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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

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18Okt2019

In Erinnerung an einen früheren Band-Kollegen

Bläserkreis aus Bruchköbel tritt im Altenzentrum Rodenbach auf

Der Bläserkreis aus Bruchköbel begeisterte die Bewohner des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.10.2019
Seit einigen Jahren schon, kommt der Bläserkreis aus Bruchköbel regelmäßig in das Altenzentrum Rodenbach, um für einen Bewohner der Pflegeeinrichtung, der früher selbst dem Kreis angehörte, zu musizieren. Dabei kamen natürlich immer auch die anderen Bewohner der Einrichtung in den Genuss der Konzerte des Bläserkreises. Nachdem das ehemalige Mitglied des Bläserkreises, Mitte dieses Jahres verstorben ist, hat der Bläserkreis beschlossen, in Erinnerung an ihren früheren Trompeter, weiterhin regelmäßig für die Bewohner des Altenzentrums zu musizieren – was diese natürlich sehr freut. So trafen die ersten Bewohner bereits eine Stunde vor Beginn des Herbst-Konzerts im Foyer des Altenzentrums ein und empfingen die Musiker mit Jubel und Applaus.

Begrüßt wurde der Bläserkreis von der Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, die sich für das ehrenamtliche Engagement der Musiker bedankte. „Ihre Auftritte sind für unsere Bewohner und für das Personal immer etwas ganz Besonderes.“, so Buono. Die Stimmung auf dem Konzert war dann auch entsprechend ausgelassen und freudig – bei bekannten Liedern sangen viele Bewohner mit, was die Musiker wiederrum sichtlich freute. Zum Ende des Konzerts gab es stehende und sitzende Ovationen der Bewohner. Zusätzlichen Applaus gab es für die Ankündigung der Musiker, dieses Jahr nochmal für ein Weihnachtskonzert in die Einrichtung zu kommen. Der Termin wird vorab im Aushang der Einrichtung und im Internet unter www.apz-mkk.de/news.php angekündigt.
16Okt2019

Musikalisches Trio begeistert die Bewohner des Wohnstifts

Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des MKK

Das musikalische Trio begeisterte die Bewohner des Wohnstifts Hanau mit ihrem großen Repertoire.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 16.10.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, kamen die Bewohner des Wohnstifts Hanau in den Genuss eines Konzerts mit Liedern aus Oper und Operette. Mehr als 60 Gäste, darunter Bewohner und Angehörige, waren gekommen, um dem musikalischen Trio, bestehend aus Angelika Legler Graf (Sopran), Heiner Strungies (Tenor) und Julia Fischer (Klavier) zu lauschen. Das Repertoire des Trios reichte dabei von Stücken aus der Oper und der Operette bis hin zu Volksliedern und Musicals. Angelika Legler Graf und Heiner Strungies kündigten die Stücke immer vorab an. Tschaikowsky – „Die Jahreszeiten“, unterlegt mit Gedichten, vorgetragen von Angelika Legler Graf und das Stück „Largo“ aus Georg Friedrich Händels Oper „Xerxes“, kamen beim Publikum sehr gut an. Aber auch volkstümliche Lieder, wie beispielsweise „Ich bin die Christel von der Post“ und Melodien aus „Rosen in Tirol“ sorgten für viel Applaus - ebenso wie das Lied „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus dem Musical „My Fair Lady“.

Die drei Musiker überzeugten dabei in jeder Disziplin, so gab es Gesangssoli, Duette (jeweils mit Klavierbegleitung) und natürlich auch Klaviersoli. Zum Ende des Auftritts gab es viel Befall von dem begeisterten Publikum. Auch Rufe nach einer „Zugabe“ wurden laut. Diesen Wunsch erfüllten die Musiker den Bewohnern und sangen das Lied „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus der Operette „Victoria und ihr Husar“. „Das war ein wirklich passender Abschluss für ein sehr gelungenes Konzert.“, resümierte die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. „Das war wirklich etwas ganz Besonderes“, stimmte ihr eine Bewohnerin zu. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
11Okt2019

Verleihung der Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Sozialminister Kai Klose begrüßt Alten- und Pflegezentren als neues Charta-Mitglied

(Von links) Der Hessische Staatsminister Kai Klose überreicht dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des MKK Dieter Bien die Charta zur Vereinbarung von Pflege und Beruf.
Gesamtunternehmen - Freitag, 11.10.2019
Eine Initiative zur Unterstützung von Angestellten, die sich neben ihrer Berufstätigkeit um die Pflege von Angehörigen kümmern - das ist die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. 254 Unternehmen mit weit über 300.000 Beschäftigten sind der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bereits beigetreten. Gemeinsam mit 36 weiteren neuen Mitgliedern, wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, im Netzwerk der Charta willkommen geheißen. Im Haus der Wirtschaft in Frankfurt am Main begrüßte Klose die neuen Mitglieder der hessischen Initiative und sprach über die Ziele und die mit der Charta verbundenen Maßnahmen. „Die pflegerische Versorgung in Deutschland wird zum größten Teil von Angehörigen erbracht. Hier in Hessen werden über drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen stemmen also den Löwenanteil der Pflege“, so Klose. „Die Unterzeichnung der Charta ist eine Win-Win-Situation für Beschäftigte und Unternehmen. Mit dem Beitritt zeigen Unternehmen, dass sie für das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf offen sind und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen suchen“, betonte der Minister.

Wenn ältere Menschen zum Pflegefall werden, sind es oft die Angehörigen, die ihre Versorgung in der häuslichen Pflege übernehmen. Der größte Teil von ihnen ist berufstätig – und bleibt es auch während der Pflegephase. Neben der eigenen Berufstätigkeit für die Pflege von Angehörigen verantwortlich zu sein, sich um Versorgung, Praxisbesuche, Haushalt, das alltägliche Leben zu kümmern, diese Doppelbelastung betrifft jede elfte erwerbstätige Person. Gerade Vollzeitbeschäftigte kommen da schnell an ihre Grenzen. Die Arbeitgeber bekommen die Auswirkungen dann oft in Form von Arbeitsausfällen, vermehrten Krankheitstagen und geringerer Produktivität zu spüren. Jede dritte Pflegeperson reduziert ihre Arbeitszeit oder hört ganz auf zu arbeiten. Pflegende Mitarbeiter müssen daher durch gezielte Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt werden. Tragfähige Pflegearrangements führen neben einer spürbaren Entlastung auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und engeren Bindung an das Unternehmen – und davon profitiert letztlich auch der Arbeitgeber. Es liegt daher im Interesse der Unternehmen, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen.

Die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit der AOK Hessen, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. ins Leben gerufen. Die Mitglieder der Charta bekennen sich zu ihrer Verantwortung hinsichtlich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und beteiligen sich an der Entwicklung und Umsetzung der entsprechenden Rahmenbedingungen in ihrem Unternehmen. Die hessische Initiative unterstützt die Mitglieder der Charta mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings für Beschäftigte, einem Webportal mit Informationsmaterial, Netzwerktreffen und einem Stufenplan zur individuellen Umsetzung von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides durch die AOK. Mitarbeiter der Unternehmen werden zu Pflege-Guides ausgebildet und stehen ihren Kollegen im Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung. „Sie sind für die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen, die daheim die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen, die erste Anlaufstelle innerhalb ihres Unternehmens. Mittlerweile sind 350 Pflege-Guides in über 200 Betrieben aktiv, so viele wie noch nie“, erklärte Detlef Lamm, Vorsitzender des Vorstands der AOK Hessen.

Um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern, unterstützen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ihre Mitarbeitenden mit einer Vielzahl von Angeboten. Dazu gehören eine gezielte und verlässliche Dienst- und Einsatzplanung, die Möglichkeiten einer Teilzeitbeschäftigung sowie die im Unternehmen fest verankerte betriebliche Gesundheitsförderung. Zusätzlich können die Mitarbeitenden das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot des Unternehmens in Anspruch nehmen. Daneben werden die Mitarbeitenden bei der Suche nach Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Familienmitglieder unterstützt. „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die von einer Beratung bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit bis hin zur Suche nach einem Pflegeplatz reichen kann“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Durch die Unterzeichnung der hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides baut das kreiseigene Unternehmen sein Angebot für pflegende Angestellte weiter aus. „Es geht in erster Linie darum, die Mitarbeitenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen und die wichtige Ressource Mensch durch Begleitung, Beratung und Förderung zu sichern – gerade auch im Hinblick auf das Thema Fachkräftesicherung“ so Bien.

So wird es aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Fachkräftemangel, sondern mit der steigenden Lebenserwartung auch zu einer größeren Anzahl pflegebedürftiger Menschen kommen. Das wird dazu führen, dass immer mehr Beschäftigte sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Gründe hierfür sind nicht nur die demografisch bedingte Zunahme der zu pflegenden Menschen und damit der Pflegenden, sondern auch Entwicklungen wie eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit und die Alterung der Belegschaften. Wirksame Vereinbarkeitslösungen werden zukünftig somit noch stärker gefragt sein. Dabei ist die Enttabuisierung des Themas Pflege ein erster grundlegender Schritt. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich die Unternehmen zur Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur, zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten und zur Förderung des internen und externen Dialogs. Sie legen so ein Fundament für eine zeitgemäße Organisations- und Unternehmenskultur.

Weitere Informationen zur hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie im Internet unter www.berufundpflege.hessen.de.
08Okt2019

Vortrag zur Sicherheit für Seniorinnen und Senioren

Polizeihauptkommissar Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen an den Tag legen“

(Von rechts) Im Wohnstift in Hanau konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger den Experten in Sachen Sicherheit für Senioren, Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann, begrüßen.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 08.10.2019
Einen interessanten und zugleich außergewöhnlichen Gesprächspartner konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau begrüßen. Das lag nicht nur am Referenten selbst, sondern auch am Thema, über das in der öffentlichen Veranstaltung informiert wurde. Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann informierte die Bewohner und die zahlreich erschienenen Gäste über Diebstahls- und Betrugsprävention. In Anbetracht zahlreicher Erscheinungsformen wie Enkeltrick oder den verschiedenen Betrugsformen über das Internet ein Thema, das gerade ältere Menschen hautnah tangiert. Zu Beginn wies Einrichtungsleiter Stephan Hemberger daraufhin, dass „ es uns besonders wichtig ist, ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Bewohner zu erreichen“. Deshalb dankte er auch dem Referenten, der seit 2010 polizeilicher Berater für den Main-Kinzig-Kreis ist, für sein Erscheinen.

Anschließend erläuterte Adelmann, dass Gefahren nicht nur am Telefon, sondern auch an der Haus- oder Wohnungstür, im öffentlichen Raum oder im Internet bestehen. In Pflegeeinrichtungen gelte dies insbesondere, wenn fremde Personen dem Bewohner die Aufwartung machten oder nicht bekannte Verwandte sich am Telefon meldeten und um Geld oder Vermögen anhielten. An die anwesenden Pflegekräfte richtete der Experte in Sachen Sicherheit die Bitte, insbesondere dann Aufmerksamkeit walten zu lassen, wenn sich Bewohner im Umgang mit ihrem Vermögen ungewöhnlich verhalten. Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen und Überprüfungen ist immer die beste Möglichkeit, den Kriminellen das Handwerk zu legen und größere Schäden zu verhindern. “ Bei verdächtigen Situationen sei es zudem wichtig, die zuständigen Polizeistationen zu informieren und so zu einer schnellen Aufklärung beizutragen.

Seit Anfang Herbst finden in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises polizeiliche Diebstahlpräventionsberatungen statt. Eingeladen sind Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Die polizeiliche Beratung zu Risiken im Alltag wird durch die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen angeboten. Hauptkommissar Stefan Adelmann, kriminalpolizeilicher Berater mit Sitz in Hanau, sensibilisiert auf anschauliche Weise seine Zuhörer zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht im Alltag. Am Beispiel alltäglicher Situationen werden Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter für die Themen Diebstahl und Betrug sensibilisiert und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie sich und ihr Umfeld schützen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Risiken, denen ältere Bürger häufiger ausgesetzt sind. Anschließend können die Teilnehmer Fragen zum Thema Sicherheit stellen.

Die Termine werden auf den Aushängen in den Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
04Okt2019

Der Bieranstich klappte im zweiten Anlauf

Mehr als 130 Gäste beim Oktoberfest im Wohnstift Hanau

(Von links) Cordula Delp, Karl-Heinz Voit, Hans-Harald Hartnagel und Wolfgang Christoffel.
Wohnstift Hanau - Freitag, 04.10.2019
Das Oktoberfest im Wohnstift Hanau verzeichnete in diesem Jahr einen wahren Besucheransturm. Mehr als 130 Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter waren in den Blauen Saal des Wohnstifts gekommen und bekamen ein buntes und unterhaltsames Programm geboten, das bayrische Traditionen mit hessischer Lebensart verband. Ein besonderes Highlight auf dem Fest war der Auftritt von Hans-Harald Hartnagel, auch bekannt als Hans-Harald „Der fröhliche Hesse“. Bei seinem Auftritt blieb zwar kaum ein Auge trocken, dafür aber so manche Sänger-Kehle, wofür aber natürlich sofort Abhilfe geschaffen wurde. Vorbereitet und unterstützt wurde das Fest nicht nur von den Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen, sondern auch von den Bewohnern des Wohnstifts selbst. So hatten die Bewohner im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Stammtisches, die Saaldekoration aus blau-weißen Papiergirlanden gebastelt.

Begrüßt wurden die Gäste von der Pflegedienstleiterin des Wohnstifts, Stephanie Kaprol und der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Darauf folgte der auf jedem Oktoberfest obligatorische Anstich des Bierfasses. Das übernahm der ehrenamtliche Mitarbeiter, Karl-Heinz Voit zusammen mit dem „fröhlichen Hessen“ Hans-Harald. Da das Bierfass dabei jedoch nicht mitspielte und zunächst kein Bier floss, wurde der Küchenleiter Wolfgang Christoffel gerufen. Mit seiner Unterstützung gelang der Anstich schließlich und es hieß „O`zapft is“. Anschließend sang der „fröhliche Hesse“ Stimmungslieder, wie „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ oder „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Auch bei dem Lied „Im Blauen Bock“ aus der früheren Fernsehsendung sangen zahlreiche Gäste den Refrain mit. Zwischen den Liedern sorgte er mit kleinen Späßen für große Erheiterung. „Ich habe mich kringelig gelacht, die Witze und die Musik waren spitze“, so eine Bewohnerin.

Neben dem „fröhlichen Hessen“ kamen auch zwei von den Bewohnern aufgeführte Sitztänze sehr gut bei den Gästen an und wurden mit viel Applaus bedacht. Die Bewohner hatten die beiden Tänze „Twist“ und „Der Katzentanz“, gemeinsam mit der Sozialen Betreuungskraft Andrea Habel einstudiert und auch die verwendeten Utensilien, darunter „Katzenohren“ selbst hergestellt. Neben dem Unterhaltungsprogram ließen sich die Gäste Weißwürste mit süßem Senf, Brezeln und Obatzter schmecken. Dazu gab es natürlich Bier vom Fass. Zum Abschluss des Fests bedankte sich Cordula Delp bei den Ehrenamtlichen für die Unterstützung und lud den „fröhlichen Hessen“ Hans Harald schon zum nächsten Oktoberfest ein – was mit großem Applaus der Gäste beantwortet wurde.


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27Sep2019

Gänsehautmomente im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Gerhard Krieg liest aus seiner Krimi-Reihe "Kommissar Falkan" vor

Gerhard Krieg liest aus seiner Krimi-Reihe „Kommissar Falkan“ vor.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 27.09.2019
Zum Auftakt seiner einjährigen Lese-Tour durch die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, besuchte der Schriftsteller Gerhard Krieg das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau und las aus seiner Krimi-Reihe „Kommissar Falkan“ vor. Die Krimis handeln vom pensionierten Frankfurter Kommissar Kurt Falkan, der nach seinem Umzug nach Altenhaßlau, eine Privatdetektei gründet und viele spannende Fälle in und um Altenhaßlau löst. Seine Wege, führen den pensionierten Kommissar aber auch in Ausland, wobei L.A. in den Geschichten für Linsengericht-Altenhaßlau steht. Für Gänsehaut sorge eine Mordszene auf einem Autobahnrastplatz, bei der nicht nur die Tat, sondern auch der Ort des Geschehens detailreich beschrieben wurde. Im Anschluss an die Lesung beantwortete der Autor die Fragen seiner Zuhörer. Dabei erklärte er, dass seine Bücher nicht auf realen Ereignissen beruhen, sondern seiner Phantasie entspringen. Auch wenn die in seinen Büchern beschriebenen Orte real sind, ist die Handlung reine Fiktion. Es gibt jedoch Personen in seinen Geschichten, die an reale Personen angelehnt sind, diese fragt er jedoch immer um Erlaubnis, bevor sie in einer Geschichte auftauchen.

Selbst aus Altenhaßlau, hat Gerhard Krieg inzwischen 14 Bücher veröffentlicht. Er wird in den nächsten zwölf Monaten in jeder Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises aus seinen Büchern vorlesen und seine Zuhörer in die spannende Welt des pensionierten Kommissar Falkan entführen. Wer möchte, hat auch die Gelegenheit, ein Buch zu kaufen und es vom Schriftsteller unterzeichnen zu lassen. Die Lesung wird in allen zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises stattfinden. Alle Krimibegeisterten sind herzlich eingeladen an den Lesungen teilzunehmen. Die Termine werden auf den Aushängen der Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
24Sep2019

Luise Kunert wird 102 Jahre alt

Geburtstagskaffee im Wohnstift Hanau

Luise Kunert feiert ihren 102. Geburtstag im Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 24.09.2019
Im Kreise ihrer Familie und Freunde, hat Luise Kunert ihren 102. Geburtstag gefeiert. Im Blauen Saal des Wohnstifts Hanau, fand ein Geburtstagskaffee statt, bei dem mit Sekt und Orangensaft auf das Geburtstagskind angestoßen und dann gemeinsam gefeiert wurde. Dazu gab es natürlich auch Kaffee und Geburtstagskuchen. Bei fröhlicher Stimmung wurde viel erzählt und noch mehr gelacht. Dankbar zeigte sich Kunert auf der Feier vor allem für ihre Familie und sagte zu ihrer Tochter: „Ich bin so glücklich, dass ich Dich habe.“ Zu den Gratulanten gehörten auch die Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp und die Teamleiterin der Verwaltung Petra Bien. „Wir gratulieren Ihnen im Namen aller Kolleginnen und Kollegen und freuen uns, dass Sie ihren Geburtstag mit so vielen lieben Menschen verbringen“. Im Sudetenland erblickte Luise Kunert vor 102 Jahren das Licht der Welt. In der Nachkriegszeit kam sie 1950 nach Hanau, wo sie eine Familie gegründet und 36 Jahre bei Dunlop gearbeitet hat. 2005 zog sie zu ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn nach Rodenbach. Seit April 2019 lebt sie im Wohnstift Hanau. Kunert ist eine gute Erzählerin und liest sehr gern, am meisten freut sie sich aber über die Besuche ihrer Tochter. Auf die Zukunft gerichtet, erklärte sie: „Wenn ich 103 werde, feiern wir wieder!“.
23Sep2019

Sous le ciel de Paris – Unter dem Himmel von Paris

Französischer Abend im Kreisruheheim Gelnhausen

(Von links) Die Bewohnerinnen Eleonore Stübing und Ottilie Ditzel genießen den französischen Abend.
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 23.09.2019
Die Atmosphäre im Kreisruheheim Gelnhausen stimmte: Gedämpftes Licht, Kerzenschein, Chansons, dazu ein Gläschen Wein und gutes Essen. Die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm hatten sich, gemeinsam mit der Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, etwas ganz besonderes für die Bewohner der Pflegeeinrichtung ausgedacht – einen französischen Abend mit Live-Musik. Die musikalische Unterhaltung übernahm die Betreuungskraft Uwe Frühm. Für ihn kein Problem: „Ich war früher Sänger bei der Band Musette Pour Tous, die sich auf französische Musik spezialisiert hatte“. Für den französischen Abend hatte Frühm ein Soloprogramm mit Gitarre ausgearbeitet.

Mehr als 30 Bewohner und Angehörige waren der Einladung gefolgt und genossen einen Abend, der ganz im Zeichen der französischen Lebensart stand. Frühm begann seinen Auftritt mit „La vie en rose“ und „Sous le ciel de Paris“ von Edith Piaf, gefolgt von vielen weiteren beliebten französischen Chansons, darunter „C´est si bon“, „La mer“ und „Nathalie“ von Yves Montand, Charles Trenet, Gilbert Becaud und anderen Chansoniers. Die Bewirtung der Gäste übernahm das Ehrenamtsteam um Erika Schmehle und die Betreuungskräfte Regina Pucher und Sigrid Castellanos. Es wurden Käse, Baguette, Weintrauben und kleine Zwiebelküchlein gereicht. Zu Trinken gab es eine mehrere Sorten Wein und eine Auswahl an Softdrinks.

Den ganzen Abend herrschte heitere Gelassenheit, die Bewohner lauschten der Musik oder unterhielten sich in kleinen Grüppchen. Dabei kamen auch die ein oder anderen Französisch-Kenntnisse zum Vorschein. „Bon soir“, „Merci beaucoup“ und „a votre santé“ konnte man öfter hören. Zum Abschluss des Musikprogramms gab es noch etwas deutsch-französisches. Zu „Pigalle, die große Mausefalle“ und einer deutschen Version von „Champs Elysee“, sangen besonders viele Gäste mit. Entsprechend groß war anschließend der Beifall. „Es war eine herrliche Feier – die französischen Chansons waren einfach zauberhaft.“, so eine Bewohnerin. Mit Flammkuchen und Federweißer zum Abendessen ging der französische Abend dann zu Ende.
20Sep2019

Bewohner der Senioren-Dependance zu Besuch im Zirkus

Schüler der Astrid-Lindgren-Schule begeistern mit einzigartigem Zirkus-Projekt

(Von links) Oben: Agathe Reinhardt, Marianne Reitz, Anke Korn, Elke Golda, Hedwig Reiser, Katrin Bolz. Unten: Maxi Heise, Ingrid Schmidt, Hannelore Weißer, Erika Layer, Agnes Lehnert.
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 20.09.2019
Mit einer Zirkusvorstellung bei dem die Kinder die Hauptakteure waren, haben die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach zum Staunen gebracht. Mit Unterstützung der Tagespflege Kremer und der Freiwilligen Feuerwehr Hammersbach, die jeweils einen Transportbus und eine Fahrerin bzw. einen Fahrer zur Verfügung gestellt hatten, gelangten die Senioren auf das Gelände der Astrid-Lindgren-Schule. Auf der Wiese vor der Schule, wurden die Bewohner von der Schulleitung in Empfang genommen und ins Zirkuszelt begleitet. Dann ging es los: Gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter die Schüler der benachbarten Grundschule in Neuberg, nahmen die Senioren ihre Plätze ein. Mit dem Soloauftritt eines Clowns, bei dem kaum ein Auge trocken blieb, wurde die Vorstellung eröffnet. Nach dem gelungenen Start, folgten weitere Nummern, die bei den Besuchern sowohl für Erstaunen als auch Erheiterung sorgten.

Besonders die Schwarzlicht-Akrobatik, bei dem Tücher und Ringe wie von Zauberhand durch die Gegend flogen, eine Seilakrobatik sowie eine Trapezaufführung, wurden mit viel Beifall und Applaus honoriert. Spannend war zudem der Auftritt eines Fakirs, für den sowohl Scherben als auch ein Nagelbrett kein ernstzunehmendes Hindernis darstellen zu schien. Zum Abschluss der Vorstellung, brachte der Clown die Zirkus-Besucher erneut zum Lachen. Darauf folgten minutenlanger Applaus und stehende Ovationen der jungen und älteren Besucher. „Es ist unglaublich, was die Schüler in wenigen Tagen auf die Beine gestellt haben“, so eine Bewohnerin. „Toll, wie selbstbewusst die Kinder waren“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu. Das Zirkus-Projekt der Astrid-Lindgren-Schule ist ein klassenübergreifendes Projekt, in Kooperation mit dem Verein Freie Pädagogische Initiative unter der Leitung von Edgar Hedergott und findet alle vier Jahre statt.

Die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 studieren in nur zwei Tagen die Zirkusnummer ein. Begleitet und unterstützt werden die Schüler dabei, von den Zirkus-Artisten Darion Sänger, Andrea Kruck, Tim Hedergott und Edgar Hedergott sowie ihren Lehrern und einigen Eltern. Begeistert zeigten sich im Anschluss an die Vorstellung, auch die Hausleiterin Anke Korn und die Fachkraft für soziale Betreuung Katrin Bolz: „Der Auftritt der Schüler und die Zirkusnummern waren einfach toll. Wir danken der Astrid-Lindgren-Schule für die Einladung. Es war ein wirklich sehr gelungener Ausflug. Ein großes Dankeschön auch an den Pflegedienst Kremer und die Freiwillige Feuerwehr, ohne die dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre.“
19Sep2019

„Das Konzert hat meiner Frau wirklich gut getan“

Duo Amadeus tritt in der Senioren-Dependance Ronneburg auf

Ermina Spati und Stephan Herget begeistern als Duo Amadeus mit klassischer Musik.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 19.09.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, trat das „Duo Amadeus“ in der Senioren-Dependance Ronneburg auf. Die beiden Pianisten Ermina Spati und Stephan Herget spielten dabei Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel Fauré. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich. Neben den bekannten und beliebten Stücken von Mozart, kam dabei besonders das Wiegenlied von Gabriel Fauré bei den Bewohnern an. So schwärmte eine Bewohnerin: „Das Wiegenlied am Ende des Konzerts hat mich sehr berührt.“ Ein Angehöriger dessen Frau in der Senioren-Dependance lebt, bedankte sich für das Konzert und erklärte: „Meine Frau hat früher selbst musiziert, das Konzert hat ihr wirklich gut getan.“

Damit möglichst viele Bewohner in den Genuss der klassischen Musik kommen konnten, fand das Konzert nacheinander auf zwei Wohnbereichen statt. Zum Ende beider Auftritte gab es stehende und sitzende Ovationen von den Konzert-Besuchern. „Es macht einfach Spaß, vor einem so begeisterten Publikum zu spielen“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
16Sep2019

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg

Sitztanz-Gruppe bedankt sich bei Firma Phoenix für neue T-Shirts

Teilnehmer der Sitztanzgruppe, Jürgen Kunert (Sponsor der T-Shirts und des Grillguts), Erika Ackermann (Leitung der Sitztanzgruppe), Heike Haase (Hausleitung) und Michael Mandt (Einrichtungsleitung)
Dependance Haus Neuberg - Montag, 16.09.2019
Bei strahlendem Sonnenschein aber dennoch angenehmen Temperaturen, fand das Sommerfest der Senioren-Dependance Neuberg statt. Eröffnet wurde das Fest vom Einrichtungsleiter Michael Mandt. Zu den Gästen des Sommerfests gehörten Bewohner, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter und Besucher aus der Gemeinde, darunter auch die Bürgermeisterin von Neuberg, Iris Schröder. Auf Kaffee und Kuchen folgte eine Aufführung der Sitztanzgruppe, geleitet durch Erika Ackermann. Dabei präsentierte die Sitztanzgruppe stolz ihre neuen grünen T-Shirts, die durch eine großzügige Spende von Jürgen Kunert, dem Inhaber der Firma Phoenix, angeschafft werden konnten. „Und auch das Grillgut für das Sommerfest wurde diesmal von Herr Kunert gesponsort!“ erklärte Mandt und bedankte sich für die Unterstützung. Zu den weiteren Highlights gehörten ein Mundharmonika-Solo-Auftritt der Bewohnerin Hedwig Baldy-Kressel sowie ein Boule-Turnier zwischen dem Einrichtungsbeirat und Mitarbeitern des Hauses. Das Ausklingen des Tages erfolgte mit kühlen Getränken und frisch Gegrilltem.
13Sep2019

Dank und Lob für das ehrenamtliche Engagement

Gelungenes Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Die Gäste des diesjährigen Sommerfests bekamen einiges geboten.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 13.09.2019
Das Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig stand diesmal ganz im Zeichen des Ehrenamts. Die zahlreichen Gäste, darunter Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Ehrenamtliche, bekamen dabei ein Programm geboten, dass sowohl abwechslungsreich als auch unterhaltsam war. Zu Beginn des Fests begrüßte Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel die Gäste und freute sich, dass trotz des wechselhaften Wetters so viele den Weg in die Einrichtung gefunden hatten. Anschließend sprach auch die Hanauer Stadtverordnete Beate Funk einige Worte zu den Gästen. „ Ich komme immer wieder gerne hier in die Einrichtung und bin jedes Mal begeistert von den zahlreichen Veranstaltungen, darunter Konzerte, Kunstausstellungen, Feierlichkeiten, die regelmäßig im Stadtteilzentrum stattfinden. Das Engagement der Mitarbeiter und der Ehrenamtlichen ist wirklich beispielhaft.“, so Funk.

Bei der anschließenden Tanzvorführung der Maintaler Seniorentanzgruppe unter der Leitung von Gisela Kratz, spielte zum Glück das Wetter mit. Neben ihrem Engagement in der Maintaler Seniorentanzgruppe, leitet Gisela Kratz jede Woche die Sitztanzgruppe „Fit bis ins hohe Alter“ im Stadtteilzentrum. Kratz: „Ich kann die Zusammenarbeit im Stadtteilzentrum nur loben. Ich komme schon seit Jahren in die Einrichtung und es ist nicht selbstverständlich, dass die ehrenamtliche Arbeit so gewürdigt wird wie hier.“ Für musikalische Unterhaltung sorgte dann der Russische Chor des Vereins KID e.V. aus Hanau, zu deren Repertoire russische, deutsche und hebräische Lieder gehören. Ein weiteres Highlight des Sommerfests, war der Auftritt des Alleinunterhalters Günter Feltes aus Rodgau, der mit stimmungsvollen Schlagern sein Publikum begeisterte. Besonders bei den Refrains sangen viele der Gäste aus voller Kehle mit.

Zum Abschluss des Fests, bedankte sich Einrichtungsleiterin Knodel bei allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen: „Durch ihren Einsatz war das diesjährige Sommerfest wieder ein voller Erfolg“.
13Sep2019

Verbesserung der Palliativversorgung im Main-Kinzig-Kreis

Start des zweiten Kurses der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“

Start des zweiten Kurses der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ im Rahmen der Ausbildungsoffensive zur Verbesserung der Palliativversorgung des Main-Kinzig-Kreises.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 13.09.2019
Im Rahmen der Ausbildungsoffensive zur Verbesserung der Palliativversorgung des Main-Kinzig-Kreises, hat der zweite Kurs der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ begonnen. Von den 17 neuen Teilnehmern, kommen 13 Pflegefachkräfte aus den Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die Ausbildungsoffensive wurde Mitte letzten Jahres vom Kreisausschuss beschlossenen, um die palliative Versorgung in den Einrichtungen des Kreises und darüber hinaus zu verbessern. Eine der grundlegenden Voraussetzungen für ein palliatives Angebot ist dabei die Qualifikation von Mitarbeitern, durch eine spezielle Weiterbildung zur Palliativ-Care-Fachkraft.

„Die Verbesserung der palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen ist ein wichtiges und unverzichtbares Ziel“, so die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises Susanne Simmler. So haben Pflegeeinrichtungen infolge veränderter Familienstrukturen, der Demografie und durch die Fortschritte in der Medizin als Sterbeorte an Bedeutung gewonnen – wodurch die Palliativversorgung zu einer zentralen Herausforderung für die Einrichtungen geworden ist. Die Qualifikation des Pflegefachpersonals ist daher von entscheidender Bedeutung. Die Ausbildungsoffensive des Kreises sieht vor, innerhalb von drei Jahren insgesamt 42 examinierte Pflegekräfte zu Palliativ-Care-Fachkräften auszubilden.

Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und Trauernden zur Seite zu stehen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an professioneller Kommunikation und Beratung. Die Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ umfasst daher die Förderung und Stärkung der fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen der Pflegefachkräfte in Bezug auf palliative Pflege. Die Auseinandersetzung mit ethischen und spirituellen Aspekten, sowie interkulturelle und religiöse Themen sind ebenfalls nötig, um das Einfühlen und Handeln in die palliative Pflege hilfreich zu unterstützen. So schafft das spezielle Fachwissen die Grundlage für ein tieferes Verständnis, um Menschen auf ihrem letzten Lebensweg würdevoll zu begleiten.

Die Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ wird berufsbegleitend durchgeführt und dauert ein Jahr. Die Weiterbildung ist aufgegliedert in 160 Unterrichtseinheiten (insgesamt 4 Wochen) Theorie und 120 Stunden Praxis. Die Qualifizierungsmaßnahme wird durch das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege angeboten.
12Sep2019

Gelungenes Sommerfest der Senioren-Dependance Limeshain

Bürgermeister Adolf Ludwig feiert mit Senioren im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule

(Von links) Edith Jendrysik (Stellvertretende Hausleitung), Katrin Bolz (Fachkraft für Soziale Betreuung), Blanka Benova (Hausleitung), Michael Mandt (Einrichtungsleiter), Adolf Ludwig (Bürgermeister) und Monika Imhof (Sekretariat des Bürgermeisters).
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 12.09.2019
Eine afrikanische Kaffeezeremonie, ein Kunststücke vollführender Therapie-Hund, musikalische Gesangseinlagen und reichlich gutes Essen – das Programm des Sommerfests der Senioren-Dependance Limeshain bot viel Abwechslung und kam bei Bewohnern wie Besuchern gleichermaßen gut an. Eröffnet wurde das Fest, das diesmal im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ stattfand, durch Einrichtungsleiter Michael Mandt und der Fachkraft für Soziale Betreuung Katrin Bolz. Anschließend sprachen auch der Bürgermeister von Limeshain, Adolf Ludwig, und der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises einige Worte. „Es ist uns eine große Freude neben den Bewohnern, auch so viele Gäste aus der Gemeinde begrüßen zu dürfen“, erklärte Bien und fügte hinzu: „Es zeigt, dass die Senioren-Dependance fest ins soziale Miteinander der Gemeinde integriert ist.“ Dem stimmte auch Bürgermeister Adolf zu und betonte: „Ich komme immer wieder gern in unsere Senioren-Dependance.“

Danach gesellte sich der Bürgermeister zu den Gästen und unterhielt sich mit den Bewohnern der Senioren-Dependance, darunter viele, die er schon seit einigen Jahrzehnten kennt. Bei Kaffee und Kuchen, sorgte die Gruppe „Mamafun“ für stimmungsvolle Musik. Dazu gab es frisch Gegrilltes und eine große Auswahl an Salaten. Am Grill stand dabei der Ehrenamtliche Phillip Lott. Ute Schremser, ebenfalls ehrenamtlich im Haus Limeshain tätig, stellte ihren Therapiehund Silas vor und ließ ihn kleine Kunststücke vollführen. Eine weitere Ehrenamtliche, Theresa Handy, die regelmäßig zum gemeinsamen Singen in die Pflegeeinrichtung kommt, sang zusammen mit einer Gruppe von Bewohnern einige Volkslieder. Zum Abschluss des musikalischen Programms gab es eine ganz besondere Überraschung, die für strahlende Gesichter bei den Bewohnern sorgte. So sang eine Gruppe von Kindern das Lied „Oma so lieb“ von Heintje.

Ein weiteres Highlight war die von der Alltagsbetreuerin Yirgalem Gebreslasie durchgeführte afrikanische Kaffee-Zeremonie. Dabei röstete die Alltagsbegleiterin zunächst die Kaffeebohnen in einem Metallgefäß über einer Flamme, mahlte sie dann in einer Kaffeemühle und kochte den Kaffee anschließend frisch auf - dazu gab es afrikanische Köstlichkeiten. Sowohl die Bewohner als auch die weiteren Gäste waren begeistert von den afrikanischen Speisen und der afrikanischen Kaffee-Zeremonie. Zum Abschluss des Sommerfests bedankten sich Einrichtungsleiter Mandt und sein Team bei allen Mitarbeitern, die im Vorfeld des Fests Kuchen und Salate zubereitet und bei den Vorbereitungen mitgeholfen hatten. „Ein ganz besonderer Dank geht daneben an unsere ehrenamtlichen Helfer Phillip Lott, Theresa Handy und Ute Schremser, die maßgeblich zum Gelingen dieses Fests beigetragen und es zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben“.
10Sep2019

Geburtstagskaffee für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Geburtstagskinder feiern zusammen mit Bewohnern, Freunden und Angehörigen

(Von links stehend) Stephan Hemberger, Yvonne Menge, Karl-Heinz Mönch und Katja Sommer
Wohnstift Hanau - Dienstag, 10.09.2019
Jeden Monat findet im Wohnstift Hanau ein Geburtstagskaffee statt, bei dem die Bewohner, die in den Wochen zuvor Geburtstag hatten, zusammen mit Freunden, Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, feiern können. Gemeinsam mit dem Ehrenamtlichen Karl-Heinz Mönch, organisiert die Fachkraft für Soziale Betreuung des Wohnstifts, Yvonne Menge, den Geburtstagskaffee. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger lobt das Angebot und erklärt: „Der Geburtstagskaffee findet zusätzlich zu den individuellen Geburtstagsfeiern der Bewohner statt und ist eine tolle Gelegenheit, damit die Geburtstagskinder des vorigen Monats nochmal gemeinsam feiern und sich dabei austauschen können.“

Jedes Geburtstagskind kann einen Gast bestimmen, den sie zum Geburtstagskaffee mitbringen möchten. Begrüßt werden die Geburtstagskinder an dem Tag von Einrichtungsleiter Hemberger. Im Mittelpunkt des Geburtstagskaffees steht anschließend das gesellige Miteinander. Zu Kaffee und Kuchen spielt der Ehrenamtliche Karl-Heinz Mönch für die Geburtstagskinder, beliebte Schlager und Volkslieder, wie beispielsweise „Marina“ und „Sierra Madre“. „Ein weiteres Highlight jedes Geburtstagskaffees“, so Menge, „ist die das Vorlesen einer Geschichte zum Geburtstagsmonat“. So haben die Bewohner und ihre Gäste beim letzten Geburtstagskaffee, gebannt der Geschichte „Das Märchen vom königlichen Monat August“ gelauscht.
09Sep2019

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises unterstützen Sportstiftung Hessen

Geschäftsführer Dieter Bien überreicht Spende an Kuratoriumsmitglied Jens Gottwald

(Von links) Hans Jürgen Müller, Dieter Bien, Jens Gottwald
Gesamtunternehmen - Montag, 09.09.2019
Mit einer Spende in Höhe von 2000€ unterstützen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises die Sportstiftung Hessen. Bei einem gemeinsamen Termin mit dem Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung und Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald und dem Gründer der Agentur metropress Hans Jürgen Müller, betonte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, die gesellschaftliche und integrative Funktion des Sports: „Ebenso wie Kunst und Kultur, ist der Sport einer der Lebensbereiche, die uns als Gesellschaft zusammenbringen. Dazu gehöre, so Bien, die Vorbildfunktion vieler sozial engagierter Spitzensportler, die sich auch abseits ihrer Sportstätten, für das Allgemeinwohl einsetzen.

So haben kürzlich die beiden Spitzensportler Julian Reus (Deutscher Rekordhalter über 60 und 10 Meter) und Till-Joscha Jönke (Basketball-Spieler White Wings) an einem Werbefilm mitgewirkt, der sich für den Altenpflegeberuf stark macht. „Die beiden Sportler wollten für diesen Auftritt keine Bezahlung und haben sich nur der Sache wegen eingesetzt. Das hat uns sehr beeindruckt“, so Bien. Mit der Spende an die Sportstiftung Hessen, wollen die Alten- und Pflegezentren, ihrerseits die hessische Sportförderung stärken. Die Sportstiftung Hessen verfolgt das Ziel, hessische Nachwuchs- und Spitzensportler auf ihrem Weg zu Welt- und Europameisterschaften und im Besonderen zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Form von geeigneten Fördermaßnahmen zu begleiten.
06Sep2019

Auch im Alter sicher sein - Vorsicht ist besser als Nachsicht

Veranstaltungsreihe in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK

Gesamtunternehmen - Freitag, 06.09.2019
Ab Herbst finden in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises polizeiliche Diebstahlpräventionsberatungen statt. Eingeladen sind Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Die polizeiliche Beratung zu Risiken im Alltag wird durch die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen angeboten. Hauptkommissar Stefan Adelmann, kriminalpolizeilicher Berater mit Sitz in Hanau, sensibilisiert auf anschauliche Weise seine Zuhörer zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht im Alltag. Am Beispiel alltäglicher Situationen werden Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter für die Themen Diebstahl und Betrug sensibilisiert und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie sich und ihr Umfeld schützen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Risiken, denen ältere Bürger häufiger ausgesetzt sind. Anschließend können die Teilnehmer Fragen zum Thema Sicherheit stellen.

Die Termine werden auf den Aushängen in den Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
05Sep2019

Nicht nur beim Grillfest - Feuer und Flamme für das Ehrenamt

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei mehr als 120 Ehrenamtlichen

Geschäftsführer Dieter Bien und Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos begrüßen die Ehrenamtlichen zum Grillfest.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 05.09.2019
Mehr als 120 Ehrenamtliche sind in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises tätig und bereichern mit ihrem Engagement den Alltag der Bewohner. Ihre Aufgabenbereiche variieren von der Einzelbetreuung, über das Angebot von Gruppenaktivitäten bis hin zur Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und anderen Veranstaltungen. Die Ehrenamtlichen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Lebensqualität der Bewohner. Ein breit aufgestelltes Angebot im Bereich der sozialen Betreuung ist ohne ihre Unterstützung kaum vorstellbar. Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und ihrer jeweiligen Gemeinde oder des Stadtteils. Sie unterstützen somit auch die Integration der Einrichtung und deren Bewohner in das soziale Umfeld.

Um ihnen für ihren Einsatz zu danken und ihr freiwilliges Engagement zu würdigen, haben die Alten- und Pflegezentren, die Ehrenamtlichen zu einem Grillfest nach Rodenbach eingeladen. Begrüßt wurden die Gäste vom Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und der Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes Boos. Nachdem Bien den Ehrenamtlichen für ihren fortwährenden Einsatz im Dienste der Bewohner gedankt hatte, erzählte die Ehrenamts-Koordinatorin von einer kleinen Begebenheit am Rande des Grillfests, die für sie exemplarisch für das Engagement der Ehrenamtlichen ist: „Ich wurde zu Beginn dieses Fests immer wieder mit einer Frage konfrontiert, nämlich: Kann ich Ihnen noch bei etwas helfen?“ Diese Frage ist, so Boos, typisch für die Ehrenamtlichen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, für andere Menschen da zu sein. „Heute jedoch sollen Sie sich mal zurücklehnen und von uns bedienen lassen“.

Neben dem Geschäftsführer und der Ehrenamtskoordinatorin waren auch zahlreiche Einrichtungs- und die Leitungen der sozialen Betreuung zum Grillfest gekommen, um ihrerseits das Engagement der Ehrenamtlichen zu würdigen. So wurde das Grillfest auch dazu genutzt, um sich abseits des Alltags in der Pflegeeinrichtung, privat auszutauschen und sich dabei besser kennenzulernen.
04Sep2019

Digitalisierungsscout-Projekt erhält große Auszeichnung

Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler: Gelungener Einstieg in das digitale Pflegeheim

Unser Bild zeigt (vordere Reihe von links) Susanne Simmler, Bettina Müller, Andreas Westerfellhaus und Dieter Bien sowie (zweite Reihe von links) Belinda Schmidt, Charmaine Pohle, Selina Glück, Danijela Arezina und (dritte Reihe von links)Monika Bernd, Carolin Mewes, Thomas Schömbs, Dorothee Bauer sowie (obere Reihe von links) Monika Zimpel, Dr. Maria Haas-Weber, Nils Kornherr, Reinhold Walz, der stellvertretende APZ-Geschäftsführer.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 04.09.2019
Groß war die Schar der Gratulanten als Susanne Simmler, die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), den Auszubildenden Danijela Arezina, Selina Glück, Carolin Mewes, Charmaine Pohle und Thomas Schömbs und ihren Betreuern die Urkunde für eine besondere Auszeichnung überreichte. Neben Susanne Simmler gratulierten der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, die SPD-Bundestagsabgeordnete Betina Müller, der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, die Leiterin Ausbildung des Instituts für Altenpflege, Monika Bernd und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. In dem von Monika Zimpel, der Geschäftsbereichsleiterin Personal, initiierten und von Nils Kornherr, dem Referenten für Digitalisierung, betreuten Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ hatten die Auszubildenden einen zweiten Platz erreicht.

Die Digiscouts der Alten- und Pflegezentren hatten dabei die Praxisanleitung während ihrer Ausbildung besonders in den digitalen Fokus gerückt. Bei der Praxisanleitung, die bei den APZ von ausgewiesenen Fachkräften wahrgenommen wird, geht es um die Kooperation mit der Pflege- bzw. Berufsfachschule beim Ausbildungsplan und um die Festlegung von Lernzielen für die Pflegeschüler. Insbesondere betrifft sie auch die Organisation der Betreuung und die Anleitung der Schüler am Praktikumsort und die Mitwirkung bei Prüfungen. Zum zweiten Platz und damit zum großen Erfolg führten folgende Meilensteine: Gelungene Kommunikation mit den beteiligten Abteilungen wie Schule und Praxisanleitungen, optimale Planung, Gestaltung und Ausarbeitung der digitalen Oberfläche in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung des Hauses, inklusive Übergabe des Projektes an die IT-Abteilung, und ein praktischer Modellversuch, in dem die Präsentation und Vorführung des Projektes eingeschlossen war.

Erwehren mussten sich die APZ-Preisträger bei dem vom deutschlandweit agierenden digitalen Kompetenzzentrum in Eschborn (RKW) und von der Industrie- und Handelskammer durchgeführten und vom Bundesministerium für die Wirtschaft und Energie geförderten Projekt härtester Konkurrenz. Nicht weniger als 39 Auszubildende aus zahlreichen Unternehmen wie beispielsweise dem Kolping-Bildungswerk oder der DZ-Bank hatten als Digiscouts in den vergangenen sechs Monaten in ihren Betrieben Digitalisierungspotenzial aufgespürt und bei Betriebsprojekten umgesetzt. Bei dem Ziel, digitale Kompetenzen aufzubauen und sie in der Praxis umzusetzen, lagen die APZ-Ausbildenden knapp hinter den Kolping-Azubis auf dem zweiten Platz der Bewertungsscala.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler betonte, dass das Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ ein guter und - durch die Auszeichnung untermauert- erfolgreicher Schritt ist, die Zukunftsaufgabe der „Digitalisierung des Pflegeheims“ mit Leben zu erfüllen und Auszubildende für die digitale Welt fit zu machen . Die Auszubildenden hätten in den Alten- und Pflegezentren gute Ideen entwickelt, wie Dinge digital besser gemacht werden können. „Erfreulich ist“, ergänzte Geschäftsführer Dieter Bien, „dass die Auszubildenden zuerst an sich selbst und ihre Ausbildung gedacht haben.“ Das Projekt „digitale Praxisanleitung“ habe nicht nur den Vorteil, dass die Auszubildenden das benötigte Fachwissen für die praktische Ausführung an den Bewohnern als auch für die bevorstehenden Abschlussprüfungen erlernen bzw. intensivieren können, es zeigte auch, dass sich die Alten- und Pflegezentren als attraktiver Ausbildungsbetrieb mit Zukunft darstellen. Der Geschäftsführer setzt darauf, dass diese erfolgreichen Schritte in der Digitalisierung der Ausbildung den einen oder anderen jungen Menschen motivieren, den Beruf einer Pflegehilfs- oder einer Pflegefachkraft zu erlernen.
03Sep2019

„Offener Brief“ der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler an die Minister Franziska Giffey, Hubertus Heil und Jens Spahn

Systemwechsel zu einem solidarisch finanzierten System in der Pflege gefordert

Gesamtunternehmen - Dienstag, 03.09.2019
In einem „offenen Brief“ an die Bundesminister Jens Spahn, Hubertus Heil und Franziska Giffey, hat die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Umsetzung aller im Konzept „Konzertierte Aktion Pflege“ vorgestellten Veränderungen mit mehr Ausbildung, mehr Personal und mehr Digitalisierung einen Systemwechsel für die Pflege zu einem solidarisch finanzierten System unter Beteiligung aller gefordert. Auch die Einführung eines flächendeckenden und allgemeingültigen Tarifvertrags für alle Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Pflege sei notwendig. Simmler:“ Wenn man Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und Beschäftigten gerecht werden will, ist es nicht zuträglich, wenn wie bei der „Konzertierten Aktion Pflege“ fertige Konzepte ohne ein abgestimmtes und schlüssiges Finanzierungskonzept vorgelegt werden. Dadurch werden solche Konzepte sehr schnell zu einem Ja-aber Papier.“

Aus der Sicht der kommunalen Ebene, der Betroffenen und deren Angehörigen und der Pflegenden werden die sicherlich notwendigen Änderungen in der „Konzertierten Aktion Pflege“ nur auf dem Rücken der Pflegerinnen und Pfleger sowie vor allem der zu Pflegenden ausgetragen. Die Erste Kreisbeigeordnete appelliert in ihrem offenen Brief an die drei Minister: „Wir sollten nicht versuchen, Flickschusterei an einem System zu betreiben, das am Ende eh nicht mehr funktionieren kann. Allein eine solidarische Finanzierung, in die alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, kann dauerhaft die Finanzierungsproblematik lösen. Dies müssen wir uns leisten.“ Konkrete Möglichkeiten der Finanzierung seien hierbei die Steigerung der Beitragssätze, die Umstellung der Pflegeversicherung zu einer Vollfinanzierung oder die Erhöhung der Steuerlast für diesen Bereich.

Nach dem Konzept der „Konzertierten Aktion Pflege“ werde bespielweise die vorgesehene Personalbemessung mit verbindlicheren Regeln für die Besetzung von Pflegeheimen mit Pflegekräften auf Grund der Komplexität und der Verschiedenartigkeit der Interessenlagen der beteiligten Gruppen wie Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft, Gewerkschaften oder Arbeitgeber im Ergebnis dazu führen, dass es weiter große Unterschiede in den einzelnen stationären Einrichtungen geben wird und die Bewohnerinnen und Bewohner zur Kasse gebeten werden. Dass dabei bereits heute schon 1/3 aller Bewohnerinnen und Bewohner von stationärer Pflege Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger sind, spricht für sich und die Veränderung des Finanzierungssystems. Im Übrigen wirke sich der fehlende Mut, das System der Refinanzierung komplett zu erneuern, auch auf die Verbesserung der Bezahlung aus, was ein zentraler Punkt für die Anerkennung des Pflegeberufs in unserer Gesellschaft darstellt und zugleich Ursache der fehlenden Fachkräfte ist, schreibt Simmler an Giffey, Spahn und Heil. Dass beruflich Pflegende keine Bittsteller sind, sondern qualifizierte, leistungsfähige Fachkräfte, die tagtäglich unverzichtbare Dienstleistungen für die Gesellschaft erbringen, und ihre Arbeit mit guten Arbeitsbedingungen und angemessener Vergütung gewürdigt werden muss, ließ die Erste Kreisbeigeordnete in ihrem Schreiben dabei nicht unerwähnt.
03Sep2019

Neuer Datenschutzbeauftragter der Alten- und Pflegezentren

Geschäftsführer Dieter Bien überreicht Ernennungsurkunde an Nils Kornherr

(Von links) Dieter Bien, Nils Kornherr, Belinda Schmidt, Monika Zimpel
Gesamtunternehmen - Dienstag, 03.09.2019
Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung, ist neuer Datenschutzbeauftragter bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, überreichte ihm Geschäftsführer Dieter Bien, die Ernennungsurkunde zum neuen Datenschutzbeauftragten. „Der Schutz sensibler persönlicher Daten hat für uns als kreiseigenes Unternehmen natürlich sehr hohe Priorität“, erklärte Bien und zählte die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten auf. Zu den Hauptaufgaben des Datenschutzbeauftragten gehört die Kontrolle der Einhaltung der Regeln und Gesetze zum Datenschutz. So dürfen ausschließlich Befugte auf sensible Daten Zugriff bekommen. Zudem muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Mitarbeiter gewährleistet werden. Der Datenschutzbeauftragte ist dabei auch für die Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Belange des Datenschutzes verantwortlich. „Als Referent für Digitalisierung, ist Herr Kornherr bestens auf seine künftige Aufgabe als Datenschutzbeauftragter vorbereitet.“, so Bien. Schließlich spielen rechtliche Fragestellung gerade auch beim Einsatz digitaler Technologien, eine zunehmend wichtige Rolle – wie beispielsweise die EU-Datenschutz-Grundverordnung.
02Sep2019

Kreisspitze diskutiert mit dem Pflegebeauftragten des Bundes

Gerechte Finanzierung im Bereich der palliativen Versorgung gefordert

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler setzte sich mit Dr. Maria Haas-Weber und Bettina Müller bei Andreas Westerfellhaus (von rechts) für eine gerechtere Finanzierung im Bereich der palliativen Versorgung ein.
Gesamtunternehmen - Montag, 02.09.2019
Verbesserungen für den Pflegeberuf und die Fachkräftesuche sowie eine neue Finanzierungsstruktur für den Palliativbereich: Mit diesen Forderungen gingen Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler in die Gespräche mit Andreas Westerfellhaus, den Pflegebeauftragten der Bundesregierung, der den Main-Kinzig-Kreis besucht hat. Er zeigte großes Verständnis für die Anliegen des Kreises und seiner betreffenden Kreisgesellschaften.

Westerfellhaus hatte zunächst das Wohnstift Hanau der Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig besucht. Er informierte sich dort über die Palliativoase und das Expertenteam für Palliative Pflege, kurz EPP-Team.

„Es kann nicht sein, dass es bei diesen Angeboten auf dem letzten Lebensweg keine gesicherte, solidarische Finanzierung gibt“, sagte Sozialdezernentin Simmler. Es brauche eine grundlegende Änderung in der gesamten Finanzierungsstruktur der Altenpflege. Sie wurde in dieser Forderung unter anderem unterstützt durch Dr. Maria Haas-Weber vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe in Hanau. Haas-Weber machte darauf aufmerksam, dass es einzelne gute Palliativangebote gebe. Sie deckten aber nur einen sehr geringen Teil der Menschen ab, die auf solche Angebote angewiesen wären. „Menschenwürde darf auch im Alter keine zwei Klassen kennen“, brachte es Haas-Weber auf den Punkt.

Neben der Finanzierung sprachen Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien die Digitalisierung an. Die tägliche Arbeit könne durch ein breiteres technisches Fundament erleichtert werden; die Glasfaserversorgung sei im Kreisgebiet ohnehin gut. Einen Teilbereich hatten die Alten- und Pflegezentren jüngst in einem Pilotprojekt grundlegend analysiert und für die eigene Arbeit digital aufgerüstet. Doch für eine flächendeckende Digitalisierung brauche es der Zustimmung, Förderung und Begleitung durch den Bund, hier könne Andreas Westerfellhaus seine Kontakte nutzen.

In Gelnhausen führte Landrat Thorsten Stolz den Pflegebeauftragten in die aktuelle Diskussion um die Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem europäischen Ausland durch die Main-Kinzig-Kliniken ein. Aktuell gebe es schon 32 anerkannte Pflegekräfte, überwiegend aus Serbien, 26 befänden sich als Praktikanten in der Anerkennungsphase. Binnen weniger Tage, berichtete Kliniken-Geschäftsführer Dieter Bartsch, könne gerade in Serbien eine größere Zahl an Interessenten angeworben werben, „dann beginnt aber unser Problem“.

Die folgenden Genehmigungs- und Anerkennungsschritte verzögerten die Arbeitsaufnahme um durchschnittlich zwölf Monate, verdeutlichte Landrat Thorsten Stolz. Hinzu käme ein enormer finanzieller Aufwand für die Fachkräfte. An Andreas Westerfellhaus formulierte der Kreis die Forderung, die bürokratischen Hürden deutlich zu senken und den hohen finanziellen Eigenanteil im Ausbildungsbudget verrechnen zu können.

Der Pflegebeauftragte nahm die Anregungen und Forderungen aus dem Main-Kinzig-Kreis auf. Er versprach, mit der Kreisspitze bei diesen Themen im Gespräch zu bleiben.
02Sep2019

Bewohner bringen sich aktiv im Wohnstift ein

Förderung der Lebensqualität der Bewohner als zentrales Ziel

Heinz-Otto Rieth mit zwei Bewohnern beim kreativen Gestalten.
Wohnstift Hanau - Montag, 02.09.2019
Die Förderung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen ist ein zentrales Ziel der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Wichtig für die Zufriedenheit der Bewohner ist, dass sie den Tag aktiv verbringen und etwas Sinnvolles tun können. Dies lässt sich auch aus den Ergebnissen einer Studie zur Lebensqualität ableiten, die von den Alten- und Pflegezentren des Kreises vor zwei Jahren in Auftrag gegeben wurde. Wie sich aktives Tun und das Erleben von Sinnhaftigkeit miteinander verbinden lassen, zeigt das Beispiel des Wohnstifts Hanau. Vielen Gästen des letzten Sommerfestes der Einrichtung, war sofort die schöne und zum Anlass passende Tischdekoration aufgefallen. Diese wurde von Bewohnern gestaltet, die sich regelmäßig am Bewohner-Stammtisch im Wohnstift teilnehmen.

Der Stammtisch ist ein wöchentlich stattfindendes Angebot und wird von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung und Katja Sommer, Sozialpädagogin, mit Unterstützung der Ehrenamtlichen Heinz-Otto Rieth und Franz Caspar durchgeführt. Vor dem Sommerfest fragte Cordula Delp die Stammtischteilnehmer, ob sie Interesse daran hätten, für die Tischdekoration zu sorgen. Diese Idee wurde sofort begeistert aufgenommen. Es wurden Schmetterlinge und Marienkäfer aus Papier ausgeschnitten und kreativ nach eigenen Vorstellungen bemalt und verziert. Außerdem wurden Rosen aus Servietten gefaltet. Die Bewohner gestalteten die Dekoration jeweils nach ihren Fähigkeiten und wurden dabei von den Ehrenamtlichen unterstützt. Am Tag des Festes dekorierten die Bewohner gemeinsam Ehrenamtlichen damit sämtliche Tische.

Die Stammtischgruppe freute sich sehr über die vielen anerkennenden Worte, die sie für die bunte Tischdekoration bekam. Eine Bewohnerin, die beim kreativen Gestalten und beim Dekorieren aktiv dabei war erklärte: „Wir haben nicht nur für uns gebastelt, sondern für die Mitbewohner und Gäste. Das machte Spaß und es ist schön, dass wir einen Beitrag für das Fest leisten konnten.“ Die Teilnehmer des Stammtischs stehen bereits in den Startlöchern für das nächste Fest: Sie gestalten die Tischdekoration für das Oktoberfest.
30Aug2019

Gartenfest mit eigenem Barfußpfad im Kreisruheheim

Uwe Frühm singt selbstgetextete Sommerlieder mit den Bewohnern

Der Barfußpfad war eines der Highlights des Gartenfests im Kreisruheheim
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 30.08.2019
Sonnenschein und 25 Grad im Schatten – das waren ideale Bedingungen für das Gartenfest, das kürzlich im Kreisruheheim Gelnhausen stattgefunden hat. So waren auch mehr als 30 Bewohner und Angehörige zum Fest im grünen Innenhof des Kreisruheheims erschienen, bei dem gute Laune und Geselligkeit im Vordergrund standen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten Ehrenamtskräfte, Betreuungskräfte und die Küche der Pflegeeinrichtung. Dazu haben sich die sozialen Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm gemeinsam mit der ehrenamtlichen Helferin Erika Schmehle und ihrem Team von Ehrenamtlichen etwas ganz besonderes für das Gartenfest einfallen lassen. Ein eigens aufgebauter Barfußpfad mit Sand, Steinen, Rindenmulch, Stroh und einem kleinen Wasserbecken, war eines der Highlights des Festes. Zunächst beobachteten die Bewohner, wie die Ehrenamtlichen und die Betreuungskräfte einen ersten Testlauf auf dem Barfußpfad unternahmen. Dann trauten sie sich selbst auf den Erlebnispfad. „So viele interessante Eindrücke, das ist wirklich ein kleines Abenteuer“, fasste eine Bewohnerin nach anschließend zusammen. Daneben gab es weitere Programmpunkte zum Mitmachen, so beispielsweise als Uwe Frühm seine Gitarre auspackte und gemeinsam mit den Bewohnern und Besuchern Sommerlieder sang. Besonders gut kam dabei das von ihm selbstgetextete Lied „Blauer Himmel, Sommer, Sonne“ zu der Melodie von „Auf der schwäbsche Eisebahne“ an. „Ich hatte leicht singbare Sommerlieder gesucht und nur wenige gefunden – da habe ich eben selber eins getextet“.
30Aug2019

Wiener Klassik im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Musikalisches Trio tritt für Bewohner in Pflegeeinrichtungen auf

(Von links) Theo Ruppert, Stephan Herget und Heinz Wunsch traten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteil an der Kinzig auf.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 30.08.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, fand im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau ein klassisches Konzert statt. Im Mittelpunkt des Konzerts stand die Wiener Klassik, die in den Jahren zwischen 1750 und 1830 von kaum jemandem mehr geprägt wurde, als von Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert. Das Trio, bestehend aus Theo Ruppert an der Violine, Heinz Wunsch am Cello und Stephan Herget am Klavier, spielten bekannte klassische Stücke der Wiener Klassik, die speziell für diese Besetzung arrangiert wurden. Neben Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ kamen weitere bekannte und beliebte Stücke dieser Zeitepoche zur Aufführung. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich. So schwärmte eine Bewohnerin, die durch die Musik angelockt wurde: „Es war einfach traumhaft – die herrlichen Klänge schwangen durch den Flur. Da habe ich mich einfach dazugesetzt.“ Kein Wunder, dass es am Ende des Konzerts stehende und sitzende Ovationen gab. Erfreut über so viel positive Resonanz bedankten sich die Musiker ihrerseits für den Beifall. „Es ist toll die Begeisterung in den Gesichtern der Bewohner zu sehen, für so ein Publikum spielen wir immer wieder gerne“, erklärte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
23Aug2019

Auftritt der Les Oldies im Wohnstift

Applaus für die ehrenamtlichen Hanauer Musiker

(Von links) Dr. Ralf Takke, Cordula Delp und Wolfgang Schröder.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.08.2019
Es war nicht der erste Auftritt der Gruppe Les Oldies im Wohnstift Hanau. Die Hanauer Musiker sind bereits öfter ehrenamtlich in der Pflegeeinrichtung aufgetreten und erfreuen sich sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern großer Beliebtheit. Begleitet von zwei Gitarren und einem Akkordeon präsentieren Heinz-Uwe Hennecke, Wolfgang Schröder und Dr. Ralf Takke den Bewohnern ihr abwechslungsreiches Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern. Bei ihrem jüngsten Auftritt sang das Publikum voller Begeisterung mit und der eine oder andere ließ es sich auch nicht nehmen, zu tanzen. Die Hobby-Musiker waren schon mehrfach in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu Gast und besuchen bei jedem ihrer Auftritte die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes. Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung im Wohnstift, dankte den Les Oldies für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihre Auftritte sind für die Bewohnerinnen und Bewohner immer ein besonderes Ereignis.“
22Aug2019

Hochleistungssportler werben für den Altenpflegeberuf

Till-Joscha Jönke und Julian Reus drehen Werbe-Video im Stadtteilzentrum

(Von links) Jens Gottwald, Till-Joscha Jönke, Julian Reus und Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 22.08.2019
Der Profi-Basketballspieler Till-Joscha Jönke und der Spitzen-Leichtathlet Julian Reus, spielen im neuen Werbevideo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit. Gemeinsam mit zwei Bewohnern des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, werben sie darin für den Altenpflegeberuf. Über den Inhalt des Werbefilms, der ab Anfang Oktober in den Kinos der Region, sowie auf den Social-Media-Kanälen und der Website des Unternehmens zu sehen sein wird, sei noch nicht zu viel verraten. Soviel jedoch vorab - die Interaktion zwischen Bewohnern und Spitzen-Sportlern steht im Mittelpunkt des kurzen Films, der ein wichtiges Thema, sowohl informativ als auch mit einer guten Prise Humor behandelt.

Wie im Werbefilm herrschte auch bei den Dreharbeiten eine lockere und herzliche Atmosphäre. Die sympathischen Sportler Jönke und Reus, die beide ehrenamtlich im Film mitwirken, kamen gleich ins Gespräch mit ihren „Schauspielkollegen“ aus dem Stadtteilzentrum an der Kinzig. Für Erika Berger, Bewohnerin des Service Wohnens und Hans Jakob Kiefer, Bewohner der Pflegeeinrichtung Eugen-Kaiser-Haus, waren die Dreharbeiten eine ganz besondere Erfahrung. Dass es für beide die ersten Dreharbeiten waren, kann man angesichts ihres selbstsicheren und spielerischen Auftretens vor der Kamera kaum glauben. Und auch für Jönke und Reus war das ungewohnte Umfeld eine neue Erfahrung. In den Drehpausen erkundigten sie sich über den Pflegealltag und die Pflegereform.

Im Anschluss an die Dreharbeiten, bedankte sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bei den Sportlern und den Bewohnern für deren Einsatz vor der Kamera. „Ich bin schon sehr gespannt auf den fertigen Film“, so Bien. Dem stimmten auch Jönke und Reus zu. „Es ist toll, dass wir mit diesem Film, auf ein so wichtiges Thema wie die Altenpflege aufmerksam machen können“ erklärte Reus. „Schließlich betrifft das Thema uns alle.“, so Jönke. Anschließend bedankte sich Bien auch beim Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald, der den Kontakt zu den Sportlern hergestellt hat. Gottwald, seinerseits Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung Hessen, war viele Jahre im Management der White Wings und gilt als Vater des Hanauer Basketball Erfolges.
21Aug2019

Ich schenke Dir eine Blume - Ein Dialog in Form von Kunst

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach unterstützen Studentin bei Projekt

Ein Kunstwerk zwei Künstler – viele schöne Bilder wurden bei einem Kunstprojekt im Altenzentrum Rodenbach entstanden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 21.08.2019
Ein Kunstwerk, zwei Künstler – das ist der Gedanke, der hinter einem Projekt steht, das eine Studentin gemeinsam mit Bewohnern des Altenzentrums Rodenbach realisiert hat. Vorgegeben wurde dabei lediglich das Thema „Ich schenke Dir eine Blume“. Anschließend ließen die Bewohner oder besser Künstler ihrer kreativen Ader freien Lauf. Dabei teilen sich je zwei Bewohner ein Blatt Papier und begannen ihre Hälfte des Blattes zu gestalten. Schließlich trafen sich die beiden Künstler in der Mitte des Blattes, so dass ein gemeinsames Bild entstand. Schnell zeigten die Bewohner Interesse an der „einmal anderen Kunstform“. „Ich weiß zwar nicht, ob ich die Richtige dafür bin, aber wir wollen es einmal probieren“, betonte eine Bewohnerin. Nach anfänglicher Zurückhaltung und Skepsis entstanden so Kunstwerke zum Thema Frühling und Sommer. Auch Frau Lecka, die junge Initiatorin des Projektes, und die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums Rodenbach bildeten ein Zeichenpaar und malten gemeinsam. Am Ende des Tages wurde deutlich, dass diese Form des Zeichnens die Phantasie anregt und den visuellen Sinn schult. Alle Beteiligten waren beeindruckt von den tollen Ergebnissen: „Wir danken Frau Lecka dafür, dass sie ihr Projekt bei uns durchgeführt hat und wünschen ihr für ihr Studium weiterhin viel Erfolg“.
20Aug2019

Jack und Frieda verbreiten tierische Freude im Wohnstift

Prof. Dr. Michael Weller erzählt über sein ehrenamtliches Engagement

Seit 2016 kommt der Rechtsanwalt und Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller mit seinen beiden Hunden Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 20.08.2019
„Mit Menschen für Menschen“ lautet das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Im Fall des Rechtsanwalts und Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man auch sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt er regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise, mit den Hunden zu beschäftigen. Was bewegt Ehrenamtliche zu diesem freiwilligen Engagement? Für Prof. Dr. Weller sind es die persönlichen Begegnungen und der Austausch mit und zwischen den Bewohner, die für sein ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt stehen: "Nach meiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Anwalt „für die Wirtschaft“ will ich etwas „für Menschen“ mit erhöhten Bedürfnissen leisten. Da ist das Wohnstift mit seinen liebenswerten Bewohnern und freundlichem Team ein guter Ort für das Engagement. Regelmäßig besuche ich mit meinen beiden Hunden Jack und Frieda die Senioren."

Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller, handelt es sich um den Berner Sennhund-Rüden Jack und die Golden Retriever-Hündin Frieda. Die Besuchsstunden finden montags von 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Gemeinschaftsräumen des Wohnstifts statt. Das Angebot steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Jeden zweiten Montag im Monat, findet die Besuchsstunde zudem auch auf der Demenzstation statt. Das Pflegepersonal und die soziale Betreuung sind mit in den Ablauf integriert und stellen sicher, dass die teilnehmenden Bewohner Interesse am Kontakt zu Tieren haben. Es nehmen bis zu 16 Personen an der Besuchsstunde teil, fünf davon kommen regelmäßig, die weiteren je nach Lust und Laune. Seit Beginn der Besuche haben mehr als 50 unterschiedliche Bewohner an den Besuchen von Frieda und Jack teilgenommen. Die Teilnehmenden erzählen während der Besuchsstunden dabei häufig von früheren eigenen Tieren und ihren Erinnerungen an Familienhunde und sonstige Haustiere. Wegen des unbefangenen Wesens der Hunde und ihrer offenen Blicke, treten manche Teilnehmende in einen „Dialog“ mit den Hunden.

Von großer Bedeutung ist auch der körperliche Aspekt der Betreuungsstunde. Die Tiere sind sehr ruhig und zutraulich. Da zum Haushalt der Familie Weller vier Kinder und auch eine Katze als weiteres Haustier gehören, ist es für die Hunde keine Besonderheit, mit vielen Menschen in einem Raum zu sein. Sie gehorchen aufs Wort. Rollatoren und Rollstühle sind für sie keine Fremdkörper. Jeder Teilnehmende wird von den Hunden so akzeptiert wie er oder sie ist. Wo das gewollt wird, setzen sich Frieda und Jack eng an die Teilnehmenden. Das bietet Wärme und Geborgenheit. Ein grobes (aber nie böses) Streicheln oder Kraulen ist genauso willkommen wie ein liebevolles. Die Teilnehmenden werden angeregt, mit den Händen tief ins Fell der Hunde zu greifen. Das schafft eine besondere Nähe und Wärme – und wird beispielsweise von Bewohnern mit Arthrose als angenehm empfunden. Die Hunde wechseln während der Besuchsstunde mehrmals die Bezugsperson, sodass jeder Teilnehmende die Chance hat, einen Hund zu streicheln. So sind Frieda und Jack eine willkommene Abwechslung im Alltag der Pflegeeinrichtung.

Auch die Motorik und Koordination der Bewohner wird spielerisch und mit Spaß gefördert, beispielsweise indem die Bewohner Bälle werfen oder den Hunden Leckerli reichen. Bewohner, die nicht mehr in der Lage sind, sich verbal auszudrücken oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie lachen oft herzlich, wenn sie die Hunde streicheln oder freuen sich daran, ihnen einfach nur zuzusehen. Die Besuche von Jack und Frieda wirken sich somit positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner und die gesamte Atmosphäre im Wohnstift aus.
19Aug2019

„Die Modernisierungsmaßnahmen sind abgeschlossen“

Sommerfest und Tag der offenen Tür im Wohnstift Hanau

(Vorne von links) Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Vorsitzender Seniorenbeirat Dr. Michael Weller, Seniorenbeirat Karl Heinz Voit.
Wohnstift Hanau - Montag, 19.08.2019
Anlässlich des Abschlusses umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen, hat das Wohnstift Hanau ihr diesjähriges Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür verbunden. „Wir haben diesmal ein unterhaltsames und informatives Programm zusammengestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein wird“, erklärte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bei der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste. Daneben bedankte er sich bei den beteiligten Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen für die Unterstützung des Festes und bei der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, die mit der Organisation des Tages der offenen Tür betraut war. Auch die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der Vorsitzende des Hanauer Seniorenbeirats Dr. Michael Weller sowie das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit sprachen zu den Gästen und betonten, wie glücklich sie über die abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen im Wohnstift sind. „Das Wohl der Bewohner liegt uns allen sehr am Herzen“, erklärte Funck und lobte das vielfältige Angebot der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis gehörenden Einrichtung.

Anschließend traten die Bänkelsänger auf und sangen bekannte und beliebte Volkslieder, so dass manche Bewohner sogleich mit einstimmten. Ein weiteres Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Kindertanzgruppe „Tanzsterne“ der Concordia e.V., die sowohl auf der Bühne als auch im Garten des Wohnstifts mit akrobatischen Einlagen die Besucher unterhielten. Parallel dazu fand im Blauen Saal des Wohnstifts die Fotoausstellung „Spiegelungen“ des Film-Foto-Videoclubs Hanau e.V. statt. Auch das Getränke- und Speisenangebot suchte seinesgleichen - neben Kaffee und Kuchen, gab es frisch gegrillte Würstchen, Gyros, Salate und Paella. Dazu stand im Hof des Wohnstifts ein eigens zum Sommerfest bestellter Eiswagen.

Daneben wurden Führungen durch das modernisierte Wohnstift angeboten, bei denen das vielfältige Angebot des Wohnstifts vorgestellt wurde – darunter die Räume der neuen Tagespflegeeinrichtung Kremer sowie die Palliativ-Oase. Daneben waren auch die Kooperationspartner der Alten- und Pflegezentren, darunter der Lions Club Hanau, die Wäscherei Heinzelmännchen, das Deutsche Rotes Kreuz, das soziale Dienstleistungsunternehmen Procuratio, das Sanitätshaus Bußfeld & Schiller und der Verein „Vereint helfen!“, mit einem eigenen Infostand vertreten. Auch die Vorträge zu den Themen Altenpflege, Palliative Versorgung und Ehrenamt waren gut besucht. So stellte das Expertenteam Palliative Pflege sein Projekt „Würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase“ vor - die Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes Boos, sprach über die Ehrenamtsarbeit bei den Alten- und Pflegezentren. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Einrichtungsleiter Hemberger bei den Bänkelsängern und der Kindertanzgruppe für ihren mitreißenden Auftritt. Dem stimmte auch eine Bewohnerin zu: „Das war ein tolles Fest. Die Kindertanzgruppe war einfach spitze.“
14Aug2019

Klassisches Konzert im Seniorenzentrum Gründau

„Kunst und Kultur erleben“ bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Theo Ruppert, Stephan Herget und Heinz Wunsch traten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Seniorenzentrum Gründau auf.
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 14.08.2019
Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert haben in den Jahren zwischen 1750 und 1830 die Wiener Klassik geprägt, wie kaum jemand anderes. Ihre Musik stand im Mittelpunkt eines klassischen Konzerts, das kürzlich im Seniorenzentrum Gründau stattgefunden und Bewohner wie Besucher gleichermaßen begeistert hat. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Das Trio, bestehend aus Theo Ruppert an der Violine, Heinz Wunsch am Cello und Stephan Herget am Klavier, spielen bekannte klassische Stücke der Wiener Klassik, die speziell für diese Besetzung arrangiert wurden. Neben Mozarts „Kleine Nachtmusik“ kamen weitere bekannte und beliebte Stücke dieser Zeitepoche zur Aufführung. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich.

„Einfach herrlich, bei diesen Klängen kommt man wirklich in Träumen“, schwärmte eine Bewohnerin nach dem Auftritt des Trios. Und so gab es am Ende des Konzerts stehende und sitzende Ovationen. Die Musiker bedankten sich ihrerseits für den Beifall und freuten sich über die positive Resonanz. „Es macht wirklich Spaß vor einem so begeisterten Publikum zu spielen“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
05Aug2019

„Der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen ist frei“

Alten- und Pflegezentren des MKK schließen Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre

(Von links) Dieter Bien (Geschäftsführer), Oliver Peetz (1. Stadtrat Wächtersbach), Andreas Weiher (Bürgermeister von Wächtersbach), Uwe Steinkrüger (Rechtsanwalt und Notar), Gerhard Kleespies, (1. Beigeordneter Jossgrund) und Rainer Schreiber (Bürgermeister von Jossgrund).
Gesamtunternehmen - Montag, 05.08.2019
Die Grundstücke auf denen die beiden neuen Senioren-Dependancen in Wächtersbach und in Jossgrund entstehen sollen, standen bereits seit Ende letzten Jahres fest. Mit dem Abschluss von Erbbaurechtsverträgen mit einer Laufzeit von je 99 Jahren, ist nun ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts erfolgt. Im Anschluss an die Unterzeichnung der Verträge, betonten sowohl die beiden Bürgermeister Andreas Weiher (Wächtersbach) und Rainer Schreiber (Jossgrund) als auch der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, dass der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen jetzt frei ist und hoben die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der wohnortnahen Versorgung pflegebedürftiger Menschen im ländlichen Raum hervor. So werden durch die Senioren-Dependancen jeweils 36 stationäre Pflegeplätze entstehen.

Die neuen Räumlichkeiten in Jossgrund und Wächtersbach sollen dabei ähnlich wie bei den Dependancen im Ronneburger Hügelland so angeordnet werden, dass sie viel Bewegungsfläche für die Bewohner bieten und gleichzeitig die Wege für das Personal so gering wie möglich halten. Dazu sollen in der Einrichtung in Jossgrund eine Tagespflegeeinrichtung und eine Sozialstation integriert werden. Zunächst soll in Jossgrund-Pfaffenhausen ab Oktober mit dem Bau der ersten Einrichtung begonnen werden. Der Zeitplan sieht eine Eröffnung der Einrichtung für das Frühjahr 2021 vor. Daran schließt sich ab Mitte 2020 der Bau des Hauses in Wächtersbach-Waldensberg an, dessen Fertigstellung für das Frühjahr 2022 geplant ist. Der Main-Kinzig-Kreis fördert die Projekte mit jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro. Dazu beteiligen sich auch Jossgrund und Wächtersbach mit Zuschüssen an der Realisierung der beiden Pflegeeinrichtungen.
01Aug2019

Ein Ständchen am Bett und Musik die zum Mitsingen animiert

Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch das Altenzentrum Rodenbach

Das beliebte Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch die Bewohner-Zimmer des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 01.08.2019
Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ im Altenzentrum Rodenbach, fand diesmal nicht etwa an einem zentralen Veranstaltungsort statt, sondern direkt in den Zimmern der Bewohner. Unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ gingen die beiden Vollblut-Musiker von einem zum nächsten Zimmer und spielten für die meist bettlägerigen Bewohner beliebte und bekannte Schlager. Begleitet wurde das Duo von Betreuungskräften, die vorab bei den Bewohnern Musikwünsche erfragten und die Musiker kurz vorstellten. So konnten die „Wanderers“ gezielt auf die Wünsche der Bewohner eingehen, was es ihnen auch einfach machte, die Bewohner zum Mitsingen zu animieren. Auf ihrer Konzert-Tour durch die Bewohnerzimmer machte das Musiker-Duo auch Halt in den Wohnküchen und Gemeinschaftsräumen, wo sie von den Bewohnern begeistert empfangen wurden. Schließlich ist das Duo den Bewohnern noch von früheren Konzerten in guter Erinnerung.

Organisiert wurde das Konzert durch die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono. „Es gibt Bewohner, die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen, nicht an den Festlichkeiten in unserem Haus teilnehmen können. Auch diesen Bewohner wollen wir ermöglichen, in den Genuss von Live-Musik zu kommen“, so Buono zur Idee hinter den Zimmer-Konzerten. Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises satt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten oder Kunstausstellungen teilzunehmen. „Die Konzert-Tour für bettlägerige Menschen war ein so großer Erfolg, dass wir das sicher wiederholen werden“, erklärte Buono abschließend.
31Jul2019

Kreativ aktiv – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Bürgermeister Klaus Schejna ist begeistert von Kunstprojekt im Altenzentrum

(Von links) Engelbert Fischer, Vanessa Buono, Margit Schäfer, Helga Schweitzer, Edith Arnold und Klaus Schejna.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 31.07.2019
Unter dem Titel „Kreativ aktiv“ findet im Altenzentrum Rodenbach ein neues Kunstprojekt statt, das den Bewohnern unterschiedliche Mal- und Zeichenstile näherbringt und es ihnen ermöglicht, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Ziel des Projektes ist es, den Bewohnern einen Ort der Fantasie zu geben, ein Ort an dem sie ihren Gedanken freien Lauf lassen und ihre Ideen und Emotionen zu Papier bringen können. Das Projekt kam auf Initiative der Kreisleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK Hanau, Edith Arnold und ihres Lebensgefährten, dem Künstler Engelbert Fischer zustande. Gemeinsam haben sie auch die ehrenamtliche Leitung des in Form eines offenen Workshops stattfindenden Projekts übernommen. Die Workshops finden alle zwei Wochen am Montag um 15:30 Uhr statt und stehen allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Die Bilder die während der Workshops entstehen, sollen anschließend in der Einrichtung ausgehängt werden.

Zur offiziellen Eröffnung des Projekts, kamen der Bürgermeister Klaus Schejna und die Vorsitzende des Seniorenbeirats der Gemeinde Rodenbach, Helga Schweitzer, in die Pflegeeinrichtung und ließen sich von Fischer, in die Welt der Malerei mitnehmen. Dabei blieb es nicht allein bei der Theorie – so hatte Fischer ein Bild mit den Initialen des Bürgermeisters vorbereitet, das von Schejna unter seiner künstlerischen Begleitung bemalt werden sollte. Der Bürgermeister nahm dieses Angebot dankend an und nutzte die kreative Auszeit, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Neben persönlichen Anekdoten, erfuhr er dabei, wie viel Spaß die Bewohner daran haben, sich künstlerisch auszudrücken. Begeistert zeigte sich Schejna auch vom Konzept des Workshops: „Ich finde es toll, dass die Bewohner dazu ermutigt werden, ihre eigenen Ideen künstlerisch umzusetzen. Zudem macht es einfach Spaß.“

„Jeder kann malen, die meisten versuchen es aber nicht!“, stimmte Fischer dem Bürgermeister zu und erklärte: „Wir haben uns bewusst für zwei Mal- und Zeichenstile entschieden, die es auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, sich künstlerisch auszudrücken.“ So stehen neben Urban Art Bildern im Stile von Miro, die auf einfachen Linien und Grundfarben basieren, Kratzbilder im Mittelpunkt des Workshops. Kratzbilder sind vor langer Zeit in China entstanden und gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine gute Möglichkeit, künstlerisch aktiv zu werden. Anschließend überreichte die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Helga Schweitzer gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin, Margit Schäfer, eine Spende über 100€ an die Leitung der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono und erklärte: „Wir hoffen, dass dieses tolle Projekt möglichst lange angeboten werden kann.“

Buono bedankte sich für die großzügige Spende und betonte, wie wichtig solche Projekte für die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen sind: „Projekte wie dieses bringen die Menschen zusammen, wecken ihre Kreativität und steigern damit die Lebensqualität. Kunst und Musik sind Säulen, die in der Altenpflege nicht fehlen dürfen - sie drücken oft mehr aus, als ein gesprochenes Wort und schenken Trost, Ruhe und auch Freude. Genau diese Komponenten sind wichtig für das Wohlbefinden und die Basis einer individuellen Betreuung.“ Daneben bedankte sich Buono auch bei Edith Arnold und Engelbert Fischer: „Ohne ihren Einsatz, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“ Der passionierte Künstler und die ehrenamtliche Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK Hanau, haben sich vor sechs Jahren beim historischen Fest „Landshuter Hochzeit“ kennen- und lieben gelernt und sind beide in zahlreichen sozialen Projekten und Initiativen aktiv.
25Jul2019

Firma Phoenix spendet T-Shirts für Senioren-Sitztanz-Gruppe

Senioren-Dependance Neuberg bedankt sich bei ortsansässigem Unternehmen

(Vordere Reihe v.l.) Jürgen Kunert, Erika Ackermann, Heike Haase und die Sitztanzgruppe der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.07.2019
Dank einer großzügigen Spende der Firma JK Phoenix, kann die Sitztanz-Gruppe der Senioren-Dependance Neuberg zukünftig in einem einheitlichen Outfit auftreten. Die Farbe der T-Shirts haben sich die Teilnehmer der Sitztanzgruppe selbst ausgesucht. Dazu ist auf den T-Shirts das Logo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises aufgenäht. Im Rahmen eines Sektempfangs in der Senioren-Dependance, übergab Jürgen Kunert, Inhaber der auf Wasser- und Brandschadensanierung spezialisierten Firma JK Phoenix, die T-Shirts an die Sitztanz-Gruppe im Haus Neuberg. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Sitztanz-Gruppe, bedankte sich die Leiterin der Gruppe, Erika Ackermann, für die Spende und erklärte: „Die T-Shirts sind ein Symbol für den Zusammenhalt unserer Gruppe, so können wir endlich auch nach außen als Einheit auftreten.“ Die T-Shirts sollen dabei sowohl bei den Treffen der Gruppe, als auch bei Auftritten, wie beispielsweise beim Sommerfest, zum Einsatz kommen.

Auch die Hausleiterin Heike Haase und die Fachkraft für soziale Betreuung Meike Maurer, bedankten sich und betonten: „Es freut uns immer sehr, wenn ortsansässige Unternehmen am Leben der Bewohner in unserem Haus teilhaben.“ Darüber hinaus würdigten sie den Einsatz der Leiterin der Sitztanz-Gruppe Erika Ackermann, die sich bereits seit der Eröffnung der Senioren-Dependance 2014 für die Bewohner einsetzt und seither auch die Sitztanzgruppe leitet. Sie war es auch, die auf der Suche nach einem Sponsor für die T-Shirts den Kontakt zu Herrn Kunert aufgenommen hat. „Herr Kunert war sofort bereit, sich für die Bewohner zu engagieren“, so Ackermann. Für Kunert eine Selbstverständlichkeit: „Man weiß ja selbst nicht, was einem im Alter erwartet. Außerdem finde ich es toll, was Frau Ackermann mit den Bewohnern auf die Beine gestellt hat.“ Das Gruppenangebot findet jede Woche am Dienstagvormittag statt. Getanzt wird zu Volksliedern, als auch zu Schlagern der 70er und 80er Jahre, häufig begleitet durch Bewohner, die ein Musikinstrument spielen.
01Jul2019

Eiszeit im Wohnstift Hanau

Erfrischende Abkühlung für Bewohner und Mitarbeiter

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (links) mit Bewohnern und Mitarbeitern vor dem Eiswagen am Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 01.07.2019
Unter dem Motto: Eiszeit im Wohnstift Hanau, sorgte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger für eine erfrischende Abkühlung bei Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts. Die Freude war groß, als um 11:30 Uhr der Eiswagen vor die Pflegeeinrichtung fuhr. Bei bis zu 36 Grad im Schatten konnten sich alle Bewohner und Mitarbeiter ein Eis holen. „Es ist ein bisschen wie früher, als es noch häufiger Eiswagen gab“, erinnerte sich eine Bewohnerin, die sich gerade für eine Kugel Schokolade und Vanille in der Waffel entschieden hatte. Bewohner, die wegen der Wärme lieber auf dem Wohnbereich bleiben wollten, wurden auch mit einem Eis erfreut. Mitarbeiter der Sozialen Betreuung fuhren mit Servierwagen und einer Bestellliste am Eiswagen vor. Für die Mitarbeiter war es eine willkommene Auszeit bei den hochsommerlichen Temperaturen. Hemberger bedankte sich auf diese Weise bei allen Mitarbeitern für ihren täglichen engagierten Einsatz, besonders bei der momentanen Wetterlage. Aufgrund des großen Andrangs, auch von Schülern der Eugen-Kaiser-Schule und Nachbarn sowie Passanten, die den Eisverkauf vor der Haustür nutzten, bildete sich eine kleine Warteschlange - wie bei mancher Eisdiele ums Eck. Zwischenzeitlich waren sogar verschiedene Eissorten ausverkauft und am Ende gingen insgesamt 614 Eiskugeln über die Theke.
28Jun2019

Akrobatische Tanzeinlagen und ein singender Wirt

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 28.06.2019
Noch vor Beginn der aktuellen Hitzewelle, fand im Kreisruheheim Gelnhausen das diesjährige Sommerfest statt. „Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, als wir das Sommerfest mehrfach wegen starker Hitze verschieben mussten, haben wir das Sommerfest dieses Jahr auf einen früheren Termin gelegt.“, erklärte Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer und fügte hinzu: „Bei den aktuellen Temperaturen, hätten wir das Fest wohl wieder verschieben müssen.“ So fand das Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein, aber angenehmen Temperaturen auf dem Außengelände des Kreisruheheims statt. Zu Beginn des Festes, bedankte sich Pfeifer bei Erika Schmehle und ihrem Team von ehrenamtlichen Helfern, für die tatkräftige Unterstützung und kam beim Anblick der zahlreichen selbstgebackenen Kuchen ins Schwärmen. Für Unterhaltung sorgten dieses Jahr die „Rother Dancing Kids“ mit akrobatischen Tanzeinlagen und die atemberaubende Show der orientalischen Bauchtänzerin Silvana. Musikalisch untermalt, wurde das Sommerfest von Harald Döll, auch bekannt als der singende Wirt aus dem Spessart. Mit volkstümlicher Musik und deutschen Schlagern, wie „Ein Bett im Kornfeld“, „Fiesta Mexicana“ oder „Sieben Fässer Wein“ sorgte er für eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Daneben war beim Sommerfest natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt – neben Kaffee und hausgemachten Kuchen, gab es auch herzhafte Speisen, wie Gegrilltes und eine große Auswahl an Salaten. Neben den Bewohnern und Angehörigen, nutzten viele Besucher das Fest, um bei einer Führung durch das Kreisruheheim, die Einrichtung kennenzulernen.
19Jun2019

Starter-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Neue Mitarbeiter lernen Unternehmenskultur und –Werte kennen

Geschäftsführer Dieter Bien und Geschäftsbereichsleiterin Personal Monika Zimpel (rechts), begrüßen gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt (vierte von links unten), die neuen Mitarbeiter.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 19.06.2019
Zur Eröffnung der ersten „Starter-Tage“ im Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die neu eingestellten Mitarbeiter und hieß sie im Unternehmen willkommen. „Als ihr zukünftiger Arbeitgeber, ist es uns wichtig, uns bei Ihnen vorzustellen. Schließlich wollen wir mit Ihnen auf einen gemeinsamen Weg gehen“, so Bien. Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, finden bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, in vierteljährlichen Abständen die „Starter-Tage“ statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren.

Daneben werden an den „Starter-Tagen“ auch die Betriebsjubilare gewürdigt und die Mitarbeiter, die Vorschläge im Rahmen des Betrieblichen Ideenmanagements eingereicht oder an Fort- und Weiterbildungen teilgenommen haben. „Auf diese Weise erfahren die neuen Mitarbeiter gleich zu Beginn, welche Möglichkeiten und Perspektiven ihnen das Unternehmen bietet.“, so die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel. Dies sei besonders im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung und die Fachkräftesicherung von großer Bedeutung. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer der ersten „Starter-Tage“. „Ich konnte mir erst nicht vorstellen, was mich hier erwartet und bin jetzt hellauf begeistert“, erklärte eine Teilnehmerin beim gemeinsamen Abendessen und fügte hinzu: „Ich fühle mich nach diesen zwei Tagen bestens gerüstet, um morgen meine Arbeit anzufangen.“

Neben Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens, stellte sich der Betriebsrat bei den neuen Mitarbeitern vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führten Belinda Schmidt und Monika Zimpel die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellten die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Ein besonderes Highlight war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
18Jun2019

Brüder-Grimm-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Bewohner erleben die Märchen ihrer Kindheit und genießen regionale Spezialitäten

Zwei Betreuungskräfte des Altenzentrums Rodenbach präsentieren ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai
Gesamtunternehmen - Dienstag, 18.06.2019
Einmal im Monat nehmen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Bewohner ihrer Einrichtungen auf eine Reise in die Märchenwelt der Brüder Grimm mit. An den „Brüder-Grimm-Tagen“ finden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten statt, die sich mit den Märchen der Brüder Grimm, aber auch anderer beliebter Märchen-Erzähler befassen. Die Wohnbereiche sind an diesen Tagen mit bekannten und beliebten Märchen-Motiven gestaltet. Vom Frühstück bis zum Abendessen, finden Märchencafés, Märchenstunden und andere Gruppen- und Einzelangebote statt, bei denen die Bewohner in die Märchen ihrer Kindheit eintauchen und selbst aktiv werden können. Dazu werden kulinarische Genüsse und regionale Spezialitäten geboten, die sich an den Märchen der Brüder Grimm orientieren – vom Rotkäppchen-Kuchen über den Rapunzel-Salat bis zur Tischlein-deck-dich-Platte.

Mit großem Erfolg finden bereits seit zwei Monaten die Brüder-Grimm-Tage im Altenzentrum Rodenbach und im Wohnstift Hanau statt. Zukünftig sollen die Brüder-Grimm-Tage in allen zwölf Einrichtungen des Kreises angeboten werden. Geschäftsführer Dieter Bien betonte hierzu: „Die Brüder Grimm sind im Kinzigtal verwurzelt und beheimatet. Märchen kennen unsere Senioren aus ihren Kindertagen. Sie haben sie selbst erzählt bekommen und selbst weitererzählt. Märchen sind ihnen vertraut, damit fühlen sie sich wohl. Die Idee war also, einen Tag zu entwickeln und durchzuführen, an dem über ein bestimmtes Märchen und dazu passende regionale Speisen, ein ganz besonderer Zugang zum Bewohner geschaffen werden kann.“ Daher steht jeden Monat ein anderes Märchen im Mittelpunkt der Brüder-Grimm-Tage. Die Auswahl orientiert sich dabei unter anderem an den Jahreszeiten, um die dazugehörigen Aktivitäten daran auszurichten.

Der Brüder-Grimm-Tag findet jeden dritten Mittwoch im Monat im Wohnstift Hanau und jeden letzten Mittwoch im Monat im Altenzentrum Rodenbach statt. Mit den vertrauten Märchen der Brüder Grimm, sollen bei den Bewohnern Kindheitserinnerungen geweckt und Wohlbefinden erzeugt werden. Da jedes Mal ein anderes Märchen im Mittelpunkt steht, variieren auch die angebotenen Gruppen- und Einzelaktivitäten von Monat zu Monat. Die Abwechslung ist dabei sehr groß, schließlich umfasst das Repertoire der Brüder Grimm mehr als 200 Märchen. Zu den beliebtesten Aktivitäten der Bewohner des Altenzentrums Rodenbach, gehörten in den letzten Monaten vor allem die Märchencafés, bei denen das Vor- und Mitlesen sowie Bewegungs-, Erinnerungs- und Gedächtnisspiele im Mittelpunkt standen. Viel Spaß machte den Bewohnern im Altenzentrum auch das Anfertigen von Märchen-Collagen, gemeinsames Basteln und ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai.
13Jun2019

„Von herausragender Bedeutung für die Fachkräftesicherung“

Alten- und Pflegezentren unterzeichnen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises von herausragender Bedeutung.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 13.06.2019
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterzeichnet. Durch die Unterzeichnung tritt das kreiseigene Unternehmen dem Netzwerk der Charta-Mitglieder bei und ist Mitglied der hessischen Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Geschäftsführer Dieter Bien erklärte hierzu: „Gerade in unserem Dienstleistungssektor, wo es um Leistungen von Menschen für Menschen geht, ist die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf von herausragender Bedeutung. Dabei geht es in erster Linie darum, die Mitarbeitenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen und die wichtige Ressource Mensch durch Begleitung, Beratung und Förderung zu sichern – gerade auch im Hinblick auf das Thema Fachkräftesicherung“

Um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu ermöglichen, unterstützen die Alten- und Pflegezentren ihre Mitarbeitenden mit einer Vielzahl von Angeboten. Dazu gehören eine gezielte und verlässliche Dienst- und Einsatzplanung, die Möglichkeiten einer Teilzeitbeschäftigung sowie die im Unternehmen fest verankerte betriebliche Gesundheitsförderung. Zusätzlich können die Mitarbeitenden das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot des Unternehmens in Anspruch nehmen. Daneben unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeitenden bei der Suche nach Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Familienmitglieder. „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die von einer Beratung bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit bis hin zur Suche nach einem Pflegeplatz reichen kann“, so Bien.

Wenn ältere Menschen zum Pflegefall werden, sind es oft die Angehörigen, die ihre Versorgung in der häuslichen Pflege übernehmen. Der größte Teil von ihnen ist berufstätig – und bleibt es auch während der Pflegephase. Die daraus resultierende Doppelbelastung ist nicht nur für die betroffenen Angestellten problematisch: Auch die Arbeitgeber können die Auswirkungen in Form von Arbeitsausfällen, vermehrten Krankheitstagen und geringerer Produktivität zu spüren bekommen. Pflegende Mitarbeiter müssen daher durch gezielte Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt werden. Tragfähige Pflegearrangements führen neben einer spürbaren Entlastung auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und engeren Bindung an das Unternehmen – und davon profitiert letztlich auch der Arbeitgeber.

Wirksame Vereinbarkeitslösungen werden zukünftig noch stärker gefragt sein: Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Fachkräftemangel, sondern mit der steigenden Lebenserwartung auch zu einer größer werdenden Anzahl pflegebedürftiger Menschen kommen. Die Beschäftigungssituation in Deutschland, wie auch in Hessen, ist vom demografischen Wandel geprägt. Das führt zu einem Fachkräftemangel und dazu, dass immer mehr Beschäftigte sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Gründe hierfür sind nicht nur die demografisch bedingte Zunahme der zu pflegenden Menschen und damit der Pflegenden, sondern auch Entwicklungen wie eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit und die Alterung der Belegschaften.

Im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit geht es den Unterzeichnern der Charta vor allem darum, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen. Dabei ist die Enttabuisierung des Themas Pflege ein erster grundlegender Schritt. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich die Unterzeichnenden zur Enttabuisierung und Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur, zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten und zur Förderung des internen und externen Dialogs.

Damit die Balance zwischen Familie, Pflege und Beruf gelingt, müssen in den Unternehmen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Um dies zu erreichen, unterstützt die hessische Initiative die Unternehmen mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings für Beschäftigte, Netzwerktreffen und einem Stufenplan zur individuellen Umsetzung von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von Pflege-Guides. Mitarbeiter der Unternehmen werden zu Pflege-Guides ausgebildet und stehen ihren Kollegen im Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung. Über 225 Pflege-Guides sind mittlerweile in hessischen Betrieben im Einsatz. Weitere Informationen über die hessische Initiative zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie im Internet unter www.berufundpflege.hessen.de.
12Jun2019

Feierliche Zertifikatsübergabe nach bestandener Prüfung

Abschluss der Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsweiterbildung

Monika Zimpel (unten rechts) und Sonja Jahn (oben rechts) gratulieren Stephen Grauel, (AWO), Sarah Neppe (Wohnstift Hanau), Daniel Höppe (Main-Kinzig-Kliniken), Yvonne Loleit (Main-Kinzig-Kliniken), Ilona Malyssek (Main-Kinzig-Kliniken), Sandra Schmitt (Main-Kinzig-Kliniken), Anita Spreitzer (Main-Kinzig-Kliniken), Marina Ternullo (Main-Kinzig-Kliniken), Anja van de Sand (Senioren-Dependance Hammersbach) und Melanie Venske (Stadtteilzentrum an der Kinzig)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 12.06.2019
Gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleiterin Personal der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Monika Zimpel, gratulierte die Geschäftsbereichsleiterin Fortbildung, Sonja Jahn, zehn Absolventen der Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsweiterbildung zur bestandenen Prüfung. Im Rahmen einer kleinen Feier in den Räumen des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege in Gelnhausen, erfolgte die Übergabe der Zertifikate. Beim anschließenden Imbiss ging es fröhlich zu - die Absolventen der Weiterbildung ließen die Prüfungen noch einmal Revue passieren und tauschten sich mit ihren Lehren und Kommilitonen aus. Die Weiterbildung zum Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiter richtet sich sowohl an Pflegekräfte, die sich bereits in einer Leitungsposition befinden, als auch an Pflegekräfte, die sich auf eine solche Position vorbereiten möchten.

Zu den Schwerpunkten der Weiterbildung gehören das Führen und Leiten in Pflegeeinrichtungen, die Organisation eines Krankenhauses oder eines Pflegeheims, das Qualitätsmanagement sowie die Berufs- und Arbeitspädagogik. Ziel der Weiterbildung ist es, die zukünftigen Leitungskräfte darin zu unterstützen, Führungskompetenzen zu entwickeln und die Leitung von Stationen, Gruppen und Wohnbereichen kompetent auszuführen. Dazu ist ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Weiterbildung gefördert werden. Die zukünftigen Leitungskräfte werden bereits während der Weiterbildung an die praktische Umsetzung ihrer Leitungstätigkeit herangeführt und unterstützt. Um dieses Ziel zu erreichen erfordern die Inhalte der Weiterbildung eine handlungsorientierte Ausrichtung. In die Lehrveranstaltungen werden daher die Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die Ideen der Teilnehmenden mit einbezogen und weiterentwickelt.
12Jun2019

Auftritt der Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ im Wohnstift

Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter feiern beschwingtes Frühlingsfest

Die Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ animierte die Gäste des Frühlingsfests zum Mittanzen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 12.06.2019
Beim diesjährigen Frühlingsfest des Wohnstifts Hanau wurde viel gesungen und getanzt. Dass die Motivation zum Tanzen besonders groß war, lag dabei vor allem am Auftritt der Palettis. Ernst Frommann, Karle Mönch, Werner Glöckner und Reinhold Engler, die vier bekannten Musiker aus Hanau, griffen kräftig in die Saiten ihrer Gitarren, ab und an auch ans Waschbrett, und sangen bekannte Heimatlieder, wie das Volkslied „Horch, was kommt von draußen rein“, das bei den Gästen besonders gut ankam. Natürlich durften auch Lieder von Jonny Cash nicht fehlen, die sich sowohl zum Tanzen, als auch zum Mitsingen eignen. Ein weiteres Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ unter der Leitung von Andrea Habel, Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung. Die Gruppe tanzte zu Liedern, wie „Herr Schmidt, Herr Schmidt, was bringt die Liebe mit“ und benutzte bei ihren Tänzen Accessoires, wie Rosen und bunte Hüte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt - so ließen sich die Gäste zum Kaffee Erdbeerkuchen mit Sahne schmecken.
11Jun2019

Auftritt des Ensembles Humoreske im Seniorenzentrum

„Kunst und Kultur erleben“ in den Alten- und Pflegezentren des MKK

Das klassische Ensemble „Humoreske“ präsentierte Lieder aus Oper und Operette.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 11.06.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, trat das klassische Ensemble „Humoreske“ im Café der Begegnung des Seniorenzentrums Biebergemünd auf. Das Trio, bestehend aus Christel Derzbach - Mezzosopran, Carmen Lang - Sopran und Jana Christmann - Piano, präsentierte ihr neues Programm mit Liedern aus Oper und Operette. Christmann, jahrelange Begleiterin des Trios am Piano, umrahmte das Programm dazu mit Solostücken. Begeistert lauschten mehr als 20 Bewohner des Seniorenzentrums dem Konzert und ließen sich in die Welt der Oper und der Operette mitreißen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe Stephan Herget lobte das Ensemble in den höchsten Tönen: „Das Trio besticht durch seine Spielfreude. Die Musiker singen nicht nur ihre Stücke, sie leben und spielen sie buchstäblich. Das spürt und sieht das Publikum.“ Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
07Jun2019

Interne Evakuierung von 72 Bewohnern im Wohnstift

Entschärfung der Weltkriegsbombe wird auch zur Herausforderung für Mitarbeiter und Bewohner der Hanauer Pflegeeinrichtung

Nur ein Teil des Gebäudes des Wohnstifts Hanau lag während der Entschärfungsmaßnahmen in der Evakuierungszone.
Wohnstift Hanau - Freitag, 07.06.2019
Wegen der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf einem Baugrundstück in der Bruchköbeler Landstraße in Hanau-Nordwest gefunden wurde, mussten am Freitag alle Häuser in einem Umkreis von 700 Metern evakuiert werden. Zu den rund 5000 Anwohnern, die von der Evakuierung betroffen waren, zählten auch 72 Bewohner des nahegelegenen Wohnstifts. Zur Vorbereitung der notwendigen Maßnahmen, fand um 07:00 Uhr morgens unter Beteiligung aller Bereiche eine erste Lagebesprechung in der Pflegeeinrichtung statt. Da nur ein Teil des Gebäudes in der Evakuierungszone lag, musste zunächst geklärt werden, welche Bewohner für die Dauer der Entschärfung ihren Wohnbereich verlassen mussten. Gleichzeitig mussten die Angehörige und die Betreuer der Bewohner telefonisch über die Maßnahme informiert werden.

Zu einem zweiten Briefing um 09:00 Uhr, kamen zehn Sanitäter und Rettungsassistenten vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie von den Johannitern in die Einrichtung und unterstützten die Mitarbeiter des Wohnstifts anschließend bei der Evakuierung der Bewohner. Insgesamt 72 Bewohner mussten für Dauer der Entschärfung intern umverteilt und weiterhin professionell versorgt werden. Einige Bewohner hielten sich während der Entschärfungsmaßnahme im Aufenthaltsbereich oder dem Blauen Saal auf, die nicht zur Evakuierungszone im Gebäude gehörten, andere wurden vorrübergehend in nicht betroffene Zimmer gebracht. Daneben hatte sich die Tagespflegeeinrichtung Kremer, die seit Mai mit im Gebäude ist, spontan dazu bereit erklärt, Bewohner aufzunehmen, sodass dort rund 15 Bewohner für mehrere Stunden ein neues Zuhause fanden.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger zeigte sich nach Abschluss der Entschärfungsmaßnahmen erleichtert, dass alles so gut geklappt hat und bedankte sich bei allen Beteiligten, so auch bei den Mitarbeiter, die zur Unterstützung gekommen waren, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst waren. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, schloss sich diesem Dank an und betonte: „Auch wenn die Situation natürlich eine zusätzliche Belastung für die Bewohner und Mitarbeiter bedeutet, so ist es doch großartig, zu sehen, wieviel Hilfsbereitschaft ausgelöst und Unterstützung zur Verfügung gestellt wurde. Mein Dank gilt allen Bewohnern, Mitarbeitern und Helfern. Ein besonderer Dank gebührt Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber, die mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit die interne Evakuierung vorbereitet haben und als stetige Ansprechpartner zur Verfügung standen.“
04Jun2019

Neues Tagespflegeangebot im Wohnstift Hanau eröffnet

Alten- und Pflegezentren des MKK heißen Pflegedienst Kremer willkommen

(Von links) Katja Sommer, Petra Bien, Stephanie Kaprol, Dieter Bien, Roxana Kremer, Patrick Kremer, Stephan Hemberger
Wohnstift Hanau - Dienstag, 04.06.2019
Einen Elefantenfuß als Willkommensgruß – zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen, hat sich Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, etwas einfallen lassen, um die neueröffnete Tagespflegeeinrichtung im Wohnstift Hanau willkommen zu heißen. Die immergrüne Pflanze hat ihren Namen aufgrund ihres markanten Stamms verliehen bekommen, der nach untenhin immer breiter wird und so dem Fuß des Dickhäuters ähnelt. Beim anschließenden Rundgang, ließ sich die Gruppe von der Einrichtungsleiterin der Tagespflege, Roxana Kremer, und dem Geschäftsführer des Pflegediensts Kremer, Patrick Kremer, den Ablauf der Tagespflege erklären und die neuen Räume zeigen. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, erklärte dabei: „Es ist bereits die zweite Tagespflegeeinrichtung innerhalb der Alten- und Pflegezentren, die vom Pflegedienst Kremer betrieben wird. Sowohl für uns, wie auch für die Kremer GmbH bringt das zahlreiche Synergien, die im Gesamtportfolio Altenpflege - vom ambulanten über das teilstationäre bis hin zum stationären Angebot - keine Wünsche offen lässt.“ Daneben betonte Bien die gute Zusammenarbeit der Unternehmen: „Wir setzen damit ein weiteres Ausrufezeichen hinter unsere Kooperation „Partner für Gesundheit und Alltag“, die durch den DRK-Kreisverband Hanau und die Firma Bußfeld-Schiller komplettiert wird.“ Dem stimmte auch Einrichtungsleiter Stephan Hemberger zu: „Wir sehen es als Gewinn, dass der Pflegedienst Kremer in den Räumlichkeiten des Wohnstifts eine moderne Tagespflege eröffnet hat. So ergeben sich neue Kooperationsmöglichkeiten, von denen sowohl die Gäste der Tagespflege als auch Bewohner des Wohnstifts und die Mitarbeiter profitieren können.“

In der neuen Tagespflegeeinrichtung können bis zu 34 Gäste betreut werden. Es sind mehrere Multifunktionsräume, ein Esszimmer, eine Küche, zwei Räume mit Ruhesesseln und Betten zum Ausruhen sind vorhanden. Zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr werden die ersten Gäste zuhause durch den Fahrdienst der Kremer GmbH abgeholt. In der Tagespflegeeinrichtung angekommen, wird zunächst gemütlich gefrühstückt. Anschließend finden unterschiedliche Aktivitäten statt, beispielsweise Spaziergänge, Gedächtnistraining und Spiele. Dann wird gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen - im Anschluss gibt es eine Ruhestunde. Später finden noch kleinere Aktivitäten und ein gemeinsames Kaffee trinken statt. Ab 15:30 Uhr werden die Gäste dann durch den Fahrdienst wieder nach Hause gebracht. Das Angebot der Tagespflege Kremer wird bereits gut angenommen, freie Plätze sind aber noch vorhanden. Die Tagespflegeeinrichtung ist montags bis freitags von 08.00-16.00 Uhr geöffnet. Kontakt: Tel.: 06181/9912020 / Email: Tagespflege@Kremer-ahk.de
29Mai2019

Azubis als Digitalisierungsscouts

Auszubildende sollen Ideen entwickeln / Erstes Projekt: Digitale Praxisanleitung

Die Digiscouts mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (dritte v.l.), Geschäftsführer Dieter Bien (zweiter v.l.), Geschäftsbereichsleiterin Monika Zimpel (erste v.l.), die Leiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung im Aus- und Fortbildungsinstitut Altenpflege Monika Bernd (fünfte v.r.) und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (dritte v.r.).
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 29.05.2019
Um die von der Ersten Kreisbeigeordneten und APZ-Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler initiierte Zukunftsaufgabe der „Digitalisierung des Pflegeheims“ mit Leben zu erfüllen und Auszubildende für die digitale Welt fit zu machen, setzen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in einem ersten Projekt Auszubildende als Digitalisierungsscouts ein. „Die Auszubildenden sollen in den Alten- und Pflegezentren Ideen entwickeln, wie Prozesse digitalisiert werden können“, so der Geschäftsführer Dieter Bien. „Die Alten- und Pflegezentren greifen dabei auf Erkenntnisse des deutschlandweit agierenden digitalen Kompetenzzentrums (RKW) zurück, das in Eschborn angesiedelt ist und viele nationale Referenzen vorweisen kann“, ergänzte Monika Zimpel, die neue Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement bei der größten Altenpflegeinrichtung im Kreis. Betreut wurden die Azubis in der Vergangenheit von Frau Zimpel und ab 01.06.2019 von Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung und Datenschutzbeauftragter.

Bei den Ideen, die die jungen Auszubildenden entwickelt haben, haben sie verständlicherweise zuerst an sich selbst und ihre Ausbildung gedacht. Die erste Idee, die in einen konkreten Auftrag mündete, der in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden soll, betrifft die Praxisanleitung der jungen Auszubildenden während ihrer Ausbildung. Bei der Praxisanleitung, die von ausgewiesenen Fachkräften durchgeführt wird, geht es um die Kooperation mit der Pflege- bzw. Berufsfachschule beim Ausbildungsplan und um die Festlegung von Lernzielen für die Pflegeschüler. Insbesondere betrifft sie die Organisation der Betreuung und die Anleitung der Schüler am Praktikumsort und die Mitwirkung bei Prüfungen. Die sieben Auszubildenden Danijela Arezina, Tugba Deniz, Selina Glück, Carolin Mewes, Charmaine Pohle, Thomas Schömbs und Kathleen Wess, die als Digiscouts fungieren, wollen die digitale Praxisanleitung forcieren. Ziel des Projekts ist die Erstellung von fiktiven Handlungsfällen und Handlungsabläufen, die im bereits bestehenden Verwaltungsprogramm der Alten- und Pflegezentren auf dem Computer dargestellt werden sollen.

„Dies dient der Ermittlung des Wissensstandes und die Sichtbarmachung der Themenschwerpunkte für die praktische Anleitung“, so Monika Zimpel. Zudem soll auf jedem Computer der Auszubildenden ein „Praxisanleitungsordner“ digital vorzufinden sein. „Das Projekt „digitale Praxisanleitung „hat nicht nur den Vorteil, dass die Auszubildenden das benötigte Fachwissen für die praktische Ausführung an den Bewohnern und die bevorstehenden Abschlussprüfungen erlernen bzw. intensivieren können. Es zeigt auch, dass sich die Alten- und Pflegezentren als attraktiver Ausbildungsbetrieb mit Zukunft darstellen“, so Geschäftsführer Bien, der darauf setzt, dass die Digitalisierung in der Ausbildung den einen oder anderen jungen Menschen motiviert, den Beruf einer Pflegekraft oder einen Pflegefachkraft zu erlernen.
28Mai2019

„Mit der Badewanne auf dem Autodach“

Nada Vuletic in den Ruhestand verabschiedet

(Von links) Anka Mrgic, Ingeborg Seidel, Belinda Schmidt, Rade Vuletic, Nada Vuletic, Siegfried Rakoczy, Dieter Bien, Stephan Hemberger
Wohnstift Hanau - Dienstag, 28.05.2019
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wurde die Küchenhilfe im Wohnstift Hanau, Nada Vuletic, in den Ruhestand verabschiedet. In Anwesenheit ihres Ehemanns, ehemaliger Weggefährten und Kollegen, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt sowie dem Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, bedankte sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, bei Vuletic und lobte ihr außerordentliches Engagement. „Frau Vuletic hat sich immer mit dem Unternehmen identifiziert, war fleißig, zuverlässig und pünktlich – praktisch alles was man sich als Arbeitgeber wünschen kann. Dazu ist sie den Bewohnern immer freundlich und mit Respekt begegnet“, so Bien. Dies bestätigte auch Hemberger: „Sie kannte die Nachnamen aller Bewohner. Das ist in einer so großen Einrichtung nicht selbstverständlich.“ Vuletic hat 40 Jahre als Küchenhilfe im Wohnstift Hanau gearbeitet und war davor bereits als Aushilfe in der Küche des Altenwohnheims Lorenz in Hanau tätig.

Aus Kroatien stammend lernte Vuletic die deutsche Sprache auf der Arbeit und erhielt dabei Unterstützung von ihrer ehemaligen Kollegin Ingeborg Seidel – die bereits vor einigen Jahren in den Ruhestand gegangen ist und auch zur Verabschiedung gekommen war. Beide stehen auch heute noch in freundschaftlichem Kontakt und erinnern sich gerne an die gemeinsame Zeit im Wohnstift. Besonders eine Geschichte sorgte dabei für Erheiterung. Das Ehepaar Vuletic besaß ein Haus in Kroatien und wollte das Badezimmer erneuern. Da sie vor Ort jedoch nicht fündig wurden, transportierten sie kurzerhand eine Badewanne und eine Toilette auf dem Dach ihres alten Fords – und fuhren damit von Deutschland bis nach Kroatien. Das Ehepaar Vuletic hat drei Kinder und sind bereits mehrfache Großeltern. „Man kann also davon ausgehen, dass Ihnen nicht langweilig werden wird“, merkte Belinda Schmidt augenzwinkernd an. Gemeinsam wünschten ihr Bien, Hemberger und Schmidt alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
23Mai2019

Gemeinsam etwas erleben und in Erinnerungen schwelgen

Ehemalige Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des MKK erkunden Heidelberg

Zum Abschuss des Ausflugs kehrten die ehemaligen Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des MKK zu Kaffee und Kuchen ins schöne Städtchen Amorbach im Odenwald ein.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 23.05.2019
Der Rentnerausflug der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises führte die ehemaligen Mitarbeiter diesmal nach Heidelberg. Mit seinem harmonischen Ensemble von Schloss, Altstadt und Fluss inmitten der Berge, gilt Heidelberg als eine der schönsten Städte Deutschlands. Bereits auf der Fahrt nach Heidelberg tauschten sich die ehemaligen Kollegen untereinander aus und unterhielten sich darüber, was es seit ihrem letzten Treffen für Neuigkeiten gab. Neben persönlichen Geschichten und Anekdoten, waren dabei auch die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen ein Thema, so beispielsweise der Umzug der Unternehmenszentrale von Hanau nach Rodenbach. Einige Senioren berichteten vom Tag der Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale, an dem sie sich in den neuen Räumlichkeiten haben herumführen lassen. Daneben standen beim Ausflug die Geselligkeit und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund.

Bei einer Stadtführung bekamen die Ausflügler die wundervolle Altstadt Heidelbergs zu sehen und erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt. 1196 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Heidelberg im 13. Jahrhundert nach Plan angelegt und das Schloss gebaut. Nicht zuletzt mit der Gründung der Universität 1386 - heute die älteste Hochschule Deutschlands - begann die Blütezeit Heidelbergs als Hauptstadt der Kurpfalz. Die Stadt inspirierte bereits die Dichter und Maler der Romantik und fasziniert bis heute Millionen von Besuchern aus aller Welt – so auch die Besucher aus dem Main-Kinzig-Kreis. Im Anschluss an die Stadtführung, folgte das gemeinsame Mittagessen in einem Restaurant in der Altstadt. Dabei bedankten sich die ehemaligen Mitarbeiter bei der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt, dem Betriebsratsmitglied Ursula Hög und dem Seniorenbeauftragten Karl-Heinz Voit für die Organisation des Ausfluges.

Auf dem Rückweg von Heidelberg, machten die Ausflügler einen Zwischenstopp im schönen Städtchen Amorbach im Odenwald, um bei Kaffee und Kuchen auf einen ereignisreichen Tag zurückzublicken. „Es war ein rundum gelungener Ausflug“, konstatierten die Betriebsratsvorsitzende Schmidt und der Seniorenbeauftragte Voit. „Es ist immer wieder schön sich zu treffen und voneinander zu hören“, waren sich auch die ehemaligen Mitarbeiter einig. Ein solcher Ausflug ist eine tolle Gelegenheit nicht nur über früher zu reden, sondern gemeinsam etwas zu erleben. Um mit den früheren Kollegen in Kontakt zu bleiben und sie für ihren langjährigen Einsatz zu würdigen, laden die Alten- und Pflegezentren ihre ehemaligen Mitarbeiter jedes Jahr zu einem Ausflug und zu einer Weihnachtsfeier ein. Viele der ehemaligen Mitarbeiter sind zudem ehrenamtlich für das Unternehmen tätig und engagieren sich so weiter für das Wohl der Bewohner in den Pflegeeinrichtungen.
22Mai2019

Schüler und Senioren feiern gemeinsames Abschlussfest

Mehrgenerationen-Projekt fördert den Austausch zwischen Jung und Alt

(Von links) Johanna Landschreiber, Julia Szewczyk, Ottilie Ditzel, Betiel Kiros
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 22.05.2019
Aufeinander zuzugehen und sich bei gemeinsamen Aktivitäten kennenzulernen – das gehört zu den Zielen des Mehrgenerationen-Projekts des Kreisruheheims Gelnhausen und der Medizinischen Berufsfachschule (MBF). Im Rahmen des Projekts lernen sich Schüler und Senioren zunächst kennen und entwickeln anschließend einen Aktionsplan für gemeinsame Aktivitäten. Beide Seiten profitieren dabei vom Austausch zwischen Jung und Alt - die Schüler und die Senioren lernen etwas über den Alltag des jeweils anderen und erweitern so ihren Erfahrungshorizont. Durch die Planung, Durchführung, Reflexion und Dokumentation der gemeinsamen Aktivitäten, wird die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Schüler gefördert. Dazu sammeln sie praxisnahe Erfahrungen im Bereich der Altenpflege. Das Projekt ist bereits seit 19 Jahren fester Bestandteil des Unterrichtes der Jahrgangsstufe 11 der Medizinischen Berufsfachschule Gelnhausen.

Zum Abschluss des Projekts haben die Schüler und die Senioren ein Fest organisiert und gemeinsam auf die vergangenen sechs Monate seit Projektstart zurückgeblickt. Die beiden am Projekt beteiligten Klassenlehrerinnen, Dorothe Reibling und Petra Michel, äußerten sich dabei sehr zufrieden über den Verlauf des Projektes. „Nach anfänglichen Berührungsängsten, sind die Schüler jetzt viel selbstbewusster“, so Reibling, „schauen sie nur, wie zwanglos die Jugendlichen jetzt mit den Senioren umgehen“. Zum Abschlussfest haben die 16 beteiligten Schüler selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. In gemütlicher Atmosphäre wurde auf dem Fest getratscht, gelacht und über die gemeinsame Zeit gesprochen. Michel: „Man merkt, dass sich Kontakte aufgebaut und vertieft haben. Jugendliche und Senioren gehen vertrauensvoll miteinander um.“ Auf die Frage, welcher Projekttag den Bewohnern denn am besten gefallen hätte, antworten viele: „Es war alles schön“.

Auch die sozialen Betreuungskräfte Sigrid Castellanos und Regina Pucher, die das Projekt im Kreisruheheim koordiniert haben, zogen eine positive Bilanz. „Man merkt, wie die Bewohner sich freuen, wenn die Jugendlichen zu Besuch kommen.“, so Castellanos. Eine Ausstellung mit Fotos und Texten dokumentiert die Aktivitäten an den Projekttagen. Am Anfang ging es darum, sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und von sich zu erzählen. Darauf folgten ein Wellnesstag mit Handbädern, Massagen und Spielen. Ein anderes Mal wurden Masken und Tischdekoration für eine Faschingsfeier gebastelt, bei der Büttenreden gehalten und ausgiebig zu Musik und Polonaise gefeiert wurde. Auch an den übrigen Projekttagen hatten Schüler und Bewohner Spaß, so beispielsweise bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, diversen Kartenspielen und Rummikub, einem Spiel ähnlich dem Kartenspiel Rommé, dass mit nummerierten Spielsteinen gespielt wird.

Zum Abschluss des Festes sangen die Schüler und die Bewohner gemeinsam Frühlingslieder. Die Klassenlehrerinnen Reibling und Michel bedankten sich bei allen Beteiligten und wiesen darauf hin, dass nächstes Jahr bereits das 20-jährige Jubiläum des Mehrgenerationen-Projekts ansteht.
20Mai2019

Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige und mehr

Messe Wächtersbach: Alten- und Pflegezentren des MKK mit Stand in der Halle 15

Gesamtunternehmen - Montag, 20.05.2019
Auf der 71. Messe Wächtersbach werden der Main-Kinzig-Kreis und seine Unternehmen, Betriebe und Gesellschaften alle Sinne ansprechen. Die Besucher dürfen sich dabei auf einen Lese-Marathon, einen Foto-Wettbewerb, viele appetitliche Angebote, einen magischen Spiegel und viele weitere Attraktionen freuen. Auch die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) werden wieder mit einem eigenen Stand und einem vielfältigen Programm auf der Messe vertreten sein. Der Schwerpunkt in diesem Jahr: Aktiv dabei - Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Vom 25. Mai bis zum 2. Juni finden die Besucher am Stand 27 in der Halle 15 hilfreiche Aktivierungsanregungen zur Stärkung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Pflegebedürftigen. Daneben finden Vorträge zu folgenden Themen statt – am 28. Mai um 13:00 Uhr (Halle 18) zu Jobperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege, am 29. Mai um 12:00 Uhr (Halle 15) zu den Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK sowie am 29. Mai um 14:00 Uhr (Halle 15) zum Thema Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Darüber hinaus wird das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege am 28. Mai von 8 - 16 Uhr am Stand der APZ-MKK präsent sein und über Ausbildungsmodalitäten und Jobperspektiven in der Altenpflege informieren.
17Mai2019

Neuer Einrichtungsbeirat im Seniorenzentrum Biebergemünd

Pflegedienstleiterin Liane Geis gratuliert zur Wahl und freut sich auf Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Adelgunde Schmidt, Erna Buchhold, Elli Hof, Veronika Rabanus, Liane Geis, Friedrich Schien
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 17.05.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd haben einen neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung einer Ehrenamtlichen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Ehrenamtliche Veronika Rabanus zur Vorsitzenden und Elli Hof zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Erna Buchhold, Friedrich Schien und Adelgunde Schmidt. Die Pflegedienstleiterin Liane Geis gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Rabanus, die bereits seit 2015 das Seniorenzentrum mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Einrichtungsbeirat unterstützt.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Pflege und der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Das Seniorenzentrum Biebergemünd ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
16Mai2019

„Die tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung“

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei ihren Pflegekräften

Bei den Kaffeenachmittagen wurden die Hauswirtschaftskräfte von Mitarbeitern aus der Verwaltung und der Unternehmensleitung unterstützt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 16.05.2019
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben den internationalen Tag der Pflege zum Anlass genommen, um sich beim Pflegepersonal zu bedanken und auf die aktuelle Situation in der Pflege aufmerksam zu machen. Als kleines Dankeschön erhielten die Pflegekräfte von der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat jeweils eine Packung Schokoladen-Pralinen. Dazu fanden in allen zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises kostenfreie Kaffeenachmittage statt. Bewohner, Angehörige und interessierte Gäste nutzten diese, um bei Kaffee und Kuchen mit dem Pflegepersonal ins Gespräch zu kommen und sich über den Pflegealltag auszutauschen. Viele Bewohner äußerten sich dabei anerkennend über den Einsatz der Pflegekräfte. „Trotz der vielen Arbeit, haben sie immer ein offenes Ohr und ein Lächeln für uns.“, lobte eine Bewohnerin das Pflegepersonal in ihrer Einrichtung. Eine Angehörige bestätigte dies: „Schon wenn man die Einrichtung betritt, wird man freundlich begrüßt und es ist immer ein Ansprechpartner da.“

Bedient wurden die Gäste bei den Kaffeenachmittagen nicht nur von Hauswirtschaftskräften, sondern auch von Mitarbeitern anderer Bereiche – wie der Verwaltung, der Unternehmensleitung und des Betriebsrats. Unterstützt wurde die kreisweite Aktion auch durch die Firma procuratio, die den Kuchen für die Kaffeenachmittage gespendet hat. Geschäftsführer Dieter Bien betonte bei seinem Besuch im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift Hanau die gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs und erklärte: Die Pflege ist ein Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems und wir danken den Kolleginnen und Kollegen in der Betreuung, Pflege und Versorgung für ihren fortwährenden Einsatz für die Bewohner.“ Bien freute sich über die große Resonanz und die positiven Rückmeldungen „sowohl seitens der Mitarbeiter, als auch durch die Bewohner und Gäste“ – diese hätten die Aktion bestätigt. So waren die Kaffeenachmittage aller Einrichtungen durch die vorherige Ankündigung in der Presse gut besucht.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmer, hatte im Vorfeld des internationalen Tages der Pflege, ihren Dank gegenüber den Pflegekräften ausgesprochen und weitere Reformen in diesem Bereich gefordert. „Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Alten und Kranken umgeht – und mit denen, die für die Pflege dieser Menschen Sorge tragen“, erklärte Simmler. Die Erste Kreisbeigeordnete ist zuständig für die Seniorenpolitik im Kreis und zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des MKK. Angesichts der steigenden Zahl der zu Pflegenden könne es nicht sein, dass Pflegekräfte oftmals um die Anerkennung in der Gesellschaft ringen müssen. „Der Internationale Tag der Pflege sollte uns daran erinnern, dass Pflegekräfte unsere besondere Anerkennung verdienen“, so Simmler. Diese Anerkennung dürfe sich aber nicht nur auf schöne Sonntagsreden beschränken, sondern müsse ganz konkret mit Leben gefüllt werden.

So fordert Simmler die Verbesserung der Situation für die Pflegenden im häuslichen und stationären Bereich, der Arbeitsbedingungen der Pflegenden und die Zahlung von fairen und angemessenen Löhnen. Daneben sei es ein wissenschaftlich erarbeiteter Personalbemessungsschlüssel notwendig, um genau festlegen zu können, wie viele Pflegekräfte benötigt werden. Und auch der Bürokratieabbau müsse laut Simmler intensiver voranschreiten, damit Pflegekräfte mehr Zeit für die Pflege haben und nicht durch unnötige Verwaltungstätigkeiten belastet werden. Dabei kommt auch der Digitalisierung eine wichtige Rolle zu. So können Digitalisierungsmaßnahmen dazu beitragen, die Abläufe in der stationären Altenpflege zu optimieren und den Alltag pflegebedürftiger Menschen zu erleichtern. Simmler: „Wir müssen allerdings darauf achten, dass mögliche Zeiteinsparungen auch tatsächlich den Pflegekräften und den Pflegebedürftigen zugutekommen und nicht für Einsparungen bei den Kostenträgern missbraucht werden.“
14Mai2019

Die skandinavische Kultur in Klang und Bildern

Stadtteilzentrum an der Kinzig eröffnet Ausstellung mit Konzert

Die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel führte durch die Ausstellung und begeisterte mit ihrem Gesang.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 14.05.2019
Im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau sind aktuell Scherenschnitte der dänischen Künstlerin und Schriftstellerin Ettie Wrangel zu sehen. Wrangel behandelt in ihren Scherenschnitten vorwiegend Themen der skandinavischen Natur und der nordischen Mythologie – naturalistisch sowie non figurativ. Über Jahrzehnte hat sie die unterschiedlichen Facetten der Psaligrafie (Scherenschnittkunst) ausgeübt und mit diversen Techniken, vorwiegend mit handgemachtem Papier und Aquarellen, gearbeitet. Mit zahlreichen Ausstellungen in Dänemark und Deutschland ist Wrangel eine bedeutende Künstlerin in der dänischen Scherenschnittszene. Ihre Kunst hat sich von der traditionellen Silhouette, über Collagen bis zu Scherenschnitten mit Aquarelltechnik entwickelt.

„Seit 1974 bin ich eine fleißige Benutzerin von Papier und Schere. Nachdem ich mich innerhalb der letzten Jahre mit allen Varianten des Scherenschnittes auseinandergesetzt habe, arbeite ich nun vorwiegend mit der reinen schwarz/weißen Silhouette-Technik, jedoch vor farbigem Hintergrund“ erklärte Wrangel, im Vorfeld der Ausstellung. „So kann ich am besten meine Eindrücke von der Natur sowie von der nordischen Mythologie einfangen und bearbeiten“. Zur Eröffnung der Ausstellung, fand im Stadtteilzentrum an der Kinzig eine Vernissage statt. Neben zahlreichen Bewohnern, Angehörigen und kunstinteressierten Gästen, war auch die Tochter der Künstlerin gekommen – die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel.

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, führte Anne Mette Wrangel durch die Ausstellung und sprach über die Kunst ihrer inzwischen 89- jährigen Mutter. Ettie Wrangel hat sich die Kunst der Psaligrafie selbst beigebracht. Ihre erste Ausstellung war im Jahr 1975. Danach folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 1978 hat Wrangel Illustrationen zum Kinderbuch „Als Oma schwarz wie ein Schornsteinfeger wurde“ gemacht. 1982 hatte sie ihr Debüt als Schriftstellerin und schrieb mehrere Bücher, darunter „Das Geheimnis des Nerthussteins“. Auch wenn Wrangel nicht persönlich an der Vernissage teilnehmen konnte, ließ ihre Tochter sie per Videotelefonie an der Führung teilhaben. So bekamen die Gäste der Vernissage die Möglichkeit, der Künstlerin ihre Eindrücke von den Bildern mitzuteilen.

Anschließend folgte der musikalische Teil der Vernissage. Begleitet von Stephan Herget am Klavier begeisterte Anne Mette Wrangel die Gäste mit ihrem wundervollen Gesang und gab drei Lieder des norwegischen Komponisten Edvard Grieg zum Besten. Das bekannte Lied „Ich liebe dich“ rührte einige der Gäste sogar zu Tränen. „Das war Gänsehaut pur“, sagte Einrichtungsleiterin Knodel zum Schluss der Vernissage und bedankte sich ganz herzlich bei Anne Mette Wrangel. Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren statt und kann im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenfrei.
10Mai2019

81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Impfungen

Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich am Projekt „Deckel drauf“

Mehr als 81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Schutzimpfungen: Die Projektleiter (von links) Rainer Haselberger und Alfred James freuen sich über den Erfolg der Sammel-Aktion.
Gesamtunternehmen - Freitag, 10.05.2019
Seit September letzten Jahres beteiligen sich die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) am Projekt „Deckel drauf“ des Rotary Club International und leisten damit einen wertvollen Beitrag im weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung. Durch die Sammlung von Getränkedeckeln aus Kunststoff und dem anschließenden Verkauf an Recycling-Unternehmen, werden im Rahmen des Projekts, Polio-Schutzimpfungen in Entwicklungsländern finanziert. Unter dem Motto „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“, wurden dazu Sammelbehälter in den Eingangsbereichen der zwölf Pflegeeinrichtungen und der Unternehmenszentrale bereitgestellt. Daneben wurden die Mitarbeiter, Bewohner und auch Besucher über die Sammel-Aktion informiert. So bestehen die Kunststoffdeckel, die sich auf Getränkeflaschen und auf Milch- oder Saftkartons befinden, aus Polypropylen oder Polyethylen – und damit aus hochwertigen und recyclingfähigen Kunststoffen, die bares Geld wert sind. Ein einzelner Deckel wiegt etwa 2 Gramm. 500 Deckel oder 1 Kilogramm der wertvollen Kunststoffe, entsprechen dem Wert einer Impfdosis gegen Polio.

Die Projektleiter Alfred James und Rainer Haselberger präsentierten nun das Ergebnis der Sammel-Aktion und standen dabei neben einem regelrechten Berg von Kunststoffdeckeln. So erklärte James: „Die Resonanz auf das Projekt war erstaunlich. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen und mussten immer wieder in die Einrichtungen fahren, um die vollen Behälter zu leeren“. Auch Haselberger zeigte sich erfreut: „Es sind mehr als 81.650 Kunststoffdeckel gesammelt worden. Das ist genug für 163 Polio-Schutzimpfungen!“ Während Poliomyelitis, kurz Polio oder auch Kinderlähmung genannt, dank konsequenter Impfungen, in Europa als ausgerottet gilt, ist die Viruserkrankung in vielen Entwicklungsländern nach wie vor verbreitet. An der hoch ansteckenden Krankheit, erkranken vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene. Das Virus verursacht Lähmungserscheinungen und Invalidisierungen, zudem kann die Infektion Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz erreicht werden. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.deckel-drauf-ev.de
30Apr2019

Psychische Belastungen und andere Gefahren im Arbeitsalltag

Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren

(Von links) Der Beauftragte für betriebliche Gesundheitsförderung Alfred James, der Geschäftsbereichsleiter Immobilien Stefan Sorber und Geschäftsführer Dieter Bien bedanken sich bei der Diplom-Psychologin Karena Benkert für ihren interessanten Vortrag mit einem Präsent.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 30.04.2019
Bei der 10. Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, stand diesmal das Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ im Mittelpunkt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Geschäftsführer Dieter Bien, der in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für das Unternehmen einging: „Die Arbeitssicherheit und die betriebliche Gesundheitsförderung haben einen ganz besonderen Stellenwert in unserem Unternehmen. Daher bauen wir das Angebot in diesen Bereichen stetig aus.“ Dem schloss sich auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit Stefan Sorber an, der über die aktuellen Geschehnisse im Hinblick auf die Arbeitssicherheit im Unternehmen berichtete und Lösungswege für noch bestehende Probleme aufzeigte.

In ihrem Fachvortrag zum Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ referierte die Diplom-Psychologin und Senior-Beraterin für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Karena Benkert, über die Auswirkungen von beruflichem Stress auf die Psyche. Dabei ging sie auf die Möglichkeiten der Erfassung und Bewertung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ein und stellte auf anschauliche Weise dar, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken. Neben der Erfassung und Vermeidung belastender Faktoren, sind dabei geeignete Bewältigungsstrategien von entscheidender Bedeutung. Schließlich lassen sich belastende Situationen gerade im Pflegealltag nicht einfach abstellen. Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmer Fragen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung in ihren Bereichen.
30Apr2019

Hasenfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Bewohner singen und feiern bei sommerlichem Wetter

(Von links) Regina Pucher und Sigrid Castellanos (oben) bereiten sich mit den Bewohnerinnen Ottilie Ditzel und Ilse Gärtner auf den Eierlauf vor.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 30.04.2019
Nur wenige Tage nach Ostern wurde im Kreisruheheim das Hasenfest gefeiert. Ein gewisser Zusammenhang mit dem Osterfest wurde dabei nicht bestritten, zumal neben Hasen und Blumen auch viele bunte Eier die Tische als Dekoration schmückten. Nach der Eröffnung durch die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, reichten die ehrenamtlich engagierten Damen um Erika Schmehle, Kaffee und Kuchen an die Bewohner. Dann startete der erste Programmpunkt. Die soziale Betreuungskraft Uwe Frühm spielte Gitarre und sang das Lied „Ein Jäger längst dem Weiher ging“, das davon handelt, dass ein Jäger sich vor einem Hasen fürchtet und davonläuft. Die Festteilnehmer sangen den Refrain mit, der mit jeder Wiederholung schneller wurde, was es immer schwerer machte mitzusingen und schließlich im großen Amüsement aller Teilnehmer gipfelte. Nach einigen weiteren Frühlingsliedern zum Mitsingen hörten die Bewohner aufmerksam dem Märchen „Der Hase und der Igel“ zu. Anschließend verlagerte sich das Fest nach draußen, denn zum einen herrschte wunderbar warmes Wetter, zum anderen fand dort der nächste Programmpunkt statt. Es gab einen Eierlauf, zunächst als Wettkampf zwischen Betreuungskräften und Ehrenamtskräften, danach waren die Bewohner dran. Dabei zeigte sich, dass Eierlauf auch im Rollstuhl richtig viel Spaß macht. Danach sangen die Ehrenamtsdamen zusammen mit einigen Bewohnern spontan alte Schlager, was Uwe Frühm dazu veranlasste, seine Gitarre wieder auszupacken und sie zu begleiten. Andere Bewohner unterhielten sich bei einem Gläschen Wein. So wurde bis in den Abend hinein fröhlich gefeiert und gelacht.
25Apr2019

Neuer Einrichtungsbeirat in der Seniorendependance Neuberg

Einrichtungsleiter Mandt gratuliert zur Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Hellmut Schwanz, Erika Ackermann, Heike Haase, Hedwig Baldy-Kressel und Michael Mandt
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.04.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance in Neuberg haben ihren neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung nahestehenden Personen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Bewohnerin Hedwig Baldy-Kressel zur Vorsitzenden und die Ehrenamtliche Erika Ackermann zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weiteres Mitglied ist der Bewohner Hellmut Schwanz. Einrichtungsleiter Michael Mandt gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Ackermann, die jetzt ihre dritte Amtszeit startet.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Die Senioren-Dependance Neuberg ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
25Apr2019

Altenzentrum Rodenbach erhält Verstärkung

Petra Dietrich als neue Pflegedienstleiterin begrüßt

Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Pflegedienstleiterin Petra Dietrich, Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 25.04.2019
Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, begrüßte die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Rodenbach, Myriam Dehne, die neue Pflegedienstleiterin Petra Dietrich. Als Willkommensgruß überreichte ihr Dehne einen Blumenstrauß und erklärte: „Ich freue mich, dass wir mit Ihnen eine kompetente und erfahrene Kollegin zur Verstärkung unseres Teams gewinnen konnten.“ Anschließend stellte sich Dietrich kurz vor und ging auf ihre zukünftigen Aufgaben ein. „Ich verstehe den Beruf der Pflegedienstleitung als Dienstleistung für die Bewohner“, sagte Dietrich und fügte hinzu: „Mein Ziel ist es, den Bewohnern ein selbstbestimmtes, aktives und zufriedenes Leben mit guter Pflege und Betreuung zu ermöglichen.“ Dazu seien klare Strukturen, eine zugewandte Kommunikation und die Förderung der fachlichen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter notwendig.