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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

30Jul2021

Streicheleinheiten für Molly

Tierischer Besuchsdienst im Kreisruheheim Gelnhausen

Große Freude über den tierischen Besuch bei Ottilie Dietzel.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 30.07.2021
Nach einer langen coronabedingten Pause hat das Kreisruheheim Gelnhausen den Hundebesuchsdienst wiederaufgenommen. So besucht Andrea Schember mit dem Berner Sennenhund Molly nun wieder regelmäßig alle zwei Wochen die Gelnhäuser Pflegeeinrichtung. Tiere haben auf Menschen, besonders auf demenziell veränderte Menschen, einen aktivierenden und fördernden Effekt. Sie können Menschen begeistern und ihr Wohlbefinden verbessern, sie sprechen sie in der Regel emotional an. So starteten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu denen das Kreisruheheim Gelnhausen gehört, im Jahr 2016 einen Aufruf und suchten Interessierte, die einen Hundebesuchsdienst anbieten möchten. Andrea Schember folgte dem Aufruf zugleich und startete das inzwischen bei den Bewohner*innen sehr beliebte Angebot, damals noch mit dem zweijährigen Rüden Winnie, es entstanden tiefe Freundschaften zwischen Mensch und Tier. Coronabedingt stagnierte dieses willkommene Projekt im Februar letzten Jahres. „Nun startete Frau Schember mit dem 5 Monate alten Hundekind wieder den Besuchsdienst, was uns sehr freut“, so Sigrid Castellanos, die Fachkraft für Soziale Betreuung in der kreiseigenen Gelnhäuser Pflegeeinrichtung. Bewohnerin Ottilie Dietzel bestätigt diese Freude: „Jetzt ist der so goldig und klein und da können wir alle 2 Wochen sehen, wie er immer wächst.“
30Jul2021

Präsente für Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau

Treffen mit Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule

Martina Schneider (rechts) und Petra Brinkmann (zweite von links) mit Schüler*innen und Bewohner*innen.
Wohnstift Hanau - Freitag, 30.07.2021
Bereits seit sehr vielen Jahren pflegen Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule (EKS) und Bewohner*innen des Wohnstiftes Hanau, eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, einen regelmäßigen Austausch. In zahlreichen Projekten wurde hier der generationenübergreifende Kontakt gelebt und gefördert, der sowohl der Schule als auch der Pflegeeinrichtung ein wichtiges Anliegen ist. Nach einer sehr langen corona-bedingten Pause fand nun das erste Treffen zwischen Bewohner*innen und Schüler*innen im gemeinsam genutzten Sinnesgarten statt, zu dem die Schüler*innen mit selbstangefertigten Präsenten für die Senioren erschienen. Zunächst begrüßte Schulleiterin Martina Schneider die Bewohner*innen, die in Begleitung von Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, in den Sinnesgarten kamen. Gemeinsam mit Petra Brinkmann, Lehrerin an der EKS, kündigte sie an, dass weitere gemeinsame Aktivitäten angestrebt werden. Cordula Delp freute sich sichtlich über das Wiedersehen: „Wie schön, dass nun im Freien diese erste persönliche Begegnung seit langer Zeit zwischen den Schüler*innen und Bewohner*innen stattfinden kann. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese schöne Idee und die kreativen Aufmerksamkeiten.“ Die Schüler*innen überraschten die Bewohner*innen mit selbst angefertigten Präsenten wie Mitmach-Kunstbüchern. Brinkmann erläuterte: „Die Bücher enthalten Informationen über einige Künstler und Werke sowie Malaufgaben für die Bewohner*innen. Außerdem möchten wir Ihnen diese individuellen, handgeschriebenen Briefe überreichen und wir würden uns sehr über Antwortschreiben der Bewohner*innen freuen.“ „Dass die jungen Leute so an uns denken, ist eine große Freude“, so eine Bewohnerin bei der Präsentübergabe.
30Jul2021

„Sie hat es verdient“

Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel in den Ruhestand verabschiedet

Von links: Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Ludmila Knodel, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz, Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski.
Gesamtunternehmen - Freitag, 30.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde Ludmila Knodel, Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Reinhold Walz, stellvertretender Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), reflektierte bei seiner Ansprache die Laufbahn Knodels im kreiseigenen Unternehmen, die 1993 in der Altenpflegeschule Rodenbach als Praxisanleiterin begann. Einen Wechsel von der Theorie in die Praxis vollzog sie vier Jahre später in der Funktion der Pflegebereichsleiterin für das Kreisruheheim Gelnhausen und das Seniorenzentrum Steinau. Nur ein Jahr später wurde sie für beide Häuser zur stellvertretenden Einrichtungsleiterin benannt, ab 2000 übernahm sie die Verantwortung für beide Einrichtungen. Als Einrichtungsleiterin im Altenzentrum Rodenbach begann im Juli 2004 der längste Teil ihrer Laufbahn bei den APZ-MKK. Unzählige Projekte hat sie hier gemeinsam mit ihrem Team initiiert und erfolgreich umgesetzt. Dazu gehörten die Straße der Erinnerung, das Projekt Zeitreise, verschiedene Aufführungen des Erinnerungstheaters haben für unterhaltsame Stunden für Bewohner und ihre Angehörigen gesorgt, der Einsatz von Paro der Therapierobbe in der sozialen Betreuung war ein Novum, all dies und vieles mehr wurde unter ihrer Federführung umgesetzt, stets im Sinne der Bewohner, stets im Sinne des Unternehmens. Bewusst einen Gang zurückschalten, sich etwas verkleinern, war nach mehr als 10 sehr intensiven Jahren im Altenzentrum der Anlass für einen Wechsel in das Stadtteilzentrum an der Kinzig im Jahr 2015. 2020 übernahm sie mit ihrem großen Erfahrungsschatz und in ihrer letzten APZ-MKK-Station die Leitung der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland. Die breite Palette an besuchten Fort- und Weiterbildungen zeigte Ludmila Knodels Offenheit neuen Themen und Projekten gegenüber. „Deine Kollegen, Mitarbeiter und die Unternehmensleitung schätzen besonders deine positive, lebensbejahende Art. Du wirst als Energiebündel und Sonnenschein beschrieben und die Kollegen verbinden mit dir viele schöne berufliche und auch private Erinnerungen.“ Besondere Heiterkeit kam auf, als er Anekdoten von zahlreichen Betriebsausflügen und Begegnungen erzählte.

Auch Daniel Funke, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement, und der Betriebsratsvorsitzende Dariusz Kantorski sprachen Dankesworte für die gute Zusammenarbeit aus. Die Anwesenden waren sich alle einig: Sie hat sich den Ruhestand redlich verdient.

Die Neurentnerin Ludmila Knodel bedankte sich ihrerseits bei der Geschäftsführung und den anwesenden Kollegen in einer bewegenden aber auch äußerst unterhaltsamen Ansprache. „Wir haben vieles gemeinsam bewegt und erreicht und ich kann mich einfach nur bedanken, sowohl bei den APZ-MKK, als auch bei meiner Familie für die jahrelange Unterstützung“.
Zum Dank überreichte Reinhold Walz eine Anerkennungsurkunde und ein Fotobuch, das einen Einblick auf den 24-jährigen Einsatz Knodels bei den APZ-MKK gewährt. Ludmila Knodel, die noch während der Feierstunde einen Blick in das Buch warf: „Da kommen so viele schöne Erinnerungen auf, ganz herzlichen Dank für alles!“ Freuen darf sie sich nun auf zahlreiche Reisen, die sie von ihren Kolleg*innen geschenkt bekommen hat. „Ich bin ja nur noch unterwegs, wie eine richtige Rentnerin! Der Abschied von euch fällt mir schwer, mit den Reisen macht ihr es mir einfacher“, so Knodel abschließend.
28Jul2021

Neuer Einrichtungsbeirat im Stadtteilzentrum an der Kinzig gewählt

Dorothea Koch übernimmt das Amt der 1. Vorsitzenden

Der neue Einrichtungsbeirat des Stadtteilzentrums an der Kinzig - Olga Weißbecker, Kurt Joachim Katter (2. Vorsitzender), Gabriele Schüttpelz (externes Mitglied) Dorothea Koch (1. Vorsitzende) und Einrichtungsleiterin Anja Wagner (Es fehlt Einrichtungsbeiratsmitglied Inge Scochi)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 28.07.2021
Die Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig wählten einen neuen Einrichtungsbeirat. Kurt Joachim Katter, Dorothea Koch, Inge Scochi, Gabriele Schüttpelz und Olga Weißbecker werden in den kommenden zwei Jahren die Interessen der Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gegenüber der Einrichtungsleitung und dem Einrichtungsträger vertreten. In einer konstituierenden Sitzung, die bereits Ende Juni stattfand, wählte das Gremium Dorothea Koch zu seiner ersten Vorsitzenden, das Amt des Stellvertreters übernimmt Kurt Joachim Katter.

Einrichtungsleiterin Anja Wagner gratulierte den fünf Mitgliedern des neuen Einrichtungsbeirates zu ihrer Wahl und überreichte ihnen vor Beginn der ersten Sitzung einen Blumenstrauß. Während Inge Scochi, die erst kürzlich in das Service-Wohnen im Alten Landratsamt, das an das Stadtteilzentrum angeschlossen ist, zog, ihre erste Amtszeit antritt, bringt Gabriele Schüttpelz bereits Erfahrung als Mitglied des Einrichtungsbeirates mit: „Ich freue mich sehr, dass Frau Schüttpelz als externes Mitglied erneut in den Einrichtungsbeirat gewählt wurde und uns weiter zur Verfügung steht“, so Wagner.

23Jul2021

Fruchtiges Genusserlebnis für die Bewohner*innen

Ehrenamtliche spenden Kreisruheheim frische Erdbeeren für Eisbecher

Frische Erdbeeren, Erdbeer- und Vanilleeis, Waffeln, Sahne und Schokostreusel: Aus diesen Zutaten bereiten die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos und Regina Pucher und Natalie Just (von links nach rechts) Eisbecher für die Bewohner zu
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 23.07.2021
„Ich habe so einen leckeren Erdbeerbecher einmal in der Eisdiele gegessen. Den habt ihr selbst gemacht?“, staunte ein Bewohner, als ihm Regina Pucher, Fachkraft für soziale Betreuung im Kreisruheheim Gelnhausen, am Nachmittag ein mit Früchten, Schokostreuseln, Waffeln und Sahne verziertes italienisches Eis servierte.

Bereits am frühen Vormittag hatte Erika Schmehle, die ehrenamtlich für das Kreisruheheim tätig ist, den Mitarbeitenden der Gelnhäuser Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK) die frisch gepflückten Erdbeeren gebracht. Pucher und ihre Kolleginnen Sigrid Castellanos und Natalie Just verarbeiteten die Früchte anschließend weiter. Da Castellanos Erdbeer-und Vanilleeis spendierte, bereiteten sie für die Bewohner*innen des Kreisruheheims nach dem Mittagessen spontan ein fruchtiges Genusserlebnis zu: „Wir sind dankbar, dass die Ehrenamtlichen unserer Einrichtung die Erdbeeren gespendet haben, so können wir den Bewohnern eine Freude machen“, dankte Just Schmehle für ihren Einsatz. Damit jeder der Bewohner*innen die schmackhafte Abkühlung genießen konnte, hatten die Betreuungskräfte der kreiseigenen Pflegeeinrichtung auch laktosefreie Eissorten verwendet. „Wir wurden richtig verwöhnt“, strahlte eine Bewohnerin und fühlte sich in Gedanken nach Italien versetzt.

Ehrenamtliche unterstützen die Pflege-und Betreuungskräfte der 12 kreiseigenen Pflegeeinrichtungen der APZ MKK in vielfältiger Weise. Ihre Aufgaben variieren von der Einzelbetreuung über die Gruppenaktivitäten bis hin zur Unterstützung bei der Vorbereitung von Festen und anderen Veranstaltungen. Betreuungskraft Castellanos: „Unsere Ehrenamtlichen gewährleisten eine Verbindung der Einrichtung ins örtliche Umfeld“.
16Jul2021

Spaß, Sportsgeist und eine fröhliche Wettkampfatmosphäre

Bewohner*innen und Mitarbeitende veranstalten Tischkicker-Turnier im Wohnstift

Siegreiche Teilnehmer: Cordula Delp überreichte allen Spielern des Turniers Medaillen. Das Team des Wohnbereichs 2 gewann auch das finale Spiel und erhielt einen Pokal.
Wohnstift Hanau - Freitag, 16.07.2021
Inspiriert von der Fußball-Europameisterschaft 2021 trugen die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes in Hanau unter einander ein Tischkicker-Turnier aus. Leiterin Cordula Delp und das Team aus Betreuungskräften der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) hatten die Veranstaltung vorbereitet. Nach siegreichen Partien in der Vor- und Zwischenrunde standen sich im Endspiel, die Mannschaften aus dem Wohnbereich 1 und dem Wohnbereich 2 gegenüber. „Das war richtig spannend, die Teams haben sich mächtig ins Zeug gelegt die Partie für sich zu entscheiden“, lobte ein Bewohner die beteiligten Spieler für ihr Ehrgeiz. Auch Delp freute sich über die Begeisterung, die der interne Wettstreit bei den Sportlern und Zuschauern auslöste: „Jeder hat sein Bestes gegeben“, so die verantwortliche Betreuungskraft. „Einige Bewohnerinnen und Bewohner haben vor den Spielen gezielt trainiert“.

Die beiden Betreuungskräfte Miriam Peralta und Bernd Maisch hatten die gebildeten Zweier-Teams in ihrer Vorbereitung unterstützt und somit nicht nur für ein spannendes, sondern auch für ein unterhaltsames Tischkicker-Turnier gesorgt. Das Team des Wohnbereichs 2 setzte sich im Finale erfolgreich gegen das Team des Wohnbereichs 1 durch. Martin Ries freute sich sehr, dass er stellvertretend für seine Wohngruppe den Pokal entgegennehmen durfte. Nachdem Delp auch allen Spielern, die am Turnier teilgenommen hatten, Medaillen überreicht hatte, feierten die Bewohner*innen zusammen, aßen ein Eis und genossen den Finaltag. So gab es an diesem Abend vor allem eines: Viele Gewinner, die die Freude am gemeinsamen Spiel miteinander teilten: „Der Spaß stand immer an erster Stelle, trotzdem kam im Laufe des Turniers eine richtige Wettkampfatmosphäre auf“, zog Organisatorin Delp ein positives Fazit.
16Jul2021

Es wird wieder getanzt in der Seniorendependance Neuberg

Erika Ackermann nimmt ihr ehrenamtliches Angebot für die Bewohner wieder auf

(Von links) Die Bewohnerin Eva-Maria Burkard und die Ehrenamtliche Erika Ackermann beim Sitztanz in der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 16.07.2021
Neuberg. – Seit kurzem findet in der Senioren-Dependance Neuberg wieder das ehrenamtliche Angebot „Sitztanz“ von Erika Ackermann statt. In Kleingruppen bis zu acht Teilnehmer*innen genießen es die Bewohner*innen wieder gemeinsam Musik zu hören und dazu zu tanzen. Viele Bewohner*innen hatten das Angebot schon vermisst. „Schön, endlich wieder Abwechslung“, so eine freudige Bewohnerin. Und auch Ackermann freut sich, dass es nun weitergehen kann: „Mit Musik geht vieles leichter“. Nach langer Zeit konnte das Angebot nun wieder für alle Hausgemeinschaften angeboten werden – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung und nach Absprache mit der Hausleitung Heike Haase und der Fachkraft für Soziale Betreuung Sabrina Bartels. So wird der Raum vorab durch die Soziale Betreuung hergerichtet, so das zwischen den Bewohner*innen die entsprechenden Abstände eingehalten werden.

„Besonders freut uns die Teilnahme neuer Bewohner*innen, die zum ersten Mal an der Veranstaltung teilgenommen haben und begeistert von diesem Angebot sind“, so Haase. Ackermann regt die Bewohner*innen bei ihrem Angebot mit mitreißender Musik zum Bewegen an und übt mit ihnen unterschiedliche Tänze ein, immer entsprechend der Möglichkeiten der jeweiligen Personen. In der Vergangenheit konnten Bewohner*innen, die einstudierten Tänze zusammen mit Ackermann auch bei Veranstaltungen wie beim Sommerfest aufführen. Dazu bringt Ackermann auch unterschiedliche Instrumente (Xylophon, Klanghölzer, Schellen) mit, die die Bewohner bei den Tänzen mitbenutzen können. Diese werden nach Nutzung natürlich gründlich desinfiziert. Ackermann ist bereits seit Eröffnung des Hauses 2014 als Ehrenamtliche tätig und bereichert das Angebot der Einrichtung mit ihrem fortwährenden Einsatz und mit vielen Ideen.

Interesse an einem Ehrenamt in der Senioren-Dependance Neuberg? Dann kontaktieren Sie Sabrina Bartels unter sabrina.bartels@apz-mkk.de.
15Jul2021

Ökumenischer Gottesdienst in der Senioren-Dependance

Bewohner des Hauses Neuberg freuen sich über die gemeinsame Andacht

Pfarrer Daniel Geiss beim ökumenischen Gottesdienst in der Begegnungsstätte der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 15.07.2021
Zur Wiederaufnahme des ökumenischen Gottesdiensts in der Begegnungsstätte der Senioren-Dependance Neuberg, begrüßte Pfarrer Daniel Geiss, viele Bewohner*innen und hieß sie herzlich willkommen. In gemeinsamer Absprache mit der Hausleiterin Heike Haase und der Fachkraft für Soziale Betreuung, Sabrina Bartels, wurden zuvor alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, damit wieder ein wohnbereichsübergreifender Gottesdienst stattfinden kann. Die Sitzmöglichkeiten und Zugänge der Begegnungsstätte, wurden dazu so eingerichtet, dass die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gewährleistet waren. Leider muss daher auch das nach dem Gottesdienst übliche gemeinsame Kaffeetrinken weiterhin ausfallen. Auch Angehörige können aktuell noch nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Trotzdem freuten sich die Bewohner*innen über die Möglichkeit zur gemeinsamen Andacht.

„Das freut uns sehr, dass der Gottesdienst endlich wieder stattfindet“, so eine Bewohnerin. „Es war wirklich eine sehr schöne Predigt“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu. Viele Bewohner*innen haben sich schon lange auf den gemeinsamen Gottesdienst gefreut. Sabrina Bartels und Betreuungskraft Beatrix Berger, begleiteten die Bewohner*innen, die nicht selbstständig kommen konnten. Pfarrer Geiss begrüßte die ihm bekannten Bewohner sowie die neuen Gesichter im Haus und nahm sie gedanklich mit auf die Reise in die Kirche. Dabei durfte auch die kirchliche Musik nicht fehlen, die der Pfarrer über eine Box von seinem Smartphone abgespielte. Viele Bewohner*innen sprachen das abschließende Gebet mit. Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Hausleiterin Haase beim Pfarrer und erklärte: „Der Gottesdienst ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Bewohner. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Gottesdienst.“
14Jul2021

Peter Riedel feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum

Gratulationen von Geschäftsleitung und Betriebsrat

(Von links) Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Jubilar Peter Riedel, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 14.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde das 20-jährige Betriebsjubiläum von Peter Riedel, Sachbearbeiter in der Debitorenbuchhaltung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), gefeiert. Vertreter der Unternehmensleitung und des Betriebsrates gratulierten ihm gemeinsam zu seinem Ehrentag und überreichten ihm zum Dank und als Anerkennung eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Die berufliche Laufbahn von Peter Riedel im Unternehmen begann im Jahr 1999. Unter dem Ausbilder Reinhold Walz, heute stellvertretender Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, machte er im Rahmen einer Umschulung eine Ausbildung zum Bürokaufmann, nachdem er seinen erlernten Beruf des Konditors aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. „Ich war und bin sehr dankbar, dass ich mit über 40 Jahren die Möglichkeit für eine Umschulung bekommen habe, für viele Arbeitgeber ist das keine Selbstverständlichkeit“, so Riedel während des gemeinsamen Rückblicks während der Feierstunde.

Dem erfolgreichen Abschluss der Umschulung folgte 2001 die Festanstellung im Unternehmen und Peter Riedel war mit seiner Lebenserfahrung zunächst als wichtiger Ansprechpartner im Bewohnerservice tätig. Mit dem wachsenden Unternehmen, die APZ-MKK bestehen inzwischen aus zwölf Pflegeeinrichtungen in der Region, hat sich auch das Aufgabenfeld Peter Riedels peu á peu gewandelt, seit 2010 ist er Sachbearbeiter in der Debitorenbuchhaltung.

Während seiner beruflichen Laufbahn hat Peter Riedel viele Fortbildungen besucht und sich in seinem Verantwortungsbereich stets auf dem neuesten Stand gehalten. Dazu gehörten Themen wie Telefontraining, Grundlagen der Sozialversicherung in der Praxis, Kundenorientierung, Effektive Büroorganisation oder Topsoz-Schulungen, eine Software zur Leistungsabrechnung in Pflegeeinrichtungen. Dabei hat er sich nicht gescheut, auch über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, so war er in den ersten Jahren seiner Tätigkeit im Unternehmen engagiertes Mitglied der Redaktion „Sonnenblume“, dem Vorreiter des heutigen Kulturjournals „Treffpunkt Alter“ der APZ-MKK.

Seinem gesundheitlichen Schicksal hat sich Peter Riedel zu keiner Zeit gebeugt und sich zeitweise sogar für die Belange seiner Kollegen im Betriebsrat eingesetzt. Seit dem Jahr 2018 ist er zudem Vertrauensperson für die schwerbehinderten Menschen im Unternehmen. „Allein für diesen kollegialen Einsatz gebührt ihm ein Riesenrespekt“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Walz abschließend, „und ich bin damals wie heute froh einen solch zuverlässigen und tatkräftigen Mitarbeiter wie Peter Riedel in unserem Team zu haben.“
13Jul2021

Segensreiches Gemeinschaftserlebnis für die Bewohner*innen

Pfarrerin Schubert hält Andachten in der Senioren-Dependance Limeshain

Pfarrerin Renate Schubert freut sich vor dem geschmückten Altar auf den feierlichen Gottesdienst mit den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 13.07.2021
Während die Fachkräfte der Sozialen Betreuung der Senioren-Dependance Limeshain Pfarrerin Renate Schubert noch halfen, den Altar zu schmücken, kamen schon die ersten Bewohner*innen und warteten auf den Beginn der Andacht. Die Freude darüber, im Sommer wieder gemeinsam Gottesdienste feiern zu können, verbindet an diesem Tag Bewohner*innen und die Geistliche: „Leider waren auch die monatlich stattfindenden Gottesdienste von den Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie betroffen“, so die Pastorin, „umso mehr freue ich mich, dass wir einen vorsichtigen Start ausgemacht haben“.

In Absprache mit Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung in der Limeshainer Pflegeeinrichtung, hatte Schubert nach Wegen gesucht, die Wiederaufnahme der Gottesdienste zu ermöglichen, und die Veranstaltungen vorbereitet. Anfang Juni war es dann so weit: Unter Einhaltung aller gültigen Abstands- und Hygieneregeln besuchte Pfarrerin Schubert jede der drei Hausgemeinschaften und feierte mit den Bewohner*innen jeweils einen Gottesdienst. Da noch nicht gemeinsam gesungen werden darf, brachte die Pastorin Tonaufnahmen der vertrauten Lieder mit.

Alle Anwesenden konnten die Andachten, die mit einem Segen für Bewohner*innen und Mitarbeitende der Einrichtung endeten, genießen. „Es war so schön im Gottesdienst“, beschrieb eine der teilnehmenden Bewohner*innen die Gemeinschaft, die sie erlebt hatte. Sie ist froh, dass die evangelische Geistliche seit Juni wieder regelmäßig in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Stadtteil Hainchen kommt. Auch Pfarrerin Schubert, die auch für die Gläubigen der drei Limeshainer Ortsteile Hainchen, Himbach und Rommelshausen betreut, hofft darauf, vielleicht im Herbst wieder Gottesdienste mit allen Bewohnern gemeinsam feiern zu können, „wenn regelmäßige Termine dann zu verantworten sind“.
12Jul2021

Gratulationen für Mario Pizzala

Einrichtungsleiter feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum

Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Jubilar Mario Pizzala, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz.
Gesamtunternehmen - Montag, 12.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde das 20-jährige Betriebsjubiläum von Mario Pizzala, dem Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Steinau und des Wohn- und Gesundheitszentrums Lebensbaum Sinntal, gefeiert. Vertreter der Unternehmensleitung und des Betriebsrates der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gratulierten Mario Pizzala gemeinsam zu seinem Ehrentag und überreichten ihm zum Dank und als Anerkennung eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Die Karriere Pizzalas bei den APZ-MKK begann als Umschüler zum Bürokaufmann, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen seinen erlernten Beruf als Chemielaborant aufgeben musste. Damit legte er den Grundstein für seine berufliche Laufbahn bei den APZ-MKK. Dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss folgte seine Einstellung im kreiseigenen Unternehmen als Assistent der Einrichtungsleitung im Kreisruheheim Gelnhausen. Sein Know-how erweiterte er regelmäßig durch den Besuch verschiedenster Fort- und Weiterbildungen, die Themen wie Kommunikation, Kundenorientierung, Krisenmanagement oder auch Straf- und Haftungsrecht in der Einrichtungspraxis abdeckten. Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung zum Heimleiter in 2011 war die Basis für seinen nächsten Karriereschritt. Schon ein Jahr später übernahm er als Einrichtungsleiter die Verantwortung für das Seniorenzentrum Steinau, das im Gebäude der Seniorenhilfe ansässig ist. „Als Vorsitzender der Seniorenhilfe fungieren Sie hier quasi in einer Doppelfunktion und nutzen sinnvolle Synergien, wie die ehrenamtliche Betreuung der Bewohner durch die Seniorenhilfe“, so der stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz. Ganz nach dem Motto „Was gut ist kommt wieder“ übernahm Mario Pizzala zusätzlich für einen Zeitraum von etwa einem Jahr die Einrichtungsleitung im Kreisruheheim Gelnhausen, seit 2016 ist er zudem Einrichtungsleiter im Lebensbaum Sinntal.

Im Rahmen seines Studiums „Management im Gesundheitswesen“ erlangte er den akademischen Titel Master of Science. „Das war eine beachtliche Leistung, insbesondere, wenn man bedenkt, dass Sie damals schon die Verantwortung für zwei gut funktionierende Einrichtungen hatten“, so Walz, der während Pizzalas Umschulung obendrein sein Ausbilder war. Auch Mario Pizzala blickte zurück und berichtete mit einem zwinkernden Auge: „Ich habe Sie als sehr strengen Ausbilder erlebt, habe aber auch sehr viel von Ihnen gelernt. Ich wurde hier sehr gefördert und bin dankbar für den Vertrauensvorschuss und die Unterstützung, die ich bei den APZ-MKK erhalten habe.“

Neben seinem beruflichen Engagement zeichnet Mario Pizzala sein ehrenamtliches Engagement aus. Bereits seit seinem 24. Lebensjahr ist er als Vorsitzender der Seniorenhilfe Steinau tätig. Die Seniorenhilfe hat zum Ziel, sich für die Belange älterer und behinderter Menschen einzusetzen und der Isolation der Älteren in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Steinauer Karnvealsvereins, Mitglied im Turnerverein und war 13 Jahre lang Stadtverordneter und Mitglied im Ortsbeirat Steinau-Innenstadt. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Mario Pizzala im Juni 2017 durch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.
08Jul2021

Literarische Gartensalons – Ehrenamtliche tragen Gedichte vor

Begeisterte Bewohner*innen im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift Hanau

Die Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig verfolgten die Lesungen im Garten und von den Balkonen der Wohnbereiche aus.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 08.07.2021
„Sommer, Urlaub und Meer“ – das war der Titel und auch das Motto der beiden Gartensalons, die kürzlich vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig sowie vor dem Wohnstift in Hanau stattgefunden haben. Die Gartensalons sind ein neues kulturelles und soziales Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) und finden in den Sommermonaten regelmäßig in allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt, so auch vor den beiden Hanauer Einrichtungen der APZ-MKK. Eröffnet wurden beide Veranstaltungen von der Ehrenamtskoordinatorin der APZ-MKK Agnes Boos sowie den Einrichtungsleitungen der jeweiligen Einrichtung – im Stadtteilzentrum an der Kinzig Anja Wagner und im Wohnstift Stephan Hemberger.

Bei beiden Gartensalons standen die Lesungen im Vordergrund, musikalisch begleitet von der Betreuungskraft Stephan Herget, der auch die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK koordiniert. Im Stadtteilzentrum an der Kinzig trugen die Betreuungskräfte die Gedichte vor. Dazu organisierte die Fachkraft für Soziale Betreuung, Tatjana Konowalov, einen Sitztanz, bei dem alle mitmachen konnten und der den Bewohner*innen sichtlich Freude bereitete. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde mitgeschunkelt und gesungen. Ebenso im Wohnstift, wo die Gedichte von den Ehrenamtlichen Prof. Dr. Michael Weller, Karl-Heinz Voit und und Michael Schauer sowie von der Vorsitzenden des Einrichtungsbeirats, Roza Voit, vorgetragen wurden.

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig wurden den Bewohner*innen dazu Würstchen, Salate und kalte Getränke gereicht, im Wohnstift wurden alle Gäste und Mitwirkenden mit einem leckeren Eis von der Küchenleitung überrascht. Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot, zusätzlich und als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den häufig in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der kreiseigenen Pflegezentren ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. In den Gartensalons finden in den Sommermonaten einstündige Lesungen statt. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor.

Die Lesungen werden durch ein musikalisches Programm begleitet. Auch Bewegungsaktivitäten sind im Rahmen der Gartensalons vorgesehen. „Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten wagen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen neuen Weg, den Bewohnern unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags während der Pandemie zu machen“, so Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK. Die Gartensalons ergänzen die etablierte Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ und sind ein weiteres Angebot der APZ-MKK im Bereich der Sozialen Betreuung.
06Jul2021

Auftritt der Nostalgieperlen im Garten des Seniorenzentrums

Bewohner lassen sich auf eine musikalische Reise in die 50er Jahre mitnehmen

Die Nostalgieperlen Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind bei den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd gern gesehene und gern gehörte Gäste.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 06.07.2021
Der Auftritt der Nostalgieperlen im Seniorenzentrum Biebergemünd erfreute die Bewohner*innen und die Mitarbeitenden gleichermaßen, zumal er schon lang ersehnt wurde. Denn das Konzert musste aufgrund der kühlen und regnerischen Wetterlage mehrmals verschoben werden. Das Duo, bestehend aus Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang), war schon in der Vergangenheit öfter zu Gast im Seniorenzentrum sowie in vielen anderen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). So waren die Bewohner*innen auch diesmal wieder in freudiger Erwartung auf einen schönen Schlagernachmittag und wurden dann auch nicht enttäuscht. Von „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“ wurden die Bewohner*innen auf eine musikalische Reise in die 50er und 60er Jahre mitgenommen.

Die gute und ausgelassene Stimmung des Duos schwappte auf das Publikum über und so mussten sie mehrere Zugaben spielen. „Es hat uns viel Spaß gemacht, für Sie zu spielen. Wir kommen sehr gerne wieder!“ Mit diesem Versprechen verabschiedeten sich die beiden „Nostalgieperlen“ von ihrem Publikum. Damit die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
05Jul2021

Bewohner des Seniorenzentrums kochen Erdbeermarmelade

Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz spendet 5 Kilo Erdbeeren für Senior*innen

Eine Bewohnerin der Wohngruppe Spessart hilft dabei mit, die vom Jugendhilfezentrum gespendeten Erdbeeren zu Marmelade weiterzuverarbeiten.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 05.07.2021
Jugendliche der Jugendhilfeeinrichtung Don Bosco in Sannerz spendeten fünf Kilogramm Erdbeeren an das Seniorenzentrum Biebergemünd. Gemeinsam mit ihren beiden Betreuern Hanne Röhrich und Mirko Zeller hatten die jungen Erwachsenen die frischen Früchte am Vormittag gepflückt und übergaben diese an die Pflege- und Betreuungskräfte der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Dankbar für ihren tatkräftigen Einsatz lud Birgit Bernhard, Fachkraft für soziale Betreuung im Seniorenzentrum, die vier Pflücker spontan auf eine Bratwurst und ein Erfrischungsgetränk ein. „Am späten Nachmittag wollten wir ohnehin gemeinsam mit den Bewohnern grillen, da haben wir ein wenig früher als geplant, den Grill angefeuert“, so Bernhard. Gemeinsam mit den Bewohner*innen der Wohngruppe Spessart verarbeitete Silvia Mandt, Fachkraft für soziale Betreuung, die Ernte am nächsten Tag zu Marmelade weiter: „Erdbeeren schmecken allen. Unsere Bewohner freuen sich sehr, wenn der Sommer beginnt. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen trotz der Demenz vertraut und gibt ihnen Orientierung“, so Mandt. Sozialpädagogin Röhrich ist sich sicher, dass auch die jungen Menschen von der Aktion profitieren: „Unsere Jungs lernen so, etwas für andere zu tun“.
05Jul2021

Senioren verteilen Streicheleinheiten für Gäste auf vier Pfoten

Therapiehunde Jack und Frieda unterstützen Bewegungsangebote für Senior*innen

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Weller, unterstützen Jack und Frieda die Übungen, die Christina Rehner, mit den Senior*innen im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule durchführt.
Wohnstift Hanau - Montag, 05.07.2021
Zum ersten Mal seit mehreren Monaten begleitete Prof. Dr. Michael Weller mit seinen beiden Hunden wieder ein Mobilitätstraining der Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Aufgrund der einzuhaltenden Infektionsschutzmaßnahmen hatte die bei den Bewohnern beliebte Aktivität über einen längeren Zeitraum entfallen müssen. Prof. Dr. Weller und seine Tiere sind gern gesehene Gäste in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). „Jack und Frieda sind zwei liebe Hunde“, freute sich eine Bewohnerin über den Besuch, der im Sommer wieder regelmäßig stattfinden kann. Die Streicheleinheiten haben einen zusätzlichen therapeutischen Effekt, denn die Körperwärme des Hundes hilft, arthritische Beschwerden zu lindern.

Das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK lautet: "Mit Menschen für Menschen". Bei dem Angebot des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man eher sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt Prof. Dr. Weller regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift und gibt den Bewohner*innen die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise mit den Hunden zu beschäftigen. Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller handelt es sich um den Berner Sennenhund Jack und die Golden-Retriever-Hündin Frieda. Das Angebot findet regelmäßig statt und steht allen interessierten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung offen.

Das Gruppenangebot, das vor der Corona-Pandemie in den Räumlichkeiten des Wohnstifts stattfand, wurde bei schönem Wetter in den nahe gelegenen Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule verlegt. Christiane Rehner, Fachkraft für soziale Betreuung, führte Übungen mit Bällen durch, die allen Beteiligten Freude machten. Wenn sie den Hunden Bälle zuwerfen, die die Tiere apportieren, schulen die Senioren spielerisch Koordination und Motorik. Die Nähe zu den Tieren wirkt sich in vielfältiger Weise positiv auf das Wohlbefinden der alten Menschen aus. So finden Bewohner, die sich nicht mehr verbal ausdrücken können, leicht Zugang zu den Tieren. Jack und Frieda sind sehr zutraulich. Die Tiere sind zudem auch an den Umgang mit Rollstühlen und Rollatoren gewöhnt.
01Jul2021

„Der schönste Tag seit langem“

Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Nach einjähriger Pause fand wieder das Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen statt. Ein weiterer Grund zur Freude – Das schöne Wetter hielt bis zum Ende der Veranstaltung an.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 01.07.2021
Nach einer einjährigen Corona-bedingten Pause, konnte endlich wieder das Sommerfest im Außenbereich des Kreisruheheims Gelnhausen stattfinden. Im letzten Sommer gab es zwar einige Innenhofkonzerte mit viel Abstand, doch das Sommerfest konnte nicht in gewohnter Form stattfinden. Dank vollständiger Impfung aller in der Einrichtung und der niedrigen Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis, durften die Bewohner*innen jetzt wieder etwas näher zusammenrücken. Bei Eisbechern, Getränken, gegrillten Würstchen und Steaks wurde kräftig gefeiert. Alleinunterhalter Bernhard Schatton sang bekannte deutsche Schlager, die zum Mitsingen einluden – hin und wieder wurde sogar ein Tänzchen gewagt. In den kleinen Grüppchen an den Tischen, hatten die Bewohner Gelegenheit sich auszutauschen und zu unterhalten. Das sonnige Wetter unterstützte die gute Stimmung. Erst gegen Ende der Veranstaltung zogen Wolken auf und pünktlich als alle wieder drinnen waren, fing es an zu regnen. Die Bewohner*innen hatten viel Spaß und äußerten sich durchweg positiv. „Herrlich“, „lecker“, „heute ist der schönste Tag seit langem“ und „wunderbar so viele lächelnde Gesichter zu sehen“, so einige der Kommentare der Bewohner*innen. Organisiert wurde das Sommerfest von der Hauswirtschaftsleiterin Natalie Bauscher, dem Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer und der sozialen Betreuungskraft Sigrid Castellanos.
30Jun2021

Mit dem Wind in den Haaren die Umgebung erkunden

Rikscha-Ausflüge für die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach

Die Ausflüge mit der Rikscha sind bei den Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sehr beliebt. Auch bei der letzten Station der Rikscha im Altenzentrum Rodenbach genossen es zahlreiche Bewohner*innen von Dietmar Praschak auf eine Tour ins Grüne oder in den Ort mitgenommen zu werden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 30.06.2021
Die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach erwartete kürzlich ein ganz besonderes Freizeit-Angebot – Die Fahrrad-Rikscha der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu dem auch das Altenzentrum gehört, machte Station in Rodenbach. „Das muss man einmal erlebt haben“, strahlte eine Bewohnerin nachdem Dietmar Praschak, ehrenamtlicher Rikscha-Fahrer, sie auf eine Fahrt durch den Ort und den umliegenden Wald mitgenommen hatte. Sie ist sich sicher: „Ich habe so viel gesehen, das will ich auf jeden Fall wiederholen“. Praschak passt die jede Tour an die Wünsche der Bewohner*innen an, je nachdem ob es in die Natur gehen soll oder sie sich wünschen, durch ein Wohngebiet oder ins Zentrum der Gemeinde zu fahren.

Für die Bewohner*innen ist die Fahrt mit der Rikscha ein ganz besonderes Erlebnis. So weiß auch Praschak zu berichten: „Wenn ich mit ihnen losfahre, sind manche noch etwas unsicher, aber das gibt sich meistens nach wenigen Metern. Nach der Tour berichten alle, dass die Fahrt klasse war“. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen sind die Fahrten mit der Fahrrad-Rikscha eine gute Gelegenheit, aktiv am Leben teilzuhaben und die Umgebung zu entdecken. Beliebte Ziele sind Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha von speziell geschulten Ehrenamtlichen. „Alle unsere Einrichtungen können die Rikscha nutzen“, erläutert Agnes Boos, Ehrenamts-Koordinatorin der APZ-MKK.
30Jun2021

Blumen und Glückwünsche zum 10-jährigen Betriebsjubiläum

Betreuungskraft Regina Pucher freut sich über Ehrung durch das Kreisruheheim

Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 30.06.2021
In kleinem Rahmen gratulierte der Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen, Daniel Pfeifer (rechts), der Betreuungskraft Regina Pucher (links) zu ihrem 10-jährigen Betriebsjubiläum. Zum Dank für ihren fortwährenden Einsatz überreichte er ihr einen Blumengutschein und eine Urkunde. Pfeifer hob das große Engagement der Kollegin hervor und sagte: „Regina Pucher ist immer mit vollem Elan für die Bewohner*innen da. Sie hat immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Bewohner*innen und ist eine beliebte Kollegin“. Pucher bedankte sich für die Ehrung und die wertschätzenden Worte und fügte hinzu: „Und natürlich freue ich mich auch über den Blumengutschein, den ich sicher schon bald einlösen werde.“
30Jun2021

„Deine neuen Kollegen können sich wirklich glücklich schätzen“

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises verabschieden Robert Steingrübner

(Von links) Reinhold Walz, Susanne Simmler, Robert Steingrübner und Dieter Bien blicken auf die gemeinsame Zeit zurück und freuen sich bereits auf ein zukünftiges Wiedersehen.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 30.06.2021
Nach fast 20 Jahren im Unternehmen, verlässt der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement und stellvertretende Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner, das kreiseigene Unternehmen, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzenden der APZ-MKK, Susanne Simmler, bedankte sich der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, bei Steingrübner und hob die Leistungen des scheidenden Kollegen hervor. „Es ist kein freudiger Anlass, der uns heute zusammenbringt, der Abschied fällt uns nicht leicht. Gleichzeitig wünschen wir Dir alles Gute und freuen uns für Dich, dass Dich Deine neue Aufgabe näher zu Deiner Familie bringt“, so Bien. Anschließend erzählte Bien davon, wie Robert Steingrübner während seines Pflegemanagement-Studiums vor mehr als zwanzig Jahren zwei studienbegleitende Semester bei den APZ-MKK absolviert hat: „2002 war es dann soweit – die Festanstellung folgte. Seitdem sind wir einen weiten Weg miteinander gegangen“.

Auch die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, danke Steingrübner anschließend für seinen Einsatz, der gerade auch im herausfordernden letzten Jahr, von außerordentlichem Engagement geprägt war. Dabei erklärte Simmler, dass Steingrübner „ein Teil der Sorgekultur des Main-Kinzig-Kreises für die alten und pflegebedürftigen Menschen“ ist. In unterschiedlichen Funktionen, habe Steingrübner zum Wachstum des Unternehmens beigetragen. Als Qualitätsbeauftragter baute er für das ganze Unternehmen ein strukturiertes Beschwerdemanagement auf. Im Jahr 2005 übernahm er die verantwortungsvolle Aufgabe des Referenten des Geschäftsführers. 2006 erhielt er Prokura für die Tochtergesellschaft APZ-Service GmbH. 2009 wurde er zur Leitung für den Geschäftsbereich Marketing und Service benannt, Mitglied der Geschäftsleitung und erhielt Einzelprokura. Zu seinen Erfolgen gehören die Organisation und Durchführung von Messeauftritten und das Re-Design des Kulturjournals Treffpunkt Alter. Ab 2016 übernahm er die Verantwortung für den Geschäftsbereich Altenhilfemanagement und war erster Ansprechpartner für Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehörten seither die Förderung der Qualität und Weiterentwicklung der Einrichtungen in pflegewissenschaftlichem Kontext, das Einzugs- und Belegungsmanagement sowie die Personaleinsatzplanung und das -controlling. Auch sein Kollege, der stellvertretende Geschäftsführer, Reinhold Walz, lobte Steingrübner in den höchsten Tönen und erklärte: Deine neuen Kollegen können sich wirklich glücklich schätzen“. Anschließend fand in einem eigens dafür errichteten Festzelt eine Verabschiedungsfeier im Kreise der gesamten Geschäftsleitung und zahlreicher Kolleg*innen aus der Unternehmenszentrale sowie aus den kreiseigenen Pflegeeinrichtungen statt – selbstverständlich unter Einhaltung aller aktuellen Schutzmaßnahmen. Auch ehemalige Kolleg*innen und frühere Weggefährt*innen waren gekommen, um Steingrübner alles Gute für seinen weiteren Lebensweg zu wünschen und sich mit ihm an gemeinsame Erlebnisse aus zwei Jahrzehnten zu erinnern. Dabei flossen zwar auch Tränen des Abschieds – vor allem aber waren es die zahlreichen lustigen Anekdoten der Vergangenheit, die kaum ein Auge trocken ließen.

Unter den vielen Präsenten, die Steingrübner von seinen Kolleg*innen aus der Unternehmenszentrale, den Einrichtungen, vom Betriebsrat sowie von der Ersten Kreisbeigeordneten erhielt, war vieles, was ihm den Main-Kinzig-Kreis in guter Erinnerung behalten lassen und ihn zu einem baldigen Besuch motivieren soll. Darunter zahlreiche regionale Spezialitäten in Form von Vesper-Paketen, Hotelgutscheinen und Routenführer für den hessischen Spessart. Steingrübner bedankte sich, sichtlich bewegt, bei seiner Lebensgefährtin, die ihm immer den Rücken freigehalten hat, bei seinen Kolleg*innen für die gute Zusammenarbeit und die Freundschaften, die sich über die Jahre entwickelt haben. Ganz besonders bedankte er sich sowohl bei der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und ihrer Stellvertreterin, Anja Laguardia, als auch bei Geschäftsführer Dieter Bien. Dabei würdigte er seinerseits die Leistungen von Bien, der zusammen mit der Kreisspitze, wie kaum ein anderer für die erfolgreiche Entwicklung der APZ-MKK verantwortlich ist. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in naher Zukunft.“, so Steingrübner.
29Jun2021

Gemeinsam die EM-Spiele der deutschen Mannschaft schauen

Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd grillen und schauen Fußball

Birgit Bernhard, Fachkraft für Soziale Betreuung, im Seniorenzentrum Biebergemünd, grillt Würstchen für die Bewohner*innen, die das Spiel der deutschen Mannschaft mitverfolgen.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 29.06.2021
„Fußball ist deshalb so spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht“, wusste Sepp Herberger, der das deutsche Team als Trainer 1954 zum Weltmeistertitel führte. Der Sport begeistert Jung und Alt. Deshalb laden die Pflege- und Betreuungskräfte des zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Seniorenzentrums im Stadtteil Biebergemünd-Kassel, alle fußballinteressierten Bewohner*innen zum Public Viewing der Spiele der deutschen Nationalmannschaft in die Cafeteria ein. Das Angebot ist bei den Bewohner*innen sehr beliebt. Bereits die Partien der Gruppenphase, in der die Nationalmannschaft gegen die Mannschaften aus Frankreich, Portugal und Ungarn antrat, verfolgten viele Bewohner*innen mit großem Interesse.

„Es war eine fröhliche, ausgelassene Stimmung und die Jungs auf dem Platz haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass die Stimmung auch so blieb“, erinnert sich Birgit Bernhard, Fachkraft für Soziale Betreuung, an den Sieg der deutschen Mannschaft gegen Portugal. Bernhard und die Mitarbeiter*innen des Seniorenzentrums hatten vor dem Spiel Nudel- und Kartoffelsalat vorbereitet und grillten knusprige Würstchen – dazu gab es auf Wunsch auch ein kleines Bier. Nun drücken alle Nationaltrainer Joachim Löw und seinem Team fest die Daumen für die kommenden Spiele: „Ich interessiere mich gar nicht für Fußball, aber gemeinsam Fußball zu schauen, macht richtig Spaß“, so eine Bewohnerin. Nachdem das deutsche Team das Achtelfinale erreicht hat, erwartet jetzt alle ein weiteres spannendes Spiel.
28Jun2021

Gartensalon im Seniorenzentrum Gründau nach innen verlegt

Ehrenamtliche lesen den Bewohnern vor und machen mit ihnen Bewegungsübungen

Sigrid Rösch beim Vortragen ihres Gedichtes zum Thema Sommer. Auch wenn der Gartensalon innerhalb der Einrichtung stattfinden musste, hat es den Bewohner*innen viel Spaß gemacht.
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 28.06.2021
Aufgrund des Regens fand der lang geplante Gartensalons des Seniorenzentrums Gründau innerhalb der Einrichtung statt. Dazu wurde spontan der Mehrzweckraum erweitert und die angrenzende Terrasse durch Pavillons überdacht, sodass zumindest ein Teil der Veranstaltung im Freien stattfinden konnte. Auch wurde der Raum festlich und mit Sonnenblumen geschmückt, um ein bisschen des Grüns des Gartens in die Einrichtung zu bringen. Das freute die Bewohner*innen sehr, denn sie hatten sich schon sehr auf den Gartensalon gefreut und die Veranstaltung einfach abzusagen, hätte sicher zu einigen betrübten Gesichtern geführt. Und so freuten sich die Bewohner*innen auf die Gelegenheit wieder zusammenzusitzen, sich zu unterhalten und das Festprogramm zu genießen.

Gleich nachdem die Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, ging es auch schon los. Die beiden Ehrenamtlichen Sigrid Rösch und Rainer Raschdorf hatten sich gut vorbereitet und trugen abwechselnd Gedichte und Geschichten zum Thema „Sommer“ vor, der sich nun mal an diesem Tag von seiner regnerischen Seite zeigte. Raschdorf hatte ein „Mitmach-Bewegungsgedicht“ mitgebracht, dass von einem Seemann und seiner Frau handelte und die Zuhörer zum Mitbewegen animierte. Musikalisch folgte das passende Pendant mit “Seemann“ von Freddy Quinn im Original. Viele Senioren*innen kamen nun ins Gespräch über vergangene Erlebnisse und freuten sich überdies nach so langer Zeit mal wieder mit dem ganzen Haus zusammen sitzen zu können.

Auf der Terrasse gab es frischgepresste Obst- und Gemüsesäfte und kleine Obstschalen, die für den Vitaminnachschub sorgten. Am Schluss der Veranstaltung gab es begeisterten Applaus für die Organisatoren, Redner und die musikalische Unterstützung durch Stephan Herget. Anja Wetzel, Fachkraft der sozialen Betreuung, dankte allen Verantwortlichen für ihr Kommen und den wunderschönen gemeinsamen Nachmittag. „Eine ähnliche Veranstaltung werden wir auf jeden Fall noch in diesem Jahr wiederholen und dann hoffentlich in unserem schönen Sinnes-Garten“. Auch eine Bewohnerin meldet sich noch zu Wort und ergänzte: „Schade, dass es mit dem Garten nicht geklappt hat, aber so war es auch schön“.
25Jun2021

Neuer Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen Daniel Funke

Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz (links) und der vorherige Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Robert Steingrübner (zweiter von rechts) bei der Begrüßung des neuen Geschäftsbereichsleiters Altenhilfemanagement Daniel Funke (zweiter von links).
Gesamtunternehmen - Freitag, 25.06.2021
Im Kreis der Unternehmens- und Einrichtungsleitungen, wurde Daniel Funke als neuer Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) begrüßt. Der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, hieß Funke als neues Geschäftsleitungsmitglied im Unternehmen herzlich willkommen und erklärte: „Wir freuen uns, mit Ihnen einen so kompetenten und erfahrenen Kollegen gewonnen zu haben. Aufgrund Ihrer vorherigen beruflichen Stationen kennen Sie den Pflegealltag aus erster Hand und sind darüber hinaus auch bestens mit den Aufgaben rund um das Altenhilfemanagement vertraut.“ So hat der Diplom-Pflegewirt Funke in seiner beruflichen Laufbahn zunächst als Krankenpfleger, später als Pflegedienst- und Einrichtungsleiter und zuletzt als Konzept- und Projektkoordinator gearbeitet. Funke bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und erklärte: „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und möchte mich besonders auch bei Herrn Steingrübner bedanken, für die außerordentlich gute Einarbeitung.“ Zu seinen neuen Aufgaben als Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagements, gehören die Bereiche Qualitäts- und Beschwerdemanagement, Einzugs- und Belegungsmanagement sowie Personaleinsatzplanung und -controlling. Nach fast 20 Jahren im Unternehmen, verlässt der bisherige Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement und stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Robert Steingrübner, die APZ-MKK um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen.
18Jun2021

Grillfest mit Konzert im Seniorenzentrum Biebergemünd

Bewohner*innen feiern ausgelassenes Fest bei strahlendem Sonnenschein

(Von links) Carmen Flieher an der Gitarre und Elisa Mika an der Klarinette begeisterten ihr Publikum mit Volksweisen und beschwingten Stücken
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 18.06.2021
Ein beschwingtes Grillfest und dazu noch ein Freiluft-Konzert – die Bewohner*innen des Demenzbereichs des Seniorenzentrums Biebergemünd bekamen einiges geboten. Bei strahlendem Sonnenschein und inmitten des Grüns des blühenden Gartens, kam dabei schnell Urlaubsatmosphäre auf. Gemeinsam mit den Pflege- und Betreuungskräften, die den Garten der Pflegeeinrichtung zuvor festlich geschmückt und einen Pavillon als Sonnenschutz aufgestellt hatten, feierten die Bewohner*innen und genossen die sommerlichen Genüsse, wie beispielsweise Kartoffelsalat, Antipasti sowie Grillwürstchen. „Ich möchte noch so eine leckere Bratwurst“, sagte eine Bewohnerin, nachdem sie ihre erste aufgegessen hatte. Zum Nachtisch ließen sich die Bewohner*innen dann selbstgemachtes Erdbeertiramisu schmecken. Ein besonderes Highlight war das Freiluft-Konzert von Carmen Flieher an der Gitarre und ihrer Tochter Elisa Mika auf der Klarinette. Carmen Flieher spielte und sang Volksweisen, ihre Tochter begeisterte ihr Publikum mit beschwingten Stücken auf der Klarinette. Beide bedankten sich für den langanhaltenden Applaus der Bewohner*innen und verabschiedeten sich mit den Worten: „Es war so klasse, wir haben es sehr genossen, bei euch zu spielen, das ging ja jetzt über ein Jahr nicht.“
18Jun2021

Gartensalon unter dem Motto „Sommerhits der 60er und 70er“

Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach begeistert von neuem Angebot

Der Sitztanz mit bunten Tüchern kam bei den Gästen des Gartensalons des Altenzentrums Rodenbach sehr gut an. Zahlreiche weitere Aktivitäten sorgten zusätzlich für Abwechslung.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.06.2021
Nach der Begrüßung erwartete die Besucher*innen des „Gartensalons“ des Altenzentrums Rodenbach ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und zahlreiche Aktivitäten zum Mitmachen. Die Gartensalons sind ein neues kulturelles und soziales Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) und finden in den Sommermonaten regelmäßig in allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Der Gartensalon im Altenzentrum fand im Innenhof des Wohnbereichs 7 für die Bewohner*innen der Wohnbereiche 7 und 8 statt. Nach dem Motto „Sommerhits der 60er und 70er Jahre“ fing es zunächst musikalisch an. Zum Lied „Tulpen aus Amsterdam“ wurde ein spontan inszenierter Sitztanz mit bunten Tüchern aufgeführt. Die Bewohner*innen tanzten dabei kräftig mit und schwangen die Tücher im Rhythmus der Musik. Weil der erste Tanz bei den Bewohner*innen so gut angekommen und ihnen so viel Freude gemacht hat, wurde anschließend noch zu „Liebeskummer lohnt sich nicht“ getanzt. „Ich möchte immer weiter tanzen. Sowas tolles hatten wir lange nicht mehr“, so eine begeisterte Bewohnerin. Anschließend folgte der literarische Teil der Veranstaltung. Die Gäste des Gartensalons lauschten inmitten des Grüns des Innenhofs einem Gedicht, das mit einem kleinen Rätsel endete.

Dazu wurden den Gästen Erdbeerbowle und andere Kaltgetränke gereicht, kalte Waschlappen sorgten ebenfalls für Abkühlung. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, die Gäste bekamen Fingerfood gereicht. Dazwischen sorgte die musikalische Begleitung und Lieder zum Mitsingen, darunter „Sierra Madre“ ebenfalls für gute Laune. Der Gartensalon sorgte für strahlende Gesichter, freudige Gemüter und eine ausgelassene Stimmung bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gleichermaßen. Eine Bewohnerin bedankte sich anschließend für die tolle Veranstaltung und sagte: „Es hat einen riesigen Spaß gemacht“. So war die Veranstaltung ein voller Erfolg und wirkte, abgesehen vom Tragen der Maske, wie ein ganz normales Fest aus vergangenen Zeiten.

Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot, zusätzlich und als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den häufig in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der kreiseigenen Pflegezentren ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. In den Gartensalons finden in den Sommermonaten einstündige Lesungen statt. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor. Ein musikalisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltungen. Auch Bewegungsaktivitäten sind im Rahmen der Gartensalons vorgesehen. „Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten wagen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen neuen Weg, den Bewohnern unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags während der Pandemie zu machen“, so Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK. Die Gartensalons ergänzen die etablierte Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, „Insbesondere dementiell erkrankten Personen helfen die thematisch strukturierten Veranstaltungen, sich besser jahreszeitlich zu orientieren“, so Fingerhut.
16Jun2021

Vorstellung der beruflichen Perspektiven im Pflegebereich

Alten- und Pflegezentren des MKK nehmen an der digitalen Messe „Dein Sommer der Zukunft – Ausbildung und Duales Studium“ der Bundesagentur für Arbeit Südhessen teil

Gesamtunternehmen - Mittwoch, 16.06.2021
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) stellen auf der digitalen Messe der Bundesagentur für Arbeit „Dein Sommer der Zukunft – Ausbildung und Duales Studium in Südhessen“ am 18. Juni, die beruflichen Perspektiven im Pflegebereich sowie im kreiseigenem Unternehmen vor. Von 14 bis 18 Uhr informiert Dorothee Bauer über die Pflegeausbildung und wird im Chat Fragen rund um dieses Thema beantworten – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfahren die Besucher der digitalen Messe etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. So bezahlen die APZ-MKK nach Tarifvertrag (TVAöD), was in der Branche nicht selbstverständlich ist. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen die Karrieretüren in der Altenhilfe weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich.

Die APZ-MKK sind mit derzeit zwölf Einrichtungen – drei weitere sind in der Planung bzw. im Bau – der größte Anbieter stationärer Pflege in der Region. Das Leistungsspektrum der APZ-MKK reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service-Wohnen bis hin zur Palliativversorgung in der letzten Lebensphase. Differenzierte Angebote, wie das Leben in Hausgemeinschaften oder spezielle Dementenbetreuung, stellen das Individuum in den Mittelpunkt. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote, sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner*innen. Um diese Angebote sicherzustellen, bedarf es zufriedener und motivierter Beschäftigten. Eine Vergütung gemäß TVöD plus Schichtzulagen und Zuschlägen, ein ausgeprägtes betriebliches Gesundheitsmanagement, kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen am eigenen Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, Entwicklungs- und Karrierechancen, eine zusätzliche Altersvorsorge, ein Bonussystem für Mitarbeiter, Betriebsausflüge und –feste sind nur einige Beispiele, die die APZ-MKK zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Zum digitalen Stand der APZ-MKK gelangen Sie im Internet unter
https://www.webmessen.de/live/ausbildungsmesse-ba-18-06-2021/3115
08Jun2021

Dagmar Fritzsche in den Ruhestand verabschiedet

Engagierte Mitarbeiterin wird zukünftig noch als Aushilfe tätig werden

(Von links) Anja Lagurdia, Anja Wagner, Dagmar Fritzsche und Stefan Sorber.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 08.06.2021
In kleinem und würdevollen Rahmen wurde Dagmar Fritzsche nach acht Jahren als Reinigungskraft im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau in den Ruhestand verabschiedet. Zu ihrer Verabschiedung, überreichten ihr die Einrichtungsleiterin der Pflegeeinrichtung, Anja Wagner, gemeinsam mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und dem Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreise (APZ-MKK), Stefan Sorber, einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Einrichtungsleiterin Wagner bedankte sich bei Fritzsche für ihren unermüdlichen Einsatz und lobte ihren Umgang mit den Bewohnern der Einrichtung. „Frau Fritzsche geht zwar in den wohlverdienten Ruhestand – sie hat sich aber bereiterklärt, uns auch zukünftig als Aushilfe zur Verfügung zu stehen. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Wagner.
02Jun2021

Aus 3 mach 1 – Generalistische Pflegeausbildung im Vorteil

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen neue Auszubildende

Heike Haslauer (freigestellte Praxisanleiterin) begrüßt die neuen Auszubildenden Maximilian Dehne, Sameela Farooq, Nikita Vogel, Marcel Müller, Schekeb Hamidi, Sebastian Siegmund, Nicolas Segerbarthold, Susann Kambo, Sarah Corinna Rauch, Alexander Vöth.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 02.06.2021
Zum Start des neuen Ausbildungskurses zur Pflegefachkraft begrüßten die freigestellten Praxisanleiterinnen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Astrid Bergmann-Hartl und Heike Haslauer, die neuen Auszubildenden Maximilian Dehne, Sameela Farooq, Nikita Vogel, Marcel Müller, Schekeb Hamidi, Sebastian Siegmund, Nicolas Segerbarthold, Susann Kambo, Sarah Corinna Rauch, Alexander Vöth und hießen sie im Unternehmen willkommen. Am 01. April ist der dritte Kurs für die neue Pflegeausbildung bei den APZ-MKK gestartet. Die neue Ausbildung vereinigt die drei Berufe der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der Altenpflege, zu einem einzigen Beruf, der europaweit anerkannt wird.

Von den zehn neuen Auszubildenden werden vier im Wohnstift Hanau, eine im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, zwei im Altenzentrum Rodenbach, eine im Kreisruheheim Gelnhausen, eine im Seniorenzentrum Biebergemünd sowie eine in der Senioren-Dependance in Neuberg eingesetzt. In der Ausbildung wechseln sich die praktischen und die theoretischen Teile so ab, dass eine gute Abstimmung der Lerninhalte möglich ist. Die Auszubildenden werden im praktischen Teil schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben in der Pflege herangeführt und dabei engmaschig durch die Praxisanleiter (pädagogisch geschulte Pflegefachkräfte) begleitet. Diese leiten die Auszubildenden an und stellen Ihnen Lernaufgaben, die sich am theoretischen Teil orientieren.

Bei den APZ-MKK sind für diese Aufgabe Praxisanleiter freigestellt worden, die nur noch für die Ausbildung der Pflegefachfrauen und -männer zuständig sind. In den großen Einrichtungen, wie dem Wohnstift Hanau oder dem Altenzentrum Rodenbach, ist hierfür jeweils eine feste Person zuständig. In den kleineren Einrichtungen ist ein freigestellter Praxisanleiter für mehrere Häuser zuständig. Die freigestellten Praxisanleiter arbeiten eng mit den Praxisanleitern, die auf den Wohnbereichen für alle Auszubildenden, die der „alten“ Altenpflegeausbildung und der Altenpflegehilfeausbildung, zuständig sind, zusammen, so dass die angebahnten Lernprozesse immer durch pädagogisch geschulte Pflegefachkräfte begleitet werden.
28Mai2021

Alten-und Pflegezentren setzen im Jossgrund neue Maßstäbe

Zahlreiche Innovationen machen das im Bau befindliche Haus Spessart zu einem Vorzeigeprojekt / Eröffnung ist 2022 geplant

Claudia Spahn und Torsten Weishapl besichtigen die Baufortschritte des Hauses Spessart.
Gesamtunternehmen - Freitag, 28.05.2021
In der Ortsmitte des Jossgrunder Stadtteils Pfaffenhausen entsteht die jüngste Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK), die nach ihrer Fertigstellung zu den modernsten ihrer Art in Hessen gehören wird. Das Gebäude erhält eine Niedrigtemperaturheizung mit Fußbodenwärmung, die Aufenthaltsräume werden voll klimatisiert. Stefan Sorber, Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement, ist zufrieden mit dem aktuellen Baufortschritt: „Der Rohbau steht, Heizung, Sanitär- und Elektroinstallationen werden aktuell vorgenommen“. Zuversichtlich blickt er in die Zukunft: „Wir planen im ersten Quartal 2022 den Bau fertigzustellen“. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema bei dem Projekt. So nutzt die vom Architekten Ulrich Heitzenröder geplante Einrichtung nachhaltige Techniken, um die Energieversorgung sicherzustellen: „Solarthermie und Photovoltaikanlage werden momentan installiert“ erläutert Sorber laufende Arbeiten an der Baustelle.

Verteilt auf drei Wohngruppen mit gemeinsam genutztem Wohnbereich und Gemeinschaftsküchen erwartet die 36 zukünftigen Bewohner im Haus Spessart eine qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung im gewohnten sozialen Umfeld. Das Haus liegt in zentraler Lage in Pfaffenhausen, eine Bushaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe und fördern die Teilhabe am Gemeinwesen. Durch die Integration einer Tagespflegeeinrichtung wird in der neuen Einrichtung der APZ MKK die Verknüpfung von verschiedenen Angeboten für Senioren ermöglicht.

Die Einzelappartments des Hauses Spessart sind modern eingerichtet. Nach neuestem technischem Stand ausgestattete Pflegebetten sind in der Lage, Vitalparameter zu erfassen und an die Pflegekräfte zu übermitteln. „Neueste Pflegesoftware, die automatisierte Datenerfassung und Datenweitergabe innerhalb der Einrichtung ermöglicht, unterstützt die Digitalisierung interner Prozesse. Pflegekräfte werden so entlastet, ihnen bleibt mehr Zeit für ihre Kernaufgaben“, so Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung der APZ MKK. Voraussetzung ist ein flächendeckendes WLAN innerhalb der Einrichtung: „Die Datenübergabe im Sektoren übergreifenden Netzwerk erleichtert auch die Zusammenarbeit mit Ärzten und Apotheken. Sie schafft Möglichkeiten der Telemedizin und des Medikamentenmanagements in Abstimmung mit den behandelnden Medizinern“, hebt Kornherr die Vorteile der modernen Ausstattung hervor. Darüber hinaus eröffnen eine interaktive Entertainmentausstattung und bewegungsgesteuerte Lichtregelung neue Wege, dementiell erkrankte Personen zu betreuen, denn Farbveränderungen des Lichts lösen beim Betrachter Assoziationen aus und unterstützen so das Erinnerungsvermögen“.

Schon jetzt ist das Interesse an der entstehenden Einrichtung im Spessart groß. „Die Anzahl der Interessenten ist hoch“, berichtet Claudia Spahn, die die Einrichtung in Zukunft neben dem Seniorenzentrum Biebergemünd leiten wird. Spahn blickt auf 45 Jahre Erfahrung im Pflegeberuf zurück, seit 2020 leitet sie das Seniorenzentrum Biebergemünd. Spahn freut sich schon sehr darauf, Interessenten bei einer Besichtigung begrüßen zu dürfen: „Alle Interessenten werden vorab die Möglichkeit haben, die Einrichtung zu sehen. Einladungen werden vor der Eröffnung versendet werden“.

Die Position der Pflegedienstleitung wird Torsten Weishapl übernehmen. Der 42-Jährige verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Pflege. Interessierte Fachkräfte, die das Team verstärken, werden noch gesucht: „Wir freuen uns über Bewerbungen in den Bereichen Pflege und Betreuung ab Sommer 2021. Es ist geplant, dass die Auswahlverfahren im Frühherbst starten“, so Weishapl. „Wir suchen noch dringend Alltagsbegleiter*innen, die für und mit den Bewohner*innen kochen und backen und für das leibliche Wohl sorgen“.

Personen, die sich für einen Pflegeplatz interessieren, können das zentrale Belegungsmanagement der APZ-MKK kontaktieren: E-Mail: kontakt@apz-mkk.de Bewerbungen richten sich bitte an bewerbung@apz-mkk.de. Für Fragen steht auch Einrichtungsleiterin Claudia Spahn claudia.spahn@apz-mkk.de zur Verfügung.
28Mai2021

Neues Führungsteam in der Senioren-Dependance Limeshain

Edith Jendrysik übernimmt Hausleitung, Nadeschda Kurz wird ihre Stellvertreterin

(Von links) Bürgermeister Adolph Ludwig, die neue Hauleiterin Edith Jendrysik, ihre Stellvertretung Nadeschda Kurz, Robert Steingrübner, stellvertretender Geschäftsführer der APZ-MKK und Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel.
Dependance Haus Limeshain - Freitag, 28.05.2021
Zum 01. Juni 2021 übernimmt Edith Jendrysik die Leitung der Senioren-Dependance in Limeshain. Robert Steingrübner und Reinhold Walz, stellvertretende Geschäftsführer der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, und Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel begrüßten das neue Führungsteam der Senioren-Dependance Limeshain, denn auch die Stellvertretung wird neu besetzt: Nadeschda Kurz folgt Jendrysik in der Position der stellvertretenden Hausleitung nach. Pandemiebedingt fand die kleine Feier zur Einführung im Fallbachhaus der nahegelegenen Senioren-Dependance Ronneburg statt. Die dort zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind größer, sodass die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten. Auch Adolph Ludwig, Bürgermeister der Gemeinde Limeshain, war gekommen, um zu gratulieren und sagte den beiden neuen Führungskräften seine Unterstützung zu.

Jendrysik, die seit März 2015 die Position der stellvertretenden Hausleitung der Einrichtung in Limeshain übernommen hatte, tritt die Nachfolge von Hausleiterin Blanca Benova an, die nach 35 Jahren Tätigkeit im kreiseigenen Unternehmen APZ MKK in den Ruhestand verabschiedet worden war. „In die Fußstapfen von Blanca Benova zu treten, wird nicht einfach sein. Edith Jendrysik wird aber ihre eigenen Wege gehen und zusammen mit Nadeschda Kurz mit der Zeit ein eingespieltes Führungsteam werden“, betonte Einrichtungsleiterin Knodel, überzeugt davon, dass beide Mitarbeiterinnen den neuen Aufgaben gewachsen sein werden. Kurz, die das Team der Senioren-Dependance seit 2018 als Pflegefachkraft und Praxisanleiterin verstärkt, absolvierte zuletzt die Weiterbildung zur Palliative Care-Fachkraft.

Jendrysik ist ihrerseits schon von Anfang an mit den Abläufen in der Senioren-Dependance vertraut: „Frau Benova und ich entschlossen uns gemeinsam, die Führungspositionen in Limeshain zu übernehmen. Wir haben schon während unserer gemeinsamen Zeit in Hanau gut zusammengearbeitet, als ich noch als Pflegefachkraft und Pflegegruppenkoordinatorin im Wohnstift tätig war“, erinnert sich Jendrysik. Zukünftig möchte die neue Hausleiterin, die aktuell eine Weiterbildung zur Wohnbereichsleiterin absolviert, ihre eigenen Schwerpunkte setzen: Innovative Projekte seien ihr wichtig und die Digitalisierung sei ein Thema der Zukunft, betonte Jendrysik. Hierbei hofft sie auf die kreative Unterstützung von Kurz, die „immer für ein gemütliches Ambiente in der Einrichtung“ sorgt.

Einrichtungsleiterin Knodel ist sich sicher, dass Jendrysik und Kurz gute Voraussetzungen für die neue Herausforderung mitbringen: „Beiden sind das Wohlbefinden der Bewohner und die Zufriedenheit der Mitarbeiter sehr wichtig“.
26Mai2021

Frühlingskonzert für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Les Oldies begeistern ihr Publikum mit volkstümlichen Liedern und Schlagern

Frühlingskonzert der Gruppe Les Oldies vor dem Wohnstift Hanau: Reiner Wertheim – Keyboard, Margitta Lange – Gesang, Dr. Ralf Takke – Gitarre (sitzend), Wolfgang Schröder – Gitarre (stehend).
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 26.05.2021
Die Les Oldies begeisterten mit einem frühlingshaften Konzert die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Im Garten der Pflegeeinrichtung bewiesen Margitta Lange, Wolfgang Schröder, Dr. Ralf Takke und Reiner Wertheim einmal mehr ihr Können. Es war nicht der erste Auftritt der Gruppe Les Oldies im Wohnstift Hanau. Die Les Oldies sind durch ihre vielen Auftritte im Wohnstift bereits bestens bekannt. Die Bewohner*innen verfolgten das Konzert von den Balkonen der Wohnbereiche, der großen Terrasse und auch direkt vom Garten aus und freuten sich über das abwechslungsreiche Repertoire. „Die Les Oldies sind einfach klasse. Ich freue mich jedes Mal, wenn sie hier spielen“ so eine Bewohnerin der Hanauer Pflegeeinrichtung.

Begleitet von zwei Gitarren und einem Akkordeon präsentieren Margitta Lange, Heinz-Uwe Hennecke, Wolfgang Schröder und Dr. Ralf Takke den Bewohnern ihr abwechslungsreiches Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern. Die Hobby-Musiker waren schon mehrfach in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu Gast und besuchen bei jedem ihrer Auftritte die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes. Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung im Wohnstift, dankte den Les Oldies für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihre Auftritte sind für die Bewohnerinnen und Bewohner immer ein besonderes Ereignis.“

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
25Mai2021

Zur Goldenen Hochzeit: Dank für ehrenamtliches Engagement

Ehepaar Ackermann werden auf eine Rikscha-Tour durch Neuberg mitgenommen

Überraschung gelungen: Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit schenkten Hausleiterin Heike Haase und Katrin Bolz, Koordinatorin für soziale Betreuung, dem Ehepaar Ackermann eine Fahrt mit der Fahrrad-Rikscha.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 25.05.2021
Die Rikscha für Bewohnerausflüge ist ein ganz besonderes soziales Betreuungsangebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Gerade während der Corona-Pandemie war die Rikscha von großem Vorteil, weil viele der Gruppenangebote innerhalb der Einrichtungen nicht stattfinden konnten. Die Rikscha ist regelmäßig in allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK im Einsatz, von Hanau bis Sinntal. Seit kurzem ist die Rikscha rund um die Senioren-Dependance in Neuberg unterwegs. Anlässlich ihres goldenen Ehejubiläums durften Erika Ackermann und ihr Mann Roland eine Fahrt in der Rikscha genießen. Katrin Bolz, Koordinatorin Soziale Betreuung der Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes, holte die Eheleute von zu Hause ab und fuhr mit ihnen durch das Neuberger Wohngebiet. „Normalerweise kommen nur die Bewohner*innen in den Genuss dieses Angebots“, so Bolz. Für sie und Hausleiterin Heike Haase war es jedoch ein Anliegen, mit dieser einmaligen, besonderen Aktion Danke zu sagen: „Erika Ackermann ist seit 2017 ehrenamtlich in der Senioren-Dependance tätig und unterstützt unsere Einrichtung, wo sie kann“, lobt Bolz das Engagement Ackermanns, die externes Mitglied im Einrichtungsbeirat ist. „Sie genießt großes Vertrauen bei den Bewohner*innen und der Hausleitung“. Vor Beginn der Pandemie kam Ackermann zudem wöchentlich in die Einrichtung und leitete die Sitztanzgruppe.

Erika Ackermann kennt die gefahrene Strecke gut: Häufig tritt sie selbst in die Pedale und unternimmt gerne Rikscha-Ausflüge mit Bewohnern der Senioren-Dependance in die Umgebung Neubergs. „Eine Bewohnerin freute sich sehr, als ich mit ihr an den Gärten Neubergs vorbeifuhr. Die Blumen blühten so schön bunt“, erinnert sich Erika Ackermann an ihren letzten Ausflug. Für mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen sind die Fahrten mit der Fahrrad-Rikscha eine gute Gelegenheit, aktiv am Leben teilzuhaben und die Umgebung zu entdecken. Beliebte Ziele sind Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha von geschulten Ehrenamtlichen der APZ MKK. „Im Unternehmen gibt es eine Rikscha, die von den Einrichtungen jeweils für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden kann“, erläutert Agnes Boos, Ehrenamts-Koordinatorin der APZ MKK, die die Leihgabe der Rikscha zwischen den Einrichtungen koordiniert.

Das Ehepaar Ackermann war froh, das Angebot selbst erleben zu dürfen und lud Bolz zum Abschluss auf ein Glas alkoholfreien Sekt und Häppchen ein. „Durch Corona konnten wir unsere Goldene Hochzeit nicht so feiern, wie wir uns das gewünscht hätten. Umso schöner ist es, dass Sie uns mit der Rikscha-Fahrt einen herzlichen und unvergesslichen Moment geschenkt haben“, bedankte sich Roland Ackermann strahlend. „Das war eine Überraschung, vielen lieben Dank, dass Sie uns das ermöglicht haben“, stimmte Erika Ackermann ihrem Mann zu.
18Mai2021

Mitarbeiterorientierte Führungsstärke und Kompetenz vereint

APZ-MKK verabschieden Blanca Benova nach 35 Jahren in den Ruhestand

(Von links) Ellen Weckerlein, Edith Jendrysik, Blanca Benova, Robert Steingrübner (stellvertretender Geschäftsführer) Ludmilla Knodel (Einrichtungsleitung) Nadeschda Kurz und Heike Haase (Hausleitung der Senioren-Dependance Neuberg)
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 18.05.2021
In kleinem würdevollen Rahmen wurde Blanca Benova, Hausleiterin der Senioren-Dependance Limeshain, in den Ruhestand verabschiedet. Um die aktuell gültigen Abstands-und Hygieneregeln einhalten zu können, fand die Verabschiedung nicht in der Senioren-Dependance Limeshain sondern im größeren Fallbachhaus der nahegelegenen Senioren-Dependance Ronneburg statt. Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel, Robert Steingrübner und Reinhold Waltz, stellvertretende Geschäftsführer der Alten-und Pflegezentren des MKK, Anja Laguardia, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, Bürgermeister Adolph Ludwig und einige Mitarbeiter*innen waren zeitversetzt gekommen, um das Wirken Benovas im Unternehmen zu würdigen. „In 35 Jahren hat Blanca Benova, zunächst im Wohnstift Hanau und anschließend in der Senioren-Dependance Limeshain, viel bewirkt. Ihr freundliches Wesen, ihre außerordentliches Engagement, ihre fachliche Kompetenz und nicht zuletzt ihre mitarbeiterorientierte Führungsstärke prägten den Umgang mit Bewohner*innen und Mitarbeitern“, hob Knodel hervor.

1986 fand die ausgebildete Pflegefachkraft Benova Anstellung in der Hanauer Einrichtung der APZ-MKK Wohnstift Hanau. Mit zunehmender Erfahrung wurde ihr mehr Verantwortung übertragen. Benova übernahm zunächst die Leitung eines Wohnbereichs im Wohnstift, bevor sie im März 2015 die Position der Hausleitung in der Senioren-Dependance Limeshain antrat. Bürgermeister Ludwig erinnerte in seinen Abschiedsworten an die „sehr gute Zusammenarbeit“ zwischen der Einrichtung und der Gemeinde. Benovas freundliche und verbindliche Art, die sie von Anfang an im Umgang mit den Behörden pflegte, führten zu einer „absoluten Akzeptanz der Einrichtung in der Gemeinde und Umgebung“, so Ludwig.

Zuletzt stellte die Pandemie Hausleiterin Benova und das Team der Pflege- und Betreuungskräfte in Limeshain vor große Herausforderungen. Kolleginnen und Kollegen schätzten Benova sehr: „Während der Pandemie war sie unermüdlich bis zur Selbstaufgabe für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen da“, dankte Einrichtungsleiterin Knodel Benova für ihre Einsatzbereitschaft in den zurückliegenden Monaten. Die guten Ergebnisse der letzten Überprüfung der Pflegekasse sieht Benova als Bestätigung ihrer Arbeit: „Ein Abschiedsgeschenk, ein sehr guter Abschluss“. Jetzt freue sie sich darauf, mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können und schmiede neue Pläne: Im Wohnmobil möchte sie zusammen mit ihrem Ehemann die Welt bereisen.
18Mai2021

Berufliche Perspektiven in der Altenpflege vorgestellt

Im Livestream und im Chat: Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stellen auf der Berufs- und Ausbildungsmesse BAM die Ausbildung in der Altenpflege vor

Im Livestream und im Chat: Astrid Bergmann-Hartl informierte über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung und stellte ein vielfältiges Berufsfeld vor
Gesamtunternehmen - Dienstag, 18.05.2021
Ein vielfältiges Berufsfeld, zukunftssicher und abwechslungsreich sowie mit zahlreichen Aufstiegschancen – Im Rahmen der digitalen BAM, der Berufs- und Ausbildungsmesse in Wächtersbach, haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege vorgestellt. Im Livestream und im Chat informierte die freigestellte Praxisanleiterin Astrid Bergmann-Hartl über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfuhren die Messeteilnehmer*innen etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. So bezahlen die APZ-MKK nach Tarifvertrag (TVAöD), was in der Branche nicht selbstverständlich ist. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen im Unternehmen die Karrieretüren weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich. Weitere Infos unter www.apz-mkk.de.
14Mai2021

Hessische Staatskanzlei überreicht Blumengrüße

Überraschung für Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Wohnstiftes Hanau

Stephan Hemberger (2.v.r.), Ingo von Gerlach (3.v.r.), sowie Betreuungskräfte des Wohnstifts mit den von der Hessischen Staatskanzlei überreichten Gerberas
Wohnstift Hanau - Freitag, 14.05.2021
Eine besondere Überraschung gab es für die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Wohnstifts Hanau am Muttertag: Ingo von Gerlach, Referatsleiter der Hessischen Staatskanzlei, überreichte 300 große Gerbera für die Damen des Hauses. Ursprünglich sollte ein von der Staatskanzlei organisiertes Konzert im Garten des Wohnstifts stattfinden, das aufgrund der Kontaktbeschränkungen abgesagt werden musste. Stattdessen wurden die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen mit Blumen von der Staatskanzlei bedacht. Die Übergabe und Verteilung der Gerberas wurde von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, organisiert.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger drückte Ingo von Gerlach seinen Dank aus: „Mit den Blumen und den Grüßen der Hessischen Staatskanzlei bereiten sie den Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen eine große Freude. Und nun haben wir noch die Vorfreude auf das Konzert, das wir im Sommer hoffentlich nachholen können.“Die Betreuungskräfte verteilten die Gerberas an die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen, die von den farbintensiven Blumen begeistert waren. „Blumen und Grüße von der Hessischen Staatskanzlei, das erlebt man auch nicht alle Tage“ freute sich eine Bewohnerin.
12Mai2021

„Gemeinsame solidarische Finanzierung“

Tag der Pflege: Sozialdezernentin Simmler fordert für eine bessere Bezahlung und höhere Pflegestandards eine gemeinschaftlich organisierte Finanzierung

Ein kleines Zeichen der Dankbarkeit: In allen Einrichtungen der APZ-MKK wurden am Tag der Pflege Packungen mit Schokoladen an alle Mitarbeiter*innen verteilt. Das Bild zeigt die Verteilaktion vor der Senioren-Dependance Neuberg. (Von links) Ilona Schneider (stellvertretende Hausleitung), Kerstin Stenger (Betriebsratsmitglied), Reinhold Walz (stellvertretender Geschäftsführer), Jay Dibrahni, Agnieszka Mulling, Jürgen Michael, Daniela Glaser und Melina Hartmann.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 12.05.2021
Sozialdezernentin Susanne Simmler spricht zum Tag der Pflege allen Beschäftigten in den pflegerischen Berufen ihren herzlichen Dank für das außergewöhnliche Engagement aus. „Meine Anerkennung und mein großer Respekt gilt all denen, die mit großem persönlichen Einsatz dafür sorgen, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich versorgt werden“, betont die Erste Kreisbeigeordnete. Susanne Simmler ist es zudem ein persönliches Anliegen, dass das marode System der Pflege endlich umfassend modernisiert wird, um für eine Entlastung der Beschäftigten und der zu Pflegenden gleichermaßen zu sorgen.

Daher fordert Sozialdezernentin Susanne Simmler zum Tag der Pflege am 12. Mai eine solidarische Finanzierung des Pflegesystems. „Wir haben nicht die Corona-Pandemie gebraucht, um die großen Probleme im Pflegebereich zu erkennen“, sagte sie. „Das beginnt bei der Bezahlung des Personals und führt über den qualitativen Pflegestandard bis hin zur Lastenverteilung zwischen den Generationen. Der Pflegebereich muss wie auch der Gesundheitsbereich weitgehend über die Solidargemeinschaft finanziert werden und nicht zum großen Teil über Angehörige.“

Die Erste Kreisbeigeordnete erinnert an die Systemrelevanz-Debatte im vergangenen Jahr, „als plötzlich alle Welt überrascht zu sein schien, wie sehr doch das Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen an seine Grenzen geht, und eben nicht selten weit darüber hinaus“. Die Wertschätzung sei groß gewesen, die Wertigkeit des Pflegeberufs habe gewonnen, was „gesellschaftlich längst überfällig war“.

„Es war ein wichtiges erstes Signal, dass das Pflegepersonal im vergangenen Jahr durch Sonderzahlungen auch finanziell einen werthaltigen Ausdruck des Dankes erhalten hat. Noch immer ist die Arbeitsbelastung aber sehr groß, zusätzlich erschwert natürlich durch die Pandemie“, so Simmler. Eine stärkere Anerkennung sei daher wichtig. „Pflege braucht aktuell aber noch so viel mehr. Wir brauchen die Digitalisierung zur Reduzierung des bürokratischen Aufwands. Wir müssen endlich in der Fläche das Pflegebemessungsverfahren mit einem Mehr an Personal beantworten. Wir müssen die Einrichtungen besser vernetzen und als mögliche Kooperationspartner zusammenarbeiten lassen, um dem Personal überall verlässliche Arbeitszeiten zusichern zu können. Alle diese Anforderungen und Arbeitspakete führen unweigerlich zur Frage der Finanzierung des Gesamtsystems, und vor der sollten wir als Gesellschaft nicht länger zurückschrecken“, so Simmler.

Susanne Simmler fordert in dem Zusammenhang die Bürgerversicherung, die für den Bereich Pflege ein deutlich größeres, vor allem auskömmliches Budget bereithalten kann. „Es kann in einer Gesellschaft mit einem immer größer werdenden Anteil an älteren und pflegebedürftigen Menschen auf Dauer nur ein gemeinsames, solidarisches Finanzierungssystem für die Pflege geben. Nur so schaffen wir auf der einen Seite eine angemessene Ausstattung und Bezahlung im Pflegebereich und verhindern auf der anderen Seite eine allzu hohe Belastung von Angehörigen“, so Simmler.

Gute Pflege brauche gutes, zufriedenes Personal. Neben der Bezahlung sieht die Erste Kreisbeigeordnete daher in der Ausbildung einen Hebel, um den Beruf attraktiver zu machen und die Pflegstandards auf hohem Niveau zu halten. Der Main-Kinzig-Kreis sei mit dem Start der Main-Kinzig-Akademie den Weg der gemeinsamen und gestärkten Ausbildung des Pflegepersonals gegangen.
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.
11Mai2021

Pflege, die am Lebensende in einen schützenden Mantel hüllt

Seit einem halben Jahr ist das Expertenteam Palliative Pflege für die schwerkranken Bewohner der 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK im Einsatz

In Zusammenarbeit mit den Pflegekräften der 12 Einrichtungen der APZ-MKK schafft das Expertenteam Palliative Pflege Bedingungen, in denen Sterbende und ihre Angehörigen eine umsorgende Begleitung am Lebensende und die notwendige Unterstützung erfahren, um einen Abschied in Würde zu erfahren. (Von links) Anja Sachse, Heike Knickel, Anne-Sophie Kahl, Angelina Grieger, Silvia Fuß, Danuta Kierat, Petra Guhl, Christa Kuhn vor den Dienstwagen des EPP-Teams.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.05.2021
Silvia Fuß, leitende Palliative Care-Fachkraft des Experten-Teams Palliative Pflege (EPP-Team), blickt auf die vergangenen drei Jahre zurück – das EPP-Team, ein Projekt, das 2018 mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. am Wohnstift Hanau begonnen wurde, wurde vor sechs Monaten auf alle 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ausgeweitet. „Auch wenn es ein langer Weg war, haben die positiven Erfahrungen, die seit 2018 im Wohnstift gemacht wurden, dazu beigetragen, dass wir dieses Angebot in allen 12 Einrichtungen des Kreises etablieren konnten“, so Fuß. Gemeinsam mit ihren sieben Kolleginnen ist Fuß für die APZ-MKK eine Ansprechpartnerin in palliativen Situationen. Gemeinsam und in Absprache mit dem regulären Pflegeteam koordiniert das EPP-Team die Maßnahmen, die für die Betreuung in der letzten Lebensphase notwendig sind. Im Gespräch mit Betroffenen und ihren Angehörigen erfasst das Team Bedürfnisse und Wünsche und stimmt die Pflege und die medizinische Versorgung mit den behandelnden Ärzten ab.

„Das EPP-Team erfuhr großen Zuspruch von den zu begleitenden Bewohner*innen und ihren Angehörigen, dem Pflegeteam vor Ort, den behandelnden Ärzten und Mitarbeiter*innen der Seelsorge und des Hospizdienstes“, erinnert sich Fuß an Erfahrungen aus dem Pilotprojekt im Hanauer Wohnstift. Ziel aller vom EPP-Team geplanten Maßnahmen und Therapieformen, die mit den behandelnden Ärzten und dem Pflegeteam vor Ort engmaschig abgesprochen werden, ist es, dass die schwerkranken Bewohner*innen nicht unter Vereinsamung, Schmerzen und Ängsten leiden müssen. Krankenhauseinweisungen auf das nötigste zu reduzieren, Versorgung und Begleitung in vertrauter Umgebung von vertrauten Personen zu ermöglichen, darin sehen die Fachkräfte die Kernaufgaben ihrer Arbeit: „An grauen und stürmischen Tagen schützten sich die Bürger des antiken Roms vor Regen und Kälte mit einem wollenen Überwurf, Pallium genannt. So wie ein wärmender Mantel soll auch die palliative Pflege schwerstkranke und sterbende Menschen schützend umhüllen und sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten“, beschreibt die Silvia Fuß, den Auftrag ihres Teams.

In der Begleitung der schwerstkranken Bewohner*innen, stellen die erfahrenen und durch Weiterbildung besonders geschulten Pflegefachkräfte, nicht mehr die körperliche Aktivierung in den Vordergrund, sondern suchen gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen, dem Pflegeteam und den behandelnden Ärzten, nach Wegen, um dem Leben in der verbleibenden Zeit wieder mehr Lebensqualität zu geben. Während der Corona-Pandemie stellten eingeschränkte Besuchszeiten eine besondere Herausforderung dar: „Telefonische Kontakte und übermittelte Grüße sind tröstlich und vermitteln Sicherheit“, berichtet Fuß aus ihrem Arbeitsalltag während dieser besonders herausfordernden Zeit. „Des Weiteren werden sogenannte „Palliativpässe“ erstellt, welche den Angehörigen im Sterbeprozess Besuche erlauben und es ermöglichen, an der Begleitung mitzuwirken. Eine Auseinandersetzung um die Versorgung am Lebensende sei notwendig, um ältere, pflegebedürftige Menschen in einer sorgenden Gemeinschaft zu integrieren, glaubt Fuß. So ist es ihre Hoffnung, dass sich dieses Modell bundesweit in allen Pflegeeinrichtungen durchsetzen wird.

Weitere Informationen zum EPP-Team, erhalten Sie über den Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. oder auf der Website der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de/eppteam.php
07Mai2021

Nutzung digitaler Lernplattformen in der Pflegeausbildung

Schüler*innen des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege im Fernunterricht

Dominik Metz erklärt im Online-Unterricht was bei der Desinfektion der Hände zu beachten ist.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 07.05.2021
Es hat sich viel getan in einem Jahr, das wohl wie keines zuvor war für das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI). Vor allem der Wechsel zwischen Distanz- bzw. Fernunterricht, den Phasen in denen der Präsenzunterricht unter Beachtung besonderer Schutzmaßnahmen wieder möglich war oder als Hybridunterricht, also im Wechsel zwischen Fern- und Präsenzunterricht stattfinden konnte, hat das AFI vor besondere Herausforderungen gestellt. „Mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr, hatten wir am AFI an keinem unserer Standorte in Rodenbach oder Gelnhausen W-Lan oder noch sonst eine Möglichkeit für einen Online-Unterricht.“, so die Institutsleiterin Ausbildung, Monika Bernd. „Kurzfristig wurden das Lehr-Team und die Schüler*innen mit iPads ausgestattet, auf denen Office 365 und andere Lernprogramme vorinstalliert waren. Alle Lehrkräfte haben dann den Unterricht von zu Hause aus durchgeführt“, so Bernd weiter.

Für den Online-Unterricht werden insbesondere die Programme Teams und Webex genutzt, da diese sowohl auf mobilen Geräten als auch an Desktop-Computern funktionieren. Seit Oktober 2020 sind die Räume des AFI im Altenzentrum Rodenbach nun mit W-Lan ausgestattet. Auch die Unterrichtsräume wurden mit Kameras und Laptops ausgestattet, damit zumindest die Lehrkräfte im Klassenraum präsent sein können und zusätzlich zu den digitalen, auch auf analoge Lehrmittel, wie die klassische Tafel zurückgreifen können. Den Unterricht vom gewohnten Umfeld aus durchzuführen, ist gerade auch für die Dozenten die nicht so „Technikaffin“ sind, eine große Erleichterung. Ein weiterer Vorteil, erklärt die pädagogische Fachkraft Dominik Metz ist: „dass die Teilnehmer*innen so auch wieder etwas vom normalen „Unterrichtsfeeling“ zurückbekommen.“ Aufgrund der aktuellen Infektionslage finden aktuell nur die Examenskurse im Präsenzunterricht statt.

„Für die Einführung des Online-Unterrichts, war es entscheidend, dass die Schüler*innen neben der technischen Ausstattung auch eine entsprechende Einweisung in die Nutzung der unterschiedlichen Programme erhalten haben“, betont Metz, der auch den technischen Support bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten übernimmt. Die Refinanzierung der iPads erfolgte dabei durch die Träger der praktischen Ausbildung. Neben dem, was die Programme selbst leisten können, war dabei von Anfang an, auch die Kreativität des Lehrpersonals von großer Bedeutung. Unter dem Stichwort „Erlebnispädagogik“ findet im Juli beispielsweise eine „virtuelle Schnitzeljagt“ an die Wirkungsstätten des Arztes Alois Alzheimer in Frankfurt statt. Dabei werden Metz und sein Kollege Marc Leppin mit Webcam und im Livestream in der Stadt unterwegs sein und die Schüler*innen auf eine informative Tour über den Arzt und die nach ihm benannte Krankheit mitnehmen.

Für die Fort- und Weiterbildung in Gelnhausen, wurde das System WebEx eingeführt. Über einen Hotspot werden Halbtages- und Tagesseminare, sowie die Unterrichte in der Weiterbildung, Praxisanleitertreffen und andere Kurse durchgeführt. Auch wenn durch die digitalen Lernplattformen und durch die Kreativität der Lehrkräfte, vieles was sonst vor Ort stattfindet, auf den Fernunterricht übertragen wurde, ist die aktuelle Situation weiterhin eine große Herausforderung, sowohl für die Schüler*innen als auch für das Lehrpersonal. „Es sind tolle Hilfsmittel, die wir sicher auch in Zukunft, wenn wieder ein normaler Unterricht stattfinden kann, nutzen werden.“, betont Institutsleiterin Bernd und fügt hinzu: „Den regulären Unterricht vor Ort, können diese digitalen Hilfsmittel aber nicht ersetzen. Schließlich kann ein Austausch über Video-Telefonie den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, gerade wenn es um praktische Übungen geht, kommt aktuell vieles zu kurz.“
07Mai2021

Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises nehmen am 11. Mai an der digitalen Berufs- und Ausbildungsmesse BAM in Wächtersbach teil – ab 11:00 im Livestream

Gesamtunternehmen - Freitag, 07.05.2021
Im Rahmen der digitalen BAM, der Berufs- und Ausbildungsmesse in Wächtersbach, stellen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege vor. Interessierte erhalten am 11. Mai ab 11:00 Uhr im Live-Stream auf youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=7cWrLeHPCBE, Infos über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfahren sie etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen die Karrieretüren in der Altenhilfe weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich. Die Referentin Astrid Bergmann-Hartl, eine freigestellte Praxisanleiterin, steht anschließend noch gemeinsam mit einer Auszubildenden für Fragen im Chat zur Verfügung.
23Apr2021

„Den Bewohnern des Altenzentrums etwas Gutes tun“

Schülerinnen überraschen Senior*innen mit selbstgenähten Stoffherzen

(Von links) Myriam Dehne, Anna Mösinger, Antonia Fischer und Vanessa Buono.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 23.04.2021
In liebevoller Handarbeit haben Anna Mösinger und Antonia Fischer gemeinsam mehr als 400 Stoffherzen für das Altenzentrum Rodenbach genäht – also jeweils ein Herz für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Pflegeeinrichtung. Die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, Myriam Dehne und die Leitung der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, bedankten sich bei den beiden Schülerinnen für ihr außergewöhnliches Engagement und betonten, dass solche Aktionen, gerade angesichts der aktuellen Besuchsbeschränkungen und Schutzmaßnahmen, von großer Bedeutung für die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen sind. „Wir bedanken uns ganz herzlich für diese wunderbaren gearbeiteten Stoffherzen und freuen uns, dass es immer wieder Menschen gibt, die unseren Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, in dieser herausfordernden Zeit, eine Freude machen – und ihnen damit zeigen, dass man an sie denkt.“

Seinen Anfang hat die Aktion vor etwa drei Wochen genommen, als Vanessa Buono einen Anruf einer jungen Dame aus Rodenbach erhielt, die mitteilte dass sie es sich gemeinsam mit ihrer Freundin zur Aufgabe gemacht hat, während der Pandemie etwas Gutes für Menschen tun zu wollen und entschieden haben, Stoffherzen zu nähen. Mösinger und Fischer mobilisierten daraufhin ihre Freude und Familien um Stoffreste zu sammeln, damit sie eine große Menge an Stoffherzen nähen konnten. Zunächst planten sie um die 100 Stück anzufertigen, entwickelten aber so große Freude daran, dass sie immer weiter nähten – vor allem in ihrer Freizeit beschäftigten sie sich mit diesem Projekt, zum Teil nähten sie gemeinsam, zum Teil auch jeder für sich. Anna Mösinger hat sogar erst während des Projektes gelernt zu nähen und hat sich dies von ihrer Freundin beibringen lassen und dabei eine neue kreative Ader für sich entdeckt.

Die beiden Schülerinnen fertigten so mehr als 400 Stoffherzen, so dass jede*r Bewohner*in und Mitarbeiter*in des Altenzentrums Rodenbach jeweils ein Stoffherz bekommt. Mit dieser Spende wollten die beiden Näherinnen „Danke“ sagen, danke an die Menschen, die sich Tag für Tag um die Bewohner*innen in der Pflegeeinrichtung kümmern. „Vor allem möchten wir allen Bewohnern eine kleine Freude in dieser schwierigen Zeit bereiten. Wir möchten die Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums wissen lassen, dass wir an sie denken und sie durchhalten sollen“, so Fischer. Anna Mösinger (aus Rodenbach) und Antonia Fischer (aus Bruchköbel) sind beide 17 Jahre alt, besuchen die Kaufmännische Schule in Hanau und sind eng miteinander befreundet. Das Altenzentrum ist Mösinger aus ihrer Zeit an der Adolf-Reichwein-Schule bekannt. So hat sie im Rahmen eines generationenübergreifenden Projekts, die Einrichtung bereits in der Vergangenheit öfter besucht.
22Apr2021

Eugen-Kaiser-Schule überrascht Senioren mit Frühlingsgruß

Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau freuen sich über bunte Blumengestecke

(Von links) Stephan Hemberger bedankt sich bei Kirsten Weinem und Martina Schneider für die farbenfroh arrangierten Blumengestecke.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 22.04.2021
Gelebte Nachbarschaft und ein generationenübergreifender Austausch – die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau stehen seit vielen Jahren in engen Kontakt zu- und miteinander. So steht der Sinnesgarten auf dem Gelände der Schule auch den Bewohner*innen des Wohnstifts offen. Auch wenn corona-bedingt persönliche Treffen zwischen den Schüler*innen und den Bewohner*innen aktuell nicht möglich sind, haben sich die Schülerinnen in den vergangenen 12 Monaten immer wieder etwas einfallen lassen, um den Bewohner*innen eine Freude zu machen. Passend zur Jahreszeit haben die Schüler*innen die Bewohner*innen jetzt mit farbenfroh arrangierten Blumengestecken überrascht. Die von den Auszubildenden des Bereichs Floristik liebevoll in Handarbeit gestalteten Gestecke, wurden von der Schulleiterin Martina Schneider und der stellvertretenden Schulleiterin Kirsten Weinem an den Einrichtungsleiter Stephan Hemberger überreicht. Dieser bedankte sich herzlich bei der Schulleitung und den Schüler*innen für die bunten Blumengrüße. „Die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau leben in guter Nachbarschaft und wir legen alle großen Wert auf den generationenübergreifenden Austausch. Die Bewohner*innen freuen sich immer sehr, wenn die jungen Menschen an sie denken“, so Hemberger.
16Apr2021

Alphorn-Konzert vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd

Bewohner*inne freuen sich über Spirituals und geistliche Lieder zu Ostern – In Kürze sollen auch Lesungen vor allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises stattfinden

Frühlingskonzert des Alphorn-Echos vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 16.04.2021
Die Melodie des Spirituals „Amazing Grace“ klang am Vormittag über die Wiesen des Außenbereichs des Seniorenzentrums in Biebergemünd. Diese und andere geistliche Lieder spielte das Alphorn-Echo Kasselgrund bei ihrem Auftritt am Ostersonntag. Die Klänge der Alphörner, Holzblasinstrumente der Hirten in den Alpen, gaben dem Feiertag einen würdevollen Rahmen. Begonnen hatte der Ostersonntag für die Senioren mit einem ausgiebigen Frühstück, das die Fachkräfte der Sozialen Betreuung in Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftskräften vorbeireitet hatten. Es gab für jeden ein kleines Osternest mit selbstgefärbten Eiern. Ein Stück des aus Rührteig gebackenen Osterlamms, schmeckte den Bewohner*innen besonders gut.

Als nach diesem liebevoll zubereiteten Frühstück das Alphorn-Echo Kasselgrund auftrat, kannte die Freude der Bewohner keine Grenzen. So war es den Musikern und allen Mitarbeiter*innen, die an der Vorbereitung mitgewirkt hatten, am Ostersonntag erneut – wie zuvor bei früheren Veranstaltungen - gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu bieten und die Bewohner*innen des Seniorenzentrums aufzumuntern. Leiter Friedhelm Ahmend und seine Mitstreiter vom Alphorn-Echo Kasselgrund sind gern gesehene Gäste im Seniorenzentrum Biebergemünd – und das beruht auf Gegenseitigkeit: „Wir kommen gerne zu Euch“, rief Ahmend den Bewohner*innen, die das Konzert von ihren Fenstern aus verfolgten, zum Abschluss der Veranstaltung zu.

Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Kulturveranstaltungen und Konzerte auf den Außenanlagen der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angeboten. So wurde das Programm an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst, gemäß des Mottos „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“. „Die Bereitschaft der Musiker, bei jedem Wetter draußen aufzutreten, zeigt das große Engagement der Künstler“, so der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget. In Kürze werden auch Lesungen vor allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK stattfinden. „Viele Bewohner*innen freuen sich schon auf die literarischen Gartensaloons“, so Herget.
14Apr2021

Zahlreiche Aktionen haben für ein schönes Osterfest gesorgt

Gehäkelte Eierbecher verbreiten Freude in der Senioren-Dependance

Kirsten Weise und ihr Sohn Collin übergaben die gehäkelten Eierbecher für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Hammersbach an Angelika Harder.
Dependance Haus Hammersbach - Mittwoch, 14.04.2021
Auf die Frage, wie sie auf die Idee kam, den Bewohner*innen und den Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance in Hammersbach mit gehäkelten Eierbechern eine Freude zu machen, hatte Kirsten Weise eine schnelle Antwort: „Ich habe Freude an Handarbeit“. Weise war es ein besonderes Anliegen auch die Mitarbeiter*innen zu beschenken, denn in der Corona-Krise arbeiten diese „unter erschwerten Bedingungen und müssen ständig neue Auflagen erfüllen“ – immer mit dem Ziel die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen. Inspiration fand Weise, als sie im Internet auf der Website des Social Media Dienstes Facebook unterwegs war.

So entstanden in den Wochen vor Ostern nach und nach 75 Eierbecher, die Weise, unterstützt von ihrem Sohn Collin, voller Stolz an Angelika Harder, Mitarbeiterin der Senioren-Dependance, übergab. Damit die Osterüberraschung für die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) im Hammersbacher Ortsteil Marköbel gelang, beteiligte sich auch Kerstin Weises Mutter an der Aktion: Sie bestellte 75 hart gekochte, bunt gefärbte Eier. In den gehäkelten Bechern gut geschützt wurden diese anschließend gekühlt aufbewahrt. So freuten sich die Bewohner*innen der Senioren-Dependance sehr, als ihnen am Ostersonntag die bunt geschmückten Eier zum Frühstück serviert wurden.

Jedes Jahr unterstützen zahlreiche Ehrenamtliche die Pflege- und Betreuungskräfte dabei, den Bewohner*innen ein schönes Osterfest zu bereiten. Gerade im letzten und in diesem Jahr war ihr Engagement angesichts der besonderen Herausforderungen der Corona-Krise besonders wichtig. So gab es in allen 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK während der Osterzeit ähnliche Aktionen. „Solche Aktionen stärken das Gefühl, gemeinsam den Herausforderungen der Pandemie gewachsen zu sein“, bedankte sich Katrin Bolz, Koordinatorin für Soziale Betreuung, im Namen aller Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der engagierten Familie Weise, deren Einfallsreichtum den einzuhaltenden Abstands-und Hygieneregeln trotzte.
13Apr2021

Der Frühling zieht im Stadtteilzentrum an der Kinzig ein

Bewohner*innen und Betreuungskräfte pflanzen gemeinsam Stiefmütterchen

Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 13.04.2021
Gemeinsam mit den Bewohner*innen zu Gärtnern, hat Tradition im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Um den Frühling auch optisch in die Pflegeeinrichtung ziehen zu lassen, haben die beiden Fachkräfte für Soziale Betreuung Mohammad Seyed Hosseini und Sabine Wirth, Stiefmütterchen eingepflanzt und wurden dabei tatkräftig von der Bewohnerin Dorothea Koch unterstützt. Die Veilchenart ist einer der ersten Boten des Frühlings. Die farbenfroh dekorierten Blumenkästen sind nicht nur schön anzusehen, dementiell erkrankten Bewohnern helfen die Blumenarrangements auch, sich besser zeitlich zu orientieren. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen Bewohner*innen trotz der Demenz vertraut.
12Apr2021

Neugewählte Bewohnervertreter nehmen ihre Arbeit auf

Konstituierende Sitzung des Einrichtungsbeirates fand bereits Ende März statt

(Von links) Hausleiterin Heike Haase, Eva-Maria Burkhard (Vorsitzende), Erika Ackermann (externes Mitglied) und Elfriede Kißner (Stellvertretung).
Dependance Haus Neuberg - Montag, 12.04.2021
Nachdem Mitte März ein neuer Einrichtungsbeirat in der Senioren-Dependance Neuberg gewählt worden war, fand 14 Tage später die konstituierende Sitzung des Gremiums statt. Die gewählten Bewohnervertreter Eva-Maria Burkhard, Elfriede Kißner und Erika Ackermann trafen sich zu ihrer ersten Sitzung. Burkhard übernahm das Amt der Vorsitzenden. Josef Bilz, der sich ebenfalls als Kandidat zur Wahl gestellt hatte, steht dem Gremium als Nachrücker zur Verfügung. Hausleiterin Heike Haase gratulierte dem Einrichtungsbeirat und überreichte den Mitgliedern Stiefmütterchen und einen Schokoladen-Osterhasen mit den Worten: „Wir freuen uns, dass die Teilnehmer das Amt angenommen haben und auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

In den Einrichtungsbeirat können sowohl Bewohner*innen der Einrichtung, als auch der Einrichtung nahestehende Personen, Angehörige von Bewohner*innen oder Ehrenamtliche gewählt werden. Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner*innen gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner*innen sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner*innen entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner*innen dienen.
07Apr2021

Ein Trost in schwierigen Zeiten

Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Senioren-Dependance Neuberg zu Ostern

Die Bewohner*innen freuten sich gemeinsam mit Pfarrer Daniel Geiss über die Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Senioren-Dependance Neuberg am Ostermontag.
Dependance Haus Neuberg - Mittwoch, 07.04.2021
Glockenklang am Ostermontag in der Senioren-Dependance Neuberg: Das Geläut der Kirche im Neuberger Ortsteil Rüdigheim lud die Bewohner*innen ein, am Gottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Daniel Geiss war in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK gekommen, um Ostern, das Fest der Auferstehung, zu feiern. In Absprache mit Hausleiterin Heike Haase und Kathrin Bolz, Koordinatorin der sozialen Betreuung, hatte der Geistliche, der die Evangelische Kirchengemeinde in Neuberg betreut, ein Konzept erarbeitet, um die Wiederaufnahme der Gottesdienste in der kreiseigenen Pflegeeinrichtung zu ermöglichen. Unter Einhaltung aller gültigen Abstands-und Hygieneregeln besuchte Pfarrer Geiss jede der drei Hausgemeinschaften und feierte mit den Bewohner*innen jeweils einen Gottesdienst. Da Singen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem SARS-CoV-2-Virus in sich birgt, spielten bekannte österliche Lieder und Choräle – ebenso wie das Glockengeläut der Kirche in Rüdigheim – vom Band. Die Zeit, die die Betreuungskräfte der Senioren-Dependance und Pfarrer Geiss investiert hatten, um die Veranstaltung vorzubereiten, schätzten die Teilnehmer des Gottesdienstes sehr: „Wir haben zu danken, dass wir das in dieser schwierigen Zeit erleben durften“, freuten sich zwei Bewohnerinnen. „Das war ein schöner Trost“, beschrieb Bewohnerin Sara Hitsch, die ebenfalls teilgenommen hatte den Zuspruch, den sie in der Andacht erfahren hatte.

Hausleiterin Haase war es wichtig, in Zeiten der Corona-Pandemie seelsorgerische Angebote zu schaffen: „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Ängste, Wünsche und Sorgen mit einem Pfarrer zu besprechen, sodass sie Zuspruch, Vertrauen und Trost erfahren können“, betonte die Hausleiterin der Einrichtung in Neuberg. Daher kommt Pfarrer Geiss seit dem 31. März 2021 nun wieder regelmäßig zur seelsorgerischen Einzelbetreuung in die Senioren-Dependance. Bewohner*innen, die das Gespräch mit dem Geistlichen suchen, können sich an die Fachkräfte der Sozialen Betreuung wenden und einen Termin vereinbaren.
01Apr2021

Besuchsregelungen bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Bewohner*innen dürfen täglich zwei Besucher*innen des gleichen Haushalts erhalten

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 01.04.2021
Die aktuell steigenden Zahlen beim regionalen Infektionsgeschehen und die Verbreitung von Corona-Mutationen, bieten zwar weiterhin Grund zur Besorgnis, dennoch hat sich durch die schnellen Impfungen in den 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Lage deutlich entspannt. Auch wenn die Impfquote bei den Bewohner*innen durch den Einzug neuer Bewohner*innen, die noch nicht geimpft sind, aktuell wieder fällt, liegt sie derzeit bei etwa 70%. Da dies jedoch kein umfänglicher Schutz ist, hofft das Unternehmen, auf zeitnahe weitere Impfungen durch die mobilen Impfteams des Gesundheitsamts sowie durch die Hausärzte. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen wurden zum 01. April die Besuchsmöglichkeiten für die 12 Einrichtungen der APZ-MKK gemäß der Corona-Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen sowie der Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises wie folgt erweitert.

Ab sofort ist je Bewohner*in täglich ein Besuch von bis zu zwei Personen (aus einem Haushalt) möglich. Die Besuchszeit wird um eine Stunde verlängert: täglich von 10 bis 17 Uhr (der letzte Besuchstermin kann für 17 Uhr gebucht werden). Besuche müssen weiterhin über das Online-Besuchssystem unter https://apz-mkk.besuchssystem.de oder über die Corona-Hotline gebucht werden – Telefon: 06184 / 2052-100 (Mo. – Fr. von 8 bis 16 Uhr; außer feiertags) oder E-Mail: corona@apz-mkk.de. Jeder Besucher muss einen aktuellen (nicht älter als 48 Stunden), negativen Corona-Test nachweisen. Das DRK bietet im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises in sechs Schnelltestzentren kostenlose Schnelltests an. Informationen dazu finden sie auf der Website der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de. Ein unabhängiger Nachweis über den erfolgten Test ist dabei zwingend für den Zutritt, die Ergebnisse von Selbsttests werden nicht anerkannt.

Die Besuche finden grundsätzlich im Bewohnerzimmer statt. Es ist eine Besuchsdauer von 1 Stunde vorgesehen. Darüber hinaus können auch weiterhin Abhol-Termine gebucht werden. Diese können für Spaziergänge, Arztbesuche etc. genutzt werden. Angesichts der aktuellen Infektionslage in der Region stellen Familientreffen weiterhin ein unkalkulierbares Risiko dar. Bewohner*innen werden in diesem Fall nach ihrer Rückkehr auf eine Infektion getestet, um eine Weiterverbreitung in der Einrichtung zu verhindern. Da nach bisherigem Kenntnisstand die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe eine Wirksamkeit von 75% bis 95 % haben (abhängig vom Impfstoff) und nicht klar ist, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Erregers auf andere Personen schützt, ist es zum Schutze aller nötig, weiterhin die bekannten Hygieneregeln einzuhalten. Dazu gehören Abstand halten, das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) während des gesamten Besuches sowie Händehygiene.
01Apr2021

Osterpost für die Bewohner*innen der Senioren-Dependancen

Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich an der Aktion „Post mit Herz“

Post mit Herz: Zu Ostern erreichten zahlreiche Briefe aus ganz Deutschland die Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 01.04.2021
In den vergangenen Tagen trafen zahlreiche Briefe in den vier kreiseigenen Senioren-Dependancen in Neuberg, Hammersbach, Ronneburg und Limeshain ein: „Es ist schön zu lesen, wie viele Menschen aus ganz Deutschland unseren Bewohner*innen liebe Worte schicken“, freute sich Katrin Bolz, Leiterin der sozialen Betreuung der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland über die große Anzahl Briefe der Aktion „Post mit Herz“, die in den letzten Tagen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) eintrafen. Bereits in der Weihnachtszeit hatten die Senioren-Dependancen an der Aktion des in Hamburg ansässigen Vereins „Post mit Herz“ teilgenommen. „Die Resonanz war sehr gut“, erinnert sich Franziska Schultheiß, Betreuungskraft in der Senioren-Dependance Hammersbach und Ronneburg, an den vergangenen Dezember, als die Senioren Weihnachtspost erhielten.

„Eine Bewohnerin der Senioren-Dependance Ronneburg und eine Schreiberin aus Hamburg halten seither regelmäßig Briefkontakt“, so Schultheiß. Aus dieser positiven Erfahrung entstand die Idee, die Bewohner*innen der Dependancen im Ronneburger Hügelland mit herzlichen Ostergrüßen zu erfreuen. „Für jeden Bewohner gibt es einen Brief“, erläutert Bolz. Falls gewünscht, unterstützen die Betreuungskräfte die Bewohner*innen darin, Kontakt zu knüpfen, lesen auch Briefe vor. „Ein Brief ist ein schöner Weg zu zeigen, dass wir an einander denken“, ist Bolz überzeugt. In den zurückliegenden Wochen und Monaten der Pandemie, hatten auch Kindergärten immer wieder Bilder und Grüße an die 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK verschickt und damit gezeigt, dass es trotz der räumlichen Distanz möglich ist, in Kontakt zu bleiben. „Post mit Herz“-Interessierte können sich über https://postmitherz.org/ registrieren und selbst Briefe gegen die Einsamkeit schreiben.
01Apr2021

Bunte Ostereier für die Bewohner der Senioren-Dependance

Senioren bedanken sich bei Kindern der Kita Tabalugaland mit selbstgebastelter Karte

Zum Dank für die bunten Ostereier überreichen die Bewohnerinnen Marita Landschreiber, Elfriede Kißner und Eva-Maria Burkhard gemeinsam mit der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, den Vorschulkindern und ihrer Erzieherin Nadine Lassonzcyk, eine selbst gestaltete und von allen Bewohner*innen unterzeichnete Dankeskarte.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 01.04.2021
„Frohe Ostern“ rief ein Chor aus Kinderstimmen im Garten der Senioren-Dependance in Neuberg. Einen Ostergruß der besonderen Art überreichten die Kinder der Kindertagesstätte Tabalugaland an die Bewohner*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Pflegeeinrichtung. Die Vorschulkinder hatten zuvor Ostereier gefärbt und diese in größere Ostereier, gefertigt aus Pappmaschee, verpackt. Damit die Eier sicher liegen, haben die Kinder die Pappmaschee-Verpackungen noch mit Moos ausgekleidet. Im März waren die Kinder schon einmal zur Senioren-Dependance gewandert, um den Bewohner*innen mit selbst gebastelten Fackeln ein wenig Licht in den Alltag zu bringen. „Zu Ostern hatten die Kinder nun die Idee, bunte Oster-Eier zu verschenken“, erläuterte Erzieherin Nadine Lassonzcyk den erneuten Besuch der Kindergartengruppe in der Pflegeeinrichtung des Main-Kinzig-Kreises.

„Die Ostereier werden auf die drei Hausgemeinschaften aufgeteilt und jeweils an einen Strauch gehängt, damit sich alle Bewohner*innen daran erfreuen und sich an das kleine Geschenk der Kita-Kinder erinnern können“, versprach Katrin Bolz, Koordinatorin der Sozialen Betreuung in den Senioren-Dependancen. Zum Dank schenkten die Bewohner*innen den Kindern ihrerseits eine selbst gestaltete Frühlingskarte, die alle Bewohner*innen der Senioren-Dependance unterschrieben hatten. Jeder der Beteiligten war froh, dass bei gleichzeitiger Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ein Treffen zwischen den Mädchen und Jungen und Bewohner*innen möglich war. „Oh, wie schön, die vielen Kinder“, fasste eine Bewohnerin, die dem Treiben im Garten vom Fenster aus zusah, ihre Freude in Worte. Bereits vor der Corona-Krise bestand ein regelmäßiger Austausch zwischen den beiden ortsansässigen Kindertagesstätten und der Senioren-Dependance.
31Mär2021

Österliche Aktionen: Vorfreude im Altenzentrum Rodenbach

Bewohner*innen gestalten festliche Dekoration für die Wohnbereiche des Hauses

Bereits in der Karwoche fanden zahlreiche Oster-Aktionen im Altenzentrum statt. Auch der Osterhase ließ sich bereits blicken und wird am Ostersonntag in der Einrichtung vorbeischauen.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 31.03.2021
Rodenbach. – In der Karwoche herrschte geschäftiges Treiben im Altenzentrum Rodenbach: Handwerklich geschickt sägten Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK) Hasen und andere österliche Motive aus Holz aus und bemalten diese anschließend. Viele nahmen auch Lebensmittelfarbe und Pinsel zur Hand, um Eier zu bemalen. Gepunktet, gestreift, mit Wellenmustern – der Phantasie war dabei keine Grenzen gesetzt. Überall im Haus ist es nun festlich geschmückt. Die Dekoration ist nicht nur schön anzusehen, sondern verfolgt darüber hinaus auch einen weiteren Zweck: „Vor allem unseren demenziell erkrankten Bewohner*innen, gelingt es oft besser, sich zeitlich zu orientieren, wenn das Haus und die Gemeinschaftsräume jahreszeitlich geschmückt sind“, erklärte Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach.

Pflege- und Betreuungskräfte des Altenzentrums möchten den Bewohner*innen trotz der weiterhin außergewöhnlichen Zeiten in der Pandemie ein schönes Fest bereiten. So ist unter anderem ein Festtagsmenü an beiden Ostertagen geplant. Dabei stehen Grüne Soße, Fisch und Salzkartoffeln sowie Rindersauerbraten mit Apfelrotkohl auf dem Oster-Speiseplan. „An den Feiertagen möchten wir unseren Bewohner*innen mit traditionellen Gerichten eine Freude machen“, betont die Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Ein großes Osterfest hat Tradition im Altenzentrum in Rodenbach. Jedes Jahr erwarten die Bewohner*innen gespannt den Besuch des Osterhasen am Ostersonntag. Manche meinen es sei die Hauswirtschaftsleiterin selbst, die in ein Hasenkostüm aus Plüsch geschlüpft ist, doch vielleicht ist es ja auch der echte Osterhase, der den Bewohner*innen jedes Jahr einen Besuch abstattet. Wie so oft liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte.

Auch in den kommenden Tagen sind im Altenzentrum zahlreiche Aktionen geplant: Am Gründonnerstag tritt das Duo Nostalgieperlen auf, das mit virtuosen Darbietungen auf der Ukulele und mit bekannten und beliebten Schlagern Erinnerungen an die 1950er und 1960er Jahre zum Leben erwecken. Damit alle Bewohner*innen den Auftritt von ihren Fenstern und Balkonen aus genießen können, treten Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) an insgesamt drei Standorten auf dem Gelände des Altenzentrums auf. Das Konzert findet dabei im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“ der APZ-MKK statt, die es den Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises ermöglicht, in den Genuss hochwertiger kultureller Veranstaltungen zu kommen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget freut sich bereits auf das Konzert am Gründonnerstag: „Zum Glück soll auch das Wetter mitspielen!“
29Mär2021

Fastenzeitprojekt der Kita Nepomuk schenkt Senioren Freude

Vorschulkinder bringen Vergissmeinnicht und Osterkerzen für das Seniorenzentrum

Eine kleine Delegation aus Vorschulkindern der Kindertagesstätte Nepomuk machte den Bewohner*innen des Seniorenzentrums mit Vergissmeinnicht und Osterkerzen eine große Freude.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 29.03.2021
Im Rahmen ihres Fastenzeitprojekts gestalteten die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte Nepomuk Osterkerzen für die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd. Eine kleine Delegation, bestehend aus einigen Kindern, zwei Kindergärtnerinnen und der Kindergartenleiterin Stephanie Kukula-Scholl, brachte den Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) neben den Kerzen auch Vergissmeinnicht mit. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen, fand die Übergabe der Blumen dabei vor der Einrichtung statt. Um einen guten Blick auf die Terrasse zu haben und die Kinder sehen zu können, versammelten sich einige Bewohner*innen des Seniorenzentrums in der Cafeteria des Hauses. Mit Blick auf die winkenden Bewohner, formulierte Frau Kukulka-Scholl den größten Wunsch aller Anwesenden: „Wir hoffen, dass wir Sie irgendwann einmal auch wieder ganz normal besuchen können“. Für ein kleines Mädchen der Gruppe war es ein besonderes Herzensanliegen, die Geschenke zu überbringen, da ihre Uroma in der Biebergemünder Einrichtung lebt.

Bevor die Besuchseinschränkungen erlassen worden waren, war geplant, dass die Kinder die Senioren zu besonderen Anlässen besuchen, Zeit miteinander verbringen und gemeinsam singen. „Die Corona-Pandemie hat diese Pläne auf Eis gelegt“, bedauerte Einrichtungsleiterin Claudia Spahn. „Wenn es wieder möglich ist, planen wir ein generationenübergreifendes Fest im Seniorenzentrum, zu dem alle eingeladen sind“, blickte Spahn hoffnungsvoll in die Zukunft. Für die Dauer der Fastenzeit planen die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern noch weitere Aktionen, um den Bewohner*innen des Seniorenzentrums eine Freude zu machen. Grußbotschaften wie diese sind ein Beispiel dafür, wie die Einrichtungen der APZ-MKK – unterstützt von Ehrenamtlichen und umliegenden kooperierenden Bildungseinrichtungen – seit gut einem Jahr den Herausforderungen der Pandemie begegnen – getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
26Mär2021

„Unter schwierigsten Bedingungen Großartiges geleistet“

Blumengrüße und Schokoladenhasen – Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bedanken sich bei ihren Mitarbeiter*innen für ihren fortwährenden Einsatz

(Von links) Anja Van de Sand (Betriebsratsmitglied) und Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) bei der Verteilung der Ostergrüße für die Mitarbeiter*innen in Rodenbach.
Gesamtunternehmen - Freitag, 26.03.2021
Ein sowohl bunter als auch süßer Ostergruß für alle Mitarbeiter*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) – mit Primeln und Schokoladenhasen, haben sich die Unternehmensleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat des kreiseigenen Unternehmens, für den fortwährenden Einsatz der Mitarbeiter*innen unter schwierigsten Bedingungen bedankt. Durch die Corona-Krise sind im ohnehin nicht einfachen Arbeitsalltag in den Pflegeeinrichtungen viele Herausforderungen hinzugekommen, denen sich die Mitarbeiterinnen seit mehr als einem Jahr immer wieder aufs Neue stellen müssen. Dazu gehören die Umsetzung der Schutzmaßnahmen, der Besuchsverbote, Besuchsbeschränkungen und die kontinuierliche Testung von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen ebenso, wie die Umsetzung von Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass die Bewohner*innen weiterhin am sozialen Miteinander teilnehmen können. Genannt seien in diesem Zusammenhang das Angebot von Video-Telefonie, die ehrenamtlichen Telefon-Paten oder die regelmäßig stattfindenden Hof- und Terrassenkonzerte. Der Einsatz der Mitarbeiter*innen hat sich gelohnt. „Ein wichtiges Ziel haben wir erreicht. Wir konnten allen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen ein Impfangebot machen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Unternehmensleitung und des Betriebsrats und weiter: „Sie alle haben in den zurückliegenden Monaten in den Pflegeeinrichtungen in jeder Beziehung Großartiges geleistet“.
25Mär2021

Über 100 Briefe für die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau

Frauengruppe der Ahmadiyya Gemeinde überreicht Briefe für Bewohner*innen

(Von links) Binish Adil, Stephan Hemberger und Hamda Mustafa
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 25.03.2021
Über 100 kreativ gestaltete Briefe mit individuellen Texten und Wünschen, haben Hamda Mustafa und Binish Adil von der Frauengruppe Lajna Imaillah der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Hanau, für die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau vorbereitet. Die Idee dazu entwickelte die Frauengemeinde anlässlich des Weltfrauentages. „Wir wollen den Bewohnerinnen mit den Briefen eine Freude bereiten und zeigen, dass wir an sie denken“ so Hamda Mustafa, die in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist. Binish Adil leitet verschiedene Mädchengruppen und erzählt: „Bei dem Schreiben der Briefe haben sich viele Frauen der Ahmadiyya-Gemeinde beteiligt. Die älteste Schreiberin ist 90 Jahre alt und auch kleine Mädchen und Jungen haben mitgeholfen.“ Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nahm die Briefe in Empfang und bedankte sich bei der Frauengemeinde für das Engagement. „Mit den schönen Briefen und den guten Wünschen bereiten Sie den Bewohnerinnen des Wohnstifts eine große Freude“ so Hemberger.
24Mär2021

Demenzkissen für die Bewohner im Altenzentrum Rodenbach

Büro für interkulturelle Angelegenheiten spendet 1000€ für die soziale Betreuung

(Von links) Vanessa Buono (Leitung der sozialen Betreuung Altenzentrum Rodenbach) und Myriam Dehne (Einrichtungsleiterin Altenzentrum Rodenbach) präsentieren die in Handarbeit gefertigten Fühl- und Tastkissen, die speziell für demenziel erkrankte Menschen hergestellt wurden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 24.03.2021
Fühl- und Tastkissen für Bewohner mit Demenz und eine Spende über 1000€ für die soziale Betreuung - die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Rodenbach, Myriam Dehne und die Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, hatten gleich mehrfach Grund zur Freude, als sie die Teilnehmerinnen des Projekts „StichWort – Lernwerkstatt“ vor dem Altenzentrum in Empfang nahmen. Gemeinsam mit den für das Projekt verantwortlichen Mitarbeiterinnen aus dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten des Main-Kinzig-Kreises (BikA), waren die Frauen zur Pflegeeinrichtung gekommen und hatten dabei mehrere schöne „Überraschungen“ im Gepäck. Als erstes überreichten sie die von ihnen hergestellten Fühl- und Tastkissen für Bewohner mit Demenz. Die aufwendig gearbeiteten Kissen sprechen mehrere Sinne an und sind daher insbesondere für die basale Stimulation von Bewohnern mit Demenz geeignet. Jedes der Demenzkissen ist individuell gestaltet, mit unterschiedlichen Farben und Mustern sowie Applikationen zum Fühlen und Ertasten. Zusätzlich gab es noch eine Spende über 1000€, die der sozialen Betreuung zugutekommen soll.

Die Demenz- Tastkissen wurden in der „StichWort – Lernwerkstatt“ hergestellt, einem Kooperations-Projekt zwischen dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten und dem Malteser Hilfsdienst. Ziel des Projekts ist die Stärkung und Förderung von Migrantinnen. Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sollen dazu ermutigt werden, sich nachhaltig zu vernetzen, sich über ihre individuelle Situation auszutauschen und selbstbestimmt ihren Weg zu gestalten. Dabei werden zwei zunächst unterschiedliche Tätigkeiten miteinander vereint: das Nähen sowie der Spracherwerb. Die kundigen Frauen leiten dabei diejenigen Frauen an, die keine oder wenig Erfahrung haben. Zusätzlich nehmen die Frauen an einem notebookgestützten Deutschunterricht teil, bei dem sie ein international anerkanntes Sprachzertifikat der Deutschen Welle erwerben können. Bereits 2019 hat die Gruppe für die Bewohner*innen des Altenzentrums individuell gestaltete Adventskalender genäht die dann in den Wohnbereichen aufgehängt wurden. Seither besteht ein enger Kontakt zwischen dem Projekt und dem Altenzentrum, der auch in der Corona-Krise nicht abgebrochen ist.
23Mär2021

Kuchen, Sekt und ein Gottesdienst zum Ehrentag

Bewohnerin Agnes Geis feiert 100. Geburtstag im Seniorenzentrum

Agnes Geis feierte am 17. März mit zahlreichen Gratulanten ihren 100. Geburtstag. Die Gäste brachten Kuchen und Sekt mit.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 23.03.2021
„Wenn ich jetzt meinen 99. Geburtstag nicht feiern kann, dann muss ich 100 werden“, hatte Agnes Geis fest entschlossen verkündet, als ihr Geburtstag im letzten Jahr in die Zeit des ersten Lockdowns fiel und sie im Seniorenzentrum Biebergemünd keinen Besuch empfangen durfte. Umso mehr freuten sich die 1921 geborene, lebensfrohe Jubilarin und ihre Gratulanten, dass sie diesen Tag in diesem Jahr gemeinsam feiern durften. Bereits am Morgen feierte Pfarrer Karl Peter Aul mit den Bewohnern der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK eine katholische Messe zu Ehren der betagten Dame. Der Geistliche verlas eine Grußbotschaft des Fuldaer Bischofs und erbat Gottes Segen für das kommende Lebensjahr.

Den besonderen Umständen geschuldet kamen die Familienangehörigen von Agnes Geis, Neffen und Nichten, Großnichten und drei Urgroßnichten, nacheinander zu Besuch. Ebenso waren Freunde und Bekannte gekommen, um zu gratulieren. Anlässlich des großen Ehrentages hatte das Pflege– und Betreuungspersonal der Einrichtung im Stadtteil Kassel eine geschmückte Kaffeetafel vorbereitet. „Die Angehörigen haben Sekt und Kuchen mitgebracht, sodass dieser besondere Tag in diesen schwierigen Zeiten wenigstens geehrt werden konnte“, freute sich Pflegedienstleiterin Sabine Jung, dass Geis eine fröhliche Feier erlebte. Dennoch ist die Hoffnung groß, dass es bald wieder möglich ist, solche Geburtstage in großem Kreise zu feiern.
18Mär2021

Gemeinschaft trotz(t) Distanz – Ein Projekt gegen die Isolation

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises treten der Vereinsamung entgegen

Stephan Herget beim ersten Terrassenkonzert im April letzten Jahres vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau.

Mit zahlreichen Maßnahmen, stellen sich die APZ-MKK der corona-bedingten Isolation der Bewohner*innen in ihren 12 Pflegeeinrichtungen entgegen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, begegnen die APZ-MKK den Herausforderungen der globalen Pandemie. Es geht dabei um gelebte Gemeinschaft und die Herstellung von Nähe, die der räumlichen Distanz trotzt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 18.03.2021
Mit dem Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz, haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zahlreiche neue Angebote geschaffen, um den Bewohner*innen trotz der geltenden Schutzmaßnahmen, den Kontakt zu ihren Freunden und Angehörigen zu ermöglichen. Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, lobte das Unternehmen für seine Bemühungen, den Bewohner*innen soziale und kulturelle Teilhabe in schwierigen Zeiten zu ermöglichen. „Schon seit April letzten Jahren, können die Bewohner in allen 12 Einrichtungen des Kreises, über Video-Telefonie mit ihren Angehörigen sprechen“, erklärte Simmler und fügte hinzu: „Auch wenn dies sicher kein Ersatz für den persönlichen Kontakt ist, können solche Angebote dazu beitragen, die gefühlte Distanz der Bewohner zu ihren Angehörigen zu verringern.“

Ziel aller im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen ist es, den Bewohner*innen soziale Kontakte, Nähe trotz räumlicher Distanz und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen im Unternehmen, beriefen die APZ-MKK zu Beginn der Pandemie einen Krisenstab ein, um die Entwicklung der Pandemie zu beobachten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In den einzelnen Einrichtungen wurden die geltenden Pandemiepläne, fortwährend durch neue Erkenntnisse aktualisiert. Interne Newsticker für Mitarbeiter und kontinuierliche Kommunikation an die Angehörigen und Öffentlichkeit schaffen eine transparente Informationspolitik. Für Angehörige wurde die CORONA-Hotline geschaffen. Diese steht bis heute telefonisch und per E-Mail für Fragen der Angehörigen offen. Besuche und Ausgänge können seit September über ein Besuchssystem online gebucht werden.

Gemeinschaft auch unter den gegebenen Umständen für die Bewohner*innen spür- und erlebbar zu machen, stand auch bei kulturellen und sozialen Angeboten im Zentrum. Zur Kompensation der Besuchsbeschränkungen wurden allen Einrichtungen Laptops zur Verfügung gestellt, um Videotelefonie mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Da zu Beginn der Pandemie auch alle Gruppenangebote und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, mussten soziale Kontakte im möglichen Umfang aufgefangen werden, ohne die Arbeitssituation der Pflegekräfte zu verschärfen. So entstand die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung (durch Telefonpaten), die Gespräche zu zahlreichen Bewohnern vermittelt hat. Auch der seit Jahren enge Kontakt zu den umliegenden Schulen und Kindergärten war eine wichtige Verbindung ins örtliche Umfeld. Regelmäßig treffen von Kindern gemalte Bilder und Grußkarten in den Häusern ein und erfreuen die Bewohner*innen.

Auch die soziale Betreuung der Bewohner*innen, musste entsprechend angepasst werden. Gruppenangebote wurden durch ein umfangreiches Angebot der Einzelbetreuung ersetzt. Fachkräfte der sozialen Betreuung nutzten das Außengelände der Einrichtungen als Übungsraum für Balance- und Krafttraining. Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden Kulturveranstaltungen und Konzerte auf dem Gelände bzw. den Außenanlagen der Einrichtungen angeboten. Um Bewohner weiterhin vor einer Ansteckung bestmöglich schützen zu können, organisierte der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget, zusammen mit unterschiedlichen Künstlern zahlreiche Balkon-, Terrassenkonzerte auf dem Gelände aller zwölf Einrichtungen des Kreises. Die Bereitschaft der Musiker, sogar im Winter bei eisiger Kälte draußen aufzutreten, zeigt das besondere Engagement der Künstler.

Das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung gewachsen zu sein, wurde dabei einerseits durch den Einsatz von Ehrenamtlichen und Partnern verstärkt. Beispielsweise durch Ehrenamtliche, die sich um Desinfektionsmittelspenden bemühten oder Stoffmasken für die Pflege-und Betreuungskräfte nähten. Darüber hinaus verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern durch Rikscha-Fahrten eine wunderbare Zeit im Freien – unter Einhaltung aller Hygieneregeln. Andererseits würdigten Dankesaktionen, an denen sich besonders der Betriebsrat – als fester Bestandteil im Krisenstab – beteiligte, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die sich in diesen besonderen Zeiten mit viel Einsatz um die Bewohner*innen gekümmert haben. Mit einem Eiswagen wurde ein mobiles Mitarbeitersommerfest organisiert, wöchentlich kleine Präsente und MNS mit einem lachenden Gesicht verteilt und der Zusammenhalt aller, denen das Wohlergehen der Bewohner am Herzen liegt, gestärkt.

Die Geschäftsführung und der Krisenstab stimmen alle Aktionen vorher ab, um zu gewährleisten, dass sie mit den geltenden Schutzmaßnahmen in Einklang stehen. In enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitungen und den Fachabteilungen (IT, soziale Betreuung, Qualitätsmanagement, Marketing & Pressearbeit), werden die Angebote fortlaufend weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei, dass sich die geplanten Aktionen an den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner*innen orientieren. Trotz vieler Herausforderungen und Schwierigkeiten während dieser Zeit, ist die Bereitschaft aller Beteiligten, den Bewohner*innen durch diese schwierige Zeit zu helfen, auch nach einem Jahr im Umgang mit der Pandemie nach wie vor groß. Die offene Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Angehörigen, trug dabei zur Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen bei. Nicht zuletzt stärkte das gemeinsame Bemühen, den Zusammenhalt aller Beteiligten.
12Mär2021

Frühlingsgrüße an die Bewohner*innen des Seniorenzentrums

Projekt der Gänseblümchen-Kinder der Kindertagesstätte Nepomuk in der Fastenzeit

Ein ganz besonderer Frühlingsgruß: Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Verena Fleckenstein und Silvia Becker brachten die Gänseblümchen-Kinder der Katholischen Kindertagesstätte Nepomuk den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd Traubenhyazinthen und farbenprächtige Frühlingsbilder.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 12.03.2021
Der Duft von Traubenhyazinthen erfüllte Anfang März die Bewohnerzimmer des Seniorenzentrums Biebergemünd. Die Kinder der Gruppe „Gänseblümchen“ der Kindertagesstätte Nepomuk in Biebergemünd überraschten die Bewohner*innen des Seniorenzentrums mit einem besonderen Frühlingsgruß. Gemeinsam mit ihren beiden Erzieherinnen Verena Fleckenstein und Silvia Becker brachten sie die Frühlingsboten und selbstgemalte Bilder in die Wohnbereiche des Hauses der Alten- und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK). Im Rahmen ihres diesjährigen Projektes zur Fastenzeit hatten die Kinder farbenfrohe Bilder für die Bewohner*innen gestaltet, die sie den Betreuungskräften des Seniorenzentrums überreichten. „Damit der Frühling zu den Bewohnern ins Haus kommt, haben wir auch Traubenhyazinthen besorgt“, erklärte Erzieherin Fleckenstein die Idee. Ihre Kollegin Becker ergänzte: „Wir danken der Gärtnerei Schum für seine Unterstützung“.

Besonderes Highlight des Besuches war das „Frühlingslied“, das die Kindergartenkinder einstudiert hatten. „Ich lieb‘ den Frühling, ich lieb‘ den Sonnenschein“, schallte es zu den Zimmern der Senioren herauf. „Die Kinder haben nicht nur schön, sondern auch richtig laut gesungen, bei geöffneten Fenstern und Terrassentüren konnten die Bewohner gut zuhören“, lobte Birgit Bernhardt, Fachkraft für soziale Betreuung im Seniorenzentrum, das Engagement der Kinder, die eine musikalische Lösung fanden, um der Distanz, die im Moment zu den Senioren einzuhalten ist, zu trotzen. Solche musikalischen, aber auch andere kulturelle Veranstaltungen vor den Einrichtungen sind ein Beispiel dafür, wie die Einrichtungen der APZ-MKK – unterstützt von Ehrenamtlichen und umliegenden kooperierenden Bildungseinrichtungen – seit gut einem Jahr den Herausforderungen der Pandemie begegnen – getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.

Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK, ist von der Kraft der Musik Menschen zusammenzubringen überzeugt: „Mit Musik geht alles leichter, sie versetzt uns in eine andere Stimmung, weckt Erinnerungen und lässt so manche Sorgen vergessen“. Herget selbst hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Hof-und Terrassenkonzerte organisiert, die an die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst wurden, um den Bewohner*innen der APZ-MKK auch in diesen Zeiten die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen.
10Mär2021

Überraschungspakete für die Bewohner des Wohnstifts

Mit kleinen Aufmerksamkeiten und großem Einfallsreichtum Freude spenden

Überraschungspakete mit zahlreichen kleinen Aufmerksamkeiten zaubern den Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau seit einigen Monaten immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 10.03.2021
Mit zahlreichen kleinen Aufmerksamkeiten, überrascht eine engagierte Dame, seit einigen Monaten die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Die Dame, die nicht namentlich genannt werden möchte, sorgt mit ihren Überraschungspaketen regelmäßig für Abwechslung und für strahlende Gesichter bei den Bewohner*innen.

Mit einem Anruf bei der Leitung der Sozialen Betreuung des Wohnstifts, Cordula Delp, vor etwa einem Jahr, hatte alles seinen Anfang genommen. Die Dame wollte etwas für die Bewohner*innen machen und bot an, Überraschungspakete an die Pflegeeinrichtung zu schicken. Anlass war der Beginn der mit der Corona-Krise verbundenen Kontaktbeschränkungen und Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen. Cordula Delp war von dieser schönen Idee sofort begeistert und kümmert sich seither gemeinsam mit ihrem Team, um die Verteilung des Inhalts der Pakete an die Bewohner*innen. So erreichten in den letzten Monaten bereits viele randvoll bestückte Pakete das Wohnstift. Der Inhalt der Überraschungspakete zeugt von großem Einfallsreichtum und zaubert den Bewohner*innen regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht. „Sie lässt sich immer wieder etwas anderes einfallen“, so Cordula Delp über die Engagierte die im Stillen wirkt. „Zum Jahreswechsel schickte sie beispielsweise kleine Kalender. Jetzt erreichte uns ein Paket mit selbstgebastelten Grußkarten und eine Vielzahl an Ostersüßigkeiten. Die Bewohner*innen freuen sich sehr über die Überraschungen und auch darüber, dass es Menschen gibt, die an sie denken, auch wenn kein persönlicher Kontakt besteht. Wir bedanken uns herzlich bei der Spenderin für ihr außergewöhnliches Engagement“.
09Mär2021

Betriebsrat verteilt rote Rosen für alle Mitarbeiterinnen

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises am Weltfrauentag

Rote Rosen für alle APZ-Mitarbeiterinnen. (Von links) Petra Bien (Verwaltungsleitung), Jessica Krebs (Hauswirtschaft) und Anja Laguardia (Stv. Betriebsratsvorsitzende) vor dem Wohnstift Hanau.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 09.03.2021
Unterstützt von weiteren Betriebsratsmitgliedern, hat die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, am Internationalen Weltfrauentag alle zwölf Pflegeeinrichtungen und das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege besucht, um Rote Rosen für alle Mitarbeiterinnen zu verteilen. Anders als sonst, wurden die Rosen diesmal jedoch nicht innerhalb der Einrichtungen vom Betriebsrat persönlich an die Mitarbeiterinnen überreicht, sondern vor den Einrichtungen an ein bis zwei Mitarbeiterinnen übergeben, die dann für die interne Verteilung innerhalb der Häuser verantwortlich waren. „Wegen der aktuell geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen können wir die Rosen dieses Jahr leider nicht persönlich überreichen, wünschen aber allen Kolleginnen einen Ruhigen Dienst und einen schönen Internationalen Weltfrauentag“, so Laguardia.
08Mär2021

Digitaler Jahresempfang – Wege in die neue Normalität

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Zeiten der Corona-Krise

Auf dem 21. Jahresempfang der APZ-MKK sprach Susanne Simmler über "Wege in die neue Normalität".
Gesamtunternehmen - Montag, 08.03.2021
Der Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), fand dieses Jahr coronabedingt zum ersten Mal digital statt. Im März 2020 wurde der Jahresempfang abgesagt, um Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Gäste, keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Kurze Zeit später wurde der erste Lockdown beschlossen. Passend dazu, wurde der diesjährige Jahresempfang auch mit dem Lied „Don’t stop thinking about tomorrow“ von Fleedwood Mac eröffnet, in dem es darum geht, mit positivem Blick in die Zukunft zu schauen. Nach dieser musikalischen Einlage, die live vom Trio „Evas Apfel“ aufgeführt wurde, begrüßte der Moderator Tim Frühling, bekannt aus Fernseh- und Radioprogrammen des Hessischen Rundfunks, die Gäste an den Bildschirmen und stellte das Programm des Abends vor. „Seit ziemlich genau einem Jahr, beherrscht die Pandemie uns in einem zuvor nicht vorstellbaren Maße“, blickte Frühling zunächst noch einmal zurück, „aber jetzt gilt es in die Zukunft zu schauen. Es geht darum – und das ist auch das Motto des Abends – Wege in die neue Normalität zu finden“.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, ging zunächst auf das vergangene Jahr ein, das vor allem durch die Herausforderungen der Pandemie gekennzeichnet war. Positiv hob Simmler hervor, dass aus allen Bereichen Vorschläge und Ideen eingebracht wurden, wie auf diese Herausforderungen reagiert werden kann und dass alle Beteiligten dabei an einem Strang gezogen haben. So wurden schnell Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise das Angebot der Video-Telefonie in allen Einrichtungen, um den Bewohner*innen den Kontakt zu ihren Angehörigen auch während des Besuchsverbots zu ermöglichen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden seit einem Jahr regelmäßig Terrassen- und Hofkonzerte vor allen Einrichtungen statt, um den Bewohner*innen trotz der Schutzmaßnahmen in den Genuss von hochwertigen kulturellen Veranstaltungen kommen zu lassen. So waren alle gemeinsam bemüht, schnell Abhilfe zu schaffen, der Kreis organisierte zum Beispiel unbürokratisch Schnelltests für Pflegekräfte, Bewohner*innen und ihre Angehörigen. Das Impfen wurde mit Hilfe eines mobilen Impfteams gut organisiert, sodass Simmler voller Hoffnung auf die kommenden Wochen und Monate blickt.

Mit ihrer schwungvollen Darbietung des Liedes „Veronika, der Lenz ist da“, sorgten Jane Lazarovic (Kontrabass), Gabriel Beuerle (Gitarre) und Imogen Gleichauf (Cajon) vom Trio Evas Apfel anschließend wieder für Stimmung. Den Bewohner*innen der Einrichtungen der APZ-MKK ist das Trio aus zahlreichen Terrassen- und Hofkonzerten bekannt, bei dem die drei Musiker*innen, mit ihren Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und Swing bis hin zum Walzer und alten Klassikern, immer wieder aufs Neue ihr Publikum begeistern. Unternehmensleitung, Mitarbeiter und Ehrenamtliche der APZ-MKK hatten seit März 2020 unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ gemeinsam mit den Bewohnern der Einrichtungen auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagiert. Die vielfältigen Ideen, die in dieser Zeit entstanden, wurden nun im Rahmen des Jahresempfangs präsentiert und näher vorgestellt.

Musiktherapeutin Silke Knoll, Trägerin des Kulturpreises des Main-Kinzig-Kreises, wirkte ebenfalls am musikalischen Rahmenprogramm des Abends mit und stellte Freunden und Förderern der APZ-MKK an diesem Abend ihr „Regenbogenlied“ vor. Inspiriert von Kindern, die Regenbögen gezeichnet hatten, um Senioren in Zeiten des Lockdowns im zurückliegenden Jahr eine Freude zu machen, hatte Knoll ein Video des Songs zunächst zu Hause aufgenommen und ins Internet gestellt. Auf der Plattform des Internetdienstes YouTube wurde das Video ein großer Erfolg und erreichte Zuhörer in aller Welt. Kinderchöre und Musiker nahmen eigene Versionen des „Regenbogenliedes“ in ihrer Landessprache auf.

Der Umgang mit der Corona-Krise war dann auch das Schwerpunktthema der anschließenden Gesprächsrunde. Moderator Frühling richtete seine Fragen dazu an Claus Fussek, den bekannten kritischen Beobachter der Pflegesituation in Deutschland, der oftmals den Finger in die Wunde legt, Missstände offen anspricht und unermüdlich für eine Verbesserung der Pflegesituation in den Heimen kämpft. Ebenso diskutierten Dr. Klaus Korn, Leiter der Abteilung für Klinische Diagnostik, Virologie und Infektionsepidemiologie am Universitätsklinikum Erlangen, Dr. Wolfgang Lenz, der sich als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes engagiert und verantwortungsbewusst für die Koordination der Impfungen im Main-Kinzig-Kreis einsetzt sowie mit der Ersten Kreisbeigeordneten Simmler. Neben den „Wegen in die neue Normalität“, ging es dabei besonders auch um die Zukunft der Pflege. Dabei trat deutlich zutage, dass durch die Corona-Krise nicht nur neue Schwierigkeiten hinzugekommen sind, sondern bereits zuvor bestehende Defizite verstärkt wurden. So sprachen sich Simmler und Fussek für eine Einführung palliativer Strukturen in allen Pflegeeinrichtungen aus. Zudem betonte Simmler, dass es nur mit einer ordentlichen Bezahlung und einem Ende der „Teilkasko-Mentalität bei der Pflegefinanzierung gelingen kann, die Zukunft der Pflege zu sichern.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde begeisterte Ingo Margraf, auch bekannt als „Pfleger Lustig“ das zugeschaltete Publikum mit Charme und Witz – sonst ein gerngesehener Gast in den 12 Pflegeinrichtungen der APZ-MKK, warb er für Verständnis dafür, dass seine Besuche aktuell nicht stattfinden können und freut sich auf die Zeit, wenn er wieder mit den Bewohner*innen in Kontakt treten kann. Als letzten Programmpunkt stellte Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK, die Foto-Wanderausstellung „Lächelnde Gesichter“ vor. Getreu dem Motto „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“, wie es einmal Schauspieler Charly Chaplin formulierte, hatte Fotograf Axel Häsler mit der Kamera fröhliche Momente mit den Bewohnern der kommunalen Pflegeeinrichtungen eingefangen und für die Ausstellung zusammengestellt. In einer Foto-Slideshow bekamen die Gäste viele dieser Bilder unterlegt mit Musik zu sehen. Auch wenn eines der sonstigen Highlights der Veranstaltung – das Buffet am Ende des Jahresempfangs – in diesem Jahr ausfiel, bot der 21. Jahresempfang der APZ-MKK ein spannendes und unterhaltsames Rahmenprogramm. Ein besonderer Dank ging auch an die Sparkasse Hanau, die wie in den Jahren zuvor, die Veranstaltung finanziert hat.
04Mär2021

Sternsinger Segen für das Wohnstift Hanau

Diakon Philipp Schöppner überbringt Segen der Sternsinger

Diakon Philipp Schöppner von der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau überbrachte den Sternsinger-Segen für das Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 04.03.2021
Dieses Jahr konnten die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau das Wohnstift Hanau, nicht in gewohnter Weise besuchen. Aufgrund der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen sind sowohl der Besuch von Gruppen, als auch Aktivitäten, bei denen gesungen wird, nicht möglich. Den Sternsinger-Segen erhielt das Haus aber dennoch: Diakon Philipp Schöppner suchte die große Pflegeeinrichtung mit zuvor gesegneten selbstklebenden Türschildern auf, die den Aufdruck „20*C+M+B+21“ tragen. Die Zeichen stehen für „Christus Mansionem Benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“. Diakon Philipp Schöppner ging durch das ganze Haus, um den Sternsinger-Segen an vielen Türen des Hauses anzubringen. So findet sich der Sternsinger-Segen nun unter anderem an der Eingangstür, an den Wohnbereichs- und Bürotüren und natürlich auch an der Tür der hauseigenen Kapelle. Dazu überbrachte Schöppner die Grüße der Sternsinger, die sich bereits darauf freuen, im nächsten Jahr wieder zusammen mit dem Diakon in die Einrichtung zu kommen und für die Bewohner*innen zu singen.
03Mär2021

Burggespenster schicken Frühlingsgrüße an Senioren

Grundschulkinder spenden mit naturnahen Basteleien und Bildern Zuversicht

Nagmana Iqbal, pädagogische Fachkraft der betreuenden Grundschule „Die Burggespenster“, übermittelte die Frühlingsgrüße der Kinder an die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Mittwoch, 03.03.2021
„Jedes Lächeln, das du aussendest, kehrt doppelt zu Dir zurück“. Dieses Zitat des Autors Erich Kästner, nahmen die Kinder der Betreuenden Grundschule „Burggespenster“ Ronneburg wörtlich. Um den Bewohnern der Senioren-Dependance Ronneburg eine Freude zu machen, gestalteten sie Bilder und Bastelarbeiten.

Da aktuell kein persönliches Treffen zwischen den Bewohnern und den Kindern stattfinden kann, weil weiterhin Kontaktbeschränkungen gelten, kam Nagmana Iqbal, Pädagogische Fachkraft der Betreuenden Grundschule Ronneburg, zur Senioren-Dependance, um die Frühlingsgrüße der Kinder auszurichten. Gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften hatten die Kinder die Idee entwickelt, Äste in der Natur zu sammeln und diese mit selbstgebastelten Blumen und Schmetterlingen zu verzieren. Andere Kinder zeichneten für die Bewohner der Einrichtung in Ronneburg farbenfrohe Bilder. Auf einigen der Bilder war die Jahreszahl 2021 in farbenfroh gestalteten Sprühregen eines Feuerwerks zu sehen. „Unsere Bewohner haben diese Bilder als besonders positiv und wertvoll wahrgenommen, da sie Zuversicht für das aktuelle Jahr ausstrahlen“, freute sich Franziska Schultheis, Fachkraft für Soziale Betreuung, über die Kreativität der jungen Künstler.

Pädagogin Iqbal hofft, durch die Aktion auch andere junge Menschen zu ermutigen, Kontakt zu Senioren aufzunehmen. „Die Einsamkeit dunkler Stunden, kann man nur mit anderen Menschen erhellen“, ist Iqbal überzeugt. Es sei möglich, in vielen Formen und auf unterschiedlichste Weise Kontakt zu halten. Dies sollte man auf jeden Fall nutzen. Die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu denen auch die Senioren-Dependance Ronneburg gehört, pflegen seit jeher guten Kontakt zu den Schulen und Kindergärten im örtlichen Umfeld der Häuser. Schon in der Vergangenheit fanden immer wieder gemeinsame Aktionen statt, um das Miteinander der Generationen zu fördern. Damit der Kontakt während der Corona-Pandemie nicht abbricht, sind alle Beteiligte froh, durch die Bastelarbeiten und weitere Aktionen einen Weg gefunden zu haben, wie Freude und Verbundenheit der räumlichen Distanz trotzen kann.
02Mär2021

Bunte Fackeln bringen ein Licht der Hoffnung in den Alltag

Kinder aus der Kita Tabalugaland basteln für Bewohner der Senioren-Dependance

Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Tabalugaland mit Erzieherin Nadine Lassonzcyk übergeben ihre Fackeln an die Betreuungskräfte der Senioren-Dependance. Die Fackeln wurden um ein Sträucherbeet der Senioren-Dependance Neuberg aufgestellt, das die Bewohner von ihren Zimmerfenstern aus gut einsehen können.

Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 02.03.2021
Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Nadine Lassonzcyk, waren die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Tabalugaland zur Senioren-Dependance in Neuberg gelaufen, um ihre selbst gebastelten Fackeln zu übergeben. „Wir wollen ihnen zeigen, dass wir an sie denken und wollten den Bewohnern eine Freude bereiten“, fasst Erzieherin Lassonzcyk die Idee der Kinder zusammen, Licht in den Alltag der Bewohner zu bringen. Für die Fackeln verwendeten die Kinder viele recycelte Materialien. Einzelne Teile, hergestellt aus Plastikflaschen und Joghurtbechern, klebten die Kinder an einen dicken, stabilen Zweig. Anschließend gestaltete jedes Kind seine eigene Fackel: Beklebt mit buntem Transparentpapier entstanden farbenfrohe Einzelstücke, in deren Mitte jeweils ein LED-Licht leuchtet. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, ihre Fackeln selbst um ein Sträucherbeet der Senioren-Dependance aufzustellen.

Die Aktion blieb nicht unbemerkt – so ist das Sträucherbeet aus den Bewohnerzimmern gut einsehbar. Zwei Bewohnerinnen öffneten die Fenster, winkten den Kindern zu und unterhielten sich mit ihnen. Katrin Bolz, Leiterin der Sozialen Betreuung, versprach, die Fackeln jeden Abend zu entzünden: „Dann können die Bewohner von ihren Fenstern aus die Fackeln leuchten sehen“.

Alle Beteiligten hatten Spaß an der Aktion. Betreuungskraft Bolz dankte den Kindern von Herzen für ihre kreative Idee, die die Bewohner dazu einlädt, an die Fenster zu kommen und sich die Lichter anzusehen. Auch Lassonzcyk kündigte an, in diesem Jahr mit den Kindern weitere Bastelarbeiten für die Senioren-Dependance gestalten zu wollen. Ebenso wie alle 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des MKK pflegt auch die Senioren-Dependance Neuberg engen Kontakt zu Schulen und Kindergärten in der Nähe des Hauses. Dies gewährleistet eine Verbindung der Einrichtung in das örtliche Umfeld. Der Herausforderung, den Kontakt trotz der notwendigen Schutzmaßnahmen für die Bewohner nicht abbrechen zu lassen, begegnen die Bewohner und Betreuungskräfte der Senioren-Dependance und Kinder und Erzieher der Kita Tabalugaland gemeinsam – mit Einfallsreichtum wird das Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ in die Tat umgesetzt.
01Mär2021

Geburtstagsgeschenke für Bewohner*innen des Wohnstifts

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich beim Verein „Vereint helfen“

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich bei Sandra Schauer vom Verein „Vereint helfen“ für die Geburtstagsgeschenke für die Bewohner*innen.
Wohnstift Hanau - Montag, 01.03.2021
Der Verein „Vereint helfen“ ist seit vielen Jahren dem Wohnstift Hanau verbunden. Bis zu dem Beginn der Corona-Pandemie organisierte der Verein beispielsweise Konzerte oder Vorträge für die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung. Jetzt haben sich die Mitglieder von „Vereint helfen“ etwas ganz besonderes für die Bewohner*innen einfallen lassen, die im Januar und Februar Geburtstag hatten. Mit handgeschriebenen Briefen übermittelte der Verein individuelle Geburtstagsgrüße. Bewohner*innen, die einen runden Geburtstag feiern durften, erhielten zudem noch ein eingerahmtes Bild, das Motive aus Hanau zeigt. Sandra Schauer, Mitglied von „Vereint helfen“ überreichte die Briefe und Bilder an Einrichtungsleiter Stephan Hemberger. Diese werden von den Mitarbeiter*innen des Wohnstifts an die Geburtstagskinder weitergeleitet. Stephan Hemberger bedankte sich herzlich bei Sandra Schauer und allen Beteiligten für diese aufmerksame und schöne Geste. Bei der Gestaltung der Briefe und Bilder war die ganze Familie von Sandra Schauer aktiv: Die kreativen Hanau-Bilder hat Sandra Schauer gezeichnet und ihre Tochter hat die schönen Briefe geschrieben. „Auch die Geburtstagskinder der nächsten Monate dürfen sich auf eine kleine Überraschung von Vereint helfen freuen“ so Sandra Schauer.
26Feb2021

Open-Air-Konzert der APZ-Hausband trotz winterlicher Kälte

Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau genießen musikalische Darbietung

Die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises trotzte bei seinem Auftritt vor dem Wohnstift Hanau den winterlichen Verhältnissen.
Wohnstift Hanau - Freitag, 26.02.2021
Bei ihrem Konzert vor dem Wohnstift Hanau bewies die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), dass sie auch eisiger Kälte trotzen kann. Thommy Fischer, Frank Hammer, Stephan Herget und Willi Wagner spielten inmitten der schönen winterlichen Gartenlandschaft des Wohnstifts Hanau, rockige und fröhliche Lieder für die Senioren und Seniorinnen. Diese verfolgten das Konzert von ihren Zimmern oder – eingehüllt in dicke Decken – von den Balkonen aus. Organisiert wurde das Konzert von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung und Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“. Für das außergewöhnliche Engagement der Musiker spendeten die Bewohner*innen langanhaltenden Applaus. „Ein Konzert mit Musikern im Schnee, das habe ich noch nicht erlebt. Das war wirklich beeindruckend“, äußerte sich eine Bewohnerin anerkennend.

Damit die Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK statt. Die Terrassen-Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
24Feb2021

EMS Lounge® Gelnhausen bedankt sich bei Pflegekräften

Gutscheine über vierwöchiges Training für die Mitarbeiter des Kreisruheheims

Svenja Jakob überreicht die Trainingsgutscheine der EMS Lounge an den Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen Daniel Pfeifer.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 24.02.2021
Kevin Stoffel, Inhaber des Fitnessstudios EMS Lounge®, dankte den Beschäftigten des Kreisruheheims Gelnhausen in besonderer Weise für ihren Einsatz in der Zeit der Corona-Pandemie. Alle Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung erhielten Gutscheine, damit sie die Trainingsmethode der Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) in einem vierwöchigen Kurs kostenlos kennenlernen können. In einer Zeit, in der sein Fitnessstudio aufgrund des landesweiten Lockdowns geschlossen bleiben muss, war es Stoffel wichtig, ein Zeichen der Solidarität mit den Pflegekräften zu setzen. „Wir wollen etwas zurückgeben“, betonte Stoffel, als er die Gutscheine persönlich an Daniel Pfeifer, Einrichtungsleiter des Kreisruheheims, übergab.

EMS ist eine Trainingsform, die ursprünglich für den Rehabilitationsbereich entwickelt wurde. Mit Hilfe elektrischer Impulse können fast alle Skelettmuskeln des menschlichen Körpers gleichzeitig stimuliert und somit gekräftigt werden. Die Impulsstärke ist frei wählbar. „Die Idee den Mitarbeiter*innen des Kreisruheheimes einen Gutschein im Wert eines 4-wöchigen EMS-Trainings zur Verfügung zu stellen, finden wir supertoll“, freute sich Silvia Lückhardt, Fachbereichskoordinatorin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), über die Aktion. Lückhardt schätzt die Methode aus mehreren Gründen: Ein Vorteil sei, üben zu können, „ohne die Gelenke zu belasten“, so Lückhardt. Darüber hinaus sei das Training zum Muskelaufbau nicht nur für sportlich ambitionierte Personen geeignet, sanft eingestellt wirke die Stimulation „wie eine Massage“.

Lückhardt und Einrichtungsleiter Pfeifer dankten Fitnessstudio-Inhaber Stoffel für seine Initiative, die das Kursangebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der APZ MKK ergänzt. „EMS-Training ist für Mitarbeiter*innen geeignet, die sich eine Auszeit vom Arbeitsalltag wünschen“, ist sich Fachbereichskoordinatorin Lückhardt sicher. Ziel sei es, für die Mitarbeiter*innen eine bestmögliche gesundheitsförderliche Balance zwischen Arbeits- und persönlicher Lebenssituation zu schaffen.
22Feb2021

Eine hanseatische Brieffreundschaft schafft Nähe trotz Distanz

Die gemeinsame Herkunft verbindet – Aus einer Weihnachtsaktion entsteht ein Dialog

Aus einer Weihnachtskarte entstand eine Brieffreundschaft zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Generationen und über die räumliche Distanz hinweg.
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 22.02.2021
Es ist eine Geschichte, die trotz der besonders für die Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen schwierigen Situation, fröhlich stimmt und Hoffnung macht. Der Alltag in den Pflegeeinrichtungen hat sich durch die aktuell geltenden Schutzmaßnahmen sehr gewandelt. Besuche können nur eingeschränkt stattfinden und auch viele der Gruppenaktivitäten und Festlichkeiten, die sonst ein fester Bestandteil im Leben der Bewohner*innen sind, finden entweder gar nicht oder nur eingeschränkt und in kleinen Gruppen statt. Diese Maßnahmen dienen zwar dem Schutz der Bewohner*innen, führen gleichzeitig jedoch zu einer Verringerung des sozialen Austausches, was vielen Bewohner*innen zu schaffen macht. Doch auch in dieser Zeit, ist es möglich, dass neue Freundschaften entstehen und Menschen, die räumliche Distanz und Generationsunterschiede überwinden und zueinanderfinden.

In der Senioren-Dependance in Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis, ist aus einer Weihnachtsaktion eine Brieffreundschaft entstanden, bei der sich zwei Frauen unterschiedlichen Alters, aber gleicher Herkunft, seither regelmäßig schreiben. Kennengelernt haben sich die in Hessen lebende und aktuell älteste Bewohnerin der Ronneburger Pflegeeinrichtung, Margarethe (97) und die stellvertretende Leiterin einer Musicalshow, Susanne (41) aus Hamburg - beide Namen von der Redaktion geändert - durch die Aktion „Post mit Herz – Karten schreiben gegen die Einsamkeit“, die in Hamburg erdacht wurde. Und so fing alles an: Vor Weihnachten ging in der Seniorendependance ein Briefumschlag mit einer Karte aus Hamburg ein. Was lag näher, als ihn der gebürtigen Hanseatin Margarethe auszuhändigen. Da die Sehkraft der Empfängerin sehr stark eingeschränkt ist, bat sie ihren sozialen Betreuer, ihr die Karte vorzulesen.

Der Inhalt der Karte zauberte ihr sogleich ein Lächeln ins Gesicht. Darauf stand: „Liebe/r Unbekannte/r, auch wenn wir uns in diesem Leben sicher noch nicht begegnet sind, möchte ich dir für die Weihnachtstage ganz viel Freude wünschen. Es ist schön, dass du auf dieser Welt bist und ich denke an dich an den Festtagen! Für das neue Jahr wünsche ich dir ganz viel Wärme und Sonne im Herzen! Alles Liebe Susanne.“ Die herzlichen und warmen Worte und die Tatsache, dass die Absenderin aus Hamburg stammt, berührten Margarethe zutiefst. „Ihr möchte ich antworten“, sagte sie spontan und diktierte noch in der Einzelbetreuung eine Antwort, weil sie wegen der Sehschwäche des Schreibens nicht mehr fähig ist. Ihr sozialer Betreuer übernahm auch den Versand des Antwortschreibens. Dies war die Geburtsstunde einer Brieffreundschaft über die in Coronazeiten verordnete Distanz und das Alter der Schreibenden hinweg.

Über die wenige Wochen später eintreffende Antwort, war sie überglücklich und so wechseln sich seither die Briefe zwischen der Hansestadt und dem Ronneburger Hügelland ab. In den Briefen offenbaren die Verfasserinnen Teile ihrer Leben und stellten dabei weitere Gemeinsamkeiten fest. „Wer die Briefe liest, würde eine von Beginn an zugeneigte und freudige Gesinnung wahrnehmen. Der Inhalt ist aber natürlich vertraulich“, so der Betreuer von Margarethe. Es ist für sie eine späte Freude ihres Lebens und ein Stück weit wird damit auch ihre Sehnsucht nach Hamburg gestillt. Die Corona-Pandemie verschärft die Einsamkeit vieler Menschen in Pflegeheimen oder auf der Straße. Das Projekt ‚Post mit Herz‘ will ihnen helfen und sucht Kartenschreiber“, heißt es auf der Internetplattform der Initiative, in der sich sieben Hamburgerinnen und Hamburger engagieren. Auf der Online-Plattform von "Post mit Herz" finden Schreibwillige Adressen von sozialen Einrichtungen.

Und so funktioniert es: Soziale Einrichtungen melden sich mit der Zahl ihrer benötigten Karten an. Schreibwillige registrieren sich ebenfalls bei www.postmitherz.org. Per E-Mail bekommen sie dann die entsprechende Adresse, an die ihr Gruß gehen soll. Schon in den letzten Jahren wurden deutschlandweit Zehntausende Weihnachtskarten verschickt und es werden immer mehr.
20Feb2021

Große Routine und Erfahrung in der stationären Altenpflege

Sabine Jung wird neue Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Biebergemünd

Einrichtungsleiterin Claudia Spahn (links) und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der APZ-MKK Robert Steingrübner, begrüßen die neue Pflegedienstleiterin Sabine Jung.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Samstag, 20.02.2021
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner, begrüßte die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, die neue Pflegdienstleiterin Sabine Jung und hieß sie in der Einrichtung herzlich willkommen. Spahn betonte dabei die große Erfahrung die Jung für ihre neue Aufgabe mitbringt: „Sabine Jung hat viel Routine und praktisches Wissen in der Pflege.“ Nachdem Jung zunächst eine Ausbildung zur Arzthelferin begonnen hatte, ließ sie sich von 1983-1986 am St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau zur Krankenschwester ausbilden. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung sammelte Jung in den folgenden beiden Jahren erste Erfahrungen in der Intensivpflege in Krankenhäusern in Seligenstadt und Alzenau.

1990 kehrte Jung nach Ende der Elternzeit in den Beruf als Krankenschwester zurück und brachte ihr Wissen in der Intensivpflege in verschiedenen beruflichen Stationen in Kliniken in Seligenstadt, Aschaffenburg und Hanau ein. Von April 2002 bis Februar 2004 absolvierte Jung die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am Fortbildungszentrum bfw für Berufe im Gesundheitswesen. Anschließend sammelte sie über mehrere Jahre einschlägige Erfahrung in Leitungsfunktionen im ambulanten Pflegedienst und der stationären Altenpflege im Rhein-Main-Gebiet. Einrichtungsleiterin Spahn hob dabei insbesondere die Erfahrung Jungs im Umgang mit Mitarbeiter*innen hervor. Sowohl die Pflegekräfte als auch die Einrichtungsleitung zeigten sich daher sehr glücklich darüber, mit Sabine Jung eine erfahrene, humorvolle und engagierte Pflegedienstleiterin im Team zu haben. Die neue Pflegedienstleiterin bedankte sich für die herzliche Begrüßung und freut sich auf ihre neue Aufgabe.

Die Pflegeeinrichtung im Biebergemünder Stadtteil-Kassel gehört zu den Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Mit 12 Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet leistet der kommunale Träger in der stationären Altenpflege einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung für ältere Menschen.
18Feb2021

Großer Erfahrungsschatz in der Pflege

Alten-und Pflegezentren des MKK verabschieden Liane Geis in den Ruhestand

In kleinem Rahmen verabschiedeten Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und Einrichtungsleiterin Claudia Spahn (rechts) die Pflegedienstleiterin Liane Geis in den Ruhestand.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 18.02.2021
In kleinem Rahmen verabschiedeten der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner und Einrichtungsleiterin Claudia Spahn die Pflegedienstleiterin Liane Geis in den Ruhestand.

Zum 1. Januar 2018 hatte Liane Geis die Stelle als Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Biebergemünd angetreten. „Nach einer Zeit mit vielen Wechseln auf der Position der Pflegedienstleitung im Haus kann Liane Geis mit berechtigtem Stolz auf eine dreijährige Dienstzeit im Haus zurückblicken. Sie war in einer schwierigen Zeit der Garant für Stabilität und Kontinuität, eine verlässliche Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter*innen und sorgte mit ihrer humorvollen Art auch immer wieder für heitere Momente“, so Geschäftsbereichsleiter Steingrübner, der sich bei ihr persönlich für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte.

Gemeinsam mit dem zentralen Qualitätsmanagement des Unternehmens arbeitete Geis engagiert daran, die Qualität in Pflege und Betreuung zu sichern und zu fördern. Die Umstellung der Pflegedokumentation im Jahr 2019 war eines der herausragenden Projekte in ihrer Dienstzeit. Als Führungskraft begleitete Geis vor Ort diesen Prozess kontinuierlich mit ihrer Expertise, organisierte Schulungen und half Pflegefachkräften bei der Umsetzung des bundesweit implementierten Strukturmodells „Integrierte Strukturierte Informationssammlung (SIS)“, das fortan als Grundlage der Maßnahmenplanung und Evaluation diente.

Pflegedienstleiterin Geis blickt auf einen großen Erfahrungsschatz in der Pflege zurück: Geis ließ sich von 1975 bis 1978 an der Berufsfachschule in Aschaffenburg zur Krankenschwester ausbilden. Anschließend arbeitete sie ab 1978 als Krankenschwester am Sankt-Rochus-Krankenhaus in Dieburg. 1982 wechselte sie an das Kreiskrankenhaus Erlenbach-Miltenberg. Dort war Geis bis zum Beginn ihrer Elternzeit im Jahr 1983 beschäftigt. Nach dem Ende ihrer Elternzeit fand die dreifache Mutter 1996 eine Anstellung als Pflegefachkraft in einer Altenpflegeeinrichtung des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) in Alzenau und wechselte später in das Haus Goldbach, ebenfalls in Trägerschaft des BRK. 2007 wurde ihr dort die Wohnbereichsleitung übertragen, nachdem sie eine für diese Funktion qualifizierende Weiterbildung erfolgreich abschloss. Diese Aufgabe übernahm Geis zwei Jahre lang. Von 2009 bis 2011 sammelte Geis Erfahrung als Wohnbereichsleiterin des Wohn- und Pflegezentrums Schöntalhöfe, eine Einrichtung der Diakonie Untermain e.V. Nach Stationen in Pflegeeinrichtungen der privaten Träger Charleston in Aschaffenburg (2011-2012 & 2014 - 2015) und Benevit in Schöllkrippen (2013-2014) sowie der Phönix Pflegezentren in Mainaschaff (2012-2013) kehrte Liane Geis 2015 als Pflegedienstleitung des Matthias-Claudius-Hauses in Aschaffenburg zur Diakonie Untermain e.V. zurück, bevor sie die Alten- und Pflegezentren des MKK verstärkte. Schon kurz nach ihrem Eintritt in die Biebergemünder Einrichtung übernahm sie für 10 Monate die verantwortungsvolle Aufgabe der Abwesenheitsvertretung der Einrichtungsleitung. Insgesamt arbeitete Geis in Biebergemünd mit drei verschiedenen Einrichtungsleitungen zusammen.

Zeit ihres Berufslebens absolvierte Geis zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. 2006 bildete sie sich als Praxisanleiterin in der BRK-Berufsfachschule für Altenpflege in Erlenbach weiter. 2007 folgten die Pain-Nurse-Weiterbildung im Klinikum Nürnberg und der Grundkurs Basale Stimulation im Juliusspital in Würzburg. 2013 schloss Geis zusätzlich eine Weiterbildung zur gerichtlichen Verfahrenspflegerin nach dem Werdenfelser Weg ab, dessen Ziel es ist, Fixierungen und Freiheitsentziehungen zu betreuender Personen, wenn immer es nur möglich und vertretbar ist, zu vermeiden.

Wenn auch coronabedingt im kleinen Kreis und mit viel Abstand, so war die Verabschiedung von Liane Geis dennoch sehr herzlich. Die Teams der Wohnbereiche, aber auch einzelne Mitarbeiter*innen waren gekommen, um sich persönlich und teilweise auch mit kleinen Präsenten und Erinnerungsfotos von ihrer Pflegedienstleiterin zu verabschieden.
18Feb2021

Live-Konzerte sorgen für fröhlich-närrische Stimmung

Faschingsfeiern der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland

Die Hausband der APZ-MKK sorgte bei den Bewohnern der Senioren-Dependancen in Ronneburg, Limeshain, Hammersbach und Neuberg für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 18.02.2021
Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig, auch mal die Seele baumeln zu lassen und ausgelassen zu feiern. So sorgte die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) mit mehreren Live-Konzerten zu Fasching, sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern der vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland für eine fröhlich-närrische Stimmung. Organisiert wurden die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfindenden Konzerte, durch die Koordinatorin für Soziale Betreuung Katrin Bolz und den Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben, Stephan Herget. Aufgrund der sehr eisigen Winterwochen hatten die Mitarbeiter der Einrichtungen kurz vorher noch Bedenken und Sorgen, unter welchen Voraussetzungen die Konzerte stattfinden könnten. Nach einem Gespräch mit Bolz und Herget konnten die Bedenken genommen werden, frei nach dem Motto: „Einfach locker bleiben!“ So sind die Musiker durch ihre Nikolauskonzerte bestens mit den Corona-Schutzmaßnahmen vertraut. Und auch bei der Planung der Feierlichkeiten innerhalb der Einrichtungen, wurde überall darauf geachtet, dass die Feierlaune nicht zu Lasten der Sicherheit und des Schutzes der Bewohner geht.

Mit beliebten Hits sorgten die Musiker für gute Stimmung bei den Narren und Jecken. So spielten sie alte Schlager, Schunkel- und Trinklieder, wie beispielsweise „Am Rosenmontag bin ich geboren“ oder „Polonaise“. Zum Schutz der Bewohner fanden die Konzerte im Freien statt. Die Bewohner genossen die Konzerte warm angezogen und wenn gewünscht auch in warme Decken gepackt, von den Balkonen und den Terrassen aus. Einige Bewohner hörten und schauten sich das Konzert auch vom abgekippten Fenster aus an. Durch die gute Akustik der Innenhöfe der Einrichtungen, konnten aber auch die Bewohner das Konzert verfolgen, die in der Hausgemeinschaft saßen. Einige Bewohner ließen sich von den stimmungsvollen Liedern mitreißen, winkten, schunkelten und strahlten über das ganze Gesicht. Unter Einhaltung der Corona-Regeln sorgten auch die Pflege- und Betreuungskräfte für ausgelassene Stimmung und motivierten so die Bewohner zum Mitmachen. Dazu wurde Kaffee und Kräppel an die Bewohner verteilt. Die Mitarbeiter hatten sich passend für den Tag Kostüme oder Faschingsaccessoire angezogen, auch einige Bewohner setzten Faschingshüte auf. Dazu waren die Hausgemeinschaften bunt dekoriert mit Girlanden und anderen Faschingsschmuck, den die Betreuungskräfte und die Bewohner vorher gebastelt hatten.

Im Anschluss an die Konzerte, bedankte sich Bolz bei Herget und den weiteren Bandmitgliedern, dass sie den Bewohnern unter den sehr winterlichen Bedingungen ein Stück Normalität im Alltag geschenkt haben. „Wir freuen uns sehr auf die wärmere Jahreszeit, in der die Terrassenkonzerte noch häufiger stattfinden können.“, so Bolz. Eine Bewohnerin des Hauses Neuberg, die das Konzert von Fenster verfolgt hatte, äußerte sich anschließend ebenfalls begeistert: „ Das war so schön, auch trotz des Abstands. Die Band hat auch immer wieder zu mir hochgeschaut und mir zugewinkt.“ Damit die Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK statt. Die Terrassen-Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
16Feb2021

Närrisches Treiben im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Mitarbeiter und Bewohner feiern Fasching im kleinen Rahmen

Bunt geschmückt und närrisch verrückt – das Stadtteilzentrum an der Kinzig an Rosenmontag.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 16.02.2021
„Ein bisschen Spaß muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein“. Bewohner und Mitarbeitende des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, nahmen Roberto Blanco an Rosenmontag beim Wort. Mit Kreativität und Witz gestalteten alle Beteiligten eine Faschingsfeier der besonderen Art. Bunte Luftballons und Luftschlangen schmückten die Wohnbereiche der Hanauer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Pflege- und Betreuungskräfte teilten Kreppel an die Bewohner aus. Einrichtungsleiterin Anja Wagner und der Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK, Stephan Herget, hatten dazu ein Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt, dass für gute Laune bei Bewohner und Mitarbeitern sorgte. So verbreitete die Hausband der APZ-MKK, mit beliebten Hits und Schlagern für gute Stimmung unter den Narren und Jecken. Zum Schutz der Bewohner fand das Konzert im Freien statt. Bewohner der kommunalen Pflegeeinrichtung und Mieter des Betreuten Wohnens im Alten Landratsamt lauschten den Musikern von ihren Fenstern und Terrassen aus.

Auch das Lied „Polonaise Blankenese“ lud auf den Zimmern zum Tanzen und Schunkeln ein. So stemmten sich Bewohner und Mitarbeiter, getreu dem Motto „Gemeinschaft trotzt Distanz“, gemeinsam gegen den befürchten Ausfall der Fünften Jahreszeit: „Wir haben das Beste daraus gemacht und den tristen Alltag für eine kurze Zeit vergessen können“, berichtete Einrichtungsleiterin Wagner froh über das närrische Treiben in diesem Jahr. Faschingsfeiern und andere saisonale Veranstaltungen sind für Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen des MKK immer ein willkommener Anlass, gemeinsam zu feiern. Pflege- und Betreuungskräfte der Einrichtungen beziehen die Bewohner gerne in die Gestaltung mit ein. Terrassenkonzerte und Auftritte unterschiedlicher Künstler auf Balkonen und in den Innenhöfen der 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehören aktuell zum kulturellen Angebot der Pflegeeinrichtungen des Kreises, damit Bewohner trotz der geltenden Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus am kulturellen Leben teilhaben können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen, wurde das Angebot an die Corona-Schutzmaßnahmen angepasst und findet seither unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz statt.
14Feb2021

Haus Waldensberg - Baubeginn im September 2021

Dieter Bien: Ein in jeder Beziehung vorzeigbares Objekt

Baubeginn wird im September 2021 sein. Das haben Stefan Sorber, Dieter Bien, Felix Heitzenröder, Andreeas Weiher und Frank Berneburg festgelegt
Gesamtunternehmen - Sonntag, 14.02.2021
Eigentlich sollte der Bau der Pflegeeinrichtung im Wächtersbacher Stadtteil Waldensberg bereits im Jahre 2020 begonnen werden. Wegen der Corona-Pandemie, aber auch wegen notwendiger Umplanungen und vor allem wegen des plötzlichen Todes sowohl des Architekten als auch des baulichen Projektleiters haben sich Verzögerungen im ursprünglichen Zeitplan ergeben. Bei einem Ortstermin haben nunmehr Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher, Waldenbergs Ortsbeiratsmitglied Frank Berneburg, Felix Heitzenröder, der Geschäftsführer Heitzenröder Architekten, und Stefan Sorber, APZ- Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement, den Baubeginn auf September diesen Jahres festgelegt. Dann wird mit den Erdarbeiten begonnen. „Damit ist das wichtigste Datum dieses Seniorenprojekts neu fixiert worden“, so Dieter Bien, der zusammen mit Bürgermeister Weiher an dem Ziel festhält, dass hier eine Einrichtung entsteht, in der sich alte Menschen zu Hause fühlen können. Bürgermeister Weiher: „Dieses wichtige Projekt im Ortsteil Waldensberg dient nicht nur der kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich der Pflege und Betreuung sondern in gleichem Maße der Dorfentwicklung.“
Das Haus Waldensberg ist die 14. Einrichtung, die unter der Verantwortung der Alten- und Pflegezentren des Kreises betrieben wird, darunter beispielweise die Seniorenzentren in Kassel und Lieblos oder das Kreisruheheim in Gelnhausen. Eine weitere Einrichtung entsteht zurzeit im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen.
Das Haus in Waldensberg entsteht auf einer Fläche von 12840 Quadratmetern, wobei der eigentliche Baukörper mit Terrasse und Freisitz 2700 m² umfassen wird. Der Main-Kinzig-Kreis fördert das 7,2-Millionen-Projekt mit 1,2 Millionen Euro.
Der Neubau wird zu den modernsten Einrichtungen in Hessen gehören. So folgt die Pflegeeinrichtung dem pflegewissenschaftlich anerkannten Hausgemeinschaftsmodell, das sich bereits in mehreren Einrichtungen unter anderem im Ronneburger Hügelland bestens bewährt hat. Will heißen: Es sind 36 Plätze in Einzelzimmern vorgesehen, die sich auf drei Hausgemeinschaften verteilen. Für die zukünftigen Bewohner bedeutet dies, dass sie sich in gemeinsamen Bereichen wie etwa auch der Küche treffen, sich aber auch in einen privaten Bereich zurückziehen können.
Aber auch bezüglich der technischen Ausstattung wird die Einrichtung top und entspricht modernsten Anforderungen. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen im Pflegebereich gehören Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten - wie etwa das Gewicht - automatisch zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand der Bewohner stressfrei dokumentiert werden.
Aber auch die technische Ausstattung des Gebäudes lässt nichts zu wünschen übrig. Eine Photovoltaik -Anlage erzeugt einen hohen Anteil des benötigten Stroms und Solarthermie für warmes Wasser.
Das Gebäude wird außerdem mit einer Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung ausgestattet. Die Aufenthaltsräume werden voll klimatisiert und die Einzelzimmer sind mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet.
Und noch weitere Vorteile bietet diese Einrichtung für Bewohner und vor allem auch für die Bevölkerung: In der Einrichtung kann sich auch ein Frisör niederlassen. Und auch für eine Arztpraxis sind Räumlichkeiten vorgesehen. Und zu dem nahegelegenen Gemeinschaftshaus wird eine Verbindung hergestellt, wodurch diese Einrichtung zu einem echten Treffpunkt erweitert werden kann, etwa durch die mögliche Ansiedlung eines Cafés.
„Die Einrichtung in Waldensberg dürfte jedenfalls zu einem in jeder Beziehung vorzeigbarem Objekt werden“, ist sich APZ- Geschäftsführer Dieter Bien sicher. Die Fertigstellung ist für März 2023 geplant.
03Feb2021

Dank für und Erinnerung an das Engagement von Karlheinz Reisert im Altenzentrum Rodenbach

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“

Karlheinz Reisert während eines der zahlreichen Sommerfeste auf Wohnbereich 3 im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 03.02.2021
Traurig nehmen Bewohner, Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Altenzentrums Rodenbach Abschied von Karlheinz Reisert, der am 23.01.2021 überraschend verstarb. Reisert war lange Jahre engagiertes Mitglied des Einrichtungsbeirates im Altenzentrum Rodenbach und übernahm dort von 2008 – 2016 den Vorsitz.

Während seiner Tätigkeit für den Einrichtungsbeirat war auf Herrn Reisert stets Verlass. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner und half bei deren Umsetzung in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung, was sich positiv auf das Wohl der Bewohner*innen auswirkte. Mit den Worten „Dankbar erinnern wir uns an die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Reisert“, drückt Myriam Dehne, Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, ihre Anteilnahme und die ihrer Vorgänger*innen aus. Sein Kontakt zur Rodenbacher Pflegeeinrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises entstand, als seine Tante 2006 hier einzog.

Reisert setzte sich über viele Jahre für die Senioren ein. Jahreszeitliche Feste, die Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Unterstützer der Einrichtung im Wohnbereich 3 des Altenzentrums gemeinsam feierten, lagen Reisert dabei besonders am Herzen. Durch seinen persönlichen Einsatz, indem er handschriftlich verfasste Einladungen verschickte, sorgte er dafür, dass die Feste sehr gut besucht waren. „Größen aus Kultur, Politik und Kirche, auch Professor Dr. Karlheinz Diez, Weihbischof des Bistums Fulda, sagten gerne ihre Teilnahme zu“, so Einrichtungsleiterin Dehne. Reisert habe so seinen Teil zur guten Vernetzung der Einrichtung mit ihrem Umfeld beigetragen.

In besonderem Maße setzte Reisert sich für die Schwachen ein, organisierte gemeinsam mit der Geschäftsleitung der APZ MKK und den Einrichtungsleitungen der kommunalen Pflegeeinrichtungen eine Spendenaktion für die Beruwala-Hilfe, die Landrat a.D. Karl Eyerkaufer ins Leben gerufen hat. 2016 gelang es so, 300 Brillen für Bedürftige in Sri Lanka, die keine Versorgung durch Augenärzte oder Optiker erfahren können, zu sammeln. 2018 brachte eine ähnliche Sammelaktion, die Reisert begleitete, nochmals 200 Brillen ein. Dank seiner Initiative, besonders an seinem früheren Arbeitsplatz Vacuumschmelze GmbH & Co KG, dem Reisert auch nach seinem Renteneintritt verbunden blieb, sowie guter Kontakte zum Stromversorger E.ON kamen große Spendensummen zusammen, die verschiedene Projekte ermöglichten.