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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

19Jan2021

„Die Kröfftiche“ danken Pflege- und Betreuungskräften der APZ-MKK mit 1.500 €

Weitere 500 € für Mitarbeiter des Seniorendomizil Heel in Bad Orb

(v.l.) Dieter Bien, Christoph Freund (2. Vorsitzender), Oliver Röder (1. Vorsitzender der „Kröfftiche“), Anja Laguardia.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 19.01.2021
Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 1.500 Euro besuchten Vertreter des FC Bayern Fanclubs „Die Kröfftiche“ aus dem Jossgrund die Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). „Gerade nach dem vergangenen Jahr und in Anbetracht der weiter bestehenden zusätzlichen Belastungen aufgrund der Corona-Pandemie war es uns ein Bedürfnis, Mitarbeitern der Pflege und Betreuung einmal „Danke“ zu sagen“, so der 1. Vorsitzende Oliver Röder bei der Scheckübergabe mit seinem Stellvertreter Christoph Freund. Für den Jossgründer Fanclub des FC Bayern München, der bereits seit seiner Gründung 1989 stets die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Blick hat, ist es seit mehr als zehn Jahren Tradition, mindestens ein Mal jährlich einen größeren Geldbetrag für einen guten Zweck zu spenden. Der Betrag stammt dabei zumeist aus den Erlösen der Tombola, die der Fanclub im Rahmen seiner jährlichen Weihnachtsfeier veranstaltet. Oliver Röder: „Auch wenn es letztes Jahr coronabedingt keine Weihnachtsfeier und demnach auch keine Tombola-Einnahmen gab, haben wir auf Vorstandsebene beschlossen, dass es gerade in diesem Jahr umso wichtiger ist, für den guten Zweck zu spenden“. Verbunden haben sie dabei die Nächstenliebe mit der Heimatliebe und baten Geschäftsführer Dieter Bien und seinen Stellvertreter Reinhold Walz, die Spenden den Pflegeeinrichtungen zukommen zu lassen, in denen Jossgründer Bürger leben und versorgt werden. Als größter regionaler Anbieter stationärer Pflege in der Region betreiben die APZ-MKK insgesamt zwölf Häuser, die Spende des Fanclubs kommt wunschgemäß den Einrichtungen in Steinau, Gelnhausen und Biebergemünd zu Gute. Anja Laguardia, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, bedankte sich herzlich im Namen der Mitarbeiter der APZ-MKK. „Es freut mich ganz besonders, ihre anerkennenden Worte zu hören. Es tut gut, zu erfahren, dass das, was unsere Kolleg*innen Tag für Tag leisten, auch Wertschätzung in der Gesellschaft findet.“ Neben den APZ-MKK bedachten die „Kröfftiche“ die Pflegekräfte des Seniorendomizil Heel in Bad Orb mit einer weiteren Spende in Höhe von 500 Euro.
12Jan2021

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“

Wanderausstellung für Bewohner der APZ-MKK

 
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 12.01.2021
Ganz im Sinne des Zitates von Charlie Chaplin „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“ haben sich die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein besonderes Projekt einfallen lassen, eine Ausstellung mit Bewohnern der 12 Pflegeeinrichtungen des kreiseigenen Unternehmens. Im Rahmen eines Strategie-Workshops im vergangenen Sommer entstand die Idee einer Foto-Wanderausstellung mit lächelnden Gesichtern und humorvollen Situationen der Bewohnerinnen und Bewohner der APZ-MKK. „Tolle Aufnahmen liegen im Archiv und sind eigentlich zu schade, dass sie dort verbleiben. Also warum nicht hervorholen und die Wände der Einrichtungen damit zieren?“, war der Leitgedanke für diese schöne Idee. So wurde unter der Federführung von Dr. Monika Fingerhut (Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK) und Vanessa Buono (Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach) eine Fotoausstellung mit Aufnahmen aus allen Einrichtungen organisiert. Natürlich durften auch neue, aktuelle Aufnahmen nicht fehlen, „Denn auch in diesem so herausfordernden Jahr haben unsere Mitarbeiter und zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer für unzählige schöne Momente gesorgt, die auf Bildern festgehalten wurden“, freut sich Geschäftsführer Dieter Bien. Bilder mit erheiternden Momenten, lustigen Begebenheiten, stiller Freude und herzlichem Miteinander schmücken seit Januar die Wände des Seniorenzentrums Biebergemünd. Im monatlichen Wechsel werden die Fotografien, ein Großteil stammt dabei vom Langenselbolder Fotografen Axel Häsler, in den kreiseigenen Einrichtungen von Hanau bis Sinntal zu sehen sein. „Gerade in einer Zeit, in der jeder für ein paar erheiternde Momente dankbar ist, sollen die ‚Lächelnden Gesichter‘ bei den Betrachtern ein Schmunzeln hervorzaubern“, so wünschen es sich die Organisatorinnen der Ausstellung.
08Jan2021

Weihnachtsgrüße an die Bewohner der Senioren-Dependance

Päckchen des DRK-Ortsvereines Ronneburg schenken Freude

Doris Schentke (rechts) und Roland Reidel (links) übergaben Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel und Hausleiterin Anke Korn-Wolf Weihnachtspäckchen für die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 08.01.2021
Alle Jahre wieder bringt der Ortsverein Ronneburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) den Bewohnerinnen und Bewohnern der örtlichen Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) Päckchen zu Weihnachten. „In die Päckchen haben wir ganz praktische Dinge zur Körperpflege, wie Shampoo, Lotion, Handcreme und entsprechend zur Weihnachtszeit eine Packung Spekulatius gelegt“, verriet Roland Reidel, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Ronneburg.

Reidel und seine Kollegin Doris Schentke, Leiterin der Sozialarbeit des Ortsvereines, kamen im Dezember zur Senioren-Dependance nach Ronneburg und überreichten Hausleiterin Anke Korn-Wolf und Ludmila Knodel, Leiterin der vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, die Geschenke für die Bewohner. „Leider konnten wir die Päckchen nicht persönlich an die Bewohner übergeben“, bedauerte Reidel, der getreu dem DRK-Motto „Aus Liebe zum Menschen“ auch in diesem Jahr der Corona-Pandemie einen Gruß an die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg überbringen wollte.

Ludmila Knodel dankte den Verantwortlichen des DRK-Ortsvereines herzlich für ihr Engagement für die Bewohner. Der Einsatz der Ehrenamtlichen sei ein weiterer Beleg für das Motto, das die APZ-MKK seit Beginn der Pandemie leben und aus der Gesellschaft erfahren „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
29Dez2020

Überaschende Weihnachtspost

Grüße an Senioren aus drei Limeshainer Kindergärten

Überaschende Weihnachtspost für die Senioren-Dependance Limeshain
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 29.12.2020
Mit einer überraschenden Weihnachtspost wartete einen Tag vor Heilig Abend ein Gesandter der drei Kindergärten der Gemeinde Limeshain in der Senioren-Dependance auf. Die Kinder der Kindergärten „Sonnenkäferland“, „Ein Haus für Alle“ und „Kinderlachen“ gestalteten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen wunderschöne Weihnachtsplakate und kleine weihnachtliche Bilder, um den Senioren eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie an sie denken. Anja Naumann, die Fachkraft für soziale Betreuung in der Senioren-Dependance: „Wir haben die Bildchen und Karten gleich in den Wohngruppen und an die Bewohner verteilt, die Freude war sehr groß“, berichtet sie von den Reaktionen der Senioren. Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen können auch generationenübergreifende Treffen zwischen Senioren und Kindern nicht stattfinden. „Umso schöner, wenn man in diesen Zeiten aneinander denkt und dies mit so schönen Gesten auch zeigt“, so Naumann. Ein weiterer Beleg für das Motto, das die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises seit Beginn der pandemischen Entwicklung gemeinsam mit unzähligen Beteiligten aus der Gesellschaft leben: „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
23Dez2020

„Ich schenke Dir einen Wunsch“

Sternenwand mit Wünschen im Altenzentrum Rodenbach

Unzählige Wünsche für Mitmenschen schmücken die Sternenwand im Altenzentrum Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 23.12.2020
Gemeinschaft trotz(t) Distanz, dieses Motto leben die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises seit Beginn der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, die von der Umstellung von Gruppenaktivitäten auf Einzelbetreuung bis hin zu Besuchsverboten geführt haben. So entwickelte sich auch in der besinnlichen Adventszeit eine Aktion der Nächstenliebe, die von Mitarbeitern, Angehörigen und Bewohnern gleichermaßen gelebt wurde, eine Sternenwand mit Wünschen. Zentral gelegen im Altenzentrum Rodenbach wurde im Foyer eine Wand mit zwei großen Transparentsternen dekoriert, die von der Rodenbacherin Christel Seemann gespendet wurden. „Nun haben wir kleine Papiersterne an alle ausgeteilt, die anderen Menschen Wünsche aussprechen und Teil dieser schönen Idee sein wollten“, berichtet Vanessa Buono, die Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach. So konnte jeder, der mochte, Wünsche notieren, die dann nach und nach an der Sternenwand ergänzt wurden. „Das Schöne an der Aktion war und ist, dass die Wünsche nicht einem selbst sondern anderen gelten“, ergänzt Vanessa Buono, Auch sie hinterließ einen Wunsch an der Sternenwand: „Ich wünsche mir für Sie alle viel Kraft und Zuversicht, viele positive Gedanken und farbenfrohe Stunden in dieser gewiss nicht leicht zu bewältigenden Zeit“. Die Aktion „Das wünsch‘ ich mir für Dich/Sie“ soll getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ zeigen, wie erfüllend und bereichernd ein paar liebe Worte sein können. Diese sollen sowohl den Bewohner*innen als auch den Mitarbeiter*innen eine Freude bereiten und ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern.
23Dez2020

Weihnachtliche Malaktion für die Senioren-Dependance Hammersbach

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Dependance Haus Hammersbach - Mittwoch, 23.12.2020
Mit einer tollen Aktion hat die Hammersbacher Grafikdesignerin Vanessa Zinke-Hanke die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach bedacht. Sie hatte die Vorlage für einen schönen Weihnachtsbaum gestaltet und diese den Kindern aus Hammersbach zum kreativen Ausmalen bereitgestellt. Nun übergab Zinke-Hanke die fertig gestellten Kunstwerke, stellvertretend für die Bewohner an Anja Schultheis, Fachkraft für soziale Betreuung im Haus Hammersbach. Sie übergab die bunten Bäume verbunden mit herzlichen Weihnachtsgrüßen an die Bewohner. „Während des ersten Lockdowns im April waren wir traurig darüber, niemanden aus Familie oder dem Freundeskreis treffen zu können. Ich dachte, so wie uns geht es vielen anderen auch, vor allem aber den Senioren. Um ihnen in dieser schweren und entbehrungsreichen Zeit zumindest ein kleines Lächeln zu schenken, kam uns die Idee, eine Osterhasen-Ausmalvorlage für Kinder zu gestalten, um diese zu Ostern verschenken zu können. Nachdem meinen Söhne die Osterhasen mit bunten Farben versehen hatten, teilte ich dies auf Social Media Plattformen, damit andere Kinder auch kreativ werden konnten“, berichtet die Grafikdesignerin & Illustratorin des in Hammersbach ansässigen Labels „Nessie Liebreiz“. Mit dem Beginn der Weihnachtszeit wurde sie nun durch Bekannte angeregt, die Aktion noch einmal mit dem Fokus auf die anstehenden Feiertage zu wiederholen. Ein herzlicher Dank an Vanessa Zinke-Hanke und die zahlreichen Hammersbacher Kinder, die diese schöne Aktion unterstützt haben.
22Dez2020

Weihnachtsgrüße für Bewohner der Dependance-Hammersbach

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 22.12.2020
Bereits vor der Corona-Pandemie pflegten die Senioren-Dependance und die Kindertagesstätte Hammersbach einen regen Austausch untereinander, so besuchten die Kinder einmal im Monat die Senioren in der Pflegeeinrichtung. Zum anstehenden Weihnachtsfest wollten die Kinder der Kita nun wieder ein Zeichen setzen und den Senioren zeigen, dass sie an sie denken und sie nicht allein sind. Gemeinsam mit den Erzieherinnen bastelten die Kinder eine XXL-Weihnachtskarte in Form eines Weihnachtsbaumes und behängten sie mit Sterngirlanden und Holz-Engeln. Eine besondere Überraschung bereiteten sie den Senioren dabei mit einem selbstgedrehten Video, in dem die Kinder Lieder und Gedichte aber auch Rätsel vortrugen. Pünktlich vor Weihnachten überreichten nun die Leiterin Angelina Vivian König und Erzieherin Cindy Lange der Hausleiterin des Hauses Hammersbach Ellen Weckerlein die liebevoll gestalteten Weihnachtsgrüße. Weckerlein bedankte sich im Namen der Bewohner der Senioren-Dependance sehr herzlich dafür „Eine sehr schöne Idee, das wird den Senioren viel Freude bereiten“ und ergänzte: „Das Video werden wir den Bewohnern in der Einzelbetreuung auf Tablets oder in den Hausgemeinschaften auf den Fernsehern abspielen, hier können die Senioren in Kleinstgruppen zusammen kommen.“ Mit Beginn der Pandemie erfuhren die Einrichtungen der APZ-MKK sehr viel motivierende Unterstützung aus der Gesellschaft, die von aufmunternden Briefen bis hin zu Maskennäh-Aktionen reichten, auch die Weihnachtsgrüße der Kita sind ein schöner Beleg dafür, dass Gemeinschaft trotz Distanz möglich ist.
21Dez2020

Es darf Weihnachten werden

Kleine dezentrale Weihnachtsfeiern in der Senioren-Dependance Hammersbach

Die Senioren-Dependance Hammersbach ist liebevoll weihnachtlich dekoriert.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 21.12.2020
Mit kleinen dezentralen Weihnachtsfeiern in Kleinstgruppen haben sich die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Hammersbach auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Die Hausgemeinschaften waren liebevoll weihnachtlich geschmückt, die Tische mit Stollen und bunten Tellern mit selbstgebackenen Plätzchen, Lebkuchen und Spekulatius eingedeckt, so dass die Bewohner trotz Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in einer festlich warmen Atmosphäre zusammenkamen. Die kleinen dezentralen Feiern wurden dabei von Betreuungskräften begleitet und durchgeführt. Sie trugen Weihnachtsgedichte und –geschichten vor. Zur besonderen Erheiterung der Bewohner trug die lustige Geschichte „Der Christbaumständer“ bei, sie brachte viele Bewohner zum Lachen und Schmunzeln. Die kleinen Feiern waren umrahmt von weihnachtlicher Musik und netten Gesprächen. Katrin Bolz, Fachkraft für soziale Betreuung, nutzte die Gelegenheit, um sich offiziell bei den Bewohnern zu verabschieden. Sie wird ab dem 1. Januar die soziale Betreuung für alle vier Senioren-Dependancen (Haus Neuberg, Haus Limeshain, Haus Ronneburg, Haus Hammersbach) koordinieren. Bei dieser Gelegenheit stellte sie die neue Fachkraft für soziale Betreuung, Franziska Schultheis, vor.
07Dez2020

Adventskalender und Schokoladenikoläuse gespendet

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei der Berlejung GmbH

(Von links) Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Assistentin der Einrichtungsleitung des Altenzentrums Rodenbach Conny Herrmann.
Gesamtunternehmen - Montag, 07.12.2020
Zum Start in die Adventszeit spendete das Langenselbolder Unternehmen Berlejung GmbH zuerst 500 Schoko-Adventskalender und eine Woche später 1400 Schokoladen-Nikoläuse an die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Die 500 Schoko-Adventskalender waren für die Kinder der Mitarbeiter*innen der APZ-MKK gedacht, die Schokoladen-Nikoläuse wurden pünktlich zu Nikolaus an die Bewohner*innen des kreiseigenen Unternehmens verteilt. Beeindruckt von den vielen Kartons voller Adventskalendern, bedankte sich der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien: „Das ist eine wirklich tolle Aktion, die unsere Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen sowie deren Kinder sehr erfreuen wird.“ Sabrina Lörzel aus der Zentrale der Berlejung GmbH betonte, wie wichtig es sei, in dieser Zeit füreinander einzustehen und richtete die Grüße des Geschäftsführers Pierre Berlejung aus: „Da die Bewohner zur Zeit nur wenig Besuch empfangen dürfen, wollte Herr Berlejung ihnen zeigen, dass wir an sie denken und ihnen durch die Spende, ein Stückchen Weihnachten und Geborgenheit schenken.“

Zusätzlich zum Schokoladen-Adventskalender der beliebten Animationsfilmreihe Madagaskar, erhielten die Kinder der Mitarbeiter*innen der APZ-MKK, auch einen fröhlich gestalteten Mund-Nasen-Schutzmasken. Verteilt wurde beides vom Betriebsrat des kreiseignen Unternehmens. „Von den Masken, die wir den Mitarbeiter*innen vor einigen Wochen geschenkt haben, waren sie so angetan, dass wir vielfach gefragt wurden, ob es diese nicht auch in Kindergröße gibt. Deswegen haben wir weitere Masken für Kinder in Auftrag gegeben. Und durch die großzügige Spende der Berlejung GmbH, erhalten die Kinder der Mitarbeiter*innen noch einen Madagaskar-Adventskalender oben drauf“ so die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt.
04Dez2020

Weihnachtsdorf erstrahlt in leuchtendem Glanz

Bewohner des Wohnstifts begeistert von Weihnachtslandschaft

Das Weihnachtsdorf im Garten des Wohnstifts Hanau erstrahlt jeden Abend in leuchtendem Glanz.
Wohnstift Hanau - Freitag, 04.12.2020
Mit einer besonderen Überraschung, wurden die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau auf die Adventszeit eingestimmt. Im weitläufigen Garten der zu den Alten- und Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, erstrahlten am Abend viele Lichter. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren begeistert von dem Glanz, der von dem großen Tannenbaum und seinen festlichen Kugeln ausging sowie von den vielen mit Lichterketten bestückten Sträuchern. Auch der Pavillon wurde illuminiert und ein Schneemann strahlte in der Dunkelheit. Das Weihnachtsdorf – wie der Garten in der Adventszeit nun genannt wird – wurde von der Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eröffnet.

Funck und Hemberger richteten ein Grußwort an die Bewohnerinnen und Bewohner, die der Eröffnung des Weihnachtsdorfs von den Balkonen, der Terrasse und den Zimmerfenstern beiwohnten. Beide gingen dabei auf die Einschränkungen durch die Coronakrise ein, von denen Menschen in Pflegeeinrichtungen in besonderer Weise betroffen sind. Dies macht sich nicht nur durch Besuchsregelungen, sondern auch durch den Ausfall aller größeren Veranstaltungen bemerkbar. So konnte im Wohnstift in diesem Jahr weder das beliebte Sommerfest noch der traditionelle Weihnachtsbasar stattfinden. Dennoch sind, wenn auch in kleinerem Kreis und teilweise auch digital, zahlreiche Advents- und Weihnachts-Aktionen geplant.

Für ihre Mut-machenden Worte erhielten Funck und Hemberger fanden anerkennenden Applaus. Weitere Grußworte sprachen der Vorsitzende des Hanauer Seniorenbeirats Prof. Dr. Michael Weller sowie das Mitglied des Seniorenbeirats, Karl-Heinz Voit. Als dann die Lichter im Garten erstrahlten, waren viele „Ahs“ und „Ohs“ zu hören. Ein Bewohner drückte aus, was viele bestätigten: „Der Garten sieht ja wunderschön aus. Den schaue ich mir jetzt jeden Abend an.“ Musikalisch begleitete Bernhard Eckenroth die Eröffnungsveranstaltung auf seiner Drehorgel. Stephan Hemberger dankte der Haustechnik für die beeindruckende weihnachtliche Beleuchtung des Gartens. Das Weihnachtsdorf wird nun die ganze Adventszeit über abends erstrahlen.
03Dez2020

Adventszeit in der Senioren-Dependance Limeshain

Betreuungskräfte backen gemeinsam mit den Bewohnern Plätzchen

Sorgfältig legt Elfriede Reiß die ausgestochenen Mürbeteig-Plätzchen auf das Backblech. Wenig später ist der Wohnbereich erfüllt vom Duft der frischgebackenen Weihnachts-Plätzchen.
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 03.12.2020
Elfriede Reiß arbeitete konzentriert. Reihe um Reihe legte die Seniorin die aus Mürbteig ausgestochenen Glocken und Sterne auf das Backblech. Anschließend kam das Blech in den Ofen. 20 Minuten später half Tanja Dazanis, Fachkraft für soziale Betreuung, den Bewohnern der Senioren-Dependance Limeshain dabei, die frisch gebackenen Plätzchen aus dem Ofen zu nehmen. „Oh, die Plätzchen schmecken aber gut“, freute sich Elfriede Reiß über das Ergebnis. Das alljährliche Angebot in der Adventszeit ist bei den Bewohner*innen der Senioren-Dependance in Limeshain sehr beliebt und auch in diesem Jahr freuten sich viele von ihnen auf die vorweihnachtlichen Bastel-und Backaktionen, auch wenn dieses Jahr vieles anders ist.

Der Schutz der Bewohner*innen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus hat den Alltag im Haus verändert. Damit die Aktion „In der Weihnachtsbäckerei“ dennoch stattfinden konnte, besucht die Betreuungskraft Tanja Dazanis täglich eine Hausgemeinschaft, um die Aktion zumindest in Kleingruppen oder mit einzelnen Bewohnern anzubieten. In den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) hat gemeinsames Backen in der Weihnachtszeit Tradition. Um den Bewohnern trotz aller Einschränkungen das Backvergnügen zu ermöglichen, wurde das Angebot an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst: „Wir versuchen, so viel Normalität in den Alltag zu bringen, wie es nur möglich ist“, erläuterte Dazanis.
03Dez2020

Adventsgeschenke für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Schüler der Eugen-Kaiser-Schule überreichen kreative Handwerksarbeiten

Stephan Hemberger (vierter von links) und Cordula Delp (links) bedanken sich bei den Schüler*innen, der Lehrerin Martina Schneider und der Schulleiterin Martina Schneider (vierte von rechts) für die tolle Überraschung. „Die wunderschönen Arbeiten werden die Bewohnerinnen und Bewohner sehr erfreuen“ so Delp.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 03.12.2020
Die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau pflegen seit langer Zeit eine gute Nachbarschaft. Ein Austausch zwischen den Generationen ist sowohl der Schule als auch der Pflegeeinrichtung ein wichtiges Anliegen. So fanden in den letzten Jahren häufig persönliche Begegnungen zwischen Schüler*innen und Bewohner*innen statt, auch in der Adventszeit. Durch die Corona-Krise ist ein solcher Austausch in diesem Advent leider nicht möglich. Ihre Verbundenheit mit dem Wohnstift zeigte die Eugen-Kaiser-Schule daher, mit einer besonderen Aktion. Schulklassen unterschiedlicher Fachbereiche, haben eine Vielzahl von Bastel- und Handwerksarbeiten – darunter liebevoll gestaltete Adventskalender, Teelichthalter und Nussknacker aus Holz, Papiersterne sowie Briefe mit weihnachtlichen Grüßen für die Bewohner*innen angefertigt und der, zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung übergeben.

Initiiert und koordiniert wurde die Aktion von der Lehrerin Petra Brinkmann. Gemeinsam mit der Schulleiterin Martina Schneider und sieben Schüler*innen aus den beteiligten Klassen, überreichte Brinkmann, die kreativen Arbeiten an den Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger und die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Daneben überbrachte Schneider adventliche Grüße von der gesamten Eugen-Kaiser-Schule für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Wohnstifts. Hemberger und Delp waren von den vielen Päckchen begeistert und bedankten sich bei allen Beteiligten für die vielen kreativen Präsente. Auch Material für Adventsgestecke hatten die Schüler*innen zusammengestellt und mit einer Bastelanleitung versehen. Damit können die Bewohner*innen eigene kleine Gestecke herstellen. „Die Bewohner*innen werden sich sehr über diese tollen Adventsüberraschungen freuen“, bedankte sich Hemberger.
01Dez2020

Sterne verbreiten weihnachtliche Stimmung im Altenzentrum

Gemeinsame Bastelaktion mit den Bewohnern des Altenzentrums musste entfallen

Christel Seemann übergab die gebastelten großen Sterne an Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 01.12.2020
Bereits im letzten Jahr stellte sich die zugezogene Rodenbacherin Christel Seemann im Altenzentrum Rodenbach vor. Da sie leidenschaftlich gern bastelt und ihre kreativen Ideen in die Tat umsetzen möchte, wollte sie die Fenster der Einrichtung gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenzentrums mit Sternen schmücken. Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung, unterstützte die Aktion tatkräftig, es wurden Termine in der Weihnachtszeit vereinbart. „Ich bin froh, dass meine Idee bei Frau Buono sofort Gehör fand“, so Christel Seemann. Doch dann kam es anders als geplant. „Leider konnte das Treffen aufgrund der geltenden Corona-Auflagen nicht stattfinden“, bedauerte Buono. „Weitere Treffen werden in diesem Jahr auch nicht möglich sein“. Christel Seemann entschloss sich daher, die Sterne selbst aus Transparentpapier zu fertigen. Es entstanden viele Sterne, die nun in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises für Weihnachtsstimmung sorgen. Der größte Stern hat einen Durchmesser von 1,80 Metern. In diesen Tagen übergab sie die bunten Weihnachtssterne an die Leiterin der sozialen Betreuung: „Ich bin glücklich den Bewohnern des Altenzentrums eine Freude machen zu können“, sagte Seemann bei der Übergabe.
27Nov2020

Stollen, Vanillekipferl, Spritzgebäck und Butterplätzchen

Gemeinsames Plätzchenbacken erfreut die Bewohner des Altenzentrums

Eine Bewohnerin des Altenzentrums in Rodenbach sticht Plätzchen aus vorbereitetem Mürbteig aus und verziert diese anschließend mit Zuckerguss und bunten Streuseln.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 27.11.2020
Die Adventszeit steht vor der Tür und so ist es wieder an der Zeit, Plätzchen und andere Leckereien zu backen. Auch die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), haben jedes Jahr viel Freude an diesem weihnachtlichen Brauch. „Das Backen in der Weihnachtszeit hat Tradition, wir versuchen, so viel Normalität in den Alltag zu bringen, wie es nur möglich ist“, erklärt Betreuungskraft Marika Gentile, die den Bewohner*innen in diesen Tagen beim Backen behilflich ist. „Die aktuelle Situation ist vor allem für unsere Bewohner nicht einfach“, so Gentile. Daher mussten auch die Betreuungsangebote immer wieder an die jeweiligen Schutzmaßnahmen angepasst werden.

Gentile und ihre Kolleg*innen aus der Sozialen Betreuung der APZ-MKK, mussten daher besondere Angebote, vor allem in der Einzelbetreuung und in Kleingruppen organisieren. So fand auch die Aktion „Weihnachtsbäckerei“ des Altenzentrums in Kleingruppen in den Hausgemeinschaften statt. Dazu trafen sich die Bewohner*innen mit den Betreuungskräften in den Küchen ihres Wohnbereichs zum gemeinsamen Backen – natürlich bei Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen. Neben den beliebten Klassikern, Vanillekipferl und Spritzgebäck, die vielen Bewohnern vertraut sind, probieren die Senioren gern neue Rezepte und Varianten aus. „Mit den Bewohnern des Wohnbereich 6 backten wir ein Schokoladenbrot und einen Stollen“, so die Betreuungskraft Petra Schmid.

Die Aktion ist dabei keine einmalige Veranstaltung, sondern wird während der gesamten Adventszeit fortgesetzt, sodass die Bewohner*innen noch genügend Plätzchen genießen werden können.
26Nov2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz – Ein Projekt für Zusammenhalt

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises treten der Vereinsamung entgegen

Ein Bewohner des Wohnstifts Hanau bei der Nutzung der Video-Telefonie. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, begegnen die APZ-MKK den Herausforderungen der globalen Pandemie.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 26.11.2020
Mit dem unternehmensweiten Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz, treten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), der Corona-bedingten Vereinsamung der Bewohner*innen ihrer 12 Einrichtungen entgegen. So wurden das soziale Betreuungsangebot in den Pflegeeinrichtungen des Kreises, frühzeitig an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst und zahlreiche neue Angebote geschaffen, um den Bewohner*innen trotz aller Einschränkungen, den Kontakt zu ihren Freunden und Angehörigen zu ermöglichen. Bereits Mitte März haben die APZ-MKK erste Maßnahmen ergriffen, um einer durch das Besuchsverbot drohenden Isolation der Bewohner*innen in den Einrichtungen des Kreises entgegenzuwirken. So sah das zunächst sehr strikte Besuchsverbot nur wenige Ausnahmen vor. Auf Initiative der Geschäftsleitung wurde daher das unternehmensweite Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ ins Leben gerufen.

Ziel aller im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen ist es, den Bewohner*innen, soziale Kontakte, Nähe trotz räumlicher Distanz und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen im Unternehmen, beriefen die APZ-MKK zu Beginn der Pandemie einen Krisenstab ein, um die Entwicklung der Pandemie zu beobachten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In den einzelnen Einrichtungen wurden die geltenden Pandemiepläne, fortwährend durch neue Erkenntnisse aktualisiert. Interne Newsticker für Mitarbeiter und kontinuierliche Kommunikation an die Angehörigen und Öffentlichkeit schaffen eine transparente Informationspolitik. Für Angehörige wurde die CORONA-Hotline geschaffen. Diese steht bis heute telefonisch und per E-Mail für Fragen der Angehörigen offen. Besuche und Ausgänge können seit September über ein Besuchssystem auch online gebucht werden.

Erlassene Besuchseinschränkungen und die damit erzwungene Isolation können das Gefühl von Einsamkeit hervorrufen. Dem ist die Gemeinschaft aus Geschäftsleitung, Krisenstab, Mitarbeitern und Bewohnern aktiv begegnet. Das Handeln aller Beteiligten richtete sich von Beginn an darauf, Gemeinschaft unter den gegebenen Umständen für die Bewohner unser Einrichtungen spürbar und erlebbar zu machen. Nach Einführung des generellen Besuchsverbots in den Einrichtungen wurden zur Kompensation der nicht möglichen Familienbesuche den Einrichtungen Laptops zur Verfügung gestellt, um Videotelefonie mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Da zu Beginn der Pandemie auch alle Gruppenangebote und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, erschien es den Verantwortlichen geboten, soziale Kontakte im möglichen Umfang zu gewähren, ohne die Arbeitssituation der Pflegekräfte zu verschärfen. So entstand die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung (durch Telefonpaten), die Gespräche zwischen Interessierten und Bewohnern vermittelte. Sie gewährleistete eine Verbindung der Einrichtungen in das örtliche Umfeld. Ebenfalls sollte der enge Kontakt zu Schulen und Kindergärten in der Nähe der Einrichtungen, der sonst durch gemeinsame Aktionen der Kinder mit den Senioren gepflegt wird, nicht abbrechen. Deswegen wurden Grüße und Gemälde der Kinder in diesem Jahr per Post verschickt.

Auch die soziale Betreuung der Bewohner*innen musste entsprechend angepasst werden. Gruppenangebote wurden durch ein umfangreiches Angebot der Einzelbetreuung ersetzt. Fachkräfte der sozialen Betreuung nutzten das Außengelände der Einrichtungen als Übungsraum für Balance- und Krafttraining. Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden seit Mitte März Kulturveranstaltungen und Konzerte auf dem Gelände bzw. den Außenanlagen der Einrichtungen angeboten. Um Bewohner weiterhin vor einer Ansteckung bestmöglich schützen zu können, organisierte der Koordinator der Veranstaltungsreihe zusammen mit unterschiedlichen Künstlern zahlreiche Balkon-, Terrassen- und Parkplatzkonzerte auf dem Gelände aller zwölf Einrichtungen des Kreises. Die Bereitschaft der Musiker, bis zu viermal aufzutreten, damit jeder Bewohner von seinem Fenster aus, die Musik hören konnte, zeigt das Engagement der Künstler und ihr Anliegen, dass sich die verbindende und tröstende Kraft der Musik überall verbreiten konnte.

Das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung gewachsen zu sein, wurde dabei einerseits durch den Einsatz von Ehrenamtlichen und Partnern verstärkt. Beispielsweise durch Ehrenamtliche, die sich um Desinfektionsmittelspenden bemühten oder Stoffmasken für die Pflege-und Betreuungskräfte nähten. Darüber hinaus verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern durch Rikscha-Fahrten eine wunderbare Zeit im Freien – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Andererseits würdigten Dankesaktionen, an denen sich besonders der Betriebsrat – als fester Bestandteil im Krisenstab – beteiligte, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die sich in diesen besonderen Zeiten mit viel Einsatz um die Bewohner*innen gekümmert haben. Mit einem Eiswagen wurde ein mobiles Mitarbeitersommerfest organisiert, wöchentlich kleine Präsente und MNS mit einem lachenden Gesicht verteilt und der Zusammenhalt aller, denen das Wohlergehen der Bewohner am Herzen liegt, gestärkt.

Die Geschäftsführung und der Krisenstab stimmen alle im Rahmen des Projektes „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ durchgeführten Aktionen vorher ab, um zu gewährleisten, dass sie mit den geltenden Schutzmaßnahmen in Einklang stehen. In enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitungen und Fachabteilungen (IT, soziale Betreuung, Qualitätsmanagement, Marketing & Pressearbeit) werden die unter Punkt 3 beschriebenen Maßnahmen umgesetzt. Alle geplanten Aktionen orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner unserer Einrichtungen und werden daran ausgerichtet. Täglich finden Video- und Telefonkonferenzen statt, um eine enge Abstimmung zu erreichen und zu gewährleisten, dass alle Maßnahmen und Aktionen sich ergänzen und zu einem Gesamtprojekt ineinander greifen.

Nach mehr als einem halben Jahr im Umgang mit der Pandemie, lässt sich trotz aller Schwierigkeiten, eine positive Bilanz ziehen. Die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen zu helfen, ist und war sehr hoch und hat sich durch viele kreative Ideen und Vorschläge gezeigt. Die von Beginn an offene Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Angehörigen, trug zur Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen bei. Nicht zuletzt stärkte das gemeinsame Bemühen, den Zusammenhalt aller Beteiligten. Die gemeinsamen Anstrengungen in dieser Zeit, hatten zur Folge, dass die Infektionszahlen in den Einrichtungen erfreulich niedrig geblieben sind und wir keinen größeren Ausbruch zu beklagen hatten.
26Nov2020

Hawaii-Toast weckt Erinnerungen an die 50’er Jahre

Retro-Buffet für die Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd

Heiß aus dem Ofen kommend und frisch serviert schmeckte den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd, der Toast Hawaii zum Abendessen besonders gut. Die Fachkräfte für Soziale Betreuung, bereiteten auch gefüllte Eier und Tomaten in Form von Fliegenpilzen zu, die bei den Bewohner*innen Erinnerungen an Früher weckten.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 26.11.2020
Ein gebutterter Toast, eine Scheibe Kochschinken, Dosen-Ananas und zuletzt eine Scheibe Käse oben drauf. Im Ofen wird der Toast gebacken und schon darf heiß serviert werden – der Toast Hawaii ist fertig. „Das haben wir früher oft zu Hause gemacht. Mein Mann konnte vier Toasts essen“, erinnerte sich eine Bewohnerin des Seniorenzentrums in Biebergemünd. 1955 hat der Fernsehkoch Clemens Wilmenrod den schmackhaften Toast Hawaii aus einfachen Zutaten als Fernsehkoch einem breiten Publikum vorgestellt. Es wird jedoch vermutet, dass das die Idee für das einfache Gericht auf den Koch Hans Karl Adam zurückgeht. Ähnliche Gerichte gab es zuvor schon in Frankreich und den USA.

Fachkräfte der sozialen Betreuung bereiteten den Bewohnern der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein leckeres Retro-Buffet: Toast Hawaii, gefüllte Eier, Tomaten, die sich als Fliegenpilze tarnten: Die Speisen wurden nach bekannten Rezepten, die in den 1950er,1960er und 1970er Jahren entwickelt wurden, zubereitet. „Das war wirklich lecker und mal was anderes“, strahlte eine Bewohnerin, nachdem sie dieses überraschende Abendessen genießen durfte. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden die Betreuungsangebote der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) derzeit nur in kleinen Gruppen oder als Einzelbetreuung statt.
25Nov2020

Gärtnereibetrieb Strutt spendet Weihnachtsdekoration

Sachspende kommt allen zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises zugute

In der kommenden Vorweihnachtszeit werden die einzelnen Artikel der dekorativen Sachspende der Gärtnerei Strutt aus Rodenbach alle 12 Einrichtungen der APZ MKK schmücken. „Eine wunderbare Geste der beiden Inhaber“, bedankte sich Monika Fingerhut (dritte v.r.) bei Beate und Reinhard Strutt (beide links) für die großzügige Spende.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 25.11.2020
50 Kisten und Kartons voller Weihnachtsdekoration, hat der Gärtnereibetrieb Strutt aus Rodenbach, den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gespendet – genug für alle zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises. „Eine tolle Spende, die in den Einrichtungen für vorweihnachtliche Freude und viele lächelnde Gesichter sorgen wird“, erklärte Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin der Sozialen Betreuung bei den APZ-MKK, und bedankte sich bei den beiden Inhabern des Gärtnereibetriebes, Beate Strutt und Reinhard Strutt. In diesem Jahr wurde das Geschäft umstrukturiert und so entschieden die Geschäftsleute Strutt, Weihnachtsterne und -kugeln, diverse Glasartikel, Wichtelfiguren und Bastelutensilien, die von vergangenen Weihnachts-Ausstellungen übrig geblieben waren und sich noch im Lager der Gärtnerei fanden, an die Pflegeeinrichtungen des Kreises zu schenken.

Anfang November packte dann jeder Angestellte mit an, um alle Dekorationsartikel bruchsicher in Kartons zu verpacken. Auch die Kartons und die Kisten gingen dabei auf eine Spende zurück. „Unser Dank gilt auch der Familie Waas aus Seligenstadt, die uns 50 Kartons und Kisten zum Verpacken zur Verfügung gestellt hat“, sagte Stephan Herget, Fachkraft für soziale Betreuung im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, der gemeinsam mit Fingerhut und den Strutts die Aktion organisiert hatte. Herget und Lothar Fingerhut, ehrenamtlich tätig für die APZ-MKK, übernahmen anschließend gemeinsam die Aufgabe, die Dekoration an die kommunalen Senioreneinrichtungen im Gebiet des Main-Kinzig-Kreises auszuliefern. Die Gärtnerei Strutt stellte dafür einen ihrer Firmenwagen zur Verfügung. „Zu Beginn der Adventszeit kommt jetzt die rechte Weihnachtsstimmung in den Einrichtungen auf“, freute sich Herget.
24Nov2020

Neugestaltung der Wohnküche im Wohnbereich 7

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach bringen ihre Ideen ein

Gemeinsam mit den Betreuungskräften, verschönern die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach die Wohnküche des Wohnbereichs 7.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 24.11.2020
Etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen, ist in gerade in der momentanen Zeit, wichtig für die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach. Dadurch, dass die Gruppenangebote im Rahmen der Betreuung nur bedingt und vor allem mit einer minimalen Anzahl an Personen stattfinden können, wird die Kreativität und Abwechslung der Betreuungskräfte noch mehr gefordert. So haben es sich die Mitarbeiter*innen der Betreuung zur Aufgabe gemacht, den Wohnbereich 7 ein wenig zu verschönern. Gemeinsam mit den Bewohner*innen gingen sie ins Gespräch und überlegten, was sie in den Wohnküchen verändern können um neuen Schwung hinein zu bringen. „Eine neue Wandfarbe würde der Wohnküche gut tun“, äußerte der Bewohner Georg Wunderlich. Dem stimmte die Bewohnerin Roswitha Volkmann zu und ergänzte: „Zusätzlich würden Gardinen eine gemütlichere Atmosphäre schaffen“. Auch an der Planung des Projekts und der anschließenden Umsetzung, wollten sich beide gerne beteiligen.

Kurze Zeit später kamen sie die beiden Bewohner, mit den Betreuungskräften Wilma Freund, Angelina Krimm, Vanessa Buono und Sandra Hammer zusammen und renovierten einen Nachmittag lang mit viel Elan, guter Laune und netter Hintergrundmusik die Wohnküche des Wohnbereichs. Während der Umgestaltung kamen die fleißigen Hobby-Maler*innen auf weitere Ideen zur Verschönerung der Wohnküche. So wurde entschieden, die gestrichenen Wände mit schönen selbstgemalten Bildern zu dekorieren. „Das wird unser nächstes Projekt“, so eine Betreuungskraft. „Wir werden gemeinsam schöne Blumenbilder malen und den Bereich damit schmücken“. Die Zeit ist rasend schnell verflogen und jeder hatte großen Spaß. Das Mitwirken an kleinen Veränderungen tut der Bewohnerschaft gut und es fördert das Gemeinschaftsgefühl. „Wir freuen und bedanken uns für die Mithilfe und sind gespannt auf die neuen Bilder, die im Rahmen des nächsten Betreuungsprojekts entstehen werden.“, so die Fachkraft für Soziale Betreuung, Vanessa Buono.
24Nov2020

Ehrenamtlicher Einsatz in der Senioren-Dependance Neuberg

Hausleitung dankt Erika Ackermann für hervorragende Arbeit im Einrichtungsbeirat

Erika Ackermann gestaltet unter Einhaltung aller aktuell gültigen Abstands-und Hygieneregeln ein Bewegungsangebot für die Bewohner der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 24.11.2020
Doppelten Grund zur Freude und auch zum Feiern, hatte in diesen Tagen Erika Ackermann. Heike Haase, Hausleiterin der Senioren-Dependance in Neuberg, ehrte Ackermann für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Einrichtung. Gleichzeitig mit der Ehrung konnte Ackermann auch die Glückwünsche zu ihrem 70. Geburtstag entgegennehmen.

Seit der Eröffnung der Senioren-Dependance im Jahr 2014, setzt sich Ackermann ehrenamtlich für die Bewohner*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung ein. Ackermann kommt einmal wöchentlich ins Haus, trainiert mit den Senioren in gemeinsamen Übungsstunden Gleichgewicht, Beweglichkeit und Kraft und fordert auch den Geist mit Gedächtnisübungen heraus. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen, finden die Übungsstunden aktuell in kleinen Gruppen in den Hausgemeinschaften der Senioren-Dependance statt. „Unsere Bewohner sind begeistert von diesen Angeboten und nehmen regelmäßig mit viel Spaß daran teil“, lobt Hausleiterin Haase den Einsatz von Ackermann. Dabei hob sie auch das besondere Wirken Ackermanns seit März diesen Jahres in der Einrichtung hervor: „In dieser so schwierigen Corona-Zeit zeigt Frau Ackermann außergewöhnliches Engagement, sie besucht Bewohner und erfragt im Rahmen ihrer Einrichtungsbeiratsfunktion Wünsche und Anliegen“. Das ist in dieser Zeit natürlich besonders wichtig.

Ein breit aufgestelltes Angebot im Bereich der sozialen Betreuung und der Alltagsbegleitung der Bewohner ist ohne die Unterstützung ehrenamtlich Engagierter in den Einrichtungen der APZ-MKK kaum vorstellbar. Beispielsweise gewährleistete die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung durch Telefonpaten, die Gespräche zwischen Interessierten und Bewohnern vermittelte, auch in den Wochen des Lockdown eine Verbindung der Einrichtungen in das örtliche Umfeld. In den zurückliegenden Wochen verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern der Hanauer Einrichtungen der APZ-MKK, Wohnstift und Stadtteilzentrum an der Kinzig, durch Rikscha-Fahrten Zeit im Freien – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Andere Ehrenamtliche bemühten sich um Desinfektionsmittel oder nähten Stoffmasken für Pflege- und Betreuungskräfte. „Das verstärkt das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung der Pandemie gewachsen zu sein“, lobt Theodor Vasilache, Pressereferent der APZ-MKK, den Einsatz der vielen Freiwilligen, die in einer der zwölf Pflegeinrichtungen des Kreises Pflegekräfte und Bewohner in ihrer Arbeit unterstützen.
23Nov2020

Zuspruch für die Seele in Corona-Zeiten

Pfarrerin Katharina Bärenfänger und Pfarrer Markus Christ besuchen die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach

Katharina Bärenfänger, Gemeindepfarrerin im Hammersbacher Stadtteil Marköbel, schätzt die „gute Nachbarschaft“ zur Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 23.11.2020
„Gestern habe ich Ihnen beim Rasenmähen zugeschaut. Ich wäre am liebsten zu Ihnen gekommen und hätte Ihnen geholfen“. An diesen Satz, den eine Seniorin bei ihrem letzten Besuch zu ihr sagte, erinnert sich Katharina Bärenfänger noch. Wenn die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Marköbel im Pfarrgarten arbeitet, hebt sie ab und zu die Hand und winkt zum Fenster in der ersten Etage der Senioren-Dependance herüber. Dort sitzen oft Bewohner der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK), genießen den freien Blick in den Garten und schauen ihr bei der Arbeit zu. Bärenfänger schätzt die Kontakte, die sie zur Senioren-Dependance in Hammersbach knüpfen konnte, seit sie dort seelsorgerisch tätig ist, sehr: „Man lebt auf Rufbereitschaft miteinander. Erfreut sich an denselben Blumen, die im Garten blühen. Und verdrückt auch eine Träne miteinander, wenn es schwer wird“.

Trotz der Kontaktbeschränkungen ist es Kirchengemeinden derzeit erlaubt, sich im Rahmen von Gottesdiensten zu versammeln. Bewohner*innen die am Gottesdienst in der Gemeinde Marköbel teilnehmen möchten, können sich von Ehrenamtlichen zur Kirche bringen lassen. Zweimal im Jahr kommt Pfarrerin Bärenfänger auch in die Einrichtung, um mit den Bewohnern eine Andacht zu feiern. Erinnerungen an Gottesdienste, die die Pfarrerin in den letzten Wochen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestaltete, sind wichtig für die Bewohner, denn „bei Gottesdiensten in der Senioren-Dependance mit dem Kirchenchor oder beim Frühlingsfest im Martin-Luther-Haus hatten wir oft Grund, uns miteinander zu freuen“. In diesen Novembertagen, in denen wieder stärker auf den Umgang mit der SARS-CoV-2-Virus- Pandemie geachtet werden müsse, tue Lachen gut, weiß die Geistliche. „Lachen befreit“, ist Bärenfänger überzeugt.

Markus Christ, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Langen-Bergheim, der seit Oktober 2020 in die Hammersbacher Einrichtung kommt, um Mitglieder seiner Gemeinde zu besuchen, die dort eingezogen sind, stimmt seiner Kollegin zu: „Gerade in Corona-Zeiten braucht die Seele besonderen Zuspruch und Schutz“, so Christ. Die persönliche Ansprache und das gemeinsame Gebet täten den Bewohnern gut. Die pandemiebedingten Einschränkungen griffen tief in das alltägliche Leben der Menschen ein, unter diesen Bedingungen seien Besuche im Heim und die persönliche Seelsorge „eine große Herausforderung“. Umso mehr freut sich Pfarrer Christ, dass die Mitarbeiter der Senioren-Dependance eine angenehme Besuchsatmosphäre ermöglichen. Bestärkt durch die guten Erfahrungen in Hammersbach möchte Pfarrer Christ, auch ein Angebot seelsorgerischer Begleitung in Pandemiezeiten in der Senioren-Dependance im benachbarten Limeshain, schaffen.

Katharina Bärenfänger ist sich ebenfalls sicher, den Bewohnern beistehen zu können: „Manches, was wir gerade hören und erleben, hat das Potenzial uns den Mut zu rauben. Und doch gibt es für uns diesen Platz an der Sonne, von dem aus wir weit in den Garten schauen können.“ Gottes Segen, den sie Bewohnern und Mitarbeitern der APZ-MKK von Herzen wünsche, schenke Zuversicht, „wenn es schwer und vielleicht sogar dunkel um uns wird“, glaubt die engagierte Pfarrerin.
20Nov2020

Der Umgang mit Corona war ein Schwerpunktthema

Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten-und Pflegezentren des MKK

Gesamtunternehmen - Freitag, 20.11.2020
Einmal jährlich findet bei den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit statt. Aufgrund der aktuellen Situation, fand die Veranstaltung diesmal hauptsächlich als Video-Konferenz statt. Ein wichtiges Thema der Konferenz waren dann auch, die Erfahrungen der Pflegebranche im Umgang mit dem Corona-Virus. Zu Beginn der Veranstaltung gab der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, den anwesenden und den per Video-Telefonie zugeschalteten Teilnehmern der Konferenz einen kurzen Überblick über die Anstrengungen des Unternehmens mit den Herausforderungen, denen die Pflegeheime seit März gegenüberstehen, zu begegnen. In seinem Vortrag hob Bien die Bedeutung einer kontinuierlichen Kommunikation mit den Angehörigen hervor. Die eingerichtete „Corona-Hotline“, eine allgemeine Telefonnummer, unter der die Mitarbeiter*innen der APZ MKK Fragen der Angehörigen beantworten, solle weiterhin zur Verfügung stehen, so Bien. Anschließend begrüßte Bien die erste Referentin, die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Gelnhausen Anita Liedl.

In ihrem per Videoschalte übertragenem Vortrag, informierte Liedl darüber, auf welchen Wegen das Virus in die Alten-und Pflegeeinrichtungen getragen werden könnte und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um dies möglichst zu vermeiden. Dabei hob Liedl drei Gefahren hervor, die Pflegeeinrichtungen im Blick haben müssten, um einen Ausbruch der Infektion zu verhindern: Sowohl Mitarbeiter*innen der Einrichtung, die nach der Arbeit Kontakt zu ihren Familienangehörigen oder anderen Personen pflegen, als auch Angehörige der Bewohner*innen, die ihre Verwandten besuchten, könnten sich infiziert haben und das Virus verbreiten. Bereits zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome sei es zu erwarten, dass die betroffene Person ansteckend ist. Auch Bewohner*innen, die nach einem Krankenhausaufenthalt in die Einrichtung zurückkehrten, müssten zunächst beobachtet werden. Um der Gefahr eines Ausbruchs zu begegnen, sei es wichtig präventive Maßnahmen zu ergreifen. In regelmäßigen Abständen müssten Mitarbeiter und Bewohner deshalb geprüft werden, ob sie Symptome zeigten (Monitoring).

Liedl lobte in diesem Zusammenhang, dass die APZ-MKK bereits sehr früh ihre Hygienekonzepte an die neusten Erkenntnisse über die Verbreitungswege des Corona-Virus angepasst haben und in jeder der 12 Einrichtungen des Kreises eigene Pandemiepläne umgesetzt wurden. So sei eine der großen Herausforderungen, dass es sich um ein neues Virus handelt und fast täglich neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen umgesetzt werden müssten. Daneben sei es, auch vor dem Hintergrund erweiterter Besuchsregelungen, wichtig, zu kontrollieren, ob die Besucher*innen die Vorgaben des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung und die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) einhielten, um die Bewohner*innen der Einrichtungen nicht zu gefährden. Abschließend wies Liedl darauf hin, dass es trotz aller Vorsichtmaßnahmen zu einem Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung kommen kann. In diesem Fall ist umgehend der Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt zu suchen, das dann gemeinsam mit der Einrichtung die notwendigen Maßnahmen einleitet.

Der nächste Referent, Professor Dr. Ing. Martin Kriegel, Wissenschaftler am Hermann-Rietschel-Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin, klärte in seinem Vortrag über die Bedeutung der Aerosole für die Verbreitung von Infektionskrankheiten auf. Neben Schmier- und Tröpfcheninfektionen, gilt die Infektion durch luftgetragene Aerosole als dritter möglicher Übertragungsweg von Infektionskrankheiten. Respiratorische Partikel von der Größe von bis zu 2,5 Mikrometern blieben einerseits bis zu drei Stunden auf Oberflächen haften und verteilten sich andererseits, da sie gut luftgetragen werden, vor allem in geschlossenen Räumen. Vier Faktoren sind für die Ausbreitung entscheidend:

• Quellstärke (Menge der Partikel)
• Aufenthaltsdauer im Raum
• Menge der Luft, in der sich Aerosole verteilen.
• Frequenz, in der der Raum gelüftet wird (Stoßlüften)

Die ausgestoßene Partikelmenge in der Atemluft variiert je nach ausgeübter Tätigkeit. Je lauter gesprochen wird, desto mehr erhöht sich die Menge des Partikelausstoßes. Singt oder hustet eine Person, stößt sie eine noch größere Menge von Partikeln aus.

In geschlossenen Räumen ist Luft immer in Bewegung (1- 20 cm / Sekunde) Durch die Wärme, die Personen kontinuierlich abgeben (Personenwärme) steigt die Luft im Raum nach oben, die Geschwindigkeit der Luftbewegung verdoppelt sich. Das Lüften von Räumen ist daher eine sinnvolle Präventionsmaßnahme, da es die Viruslast in der Luft senkt. Aerosole verteilen sich in einer größeren Menge Luft, damit ist die Wahrscheinlichkeit ein potenziell infektiöses Aerosol einzuatmen, geringer. Je öfter gelüftet wird, desto besser. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Raum wird es wahrscheinlicher, potenziell infektiöse Aerosole im Raum einzuatmen. Professor Kriegel empfiehlt daher die Besuchszeit zeitlich zu begrenzen und zwischen den einzelnen Besuchen gut zu lüften, um die Viruslast zu senken. Wie viele infektiöse Aerosole eingeatmet werden müssten, (das heißt, wie hoch die Viruslast im Menschen sein muss,) damit ein Mensch erkrankt, ist für das SARS-CoV-2-Virus nicht bekannt. Daher gilt in diesem Fall – je weniger, desto besser.
19Nov2020

Neue Einrichtungsfürsprecherin in der Senioren-Dependance

Petra Sorko möchte Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner in den Blick nehmen

Die neue Einrichtungsfürsprecherin der Senioren-Dependance Hammersbach, Petra Sorko, freut sich auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 19.11.2020
„Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen in der Senioren-Dependance Hammersbach mitzugestalten“, fasste Petra Sorko ihre Aufgabe als neue Einrichtungsfürsprecherin der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung zusammen. Seit Anfang Oktober ist sie als neue Fürsprecherin, das Sprachrohr der Bewohner*innen. In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte sie sich für die Belange der Bewohner*innen stark machen. Schon seit drei Jahren, als ihre Eltern 2017 in die kommunale Pflegeinrichtung in Hammersbach aufgenommen wurden, engagiert sich Sorko ehrenamtlich für die Hammersbacher Senioren. Von 2018 bis 2020 war sie Vorsitzende des Einrichtungsbeirates, vertrat als Gremiumsmitglied die Interessen der Bewohner*innen und ihrer Angehörigen gegenüber der Einrichtungsleitung. „Nicht zuletzt, weil meine Eltern hier eingezogen sind, liegt mir das Wohl der Bewohner besonders am Herzen“, beschreibt Sorko ihre Motivation, jetzt die neue ehrenamtliche Aufgabe wahrzunehmen.

Hausleiterin Elke Weckerlein, die in den zurückliegenden Jahren, das Engagement von Petra Sorko schätzen gelernt hat, gratulierte von Herzen: „Wir freuen uns sehr, dass Frau Sorko das Amt als Einrichtungsfürsprecherin angenommen hat und freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Gemeinsam mit den verantwortlichen Einrichtungsleitungen arbeiten die Einrichtungsfürsprecher*innen und Einrichtungsbeiräte daran, Maßnahmen voranzutreiben, die zur Sicherung der Qualität in der Pflege und der Betreuung dienen. Die Einrichtungsfürsprecher werden von der zuständigen Betreuungs- und Pflegeaufsicht für das Amt vorgeschlagen und sind dabei - neben den Mitgliedern des Einrichtungsbeirates - die ersten Ansprechpartner*innen für Anregungen, die von den Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen vorgebracht werden. „Ich werde jetzt auch einen genaueren Blick hinter die Kulissen erhalten, mit welchem Engagement die Pfleger*innen und auch die Hausleitung zum Wohle der Bewohner*innen beitragen und sich dafür einsetzen“, ist die neue Fürsprecherin Sorko überzeugt.
18Nov2020

Bunte Eriken erfreuen Bewohner der Senioren-Dependance

Bewohnerin und Betreuungskraft setzen auch zwei Rosenstöcke im Garten

Bewohnerin Dina Mimietz hilft Betreuungskraft Anja Naumann dabei, Blumenschalen mit Eriken zu bepflanzen. Die Schalen wurden später im Foyer der Senioren-Dependance aufgestellt.
Dependance Haus Limeshain - Mittwoch, 18.11.2020
Ein buntes Meer aus Farben und herbstlichen Blumen-Arrangements – das Foyer der Senioren-Dependance Limeshain, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), ist derzeit mit blühenden Eriken geschmückt. Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung hatte die Idee, Blumenkästen und -töpfe auf der Terrasse und im Foyer des Hauses herbstlich bunt zu gestalten. Bewohnerin Dina Mimietz ging ihr dabei gern zur Hand. Die Dekoration ist schön anzusehen, verfolgt darüber hinaus aber auch einen weiteren Zweck: „Vor allem unseren dementiell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern, gelingt es oft besser, sich zeitlich zu orientieren, wenn das Haus und die Gemeinschaftsräume jahreszeitlich geschmückt sind. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen trotz der Demenz vertraut und gibt ihnen Orientierung“, weiß Naumann. Auch für Dina Mimietz war die herbstliche Pflanz- und Deko-Aktion ein voller Erfolg: „Jetzt sieht alles so schön herbstlich und bunt aus“, freute sich die Seniorin.

Damit es im Frühjahr wieder grünt und blüht, setzten Mimietz und Naumann vor der Einrichtung auch zwei Rosenstöcke in die Erde. „Wir haben die Hoffnung, dass die zwei Rosenstöcke im Frühjahr austreiben und das erste Mal blühen werden“, ist Naumann zuversichtlich. Die Garten-Aktion ist ein gutes Beispiel für die aktuellen Aktivitäten in den Einrichtungen der APZ-MKK. Um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, wurde das Betreuungsangebot der APZ-MKK an die aktuelle Situation an. Schrittweise wurde die Einzelbetreuung ausgebaut, als Gruppenangebote nicht mehr möglich waren. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ suchen Bewohner und Mitarbeiter einen gemeinsamen Weg, der Situation zu begegnen. „Wir versuchen trotz des Abstands eine gefühlte Nähe aufzubauen“, erläutert Anke Korn, Hausleiterin der Senioren-Dependance in Hammersbach, das Konzept der Einzelbetreuung, das aktuell in allen Einrichtungen der APZ-MKK umgesetzt wird.
16Nov2020

Kerzenlicht, Laternen und selbstgebackene Weckmänner

Gruppenangebote zu Sankt Martin in der Senioren-Dependance in Limeshain

Die beiden Bewohnerinnen Wilhelmine Kluge (links) und Dina Mimietz (rechts) rollen den Hefeteig, aus dem die Weckmänner gebacken werden, aus.
Dependance Haus Limeshain - Montag, 16.11.2020
Wer war der Heilige Martin, Bischof von Tours, dessen Namenstag am 11. November gefeiert wird? Dieser und anderen Fragen gingen die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain nach. Anlässlich des Martinstages veranstalteten die Mitarbeiter*innen, der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, ein Quiz für die Bewohner*innen. Der Brauch des Laternenumzugs und die Weckmänner, traditionell geformtes Hefegebäck, sind vielen Senioren aus ihren Kindertagen vertraut. Die Bewohner hatten Spaß daran, ihr Wissen zu testen und zu vertiefen. „Jetzt habe ich in meinem Alter noch gehört, wie das mit St. Martin damals wirklich war“, strahlte eine Bewohnerin, nachdem die Betreuungskraft Anja Naumann die Legende des französischen Geistlichen, der als römischer Soldat seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte, vorgelesen hatte.

Bereits am Vortag bereiteten die Bewohner*innen der Hausgemeinschaft C Hefeteig vor, um am nächsten Tag Weckmänner zu backen. Bei Kerzenschein und im Licht selbstgebastelter Laternen, schmeckten die aus süßem Teig gebackenen Männchen am Martinstag besonders gut. „Die Martinsgeschichte erzählt von der Nächstenliebe, die wie ein Licht in die Dunkelheit strahlt“, erläuterte Naumann den Brauch, an diesem Tag Laternen zu entzünden. Auch wenn die gemeinsame Sankt-Martins-Feier in diesem Jahr ohne Angehörige und bei Einhaltung des Sicherheitsabstands in kleinen Gruppen, stattfinden musste, war es für die Bewohner*innen doch eine ganz besondere Feier. Es wurde viel gelacht, die Bewohner*innen tauschten Erinnerungen aus und unterhielten sich angeregt miteinander. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden die Betreuungsangebote derzeit nur in kleinen Gruppen oder als Einzelbetreuung statt.
13Nov2020

Federführend in der Fort-und Weiterbildung der Pflegeberufe

Sonja Jahn feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum am Aus-und Fortbildungsinstitut

(Von links) Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsführer Dieter Bien, Institutsleiterin Fortbildung Sonja Jahn und Institutsleiterin Ausbildung Monika Bernd.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 13.11.2020
Zum 20-jährigen Betriebsjubiläum von Sonja Jahn, Institutsleiterin Fortbildung am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ MKK), fand ihre Kollegin Monika Bernd, Leiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung, nur Worte des Lobes: „Sonja ist ein Tausendsassa, sie organisiert und konzipiert das Fort-und Weiterbildungsprogramm, nimmt Lehrkräften Lehrproben ab und gibt in allen Weiterbildungskursen den Teilnehmenden selbst noch Unterrichtsstunden“. Auch Geschäftsführer Dieter Bien und Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt gratulierten von Herzen und dankten Jahn für die vertrauensvolle, ehrliche und intensive Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahrzehnten. Bien überreichte eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Jahn sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Bereich Fort-und Weiterbildung so erfolgreich entwickelt habe.

„Frau Jahn hat die Chancen des digitalen Lernens erkannt und umgesetzt“, erklärte Bien und fügte hinzu: „Unter ihrer Federführung konnten die Bereiche E-Learning und Blended Learning, eine Lehrmethode, die Präsenzveranstaltungen durch digitale Lerninhalte ergänzt, erfolgreich umgesetzt und erweitert werden.“ Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen des Aus- und Fortbildungsinstituts schätzen Jahn als „tolle Kollegin“ und waren gekommen, um ihre Glückwünsche an Jahn zu überbringen. Um die Kontakte unter den Auszubildenden und Weiterbildungsteilnehmern zu minimieren, werden die Kurse im November 2020 im Wechsel mit Präsenzunterricht, Arbeitsaufträgen und via Fernunterricht angeboten. Während der Geschäftsbereich Ausbildung am Altenzentrum Rodenbach angesiedelt ist, finden Weiterbildungsangebote vor allem am zweiten Standort des Aus-und Fortbildungsinstituts in Gelnhausen statt.
13Nov2020

Herbstschmaus in der Senioren-Dependance Neuberg

Einrichtungsfest fand in den Wohnbereichen und in kleinem Rahmen statt

Einrichtungsfest in kleinem Rahmen – Die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg genießen den „Herbstschmaus“.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 13.11.2020
Jedes Jahr im Herbst feiern die Bewohner und Mitarbeiter der Senioren-Dependance in Neuberg gemeinsam ein großes Einrichtungsfest. Aufgrund der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen ist dieses Jahr jedoch alles anders. Doch Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, wurde das geplante Einrichtungsfest daher an die aktuelle Situation angepasst: „Für die Bewohner in jeder Hausgemeinschaft wurde, angelehnt an das vertraute Oktoberfest, ein Herbstschmaus ausgerichtet“, erläuterte Hausleiterin Heike Haase die Idee. Weißwürste, Leberkäse, Obatzter, Bretzeln, Bier und Federweißer ließen keine Wünsche offen. Alle Bewohner*innen bekamen ein Lebkuchenherz geschenkt.

„Die Mitarbeiter haben sich sehr viel Mühe gegeben, den Bewohnern einen schönen Nachmittag zu gestalten“ ist Einrichtungsleiterin Haase stolz auf ihre Mitarbeiter*innen, die den Bewohner*innen die Leckereien in traditioneller bayrischer Kleidung, im Dirndl und in Lederhosen, servierten. Die Fachkräfte für soziale Betreuung in den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu denen auch die Einrichtung in Neuberg gehört, nutzen immer wieder saisonale Aktionen, um Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bringen. Aktuell ist dies besonders wichtig, denn, um die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, können gemeinschaftliche Aktivitäten nur in den Hausgemeinschaften angeboten werden.
12Nov2020

Abschied nach fast 20 Jahren Verbandsarbeit

Dieter Bien stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB)

Geschäftsführer Dieter Bien stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 12.11.2020
Wie viele andere Veranstaltungen, konnte auch die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) nicht, wie ursprünglich geplant, in Kombination mit einem Kongress und in Form einer Präsenzveranstaltung in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Erstmals in der Geschichte des BKSB – der deutschlandweit 57 Einrichtungsträger mit 21.429 Pflegeplätzen vertritt – wurden die Mitglieder zu einer digitalen Versammlung eingeladen. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war, neben dem Jahresabschluss 2019 und dem Wirtschaftsplan 2021, die im Turnus von zwei Jahren stattfindende Wahl des Vorstandes. Hierzu hatte der Vorsitzende des Verbandes, Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises APZ-MKK), bereits vor zwei Jahren angekündigt, sich nun nicht wieder zu Wahl zu stellen.

Im Jahr 2000 war Dieter Bien, als damaliger Betriebsleiter der APZ-MKK in den neu gegründeten Verband eingetreten und war in der Folge ab 2002 zunächst Mitglied im Vorstand und später stellvertretender Vorsitzender. Nachdem der langjährige Vorsitzende Otto B. Ludorff aus Köln 2018 nicht wieder zur Wahl antrat, übernahm Bien dessen Nachfolge. „Der Verband ist mir in all diesen Jahren nicht nur ans Herz gewachsen, er hat auch in den Wirren der Pflege- und –Altenhilfepolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Und es ist wichtiger denn je, dass die Kommunalen gehört werden“, erklärte Bien zum Abschied und ergänzte: „Die Aufgabe als Vorsitzender war eine interessante und wichtige Aufgabe, der ich auch leidenschaftlich gerne nachgekommen bin. Dennoch hatte ich mir bereits vor langer Zeit das Ziel gesetzt, mit dem 60. Lebensjahr die Aufgabe im Verband in andere Hände zu legen und dies habe ich nun getan.“ Dieter Bien hat 1989 sein Diplom als Betriebswirt an einer Berufsakademie und 2015 den Master of Science in Healthcare-Management erworben. Seit 1991 leitet er die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und ist seit 2005 Geschäftsführer der gleichnamigen gGmbH. Diese hat aktuell 12 Einrichtungen mit 1.046 Pflege- und Betreuungsplätzen und über 1.000 Beschäftigten sowie ein Aus- und Fortbildungsinstitut mit über 300 Auszubildenden.

Gerade die zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie, haben den Verband und seine Mitglieder immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Diese konnten nach Auffassung des bisherigen Vorsitzenden nur mit großem Engagement und Einsatz des gesamten Vorstandes und der Geschäftsstellenmitarbeiter bewältigt werden. „Nach mittlerweile 29 Jahren, in denen ich in der Altenhilfebranche tätig bin, kann ich – trotz mancher Unkenrufe – sagen, dass sich die Branche immens weiterentwickelt hat“, erläuterte Bien und führte weiter aus: „Gleichzeitig aber sind bei diesem unglaublichen Wachstum auch viele Fragen unbeantwortet bzw. Probleme bis heute nicht gelöst worden. Hierbei liegt der Fokus unbestritten auf den Themen Fachkräftemangel und Personalakquise, Personalausstattung und Personalbemessung, Qualitätsentwicklung und Indikatoren sowie Pflegeentgelte und Pflegefinanzierung. Ganz besonders aber müssen wir immer und immer wieder unseren Blick auf jene Menschen werfen, für die wir da sind und die stets im Mittelpunkt unserer Aktivitäten gehören: auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner.“

Der Vorstand bedankte sich durch Michael Pflügner aus Nürnberg beim scheidenden Vorsitzenden. Dabei sprach Pflügner dem Kollegen ein leidenschaftliches Engagement, ein herausragendes Vertrauensverhältnis und große Loyalität zu seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen aus. Zum neuen Vorsitzenden des Bundesverbandes wählte die Mitgliederversammlung anschließend den Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg, Geschäftsführer der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH und Vorstandsmitglied der Kommunalen Altenhilfe Bayern eG, Prof. Dr. jur. Alexander Schraml.
11Nov2020

Tabletts und Bluetooth-Boxen zur musikalischen Aktivierung

Alten- und Pflegezentren des MKK gehen neue Wege in der sozialen Betreuung

(Von links) Birgit Bernhard (Fachkraft Soziale Betreuung im Seniorenzentrum Biebergemünd), Stephan Herget (Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“) und Dr. Monika Fingerhut (Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung) bei der Präsentation des neuen „Musikprogramms zur Kurzzeitaktivierung“.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 11.11.2020
„Musik liegt in der Luft“ und ertönt in den Wohnbereichen und in den Bewohnerzimmern – Mit ihrem neuen „Musikprogramm zur Kurzzeitaktivierung“, erweitern die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ihr soziales Betreuungsangebot um einen weiteren Baustein. Im Mittelpunkt des Angebots, steht dabei die Nutzung digitaler Hilfsmittel zur musikalischen Aktivierung der Bewohner*innen. In allen zwölf Einrichtungen der APZ-MKK, werden seit Oktober, Tabletts und Bluetooth-Boxen eingesetzt, die über ein speziell entwickeltes Musik-Programm zur Kurzzeitaktivierung der Senior*innen verfügen. Das Musikprogramm ist in unterschiedliche Module unterteilt, die sowohl Liedtexte und spannende Informationen zum Werk und Künstler, als auch Vorschläge und Anleitungen für Spiele, musikalische Aktivitäten und die Biografiearbeit beinhalten. Dazu ist das Tablett vollgepackt mit Musik, die über die Bluetooth-Boxen wiedergegeben werden kann. Alles übersichtlich nach Themen gegliedert, damit die Betreuungskräfte in den Einrichtungen schnell das passende Angebot finden.

Entwickelt und umgesetzt wurde das Musikprogramm von der Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung, Dr. Monika Fingerhut, und dem Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget. Beide sind von der heilenden Wirkung der Musik überzeugt: „Mit Musik geht alles leichter. Musik versetzt uns in eine andere Stimmung, weckt Erinnerungen und lässt so manche Sorgen vergessen. Sie gehört zum Lebensalltag und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur.“ Gerade für ältere Menschen, ist Musik ein wirkungsvolles Mittel, um die Vergangenheit aufleben zu lassen. So verbinden viele Menschen mit bestimmten Liedern persönliche Erlebnisse und Erinnerungen. Wichtig ist daher vor allem, den Menschen die Musik vorzuspielen, die ihren individuellen Vorlieben entsprechen. So kann auch eine fremde Umgebung durch Musik einen vertrauten Charakter erhalten. Insbesondere bei demenziell Erkrankten lassen sich durch Musik erstaunliche Ressourcen entdecken und fördern – so schaffen sie es häufig Liedtexte sogar über die erste Strophe hinaus mitzusingen, was zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins führt.

Die eigens für die Aktivierungsprogramm produzierten Musiktitel – viele davon eingespielt von Stephan Herget – sind im ersten Modul in folgende Rubriken unterteilt: Lieder im Dreivierteltakt, Volkslieder, Tango und Ökumenische Kirchenlieder. Innerhalb der Rubriken werden unterschiedliche Themenbereiche aufgriffen, die mit entsprechenden Icons markiert sind. Themen wie Liebe und Hochzeit, Meer und Hafen, Wandern und Reisen, Frühling und Mai, Urlaub und Reisen, Italien und Kirche sind hier zu finden. Mit biografischen Fragen zu den vorgespielten Liedern, wird die Erinnerung noch verstärkt. Gleichzeitig dienen sie als Gesprächsimpulse für Plaudereien über früher und heute. Für kognitiv fitte Senioren bieten die ABC- und Ergänzungsübungen sowie passende Gedichte zusätzliches Begleitmaterial für eine Kurzaktivierung in der Einzelbetreuung. Dazu können die Liedtexte vergrößert und ausgedruckt werden. Das Musikprogramm eignet sich sowohl für die Einzelbetreuung, als auch für Kleingruppen oder für große Runden – was aufgrund der derzeitigen Schutzmaßnahmen bisher jedoch noch nicht umgesetzt werden kann.
09Nov2020

Wie ein schützender Mantel in der letzten Lebensphase

Seit Oktober begleitet das Expertenteam Palliative Pflege schwerstkranke Menschen in allen zwölf Pflegeinrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Dieter Bien (Geschäftsführe, hinten rechts) und Robert Steingrübner (Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, hinten links) freuen sich mit Dr. Maria Haas-Weber (Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V., erste Reihe rechts), Volker Klug (Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. , vorletzte Reihe rechts) und Silvia Fuß (Leiterin des EPP-Teams, erste Reihe links), dass es gelungen ist, ein starkes Team aus Palliative Care-Fachkräften aufzubauen.
Gesamtunternehmen - Montag, 09.11.2020
Was vor zwei Jahren als Modellprojekt im Wohnstift Hanau begonnen wurde, wird seit Oktober in allen 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angeboten. „Das Expertenteam Palliative Pflege, hat in den letzten zwei Jahren viel Lob für ihr Engagement in der palliativen Begleitung der uns anvertrauten Menschen erhalten. Das Projekt hat bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt – die positive Resonanz auf dieses Angebot war dabei überwältigend“, so der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien. So wurde das Projekt im März anlässlich des Deutschen Pflegetages in Berlin vorgestellt – zuletzt erhielt das EPP-Team zusammen mit dem Wohnstift das Deutsche Palliativ-Siegel.

Auch für die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, ist die Ausweitung der palliativen Begleitung auf alle 12 Einrichtungen des Kreises ein positives Signal und ein Grund zur Freude: „Die Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren zeigen uns, dass ein solches Angebot gerade in der stationären Pflege dringend gebraucht wird.“ Im Rahmen der zurückliegenden Pflegesatzverhandlungen, haben die APZ-MKK eine Vereinbarung für besondere Leistungen zur Sterbebegleitung und zu Palliativ-Care abgeschlossen, die es ihnen ermöglicht, zusätzliche Palliativ-Care-Fachkräfte einzustellen. Das neue EPP-Team hat seinen Sitz in Rodenbach und wird von da aus in allen 12 Einrichtungen des Kreises im Einsatz sein.

Das steigende Lebensalter sorgt dafür, dass der Wechsel in eine Pflegeeinrichtung meist das letzte Mittel ist, wenn die Pflege zuhause nicht mehr bewältigt werden kann. Dadurch ist der Pflegeaufwand dort mittlerweile mit dem in Hospizen vergleichbar, mit dem Unterschied, dass im Hospiz bis zu viermal mehr Personal eingesetzt wird. Das führt zu einer Überlastung der Pflegekräfte, Konflikten in der Zusammenarbeit zwischen Pflege und behandelnden Ärzten und häufigen Klinikeinweisungen durch die Notärzte und Rettungsdienste. Um Abhilfe zu schaffen, wurde im Oktober 2018 das EPP-Team unter Leitung von Silvia Fuß ins Leben gerufen. Im Ergebnis hat sich die palliative Versorgung seitdem signifikant verbessert, Klinikeinweisungen konnten deutlich reduziert werden.

Die Aufgabe des EPP-Teams ist es, schwerstkranke Bewohner*innen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und diese Zeit – gemeinsam mit ihnen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften – gut zu gestalten. Das EPP-Team koordiniert dabei alle Maßnahmen, die für die Betreuung in der letzten Lebensphase notwendig sind. Jedes Teammitglied hat eine Palliativ-Care-Ausbildung. Das EPP-Team erfasst die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen, stimmt ärztlicherseits die zu erwartenden Symptome und die entsprechenden Maßnahmen ab und kommuniziert diese. Außerhalb des Stations-Dienstes innerhalb der Einrichtung, sind sie mit ihrem fachlichen Rat rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

„An grauen und stürmischen Tagen schützten sich die Bürger des antiken Roms vor Regen und Kälte mit einem wollenen Überwurf, Pallium genannt. So wie dieser wärmende Mantel soll auch die palliative Pflege schwerstkranke und sterbende Menschen schützend umhüllen und sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten“, beschreibt die leitende Palliative Care-Fachkraft Silvia Fuß, den Auftrag ihres Teams. In dieser Zeit stellen die erfahrenen, durch Weiterbildung besonders geschulten Pflegefachkräfte, nicht mehr die körperliche Aktivierung in den Vordergrund, sondern suchen gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und den behandelnden Ärzten, nach Wege, um dem Leben in der verbleibenden Zeit wieder mehr Lebensqualität zu geben.

Ziel aller vom EPP-Team geplanten Maßnahmen und Therapieformen, die mit den behandelnden Ärzten und dem Pflegeteam vor Ort engmaschig abgesprochen werden, ist es, dass niemand unter Vereinsamung, Schmerzen und Ängsten leiden muss. „24-Stunden-Erreichbarkeit für die Kolleg*innen in der Pflege, wie auch für die behandelnden Hausärzte, hohe Empathie und Fachlichkeit und die absolute Unabhängigkeit vom regulären Dienstbetrieb, haben einige Lücken überbrückt, welche durch den immer fordernder werdenden Pflegealltag aufreißen. Das sind die drei Kernfaktoren für den Erfolg des EPP-Teams.“, so die Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin und Vorsitzende des Vereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V., Dr. Maria Haas-Weber.

Der Verein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. kooperiert mit den APZ-MKK seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Projekten, um die Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase in der Region zu verbessern. „Ohne die Unterstützung des Vereins, wäre es den APZ-MKK nicht möglich gewesen, dass Projekt EPP-Team vor zwei Jahren im Wohnstift zu starten.“, erklärte Geschäftsführer Bien und bedankte sich für die Unterstützung durch den Verein. So hat der Förderverein die Umsetzung des EPP-Teams im Wohnstift Hanau finanziell mit rund 261.000€ gefördert. Dies entspricht 80% der Gesamtkosten des auf zwei Jahre angelegten Projektes in Höhe von rund 326.000€. Von diesem Engagement profitieren jetzt alle 12 Einrichtungen des Kreises.
09Nov2020

Saisonale Aktionen zur Aufmunterung der Bewohner*innen

Duft von Äpfeln und Zimt zieht durch die Senioren-Dependance Hammersbach

Maxi Heise, Bewohnerin der Senioren-Dependance Hammersbach, bereitete in der Küche ihres Wohnbereichs Apfelgelee zu.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 09.11.2020
Der Duft von frisch verarbeiteten Äpfeln und Zimt, zog vor kurzem durch die Senioren-Dependance im Hammersbacher Stadtteil Markköbel, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Bewohnerin Maxi Heise stand am Herd und bereitete Apfelgelee für die Hausgemeinschaften der Senioren-Dependance zu. „Ich koche zum ersten Mal Apfelgelee, das kannte ich vorher nicht“, berichte Bewohnerin Heise. Deshalb war sie froh, dass ihre Mitbewohnerin Erika Layer, die Erfahrung mitbringt, ihr zu Hand ging: „Apfelgelee habe ich, genau wie Quittengelee, wenige Male gekocht. Es ist sehr aufwendig, aber der Geschmack ist tadellos“. Kathrin Bolz, Fachkraft für soziale Betreuung, und ihre Kollegin Silke Hamburger ermöglichten die Herstellung des Apfelgelees, denn sie spendeten zwei Flaschen Apfelsaft, die sie selbst privat gekeltert hatten.

Die Fachkräfte für soziale Betreuung der APZ-MKK, nutzen immer wieder saisonale Aktionen, um Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bringen. Aktuell ist dies besonders wichtig, denn um die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, können Gruppenangebote nur in den Hausgemeinschaften angeboten werden. Im Herbst eignen sich Äpfel besonders gut. Der Oktober ist der Monat der Apfelernte. Schon der im Jahr 1763 in Hanau geborene Dichter Georg Wilhelm Otto von Ries wusste: „Eines musst du dir gut merken, wenn du schwach bist: Äpfel stärken“. Das gekochte Gelee wurde anschließend gerecht unter den vier Hausgemeinschaften, in denen die Seniorinnen und Senioren gemeinsam leben, verteilt und kam am nächsten Tag beim Frühstück auf den Tisch. „Alle Bewohner haben sich sehr über das Apfelgelee zum Frühstück gefreut“, strahlte Bolz.
06Nov2020

Digitale Zukunft gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten

Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stellt Projekt vor

(Von links) Im alten Plenarsaal des Deutschen Bundestages freuen sich Anja Laguardia (zweite Betriebsratsvorsitzende), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende) und Kerstin Stenger (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) über den zweiten Preis in der Kategorie „Innovative Betriebsratsarbeit“ des Deutschen Betriebsräte-Preises 2020.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.11.2020
Für ihr Projekt „Gestalten statt Anpassen – Digitalisierung mit Beschäftigten entwickeln und einführen“, hat der Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), den zweiten Preis in der Sonder-Kategorie „Innovative Betriebsratsarbeit“ des Deutschen Betriebsrätepreises erhalten. Die Verleihung des Deutschen Betriebsräte-Preises 2020, fand im Rahmen des Deutschen Betriebsräte-Tages am 5.November in Bonn statt. „Wir freuen uns über diese tolle Auszeichnung und danken Ihnen für die Einladung zum Deutschen Betriebsrätetag. Der Preis ermutigt uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist es toll, von all den anderen interessanten Projekten zu erfahren – so können wir alle voneinander lernen.“, erklärte die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Anschließend bedankte sich Schmidt, gemeinsam mit der zweiten Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Kerstin Stenger, bei Wolfram Gießler vom BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen, der das Projekt der APZ-MKK fachkundig begleitet hat.

Vor der imposanten Kulisse des alten Plenarsaals des Deutschen Bundestags in Bonn, stellten die Betriebsratsmitglieder der APZ-MKK ihr Projekt vor und erhielten für die aktive Beteiligung und Einbeziehung der Beschäftigten, bei der Einführung und der Weiterentwicklung der digitalen Strategie der APZ-MKK großen Zuspruch. Der Deutsche Betriebsräte-Preis würdigt engagierte, mutige Betriebsratsarbeit, macht Erfolge der Interessenvertretungen öffentlich und regt zum Nachahmen an. Schirmherr der Initiative ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales (BMAS). Seit 2009 zeichnet der Preis die erfolgreiche Arbeit von Betriebsräten aus, die sich nachhaltig für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Unternehmen einsetzen. Außerdem vergibt die Jury verschiedene Sonderpreise. In diesem Jahr wurden Sonderpreise für Innovative Betriebsrätearbeit und mutige Lösungen im Umgang mit den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie, die den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter gewährleisten, verliehen.
06Nov2020

Richtfest für das Haus Spessart fand in kleinem Rahmen statt

Modell-Projekt nimmt Gestalt an – Digitalisierung und fürsorgliche Pflege im Einklang

(Von links) Bürgermeister Frank Sör, Bürgermeister Rainer Schreiber, Projektleiter Klaus Schäfer, Zimmermann Thomas Steets und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.11.2020
„Trotz der schwierigen Situation und dem zunehmenden Infektionsgeschehen, freue ich mich, dass ich Sie alle gesund zu diesem Richtfest begrüßen darf.“, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die Teilnehmer des Richtfests für das Haus Spessart in Pfaffenhausen. Anders als geplant, fand das Richtfest für das Haus Spessart im Ortsteil Pfaffenhausen, aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens nur in kleinem Rahmen und unter Wahrung der entsprechenden Schutzmaßnahmen statt. So waren vor Ort, nur die Vertreter der am Bau tätigen Firmen und des Bauherren sowie die Bürgermeister der Gemeinden Jossgrund und Flörsbachtal. Im Rahmen seiner Ansprache, bedankte sich Bien, bei den Vertretern der Baufirmen, den politischen Vertretern – darunter den Bürgermeistern Rainer Schreiber und Frank Sör –, dem Architekten Ulrich Heitzenröder, dem Projektleiter Klaus Schäfer und dem Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement der APZ-MKK, Stefan Sorber. Laut Bien belaufen sich die Baukosten auf ca. 7,8 Millionen € wovon ca. 1,1 Millionen € der Tagespflegeeinrichtung zuzurechnen sind.

„Insgesamt entstehen in der Einrichtung 3 Hausgemeinschaften mit jeweils 12 Einzel Appartement, die mit Bad eine Größe von ca. 24qm haben werden.“, erläuterte der Geschäftsführer. Im Anschluss bedankte sich der Bürgermeister der Gemeinde Jossgrund, Rainer Schreiber bei der Ersten Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler und dem Main-Kinzig-Kreis, bei den Bauherren sowie bei allen am Bau beteiligten Firmen. „ Für die Gemeinde Jossgrund ist dies trotz Pandemie ein guter Tag, weil hier ein Gebäude entsteht, in dem künftig unsere älteren und Pflegebedürftigen Mitbürger heimatnah versorgt werden können“, erklärte Bürgermeister Schreiber und fügte hinzu: „Mit diesem Bauwerk erhält nicht nur die Gemeinde, sondern auch der Ortsteil Pfaffenhausen einen neuen Mittelpunkt.“ Nach der Ansprache des Bürgermeisters erfolgte der Richtspruch durch den Zimmermann Thomas Steets von der Zimmerei Christ in Jossgrund“. Die Einrichtung soll bis Ende des Jahres soweit fertiggestellt werden, dass die Innenarbeiten beginnen können. Ziel ist, dass die ersten Bewohner im 4. Quartal des nächsten Jahres einziehen können.

Zahlreiche Innovationen machen das Haus Spessart dabei zum Vorzeigeprojekt. Gerade im Hinblick auf das Thema Digitalisierung wird die Einrichtung neue Maßstäbe setzen. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören etwa Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten – etwa Gewicht und Temperatur – an die Pflegekräfte zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand stressfrei dokumentiert werden. Die Pflegeeinrichtung folgt dem Hausgemeinschaftsmodell: Vorgesehen sind 36 Einzelzimmer, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Es gibt gemeinsame Bereiche, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Hinzu kommen 30 Betreuungsplätze in der Tagespflege. Zur Ausstattung des Gebäudes gehören außerdem eine Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung, eine Photovoltaik-Anlage, die 75 Prozent des benötigten Stroms erzeugt und Solarthermie für warmes Wasser. Die Aufenthaltsräume werden klimatisiert sein, alle 36 Bewohnerzimmer werden mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet sein, ebenso mit Telefonen und TV-Geräten.
04Nov2020

Starter-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Neue Mitarbeiter und Auszubildende in Hanau und Neuberg begrüßt

Hausleiterin Heike Haase (dritte von rechts) und Heike Peters (dritte von links) (Qualitätsmanagement) begrüßen die neuen Mitarbeiter der Senioren-Dependance in Neuberg.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 04.11.2020
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieb der Schriftsteller Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“. Einen neuen Anfang wagen auch die dreizehn neuen Mitarbeiter*innen und Auszubildenden der Senioren-Dependance in Neuberg und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Beide Pflegeeinrichtungen gehören zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Um die neuen Mitarbeiter*innen und die Auszubildenden mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, finden bei den APZ-MKK regelmäßig die Starter-Tage statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter*innen und Auszubildenden die Unternehmenskultur und -Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren. Aufgrund der aktuellen Lage, fanden die Starter-Tage diesmal nicht in der Unternehmenszentrale in Rodenbach, sondern in den jeweiligen Einrichtungen statt.

In der Senioren-Dependance begrüßten Hausleiterin Heike Haase und Heike Peters vom Qualitätsmanagement der APZ-MKK, Anja Naumann, (Fachkraft für soziale Betreuung), Auszubildende Samira Lindner und die vier Pflegehelfer*innen Fahrudin Dibrani, Andrea Schmidt, Iwona Monika Eckhardt und Monika Celik. Im Stadtteilzentrum an der Kinzig begrüßten die Einrichtungsleiterin Anja Wagner und die Pflegedienstleitung Bianka Freund, Patrick Barnwell, Mohammad Seyed Hosseini, Stefanie Braun, Zeynep Cetin, Elma Mrkaljevic, Silke Rutkowski, Denise Pörschmann. Daneben erhielten die neuen Mitarbeiter*innen die Gelegenheit, sich umfangreich über ihren Arbeitsplatz und ihren neuen Arbeitgeber zu informieren. „Bei den APZ-MKK werden Wertschätzung und Teamgeist großgeschrieben. Es ist daher von großer Bedeutung, dass die neuen Mitarbeiter angemessen begrüßt und umfangreich über das Unternehmen informiert werden“, erläuterte Carolin Mewes, Koordinatorin der Startertage, das Konzept der Veranstaltung.

Die APZ-MKK sind mit ihren 12 Pflegeeinrichtungen und über 1.100 Mitarbeiter*innen der größte kommunale Anbieter in der stationären Altenpflege in Hessen. Durch ihr flächendeckendes Angebot im gesamten Main-Kinzig-Kreis, können die APZ-MKK pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung anbieten. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen, bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
03Nov2020

Der Jahreszeitenwechsel lädt zum Lesen ein

Literarische Herbst-Aktionen im Altenzentrum Rodenbach

Im Altenzentrum Rodenbach wurde ein Coca-Cola Kühlschrank zu einem Bücherschrank für die Bewohner*innen umfunktioniert.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 03.11.2020
„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…“, heißt es in dem bekannten Kinderlied. Trotz der immer noch milden Temperaturen, sind die Tage bereits kürzer, die Nächte kälter und überall sammelt sich das Laub auf den Wegen. Um dem teils tristen Wetter trotzen zu können, wurden die Wohnbereiche des Altenzentrums Rodenbach farbenfroh dekoriert. Das liebevolle Dekorieren gehört zu den Aufgaben der Betreuung und der Hauswirtschaftsleitung Heike Panicke, die sich gemeinsam liebevoll um die Wohnraum-Gestaltung zu jeder Jahreszeit kümmern. Auch bei den Bewohner*innen finden gemeinsames Basteln und Herstellen von jahreszeitlicher Dekoration, gerade in der derzeitigen Situation großen Anklang. Für die Bewohner*innen hat es einen hohen Stellenwert etwas zur Verschönerung der Wohnbereiche beizutragen, was im Rahmen der Kleinstgruppen oder auch in der Einzelbetreuung umgesetzt wird.

Zusätzlich finden entspannte Kreativangebote statt, welche auch die Basis für die Erinnerungsarbeit setzen. Die Aktion „Plaudern aus dem Nähkästchen“ fördert sowohl die kognitiven Fähigkeiten, als auch die Phantasie der Bewohnerschaft. Weiterhin lädt das verregnete Wetter dazu ein, in alten Büchern zu schmökern – dazu haben die stellvertretende Leitung der Betreuung, Sandra Hammer und die Betreuungskraft Jörg Möchel, einen alten „Coca-Cola Kühlschrank“ zu einem schönen Bücherschrank umfunktioniert. Dieser steht zentral im Foyer und ist für jeden zugänglich. Regelmäßig wird dieser Schrank durch das Betreuungspersonal gemäß den Hygienemaßnahmen desinfiziert. Alle Bewohner*innen sind dazu eingeladen, sich an dem Bücherschrank zu bedienen, sich ein Buch auszuleihen und mit aufs Zimmer zu nehmen oder sich ganz bequem im Foyer niederzulassen, um ein paar Zeilen zu lesen.
30Okt2020

Herbstliche Genüsse im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Schmecken, riechen und fühlen – Mit allen Sinnen den Herbst genießen

Die Bewohnerin Marianne Müller bei einer der zahlreichen Herbst-Aktionen im Stadtteilzentrum an der Kinzig.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 30.10.2020
Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau fanden im Oktober zahlreiche Aktionen und gemeinsame Aktivitäten statt, bei denen der Herbst im Mittelpunkt stand. Aufgrund der aktuellen Lage, fanden die Aktivitäten – unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – jeweils in kleinem Rahmen in den einzelnen Wohnbereichen statt. Mit allen Sinnen den Herbst zu genießen – den Oktober zu schmecken, zu riechen und auch zu fühlen. Mit großer Freude backten die Bewohner*innen, gemeinsam mit den Betreuungs- und den Hauswirtschaftskräften Apfelkuchen und kochten Marmelade ein. Die Betreuungskräfte lasen Gedichte vor, veranstalteten ein Quiz mit Fragen rund um den Herbst und nahmen die Bewohner*innen auf eine Sinnesreise mit. Dazu hatten sie unter anderem Lavendel, Früchte, Nüsse und Kastanien mitgebracht. Beim Ertasten und Erfühlen der Objekte, kamen die Beteiligten schnell ins Gespräch und es fand ein toller Austausch statt. Viele Bewohner*innen fingen an, von früheren Erlebnissen zu erzählen – über das was sie früher geerntet und im Herbst verarbeitet haben. Es wurden Rezepte ausgetauscht und viel gelacht. Dazu ließen sich die Bewohner*innen den selbstgebackenen Apfelkuchen zu ihrem nachmittäglichen Kaffee schmecken und die selbstgekochte Marmelade dann zum Frühstück.
29Okt2020

Herbstkonzert vor dem Altenzentrum Rodenbach

Musikalisches Duo begeistert Bewohnerinnen und Bewohner

Frank Hammer und Willy Wagner bei ihrem Auftritt vor den Bewohner*innen des Altenzentrums.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 29.10.2020
Mit Rock-Hymnen und Schlagern aus den letzten sechs Jahrzehnten, begeisterte das musikalische Duo, Frank Hammer und Willy Wagner, die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach. Das Herbstkonzert fand nacheinander an zwei Standorten statt – vor dem Bereich der „Jungen Pflege“ sowie vor dem Hauptgebäude. Das Duo packte bei seinem Auftritt tolle Hits von den Rolling Stones, ACDC, den Beatles und vielen mehr aus. Zunächst trat das Duo auf der Terrasse vor dem Wohnbereich 5 auf – hier konnten die Bewohner*innen sowohl auf die Terrasse kommen, als auch aus den Fenstern hinausschauen und das Konzert genießen. Bei vielen der gespielten Hits sangen die Bewohner*innen mit und wer nicht textsicher war, schunkelte einfach zum Takt.

Die Bewohner*innen durften auch Musikwünsche äußern, was dem Konzert nochmal eine besonders persönliche Note verlieh. Nach einer Dreiviertelstunde wechselte das Duo den Spielort vor das Hauptgebäude – schon jetzt hatten sie einige Fans, die sie von der Jungen Pflege aus zum nächsten Ort begleiteten. Bei ihrem zweiten Auftritt wurden die Musikjahrzehnte wieder etwas zurückgedreht und es ertönten tolle Lieder wie „Marina“, „Bosa Nova“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Auch hier wurde mitgesungen und mitgeklatscht. Der ein oder andere ließ sich auch mitreißen das Tanzbein zu schwingen. Es war ein rundum toller und lebendiger Nachmittag. Für den begeisterten Applaus der Bewohner*innen, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
28Okt2020

Ein italienischer Abend für die Bewohner zum Abschied

Anja Sachse übernimmt neue Aufgabe im Expertenteam Palliative Pflege

Anja Sachse richtete einen italienischen Abend für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Neuberg aus
Dependance Haus Neuberg - Mittwoch, 28.10.2020
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance Neuberg konnten aussuchen, auf was sie Lust hatten: Nudelgerichte, Pizza oder Salat? Zum Abschied aus ihrer jetzigen Aufgabe als Pflegefachkraft, richtete Anja Sachse einen italienischen Abend für ihre Kolleg*innen sowie die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung des Main-Kinzig-Kreises aus. Ab Oktober 2020 verstärkt Anja Sachse zukünftig das unternehmensweit agierende Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK).

„Einerseits sind wir sehr traurig, eine so gute und engagierte Mitarbeiterin zu verlieren, andererseits wissen wir, dass Frau Sachse eine Bereicherung für das EPP-Team sein wird“, würdigte Hausleiterin Heike Haase die Arbeit der bei Kollegen und Bewohnern beliebten Pflegefachkraft. Drei Jahre lang war Sachse in der Senioren-Dependance in Neuberg tätig. Auch der italienische Abend kam bei allen gut an. „Das italienische Essen war eine wunderbare Abwechslung“, freute sich eine Bewohnerin über die Idee, die Mitarbeiter und Senioren mit einem italienischen Abend zu überraschen.

Das EPP-Team der APZ-MKK betreut in besonderer Weise Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden sowie schwerstkranke Bewohnerinnen und Bewohner. Jedes Mitglied des EPP-Teams hat eine Weiterbildung zur Palliative-Care-Fachkraft absolviert. Das Team koordiniert alle Maßnahmen, die zur Behandlung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase notwendig sind und steht den Betroffenen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Somit wird Sachse mit ihrer Expertise auch zukünftig die Senioren-Dependance unterstützen.
26Okt2020

Zünftiger Oktoberschmaus im Wohnstift Hanau

Bewohner*innen erfreuen sich an bayerischen Spezialitäten

Miriam Peralta Cartagena, Betreuungskraft (vorne), Sabine Hahn, Leitung der Hauswirtschaft (hinten), Siegfried Rakoczy (hinten) und Bewohnerinnen
Wohnstift Hanau - Montag, 26.10.2020
Passend zur Jahreszeit fand im Wohnstift Hanau ein zünftiger Oktoberschmaus statt und sorgte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung für beste Stimmung. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dabei Speisen und Getränke wie auf dem Oktoberfest serviert – es gab Weißwurst mit süßem Senf, Obatzda mit Bauernbrot und frischen Zwiebeln, Brezeln sowie Bier in stilechten Seideln und weitere Kaltgetränke. Die Betreuungskräfte hatten die Wohnbereiche entsprechend dekoriert und mit der passenden Musik kam eine fröhliche Oktoberfeststimmung auf, wobei natürlich die Hygienemaßnahmen eingehalten wurden. Anstelle des sonst jährlich stattfindenden großen gemeinsamen Oktoberfestes wurde der Oktoberschmaus in zeitlich versetzten Kleingruppen auf den Wohnbereichen durchgeführt. Den bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden die Speisen und Getränke in ihren Zimmern serviert.

Besondere Freude kam auf, als kleine Lebkuchenherzen verteilt wurden. Die Herzen mit der Aufschrift „I mog di“ brachten die Bewohnerinnen und Bewohner zum Strahlen. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, hatte die Idee für den Oktoberschmaus und organisierte den Ablauf. Küchenleiter Wolfgang Christoffel sowie Küchenbetriebsleiter Siegfried Rakoczy sorgten für das leibliche Wohl. Den Getränkeausschank und das Servieren der Speisen übernahmen die Betreuungskräfte der jeweiligen Wohnbereiche, unterstützt von der Verwaltungsleiterin Petra Bien, der Hauswirtschaftsleiterin Sabine Hahn und der Verwaltungsmitarbeiterin Angela Erdis. Dabei war auch das ein oder andere Dirndl zu sehen. „Der Oktoberschmaus kam bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gut an. Sie haben die schöne Atmosphäre genossen, viel miteinander erzählt und gelacht“ so Cordula Delp. Eine Bewohnerin ergänzt: „Das war ein rundum gelungener Abend.“
23Okt2020

Flammkuchen für die Mitarbeiter des Wohnstifts Hanau

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich für großes Engagement

Stephan Hemberger (zweite Reihe rechts), Wolfgang Christoffel (hintere Reihe rechts), Siegfried Rakoczy (hintere Reihe links) und Mitarbeiter*innen aus Pflege, Haustechnik und Betreuung beim Flammkuchen-Stand.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.10.2020
Mit einer kulinarischen Leckerei hat Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau, die Mitarbeiter*innen des Hauses überrascht. Passend zur Jahreszeit lud er zum Flammkuchen-Essen ein. Küchenleiter Wolfgang Christoffel und Küchenbetriebsleiter Siegfried Rakoczy bereiteten die Flammkuchen frisch zu. Drei Varianten standen den Mitarbeiter*innen zur Wahl – nach Elsässer Art, mit Lachs und eine vegetarische Variante. Alle drei Varianten kamen bestens an und wurden sehr gelobt. „Dies ist ein kleines Dankeschön für die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses“ so Stephan Hemberger. Er bedankte sich auch bei Wolfgang Christoffel und Siegfried Rakoczy für die Zubereitung der leckeren Flammkuchen.

Angesichts der aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus, steht gerade das Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich vor ganz besonderen Herausforderungen. Auf die Mitarbeiter*innen in diesen ohnehin herausfordernden Berufsfeldern, kommen derzeit viele zusätzliche Aufgaben hinzu. Die Schutzmaßnahmen müssen regelmäßig an die aktuellen Vorgaben und Handlungsanweisungen angepasst werden. Dabei steht der Schutz der Bewohner*innen vor einer Infektion, ebenso im Vordergrund wie ihr soziales und seelisches Wohlergehen. Mit ihrem außerordentlichen Einsatz sorgen die Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen des Hauses somit dafür, dass die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen weiterhin gesichert ist.
22Okt2020

Mobilitätstraining im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule

Außergewöhnliches Fitnessprogram erfreut die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Auf den Hund gekommen – Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hanau freuen sich über den Besuch von Jack und Frieda.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 22.10.2020
Seit Anfang September besucht Prof. Dr. Michael Weller zusammen mit seinen beiden Hunden Jack und Frieda, wieder regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hanau. Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen musste der Besuch für längere Zeit pausieren. Mit einer reduzierten Bewohneranzahl und natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften findet der Hundebesuch mittlerweile wieder regelmäßig statt. Das Gruppenangebot, das vor der Corona-Pandemie in den Räumlichkeiten des Wohnstifts stattfand, wurde in den naheliegenden Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule verlegt. Kombiniert wird der tierische Besuch mit einem Mobilitätstraining, das von Yvonne Menge, Fachkraft Soziale Betreuung, durchgeführt wird.

Abwechslungsreiche Übungen für Arme, Schultern und Beine stehen auf dem Programm des Mobilitätstrainings, dazu Übungen und Spiele mit den beiden Hunden. Eine Bewohnerin bringt es auf den Punkt: „Es ist wunderbar, dass wir Jack und Frieda wieder sehen und mit Streicheleinheiten verwöhnen können und wir machen gleichzeitig noch etwas für unsere Fitness. Der schöne Sinnesgarten ist dafür perfekt geeignet“. Der Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule liegt direkt gegenüber vom Wohnstift und steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Auch Prof. Dr. Weller und seine beiden Hunde haben sich sehr über das Wiedersehen gefreut und hoffen auf einen goldenen Herbst – damit die Treffen noch eine Weile stattfinden können.

„Mit Menschen für Menschen“ lautet das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Im Fall des Rechtsanwalts und Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man auch sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt er regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise, mit den Hunden zu beschäftigen. Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller, handelt es sich um den Berner Senn-Hund-Rüden Jack und die Golden-Retriever-Hündin Frieda. Das Angebot steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen.

Das Pflegepersonal und die soziale Betreuung sind mit in den Ablauf integriert und stellen sicher, dass die teilnehmenden Bewohner Interesse am Kontakt zu Tieren haben. Die Bewohnerinnen und Bewohner erzählen während der Besuchsstunden dabei häufig von ihren Erinnerungen an ihre eigenen Familienhunde, aber auch über andere Haustiere. Wegen des unbefangenen Wesens der Hunde und ihrer offenen Blicke, treten manche Teilnehmende in einen „Dialog“ mit den Hunden. Von großer Bedeutung ist auch der körperliche Aspekt der Betreuungsstunde. Die Tiere sind sehr ruhig und zutraulich und gehorchen aufs Wort. Rollatoren und Rollstühle sind für sie keine Fremdkörper. Alle Teilnehmenden werden von den Hunden so akzeptiert wie sie sind.

Die Besuche von Jack und Frieda wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner aus. Die Teilnehmenden werden angeregt, mit den Händen tief ins Fell der Hunde zu greifen. Das schafft eine besondere Nähe und Wärme – und wird gerade von Bewohnern mit Arthrose als angenehm empfunden. Auch die Motorik und Koordination wird spielerisch gefördert, beispielsweise indem die Bewohner Bälle werfen oder den Hunden Leckerli reichen. Bewohner, die sich nicht mehr verbal ausdrücken können oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie lachen oft herzlich, wenn sie die Hunde streicheln oder freuen sich daran, ihnen einfach nur zuzusehen. So sind Frieda und Jack eine willkommene Abwechslung im Alltag des Wohnstifts.
20Okt2020

Livemusik trotz(t) Distanz – Herbstkonzert für Senioren

„Evas Apfel“ treten vor Bewohnern des Altenzentrums Rodenbach auf

Jane Lazarovic (Kontrabass, Gesang), Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang) und Imogen Gleichauf (Cajon, Gesang) treten gemeinsam als das Trio „Evas Apfel“ auf.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 20.10.2020
Die kühleren Temperaturen der ersten Herbsttage schreckten die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums in Rodenbach nicht ab. Viele kamen in die Außenbereiche der Einrichtung, um die Musiker der Band „Evas Apfel“ spielen zu hören. Rhythmische Jazzklänge, beliebte Schlager deutscher Künstler und bekannte Melodien der Popmusik klangen auch zu den geöffneten Fenstern des Wohnbereichs 8 hinauf, an denen sich weitere Bewohner eingefunden hatten. Jeweils eine halbe Stunde lang sangen Imogen Gleichauf (Cajon, Gesang), Jane Lazarovic (Kontrabass, Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang) im Innenhof der Pflegeinrichtung und im Garten des Altenzentrums Rodenbach.

Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum Repertoire der Band, gehören deutsch- und englischsprachige Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus, Fredy Quinn und vielen mehr. Zahlreiche Bewohner sangen bei den Liedern mit und ließen sich vom Auftritt des Trios auch zum Tanzen mitreißen. „Für unsere Bewohner sind die Auftritte der Künstler immer ein tolles Erlebnis“, dankte Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum, dem Trio für sein besonderes Engagement. Die Band „Evas Apfel“ absolviert aktuell eine kleine Tournee durch die 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK).

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK finden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen in den Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ wurde das Angebot an die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst. Stephan Herget, der Koordinator der Veranstaltungsreihe sprach mit vielen Künstlern und fragte sie, ob sie auch bereit wären, vor den Einrichtungen aufzutreten, um es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern weiterhin zu ermöglichen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, denn „Kultur ist immer auch ein Seelentröster“, weiß Herget.
15Okt2020

Neu gewählte Bewohnervertretung nimmt Arbeit auf

Konstituierende Sitzung des Einrichtungsbeirates des Altenzentrums Rodenbach

(Von links): Roswitha Volkmann, Myriam Dehne (Einrichtungsleiterin des Altenzentrums), Ursula Sosnowski, Sieglinde Abig, Gerhard Schiener (stellvertretender Vorsitzender) und Hans-Joachim Simon (Vorsitzender des Einrichtungsbeirates) werden eng zusammenarbeiten.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 15.10.2020
Unter Einhaltung der derzeit geltenden Abstands-und Hygieneregeln zum Schutz vor dem Coronavirus trat der Einrichtungsbeirat des Altenzentrums Rodenbach zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Gremium wählte Hans-Joachim Simon zum Vorsitzenden, Gerhard Schiener übernimmt den stellvertretenden Vorsitz.

Einrichtungsleiterin Myriam Dehne gratulierte Sieglinde Abig, Gerhard Schiener, Hans-Joachim Simon, Ursula Sosnowski und Roswitha Volkmann zu ihrer Wahl und überreichte jedem Mitglied des Einrichtungsbeirates einen Blumenstrauß.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Rodenbach waren bereits Mitte September zur Wahl aufgerufen. Die Wahl fand in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt. In Anbetracht der aktuellen Situation gaben die Bewohner ihre Stimme in ihren Zimmern ab. Ein Wahllokal wurde nicht eingerichtet.

Der Einrichtungsbeirat setzt sich sowohl aus Bewohnern als auch der Pflegeeinrichtung nahestehenden Personen zusammen. Zu den Aufgaben des Rates gehört es, den Bewohnern eine Stimme zu geben und ihre Interessen gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien zu vertreten. Die Mitglieder sind die ersten Ansprechpartner für Bewohner, wenn diese Anregungen und Verbesserungsvorschläge einbringen möchten und setzen sich für deren Umsetzung ein. Gemeinsam mit der Einrichtungsleitung arbeitet der Einrichtungsbeirat daran, Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität in der Betreuung dienen, voranzutreiben.
14Okt2020

Herbstkonzerte im Seniorenzentrum Biebergemünd

Alphorn-Echo Kasselgrund und Nico Maiberger spielten im September und Oktober für treue Fans

Gitarrist Nico Maiberger begeisterte sein Publikum mit einem bunten Programm aus bekannten Volksliedern und eigenen Kompositionen.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 14.10.2020
Zwei besondere Konzerte erfreuten diesen Herbst die Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd. Gitarrist Nico Maibergerund die Bläser des Alphorn-Echo Kasselgrund waren gekommen, um für die Bewohner der Einrichtung zu spielen.

Großer Jubel empfing Nico Maiberger, als er am kalendarischen Herbstanfang auf dem Gelände der Pflegeeinrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ MKK) auftrat. Doch nicht nur sein Publikum auch der Künstler freute sich darüber, dass er bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zu Besuch kam: „Es ist immer wieder schön hier bei euch zu spielen“. Lieder, die er selbst schreibt, singt der Musiker im Kässeler Platt. Mit seinen Liedern, die aus seinem Alltag und von Kindheitserinnerungen erzählen, gelang es Maiberger die Bewohner zu begeistern. Die Spielfreude des Gitarristen übertrug sich an diesem Nachmittag auf die Zuhörer und so stimmten alle Anwesenden in das jiddische Volkslied „Donna Donna“ ein, das Maiberger vortrug.

Gemeinsam mit den Bewohnern des Seniorenzentrums feierten die Bläser des Alphorn-Echo Kasselgrund ein musikalisches Oktoberfest. Um den Senioren ein Konzerterlebnis bieten zu können, trat das Alphorn-Quintett unter der Leitung von Friedhelm Amend trotz des Regens auf der Terrasse des Seniorenzentrums in Biebergemünd auf. Die Bewohner fanden sich an den Fenstern der Einrichtung ein, um die Darbietung hören zu können. Mitarbeiter der Sozialen Betreuung servierten Laugengebäck und alkoholfreies Bier.

Zunehmend kühlere Temperaturen erschweren es auch Nico Maiberger, mit seiner Gitarre aufzutreten: „Die Finger werden so klamm, dass ich das Plektrum nicht gut nutzen kann“. „Ich komme aber nächstes Jahr gerne wieder“, verabschiedete sich der Musiker von seinen treuen Fans.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Maiberger und viele andere Künstler treten in den Pflegeinrichtungen des Kreises ehrenamtlich auf. „Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen für Pflegeinrichtungen, müssen wir besonders kreativ sein, um unseren Bewohnern etwas zu bieten“, erklärt Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ MKK. „Zum Glück hat in den letzten Wochen meist auch das Wetter mitgespielt“, freut Herget. Das Angebot helfe die aktuelle Situation und die damit verbundenen sozialen Einschränkungen besser zu verarbeiten.
09Okt2020

Konzert zum Tag der Deutschen Einheit begeistert Senioren

Frauenchor „Die Buchentöne“ und Bassbariton Alexander Wolf singen für das Wohnstift Hanau

Der Auftritt des Chors „Die Buchentöne“ der Evangelischen Kirchengemeinde Buchen und des Sängers Alexander Wolf (Siebter von rechts) unter der Leitung von Caroline Adam (Vierte von rechts) begeisterte die Bewohner des Wohnstifts. Musiker Hans-Peter Lamb (1.Reihe kniend) begleitete die Sängerinnen am Klavier.
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Wohnstift Hanau - Freitag, 09.10.2020
Mit einem Konzert zum Tag der Deutschen Einheit, erfreuten der Frauenchor „Die Buchentöne“ der Evangelischen Kirchengemeinde Buchen und der Bassbariton Alexander Wolf in Begleitung von Pianist Hans-Peter Lamb, die Bewohner des Wohnstiftes Hanau. Für das Konzert im Garten der Einrichtung hatten die Künstler Choräle und Lieder eingeübt, die von der Liebe Gottes erzählen. Viele Bewohner hörten den Gesängen von ihren Zimmerfenstern und Balkonen aus zu. Chorleiterin Caroline Adam und die Sängerinnen begeisterten ihre Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Repertoire. Neben dem Kirchenlied „Wir pflügen und wir streuen“, das traditionell an Erntedank im Gottesdienst gesungen wird, erklang auch zeitgenössische Chormusik des Komponisten Lorenz Maierhofer. Viel Applaus erhielt Sänger Alexander Wolf, als er in Begleitung des Pianisten Hans-Peter-Lamb dem Publikum Eigenkompositionen vorstellte. „Die Musik und der Gesang waren einfach einzigartig“, lobte eine Bewohnerin der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) den Auftritt.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Katja Sommer, Fachkraft für Soziale Betreuung im Wohnstift Hanau, allen Beteiligten, die durch ihr Engagement „diesen wundervollen musikalischen Vormittag“ ermöglicht hatten. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Konzerte in den Gärten oder auf den Parkplatzen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um die Kraft der Musik, die schon der Reformator Martin Luther schätzte und von der er sagte, dass sie „die Seelen fröhlich und unschuldige Freude mache“, ist auch der Koordinator der Veranstaltungsreihe Stephan Herget überzeugt: „Kultur ist immer auch ein Seelentröster“.
08Okt2020

Lob für das Engagement des Expertenteams Palliative Pflege

Palliative-Care-Fachkräfte begleiten schwerstkranke Menschen im Wohnstift Hanau

(Von links) Dr. Maria Haas-Weber, Susanne Simmler, Silvia Fuß, Stephan Hemberger, Dieter Bien und Volker Klug freuen sich über die positive Resonanz für das EPP-Team.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 08.10.2020
Bewohner in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten, diese Zeit – gemeinsam mit ihnen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften – gut zu gestalten, das ist die Aufgabe der Fachkräfte für palliative Pflege des Wohnstifts Hanau, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Das Experten-Team Palliative Pflege (EPP-Team) koordiniert alle Maßnahmen, die für die Betreuung des sterbenden Menschen notwendig sind. Seit Oktober 2018 unterstützen drei Mitarbeitende im Wohnstift die Pflege in der Versorgung von schwerstkranken oder sterbenden Bewohnern. Jedes Teammitglied des EPP-Teams unter der Leitung von Silvia Fuß, hat eine Palliativ-Care-Ausbildung. Sie erfassen die Bedürfnisse und Wünsche, stimmen ärztlicherseits die zu erwartenden Symptome und die entsprechenden Maßnahmen ab. Außerhalb des Stations-Dienstes sind sie mit ihrem fachlichen Rat telefonisch erreichbar. Im Ergebnis hat sich die palliative Versorgung seitdem signifikant gebessert, Klinikeinweisungen dieses Bewohnerkreises konnten in 2019 gar auf eine Einzige reduziert werden. Mittlerweile erfährt das Projekt bundesweite Aufmerksamkeit und wurde im März anlässlich des Deutschen Pflegetages in Berlin vorgestellt. Zuletzt erhielt das Wohnstift Hanau zusammen mit dem EPP-Team das Deutsche Palliativ-Siegel.

„Für ihr außerordentliches Engagement in der palliativen Begleitung der uns anvertrauten Menschen, spreche ich Ihnen unseren großen Dank aus“, betonte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler. „Die Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren zeigen uns, dass ein solches Angebot gerade in der stationären Pflege dringend gebraucht wird. Wir werden dieses Erfolgsmodell daher auf alle 12 Einrichtungen der APZ-MKK ausweiten.“, so Simmler. Dem stimmte auch der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien zu: „Die positive Resonanz auf dieses Angebot war überwältigend. Bedanken will ich mich beim EPP-Team und besonders auch beim Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau, der das Projekt mit mehr als 260.000€ gefördert hat.“ Um die Versorgung sterbender Menschen in der Region zu verbessern, riefen der Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. und die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ MKK) im Oktober 2018 das Expertenteam Palliative Pflege ins Leben. „Die Teammitglieder des EPP-Teams haben in den zwei Jahren einen Rahmen entwickelt, wie man eine optimierte Pflege für Menschen mit einem hohen Pflegebedarf auch in Zeiten knapper Ressourcen gestalten kann.“, erklärte hierzu die Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Maria Haas-Weber.

„Im Laufe der Zeit ist eine gute Zusammenarbeit gewachsen, von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt“, blickt die Leiterin des EPP-Teams Silvia Fuß stolz auf die letzten beiden Jahre zurück. „Wir konnten gemeinsam erreichen, Menschen gesamtheitlich auf ihrem letzten Lebensweg würdevoll zu begleiten“. Die drei Kernfaktoren ihres Erfolges – absolute Unabhängigkeit vom regulären Dienstbetrieb, hohe Empathie und Fachlichkeit sowie eine 24h-Erreichbarkeit für Kolleginnen und Kollegen, wie auch für die behandelnden Hausärzte – haben einige Lücken überbrückt, welche durch den immer fordernder werdenden Pflegealltag aufreißen“, umschreibt Fuß den Erfolge des Projektes. Palliative Pflege solle den schwerkranken und sterbenden Menschen gleichsam mit einem Mantel begleiten und umhüllen, beschreibt die leitende Palliative-Care-Fachkraft, den besonderen Auftrag ihres Teams. Als das Projekt begann, wurden viele Gespräche mit Beteiligten geführt, berichtet Fuß von den Anfängen. Das Konzept der palliativen Pflege im Wohnstift Hanau binde den Bewohner, seine behandelnden Ärzte, das betreuende Pflegepersonal und Ehrenamtliche des Hospizdienstes, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, in den Versorgungsprozess des Sterbenden ein.

Bedürfnisse des Sterbenden umfassend wahrzunehmen, darauf zu reagieren und zu ihm und seine Angehörigen Kontakt suchen, um sie umfassend begleiten zu können, seien wichtige Aufgaben des EPP-Teams, so Fuß. Um zielgerichtet auf Veränderungen bei Bewohnern reagieren zu können und notwendige Maßnahmen zeitnah einzuleiten, sei ebenso die umfassende Kommunikation zwischen der Einrichtung und den behandelnden Ärzten von Bedeutung: „Dadurch konnten mitunter Krankenhauseinweisungen vermieden werden. Der Bewohner konnte in seinem gewohnten Umfeld bleiben, ein kostenintensiver Hin- und Rücktransport entfiel, genauso wie die Aufnahme und Entlassung im Krankenhaus, da die Therapie zielgenau vor Ort angepasst werden konnte“, erläutert Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstiftes Hanau. Dies entlaste die Bewohner und Krankenhäuser. Frau Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Vereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. und Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin, die Bewohner des Wohnstiftes ärztlich betreut, betont in diesem Zusammenhang, dass die Etablierung des EPP-Teams insbesondere für schwerstkranke, unter Schmerzen leidende und palliativ zu versorgende Menschen für sie in den stationären Einrichtungen eine maximale Entlastung darstellt.

Der Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. förderte die Umsetzung des EPP-Teams im Wohnstift Hanau finanziell mit rund 261.000€. Dies entspricht 80% der Gesamtkosten des auf zwei Jahre angelegten Projektes in Höhe von rund 326.000€. Einrichtungsleiter Hemberger dankte dem Förderverein für sein Engagement und würdigte den Einsatz des EPP-Teams: „Ich habe das EPP-Projekt als Bereicherung für die Einrichtung erlebt. Mein besonderer Dank gilt neben dem Förderverein auch Silvia Fuß. Frau Fuß hat als Leitung des EPP-Teams eine hervorragende Arbeit geleistet“. Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige, Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ärzte und Kostenträger hätten von Fuß‘ Arbeit und dem Team auf unterschiedliche Art und Weise profitiert“, lobte Hemberger. Das Team habe sich im Wohnstift etabliert. Nach Angaben des Fördervereins Palliative Patientenhilfe e.V. haben sich 14 weitere Alten-und Pflegeeinrichtungen der Region das Hanauer Modell in der palliativen Versorgung zum Vorbild genommen und setzen dieses bereits um. „Wenn sich andere Leistungserbringer für dieses Projekt interessieren, stehen der Förderverein sowie das Wohnstift Hanau für weitere Informationen gerne zur Verfügung“, bot Hemberger seine Unterstützung an.
07Okt2020

Grundlagen zur effektiven Pandemie-Bekämpfung geschaffen

Christina Herbig für Hygienemanagement in den Alten- und Pflegezentren geehrt

Der stellvertretende Geschäftsführer Robert Steingrübner, Geschäftsführer Dieter Bien (links) und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber (rechts) bedanken sich bei Christina Herbig.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 07.10.2020
Als die Corona-Pandemie Mitte März 2020 zahlreiche Pflegeheime in Deutschland überrollte, waren viele Einrichtungen darauf nicht vorbereitet. Die meisten Heime hatten sich zwar auch in der Vergangenheit schon mit Viruserkrankungen auseinandersetzen müssen, verfügten jedoch weder über geeignete Hygienekonzepte noch über Pandemiepläne. Nicht so die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die kreiseigenen Pflegeeinrichtungen führen bereits seit über 20 Jahren ein handlungsgeleitetes und präventives Hygienemanagement durch und verfügen schon seit 2006 über entsprechende Pandemiepläne.

„Und dieses Engagement, an dem viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt sind, hat auch einen Namen,“ so der Geschäftsführer der Kreisgesellschaft, Dieter Bien. Gemeint ist Christina Herbig, die lange Jahre als Pflegedirektorin und Geschäftsbereichsleiterin Pflege tätig war und zuletzt eine Stabsstelle im Bereich Altenhilfemanagement innehatte. Die heutige Fachbereichskoordinatorin mit Sonderaufgaben im Qualitätsmanagement kümmert sich seit 2001 um das Hygienemanagement der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und ist seither das wichtige Bindeglied zwischen den Hygienefachkräften, dem Qualitätsmanagement und den Einrichtungen. In dieser Funktion war sie beteiligt an der Bildung von Hygienearbeitsgruppen in allen Häusern und kümmerte sich um ein einheitliches Vorgehen in allen Einrichtungen – und dies bei 12 Pflegeeinrichtungen von Sinntal bis Hanau und von Biebergemünd bis Limeshain.

„Christina Herbig koordinierte von Anfang an, alle Aktivitäten im Bereich der Hygiene. In Ihrer Funktion erhält sie auch aus allen Häusern die Berichte, Protokolle und Begehungschecklisten. So behält sie stets einen guten Überblick“, erklärte der stellvertretende Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement, Robert Steingrübner. Dabei machte er deutlich, dass die Bildung der Hygienekommission im Unternehmen wichtige, positive Impulse setzte – sowohl nach innen gegenüber den Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen, wie auch nach außen, insbesondere gegenüber dem Gesundheitsamt und den Aufsichtsbehörden. Herbig initiierte auch die Erfassung der MRE-Daten (Multiresistente Erreger) und zeigte sich mitverantwortlich, dass alle Einrichtungen des Unternehmens inzwischen mit dem MRE-Siegel ausgezeichnet wurden.

Stefan Sorber, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement erinnert sich noch heute an die erste Hygienekommissionssitzung. Diese fand am 14. November 2006 und seither mindestens einmal jährlich statt. „Die Erstellung der Pandemiepläne begann 2006 mit dem Influenza Pandemieplan“, so Sorber und ergänzte: „Und ohne diese Grundlagen wären wir zum Zeitpunkt des Beginns der Corona-Pandemie bei weitem nicht so gut mit Schutzmaterialien aufgestellt gewesen.“ Und Stefan Sorber weiß, wovon er spricht, ist er doch der Dreh- und Angelpunkt für die Beschaffung und Verteilung von Schutzausrüstung (OP-Masken, FFP 2 Masken, Einmalhandschuhe, -brillen und –kittel sowie Hände- und Flächendesinfektion) in den Alten- und Pflegezentren.

„Sie haben sich sozusagen von Anfang an sehr für das Thema Hygienemanagement interessiert und durch ihr Engagement ist es letztendlich gelungen – gemeinsam mit allen Beteiligten – ein modernes und effektives Hygienemanagement in unseren Einrichtungen zu etablieren. Dadurch haben Sie großen Anteil daran, dass unser Unternehmen vergleichsweise gut auf die Pandemie vorbereitet war und dafür wollen wir Ihnen heute ganz besonders Danken“, erläuterte Geschäftsführer Bien abschließend und überreichte Christina Herbig im Rahmen der internen Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit eine Urkunde und ein Präsent.
06Okt2020

Grenzenlose Freiheit über den Wolken und griechischer Wein

Evas Apfel nehmen Bewohner des Kreisruheheims auf eine musikalische Reise mit

Jane Lazarovic (Kontrabass, Gesang), Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang) und Imogen Gleichauf (Cajon, Gesang) treten gemeinsam als das Trio „Evas Apfel“ auf.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 06.10.2020
20 Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen versammelten sich in angemessenem Abstand zueinander im Garten der Einrichtung, um die Band Evas Apfel zu hören. Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang), Imogen Gleichauf (Cajon und Gesang) und Jane Lazarovic (Kontrabass und Gesang) nahmen ihre Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Welt des deutschen Schlagers mit. Die Spielfreude der Band und ihre Interpretation der allseits bekannten Lieder, übertrugen sich auf das Publikum. Begeistert stimmten die Bewohner des Kreisruheheims in „Über den Wolken“ von Reinhard Mey und in „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens mit ein. „Das war heute ein wunderschöner Nachmittag“, verlieh eine Bewohnerin den Gedanken vieler Besucher des Konzerts Ausdruck, als sich die Musiker von ihren treuen und auch neu gewonnen Fans in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) verabschiedeten.

Die Band Evas Apfel tourt derzeit im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“ durch die 12 Einrichtungen der APZ MKK. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ wurde das Angebot an die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Konzerte in den Gärten der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Konzerte wie diese seien in der aktuellen Situation besonders wichtig, denn „Kultur ist immer auch ein Seelentröster“, beschreibt Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe, die Kraft der Musik.
05Okt2020

Open-Air-Konzert in der Senioren-Dependance Hammersbach

Auftritt von Evas Apfel und ein Eiswagen sorgen für tolle Stimmung in der Einrichtung

Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Imogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang) traten im Garten der Senioren-Dependance Hammersbach auf.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 05.10.2020
Strahlender Sonnenschein und ein Eiswagen boten den Bewohnern der Senioren-Dependance Hammersbach eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, die die sozialen Kontakte stark einschränken, treffen ältere Menschen in besonderer Weise, somit auch die Bewohner der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK). Das beliebte jährliche große Sommerfest im Garten der Einrichtung, das alle Bewohner ihre Angehörigen und die Mitarbeiter gemeinsam feiern, konnte in diesem Jahr nicht stattfinden, weil die Abstandregeln nicht eingehalten werden können. Katrin Bolz, Fachkraft für soziale Betreuung, und Hausleiterin Anke Korn planten daher einen sommerlichen Nachmittag in den Hausgemeinschaften der Senioren-Dependance.

Viele Hände packten mit an, damit das Fest möglich wurde: Bolz und ihre Kollegin Tanya Kutueva kümmerten sich um das leibliche Wohl, bestellten Schokoladen-,Vanille- und Erdbeereis, Schlagsahne, Cocktailobst, Schokoladensoße und bunte Streusel zum Verzieren. Bewohner bastelten unter der Anleitung der Betreuungskraft Annette Blechschmidt liebevoll gestaltete Eistüten aus Papier und Pappe. Zwei Servierwagen verwandelten sich in schön verzierte Eiswagen, an denen die Bewohner sich die gewünschten Eissorten aussuchen konnten. Drei Mitarbeiter teilten das Eis an die Bewohner aus. Bei sonnigem Wetter auf der Terrasse sitzend schmeckte vielen Bewohnern das Eis umso besser. „Superlecker, wie in einer richtigen Eisdiele“, strahlte eine Bewohnerin.

Besonderes Highlight des etwas anderen Sommerfestes in der Senioren-Dependance war der Auftritt der Band Evas Apfel am Nachmittag. Die Musiker Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Imogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang) im Garten der Einrichtung auf. Ein großes Repertoire der Hits von Künstlern aus den 1920er Jahren und allseits bekannte Lieder des Künstlers Udo Jürgens wie „Griechischer Wein“ und „Aber bitte mit Sahne“ sorgten bei Mitarbeitern und Bewohnern für gute Stimmung. Voller Begeisterung bewegten sich die Senioren im Takt, klatschten rhythmisch mit und applaudierten ausgelassen.

„Der September schenkt uns einen wunderschönen Spätsommer“, freute sich Anke Korn und dankte den Musikern für ihren engagierten Auftritt, den der Koordinator der Veranstaltungsreihe Kunst und Kultur, Stephan Herget, organisiert hatte.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe hat das Ziel, die in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohner der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilnehmen zu lassen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
02Okt2020

Open-Air-Konzert der Les Oldies am Freiwilligentag

Bewohner des Wohnstifts Hanau genießen musikalischen Nachmittag

Dr. Ralf Takke (sitzend), Wolfgang Schröder, Margitta Lange und Reiner Wertheim (sitzend, Keyboard) begeistern die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hanau
Wohnstift Hanau - Freitag, 02.10.2020
Für tolle Stimmung sorgten die Les Oldies bei einem Konzert im Garten des Wohnstifts Hanau anlässlich des Hanauer Freiwilligentages. Den Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung ist die Band bestens durch ihre vielen Konzerte bekannt. Auch dieses Mal begeisterten Margitta Lange, Wolfgang Schröder, Dr. Ralf Takke und Reiner Wertheim die Zuhörer und Zuhörerinnen mit einem abwechslungsreichen musikalischen Repertoire. Die Bewohnerinnen und Bewohner verfolgten das Konzert von der großen Terrasse, den Balkonen und den Zimmern aus. „Kommt bald wieder“ rief eine Bewohnerin den Musikern nach dem letzten Lied zu. Wie schon in der Vergangenheit, traten die Les Oldies auch diesmal wieder ehrenamtlich auf. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, dankte den Musikern: „Sie haben mit ihrem Engagement wieder für einen wunderbaren Nachmittag gesorgt.“
02Okt2020

Initiator des Sing- und Literaturkreises verabschiedet

Wolf Lange war 12 Jahre ehrenamtlich im Seniorenzentrum Gründau tätig

Auf der Treppe stehend: Sabine Hahne (Betreuungskraft), Frau Stadler (Einrichtungsbeirat), Dieter Bien (Geschäftsführer). Vorne sind zu sehen (von links nach rechts): Ute Severin (Einrichtungsleitung), Agnes Boos (Ehrenamtskoordinatorin) Herr und Frau Lange und Herr Raschdorf (Einrichtungsbeirat)
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 02.10.2020
„Von Bewohnern für Bewohner“ – nach diesem Grundsatz engagierte sich Wolf Lange zwölf Jahre lang ehrenamtlich im Seniorenzentrum Gründau. Dem pensionierten Pädagogen, der 2010 eine Literatur-und Schreibgruppe in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK) in Gründau initiierte, war die Aktivierung der geistigen Fähigkeiten der Seniorinnen und Senioren immer ein besonderes Anliegen. „Seine unendliche Geduld, seine Offenheit und der Anspruch, sich auch schwierigen Themen zu öffnen, zeichneten ihn besonders aus“, würdigte Einrichtungsleiterin Ute Severin den Einsatz Langes. Großes Lob für seine Bereitschaft, mit den Bewohnern zu arbeiten, erhielt Lange von Dieter Bien, Geschäftsführer der APZ-MKK, von Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos, von Sabine Hahne, Betreuungskraft des Seniorenzentrums und von den beiden Einrichtungsbeiratsmitgliedern Marie Stadler und Rainer Raschdorf. Besonderes Vergnügen bereitete es Lange, wenn er gemeinsam mit den Senioren kleine Auftritte für die Bewohnerfeste vorbereitete. Während der Vorführungen blieb er nah bei ihnen, hielt das Mikrofon oder sprach im Stillen die Texte konzentriert und leise mit, beschrieb Anja Wetzel, Leiterin der Sozialen Betreuung, Langes Arbeit. Sein Einfühlungsvermögen ermögliche es ihm, „ältere Menschen, die niemals daran geglaubt hätten, dies tun zu können, das Selbstvertrauen zu geben, um auf die Bühne zu gehen und die einstudierten Texte vor dem Publikum vorzutragen“.

Lange Zeit gestaltete Wolf Lange Angebote der Sozialen Betreuung im Seniorenzentrum Gründau mit. Alles begann im Mai 2008, als Lange die Einzelbetreuung einer Bewohnerin des Seniorenzentrums übernahm, die er bis zu ihrem 99. Lebensjahr begleitete. Als Leiter des Sing-und Literaturkreises entwickelte die erfahrene frühere Lehrkraft immer wieder neue Ideen, um die Begeisterung für Literatur und Sprache bei den älteren Menschen wachzuhalten. So ermöglichen „Senfzettel“, auf denen die Senioren ihre assoziativen, von persönlichen Erlebnissen geprägten Gedanken zu Gedichten und Texten festhalten können, neue Zugänge zu Lyrik und Prosa. Lange setzte sich dafür ein, den Bewohnern das Lesen auch im Alter zu ermöglichen, wenn die Sehkraft nachlässt. Aus diesem Grund warb er um Spenden, um die Anschaffung von Büchern in Großdruck zu finanzieren. Durch sein Engagement konnten zweimal Fördermittel in Höhe von jeweils 1.000 € erhalten werden. Gemeinsam mit den Bewohnern des Seniorenzentrums Gründau nahm er am Internationalen Vorlesetag teil und ermunterte die Teilnehmer des Literaturkreises während des Projektes „Erlebnisgeschichten“ dazu, selbst Geschichten zu erzählen. „Die Liste ließe sich endlos erweitern. Er war eine tragende Säule in unserer Einrichtung“, verabschiedete Einrichtungsleiterin Severin Wolf Lange und dankte dem Träger der Waltraude-Heitzenröder-Medaille für sein langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement im Bereich der Altenhilfe.
01Okt2020

Deutsches Palliativ-Siegel an das Wohnstift Hanau verliehen

Alten-und Pflegezentren des MKK weiten Angebot auf weitere Einrichtungen aus

Freuen sich über die Verleihung des Deutschen Palliativ-Siegels: (Von links) Volker Klug, Silvia Fuß, Susanne Simmler, Stephan Hemberger, Dr. Maria Haas-Weber und Dieter Bien.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 01.10.2020
„Der Erhalt des Deutschen-Palliativ-Siegels bestätigt unsere Arbeit im Bereich der palliativen Versorgung“, freute sich der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger. Die zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ-MKK) gehörende Einrichtung geht seit einigen Jahren neue Wege im Bereich der palliativen Versorgung. Das Deutsche Palliativ-Siegel wird vom Medizinischen Seminar George in Kooperation mit dem Anbieter für Zertifizierungen im Gesundheitswesen KTQ GmbH verliehen und zeichnet Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser für ihre umfassende und würdevolle Versorgung sterbender und schwerstkranker Menschen aus. Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, freute sich über die Auszeichnung und erklärte: „Das Palliativ-Siegel zeigt, was wir im Bereich der palliativen Versorgung bereits erreicht haben und ist ein weiterer Ansporn für uns, das palliative Angebot in allen Einrichtungen der APZ-MKK auszuweiten. Unser gemeinsames Ziel ist es, die uns anvertrauten Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten.“

Gründe für die Auszeichnung sieht Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts in Hanau, in der guten Arbeit der Einrichtung. Die stetige Qualifizierung von Palliativ-Fachkräften, die „ein Standbein der palliativen Versorgung im Wohnstift Hanau seien“ so Hemberger, „trage ihren Teil dazu bei“. Aber auch die Palliativ-Oase, ein Bereich mit 13 Betten, in dem Schwerstkranke versorgt werden und das Experten-Team Palliative Pflege (EPP-Team) – Fachkräfte die den gesamten Versorgungsprozess eines Patienten in den Blick nehmen und alle zu treffenden Maßnahmen koordinieren, seien wichtig. „Das EPP-Team zeigt, wie man eine optimierte Pflege für Menschen mit einem hohen Pflegebedarf, auch in Zeiten knapper Ressourcen gestalten kann“ zeigte sich auch Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. überzeugt. Der Förderverein hatte das EPP-Team in Kooperation mit den APZ-MKK vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Die Auditoren des Palliativ-Siegels attestierten dem EPP-Team, dass es die Antwort auf viele drängende Fragen der heutigen Pflegesituation ist“, so Haas-Weber stolz über das Projekt.

„Ich möchte mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, sowie unseren Kooperationspartnern für ihre Zusammenarbeit bedanken“, hob Hemberger bei der Verleihung des Siegels hervor. „Besonders hervorzuheben ist die seit langem bestehende, gelungene Auseinandersetzung in der Verbesserung der Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern in deren letzten Lebensphase und hierbei die vorbildliche Unterstützung durch den Kreis und die verschiedenen regionalen Partner“, so Prof. Dr. Wolfgang George. Um das Deutsche Palliativ-Siegel zu erhalten, werden Bewerber anhand von 20 Prüfkriterien, die die Versorgung sterbender Menschen aus pflegerischer, medizinischer, psycho-sozialer und organisatorischer Sicht bewerten, beurteilt. Das Verfahren wurde von Wolfgang George, Leiter der Gießener Sterbe-Studien, entwickelt und 2014 erstmals vorgestellt. Neben der Betreuung der Sterbenden werden Qualifikationsmöglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso berücksichtigt, wie Angebote für trauernde Angehörige. Besondere Ressourcen, die dem Betreuungsprozess förderlich sind, können ebenfalls in die Bewertung einbezogen werden.

Weitere Informationen zum Deutschen Palliativ-Siegel, finden sich im Internet unter http://wolfgang-george.de/palliativsiegel/palliativsiegel.html. Informationen zu dem Projekt „Expertenteam Palliative Pflege“ am Wohnstift in Hanau, können über den Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. oder die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises angefordert werden.
29Sep2020

Große Apfel-Aktion im Wohnstift Hanau erfreut die Bewohner

Koch- und Backgruppe verarbeitet Äpfel aus dem Garten der Eugen-Kaiser-Schule

Betreuungskraft Cristiana Rehner unterstützt die Koch- und Bachgruppe bei der Verarbeitung der Äpfel aus dem Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 29.09.2020
Mit viel Spaß nahm eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnstifts Hanau an einer großen Apfelaktion teil. Gemeinsam mit Betreuungskraft Cristiana Rehner, hatten sich mehrere Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs 1 vorgenommen, Apfelmus einzukochen und Apfelkuchen zu backen. Zuvor stand jedoch das gemeinsame Apfelpflücken und Sammeln an. Im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule, der den Bewohnern der Hanauer Pflegeeinrichtung offensteht, wurde die Gruppe schnell fündig. „Die Bewohner und Bewohnerinnen sammelten Äpfel, die bereits von den Bäumen gefallen waren, um diese zu Apfelmus zu verarbeiten.“ erzählte Cristiana Rehner. Ein Bewohner ergänzte: „Dies wurde früher immer so gemacht“. Weitere Äpfel für den Kuchen wurden frisch von den Bäumen gepflückt. Mit mehreren Körben voller Äpfel ging es anschließend zurück in die Wohnbereichsküche. Dort wurden die Äpfel geschält, geviertelt oder in Scheiben geschnitten. Anschließend wurde Apfelmus gekocht, der mit Zimt verfeinert wurde. Auch mehrere Bleche Apfelkuchen, wurden von der Gruppe zubereitet. Als kulinarische Besonderheit wurden neben den Äpfeln auch einige Bananen für den Kuchen verwendet. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbrachten mehrere vergnügliche Stunden mit der Zubereitung. Am Nachmittag wurden die Köstlichkeiten allen Bewohnern des Wohnbereichs serviert. „Das Lob für die Koch- und Backgruppe war riesig“ so Cristiana Rehner.
28Sep2020

Mehr Besuche für Bewohner in Pflegeeinrichtungen möglich

Alten- und Pflegezentren des MKK setzen ab 1. Oktober neue Regelungen in Kraft

Gesamtunternehmen - Montag, 28.09.2020
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ – dieses 2500 Jahre zurückliegende Zitat des griechischen Philosophen Heraklit von Ephesos, hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. So haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) erst im August über die neuen Besuchsregelungen in den 12 Einrichtungen des Kreises informiert. Anfang September hatte das Unternehmen dann ihr neues Online-Besuchssystem vorgestellt, über das die Angehörigen noch schneller zu ihrem Wunschtermin kommen. Zum 29. September tritt nun die erneut überarbeitete zweite Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft. Auf der Grundlage dieser Verordnung, gelten ab 1. Oktober 2020 neue Regelungen für den Besuch der Bewohner in den Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK. Gleichzeitig wurden das Online-Besuchssystem sowie die Corona-Hotline der APZ-MKK an die neuen Regelungen angepasst.

Die neuen Besuchsregelungen sind im Konzept „Geschützte Begegnung von Angehörigen und Bewohnern während der Corona-Pandemie“ sowie in den Besuchskonzepten der Einrichtungen beschrieben. So können Bewohner ab 1. Oktober pro Woche bis zu 7 Besuche erhalten. Für Bewohner in der palliativen Situation (Sterbebegleitung) sind weiterhin individuelle Besuche möglich. Besuchstermine werden zu jeder vollen Stunde vergeben. Besuchszeiten werden täglich von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr ermöglicht. Jeder Besuch ist vorher über das Besuchssystem unter www.apz-mkk.de/besuchen.php (oder die Corona-Hotline) anzumelden. Die CORONA-Hotline ist ab 1. Oktober 2020 werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Besucher müssen weiterhin auf die Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen achten, wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Einhaltung der Abstandsregelungen sowie das Händewaschen und/oder Händedesinfizieren.

Ein generelles Besuchsverbot besteht weiterhin für Personen, die selbst oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht) und/oder den Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen. Das gleiche gilt für auch Personen, die selbst oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. Weitere Informationen zu den Besuchsregelungen und zum Buchungssystem der APZ-MKK erhalten Sie auch auf der Webseite des Unternehmens unter www.apz-mkk.de/corona.php oder über die Corona-Hotline (telefonisch unter 06184 / 2052 - 100 oder per E-Mail unter corona@apz-mkk.de) (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
28Sep2020

Mit der Rikscha durch die herbstliche Brüder-Grimm-Stadt

Bewohner des Wohnstifts Hanau genießen Rikscha-Ausflüge in die Umgebung

Ehrenamtlich mit der Rikscha unterwegs: Jürgen van Gember – hier mit dem Bewohner des Wohnstifts Karl Kowalcyzk – fährt Senioren an ihre Wunschorte in der Brüder-Grimm-Stadt.
Wohnstift Hanau - Montag, 28.09.2020
Seit mehr als einem Jahr, kommen die Bewohner des Wohnstifts Hanau und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in den Genuss eines außergewöhnlichen Angebotes – die beiden zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtungen, teilen sich eine Rikscha für individuelle Bewohner-Ausflüge. Die Senioren haben so die Möglichkeit aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Sie können auf eine ganz besondere Art und Weise wieder in Bereiche ihres persönlichen Umfeldes kommen und ihre Umgebung neu erleben. Gefahren wird die Rikscha von speziell geschulten Ehrenamtlichen der APZ-MKK. „Die Bewohnerinnen und Bewohner genießen die außergewöhnlichen Ausflüge und die damit verbundenen Eindrücke sehr und erzählen danach immer begeistert davon“ erklärte Yvonne Menge, Fachkraft Soziale Betreuung im Wohnstift, die sich um die Vorbereitung der Ausflüge kümmert. „Besonders bedanken, möchte ich mich bei Jürgen van Gember, der unsere Bewohner heute an ihre Wunschorte gefahren hat“, so Menge weiter.

Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu machen. Ein besonderes Highlight sind dabei Touren durch den Schlossgarten in Hanau. Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner des Wohnstifts und des Stadtteilzentrums an der Kinzig“, hatte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. So konnten für die Finanzierung der speziell an die Bedürfnisse der Senioren angepassten Rikscha schon nach kurzer Zeit vier Sponsoren gewonnen werden, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen, procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung GmbH sowie die Sparkasse Hanau.
25Sep2020

Eröffnung der ersten Rollstuhlschaukel im Main-Kinzig-Kreis

Susanne Simmler und Klaus Schejna freuen sich über neues Freizeitangebot

(Von links) Engelbert Fischer und Edith Arnold (Initiatoren), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete), Johanna Parthey (Koordinatorin), Klaus Schejna (Bürgermeister), Reinhold Walz (Stellvertretender Geschäftsführer) und Stefan Sorber (Geschäftsbereichsleiter Immobilien).
Gesamtunternehmen - Freitag, 25.09.2020
Eine Schaukel für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer – das klingt erst einmal ungewöhnlich. Gerade für Menschen im Rollstuhl ist es jedoch ein ganz besonderes Erlebnis – denn Schaukeln macht nicht nur Spaß, es stärkt auch den Gleichgewichtssinn und wirkt sich positiv auf die Körperwahrnehmung aus. Auf dem Gelände des Altenzentrums Rodenbach, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), wurde nun die erste Rollstuhlschaukel im Main-Kinzig-Kreis eröffnet. „Diese Rollstuhlschaukel ist ein Beispiel für dafür, wie Inklusion Vor-Ort einfach gelebt wird und dafür, was in Zusammenarbeit aller dann für Menschen mit einer Beeinträchtigung geschaffen wird. Über Generationen hinweg“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler und bedankte sich bei allen, die an der Realisierung der Rollstuhlschaukel mitgewirkt haben, darunter den Initiatoren, den zahlreichen Sponsoren und dem Bauhof Rodenbach.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Rodenbach, Klaus Schejna, würdigte Simmler das Engagement die Initiatoren der Rollstuhlschaukel, Edith Arnold und Judith Fischer – die vor weniger als einem Jahr mit der Idee für eine Rollstuhlschaukel an den Bürgermeister herangetreten waren. Als Ort schlugen Arnold und Fischer das Gelände des Altenzentrums vor – einer Einrichtung in der beide bereits seit mehr als einem Jahr ehrenamtlich aktiv sind. Begeistert von der Idee, setzte sich Schejna sofort mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Simmler und dem Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien zusammen, um die Idee in die Tat umzusetzen. Als Aufsichtsratsvorsitzende übernahm Susanne Simmler die Schirmherrschaft für das Projekt und machte sich bei vielen Unternehmen aus der Region für die Idee einer Rollstuhlschaukel stark. Nachdem innerhalb kurzer Zeit genügend Sponsoren zusammengekommen waren, ging es in die Planung der Schaukel.

In enger Abstimmung mit der Gemeinde Rodenbach, übernahm das Immobilienmanagement der APZ-MKK die Planung der Rollstuhlschaukel. Dazu nahm die Gemeinde die Schaukel in ihr Spielplatzentwicklungskonzept auf, das darauf gerichtet ist, einen bedarfsgerechten Ausbau und die regelmäßige Instandhaltung der Spielplätze der Gemeinde zu gewährleisten. Die Gemeinde geht damit neue Wege im Bereich der Weiterentwicklung von Spiel- und Freizeitanlagen, so entstehen Spielplätze für unterschiedliche Altersstufen und auch generationsübergreifend. „Wir wollen mit unserem Spielplatzentwicklungskonzept neue Anstöße geben, wie beispielsweise mit dieser Schaukel.“, betonte Schejna und fügte hinzu: „Wir haben kein Copyright auf diese Ideen und hoffen, dass andere unserem Beispiel folgen.“ So waren sich Schejna und Simmler auch einig, dass es insgesamt immer noch zu wenige auf Inklusion ausgerichtete Spielplätze und Freizeitanlagen gibt.

Dass es möglich ist, ein solches Angebot in kürzester Zeit zu realisieren, beweist die schnelle Umsetzung der Rollstuhlschaukel. Die Anschaffungskosten wurden dabei komplett durch die Spenden der folgenden Sponsoren übernommen: Ingenieurbüro Weiß, heitzenröder architekten GmbH, Ingenieurbüro Frank Fuchs, procuratio Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen mbH, SPD-Fraktion Rodenbach, Textor und Nohl IT GmbH, Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, Kirsten Dehne Architekten, Pflegedienst Kremer GmbH, Sanitätshaus Nehls GmbH, Raiffeisenbank eG Rodenbach, Sanitätshaus Nehls, Harth & Schneider Vertriebs GmbH und MSG Multiservice Gummersbach GmbH. Die notwendigen baulichen Maßnahmen auf dem Gelände des Altenzentrums übernahm der Bauhof der Gemeinde Rodenbach. „Die Unterstützung durch die Sponsoren und des Bauhofs Rodenbach waren für die schnelle Realisierung der Schaukel maßgeblich“, so Bien.

Die Rollstuhlschaukel der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, ist ein Angebot für alle in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner des Altenzentrums sowie alle Bürger, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. „Die Zufriedenheit unserer Bewohner und Gäste ist uns sehr wichtig. Dieses Angebot soll dazu beitragen, die Aktivität und Bewegungsmöglichkeiten der auf einen Rollstuhl angewiesenen Bewohner und Gäste noch stärker zu fördern.“, so Geschäftsführer Bien. „Für Menschen im Rollstuhl ist dieses Angebot eine besondere Form der Teilhabe“ stimmte auch die Koordinatorin für Innovation, Fundraising und Berichtswesen bei den APZ-MKK, Johanna Parthey zu, die an der Umsetzung des Projekts mitgewirkt und die Schaukel nun als erstes ausprobieren durfte. Nach ihr probierte auch eine 97-jährige Bewohnerin des Altenzentrums die Schaukel aus und bewies damit, dass Schaukel nicht nur etwas für Kinder ist.
24Sep2020

Glückwünsche zum 103. Geburtstag

Wohnstift gratuliert Bewohnerin Luise Kunert

Pflegefachkraft Diana Müller gratuliert der Bewohnerin Luise Kunert zum 103. Geburtstag.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 24.09.2020
Luise Kunert, Bewohnerin des Wohnstifts Hanau, kann auf ein langes und bewegtes Leben zurückblicken. Geboren wurde sie 1917, als noch Kaiser Wilhelm II regierte. In diesem September feierte Luise Kunert ihren 103. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Petra Bien, Leitung der Verwaltung, Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung sowie Pflegefachkraft Diana Müller. Sie überbrachten Luise Kunert herzliche Glückwünsche und einen bunten Blumenstrauß, worüber sie sich sehr freute. Besonders freute sie sich natürlich über den Besuch ihrer Tochter und den zahlreichen Glückwünschen aus ihrer Familie.
22Sep2020

„Wenn Sommerlieder erklingen und die Glocke läutet“

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach freuen sich über Eiswagen

Ein Bewohner des Altenzentrums Rodenbach wird vom Eiswagen besucht.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 22.09.2020
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind besonders von den Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus betroffen, so auch im Altenzentrum Rodenbach. Besuche sind zwar mit Auflagen und beim Einhalten der Vorgaben möglich, auch Angebote für Kleinstgruppen finden auf einzelnen Bereichen wieder statt, dennoch „fühlt sich alles nach wie vor noch nicht normal an“, so eine Bewohnerin des Altenzentrums. Doch mit vielen Aktionen und Angeboten gelingt es dem Team der sozialen Betreuung im Altenzentrum immer wieder, auch in schwierigen Zeiten für gute Stimmung zu sorgen. In regelmäßigen Abständen werden beispielsweise Waffeln auf den Wohnbereichen gebacken oder es finden Terrassenkonzerte statt, natürlich stets unter Einhaltung der erforderlichen Hygienerichtlinien. Auch die jüngste Aktion, ein mobiler Eiswagen der die Wohnbereiche besuchte, kam sehr gut bei den Senioren an.

So sorgte die Eiswagen-Aktion nicht nur für eine frische Abkühlung mit italienischem Eis sondern auch für gute Laune innerhalb der Pflegeeinrichtung. „Wenn im Altenzentrum die Glocke läutet und Sommerlieder aus dem Radio erklingen, weiß jeder Bescheid, dass der mobile Eiswagen da ist“, so Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum und ergänzte: “Der mobile Eiswagen für die Bewohnerinnen und Bewohner ist ein absolutes Highlight, man kann die Freude förmlich greifen“. Um auch bei diesem Angebot die Hygienerichtlinien einhalten zu können, besuchte der Eiswagen die einzelnen Wohnbereiche an unterschiedlichen Tagen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden seit Beginn der Corona-Pandemie in den Einrichtungen der APZ-MKK zahlreiche Aktionen statt, die in diesen besonders schwierigen Zeiten zum Wohlbefinden der hier lebenden Menschen beitragen sollen.
18Sep2020

Stadtteilzentrum an der Kinzig feiert 10-jähriges Jubiläum

Auftritt der Band „Evas Apfel“ sorgt für gute Stimmung bei kleinem Sommerfest

Jane Lazrovic (Kontrabass und Gesang), Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang) und Imogen Gleichauf (Drums, Cajon und Gesang) treten seit fünf Jahren als „Evas Apfel“ auf.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 18.09.2020
Das diesjährige Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig stand im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Einrichtungsleiterin Anja Wagner begrüßte am Nachmittag alle Bewohner, Mieter des Betreuten Wohnens und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung, die unter Einhaltung der aktuellen Bestimmungen zum Schutz vor dem Corona-Virus in kleinem Rahmen gemeinsam feierten. Anlässlich des großen Jubiläums bedauerte Einrichtungsleiterin Anja Wagner, dass mehrere für dieses Jahr geplante Veranstaltungen nicht stattfinden konnten. Sie zeigte sich jedoch erfreut, dass zumindest ein kleines Sommerfest mit dem Auftritt der Band „Evas Apfel“ möglich war. „Wir machen das Beste daraus, auch mit Abstand“, betonte Wagner. Bei strahlendem Sonnenschein fand das Fest unter freiem Himmel statt, es gab Würstchen und andere Grillspezialitäten und anschließend Kaffee und Kuchen.

In ihrer Ansprache ließ Wagner, die nach Friedhelm Preis, Stephan Hemberger und Ludmilla Knodel, seit Juli 2020 die Einrichtungsleitung des Stadtteilzentrums an der Kinzig innehat, die vergangenen zehn Jahre Revue passieren. Nach zweijähriger Bauzeit, die 2008 begonnen worden war, konnten am 08. März 2010 die ersten Bewohner in das Stadtteilzentrum an der Kinzig einziehen. Inzwischen genießt die Einrichtung der APZ-MKK einen ausgezeichneten Ruf: „Wir bekommen Anfragen aus der ganzen Region – sowohl für das Service Wohnen im Alten Landratsamt, als auch für die Pflegeplätze im Eugen-Kaiser-Haus“, erklärte Wagner. Daran hätte ein „hervorragendes Team“ aus Pflegekräften, Fachkräften in der sozialen Betreuung der Bewohner und der Hauswirtschaft sowie Mitarbeiter der Verwaltung großen Anteil. Den älteren Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und ihre Beweglichkeit und Selbstständigkeit zu fördern, stehe im Stadtteilzentrum im Vordergrund.

Dazu gehören jahreszeitliche Veranstaltungen in der Einrichtung ebenso, wie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben außerhalb der Einrichtung. So erinnern sich Bewohner und Mitarbeiter immer noch gern an die jährlich stattfindenden Veranstaltungen, wie Adventsfeuer, Weihnachtsmarkt, Fasching und Ostermarkt sowie Erntedank und Oktoberfest. Beliebt bei Bewohnern waren auch immer die regelmäßig stattfindenden Ausflüge in die Hanauer Umgebung, zur Alten Fasanerie, dem Planetenfest und den Hanauer Märchenfestspielen. Seit der Anschaffung einer Rollstuhl-Rikscha im Jahr 2019 haben auch mobilitätseingeschränkte Bewohner mehr Möglichkeiten, Ausflüge zu unternehmen und Hanau zu erkunden. Auch wenn dieses Jahr einige der Veranstaltungen ausfallen mussten, wurde gerade die Rikscha in den letzten Monaten häufig genutzt, da dieses Angebot an der frischen Luft stattfindet und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet sind.

Wagner hob das Engagement der Mitarbeiter sowie der Ehrenamtlichen hervor, die den Bewohnern ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot an Gruppenaktivitäten, Sportangeboten und Veranstaltungen ermöglichen. „Bewegt in Balance“, ein Training, mit dem Senioren ihr Gleichgewicht schulen, das Krafttraining im „Vitaltreff“ und das wöchentliche Angebot „Mit 88 Tasten durch die Zeit“, das die Gelegenheit bietet, gemeinsam zu singen, finden seit vielen Jahren großen Zuspruch. 2016 wurden Theaterstücke mit den Bewohnern einstudiert und aufgeführt. Bei dem Projekt „Märchenflur“ gestalteten die Bewohner die Bilder mit. Regelmäßige Vernissagen, Vorträge und Konzerte ergänzten das kulturelle Angebot für die Bewohner. Um viele dieser Angebote auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. So finden derzeit vor allem Aktivitäten in Einzel- oder Kleingruppen statt.

Ein besonderes Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Band „Evas Apfel“, der Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen begeisterte. Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Imogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang) nahmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrzehnte und Musikgenres. Mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und des Swing sorgte das musikalische Trio für gute Laune und einen beschwingten Nachmittag. Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Musiker der Band gehörten Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus und Fredy Quinn. Für den begeisterten Applaus der Bewohner und Mitarbeiter, bedanke sich die Band mit mehreren Zugaben.

Zum Abschluss richtete Wagner ihren besonderen Dank an die Bäckerei Schaan, die mit einer großzügigen Kuchenspende den Gästen des Sommerfests den Nachmittag versüßte. Ebenso bedankte sich Wagner bei der Band „Evas Apfel“ für ihren stimmungsvollen Auftritt, „der keine Wünsche offen gelassen hat.“
18Sep2020

Wohnstift Hanau nimmt an SAFE Care Hessen Studie teil

Studie im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Das Wohnstift Hanau nimmt an der SAFE Care Hessen Studie teil.
Wohnstift Hanau - Freitag, 18.09.2020
Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie wurde erkannt, dass Alten- und Pflegeeinrichtungen besonders schwer durch den Virus betroffen sind. Bewohnerinnen dieser Einrichtungen gehören aufgrund ihres Alters und/oder des Vorliegens von Vorerkrankungen zu dem Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) haben daher schon im Februar mit der Überarbeitung ihrer Pandemie-Pläne für alle 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises begonnen und passen diese seither kontinuierlich an die neusten wissenschaftlichen Empfehlungen an. „Auch wenn wir heute viel mehr über diesen Virus wissen, als zu Beginn des Jahres, bedarf es weiterer Erkenntnisse zum Infektionsverlauf, um den Schutz der uns anvertrauten Menschen noch zu verbessern.“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler und verwies dabei auf die SAFE Care Hessen Studie, an der aktuell das Wohnstift in Hanau teilnimmt.

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, führt das Institut für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) die SAFE Care Hessen Studie durch. An der Studie werden insgesamt 50 Altenpflegeeinrichtungen aus Hessen teilnehmen. Die Studie wird in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase werden ab September 2020 über einen Zeitraum von drei Monaten aus jeder Einrichtung etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit direktem Bewohnerkontakt zweimal wöchentlich auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 untersucht. Bei einem positiven Nachweis des Erregers wird gemäß Infektionsschutzgesetz das zuständige Gesundheitsamt informiert, sowie die zweite Phase der Studie eingeleitet. In der zweiten Phase der Studie erfolgt die Aufarbeitung von Ausbrüchen durch das HLPUG. Die Teilnahme ist bei beiden Phasen der Studie freiwillig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dabei jederzeit – auch ohne Angabe von Gründen – ihre Teilnahmebereitschaft widerrufen.
15Sep2020

Mit dem Eiswagen durch die Wohnbereiche

Bewohner des Wohnstifts freuen sich über süße Abkühlung

Wolfgang Christoffel und Yvonne Menge überreichen einer Bewohnerin einen Eisbecher.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 15.09.2020
„Eiskalt erwischt“ wurden die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts in Hanau, von einer Aktion, die kürzlich auf den Wohnbereichen der Einrichtung stattgefunden hat. Passend zu den noch hochsommerlichen Temperaturen besuchten Küchenleiter Wolfgang Christoffel und die Fachkraft für Soziale Betreuung, Yvonne Menge, alle acht Wohnbereiche der Pflegeeinrichtung mit einem Eiswagen. Im Angebot waren die Sorten Vanille, Schokolade und Erdbeere. Auf Wunsch gab Wolfgang Christoffel noch Sahne, bunte Streusel, Schokoplättchen oder Schokoladensauce dazu. Die Eisbecher wurden den Bewohnern von Yvonne Menge in ihren Zimmern serviert. Die Nachfrage war riesig und die Aktion wurde von den Bewohnern der Hanauer Pflegeeinrichtung sehr gelobt. Initiiert wurde die Aktion von der Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. „Gerade in Zeiten, in denen wir alle, aber insbesondere pflegebedürftige Menschen weiterhin mit Einschränkungen leben müssen, ist der mobile Eiswagen ein Highlight“ so Cordula Delp.
15Sep2020

Duo Synthesis begeistert mit virtuosem Akkordeon-Spiel

Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. organisiert Open-Air-Konzert für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau

(Von links) Sinisa Ljubojevic und Djordje Vasiljevic begeistern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig mit ihrem virtuosen Akkordeon-Spiel.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 15.09.2020
Mit ihrem virtuosen Akkordeon-Spiel begeisterten zwei Stipendiaten des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main, die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Als Duo Synthesis zeigten Sinisa Ljubojevic und Djorde Vasiljevic ihr außergewöhnliches Können an ihren Instrumenten und spielten bekannte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla, arrangiert für zwei Akkordeons. Die ungewohnte Darbietung der Stücke, sorgte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern für Erstaunen und Begeisterung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, zeigten sich vom musikalischen Können der beiden Stipendiaten beeindruckt.

„Die beiden Musiker spielen auf höchstem musikalischem Niveau und begeisterten mit einer Virtuosität, die man auf diesen Instrumenten nicht erwartet hätte“, so Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Herget war es auch, der bereits Anfang des Jahres den Kontakt zur Koordinatorin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main, Dr. Sophia Fischer, hergestellt und mit ihr das Konzert vorbereitet hat. Das Konzert sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt und innerhalb der Einrichtung stattfinden, was aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Schutzmaßnahmen jedoch nicht möglich war.

Viel Engagement und Geduld waren letztlich gefragt, bis das Konzert der jungen Künstler im Stadtteilzentrum an der Kinzig erklingen konnte. So musste der Ablauf des Konzerts an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst und das Konzert nach Außen verlegt werden. „Toll, dass es jetzt geklappt hat“ erklärte Herget und fügte hinzu: „Die beiden Musiker sind wirklich perfekt aufeinander eingespielt, da sie sich aktuell auf einer kleinen Tournee befinden“. Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz finden die Veranstaltungen aktuell meist im Freien statt.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ – getreu dem Motto des Gründers von Live Music Now, Yehudi Menuhin, ist es das Anliegen des Vereins, Musik aus den Konzertsälen zu holen und an Orte zu bringen, wo sonst keine Musik erklingt. Seit der Gründung 1977 in London organisieren die Vereine in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz eintrittsfreie Konzerte in sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Behindertenstätten oder Flüchtlingsheimen. Für die Zuhörer ist die Musik oft eine heilende Brücke der Kommunikation. Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. wurde 1996 gegründet. Alle Mitglieder des als gemeinnützig anerkannten Vereins sind allesamt ehrenamtlich tätig und der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

Da Yehudi Menuhin immer auch die Förderung junger, talentierter Künstler am Herzen lag, fördert der Verein auch junge Musikerinnen und Musiker, in dem er ihnen die Gelegenheit gibt, sich in der Kunst des Vortragens zu üben und den Kontakt zum Publikum zu finden. Gespielt werden die nicht-öffentlichen Konzerte von Musikerinnen und Musikern, die nicht nur sehr begabt sind, sondern auch das Interesse, die Sensibilität und die Ausstrahlung für das Konzertieren in der jeweiligen Umgebung besitzen. Die Musiker werden nach strengen musikalischen Kriterien von einer Jury, bestehend aus Professoren der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ausgewählt erhalten für ihre Auftritte ein aus Spendengeldern finanziertes Stipendium.

Im Anschluss an das Konzert bedankte sich Herget zusammen mit der Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums, Anja Wagner, bei den jungen Musikern und der Koordinatorin des Vereins in Frankfurt, Sophia Fischer. Besonders freute sich Herget über das Angebot von Fischer weitere Konzerte in den kreiseigenen Pflegeeinrichtungen organisieren zu wollen.
14Sep2020

Schneller und einfacher zum Wunschtermin

Neues Buchungssystem vereinfacht die Terminvergabe

Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling) stellt das neue Buchungssystem der APZ-MKK vor. Ab sofort können Bewohner-Besuche in den Einrichtungen der APZ-MKK über das neue Buchungssystem registriert werden.
Gesamtunternehmen - Montag, 14.09.2020
Die Corona-Krise hat den Alltag der Bewohner von Pflegeeinrichtungen nachhaltig verändert. Die Schutzmaßnahmen mussten fortwährend an die jeweils neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse und an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst werden. Nach dem anfänglichen Lockdown und dem strikten Besuchsverbot im März und April, hat sich die Situation der Begegnung zwischen Bewohnern und Angehörigen zwar verbessert – so können sie wieder bis zu dreimal pro Woche Besuch erhalten. Allerdings müssen die Besuche vorher telefonisch oder per Email angemeldet und bestätigt werden – wodurch ein kurzfristiger Besuch häufig nicht möglich ist. Um die Terminvergabe für die Besucher zu vereinfachen und auch kurzfristige Besuche zu ermöglichen, können die Besuchstermine in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ab sofort über ein neues Buchungssystem reserviert werden.

Das neue Buchungssystem der APZ-MKK ist ein zusätzliches Angebot, das für mehr Flexibilität bei der Reservierung von Terminen beitragen soll. „Das neue Buchungssystem ermöglicht es, schneller und einfacher zum Wunschtermin zu gelangen“, so Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling). Unter www.apz-mkk.de/besuchen.php können die Besucher ihre Termine schnell, einfach und bequem – zuhause am Computer oder auch unterwegs vom Smartphone – reservieren. Zu den Einrichtungen der APZ-MKK gehören das Wohnstift und das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.

Über das neue Buchungssystem können auch Termine zur Abholung von Bewohnern angemeldet werden (z.B. für Spaziergänge, Arztbesuche etc.). Nach einmaliger Registrierung erhalten die Besucher einen persönlichen Besucher-Code, der für alle zukünftigen Terminbuchungen verwendet werden kann. Zusätzlich erhalten die Besucher – vor Ort in der Einrichtung oder über die Corona-Hotline – eine individuelle Bewohnernummer, die Sie in Verbindung mit Ihrem Besuchercode für die Registrierung eines Termins verwenden. Zur Bestätigung ihres Besuchstermins wird den Besuchern ein QR-Code per E-Mail zugesandt, den sie bei ihrem Besuch in der Einrichtung - entweder auf dem Smartphone oder ausgedruckt auf Papier mitbringen sollten. Besucher die das neue Buchungssystem nicht nutzen möchten, können ihre Besuchstermine auch weiterhin über die zentrale Corona-Hotline (Telefon: (06184) 2052–100 oder E-Mail: corona@apz-mkk.de) reservieren.

Weitere Informationen zum neuen Buchungssystem und zu den aktuellen Besuchsregelungen, erhalten Sie auf der Webseite der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de/corona.php oder über die Corona-Hotline. Darüber hinaus ändern sich ab 1. Oktober 2020 die Zeiten der Corona-Hotline auf werktags (Montag – Freitag) von 8 bis 16 Uhr.
14Sep2020

Jadwiga Giesel in den Ruhestand verabschiedet

Einrichtungsleiterin Claudia Spahn lobt großartiges Engagement

(Von links) Robert Steingrübner (Geschäftsbereichsleiter), Jadwiga Giesel (Alltagsbegleiterin), Claudia Spahn (Einrichtungsleiterin), Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 14.09.2020
Gemeinsam mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, haben der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement der APZ-MKK, Robert Steingrübner und die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, Jadwiga Giesel in den Ruhestand verabschiedet. Laguardia überreichte ihr einen Blumenstrauß und sprach über den beruflichen Werdegang von Giesel. Nach dem Studium zur Vermessungstechnikerin, hat Giesel von 1977 bis 1984 als Vermessungstechnikerin gearbeitet und sich anschließend als Hausfrau um ihre Familie gekümmert. Nach einer beruflichen Neuorientierung hat sie ab 1993 in der privaten Krankenpflege begonnen. Seit 2008 ist Giesel für das Seniorenzentrum Biebergemünd tätig, zunächst zehn Jahre als Pflegehelferin und anschließend als Alltagsbegleiterin. Obwohl sie bereits letzten Oktober in die Rente gegangen ist, war Giesel noch bis Juni dieses Jahres für die Einrichtung als Alltagsbegleiterin tätig. „Egal ob in der Pflege oder später in der Hauswirtschaft, Frau Giesel war immer mit Herzblut und viel Freude im Einsatz für die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum Biebergemünd.“, lobte Steingrübner das Engagement von Giesel.
11Sep2020

Gottesdienst im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen

Bewohner freuen sich über gemeinsame Andacht mit Pfarrer Rainer Schomburg

Hofgottesdienst vor dem Kreisruheheim Gelnhausen
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 11.09.2020
Mehr als 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen waren bei strahlendem Sonnenschein zusammengekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Rainer Schomburg von der evangelischen Gemeinde Marienkirche Gelnhausen einen Hofgottesdienst zu feiern. Die gemeinsame Andacht fand im Innenhof des Kreisruheheims statt. „Es war ein sehr schöner Gottesdienst, so im Freien und bei herrlichem Sonnenschein“, so eine Bewohnerin im Anschluss an die Messe. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sind religiöse Zusammenkünfte für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sehr wichtig. Die gemeinsame Andacht gibt ihnen Trost und Halt. Um die Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen und sie nicht einem Infektionsrisiko auszusetzen, finden vor den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises derzeit immer wieder Hofgottesdienste statt – natürlich unter Beachtung der aktuellen Schutzmaßnahmen, wie dem nötigen Sicherheitsabstand.
10Sep2020

„Täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei“

Hühnergehege erfreut Bewohner im Stadtteilzentrum an der Kinzig

(Von links) Anneliese Schröck (Bewohnerin), Anja Wagner, Marianne Müller (Bewohnerin), Jutta Stürz (Mitarbeiterin Soziale Betreuung) und Hildegard Schwan, (Bewohnerin)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 10.09.2020
Wer kennt es nicht – das Lied der Comedian Harmonists „Ich wollt ich wär ein Huhn“, das vom entspannten Leben der Hühner im Gegensatz zum komplizierten Alltag der Menschen handelt. Einen echten Einblick in das Leben der Hühner, erhielten in den letzten Wochen die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig – und es bereitete ihnen eben so viel Freude, wie der beliebte Gassenhauer. Ein im Demenzgarten der Pflegeeinrichtung errichtetes Hühnergehege, war eine willkommene Abwechslung für die Bewohner. Die Bewohner genossen es dabei nicht nur die Hühner zu beobachten, sondern halfen aktiv dabei mit die Tiere zu versorgen. Auch als Anknüpfungspunkt für die Biografie-Arbeit, wurde das Hühnergehege genutzt. So fingen viele Bewohnerinnen und Bewohner von sich aus, von früheren Erlebnissen zu erzählen, anderen wiederum machte es einfach Spaß die Tiere zu füttern und ihrem Gackern zuzuhören.

Einrichtungsleiterin Anja Wagner zeigte sich über den Erfolg der Aktion erfreut: „Ich hatte bereits vor einiger Zeit von dem Seligenstädter Projekt „Rent a Huhn“ gehört und freue mich, dass es auch hier geklappt hat“. „Rent a Huhn“ wurde 2013 gestartet und bietet sowohl Privatleuten als auch Institutionen die Möglichkeit, für mehrere Wochen ein komplettes Hühnergehege zu mieten. Frei nach dem Motto „Ich will wissen, wo mein Essen herkommt“, kümmern sich die Teilnehmer bzw. Mieter des Hühnergeheges mehrere Wochen um die Tiere und kommen in den Genuss täglich frischer Eier. „Rent a Huhn“ berät die Teilnehmer vorab über die artgerechte Haltung der Hühner und stellt alles, was die Tiere benötigen – das Gehege, das Futter, den Futterautomat, den Wasserautomat sowie die Einstreu für das Nest. Zu den bisherigen Mietern gehören Kindergärten, Schulen, Altenpflegeeinrichtungen aber auch Familien.
09Sep2020

Open-Air-Konzert vor dem Kreisruheheim Gelnhausen

The Wanderers begeistern Publikum mit Schlagern und Evergreens

Eine von 12 Stationen auf ihrer Tour durch den Kreis – Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 09.09.2020
Wenn es auch keine Welt-Tournee ist – so kommen die beiden Musiker Tobias Bonewitz (Gitarre) und Harald Baumeister (Akkordeon), auch bekannt als The Wanderers, derzeit viel herum. Nacheinander treten sie vor allen 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) auf. Bei ihrer letzten Station, vor dem Kreisruheheim Gelnhausen, sorgte das Duo wieder für ausgelassene Stimmung bei den Bewohnern. Mit einer Auswahl an bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, begeisterten sie ihr Publikum mit einem großartigen Musikerlebnis. Die Bewohner lauschten dem Konzert – bei Wahrung der aktuellen Abstandsregeln – vom Innenhof aus und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern. Bei Stücken wie „Country Road“, „Wien bleibt Wien“ oder „Rote Lippen“ wurde mitgeschunkelt und mitgeklatscht. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben. „Was eine tolle Sause“, so eine Bewohnerin im Anschluss an das Konzert.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget, bedankte sich bei den beiden Musikern für ihren Auftritt und erklärte: „Konzerte wie dieses sind – gerade in diesen Zeiten – besonders wichtig. Sie bringen Freude und Abwechslung in den Alltag der Bewohner – umso mehr wenn wie heute auch das Wetter mitspielt.“
08Sep2020

Ehrenamtliches Angebot – Gemeinsam Malen und Gestalten

Senioren-Dependance Hammersbach würdigt das Engagement von Silvia Behnke

Silvia Behnke (rechts) gibt der Bewohnerin Agathe Reinhardt Gestaltungstipps für ihr Bild.
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 08.09.2020
„In der Senioren-Dependance in Hammersbach wird wieder fleißig gemalt“, freut sich die Hausleiterin Anke Korn über die Wiederaufnahme des ehrenamtlichen Angebots von Silvia Behnke, das in den Monaten des Lockdown und des damit verbundenen Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen, vorrübergehend eingestellt werden musste. Seit Mitte Juli kommt Behnke nun wieder regelmäßig ins Haus und unterstützt die Bewohner dabei sich künstlerisch auszudrücken. Besonders erfreut waren die Teilnehmerinnen des Angebots, die Bewohnerinnen Elke Golda, Agathe Reinhardt, Anneliese Greulach, Marianne Möller, Hannlore Weißer, Ingrid Schmidt, Renate Brill und Anni Eckert. „Es ist so schön, dass wir wieder mit Ihnen malen können.“, so die Bewohnerinnen.

Nachdem Behnke von der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, in die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingewiesen wurde, konnte das Angebot wieder starten, musste dabei jedoch an die aktuelle Lage angepasst werden – so findet es nicht mehr in einer großen Gruppe statt, sondern einzeln in Kleingruppen auf den Hausgemeinschaften. Zudem wurde die Zeit reduziert, damit es für die ehrenamtliche Mitarbeiterin möglich, zwischen den Hausgemeinschaften zu wechseln. Zwar hatte Katrin Bolz zunächst Bedenken, ob sich die Bewohnerinnen, auf die neue Gestaltung des Angebots einlassen würden. Aber schon der erste Termin war ein großer Erfolg und die Bewohnerinnen fanden auch unter der neuen Umsetzung großen Gefallen an dem Angebot.

Behnke, die durch ihr Engagement zu einer wichtigen Vertrauensperson für die Bewohner der Senioren-Dependance geworden ist, wurde von den Bewohnern freudig begrüßt. Die Bewohnerin Hannlore Weißer, zeigte Behnke zur Begrüßung, die Bilder die sie während des Besuchsverbots gemalt hat: „Ich habe die ganz Zeit über immer gemalt. Schauen sie mal, die neuen Bilder an der Wand habe ich ausgetauscht.“ Nachdem sich Behnke mit den Bewohnerinnen unterhalten hat, ging das Malen und Gestalten los. Jede Teilnehmerin erhielt von Behnke eine Box mit Stiften und dazu Papier und andere Materialien zum Malen und Gestalten. Dann lief sie Sie flexibel durch das Haus und begleitete das Angebot, gab Tipps und beantwortete die Fragen der Bewohnerinnen.

Zu beobachten war dabei, dass Bewohnerinnen, die am Tag vorher keine Motivation hatten, das Zimmer zu verlassen, zum Malen und Gestalten in die Kleingruppen kamen. Dazu erschienen die Bewohnerinnen zum einen sehr entspannt und konzentriert, zum anderen genossen sie den geselligen Austausch mit ihren Mitbewohnerinnen. „Da Frau Behnke auch zur Risikogruppe gehört, freuen wir uns natürlich besonders, dass sie sich entschieden hat, wieder in unsere Einrichtung zu kommen.“, bedankte sich die Hausleiterin anschließend bei Behnke. Dem stimmte auch die Fachkraft für Soziale Betreuung Bolz zu: „Wir danken Ihnen für ihr fortwährendes Engagement für unsere Bewohner. Es ist toll, dass Sie wieder für unsere Bewohner da sind“.
07Sep2020

Schneller zum Wunschtermin durch neues Buchungssystem

Ab 14. September können Besuchstermine online reserviert werden

Noch schneller und einfacher zum Wunschtermin – ab 14. September können Bewohner-Besuche bei den APZ-MKK über das neue Buchungssystem registriert werden.
Gesamtunternehmen - Montag, 07.09.2020
Bewohner von Pflegeeinrichtungen waren und sind in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen. Die Schutzmaßnahmen haben den Alltag der Bewohner nachhaltig verändert und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Nach dem anfänglichen Lockdown und dem strikten Besuchsverbot im März und April, hat sich die Situation der Begegnung zwischen Bewohnern und Angehörigen zwar verbessert – so können sie wieder bis zu dreimal pro Woche Besuch erhalten. Allerdings müssen die Besuche vorher telefonisch oder per Email angemeldet und bestätigt werden – wodurch ein kurzfristiger Besuch häufig nicht möglich ist. Um die Terminvergabe für die Besucher zu vereinfachen und auch kurzfristige Besuche zu ermöglichen, können die Besuchstermine in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), ab 14. September über ein neues Buchungssystem reserviert werden.

Das neue Buchungssystem der APZ-MKK ist ein zusätzliches Angebot, das für mehr Flexibilität bei der Reservierung von Terminen beitragen soll. „Durch das neue Buchungssystem kommen Sie schneller und einfacher zu ihrem Wunschtermin“, so Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling). So können die Besucher ab 14. September ihre Besuchstermine schnell, einfach und bequem online – zuhause am Computer oder auch unterwegs vom Smartphone – reservieren. Zu den Einrichtungen der APZ-MKK gehören das Wohnstift und das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Seniorendependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.

Über das neue Buchungssystem können auch Termine zur Abholung von Bewohnern angemeldet werden (z.B. für Spaziergänge, Arztbesuche etc.). Nach einmaliger Registrierung erhalten die Besucher einen persönlichen Besucher-Code, der für alle zukünftigen Terminbuchungen verwendet werden kann. Zusätzlich erhalten die Besucher – vor Ort in der Einrichtung oder über die Corona-Hotline – eine individuelle Bewohnernummer, die Sie in Verbindung mit Ihrem Besuchercode für die Registrierung eines Termins verwenden. Zur Bestätigung ihres Besuchstermins wird den Besuchern ein QR-Code per E-Mail zugesandt, den sie bei ihrem Besuch in der Einrichtung - entweder auf dem Smartphone oder ausgedruckt auf Papier mitbringen sollten. Besucher die das neue Buchungssystem nicht nutzen möchten, können ihre Besuchstermine auch weiterhin über die zentrale Corona-Hotline (Telefon: (06184) 2052–100 oder E-Mail: corona@apz-mkk.de) reservieren.

Weitere Informationen zum neuen Buchungssystem und zu den aktuellen Besuchsregelungen, erhalten Sie hier auf der Website unter Aktuelles oder über die Corona-Hotline. Darüber hinaus ändern sich ab 1. Oktober 2020 die Zeiten der Corona-Hotline auf werktags (Montag – Freitag) von 8 bis 16 Uhr.
04Sep2020

Angelika Kultau in den Ruhestand verabschiedet

Nach 23 Jahren bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Belinda Schmidt, Ute Severin, Maria Driesen, Angelika Kultau
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 04.09.2020
Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Belinda Schmidt, haben die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Gründau, Ute Severin und die Hauswirtschaftsleiterin der Einrichtung, Maria Driesen, Angelika Kultau in den Ruhestand verabschiedet. Schmidt überreichte ihr einen Blumenstrauß und sprach über den beruflichen Werdegang von Kultau. Nach einer Ausbildung zur Hauswirtschaftskraft im Jugendheim Hannover, arbeitete Kultau unter anderem als Bäckereifachverkäuferin und im Lager bei der Firma Schwab. Für die APZ-MKK war sie insgesamt 23 Jahre tätig – davon 12 Jahre in der Küche des Altenzentrums Rodenbach und weitere 11 Jahre im Seniorenzentrum Gründau. „Im Namen der Geschäftsführung und des Betriebsrates wünschen wir Dir in Deinem Ruhestand viel Glück, Gesundheit und dass Du alle Dinge tun kannst, die Du Dir für die Rente gewünscht hast“, so die Betriebsratsvorsitzende. Dem stimmten auch die Einrichtungsleiterin und die Hauswirtschaftsleiterin zu: „Wir werden Dich und Deine Kochkünste vermissen!“.
03Sep2020

Italienisches Eis, Kaffeespezialitäten und Milchshakes für alle

Alten- und Pflegezentren des MKK feiern ein etwas anderes Mitarbeitersommerfest

Ein „etwas anderes“ Mitarbeitersommerfest – der Eiswagen Cafasso machte Halt vor jeder der 12 Einrichtungen der APZ-MKK – hier vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 03.09.2020
Eigentlich wollten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) dieses Jahr ein großes Mitarbeiter- und Familiensommerfest feiern – mit einem Food-Truck, einem Eiswagen und Getränkeständen. Aber dann kam die Corona-Krise und mit ihr die Schutzmaßnahmen, die ein solches Fest haben in weite Ferne rücken lassen. Bereits vor dem Lockdown im März wurden alle öffentlichen Veranstaltungen in den zwölf Einrichtungen des Kreises abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. „Schließlich hat der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen die höchste Priorität“, so der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien. Dem stimmte auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt zu: „Alles was gedacht war, um die Gemeinschaft im Unternehmen zu fördern und Abwechslung und Freude in den Arbeitsalltag zu bringen, haben wir zum Schutz der Bewohner abgesagt.“

Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dennoch eine Freude zu bereiten und ihnen gerade in dieser Zeit etwas Schönes zu bieten, haben sich der Betriebsrat und die Geschäftsführung etwas einfallen lassen. Von Anfang bis Ende August hat das EisCafemobil Cafasso jede der insgesamt 12 Einrichtungen des Kreises angefahren und hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit italienischem Eis, Kaffeespezialitäten und Milchshakes verwöhnt. Dabei wurden sowohl ganz klassisch Kugeln in der Waffel angeboten, als auch Eisbecher und Eisspezialitäten, wie Spagetti-Eis oder Bananasplit. Bei den Kaffeespezialitäten rangierte neben dem Latte Macchiato, vor allem der Eiskaffee ganz hoch im Kurs. So fand die Aktion überall großen Zuspruch und auch das Wetter spielte zum Glück immer mit. Und auch wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den notwendigen Sicherheitsabstand einhielten, genossen sie es, gemeinsam in der Sonne ein leckeres Eis zu essen.
02Sep2020

Neuer Einrichtungsbeirat im Wohnstift Hanau

Stephan Hemberger gratuliert neuen Beiratsmitgliedern

(Von links) Einrichtungsbeiratsmitglieder Roza Voit, Martin Ries, Reiner Schnitzer, Käthe Braun, Karin Frühwacht und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 02.09.2020
Ende August fand im Wohnstift Hanau die alle zwei Jahre durchzuführende Wahl des Einrichtungsbeirats statt. 11 Kandidaten und Kandidatinnen stellten sich zur Wahl. Die Bewohnerinnen und Bewohner beteiligten sich rege an der Wahl und konnten jeweils maximal fünf Stimmen vergeben. Zur 1. Vorsitzenden wurde Roza Voit gewählt, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Hanauer Pflegeeinrichtung engagiert. Bewohnerin Karin Frühwacht ist stellvertretende Vorsitzende. Die weiteren Beiratsmitglieder sind Bewohnerin Käthe Braun sowie die Bewohner Martin Ries und Reiner Schnitzer. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, gratulierten dem neuen Einrichtungsbeirat, der sich Anfang September zu ersten konstituierenden Sitzung einfand. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen“‘ so Hemberger bei der Begrüßung des neuen Einrichtungsbeirats. „In diesem wichtigen Gremium vertreten Sie die Anliegen und Wünsche der Bewohner und Bewohnerinnen unseres Hauses. Darüber hinaus besteht ein lebendiger Einrichtungsbeirat auch daraus, dass Sie Ihre Ideen und Vorschläge einbringen, sei es zu täglichen Abläufen oder bei der Gestaltung von besonderen Aktivitäten“ so Hemberger weiter. Der neue Einrichtungsbeirat zeigte sich hochmotiviert und wird sich monatlich zu Sitzungen zusammenfinden, an denen auch Hemberger und Delp teilnehmen werden.
01Sep2020

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg

Bewohner und Mitarbeiter genießen ein etwas anderes Sommerfest

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 01.09.2020
Beim diesjährigen Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg war vieles anders. Denn zum einen fand das Fest diesmal im kleinen Rahmen statt – ohne die Angehörigen und die Besucher, die sonst mitfeiern. Zum anderen kamen auch nicht alle Bewohner der Einrichtung zusammen – stattdessen feierten die Bewohner in ihrer jeweiligen Hausgemeinschaft. In jeder der drei Hausgemeinschaften (Sonnenblume, Vergissmeinnicht und Edelweiß) wurde zudem auf den notwendigen Sicherheitsabstand geachtet. Umso mehr gaben sich die Mitarbeiter Mühe, den Bewohnern ein fröhliches und ausgelassenes Fest zu ermöglichen. Die Tische in den Hausgemeinschaften waren sommerlich und liebevoll geschmückt. Dazu erwartete die Bewohner ein Büffet, mit frischgebackenem Flammkuchen, Wildbeerensalat, Walmeister- und Himbeertorten und eine große Fruchtbowle. Daneben kam besonders auch das von den Betreuungskräften organisierte Unterhaltungsprogram gut bei den Bewohnern an. Bei musikalischer Untermalung fanden in den Hausgemeinschaften Bewegungsspiele und Raterunden statt. So wurde das Sommerfest trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Bewohner. „Es war zwar eine ganz andere Erfahrung als die vergangenen Sommerfeste, dennoch war es sehr schön gestaltet und hat mir viel Freude bereitet.“, so ein Bewohner nach dem Fest.
28Aug2020

Les Oldies sorgen mit flotten Schlagern für gute Stimmung

Zweites Sommerkonzert der Band für die Bewohner des Wohnstifts in Hanau

(Von links) Reiner Wertheim, Margitta Lange, Dr. Ralf Takke, Wolfgang Schröder und Heinz-Uwe Hennecke bei ihrem Auftritt im Garten des Wohnstifts Hanau.
Wohnstift Hanau - Freitag, 28.08.2020
Es war bereits das zweite Konzert der „Les Oldies“ in diesem Sommer und wieder sorgten die Musiker mit flotten Schlagern für gute Laune bei Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts Hanau. Schon vor dem ersten Sommerkonzert in diesem Jahr, waren die Musiker sozusagen alte Bekannte in der Pflegeeinrichtung. So ist die Band bereits zuvor häufiger in der Hanauer Pflegeeinrichtung aufgetreten, in kleinerer Besetzung auch direkt in den Wohnbereichen. Da es aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen seit März nicht mehr möglich war innerhalb der Einrichtung aufzutreten, haben die Musiker ihre Konzerte in den neugestalteten Garten des Wohnstifts verlegt. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige Bewohner verfolgen den Auftritt auch aus dem Garten der Einrichtung – natürlich unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung.

Mit ihrem umfangreichen Repertoire begeisterten Reiner Wertheim (Keyboard), Margitta Lange (Gesang), Dr. Ralf Takke (Gitarre), Wolfgang Schröder (E-Gitarre und Akkordeon) und Heinz-Uwe Hennecke (Gesang) die Bewohner, die viele Lieder mitsangen und dazu klatschten. Die allesamt aus Hanau-Kesselstadt stammenden Musiker traten – wie schon in der Vergangenheit – auch dieses Mal wieder ehrenamtlich auf. Neben bekannten und beliebten Schlagern spielten sie dabei auch volkstümliche Lieder, die ebenfalls gut beim Publikum ankamen. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die Musiker ihrerseits mit mehreren Zugaben. So wurde auch das zweite Sommerkonzert zu einem vollen Erfolg. Im Anschluss an das Konzert sprach Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung im Wohnstift, den Musikern ihren Dank aus: „Sie haben mit Ihren Konzerten wieder gezeigt, wieviel Freude Sie den pflegebedürftigen Menschen bereiten. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für dieses außergewöhnliche Engagement.“

Anders als beim ersten Konzert, spielte diesmal auch das Wetter mit. Dabei ließen sich die Musiker beim ersten Konzert auch nicht durch einen heftigen Regenschauer aus dem Takt bringen. Geschützt durch den neuen Gartenpavillon spielten sie unbeirrt weiter – die Bewohner verfolgten das Konzert von den überdachten Terrassen und den Zimmern. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
27Aug2020

Kleines Sommerfest in der Senioren-Dependance Ronneburg

Einrichtungsbeirat Sabine Rolle: „Freude stand Bewohnern ins Gesicht geschrieben“

Das Akkordeon-Konzert von Ursula Neumann aus Gründau-Rothenbergen gehörte zu den Höhepunkten des diesjährigen Sommerfests in der Senioren-Dependance in Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 27.08.2020
Jedes Jahr findet in der Senioren-Dependance Ronneburg ein großes Sommerfest mit zahlreichen Gästen – darunter Angehörige, Mitarbeiter und Besucher des Hauses – statt. Da dies aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht möglich war, hatte das Mitglied des Einrichtungsbeirats, Sabine Rolle, eine Feier im kleinen Rahmen und unter Beachtung aller aktuellen Schutzmaßnahmen initiiert. Unter Einhaltung der nötigen Abstände und verteilt auf mehrere Wohnbereiche, feierten die Bewohner diesmal ohne externe Gäste. Auch wenn die Angehörigen den Bewohnern natürlich fehlten, wurde das kleine Sommerfest dennoch zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Bewohner. An sommerlich und liebevoll geschmückten Tischen gab es Leckereien vom Grill zum Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen. Ein glanzvoller Höhepunkt, war das Unterhaltungsprogram. Neben einem abwechslungsreichen Betreuungsangebot rund um das Thema Sommer, trat die Musikerin Ursula Neumann aus Gründau-Rothenbergen für die Bewohner auf und spielte auf dem Akkordeon schwung- und stimmungsvolle Lieder.
26Aug2020

40 Hoffnungsbriefe für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Aktion der Firmbewerber der katholischen Gemeinde St. Elisabeth spendet Trost

(Von links) Margit Lavado, Gemeindereferentin St. Elisabeth, Alexander Wakan, Firmbewerber, Cordula Delp, Leitung Soziale Betreuung, Pfarrer Andreas Weber, St. Elisabeth, Anja Golla, Firmbewerberin, Pascal Jaschkowitz, Firmbewerber, Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter, Pfarrerin Béatrice Weimann-Schmeller.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 26.08.2020
Weit über 40 Hoffnungsbriefe haben die diesjährigen Firmbewerber der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau für die Bewohner und Bewohnerinnen des Wohnstifts Hanau geschrieben. Die Idee dazu brachte Pfarrerin Béatrice Weimann-Schmeller ein, die von ähnlichen Aktionen in Hamburg erfahren hatte. Sie erzählte Pfarrer Andreas Weber davon und die Idee stieß bei ihm sofort auf offene Ohren. Firmbewerber Justin Kittan erklärte sich dann bereit, die Durchführung und Organisation der Aktion zu übernehmen. So überlegte er beispielsweise mit den weiteren Firmbewerbern, welche Themen die Briefe enthalten könnten und kümmerte sich auch um das Einsammeln der Briefe.

Die Hoffnungsbriefe wurden dann stellvertretend für alle Firmbewerber von Anja Golla, Alexander Wakan und Pascal Jaschkowitz an die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, übergeben. Im Rahmen von Einzelbetreuungen sowie in Kleingruppen lasen Betreuungskräfte des Wohnstifts die Briefe anschließend den Bewohnerinnen und Bewohnern vor. Viele der Jugendlichen schrieben über ihre Hobbys, die Ferien, die Bedeutung der Firmung, ihre Familien oder auch darüber, wie sie die Corona-Einschränkungen erleben. Die Briefe berührten die Bewohnerinnen und Bewohner sehr. „Dass die jungen Leute an uns denken, dass tut uns gut“ äußerte eine Bewohnerin. Dem stimmten auch die anderen Bewohner der Pflegeeinrichtung zu.

Viele Bewohner antworteten den Firmbewerbern anschließend mit einem eigenen Brief. So verfasste eine Bewohnergruppe gemeinsam einen Brief an die Firmbewerber. Darin schilderten die Bewohner, wie die Corona-Maßnahmen ihren Alltag in der Pflegeeinrichtung verändert haben. So sind Besuche in der Einrichtung zwar wieder möglich, die Schutzmaßnahmen sind jedoch noch immer deutlich zu spüren. Auch Delp bedankte sich für die gelungene Aktion: „Im Namen aller Bewohner bedanke ich mich herzlich bei allen Firmbewerbern sowie den Initiatoren für die Hoffnungsbriefe. Ihre Briefe haben unseren Bewohnern einen Einblick in das Leben jüngerer Menschen gewährt. Besonders gefreut haben sich die Bewohner auch über die persönlichen Worte und die guten Wünsche“.
24Aug2020

The Wanderers geben Open-Air-Konzert für Senioren

Bewohner des Seniorenzentrums Gründau singen und schunkeln mit

Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt vor dem Seniorenzentrum Gründau.
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 24.08.2020
Mit einer breiten Auswahl an bekannten und beliebten Liedern, begeisterte das Musiker-Duo „The Wanderers“ Bewohner, wie Mitarbeiter des Seniorenzentrums Gründau. Zum Repertoire von Tobias Bonewitz (Gitarre) und Harald Baumeister (Akkordeon), gehören Schlager, Evergreens, Rock- und Country-Lieder. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige auch – unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung von der Terrasse der Einrichtung. Bei Stücken wie „Country Road“, „Wien bleibt Wien“ oder „Rote Lippen“ wurde mitgeschunkelt und mitgeklatscht. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.

Der Auftritt des Musiker-Duos „The Wanderers“ war gemeinsam vom Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget, und der Fachkraft für Soziale Betreuung des Seniorenzentrums, Anja Wetzel, vorbereitet worden. Vor Ort unterstützen die Betreuungshilfskräfte Kerstin Schreiter und Sabine Hahne die Veranstaltung und ermöglichten allen interessierten Bewohnern, dem Konzert zu folgen. Im Anschluss an das Konzert bedankte sich die Einrichtungsleiterin Ute Severin bei den beiden Musikern für „einen Auftritt, der allen viel Freude bereitet hat“. Dem stimmte auch Herget zu: „Gerade in schwierigen Zeiten sind Konzerte wie dieses Seelentröster. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt“.
12Aug2020

„Alphorn-Echo Kasselgrund“ gastierte im Seniorenzentrum

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

v.l.: Wolfram Fuhr, Manfred Lemmer, Friedhelm Amend, Winfried Kunkel
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 12.08.2020
Dass eine Gemeinschaft trotz der aktuell nötigen Abstandsregeln gelebt werden kann, zeigen derzeit zahlreiche Veranstaltungen, die in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stattfinden. So auch das jüngste Konzert des Alphorn-Echos Kasselgrund, das sein musikalisches Können im Garten des Seniorenzentrums Biebergemünd zum Besten gab. Unter Einhaltung der Abstandsregeln suchten sich einige Bewohner ein schattiges Plätzchen im Garten und genossen mit Open-Air-Feeling das Konzert. Andere, vor allem in ihrer Mobilität eingeschränkte, Bewohner folgten dem Konzert bei geöffneten Fenstern. Für eine Überraschung sorgte das Alphorn-Echo mit einem Geburtstagsständchen für eine Bewohnerin, die an diesem Tag ihren 91. Geburtstag feierte. „Es war ein ganz besonderer Moment, als unsere Jubilarin merkte, dass das Ständchen ihr und ihrem Ehrentag galt“, so Birgit Bernhard, Leiterin der sozialen Betreuung im Seniorenzentrum. Nach einer kurzen Erholungspause gingen die vier Musiker in die Vollen und sorgten mit Gitarre, Akkordeon und Tuba nochmals für zünftige Musik. „Herzlichen Dank, dass wir hier zu Gast sein dürfen. Wir kommen auch gerne wieder“, so Friedhelm Amend am Ende des Konzertes. Birgit Bernhard nahm das Angebot gerne an, „Auch wir bedanken uns für Ihre wundervolle musikalische Unterhaltung und freuen uns schon jetzt auf ihre nächste Darstellung“.
11Aug2020

Den Wind in den Haaren spüren

Mit der Rikscha die Umgebung erkunden

Ehrenamtler Peter Boos und Johanna Kautzner erkunden Hanau auf der Rikscha
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 11.08.2020
Seit nunmehr einem Jahr kommen Bewohner aus dem Wohnstift Hanau und dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in den Genuss eines außergewöhnlichen Angebotes, ein Ausflug in der Rikscha. Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind haben so die Möglichkeit aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Sie können auf eine ganz besondere Art und Weise wieder in Bereiche ihres persönlichen Umfeldes kommen und ihre Umgebung neu erleben. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. „Es ist einfach herrlich, den Wind zu spüren und die Umgebung an sich vorbeiziehen zu lassen“, so eine Bewohnerin während ihrer jüngsten Fahrt durch die Brüder-Grimm-Stadt. „Gerade in der aktuellen Situation ist es uns wichtiger denn je, den hier lebenden Menschen abwechslungsreiche schöne Tage zu bescheren“, so Einrichtungsleiterin Anja Wagner und ergänzt: „Was gibt es da Schöneres, als sich einfach in die Rikscha zu setzen und sich an seine Wunschorte fahren zu lassen!“ Beliebte Zielorte sind dabei oft Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha durch geschulte Ehrenamtliche der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
07Aug2020

Visuelle Reize setzen

Milieugestaltung im Altenzentrum Rodenbach

Olivia Busse malte im heimischen Garten Bilder, die zum Träumen einladen und nun die Wellness-Oase schmücken
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 07.08.2020
Auch und gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, für pflege- und hilfebedürftige Bewohner eine Umgebung zu schaffen, die sich positiv auf ihre Gemüter auswirkt. In stationären Einrichtungen ist die Gestaltung und Dekoration des Wohnraumes ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Tuns. „Für die Gestaltung der Bewohnerzimmer regen wir die Angehörigen der bei uns lebenden Menschen immer an, persönliche Gegenstände mitzubringen, Bilder von Familienangehörigen aufzuhängen und Möbelstücke aus der eigenen Häuslichkeit aufzustellen, damit eine wohnliche und vor allem eine vertraute Atmosphäre entsteht“ berichtet Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach. Doch auch das Milieu in den Gemeinschaftsräumen ist wichtig. Hier lassen sich die Mitarbeiter der Betreuung und Pflege immer wieder unterschiedliche Projekte einfallen. So wurde jüngst das Pflegebad des Wohnbereiches 3 im Altenzentrum Rodenbach in eine kleine Wellness-Oase verwandelt. Initiatoren waren dabei Wohnbereichsleiterin Kerstin Stenger und Betreuungskraft Marika Gentile. Für ihr Vorhaben „Wellness-Oase“ erhielten sie tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung: Olivia Busse, die Tochter der Pflegehelferin Ewa Busse, zauberte wunderschöne Acrylbilder auf Leinwänden und Daniel Paulus, Bruder der Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum, unterstützte repräsentativ für die Firma Kohler Malerbetrieb und verlieh den Wänden einen neuen Glanz. „Das Projekt hat wieder einmal gezeigt, welche gelebte Gemeinschaft wir hier im Altenzentrum haben“, so Einrichtungsleiterin Myriam Dehne, die den beiden Initiatorinnen wie auch den ehrenamtlichen Unterstützern gleichermaßen für ihren Einsatz dankte und ihre Freude über das schöne Ergebnis aussprach.
30Jul2020

„Die passende Musik für einen Tag voller Sonnenschein“

„Evas Apfel“ begeistern Bewohner der Senioren-Dependance in Ronneburg

Die Musiker*innen Jane Lazrovic (Kontrabass und Gesang), Imogen Gleichauf (Drums, Cajon und Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang) treten seit fünf Jahren als „Evas Apfel“ auf.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 30.07.2020
Ronneburg. – Das Konzert der Band „Evas Apfel“ auf dem Gelände der Senioren-Dependance Ronneburg sorgte sowohl bei den Bewohnern, als auch bei den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung für gute Laune und einen beschwingten Nachmittag. Mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und Swing bis hin zum Walzer, begeisterte das musikalische Trio sein Publikum und zauberte den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht. Die Band trat sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Einrichtung auf, damit auch die immobilen Bewohner zu beiden Seiten des Gebäudes das Konzert durch ihre offenen Fenster verfolgen konnten. Die treuen „Fans“, die den ersten Auftritt vor dem Haupteingang der Einrichtung verfolgt hatten, kamen dann auch zum zweiten Auftritt und begleiteten die Band sozusagen bei ihrer „Tournee“ rund um die Senioren-Dependance.

Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Band gehören deutsch- und englischsprachige Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus, Fredy Quinn und vielen mehr. Kein Wunder also, dass der Auftritt des Trios bei den Bewohnern der Senioren-Dependance so gut ankam. So sangen die Bewohner bei vielen Liedern mit und ließen sich vom Auftritt des Trios auch zum Tanzen mitreißen. „Das ist die passende Musik für einen Tag voller Sonnenschein“, so eine Bewohnerin. Auch den drei Musiker*innen machte es sichtlich Freude, für ein solch begeistertes Publikum zu spielen. „Dieser Auftritt war für uns etwas ganz Besonderes“, so die drei Musiker*innen Jane Lazrovic (Kontrabass, Gesang), Imogen Gleichauf (Drums, Cajon, Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang).

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Die Band „Evas Apfel“ ist eine Band studierter Musiker aus Frankfurt am Main, die seit 5 Jahren intensiv zusammenarbeiten. Ihr Repertoire umfasst über 400 Eigeninterpretationen bekannterer Stücke.

27Jul2020

Weitere Ehrenamtliche für die Gartenpflege gesucht

Seniorenzentrum Biebergemünd plant Anschaffung von Hochbeeten

Hündin Rosa genießt die Nachmittagssonne im Garten des Seniorenzentrums Biebergemünd.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 27.07.2020
Das Seniorenzentrum Biebergemünd sucht derzeit nach weiteren Ehrenamtlichen für die Gartenpflege. So sollen im Frühjahr nächsten Jahren zwei Hochbeete angelegt werden, in denen die Ehrenamtlichen gemeinsam mit den Bewohnern Kräuter und Gemüse anbauen. Die Idee zu diesem Projekt war gemeinsam mit Karin Klöckner entstanden, die Anfang des Jahres in die Pflegeeinrichtung gekommen war, um sich über ein ehrenamtliches Engagement zu informieren. Klöckner, die in der Nähe des Seniorenzentrums im „Alten Forstamt“ wohnt und dort Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste anbietet, verfügt über ein großes botanisches Wissen und kennt sich in der Gartenpflege bestens aus, was man schon allein am stil- und liebevoll gepflegten Garten des „Alten Forstamts“ erkennt. Auch wenn aufgrund der Corona-Krise noch nicht mit der Umsetzung der Hochbeete begonnen werden konnte, sind die Planungen daran weiter vorangegangen. Gemeinsam mit ihrer Hündin Rosa hat Klöckner auch schon mit einigen Vorbereitungen im Garten begonnen. Um Anfang nächsten Jahres mit der Umsetzung des Projekts beginnen zu können, sucht das Seniorenzentrum Biebergemünd aktuell nach weiteren Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit den Bewohnern aktiv werden möchten.

Interessierte melden sich bitte bei der Fachkraft für Soziale Betreuung, Birgit Bernhard, telefonisch unter der Nummer 06050 / 9122-160 oder per E-Mail an birgit.bernhard@apz-mkk.de.
24Jul2020

Erlenseer Jazz-Band musiziert für Senioren in Biebergemünd

Bewohner des Seniorenzentrums begeistert vom ersten Auftritt des Jazz-Trios

(Von links) Norbert Lieber am Bass, Günther Wess am Piano, Ute Hamann am Saxophon.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 24.07.2020
Die warmen Strahlen der Morgensonne und swingende Jazz-Rhythmen – stimmungsvoller kann man kaum in den Tag starten. Der Auftritt der Erlenseer Jazz-Band auf dem Gelände des Seniorenzentrums Biebergemünd, war dabei nicht nur für die Bewohner der Pflegeeinrichtung eine Premiere, sondern auch für die Musiker selbst – denn es war das erste öffentliche Konzert des Trios. Zur Band, die aktuell noch auf der Suche nach einem Namen ist und ihren Stil als „Erlensee-Jazz“ beschreibt, gehören Ute Hamann am Saxophon, Günther Wess am Klavier und Norbert Lieber am Bass. Nachdem sie ihr Equipment aufgebaut hatten, stellten sich die Musiker kurz vor und hießen die Bewohner zum Konzert willkommen: „Guten Morgen, wir freuen uns heute für Sie spielen zu dürfen und haben Ihnen für diesen bunten Sommermorgen eine Auswahl an Jazz-Liedern vorbereitet, die Sie wahrscheinlich alle kennen – vor allem die Klassiker des Jazz.“

Als erstes spielte das Trio „Green Onions“ von Booker T. & the M.G.’s., gefolgt von weiteren beliebten Stücken aus den 60-er, 70-er und 80-er Jahren. Das Publikum verfolgte das Konzert sowohl vor der Einrichtung als auch bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern. Zwischen den Titeln gab es lautstarken Beifall und großen Applaus. Vor jedem neuen Lied, erzählte Günther Wess ein paar Sätze zum Komponisten oder zur Hintergrundgeschichte des nächsten Titels. So nahm die Band ihr Publikum nicht nur auf eine musikalische Reise, sondern auch auf einen Ausflug in die Geschichte des Jazz. Für den begeisterten Applaus bedankten sich die Musiker mit mehreren Zugaben. So wurde der erste Auftritt der „Erlensee-Jazz-Band“ ein voller Erfolg und wird den Bewohnern des Seniorenzentrums noch lange in guter Erinnerung bleiben. „Hoffentlich gibt es ein baldiges Wiedersehen.“, so eine begeistere Bewohnerin.

Um den Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben zu lassen, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Dabei ist für jeden etwas dabei – so fanden seit April Rock-, Pop-, Schlager-, Volksmusik-, Jazz-, Klassik- und sogar Alphorn-Konzerte vor den Einrichtungen statt.