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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

16Apr2021

Alphorn-Konzert vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd

Bewohner*inne freuen sich über Spirituals und geistliche Lieder zu Ostern – In Kürze sollen auch Lesungen vor allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises stattfinden

Frühlingskonzert des Alphorn-Echos vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 16.04.2021
Die Melodie des Spirituals „Amazing Grace“ klang am Vormittag über die Wiesen des Außenbereichs des Seniorenzentrums in Biebergemünd. Diese und andere geistliche Lieder spielte das Alphorn-Echo Kasselgrund bei ihrem Auftritt am Ostersonntag. Die Klänge der Alphörner, Holzblasinstrumente der Hirten in den Alpen, gaben dem Feiertag einen würdevollen Rahmen. Begonnen hatte der Ostersonntag für die Senioren mit einem ausgiebigen Frühstück, das die Fachkräfte der Sozialen Betreuung in Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftskräften vorbeireitet hatten. Es gab für jeden ein kleines Osternest mit selbstgefärbten Eiern. Ein Stück des aus Rührteig gebackenen Osterlamms, schmeckte den Bewohner*innen besonders gut.

Als nach diesem liebevoll zubereiteten Frühstück das Alphorn-Echo Kasselgrund auftrat, kannte die Freude der Bewohner keine Grenzen. So war es den Musikern und allen Mitarbeiter*innen, die an der Vorbereitung mitgewirkt hatten, am Ostersonntag erneut – wie zuvor bei früheren Veranstaltungen - gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu bieten und die Bewohner*innen des Seniorenzentrums aufzumuntern. Leiter Friedhelm Ahmend und seine Mitstreiter vom Alphorn-Echo Kasselgrund sind gern gesehene Gäste im Seniorenzentrum Biebergemünd – und das beruht auf Gegenseitigkeit: „Wir kommen gerne zu Euch“, rief Ahmend den Bewohner*innen, die das Konzert von ihren Fenstern aus verfolgten, zum Abschluss der Veranstaltung zu.

Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Kulturveranstaltungen und Konzerte auf den Außenanlagen der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angeboten. So wurde das Programm an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst, gemäß des Mottos „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“. „Die Bereitschaft der Musiker, bei jedem Wetter draußen aufzutreten, zeigt das große Engagement der Künstler“, so der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget. In Kürze werden auch Lesungen vor allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK stattfinden. „Viele Bewohner*innen freuen sich schon auf die literarischen Gartensaloons“, so Herget.
14Apr2021

Zahlreiche Aktionen haben für ein schönes Osterfest gesorgt

Idee aus den sozialen Netzwerken verbreitet Freude in der Senioren-Dependance

Kirsten Weise und ihr Sohn Collin übergaben die gehäkelten Eierbecher für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Hammersbach an Angelika Harder.
Dependance Haus Hammersbach - Mittwoch, 14.04.2021
Auf die Frage, wie sie auf die Idee kam, den Bewohner*innen und den Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance in Hammersbach mit gehäkelten Eierbechern eine Freude zu machen, hatte Kirsten Weise eine schnelle Antwort: „Ich habe Freude an Handarbeit“. Weise war es ein besonderes Anliegen auch die Mitarbeiter*innen zu beschenken, denn in der Corona-Krise arbeiten diese „unter erschwerten Bedingungen und müssen ständig neue Auflagen erfüllen“ – immer mit dem Ziel die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen. Inspiration fand Weise, als sie im Internet auf der Website des Social Media Dienstes Facebook unterwegs war. Dort entdeckte sie die Anleitung, Eierbecher mit Hasenohren zu häkeln.

So entstanden in den Wochen vor Ostern nach und nach 75 Eierbecher, die Weise, unterstützt von ihrem Sohn Collin, voller Stolz an Angelika Harder, Mitarbeiterin der Senioren-Dependance, übergab. Damit die Osterüberraschung für die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) im Hammersbacher Ortsteil Marköbel gelang, beteiligte sich auch Kerstin Weises Mutter an der Aktion: Sie bestellte 75 hart gekochte, bunt gefärbte Eier. In den gehäkelten Bechern gut geschützt wurden diese anschließend gekühlt aufbewahrt. So freuten sich die Bewohner*innen der Senioren-Dependance sehr, als ihnen am Ostersonntag die bunt geschmückten Eier zum Frühstück serviert wurden.

Jedes Jahr unterstützen zahlreiche Ehrenamtliche die Pflege- und Betreuungskräfte dabei, den Bewohner*innen ein schönes Osterfest zu bereiten. Gerade im letzten und in diesem Jahr war ihr Engagement angesichts der besonderen Herausforderungen der Corona-Krise besonders wichtig. So gab es in allen 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK während der Osterzeit ähnliche Aktionen. „Solche Aktionen stärken das Gefühl, gemeinsam den Herausforderungen der Pandemie gewachsen zu sein“, bedankte sich Katrin Bolz, Koordinatorin für Soziale Betreuung, im Namen aller Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der engagierten Familie Weise, deren Einfallsreichtum den einzuhaltenden Abstands-und Hygieneregeln trotzte.
13Apr2021

Der Frühling zieht im Stadtteilzentrum an der Kinzig ein

Bewohner*innen und Betreuungskräfte pflanzen gemeinsam Stiefmütterchen

Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 13.04.2021
Gemeinsam mit den Bewohner*innen zu Gärtnern, hat Tradition im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Um den Frühling auch optisch in die Pflegeeinrichtung ziehen zu lassen, haben die beiden Fachkräfte für Soziale Betreuung Mohammad Seyed Hosseini und Sabine Wirth, Stiefmütterchen eingepflanzt und wurden dabei tatkräftig von der Bewohnerin Dorothea Koch unterstützt. Die Veilchenart ist einer der ersten Boten des Frühlings. Die farbenfroh dekorierten Blumenkästen sind nicht nur schön anzusehen, dementiell erkrankten Bewohnern helfen die Blumenarrangements auch, sich besser zeitlich zu orientieren. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen Bewohner*innen trotz der Demenz vertraut.
12Apr2021

Neugewählte Bewohnervertreter nehmen ihre Arbeit auf

Konstituierende Sitzung des Einrichtungsbeirates fand bereits Ende März statt

(Von links) Hausleiterin Heike Haase, Eva-Maria Burkhard (Vorsitzende), Erika Ackermann (externes Mitglied) und Elfriede Kißner (Stellvertretung).
Dependance Haus Neuberg - Montag, 12.04.2021
Nachdem Mitte März ein neuer Einrichtungsbeirat in der Senioren-Dependance Neuberg gewählt worden war, fand 14 Tage später die konstituierende Sitzung des Gremiums statt. Die gewählten Bewohnervertreter Eva-Maria Burkhard, Elfriede Kißner und Erika Ackermann trafen sich zu ihrer ersten Sitzung. Burkhard übernahm das Amt der Vorsitzenden. Josef Bilz, der sich ebenfalls als Kandidat zur Wahl gestellt hatte, steht dem Gremium als Nachrücker zur Verfügung. Hausleiterin Heike Haase gratulierte dem Einrichtungsbeirat und überreichte den Mitgliedern Stiefmütterchen und einen Schokoladen-Osterhasen mit den Worten: „Wir freuen uns, dass die Teilnehmer das Amt angenommen haben und auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

In den Einrichtungsbeirat können sowohl Bewohner*innen der Einrichtung, als auch der Einrichtung nahestehende Personen, Angehörige von Bewohner*innen oder Ehrenamtliche gewählt werden. Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner*innen gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner*innen sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner*innen entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner*innen dienen.
07Apr2021

Ein Trost in schwierigen Zeiten

Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Senioren-Dependance Neuberg zu Ostern

Die Bewohner*innen freuten sich gemeinsam mit Pfarrer Daniel Geiss über die Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Senioren-Dependance Neuberg am Ostermontag.
Dependance Haus Neuberg - Mittwoch, 07.04.2021
Glockenklang am Ostermontag in der Senioren-Dependance Neuberg: Das Geläut der Kirche im Neuberger Ortsteil Rüdigheim lud die Bewohner*innen ein, am Gottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Daniel Geiss war in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK gekommen, um Ostern, das Fest der Auferstehung, zu feiern. In Absprache mit Hausleiterin Heike Haase und Kathrin Bolz, Koordinatorin der sozialen Betreuung, hatte der Geistliche, der die Evangelische Kirchengemeinde in Neuberg betreut, ein Konzept erarbeitet, um die Wiederaufnahme der Gottesdienste in der kreiseigenen Pflegeeinrichtung zu ermöglichen. Unter Einhaltung aller gültigen Abstands-und Hygieneregeln besuchte Pfarrer Geiss jede der drei Hausgemeinschaften und feierte mit den Bewohner*innen jeweils einen Gottesdienst. Da Singen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem SARS-CoV-2-Virus in sich birgt, spielten bekannte österliche Lieder und Choräle – ebenso wie das Glockengeläut der Kirche in Rüdigheim – vom Band. Die Zeit, die die Betreuungskräfte der Senioren-Dependance und Pfarrer Geiss investiert hatten, um die Veranstaltung vorzubereiten, schätzten die Teilnehmer des Gottesdienstes sehr: „Wir haben zu danken, dass wir das in dieser schwierigen Zeit erleben durften“, freuten sich zwei Bewohnerinnen. „Das war ein schöner Trost“, beschrieb Bewohnerin Sara Hitsch, die ebenfalls teilgenommen hatte den Zuspruch, den sie in der Andacht erfahren hatte.

Hausleiterin Haase war es wichtig, in Zeiten der Corona-Pandemie seelsorgerische Angebote zu schaffen: „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Ängste, Wünsche und Sorgen mit einem Pfarrer zu besprechen, sodass sie Zuspruch, Vertrauen und Trost erfahren können“, betonte die Hausleiterin der Einrichtung in Neuberg. Daher kommt Pfarrer Geiss seit dem 31. März 2021 nun wieder regelmäßig zur seelsorgerischen Einzelbetreuung in die Senioren-Dependance. Bewohner*innen, die das Gespräch mit dem Geistlichen suchen, können sich an die Fachkräfte der Sozialen Betreuung wenden und einen Termin vereinbaren.
01Apr2021

Besuchsregelungen bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Bewohner*innen dürfen täglich zwei Besucher*innen des gleichen Haushalts erhalten

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 01.04.2021
Die aktuell steigenden Zahlen beim regionalen Infektionsgeschehen und die Verbreitung von Corona-Mutationen, bieten zwar weiterhin Grund zur Besorgnis, dennoch hat sich durch die schnellen Impfungen in den 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Lage deutlich entspannt. Auch wenn die Impfquote bei den Bewohner*innen durch den Einzug neuer Bewohner*innen, die noch nicht geimpft sind, aktuell wieder fällt, liegt sie derzeit bei etwa 70%. Da dies jedoch kein umfänglicher Schutz ist, hofft das Unternehmen, auf zeitnahe weitere Impfungen durch die mobilen Impfteams des Gesundheitsamts sowie durch die Hausärzte. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen wurden zum 01. April die Besuchsmöglichkeiten für die 12 Einrichtungen der APZ-MKK gemäß der Corona-Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen sowie der Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises wie folgt erweitert.

Ab sofort ist je Bewohner*in täglich ein Besuch von bis zu zwei Personen (aus einem Haushalt) möglich. Die Besuchszeit wird um eine Stunde verlängert: täglich von 10 bis 17 Uhr (der letzte Besuchstermin kann für 17 Uhr gebucht werden). Besuche müssen weiterhin über das Online-Besuchssystem unter https://apz-mkk.besuchssystem.de oder über die Corona-Hotline gebucht werden – Telefon: 06184 / 2052-100 (Mo. – Fr. von 8 bis 16 Uhr; außer feiertags) oder E-Mail: corona@apz-mkk.de. Jeder Besucher muss einen aktuellen (nicht älter als 48 Stunden), negativen Corona-Test nachweisen. Das DRK bietet im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises in sechs Schnelltestzentren kostenlose Schnelltests an. Informationen dazu finden sie auf der Website der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de. Ein unabhängiger Nachweis über den erfolgten Test ist dabei zwingend für den Zutritt, die Ergebnisse von Selbsttests werden nicht anerkannt.

Die Besuche finden grundsätzlich im Bewohnerzimmer statt. Es ist eine Besuchsdauer von 1 Stunde vorgesehen. Darüber hinaus können auch weiterhin Abhol-Termine gebucht werden. Diese können für Spaziergänge, Arztbesuche etc. genutzt werden. Angesichts der aktuellen Infektionslage in der Region stellen Familientreffen weiterhin ein unkalkulierbares Risiko dar. Bewohner*innen werden in diesem Fall nach ihrer Rückkehr auf eine Infektion getestet, um eine Weiterverbreitung in der Einrichtung zu verhindern. Da nach bisherigem Kenntnisstand die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe eine Wirksamkeit von 75% bis 95 % haben (abhängig vom Impfstoff) und nicht klar ist, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Erregers auf andere Personen schützt, ist es zum Schutze aller nötig, weiterhin die bekannten Hygieneregeln einzuhalten. Dazu gehören Abstand halten, das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) während des gesamten Besuches sowie Händehygiene.
01Apr2021

Osterpost für die Bewohner*innen der Senioren-Dependancen

Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich an der Aktion „Post mit Herz“

Post mit Herz: Zu Ostern erreichten zahlreiche Briefe aus ganz Deutschland die Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 01.04.2021
In den vergangenen Tagen trafen zahlreiche Briefe in den vier kreiseigenen Senioren-Dependancen in Neuberg, Hammersbach, Ronneburg und Limeshain ein: „Es ist schön zu lesen, wie viele Menschen aus ganz Deutschland unseren Bewohner*innen liebe Worte schicken“, freute sich Katrin Bolz, Leiterin der sozialen Betreuung der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland über die große Anzahl Briefe der Aktion „Post mit Herz“, die in den letzten Tagen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) eintrafen. Bereits in der Weihnachtszeit hatten die Senioren-Dependancen an der Aktion des in Hamburg ansässigen Vereins „Post mit Herz“ teilgenommen. „Die Resonanz war sehr gut“, erinnert sich Franziska Schultheiß, Betreuungskraft in der Senioren-Dependance Hammersbach und Ronneburg, an den vergangenen Dezember, als die Senioren Weihnachtspost erhielten.

„Eine Bewohnerin der Senioren-Dependance Ronneburg und eine Schreiberin aus Hamburg halten seither regelmäßig Briefkontakt“, so Schultheiß. Aus dieser positiven Erfahrung entstand die Idee, die Bewohner*innen der Dependancen im Ronneburger Hügelland mit herzlichen Ostergrüßen zu erfreuen. „Für jeden Bewohner gibt es einen Brief“, erläutert Bolz. Falls gewünscht, unterstützen die Betreuungskräfte die Bewohner*innen darin, Kontakt zu knüpfen, lesen auch Briefe vor. „Ein Brief ist ein schöner Weg zu zeigen, dass wir an einander denken“, ist Bolz überzeugt. In den zurückliegenden Wochen und Monaten der Pandemie, hatten auch Kindergärten immer wieder Bilder und Grüße an die 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK verschickt und damit gezeigt, dass es trotz der räumlichen Distanz möglich ist, in Kontakt zu bleiben. „Post mit Herz“-Interessierte können sich über https://postmitherz.org/ registrieren und selbst Briefe gegen die Einsamkeit schreiben.
01Apr2021

Bunte Ostereier für die Bewohner der Senioren-Dependance

Senioren bedanken sich bei Kindern der Kita Tabalugaland mit selbstgebastelter Karte

Zum Dank für die bunten Ostereier überreichen die Bewohnerinnen Marita Landschreiber, Elfriede Kißner und Eva-Maria Burkhard gemeinsam mit der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, den Vorschulkindern und ihrer Erzieherin Nadine Lassonzcyk, eine selbst gestaltete und von allen Bewohner*innen unterzeichnete Dankeskarte.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 01.04.2021
„Frohe Ostern“ rief ein Chor aus Kinderstimmen im Garten der Senioren-Dependance in Neuberg. Einen Ostergruß der besonderen Art überreichten die Kinder der Kindertagesstätte Tabalugaland an die Bewohner*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Pflegeeinrichtung. Die Vorschulkinder hatten zuvor Ostereier gefärbt und diese in größere Ostereier, gefertigt aus Pappmaschee, verpackt. Damit die Eier sicher liegen, haben die Kinder die Pappmaschee-Verpackungen noch mit Moos ausgekleidet. Im März waren die Kinder schon einmal zur Senioren-Dependance gewandert, um den Bewohner*innen mit selbst gebastelten Fackeln ein wenig Licht in den Alltag zu bringen. „Zu Ostern hatten die Kinder nun die Idee, bunte Oster-Eier zu verschenken“, erläuterte Erzieherin Nadine Lassonzcyk den erneuten Besuch der Kindergartengruppe in der Pflegeeinrichtung des Main-Kinzig-Kreises.

„Die Ostereier werden auf die drei Hausgemeinschaften aufgeteilt und jeweils an einen Strauch gehängt, damit sich alle Bewohner*innen daran erfreuen und sich an das kleine Geschenk der Kita-Kinder erinnern können“, versprach Katrin Bolz, Koordinatorin der Sozialen Betreuung in den Senioren-Dependancen. Zum Dank schenkten die Bewohner*innen den Kindern ihrerseits eine selbst gestaltete Frühlingskarte, die alle Bewohner*innen der Senioren-Dependance unterschrieben hatten. Jeder der Beteiligten war froh, dass bei gleichzeitiger Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ein Treffen zwischen den Mädchen und Jungen und Bewohner*innen möglich war. „Oh, wie schön, die vielen Kinder“, fasste eine Bewohnerin, die dem Treiben im Garten vom Fenster aus zusah, ihre Freude in Worte. Bereits vor der Corona-Krise bestand ein regelmäßiger Austausch zwischen den beiden ortsansässigen Kindertagesstätten und der Senioren-Dependance.
31Mär2021

Österliche Aktionen: Vorfreude im Altenzentrum Rodenbach

Bewohner*innen gestalten festliche Dekoration für die Wohnbereiche des Hauses

Bereits in der Karwoche fanden zahlreiche Oster-Aktionen im Altenzentrum statt. Auch der Osterhase ließ sich bereits blicken und wird am Ostersonntag in der Einrichtung vorbeischauen.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 31.03.2021
Rodenbach. – In der Karwoche herrschte geschäftiges Treiben im Altenzentrum Rodenbach: Handwerklich geschickt sägten Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK) Hasen und andere österliche Motive aus Holz aus und bemalten diese anschließend. Viele nahmen auch Lebensmittelfarbe und Pinsel zur Hand, um Eier zu bemalen. Gepunktet, gestreift, mit Wellenmustern – der Phantasie war dabei keine Grenzen gesetzt. Überall im Haus ist es nun festlich geschmückt. Die Dekoration ist nicht nur schön anzusehen, sondern verfolgt darüber hinaus auch einen weiteren Zweck: „Vor allem unseren demenziell erkrankten Bewohner*innen, gelingt es oft besser, sich zeitlich zu orientieren, wenn das Haus und die Gemeinschaftsräume jahreszeitlich geschmückt sind“, erklärte Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach.

Pflege- und Betreuungskräfte des Altenzentrums möchten den Bewohner*innen trotz der weiterhin außergewöhnlichen Zeiten in der Pandemie ein schönes Fest bereiten. So ist unter anderem ein Festtagsmenü an beiden Ostertagen geplant. Dabei stehen Grüne Soße, Fisch und Salzkartoffeln sowie Rindersauerbraten mit Apfelrotkohl auf dem Oster-Speiseplan. „An den Feiertagen möchten wir unseren Bewohner*innen mit traditionellen Gerichten eine Freude machen“, betont die Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Ein großes Osterfest hat Tradition im Altenzentrum in Rodenbach. Jedes Jahr erwarten die Bewohner*innen gespannt den Besuch des Osterhasen am Ostersonntag. Manche meinen es sei die Hauswirtschaftsleiterin selbst, die in ein Hasenkostüm aus Plüsch geschlüpft ist, doch vielleicht ist es ja auch der echte Osterhase, der den Bewohner*innen jedes Jahr einen Besuch abstattet. Wie so oft liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte.

Auch in den kommenden Tagen sind im Altenzentrum zahlreiche Aktionen geplant: Am Gründonnerstag tritt das Duo Nostalgieperlen auf, das mit virtuosen Darbietungen auf der Ukulele und mit bekannten und beliebten Schlagern Erinnerungen an die 1950er und 1960er Jahre zum Leben erwecken. Damit alle Bewohner*innen den Auftritt von ihren Fenstern und Balkonen aus genießen können, treten Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) an insgesamt drei Standorten auf dem Gelände des Altenzentrums auf. Das Konzert findet dabei im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“ der APZ-MKK statt, die es den Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises ermöglicht, in den Genuss hochwertiger kultureller Veranstaltungen zu kommen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget freut sich bereits auf das Konzert am Gründonnerstag: „Zum Glück soll auch das Wetter mitspielen!“
29Mär2021

Fastenzeitprojekt der Kita Nepomuk schenkt Senioren Freude

Vorschulkinder bringen Vergissmeinnicht und Osterkerzen für das Seniorenzentrum

Eine kleine Delegation aus Vorschulkindern der Kindertagesstätte Nepomuk machte den Bewohner*innen des Seniorenzentrums mit Vergissmeinnicht und Osterkerzen eine große Freude.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 29.03.2021
Im Rahmen ihres Fastenzeitprojekts gestalteten die Kinder der Katholischen Kindertagesstätte Nepomuk Osterkerzen für die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd. Eine kleine Delegation, bestehend aus einigen Kindern, zwei Kindergärtnerinnen und der Kindergartenleiterin Stephanie Kukula-Scholl, brachte den Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) neben den Kerzen auch Vergissmeinnicht mit. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen, fand die Übergabe der Blumen dabei vor der Einrichtung statt. Um einen guten Blick auf die Terrasse zu haben und die Kinder sehen zu können, versammelten sich einige Bewohner*innen des Seniorenzentrums in der Cafeteria des Hauses. Mit Blick auf die winkenden Bewohner, formulierte Frau Kukulka-Scholl den größten Wunsch aller Anwesenden: „Wir hoffen, dass wir Sie irgendwann einmal auch wieder ganz normal besuchen können“. Für ein kleines Mädchen der Gruppe war es ein besonderes Herzensanliegen, die Geschenke zu überbringen, da ihre Uroma in der Biebergemünder Einrichtung lebt.

Bevor die Besuchseinschränkungen erlassen worden waren, war geplant, dass die Kinder die Senioren zu besonderen Anlässen besuchen, Zeit miteinander verbringen und gemeinsam singen. „Die Corona-Pandemie hat diese Pläne auf Eis gelegt“, bedauerte Einrichtungsleiterin Claudia Spahn. „Wenn es wieder möglich ist, planen wir ein generationenübergreifendes Fest im Seniorenzentrum, zu dem alle eingeladen sind“, blickte Spahn hoffnungsvoll in die Zukunft. Für die Dauer der Fastenzeit planen die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern noch weitere Aktionen, um den Bewohner*innen des Seniorenzentrums eine Freude zu machen. Grußbotschaften wie diese sind ein Beispiel dafür, wie die Einrichtungen der APZ-MKK – unterstützt von Ehrenamtlichen und umliegenden kooperierenden Bildungseinrichtungen – seit gut einem Jahr den Herausforderungen der Pandemie begegnen – getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
26Mär2021

„Unter schwierigsten Bedingungen Großartiges geleistet“

Blumengrüße und Schokoladenhasen – Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bedanken sich bei ihren Mitarbeiter*innen für ihren fortwährenden Einsatz

(Von links) Anja Van de Sand (Betriebsratsmitglied) und Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) bei der Verteilung der Ostergrüße für die Mitarbeiter*innen in Rodenbach.
Gesamtunternehmen - Freitag, 26.03.2021
Ein sowohl bunter als auch süßer Ostergruß für alle Mitarbeiter*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) – mit Primeln und Schokoladenhasen, haben sich die Unternehmensleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat des kreiseigenen Unternehmens, für den fortwährenden Einsatz der Mitarbeiter*innen unter schwierigsten Bedingungen bedankt. Durch die Corona-Krise sind im ohnehin nicht einfachen Arbeitsalltag in den Pflegeeinrichtungen viele Herausforderungen hinzugekommen, denen sich die Mitarbeiterinnen seit mehr als einem Jahr immer wieder aufs Neue stellen müssen. Dazu gehören die Umsetzung der Schutzmaßnahmen, der Besuchsverbote, Besuchsbeschränkungen und die kontinuierliche Testung von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen ebenso, wie die Umsetzung von Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass die Bewohner*innen weiterhin am sozialen Miteinander teilnehmen können. Genannt seien in diesem Zusammenhang das Angebot von Video-Telefonie, die ehrenamtlichen Telefon-Paten oder die regelmäßig stattfindenden Hof- und Terrassenkonzerte. Der Einsatz der Mitarbeiter*innen hat sich gelohnt. „Ein wichtiges Ziel haben wir erreicht. Wir konnten allen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen ein Impfangebot machen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Unternehmensleitung und des Betriebsrats und weiter: „Sie alle haben in den zurückliegenden Monaten in den Pflegeeinrichtungen in jeder Beziehung Großartiges geleistet“.
25Mär2021

Über 100 Briefe für die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau

Frauengruppe der Ahmadiyya Gemeinde überreicht Briefe für Bewohner*innen

(Von links) Binish Adil, Stephan Hemberger und Hamda Mustafa
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 25.03.2021
Über 100 kreativ gestaltete Briefe mit individuellen Texten und Wünschen, haben Hamda Mustafa und Binish Adil von der Frauengruppe Lajna Imaillah der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Hanau, für die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau vorbereitet. Die Idee dazu entwickelte die Frauengemeinde anlässlich des Weltfrauentages. „Wir wollen den Bewohnerinnen mit den Briefen eine Freude bereiten und zeigen, dass wir an sie denken“ so Hamda Mustafa, die in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist. Binish Adil leitet verschiedene Mädchengruppen und erzählt: „Bei dem Schreiben der Briefe haben sich viele Frauen der Ahmadiyya-Gemeinde beteiligt. Die älteste Schreiberin ist 90 Jahre alt und auch kleine Mädchen und Jungen haben mitgeholfen.“ Einrichtungsleiter Stephan Hemberger nahm die Briefe in Empfang und bedankte sich bei der Frauengemeinde für das Engagement. „Mit den schönen Briefen und den guten Wünschen bereiten Sie den Bewohnerinnen des Wohnstifts eine große Freude“ so Hemberger.
24Mär2021

Demenzkissen für die Bewohner im Altenzentrum Rodenbach

Büro für interkulturelle Angelegenheiten spendet 1000€ für die soziale Betreuung

(Von links) Vanessa Buono (Leitung der sozialen Betreuung Altenzentrum Rodenbach) und Myriam Dehne (Einrichtungsleiterin Altenzentrum Rodenbach) präsentieren die in Handarbeit gefertigten Fühl- und Tastkissen, die speziell für demenziel erkrankte Menschen hergestellt wurden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 24.03.2021
Fühl- und Tastkissen für Bewohner mit Demenz und eine Spende über 1000€ für die soziale Betreuung - die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Rodenbach, Myriam Dehne und die Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, hatten gleich mehrfach Grund zur Freude, als sie die Teilnehmerinnen des Projekts „StichWort – Lernwerkstatt“ vor dem Altenzentrum in Empfang nahmen. Gemeinsam mit den für das Projekt verantwortlichen Mitarbeiterinnen aus dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten des Main-Kinzig-Kreises (BikA), waren die Frauen zur Pflegeeinrichtung gekommen und hatten dabei mehrere schöne „Überraschungen“ im Gepäck. Als erstes überreichten sie die von ihnen hergestellten Fühl- und Tastkissen für Bewohner mit Demenz. Die aufwendig gearbeiteten Kissen sprechen mehrere Sinne an und sind daher insbesondere für die basale Stimulation von Bewohnern mit Demenz geeignet. Jedes der Demenzkissen ist individuell gestaltet, mit unterschiedlichen Farben und Mustern sowie Applikationen zum Fühlen und Ertasten. Zusätzlich gab es noch eine Spende über 1000€, die der sozialen Betreuung zugutekommen soll.

Die Demenz- Tastkissen wurden in der „StichWort – Lernwerkstatt“ hergestellt, einem Kooperations-Projekt zwischen dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten und dem Malteser Hilfsdienst. Ziel des Projekts ist die Stärkung und Förderung von Migrantinnen. Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sollen dazu ermutigt werden, sich nachhaltig zu vernetzen, sich über ihre individuelle Situation auszutauschen und selbstbestimmt ihren Weg zu gestalten. Dabei werden zwei zunächst unterschiedliche Tätigkeiten miteinander vereint: das Nähen sowie der Spracherwerb. Die kundigen Frauen leiten dabei diejenigen Frauen an, die keine oder wenig Erfahrung haben. Zusätzlich nehmen die Frauen an einem notebookgestützten Deutschunterricht teil, bei dem sie ein international anerkanntes Sprachzertifikat der Deutschen Welle erwerben können. Bereits 2019 hat die Gruppe für die Bewohner*innen des Altenzentrums individuell gestaltete Adventskalender genäht die dann in den Wohnbereichen aufgehängt wurden. Seither besteht ein enger Kontakt zwischen dem Projekt und dem Altenzentrum, der auch in der Corona-Krise nicht abgebrochen ist.
23Mär2021

Kuchen, Sekt und ein Gottesdienst zum Ehrentag

Bewohnerin Agnes Geis feiert 100. Geburtstag im Seniorenzentrum

Agnes Geis feierte am 17. März mit zahlreichen Gratulanten ihren 100. Geburtstag. Die Gäste brachten Kuchen und Sekt mit.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 23.03.2021
„Wenn ich jetzt meinen 99. Geburtstag nicht feiern kann, dann muss ich 100 werden“, hatte Agnes Geis fest entschlossen verkündet, als ihr Geburtstag im letzten Jahr in die Zeit des ersten Lockdowns fiel und sie im Seniorenzentrum Biebergemünd keinen Besuch empfangen durfte. Umso mehr freuten sich die 1921 geborene, lebensfrohe Jubilarin und ihre Gratulanten, dass sie diesen Tag in diesem Jahr gemeinsam feiern durften. Bereits am Morgen feierte Pfarrer Karl Peter Aul mit den Bewohnern der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK eine katholische Messe zu Ehren der betagten Dame. Der Geistliche verlas eine Grußbotschaft des Fuldaer Bischofs und erbat Gottes Segen für das kommende Lebensjahr.

Den besonderen Umständen geschuldet kamen die Familienangehörigen von Agnes Geis, Neffen und Nichten, Großnichten und drei Urgroßnichten, nacheinander zu Besuch. Ebenso waren Freunde und Bekannte gekommen, um zu gratulieren. Anlässlich des großen Ehrentages hatte das Pflege– und Betreuungspersonal der Einrichtung im Stadtteil Kassel eine geschmückte Kaffeetafel vorbereitet. „Die Angehörigen haben Sekt und Kuchen mitgebracht, sodass dieser besondere Tag in diesen schwierigen Zeiten wenigstens geehrt werden konnte“, freute sich Pflegedienstleiterin Sabine Jung, dass Geis eine fröhliche Feier erlebte. Dennoch ist die Hoffnung groß, dass es bald wieder möglich ist, solche Geburtstage in großem Kreise zu feiern.
18Mär2021

Gemeinschaft trotz(t) Distanz – Ein Projekt gegen die Isolation

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises treten der Vereinsamung entgegen

Stephan Herget beim ersten Terrassenkonzert im April letzten Jahres vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau.

Mit zahlreichen Maßnahmen, stellen sich die APZ-MKK der corona-bedingten Isolation der Bewohner*innen in ihren 12 Pflegeeinrichtungen entgegen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, begegnen die APZ-MKK den Herausforderungen der globalen Pandemie. Es geht dabei um gelebte Gemeinschaft und die Herstellung von Nähe, die der räumlichen Distanz trotzt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 18.03.2021
Mit dem Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz, haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zahlreiche neue Angebote geschaffen, um den Bewohner*innen trotz der geltenden Schutzmaßnahmen, den Kontakt zu ihren Freunden und Angehörigen zu ermöglichen. Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, lobte das Unternehmen für seine Bemühungen, den Bewohner*innen soziale und kulturelle Teilhabe in schwierigen Zeiten zu ermöglichen. „Schon seit April letzten Jahren, können die Bewohner in allen 12 Einrichtungen des Kreises, über Video-Telefonie mit ihren Angehörigen sprechen“, erklärte Simmler und fügte hinzu: „Auch wenn dies sicher kein Ersatz für den persönlichen Kontakt ist, können solche Angebote dazu beitragen, die gefühlte Distanz der Bewohner zu ihren Angehörigen zu verringern.“

Ziel aller im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen ist es, den Bewohner*innen soziale Kontakte, Nähe trotz räumlicher Distanz und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen im Unternehmen, beriefen die APZ-MKK zu Beginn der Pandemie einen Krisenstab ein, um die Entwicklung der Pandemie zu beobachten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In den einzelnen Einrichtungen wurden die geltenden Pandemiepläne, fortwährend durch neue Erkenntnisse aktualisiert. Interne Newsticker für Mitarbeiter und kontinuierliche Kommunikation an die Angehörigen und Öffentlichkeit schaffen eine transparente Informationspolitik. Für Angehörige wurde die CORONA-Hotline geschaffen. Diese steht bis heute telefonisch und per E-Mail für Fragen der Angehörigen offen. Besuche und Ausgänge können seit September über ein Besuchssystem online gebucht werden.

Gemeinschaft auch unter den gegebenen Umständen für die Bewohner*innen spür- und erlebbar zu machen, stand auch bei kulturellen und sozialen Angeboten im Zentrum. Zur Kompensation der Besuchsbeschränkungen wurden allen Einrichtungen Laptops zur Verfügung gestellt, um Videotelefonie mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Da zu Beginn der Pandemie auch alle Gruppenangebote und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, mussten soziale Kontakte im möglichen Umfang aufgefangen werden, ohne die Arbeitssituation der Pflegekräfte zu verschärfen. So entstand die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung (durch Telefonpaten), die Gespräche zu zahlreichen Bewohnern vermittelt hat. Auch der seit Jahren enge Kontakt zu den umliegenden Schulen und Kindergärten war eine wichtige Verbindung ins örtliche Umfeld. Regelmäßig treffen von Kindern gemalte Bilder und Grußkarten in den Häusern ein und erfreuen die Bewohner*innen.

Auch die soziale Betreuung der Bewohner*innen, musste entsprechend angepasst werden. Gruppenangebote wurden durch ein umfangreiches Angebot der Einzelbetreuung ersetzt. Fachkräfte der sozialen Betreuung nutzten das Außengelände der Einrichtungen als Übungsraum für Balance- und Krafttraining. Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden Kulturveranstaltungen und Konzerte auf dem Gelände bzw. den Außenanlagen der Einrichtungen angeboten. Um Bewohner weiterhin vor einer Ansteckung bestmöglich schützen zu können, organisierte der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget, zusammen mit unterschiedlichen Künstlern zahlreiche Balkon-, Terrassenkonzerte auf dem Gelände aller zwölf Einrichtungen des Kreises. Die Bereitschaft der Musiker, sogar im Winter bei eisiger Kälte draußen aufzutreten, zeigt das besondere Engagement der Künstler.

Das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung gewachsen zu sein, wurde dabei einerseits durch den Einsatz von Ehrenamtlichen und Partnern verstärkt. Beispielsweise durch Ehrenamtliche, die sich um Desinfektionsmittelspenden bemühten oder Stoffmasken für die Pflege-und Betreuungskräfte nähten. Darüber hinaus verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern durch Rikscha-Fahrten eine wunderbare Zeit im Freien – unter Einhaltung aller Hygieneregeln. Andererseits würdigten Dankesaktionen, an denen sich besonders der Betriebsrat – als fester Bestandteil im Krisenstab – beteiligte, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die sich in diesen besonderen Zeiten mit viel Einsatz um die Bewohner*innen gekümmert haben. Mit einem Eiswagen wurde ein mobiles Mitarbeitersommerfest organisiert, wöchentlich kleine Präsente und MNS mit einem lachenden Gesicht verteilt und der Zusammenhalt aller, denen das Wohlergehen der Bewohner am Herzen liegt, gestärkt.

Die Geschäftsführung und der Krisenstab stimmen alle Aktionen vorher ab, um zu gewährleisten, dass sie mit den geltenden Schutzmaßnahmen in Einklang stehen. In enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitungen und den Fachabteilungen (IT, soziale Betreuung, Qualitätsmanagement, Marketing & Pressearbeit), werden die Angebote fortlaufend weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei, dass sich die geplanten Aktionen an den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner*innen orientieren. Trotz vieler Herausforderungen und Schwierigkeiten während dieser Zeit, ist die Bereitschaft aller Beteiligten, den Bewohner*innen durch diese schwierige Zeit zu helfen, auch nach einem Jahr im Umgang mit der Pandemie nach wie vor groß. Die offene Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Angehörigen, trug dabei zur Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen bei. Nicht zuletzt stärkte das gemeinsame Bemühen, den Zusammenhalt aller Beteiligten.
12Mär2021

Frühlingsgrüße an die Bewohner*innen des Seniorenzentrums

Projekt der Gänseblümchen-Kinder der Kindertagesstätte Nepomuk in der Fastenzeit

Ein ganz besonderer Frühlingsgruß: Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Verena Fleckenstein und Silvia Becker brachten die Gänseblümchen-Kinder der Katholischen Kindertagesstätte Nepomuk den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd Traubenhyazinthen und farbenprächtige Frühlingsbilder.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 12.03.2021
Der Duft von Traubenhyazinthen erfüllte Anfang März die Bewohnerzimmer des Seniorenzentrums Biebergemünd. Die Kinder der Gruppe „Gänseblümchen“ der Kindertagesstätte Nepomuk in Biebergemünd überraschten die Bewohner*innen des Seniorenzentrums mit einem besonderen Frühlingsgruß. Gemeinsam mit ihren beiden Erzieherinnen Verena Fleckenstein und Silvia Becker brachten sie die Frühlingsboten und selbstgemalte Bilder in die Wohnbereiche des Hauses der Alten- und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK). Im Rahmen ihres diesjährigen Projektes zur Fastenzeit hatten die Kinder farbenfrohe Bilder für die Bewohner*innen gestaltet, die sie den Betreuungskräften des Seniorenzentrums überreichten. „Damit der Frühling zu den Bewohnern ins Haus kommt, haben wir auch Traubenhyazinthen besorgt“, erklärte Erzieherin Fleckenstein die Idee. Ihre Kollegin Becker ergänzte: „Wir danken der Gärtnerei Schum für seine Unterstützung“.

Besonderes Highlight des Besuches war das „Frühlingslied“, das die Kindergartenkinder einstudiert hatten. „Ich lieb‘ den Frühling, ich lieb‘ den Sonnenschein“, schallte es zu den Zimmern der Senioren herauf. „Die Kinder haben nicht nur schön, sondern auch richtig laut gesungen, bei geöffneten Fenstern und Terrassentüren konnten die Bewohner gut zuhören“, lobte Birgit Bernhardt, Fachkraft für soziale Betreuung im Seniorenzentrum, das Engagement der Kinder, die eine musikalische Lösung fanden, um der Distanz, die im Moment zu den Senioren einzuhalten ist, zu trotzen. Solche musikalischen, aber auch andere kulturelle Veranstaltungen vor den Einrichtungen sind ein Beispiel dafür, wie die Einrichtungen der APZ-MKK – unterstützt von Ehrenamtlichen und umliegenden kooperierenden Bildungseinrichtungen – seit gut einem Jahr den Herausforderungen der Pandemie begegnen – getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.

Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK, ist von der Kraft der Musik Menschen zusammenzubringen überzeugt: „Mit Musik geht alles leichter, sie versetzt uns in eine andere Stimmung, weckt Erinnerungen und lässt so manche Sorgen vergessen“. Herget selbst hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Hof-und Terrassenkonzerte organisiert, die an die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst wurden, um den Bewohner*innen der APZ-MKK auch in diesen Zeiten die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen.
10Mär2021

Überraschungspakete für die Bewohner des Wohnstifts

Mit kleinen Aufmerksamkeiten und großem Einfallsreichtum Freude spenden

Überraschungspakete mit zahlreichen kleinen Aufmerksamkeiten zaubern den Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau seit einigen Monaten immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 10.03.2021
Mit zahlreichen kleinen Aufmerksamkeiten, überrascht eine engagierte Dame, seit einigen Monaten die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Die Dame, die nicht namentlich genannt werden möchte, sorgt mit ihren Überraschungspaketen regelmäßig für Abwechslung und für strahlende Gesichter bei den Bewohner*innen.

Mit einem Anruf bei der Leitung der Sozialen Betreuung des Wohnstifts, Cordula Delp, vor etwa einem Jahr, hatte alles seinen Anfang genommen. Die Dame wollte etwas für die Bewohner*innen machen und bot an, Überraschungspakete an die Pflegeeinrichtung zu schicken. Anlass war der Beginn der mit der Corona-Krise verbundenen Kontaktbeschränkungen und Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen. Cordula Delp war von dieser schönen Idee sofort begeistert und kümmert sich seither gemeinsam mit ihrem Team, um die Verteilung des Inhalts der Pakete an die Bewohner*innen. So erreichten in den letzten Monaten bereits viele randvoll bestückte Pakete das Wohnstift. Der Inhalt der Überraschungspakete zeugt von großem Einfallsreichtum und zaubert den Bewohner*innen regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht. „Sie lässt sich immer wieder etwas anderes einfallen“, so Cordula Delp über die Engagierte die im Stillen wirkt. „Zum Jahreswechsel schickte sie beispielsweise kleine Kalender. Jetzt erreichte uns ein Paket mit selbstgebastelten Grußkarten und eine Vielzahl an Ostersüßigkeiten. Die Bewohner*innen freuen sich sehr über die Überraschungen und auch darüber, dass es Menschen gibt, die an sie denken, auch wenn kein persönlicher Kontakt besteht. Wir bedanken uns herzlich bei der Spenderin für ihr außergewöhnliches Engagement“.
09Mär2021

Betriebsrat verteilt rote Rosen für alle Mitarbeiterinnen

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises am Weltfrauentag

Rote Rosen für alle APZ-Mitarbeiterinnen. (Von links) Petra Bien (Verwaltungsleitung), Jessica Krebs (Hauswirtschaft) und Anja Laguardia (Stv. Betriebsratsvorsitzende) vor dem Wohnstift Hanau.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 09.03.2021
Unterstützt von weiteren Betriebsratsmitgliedern, hat die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, am Internationalen Weltfrauentag alle zwölf Pflegeeinrichtungen und das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege besucht, um Rote Rosen für alle Mitarbeiterinnen zu verteilen. Anders als sonst, wurden die Rosen diesmal jedoch nicht innerhalb der Einrichtungen vom Betriebsrat persönlich an die Mitarbeiterinnen überreicht, sondern vor den Einrichtungen an ein bis zwei Mitarbeiterinnen übergeben, die dann für die interne Verteilung innerhalb der Häuser verantwortlich waren. „Wegen der aktuell geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen können wir die Rosen dieses Jahr leider nicht persönlich überreichen, wünschen aber allen Kolleginnen einen Ruhigen Dienst und einen schönen Internationalen Weltfrauentag“, so Laguardia.
08Mär2021

Digitaler Jahresempfang – Wege in die neue Normalität

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Zeiten der Corona-Krise

Auf dem 21. Jahresempfang der APZ-MKK sprach Susanne Simmler über "Wege in die neue Normalität".
Gesamtunternehmen - Montag, 08.03.2021
Der Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), fand dieses Jahr coronabedingt zum ersten Mal digital statt. Im März 2020 wurde der Jahresempfang abgesagt, um Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Gäste, keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Kurze Zeit später wurde der erste Lockdown beschlossen. Passend dazu, wurde der diesjährige Jahresempfang auch mit dem Lied „Don’t stop thinking about tomorrow“ von Fleedwood Mac eröffnet, in dem es darum geht, mit positivem Blick in die Zukunft zu schauen. Nach dieser musikalischen Einlage, die live vom Trio „Evas Apfel“ aufgeführt wurde, begrüßte der Moderator Tim Frühling, bekannt aus Fernseh- und Radioprogrammen des Hessischen Rundfunks, die Gäste an den Bildschirmen und stellte das Programm des Abends vor. „Seit ziemlich genau einem Jahr, beherrscht die Pandemie uns in einem zuvor nicht vorstellbaren Maße“, blickte Frühling zunächst noch einmal zurück, „aber jetzt gilt es in die Zukunft zu schauen. Es geht darum – und das ist auch das Motto des Abends – Wege in die neue Normalität zu finden“.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, ging zunächst auf das vergangene Jahr ein, das vor allem durch die Herausforderungen der Pandemie gekennzeichnet war. Positiv hob Simmler hervor, dass aus allen Bereichen Vorschläge und Ideen eingebracht wurden, wie auf diese Herausforderungen reagiert werden kann und dass alle Beteiligten dabei an einem Strang gezogen haben. So wurden schnell Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise das Angebot der Video-Telefonie in allen Einrichtungen, um den Bewohner*innen den Kontakt zu ihren Angehörigen auch während des Besuchsverbots zu ermöglichen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden seit einem Jahr regelmäßig Terrassen- und Hofkonzerte vor allen Einrichtungen statt, um den Bewohner*innen trotz der Schutzmaßnahmen in den Genuss von hochwertigen kulturellen Veranstaltungen kommen zu lassen. So waren alle gemeinsam bemüht, schnell Abhilfe zu schaffen, der Kreis organisierte zum Beispiel unbürokratisch Schnelltests für Pflegekräfte, Bewohner*innen und ihre Angehörigen. Das Impfen wurde mit Hilfe eines mobilen Impfteams gut organisiert, sodass Simmler voller Hoffnung auf die kommenden Wochen und Monate blickt.

Mit ihrer schwungvollen Darbietung des Liedes „Veronika, der Lenz ist da“, sorgten Jane Lazarovic (Kontrabass), Gabriel Beuerle (Gitarre) und Imogen Gleichauf (Cajon) vom Trio Evas Apfel anschließend wieder für Stimmung. Den Bewohner*innen der Einrichtungen der APZ-MKK ist das Trio aus zahlreichen Terrassen- und Hofkonzerten bekannt, bei dem die drei Musiker*innen, mit ihren Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und Swing bis hin zum Walzer und alten Klassikern, immer wieder aufs Neue ihr Publikum begeistern. Unternehmensleitung, Mitarbeiter und Ehrenamtliche der APZ-MKK hatten seit März 2020 unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ gemeinsam mit den Bewohnern der Einrichtungen auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagiert. Die vielfältigen Ideen, die in dieser Zeit entstanden, wurden nun im Rahmen des Jahresempfangs präsentiert und näher vorgestellt.

Musiktherapeutin Silke Knoll, Trägerin des Kulturpreises des Main-Kinzig-Kreises, wirkte ebenfalls am musikalischen Rahmenprogramm des Abends mit und stellte Freunden und Förderern der APZ-MKK an diesem Abend ihr „Regenbogenlied“ vor. Inspiriert von Kindern, die Regenbögen gezeichnet hatten, um Senioren in Zeiten des Lockdowns im zurückliegenden Jahr eine Freude zu machen, hatte Knoll ein Video des Songs zunächst zu Hause aufgenommen und ins Internet gestellt. Auf der Plattform des Internetdienstes YouTube wurde das Video ein großer Erfolg und erreichte Zuhörer in aller Welt. Kinderchöre und Musiker nahmen eigene Versionen des „Regenbogenliedes“ in ihrer Landessprache auf.

Der Umgang mit der Corona-Krise war dann auch das Schwerpunktthema der anschließenden Gesprächsrunde. Moderator Frühling richtete seine Fragen dazu an Claus Fussek, den bekannten kritischen Beobachter der Pflegesituation in Deutschland, der oftmals den Finger in die Wunde legt, Missstände offen anspricht und unermüdlich für eine Verbesserung der Pflegesituation in den Heimen kämpft. Ebenso diskutierten Dr. Klaus Korn, Leiter der Abteilung für Klinische Diagnostik, Virologie und Infektionsepidemiologie am Universitätsklinikum Erlangen, Dr. Wolfgang Lenz, der sich als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes engagiert und verantwortungsbewusst für die Koordination der Impfungen im Main-Kinzig-Kreis einsetzt sowie mit der Ersten Kreisbeigeordneten Simmler. Neben den „Wegen in die neue Normalität“, ging es dabei besonders auch um die Zukunft der Pflege. Dabei trat deutlich zutage, dass durch die Corona-Krise nicht nur neue Schwierigkeiten hinzugekommen sind, sondern bereits zuvor bestehende Defizite verstärkt wurden. So sprachen sich Simmler und Fussek für eine Einführung palliativer Strukturen in allen Pflegeeinrichtungen aus. Zudem betonte Simmler, dass es nur mit einer ordentlichen Bezahlung und einem Ende der „Teilkasko-Mentalität bei der Pflegefinanzierung gelingen kann, die Zukunft der Pflege zu sichern.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde begeisterte Ingo Margraf, auch bekannt als „Pfleger Lustig“ das zugeschaltete Publikum mit Charme und Witz – sonst ein gerngesehener Gast in den 12 Pflegeinrichtungen der APZ-MKK, warb er für Verständnis dafür, dass seine Besuche aktuell nicht stattfinden können und freut sich auf die Zeit, wenn er wieder mit den Bewohner*innen in Kontakt treten kann. Als letzten Programmpunkt stellte Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK, die Foto-Wanderausstellung „Lächelnde Gesichter“ vor. Getreu dem Motto „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“, wie es einmal Schauspieler Charly Chaplin formulierte, hatte Fotograf Axel Häsler mit der Kamera fröhliche Momente mit den Bewohnern der kommunalen Pflegeeinrichtungen eingefangen und für die Ausstellung zusammengestellt. In einer Foto-Slideshow bekamen die Gäste viele dieser Bilder unterlegt mit Musik zu sehen. Auch wenn eines der sonstigen Highlights der Veranstaltung – das Buffet am Ende des Jahresempfangs – in diesem Jahr ausfiel, bot der 21. Jahresempfang der APZ-MKK ein spannendes und unterhaltsames Rahmenprogramm. Ein besonderer Dank ging auch an die Sparkasse Hanau, die wie in den Jahren zuvor, die Veranstaltung finanziert hat.
04Mär2021

Sternsinger Segen für das Wohnstift Hanau

Diakon Philipp Schöppner überbringt Segen der Sternsinger

Diakon Philipp Schöppner von der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau überbrachte den Sternsinger-Segen für das Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 04.03.2021
Dieses Jahr konnten die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau das Wohnstift Hanau, nicht in gewohnter Weise besuchen. Aufgrund der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen sind sowohl der Besuch von Gruppen, als auch Aktivitäten, bei denen gesungen wird, nicht möglich. Den Sternsinger-Segen erhielt das Haus aber dennoch: Diakon Philipp Schöppner suchte die große Pflegeeinrichtung mit zuvor gesegneten selbstklebenden Türschildern auf, die den Aufdruck „20*C+M+B+21“ tragen. Die Zeichen stehen für „Christus Mansionem Benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“. Diakon Philipp Schöppner ging durch das ganze Haus, um den Sternsinger-Segen an vielen Türen des Hauses anzubringen. So findet sich der Sternsinger-Segen nun unter anderem an der Eingangstür, an den Wohnbereichs- und Bürotüren und natürlich auch an der Tür der hauseigenen Kapelle. Dazu überbrachte Schöppner die Grüße der Sternsinger, die sich bereits darauf freuen, im nächsten Jahr wieder zusammen mit dem Diakon in die Einrichtung zu kommen und für die Bewohner*innen zu singen.
03Mär2021

Burggespenster schicken Frühlingsgrüße an Senioren

Grundschulkinder spenden mit naturnahen Basteleien und Bildern Zuversicht

Nagmana Iqbal, pädagogische Fachkraft der betreuenden Grundschule „Die Burggespenster“, übermittelte die Frühlingsgrüße der Kinder an die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Mittwoch, 03.03.2021
„Jedes Lächeln, das du aussendest, kehrt doppelt zu Dir zurück“. Dieses Zitat des Autors Erich Kästner, nahmen die Kinder der Betreuenden Grundschule „Burggespenster“ Ronneburg wörtlich. Um den Bewohnern der Senioren-Dependance Ronneburg eine Freude zu machen, gestalteten sie Bilder und Bastelarbeiten.

Da aktuell kein persönliches Treffen zwischen den Bewohnern und den Kindern stattfinden kann, weil weiterhin Kontaktbeschränkungen gelten, kam Nagmana Iqbal, Pädagogische Fachkraft der Betreuenden Grundschule Ronneburg, zur Senioren-Dependance, um die Frühlingsgrüße der Kinder auszurichten. Gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften hatten die Kinder die Idee entwickelt, Äste in der Natur zu sammeln und diese mit selbstgebastelten Blumen und Schmetterlingen zu verzieren. Andere Kinder zeichneten für die Bewohner der Einrichtung in Ronneburg farbenfrohe Bilder. Auf einigen der Bilder war die Jahreszahl 2021 in farbenfroh gestalteten Sprühregen eines Feuerwerks zu sehen. „Unsere Bewohner haben diese Bilder als besonders positiv und wertvoll wahrgenommen, da sie Zuversicht für das aktuelle Jahr ausstrahlen“, freute sich Franziska Schultheis, Fachkraft für Soziale Betreuung, über die Kreativität der jungen Künstler.

Pädagogin Iqbal hofft, durch die Aktion auch andere junge Menschen zu ermutigen, Kontakt zu Senioren aufzunehmen. „Die Einsamkeit dunkler Stunden, kann man nur mit anderen Menschen erhellen“, ist Iqbal überzeugt. Es sei möglich, in vielen Formen und auf unterschiedlichste Weise Kontakt zu halten. Dies sollte man auf jeden Fall nutzen. Die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu denen auch die Senioren-Dependance Ronneburg gehört, pflegen seit jeher guten Kontakt zu den Schulen und Kindergärten im örtlichen Umfeld der Häuser. Schon in der Vergangenheit fanden immer wieder gemeinsame Aktionen statt, um das Miteinander der Generationen zu fördern. Damit der Kontakt während der Corona-Pandemie nicht abbricht, sind alle Beteiligte froh, durch die Bastelarbeiten und weitere Aktionen einen Weg gefunden zu haben, wie Freude und Verbundenheit der räumlichen Distanz trotzen kann.
02Mär2021

Bunte Fackeln bringen ein Licht der Hoffnung in den Alltag

Kinder aus der Kita Tabalugaland basteln für Bewohner der Senioren-Dependance

Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Tabalugaland mit Erzieherin Nadine Lassonzcyk übergeben ihre Fackeln an die Betreuungskräfte der Senioren-Dependance. Die Fackeln wurden um ein Sträucherbeet der Senioren-Dependance Neuberg aufgestellt, das die Bewohner von ihren Zimmerfenstern aus gut einsehen können.

Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 02.03.2021
Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Nadine Lassonzcyk, waren die Vorschulkinder der Kindertagesstätte Tabalugaland zur Senioren-Dependance in Neuberg gelaufen, um ihre selbst gebastelten Fackeln zu übergeben. „Wir wollen ihnen zeigen, dass wir an sie denken und wollten den Bewohnern eine Freude bereiten“, fasst Erzieherin Lassonzcyk die Idee der Kinder zusammen, Licht in den Alltag der Bewohner zu bringen. Für die Fackeln verwendeten die Kinder viele recycelte Materialien. Einzelne Teile, hergestellt aus Plastikflaschen und Joghurtbechern, klebten die Kinder an einen dicken, stabilen Zweig. Anschließend gestaltete jedes Kind seine eigene Fackel: Beklebt mit buntem Transparentpapier entstanden farbenfrohe Einzelstücke, in deren Mitte jeweils ein LED-Licht leuchtet. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, ihre Fackeln selbst um ein Sträucherbeet der Senioren-Dependance aufzustellen.

Die Aktion blieb nicht unbemerkt – so ist das Sträucherbeet aus den Bewohnerzimmern gut einsehbar. Zwei Bewohnerinnen öffneten die Fenster, winkten den Kindern zu und unterhielten sich mit ihnen. Katrin Bolz, Leiterin der Sozialen Betreuung, versprach, die Fackeln jeden Abend zu entzünden: „Dann können die Bewohner von ihren Fenstern aus die Fackeln leuchten sehen“.

Alle Beteiligten hatten Spaß an der Aktion. Betreuungskraft Bolz dankte den Kindern von Herzen für ihre kreative Idee, die die Bewohner dazu einlädt, an die Fenster zu kommen und sich die Lichter anzusehen. Auch Lassonzcyk kündigte an, in diesem Jahr mit den Kindern weitere Bastelarbeiten für die Senioren-Dependance gestalten zu wollen. Ebenso wie alle 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des MKK pflegt auch die Senioren-Dependance Neuberg engen Kontakt zu Schulen und Kindergärten in der Nähe des Hauses. Dies gewährleistet eine Verbindung der Einrichtung in das örtliche Umfeld. Der Herausforderung, den Kontakt trotz der notwendigen Schutzmaßnahmen für die Bewohner nicht abbrechen zu lassen, begegnen die Bewohner und Betreuungskräfte der Senioren-Dependance und Kinder und Erzieher der Kita Tabalugaland gemeinsam – mit Einfallsreichtum wird das Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ in die Tat umgesetzt.
01Mär2021

Geburtstagsgeschenke für Bewohner*innen des Wohnstifts

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich beim Verein „Vereint helfen“

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich bei Sandra Schauer vom Verein „Vereint helfen“ für die Geburtstagsgeschenke für die Bewohner*innen.
Wohnstift Hanau - Montag, 01.03.2021
Der Verein „Vereint helfen“ ist seit vielen Jahren dem Wohnstift Hanau verbunden. Bis zu dem Beginn der Corona-Pandemie organisierte der Verein beispielsweise Konzerte oder Vorträge für die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung. Jetzt haben sich die Mitglieder von „Vereint helfen“ etwas ganz besonderes für die Bewohner*innen einfallen lassen, die im Januar und Februar Geburtstag hatten. Mit handgeschriebenen Briefen übermittelte der Verein individuelle Geburtstagsgrüße. Bewohner*innen, die einen runden Geburtstag feiern durften, erhielten zudem noch ein eingerahmtes Bild, das Motive aus Hanau zeigt. Sandra Schauer, Mitglied von „Vereint helfen“ überreichte die Briefe und Bilder an Einrichtungsleiter Stephan Hemberger. Diese werden von den Mitarbeiter*innen des Wohnstifts an die Geburtstagskinder weitergeleitet. Stephan Hemberger bedankte sich herzlich bei Sandra Schauer und allen Beteiligten für diese aufmerksame und schöne Geste. Bei der Gestaltung der Briefe und Bilder war die ganze Familie von Sandra Schauer aktiv: Die kreativen Hanau-Bilder hat Sandra Schauer gezeichnet und ihre Tochter hat die schönen Briefe geschrieben. „Auch die Geburtstagskinder der nächsten Monate dürfen sich auf eine kleine Überraschung von Vereint helfen freuen“ so Sandra Schauer.
26Feb2021

Open-Air-Konzert der APZ-Hausband trotz winterlicher Kälte

Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau genießen musikalische Darbietung

Die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises trotzte bei seinem Auftritt vor dem Wohnstift Hanau den winterlichen Verhältnissen.
Wohnstift Hanau - Freitag, 26.02.2021
Bei ihrem Konzert vor dem Wohnstift Hanau bewies die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), dass sie auch eisiger Kälte trotzen kann. Thommy Fischer, Frank Hammer, Stephan Herget und Willi Wagner spielten inmitten der schönen winterlichen Gartenlandschaft des Wohnstifts Hanau, rockige und fröhliche Lieder für die Senioren und Seniorinnen. Diese verfolgten das Konzert von ihren Zimmern oder – eingehüllt in dicke Decken – von den Balkonen aus. Organisiert wurde das Konzert von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung und Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“. Für das außergewöhnliche Engagement der Musiker spendeten die Bewohner*innen langanhaltenden Applaus. „Ein Konzert mit Musikern im Schnee, das habe ich noch nicht erlebt. Das war wirklich beeindruckend“, äußerte sich eine Bewohnerin anerkennend.

Damit die Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK statt. Die Terrassen-Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
24Feb2021

EMS Lounge® Gelnhausen bedankt sich bei Pflegekräften

Gutscheine über vierwöchiges Training für die Mitarbeiter des Kreisruheheims

Svenja Jakob überreicht die Trainingsgutscheine der EMS Lounge an den Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen Daniel Pfeifer.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 24.02.2021
Kevin Stoffel, Inhaber des Fitnessstudios EMS Lounge®, dankte den Beschäftigten des Kreisruheheims Gelnhausen in besonderer Weise für ihren Einsatz in der Zeit der Corona-Pandemie. Alle Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung erhielten Gutscheine, damit sie die Trainingsmethode der Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) in einem vierwöchigen Kurs kostenlos kennenlernen können. In einer Zeit, in der sein Fitnessstudio aufgrund des landesweiten Lockdowns geschlossen bleiben muss, war es Stoffel wichtig, ein Zeichen der Solidarität mit den Pflegekräften zu setzen. „Wir wollen etwas zurückgeben“, betonte Stoffel, als er die Gutscheine persönlich an Daniel Pfeifer, Einrichtungsleiter des Kreisruheheims, übergab.

EMS ist eine Trainingsform, die ursprünglich für den Rehabilitationsbereich entwickelt wurde. Mit Hilfe elektrischer Impulse können fast alle Skelettmuskeln des menschlichen Körpers gleichzeitig stimuliert und somit gekräftigt werden. Die Impulsstärke ist frei wählbar. „Die Idee den Mitarbeiter*innen des Kreisruheheimes einen Gutschein im Wert eines 4-wöchigen EMS-Trainings zur Verfügung zu stellen, finden wir supertoll“, freute sich Silvia Lückhardt, Fachbereichskoordinatorin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), über die Aktion. Lückhardt schätzt die Methode aus mehreren Gründen: Ein Vorteil sei, üben zu können, „ohne die Gelenke zu belasten“, so Lückhardt. Darüber hinaus sei das Training zum Muskelaufbau nicht nur für sportlich ambitionierte Personen geeignet, sanft eingestellt wirke die Stimulation „wie eine Massage“.

Lückhardt und Einrichtungsleiter Pfeifer dankten Fitnessstudio-Inhaber Stoffel für seine Initiative, die das Kursangebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der APZ MKK ergänzt. „EMS-Training ist für Mitarbeiter*innen geeignet, die sich eine Auszeit vom Arbeitsalltag wünschen“, ist sich Fachbereichskoordinatorin Lückhardt sicher. Ziel sei es, für die Mitarbeiter*innen eine bestmögliche gesundheitsförderliche Balance zwischen Arbeits- und persönlicher Lebenssituation zu schaffen.
22Feb2021

Eine hanseatische Brieffreundschaft schafft Nähe trotz Distanz

Die gemeinsame Herkunft verbindet – Aus einer Weihnachtsaktion entsteht ein Dialog

Aus einer Weihnachtskarte entstand eine Brieffreundschaft zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Generationen und über die räumliche Distanz hinweg.
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 22.02.2021
Es ist eine Geschichte, die trotz der besonders für die Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen schwierigen Situation, fröhlich stimmt und Hoffnung macht. Der Alltag in den Pflegeeinrichtungen hat sich durch die aktuell geltenden Schutzmaßnahmen sehr gewandelt. Besuche können nur eingeschränkt stattfinden und auch viele der Gruppenaktivitäten und Festlichkeiten, die sonst ein fester Bestandteil im Leben der Bewohner*innen sind, finden entweder gar nicht oder nur eingeschränkt und in kleinen Gruppen statt. Diese Maßnahmen dienen zwar dem Schutz der Bewohner*innen, führen gleichzeitig jedoch zu einer Verringerung des sozialen Austausches, was vielen Bewohner*innen zu schaffen macht. Doch auch in dieser Zeit, ist es möglich, dass neue Freundschaften entstehen und Menschen, die räumliche Distanz und Generationsunterschiede überwinden und zueinanderfinden.

In der Senioren-Dependance in Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis, ist aus einer Weihnachtsaktion eine Brieffreundschaft entstanden, bei der sich zwei Frauen unterschiedlichen Alters, aber gleicher Herkunft, seither regelmäßig schreiben. Kennengelernt haben sich die in Hessen lebende und aktuell älteste Bewohnerin der Ronneburger Pflegeeinrichtung, Margarethe (97) und die stellvertretende Leiterin einer Musicalshow, Susanne (41) aus Hamburg - beide Namen von der Redaktion geändert - durch die Aktion „Post mit Herz – Karten schreiben gegen die Einsamkeit“, die in Hamburg erdacht wurde. Und so fing alles an: Vor Weihnachten ging in der Seniorendependance ein Briefumschlag mit einer Karte aus Hamburg ein. Was lag näher, als ihn der gebürtigen Hanseatin Margarethe auszuhändigen. Da die Sehkraft der Empfängerin sehr stark eingeschränkt ist, bat sie ihren sozialen Betreuer, ihr die Karte vorzulesen.

Der Inhalt der Karte zauberte ihr sogleich ein Lächeln ins Gesicht. Darauf stand: „Liebe/r Unbekannte/r, auch wenn wir uns in diesem Leben sicher noch nicht begegnet sind, möchte ich dir für die Weihnachtstage ganz viel Freude wünschen. Es ist schön, dass du auf dieser Welt bist und ich denke an dich an den Festtagen! Für das neue Jahr wünsche ich dir ganz viel Wärme und Sonne im Herzen! Alles Liebe Susanne.“ Die herzlichen und warmen Worte und die Tatsache, dass die Absenderin aus Hamburg stammt, berührten Margarethe zutiefst. „Ihr möchte ich antworten“, sagte sie spontan und diktierte noch in der Einzelbetreuung eine Antwort, weil sie wegen der Sehschwäche des Schreibens nicht mehr fähig ist. Ihr sozialer Betreuer übernahm auch den Versand des Antwortschreibens. Dies war die Geburtsstunde einer Brieffreundschaft über die in Coronazeiten verordnete Distanz und das Alter der Schreibenden hinweg.

Über die wenige Wochen später eintreffende Antwort, war sie überglücklich und so wechseln sich seither die Briefe zwischen der Hansestadt und dem Ronneburger Hügelland ab. In den Briefen offenbaren die Verfasserinnen Teile ihrer Leben und stellten dabei weitere Gemeinsamkeiten fest. „Wer die Briefe liest, würde eine von Beginn an zugeneigte und freudige Gesinnung wahrnehmen. Der Inhalt ist aber natürlich vertraulich“, so der Betreuer von Margarethe. Es ist für sie eine späte Freude ihres Lebens und ein Stück weit wird damit auch ihre Sehnsucht nach Hamburg gestillt. Die Corona-Pandemie verschärft die Einsamkeit vieler Menschen in Pflegeheimen oder auf der Straße. Das Projekt ‚Post mit Herz‘ will ihnen helfen und sucht Kartenschreiber“, heißt es auf der Internetplattform der Initiative, in der sich sieben Hamburgerinnen und Hamburger engagieren. Auf der Online-Plattform von "Post mit Herz" finden Schreibwillige Adressen von sozialen Einrichtungen.

Und so funktioniert es: Soziale Einrichtungen melden sich mit der Zahl ihrer benötigten Karten an. Schreibwillige registrieren sich ebenfalls bei www.postmitherz.org. Per E-Mail bekommen sie dann die entsprechende Adresse, an die ihr Gruß gehen soll. Schon in den letzten Jahren wurden deutschlandweit Zehntausende Weihnachtskarten verschickt und es werden immer mehr.
20Feb2021

Große Routine und Erfahrung in der stationären Altenpflege

Sabine Jung wird neue Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Biebergemünd

Einrichtungsleiterin Claudia Spahn (links) und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der APZ-MKK Robert Steingrübner, begrüßen die neue Pflegedienstleiterin Sabine Jung.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Samstag, 20.02.2021
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner, begrüßte die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, die neue Pflegdienstleiterin Sabine Jung und hieß sie in der Einrichtung herzlich willkommen. Spahn betonte dabei die große Erfahrung die Jung für ihre neue Aufgabe mitbringt: „Sabine Jung hat viel Routine und praktisches Wissen in der Pflege.“ Nachdem Jung zunächst eine Ausbildung zur Arzthelferin begonnen hatte, ließ sie sich von 1983-1986 am St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau zur Krankenschwester ausbilden. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung sammelte Jung in den folgenden beiden Jahren erste Erfahrungen in der Intensivpflege in Krankenhäusern in Seligenstadt und Alzenau.

1990 kehrte Jung nach Ende der Elternzeit in den Beruf als Krankenschwester zurück und brachte ihr Wissen in der Intensivpflege in verschiedenen beruflichen Stationen in Kliniken in Seligenstadt, Aschaffenburg und Hanau ein. Von April 2002 bis Februar 2004 absolvierte Jung die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am Fortbildungszentrum bfw für Berufe im Gesundheitswesen. Anschließend sammelte sie über mehrere Jahre einschlägige Erfahrung in Leitungsfunktionen im ambulanten Pflegedienst und der stationären Altenpflege im Rhein-Main-Gebiet. Einrichtungsleiterin Spahn hob dabei insbesondere die Erfahrung Jungs im Umgang mit Mitarbeiter*innen hervor. Sowohl die Pflegekräfte als auch die Einrichtungsleitung zeigten sich daher sehr glücklich darüber, mit Sabine Jung eine erfahrene, humorvolle und engagierte Pflegedienstleiterin im Team zu haben. Die neue Pflegedienstleiterin bedankte sich für die herzliche Begrüßung und freut sich auf ihre neue Aufgabe.

Die Pflegeeinrichtung im Biebergemünder Stadtteil-Kassel gehört zu den Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Mit 12 Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet leistet der kommunale Träger in der stationären Altenpflege einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung für ältere Menschen.
18Feb2021

Großer Erfahrungsschatz in der Pflege

Alten-und Pflegezentren des MKK verabschieden Liane Geis in den Ruhestand

In kleinem Rahmen verabschiedeten Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und Einrichtungsleiterin Claudia Spahn (rechts) die Pflegedienstleiterin Liane Geis in den Ruhestand.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 18.02.2021
In kleinem Rahmen verabschiedeten der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner und Einrichtungsleiterin Claudia Spahn die Pflegedienstleiterin Liane Geis in den Ruhestand.

Zum 1. Januar 2018 hatte Liane Geis die Stelle als Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Biebergemünd angetreten. „Nach einer Zeit mit vielen Wechseln auf der Position der Pflegedienstleitung im Haus kann Liane Geis mit berechtigtem Stolz auf eine dreijährige Dienstzeit im Haus zurückblicken. Sie war in einer schwierigen Zeit der Garant für Stabilität und Kontinuität, eine verlässliche Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter*innen und sorgte mit ihrer humorvollen Art auch immer wieder für heitere Momente“, so Geschäftsbereichsleiter Steingrübner, der sich bei ihr persönlich für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte.

Gemeinsam mit dem zentralen Qualitätsmanagement des Unternehmens arbeitete Geis engagiert daran, die Qualität in Pflege und Betreuung zu sichern und zu fördern. Die Umstellung der Pflegedokumentation im Jahr 2019 war eines der herausragenden Projekte in ihrer Dienstzeit. Als Führungskraft begleitete Geis vor Ort diesen Prozess kontinuierlich mit ihrer Expertise, organisierte Schulungen und half Pflegefachkräften bei der Umsetzung des bundesweit implementierten Strukturmodells „Integrierte Strukturierte Informationssammlung (SIS)“, das fortan als Grundlage der Maßnahmenplanung und Evaluation diente.

Pflegedienstleiterin Geis blickt auf einen großen Erfahrungsschatz in der Pflege zurück: Geis ließ sich von 1975 bis 1978 an der Berufsfachschule in Aschaffenburg zur Krankenschwester ausbilden. Anschließend arbeitete sie ab 1978 als Krankenschwester am Sankt-Rochus-Krankenhaus in Dieburg. 1982 wechselte sie an das Kreiskrankenhaus Erlenbach-Miltenberg. Dort war Geis bis zum Beginn ihrer Elternzeit im Jahr 1983 beschäftigt. Nach dem Ende ihrer Elternzeit fand die dreifache Mutter 1996 eine Anstellung als Pflegefachkraft in einer Altenpflegeeinrichtung des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) in Alzenau und wechselte später in das Haus Goldbach, ebenfalls in Trägerschaft des BRK. 2007 wurde ihr dort die Wohnbereichsleitung übertragen, nachdem sie eine für diese Funktion qualifizierende Weiterbildung erfolgreich abschloss. Diese Aufgabe übernahm Geis zwei Jahre lang. Von 2009 bis 2011 sammelte Geis Erfahrung als Wohnbereichsleiterin des Wohn- und Pflegezentrums Schöntalhöfe, eine Einrichtung der Diakonie Untermain e.V. Nach Stationen in Pflegeeinrichtungen der privaten Träger Charleston in Aschaffenburg (2011-2012 & 2014 - 2015) und Benevit in Schöllkrippen (2013-2014) sowie der Phönix Pflegezentren in Mainaschaff (2012-2013) kehrte Liane Geis 2015 als Pflegedienstleitung des Matthias-Claudius-Hauses in Aschaffenburg zur Diakonie Untermain e.V. zurück, bevor sie die Alten- und Pflegezentren des MKK verstärkte. Schon kurz nach ihrem Eintritt in die Biebergemünder Einrichtung übernahm sie für 10 Monate die verantwortungsvolle Aufgabe der Abwesenheitsvertretung der Einrichtungsleitung. Insgesamt arbeitete Geis in Biebergemünd mit drei verschiedenen Einrichtungsleitungen zusammen.

Zeit ihres Berufslebens absolvierte Geis zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. 2006 bildete sie sich als Praxisanleiterin in der BRK-Berufsfachschule für Altenpflege in Erlenbach weiter. 2007 folgten die Pain-Nurse-Weiterbildung im Klinikum Nürnberg und der Grundkurs Basale Stimulation im Juliusspital in Würzburg. 2013 schloss Geis zusätzlich eine Weiterbildung zur gerichtlichen Verfahrenspflegerin nach dem Werdenfelser Weg ab, dessen Ziel es ist, Fixierungen und Freiheitsentziehungen zu betreuender Personen, wenn immer es nur möglich und vertretbar ist, zu vermeiden.

Wenn auch coronabedingt im kleinen Kreis und mit viel Abstand, so war die Verabschiedung von Liane Geis dennoch sehr herzlich. Die Teams der Wohnbereiche, aber auch einzelne Mitarbeiter*innen waren gekommen, um sich persönlich und teilweise auch mit kleinen Präsenten und Erinnerungsfotos von ihrer Pflegedienstleiterin zu verabschieden.
18Feb2021

Live-Konzerte sorgen für fröhlich-närrische Stimmung

Faschingsfeiern der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland

Die Hausband der APZ-MKK sorgte bei den Bewohnern der Senioren-Dependancen in Ronneburg, Limeshain, Hammersbach und Neuberg für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 18.02.2021
Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig, auch mal die Seele baumeln zu lassen und ausgelassen zu feiern. So sorgte die Hausband der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) mit mehreren Live-Konzerten zu Fasching, sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern der vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland für eine fröhlich-närrische Stimmung. Organisiert wurden die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfindenden Konzerte, durch die Koordinatorin für Soziale Betreuung Katrin Bolz und den Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben, Stephan Herget. Aufgrund der sehr eisigen Winterwochen hatten die Mitarbeiter der Einrichtungen kurz vorher noch Bedenken und Sorgen, unter welchen Voraussetzungen die Konzerte stattfinden könnten. Nach einem Gespräch mit Bolz und Herget konnten die Bedenken genommen werden, frei nach dem Motto: „Einfach locker bleiben!“ So sind die Musiker durch ihre Nikolauskonzerte bestens mit den Corona-Schutzmaßnahmen vertraut. Und auch bei der Planung der Feierlichkeiten innerhalb der Einrichtungen, wurde überall darauf geachtet, dass die Feierlaune nicht zu Lasten der Sicherheit und des Schutzes der Bewohner geht.

Mit beliebten Hits sorgten die Musiker für gute Stimmung bei den Narren und Jecken. So spielten sie alte Schlager, Schunkel- und Trinklieder, wie beispielsweise „Am Rosenmontag bin ich geboren“ oder „Polonaise“. Zum Schutz der Bewohner fanden die Konzerte im Freien statt. Die Bewohner genossen die Konzerte warm angezogen und wenn gewünscht auch in warme Decken gepackt, von den Balkonen und den Terrassen aus. Einige Bewohner hörten und schauten sich das Konzert auch vom abgekippten Fenster aus an. Durch die gute Akustik der Innenhöfe der Einrichtungen, konnten aber auch die Bewohner das Konzert verfolgen, die in der Hausgemeinschaft saßen. Einige Bewohner ließen sich von den stimmungsvollen Liedern mitreißen, winkten, schunkelten und strahlten über das ganze Gesicht. Unter Einhaltung der Corona-Regeln sorgten auch die Pflege- und Betreuungskräfte für ausgelassene Stimmung und motivierten so die Bewohner zum Mitmachen. Dazu wurde Kaffee und Kräppel an die Bewohner verteilt. Die Mitarbeiter hatten sich passend für den Tag Kostüme oder Faschingsaccessoire angezogen, auch einige Bewohner setzten Faschingshüte auf. Dazu waren die Hausgemeinschaften bunt dekoriert mit Girlanden und anderen Faschingsschmuck, den die Betreuungskräfte und die Bewohner vorher gebastelt hatten.

Im Anschluss an die Konzerte, bedankte sich Bolz bei Herget und den weiteren Bandmitgliedern, dass sie den Bewohnern unter den sehr winterlichen Bedingungen ein Stück Normalität im Alltag geschenkt haben. „Wir freuen uns sehr auf die wärmere Jahreszeit, in der die Terrassenkonzerte noch häufiger stattfinden können.“, so Bolz. Eine Bewohnerin des Hauses Neuberg, die das Konzert von Fenster verfolgt hatte, äußerte sich anschließend ebenfalls begeistert: „ Das war so schön, auch trotz des Abstands. Die Band hat auch immer wieder zu mir hochgeschaut und mir zugewinkt.“ Damit die Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK statt. Die Terrassen-Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
16Feb2021

Närrisches Treiben im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Mitarbeiter und Bewohner feiern Fasching im kleinen Rahmen

Bunt geschmückt und närrisch verrückt – das Stadtteilzentrum an der Kinzig an Rosenmontag.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 16.02.2021
„Ein bisschen Spaß muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein“. Bewohner und Mitarbeitende des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, nahmen Roberto Blanco an Rosenmontag beim Wort. Mit Kreativität und Witz gestalteten alle Beteiligten eine Faschingsfeier der besonderen Art. Bunte Luftballons und Luftschlangen schmückten die Wohnbereiche der Hanauer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Pflege- und Betreuungskräfte teilten Kreppel an die Bewohner aus. Einrichtungsleiterin Anja Wagner und der Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK, Stephan Herget, hatten dazu ein Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt, dass für gute Laune bei Bewohner und Mitarbeitern sorgte. So verbreitete die Hausband der APZ-MKK, mit beliebten Hits und Schlagern für gute Stimmung unter den Narren und Jecken. Zum Schutz der Bewohner fand das Konzert im Freien statt. Bewohner der kommunalen Pflegeeinrichtung und Mieter des Betreuten Wohnens im Alten Landratsamt lauschten den Musikern von ihren Fenstern und Terrassen aus.

Auch das Lied „Polonaise Blankenese“ lud auf den Zimmern zum Tanzen und Schunkeln ein. So stemmten sich Bewohner und Mitarbeiter, getreu dem Motto „Gemeinschaft trotzt Distanz“, gemeinsam gegen den befürchten Ausfall der Fünften Jahreszeit: „Wir haben das Beste daraus gemacht und den tristen Alltag für eine kurze Zeit vergessen können“, berichtete Einrichtungsleiterin Wagner froh über das närrische Treiben in diesem Jahr. Faschingsfeiern und andere saisonale Veranstaltungen sind für Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen des MKK immer ein willkommener Anlass, gemeinsam zu feiern. Pflege- und Betreuungskräfte der Einrichtungen beziehen die Bewohner gerne in die Gestaltung mit ein. Terrassenkonzerte und Auftritte unterschiedlicher Künstler auf Balkonen und in den Innenhöfen der 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehören aktuell zum kulturellen Angebot der Pflegeeinrichtungen des Kreises, damit Bewohner trotz der geltenden Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus am kulturellen Leben teilhaben können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen, wurde das Angebot an die Corona-Schutzmaßnahmen angepasst und findet seither unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz statt.
14Feb2021

Haus Waldensberg - Baubeginn im September 2021

Dieter Bien: Ein in jeder Beziehung vorzeigbares Objekt

Baubeginn wird im September 2021 sein. Das haben Stefan Sorber, Dieter Bien, Felix Heitzenröder, Andreeas Weiher und Frank Berneburg festgelegt
Gesamtunternehmen - Sonntag, 14.02.2021
Eigentlich sollte der Bau der Pflegeeinrichtung im Wächtersbacher Stadtteil Waldensberg bereits im Jahre 2020 begonnen werden. Wegen der Corona-Pandemie, aber auch wegen notwendiger Umplanungen und vor allem wegen des plötzlichen Todes sowohl des Architekten als auch des baulichen Projektleiters haben sich Verzögerungen im ursprünglichen Zeitplan ergeben. Bei einem Ortstermin haben nunmehr Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher, Waldenbergs Ortsbeiratsmitglied Frank Berneburg, Felix Heitzenröder, der Geschäftsführer Heitzenröder Architekten, und Stefan Sorber, APZ- Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement, den Baubeginn auf September diesen Jahres festgelegt. Dann wird mit den Erdarbeiten begonnen. „Damit ist das wichtigste Datum dieses Seniorenprojekts neu fixiert worden“, so Dieter Bien, der zusammen mit Bürgermeister Weiher an dem Ziel festhält, dass hier eine Einrichtung entsteht, in der sich alte Menschen zu Hause fühlen können. Bürgermeister Weiher: „Dieses wichtige Projekt im Ortsteil Waldensberg dient nicht nur der kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich der Pflege und Betreuung sondern in gleichem Maße der Dorfentwicklung.“
Das Haus Waldensberg ist die 14. Einrichtung, die unter der Verantwortung der Alten- und Pflegezentren des Kreises betrieben wird, darunter beispielweise die Seniorenzentren in Kassel und Lieblos oder das Kreisruheheim in Gelnhausen. Eine weitere Einrichtung entsteht zurzeit im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen.
Das Haus in Waldensberg entsteht auf einer Fläche von 12840 Quadratmetern, wobei der eigentliche Baukörper mit Terrasse und Freisitz 2700 m² umfassen wird. Der Main-Kinzig-Kreis fördert das 7,2-Millionen-Projekt mit 1,2 Millionen Euro.
Der Neubau wird zu den modernsten Einrichtungen in Hessen gehören. So folgt die Pflegeeinrichtung dem pflegewissenschaftlich anerkannten Hausgemeinschaftsmodell, das sich bereits in mehreren Einrichtungen unter anderem im Ronneburger Hügelland bestens bewährt hat. Will heißen: Es sind 36 Plätze in Einzelzimmern vorgesehen, die sich auf drei Hausgemeinschaften verteilen. Für die zukünftigen Bewohner bedeutet dies, dass sie sich in gemeinsamen Bereichen wie etwa auch der Küche treffen, sich aber auch in einen privaten Bereich zurückziehen können.
Aber auch bezüglich der technischen Ausstattung wird die Einrichtung top und entspricht modernsten Anforderungen. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen im Pflegebereich gehören Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten - wie etwa das Gewicht - automatisch zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand der Bewohner stressfrei dokumentiert werden.
Aber auch die technische Ausstattung des Gebäudes lässt nichts zu wünschen übrig. Eine Photovoltaik -Anlage erzeugt einen hohen Anteil des benötigten Stroms und Solarthermie für warmes Wasser.
Das Gebäude wird außerdem mit einer Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung ausgestattet. Die Aufenthaltsräume werden voll klimatisiert und die Einzelzimmer sind mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet.
Und noch weitere Vorteile bietet diese Einrichtung für Bewohner und vor allem auch für die Bevölkerung: In der Einrichtung kann sich auch ein Frisör niederlassen. Und auch für eine Arztpraxis sind Räumlichkeiten vorgesehen. Und zu dem nahegelegenen Gemeinschaftshaus wird eine Verbindung hergestellt, wodurch diese Einrichtung zu einem echten Treffpunkt erweitert werden kann, etwa durch die mögliche Ansiedlung eines Cafés.
„Die Einrichtung in Waldensberg dürfte jedenfalls zu einem in jeder Beziehung vorzeigbarem Objekt werden“, ist sich APZ- Geschäftsführer Dieter Bien sicher. Die Fertigstellung ist für März 2023 geplant.
03Feb2021

Dank für und Erinnerung an das Engagement von Karlheinz Reisert im Altenzentrum Rodenbach

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“

Karlheinz Reisert während eines der zahlreichen Sommerfeste auf Wohnbereich 3 im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 03.02.2021
Traurig nehmen Bewohner, Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Altenzentrums Rodenbach Abschied von Karlheinz Reisert, der am 23.01.2021 überraschend verstarb. Reisert war lange Jahre engagiertes Mitglied des Einrichtungsbeirates im Altenzentrum Rodenbach und übernahm dort von 2008 – 2016 den Vorsitz.

Während seiner Tätigkeit für den Einrichtungsbeirat war auf Herrn Reisert stets Verlass. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohner und half bei deren Umsetzung in enger Abstimmung mit der Einrichtungsleitung, was sich positiv auf das Wohl der Bewohner*innen auswirkte. Mit den Worten „Dankbar erinnern wir uns an die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Reisert“, drückt Myriam Dehne, Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, ihre Anteilnahme und die ihrer Vorgänger*innen aus. Sein Kontakt zur Rodenbacher Pflegeeinrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises entstand, als seine Tante 2006 hier einzog.

Reisert setzte sich über viele Jahre für die Senioren ein. Jahreszeitliche Feste, die Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Unterstützer der Einrichtung im Wohnbereich 3 des Altenzentrums gemeinsam feierten, lagen Reisert dabei besonders am Herzen. Durch seinen persönlichen Einsatz, indem er handschriftlich verfasste Einladungen verschickte, sorgte er dafür, dass die Feste sehr gut besucht waren. „Größen aus Kultur, Politik und Kirche, auch Professor Dr. Karlheinz Diez, Weihbischof des Bistums Fulda, sagten gerne ihre Teilnahme zu“, so Einrichtungsleiterin Dehne. Reisert habe so seinen Teil zur guten Vernetzung der Einrichtung mit ihrem Umfeld beigetragen.

In besonderem Maße setzte Reisert sich für die Schwachen ein, organisierte gemeinsam mit der Geschäftsleitung der APZ MKK und den Einrichtungsleitungen der kommunalen Pflegeeinrichtungen eine Spendenaktion für die Beruwala-Hilfe, die Landrat a.D. Karl Eyerkaufer ins Leben gerufen hat. 2016 gelang es so, 300 Brillen für Bedürftige in Sri Lanka, die keine Versorgung durch Augenärzte oder Optiker erfahren können, zu sammeln. 2018 brachte eine ähnliche Sammelaktion, die Reisert begleitete, nochmals 200 Brillen ein. Dank seiner Initiative, besonders an seinem früheren Arbeitsplatz Vacuumschmelze GmbH & Co KG, dem Reisert auch nach seinem Renteneintritt verbunden blieb, sowie guter Kontakte zum Stromversorger E.ON kamen große Spendensummen zusammen, die verschiedene Projekte ermöglichten.
19Jan2021

„Die Kröfftiche“ danken Pflege- und Betreuungskräften der APZ-MKK mit 1.500 €

Weitere 500 € für Mitarbeiter des Seniorendomizil Heel in Bad Orb

(v.l.) Dieter Bien, Christoph Freund (2. Vorsitzender), Oliver Röder (1. Vorsitzender der „Kröfftiche“), Anja Laguardia.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 19.01.2021
Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 1.500 Euro besuchten Vertreter des FC Bayern Fanclubs „Die Kröfftiche“ aus dem Jossgrund die Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). „Gerade nach dem vergangenen Jahr und in Anbetracht der weiter bestehenden zusätzlichen Belastungen aufgrund der Corona-Pandemie war es uns ein Bedürfnis, Mitarbeitern der Pflege und Betreuung einmal „Danke“ zu sagen“, so der 1. Vorsitzende Oliver Röder bei der Scheckübergabe mit seinem Stellvertreter Christoph Freund. Für den Jossgründer Fanclub des FC Bayern München, der bereits seit seiner Gründung 1989 stets die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Blick hat, ist es seit mehr als zehn Jahren Tradition, mindestens ein Mal jährlich einen größeren Geldbetrag für einen guten Zweck zu spenden. Der Betrag stammt dabei zumeist aus den Erlösen der Tombola, die der Fanclub im Rahmen seiner jährlichen Weihnachtsfeier veranstaltet. Oliver Röder: „Auch wenn es letztes Jahr coronabedingt keine Weihnachtsfeier und demnach auch keine Tombola-Einnahmen gab, haben wir auf Vorstandsebene beschlossen, dass es gerade in diesem Jahr umso wichtiger ist, für den guten Zweck zu spenden“. Verbunden haben sie dabei die Nächstenliebe mit der Heimatliebe und baten Geschäftsführer Dieter Bien und seinen Stellvertreter Reinhold Walz, die Spenden den Pflegeeinrichtungen zukommen zu lassen, in denen Jossgründer Bürger leben und versorgt werden. Als größter regionaler Anbieter stationärer Pflege in der Region betreiben die APZ-MKK insgesamt zwölf Häuser, die Spende des Fanclubs kommt wunschgemäß den Einrichtungen in Steinau, Gelnhausen und Biebergemünd zu Gute. Anja Laguardia, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, bedankte sich herzlich im Namen der Mitarbeiter der APZ-MKK. „Es freut mich ganz besonders, ihre anerkennenden Worte zu hören. Es tut gut, zu erfahren, dass das, was unsere Kolleg*innen Tag für Tag leisten, auch Wertschätzung in der Gesellschaft findet.“ Neben den APZ-MKK bedachten die „Kröfftiche“ die Pflegekräfte des Seniorendomizil Heel in Bad Orb mit einer weiteren Spende in Höhe von 500 Euro.
12Jan2021

„Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“

Wanderausstellung für Bewohner der APZ-MKK

 
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 12.01.2021
Ganz im Sinne des Zitates von Charlie Chaplin „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag“ haben sich die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein besonderes Projekt einfallen lassen, eine Ausstellung mit Bewohnern der 12 Pflegeeinrichtungen des kreiseigenen Unternehmens. Im Rahmen eines Strategie-Workshops im vergangenen Sommer entstand die Idee einer Foto-Wanderausstellung mit lächelnden Gesichtern und humorvollen Situationen der Bewohnerinnen und Bewohner der APZ-MKK. „Tolle Aufnahmen liegen im Archiv und sind eigentlich zu schade, dass sie dort verbleiben. Also warum nicht hervorholen und die Wände der Einrichtungen damit zieren?“, war der Leitgedanke für diese schöne Idee. So wurde unter der Federführung von Dr. Monika Fingerhut (Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK) und Vanessa Buono (Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach) eine Fotoausstellung mit Aufnahmen aus allen Einrichtungen organisiert. Natürlich durften auch neue, aktuelle Aufnahmen nicht fehlen, „Denn auch in diesem so herausfordernden Jahr haben unsere Mitarbeiter und zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützer für unzählige schöne Momente gesorgt, die auf Bildern festgehalten wurden“, freut sich Geschäftsführer Dieter Bien. Bilder mit erheiternden Momenten, lustigen Begebenheiten, stiller Freude und herzlichem Miteinander schmücken seit Januar die Wände des Seniorenzentrums Biebergemünd. Im monatlichen Wechsel werden die Fotografien, ein Großteil stammt dabei vom Langenselbolder Fotografen Axel Häsler, in den kreiseigenen Einrichtungen von Hanau bis Sinntal zu sehen sein. „Gerade in einer Zeit, in der jeder für ein paar erheiternde Momente dankbar ist, sollen die ‚Lächelnden Gesichter‘ bei den Betrachtern ein Schmunzeln hervorzaubern“, so wünschen es sich die Organisatorinnen der Ausstellung.
08Jan2021

Weihnachtsgrüße an die Bewohner der Senioren-Dependance

Päckchen des DRK-Ortsvereines Ronneburg schenken Freude

Doris Schentke (rechts) und Roland Reidel (links) übergaben Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel und Hausleiterin Anke Korn-Wolf Weihnachtspäckchen für die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 08.01.2021
Alle Jahre wieder bringt der Ortsverein Ronneburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) den Bewohnerinnen und Bewohnern der örtlichen Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) Päckchen zu Weihnachten. „In die Päckchen haben wir ganz praktische Dinge zur Körperpflege, wie Shampoo, Lotion, Handcreme und entsprechend zur Weihnachtszeit eine Packung Spekulatius gelegt“, verriet Roland Reidel, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Ronneburg.

Reidel und seine Kollegin Doris Schentke, Leiterin der Sozialarbeit des Ortsvereines, kamen im Dezember zur Senioren-Dependance nach Ronneburg und überreichten Hausleiterin Anke Korn-Wolf und Ludmila Knodel, Leiterin der vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, die Geschenke für die Bewohner. „Leider konnten wir die Päckchen nicht persönlich an die Bewohner übergeben“, bedauerte Reidel, der getreu dem DRK-Motto „Aus Liebe zum Menschen“ auch in diesem Jahr der Corona-Pandemie einen Gruß an die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg überbringen wollte.

Ludmila Knodel dankte den Verantwortlichen des DRK-Ortsvereines herzlich für ihr Engagement für die Bewohner. Der Einsatz der Ehrenamtlichen sei ein weiterer Beleg für das Motto, das die APZ-MKK seit Beginn der Pandemie leben und aus der Gesellschaft erfahren „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
29Dez2020

Überaschende Weihnachtspost

Grüße an Senioren aus drei Limeshainer Kindergärten

Überaschende Weihnachtspost für die Senioren-Dependance Limeshain
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 29.12.2020
Mit einer überraschenden Weihnachtspost wartete einen Tag vor Heilig Abend ein Gesandter der drei Kindergärten der Gemeinde Limeshain in der Senioren-Dependance auf. Die Kinder der Kindergärten „Sonnenkäferland“, „Ein Haus für Alle“ und „Kinderlachen“ gestalteten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen wunderschöne Weihnachtsplakate und kleine weihnachtliche Bilder, um den Senioren eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie an sie denken. Anja Naumann, die Fachkraft für soziale Betreuung in der Senioren-Dependance: „Wir haben die Bildchen und Karten gleich in den Wohngruppen und an die Bewohner verteilt, die Freude war sehr groß“, berichtet sie von den Reaktionen der Senioren. Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen können auch generationenübergreifende Treffen zwischen Senioren und Kindern nicht stattfinden. „Umso schöner, wenn man in diesen Zeiten aneinander denkt und dies mit so schönen Gesten auch zeigt“, so Naumann. Ein weiterer Beleg für das Motto, das die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises seit Beginn der pandemischen Entwicklung gemeinsam mit unzähligen Beteiligten aus der Gesellschaft leben: „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“.
23Dez2020

„Ich schenke Dir einen Wunsch“

Sternenwand mit Wünschen im Altenzentrum Rodenbach

Unzählige Wünsche für Mitmenschen schmücken die Sternenwand im Altenzentrum Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 23.12.2020
Gemeinschaft trotz(t) Distanz, dieses Motto leben die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises seit Beginn der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, die von der Umstellung von Gruppenaktivitäten auf Einzelbetreuung bis hin zu Besuchsverboten geführt haben. So entwickelte sich auch in der besinnlichen Adventszeit eine Aktion der Nächstenliebe, die von Mitarbeitern, Angehörigen und Bewohnern gleichermaßen gelebt wurde, eine Sternenwand mit Wünschen. Zentral gelegen im Altenzentrum Rodenbach wurde im Foyer eine Wand mit zwei großen Transparentsternen dekoriert, die von der Rodenbacherin Christel Seemann gespendet wurden. „Nun haben wir kleine Papiersterne an alle ausgeteilt, die anderen Menschen Wünsche aussprechen und Teil dieser schönen Idee sein wollten“, berichtet Vanessa Buono, die Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach. So konnte jeder, der mochte, Wünsche notieren, die dann nach und nach an der Sternenwand ergänzt wurden. „Das Schöne an der Aktion war und ist, dass die Wünsche nicht einem selbst sondern anderen gelten“, ergänzt Vanessa Buono, Auch sie hinterließ einen Wunsch an der Sternenwand: „Ich wünsche mir für Sie alle viel Kraft und Zuversicht, viele positive Gedanken und farbenfrohe Stunden in dieser gewiss nicht leicht zu bewältigenden Zeit“. Die Aktion „Das wünsch‘ ich mir für Dich/Sie“ soll getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ zeigen, wie erfüllend und bereichernd ein paar liebe Worte sein können. Diese sollen sowohl den Bewohner*innen als auch den Mitarbeiter*innen eine Freude bereiten und ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern.
23Dez2020

Weihnachtliche Malaktion für die Senioren-Dependance Hammersbach

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Dependance Haus Hammersbach - Mittwoch, 23.12.2020
Mit einer tollen Aktion hat die Hammersbacher Grafikdesignerin Vanessa Zinke-Hanke die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach bedacht. Sie hatte die Vorlage für einen schönen Weihnachtsbaum gestaltet und diese den Kindern aus Hammersbach zum kreativen Ausmalen bereitgestellt. Nun übergab Zinke-Hanke die fertig gestellten Kunstwerke, stellvertretend für die Bewohner an Anja Schultheis, Fachkraft für soziale Betreuung im Haus Hammersbach. Sie übergab die bunten Bäume verbunden mit herzlichen Weihnachtsgrüßen an die Bewohner. „Während des ersten Lockdowns im April waren wir traurig darüber, niemanden aus Familie oder dem Freundeskreis treffen zu können. Ich dachte, so wie uns geht es vielen anderen auch, vor allem aber den Senioren. Um ihnen in dieser schweren und entbehrungsreichen Zeit zumindest ein kleines Lächeln zu schenken, kam uns die Idee, eine Osterhasen-Ausmalvorlage für Kinder zu gestalten, um diese zu Ostern verschenken zu können. Nachdem meinen Söhne die Osterhasen mit bunten Farben versehen hatten, teilte ich dies auf Social Media Plattformen, damit andere Kinder auch kreativ werden konnten“, berichtet die Grafikdesignerin & Illustratorin des in Hammersbach ansässigen Labels „Nessie Liebreiz“. Mit dem Beginn der Weihnachtszeit wurde sie nun durch Bekannte angeregt, die Aktion noch einmal mit dem Fokus auf die anstehenden Feiertage zu wiederholen. Ein herzlicher Dank an Vanessa Zinke-Hanke und die zahlreichen Hammersbacher Kinder, die diese schöne Aktion unterstützt haben.
22Dez2020

Weihnachtsgrüße für Bewohner der Dependance-Hammersbach

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 22.12.2020
Bereits vor der Corona-Pandemie pflegten die Senioren-Dependance und die Kindertagesstätte Hammersbach einen regen Austausch untereinander, so besuchten die Kinder einmal im Monat die Senioren in der Pflegeeinrichtung. Zum anstehenden Weihnachtsfest wollten die Kinder der Kita nun wieder ein Zeichen setzen und den Senioren zeigen, dass sie an sie denken und sie nicht allein sind. Gemeinsam mit den Erzieherinnen bastelten die Kinder eine XXL-Weihnachtskarte in Form eines Weihnachtsbaumes und behängten sie mit Sterngirlanden und Holz-Engeln. Eine besondere Überraschung bereiteten sie den Senioren dabei mit einem selbstgedrehten Video, in dem die Kinder Lieder und Gedichte aber auch Rätsel vortrugen. Pünktlich vor Weihnachten überreichten nun die Leiterin Angelina Vivian König und Erzieherin Cindy Lange der Hausleiterin des Hauses Hammersbach Ellen Weckerlein die liebevoll gestalteten Weihnachtsgrüße. Weckerlein bedankte sich im Namen der Bewohner der Senioren-Dependance sehr herzlich dafür „Eine sehr schöne Idee, das wird den Senioren viel Freude bereiten“ und ergänzte: „Das Video werden wir den Bewohnern in der Einzelbetreuung auf Tablets oder in den Hausgemeinschaften auf den Fernsehern abspielen, hier können die Senioren in Kleinstgruppen zusammen kommen.“ Mit Beginn der Pandemie erfuhren die Einrichtungen der APZ-MKK sehr viel motivierende Unterstützung aus der Gesellschaft, die von aufmunternden Briefen bis hin zu Maskennäh-Aktionen reichten, auch die Weihnachtsgrüße der Kita sind ein schöner Beleg dafür, dass Gemeinschaft trotz Distanz möglich ist.
21Dez2020

Es darf Weihnachten werden

Kleine dezentrale Weihnachtsfeiern in der Senioren-Dependance Hammersbach

Die Senioren-Dependance Hammersbach ist liebevoll weihnachtlich dekoriert.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 21.12.2020
Mit kleinen dezentralen Weihnachtsfeiern in Kleinstgruppen haben sich die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Hammersbach auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Die Hausgemeinschaften waren liebevoll weihnachtlich geschmückt, die Tische mit Stollen und bunten Tellern mit selbstgebackenen Plätzchen, Lebkuchen und Spekulatius eingedeckt, so dass die Bewohner trotz Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in einer festlich warmen Atmosphäre zusammenkamen. Die kleinen dezentralen Feiern wurden dabei von Betreuungskräften begleitet und durchgeführt. Sie trugen Weihnachtsgedichte und –geschichten vor. Zur besonderen Erheiterung der Bewohner trug die lustige Geschichte „Der Christbaumständer“ bei, sie brachte viele Bewohner zum Lachen und Schmunzeln. Die kleinen Feiern waren umrahmt von weihnachtlicher Musik und netten Gesprächen. Katrin Bolz, Fachkraft für soziale Betreuung, nutzte die Gelegenheit, um sich offiziell bei den Bewohnern zu verabschieden. Sie wird ab dem 1. Januar die soziale Betreuung für alle vier Senioren-Dependancen (Haus Neuberg, Haus Limeshain, Haus Ronneburg, Haus Hammersbach) koordinieren. Bei dieser Gelegenheit stellte sie die neue Fachkraft für soziale Betreuung, Franziska Schultheis, vor.
07Dez2020

Adventskalender und Schokoladenikoläuse gespendet

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei der Berlejung GmbH

(Von links) Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Assistentin der Einrichtungsleitung des Altenzentrums Rodenbach Conny Herrmann.
Gesamtunternehmen - Montag, 07.12.2020
Zum Start in die Adventszeit spendete das Langenselbolder Unternehmen Berlejung GmbH zuerst 500 Schoko-Adventskalender und eine Woche später 1400 Schokoladen-Nikoläuse an die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Die 500 Schoko-Adventskalender waren für die Kinder der Mitarbeiter*innen der APZ-MKK gedacht, die Schokoladen-Nikoläuse wurden pünktlich zu Nikolaus an die Bewohner*innen des kreiseigenen Unternehmens verteilt. Beeindruckt von den vielen Kartons voller Adventskalendern, bedankte sich der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien: „Das ist eine wirklich tolle Aktion, die unsere Bewohner*innen, die Mitarbeiter*innen sowie deren Kinder sehr erfreuen wird.“ Sabrina Lörzel aus der Zentrale der Berlejung GmbH betonte, wie wichtig es sei, in dieser Zeit füreinander einzustehen und richtete die Grüße des Geschäftsführers Pierre Berlejung aus: „Da die Bewohner zur Zeit nur wenig Besuch empfangen dürfen, wollte Herr Berlejung ihnen zeigen, dass wir an sie denken und ihnen durch die Spende, ein Stückchen Weihnachten und Geborgenheit schenken.“

Zusätzlich zum Schokoladen-Adventskalender der beliebten Animationsfilmreihe Madagaskar, erhielten die Kinder der Mitarbeiter*innen der APZ-MKK, auch einen fröhlich gestalteten Mund-Nasen-Schutzmasken. Verteilt wurde beides vom Betriebsrat des kreiseignen Unternehmens. „Von den Masken, die wir den Mitarbeiter*innen vor einigen Wochen geschenkt haben, waren sie so angetan, dass wir vielfach gefragt wurden, ob es diese nicht auch in Kindergröße gibt. Deswegen haben wir weitere Masken für Kinder in Auftrag gegeben. Und durch die großzügige Spende der Berlejung GmbH, erhalten die Kinder der Mitarbeiter*innen noch einen Madagaskar-Adventskalender oben drauf“ so die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt.
04Dez2020

Weihnachtsdorf erstrahlt in leuchtendem Glanz

Bewohner des Wohnstifts begeistert von Weihnachtslandschaft

Das Weihnachtsdorf im Garten des Wohnstifts Hanau erstrahlt jeden Abend in leuchtendem Glanz.
Wohnstift Hanau - Freitag, 04.12.2020
Mit einer besonderen Überraschung, wurden die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau auf die Adventszeit eingestimmt. Im weitläufigen Garten der zu den Alten- und Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, erstrahlten am Abend viele Lichter. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren begeistert von dem Glanz, der von dem großen Tannenbaum und seinen festlichen Kugeln ausging sowie von den vielen mit Lichterketten bestückten Sträuchern. Auch der Pavillon wurde illuminiert und ein Schneemann strahlte in der Dunkelheit. Das Weihnachtsdorf – wie der Garten in der Adventszeit nun genannt wird – wurde von der Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eröffnet.

Funck und Hemberger richteten ein Grußwort an die Bewohnerinnen und Bewohner, die der Eröffnung des Weihnachtsdorfs von den Balkonen, der Terrasse und den Zimmerfenstern beiwohnten. Beide gingen dabei auf die Einschränkungen durch die Coronakrise ein, von denen Menschen in Pflegeeinrichtungen in besonderer Weise betroffen sind. Dies macht sich nicht nur durch Besuchsregelungen, sondern auch durch den Ausfall aller größeren Veranstaltungen bemerkbar. So konnte im Wohnstift in diesem Jahr weder das beliebte Sommerfest noch der traditionelle Weihnachtsbasar stattfinden. Dennoch sind, wenn auch in kleinerem Kreis und teilweise auch digital, zahlreiche Advents- und Weihnachts-Aktionen geplant.

Für ihre Mut-machenden Worte erhielten Funck und Hemberger fanden anerkennenden Applaus. Weitere Grußworte sprachen der Vorsitzende des Hanauer Seniorenbeirats Prof. Dr. Michael Weller sowie das Mitglied des Seniorenbeirats, Karl-Heinz Voit. Als dann die Lichter im Garten erstrahlten, waren viele „Ahs“ und „Ohs“ zu hören. Ein Bewohner drückte aus, was viele bestätigten: „Der Garten sieht ja wunderschön aus. Den schaue ich mir jetzt jeden Abend an.“ Musikalisch begleitete Bernhard Eckenroth die Eröffnungsveranstaltung auf seiner Drehorgel. Stephan Hemberger dankte der Haustechnik für die beeindruckende weihnachtliche Beleuchtung des Gartens. Das Weihnachtsdorf wird nun die ganze Adventszeit über abends erstrahlen.
03Dez2020

Adventszeit in der Senioren-Dependance Limeshain

Betreuungskräfte backen gemeinsam mit den Bewohnern Plätzchen

Sorgfältig legt Elfriede Reiß die ausgestochenen Mürbeteig-Plätzchen auf das Backblech. Wenig später ist der Wohnbereich erfüllt vom Duft der frischgebackenen Weihnachts-Plätzchen.
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 03.12.2020
Elfriede Reiß arbeitete konzentriert. Reihe um Reihe legte die Seniorin die aus Mürbteig ausgestochenen Glocken und Sterne auf das Backblech. Anschließend kam das Blech in den Ofen. 20 Minuten später half Tanja Dazanis, Fachkraft für soziale Betreuung, den Bewohnern der Senioren-Dependance Limeshain dabei, die frisch gebackenen Plätzchen aus dem Ofen zu nehmen. „Oh, die Plätzchen schmecken aber gut“, freute sich Elfriede Reiß über das Ergebnis. Das alljährliche Angebot in der Adventszeit ist bei den Bewohner*innen der Senioren-Dependance in Limeshain sehr beliebt und auch in diesem Jahr freuten sich viele von ihnen auf die vorweihnachtlichen Bastel-und Backaktionen, auch wenn dieses Jahr vieles anders ist.

Der Schutz der Bewohner*innen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus hat den Alltag im Haus verändert. Damit die Aktion „In der Weihnachtsbäckerei“ dennoch stattfinden konnte, besucht die Betreuungskraft Tanja Dazanis täglich eine Hausgemeinschaft, um die Aktion zumindest in Kleingruppen oder mit einzelnen Bewohnern anzubieten. In den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) hat gemeinsames Backen in der Weihnachtszeit Tradition. Um den Bewohnern trotz aller Einschränkungen das Backvergnügen zu ermöglichen, wurde das Angebot an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst: „Wir versuchen, so viel Normalität in den Alltag zu bringen, wie es nur möglich ist“, erläuterte Dazanis.
03Dez2020

Adventsgeschenke für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Schüler der Eugen-Kaiser-Schule überreichen kreative Handwerksarbeiten

Stephan Hemberger (vierter von links) und Cordula Delp (links) bedanken sich bei den Schüler*innen, der Lehrerin Martina Schneider und der Schulleiterin Martina Schneider (vierte von rechts) für die tolle Überraschung. „Die wunderschönen Arbeiten werden die Bewohnerinnen und Bewohner sehr erfreuen“ so Delp.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 03.12.2020
Die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau pflegen seit langer Zeit eine gute Nachbarschaft. Ein Austausch zwischen den Generationen ist sowohl der Schule als auch der Pflegeeinrichtung ein wichtiges Anliegen. So fanden in den letzten Jahren häufig persönliche Begegnungen zwischen Schüler*innen und Bewohner*innen statt, auch in der Adventszeit. Durch die Corona-Krise ist ein solcher Austausch in diesem Advent leider nicht möglich. Ihre Verbundenheit mit dem Wohnstift zeigte die Eugen-Kaiser-Schule daher, mit einer besonderen Aktion. Schulklassen unterschiedlicher Fachbereiche, haben eine Vielzahl von Bastel- und Handwerksarbeiten – darunter liebevoll gestaltete Adventskalender, Teelichthalter und Nussknacker aus Holz, Papiersterne sowie Briefe mit weihnachtlichen Grüßen für die Bewohner*innen angefertigt und der, zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung übergeben.

Initiiert und koordiniert wurde die Aktion von der Lehrerin Petra Brinkmann. Gemeinsam mit der Schulleiterin Martina Schneider und sieben Schüler*innen aus den beteiligten Klassen, überreichte Brinkmann, die kreativen Arbeiten an den Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger und die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Daneben überbrachte Schneider adventliche Grüße von der gesamten Eugen-Kaiser-Schule für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Wohnstifts. Hemberger und Delp waren von den vielen Päckchen begeistert und bedankten sich bei allen Beteiligten für die vielen kreativen Präsente. Auch Material für Adventsgestecke hatten die Schüler*innen zusammengestellt und mit einer Bastelanleitung versehen. Damit können die Bewohner*innen eigene kleine Gestecke herstellen. „Die Bewohner*innen werden sich sehr über diese tollen Adventsüberraschungen freuen“, bedankte sich Hemberger.
01Dez2020

Sterne verbreiten weihnachtliche Stimmung im Altenzentrum

Gemeinsame Bastelaktion mit den Bewohnern des Altenzentrums musste entfallen

Christel Seemann übergab die gebastelten großen Sterne an Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 01.12.2020
Bereits im letzten Jahr stellte sich die zugezogene Rodenbacherin Christel Seemann im Altenzentrum Rodenbach vor. Da sie leidenschaftlich gern bastelt und ihre kreativen Ideen in die Tat umsetzen möchte, wollte sie die Fenster der Einrichtung gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenzentrums mit Sternen schmücken. Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung, unterstützte die Aktion tatkräftig, es wurden Termine in der Weihnachtszeit vereinbart. „Ich bin froh, dass meine Idee bei Frau Buono sofort Gehör fand“, so Christel Seemann. Doch dann kam es anders als geplant. „Leider konnte das Treffen aufgrund der geltenden Corona-Auflagen nicht stattfinden“, bedauerte Buono. „Weitere Treffen werden in diesem Jahr auch nicht möglich sein“. Christel Seemann entschloss sich daher, die Sterne selbst aus Transparentpapier zu fertigen. Es entstanden viele Sterne, die nun in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises für Weihnachtsstimmung sorgen. Der größte Stern hat einen Durchmesser von 1,80 Metern. In diesen Tagen übergab sie die bunten Weihnachtssterne an die Leiterin der sozialen Betreuung: „Ich bin glücklich den Bewohnern des Altenzentrums eine Freude machen zu können“, sagte Seemann bei der Übergabe.
27Nov2020

Stollen, Vanillekipferl, Spritzgebäck und Butterplätzchen

Gemeinsames Plätzchenbacken erfreut die Bewohner des Altenzentrums

Eine Bewohnerin des Altenzentrums in Rodenbach sticht Plätzchen aus vorbereitetem Mürbteig aus und verziert diese anschließend mit Zuckerguss und bunten Streuseln.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 27.11.2020
Die Adventszeit steht vor der Tür und so ist es wieder an der Zeit, Plätzchen und andere Leckereien zu backen. Auch die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), haben jedes Jahr viel Freude an diesem weihnachtlichen Brauch. „Das Backen in der Weihnachtszeit hat Tradition, wir versuchen, so viel Normalität in den Alltag zu bringen, wie es nur möglich ist“, erklärt Betreuungskraft Marika Gentile, die den Bewohner*innen in diesen Tagen beim Backen behilflich ist. „Die aktuelle Situation ist vor allem für unsere Bewohner nicht einfach“, so Gentile. Daher mussten auch die Betreuungsangebote immer wieder an die jeweiligen Schutzmaßnahmen angepasst werden.

Gentile und ihre Kolleg*innen aus der Sozialen Betreuung der APZ-MKK, mussten daher besondere Angebote, vor allem in der Einzelbetreuung und in Kleingruppen organisieren. So fand auch die Aktion „Weihnachtsbäckerei“ des Altenzentrums in Kleingruppen in den Hausgemeinschaften statt. Dazu trafen sich die Bewohner*innen mit den Betreuungskräften in den Küchen ihres Wohnbereichs zum gemeinsamen Backen – natürlich bei Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen. Neben den beliebten Klassikern, Vanillekipferl und Spritzgebäck, die vielen Bewohnern vertraut sind, probieren die Senioren gern neue Rezepte und Varianten aus. „Mit den Bewohnern des Wohnbereich 6 backten wir ein Schokoladenbrot und einen Stollen“, so die Betreuungskraft Petra Schmid.

Die Aktion ist dabei keine einmalige Veranstaltung, sondern wird während der gesamten Adventszeit fortgesetzt, sodass die Bewohner*innen noch genügend Plätzchen genießen werden können.
26Nov2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz – Ein Projekt für Zusammenhalt

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises treten der Vereinsamung entgegen

Ein Bewohner des Wohnstifts Hanau bei der Nutzung der Video-Telefonie. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, begegnen die APZ-MKK den Herausforderungen der globalen Pandemie.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 26.11.2020
Mit dem unternehmensweiten Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz, treten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), der Corona-bedingten Vereinsamung der Bewohner*innen ihrer 12 Einrichtungen entgegen. So wurden das soziale Betreuungsangebot in den Pflegeeinrichtungen des Kreises, frühzeitig an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst und zahlreiche neue Angebote geschaffen, um den Bewohner*innen trotz aller Einschränkungen, den Kontakt zu ihren Freunden und Angehörigen zu ermöglichen. Bereits Mitte März haben die APZ-MKK erste Maßnahmen ergriffen, um einer durch das Besuchsverbot drohenden Isolation der Bewohner*innen in den Einrichtungen des Kreises entgegenzuwirken. So sah das zunächst sehr strikte Besuchsverbot nur wenige Ausnahmen vor. Auf Initiative der Geschäftsleitung wurde daher das unternehmensweite Projekt „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ ins Leben gerufen.

Ziel aller im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen ist es, den Bewohner*innen, soziale Kontakte, Nähe trotz räumlicher Distanz und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander zu ermöglichen. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen im Unternehmen, beriefen die APZ-MKK zu Beginn der Pandemie einen Krisenstab ein, um die Entwicklung der Pandemie zu beobachten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In den einzelnen Einrichtungen wurden die geltenden Pandemiepläne, fortwährend durch neue Erkenntnisse aktualisiert. Interne Newsticker für Mitarbeiter und kontinuierliche Kommunikation an die Angehörigen und Öffentlichkeit schaffen eine transparente Informationspolitik. Für Angehörige wurde die CORONA-Hotline geschaffen. Diese steht bis heute telefonisch und per E-Mail für Fragen der Angehörigen offen. Besuche und Ausgänge können seit September über ein Besuchssystem auch online gebucht werden.

Erlassene Besuchseinschränkungen und die damit erzwungene Isolation können das Gefühl von Einsamkeit hervorrufen. Dem ist die Gemeinschaft aus Geschäftsleitung, Krisenstab, Mitarbeitern und Bewohnern aktiv begegnet. Das Handeln aller Beteiligten richtete sich von Beginn an darauf, Gemeinschaft unter den gegebenen Umständen für die Bewohner unser Einrichtungen spürbar und erlebbar zu machen. Nach Einführung des generellen Besuchsverbots in den Einrichtungen wurden zur Kompensation der nicht möglichen Familienbesuche den Einrichtungen Laptops zur Verfügung gestellt, um Videotelefonie mit Angehörigen und Freunden zu ermöglichen. Da zu Beginn der Pandemie auch alle Gruppenangebote und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, erschien es den Verantwortlichen geboten, soziale Kontakte im möglichen Umfang zu gewähren, ohne die Arbeitssituation der Pflegekräfte zu verschärfen. So entstand die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung (durch Telefonpaten), die Gespräche zwischen Interessierten und Bewohnern vermittelte. Sie gewährleistete eine Verbindung der Einrichtungen in das örtliche Umfeld. Ebenfalls sollte der enge Kontakt zu Schulen und Kindergärten in der Nähe der Einrichtungen, der sonst durch gemeinsame Aktionen der Kinder mit den Senioren gepflegt wird, nicht abbrechen. Deswegen wurden Grüße und Gemälde der Kinder in diesem Jahr per Post verschickt.

Auch die soziale Betreuung der Bewohner*innen musste entsprechend angepasst werden. Gruppenangebote wurden durch ein umfangreiches Angebot der Einzelbetreuung ersetzt. Fachkräfte der sozialen Betreuung nutzten das Außengelände der Einrichtungen als Übungsraum für Balance- und Krafttraining. Im Rahmen der bereits zuvor bestehenden Veranstaltungsreihe „Kunst & Kultur erleben“, wurden seit Mitte März Kulturveranstaltungen und Konzerte auf dem Gelände bzw. den Außenanlagen der Einrichtungen angeboten. Um Bewohner weiterhin vor einer Ansteckung bestmöglich schützen zu können, organisierte der Koordinator der Veranstaltungsreihe zusammen mit unterschiedlichen Künstlern zahlreiche Balkon-, Terrassen- und Parkplatzkonzerte auf dem Gelände aller zwölf Einrichtungen des Kreises. Die Bereitschaft der Musiker, bis zu viermal aufzutreten, damit jeder Bewohner von seinem Fenster aus, die Musik hören konnte, zeigt das Engagement der Künstler und ihr Anliegen, dass sich die verbindende und tröstende Kraft der Musik überall verbreiten konnte.

Das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung gewachsen zu sein, wurde dabei einerseits durch den Einsatz von Ehrenamtlichen und Partnern verstärkt. Beispielsweise durch Ehrenamtliche, die sich um Desinfektionsmittelspenden bemühten oder Stoffmasken für die Pflege-und Betreuungskräfte nähten. Darüber hinaus verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern durch Rikscha-Fahrten eine wunderbare Zeit im Freien – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Andererseits würdigten Dankesaktionen, an denen sich besonders der Betriebsrat – als fester Bestandteil im Krisenstab – beteiligte, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die sich in diesen besonderen Zeiten mit viel Einsatz um die Bewohner*innen gekümmert haben. Mit einem Eiswagen wurde ein mobiles Mitarbeitersommerfest organisiert, wöchentlich kleine Präsente und MNS mit einem lachenden Gesicht verteilt und der Zusammenhalt aller, denen das Wohlergehen der Bewohner am Herzen liegt, gestärkt.

Die Geschäftsführung und der Krisenstab stimmen alle im Rahmen des Projektes „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ durchgeführten Aktionen vorher ab, um zu gewährleisten, dass sie mit den geltenden Schutzmaßnahmen in Einklang stehen. In enger Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitungen und Fachabteilungen (IT, soziale Betreuung, Qualitätsmanagement, Marketing & Pressearbeit) werden die unter Punkt 3 beschriebenen Maßnahmen umgesetzt. Alle geplanten Aktionen orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Bewohner unserer Einrichtungen und werden daran ausgerichtet. Täglich finden Video- und Telefonkonferenzen statt, um eine enge Abstimmung zu erreichen und zu gewährleisten, dass alle Maßnahmen und Aktionen sich ergänzen und zu einem Gesamtprojekt ineinander greifen.

Nach mehr als einem halben Jahr im Umgang mit der Pandemie, lässt sich trotz aller Schwierigkeiten, eine positive Bilanz ziehen. Die Bereitschaft der Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen zu helfen, ist und war sehr hoch und hat sich durch viele kreative Ideen und Vorschläge gezeigt. Die von Beginn an offene Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Angehörigen, trug zur Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen bei. Nicht zuletzt stärkte das gemeinsame Bemühen, den Zusammenhalt aller Beteiligten. Die gemeinsamen Anstrengungen in dieser Zeit, hatten zur Folge, dass die Infektionszahlen in den Einrichtungen erfreulich niedrig geblieben sind und wir keinen größeren Ausbruch zu beklagen hatten.
26Nov2020

Hawaii-Toast weckt Erinnerungen an die 50’er Jahre

Retro-Buffet für die Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd

Heiß aus dem Ofen kommend und frisch serviert schmeckte den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd, der Toast Hawaii zum Abendessen besonders gut. Die Fachkräfte für Soziale Betreuung, bereiteten auch gefüllte Eier und Tomaten in Form von Fliegenpilzen zu, die bei den Bewohner*innen Erinnerungen an Früher weckten.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 26.11.2020
Ein gebutterter Toast, eine Scheibe Kochschinken, Dosen-Ananas und zuletzt eine Scheibe Käse oben drauf. Im Ofen wird der Toast gebacken und schon darf heiß serviert werden – der Toast Hawaii ist fertig. „Das haben wir früher oft zu Hause gemacht. Mein Mann konnte vier Toasts essen“, erinnerte sich eine Bewohnerin des Seniorenzentrums in Biebergemünd. 1955 hat der Fernsehkoch Clemens Wilmenrod den schmackhaften Toast Hawaii aus einfachen Zutaten als Fernsehkoch einem breiten Publikum vorgestellt. Es wird jedoch vermutet, dass das die Idee für das einfache Gericht auf den Koch Hans Karl Adam zurückgeht. Ähnliche Gerichte gab es zuvor schon in Frankreich und den USA.

Fachkräfte der sozialen Betreuung bereiteten den Bewohnern der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein leckeres Retro-Buffet: Toast Hawaii, gefüllte Eier, Tomaten, die sich als Fliegenpilze tarnten: Die Speisen wurden nach bekannten Rezepten, die in den 1950er,1960er und 1970er Jahren entwickelt wurden, zubereitet. „Das war wirklich lecker und mal was anderes“, strahlte eine Bewohnerin, nachdem sie dieses überraschende Abendessen genießen durfte. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden die Betreuungsangebote der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) derzeit nur in kleinen Gruppen oder als Einzelbetreuung statt.
25Nov2020

Gärtnereibetrieb Strutt spendet Weihnachtsdekoration

Sachspende kommt allen zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises zugute

In der kommenden Vorweihnachtszeit werden die einzelnen Artikel der dekorativen Sachspende der Gärtnerei Strutt aus Rodenbach alle 12 Einrichtungen der APZ MKK schmücken. „Eine wunderbare Geste der beiden Inhaber“, bedankte sich Monika Fingerhut (dritte v.r.) bei Beate und Reinhard Strutt (beide links) für die großzügige Spende.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 25.11.2020
50 Kisten und Kartons voller Weihnachtsdekoration, hat der Gärtnereibetrieb Strutt aus Rodenbach, den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gespendet – genug für alle zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises. „Eine tolle Spende, die in den Einrichtungen für vorweihnachtliche Freude und viele lächelnde Gesichter sorgen wird“, erklärte Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin der Sozialen Betreuung bei den APZ-MKK, und bedankte sich bei den beiden Inhabern des Gärtnereibetriebes, Beate Strutt und Reinhard Strutt. In diesem Jahr wurde das Geschäft umstrukturiert und so entschieden die Geschäftsleute Strutt, Weihnachtsterne und -kugeln, diverse Glasartikel, Wichtelfiguren und Bastelutensilien, die von vergangenen Weihnachts-Ausstellungen übrig geblieben waren und sich noch im Lager der Gärtnerei fanden, an die Pflegeeinrichtungen des Kreises zu schenken.

Anfang November packte dann jeder Angestellte mit an, um alle Dekorationsartikel bruchsicher in Kartons zu verpacken. Auch die Kartons und die Kisten gingen dabei auf eine Spende zurück. „Unser Dank gilt auch der Familie Waas aus Seligenstadt, die uns 50 Kartons und Kisten zum Verpacken zur Verfügung gestellt hat“, sagte Stephan Herget, Fachkraft für soziale Betreuung im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, der gemeinsam mit Fingerhut und den Strutts die Aktion organisiert hatte. Herget und Lothar Fingerhut, ehrenamtlich tätig für die APZ-MKK, übernahmen anschließend gemeinsam die Aufgabe, die Dekoration an die kommunalen Senioreneinrichtungen im Gebiet des Main-Kinzig-Kreises auszuliefern. Die Gärtnerei Strutt stellte dafür einen ihrer Firmenwagen zur Verfügung. „Zu Beginn der Adventszeit kommt jetzt die rechte Weihnachtsstimmung in den Einrichtungen auf“, freute sich Herget.
24Nov2020

Neugestaltung der Wohnküche im Wohnbereich 7

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach bringen ihre Ideen ein

Gemeinsam mit den Betreuungskräften, verschönern die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach die Wohnküche des Wohnbereichs 7.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 24.11.2020
Etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen, ist in gerade in der momentanen Zeit, wichtig für die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach. Dadurch, dass die Gruppenangebote im Rahmen der Betreuung nur bedingt und vor allem mit einer minimalen Anzahl an Personen stattfinden können, wird die Kreativität und Abwechslung der Betreuungskräfte noch mehr gefordert. So haben es sich die Mitarbeiter*innen der Betreuung zur Aufgabe gemacht, den Wohnbereich 7 ein wenig zu verschönern. Gemeinsam mit den Bewohner*innen gingen sie ins Gespräch und überlegten, was sie in den Wohnküchen verändern können um neuen Schwung hinein zu bringen. „Eine neue Wandfarbe würde der Wohnküche gut tun“, äußerte der Bewohner Georg Wunderlich. Dem stimmte die Bewohnerin Roswitha Volkmann zu und ergänzte: „Zusätzlich würden Gardinen eine gemütlichere Atmosphäre schaffen“. Auch an der Planung des Projekts und der anschließenden Umsetzung, wollten sich beide gerne beteiligen.

Kurze Zeit später kamen sie die beiden Bewohner, mit den Betreuungskräften Wilma Freund, Angelina Krimm, Vanessa Buono und Sandra Hammer zusammen und renovierten einen Nachmittag lang mit viel Elan, guter Laune und netter Hintergrundmusik die Wohnküche des Wohnbereichs. Während der Umgestaltung kamen die fleißigen Hobby-Maler*innen auf weitere Ideen zur Verschönerung der Wohnküche. So wurde entschieden, die gestrichenen Wände mit schönen selbstgemalten Bildern zu dekorieren. „Das wird unser nächstes Projekt“, so eine Betreuungskraft. „Wir werden gemeinsam schöne Blumenbilder malen und den Bereich damit schmücken“. Die Zeit ist rasend schnell verflogen und jeder hatte großen Spaß. Das Mitwirken an kleinen Veränderungen tut der Bewohnerschaft gut und es fördert das Gemeinschaftsgefühl. „Wir freuen und bedanken uns für die Mithilfe und sind gespannt auf die neuen Bilder, die im Rahmen des nächsten Betreuungsprojekts entstehen werden.“, so die Fachkraft für Soziale Betreuung, Vanessa Buono.
24Nov2020

Ehrenamtlicher Einsatz in der Senioren-Dependance Neuberg

Hausleitung dankt Erika Ackermann für hervorragende Arbeit im Einrichtungsbeirat

Erika Ackermann gestaltet unter Einhaltung aller aktuell gültigen Abstands-und Hygieneregeln ein Bewegungsangebot für die Bewohner der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 24.11.2020
Doppelten Grund zur Freude und auch zum Feiern, hatte in diesen Tagen Erika Ackermann. Heike Haase, Hausleiterin der Senioren-Dependance in Neuberg, ehrte Ackermann für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Einrichtung. Gleichzeitig mit der Ehrung konnte Ackermann auch die Glückwünsche zu ihrem 70. Geburtstag entgegennehmen.

Seit der Eröffnung der Senioren-Dependance im Jahr 2014, setzt sich Ackermann ehrenamtlich für die Bewohner*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung ein. Ackermann kommt einmal wöchentlich ins Haus, trainiert mit den Senioren in gemeinsamen Übungsstunden Gleichgewicht, Beweglichkeit und Kraft und fordert auch den Geist mit Gedächtnisübungen heraus. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen, finden die Übungsstunden aktuell in kleinen Gruppen in den Hausgemeinschaften der Senioren-Dependance statt. „Unsere Bewohner sind begeistert von diesen Angeboten und nehmen regelmäßig mit viel Spaß daran teil“, lobt Hausleiterin Haase den Einsatz von Ackermann. Dabei hob sie auch das besondere Wirken Ackermanns seit März diesen Jahres in der Einrichtung hervor: „In dieser so schwierigen Corona-Zeit zeigt Frau Ackermann außergewöhnliches Engagement, sie besucht Bewohner und erfragt im Rahmen ihrer Einrichtungsbeiratsfunktion Wünsche und Anliegen“. Das ist in dieser Zeit natürlich besonders wichtig.

Ein breit aufgestelltes Angebot im Bereich der sozialen Betreuung und der Alltagsbegleitung der Bewohner ist ohne die Unterstützung ehrenamtlich Engagierter in den Einrichtungen der APZ-MKK kaum vorstellbar. Beispielsweise gewährleistete die Idee der ehrenamtlichen Telefonbetreuung durch Telefonpaten, die Gespräche zwischen Interessierten und Bewohnern vermittelte, auch in den Wochen des Lockdown eine Verbindung der Einrichtungen in das örtliche Umfeld. In den zurückliegenden Wochen verschafften Ehrenamtliche den Bewohnern der Hanauer Einrichtungen der APZ-MKK, Wohnstift und Stadtteilzentrum an der Kinzig, durch Rikscha-Fahrten Zeit im Freien – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Andere Ehrenamtliche bemühten sich um Desinfektionsmittel oder nähten Stoffmasken für Pflege- und Betreuungskräfte. „Das verstärkt das Gefühl, gemeinsam der Herausforderung der Pandemie gewachsen zu sein“, lobt Theodor Vasilache, Pressereferent der APZ-MKK, den Einsatz der vielen Freiwilligen, die in einer der zwölf Pflegeinrichtungen des Kreises Pflegekräfte und Bewohner in ihrer Arbeit unterstützen.
23Nov2020

Zuspruch für die Seele in Corona-Zeiten

Pfarrerin Katharina Bärenfänger und Pfarrer Markus Christ besuchen die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach

Katharina Bärenfänger, Gemeindepfarrerin im Hammersbacher Stadtteil Marköbel, schätzt die „gute Nachbarschaft“ zur Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 23.11.2020
„Gestern habe ich Ihnen beim Rasenmähen zugeschaut. Ich wäre am liebsten zu Ihnen gekommen und hätte Ihnen geholfen“. An diesen Satz, den eine Seniorin bei ihrem letzten Besuch zu ihr sagte, erinnert sich Katharina Bärenfänger noch. Wenn die Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Marköbel im Pfarrgarten arbeitet, hebt sie ab und zu die Hand und winkt zum Fenster in der ersten Etage der Senioren-Dependance herüber. Dort sitzen oft Bewohner der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK), genießen den freien Blick in den Garten und schauen ihr bei der Arbeit zu. Bärenfänger schätzt die Kontakte, die sie zur Senioren-Dependance in Hammersbach knüpfen konnte, seit sie dort seelsorgerisch tätig ist, sehr: „Man lebt auf Rufbereitschaft miteinander. Erfreut sich an denselben Blumen, die im Garten blühen. Und verdrückt auch eine Träne miteinander, wenn es schwer wird“.

Trotz der Kontaktbeschränkungen ist es Kirchengemeinden derzeit erlaubt, sich im Rahmen von Gottesdiensten zu versammeln. Bewohner*innen die am Gottesdienst in der Gemeinde Marköbel teilnehmen möchten, können sich von Ehrenamtlichen zur Kirche bringen lassen. Zweimal im Jahr kommt Pfarrerin Bärenfänger auch in die Einrichtung, um mit den Bewohnern eine Andacht zu feiern. Erinnerungen an Gottesdienste, die die Pfarrerin in den letzten Wochen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln gestaltete, sind wichtig für die Bewohner, denn „bei Gottesdiensten in der Senioren-Dependance mit dem Kirchenchor oder beim Frühlingsfest im Martin-Luther-Haus hatten wir oft Grund, uns miteinander zu freuen“. In diesen Novembertagen, in denen wieder stärker auf den Umgang mit der SARS-CoV-2-Virus- Pandemie geachtet werden müsse, tue Lachen gut, weiß die Geistliche. „Lachen befreit“, ist Bärenfänger überzeugt.

Markus Christ, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Langen-Bergheim, der seit Oktober 2020 in die Hammersbacher Einrichtung kommt, um Mitglieder seiner Gemeinde zu besuchen, die dort eingezogen sind, stimmt seiner Kollegin zu: „Gerade in Corona-Zeiten braucht die Seele besonderen Zuspruch und Schutz“, so Christ. Die persönliche Ansprache und das gemeinsame Gebet täten den Bewohnern gut. Die pandemiebedingten Einschränkungen griffen tief in das alltägliche Leben der Menschen ein, unter diesen Bedingungen seien Besuche im Heim und die persönliche Seelsorge „eine große Herausforderung“. Umso mehr freut sich Pfarrer Christ, dass die Mitarbeiter der Senioren-Dependance eine angenehme Besuchsatmosphäre ermöglichen. Bestärkt durch die guten Erfahrungen in Hammersbach möchte Pfarrer Christ, auch ein Angebot seelsorgerischer Begleitung in Pandemiezeiten in der Senioren-Dependance im benachbarten Limeshain, schaffen.

Katharina Bärenfänger ist sich ebenfalls sicher, den Bewohnern beistehen zu können: „Manches, was wir gerade hören und erleben, hat das Potenzial uns den Mut zu rauben. Und doch gibt es für uns diesen Platz an der Sonne, von dem aus wir weit in den Garten schauen können.“ Gottes Segen, den sie Bewohnern und Mitarbeitern der APZ-MKK von Herzen wünsche, schenke Zuversicht, „wenn es schwer und vielleicht sogar dunkel um uns wird“, glaubt die engagierte Pfarrerin.
20Nov2020

Der Umgang mit Corona war ein Schwerpunktthema

Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten-und Pflegezentren des MKK

Gesamtunternehmen - Freitag, 20.11.2020
Einmal jährlich findet bei den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit statt. Aufgrund der aktuellen Situation, fand die Veranstaltung diesmal hauptsächlich als Video-Konferenz statt. Ein wichtiges Thema der Konferenz waren dann auch, die Erfahrungen der Pflegebranche im Umgang mit dem Corona-Virus. Zu Beginn der Veranstaltung gab der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, den anwesenden und den per Video-Telefonie zugeschalteten Teilnehmern der Konferenz einen kurzen Überblick über die Anstrengungen des Unternehmens mit den Herausforderungen, denen die Pflegeheime seit März gegenüberstehen, zu begegnen. In seinem Vortrag hob Bien die Bedeutung einer kontinuierlichen Kommunikation mit den Angehörigen hervor. Die eingerichtete „Corona-Hotline“, eine allgemeine Telefonnummer, unter der die Mitarbeiter*innen der APZ MKK Fragen der Angehörigen beantworten, solle weiterhin zur Verfügung stehen, so Bien. Anschließend begrüßte Bien die erste Referentin, die Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes Gelnhausen Anita Liedl.

In ihrem per Videoschalte übertragenem Vortrag, informierte Liedl darüber, auf welchen Wegen das Virus in die Alten-und Pflegeeinrichtungen getragen werden könnte und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um dies möglichst zu vermeiden. Dabei hob Liedl drei Gefahren hervor, die Pflegeeinrichtungen im Blick haben müssten, um einen Ausbruch der Infektion zu verhindern: Sowohl Mitarbeiter*innen der Einrichtung, die nach der Arbeit Kontakt zu ihren Familienangehörigen oder anderen Personen pflegen, als auch Angehörige der Bewohner*innen, die ihre Verwandten besuchten, könnten sich infiziert haben und das Virus verbreiten. Bereits zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome sei es zu erwarten, dass die betroffene Person ansteckend ist. Auch Bewohner*innen, die nach einem Krankenhausaufenthalt in die Einrichtung zurückkehrten, müssten zunächst beobachtet werden. Um der Gefahr eines Ausbruchs zu begegnen, sei es wichtig präventive Maßnahmen zu ergreifen. In regelmäßigen Abständen müssten Mitarbeiter und Bewohner deshalb geprüft werden, ob sie Symptome zeigten (Monitoring).

Liedl lobte in diesem Zusammenhang, dass die APZ-MKK bereits sehr früh ihre Hygienekonzepte an die neusten Erkenntnisse über die Verbreitungswege des Corona-Virus angepasst haben und in jeder der 12 Einrichtungen des Kreises eigene Pandemiepläne umgesetzt wurden. So sei eine der großen Herausforderungen, dass es sich um ein neues Virus handelt und fast täglich neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen umgesetzt werden müssten. Daneben sei es, auch vor dem Hintergrund erweiterter Besuchsregelungen, wichtig, zu kontrollieren, ob die Besucher*innen die Vorgaben des Hygienekonzeptes der jeweiligen Einrichtung und die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) einhielten, um die Bewohner*innen der Einrichtungen nicht zu gefährden. Abschließend wies Liedl darauf hin, dass es trotz aller Vorsichtmaßnahmen zu einem Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung kommen kann. In diesem Fall ist umgehend der Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt zu suchen, das dann gemeinsam mit der Einrichtung die notwendigen Maßnahmen einleitet.

Der nächste Referent, Professor Dr. Ing. Martin Kriegel, Wissenschaftler am Hermann-Rietschel-Institut für Energietechnik der Technischen Universität Berlin, klärte in seinem Vortrag über die Bedeutung der Aerosole für die Verbreitung von Infektionskrankheiten auf. Neben Schmier- und Tröpfcheninfektionen, gilt die Infektion durch luftgetragene Aerosole als dritter möglicher Übertragungsweg von Infektionskrankheiten. Respiratorische Partikel von der Größe von bis zu 2,5 Mikrometern blieben einerseits bis zu drei Stunden auf Oberflächen haften und verteilten sich andererseits, da sie gut luftgetragen werden, vor allem in geschlossenen Räumen. Vier Faktoren sind für die Ausbreitung entscheidend:

• Quellstärke (Menge der Partikel)
• Aufenthaltsdauer im Raum
• Menge der Luft, in der sich Aerosole verteilen.
• Frequenz, in der der Raum gelüftet wird (Stoßlüften)

Die ausgestoßene Partikelmenge in der Atemluft variiert je nach ausgeübter Tätigkeit. Je lauter gesprochen wird, desto mehr erhöht sich die Menge des Partikelausstoßes. Singt oder hustet eine Person, stößt sie eine noch größere Menge von Partikeln aus.

In geschlossenen Räumen ist Luft immer in Bewegung (1- 20 cm / Sekunde) Durch die Wärme, die Personen kontinuierlich abgeben (Personenwärme) steigt die Luft im Raum nach oben, die Geschwindigkeit der Luftbewegung verdoppelt sich. Das Lüften von Räumen ist daher eine sinnvolle Präventionsmaßnahme, da es die Viruslast in der Luft senkt. Aerosole verteilen sich in einer größeren Menge Luft, damit ist die Wahrscheinlichkeit ein potenziell infektiöses Aerosol einzuatmen, geringer. Je öfter gelüftet wird, desto besser. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Raum wird es wahrscheinlicher, potenziell infektiöse Aerosole im Raum einzuatmen. Professor Kriegel empfiehlt daher die Besuchszeit zeitlich zu begrenzen und zwischen den einzelnen Besuchen gut zu lüften, um die Viruslast zu senken. Wie viele infektiöse Aerosole eingeatmet werden müssten, (das heißt, wie hoch die Viruslast im Menschen sein muss,) damit ein Mensch erkrankt, ist für das SARS-CoV-2-Virus nicht bekannt. Daher gilt in diesem Fall – je weniger, desto besser.
19Nov2020

Neue Einrichtungsfürsprecherin in der Senioren-Dependance

Petra Sorko möchte Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner in den Blick nehmen

Die neue Einrichtungsfürsprecherin der Senioren-Dependance Hammersbach, Petra Sorko, freut sich auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 19.11.2020
„Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner*innen in der Senioren-Dependance Hammersbach mitzugestalten“, fasste Petra Sorko ihre Aufgabe als neue Einrichtungsfürsprecherin der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung zusammen. Seit Anfang Oktober ist sie als neue Fürsprecherin, das Sprachrohr der Bewohner*innen. In ihrer zweijährigen Amtszeit möchte sie sich für die Belange der Bewohner*innen stark machen. Schon seit drei Jahren, als ihre Eltern 2017 in die kommunale Pflegeinrichtung in Hammersbach aufgenommen wurden, engagiert sich Sorko ehrenamtlich für die Hammersbacher Senioren. Von 2018 bis 2020 war sie Vorsitzende des Einrichtungsbeirates, vertrat als Gremiumsmitglied die Interessen der Bewohner*innen und ihrer Angehörigen gegenüber der Einrichtungsleitung. „Nicht zuletzt, weil meine Eltern hier eingezogen sind, liegt mir das Wohl der Bewohner besonders am Herzen“, beschreibt Sorko ihre Motivation, jetzt die neue ehrenamtliche Aufgabe wahrzunehmen.

Hausleiterin Elke Weckerlein, die in den zurückliegenden Jahren, das Engagement von Petra Sorko schätzen gelernt hat, gratulierte von Herzen: „Wir freuen uns sehr, dass Frau Sorko das Amt als Einrichtungsfürsprecherin angenommen hat und freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Gemeinsam mit den verantwortlichen Einrichtungsleitungen arbeiten die Einrichtungsfürsprecher*innen und Einrichtungsbeiräte daran, Maßnahmen voranzutreiben, die zur Sicherung der Qualität in der Pflege und der Betreuung dienen. Die Einrichtungsfürsprecher werden von der zuständigen Betreuungs- und Pflegeaufsicht für das Amt vorgeschlagen und sind dabei - neben den Mitgliedern des Einrichtungsbeirates - die ersten Ansprechpartner*innen für Anregungen, die von den Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen vorgebracht werden. „Ich werde jetzt auch einen genaueren Blick hinter die Kulissen erhalten, mit welchem Engagement die Pfleger*innen und auch die Hausleitung zum Wohle der Bewohner*innen beitragen und sich dafür einsetzen“, ist die neue Fürsprecherin Sorko überzeugt.
18Nov2020

Bunte Eriken erfreuen Bewohner der Senioren-Dependance

Bewohnerin und Betreuungskraft setzen auch zwei Rosenstöcke im Garten

Bewohnerin Dina Mimietz hilft Betreuungskraft Anja Naumann dabei, Blumenschalen mit Eriken zu bepflanzen. Die Schalen wurden später im Foyer der Senioren-Dependance aufgestellt.
Dependance Haus Limeshain - Mittwoch, 18.11.2020
Ein buntes Meer aus Farben und herbstlichen Blumen-Arrangements – das Foyer der Senioren-Dependance Limeshain, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), ist derzeit mit blühenden Eriken geschmückt. Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung hatte die Idee, Blumenkästen und -töpfe auf der Terrasse und im Foyer des Hauses herbstlich bunt zu gestalten. Bewohnerin Dina Mimietz ging ihr dabei gern zur Hand. Die Dekoration ist schön anzusehen, verfolgt darüber hinaus aber auch einen weiteren Zweck: „Vor allem unseren dementiell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern, gelingt es oft besser, sich zeitlich zu orientieren, wenn das Haus und die Gemeinschaftsräume jahreszeitlich geschmückt sind. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen trotz der Demenz vertraut und gibt ihnen Orientierung“, weiß Naumann. Auch für Dina Mimietz war die herbstliche Pflanz- und Deko-Aktion ein voller Erfolg: „Jetzt sieht alles so schön herbstlich und bunt aus“, freute sich die Seniorin.

Damit es im Frühjahr wieder grünt und blüht, setzten Mimietz und Naumann vor der Einrichtung auch zwei Rosenstöcke in die Erde. „Wir haben die Hoffnung, dass die zwei Rosenstöcke im Frühjahr austreiben und das erste Mal blühen werden“, ist Naumann zuversichtlich. Die Garten-Aktion ist ein gutes Beispiel für die aktuellen Aktivitäten in den Einrichtungen der APZ-MKK. Um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, wurde das Betreuungsangebot der APZ-MKK an die aktuelle Situation an. Schrittweise wurde die Einzelbetreuung ausgebaut, als Gruppenangebote nicht mehr möglich waren. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ suchen Bewohner und Mitarbeiter einen gemeinsamen Weg, der Situation zu begegnen. „Wir versuchen trotz des Abstands eine gefühlte Nähe aufzubauen“, erläutert Anke Korn, Hausleiterin der Senioren-Dependance in Hammersbach, das Konzept der Einzelbetreuung, das aktuell in allen Einrichtungen der APZ-MKK umgesetzt wird.
16Nov2020

Kerzenlicht, Laternen und selbstgebackene Weckmänner

Gruppenangebote zu Sankt Martin in der Senioren-Dependance in Limeshain

Die beiden Bewohnerinnen Wilhelmine Kluge (links) und Dina Mimietz (rechts) rollen den Hefeteig, aus dem die Weckmänner gebacken werden, aus.
Dependance Haus Limeshain - Montag, 16.11.2020
Wer war der Heilige Martin, Bischof von Tours, dessen Namenstag am 11. November gefeiert wird? Dieser und anderen Fragen gingen die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain nach. Anlässlich des Martinstages veranstalteten die Mitarbeiter*innen, der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, ein Quiz für die Bewohner*innen. Der Brauch des Laternenumzugs und die Weckmänner, traditionell geformtes Hefegebäck, sind vielen Senioren aus ihren Kindertagen vertraut. Die Bewohner hatten Spaß daran, ihr Wissen zu testen und zu vertiefen. „Jetzt habe ich in meinem Alter noch gehört, wie das mit St. Martin damals wirklich war“, strahlte eine Bewohnerin, nachdem die Betreuungskraft Anja Naumann die Legende des französischen Geistlichen, der als römischer Soldat seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte, vorgelesen hatte.

Bereits am Vortag bereiteten die Bewohner*innen der Hausgemeinschaft C Hefeteig vor, um am nächsten Tag Weckmänner zu backen. Bei Kerzenschein und im Licht selbstgebastelter Laternen, schmeckten die aus süßem Teig gebackenen Männchen am Martinstag besonders gut. „Die Martinsgeschichte erzählt von der Nächstenliebe, die wie ein Licht in die Dunkelheit strahlt“, erläuterte Naumann den Brauch, an diesem Tag Laternen zu entzünden. Auch wenn die gemeinsame Sankt-Martins-Feier in diesem Jahr ohne Angehörige und bei Einhaltung des Sicherheitsabstands in kleinen Gruppen, stattfinden musste, war es für die Bewohner*innen doch eine ganz besondere Feier. Es wurde viel gelacht, die Bewohner*innen tauschten Erinnerungen aus und unterhielten sich angeregt miteinander. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden die Betreuungsangebote derzeit nur in kleinen Gruppen oder als Einzelbetreuung statt.
13Nov2020

Federführend in der Fort-und Weiterbildung der Pflegeberufe

Sonja Jahn feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum am Aus-und Fortbildungsinstitut

(Von links) Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsführer Dieter Bien, Institutsleiterin Fortbildung Sonja Jahn und Institutsleiterin Ausbildung Monika Bernd.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 13.11.2020
Zum 20-jährigen Betriebsjubiläum von Sonja Jahn, Institutsleiterin Fortbildung am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ MKK), fand ihre Kollegin Monika Bernd, Leiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung, nur Worte des Lobes: „Sonja ist ein Tausendsassa, sie organisiert und konzipiert das Fort-und Weiterbildungsprogramm, nimmt Lehrkräften Lehrproben ab und gibt in allen Weiterbildungskursen den Teilnehmenden selbst noch Unterrichtsstunden“. Auch Geschäftsführer Dieter Bien und Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt gratulierten von Herzen und dankten Jahn für die vertrauensvolle, ehrliche und intensive Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahrzehnten. Bien überreichte eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Jahn sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Bereich Fort-und Weiterbildung so erfolgreich entwickelt habe.

„Frau Jahn hat die Chancen des digitalen Lernens erkannt und umgesetzt“, erklärte Bien und fügte hinzu: „Unter ihrer Federführung konnten die Bereiche E-Learning und Blended Learning, eine Lehrmethode, die Präsenzveranstaltungen durch digitale Lerninhalte ergänzt, erfolgreich umgesetzt und erweitert werden.“ Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen des Aus- und Fortbildungsinstituts schätzen Jahn als „tolle Kollegin“ und waren gekommen, um ihre Glückwünsche an Jahn zu überbringen. Um die Kontakte unter den Auszubildenden und Weiterbildungsteilnehmern zu minimieren, werden die Kurse im November 2020 im Wechsel mit Präsenzunterricht, Arbeitsaufträgen und via Fernunterricht angeboten. Während der Geschäftsbereich Ausbildung am Altenzentrum Rodenbach angesiedelt ist, finden Weiterbildungsangebote vor allem am zweiten Standort des Aus-und Fortbildungsinstituts in Gelnhausen statt.
13Nov2020

Herbstschmaus in der Senioren-Dependance Neuberg

Einrichtungsfest fand in den Wohnbereichen und in kleinem Rahmen statt

Einrichtungsfest in kleinem Rahmen – Die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg genießen den „Herbstschmaus“.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 13.11.2020
Jedes Jahr im Herbst feiern die Bewohner und Mitarbeiter der Senioren-Dependance in Neuberg gemeinsam ein großes Einrichtungsfest. Aufgrund der aktuell geltenden Schutzmaßnahmen ist dieses Jahr jedoch alles anders. Doch Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“, wurde das geplante Einrichtungsfest daher an die aktuelle Situation angepasst: „Für die Bewohner in jeder Hausgemeinschaft wurde, angelehnt an das vertraute Oktoberfest, ein Herbstschmaus ausgerichtet“, erläuterte Hausleiterin Heike Haase die Idee. Weißwürste, Leberkäse, Obatzter, Bretzeln, Bier und Federweißer ließen keine Wünsche offen. Alle Bewohner*innen bekamen ein Lebkuchenherz geschenkt.

„Die Mitarbeiter haben sich sehr viel Mühe gegeben, den Bewohnern einen schönen Nachmittag zu gestalten“ ist Einrichtungsleiterin Haase stolz auf ihre Mitarbeiter*innen, die den Bewohner*innen die Leckereien in traditioneller bayrischer Kleidung, im Dirndl und in Lederhosen, servierten. Die Fachkräfte für soziale Betreuung in den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu denen auch die Einrichtung in Neuberg gehört, nutzen immer wieder saisonale Aktionen, um Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bringen. Aktuell ist dies besonders wichtig, denn, um die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, können gemeinschaftliche Aktivitäten nur in den Hausgemeinschaften angeboten werden.
12Nov2020

Abschied nach fast 20 Jahren Verbandsarbeit

Dieter Bien stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB)

Geschäftsführer Dieter Bien stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 12.11.2020
Wie viele andere Veranstaltungen, konnte auch die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) nicht, wie ursprünglich geplant, in Kombination mit einem Kongress und in Form einer Präsenzveranstaltung in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Erstmals in der Geschichte des BKSB – der deutschlandweit 57 Einrichtungsträger mit 21.429 Pflegeplätzen vertritt – wurden die Mitglieder zu einer digitalen Versammlung eingeladen. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war, neben dem Jahresabschluss 2019 und dem Wirtschaftsplan 2021, die im Turnus von zwei Jahren stattfindende Wahl des Vorstandes. Hierzu hatte der Vorsitzende des Verbandes, Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises APZ-MKK), bereits vor zwei Jahren angekündigt, sich nun nicht wieder zu Wahl zu stellen.

Im Jahr 2000 war Dieter Bien, als damaliger Betriebsleiter der APZ-MKK in den neu gegründeten Verband eingetreten und war in der Folge ab 2002 zunächst Mitglied im Vorstand und später stellvertretender Vorsitzender. Nachdem der langjährige Vorsitzende Otto B. Ludorff aus Köln 2018 nicht wieder zur Wahl antrat, übernahm Bien dessen Nachfolge. „Der Verband ist mir in all diesen Jahren nicht nur ans Herz gewachsen, er hat auch in den Wirren der Pflege- und –Altenhilfepolitik zunehmend an Bedeutung gewonnen. Und es ist wichtiger denn je, dass die Kommunalen gehört werden“, erklärte Bien zum Abschied und ergänzte: „Die Aufgabe als Vorsitzender war eine interessante und wichtige Aufgabe, der ich auch leidenschaftlich gerne nachgekommen bin. Dennoch hatte ich mir bereits vor langer Zeit das Ziel gesetzt, mit dem 60. Lebensjahr die Aufgabe im Verband in andere Hände zu legen und dies habe ich nun getan.“ Dieter Bien hat 1989 sein Diplom als Betriebswirt an einer Berufsakademie und 2015 den Master of Science in Healthcare-Management erworben. Seit 1991 leitet er die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und ist seit 2005 Geschäftsführer der gleichnamigen gGmbH. Diese hat aktuell 12 Einrichtungen mit 1.046 Pflege- und Betreuungsplätzen und über 1.000 Beschäftigten sowie ein Aus- und Fortbildungsinstitut mit über 300 Auszubildenden.

Gerade die zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie, haben den Verband und seine Mitglieder immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Diese konnten nach Auffassung des bisherigen Vorsitzenden nur mit großem Engagement und Einsatz des gesamten Vorstandes und der Geschäftsstellenmitarbeiter bewältigt werden. „Nach mittlerweile 29 Jahren, in denen ich in der Altenhilfebranche tätig bin, kann ich – trotz mancher Unkenrufe – sagen, dass sich die Branche immens weiterentwickelt hat“, erläuterte Bien und führte weiter aus: „Gleichzeitig aber sind bei diesem unglaublichen Wachstum auch viele Fragen unbeantwortet bzw. Probleme bis heute nicht gelöst worden. Hierbei liegt der Fokus unbestritten auf den Themen Fachkräftemangel und Personalakquise, Personalausstattung und Personalbemessung, Qualitätsentwicklung und Indikatoren sowie Pflegeentgelte und Pflegefinanzierung. Ganz besonders aber müssen wir immer und immer wieder unseren Blick auf jene Menschen werfen, für die wir da sind und die stets im Mittelpunkt unserer Aktivitäten gehören: auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner.“

Der Vorstand bedankte sich durch Michael Pflügner aus Nürnberg beim scheidenden Vorsitzenden. Dabei sprach Pflügner dem Kollegen ein leidenschaftliches Engagement, ein herausragendes Vertrauensverhältnis und große Loyalität zu seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen aus. Zum neuen Vorsitzenden des Bundesverbandes wählte die Mitgliederversammlung anschließend den Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg, Geschäftsführer der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH und Vorstandsmitglied der Kommunalen Altenhilfe Bayern eG, Prof. Dr. jur. Alexander Schraml.
11Nov2020

Tabletts und Bluetooth-Boxen zur musikalischen Aktivierung

Alten- und Pflegezentren des MKK gehen neue Wege in der sozialen Betreuung

(Von links) Birgit Bernhard (Fachkraft Soziale Betreuung im Seniorenzentrum Biebergemünd), Stephan Herget (Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“) und Dr. Monika Fingerhut (Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung) bei der Präsentation des neuen „Musikprogramms zur Kurzzeitaktivierung“.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 11.11.2020
„Musik liegt in der Luft“ und ertönt in den Wohnbereichen und in den Bewohnerzimmern – Mit ihrem neuen „Musikprogramm zur Kurzzeitaktivierung“, erweitern die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ihr soziales Betreuungsangebot um einen weiteren Baustein. Im Mittelpunkt des Angebots, steht dabei die Nutzung digitaler Hilfsmittel zur musikalischen Aktivierung der Bewohner*innen. In allen zwölf Einrichtungen der APZ-MKK, werden seit Oktober, Tabletts und Bluetooth-Boxen eingesetzt, die über ein speziell entwickeltes Musik-Programm zur Kurzzeitaktivierung der Senior*innen verfügen. Das Musikprogramm ist in unterschiedliche Module unterteilt, die sowohl Liedtexte und spannende Informationen zum Werk und Künstler, als auch Vorschläge und Anleitungen für Spiele, musikalische Aktivitäten und die Biografiearbeit beinhalten. Dazu ist das Tablett vollgepackt mit Musik, die über die Bluetooth-Boxen wiedergegeben werden kann. Alles übersichtlich nach Themen gegliedert, damit die Betreuungskräfte in den Einrichtungen schnell das passende Angebot finden.

Entwickelt und umgesetzt wurde das Musikprogramm von der Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung, Dr. Monika Fingerhut, und dem Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget. Beide sind von der heilenden Wirkung der Musik überzeugt: „Mit Musik geht alles leichter. Musik versetzt uns in eine andere Stimmung, weckt Erinnerungen und lässt so manche Sorgen vergessen. Sie gehört zum Lebensalltag und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur.“ Gerade für ältere Menschen, ist Musik ein wirkungsvolles Mittel, um die Vergangenheit aufleben zu lassen. So verbinden viele Menschen mit bestimmten Liedern persönliche Erlebnisse und Erinnerungen. Wichtig ist daher vor allem, den Menschen die Musik vorzuspielen, die ihren individuellen Vorlieben entsprechen. So kann auch eine fremde Umgebung durch Musik einen vertrauten Charakter erhalten. Insbesondere bei demenziell Erkrankten lassen sich durch Musik erstaunliche Ressourcen entdecken und fördern – so schaffen sie es häufig Liedtexte sogar über die erste Strophe hinaus mitzusingen, was zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins führt.

Die eigens für die Aktivierungsprogramm produzierten Musiktitel – viele davon eingespielt von Stephan Herget – sind im ersten Modul in folgende Rubriken unterteilt: Lieder im Dreivierteltakt, Volkslieder, Tango und Ökumenische Kirchenlieder. Innerhalb der Rubriken werden unterschiedliche Themenbereiche aufgriffen, die mit entsprechenden Icons markiert sind. Themen wie Liebe und Hochzeit, Meer und Hafen, Wandern und Reisen, Frühling und Mai, Urlaub und Reisen, Italien und Kirche sind hier zu finden. Mit biografischen Fragen zu den vorgespielten Liedern, wird die Erinnerung noch verstärkt. Gleichzeitig dienen sie als Gesprächsimpulse für Plaudereien über früher und heute. Für kognitiv fitte Senioren bieten die ABC- und Ergänzungsübungen sowie passende Gedichte zusätzliches Begleitmaterial für eine Kurzaktivierung in der Einzelbetreuung. Dazu können die Liedtexte vergrößert und ausgedruckt werden. Das Musikprogramm eignet sich sowohl für die Einzelbetreuung, als auch für Kleingruppen oder für große Runden – was aufgrund der derzeitigen Schutzmaßnahmen bisher jedoch noch nicht umgesetzt werden kann.
09Nov2020

Wie ein schützender Mantel in der letzten Lebensphase

Seit Oktober begleitet das Expertenteam Palliative Pflege schwerstkranke Menschen in allen zwölf Pflegeinrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Dieter Bien (Geschäftsführe, hinten rechts) und Robert Steingrübner (Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, hinten links) freuen sich mit Dr. Maria Haas-Weber (Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V., erste Reihe rechts), Volker Klug (Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. , vorletzte Reihe rechts) und Silvia Fuß (Leiterin des EPP-Teams, erste Reihe links), dass es gelungen ist, ein starkes Team aus Palliative Care-Fachkräften aufzubauen.
Gesamtunternehmen - Montag, 09.11.2020
Was vor zwei Jahren als Modellprojekt im Wohnstift Hanau begonnen wurde, wird seit Oktober in allen 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angeboten. „Das Expertenteam Palliative Pflege, hat in den letzten zwei Jahren viel Lob für ihr Engagement in der palliativen Begleitung der uns anvertrauten Menschen erhalten. Das Projekt hat bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt – die positive Resonanz auf dieses Angebot war dabei überwältigend“, so der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien. So wurde das Projekt im März anlässlich des Deutschen Pflegetages in Berlin vorgestellt – zuletzt erhielt das EPP-Team zusammen mit dem Wohnstift das Deutsche Palliativ-Siegel.

Auch für die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, ist die Ausweitung der palliativen Begleitung auf alle 12 Einrichtungen des Kreises ein positives Signal und ein Grund zur Freude: „Die Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren zeigen uns, dass ein solches Angebot gerade in der stationären Pflege dringend gebraucht wird.“ Im Rahmen der zurückliegenden Pflegesatzverhandlungen, haben die APZ-MKK eine Vereinbarung für besondere Leistungen zur Sterbebegleitung und zu Palliativ-Care abgeschlossen, die es ihnen ermöglicht, zusätzliche Palliativ-Care-Fachkräfte einzustellen. Das neue EPP-Team hat seinen Sitz in Rodenbach und wird von da aus in allen 12 Einrichtungen des Kreises im Einsatz sein.

Das steigende Lebensalter sorgt dafür, dass der Wechsel in eine Pflegeeinrichtung meist das letzte Mittel ist, wenn die Pflege zuhause nicht mehr bewältigt werden kann. Dadurch ist der Pflegeaufwand dort mittlerweile mit dem in Hospizen vergleichbar, mit dem Unterschied, dass im Hospiz bis zu viermal mehr Personal eingesetzt wird. Das führt zu einer Überlastung der Pflegekräfte, Konflikten in der Zusammenarbeit zwischen Pflege und behandelnden Ärzten und häufigen Klinikeinweisungen durch die Notärzte und Rettungsdienste. Um Abhilfe zu schaffen, wurde im Oktober 2018 das EPP-Team unter Leitung von Silvia Fuß ins Leben gerufen. Im Ergebnis hat sich die palliative Versorgung seitdem signifikant verbessert, Klinikeinweisungen konnten deutlich reduziert werden.

Die Aufgabe des EPP-Teams ist es, schwerstkranke Bewohner*innen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und diese Zeit – gemeinsam mit ihnen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften – gut zu gestalten. Das EPP-Team koordiniert dabei alle Maßnahmen, die für die Betreuung in der letzten Lebensphase notwendig sind. Jedes Teammitglied hat eine Palliativ-Care-Ausbildung. Das EPP-Team erfasst die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen, stimmt ärztlicherseits die zu erwartenden Symptome und die entsprechenden Maßnahmen ab und kommuniziert diese. Außerhalb des Stations-Dienstes innerhalb der Einrichtung, sind sie mit ihrem fachlichen Rat rund um die Uhr telefonisch erreichbar.

„An grauen und stürmischen Tagen schützten sich die Bürger des antiken Roms vor Regen und Kälte mit einem wollenen Überwurf, Pallium genannt. So wie dieser wärmende Mantel soll auch die palliative Pflege schwerstkranke und sterbende Menschen schützend umhüllen und sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten“, beschreibt die leitende Palliative Care-Fachkraft Silvia Fuß, den Auftrag ihres Teams. In dieser Zeit stellen die erfahrenen, durch Weiterbildung besonders geschulten Pflegefachkräfte, nicht mehr die körperliche Aktivierung in den Vordergrund, sondern suchen gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und den behandelnden Ärzten, nach Wege, um dem Leben in der verbleibenden Zeit wieder mehr Lebensqualität zu geben.

Ziel aller vom EPP-Team geplanten Maßnahmen und Therapieformen, die mit den behandelnden Ärzten und dem Pflegeteam vor Ort engmaschig abgesprochen werden, ist es, dass niemand unter Vereinsamung, Schmerzen und Ängsten leiden muss. „24-Stunden-Erreichbarkeit für die Kolleg*innen in der Pflege, wie auch für die behandelnden Hausärzte, hohe Empathie und Fachlichkeit und die absolute Unabhängigkeit vom regulären Dienstbetrieb, haben einige Lücken überbrückt, welche durch den immer fordernder werdenden Pflegealltag aufreißen. Das sind die drei Kernfaktoren für den Erfolg des EPP-Teams.“, so die Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin und Vorsitzende des Vereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V., Dr. Maria Haas-Weber.

Der Verein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. kooperiert mit den APZ-MKK seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Projekten, um die Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase in der Region zu verbessern. „Ohne die Unterstützung des Vereins, wäre es den APZ-MKK nicht möglich gewesen, dass Projekt EPP-Team vor zwei Jahren im Wohnstift zu starten.“, erklärte Geschäftsführer Bien und bedankte sich für die Unterstützung durch den Verein. So hat der Förderverein die Umsetzung des EPP-Teams im Wohnstift Hanau finanziell mit rund 261.000€ gefördert. Dies entspricht 80% der Gesamtkosten des auf zwei Jahre angelegten Projektes in Höhe von rund 326.000€. Von diesem Engagement profitieren jetzt alle 12 Einrichtungen des Kreises.
09Nov2020

Saisonale Aktionen zur Aufmunterung der Bewohner*innen

Duft von Äpfeln und Zimt zieht durch die Senioren-Dependance Hammersbach

Maxi Heise, Bewohnerin der Senioren-Dependance Hammersbach, bereitete in der Küche ihres Wohnbereichs Apfelgelee zu.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 09.11.2020
Der Duft von frisch verarbeiteten Äpfeln und Zimt, zog vor kurzem durch die Senioren-Dependance im Hammersbacher Stadtteil Markköbel, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Bewohnerin Maxi Heise stand am Herd und bereitete Apfelgelee für die Hausgemeinschaften der Senioren-Dependance zu. „Ich koche zum ersten Mal Apfelgelee, das kannte ich vorher nicht“, berichte Bewohnerin Heise. Deshalb war sie froh, dass ihre Mitbewohnerin Erika Layer, die Erfahrung mitbringt, ihr zu Hand ging: „Apfelgelee habe ich, genau wie Quittengelee, wenige Male gekocht. Es ist sehr aufwendig, aber der Geschmack ist tadellos“. Kathrin Bolz, Fachkraft für soziale Betreuung, und ihre Kollegin Silke Hamburger ermöglichten die Herstellung des Apfelgelees, denn sie spendeten zwei Flaschen Apfelsaft, die sie selbst privat gekeltert hatten.

Die Fachkräfte für soziale Betreuung der APZ-MKK, nutzen immer wieder saisonale Aktionen, um Abwechslung in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner zu bringen. Aktuell ist dies besonders wichtig, denn um die Bewohner vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, können Gruppenangebote nur in den Hausgemeinschaften angeboten werden. Im Herbst eignen sich Äpfel besonders gut. Der Oktober ist der Monat der Apfelernte. Schon der im Jahr 1763 in Hanau geborene Dichter Georg Wilhelm Otto von Ries wusste: „Eines musst du dir gut merken, wenn du schwach bist: Äpfel stärken“. Das gekochte Gelee wurde anschließend gerecht unter den vier Hausgemeinschaften, in denen die Seniorinnen und Senioren gemeinsam leben, verteilt und kam am nächsten Tag beim Frühstück auf den Tisch. „Alle Bewohner haben sich sehr über das Apfelgelee zum Frühstück gefreut“, strahlte Bolz.
06Nov2020

Digitale Zukunft gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten

Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stellt Projekt vor

(Von links) Im alten Plenarsaal des Deutschen Bundestages freuen sich Anja Laguardia (zweite Betriebsratsvorsitzende), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende) und Kerstin Stenger (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) über den zweiten Preis in der Kategorie „Innovative Betriebsratsarbeit“ des Deutschen Betriebsräte-Preises 2020.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.11.2020
Für ihr Projekt „Gestalten statt Anpassen – Digitalisierung mit Beschäftigten entwickeln und einführen“, hat der Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), den zweiten Preis in der Sonder-Kategorie „Innovative Betriebsratsarbeit“ des Deutschen Betriebsrätepreises erhalten. Die Verleihung des Deutschen Betriebsräte-Preises 2020, fand im Rahmen des Deutschen Betriebsräte-Tages am 5.November in Bonn statt. „Wir freuen uns über diese tolle Auszeichnung und danken Ihnen für die Einladung zum Deutschen Betriebsrätetag. Der Preis ermutigt uns, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist es toll, von all den anderen interessanten Projekten zu erfahren – so können wir alle voneinander lernen.“, erklärte die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Anschließend bedankte sich Schmidt, gemeinsam mit der zweiten Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Kerstin Stenger, bei Wolfram Gießler vom BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen, der das Projekt der APZ-MKK fachkundig begleitet hat.

Vor der imposanten Kulisse des alten Plenarsaals des Deutschen Bundestags in Bonn, stellten die Betriebsratsmitglieder der APZ-MKK ihr Projekt vor und erhielten für die aktive Beteiligung und Einbeziehung der Beschäftigten, bei der Einführung und der Weiterentwicklung der digitalen Strategie der APZ-MKK großen Zuspruch. Der Deutsche Betriebsräte-Preis würdigt engagierte, mutige Betriebsratsarbeit, macht Erfolge der Interessenvertretungen öffentlich und regt zum Nachahmen an. Schirmherr der Initiative ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales (BMAS). Seit 2009 zeichnet der Preis die erfolgreiche Arbeit von Betriebsräten aus, die sich nachhaltig für den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Unternehmen einsetzen. Außerdem vergibt die Jury verschiedene Sonderpreise. In diesem Jahr wurden Sonderpreise für Innovative Betriebsrätearbeit und mutige Lösungen im Umgang mit den Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie, die den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter gewährleisten, verliehen.
06Nov2020

Richtfest für das Haus Spessart fand in kleinem Rahmen statt

Modell-Projekt nimmt Gestalt an – Digitalisierung und fürsorgliche Pflege im Einklang

(Von links) Bürgermeister Frank Sör, Bürgermeister Rainer Schreiber, Projektleiter Klaus Schäfer, Zimmermann Thomas Steets und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.11.2020
„Trotz der schwierigen Situation und dem zunehmenden Infektionsgeschehen, freue ich mich, dass ich Sie alle gesund zu diesem Richtfest begrüßen darf.“, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die Teilnehmer des Richtfests für das Haus Spessart in Pfaffenhausen. Anders als geplant, fand das Richtfest für das Haus Spessart im Ortsteil Pfaffenhausen, aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens nur in kleinem Rahmen und unter Wahrung der entsprechenden Schutzmaßnahmen statt. So waren vor Ort, nur die Vertreter der am Bau tätigen Firmen und des Bauherren sowie die Bürgermeister der Gemeinden Jossgrund und Flörsbachtal. Im Rahmen seiner Ansprache, bedankte sich Bien, bei den Vertretern der Baufirmen, den politischen Vertretern – darunter den Bürgermeistern Rainer Schreiber und Frank Sör –, dem Architekten Ulrich Heitzenröder, dem Projektleiter Klaus Schäfer und dem Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement der APZ-MKK, Stefan Sorber. Laut Bien belaufen sich die Baukosten auf ca. 7,8 Millionen € wovon ca. 1,1 Millionen € der Tagespflegeeinrichtung zuzurechnen sind.

„Insgesamt entstehen in der Einrichtung 3 Hausgemeinschaften mit jeweils 12 Einzel Appartement, die mit Bad eine Größe von ca. 24qm haben werden.“, erläuterte der Geschäftsführer. Im Anschluss bedankte sich der Bürgermeister der Gemeinde Jossgrund, Rainer Schreiber bei der Ersten Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler und dem Main-Kinzig-Kreis, bei den Bauherren sowie bei allen am Bau beteiligten Firmen. „ Für die Gemeinde Jossgrund ist dies trotz Pandemie ein guter Tag, weil hier ein Gebäude entsteht, in dem künftig unsere älteren und Pflegebedürftigen Mitbürger heimatnah versorgt werden können“, erklärte Bürgermeister Schreiber und fügte hinzu: „Mit diesem Bauwerk erhält nicht nur die Gemeinde, sondern auch der Ortsteil Pfaffenhausen einen neuen Mittelpunkt.“ Nach der Ansprache des Bürgermeisters erfolgte der Richtspruch durch den Zimmermann Thomas Steets von der Zimmerei Christ in Jossgrund“. Die Einrichtung soll bis Ende des Jahres soweit fertiggestellt werden, dass die Innenarbeiten beginnen können. Ziel ist, dass die ersten Bewohner im 4. Quartal des nächsten Jahres einziehen können.

Zahlreiche Innovationen machen das Haus Spessart dabei zum Vorzeigeprojekt. Gerade im Hinblick auf das Thema Digitalisierung wird die Einrichtung neue Maßstäbe setzen. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören etwa Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten – etwa Gewicht und Temperatur – an die Pflegekräfte zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand stressfrei dokumentiert werden. Die Pflegeeinrichtung folgt dem Hausgemeinschaftsmodell: Vorgesehen sind 36 Einzelzimmer, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Es gibt gemeinsame Bereiche, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Hinzu kommen 30 Betreuungsplätze in der Tagespflege. Zur Ausstattung des Gebäudes gehören außerdem eine Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung, eine Photovoltaik-Anlage, die 75 Prozent des benötigten Stroms erzeugt und Solarthermie für warmes Wasser. Die Aufenthaltsräume werden klimatisiert sein, alle 36 Bewohnerzimmer werden mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet sein, ebenso mit Telefonen und TV-Geräten.
04Nov2020

Starter-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Neue Mitarbeiter und Auszubildende in Hanau und Neuberg begrüßt

Hausleiterin Heike Haase (dritte von rechts) und Heike Peters (dritte von links) (Qualitätsmanagement) begrüßen die neuen Mitarbeiter der Senioren-Dependance in Neuberg.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 04.11.2020
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieb der Schriftsteller Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“. Einen neuen Anfang wagen auch die dreizehn neuen Mitarbeiter*innen und Auszubildenden der Senioren-Dependance in Neuberg und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Beide Pflegeeinrichtungen gehören zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Um die neuen Mitarbeiter*innen und die Auszubildenden mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, finden bei den APZ-MKK regelmäßig die Starter-Tage statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter*innen und Auszubildenden die Unternehmenskultur und -Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren. Aufgrund der aktuellen Lage, fanden die Starter-Tage diesmal nicht in der Unternehmenszentrale in Rodenbach, sondern in den jeweiligen Einrichtungen statt.

In der Senioren-Dependance begrüßten Hausleiterin Heike Haase und Heike Peters vom Qualitätsmanagement der APZ-MKK, Anja Naumann, (Fachkraft für soziale Betreuung), Auszubildende Samira Lindner und die vier Pflegehelfer*innen Fahrudin Dibrani, Andrea Schmidt, Iwona Monika Eckhardt und Monika Celik. Im Stadtteilzentrum an der Kinzig begrüßten die Einrichtungsleiterin Anja Wagner und die Pflegedienstleitung Bianka Freund, Patrick Barnwell, Mohammad Seyed Hosseini, Stefanie Braun, Zeynep Cetin, Elma Mrkaljevic, Silke Rutkowski, Denise Pörschmann. Daneben erhielten die neuen Mitarbeiter*innen die Gelegenheit, sich umfangreich über ihren Arbeitsplatz und ihren neuen Arbeitgeber zu informieren. „Bei den APZ-MKK werden Wertschätzung und Teamgeist großgeschrieben. Es ist daher von großer Bedeutung, dass die neuen Mitarbeiter angemessen begrüßt und umfangreich über das Unternehmen informiert werden“, erläuterte Carolin Mewes, Koordinatorin der Startertage, das Konzept der Veranstaltung.

Die APZ-MKK sind mit ihren 12 Pflegeeinrichtungen und über 1.100 Mitarbeiter*innen der größte kommunale Anbieter in der stationären Altenpflege in Hessen. Durch ihr flächendeckendes Angebot im gesamten Main-Kinzig-Kreis, können die APZ-MKK pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung anbieten. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen, bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
03Nov2020

Der Jahreszeitenwechsel lädt zum Lesen ein

Literarische Herbst-Aktionen im Altenzentrum Rodenbach

Im Altenzentrum Rodenbach wurde ein Coca-Cola Kühlschrank zu einem Bücherschrank für die Bewohner*innen umfunktioniert.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 03.11.2020
„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…“, heißt es in dem bekannten Kinderlied. Trotz der immer noch milden Temperaturen, sind die Tage bereits kürzer, die Nächte kälter und überall sammelt sich das Laub auf den Wegen. Um dem teils tristen Wetter trotzen zu können, wurden die Wohnbereiche des Altenzentrums Rodenbach farbenfroh dekoriert. Das liebevolle Dekorieren gehört zu den Aufgaben der Betreuung und der Hauswirtschaftsleitung Heike Panicke, die sich gemeinsam liebevoll um die Wohnraum-Gestaltung zu jeder Jahreszeit kümmern. Auch bei den Bewohner*innen finden gemeinsames Basteln und Herstellen von jahreszeitlicher Dekoration, gerade in der derzeitigen Situation großen Anklang. Für die Bewohner*innen hat es einen hohen Stellenwert etwas zur Verschönerung der Wohnbereiche beizutragen, was im Rahmen der Kleinstgruppen oder auch in der Einzelbetreuung umgesetzt wird.

Zusätzlich finden entspannte Kreativangebote statt, welche auch die Basis für die Erinnerungsarbeit setzen. Die Aktion „Plaudern aus dem Nähkästchen“ fördert sowohl die kognitiven Fähigkeiten, als auch die Phantasie der Bewohnerschaft. Weiterhin lädt das verregnete Wetter dazu ein, in alten Büchern zu schmökern – dazu haben die stellvertretende Leitung der Betreuung, Sandra Hammer und die Betreuungskraft Jörg Möchel, einen alten „Coca-Cola Kühlschrank“ zu einem schönen Bücherschrank umfunktioniert. Dieser steht zentral im Foyer und ist für jeden zugänglich. Regelmäßig wird dieser Schrank durch das Betreuungspersonal gemäß den Hygienemaßnahmen desinfiziert. Alle Bewohner*innen sind dazu eingeladen, sich an dem Bücherschrank zu bedienen, sich ein Buch auszuleihen und mit aufs Zimmer zu nehmen oder sich ganz bequem im Foyer niederzulassen, um ein paar Zeilen zu lesen.
30Okt2020

Herbstliche Genüsse im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Schmecken, riechen und fühlen – Mit allen Sinnen den Herbst genießen

Die Bewohnerin Marianne Müller bei einer der zahlreichen Herbst-Aktionen im Stadtteilzentrum an der Kinzig.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 30.10.2020
Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau fanden im Oktober zahlreiche Aktionen und gemeinsame Aktivitäten statt, bei denen der Herbst im Mittelpunkt stand. Aufgrund der aktuellen Lage, fanden die Aktivitäten – unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – jeweils in kleinem Rahmen in den einzelnen Wohnbereichen statt. Mit allen Sinnen den Herbst zu genießen – den Oktober zu schmecken, zu riechen und auch zu fühlen. Mit großer Freude backten die Bewohner*innen, gemeinsam mit den Betreuungs- und den Hauswirtschaftskräften Apfelkuchen und kochten Marmelade ein. Die Betreuungskräfte lasen Gedichte vor, veranstalteten ein Quiz mit Fragen rund um den Herbst und nahmen die Bewohner*innen auf eine Sinnesreise mit. Dazu hatten sie unter anderem Lavendel, Früchte, Nüsse und Kastanien mitgebracht. Beim Ertasten und Erfühlen der Objekte, kamen die Beteiligten schnell ins Gespräch und es fand ein toller Austausch statt. Viele Bewohner*innen fingen an, von früheren Erlebnissen zu erzählen – über das was sie früher geerntet und im Herbst verarbeitet haben. Es wurden Rezepte ausgetauscht und viel gelacht. Dazu ließen sich die Bewohner*innen den selbstgebackenen Apfelkuchen zu ihrem nachmittäglichen Kaffee schmecken und die selbstgekochte Marmelade dann zum Frühstück.
29Okt2020

Herbstkonzert vor dem Altenzentrum Rodenbach

Musikalisches Duo begeistert Bewohnerinnen und Bewohner

Frank Hammer und Willy Wagner bei ihrem Auftritt vor den Bewohner*innen des Altenzentrums.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 29.10.2020
Mit Rock-Hymnen und Schlagern aus den letzten sechs Jahrzehnten, begeisterte das musikalische Duo, Frank Hammer und Willy Wagner, die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach. Das Herbstkonzert fand nacheinander an zwei Standorten statt – vor dem Bereich der „Jungen Pflege“ sowie vor dem Hauptgebäude. Das Duo packte bei seinem Auftritt tolle Hits von den Rolling Stones, ACDC, den Beatles und vielen mehr aus. Zunächst trat das Duo auf der Terrasse vor dem Wohnbereich 5 auf – hier konnten die Bewohner*innen sowohl auf die Terrasse kommen, als auch aus den Fenstern hinausschauen und das Konzert genießen. Bei vielen der gespielten Hits sangen die Bewohner*innen mit und wer nicht textsicher war, schunkelte einfach zum Takt.

Die Bewohner*innen durften auch Musikwünsche äußern, was dem Konzert nochmal eine besonders persönliche Note verlieh. Nach einer Dreiviertelstunde wechselte das Duo den Spielort vor das Hauptgebäude – schon jetzt hatten sie einige Fans, die sie von der Jungen Pflege aus zum nächsten Ort begleiteten. Bei ihrem zweiten Auftritt wurden die Musikjahrzehnte wieder etwas zurückgedreht und es ertönten tolle Lieder wie „Marina“, „Bosa Nova“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Auch hier wurde mitgesungen und mitgeklatscht. Der ein oder andere ließ sich auch mitreißen das Tanzbein zu schwingen. Es war ein rundum toller und lebendiger Nachmittag. Für den begeisterten Applaus der Bewohner*innen, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen des Kreises ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
28Okt2020

Ein italienischer Abend für die Bewohner zum Abschied

Anja Sachse übernimmt neue Aufgabe im Expertenteam Palliative Pflege

Anja Sachse richtete einen italienischen Abend für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Neuberg aus
Dependance Haus Neuberg - Mittwoch, 28.10.2020
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance Neuberg konnten aussuchen, auf was sie Lust hatten: Nudelgerichte, Pizza oder Salat? Zum Abschied aus ihrer jetzigen Aufgabe als Pflegefachkraft, richtete Anja Sachse einen italienischen Abend für ihre Kolleg*innen sowie die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung des Main-Kinzig-Kreises aus. Ab Oktober 2020 verstärkt Anja Sachse zukünftig das unternehmensweit agierende Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK).

„Einerseits sind wir sehr traurig, eine so gute und engagierte Mitarbeiterin zu verlieren, andererseits wissen wir, dass Frau Sachse eine Bereicherung für das EPP-Team sein wird“, würdigte Hausleiterin Heike Haase die Arbeit der bei Kollegen und Bewohnern beliebten Pflegefachkraft. Drei Jahre lang war Sachse in der Senioren-Dependance in Neuberg tätig. Auch der italienische Abend kam bei allen gut an. „Das italienische Essen war eine wunderbare Abwechslung“, freute sich eine Bewohnerin über die Idee, die Mitarbeiter und Senioren mit einem italienischen Abend zu überraschen.

Das EPP-Team der APZ-MKK betreut in besonderer Weise Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden sowie schwerstkranke Bewohnerinnen und Bewohner. Jedes Mitglied des EPP-Teams hat eine Weiterbildung zur Palliative-Care-Fachkraft absolviert. Das Team koordiniert alle Maßnahmen, die zur Behandlung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase notwendig sind und steht den Betroffenen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Somit wird Sachse mit ihrer Expertise auch zukünftig die Senioren-Dependance unterstützen.
26Okt2020

Zünftiger Oktoberschmaus im Wohnstift Hanau

Bewohner*innen erfreuen sich an bayerischen Spezialitäten

Miriam Peralta Cartagena, Betreuungskraft (vorne), Sabine Hahn, Leitung der Hauswirtschaft (hinten), Siegfried Rakoczy (hinten) und Bewohnerinnen
Wohnstift Hanau - Montag, 26.10.2020
Passend zur Jahreszeit fand im Wohnstift Hanau ein zünftiger Oktoberschmaus statt und sorgte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung für beste Stimmung. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dabei Speisen und Getränke wie auf dem Oktoberfest serviert – es gab Weißwurst mit süßem Senf, Obatzda mit Bauernbrot und frischen Zwiebeln, Brezeln sowie Bier in stilechten Seideln und weitere Kaltgetränke. Die Betreuungskräfte hatten die Wohnbereiche entsprechend dekoriert und mit der passenden Musik kam eine fröhliche Oktoberfeststimmung auf, wobei natürlich die Hygienemaßnahmen eingehalten wurden. Anstelle des sonst jährlich stattfindenden großen gemeinsamen Oktoberfestes wurde der Oktoberschmaus in zeitlich versetzten Kleingruppen auf den Wohnbereichen durchgeführt. Den bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden die Speisen und Getränke in ihren Zimmern serviert.

Besondere Freude kam auf, als kleine Lebkuchenherzen verteilt wurden. Die Herzen mit der Aufschrift „I mog di“ brachten die Bewohnerinnen und Bewohner zum Strahlen. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, hatte die Idee für den Oktoberschmaus und organisierte den Ablauf. Küchenleiter Wolfgang Christoffel sowie Küchenbetriebsleiter Siegfried Rakoczy sorgten für das leibliche Wohl. Den Getränkeausschank und das Servieren der Speisen übernahmen die Betreuungskräfte der jeweiligen Wohnbereiche, unterstützt von der Verwaltungsleiterin Petra Bien, der Hauswirtschaftsleiterin Sabine Hahn und der Verwaltungsmitarbeiterin Angela Erdis. Dabei war auch das ein oder andere Dirndl zu sehen. „Der Oktoberschmaus kam bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gut an. Sie haben die schöne Atmosphäre genossen, viel miteinander erzählt und gelacht“ so Cordula Delp. Eine Bewohnerin ergänzt: „Das war ein rundum gelungener Abend.“
23Okt2020

Flammkuchen für die Mitarbeiter des Wohnstifts Hanau

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankt sich für großes Engagement

Stephan Hemberger (zweite Reihe rechts), Wolfgang Christoffel (hintere Reihe rechts), Siegfried Rakoczy (hintere Reihe links) und Mitarbeiter*innen aus Pflege, Haustechnik und Betreuung beim Flammkuchen-Stand.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.10.2020
Mit einer kulinarischen Leckerei hat Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau, die Mitarbeiter*innen des Hauses überrascht. Passend zur Jahreszeit lud er zum Flammkuchen-Essen ein. Küchenleiter Wolfgang Christoffel und Küchenbetriebsleiter Siegfried Rakoczy bereiteten die Flammkuchen frisch zu. Drei Varianten standen den Mitarbeiter*innen zur Wahl – nach Elsässer Art, mit Lachs und eine vegetarische Variante. Alle drei Varianten kamen bestens an und wurden sehr gelobt. „Dies ist ein kleines Dankeschön für die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses“ so Stephan Hemberger. Er bedankte sich auch bei Wolfgang Christoffel und Siegfried Rakoczy für die Zubereitung der leckeren Flammkuchen.

Angesichts der aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus, steht gerade das Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich vor ganz besonderen Herausforderungen. Auf die Mitarbeiter*innen in diesen ohnehin herausfordernden Berufsfeldern, kommen derzeit viele zusätzliche Aufgaben hinzu. Die Schutzmaßnahmen müssen regelmäßig an die aktuellen Vorgaben und Handlungsanweisungen angepasst werden. Dabei steht der Schutz der Bewohner*innen vor einer Infektion, ebenso im Vordergrund wie ihr soziales und seelisches Wohlergehen. Mit ihrem außerordentlichen Einsatz sorgen die Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen des Hauses somit dafür, dass die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen weiterhin gesichert ist.
22Okt2020

Mobilitätstraining im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule

Außergewöhnliches Fitnessprogram erfreut die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Auf den Hund gekommen – Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hanau freuen sich über den Besuch von Jack und Frieda.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 22.10.2020
Seit Anfang September besucht Prof. Dr. Michael Weller zusammen mit seinen beiden Hunden Jack und Frieda, wieder regelmäßig die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hanau. Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen musste der Besuch für längere Zeit pausieren. Mit einer reduzierten Bewohneranzahl und natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften findet der Hundebesuch mittlerweile wieder regelmäßig statt. Das Gruppenangebot, das vor der Corona-Pandemie in den Räumlichkeiten des Wohnstifts stattfand, wurde in den naheliegenden Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule verlegt. Kombiniert wird der tierische Besuch mit einem Mobilitätstraining, das von Yvonne Menge, Fachkraft Soziale Betreuung, durchgeführt wird.

Abwechslungsreiche Übungen für Arme, Schultern und Beine stehen auf dem Programm des Mobilitätstrainings, dazu Übungen und Spiele mit den beiden Hunden. Eine Bewohnerin bringt es auf den Punkt: „Es ist wunderbar, dass wir Jack und Frieda wieder sehen und mit Streicheleinheiten verwöhnen können und wir machen gleichzeitig noch etwas für unsere Fitness. Der schöne Sinnesgarten ist dafür perfekt geeignet“. Der Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule liegt direkt gegenüber vom Wohnstift und steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Auch Prof. Dr. Weller und seine beiden Hunde haben sich sehr über das Wiedersehen gefreut und hoffen auf einen goldenen Herbst – damit die Treffen noch eine Weile stattfinden können.

„Mit Menschen für Menschen“ lautet das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Im Fall des Rechtsanwalts und Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man auch sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt er regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise, mit den Hunden zu beschäftigen. Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller, handelt es sich um den Berner Senn-Hund-Rüden Jack und die Golden-Retriever-Hündin Frieda. Das Angebot steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen.

Das Pflegepersonal und die soziale Betreuung sind mit in den Ablauf integriert und stellen sicher, dass die teilnehmenden Bewohner Interesse am Kontakt zu Tieren haben. Die Bewohnerinnen und Bewohner erzählen während der Besuchsstunden dabei häufig von ihren Erinnerungen an ihre eigenen Familienhunde, aber auch über andere Haustiere. Wegen des unbefangenen Wesens der Hunde und ihrer offenen Blicke, treten manche Teilnehmende in einen „Dialog“ mit den Hunden. Von großer Bedeutung ist auch der körperliche Aspekt der Betreuungsstunde. Die Tiere sind sehr ruhig und zutraulich und gehorchen aufs Wort. Rollatoren und Rollstühle sind für sie keine Fremdkörper. Alle Teilnehmenden werden von den Hunden so akzeptiert wie sie sind.

Die Besuche von Jack und Frieda wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner aus. Die Teilnehmenden werden angeregt, mit den Händen tief ins Fell der Hunde zu greifen. Das schafft eine besondere Nähe und Wärme – und wird gerade von Bewohnern mit Arthrose als angenehm empfunden. Auch die Motorik und Koordination wird spielerisch gefördert, beispielsweise indem die Bewohner Bälle werfen oder den Hunden Leckerli reichen. Bewohner, die sich nicht mehr verbal ausdrücken können oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie lachen oft herzlich, wenn sie die Hunde streicheln oder freuen sich daran, ihnen einfach nur zuzusehen. So sind Frieda und Jack eine willkommene Abwechslung im Alltag des Wohnstifts.
20Okt2020

Livemusik trotz(t) Distanz – Herbstkonzert für Senioren

„Evas Apfel“ treten vor Bewohnern des Altenzentrums Rodenbach auf

Jane Lazarovic (Kontrabass, Gesang), Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang) und Imogen Gleichauf (Cajon, Gesang) treten gemeinsam als das Trio „Evas Apfel“ auf.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 20.10.2020
Die kühleren Temperaturen der ersten Herbsttage schreckten die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums in Rodenbach nicht ab. Viele kamen in die Außenbereiche der Einrichtung, um die Musiker der Band „Evas Apfel“ spielen zu hören. Rhythmische Jazzklänge, beliebte Schlager deutscher Künstler und bekannte Melodien der Popmusik klangen auch zu den geöffneten Fenstern des Wohnbereichs 8 hinauf, an denen sich weitere Bewohner eingefunden hatten. Jeweils eine halbe Stunde lang sangen Imogen Gleichauf (Cajon, Gesang), Jane Lazarovic (Kontrabass, Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang) im Innenhof der Pflegeinrichtung und im Garten des Altenzentrums Rodenbach.

Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum Repertoire der Band, gehören deutsch- und englischsprachige Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus, Fredy Quinn und vielen mehr. Zahlreiche Bewohner sangen bei den Liedern mit und ließen sich vom Auftritt des Trios auch zum Tanzen mitreißen. „Für unsere Bewohner sind die Auftritte der Künstler immer ein tolles Erlebnis“, dankte Vanessa Buono, Leiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum, dem Trio für sein besonderes Engagement. Die Band „Evas Apfel“ absolviert aktuell eine kleine Tournee durch die 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK).

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK finden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen in den Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ wurde das Angebot an die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst. Stephan Herget, der Koordinator der Veranstaltungsreihe sprach mit vielen Künstlern und fragte sie, ob sie auch bereit wären, vor den Einrichtungen aufzutreten, um es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern weiterhin zu ermöglichen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen, denn „Kultur ist immer auch ein Seelentröster“, weiß Herget.