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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

22Mär2019

Ehemalige Landräte gewähren Einblick in turbulente Zeiten

Wohnstift Hanau feiert 20 Jahre seit Rettung der Einrichtung durch den Kreis

Von links: Der Geschäftsführer Dieter Bien, der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, der Landrat a.D. Erich Pipa, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, der ehemalige Leiter der Heimaufsicht Gunter Crössmann und der Einrichtungsleiter Stephan Hemberger feiern das Jubiläum der Rettung des Wohnstifts.
Gesamtunternehmen - Freitag, 22.03.2019
Mit einer Jubiläumsfeier im Wohnstift Hanau, wurde an die Rettung der damals unter Zwangsverwaltung stehenden Pflegeeinrichtung durch den Main-Kinzig-Kreis erinnert. Am 3. März 1999 erwarb der Main-Kinzig-Kreis das Wohnstift in einem Zwangsversteigerungsverfahren am Amtsgericht Hanau, nachdem die Einrichtung zuvor mehrmals den Eigentümer gewechselt und zweimal Konkurs angemeldet hatte. Neben dem Kampf um die Rettung des Wohnstifts und der Erfolgsgeschichte des Wohnstifts seit der Übernahme durch den Kreis, standen die aktuellen Umbaumaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Einrichtung im Mittelpunkt der Feier. Nach einer musikalischen Eröffnung der Veranstaltung, begrüßte der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, die Gäste – darunter Zeitzeugen, Bewohner und Angehörige sowie interessierte Bürger. Anschließend gab die Aufsichtsratsvorsitzende und Erste Kreisbeigeordnete, Susanne Simmler, einen kurzen Einblick in die Geschichte des Wohnstifts und erklärte: „Die Übernahme des Wohnstifts bietet genug Stoff für einen Politthriller, war für die damaligen Bewohner und Mitarbeiter aber auch eine Zeit voller Sorge und Ungewissheit.“ Die Übernahme durch den Kreis zeige, so Simmler, was man erreichen kann, wenn der politische Wille da ist. Als Beispiel für das fortwährende Engagement des Kreises hob sie die Palliativ-Oase hervor, die seit ihrer Eröffnung großes Interesse hervorgerufen hat. Leider herrsche in Teilen der Politik jedoch weiter eine „Teilkasko-Mentalität“ vor.

Bevor es mit einer „bebilderten Zeitreise“ mit musikalischer Begleitung weiterging, sprachen die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin, Beate Funk, sowie die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt, über die Bedeutung des Wohnstifts für die Stadt – so stand seit der Übernahme durch den Kreis, das Wohl der Bewohner im Mittelpunkt aller Bemühungen und nicht etwa der Profit. Das sei bei einigen privaten Trägern durchaus anders. Einen Einblick in aufregende Zeiten gewährte anschließend der ehemalige Landrat und damalige Sozialdezernent Erich Pipa. Er erzählte von den Ereignissen die zur Zwangsverwaltung geführt hatten – von veruntreuten Geldern, die statt in die Sanierung des Hauses, in luxuriöse Oldtimer investiert wurden und von den Widerständen, die der Kreis überwinden musste, um Eigentümer des Wohnstifts zu werden. Ausschlaggebend für den Erfolg des Unterfangens war dabei, dass alle – der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, die Mitarbeiter und die Bewohner des Wohnstifts sowie der damalige Kreistag – an einem Strang gezogen hätten. „Sie hätten mal das Gesicht des Richters beim Termin der Zwangsversteigerung sehen sollen, als er feststellen musste, dass das Amtsgericht von Mitarbeitern und Bewohnern des Wohnstifts quasi umstellt war“, amüsierte sich Pipa. Im Zeitzeugengespräch erzählten anschließend auch Eyerkaufer und Voit zusammen mit dem damaligen Leiter der Heimaufsicht, Gunter Crössmann, von den Geschehnissen, rund um die Übernahme des Wohnstifts durch den Kreis. Dabei unterstrich auch Eyerkaufer, wieviel man gemeinsam erreichen könne, wenn man mit- statt gegeneinander arbeite.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier folgten Danksagungen und Segensspenden durch die Pfarrerin Beatrice Weihmann-Schmeller und den Pfarrer Andreas Weber und ein kleiner Imbiss mit Umtrunk.

12Mär2019

Waltraude-Heitzenröder-Medaille an Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand, Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber verliehen

Geschäftsführer Dieter Bien: Um die Altenhilfe verdient gemacht

Unser Bild zeigt die Ausgezeichneten mit der Ersten Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler, Geschäftsführer Dieter Bien und den Einrichtungsleitern Michael Mandt (Dependance Neuberg), Stephan Hemberger (Wohnstift Hanau) und Daniel Pfeifer (Kreisruheheim Gelnhausen)
Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.03.2019
Beim Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau hat Geschäftsführer Dieter Bien Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand sowie Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Personen oder Gruppen, die sich im oder um das Unternehmen bzw. um die Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erfolgt im Andenken an die engagierte Sozialpolitikerin in Waltraude-Heitzenröder.

Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand engagieren sich laut Dieter Bien als Ehrenamtskreis seit vielen Jahren im Kreisruheheim in Gelnhausen. Waltraud Mainzer begleitet seit 2007 den katholischen Gottesdienst und übernimmt hierbei die Dekoration mit Blumen zu den Gottesdiensten sowie die Vorbereitung der Hostien zum Abendmahl. Christina Spahn kümmert sich seit 2011 mindestens einmal pro Woche um die Pflege der Pflanzen im Kreisruheheim. Sie hat einen kurzen Draht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, ist gern gesehene Gesprächspartnerin. Auch Gerda Brand ist seit 2005 im ehrenamtlichen Einsatz, führt wöchentlich Besuche bei Bewohnern im Kreisruheheim durch.

Die drei Damen fühlen sich zudem verantwortlich für eine jahreszeitliche Dekoration in der Einrichtung und schmücken die Räume mit frischen Schnittblumen und passenden Pflanzen. Des Weiteren bereiten sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Betreuung und der Hauswirtschaft die monatlichen Veranstaltungen der Einrichtung vor, sind für Dekoration, Nachbereitung und Bewirtung der Bewohnerinnen und Bewohner verantwortlich. Der Geschäftsführer in seiner Laudatio des Ehrenamtskreises: „Als Team sind sie in der Ehrenamtsarbeit im Kreisruheheim unverzichtbar und nicht zu ersetzen.“ Sie seien ein eingeschworenes Team, immer bereit Opfer, für andere zu erbringen. Das Kreisruheheim schätze sich glücklich, auf einen so engagierten Kreis an ehrenamtlichen Frauen zurückgreifen zu können. Nochmals Bien: „Dieses Engagement ist für unsere Bewohner ein großer Gewinn an Lebensqualität und Freude.“

Die Waltraude-Heitzenröder-Medaille erhielten auch die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner, die seit der Eröffnung 2014 in der der Senioren-Dependance in Neuberg ehrenamtlich tätig sind. Ihr großartiges ehrenamtliches Engagement geht aber schon weitere Jahre zurück, beispielsweise im Verein „Die Kraniche“ aus Neuberg, der seit 1997 Geld- und Sachspenden für Familien sammelt, die unmittelbar von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind.

Die Freude an der Musik und am Gesang begleitet das Ehepaar Lebküchner schon seit der Jugendzeit, insbesondere im Familienkreis und bei Zusammenkünften mit Freunden. Damit auch älteren Menschen eine Freude zu bereiten, ist ihnen bei einer Amerika-Reise gekommen, bei der einem älteren Herrn der Gesang von Volksliedern und die musikalische Begleitung am Keyboard besonders gut gefielen. Erste Anlaufstelle in der Heimat war dann vor fünf Jahren die Senioren-Dependance in Neuberg. Bien: „Beide haben seitdem viel Freude daran, den alten Menschen in der Dependance etwas Gutes zu tun.“ Des Weiteren haben beide großes Interesse daran, dass die kulturellen Güter erhalten bleiben. Laut Geschäftsführer Bien sind die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner zu einem unverzichtbaren, kulturellen Teil der Senioren-Dependance in Neuberg geworden.

Dr. Haas-Weber setzt sich in besonderem Maße für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung ein.

„Mit diesem Antrieb und ihrer Zielstrebigkeit, in besonderer Weise aber durch ihren persönlichen Einsatz hat sie gemeinsam mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler und dem Förderverein Palliative-Patientenhilfe maßgeblich dazu beigetragen, dass im Wohnstift Hanau Ende 2015 die Palliativ-Oase eröffnet und im Oktober 2018 das Expertenteam Palliative Pflege ins Leben gerufen werden konnte“, so Geschäftsführer Bien in seiner Laudatio. Beides sind Projekte einer zukunftsorientierten und menschenwürdigen Versorgung in der letzten Lebensphase, ohne die das Gesundheitswesen in Deutschland und damit auch im Main-Kinzig-Kreis nicht funktionieren könnte.

Der Geschäftsführer erinnerte an die hohe Kompetenz der neuen Trägerin der Waltraude-heitzenröder-Medaille, die 1986 in Hanau-Mittelbuchen eine Praxis übernahm. Dort ist sie bis heute als Allgemeinmedizinerin mit Zusatzqualifikationen zur Umweltmedizinerin und vor allem als Palliativmedizinerin aktiv. Seit 1996 ist sie zudem Lehrbeauftragte an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und seit 17 Jahren Vorsitzende des Hanauer Ärztevereins und des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. Seit der Eröffnung steht sie dem stationären Hospiz in Hanau ehrenamtlich als Ärztin zur Verfügung. Dabei betreut sie mit hohem zeitlichem Aufwand Patienten und deren Angehörige.

Die Auszeichnung der Alten- und Pflegezentren reiht sich bei Dr. Haas-Weber in die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen (2008) und der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2011). „Sie dokumentieren Dank und Anerkennung für das langjährige außergewöhnliche soziale Engagement von Dr. Haas-Weber“, so Dieter Bien.

Seit 2000 wurden insgesamt 42 Einzelpersonen und 10 Vereine bzw. Gruppen mit der Waltraude-Heitzenröder- Medaille ausgezeichnet.

12Mär2019

Bewohner des Wohnstifts besuchten als „Herzenswunsch“ die Mainmetropole Frankfurt

Geschäftsführer Dieter Bien: Zufriedenheit der Bewohner steigern

Der „Herzenswusch“ von den Wohnstift-Bewohnern wurde mit einem Besuch der „Neuen Altstadt“ in Frankfurt erfüllt
Wohnstift Hanau - Dienstag, 12.03.2019
„Mit einem neuen Projekt wollen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in ihren Einrichtungen die Zufriedenheit der Bewohner steigern“, wie es Geschäftsführer Dieter Bien formulierte. Konkret geht es dabei um die Erfüllung eines „Herzenswunsches“ von Bewohnern unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Den ersten „Herzenswusch“ erfüllte das Wohnstift in Hanau den drei Bewohnern Luise Hammes, Ulla Wappler und Manfred Gleitsmann. Sie hatten den Wunsch geäußert, die Frankfurter Innenstadt, vor allem aber die „Neue Altstadt“ zu besichtigen. Gesagt, getan. Mit der sozialen Betreuerin Andrea Habel und dem Praktikanten Jens Dominik fuhren die Bewohner in die Mainmetropole, besichtigen bekannte Highlights, erlebten ein paar schöne Stunden. Über die Zeil ging’s in Richtung Börse. Das Besondere: Die Wohnstiftler konnten sich zwischendurch auch verschiedenen Produkten erfreuen erfreuen. Markttag war angesagt. Besonders angetan hatte den Hanauer Besuchern an einem Marktstand eine Süßigkeit, die nicht nur gut schmeckt, deren Bestandteile beispielsweise auch gegen Entzündungen heilend wirken können. Die Rede ist von Lakritz, die sich die Bewohner des Wohnstifts mit Genuss munden ließen.

Über die Hauptwache ging’s weiter zur Kleinmarkthalle, für Manfred Gleitsmann ein besonderes Erlebnis. Schließlich war es für ihn eine Rückkehr zu bekannter Stätte. Bis zu seinem Eintritt ins Wohnstift kaufte er fast jede Woche in der Kleinmarkthalle ein, aß dort zu Mittag. So auch diesmal. Auf seinen Vorschlag hin bewegte sich die Gruppe zu einem Stand“, wo es die beste Fleischwurst in ganz Frankfurt gibt“.

Ziel der Reise zur Erfüllung ihres „Herzenswunsches“ war natürlich auch die „Neue Altstadt“. Rund um den Römer. Die neuen Impressionen wurden auch im Bild festgehalten, vor allem deshalb, „um die Erinnerungen an diesen wunderschönen Tag für immer wach zu halten“. Der „Herzenswusch“ der drei Wohnstift-Bewohner war in Erfüllung gegangen. „Das neue Projekt kam sehr gut an“, so der Wohnstift-Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.

11Mär2019

Ohne Pflege kann die Gesellschaft nicht existieren

Suanne Simmler: Keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege

Die Expertenrunde mit Prof. Dr. Maio, Dr. Haas-Weber und Silvia Fuß, der Leiterin des Palliativ-Care-Teams und dem Moderator Philipp Engel während der Talkrunde.
Gesamtunternehmen - Montag, 11.03.2019
Aus unterschiedlicher Sichtweise näherten sich beim Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) vor mehr als 200 Gästen Experten dem Thema “Pflege als Sorge um den Anderen!“ Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, konnte Prof. Dr. Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., und Silvia Fuß, die zusammen mit Susanne Lind und Petra Schlier das erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten- und Pflegezentren im Wohnstift in Hanau bildet, begrüßen.

Susanne Simmler betonte, dass in den letzten Monaten und Jahren wohl kaum ein Thema solch hohe Wellen geschlagen wie die Pflege. Stichworte sind hier vor allem Pflegenotstand, Pflegegehälter, Belastung der Menschen in der Pflege und vor allem eine qualitativ hochwertige Pflege der Menschen. Deshalb hätten die Alten- und Pflegezentren dieses Thema als Schwerpunkt der heutigen Jahrestagung „Treffpunkt Alter“ ausgewählt.

Besonderen Dank richtete die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Simmler dabei an Dr. Maria Haas-Weber und den Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., die sich für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung besonders einsetzen. Simmler: „Wir freuen uns natürlich, dass dieses Engagement insbesondere in unseren Häusern und hier insbesondere in der Unterstützung der Palliativ-Oase und der Einrichtung des Expertenteams „Palliative Pflege“ im Wohnstift Hanau seinen Niederschlag findet.“

Das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) ist Koordinationsstelle zwischen den pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure im Wohnstift. Das Projekt wird mit 300.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. unterstützt.

„Nach der Errichtung der Palliativ-Oase ist dieses Projekt des EPP-Teams ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises“, hob Simmler hervor. Ziel ist es laut der APZ-Vorsitzenden, auf jedem Wohnbereich in jedem der zwölf Häuser der Alten- und Pflegezentren eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt übrigens die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit 150.000 €.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende zollte allen Pflegekräften im Kreis Dank und Anerkennung. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - tragen mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage bei.“ Für die Erste Kreisbeigeordnete war klar, „dass wir uns längerfristig keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege leisten können. Eine gute pflegerische Betreuung, die wir alle wollen, müsse in einer besseren Finanzierung dieses Bereichs münden.“

Laut Prof. Dr. Giovanni Maio ist es gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, „sich das Spezifische der Pflege zu vergegenwärtigen, weil man nur so erreichen kann, dass die Gesellschaft sich neu daran erinnert, dass ohne Pflege eine Gesellschaft nicht existieren kann.“ Andere Disziplinen könnten sehr viel von der Pflege lernen, so der Eindruck des Referenten von der Universität Freiburg.
Der Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg: „Pflege ist unter anderem deswegen etwas ganz Besonderes, weil sie sich nur in einer Interaktion realisieren lässt. Sie muss Nähe herstellen und zugleich Distanz wahren, sie braucht Sachwissen und Erfahrungswissen zugleich, sie muss unweigerlich auf Werte setzen, die ganz zentral mit Sorge zu tun haben.“ Die Sorge und das Sogen für das Gegenüber bedeute gegenseitige Anerkennung, ohne das Verständnis für den Anderen sei eine gute Pflege unmöglich. Prof. Dr. Maio: “Situative Kreativität, die von den Pflegenden erwartet wird, bedeutet, Haltung zeigen, Antworten geben und Taktgefühl vermitteln.“ Pflegende müssten dem Anderen vermitteln, dass er trotz seiner Hinfälligkeit ein ganzer Mensch bleibe.

Vertieft wurde das Thema „Pflege als Sorge um den Anderen“ in einer Talk-Runde mit den Experten Prof. Dr. Giovanni Maio, Silvia Fuß, die einen Tagesablauf in der Praxis schilderte, und Dr. Maria Haas-Weber unter der Moderation von Philipp Engel vom Hessischen Rundfunk, wobei Dr. Haas-Weber hervorhob, dass im Mittelpunkt das Umsorgen stehen müsse. Mit Blick auf das EPP-Pilotprojekt betonte die Vorsitzende des Fördervereins Palliative-Patientenhilfe Hanau e.V.,“dass wir Visionen haben müssen, um eine Humanisierung der Gesellschaft zu gewährleisten“.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Anita Vidovic und Frank Mignon, besser bekannt unter „CITY RHYTHM“, die auch mit ihrer satirischen Nachrichtenshow und der Pflegehitparade große kabarettistische Fähigkeiten zeigten- freilich mit tatkräftiger Unterstützung von Mario Pizzala, dem Leiter der APZ-Einrichtungen in Sinntal und Steinau.

21Feb2019

Andrea Krähling feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Mit Engagement und Humor im Einsatz für die Alten- und Pflegezentren

(Von links) Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Anja Laguardia, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der stellvertretende Geschäftsführer Reinhold Walz, der Geschäftsbereichsleiter Immobilien Stefan Sorber, der Geschäftsführer Dieter Bien, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und die Leiterin des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege Monika Bernd gratulieren Andrea Krähling (vierte v.l.) zum 40-jährigen Dienstjubiläum.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 21.02.2019
Am Tag ihres 40-jährigen Dienstjubiläums wurde die Assistentin der Geschäftsführung, Andrea Krähling, von der gesamten Unternehmensleitung und weiteren Kolleginnen und Kollegen aus den Alten- und Pflegezentren mit Absperrbändern und Warnschildern überrascht. Auf den Bändern und auf den Schildern aufgedruckt, eine große 40. In heiterer Atmosphäre folgten Glückwünsche, begleitet vom Überreichen eines Blumenstraußes und anderer Präsente. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, würdigte die Leistungen seiner Assistentin, die immer engagiert und mit einer großen Portion Humor, stets das wichtigste im Blick hat – das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen des Kreises. Daneben hob Bien die Leistungen seiner Assistentin hervor: „Andrea Krähling ist im Geschäftsleitungsbüro Dreh- und Angelpunkt und für mich stets eine verlässliche und kompetente Unterstützung in der Organisation, der Terminplanung oder in der Gremienarbeit. Durch Ihre langjährigen Kenntnisse und Erfahrungen sowie ihr herausragendes Büromanagement trägt sie auch wesentlich zum Erfolg und zum positiven Image des Unternehmens bei.“ Anschließend überreichten ihr Bien und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, eine Urkunde. Die Betriebsratsvorsitzende bedankte sich für die gute und vertrauensvolle und Zusammenarbeit und erklärte: „Besonders schätzen wir Dein lautes Lachen, dass oft zu einer guten Stimmung und Atmosphäre beiträgt“. Bei der Vielzahl an Aufgaben, mit denen Krähling betraut ist, darf bei ihr eines nicht zu kurz kommen: Humor! Und auch sonst hat sie einiges zu Lachen – als Großmutter von drei Enkelkindern, wird sie nicht nur beruflich, sondern auch privat gefordert und ist immer mit vollem Herzen dabei.

14Feb2019

Unvergessene Melodien von der kleinsten Band der Welt

Programm: Spanish mood / Echte Ohrwürmer

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau erfreute „die kleinste Band der Welt“ mit spanischen Melodien, allesamt echte Ohrwürmer
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 14.02.2019
Große Resonanz erzeugte „die kleinste Band der Welt“ mit ihrem Konzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Das Ehepaar Sonja und Karlheinz Höflich, die die kleinste Band der Welt bildeten, erfreuten mit ihren musikalischen Künsten am Saxophon und an der Trompete die Zuhörer im Stadtteilzentrum. Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel hatte die Besucher begrüßt und darauf hingewiesen, dass dieses Konzert im Rahmen von „Kunst und Kultur erleben“, der Veranstaltungsreihe der Alten- und Pflegezentren stattfindet. Und es war ein Erlebnis, was Sonja und Karlheinz Höflich mit ihrem Programm „Spanish mood“ präsentierten, wobei Karl Heinz Höflich neben seinen Künsten an der Trompete zugleich auch als Moderator glänzte und die Besucher mit Anekdoten, Geschichten und viel Hintergrundwissen gekonnt in die einzelnen Musikstücke einführte. Die Musikstücke waren allesamt Ohrwürmer: Beispielweise „Fly me to the Moon“ (Flieg mich zum Mond), das auch bei einer Apollo-Mission zur Umrundung des Mondes abgespielt wurde, oder „In al little Spanish Town“, ein echter Nummer eins Hit, der erstmals von einer Frau komponiert worden war; weiter „In de Mood, der bekannte Welthit , der Glenn Miller weltberühmt gemacht hatte und nicht zuletzt das bekannte „La Paloma“ (spanisch: „Die Taube“) das zu den am meisten gesungenen, interpretierten, arrangierten und auf Tonträgern festgehaltenen Liedern gehört. Kurzum: Das Publikum war begeistert.

06Feb2019

Ein Kaffeenachmittag als Dankeschön für die Ehrenamtlichen

Ute Severin: Ohne die ehrenamtliche Mitwirkung wäre das Leben unserer Bewohner um ein Vielfaches ärmer

Unser Bild zeigt Richard Schweinsberger, Rosemarie, Irmgard Kalbfleisch, Margarida Domingues, Maria Driesen, Rainer Raschdorf, Wolf Lange, Simone Schuhmacher und Ute Lange
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 06.02.2019
Ute Severin weiß, was sie und vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Gründau an den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben. Deshalb hat die Einrichtungsleiterin, die zugleich auch Pflegedienstleiterin in dieser Senioreneinrichtung ist, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Kaffeenachmittag eingeladen. Gekommen waren fast alle „Ehrenamtler“, darunter Rosemarie Knutzen, Irmgard Kalbfleisch, Margarita Domingues, Ute Lange, Richard Schweinsberger, Rainer Raschdorf und Wolf Lange, die zum Teil seit vielen Jahren bei Veranstaltungen Hand anlegen oder im Seniorenzentrum zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Dieser Treff diente nicht nur dem Kennenlernen von neuen ehrenamtlich Tätigen, dem Gedankenaustausch oder dem Small Talk. „Dieser Kaffeenachmittag soll vor allem ein großes Dankeschön sein für die vielfältige Tätigkeit zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner,“ so die Einrichtungsleiterin Ute Severin, die zusammen mit der Hauswirtschaftsleiterin Maria Driesen und der Fachkraft für soziale Betreuung, Simone Schuhmacher, vor allem das vielfältige und unterschiedliche Engagement dieser ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lobte.

In der Tat erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner an gesanglichen und musikalischen Aktivitäten von Ute und Wolf Lange ebenso wie an Initiativen, die der Bewegung dienen, wie etwa Wanderungen mit Rosemarie Knutzen. Und wenn Richard Schweinsberger Dias von seinen Reisen zeigt, dann fühlt sich der eine oder andere in die weite Welt versetzt. Und wenn der Hund Rambo von Irmgard Kalbfleisch kommt, dann ist zu sehen, wie wichtig Tiere für ältere Menschen sind.

„Aktivierung von Körper und Geist“, unter diesem Motto steht das Projekt von Rainer Raschdorf. Er hat eine Ausbildung als Übungsleiter Sport in der Prävention und eine Ausbildung zum Gedächtnistrainer gemacht, verfügt somit über einen professionellen Background.

Bei diesem Angebot spricht Rainer Raschdorf zunächst mit den Bewohnern über aktuelle Themen, dann erfolgen Mobilisations- und Kräftigungsübungen im Sitzen. Hierbei nutzt er biografische Elemente, um die Teilnehmer ins Gespräch einzubinden und bringt entsprechendes anregendes Material mit, die zu dem ausgewählten Thema passen.

„Die Aktivitäten kommen bei den Bewohnerinnen und Bewohner an“, weiß Severin zu berichten, wobei die 60 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung zu Rosemarie Knutzen eine besondere Affinität haben. Sie und ihr Engagement bei Veranstaltungen sind vom Seniorenzentrum nicht mehr wegzudenken. Außerdem: Sie ist vor allem Vorsitzende des Einrichtungsbeirates der Senioreneinrichtung in Gründau-Lieblos, genießt große Anerkennung und Zuspruch, auch wenn sie sozusagen eine Externe ist.

Übrigens: Die Ehrenamtlichen beschränken sich nicht nur auf die Betreuung von Gruppen, sondern stehen auch einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn sie Gesprächsbedarf haben oder eine besondere Aktivität entwickeln wollen.

Nach dem gemeinsamen Kaffeenachmittag wird das eine oder andere Gespräch noch leichter fallen. Die Ehrenamtlichen sind jedenfalls für neue Aktivitäten zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner gerüstet. „Denn“, so Severin, „ohne die ehrenamtliche Mitwirkung wäre das Leben unserer Bewohner um ein Vielfaches ärmer.“

05Feb2019

Anerkennung für Engagement in der Ausbildung

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises aktuell mit 52 Ausbildungsplätzen

Bei der Übergabe der Anerkennungsurkunde (von links nach rechts): Anja Laguardia (stellv. Betriebsratsvorsitzende), Monika Zimpel (Geschäftsbereichsleiterin Personal), Miriam Fuchs (Abteilungsleiterin Berufliche Bildung IHK), Dieter Bien (Geschäftsführer) und Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende).
Gesamtunternehmen - Dienstag, 05.02.2019
Rodenbach / Main-Kinzig-Kreis. – „Die Anerkennungsurkunde der IHK ist für uns immer wieder eine Bestätigung unseres Engagements in der Ausbildung,“ stellte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, anlässlich der Überreichung einer Urkunde durch die Abteilungsleiterin Berufliche Bildung bei der IHK Hanau, Miriam Fuchs, fest. Die aktuell 12 Pflegeeinrichtungen des kreiseigenen Unternehmens in Hanau, Rodenbach, Neuberg, Ronneburg, Hammersbach, Limeshain, Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd, Steinau und Sinntal, das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege sowie die Unternehmenszentrale in Rodenbach bilden aktuell zwei junge Menschen in kaufmännischen Berufen und 50 in der Altenpflege aus.

Mit der Ausbildung in der Altenpflege haben die Alten- und Pflegezentren schon seit vielen Jahren eine Vorbildrolle und sicherlich auch eine Vorreiterrolle in Hessen. In den zurückliegenden Jahren wurden aber auch für die Berufe Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation, Hauswirtschafter/in, Köchin/Koch Ausbildungsplätze sowie zahlreiche Praktikantenstellen angeboten. „Wir wollen auch in Zukunft zum Ausbildungsangebot einen wichtigen Beitrag leisten,“ erklärte die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Geschäftsbereichsleiterin Monika Zimpel machte deutlich, dass man aktuell durch mehrere Projekte versuche, die Ausbildung insgesamt und die Vielfalt der Ausbildung im Unternehmen attraktiver zu machen. „Dabei“, so Zimpel, „müssen wir branchenübergreifend denken und handeln“.

05Feb2019

2000 € für die Anschaffung eines Sinneswagens

Präsidentin Dagmar Dräger: „Erlös aus dem Projekt „Rettung aus der Dose“

Hinter dem neuen Sinneswagen haben sich die Spender Dagmar Dräger (Präsidentin), Angelika Reiner, Marosia Haberle, Gabriele Matzner, Güzin Langner, Cordula Delp (links) und Stephan Hemberger (Einrichtungsleiter) platziert. Stolz zeigen sie den Spendenscheck von 2000 € für die Anschaffung des Sinneswagens
Wohnstift Hanau - Dienstag, 05.02.2019
Die Sinne anregen und schärfen, ist eine wichtige Aufgabe in der therapeutischen Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohner und kann in Zukunft im Wohnstift in Hanau deutlich intensiviert werden. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besser sehen, hören, riechen, schmecken und tasten können, haben Dagmar Dräger (Präsidentin), Angelika Reiner, Marosia Haberle, Gabriele Matzner und Güzin Langner vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe an Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eine Spende in Höhe von 2000 € für die Anschaffung eines Sinneswagens überreicht. Denn Sinneswagen stellten der Einrichtungsleiter und die die Leiterin der sozialen Betreuung, Cordula Delp, den Spenderinnen vor. „Die Wassersäule mit unterschiedlichen Farben, die sofort ins Auge fällt, fördert das intensive visuelle Wahrnehmen“, so Cordula Delp. Eine Duftlampe am Sinneswagen mit verschiedenen Düften dient zur Entspannung und Aktivierung. Die Düfte wirken auf Körper und Seele. Je nach Stimmungslage werden sie gezielt eingesetzt. Eukalyptus wird gern während der Erkältungszeit benutzt, Lavendel hat beruhigende Wirkung und Zitronengras ist anregend und motivierend.

Durch das Vorlesen aus einem Märchenbuch wird zum einen das bewusste Hinhören gefordert und zum anderen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt. Der MP 3 Player wird zum Hören von Geschichten und Liedern genutzt, der gemeinsame Gesang eingeschlossen.

Der haptische Bereich wird durch Greifen, Spüren, Tasten und Fühlen angeregt, beispielweise von Inhalten in Tastsäckchen. Hier waren auch die Frauen des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe selbst gefordert. Eine Dame ertaste ein Handy, eine andere ein Bleistift.

Kurzum: Die Damen des Lions Club Hanau schloss Philippsruhe erfuhren, dass mit Licht, Farben, Aromatherapie, Musik und einer sanften visuellen Stimulation durch die Wassersäule eine entspannte oder anregende Atmosphäre erzeugt wird. Delp: „Insgesamt werden Körper, Geist und Seele angesprochen.“

Und noch einen großen Vorteil hat der Sinneswagen, der in Holland entwickelt wurde. Der Wagen ist flexibel einsetzbar, kann von Bett zu Bett bzw. von Zimmer zu Zimmer geschoben werden und damit auch bei wenig Platz den gewünschten therapeutischen Erfolg „vor Ort“ beim Bewohner erzeugen. Der Wohnraum bzw. das Bewohnerzimmer werden für kurze Zeit in einen Sinnesraum verwandelt.

Auch bettlägerige Bewohner können dadurch ihre Sinne anregen. Für Menschen mit Demenz bekommt er noch eine zusätzliche therapeutische Bedeutung, indem er eine vertraute Umgebung schafft und die Sicherheit sowie räumliche wie zeitliche Orientierung bietet. „Klar, dass der Wagen rege genutzt wird und bei Bewohnern sehr gut ankommen durfte“, so Einrichtungsleiter, der dem Lions Club Hanau Philippsruhe für die großzügige Spende dankte.

Übrigens: Die Spende ist aufgrund einer außergewöhnlichen Aktion zustande gekommen. „Sie stammt aus dem Erlös des Projekts „Rettung aus der Dose“, das in ehrenamtlicher Arbeit gestemmt wird“, so Gabriele Matzner. Die „SOS Dose“ enthält ein Formular mit wichtigen persönlichen Informationen für den Notfall, findet im Kühlschrank seinen Platz, worauf durch gut sichtbar angebrachte Aufkleber am Kühlschrank (außen) und an der Wohnungstür (innen) aufmerksam gemacht wird. Der Lions Club Hanau Philippsruhe hat seit November 2014 sage und schreibe 330.000 Notfalldosen in ganz Europa verkauft. Vom Erlös profitieren dann Einrichtungen wie das Wohnstift in Hanau.

05Feb2019

AWO Rodenbach-Ronneburg spendet 400 € für neue Gartenmöbel

Edgar Kreuzer, Friedhelm Kleine und Roland Bruckmeier übergaben die Spende

Unser Bild zeigt bei der Scheckübergabe (von links): Roland Bruckmeier, Ellen Weckerlein, Ralf Ruppert, Edgar Kreuzer, Michael Mandt und Friedhelm Kleine
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 05.02.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance in Ronneburg können sich freuen. Für die Gartenanlage im hinteren Bereich der Senioreneinrichtung können neue Gartenmöbel angeschafft werden. Ermöglicht hat dies die AWO Rodenbach-Ronneburg. Deren Vorsitzender Edgar Kreuzer, sein Stellvertreter Roland Bruckmeier und der Seniorenbeauftragte und frühere Vorsitzende der Ronneburger AWO, Bürgermeister a. D. Friedhelm Kleine, übergaben einen Spendenscheck in Höhe von 400 € an Einrichtungsleiter Michael Mandt, die Hausleiterin Ellen Weckerlein und deren Stellvertreter Ralf Ruppert. Die AWO Rodenbach- Ronneburg hält schon immer intensive Kontakte zu den Senioreneinrichtungen der Alten- und Pflegezentren, insbesondere in Rodenbach. Laut Edgar Kreuzer unterstützt sie diese Einrichtung nicht nur mit Spenden, sondern hilft auch bei Veranstaltungen kräftig mit. Und bei AWO-Veranstaltungen ist der gelbe Saal des Altenzentrums in Rodenbach oft der Veranstaltungsort. „Da wir auch über die Betreuung der Seniorinnen und Senioren in Ronneburg nur Gutes gehört haben, haben wir uns im Vorstand entschlossen, auch diese Einrichtung zu unterstützen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt im Main-Kinzig-Kreis.

Der AWO Ortsverband Rodenbach- Ronneburg zählt mit 220 Mitgliedern zu den großen Aktivposten der Arbeiterwohlfahrt im Main-Kinzig-Kreis. Davon zeugt ein umfangreiches Jahresprogramm mit Reisen, Theaterbesuchen und anderen Veranstaltungen wie etwa die Durchführung von Basaren. Neben einem Teil der Mitgliedsbeiträge sind die Erlöse aus solchen Veranstaltungen Grundlage für die Spenden. Und bei der Weihnachtsfeier wird auch schon einmal ein Sparschwein aufgestellt, in das jeder Teilnehmer seine Spende werfen kann. Gespendet wird an wohltätige Einrichtungen, wie beispielweise die Senioren-Dependance in Ronneburg. Kreuzer: „Wenn noch Geld benötigt wird für die Anschaffung der Möbel oder für andere notwendige Untensilien, soll diese Spende keine Eintagsfliege sein.“ Einrichtungsleiter Michael Mandt zeigte sich erfreut darüber und überbrachte den Spendern den Dank der Bewohnerinnen und Bewohner.

24Jan2019

Dieter Bien gratuliert den neuen Schwerbehindertenvertretern Peter Riedel, Uta Feick und Karin Ickes

APZ erfüllen Quorum für die Beschäftigung von Schwerbehinderten

Unser Bild zeigt Dieter Bien (Bildmitte) mit Peter Riedel, Uta Feick und Karin Ickes (vordere Reihe) sowie den Betriebsratsmitgliedern Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 24.01.2019
Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gratulierte während einer kleinen Feierstunde im Beisein der Betriebsratsmitglieder Belinda Schmidt und Anja Laguardia und der Personalvertreterin Monika Zimpel den neuen Schwerbehindertenvertretern Uta Feick, Karin Ickes und Peter Riedel zu ihrer Wahl sehr herzlich. Da Peter Riedel die meisten Stimmen der Behindertenbelegschaft erhielt, übernimmt er in der vierjährigen Wahlperiode den Vorsitz des Gremiums. Uta Feick und Karin Ickes sind seine Stellvertreterinnen.

Geschäftsführer Dieter Bien zeigte sich erfreut darüber, dass sich die drei neuen Schwerbehindertenvertreter zur Wahl gestellt und das Vertrauen der Belegschaft erhalten hätten. Der Geschäftsführer wies daraufhin, dass die Alten- und Pflegezentren als Unternehmen verpflichtet seien, auch schwerbehinderten Arbeitnehmern eine Chance zu geben. Das Gesetz sehe vor, dass alle Unternehmen, die im Jahresdurchschnitt mehr als 20 betriebliche Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, verpflichtet sind, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen. Bien: „Neben dieser gesetzlichen Notwendigkeit sehen es die APZ aus sozialer Verantwortung auch als Verpflichtung an, Behinderten diese Chance zu gewähren.“ In den Alten- und Pflegezentren mit fast 1000 Beschäftigten sind über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwerbehindert.

Peter Riedel ging auf die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (SBV) ein. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, die besonderen Interessen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Beschäftigter wahrzunehmen“, so Riedel. Als Kernpunkt ihrer Arbeit sehen Riedel, Feick und Ickes an, die Eingliederung schwerbehinderter Menschen zu fördern und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen, ihnen Gesprächsmöglichkeiten anzubieten und sich bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz einzuschalten.

Weitere Aufgabe ist es, Maßnahmen, die den Schwerbehinderten dienen, bei den zuständigen Stellen zu beantragen. Es handelt sich hierbei vor allem um Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung und Beschäftigung der schwerbehinderten Menschen. Auch Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen wollen die Schwerbehindertenvertreter entgegennehmen und ggf. ist durch Verhandlungen mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinwirken.

23Jan2019

Ute West-Firle: Abschied nach 36 Jahren in der Pflege

Auch im Personal-, Betriebs- und Aufsichtsrat aktiv

Unser Bild zeigt (v.l.) Geschäftsführer Dieter Bien mit Ute West-Firle, Belinda Schmidt, Liane Geis und Robert Steingrübner
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 23.01.2019
Es waren viele Charakterisierungen, die den Abschied von Ute West-Firle vom Seniorenzentrum in Biebergemünd (SZB) begleiteten, gesprochen übrigens von Geschäftsführer Dieter Bien, der es sich nicht nehmen ließ, die Pflegefachkraft in den Ruhestand zu verabschieden, ebenso wie auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe und kommissarische Leiter des Biebergemünder Seniorenzentrums, Robert Steingrübner, sowie die SZB-Pflegedienstleiterin Liane Geis. Immerhin hat die Linsengerichter Bürgerin 36 Jahre Bewohner von Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren versorgt und betreut, darüber hinaus auch noch im Personal- bzw. Betriebsrat sowie im Aufsichtsrat der Pflegeeinrichtung mitgewirkt.

Begonnen hat Ute West-Firle ihre Tätigkeit als Pflegefachkraft im Dezember 1982 im Wohnstift in Hanau, als diese Einrichtung noch in privater Trägerschaft war. Zuvor hatte die aus Hockenheim stammende West-Firle bei zwei Firmen in Frankfurt und Gründau gearbeitet, drei Jahre im Highland Hospital in Florida (USA) Patienten betreut und eine Ausbildung als Plagefachkraft mitsamt dem Anerkennungsjahr absolviert.

Mit der sechsjährigen Tätigkeit im Wohnstift einher ging auch eine vierjährige Tätigkeit im Betriebsrat dieser Pflegeeinrichtung. Im November 1988 wechselte die Pflegefachkraft ins Altenzentrum nach Rodenbach, war hier über 20 Jahre in der Versorgung der Bewohner tätig, bevor sie dann 2009 noch einmal die Pflegeeinrichtung wechselte und Mitarbeiterin der 2006 errichteten Einrichtung der Alten- und Pflegezentren in Biebergemünd-Kassel wurde. In den Jahren vor der Jahrtausendwende setzte sie auch ihre Tätigkeit als Arbeitnehmervertreterin fort, war von 1998 bis 1999 im Personalrat und von 1999 bis 2018 im Betriebsrat tätig. Von 2006 bis 2018 war sie zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

Geschäftsführer Dieter Bien bezeichnete Ute West-Firle als streitbares und deshalb nicht immer unumstrittenes Wesen. Sie habe sich als Pflegefachkraft und als Arbeitnehmervertreterin um die Bewohner und um die Anliegen ihrer Kolleginnen und Kollegen gekümmert, sei sehr geschätzt worden, weil sie immer geholfen habe. Sie habe Verantwortung übernommen, wodurch sie vielen in positiver Erinnerung bleibe.

In Zukunft will sich Ute West-Firle um ihre Hobbys kümmern, wozu nach ihrer Aussage neben der Leidenschaft zum Fußball (Eintracht Frankfurt) auch die zwei Enkelkinder und ihr Mann gehören. Unter dem Applaus der anwesenden Bewohner und Kolleginnen und Kollegen dankte sie Allen, „die mich gemocht und die mich nicht gemocht haben“ - 36 Jahre lang.

23Jan2019

Überraschung durch Bewohner des Stadtteilzentrums

Fünf Bilder vom kleinen Prinzen für die Palliativ-Oase

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nimmt von Jutta Stuerz, Ursula Leblang, Erika Berger und Annelies Goetze die gestalteten Bilder für die Palliativ-Oase entgegen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 23.01.2019
Für die Überraschung beim 1. Neujahrsempfang des Wohnstifts in Hanau sorgten Betreuer, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Bewohner einer anderen Pflegeeinrichtung der Brüder Grimm-Stadt. Die Betreuungskraft Jutta Stuerz, die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ursula Leblang und die beiden Bewohner Annelies Goetze und Erika Berger von Service-Wohnen vom Stadtteilzentrum an der Kinzig, ebenfalls in Hanau, übergaben dem Wohnstift- Einrichtungsleiter Stephan Hemberger fünf gestaltete Bilder vom Märchen „Der kleine Prinz“. Dieses Märchen beinhaltet eine Betrachtung über die Liebe und das Leben. Es erzählt von der Begegnung zwischen einem Flieger, der in der Sahara verzweifelt versucht, sein Flugzeug startklar zu machen und einem kleinen Jungen, der seinen winzigen Stern verlassen hat und auf die Erde gekommen ist. Auf den Bildern werden die Geheimnisse offeriert, wobei das Geheimnis, das offenbar wird, ganz einfach ist: Man sieht nur mit dem Herzen. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Wurden die Künstler durch Geschäftsführer Dieter Bien und Dr. Fingerhut, die ehemalige Kulturpreisträgerin des Kreises, die sich bis vor Kurzem in der Altenhilfe betätigt hat. Sie hatten bereits mit Bewohnern Märchen der Brüder-Grimm aufgearbeitet und in den Fluren der Hanauer APZ-Pflegeinrichtungen aufgehängt. Apropos „aufgehängt“. Die fünf Bilder finden ihren Platz in der Palliativ-Oase, die im Erdgeschoss des Wohnstifts schwerstkranken Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens eine Rund-um-Betreuung und Versorgung bietet.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nahm aber nicht nur die Bilder entgegen, er ließ beim 1. Neujahrsempfang im Wohnstift auch das Jahr 2018 Revue passieren. 2018 war im Wohnstift geprägt von zahlreichen Bauarbeiten. Das Wohnstift wird saniert und modernisiert. Hemberger bedankte sich bei Bewohnern für ihr Verständnis, dass beim Bauen auch Lärm und Staub anfallen kann. Den mitarbeitern bescheinigte er unter diesen Umständen Hervorragendes geleistet zu haben. Als der Einrichtuzngsleiter den Blick auf 2019 richtete konnte er festhalten, dass die Flure neu gestaltet wurden, eine Brandmeldeanlage neue errichtet wurde und über fünf Stockwerke neue Balkone angebracht wurden. Nunmehr würden neue Gartenmöbel angeschafft, sodass mit Beginn des Frühjahrs die neuen Balkone optimal benutzt werden können. In diesem Jahr soll im Bereich des Hofes auch noch ein neuer Aufzug errichtet werden, sodass die Bewohner vom Balkon am blauen Saal aus direkt in den angrenzenden Garten gelangen können. Und im Mai soll auch die Tages- bzw- Verhinderungspflege mit 37 Betten, die in der ehemaligen Unternehmenszentrale errichtet wird, ihrer Bestimmung übergeben werden und durch einen Pflegedienst betrieben werden. Erfreut zeigte sich der Einrichtungsleiter auch über die Installation des erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) zur ambulanten palliativen Versorgung im Wohnstift in Hanau. Dieses Expertenteam besteht aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften und soll Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein. Das Projekt wird mit 160.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau unterstützt, wofür sich Hemberger bedankte.

Der Einrichtungsleiter gab bekannt, dass am 20. März 2019 das 20-jährige Jubiläum zur Übernahme des Wohnstifts durch den Main-Kinzig-Kreis gefeiert wird.

03Jan2019

Zur Sicherstellung und Durchsetzung von Hygienestandards in den Alten- und Pflegezentren

13 neue Hygienebeauftragte für Pflegeeinrichtungen absolvierten ihre Prüfung erfolgreich

Die neuen Hygienebeauftragten mit ihren Dozentinnen vor der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis in Rodenbach
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 03.01.2019
Zur Sicherstellung von Hygienestandards und Infektionsprävention ist Fachpersonal mit fundiertem Wissen im Sinne eines optimalen Qualitätsmanagement in Pflegeeinrichtungen und anderen betreuten und gemeinschaftlichen Wohnformen dringend erforderlich, die Etablierung von Hygienebeauftragten Pflicht. Deshalb haben Altenpflegeeinrichtungen, allen voran die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege die Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen intensiviert.

Das Ergebnis: 13 Teilnehmerinnen konnten die Prüfung zum Hygienebeauftragten erfolgreich abschließen. Ein Zertifikat für die wichtige Weiterbildung zur Hygienebeauftragen erhielten Hirut Tessema, Diane Barth, Linda Hernandez und Stephanie Fritsch vom Altenzentrum Rodenbach, Anja Wagner und Jessica Krebs vom Stadtteilzentrum Hanau, Anja Sachse von der Senioren- Dependance in Neuberg, Natalie Bauscher vom Seniorenzentrum Steinau, Doris Mahr vom Kreisruheheim Gelnhausen sowie Semra Tütüncü, Hacer Koca Gabi Göbel und Jutta Schindler von weiteren Senioreneinrichtungen im Kreis.

Im Vordergrund stand die Vermittlung von Hygienekompetenz. Damit wurden die Hygienebeauftragten in der Pflege in die Lage versetzt, als Multiplikatoren und zur Unterstützung der in der Einrichtung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Hygiene und Infektionsprävention fungieren zu können.

Konkret ging es in der Ausbildung um die Einführung und Weiterentwicklung, aber auch um die Planung, Überwachung und ständige Verbesserung des Hygienemanagementsystems, des Weiteren um die Übermittlung hygienerelevanter Daten und Kennzahlen, um die Beratung der Geschäftsleitung bei der Formulierung der periodisch festzulegenden messbaren Hygieneziele und um die Motivation und Beratung der Mitarbeiter in Fragen des Hygienemanagements.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten entsprechend der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) bis zu 300 Unterrichtseinheiten, ein externes Praktikum von zwei Wochen und eine Abschlussprüfung absolvieren.

03Jan2019

Erster Besuch einer Ahmadiyya Gemeinde

Frauen und Kinder der Frauengruppe der Ahmadiyya-Gemeinde Langenselbold brachten den Bewohnern des Wohnstifts kleine Geschenke
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 03.01.2019
Besondere Besucher hatten Bewohner des Wohnstifts in Hanau. Zum ersten Mal besuchten Frauen und Kinder der Frauenorganisation der Ahmadiyya-Gemeinde Langenselbold unter der Leitung von Hira Khan eine Bewohnergruppe dieser Senioreneinrichtung in Hanau. Aber nicht nur dies: Die Kinder verteilten selbstgebastelte Karten mit dem Leitspruch „Liebe für alle, Hass für keinen“ sowie Mandarinen und Nüsse. Beim Bastelnachmittag im Blauen Saal führten die Menschen verschiedener Kulturen Gespräche, kamen sich beim persönlichen Dialog näher. „Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut“, so Einrichtungsleiter Stefan Hemberger. Er war mehr als eine nette Geste.

28Dez2018

Die Bilanz für 2018 ist beachtlich

Susanne Simmler dankt den Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz

Gesamtunternehmen - Freitag, 28.12.2018
Die Bilanz 2018 der Alten- und Pflegzentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) ist für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler beachtlich. Fast 1000 Pflegeplätze und 77 Wohnungen und Appartements für Service und Betreutes Wohnen stehen in den Alten - und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ) für hilfe- und pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner in zwölf Einrichtungen zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner aller Einrichtungen werden von über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgt, 2018 sage und schreibe an 13,5 Millionen Stunden. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - haben mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage beigetragen.“ Simmler dankte auch den zahlreichen Ehrenamtlichen – in den Einrichtungen der APZ sind ca. 120 Ehrenamtliche aktiv –, ohne die die tägliche Versorgung nicht zu bewältigen gewesen wären. Simmler: „Die Ehrenamtlichen haben zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vielen Ideen und großer Kreativität und hohem Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen beigetragen.

Mit der umfangreichen täglichen Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen ging in den APZ 2018 aber auch die infrastrukturelle Weiterentwicklung einher.

Mit einer großen Feierstunde wurde im September die neue Unternehmenszentrale in Niederrodenbach ihrer Bestimmung übergeben. Die Kosten der neuen Zentralverwaltung belaufen sich auf rund 1,7 Mio. €, die durch die Alten- und Pflegezentren finanziert werden. In der Unternehmenszentrale, die unweit des Altenzentrums in Rodenbach errichtet wurde, sind 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 26 Büroräumen untergebracht. Die neue Zentralverwaltung ist ein klares Bekenntnis des Landkreises zur Altenpflege. Und: Mit dem modernen Zweckbau setzt der Kreis ein klares Zeichen für die kommunale Altenpflege. Der Bau ist ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der Alten- und Pflegezentren. „Damit werden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zukunftsorientiert ausgerichtet“, so die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler in ihrem Jahresrückblick zur Altenpflege in den APZ, die in Trägerschaft des Kreises als gGmbH betrieben werden und größter Dienstleister im Bereich der stationären Altenhilfe sind.

2018 haben die APZ die umfangreichen baulichen Modernisierungsmaßnahmen fortgesetzt. Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Wohnstifts in Hanau mit 257 Plätzen leistet der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag, der zur Vergrößerung und Umgestaltung der Aufenthaltsräume auf allen Wohnbereichen und zur optischen Verschönerung aller Bereiche durch neue Tapetenformen und neue Lichtkörper verwendet wurde. Freuen können sich die Bewohner des Wohnstifts auch über neue Balkone, die 2018 im Innenhof im Bereich der Brucknerstraße über alle sechs Etagen angebaut wurden. Auch eine energetische Sanierung der Außenfassade wurde vorgenommen. Der bauliche Fokus richtet sich in Zukunft noch auf die bessere Wegeanbindung des Gartens mit dem Blauen Saal und der Terrasse im 1. OG über einen Aufzug und vor allem auf den umfangreichen Ausbau der ehemaligen Räume der Zentralverwaltung für eine Tagespflege. Für letzteres fiel 2018 der bauliche Startschuss.

Drei weitere Millionen Euro sind im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in die Einrichtungen in Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd und Sinntal geflossen und haben dort zu umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen geführt. Und die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Altenzentrum Rodenbach wurden 2018 ebenfalls fortgesetzt.

Für Susanne Simmler ist die Hospiz- und Palliativversorgung ein Herzensanliegen. Nach der Eröffnung der Palliativ-Oase im Jahre 2016 im Wohnstift in Hanau, deren zusätzliche Finanzierung aufgrund mangelnder Zusagen der Pflegekassen trotz zustimmender wissenschaftlicher Expertisen mit 250.000 € beim Kreis liegt, und der Eröffnung des Hospizes in Gelnhausen im Jahre 2017 in den Räumen des Kreisruheheimes (Sandsteingebäude), für deren Sanierung und Erweiterung der Main-Kinzig-Kreis als Eigentümer des Kreisruheheims rund 2,5 Mio. € investiert hat, ist im Jahre 2018 der Anspruch „In Würde leben – auch in der letzten Lebensphase“ erneut besonders in den Fokus gerückt worden. Die Kooperation mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern der Arbeitsgemeinschaft Hospiz wurde weiter optimiert und die Netzwerkarbeit bzw. die Integration in die Netzwerke von Hospiz- und Palliativversorgung intensiviert. Simmler: „Von besonderer Bedeutung war der Startschuss für den Aufbau einer flächendeckenden Palliativversorgung. Zwischen dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurde hierzu eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, deren Zweck es ist, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen weiter zu verbessern. Hierzu wurde ein unabhängiges Expertenteam etabliert, das aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften besteht und Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein soll. Das Projekt wird mit 165.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe unterstützt.

Darüber hinaus konnten 15 Teilnehmerinnen und drei Teilnehmer zum ersten Kurs zur Palliativ-Care-Fachkraft begrüßt werden. „Damit soll ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen, vor auch in den Alten- und Pflegezentren, getan werden“, so Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Weiterbildung dieser Pflegefachkräfte mit insgesamt 150.000 Euro. In drei Jahren sollen insgesamt 42 examinierte Pflegefachkräfte zu Palliativ-Care-Pflegefachkräften weitergebildet werden.

Um die Lebensqualität älterer Menschen, insbesondere wenn sie im Alltag umfassende Hilfe in einem Pflegeheim benötigen, geht es in der deutschlandweit beachtete Studie, die auf Initiative der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) durchgeführt wurde. Sie stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Seniorenzentrums in Steinau. Hochkarätige Gäste wie der Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, der ein Grußwort sprach, wie Dr. Maria Haas-Weber vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau sowie vor allem wie Deutschlands bekanntester Pflegekritiker Claus Fussek nahmen sich des Themas Palliativversorgung an. Fussek lobte mit Blick auf die Palliativ Oase, die er zuvor besucht hatte, das Konzept der Alten- und Pflegezentren.

Große Beachtung auch für das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten vor allem auch in der Ausbildung umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelte“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Im Jahre 2018 haben insgesamt 45 Altenpflegerinnen und Altenpfleger - 22 davon in verkürzter Form - sowie 35 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer – 10 davon in Teilzeit - die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. „Aktuell werden 225 Azubis, davon 135 als Altenpfleger, davon wiederum 47 mit verkürzter Ausbildung, ausgebildet“, so Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung. Weiterhin sind 118 Teilnehmer als Altenpflegehelfer in Ausbildung. Davon durchlaufen 29 Teilnehmer die normale Ausbildung in der einjährigen Ausbildungszeit und 74 in Teilzeit 17 Teilnehmer wurden aufgrund eines Modellprojekts, an dem das Land Hessen und die Eugen-Kaiser-Schule in Hanau beteiligt sind, ausgebildet. Es sind vorwiegend Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, die neben ihrer fachlichen Ausbildung auch die deutsche Sprache erlernen.

Deutliche Akzente wurden auch auf die Weiterbildung von Praxisanleitern und von Hygienebeauftragten in Pflegeeinrichtungen gelegt. Auch die Fortbildung von pädagogischen Fachkräften für die hessischen Altenpflegeschulen stand ebenso im Jahresprogramm wie die über zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiterin. Mehrere Fachkräfte für Gerontopsychiatrie wurden zertifziert . Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler gab den Startschuss für die erstmalige Ausbildung von Fachpfleger und Fachpflegerinnen für die palliative Versorgung.

„Insgesamt haben wir 16 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen und 110 Seminare in den Einrichtungen der APZ mit insgesamt 1359 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ,davon 266 von Kooperationspartnern, in den Themenbereichen Pflege und Betreuung, aber auch in der Hauswirtschaft , im Brandschutz oder in der EDV durchgeführt“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung.

Übrigens: Die Alten- und Pflegezentren sind in Punkto Weiterbildung auch Vorreiter bei der Nutzung der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert, bieten dies auch anderen Unternehmen an.

Apropos Schülerinnen und Schüler: Neben umfangreichen Werbemaßnahmen in den Schulen für die Pflegeberufe erfreuen sich die APZ-Einrichtungen größerer Beliebtheit für Schulprojekte. Im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern waren unter anderem Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz Gelnhausen im Seniorenzentrum Gründau, Auszubildende des dritten Lehrjahres des Frisörhandwerks im Kreisruheheim Gelnhausen sowie Schülerinnen und Schüler der MBF und der medizinischen Berufsfachschule der Beruflichen Schulen Gelnhausen, ebenfalls im Kreisruheheim. Und 13- und 14-Jährige der Adolf Reichwein-Schule und des Franziskanergymnasiums Kreuzburg Großkrotzenburg waren im intensiven Dialog mit Bewohnerinnen und Bewohner im Altenzentrum Rodenbach. „Wir freuen uns über solche Kontakte mit Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen sie in jeglicher Form“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Qualität wird laut Geschäftsführer Dieter Bien in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren groß geschrieben. Um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wurden 2018 in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises in einem Selbstbewertungsprozess nach dem von der EU-Kommission unterstützten europäischen Qualitätsmanagementsystem E-Qalin® Verbesserungsmöglichkeiten in der Pflege aufgespürt. Zahlreiche Verbesserungsvorschläge gingen ein, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden bzw. auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Die Einrichtungen der APZ nehmen auch an dem vom Bundesumweltministerium im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)“ geförderten bundesweiten Klimaschutzprojekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung viamedica teil. Sie wollen zeigen, wie Nachhaltigkeit auch in der Pflege umgesetzt werden kann: In den zwölf Häusern wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Nutzung des projekteigenen Klimaretter-Tools aktiv für den Klimaschutz werben. Das Klimaretter-Projekt unterstützt den Anspruch an einen ökologischen Umgang mit Ressourcen und fördert die Motivation und Teamfähigkeit der Mitarbeiter.

Die Alten- und Pflegezentren können sich aber auch über externe Anerkennung ihrer hohen Qualitätsansprüche freuen. An Auszeichnungen sind die Verleihung des Grünen Haken für das Seniorenzentrum Steinau und die vier Einrichtungen im Ronneburger Hügelland in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach zu nennen. Dabei geht es um die Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit für die Bewohner. Sieben Einrichtungen - das Stadtteilzentrum in Hanau, das Altenzentrum in Rodenbach, das Kreisruheheim in Gelnhausen, die Seniorenzentren in Gründau und in Steinau und die Senioren-Dependancen in Ronneburg und in Limeshain vergeben - haben sich zudem dem Kampf gegen die antibiotikaresistenten Problemkeime verschrieben und hierfür vom MRE-Netzwerk Rhein-Main eine Auszeichnung erhalten.

„Die Alten- und Pflegezentren können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien, weil vor allem die Infrastruktur weiter verbessert wird und die Angebote entsprechend den Erfordernissen weiter erhöht werden, wenn nötig auch mit Kooperationspartnern. Im Fokus der nächsten Jahre stehen dabei die neuen Dependancen, die in Jossgrund-Pfaffenhausen, in Wächtersbach-Waldensberg und in Nidderau- Eichen in enger Kooperation mit der Kommune entstehen sollen.

17Dez2018

Nelly Asmus: Abschied nach 18 Jahren

Bewegter beruflicher Werdegang: Hochschulabschluss für Sprache und Literatur in Russland und Pflegehelferin in Gelnhausen

Abschied von Nelly Asmus (mit Blumen), die auf unserem Bild zusammen mit Anja Laguardia, Daniel Pfeifer und Dieter Bien zu sehen ist
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 17.12.2018
18 Jahre war sie in Gelnhausen im Kreisruheheim als Pflegehehelferin tätig und wurde nunmehr nach dem Erreichen der Altersgrenze im Beisein von Kolleginnen, Bewohnerinnen und Bewohnern von Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren und Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia verabschiedet. Die Rede ist von Nelly Asmus, Pflegehelferin mit Wohnsitz in Brachttal, mit einem bewegten schulischen und beruflichen Werdegang, der in Russland begann. Darauf wies auch Geschäftsführer Bien bei der Abschiedsfeier hin. Dieter Bien: „Sie kam aus einer anderen Kultur, hat dort viel geleistet und hier bei Null angefangen.“ Vor ihrer Tätigkeit im Kreisruheheim war Nelly Asmus nach dem Hochschulabschluss für Sprache und Literatur von 1980 bis 1992 in Russland als Lehrerin tätig. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Jahre 1993 absolvierte sie einen Sprachkurs für Akademiker in Wetzlar, arbeite in den neunziger Jahren zunächst in der Accumulatorenfabrik Sonnenschein in Büdingen, später als Integrationspraktikantin in einem Kindergarten in Brachttal und dann in der Keramikfabrik Wächtersbach.

Im Fokus der Betrachtung stand bei Bien insbesondere die 18-jährige Tätigkeit im Kreisruheheim. „Mit Nelly Asmus verlieren wir eine Mitarbeiterin, die das Haus entscheidend mitgeprägt hat“, hob Bien hervor. „Sie hat im Kreisruheheim durch Engagement und Einsatz ein Feuer entwickelt, das nie zu erloschen schien“, so Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer. Der Pflegedienstleiter wörtlich: „Deine hohe Einsatzbereitschaft und deine offene fröhliche Art wurden immer sehr von den dir anvertrauten Bewohnern, deinen Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt von deinen Vorgesetzten hoch geschätzt.“ Zusammen mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und dem Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer überreichte der Geschäftsführer einen Blumenstrauß und eine Urkunde, in der der Dank der Alten- und Pflegezentren zum Ausdruck kam.

14Dez2018

Bürgermeister spendierte vier Stollen und wurde herzlich begrüßt

Ludwig: Bin gerne in der Senioren-Dependance

Bürgermeister Ludwig Arnold (Bildmitte) schneidet beim Kaffeenachmittag in der Senioren- Dependance Limeshain den ersten Stollen an. Darüber freuen sich unter anderem Einrichtungsleiter Michael Mandt und die stellvertretende Hausleiterin Edith Jendrysik
Dependance Haus Limeshain - Freitag, 14.12.2018
„Ewe kommt de Adolf“. Für die Limeshainer Bürgerin Gertrud Stabel war es ein freudiges Ereignis. Schließlich hatte sie wieder einmal Gelegenheit, mit ihrem Bürgermeister über verschiedene Dinge zu reden, was sie auch tat. Gertrud Stabel ist Bewohnerin der Senioren-Dependance in Limeshain-Hainchen. Dass Bürgermeister Adolf Ludwig in der Senioreneinrichtung in Hainchen zu Gast war und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Small Talk hielt, hatte einen Grund: Der Bürgermeister überbrachte vier Stollen und hielt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Kaffeenachmittag ab, weil sie mangels Mobilität nicht an der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde teilnehmen können. Am Tisch neben den Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Bürgermeister saßen auch der Einrichtungsleiter Michael Mandt und die stellvertretende Hausleiterin Edith Jendrysik, die den Bürgermeister willkommen hießen. Natürlich war es dem Bürgermeister vorbehalten, den ersten Stollen anzuschneiden und an die Bewohner zu verteilen. Dabei halfen ihm allerdings tatkräftig die Betreuerinnen Daniela Aron, Mandy Lott und Tanja Dazanis sowie Anja Link von der Pflege. „Ich bin gerne hier und unterhalte mich mit den Bürgerinnen und Bürgern, von denen viele aus Limeshain und seinen Ortsteilen stammen und den Bürgermeister sehr gut kennen“, ließ Ludwig verlauten. Für den Bürgermeister Adolf Ludwig war der Termin in der Senioren-Dependance im Limeshainer Ortsteil Hainchen also eine Verpflichtung, wie er es formulierte. Es war aber zugleich auch ein Termin, der ihm sichtlich viel Spaß und Freude bereitete.

Und er brachte ihm zugleich auch eine weitere Einladung ein. Denn die sprachgewandte Gertrud Stabel lud den Bürgermeister zu einem weiteren Ereignis ein. Sie feiert demnächst 80. Geburtstag und wünscht sich auch des Bürgermeisters Präsenz, was dieser zusagte, sofern es der Terminkalender ermöglicht. Beim Kaffeenachmittag mit Stollen lässt sich so manches regeln.

14Dez2018

Dank an frühere Kolleginnen und Kollegen

Seniorenbeauftragter Voit: Sie waren Garanten für die gute Entwicklung des Unternehmens

Der Seniorenbeauftragte Karl-Heinz Voit (Bildmitte) und Geschäftsführer Dieter Bien (vordere Reihe links) hatten zur Seniorenweihnachtsfeier geladen. Viele Ehemalige waren der Einladung gefolgt.
Gesamtunternehmen - Freitag, 14.12.2018
Im weihnachtlich geschmückten gelben Saal im Altenzentrum in Rodenbach (AZR) fand die Weihnachtsfeier früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren (APZ), die sich bereits im Rentenalter befinden, statt. Der Seniorenbeauftragte Karl-Heinz Voit und Geschäftsführer Dieter Bien hatten die Ehemaligen zu dieser Feier eingeladen. Die Alten- und Pflegezentren messen den Zusammenkünften früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter große Bedeutung zu. Neben dem Seniorenbeauftragter Karl-Heinz Voit und Geschäftsführer Dieter Bien waren mit den Geschäftsbereichsleitern Robert Steingrübner und Stephan Sorber nahezu die gesamte Unternehmensführung und mit Belinda Schmidt und Anja Laguardia die gesamte Spitze des Betriebsrates vertreten. Karl-Heinz Voit brachte zum Ausdruck, dass die alljährliche vorweihnachtliche Feier Tradition hat. Damit soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die früheren Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen sind und noch dazu gehören. Karl-Heinz Voit: „Ihr lieben Rentnerinnen und Rentner seid als frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Garanten dafür, dass die Alten- und Pflegezentren zu dem geworden sind, was sie heute darstellen, nämlich der größte Anbieter im Bereich der Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis-Kreis.“ Geschäftsführer Dieter Bien und die Betriebsratsvorsitzende Frau Belinda Schmidt brachten in ihren Ansprachen zum Ausdruck, dass die Rentnerinnen und Rentner noch zur großen APZ-Familie gehören, nicht vergessen sind. Eine Veranstaltung wie die Weihnachtsfeier gebe die Möglichkeit, den früheren Beschäftigten und jetzigen Ruheständlern nochmals herzlichen Dank zu sagen.

Neben einem gemeinsamen Essen erlebten „die Ehemaligen“ der Alten- und Pflegezentren noch den Auftritt des Nikolaus in der Person der AZR-Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Jeder Anwesende erhielt vom Nikolaus ein kleines Präsent, womit die besinnliche vorweihnachtliche Veranstaltung einen würdigen Höhepunkt gefunden hatte.

11Dez2018

Ein Dankeschön beim mörderischen Dinner im Seniorenzentrum Steinau

Geschäftsführer Bien: Ehrenamtliche leisten maßgeblichen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner

Der Pate Mario Pizzala beim Mord-Dinner für die Ehrenamtlichen, denen von Agnes Boos und Dieter Bien (im Hintergrund) gedankt wurde.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.12.2018
„Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist nicht mit Gold aufzuwiegen.“ Dies erklärte Geschäftsführer Dieter Bien beim Dankeschön-Abend im Seniorenzentrum in Steinau, der für die Ehrenamtlichen nicht nur Dank und Anerkennung, sondern auch ein mörderisches Gala-Dinner mit sich brachte, für das das Theaterteam der Seniorenhilfe Steinau sorgte. Dafür war der Saal der Seniorenhilfe, der zugleich auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums als Stätte der Erholung, des Dialogs und der Kulinarik dient, in eine Flüsterkneipe Anfang der 30er Jahre umgewandelt worden. Mario Pizzala, seines Zeichens Vorsitzender der Seniorenhilfe und zugleich auch Leiter des Seniorenzentrums, überzeugte nicht nur in der Patenrolle, sondern führte auch Regie und trat als Sänger auf. Für die Maske war Nadine Kania-Wolf zuständig, ebenfalls den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums als Pflegefachkraft bekannt.

Bevor das Krimi-Dinner, im Wechsel zwischen mörderischen Szenen und dem Menü serviert wurde, sprach Geschäftsführer Dieter Bien den Ehrenamtlichen seinen Dank aus. Bien: „Derzeit leisten mehr als 120 Ehrenamtliche in den 12 Pflegeeinrichtungen einen maßgeblichen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität der Bewohner.“ Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und der Gemeinde oder dem Stadtteil. Außerdem unterstützen sie auch die Integration der Einrichtung und der Bewohner in das soziale Umfeld.“

Und auch Agnes Boos, Koordinatorin für das Ehrenamt in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren, ließ dem Dank anerkennende Worte folgen. Die Ehrenamtlichen hätten in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren ein gewichtiges Wort mitzureden. Boos: „Wir hören uns immer die Vorstellungen, Anliegen und Verbesserungsvorschläge der Ehrenamtlichen an, betreiben mit ihnen einen intensiven Dialog bis hin zu einer Klausurtagung, die ein- bis zweimal im Jahre stattfindet. Schließlich sind die Ehrenamtlichen hautnah an den Bewohnerinnen und Bewohnern dran, nehmen deren Wünsche auf.“ Und sie helfen bei der Umsetzung zahlreicher Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen. Als jüngstes Beispiel hierfür nannte Boos ein Projekt von Rainer Rauschdorf. Bei diesem Projekt geht es um Aktionen zur Fitness für Kopf und Körper im Seniorenzentrum Gründau. Insgesamt führen Ehrenamtliche mehr als 20 Projekte in den verschiedensten Einrichtungen durch.

Apropos 20: So viele Verdächtige hatte es beim mörderischen Dinner nicht gegeben. Es ging dabei ja auch nicht um die Anzahl der Verdächtigen, sondern um einen unterhaltsamen Abend. Und um ein Mords-Menü als Dankeschön für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

11Dez2018

Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau

Wollschals, Handschuhe und eine Milchkanne mit echter Bauernmalerei fanden reißenden Absatz

Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau zog viele Besucher an, darunter die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, die auf unserem Foto an einem Stand mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und der Organisatorin Cordula Delp zu sehen sind
Wohnstift Hanau - Dienstag, 11.12.2018
Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau war eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Die zahlreichen Besucher, darunter die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, erfreuten sich aber auch an den Angeboten an rund 20 Ständen: Natürlich durften handgestrickte Mützen, Wollschals, Handschuhe oder warme Wollsocken nicht fehlen. Aber auch Weihnachtskarten in verschiedenen Größen und Motiven sowie Kerzen oder Christbaumschmuck waren im Angebot. Und in der Weihnachtswerkstatt rief der Schlitten mit den Renntieren, natürlich im Kleinformat, das Interesse der Besucher hervor. Die Attraktion: Utensilien aus früheren Jahrhunderten, verziert mit Bauernmalerei. Milchkannen und Kaffeemaschinen mit der bekannten Drehkurbel zum Malen des Kaffee und wunderschön verzierten Ornamenten waren zu sehen und natürlich zu kaufen. Vor allem handwerkliche und kunsthandwerkliche Artikel fanden reißenden Absatz. Viele Utensilien wurden als Weihnachtsgeschenke gekauft.

Die Besucher des Adventsbasars konnten zudem gegen eine kleine Spende Kaffee und Kuchen genießen und sich an Glühwein und Grillwürstchen erfreuen, angeboten von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wohnstifts, allen voran der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol. Eine besondere Attraktion stellte der Auftritt von Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel dar. Gerhard Schaubach spielte auf dem Klavier weihnachtliche Lieder. Organisiert wurde der Adventsbasar durch den Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen e. V. (Vereint helfen!) unter dem Vorsitz von Gesine Krotz, die ebenfalls aktiv die Helferinnen unterstützte. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger dankte den Mitgliedern dieses Vereins für die tatkräftige Unterstützung und die gemeinsame Gestaltung des Weihnachtsbasars.

11Dez2018

Weihnachtsbasar mit attraktivem Programm

Weihnachtliche Lieder durch den Singkreis

Im Angebot des Weihnachtsbasars: Ein Tisch voller Stricksachen
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 11.12.2018
Im Seniorenzentrum in Kassel (SZB) fand für Bewohner und Besucher ein attraktiver Weihnachtsbasar statt. Durchgeführt wurde der Basar von den Mitarbeitern des SZB, vorwiegend der Pflege und der Hauswirtschaft, unter der Leitung der Pflegedienstleiterin Liane Geis. Auch mehrere Ehrenamtliche brachten sich ein, um das Programm zu gestalten und den Bewohnern Hilfe zu gewähren.Durch ihre Mithilfe waren fast alle Bewohner in der Lage, den Basar zu besuchen. Bewohner und Besucher hatten sich in der Cafeteria eingefunden, um sich an Kaffee und Kuchen zu stärken und einem interessanten Programm mit mehreren weihnachtlichen Akzenten zu folgen.

Zur Eröffnung lauschten sie den alpenländischen Klängen der Bläser vom Alphornbläser-Echo Kasselgrund, die mit einem Zitherspieler dem Weihnachtsbasar eine besondere musikalische Note gaben. Auch die Original Kasseler Musikanten unter der Leitung von Jörg Weidner sorgten bei ihrem Auftritt für weihnachtliche Klänge und forderten den Applaus der Besucher heraus.

Die Frauen des Singkreises, die ehrenamtlichen Helferinnen Rita Wagner, Edeltraud Streg und Cornelia Schäfer-Weiß, die die Bewohner bereits mit wöchentlichen Singproben erfreuen, hatten eine Vielzahl von bekannten Advents- und Weihnachtslieder in ihrem Repertoire. Die besinnlichen Lieder kamen an und forderten zum Mitsingen heraus.

Da zu einem Weihnachtsbasar auch der Kauf von Weihnachtspräsenten gehört, war auch dies möglich. Zu kaufen waren Handarbeiten und Stricksachen. Besonderes Interesse fanden die gestrickten Wollartikel, vor aIIem Schals, Stulpen und Mützen, bei deren Erstellung auch Mitarbeiterinnen Hand angeIegt hatten. Bereits im Eingangsbereich herrschte reges Treiben. Anbieter der Strickwaren waren Martha Capacho-De-Klumb und Silvia Mandt-Bille.
Und dies nicht nur wegen der Geschenkutensilien. Wer wollte, konnte sich an heißem Glühwein, an alkoholfreiem Kinderpunsch oder frisch gebackenen Waffeln erfreuen. Die Waffeln mutierten zum Renner des Weihnachtsbasars. Hierfür sorgten Simone Desch und Helene Heinrich.

26Nov2018

Katja Felix für 20-jähige Tätigkeit in der Altenpflege geehrt

Neu im Team: Maria Slam, Angelika Just, Anja Wenzel, Simone Schuhmacher und Kim Strack

Unser zeigt von links: Robert Steingrübner, Katja Felix, Ute Severin, Maria Slam, Angelika Just, Anja Wenzel, Kim Strack, Simone Schuhmacher, Belinda Schmidt und Dieter Bien
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 26.11.2018
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurden von Geschäftsführer Dieter Bien, dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Ute Severin für das Seniorenzentrum in Gründau fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt und eine Ehrung für langjährige berufliche Tätigkeit ausgesprochen. Die Pflegefachkraft Katja Felix aus Langenselbold konnte für 20-jährige Tätigkeit in der Altenpflege ausgezeichnet werden. Der APZ-Geschäftsführer und die Gründauer Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin lobten die Jubilarin für ihr engagiertes und einfühlsames Wirken zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Jubilarin werde von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr geschätzt. Dass sie seit über 20 Jahre in der Altenpflege arbeite, seit zudem besonders hervorzuheben, betonte Severin. Katja Felix arbeitet seit 2005 als Pflegefachkraft im Seniorenzentrum Gründau und war davor über sieben Jahre im Kreisruheheim in Gelnhausen tätig.

Begrüßt wurden während des Tages der Mitarbeiter auch die neuen Kolleginnen und Kollegen. Im Seniorenzentrum Gründau werden in Zukunft die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten. Als Fachkraft für die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wurde die Diplompädagogin Simone Schuhmacher aus Schöllkrippen eingestellt. Die Betreuungskraft soll in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Lebensqualität von Bewohnern verbessern. Die Betreuungskraft hat nach dem Gesetz die Aufgabe, die Bewohner nicht nur zu betreuen, sondern auch zu aktivieren. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.
Als Assistentin der Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Ute Severin wirkt in Zukunft Anja Wenzel aus Altenstadt. Im pflegerischen Bereich werden die Altenpflegehelferin Kim Strack aus Gründau und Angelika Just aus Wächtersbach zum Einsatz kommen. Letztere hat die Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen. Maria Slam aus Gründau schließlich wird in der Hauswirtschaft tätig sein.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die Alten- und Pflegezentren mit dem „Tag der Mitarbeiter“ den Kolleginnen und Kollegen den Stellenwert geben wollen, der ihnen gebührt. Bien: „Dieser Tag ist Ausdruck der Wertschätzung des Unternehmens gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt sieht in dem „Tag der Mitarbeiter“ einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Erst durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Alten- und Pflegezentren, auch mit ihrer Einrichtung in Gründau, zu dem geworden, was sie heute sind, der größte Anbieter im Bereich der Altenpflege.

20Nov2018

Geschäftsführer Dieter Bien: Ehrenamtsarbeit ist eine der tragenden Säulen in unseren Einrichtungen

Ehrenamtliche wollen Dialog intensivieren

Eine wichtige Säule bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner sind die Ehrenamtlichen, die sich beim Jahrestreffen mit Verantwortlichen der Alten- und Pflegezentren zum Gedankenaustausch getroffen haben
Gesamtunternehmen - Dienstag, 20.11.2018
„Die Ehrenamtsarbeit ist eine der tragenden Säulen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises“. Darauf wies Geschäftsführer Dieter Bien beim Jahrestreffen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern hin, an dem erstmals auch eine Vielzahl von Verantwortlichen aus den Einrichtungen teilnahm. Über 120 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Pflegekräfte in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und betreuen die fast 1000 Bewohnerinnen und Bewohner. Wie bei der Vorstellung der Projekte im Altenzentrum Rodenbach deutlich wurde, tragen die Ehrenamtlichen mit sehr unterschiedlichen Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei. Zu nennen sind hier Stammtische, Spielenachmittage Sitztänze mit Klangkörpern, Malkurse, Singkreise, Vorleserunden, Babbelnachmittage mit Bingo und Gedächtnistraining oder gemeinsames Musizieren. Ehrenamtliche trinken mit den Bewohnern aber auch gemeinsam Kaffee wobei bezüglich des Frühstücks die Wünsche der Bewohner Berücksichtigung finden, unternehmen Spaziergänge oder arrangieren Gesprächsrunden, bei denen über aktuelle Themen gesprochen wird. Ferner unterstützen die Ehrenamtlichen die Pflegekräfte bei den verschiedensteten Veranstaltungen wie bei Faschingsnachmittagen oder bei Jahreszeit-Festen und begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner zu Gottesdiensten. Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und der Gemeinde oder dem Stadtteil. Sie unterstützen somit auch die Integration der Einrichtung und der Bewohner in das soziale Umfeld. „Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist mit Gold nicht aufzuwiegen“, stellte Agnes Boos, Koordinatorin für das Ehrenamt in den Alten- und Pflegezentren, beim Treffen in Rodenbach fest.

„Da dieses freiwillige Engagement für die Alten- und Pflegezentren nicht selbstverständlich ist, ist es seitens der Alten- und Pflegezentren ein besonderes Anliegen, die Ehrenamtlichen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit intensiv zu unterstützen“, so Bien. Schulungen und Fortbildungen für Ehrenamtliche, wie etwa die Schulung beim Jahrerstreffen über die neue EU-Datenschutzgrundversordnung durch die APZ-Datenschutzbeauftragte Monika Zimpel, gehören ebenso dazu wie der jährlich stattfindende Ehrenamtsabend, „mit dem wir uns bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz bedanken, oder auch die Vergabe der Ehrenamtsnadel“, so der Geschäftsführer. Diese soll übrigens in Zukunft bei Bewohnerfesten in den einzelnen Einrichtungen vergeben werden und gleichzeitig als Werbeaktion für das ehrenamtliche Engagement für die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren dienen. Besondere Wertschätzung erfahren die Ehrenamtlichen auch seitens der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter. Das Engagement der Ehrenamtlichen hat für sie auch deshalb einen besonderen Stellenwert, weil die Hilfe unentgeltlich und freiwillig geleistet wird.

Natürlich hat auch das Wort der Ehrenamtlichen Gewicht. Und so nahm Ages Boss vom Jahrestreffen verschiedene Anregungen mit, die realisiert werden sollen. Unter anderem sollen die Ehrenamtlichen Namensschilder und Begrüßungsmappen erhalten. Auch über die Höhe des Budgets zur Beschaffung von Materialien zur Bewältigung der täglichen Projekte wird nachgedacht. Weiter verbessert werden soll auch die Kommunikation. So wünschen sich die Ehrenamtlichen regelmäßige Treffen (Stammtische), um gemeinsame Anliegen erörtern zu können, und die Intensivierung des Dialogs mit den Pflegekräften bzw. den Pflegekräften und den Bewohnern zusammen. Neben dem Jahrestreffen soll in Zukunft auch eine weitere Zusammenkunft in den einzelnen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren stattfinden, so der Wunsch der Ehrenamtlichen.

Wer sich mit seinen Fähigkeiten und Interessen ins Ehrenamt der Alten- und Pflegezentren einbringen möchte, kann Agnes Boos, die Koordinatorin für das Ehrenamt kontaktieren (agnes.boos@apz-mkk.de) oder sich direkt an die jeweilige Pflegeeinrichtung vor Ort in Hanau, Rodenbach, Neuberg, Ronneburg, Hammersbach, Limeshain, Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd, Steinau oder Sinntal wenden.

13Nov2018

Der Chor hat wunderbar gesungen

Chorleiter Damian Siegmund begleitete am Klavier, Martin Bornhardt führte durch das Programm

Der Männerchor Hanau mit seinen Dirigenten Damian Siegmund, der die Sänger am Klavier auch begleitete, beim Auftritt im Wohnstift in Hanau
Wohnstift Hanau - Dienstag, 13.11.2018
„Das war ein sehr schöner Nachmittag, der Chor hat wunderbar gesungen.“ Ein größeres Kompliment vieler Besucher hätte der Männerchor Frohsinn Hanau beim Konzert im blauen Saal des Wohnstifts in der Brüder-Grimm-Stadt nicht erhalten können. Und in der Tat: Das Konzert kam bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörigen und zahlreichen Gästen seht gut an, hatte hohes gesangliches Niveau. Verständlich: Die Sänger hatten ein anspruchsvolles und zugleich abwechslungsreiches Repertoire an Liedern ausgewählt, angefangen mit den „Regentropfen, die an mein Fenster klopfen“ über „Oh, Donna Klara“ und dem bekannten deutschen Schlager aus dem Jahre 1929 „am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh`n“ bis hin zu den englischsprachigen Ohrwürmern wie „Silence ist golden“ oder „Halleluja“. Dirigiert wurden die Sänger von Chorleiter Damian Siegmund, der die Musikstücke auch am Klavier begleitete. Durch das Programm führte Martin Bornhardt Brachmann, im Verein Schriftführer und seit vielen Jahren natürlich aktiver Sänger des Chores. Er verwies darauf, dass der Chor mit diesem Konzert den Bewohnern eine Freude bereiten wollte, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Chor ohne Gage sang. Das Konzert hatte übrigens Katja Sommer von der sozialen Betreuung des Wohnstifts organisiert, die den Sängern für ihr großartiges Konzert auch herzlich dankte.

12Nov2018

200 Brillen für die Menschen in Beruwala übergeben

Initiator war Karlheinz Reisert

Karlheinz Reisert (links), Dieter Bien (rechts) und Myriam Dehne bei der Übergabe der Brillen an Landrat a.D. Eyerkaufer.
Gesamtunternehmen - Montag, 12.11.2018
Über 200 Brillen übergaben Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des main-Kinzig-Kreises, Einrichtungsleiterin Myriam Dehne vom Altenzentrum Rodenbach und Karlheinz Reisert, ehemals langjähriger Vorsitzender des Einrichtungsbeirates und erneut Initiator der Aktion, an Landrat a.D. Karl Eyerkaufer und seine Beruwala-Hilfe in Sri Lanka. Es war bereits die zweite Brillensammelaktion in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die erste Sammelaktion von Brillen vor zweieinhalb Jahren brachte ein ähnliches Ergebnis. Damals wurden 300 Brillen zugunsten der Menschen in Beruwala, einer Stadt an der Südwestküste von Sri Lanka eingesammelt und dem Förderer Karl Eyerkaufer übergeben. Karlheinz Reisert hatte in einem Vortrag von Landrat a.D. Eyerkaufer von den Seh-Nöten der Menschen in Sri Lanka gehört und sich deshalb erneut an die Spitze der Sammelbewegung „Brillen für Beruwala“ gesetzt. Unterstützung erhielt er von den Einrichtungsleitern Mario Pizzala, Marlies Rabe, Ludmila Knodel, Ute Severin, Michael Mandt und Stephan Hemberger und nicht zuletzt und vor allem von Myriam Dehne, die im Altenzentrum kräftig die Werbetrommel rührte. Zusammen gekommen sind sehr unterschiedliche Modelle an Sehhilfen, „die wir alle loswerden“, so der Landrat a.D. und Förderer der Beruwala-Hilfe. Diese Hilfsorganisation hat Eyerkaufer anlässlich der Tsunami Katastrophe gegründet. Bisher hat er mehrfach in unterschiedlicher Form Aufbauhilfe geleistet. Dazu gehören auch Brillenverteilaktionen. „Solche Aktionen sind außerordentlich wichtig“, so Eyerkaufer bei der Entgegennahme der Brillen. In Beruwala können sich nur wenige Menschen mit Sehschwäche eine Brille leisten, ganz davon abgesehen, dass es ohnehin in Beruwala sehr schwer ist, eine Brille zu erhalten. Denn Optiker und Augenärzte, wie es sie in Deutschland gibt, sind dort kaum vorhanden.

Die nächste Brillen-Verteil-Aktion startet übrigens in diesen Tagen. Eine Delegation von 15 Personen wird sich in Kürze auf den Weg nach Beruwala machen. Bis dahin werden die Brillen von Eyerkaufers Frau ordnungsgemäß in einem Koffer verstaut, bei der Fluggesellschaft und dem Zoll angemeldet und nach Sri Lanka mitgenommen. Der Förderer: „Wir werden dann in eines der Dörfer gehen, unseren Koffer öffnen und die Brillen anbieten.“ Zwar ist eine genaue Anpassung mit der entsprechenden Sehstärke bei den einzelnen Bewohnern nicht möglich. „Die Menschen suchen sich aber die Brille aus, mit der sie am besten sehen können“, so die Erfahrung von Karl Eyerkaufer aus seinen bisherigen Verteilaktionen. Der Landrat a. D: „Bisher mussten wir jedenfalls noch nie eine Brille mit nach Hause nehmen.“ So wird es sicherlich auch jetzt wieder sein. Und 200 Beruwalaer werden dann eine Brille aus der Sammlung in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren tragen. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Aktion Menschen in Sri Lanka eine sichtbare Freude bereiten können“, so Geschäftsführer Dieter Bien bei der Übergabe.

22Okt2018

Aktion Klimaretter-Lebensretter: Vorbild für den Klimaschutz in der Pflege

Die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler übernimmt die Schirmherrschaft

Startschuss für die Aktion Klimaretter-Lebensretter: (von links) Ludmilla Knodel (Stadtteilzentrum Hanau), Alfred James (Projektteam), Mario Pizzala (Lebensbaum Sinntal und Seniorenzentrum Steinau), Susanne Simmler (Schirmherrin), Dieter Bien (Geschäftsführer), Stephan Hemberger (Wohnstift Hanau), Rainer Haselberger (Projektteam), Ute Severin (Seniorenzentrum Gründau) und Michael Mandt (Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland)
Gesamtunternehmen - Montag, 22.10.2018
Abends in den Einrichtungen Fenster schließen, Heizung in ungenutzten Räumen herunterdrehen und beim Lüften ausschalten, Standby vermeiden. Mit klimafreundlichen Aktivitäten im Arbeitsumfeld CO2 einsparen – dafür engagieren sich ab sofort die Beschäftigten der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ). Der größte kommunale Anbieter im Bereich der stationären Altenpflege nimmt teil an dem vom Bundesumweltministerium im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)“ geförderten bundesweiten Klimaschutzprojekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung viamedica. Den Startschuss gab die Ersten Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, die auch die Schirmherrschaft über das heimische Projekt übernommen hat, zusammen mit den Leitern der zwölf Einrichtungen.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig Kreises wollen zeigen, wie Nachhaltigkeit auch in der Pflege umgesetzt werden kann: In den zwölf Häusern mit ca. 1.000 Pflegeplätzen und 77 Appartements für Betreutes Wohnen sind über 900 Mitarbeiter beschäftigt, die mit der Nutzung des projekteigenen Klimaretter-Tools jetzt aktiv für den Klimaschutz werben wollen.

„Das Klimaretter-Projekt unterstützt den Anspruch an einen ökologischen Umgang mit Ressourcen und fördert die Motivation und Teamfähigkeit der Mitarbeiter“, erklärt Susanne Simmler das Engagement für das Projekt. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises leisten damit als Vorreiter für den Pflegebereich einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 soll Deutschland weitgehend klimaneutral werden.

Herzstück und Orientierungshilfe des Projekts ist das Klimaretter-Tool (www.klimaretter-lebensretter.de), das zum Begleiter im Arbeitsalltag für die Beschäftigten wird: Hier wählen die Nutzer ihre Klimaschutzaktionen aus, sehen direkt die Menge ihrer CO2-Einsparungen und natürlich auch die des gesamten Unternehmens, können diese sogar mit anderen teilnehmenden Unternehmen der Gesundheitsbranche vergleichen und in einen Wettbewerb treten. Die spielerische Handhabung des Online-Tools nimmt dabei kaum Zeit in Anspruch und ist unkompliziert.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben mit dem Stefan Sorber, Geschäftsbereichsleiter technisches Facility Management, Arbeitsschutz und Gesundheit, mit dem Abfallbeauftragten Rainer Haselberger und mit Alfred James vom Vital Treff für die Umsetzung des Klimaretter-Projekts eigens ein interdisziplinäres Projektteam gebildet. Es soll die Beschäftigten motivieren, am Klimaretter-Tool teilzunehmen und beständig Klimaschutzaktivitäten umsetzen.

Übrigens: Der größte Anbieter stationärer Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis wurde für sein Engagement in Sachen Qualität und Umwelt bereits mehrfach ausgezeichnet: Nach der Auszeichnung mit dem Altenpflegepreis der Zeitschrift Altenpflege für ein zukunftsweisendes Konzept in der betrieblichen Gesundheitsförderung haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises letztes Jahr den viamedica PFLEGE+ Award der Stiftung viamedica erhalten. Der Award hat den Pflegezentren außerordentliches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in Pflegeeinrichtungen attestiert.

„Unser Engagement für das Klimaretter-Projekt soll unseren Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten zeigen, dass in unseren Einrichtungen Klimaschutz und Schonung von Ressourcen aktiv vorangetrieben wird“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. Ziel der Alten- und Pflegezentren, so der Geschäftsführer, sei aber nicht nur die Schaffung von Bewusstsein bei Mitarbeitern, Bewohnern und Gästen sondern auch die Entwicklung von Ideen um adäquate Maßnahmen auch im Arbeitsalltag zu implementieren und zu etablieren. Dafür stehen beispielsweise Aktionen wie der Austausch von Einweg- durch Mehrwegmaterialien, die Reduzierung von Kunststoffartikeln, die Einführung von Speisenangeboten aus regionalen Produkten oder moderner Kommunikationstechnologie, um auf zeit- und energieaufwendige Fahrten zu verzichten.

17Okt2018

Lob für die palliative Versorgungeinrichtung

Forderung nach einem Personalbemessungsschlüssel für Pflegekräfte

Zu Besuch in der Palliativ-Oase im Wohnstift in Hanau war Claus Fussek, der bei seinem Rundgang von Geschäftsführer Dieter Bien und dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger begleitet wurde.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 17.10.2018
„Was hier geleistet wird und wie es hier läuft, ist schon toll.“ Ein größeres Lob hätten die Pflegefachkräfte der Palliativ-Oase im Wohnstift in Hanau nicht erhalten können. Dass dies ausgerechnet von Claus Fussek, dem bekanntesten Pflegekritiker Deutschlands kam, der bei einem Besuch in Hanau zusammen mit Geschäftsführer Dieter Bien und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger die Einrichtung besichtigte, untermauert das Lob im Besonderen. Seit über dreißig Jahren deckt Claus Fussek Missstände der Branche auf, kämpft gegen das System. Und seit vielen Jahren dreht sich sein Kampf auch um die Verbesserung der palliativen Versorgung in den Pflegeinrichtungen. In jeder Pflegeinrichtung müsste auch eine palliative Versorgung gewährleistet sein, so sein Credo und seine Forderung. Die Politik müsse dafür die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen.

Im Wohnstift in Hanau hat Claus Fussek mit der Palliativ-Oase allerdings eine Einrichtung vorgefunden, die seinen Vorstellungen zur palliativen Versorgung entspricht. Die Versorgung schwerstkranker und schwerstpflegebedürftiger Menschen ist seit Januar 2016 in der Palliativ-Oase mit 13 Plätzen möglich. Allerdings sind auch hier die finanziellen Voraussetzungen durch die Pflegekassen immer noch nicht geschaffen worden. Der Main-Kinzig-Kreis und der Förderverein Palliative Patienten-Hilfe ermöglichen die gegenüber den „normalen“ Pflegeheimen umfangreichere Versorgung der Menschen. Damit war Claus Fussek wieder in seinem Element. „Wir müssen in der Pflege offen für die älteren Menschen kämpfen, wobei sich Deutschlands schärfster Pflegekritiker bewusst war, dass dies schwierig ist, weil Angehörige und Mitarbeiter in den Pflegeheimen die Probleme in der Pflege an ihn zwar herantragen, „meist verbunden aber mit der Bitte ohne ihren Namen zu nennen, was die öffentliche Darstellung natürlich erschwert“.

Apropos Mitarbeiterinnen: „Mir ist aufgefallen, dass die Mitarbeiterinnen in der Palliativ-Oase im Wohnstift in Hanau den Bewohnern sehr freundlich, mit viel Liebe und großer Herzlichkeit begegnen“, so Fussek nach seinem Besuch. Kritik kann manchmal ja auch positiv sein.

15Okt2018

Übers Altern

Intensiver Dialog mit Ratschlägen und Tipps von den Seniorinnen und Senioren

Die Schülerinnen und Schüler des Kreuzburggymnasiums bei ihrem Besuch im Altenzentrum Rodenbach mit ihren Lehrerinnen und der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne (Bild rechts)
Altenzentrum Rodenbach - Montag, 15.10.2018
Obwohl noch sehr jung, interessieren sie sich sehr fürs Alter. Die Rede ist von 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Qu1 des Franziskanergymnasiums Kreuzburg in Großkrotzenburg. Sie haben sich für das Projekt „Altern“ gemeldet und wollen in Erfahrung bringen, wie sich Menschen von der Jugend bis zum Alter verändern oder wie ältere Menschen mit dem Älterwerden zurechtkommen. Was lag da näher, als den Kontakt zu älteren Menschen zu suchen. Den fanden sie im Altenzentrum Rodenbach, zu dem ihre Lehrerin Kristina Alexander aufgrund früherer Tätigkeit noch Kontakt hatte. Begrüßt wurden sie im Altenzentrum Rodenbach von der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und von Kathrin Zemke, der Leiterin der sozialen Betreuung, sowie Melanie Venske, verantwortlich für die Wohnbereiche 7 und 8.

Kristina Alexander und ihre Lehrerkollegin Melanie Schmitt, die die Schülerinnen und Schüler in die Senioreneinrichtung begleiteten, waren überrascht über das große Interesse der 16- bis 18-Jährigen. Und die Schülerinnen und Schüler erfreut über die große Dialogbereitschaft der Seniorinnen und Senioren. Ohne große Probleme und ohne große Berührungsängste kamen viele Gespräche mit den Seniorinnen und Senioren zustande. Und ein ums andere Mal gab es auch Tipps und Ratschläge, wie sich die jungen mit Blick auf das Alter in der Jugend verhalten sollen.

Mehrere Senioreninnen und Senioren ließen verlauten, sie wollten nicht mehr jung sein, „weil die heutige Generation eben vollkommen anders ist als frühere Generationen“. Die jungen Menschen sollten heute aber jede Möglichkeit nutzen, die sich ihnen bietet, ob in der Schule, im Beruf, in der Familie oder auch in der Freizeitgestaltung. „Wer den Drang hat, viel zu reisen, sollte dies auch tun“, wenn es der Geldbeutel hergibt“, so der Ratschlag eines Seniors. Im Alter könne man eh nicht mehr viel reisen, wenn die körperlichen Gebrechen kommen.

Und auch die Lebenserfahrung der Älteren kam den Jüngeren zugute. „Nie aufgeben“, immer positiv denken“, so die Aufforderung eines Bewohners beim Gespräch mit einem Jugendlichen.

„Und im Alter immer aktiv bleiben“, so die Feststellung eines anderen Bewohners gegenüber einem anderen Schüler.

Bis aber die Schülerinnen und Schüler dieser Aufforderung nachkommen können, haben sie noch ein paar schöne Jahre Zeit. Einstweilen müssen sie erst ihr Abitur ablegen, zudem dieses Projekt Altern einen positiven Beitrag leisten soll.

„Vielleicht werden sich die Schülerinnen und Schüler später einmal an diesen Besuch bei den Seniorinnen und Senioren im Altenzentrum erinnern. “Wir fühlten uns jedenfalls sehr gut aufgenommen, wozu auch die umfassenden Informationen und die freundliche Art von Melanie Venske, der Verantwortlichen für die Wohnbereiche 7 und 8, und von Kathrin Zemke, der Leiterin der sozialen Betreuung, beigetragen haben“, so Kristina Alexander.

10Okt2018

Verbesserung der Versorgung von schwerstkranken Menschen in den stationären Pflegeeinrichtungen

Ziel: Entwicklung und Etablierung eines unabhängigen Expertenteams für die palliative Pflege

Die Kooperation zwischen den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe ist unterschrieben: Vordere Reihe von links: Stephan Hemberger, Dr. Maria Haas-Weber, Susanne Simmler und Volker Klug; hintere Reihe von links: Anja Laguardia und Belinda Schmidt (beide APZ-Betriebsrat), Ralf Schilling, Dr. Uwe Jander-Kleinau, Stephanie Kaprol und Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 10.10.2018
In dem Konferenzraum der neuen Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in Rodenbach stand bei der ersten Benutzung ein „historisches Großereignis“ an, wie es Geschäftsführer Dieter Bien formulierte. Zwischen dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurde eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, deren Zweck es ist, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen weiter zu verbessern. Unterzeichner der Vereinbarung waren auf Seiten des Fördervereins die Vorstandsmitglieder Dr. Maria Haas-Weber, Dr. Uwe Jander-Kleinau, Volker Klug und Ralf Schilling. Für die Alten- und Pflegezentren unterzeichneten die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, Geschäftsführer Dieter Bien, Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol (beide Wohnstift Hanau).

Ziel ist es, ein unabhängiges Expertenteam zu entwickeln und zu etablieren. Dieses Expertenteam besteht aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften und soll Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein. Die Erprobung des Projekts, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist und mit 165.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe unterstützt wird, soll im Wohnstift in Hanau erfolgen, was den Vorteil hat, dass dort bereits die Palliativ-Oase angesiedelt ist und die Rekrutierung von Fachkräften leichter möglich erscheint.

Die Vorsitzende Dr. Maria Haas-Weber betonte bei der Vertragsunterzeichnung, „dass wir mit dem Projekt den palliativen Gedanken, das heißt die liebevoll-umhüllende Fürsorge für Menschen in der letzten Lebensphase, in die Pflegeheime tragen wollen“. Mit der Errichtung der Palliativ-Oase im Wohnstift ist bereits damit begonnen worden, die Lebensqualität der Menschen in den Pflegeheimen zu verbessern. Das soll nun fortgeführt werden.

Darüber hinaus soll das Team Multiplikator für eine verbesserte Versorgung von schwerstkranken Menschen werden. Vor allem aber soll dokumentiert werden, dass es nicht sein muss, dass der betroffene Mensch im Alter nicht noch ins Krankenhaus muss, was mit viel Belastungen verbunden ist, sondern auch in den Pflegeheimen bestens versorgt werden kann- und dies auch noch finanziell günstiger ist.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zusammen mit Dr. Haas- Weber Initiatorin des Projekts „Expertenteam Palliative Pflege“ betonte, „dass es uns damit ermöglicht wird, gesellschaftlich Vorreiter der Palliativversorgung sein zu dürfen“. Nach der Errichtung der Palliativ-Oase sei dieses Projekt ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises. Ziel sei es, auf jeder Station in jedem der zwölf Häuser der Alten- und Pflegezentren eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt übrigens die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit einem Betrag von 150.000 €.

Simmler: „Das Thema Palliativversorgung wird bei den Alten- und Pflegezentren mit Herzblut bearbeitet, um so bedauerlich sei es, dass die Finanzierung der Palliativ-Oase durch die Krankenkassen immer noch nicht gesichert ist. Wir werden auch hier weiter dicke Bretter bohren.“ Und mit Blick auf die Vertreter des Fördervereins und das neue Projekt sprach die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende davon, „dass es uns mit Dankbarkeit und Stolz erfüllt, dass es solche Kräfte wie den Förderverein gibt“.

09Okt2018

41 Pflegefachkräfte haben Examen erfolgreich abgelegt

Die Besten in der praktischen Prüfung: Nicole Stumpf, Matthias Dorka, Nils Holger Preusler, Sonya Schumacher, Sindy Charlotto und Oliver Kolb

Unser Bild zeigt die neuen staatlich geprüften Altenpflegefachkräfte mit Birgit Knips, Monika Bernd, Barbara Amend und Belinda Schmidt (1. und 2. Reihe links) und Robert Steingrübner 1. Reihe rechts)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 09.10.2018
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das den Alten- und Pflegezentren (APZ) angegliedert ist, große Anstrengungen unternimmt, dem drohenden Pflegemangel im gesamten Kreis entgegen zu wirken, dann wurde der Beweis bei der letzten Examensfeier geliefert. Nicht weniger als 41 Altenpflegefachkräfte, davon 33 Damen und acht Herren, konnten vom Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Institutsleiterin Monika Bernd die Zeugnisse für den erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfte Altenpfleginnen bzw. Altenpfleger in Empfang nehmen.

Es waren aus Hanau Alisha Jafari, Linda Klein, Cathrin König, Nils Holger Preusler, Tamara Saaler, Stefanny Schilling, Djilali Alexandra, Güner Zeynep, Michelle Nix, Sieglinde Schnarr, Alexandra Seidl, Renata Wirtz, aus Gründau Diane Augustin, Fabrice Chantré, Angela Krause, Heike Metzger, Sonya Schumacher, aus Linsengericht Bora Can Erhan und Oliver Kolb, aus Großkrotzenburg Erna Halilic und Viktor Traxel, aus Biebergemünd Sandro Osenegg und Denise Schmidt, aus Gelnhausen Nicol-Anna Wasilka und Daniela Daum sowie aus Jossgrund Sabrina Walz und Diana Sabia. Weitere Examinierte waren Matthias Dorka (Brachttal), Sharon Henning (Bad Orb), Cathrin König (Erlensee), Norman Scholl (Wächtersbach), Mariam Torosjan (Langenselbold), Donata Altilio (Freigericht), Karina Bayer (Bruchköbel), Sindy Carlotto (Sinntal), Maka Müller (Hasselroth), Natalia Schaab (Bad Soden-Salmünster).

Das Ausbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren genießt auch Anerkennung über die Grenzen des Kreises hinaus. Aus Altenstadt legte Vanessa Sarah Bauer, aus Limeshain Sabrina Wildemann, aus Mühlheim Tasnim Benomar und aus Büdingen Nicole Stumpf und Florian Karb das Examen erfolgreich ab, wobei Nicole Stumpf zusammen mit Matthias Dorka, Nils Holger Preusler, Sonya Schumacher, Sindy Charlotto und Oliver Kolb das praktische Examen mit der Note sehr gut abschlossen.

Den neuen Pflegefachkräften wurden laut der Institutsleiterin Monika Bernd alle notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für den Pflegeberuf in einer dreijährigen projektorientierten Ausbildung vermittelt.

Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner betonte, dass die Examinierten dringend auf dem Pflegemarkt benötigt werden. Der Geschäftsbereichsleiter richtete den Dank an die Kooperationspartner, die die praktische Ausbildung ermöglicht hatten, insgesamt 19 an der Zahl, davon 16 aus dem Main-Kinzig-Kreis, aber auch drei aus Westerngrund, Alzenau und Hainburg.

Garanten für ein insgesamt sehr gutes Ausbildungsergebnis waren neben den Ausbildungsbetrieben das Aus- und Fortbildungsinstitut mit der Institutsleiterinnen Monika Bernd, den Klassenleiterinnen Birgit Knips und Barbara Amend und der Praxisanleiterin Stephanie Jahn.

Erfreut zeigte sich die Institutsleiterin darüber, dass auch sieben examinierte Pflegekräfte bei den Alten- und Pflegezentren eine Arbeitsstelle antreten werden. Ihnen gratulierte auch Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sehr herzlich.

27Sep2018

Moderner Zweckbau

35 Mitarbeiter arbeiten in 26 Büroräumen

Die Architektin Kirsten Dehne übergibt den Schlüssel an Landrat Thorsten Stolz, die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmer und Geschäftsführer Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 27.09.2018
Die neue Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurde in Rekordbauzeit nach nur einem Jahr durch Landrat Thorsten Stolz, die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, und Geschäftsführer Dieter Bien ihrer Bestimmung übergeben. Den Schlüssel übergab die Architektin Kirsten Dehne.

Die Kosten der neuen Zentralverwaltung belaufen sich auf rund 1,7 Mio. €, die durch die Alten- und Pflegezentren finanziert werden. In der Unternehmenszentrale, die unweit des Altenzentrums in Rodenbach errichtet wurde, sind 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 26 Büroräumen untergebracht. Sie haben bisher im Wohnstift in Hanau gearbeitet.

Für Landrat Thorsten Stolz ist die neue Zentralverwaltung ein klares Bekenntnis des Landkreises zur Altenpflege. Der Main-Kinzig-Kreis biete mit den Main-Kinzig-Kliniken und den Alten- und Pflegezentren beste Voraussetzungen für die Versorgung im Alter. Thorsten Stolz gab bekannt, dass der Main-Kinzig-Kreis drei weitere Senioreneinrichtungen plane, wodurch sich die Zahl der Einrichtungen unter dem Dach der Alten- und Pflegezentren auf 15 erhöhe.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler sprach von einem modernen Zweckbau, mit dem Main-Kinzig-Kreis ein Zeichen für die kommunale Altenpflege setze. Der Bau sei ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der Alten- und Pflegezentren. Sie dankte den am Bau beteiligten Handwerkern, Architekten und Fachplanern für die ausgezeichnete und schnelle Arbeit.

Dem schloss Geschäftsführer Dieter Bien den Dank an die Mitarbeiter für den schnellen und reibungslosen Umzug an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im September in ihre neue Arbeitsstäte umgezogen. Namentlich nannte er den Bauprojektleiter Klaus Schäfer, Facility-Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber und die IT- Experten Fred Lach und Max Geis.

Dieter Bien hob hervor, dass die Zusammenlegung der zentralen Dienste Wege und Kommunikation vereinfache. Bien: Der moderne Zweckbau ist energetisch, informations- und medientechnisch auf dem neusten Stand.“ Die moderne technische Ausstattung schlägt sich in einem IT-Server- und Lagerraum und einem Raum für Heizung und Technik sowie einem Kopierzimmer (samt Postverteilung) nieder. Drei unterschiedlich große Räume ermöglichen aufgrund modernster Techniken Konferenzen, Besprechungen und Tagungen für bis zu 25 Personen. Die drei Besprechungszimmer sind aber auch für den intensiven Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, vor allem mit deren Angehörigen, dringend notwendig. Sie sollen auch dazu dienen, die Versorgung der rund 1000 Bewohnerinnen und Bewohner in den zwölf Einrichtungen optimal zu gewährleisten und die Beratung, auch im Vorfeld möglicher Pflegefälle, optimal zu gestalten.

Auf dem Dach des Gebäudes ist eine Fotovoltaikanlage installiert worden, die nicht nur den nötigen Strom für das Gebäude erzeugt, sondern auch zusätzliche Einnahmen generiert, da die überschüssige Energie in das Netz eingespeist wird.

Mit dem Neubau der Zentralverwaltung sind auch weitere 23 Pkw-Parkmöglichkeiten geschaffen worden, womit auch die Parkkapazitäten rund um das Altenzentrum Rodenbach deutlich erweitert wurden.