sehe vor, dass alle Unternehmen, die im Jahresdurchschnitt mehr als 20 betriebliche Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, verpflichtet sind, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen. Bien: „Neben dieser gesetzlichen Notwendigkeit sehen es die APZ aus sozialer Verantwortung auch als Verpflichtung an, Behinderten diese Chance zu gewähren.“ In den Alten- und Pflegezentren mit fast 1000 Beschäftigten sind über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwerbehindert.

Peter Riedel ging auf die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (SBV) ein. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, die besonderen Interessen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Beschäftigter wahrzunehmen“, so Riedel. Als Kernpunkt ihrer Arbeit sehen Riedel, Feick und Ickes an, die Eingliederung schwerbehinderter Menschen zu fördern und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen, ihnen Gesprächsmöglichkeiten anzubieten und sich bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz einzuschalten.

Weitere Aufgabe ist es, Maßnahmen, die den Schwerbehinderten dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen. Es handelt sich hierbei vor allem um Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung und Beschäftigung der schwerbehinderten Menschen. Auch Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen wollen die Schwerbehindertenvertreter entgegennehmen und ggf. ist durch Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinwirken.

23Jan2019

Ute West-Firle: Abschied nach 36 Jahren in der Pflege

Auch im Personal-, Betriebs- und Aufsichtsrat aktiv

Unser Bild zeigt (v.l.) Geschäftsführer Dieter Bien mit Ute West-Firle, Belinda Schmidt, Liane Geis und Robert Steingrübner
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 23.01.2019
Es waren viele Charakterisierungen, die den Abschied von Ute West-Firle vom Seniorenzentrum in Biebergemünd (SZB) begleiteten, gesprochen übrigens von Geschäftsführer Dieter Bien, der es sich nicht nehmen ließ, die Pflegefachkraft in den Ruhestand zu verabschieden, ebenso wie auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe und kommissarische Leiter des Biebergemünder Seniorenzentrums, Robert Steingrübner, sowie die SZB-Pflegedienstleiterin Liane Geis. Immerhin hat die Linsengerichter Bürgerin 36 Jahre Bewohner von Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren versorgt und betreut, darüber hinaus auch noch im Personal- bzw. Betriebsrat sowie im Aufsichtsrat der Pflegeeinrichtung mitgewirkt.

Begonnen hat Ute West-Firle ihre Tätigkeit als Pflegefachkraft im Dezember 1982 im Wohnstift in Hanau, als diese Einrichtung noch in privater Trägerschaft war. Zuvor hatte die aus Hockenheim stammende West-Firle bei zwei Firmen in Frankfurt und Gründau gearbeitet, drei Jahre im Highland Hospital in Florida (USA) Patienten betreut und eine Ausbildung als Plagefachkraft mitsamt dem Anerkennungsjahr absolviert.

Mit der sechsjährigen Tätigkeit im Wohnstift einher ging auch eine vierjährige Tätigkeit im Betriebsrat dieser Pflegeeinrichtung. Im November 1988 wechselte die Pflegefachkraft ins Altenzentrum nach Rodenbach, war hier über 20 Jahre in der Versorgung der Bewohner tätig, bevor sie dann 2009 noch einmal die Pflegeeinrichtung wechselte und Mitarbeiterin der 2006 errichteten Einrichtung der Alten- und Pflegezentren in Biebergemünd-Kassel wurde. In den Jahren vor der Jahrtausendwende setzte sie auch ihre Tätigkeit als Arbeitnehmervertreterin fort, war von 1998 bis 1999 im Personalrat und von 1999 bis 2018 im Betriebsrat tätig. Von 2006 bis 2018 war sie zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

Geschäftsführer Dieter Bien bezeichnete Ute West-Firle als streitbares und deshalb nicht immer unumstrittenes Wesen. Sie habe sich als Pflegefachkraft und als Arbeitnehmervertreterin um die Bewohner und um die Anliegen ihrer Kolleginnen und Kollegen gekümmert, sei sehr geschätzt worden, weil sie immer geholfen habe. Sie habe Verantwortung übernommen, wodurch sie vielen in positiver Erinnerung bleibe.

In Zukunft will sich Ute West-Firle um ihre Hobbys kümmern, wozu nach ihrer Aussage neben der Leidenschaft zum Fußball (Eintracht Frankfurt) auch die zwei Enkelkinder und ihr Mann gehören. Unter dem Applaus der anwesenden Bewohner und Kolleginnen und Kollegen dankte sie Allen, „die mich gemocht und die mich nicht gemocht haben“ - 36 Jahre lang.

23Jan2019

Überraschung durch Bewohner des Stadtteilzentrums

Fünf Bilder vom kleinen Prinzen für die Palliativ-Oase

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nimmt von Jutta Stuerz, Ursula Leblang, Erika Berger und Annelies Goetze die gestalteten Bilder für die Palliativ-Oase entgegen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 23.01.2019
Für die Überraschung beim 1. Neujahrsempfang des Wohnstifts in Hanau sorgten Betreuer, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Bewohner einer anderen Pflegeeinrichtung der Brüder Grimm-Stadt. Die Betreuungskraft Jutta Stuerz, die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ursula Leblang und die beiden Bewohner Annelies Goetze und Erika Berger von Service-Wohnen vom Stadtteilzentrum an der Kinzig, ebenfalls in Hanau, übergaben dem Wohnstift- Einrichtungsleiter Stephan Hemberger fünf gestaltete Bilder vom Märchen „Der kleine Prinz“. Dieses Märchen beinhaltet eine Betrachtung über die Liebe und das Leben. Es erzählt von der Begegnung zwischen einem Flieger, der in der Sahara verzweifelt versucht, sein Flugzeug startklar zu machen und einem kleinen Jungen, der seinen winzigen Stern verlassen hat und auf die Erde gekommen ist. Auf den Bildern werden die Geheimnisse offeriert, wobei das Geheimnis, das offenbar wird, ganz einfach ist: Man sieht nur mit dem Herzen. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Wurden die Künstler durch Geschäftsführer Dieter Bien und Dr. Fingerhut, die ehemalige Kulturpreisträgerin des Kreises, die sich bis vor Kurzem in der Altenhilfe betätigt hat. Sie hatten bereits mit Bewohnern Märchen der Brüder-Grimm aufgearbeitet und in den Fluren der Hanauer APZ-Pflegeinrichtungen aufgehängt. Apropos „aufgehängt“. Die fünf Bilder finden ihren Platz in der Palliativ-Oase, die im Erdgeschoss des Wohnstifts schwerstkranken Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens eine Rund-um-Betreuung und Versorgung bietet.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nahm aber nicht nur die Bilder entgegen, er ließ beim 1. Neujahrsempfang im Wohnstift auch das Jahr 2018 Revue passieren. 2018 war im Wohnstift geprägt von zahlreichen Bauarbeiten. Das Wohnstift wird saniert und modernisiert. Hemberger bedankte sich bei Bewohnern für ihr Verständnis, dass beim Bauen auch Lärm und Staub anfallen kann. Den mitarbeitern bescheinigte er unter diesen Umständen Hervorragendes geleistet zu haben. Als der Einrichtuzngsleiter den Blick auf 2019 richtete konnte er festhalten, dass die Flure neu gestaltet wurden, eine Brandmeldeanlage neue errichtet wurde und über fünf Stockwerke neue Balkone angebracht wurden. Nunmehr würden neue Gartenmöbel angeschafft, sodass mit Beginn des Frühjahrs die neuen Balkone optimal benutzt werden können. In diesem Jahr soll im Bereich des Hofes auch noch ein neuer Aufzug errichtet werden, sodass die Bewohner vom Balkon am blauen Saal aus direkt in den angrenzenden Garten gelangen können. Und im Mai soll auch die Tages- bzw- Verhinderungspflege mit 37 Betten, die in der ehemaligen Unternehmenszentrale errichtet wird, ihrer Bestimmung übergeben werden und durch einen Pflegedienst betrieben werden. Erfreut zeigte sich der Einrichtungsleiter auch über die Installation des erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) zur ambulanten palliativen Versorgung im Wohnstift in Hanau. Dieses Expertenteam besteht aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften und soll Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein. Das Projekt wird mit 160.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau unterstützt, wofür sich Hemberger bedankte.

Der Einrichtungsleiter gab bekannt, dass am 20. März 2019 das 20-jährige Jubiläum zur Übernahme des Wohnstifts durch den Main-Kinzig-Kreis gefeiert wird.

03Jan2019

Zur Sicherstellung und Durchsetzung von Hygienestandards in den Alten- und Pflegezentren

13 neue Hygienebeauftragte für Pflegeeinrichtungen absolvierten ihre Prüfung erfolgreich

Die neuen Hygienebeauftragten mit ihren Dozentinnen vor der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis in Rodenbach
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 03.01.2019
Zur Sicherstellung von Hygienestandards und Infektionsprävention ist Fachpersonal mit fundiertem Wissen im Sinne eines optimalen Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen und anderen betreuten und gemeinschaftlichen Wohnformen dringend erforderlich, die Etablierung von Hygienebeauftragten Pflicht. Deshalb haben Altenpflegeeinrichtungen, allen voran die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege die Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen intensiviert.

Das Ergebnis: 13 Teilnehmerinnen konnten die Prüfung zum Hygienebeauftragten erfolgreich abschließen. Ein Zertifikat für die wichtige Weiterbildung zur Hygienebeauftragen erhielten Hirut Tessema, Diane Barth, Linda Hernandez und Stephanie Fritsch vom Altenzentrum Rodenbach, Anja Wagner und Jessica Krebs vom Stadtteilzentrum Hanau, Anja Sachse von der Senioren- Dependance in Neuberg, Natalie Bauscher vom Seniorenzentrum Steinau, Doris Mahr vom Kreisruheheim Gelnhausen sowie Semra Tütüncü, Hacer Koca Gabi Göbel und Jutta Schindler von weiteren Senioreneinrichtungen im Kreis.

Im Vordergrund stand die Vermittlung von Hygienekompetenz. Damit wurden die Hygienebeauftragten in der Pflege in die Lage versetzt, als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in der Einrichtung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hygiene und Infektionsprävention fungieren zu können.

Konkret ging es in der Ausbildung um die Einführung und Weiterentwicklung, aber auch um die Planung, Überwachung und ständige Verbesserung des Hygienemanagementsystems, des Weiteren um die Übermittlung hygienerelevanter Daten und Kennzahlen, um die Beratung der Geschäftsleitung bei der Formulierung der periodisch festzulegenden messbaren Hygieneziele und um die Motivation und Beratung der Mitarbeiter in Fragen des Hygienemanagements.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten entsprechend der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) bis zu 300 Unterrichtseinheiten, ein externes Praktikum von zwei Wochen und eine Abschlussprüfung absolvieren.

03Jan2019

Erster Besuch einer Ahmadiyya Gemeinde

Frauen und Kinder der Frauengruppe der Ahmadiyya-Gemeinde Langenselbold brachten den Bewohnern des Wohnstifts kleine Geschenke
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 03.01.2019
Besondere Besucher hatten Bewohner des Wohnstifts in Hanau. Zum ersten Mal besuchten Frauen und Kinder der Frauenorganisation der Ahmadiyya-Gemeinde Langenselbold unter der Leitung von Hira Khan eine Bewohnergruppe dieser Senioreneinrichtung in Hanau. Aber nicht nur dies: Die Kinder verteilten selbstgebastelte Karten mit dem Leitspruch „Liebe für alle, Hass für keinen“ sowie Mandarinen und Nüsse. Beim Bastelnachmittag im Blauen Saal führten die Menschen verschiedener Kulturen Gespräche, kamen sich beim persönlichen Dialog näher. „Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut“, so Einrichtungsleiter Stefan Hemberger. Er war mehr als eine nette Geste.

28Dez2018

Die Bilanz für 2018 ist beachtlich

Susanne Simmler dankt den Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz

Gesamtunternehmen - Freitag, 28.12.2018
Die Bilanz 2018 der Alten- und Pflegzentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) ist für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler beachtlich. Fast 1000 Pflegeplätze und 77 Wohnungen und Appartements für Service und Betreutes Wohnen stehen in den Alten - und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ) für hilfe- und pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner in zwölf Einrichtungen zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner aller Einrichtungen werden von über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgt, 2018 sage und schreibe an 13,5 Millionen Stunden. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - haben mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage beigetragen.“ Simmler dankte auch den zahlreichen Ehrenamtlichen – in den Einrichtungen der APZ sind ca. 120 Ehrenamtliche aktiv –, ohne die die tägliche Versorgung nicht zu bewältigen gewesen wären. Simmler: „Die Ehrenamtlichen haben zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vielen Ideen und großer Kreativität und hohem Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen beigetragen.

Mit der umfangreichen täglichen Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen ging in den APZ 2018 aber auch die infrastrukturelle Weiterentwicklung einher.

Mit einer großen Feierstunde wurde im September die neue Unternehmenszentrale in Niederrodenbach ihrer Bestimmung übergeben. Die Kosten der neuen Zentralverwaltung belaufen sich auf rund 1,7 Mio. €, die durch die Alten- und Pflegezentren finanziert werden. In der Unternehmenszentrale, die unweit des Altenzentrums in Rodenbach errichtet wurde, sind 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 26 Büroräumen untergebracht. Die neue Zentralverwaltung ist ein klares Bekenntnis des Landkreises zur Altenpflege. Und: Mit dem modernen Zweckbau setzt der Kreis ein klares Zeichen für die kommunale Altenpflege. Der Bau ist ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der Alten- und Pflegezentren. „Damit werden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zukunftsorientiert ausgerichtet“, so die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler in ihrem Jahresrückblick zur Altenpflege in den APZ, die in Trägerschaft des Kreises als gGmbH betrieben werden und größter Dienstleister im Bereich der stationären Altenhilfe sind.

2018 haben die APZ die umfangreichen baulichen Modernisierungsmaßnahmen fortgesetzt. Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Wohnstifts in Hanau mit 257 Plätzen leistet der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag, der zur Vergrößerung und Umgestaltung der Aufenthaltsräume auf allen Wohnbereichen und zur optischen Verschönerung aller Bereiche durch neue Tapetenformen und neue Lichtkörper verwendet wurde. Freuen können sich die Bewohner des Wohnstifts auch über neue Balkone, die 2018 im Innenhof im Bereich der Brucknerstraße über alle sechs Etagen angebaut wurden. Auch eine energetische Sanierung der Außenfassade wurde vorgenommen. Der bauliche Fokus richtet sich in Zukunft noch auf die bessere Wegeanbindung des Gartens mit dem Blauen Saal und der Terrasse im 1. OG über einen Aufzug und vor allem auf den umfangreichen Ausbau der ehemaligen Räume der Zentralverwaltung für eine Tagespflege. Für letzteres fiel 2018 der bauliche Startschuss.

Drei weitere Millionen Euro sind im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in die Einrichtungen in Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd und Sinntal geflossen und haben dort zu umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen geführt. Und die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Altenzentrum Rodenbach wurden 2018 ebenfalls fortgesetzt.

Für Susanne Simmler ist die Hospiz- und Palliativversorgung ein Herzensanliegen. Nach der Eröffnung der Palliativ-Oase im Jahre 2016 im Wohnstift in Hanau, deren zusätzliche Finanzierung aufgrund mangelnder Zusagen der Pflegekassen trotz zustimmender wissenschaftlicher Expertisen mit 250.000 € beim Kreis liegt, und der Eröffnung des Hospizes in Gelnhausen im Jahre 2017 in den Räumen des Kreisruheheimes (Sandsteingebäude), für deren Sanierung und Erweiterung der Main-Kinzig-Kreis als Eigentümer des Kreisruheheims rund 2,5 Mio. € investiert hat, ist im Jahre 2018 der Anspruch „In Würde leben – auch in der letzten Lebensphase“ erneut besonders in den Fokus gerückt worden. Die Kooperation mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern der Arbeitsgemeinschaft Hospiz wurde weiter optimiert und die Netzwerkarbeit bzw. die Integration in die Netzwerke von Hospiz- und Palliativversorgung intensiviert. Simmler: „Von besonderer Bedeutung war der Startschuss für den Aufbau einer flächendeckenden Palliativversorgung. Zwischen dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurde hierzu eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, deren Zweck es ist, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen weiter zu verbessern. Hierzu wurde ein unabhängiges Expertenteam etabliert, das aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften besteht und Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein soll. Das Projekt wird mit 165.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe unterstützt.

Darüber hinaus konnten 15 Teilnehmerinnen und drei Teilnehmer zum ersten Kurs zur Palliativ-Care-Fachkraft begrüßt werden. „Damit soll ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen, vor auch in den Alten- und Pflegezentren, getan werden“, so Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Weiterbildung dieser Pflegefachkräfte mit insgesamt 150.000 Euro. In drei Jahren sollen insgesamt 42 examinierte Pflegefachkräfte zu Palliativ-Care-Pflegefachkräften weitergebildet werden.

Um die Lebensqualität älterer Menschen, insbesondere wenn sie im Alltag umfassende Hilfe in einem Pflegeheim benötigen, geht es in der deutschlandweit beachtete Studie, die auf Initiative der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) durchgeführt wurde. Sie stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Seniorenzentrums in Steinau. Hochkarätige Gäste wie der Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, der ein Grußwort sprach, wie Dr. Maria Haas-Weber vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau sowie vor allem wie Deutschlands bekanntester Pflegekritiker Claus Fussek nahmen sich des Themas Palliativversorgung an. Fussek lobte mit Blick auf die Palliativ Oase, die er zuvor besucht hatte, das Konzept der Alten- und Pflegezentren.

Große Beachtung auch für das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten vor allem auch in der Ausbildung umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelte“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Im Jahre 2018 haben insgesamt 45 Altenpflegerinnen und Altenpfleger - 22 davon in verkürzter Form - sowie 35 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer – 10 davon in Teilzeit - die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. „Aktuell werden 225 Azubis, davon 135 als Altenpfleger, davon wiederum 47 mit verkürzter Ausbildung, ausgebildet“, so Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung. Weiterhin sind 118 Teilnehmer als Altenpflegehelfer in Ausbildung. Davon durchlaufen 29 Teilnehmer die normale Ausbildung in der einjährigen Ausbildungszeit und 74 in Teilzeit 17 Teilnehmer wurden aufgrund eines Modellprojekts, an dem das Land Hessen und die Eugen-Kaiser-Schule in Hanau beteiligt sind, ausgebildet. Es sind vorwiegend Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, die neben ihrer fachlichen Ausbildung auch die deutsche Sprache erlernen.

Deutliche Akzente wurden auch auf die Weiterbildung von Praxisanleitern und von Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen gelegt. Auch die Fortbildung von pädagogischen Fachkräften für die hessischen Altenpflegeschulen stand ebenso im Jahresprogramm wie die über zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiterin. Mehrere Fachkräfte für Gerontopsychiatrie wurden zertifziert . Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler gab den Startschuss für die erstmalige Ausbildung von Fachpfleger und Fachpflegerinnen für die palliative Versorgung.

„Insgesamt haben wir 16 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen und 110 Seminare in den Einrichtungen der APZ mit insgesamt 1359 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ,davon 266 von Kooperationspartnern, in den Themenbereichen Pflege und Betreuung, aber auch in der Hauswirtschaft , im Brandschutz oder in der EDV durchgeführt“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung.

Übrigens: Die Alten- und Pflegezentren sind in Punkto Weiterbildung auch Vorreiter bei der Nutzung der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert, bieten dies auch anderen Unternehmen an.

Apropos Schülerinnen und Schüler: Neben umfangreichen Werbemaßnahmen in den Schulen für die Pflegeberufe erfreuen sich die APZ-Einrichtungen größerer Beliebtheit für Schulprojekte. Im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern waren unter anderem Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz Gelnhausen im Seniorenzentrum Gründau, Auszubildende des dritten Lehrjahres des Frisörhandwerks im Kreisruheheim Gelnhausen sowie Schülerinnen und Schüler der MBF und der medizinischen Berufsfachschule der Beruflichen Schulen Gelnhausen, ebenfalls im Kreisruheheim. Und 13- und 14-Jährige der Adolf Reichwein-Schule und des Franziskanergymnasiums Kreuzburg Großkrotzenburg waren im intensiven Dialog mit Bewohnerinnen und Bewohner im Altenzentrum Rodenbach. „Wir freuen uns über solche Kontakte mit Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen sie in jeglicher Form“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Qualität wird laut Geschäftsführer Dieter Bien in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren groß geschrieben. Um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wurden 2018 in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises in einem Selbstbewertungsprozess nach dem von der EU-Kommission unterstützten europäischen Qualitätsmanagementsystem E-Qalin® Verbesserungsmöglichkeiten in der Pflege aufgespürt. Zahlreiche Verbesserungsvorschläge gingen ein, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden bzw. auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Die Einrichtungen der APZ nehmen auch an dem vom Bundesumweltministerium im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)“ geförderten bundesweiten Klimaschutzprojekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung viamedica teil. Sie wollen zeigen, wie Nachhaltigkeit auch in der Pflege umgesetzt werden kann: In den zwölf Häusern wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Nutzung des projekteigenen Klimaretter-Tools aktiv für den Klimaschutz werben. Das Klimaretter-Projekt unterstützt den Anspruch an einen ökologischen Umgang mit Ressourcen und fördert die Motivation und Teamfähigkeit der Mitarbeiter.

Die Alten- und Pflegezentren können sich aber auch über externe Anerkennung ihrer hohen Qualitätsansprüche freuen. An Auszeichnungen sind die Verleihung des Grünen Haken für das Seniorenzentrum Steinau und die vier Einrichtungen im Ronneburger Hügelland in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach zu nennen. Dabei geht es um die Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit für die Bewohner. Sieben Einrichtungen - das Stadtteilzentrum in Hanau, das Altenzentrum in Rodenbach, das Kreisruheheim in Gelnhausen, die Seniorenzentren in Gründau und in Steinau und die Senioren-Dependancen in Ronneburg und in Limeshain vergeben - haben sich zudem dem Kampf gegen die antibiotikaresistenten Problemkeime verschrieben und hierfür vom MRE-Netzwerk Rhein-Main eine Auszeichnung erhalten.

„Die Alten- und Pflegezentren können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien, weil vor allem die Infrastruktur weiter verbessert wird und die Angebote entsprechend den Erfordernissen weiter erhöht werden, wenn nötig auch mit Kooperationspartnern. Im Fokus der nächsten Jahre stehen dabei die neuen Dependancen, die in Jossgrund-Pfaffenhausen, in Wächtersbach-Waldensberg und in Nidderau- Eichen in enger Kooperation mit der Kommune entstehen sollen.

17Dez2018

Nelly Asmus: Abschied nach 18 Jahren

Bewegter beruflicher Werdegang: Hochschulabschluss für Sprache und Literatur in Russland und Pflegehelferin in Gelnhausen

Abschied von Nelly Asmus (mit Blumen), die auf unserem Bild zusammen mit Anja Laguardia, Daniel Pfeifer und Dieter Bien zu sehen ist
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 17.12.2018
18 Jahre war sie in Gelnhausen im Kreisruheheim als Pflegehehelferin tätig und wurde nunmehr nach dem Erreichen der Altersgrenze im Beisein von Kolleginnen, Bewohnerinnen und Bewohnern von Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren und Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia verabschiedet. Die Rede ist von Nelly Asmus, Pflegehelferin mit Wohnsitz in Brachttal, mit einem bewegten schulischen und beruflichen Werdegang, der in Russland begann. Darauf wies auch Geschäftsführer Bien bei der Abschiedsfeier hin. Dieter Bien: „Sie kam aus einer anderen Kultur, hat dort viel geleistet und hier bei Null angefangen.“ Vor ihrer Tätigkeit im Kreisruheheim war Nelly Asmus nach dem Hochschulabschluss für Sprache und Literatur von 1980 bis 1992 in Russland als Lehrerin tätig. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Jahre 1993 absolvierte sie einen Sprachkurs für Akademiker in Wetzlar, arbeite in den neunziger Jahren zunächst in der Accumulatorenfabrik Sonnenschein in Büdingen, später als Integrationspraktikantin in einem Kindergarten in Brachttal und dann in der Keramikfabrik Wächtersbach.

Im Fokus der Betrachtung stand bei Bien insbesondere die 18-jährige Tätigkeit im Kreisruheheim. „Mit Nelly Asmus verlieren wir eine Mitarbeiterin, die das Haus entscheidend mitgeprägt hat“, hob Bien hervor. „Sie hat im Kreisruheheim durch Engagement und Einsatz ein Feuer entwickelt, das nie zu erloschen schien“, so Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer. Der Pflegedienstleiter wörtlich: „Deine hohe Einsatzbereitschaft und deine offene fröhliche Art wurden immer sehr von den dir anvertrauten Bewohnern, deinen Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt von deinen Vorgesetzten hoch geschätzt.“ Zusammen mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und dem Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer überreichte der Geschäftsführer einen Blumenstrauß und eine Urkunde, in der der Dank der Alten- und Pflegezentren zum Ausdruck kam.

14Dez2018

Bürgermeister spendierte vier Stollen und wurde herzlich begrüßt

Ludwig: Bin gerne in der Senioren-Dependance

Bürgermeister Ludwig Arnold (Bildmitte) schneidet beim Kaffeenachmittag in der Senioren- Dependance Limeshain den ersten Stollen an. Darüber freuen sich unter anderem Einrichtungsleiter Michael Mandt und die stellvertretende Hausleiterin Edith Jendrysik
Dependance Haus Limeshain - Freitag, 14.12.2018
„Ewe kommt de Adolf“. Für die Limeshainer Bürgerin Gertrud Stabel war es ein freudiges Ereignis. Schließlich hatte sie wieder einmal Gelegenheit, mit ihrem Bürgermeister über verschiedene Dinge zu reden, was sie auch tat. Gertrud Stabel ist Bewohnerin der Senioren-Dependance in Limeshain-Hainchen. Dass Bürgermeister Adolf Ludwig in der Senioreneinrichtung in Hainchen zu Gast war und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Small Talk hielt, hatte einen Grund: Der Bürgermeister überbrachte vier Stollen und hielt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Kaffeenachmittag ab, weil sie mangels Mobilität nicht an der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde teilnehmen können. Am Tisch neben den Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Bürgermeister saßen auch der Einrichtungsleiter Michael Mandt und die stellvertretende Hausleiterin Edith Jendrysik, die den Bürgermeister willkommen hießen. Natürlich war es dem Bürgermeister vorbehalten, den ersten Stollen anzuschneiden und an die Bewohner zu verteilen. Dabei halfen ihm allerdings tatkräftig die Betreuerinnen Daniela Aron, Mandy Lott und Tanja Dazanis sowie Anja Link von der Pflege. „Ich bin gerne hier und unterhalte mich mit den Bürgerinnen und Bürgern, von denen viele aus Limeshain und seinen Ortsteilen stammen und den Bürgermeister sehr gut kennen“, ließ Ludwig verlauten. Für den Bürgermeister Adolf Ludwig war der Termin in der Senioren-Dependance im Limeshainer Ortsteil Hainchen also eine Verpflichtung, wie er es formulierte. Es war aber zugleich auch ein Termin, der ihm sichtlich viel Spaß und Freude bereitete.

Und er brachte ihm zugleich auch eine weitere Einladung ein. Denn die sprachgewandte Gertrud Stabel lud den Bürgermeister zu einem weiteren Ereignis ein. Sie feiert demnächst 80. Geburtstag und wünscht sich auch des Bürgermeisters Präsenz, was dieser zusagte, sofern es der Terminkalender ermöglicht. Beim Kaffeenachmittag mit Stollen lässt sich so manches regeln.

14Dez2018

Dank an frühere Kolleginnen und Kollegen

Seniorenbeauftragter Voit: Sie waren Garanten für die gute Entwicklung des Unternehmens

Der Seniorenbeauftragte Karl-Heinz Voit (Bildmitte) und Geschäftsführer Dieter Bien (vordere Reihe links) hatten zur Seniorenweihnachtsfeier geladen. Viele Ehemalige waren der Einladung gefolgt.
Gesamtunternehmen - Freitag, 14.12.2018
Im weihnachtlich geschmückten gelben Saal im Altenzentrum in Rodenbach (AZR) fand die Weihnachtsfeier früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren (APZ), die sich bereits im Rentenalter befinden, statt. Der Seniorenbeauftragte Karl-Heinz Voit und Geschäftsführer Dieter Bien hatten die Ehemaligen zu dieser Feier eingeladen. Die Alten- und Pflegezentren messen den Zusammenkünften früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter große Bedeutung zu. Neben dem Seniorenbeauftragter Karl-Heinz Voit und Geschäftsführer Dieter Bien waren mit den Geschäftsbereichsleitern Robert Steingrübner und Stephan Sorber nahezu die gesamte Unternehmensführung und mit Belinda Schmidt und Anja Laguardia die gesamte Spitze des Betriebsrates vertreten. Karl-Heinz Voit brachte zum Ausdruck, dass die alljährliche vorweihnachtliche Feier Tradition hat. Damit soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die früheren Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen sind und noch dazu gehören. Karl-Heinz Voit: „Ihr lieben Rentnerinnen und Rentner seid als frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Garanten dafür, dass die Alten- und Pflegezentren zu dem geworden sind, was sie heute darstellen, nämlich der größte Anbieter im Bereich der Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis-Kreis.“ Geschäftsführer Dieter Bien und die Betriebsratsvorsitzende Frau Belinda Schmidt brachten in ihren Ansprachen zum Ausdruck, dass die Rentnerinnen und Rentner noch zur großen APZ-Familie gehören, nicht vergessen sind. Eine Veranstaltung wie die Weihnachtsfeier gebe die Möglichkeit, den früheren Beschäftigten und jetzigen Ruheständlern nochmals herzlichen Dank zu sagen.

Neben einem gemeinsamen Essen erlebten „die Ehemaligen“ der Alten- und Pflegezentren noch den Auftritt des Nikolaus in der Person der AZR-Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Jeder Anwesende erhielt vom Nikolaus ein kleines Präsent, womit die besinnliche vorweihnachtliche Veranstaltung einen würdigen Höhepunkt gefunden hatte.

11Dez2018

Ein Dankeschön beim mörderischen Dinner im Seniorenzentrum Steinau

Geschäftsführer Bien: Ehrenamtliche leisten maßgeblichen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner

Der Pate Mario Pizzala beim Mord-Dinner für die Ehrenamtlichen, denen von Agnes Boos und Dieter Bien (im Hintergrund) gedankt wurde.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.12.2018
„Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist nicht mit Gold aufzuwiegen.“ Dies erklärte Geschäftsführer Dieter Bien beim Dankeschön-Abend im Seniorenzentrum in Steinau, der für die Ehrenamtlichen nicht nur Dank und Anerkennung, sondern auch ein mörderisches Gala-Dinner mit sich brachte, für das das Theaterteam der Seniorenhilfe Steinau sorgte. Dafür war der Saal der Seniorenhilfe, der zugleich auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums als Stätte der Erholung, des Dialogs und der Kulinarik dient, in eine Flüsterkneipe Anfang der 30er Jahre umgewandelt worden. Mario Pizzala, seines Zeichens Vorsitzender der Seniorenhilfe und zugleich auch Leiter des Seniorenzentrums, überzeugte nicht nur in der Patenrolle, sondern führte auch Regie und trat als Sänger auf. Für die Maske war Nadine Kania-Wolf zuständig, ebenfalls den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums als Pflegefachkraft bekannt.

Bevor das Krimi-Dinner, im Wechsel zwischen mörderischen Szenen und dem Menü serviert wurde, sprach Geschäftsführer Dieter Bien den Ehrenamtlichen seinen Dank aus. Bien: „Derzeit leisten mehr als 120 Ehrenamtliche in den 12 Pflegeeinrichtungen einen maßgeblichen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität der Bewohner.“ Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und der Gemeinde oder dem Stadtteil. Außerdem unterstützen sie auch die Integration der Einrichtung und der Bewohner in das soziale Umfeld.“

Und auch Agnes Boos, Koordinatorin für das Ehrenamt in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren, ließ dem Dank anerkennende Worte folgen. Die Ehrenamtlichen hätten in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren ein gewichtiges Wort mitzureden. Boos: „Wir hören uns immer die Vorstellungen, Anliegen und Verbesserungsvorschläge der Ehrenamtlichen an, betreiben mit ihnen einen intensiven Dialog bis hin zu einer Klausurtagung, die ein- bis zweimal im Jahre stattfindet. Schließlich sind die Ehrenamtlichen hautnah an den Bewohnerinnen und Bewohnern dran, nehmen deren Wünsche auf.“ Und sie helfen bei der Umsetzung zahlreicher Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen. Als jüngstes Beispiel hierfür nannte Boos ein Projekt von Rainer Rauschdorf. Bei diesem Projekt geht es um Aktionen zur Fitness für Kopf und Körper im Seniorenzentrum Gründau. Insgesamt führen Ehrenamtliche mehr als 20 Projekte in den verschiedensten Einrichtungen durch.

Apropos 20: So viele Verdächtige hatte es beim mörderischen Dinner nicht gegeben. Es ging dabei ja auch nicht um die Anzahl der Verdächtigen, sondern um einen unterhaltsamen Abend. Und um ein Mords-Menü als Dankeschön für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

11Dez2018

Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau

Wollschals, Handschuhe und eine Milchkanne mit echter Bauernmalerei fanden reißenden Absatz

Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau zog viele Besucher an, darunter die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, die auf unserem Foto an einem Stand mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und der Organisatorin Cordula Delp zu sehen sind
Wohnstift Hanau - Dienstag, 11.12.2018
Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau war eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Die zahlreichen Besucher, darunter die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, erfreuten sich aber auch an den Angeboten an rund 20 Ständen: Natürlich durften handgestrickte Mützen, Wollschals, Handschuhe oder warme Wollsocken nicht fehlen. Aber auch Weihnachtskarten in verschiedenen Größen und Motiven sowie Kerzen oder Christbaumschmuck waren im Angebot. Und in der Weihnachtswerkstatt rief der Schlitten mit den Renntieren, natürlich im Kleinformat, das Interesse der Besucher hervor. Die Attraktion: Utensilien aus früheren Jahrhunderten, verziert mit Bauernmalerei. Milchkannen und Kaffeemaschinen mit der bekannten Drehkurbel zum Malen des Kaffee und wunderschön verzierten Ornamenten waren zu sehen und natürlich zu kaufen. Vor allem handwerkliche und kunsthandwerkliche Artikel fanden reißenden Absatz. Viele Utensilien wurden als Weihnachtsgeschenke gekauft.

Die Besucher des Adventsbasars konnten zudem gegen eine kleine Spende Kaffee und Kuchen genießen und sich an Glühwein und Grillwürstchen erfreuen, angeboten von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wohnstifts, allen voran der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol. Eine besondere Attraktion stellte der Auftritt von Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel dar. Gerhard Schaubach spielte auf dem Klavier weihnachtliche Lieder. Organisiert wurde der Adventsbasar durch den Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen e. V. (Vereint helfen!) unter dem Vorsitz von Gesine Krotz, die ebenfalls aktiv die Helferinnen unterstützte. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger dankte den Mitgliedern dieses Vereins für die tatkräftige Unterstützung und die gemeinsame Gestaltung des Weihnachtsbasars.

11Dez2018

Weihnachtsbasar mit attraktivem Programm

Weihnachtliche Lieder durch den Singkreis

Im Angebot des Weihnachtsbasars: Ein Tisch voller Stricksachen
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 11.12.2018
Im Seniorenzentrum in Kassel (SZB) fand für Bewohner und Besucher ein attraktiver Weihnachtsbasar statt. Durchgeführt wurde der Basar von den Mitarbeitern des SZB, vorwiegend der Pflege und der Hauswirtschaft, unter der Leitung der Pflegedienstleiterin Liane Geis. Auch mehrere Ehrenamtliche brachten sich ein, um das Programm zu gestalten und den Bewohnern Hilfe zu gewähren.Durch ihre Mithilfe waren fast alle Bewohner in der Lage, den Basar zu besuchen. Bewohner und Besucher hatten sich in der Cafeteria eingefunden, um sich an Kaffee und Kuchen zu stärken und einem interessanten Programm mit mehreren weihnachtlichen Akzenten zu folgen.

Zur Eröffnung lauschten sie den alpenländischen Klängen der Bläser vom Alphornbläser-Echo Kasselgrund, die mit einem Zitherspieler dem Weihnachtsbasar eine besondere musikalische Note gaben. Auch die Original Kasseler Musikanten unter der Leitung von Jörg Weidner sorgten bei ihrem Auftritt für weihnachtliche Klänge und forderten den Applaus der Besucher heraus.

Die Frauen des Singkreises, die ehrenamtlichen Helferinnen Rita Wagner, Edeltraud Streg und Cornelia Schäfer-Weiß, die die Bewohner bereits mit wöchentlichen Singproben erfreuen, hatten eine Vielzahl von bekannten Advents- und Weihnachtslieder in ihrem Repertoire. Die besinnlichen Lieder kamen an und forderten zum Mitsingen heraus.

Da zu einem Weihnachtsbasar auch der Kauf von Weihnachtspräsenten gehört, war auch dies möglich. Zu kaufen waren Handarbeiten und Stricksachen. Besonderes Interesse fanden die gestrickten Wollartikel, vor aIIem Schals, Stulpen und Mützen, bei deren Erstellung auch Mitarbeiterinnen Hand angeIegt hatten. Bereits im Eingangsbereich herrschte reges Treiben. Anbieter der Strickwaren waren Martha Capacho-De-Klumb und Silvia Mandt-Bille.
Und dies nicht nur wegen der Geschenkutensilien. Wer wollte, konnte sich an heißem Glühwein, an alkoholfreiem Kinderpunsch oder frisch gebackenen Waffeln erfreuen. Die Waffeln mutierten zum Renner des Weihnachtsbasars. Hierfür sorgten Simone Desch und Helene Heinrich.

26Nov2018

Katja Felix für 20-jähige Tätigkeit in der Altenpflege geehrt

Neu im Team: Maria Slam, Angelika Just, Anja Wenzel, Simone Schuhmacher und Kim Strack

Unser zeigt von links: Robert Steingrübner, Katja Felix, Ute Severin, Maria Slam, Angelika Just, Anja Wenzel, Kim Strack, Simone Schuhmacher, Belinda Schmidt und Dieter Bien
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 26.11.2018
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurden von Geschäftsführer Dieter Bien, dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Ute Severin für das Seniorenzentrum in Gründau fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt und eine Ehrung für langjährige berufliche Tätigkeit ausgesprochen. Die Pflegefachkraft Katja Felix aus Langenselbold konnte für 20-jährige Tätigkeit in der Altenpflege ausgezeichnet werden. Der APZ-Geschäftsführer und die Gründauer Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin lobten die Jubilarin für ihr engagiertes und einfühlsames Wirken zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Jubilarin werde von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt. Dass sie seit über 20 Jahre in der Altenpflege arbeite, seit zudem besonders hervorzuheben, betonte Severin. Katja Felix arbeitet seit 2005 als Pflegefachkraft im Seniorenzentrum Gründau und war davor über sieben Jahre im Kreisruheheim in Gelnhausen tätig.

Begrüßt wurden während des Tages der Mitarbeiter auch die neuen Kolleginnen und Kollegen. Im Seniorenzentrum Gründau werden in Zukunft die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Als Fachkraft für die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wurde die Diplompädagogin Simone Schuhmacher aus Schöllkrippen eingestellt. Die Betreuungskraft soll in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Lebensqualität von Bewohnern verbessern. Die Betreuungskraft hat nach dem Gesetz die Aufgabe, die Bewohner nicht nur zu betreuen, sondern auch zu aktivieren. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.
Als Assistentin der Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Ute Severin wirkt in Zukunft Anja Wenzel aus Altenstadt. Im pflegerischen Bereich werden die Altenpflegehelferin Kim Strack aus Gründau und Angelika Just aus Wächtersbach zum Einsatz kommen. Letztere hat die Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen. Maria Slam aus Gründau schließlich wird in der Hauswirtschaft tätig sein.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die Alten- und Pflegezentren mit dem „Tag der Mitarbeiter“ den Kolleginnen und Kollegen den Stellenwert geben wollen, der ihnen gebührt. Bien: „Dieser Tag ist Ausdruck der Wertschätzung des Unternehmens gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt sieht in dem „Tag der Mitarbeiter“ einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Erst durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Alten- und Pflegezentren, auch mit ihrer Einrichtung in Gründau, zu dem geworden, was sie heute sind, der größte Anbieter im Bereich der Altenpflege.