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Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

25Jan2023

Mit Fürsorge und Empathie bei der Betreuung der Bewohner

Gerontopsychiatrische Fachkraft Frances Gospodinow feiert 10-jähriges Jubiläum

Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums Gründau Ute Severin (links) und ihre Stellvertretung Ellen Miera gratulieren Frances Gospodinow zum 10-jährigen Betriebsjubiläum
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 25.01.2023
Im Rahmen einer kleinen Feier im Kollegenkreis, wurde die gerontopsychiatrische Fachkraft Frances Gospodinow, für ihr 10-jähriges Jubiläum im Seniorenzentrum Gründau gewürdigt. „Die Bewohnerinnen und Bewohner werden von ihr mit viel Fürsorge und Empathie betreut. Sie sind bei ihr in sehr guten Händen“, lobte die Einrichtungsleiterin Ute Severin die engagierte Kollegin und überreichte ihr, gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Ellen Miera, eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Nach einer Ausbildung als Hauswirtschafterin im Jahr 2003, wechselte Frances Gospodininow in die Pflege und schloss 2009 die Ausbildung zur Altenpflegerin ab. Von 2010 bis 2011 bildete sie sich zur gerontopsychiatrischen Fachkraft weiter. Seit 2012 ist sie beim zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Seniorenzentrum. „Ihre sympathische Art und ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, Zuverlässigkeit und verantwortungsvolles Handeln zeichnen Frau Gospodinow aus“, so Einrichtungsleiterin Ute Severin. Die Kolleg*innen schätzten ihre Loyalität und ihre Team-Orientiertheit und hoffen daher noch viele Jahre mit ihr zusammenzuarbeiten.
24Jan2023

Neue Rikscha für Ausflüge rund um das Seniorenzentrum

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Geschäftsführer der APZ-MKK Marco Maier freuen sich über neues Rikscha-Angebot für die Bewohner*innen der Einrichtung

(Von links) Silvia Mandt (Betreuung), Teresa Domjahn (stellvertretende Pflegedienstleiterin), Zübeyde Okur (Betreuung), Marco Maier (Geschäftsführer), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete, Ralf Link (Vorsitzender RFC Roßbach/Spessart), Sabine Wenzel (Betreuung), Claudia Spahn (Einrichtungsleiterin), Stephan Herget (Betreuung APZ-MKK), Christa Freund (Hauswirtschaftsleitung) und Bürgermeister Matthias Schmitt
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 24.01.2023
Biebergemünd. – Viele strahlende Gesichter waren bei der Übergabe der neuen Rikscha an das Seniorenzentrum Biebergemünd erschienen. Einrichtungsleiterin Claudia Spahn begrüßte die Gäste, darunter die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises Susanne Simmler, den Bürgermeister von Biebergemünd Matthias Schmitt, den Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) Marco Maier sowie den Vorsitzenden des Radsportvereins RFC Roßbach/Spessart Ralf Link. Ihnen galt auch der besondere Dank Spahns: „Ihrem gemeinsamen Einsatz ist es zu verdanken, dass wir heute hier stehen und uns über die neue Rikscha für Bewohner-Ausflüge freuen können.“ So hat der Fahrradverein 1000€, der Main-Kinzig-Kreis 4000€ und die Gemeinde Biebergemünd 4000€ für die Anschaffung der Rikscha gespendet – und damit genug zur Anschaffung einer an die Bedürfnisse der älteren Menschen angepassten Rikscha.

Die neue Rikscha ist bereits die zweite Rikscha, die von den APZ-MKK für Bewohner-Ausflüge genutzt wird. Seit fast vier Jahren drei ist bereits eine Rikscha für Bewohner-Ausflüge in den 13 Einrichtungen der APZ-MKK im Einsatz und erfreut sich seither großer Beliebtheit. Die Rikscha ist im gesamten Kreisgebiet sowie in Limeshain unterwegs und ermöglicht es den Bewohner*innen, Steifzüge und Ausflüge in die Natur und die Stadt zu unternehmen und sich dabei den Fahrtwind durch die Haare wehen zu lassen. „Bei 13 Einrichtungen konnte die Rikscha natürlich immer nur für einen begrenzten Zeitraum im Seniorenzentrum genutzt werden. Es ist toll, dass wir jetzt eine Rikscha direkt vor Ort haben“, erklärte Einrichtungsleiterin Spahn glücklich. Im Seniorenzentrum Biebergemünd waren dabei besonders der Fahrradverein RFC Roßbach/Spessart, regelmäßig haben Mitglieder des Vereins in die Pedale getreten und die Bewohner*innen auf Ausflüge in die Umgebung mitgenommen.

Die Idee für die Anschaffung der ersten Rikscha, hatte damals die Erste Kreisbeigeordnete Simmler, nachdem sie von solchen Angeboten in Dänemark erfahren hatte. Und auch in Deutschland, bei den Sozialbetrieben in Köln wurden positive Erfahrungen mit dem Einsatz einer Rikscha für Senioren gemacht. „Da war es für uns natürlich klar, dass wir auch den Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Einrichtungen ein so tolles Angebot machen wollen. Viele Menschen verbinden mit dem Fahrrad eigene Mobilität. Dass das im Alter oft nicht mehr geht macht traurig, der eigene Radius schränkt sich ein. Mit dem Angebot der Rikscha und natürlich auch den dazugehörigen Radler*innen sieht das wieder ganz anders aus. Plötzlich sieht man vielleicht sogar das eigene Haus wieder oder besucht jemanden“, erklärte Simmler zu den Anfängen des Projekts und fügte hinzu: „Dass die Rikscha dann so gut angenommen und regelmäßig in allen Einrichtungen des Kreises angefragt wird, ist natürlich ein toller Erfolg und freut mich ganz besonders.“ Dem stimmten auch Maier und Schmidt zu, die beide von einem „tollen Angebot“ für die Senior*innen sprachen. „Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich sehr, wenn sie auf der Rikscha die Umgebung erkunden können. Das finde ich großartig.“, so Bürgermeister Schmidt.

Auch Marco Maier, der seit Anfang Dezember neuer Geschäftsführer des APZ-MKK ist, freute sich über die neue Rikscha und sprach von einem Angebot, das für den innovativen Charakter des Unternehmens steht: „Es ist uns wichtig, den Menschen, die bei uns leben ein optimales Lebensumfeld bieten zu können. Die Rikscha bietet Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, auch am Alltagsgeschehen in der Umgebung der Einrichtung teilzuhaben.“ Daneben bedankte sich Maier bei den Ehrenamtlichen, die das Projekt zu einem großen Erfolg gemacht haben – wie die Mitglieder des Radsportvereins RFC Roßbach/Spessart, von denen auch die Initiative für die Anschaffung der neuen Rikscha ausging. Deren Vorsitzender Ralf Link bekräftigte das Engagement des Vereins: „Wir haben uns dem Radsport verschrieben. Dass wir damit älteren Menschen auch noch eine Freude bereiten können, macht uns sehr glücklich. Wir freuen uns auf zukünftige Ausflüge mit der neuen Rikscha.“
20Jan2023

Fotoausstellung im Seniorenzentrum Biebergemünd eröffnet

Ausstellung tourt durch alle 13 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Dr. Monika Fingerhut (Fachkoordinatorin für Soziale Betreuung), Norbert Stürmer (Bewohner SZB), Alexandra Schickel (Fachkraft Soziale für Betreuung)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 20.01.2023
„Wir bleiben in Bewegung“ lautet das Motto der kürzlich im Seniorenzentrum Biebergemünd eröffneten Fotoausstellung. Das zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörende Seniorenzentrum, ist dabei die erste Station dieser Wanderausstellung, die nacheinander in allen 13 Einrichtungen des Kreises gezeigt wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei die Bewohner*innen der 13 Einrichtungen der APZ-MKK. Ein Großteil der Bilder wurden vom Fotografen Axel Häsler gemacht. Die Fotos zeigen die Bewohner*innen bei Aktivitäten zur Mobilitätsförderung, die in allen Einrichtungen des Kreises regelmäßig stattfinden, von Hanau bis Sinntal.

Wegen der Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie wurden die Aktivitäten zur Mobilitätsförderung eingeschränkt. Umso wichtiger ist es nun neu anzusetzen. Und so nehmen viele Bewohner*innen die Angebote der Bewegungsförderung gerne an und verstehen gut, die Notwendigkeit auch im hohen Alter fit und damit gesund zu bleiben. Sich im Alltag noch selbst helfen zu können und die eigene Selbstständigkeit zumindest teilweise zu erhalten, geht oft einher mit dem Vorhandensein körperlicher Beweglichkeit und Kondition. Es ist überaus wichtig, diese so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern. Schon Albert Einstein erkannte diesen Zusammenhang: „Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst man in Bewegung bleiben.“

Die ausgestellten Fotos zeigen deutlich, wie vielfältig, spaßbringend und auch gemeinschaftsstiftend das Bewegungsangebot bei den APZ-MKK ist – Gemeinsames Kegeln, Boule spielen, schwunghaftes Training mit Tüchern, Ringen und Bällen finden sich da genauso wie Beinübungen am Bewegungspfad oder an der Sitzbank. Auch Fotos von gemeinsamen Ausflüge, bekannt unter dem Titel „Spazier im Revier“ an der frischen Luft in der heimischen Umgebung, werden in der Ausstellung gezeigt. Unter der Federführung von Dr. Monika Fingerhut (Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung bei den APZ-MKK), und Tanja Yagci (Marketing APZ-MKK) wurde die Fotoausstellung mit Aufnahmen aus allen Einrichtungen organisiert.
19Jan2023

Zwei Verabschiedungen im Kreisruheheim Gelnhausen

Einrichtungsleiter bedankt sich bei Sigrid Castellanos und Uwe Frühm

Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer verabschiedet Sigrid Castellanos und Uwe Frühm. Castellanos wird nach 44 Jahren in den Ruhestand gehen. Frühm wechselt in das Wohnstift Hanau
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 19.01.2023
Im Rahmen einer kleinen Feier wurden Sigrid Castellanos und Uwe Frühm von ihren Kolleg*innen im Kreisruheheim Gelnhausen verabschiedet. Sigrid Castellanos, die als Fachkraft für Soziale Betreuung tätig ist, wird nach 44 Jahren im Dienst der Pflege und Betreuung der Bewohner*innen in den Ruhestand verabschiedet. „Ein Leben lang für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises“, fasste Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer, Castellanos Wirken zusammen. Castellanos, die bereits seit 1979 als Pflegefachkraft im Kreisruheheim Gelnhausen tätig war, übernahm nach Gründung des kommunalen Eigenbetriebs 1997 die Bereichsleitungen der beiden Einrichtungen Kreisruheheim Gelnhausen und Seniorenzentrum Steinau. Im Jahr 2000 übernahm sie als Wohnbereichsleitung Verantwortung im Altenzentrum Rodenbach, kehrte allerdings nach 2 Jahren als Fachkraft für soziale Betreuung an das Kreisruheheim zurück.

Im Jahr 2018 feierte Castellanos ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. „Wir sagen Danke für ein mehrere Jahrzehnte andauerndes, enges und loyales Dienstverhältnis. Danke Frau Castellanos“, verabschiedete sie Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer im Kreise der Kolleg*innen herzlich. Betreuungskraft Uwe Frühm hingegen bleibt den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erhalten, wechselt jedoch ins Wohnstift Hanau. Seinen Abschied an die Hanauer Einrichtung der APZ-MKK bedauern Bewohner*innen und Kollegen des Kreisruheheims sehr, denn sein musikalisches Talent an Klavier und Gitarre brachte zu Veranstaltungen allen Bewohner*innen und Kollegen viel Freude. „Schweren Herzens lassen wir Herrn Frühm nach Hanau gehen und wünschen ihm für seine neue Aufgabe im Wohnstift Hanau alles Gute“, bedankte sich Einrichtungsleiter Pfeifer im Namen der Kollegen herzlich für Frühms Engagement.
17Jan2023

Sternsinger besuchen das Wohnstift Hanau

Senioren freuen sich über den Besuch aus der Gemeinde

(Hintere Reihe von links) Cordula Delp, Leitung Soziale Betreuung, Dorothea Stehling, Fachkraft Soziale Betreuung, Margit Lavado, Gemeindereferentin und Pfarrer Andreas Weber sowie die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 17.01.2023
Endlich war ein traditioneller Besuch der Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth im Wohnstift Hanau wieder möglich. Nachdem durch die Corona-Pandemie in den letzten beiden Jahren die Kinder und Jugendlichen nicht durchs Haus gehen und den Bewohner*innen persönlich begegnen konnten, wurden diese nun umso freudiger empfangen. In Begleitung von Pfarrer Andreas Weber und der Gemeindereferentin Margit Lavado suchten die Sternsinger alle Wohnbereiche des Wohnstifts auf. Pfarrer Andreas Weber sprach Grußworte und wünschte den Bewohner*innen ein gesegnetes und gutes neues Jahr. Die farbenprächtigen Gewänder der Sternsinger sowie die Lieder, die von einem melodischen Trompetenspiel begleitet wurden, erfreuten die Zuhörer*innen sehr. Nach dem Sternsingsegen wurde an den Türen noch die Beschriftung „20*C+M+B+23“ angebracht, die für „Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus“ steht. Anschließend bedankte sich Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, bei den Sternsingern für ihren Besuch.
16Jan2023

Jahrzehntelanger Einsatz für die Bewohner*innen

Kreisruheheim Gelnhausen ehrt vier Jubilare für ihr Engagement

Der Häuptling des Kreisruheheims Gelnhausen: Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer wird für 20 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Mitarbeiterin Judith Stuckenschmidt blickt auf 30 Jahre zurück. Mira Haas feierte 25-jähriges Betriebsjubiläum. Auch Hauswirtschaftshelferin Oya Gözel erhielt eine Urkunde für 10 Jahre Treue zum Kreisruheheim Gelnhausen
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 16.01.2023
Insgesamt vier Jubilare wurden im Kreisruheheim Gelnhausen für ihre langjährige Treue und ihr Engagement für die Bewohner*innen geehrt, darunter auch der Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer, der sonst selbst die Jubilare würdigt und von seinen Mitarbeiterinnen überrascht wurde. Zu viert stehen die Jubilare gemeinsam für 85 Jahre Einsatz zum Wohle der Bewohner*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung. Judith Stuckenschmidt, die als Pflege- und Fachkraft für soziale Betreuung im engen Kontakt zu den Bewohner*innen steht, kennt das Kreisruheheim in Gelnhausen seit 30 Jahren. Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer überreichte ihr anlässlich des Jubiläums eine Urkunde und einen Blumenstrauß und hob in seiner Laudatio ihre Verdienste um Bewohner*innen und Kolleg*innen hervor. Auch die anderen Jubilare erhielten eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Mira Haas, die im Bereich Hauswirtschaft der Einrichtung arbeitet, wurde für ihr 25-jähriges Jubiläum ausgezeichnet. Oya Gösel, die ebenso in der Hauswirtschaft als Hilfskraft tätig ist, wurde für 10 Jahre Tätigkeit im Kreisruheheim ausgezeichnet. „Ihre Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft sind eine Konstante“, hob Einrichtungsleiter Pfeifer an beide gewandt anerkennend hervor. Ein weiterer Jubilar, war von seiner Würdigung selbst überrascht. Einrichtungsleiter Pfeifer, dem es ein Anliegen ist, die Würdigung langjähriger Mitarbeiter persönlich vorzunehmen, wurde von der Auszeichnung für 20 Jahre Tätigkeit bei den APZ-MKK mit dem Kopfschmuck der amerikanischen Urbevölkerung überrascht: „Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm“, bedankte sich Pfeifer bei den Kolleg*innen, die ihn zum Häuptling der Einrichtung ernannten. In der indianischen Kultur erzählt jede Vogelfeder, die als Auszeichnung verliehen werden, von der außergewöhnlichen Tapferkeit und besonderen Leistungen eines Kriegers.
13Jan2023

Konkrete Jobangebote für Pflegebeschäftigte

Nach Curata-Aus: Kreis und Stadt Bad Soden-Salmünster bringen Pflegeunternehmen und betroffene Fachkräfte zusammen – Aktionstage im Spessart Forum

Gesamtunternehmen - Freitag, 13.01.2023
Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Bad Soden-Salmünster bieten allen Beschäftigten der Pflegeeinrichtung Curata die Gelegenheit, schnell Klarheit über ihre berufliche Zukunft zu erhalten. Am Montag und Dienstag, 23. und 24. Januar, präsentieren sich Unternehmen aus dem Bereich Pflege und Klinikwesen im Spessart Forum und stehen jeweils im Zeitraum von 12 bis 15 Uhr für direkte Kontaktaufnahmen bereit, organisiert durch den Kreis und die Stadt. Grundsätzlich können an beiden Tagen auch weitere Interessierte kommen, die sich eine Beschäftigung in Berufen dieser Branche vorstellen können oder sich über Unternehmen aus der Region informieren wollen.

Vertreten sein werden unter anderem die Rehakliniken aus dem Stadtgebiet, die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sowie die Main-Kinzig-Kliniken. „Unser übergeordnetes, gemeinsames Interesse ist es, Pflegefachkräfte in der Region zu halten. Aber wir haben auch das ganz besondere Anliegen, den Frauen und Männern von Curata Sicherheit zu geben für die Zeit nach der Schließung ihres Hauses im März“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. Bürgermeister Dominik Brasch bekräftigt: „Die Fachkräftesuche ist in der Kur- und Klinikbranche eine echte Herausforderung. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Curata-Schließung betroffen sind, kann das aber auch zur Chance werden, schnell eine neue Stelle zu finden. Dafür haben wir diese Vernetzungsaktion ins Leben gerufen.“

Der Main-Kinzig-Kreis mit Landrat Thorsten Stolz und Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler sowie Bürgermeister Dominik Brasch stehen seit Tagen in engem Austausch über die Situation bei Curata. Neben der Unterbringung der gut 100 Bewohnerinnen und Bewohner treibt die Kreis- und Stadtspitze die Zukunft der Beschäftigten um. „Einige Personen haben sich über die Kontaktadressen beim Kreis und bei der Stadt schon gemeldet, in erster Linie aber Angehörige der betroffenen Curata-Bewohnerschaft“, berichtet Sozialdezernentin Susanne Simmler. „Wir gehen fest davon aus, dass sich nach dem ersten Schock über das Einrichtungs-Aus in Kürze viele Angestellte auf Jobsuche begeben werden. Für sie bieten wir eine konkrete Hilfestellung.“

In Überlegungen der Stadt Bad Soden-Salmünster und des Main-Kinzig-Kreises sind heimische Unternehmen in den vergangenen Tagen konkreter eingebunden worden. In den Gesprächen wurde rasch die Idee eines „Bewerber*innentags“ geboren. Eine Voranmeldung für die Veranstaltungen am 23. beziehungsweise am 24. Januar ist nicht nötig.

Weiterhin haben Bürgerinnen und Bürger, die beruflich oder familiär von der Schließung der Einrichtung Curata betroffen sind, die Möglichkeit, sich bei der vom Main-Kinzig-Kreis eingerichteten Pflegeplatz-Hotline unter der Nummer (06184) 2052100 zu melden. Als Anlaufstelle für Arbeitssuchende steht neben dieser Rufnummer und den Aktionstagen im Spessart Forum auch das „Netzwerk für Gesundheit Main-Kinzig“ in Bad Soden-Salmünster vermittelnd zur Seite, dem unter anderem die Rehakliniken in Bad Soden angehören: per Telefon 06056 744128 und per E-Mail an info@nfg-mkk.de.
12Jan2023

Bürgermeister Adolf Ludwig besucht Senioren-Dependance

 

 
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 12.01.2023
Limeshain. – Die Bewohner*innen der Senioren-Dependance der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises freuten sich sehr über den Besuch des Limeshainer Bürgermeisters Adolf Ludwig In Begleitung seiner Mitarbeiterin Andrea Schinzel zum Ende des vergangenen Jahres. Coronabedingt hatte der zur Tradition gewordene Kaffeeklatsch mit dem Bürgermeister zwei Jahre lang entfallen müssen. Nach dieser langen Zeit war es für alle Beteiligten eine herzliche und berührende Veranstaltung. Bewohnerin Erna Dietzel sprach daher vielen aus dem Herzen, als sie die beiden Vertreter der Stadt begrüßte: „Schön, dass Sie dieses Jahr wieder da sind“.
06Jan2023

Tischkicker-Turnier im Wohnstift Hanau

Siegerehrung mit Pokal und Medaillen für die Spieler

Die erst- und zweitplatzierten Teams des Tischkicker-Turniers mit Medaillen und dem Pokal. Hintere Reihe, ganz links: Yvonne Menge, Fachkraft für Soziale Betreuung.
Wohnstift Hanau - Freitag, 06.01.2023
Wie vor kurzem bei der Fußballweltmeisterschaft fand im Wohnstift Hanau ein Tischfußball-Turnier statt. Je zwei Bewohner*innen vertraten ihre Wohnbereiche und die Spieler*innen gaben alles, um den begehrten Pokal zu holen. Angefeuert wurden sie von den zuschauenden Mitbewohner*innen und Betreuungskräften, die ihren Teams fest die Daumen drückten. Beim Finale schließlich setzte sich der Wohnbereich 3 gegen den Wohnbereich 1 mit einem Torverhältnis von 15:7 durch. Bei der feierlichen Siegehrung verlieh Einrichtungsleiter Stephan Hemberger allen Spieler*innen Bronze-, Silber- oder Gold-Medaillen. Höhepunkt war die Überreichung des Pokals an das Siegerteam. Bei Sekt, Softgetränken und Knabbereien wurde der Abschluss des Turniers gebührend gefeiert.

„Ich habe mit meinen Mitspielern richtig für die Spiele geübt“ erzählte ein Bewohner, dessen Team sich bereits vor dem Turnier zu Trainingseinheiten am Tischkicker getroffen hatte. Organisiert wurde das Tischkicker-Turnier von Yvonne Menge, Fachkraft für Soziale Betreuung, die auch alle Spiele als Schiedsrichterin begleitete. Bei der Siegerehrung dankte Stephan Hemberger ihr und allen Betreuungskräften für das gut vorbereitete und rundum gelungene Turnier. Riesigen Applaus und Zustimmung erhielt Hemberger von den Bewohner*innen für seine Worte: „Wer will schon Fußballweltmeister werden, wenn man Einrichtungsmeister im Wohnstift werden kann.“ Natürlich soll es auch in Zukunft wieder ähnlich spannende Turniere im Wohnstift geben.
03Jan2023

Geschichten aus vergangenen Zeiten im Altenzentrum

Laterna Magica und Grammophon faszinieren die Bewohner*innen

Zauber der Vergangenheit: Polyphon, Grammophon und Laterna Magica, Notgeld und alte Schriften verblüfften die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 03.01.2023
Rodenbach. – Einen interessanten Einblick in die Vergangenheit bot Marian Guzan, Bewohner des Altenzentrums Rodenbach, seinen Mitbewohner*innen des Wohnbereiches 6 – „Junge Pflege“. Guzan präsentierte zunächst ein Polyphon und spielte Musik für die Bewohner*innen. Das automatische Musikinstrument, das in der Lage ist, Melodien von metallenen Lochplatten abzuspielen, faszinierte die Bewohner*innen. Einige Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich die Funktionsweise des Gerätes aus nächster Nähe anzusehen, erklären zu lassen und die Lochplatte in Augenschein zu nehmen. Musikbegeisterte konnten an diesem Nachmittag auch ein Grammophon hören, dessen Klang sich deutlich von dem eines Polyphons unterscheide, erklärte Guzan seinen Zuhörer*innen.

„Das Polyphon wird mit Metallplatten bespielt und hat einen glockenspielähnlichen Klang, während das Grammophon von Schellackplatten spielt. Ein leichtes Rauschen und Knacken treten als typische Nebengeräusche der Musik auf“, erklärte Guzan kompetent. Zur Musik des Grammophons, das Schlager der 1950er Jahre spielte, wagten mehrere Bewohner einen Tanz im Takt der Musik. Guzan hatte auch zwei Laterna Magicas mitgebracht, deren Technik er den Bewohner*innen erklärte. Mit Hilfe des Projektionsgerätes, das bis ins 20. Jahrhundert hinein, Verwendung fand, informierte Guzan auch über alte Schriften und das zur Zeit der Hyperinflation ausgegebene Notgeld, das aus verschiedenen Materialien wie Stoffen und Leder gefertigt wurde.
30Dez2022

Weihnachtskonzert im Seniorenzentrum Biebergemünd

Karlheinz Trageser und Eduard Suchy musizieren für die Bewohner*innen

(Von links) Karlheinz Tragesser (Gesang) und Eduard Suchy (Keyboard) musizieren für die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 30.12.2022
Mit einem Weihnachtskonzert erfreuten die beiden Musiker Karlheinz Trageser und Eduard Suchy die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd. Nachdem Lautsprecher, Verstärker, Mikrofone und die Beleuchtung aufgebaut waren, begrüßten Tragesser und Suchy ihr Publikum und begannen mit einem instrumentalen Lied den Nachmittag. Danach spielten sie Lieder wie: „Alle Jahre wieder;“, „Leise rieselt der Schnee“, „Zu Bethlehem geboren“, „Kommet ihr Hirten,“. Nach einer Pause, in der heißer Punsch und selbstgebackene Plätzchen verteilt wurden, spielten die beiden Musiker weitere etwas unbekanntere Lieder, wie „Hört der Engel große Freud“, „Tochter Zion“, „Als aller Hoffnung Ende war“, „Heilige Nacht du kehrest wieder“ und „Erfreue dich Himmel“.

Zum Schluss wurden dann wieder Lieder wie“ O du Fröhliche“ und „Stille Nacht“ gesungen. Die bekannten Lieder wurden fleißig mitgesungen. Es war ein schöner, besinnlicher und stimmungsvoller Nachmittag. „Das war sehr schön.“, resümierte eine Bewohnerin. Für ihr ehrenamtliches Engagement bedankte sich die Einrichtungsleitung mit heißem Punsch und selbstgebackenen Plätzchen. Auch die Bewohner*innen kamen in den Genuss dieser weihnachtlichen Leckereien und freuten sich auch über die Gedichte, die zwischen den Liedern vorgelesen wurden. Das Gedicht „Markt und Straßen steh`n verlassen“ konnte eine Bewohnerin noch vollständig rezitieren. „Da kommen Erinnerungen auf. Das wurde vor über 50 Jahren in der Schule gelernt und ist immer noch da.“, so die Bewohnerin.
28Dez2022

Kita-Gruppe Feuerkäfer besuchen Senioren-Dependance

Kindergarten und Bewohner*innen genießen gemeinsam die Adventszeit

Die Kindergartenkinder der „Feuerkäfer“-Gruppe des Hammersbacher Kindergartens sangen für die Bewohner*innen. Andreas Weißer, Mitglied des Einrichtungsbeirates, zeigte den Kindern die weihnachtliche Modelleisenbahn, die zu den Feiertagen durch den Garten der Einrichtung fährt und zur Freude der Kinder auch Süßigkeiten transportieren kann.
Dependance Haus Hammersbach - Mittwoch, 28.12.2022
Die Adventszeit war auch in diesem Jahr wieder eine Zeit der Begegnungen und des Miteinanders in der Senioren-Dependance Hammersbach. Besondere Freude bereitete den Bewohner*innen der Besuch der „Feuerkäfer“-Gruppe des Hammersbacher Kindergartens, die in Begleitung ihrer Erzieherinnen vorbeikamen, um Zeit mit den Bewohner*innen zu verbringen. Auch musikalisch wurde den Bewohner*innen dabei einiges geboten. Eine Erzieherin begleitete die Kinder auf der Gitarre, als sie sich im Garten der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Pflegeeinrichtung aufstellten, um ein kleines Konzert für die Bewohner*innen zu geben. Die Bewohner*innen, die sich im Innenbereich des Hauses versammelt hatten, lauschten an den offenen Fenstern den Kinderliedern „Meine kleine Kerze“ und „Langsam wird es dunkel“. Einige Bewohner*innen kamen sogar auf die Terrasse.

Als die jungen Besucher*innen das Lied „Lasst uns froh und munter sein“ anstimmten, sangen viele Bewohner*innen kräftig mit. Auch die Zugabe, das bekannte Weihnachtslied „O, Tannenbaum“ sangen Jung und Alt voller Vorfreude auf die Festtage gemeinsam. Andreas Weißer, Mitglied des Einrichtungsbeirates, hatte für die Kinder nach ihrem Auftritt noch eine Überraschung parat: Weißer lud die Kinder ein, mit einem fernsteuerbaren Kran Süßigkeiten in die Modelleisenbahn zu verladen, die in der Weihnachtszeit durch den Garten der Senioren-Dependance Hammersbach fährt. Die jungen Sänger*innen im Garten erhielten auf diese Weise ein kleines Geschenk. Die Kinder, die die Bahn beluden, hatten ebenfalls ihre Freude an ihrer Aufgabe: “So hatten dann viele, kleine Lokführer, Kranfahrer und Fahrdienstleiter auch Ihren Spaß an der Aktion“, berichtete Einrichtungsbeiratsmitglied Herr Weißer, der die Modelleisenbahn in jedem Jahr selbst aufbaut.
27Dez2022

Ansprechpartnerin für Bewohner*innen und Schüler*innen

Anja Van de Sand feiert 10-jähriges Betriebsjubiläum im Haus Hammersbach

Zum 10-jährigen Betriebsjubiläum erhielt überreichte Einrichtungsleiterin Linda Sartor der Mitarbeiterin Anja Van de Sand (links) einen Blumenstrauß und eine Urkunde.
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 27.12.2022
„Mit Ihrer kompetenten und authentischen Art sind Sie ein tolles Vorbild und eine gute Ansprechpartnerin für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen“, lobte Einrichtungsleiterin Linda Sartor die stellvertretende Hausleitung der Senioren-Dependance Hammersbach Anja Van de Sand anlässlich ihres 10-jährigen Betriebsjubiläums. Ihre Ausbildung zur Altenpflegerin, absolvierte Van de Sand 2012 im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Seither nahm sie immer wieder an Weiterbildungen teil und erwarb dadurch weitere Qualifikationen.

2015 absolvierte Van de Sand eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin und engagiert sich seither darin, ihr Wissen und Erfahrung an junge Pflegeschüler*innen weiterzugeben: „Besonders möchte ich mich für Ihre Arbeit mit unseren Auszubildenden bedanken“, dankte im Rahmen einer kleinen Feier in der Senioren-Dependance Sartor Van de Sand für ihr Geschick im Umgang mit den jungen Menschen: „Hier haben Sie ein besonderes Fingerspitzengefühl und können sich gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Charaktere einlassen“, würdigte Sartor Van de Sands Einsatz.

2019 absolvierte Van de Sand auch die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung erfolgreich und stieg innerhalb von wenigen Jahren ins Leitungsteam der Senioren-Dependance Hammersbach auf, wo sie nun die stellvertretende Hausleitung innehat. „Ich bin sehr froh darüber, dass Sie Teil des Leitungsteams sind. Vielen Dank für Ihren außerordentlichen Einsatz in unserer Senioren-Dependance Hammersbach“, richtete sich Einrichtungsleitung Sartor an Van de Sand und übergab zum Dank einen großen Blumenstrauß und eine Urkunde.
23Dez2022

Eugen-Kaiser-Schule macht Senioren Geschenke

Schüler überreichen Bewohnern des Wohnstifts Hanau Geschenke

Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule überreichen Geschenke für das Wohnstift Hanau. Zweite Reihe: ganz links Fachkraft Yvonne Menge, ganz rechts Lehrerin Nicole Moritz, im Hintergrund Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.12.2022
Inzwischen ist es fast schon eine Tradition: Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule bereiten in den Adventswochen kleine Geschenke für die Bewohner*innen des Wohnstifts vor. Dem war auch so in diesem Jahr und Nicole Moritz, Schulpfarrerin und Religionslehrerin, überreichte gemeinsam mit Schüler*innen handgefertigte Präsente wie z.B. kunstvoll gefaltete Papiersterne, Karten oder Wandbilder sowie selbstgebackene Plätzchen und Christstollen. Maßgeblich organisiert wurde die Geschenke-Aktion von Lehrerin Petra Brinkmann sowie Nicole Moritz. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Yvonne Menge, Fachkraft für Soziale Betreuung, nahmen die zahlreichen Präsente entgegen. „Es ist schön, dass Sie an die Senior*innen in unserem Haus denken und so viele Geschenke angefertigt haben“ dankte Stephan Hemberger den Schüler*innen und dem Schulteam der Eugen-Kaiser-Schule.
23Dez2022

Lichterfest und Posaunen-Chor im Haus Hammersbach

Gute Stimmung bei Lichtern, heißen Waffeln und Akkordeonmusik

Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 23.12.2022
In der Adventszeit feierten Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der Senioren-Dependance Hammersbach gemeinsam ein Lichterfest. In Vorbereitung auf die Feierlichkeiten bastelten die Bewohner*innen zahlreiche bunte Windlichtgläser, die die Räumlichkeiten und den Garten der Einrichtung hell erleuchteten. Auf dem Lichterfest wurden Kaffee und selbstgebackene Waffeln serviert, die sich die Bewohner*innen schmecken ließen. Wer mochte, konnte auch einen der Weckmänner, Hefegebäck, dass an den Heiligen Martin, Bischof von Tours erinnert, genießen.

Akkordeonspieler Erwin Krause, der in die Einrichtung gekommen war, um mit den Bewohner*innen zu feiern, unterhielt sein Publikum mit bekannten Volksliedern. Walzermelodien und Märsche, luden die Bewohner*innen zum Schunkeln ein. In ausgelassener vorweihnachtlicher Stimmung stimmten die Bewohner*innen Weihnachtslieder an und tanzten vor Freude. Nachdem sich Erwin Krause von seinem dankbaren Publikum verabschiedet hatte, versammelten sich die Anwesenden zu einem Quiz, in dem sie ihr Wissen über Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit testen konnten.

Am Abend entstand im Garten Weihnachtsmarkt-Atmosphäre: Alle versammelten sich um ein warmes Holzfeuer. „Das Licht und die Wärme des Feuers sind besonders schön“, sprach eine Bewohnerin die Gedanken vieler Teilnehmenden aus. Einrichtungsbeiratsmitglied Andreas Weißer grillte Würstchen und schenkte dazu alkoholfreien Punsch aus. Auch heißer Glühwein wurde angeboten. Während die Bewohner*innen gemeinsam die von Weißer aufgebaute Modelleisenbahn beobachteten, die durch den erleuchteten und geschmückten Außenbereich fuhr, klang der Abend gemütlich aus.

Nur wenige Tage später trat auch der Posaunenchor Langenbergheim im Garten der Senioren-Dependance auf und spielte bekannte und beliebte Weihnachtslieder wie Jingle Bells, O Tannenbaum und Leise rieselt der Schnee. Die Bewohner*innen schauten und lauschten von den Fenstern der Dependance aus zu und sangen mit. Der Auftritt des Posaunenchors war eine schöne Überraschung für die Bewohner*innen. Nach dem Auftritt des Posaunen-Chors verteilte Betreuungskraft Silke Hamburger ein Schokopräsent zum Dank an die Musiker*innen.
22Dez2022

Weihnachtslieder erklingen im Seniorenzentrum Biebergemünd

Liederkranz Kassel 1874 e.V. erfreut Bewohner*innen mit Auftritt

Der Gesangverein Liederkranz Kassel 1874 e.V. trat im Advent im Seniorenzentrum Biebergemünd auf
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 22.12.2022
Gespannt erwarteten die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd den Auftritt des Gesangsvereins Liederkranz Kassel 1874 e.V. 25 Sänger*innen waren in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK gekommen, um im Advent für die Bewohner*innen zu musizieren. Der Erste Vorsitzende des Vereins Jürgen Ritter hatte Kontakt zum Seniorenzentrum aufgenommen und die Veranstaltung organisiert. Vor Beginn des Konzerts begrüßte er die Anwesenden herzlich in der Cafeteria der Einrichtung. Begleitet von seiner Chorleiterin Lysann Berger am Keyboard präsentierte der Gesangverein Liederkranz ein großes Repertoire an traditionellen und modernen Weihnachtsliedern.

Auch Musik des Komponisten Georg Friedrich Händel hatte der Chor einstudiert. In bekannte Stücke, die vielen Bewohner*innen vertraut sind, wie „Leise rieselt der Schnee“, „Fröhliche Weihnacht überall“ und „O, Tannenbaum“ stimmten sie fröhlich ein ließen es sich nicht nehmen, mitzusingen. „Das war wieder mal so richtig schön, da kommt Weihnachtsstimmung auf“, dankte eine Bewohnerin dem Chor anschließend für seinen engagierten Auftritt, der den Nachmittag schnell vergehen ließ. Organisator Ritter verabschiedete sich von den Bewohner*innen „mit vielen guten Wünschen, vor allem Gesundheit für das neue Jahr 2023. Sänger*innen und Bewohner*innen wärmten sich nach dem Konzert gemeinsam bei einem Glas heißen Punsch auf.
21Dez2022

Würdigung der Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Gründau

Ute Severin feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum

Die Einrichtungsleiterin des zu den APZ-MKK gehörenden Seniorenzentrums Gründau Ute Severin links) feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum.
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 21.12.2022
Die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Gründau Ute Severin, wurde für ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises geehrt. Severin absolvierte in den Jahren 1985 - 1986 ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Fachseminar für Altenpflege der Heiligenstädter Schulschwestern e.V. in Geseke in Nordrhein-Westfalen. Erste Berufserfahrung sammelte sie im St. Josef-Haus in Wickede. Ende des Jahres 1990 qualifizierte sie sich berufsbegleitend erfolgreich zur Wohn- und Pflegegruppenleiterin weiter.

Severins Karriere bei den APZ-MKK lässt sich als steter, kontinuierlicher Aufstieg beschreiben. Im November 1997 trat sie eine Stelle als Altenpflegerin im Kreisruheheim Gelnhausen an und übernahm bereits 2000 die Leitung eines Wohnbereichs in der Einrichtung. Im September desselben Jahres übernahm Severin auch die stellvertretende Pflegedienstleitung im Kreisruheheim. Im Januar 2002 wurde der erfahrenen Altenpflegerin schließlich die Pflegedienstleitung im Kreisruheheim Gelnhausen und auch im Seniorenzentrum Steinau übertragen.

Nachdem sie eine zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung zur leitenden Pflegefachkraft in Wolfsburg-Unkeroda bei Verein andragogik konkret e.V. absolviert hatte, übernahm Severin die Pflegedienstleitung in der größeren Einrichtung Seniorenzentrum Gründau, die sie, unterbrochen durch eine Phase der Elternzeit, bis zum 31.Dezember 2014 innehatte. Von 2015 bis 2017 bekam Severin noch größere Verantwortung übertragen: Zwei Jahre lang leitete sie das Seniorenzentrum kommissarisch, bevor sie 2018 zur Einrichtungsleitung ernannt wurde.

Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte ihr die Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement der APZ-MKK, Monika Zimpel, und bedankte sich im Namen der gesamten Unternehmensleitung für ihren langjährigen Einsatz. Zimpel würdigte das Engagement von Severin und lobte ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden. Zum Dank überreichte ihr Zimpel, einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Ute Severin bedankte sich ihrerseits für die wertschätzenden Worte und freute sich auch über die Glückwünsche aus dem Kollegenkreis.
20Dez2022

Advent in den Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland

Vorweihnachtliche Aktivitäten geprägt durch schöne Kindheitserinnerungen

Senioren-Dependance Ronneburg: Aus Buchseiten entsteht Weihnachtsschmuck
Gesamtunternehmen - Dienstag, 20.12.2022
Plätzchen backen, Baumschmuck basteln, Geschenke aussuchen. Es ist Advent. Diese vier Wochen, in denen sich die Menschen auf Weihnachten vorbereiten, sind in besonderer Weise durch Traditionen geprägt, die geschätzt und jedes Jahr gepflegt werden. Die vertrauten Tätigkeiten wecken bei vielen älteren Menschen angenehme Erinnerungen an unbeschwerte Tage in der Kindheit. In den vier Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach wird in diesen Tagen Erinnerungsarbeit geleistet, die das Warten auf Heiligabend zu einem Erlebnis macht:

Andrea Ebert, Fachkraft für Soziale Betreuung lud zusammen mit ihrem Kollegen Peter Völker die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Ronneburg ein, Weihnachtssterne zu basteln und den Weihnachtsbaum der Einrichtung zu schmücken. Gewissenhaft, ruhig und mit geschickter Hand bastelten interessierte Bewohner*innen aus verschlissenen Buchseiten Sterne aus Papier. Aufgehängt an einer Schnur verschönern diese nun die Räumlichkeiten der Pflegeeinrichtung. Geschichten aus der Kindheit, die vorgelesen wurden, regten die Bewohner*innen an, von ihren Kindheitserfahrungen zu berichten. Auch Plätzchen backen stand in Ronneburg wieder hoch im Kurs.

In der Senioren-Dependance Limeshain kam der Nikolaus zu Besuch. Mitarbeiter Christian Bienewald hatte sich entsprechend dem historischen Vorbild Nikolaus von Myra mit Bischofsmütze, Stab und Mantel verkleidet, um den Bewohner*innen eine Freude zu machen. Während manche rätselten, wer sich unter dem Kostüm verbarg, gelang es ihm nicht, alle zu täuschen: Einige erkannten an der Stimme, wer unter dem Kostüm steckte. Er verteilte Schokoladennikoläuse an die Senior*innen, die eifrig betonten, dass sie sich in den vergangenen Wochen und Monaten gut und artig verhalten hatten. „Lieber Nikolaus, es ist schön, dass du an uns denkst“, zeigte sich eine Bewohnerin dankbar für den Besuch. In Limeshain hat auch das Backen von Butterplätzchen Tradition. Auch in diesem Jahr versammelten sich daher Bewohner*innen der Hausgemeinschaften B und C, um Teig zu kneten und Plätzchen auszustechen. Die ausgestochenen weihnachtlichen Motive erhielten zusätzlich eine süße Glasur aus Zuckerperlen.

Die Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Neuberg feierten ein Adventsfest mit den Bewohner*innen der Einrichtung. Vorweihnachtlich dekorierte Tische und Tanzeinlagen der Tanzgruppe Power Girls stimmten auf den Advent ein. Jörn Schachtner, Bürgermeister Neuburgs, war ebenfalls gekommen, und verteilte gemeinsam mit dem Mitglied des Einrichtungsbeirates Erika Ackermann Geschenke an die Bewohner*innen. Die Mitarbeiter*innen servierten zum Kaffee heiße Bratäpfel mit Vanillesauce, die sich alle Bewohner*innen schmecken ließen. Humorvoll blickte eine Bewohnerin in einem selbst verfassten Gedicht auf die zurückliegenden Monate in der Senioren-Dependance zurück.
20Dez2022

Gut besuchter Weihnachtsbasar im Wohnstift Hanau

Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter genießen besinnliche Stimmung

Gut besuchter Weihnachtsbasar im Wohnstift Hanau
Wohnstift Hanau - Dienstag, 20.12.2022
Einen stimmungsvollen Weihnachtsbasar konnten die Bewohner*innen und ihre Angehörigen im Wohnstift Hanau erleben. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eröffnete den Basar mit einem Grußwort und dankte Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, für die Organisation des Basars sowie allen Leitungskräften und Teams aus der Betreuung, Pflege, Hauswirtschaft, Küche, Haustechnik und Verwaltung für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung. Stephan Hemberger begrüßte auch Musikerin Ela Querfeld, die mit ihrer Stimme und dem Spiel am Keyboard restlos begeisterte. An den zahlreichen Verkaufsständen konnten Strickwaren, Schmuck, Kerzen, Karten und noch viele weitere schöne Dinge erworben werden.

Auch von Bewohner*innen angefertigte Bastelarbeiten, stießen auf großes Interesse. Der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe war ebenfalls mit einem Stand vertreten und bot Rettungsdosen an. Während Ela Querfeld sowohl mit traditionellen, aber auch modernen Weihnachtsliedern für beste Stimmung sorgte, hatten die Bewohner*innen und Besucher*innen die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Kuchensorten. Danach hatten viele noch Appetit auf gegrillte Würstchen und Glühwein. Die dadurch eingenommenen Spenden werden für ein Projekt der Sozialen Betreuung verwendet. „Mir gefällt, dass hier so viel los ist und die Musik ist auch sehr gut“ äußerte sich ein Bewohner während des Basars zufrieden und seine Tischnachbarn stimmten ihm uneingeschränkt zu.
19Dez2022

Klausurtagung Ehrenamt in Rodenbach

Ehrenamtliche der Alten-und Pflegezentren des MKK treffen sich zum Austausch

Am Internationalen Tag des Ehrenamts trafen sich die Ehrenamtlichen der APZ-MKK in Rodenbach bei Hanau zum gemeinsamen Austausch über ihre Tätigkeit.
Gesamtunternehmen - Montag, 19.12.2022
Am Internationalen Tag des Ehrenamts im Dezember trafen sich die Ehrenamtlichen der Alten- und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK) zum gemeinsamen Austausch über ihre Tätigkeiten. 30 Teilnehmende, die sich in den Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes, im Kreisruheheim Gelnhausen sowie im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift in Hanau, den Seniorenzentren Biebergemünd und Gründau und dem Altenzentrum Rodenbach engagieren, waren der Einladung von Dr. Monika Fingerhut, Koordinatorin für das Ehrenamt bei den APZ-MKK, nach Rodenbach bei Hanau gefolgt.

Rund 100 Ehrenamtliche unterstützen aktuell die Mitarbeitenden der 13 Einrichtungen der APZ-MKK in vielfältiger Weise. Die Helfer*innen schenken ihre Zeit und bereichern das Alltagsleben der Bewohner*innen. Sie ergänzen das soziale und kulturelle Angebot der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK und tragen zu einem lebendigen Miteinander bei. Geschäftsführer Marco Maier begrüßte alle Teilnehmenden herzlich zu Beginn der Veranstaltung und fand lobende Worte für den besonderen freiwilligen Einsatz der Anwesenden. Außerdem war er begeistert von der Organisation der Veranstaltung und von dem guten Geist und dem guten Miteinander. Er bedankte sich herzlich bei den Organisatoren, Frau Dr. Monika Fingerhut und Herrn Stephan Herget und wünscht sich für die weitere Zeit eine gute Zusammenarbeit mit viel Freude und Begeisterung für unsere uns anvertrauten pflegebedürftigen Menschen.

Am Vormittag hatten die Ehrenamtlichen Gelegenheit, sich und ihre Projekte in einer Vorstellungsrunde genauer kennenzulernen. Die Helfer*innen schenken ihre Zeit und bereichern das Alltagsleben der Bewohner*innen. Sie ergänzen das soziale und kulturelle Angebot und tragen zu einem lebendigen Miteinander bei.

Anschließend wurde Sigrid Rösch für ihr 10-jähriges ehrenamtliche Engagement im Seniorenzentrum Gründau geehrt. Rösch, so hob Einrichtungsleiterin Ute Severin in ihren Dankesworten hervor, sei „eine verlässliche Größe“, die nicht nur einmal wöchentlich Bewohner*innen der Wohngruppe Faltergarten besuche, sondern auch die Bingo-Runde der Bewohner*innen unterstütze und gerne helfe, Feste und Feierlichkeiten vorzubereiten: „Sie bringen mit Singen und verschiedenen Spielen Abwechslung und Freude in den Alltag“, dankte Severin Rösch für ihren Einsatz. Die Trägerin der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ist seit 2015 auch gewähltes externes Mitglied im Einrichtungsbeirat des Seniorenzentrums Gründau: „Wir, die Bewohner und Mitarbeiter, sind sehr dankbar für und glücklich über Ihren Einsatz und die Verantwortung, die Sie übernehmen und hoffen, dass Sie uns noch lange die Treue halten“, wandte sich Severin an die Ehrenamtliche Rösch.

In lebhaften Diskussionsrunden reflektierten die teilnehmenden Ehrenamtlichen ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie. Die Frage „Wo stehen wir mit dem Ehrenamt?“ regte an, gemeinsam über Wünsche und Möglichkeiten der Akquise neuer Ehrenamtlicher nachzudenken.

Nach dem Mittagessen informierten in einem Vortrag Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK und seine Kollegin Dr. Monika Fingerhut über die Anschaffung einer weiteren Fahrradrikscha der APZ-MKK. Das Angebot, das auch mobilitätseingeschränkten Personen ermöglicht, Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen, erfreut sich großer Beliebtheit bei den Bewohner*innen. Nach einer speziellen Schulung, um die Rikscha steuern zu können, sind die ehrenamtlichen und ortskundigen Fahrer in der Lage, die Bewohner*innen an die gewünschten Orte zu bringen. Aufgrund der aktuell kühlen Witterung bieten die 13 Pflegeinrichtungen im Kreisgebiet momentan keine Ausflugsfahrten an, dennoch nutzten zukünftige Rikscha-Fahrer die Gelegenheit, die neue Fahrradrikscha anzusehen und zu testen.

Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung und Datenschutz stellte zusammen mit Koordinatorin Dr. Fingerhut den Zuhörer*innen die Möglichkeiten des Einsatzes der Tovertafel in der sozialen Betreuung der Bewohner*innen vor. Tovertafeln, auch Magic Tables genannt, sind seit kurzem in allen kreiseigenen Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK im Einsatz, Bei den Tovertafeln handelt es sich um auf die Bedürfnisse von alten- und pflegebedürftigen Menschen zugeschnittene Spielekonsolen, die mit einer Reihe von Anwendungen ausgestattet sind, zum Beispiel Musik machen, Sprichwörter vervollständigen, Blumen wachsen lassen, Auf spielerische Weise fördert das Gerät die Geschicklichkeit, das Reaktionsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten der Spieler*innen. Menschen mit Demenz können in besonderer Weise von der Tovertafel profitieren: Töne, die erklingen und Bilder, die sich bewegen, wecken die Neugier der Bewohner*innen und fördern die Interaktion miteinander.

Mit dem Hinweis auf Möglichkeiten der Weiterbildung im kommenden Jahr verabschiedete Ehrenamtskorordinatorin Dr. Fingerhut die Gäste am Nachmittag. „Eine gelungene, informative und abwechslungsreiche Veranstaltung“, blickte eine Teilnehmerin zufrieden zurück und sprach so die Gedanken vieler aus.
16Dez2022

Musiktfest im Seniorenzentrum Biebergemünd

Familie Blaumeiser präsentiert Bewohner*innen buntes musikalisches Programm

(Von links) Sänger Peter Blaumeiser mit Gitarre und Sänger Clemenz Blaumeiser am Klavier
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 16.12.2022
Zu einem bunten Musikfest hatten die Betreuungskräfte des Seniorenzentrums Biebergemünd eingeladen. Bereits am Nachmittag fanden sich die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein, um der musikalischen Familie Blaumeister zuzuhören. Sänger Clemenz Blaumeiser, der das Klavier beherrscht, und Sänger Peter Blaumeiser an, der Gitarre spielt gründeten zusammen mit zwei weiteren Familienangehörigen eine Band. Da eine Familienangehörige nun im Seniorenzentrum Biebergemünd lebt, treten die vier Musiker gern für die Bewohner*innen dort auf. Voller Stolz stellte diese den anderen Anwesenden nach dem Konzert ihre Familie vor.

Die vier Musiker führten ihr Publikum durch ein reiches Spektrum an Liedern, die von den Bewohner*innen kräftig mitgesungen wurden: „Was für tolle Musik, so vieles, das ich mitsingen kann“, strahlte eine Bewohnerin. Von Volksliedern wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ bis hin zu Schlagern aus den 1950er und 1960er Jahren des erfolgreichen Sängers Freddy Quinn war für jeden Geschmack etwas dabei. Durch die Interpretation des damaligen Bundesaußenministers und ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, beschreibt das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ die Reise mit einer Postkutsche.

Als Bewunderer des amerikanischen Sängers Elvis Presley ließ es sich Peter Blaumeiser nicht nehmen, dessen Hit It’s Now or Never“ zu präsentieren. Presley ließ sich zu diesem Lied vom italienischen Klassiker „O sole mio“ inspirieren. Musikalisch verabschiedeten sich die Musiker von ihrem dankbaren und überglücklichen Zuhörer*innen mit „Ein bisschen Frieden“. Sängerin Nicole hatte 1982 unter dem Eindruck des Kalten Krieges 1982 dieses Lied gesungen und den Eurovision Song Contest für sich und die deutsche Delegation entscheiden können. Die Hoffnung auf Frieden verband viele Bewohner*innen, die selbst noch Krieg, Flucht und Vertreibung erlebt haben, mit den Musikern.
14Dez2022

Artistische Jonglage von Franz und Benjamin

Senior*innen genießen heiße Waffeln und Zirkusvorstellung

Jonglage mit Fackeln auf der Terrasse des Seniorenzentrums Biebergemünd: (Von links) Benjamin und Franz faszinierten mit ihrer Vorstellung die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 14.12.2022
Zu einem geselligen Zirkus-Nachmittag, lud das Team des Seniorenzentrums Biebergemünd die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein. Bereits am frühen Nachmittag hatten die Mitarbeiter*innen Waffeln gebacken, die sie den Bewohner*innen auf Wunsch mit heißen Kirschen zu einer Tasse Kaffee servierten. In gemütlicher Runde kamen die Bewohner*innen miteinander ins Gespräch.

Nach der gemütlichen Kaffeerunde folgte der Höhepunkt des Nachmittags. Die beiden Artisten Franz und Benjamin waren ins Seniorenzentrum gekommen und zeigten ihr Können im Rahmen einer kleinen Vorstellung: Gekonnt jonglierten beide Artisten mit Keulen, Kegeln, Diabolos und Fackeln. Die Bewohner*innen beobachteten fasziniert das Geschehen auf der Terrasse des Seniorenzentrums, die sich die beiden Künstler als Bühne gewählt hatten.

Als Franz zum Abschluss der Vorführung über Scherben lief, stockte allen Bewohner*innen der Atem. Doch auch hier bewies der Artist sein Können und kam unverletzt aus der beeindruckenden Nummer hinaus. „Wie Franz über Scherben gelaufen ist…“, zeigte sich eine Bewohnerin beeindruckt vom Geschick des begabten Artisten. Mit langanhaltendem Beifall verabschiedeten sich die Bewohner*innen von den beiden Jongleuren.
13Dez2022

Lions Club Schloss Philippsruhe unterstützt palliative Pflege

5.000 Euro Spende für das Expertenteam Palliative Pflege der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

(Von links) Die aktuelle Präsidentin des Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe Dagmar Dräger und Maria Haas-Weber
Gesamtunternehmen - Dienstag, 13.12.2022
Mit einem Betrag in Höhe von 5.000 Euro hat der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe die palliative Versorgung in den Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ-MKK) gefördert. Der Verein spendete für das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team), ein Projekt, das bereits im Jahr 2018 durch den Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. initiiert und gemeinsam mit den APZ-MKK auf einen Weg gebracht wurde.

Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. nahm die Spende dankend entgegen und hob noch einmal die besondere Bedeutung des EPP-Teams für die palliative Pflege hervor. Menschen in ihren letzten Tagen in einen schützenden Mantel zu hüllen, ist der Auftrag des Teams. Mit seiner Arbeit, insbesondere in der palliativen Versorgung in Pflegeeinrichtungen schließe das Team eine Versorgungslücke, so Dr. Haas-Weber. Für den Kreis von schwerstkranken und sterbenden Menschen bildet das EPP-Team eine neue Versorgungsqualität ab, die sich insbesondere in der Corona-Pandemie bewährt habe. Angehörigen konnte ermöglicht werden, die zu Pflegenden zu besuchen und voneinander Abschied zu nehmen.

Das EPP-Team koordiniert alle Maßnahmen, die in der Versorgung der schwerkranken und sterbenden Menschen notwendig sind. Gemeinsam mit behandelnden Ärzten und Therapeuten erstellen die Palliative-Care-Fachkräfte des EPP-Teams individuelle Pflege- und Betreuungskonzepte und stimmen diese mit Rücksicht auf die Wünsche der Betroffenen mit allen Beteiligten ab. Sie sind für Ärzte, Angehörige, Pflegefachkräfte in den Einrichtungen, Seelsorger und ehrenamtliche Helfer wichtiger Ansprechpartner. Die 24-h telefonische Bereitschaft des Teams ermöglicht es umgehend notwendige pflegerische Maßnahmen abzustimmen. Auf diese Weise können unnötige und belastende Aufenthalte im Krankenhaus für die Betroffenen in vielen Fällen vermieden werden.

Der Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. förderte die Umsetzung des EPP-Teams im Wohnstift Hanau, einer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) finanziell mit rund 300.000€. Das wissenschaftlich begleitete Konzept hat sich bewährt, so dass die Palliative-Care-Fachkräfte seit dem Jahr 2020 nun in allen 13 Einrichtungen der APZ-MKK tätig sind. Nach Angaben des Fördervereins Palliative Patientenhilfe e.V. haben sich darüber hinaus 14 weitere Alten-und Pflegeeinrichtungen der Region das Hanauer Modell in der palliativen Versorgung zum Vorbild genommen und setzen dieses bereits um.

Dr. Haas-Weber zeigte sich daher glücklich und dankbar über die Zuwendung des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe, die für sie einen weiteren Baustein für dieses wichtige und zukunftsweisende Projekt darstellt. Seit seiner Gründung hat der Lions Club viele Organisationen unterstützt. Neben einer Förderung für Alleinerziehende und Kinder unterstützt der Club die Jugendförderung sowie Seniorenheime und Hospizeinrichtungen.
06Dez2022

Eulen, Falken und ein Adler zu Gast im Wohnstift Hanau

Falkner informieren Bewohner*innen über Greifvögel

Ein Falke auf der Hand von Bewohner Helmut Knackstedt: Der Greifvogel zeigt sein prächtiges Gefieder.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 06.12.2022
Die Falknerei Ronneburg war zu Gast im Wohnstift Hanau und bescherte den Bewohner*innen ein besonderes Erlebnis mit einer Flugshow ihrer Greifvögel. Im Blauen Saal konnten die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des MKK Eulen, Falken und einen Adler bestaunen.

Falkner Walter Reinhart erzählte Wissenswertes über das Verhalten der Tiere und informierte die Bewohner*innen über die unterschiedlichen Jagdtechniken der Raubvögel. So gehört die Beizjagd, bei der abgerichtete Greifvögel dem Falkner bei der Jagd helfen, zu den ältesten Jagdarten der Menschheit. Unterstützt von seiner Kollegin Dagmar Dohnalek präsentierte Reinhart die prachtvollen Vögel dem interessierten Publikum hautnah. Höhepunkt der Show waren die Flugeinlagen der Greifvögel, die dicht über die Köpfe der Bewohner*innen hinwegflogen. Beeindruckt verfolgten die Senior*innen die Flugbahnen der Greifvögel.

Falkner Reinhart bot mutigen Bewohner*innen eine besondere Herausforderung an: Wer es wagte, konnte den Lederhandschuh des Falkners überstreifen, damit die Tiere nach ihren Flügen auf der Faust der Bewohner*innen landen und dort ausruhen konnten. „Das war ein unvergesslicher Moment“, strahlte Helmut Knackstedt, nachdem ein Falke auf seiner Hand gelandet war.

Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung, dankte den beiden Falknern herzlich für den unterhaltsamen und informativen Nachmittag, den sie und ihre Tiere gemeinsam mit den Bewohner*innen verbracht hatten.
05Dez2022

Ukrainischer Kinderchor zu Besuch im Wohnstift Hanau

Bewegende Momente zwischen Jung und Alt

Der ukrainische Kinderchor unter der Leitung von Pianistin Ivanna Berkuta trat im Wohnstift Hanau auf.
Wohnstift Hanau - Montag, 05.12.2022
Ein außergewöhnliches Konzert konnten die Bewohner*innen des Wohnstiftes Hanau erleben: Im Blauen Saal der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des MKK trat ein ukrainischer Kinderchor auf. Katja Sommer, Sozialpädagogin im Wohnstift Hanau, begrüßte die jungen Sänger*innen und ihre Chorleiterin Ivanna Berkuta herzlich. „Ich habe den Chor im Sommer bei einem Konzert in Steinheim erlebt und so kamen wir in Kontakt“, erzählte sie.

Die aus der Ukraine geflüchteten Kinder sowie einige Mütter sangen melodische Volksweisen aus ihrer Heimat, wovon die zahlreichen Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung sehr berührt waren. Chorleiterin Berkuta begleitete die einzelnen Stücke am Klavier. Während des Auftritts animierten die Kinder die Bewohner*innen auch zum Mitsingen: Sie hatten den Kanon „Mango, Mango“ eingeübt und die Mädchen und Jungen hielten zu der schwungvollen Melodie jeweils die entsprechenden Obstsorten Mango, Kiwi, Ananas und Banane in die Höhe. Das gemeinsame Singen erfreute Bewohner*innen und Kinder, gemeinsames Lachen unterbrach die einzelnen Textzeilen. Auch Solo-Gesangseinlagen und instrumentales Klavierspiel fanden großen Anklang beim Publikum.

Zum Abschied dankte Katja Sommer dem Chor und seiner Leiterin und überreichte Süßigkeiten für die Kinder. „Dieses Konzert wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das war sehr beeindruckend“, so ein Bewohner.
05Dez2022

Der Umzug ins Himmelreich

Gottesdienste an Ewigkeitssonntag in den Senioren-Dependancen Hammersbach und Ronneburg

Pfarrerin Katharina Bärenfänger feierte mit den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Hammersbach Gottesdienst an Ewigkeitssonntag. Die Bewohner*innen gedachten gemeinsam den Verstorbenen aus der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK.
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 05.12.2022
Anlässlich des Ewigkeitssonntages besuchte Pfarrerin Katharina Bärenfänger die beiden Senioren-Dependancen Hammersbach und Ronneburg, um mit den Bewohner*innen Gottesdienste zu feiern. Die evangelische Geistliche, die die Kirchengemeinden in Hammersbach-Marköbel und im Ortsteil Hüttengesäß in Ronneburg betreut, lud die Bewohner*innen ein, gemeinsam den Verstorbenen des vergangenen Jahres zu gedenken.

Das Interesse, am Gottesdienst teilzunehmen war, sowohl im Haus Ronneburg am Vormittag, als auch im Haus Hammersbach am Nachmittag sehr groß und so versammelten sich in beiden Einrichtungen zahlreiche Bewohner*innen zu den Andachten. Coronabedingt hatten eine Weile keine Gottesdienste in den beiden Senioren-Dependancen der Alten-und Pflegezentren des MKK stattfinden können.

Im Gedenken zündete die Pfarrerin jeweils eine Kerze für die Verstorbenen an und schloss die Toten und die um sie trauernden Angehörigen in ihre Gebete ein. In ihrer Predigt ging Bärenfänger, die in den beiden Einrichtungen der APZ-MKK seelsorgerisch tätig ist, auf den Umzug ins Himmelreich ein, der jedem Menschen bevorstehe. Sie band die Bewohnerinnen und Bewohner in den Gottesdienst mit Fragen nach deren Geburtsorten und Umzugserfahrungen ein und erzählte ebenfalls von ihren persönlichen Umzügen: Manchmal müsse man auch den Wohnort verlassen, obwohl man bleiben möchte. Die Möglichkeit ins Gespräch miteinander zu kommen, genossen viele Bewohner*innen. „Es war ein sehr schöner Gottesdienst“, so ein Bewohner. Auch nach dem Gottesdienst nutzten einige die Gelegenheit, das Gespräch mit der Geistlichen zu suchen.

Geistliche beider Konfessionen der umliegenden Kirchengemeinden besuchen regelmäßig die 13 Einrichtungen der APZ-MKK, bieten Gottesdienste an und stehen Bewohner*innen als Seelsorger*innen zur Seite.
02Dez2022

Backen im Advent im Altenzentrum Rodenbach

Vanillekipferl schmecken in der „Jungen Pflege“ allen Bewohner*innen

Fingerfertig und geschickt formt Anja Hanisch Vanillekipferl.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 02.12.2022
Es ist Advent im Altenzentrum Rodenbach. Herbstliche Blätter und Früchte, die bislang die Wohnbereiche schmückten, weichen vorweihnachtlicher Dekoration.

Nicht nur das festliche Schmücken der Gemeinschaftsräume der Wohnbereiche hat in diesen Wochen Tradition in der Rodenbacher Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK, sondern auch das gemeinsame Backen von Plätzchen in der besinnlichen Zeit. Janina Berger, Fachkraft für soziale Betreuung, und Betreuungskraft Silvia Schäfer unterstützten die Bewohner*innen auf dem Wohnbereich „Junge Pflege“ dabei, Vanillekipferl zu backen. Eifrig und geschickt formten die Bewohner*innen das bekannte Mürbeteig-Gebäck.

Bewohnerin Anja Hanisch war vollauf zufrieden, als die Plätzchen aus dem Backofen der Wohnküche geholt wurden: „Die riechen so gut“, bemerkte sie, zu Recht, denn der Duft der frisch gebackenen Plätzchen verteilte sich im gesamten Wohnbereich und steigerte die Vorfreude auf das bevorstehende Fest.

Jahreszeitliche Veranstaltungen und Aktionen wie das Plätzchenbacken helfen desorientierten Menschen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern, sie sind daher ein wichtiger Bestandteil unserer regelmäßigen Betreuungsangebote.
22Nov2022

Kinder besuchten am St.-Martins-Tag das Wohnstift Hanau

Senior*innen freuen sich über leuchtende Laternen und fröhliche Kindergesänge

Bewohner*innen freuen sich über leuchtende Laternen und Kindergesänge am St. Martinstag im Garten des Wohnstifts Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 22.11.2022
Am St.-Martins-Tag erfreuten die Tageseinrichtung für Kinder der Johanneskirche sowie die Kindertagesstätte Nordwest die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau mit ihren Laternenumzügen. Im Garten der Pflegeeinrichtung trafen am frühen Abend zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern sowie den Erzieher*innen ein. Die bunten Laternen leuchteten im Dunkeln und dieser Anblick begeisterte die Bewohner*innen, die von den Balkonen, der Terrasse und direkt vom Garten aus dem stimmungsvollen Abend beiwohnten. Die Kinder sangen natürlich auch bekannte Martins-Lieder, wie „Ich geh‘ mit meiner Laterne“ und die Bewohner*innen stimmten ein. Es war ein fröhliches Treiben im Garten, welches die Senior*innen gerade nach den vergangenen Jahren, in denen die Martinsumzüge ausfielen, als sehr wohltuend empfanden. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung und Katja Sommer, Sozialpädagogin, bedankten sich bei den Kindern und Mitarbeiter*innen der Johanneskirche und der Kita Nordwest für den Besuch und überreichten Süßigkeiten für die Kinder. „Wie schön, dass so viele Kinder dabei waren, das war ganz wunderbar “ äußerte sich eine Bewohnerin, als sie sich wie alle andern auch winkend von den Kindern verabschiedete.
21Nov2022

St. Martin als Beispiel der Barmherzigkeit und Fürsorge

Kindergarten „Tausendfüßler“ und Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach erinnern an Namenstag des heiliggesprochenen Bischofs von Tours

Die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach versammelten sich am Abend vor der Einrichtung, um die Aufführung der Legende des Heiligen Martin, Bischof von Tours, zu sehen.
Altenzentrum Rodenbach - Montag, 21.11.2022
Pünktlich zum Martinstag besuchten die Kinder der Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach. Das Fest erinnert an den heiliggesprochenen Bischof der französischen Stadt Tours. Sandra Hammer, stellvertretende Leitung der Sozialen Betreuung im Altenzentrum, Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke und Hauswirtschafterin Ute Oborny, hatten bereits am Vormittag heißen Punsch zubereitet sowie Fackeln und einen Feuerkorb für das Fest vorbereitet. In Spielszenen erzählten die Kinder die Legende des Heiligen Martin nach. „Ein kleiner St. Martin ist auf seinem Pferd angeritten und teilte in seiner Barmherzigkeit den Mantel“, berichtete Hammer über die Aufführung, die die Kinder vorbereitet und einstudiert hatten.

Die Leistung der Kinder im kleinen Schauspiel begeisterte die Bewohner*innen. In Erinnerung an den Geistlichen, einem ehemaligen römischen Soldaten, der fürsorglich und barmherzig seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hatte, werden verschiedene Bräuche gepflegt. Angelehnt an Lichterprozessionen der frühen Christenheit haben vielerorts Laternenumzüge am Gedenktag des Heiligen Tradition. Eingehüllt in warme Decken trotzen auch die Bewohner*innen den kalten Temperaturen des Novemberabends und sangen gemeinsam mit den Kindern, die bunte, selbstgebastelte Laternen entzündeten, Martinslieder. „Nach vielen Jahren konnten alle noch die Martinslieder mit einem Lächeln im Gesicht mitsingen“, so Betreuungskraft Hammer.
18Nov2022

Beste Wünsche für den Start in den Pflegeberuf

Elf Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen beenden Ausbildungskurs in Teilzeit

Haben allen Grund zum Jubeln: Die Absolventen und Absolventinnen des Kurses „Altenpflegehelfer/Altenpflegehelferin in Teilzeit“ freuen sich über ihren Abschluss.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 18.11.2022
Elf neue Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen im Alter zwischen 20 und 56 Jahren haben ihre Ausbildung am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI) in Rodenbach mit Erfolg abgeschlossen. Das Institut gehört zu den Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises. Monika Bernd, Institutsleiterin Ausbildung, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. „Für die Zukunft wünsche ich alles Gute und für die bevorstehenden Aufgaben Kraft, Phantasie, Gesundheit und die nötige Portion Durchsetzungsvermögen“, erklärte Bernd und bedankte sich bei der Klassenleiterin Ljiljana Mihajlovic und allen Lehrkräften des Teams, den Fachdozentinnen und Fachdozenten, der Praxisanleitung sowie den Kooperationseinrichtungen. Einen besonderen Dank richtete sie an Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die seit 2020 Schirmherrin des Ausbildungsverbunds ist, sie dankte aber auch dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) und der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), die den Schülern und Schülerinnen mit Rat und Tat zur Seite standen.

Sozialdezernentin und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler schloss sich den Glückwünschen an und betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs: „Es ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Hier steht die Arbeit mit Menschen und für Menschen im Mittelpunkt. Durch die Ausbildung eröffnen sich nun eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um entweder im ambulanten oder im stationären Bereich zu arbeiten oder aber auch in der Tagespflege. Immer geht es dabei aber um ältere Menschen, die durch pflegerische Tätigkeiten im Alltag unterstützt werden. Dafür ist eine ganz besondere Hinwendung zum Menschen erforderlich, es ist kein Beruf wie jeder andere. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir heute zahlreiche Abschlusszeugnisse übergeben können.“ Besonders erfreulich sei es, dass einige der Absolventen und Absolventinnen direkt im Anschluss eine Weiterbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann beginnen.

Dem stimmte auch die stellvertretende APZ-Betriebsratsvorsitzende Uta Feick zu: „Die Ausbildung ist ein wichtiges Kapitel im Leben und der Pflegeberuf ist kein 08/15-Job.“ AQA-Geschäftsführerin Gertraud Preuß und KCA-Vorstand Georg Hartsuiker zeigten sich beeindruckt von der Leistung der examinierten Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern und dankten dem Aus- und Fortbildungsinstitut für die gute Zusammenarbeit.

Mindestens 750 Stunden Unterricht, in denen das theoretische und fachpraktische Wissen für die Tätigkeit vermittelt wurde, liegen hinter den Absolventen und Absolventinnen des Ausbildungskurses und ihrer Klassenlehrerin Ljiljana Mihajlovic. Daneben wurde die theoretische Ausbildung in einem praktischen Teil mit einem Stundenumfang von mindestens 950 Stunden in der stationären und ambulanten Pflege vertieft.

Ihre Abschlussurkunde erhielten: Selina Abendroth (Maintal), Jeena Bucic (Maintal), Sabrina Graf (Maintal), Vanessa Gatts (Hanau), Almina Fazlji (Maintal), Mostafa Hesen (Nidderau), Loubna Marjane (Hanau), Prybyslaw Osinski (Nidderau), Sophie Lüdde (Bad Orb), Stefan Schwab (Bruchköbel) und Romana Schwanitz (Gelnhausen).

Die frisch examinierten Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen zeigten anschließend ein Video mit Eindrücken aus der Zeit ihrer Ausbildung und bedankten sich beim Schulteam und alle weiteren Beteiligten. Daneben erklärten sie unisono: „Unsere Klassenlehrerin Frau Mihajlovic war wirklich immer für uns da und ist wirklich die beste Lehrerin auf der Welt.“
16Nov2022

Humor und Herzenswärme als wichtiges Rüstzeug für den Pflegealltag

50 Jahre Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler begrüßt die Gäste auf der Jubiläumsfeier 50 Jahre des Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 16.11.2022
Um die bestmögliche Versorgung älterer Menschen mit ihren ganz besonderen Bedürfnissen geht es seit 50 Jahren im Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI) in Rodenbach. Dort wurden seit 1972 insgesamt 3126 Frauen und Männer in der Pflege älterer Menschen geschult, entweder als Altenpflegefach- oder Altenpflegehilfskraft. Das Institut gehört zu den Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises und erfüllt eine wichtige Aufgabe, denn gut ausgebildete Kräfte werden dringend benötigt.

Neben den fachlichen Inhalten, die auf dem Lehrplan stehen, geht es bei der Ausbildung auch immer wieder darum, wie es gelingen kann, den Pflegebedürftigen im oft stressigen Alltag mit Humor und Herzenswärme zu begegnen. Diese Begeisterung für ältere Menschen und die Liebe zum Beruf war auch während der heiter und humorvoll gestalteten Jubiläumsfeier immer wieder deutlich spürbar. Monika Bernd, Institutsleiterin Ausbildung, und ihr Stellvertreter Reinhard Baum begrüßten das Ausbildungsteam und zahlreiche Gäste in Rodenbach. Wie Baum erklärte, sei der Main-Kinzig-Kreis in den zurückliegenden Jahren stets ein wichtiger Partner gewesen. „Und wenn ich darauf blicke, was die Zukunft für uns bereithält, bin ich besonders froh, den Kreis so nah an unserer Seite zu wissen“, erklärte Baum und nannte als wichtigstes Projekt die neue Main-Kinzig Akademie für Gesundheit und Pflege.

Auch Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler betonte die enge Verbundenheit zum Institut. „Das Aus- und Fortbildungsinstitut ist von Beginn an untrennbar mit dem Kreis verbunden. Eine solche Einrichtung in kommunaler Trägerschaft ist eine absolute Seltenheit und ein klares Bekenntnis für die Altenpflege. Seit der Eröffnung 1972 setzt sich der Kreis für die Belange der Altenhilfe ein und hat dabei häufig eine Vorreiter-Rolle übernommen. So hat der Main-Kinzig-Kreis als erster Landkreis das Schulgeld übernommen. Denn schon damals war klar, welche große Bedeutung die Pflege älterer Menschen für unsere Gesellschaft hat. Und auch heute noch gehen wir immer wieder neue Wege, wie mit dem Experten-Team Palliative Pflege, das mittlerweile in allen 13 Einrichtungen des Kreises im Einsatz ist“, erklärte Susanne Simmler. Eine weitere wichtige Entscheidung sei 2020 die Gründung des Ausbildungsverbunds gewesen, um die Pflegefachkraftausbildung auch für die kommenden Jahrzehnte über die Main-Kinzig Akademie für Gesundheit und Pflege sicherzustellen. In diesem Zusammenhang dankte sie Monika Bernd und ihrem engagierten Team und beglückwünschte sie zu dem bisher Geleisteten.

Monika May, die in den Jahren 1984 bis 2012 das Aus- und Fortbildungsinstitut geleitet hatte, konnte zwar an der Jubiläumsfeier nicht teilnehmen, hatte aber eine Reihe von amüsanten Erlebnissen zusammengestellt, die von Carmen Heeg, Lehrerin für Pflegeberufe, vorgetragen wurde. Vieles von dem, was May und ihr Team an Pflegereformen gefordert hatten, sei heute aktueller denn je. May bedankte sich aber auch beim Main-Kinzig-Kreis und ihrem Team sowie ehemaligen Weggefährten, wie dem kürzlich verstorbenen Altlandrat Erich Pipa, von dem sie viel Unterstützung erfahren habe.

Musikalische Einlagen kamen von Monika Bernd und ihrem Ehemann Jürgen Vinzl. Einige der ehemaligen Teilnehmer und Teilnehmerinnen berichteten von ihrer Zeit am Aus- und Fortbildungsinstitut und bedankten sich für die großartige Unterstützung durch das Schulteam, das Kommunale Center für Arbeit (KCA) und die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA). Unter ihnen auch Mamadou Habib Diallo, der nach dem erfolgreichen Abschluss der Pflegehelferausbildung die Ausbildung zum Pflegefachmann begonnen hat.

Sonja Jahn, Institutsleiterin Weiterbildung, zeigte in ihrer Rolle als ausgebildeter Clown, wie wichtig Humor im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen sein kann. Jahn hat das Konzept „Mit Clownsnase in der Kitteltasche“, das unter Markenschutz steht, selbst entwickelt. So könne Humor wesentlich dazu beitragen, einen Zugang zu den erkrankten Menschen zu finden.
14Nov2022

Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe spendet weiteren Bücherschrank für die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau

Leseangebot verwandelt den zentralen Treffpunkt zu einem „offenen Wohnzimmer“

Von links nach rechts: stehend: Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, Jutta Spät und Dagmar Dräger vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe, Roza Voit, Vorsitzende des Einrichtungsbeirats.
Sitzend von links nach rechts die Mitglieder des Einrichtungsbeirats: Helmtrud Horn, Hans-Georg Jacob, Klaus Knoche, Käthe Braun, Gertrud Huth.
Wohnstift Hanau - Montag, 14.11.2022
Vor gut einem Jahr hatte Dagmar Dräger, Vizepräsidentin des Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe, die Idee, dem Wohnstift Hanau einen Bücherschrank zu spenden. Der Bücherschrank kam so gut bei den Bewohner*innen an, dass der Club der Pflegeeinrichtung nun einen weiteren Bücherschrank spendete. Dagmar Dräger überreichte gemeinsam mit Jutta Spät den neuen Schrank an Einrichtungsleiter Stephan Hemberger sowie an die Leitung der Sozialen Betreuung Cordula Delp und an den Einrichtungsbeirat. Beide Bücherschränke haben ihren Platz auf dem sogenannten Marktplatz, einem zentralen Treffpunkt für die Bewohner*innen im Erdgeschoss, gefunden. Dort steht auch eine gemütliche Sofaecke zur Verfügung.

Im gemeinsamen Austausch mit dem Einrichtungsbeirat erfuhren Dagmar Dräger und Jutta Spät, dass sich die Bewohner*innen neben Unterhaltungsliteratur auch über Bildbände und Ansichten des früheren und heutigen Hanaus freuen würden. Auch historische Romane und Hörbücher würden den Bewohner*innen eine große Freude bereiten. Dagmar Dräger, die den ersten Bücherschrank bereits regelmäßig bestückt, nahm diese Wünsche entgegen und wird sich um ausreichend Lese- und Hörstoff auch für den neuen Schrank kümmern. „Wir bedanken uns herzlich beim Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe für diese Spende und bei Frau Dräger auch für das Bestücken der Bücherschränke“ so Stephan Hemberger.

Roza Voit, Vorsitzende des Einrichtungsbeirats, bedankte sich stellvertretend für alle Bewohner*innen: „Wir freuen uns sehr, dass der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe das Wohnstift schon mehrfach mit einer Spende bedacht hat“. Auch Cordula Delp dankte dem Club: „Durch die Bücherschränke wird der Marktplatz immer mehr zu einem offenen Wohnzimmer, das gefällt allen sehr gut.“
08Nov2022

Herbstlicher Liedernachmittag im Seniorenzentrum

Katharina Maloney besucht Wohnbereich für Menschen mit Demenz

Katharina Maloney bereitete den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd einen vergnügten und musikalischen Herbstnachmittag.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 08.11.2022
Einen Liedernachmittag für alle Sinne bot Musikerin Katharina Maloney im Seniorenzentrum Biebergemünd an. Die Sängerin war in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gekommen, um mit Bewohner*innen des Wohnbereichs für Menschen mit Demenz zu musizieren. Nachdem die Bewohner*innen zum Kaffee frisch gebackene Waffeln mit Vanilleeis und Sahne genossen hatten, erwarteten sie voller Freude die Besucherin. Passend zur Jahreszeit präsentierte Maloney Lieder und Gedichte, die Bezug zum Herbst haben, darunter „Bunt sind schon die Wälder“ und „Ein Männlein steht im Walde“. Um den Bewohner*innen zu ermöglichen, den Liedernachmittag mit allen Sinnen zu erfahren, reichte Maloney bunt gefärbte Blätter von Bäumen, Hagebutten und Pilze die sie in Vorbereitung auf ihren Auftritt gesammelt hatte, herum.

Im Spätsommer und auch im Herbst wird geerntet. Das Obst ist daher oft Thema in Liedern und so reichte Maloney auch gerne die Früchte an die Bewohner*innen weiter, damit diese sie erfühlen und an ihnen riechen konnten. Als sie das Kinder- und Volkslied„Spannenlanger Hansel“, das vom Pflücken der Birnen im Herbst erzählt, anstimmte, zitierte Maloney Verse aus Theodor Fontanes bekanntem Gedicht „Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ und lud die Bewohner*innen zum Mitsingen und Klatschen ein. Nach einem unterhaltsamen Nachmittag verabschiedete sich Maloney mit dem Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“, dessen Text vom Dichter Matthias Claudius stammt, von ihrem Publikum. „Die Bewohnerinnen und Bewohner strahlten und wirkten in diesem Moment sehr glücklich, dankte Alexandra Schickel, Fachkraft für Soziale Betreuung Künstlerin Maloney herzlich für ihren Auftritt.
07Nov2022

Baubeginn für Vorzeigeprojekt „Haus Waldensberg“ in Wächtersbach

Main-Kinzig-Kreis baut für 9,2 Millionen Euro die vollstationäre Pflege-Versorgung im Ostkreis weiter aus und setzt auf wohnortnahe Angebote

Die Bauarbeiten für das Haus Waldensberg in Wächtersbach haben begonnen: Gut gelaunt griffen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Fünfte von links), Thorsten Stolz (Sechster von links), Reinhold Walz (links) und Andreas Weiher (Siebter von links) zusammen mit weiteren Gästen zum Spaten, damit der Bau des Vorzeigeprojekts „Haus Waldensberg“ beginnen kann.
Gesamtunternehmen - Montag, 07.11.2022
Die Bauarbeiten für ein weiteres Vorzeigeprojekt in der stationären Versorgung von pflegebedürftigen Menschen im Main-Kinzig-Kreis haben begonnen. „Haus Waldensberg“ wird die mittlerweile 14. Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises. Die hochmoderne Einrichtung wird im namensgebenden Wächtersbacher Stadtteil Waldensberg entstehen und sichert eine wohnortnahe Versorgung für Menschen, die nicht mehr alleine leben können, sondern auf Pflege angewiesen sind.

Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bürgermeister Andreas Weiher und APZ-Geschäftsführer Reinhold Walz trafen sich zum symbolischen ersten Spatenstich auf der Baustelle, um den Beginn des 9,2 Millionen-Euro-Bauprojekts zu feiern. Haus Waldensberg bietet Platz für 36 Bewohnerinnen und Bewohner und wird sowohl in pflegerischer als auch in technischer Hinsicht zu den modernsten Einrichtungen des Landes zählen.

Landrat Thorsten Stolz betonte, wie wichtig die zukünftige Pflegeeinrichtung für den Standort Wächtersbach ist: „Die Einrichtung ist für die Menschen vor Ort von herausragender Bedeutung, denn sie ermöglicht eine wohnortnahe Versorgung von Menschen, die stark auf Hilfe angewiesen sind. Der Umzug in eine Pflegeeinrichtung ist immer ein großer Einschnitt in das Leben der Betroffenen, aber auch der Angehörigen. Kurze Wege erleichtern die Umstellung auf die neue Situation. Deshalb freue ich mich, dass der Main-Kinzig-Kreis über die Trägerschaft der Alten- und Pflegezentren und mit Unterstützung der Stadt Wächtersbach dieses Projekt realisiert.“

„Das Haus Waldensberg kommt genau zur richtigen Zeit“, erklärte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und unterstrich ihrerseits das Engagement des Kreises: „Wir gehen dorthin, wo sich private Unternehmen scheuen, zu investieren und bieten vor Ort moderne und ansprechend gestaltete Pflegeeinrichtungen. Denn die Menschen wollen auch im hohen Alter in der Nähe ihrer Freunde, ihrer Familien – also ihres gewohnten Lebensumfelds bleiben“, betonte Simmler und verwies auf den Erfolg der bereits realisierten vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland: „Daher ist die wohnortnahe Versorgung pflegebedürftiger Menschen ein wichtiger Teil der Pflegestrukturplanung des Kreises.“

Bürgermeister Andreas Weiher wies darauf hin, dass die Zahl derjenigen Menschen weiter steigen wird, die im Alter auf Pflege angewiesen sind: „Es liegt in unserer Verantwortung, diesen Menschen ein altersgerechtes und menschenwürdiges Lebensumfeld zu schaffen – gerade dann, wenn sie ihren Alltag zuhause nicht mehr selbstständig bewältigen können.“

Geschäftsführer Reinhold Walz sprach im Zusammenhang mit dem Haus Waldensberg von einem Vorzeigeprojekt. „Sowohl in pflegerischer als auch in technischer Hinsicht wird das Haus zu den modernsten Pflegeeinrichtungen in diesem Land gehören“, sagte Walz. So folgt die Pflegeeinrichtung dem pflegewissenschaftlich anerkannten Hausgemeinschaftsmodell, welches sich bereits in den Senioren-Dependancen und weiteren Einrichtungen der APZ bewährt hat. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören digitale Pflegebetten, die in der Lage sind, Gesundheitsdaten an die Pflegekräfte zu übermitteln, flächendeckendes WLAN sowie Breitbandanschlüsse für schnellen Internetzugang in allen Bewohnerzimmern.

Die neue Einrichtung entsteht auf einer Fläche von 12.840 Quadratmetern, wovon das Gebäude mit Terrasse 2700 Quadratmeter umfasst. Die gemeinschaftlichen Aufenthaltsräume werden voll klimatisiert. Das Gebäude wird mit einer Niedertemperaturheizung mit Fußbodenheizung ausgestattet. Vorgesehen sind 36 Plätze in Einzelzimmern, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Jede Hausgemeinschaft wird über eine gemeinsame Wohnküche verfügen. Die zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen können sich in den Gemeinschaftsbereichen aufhalten oder sich in ihren eigenen privaten Bereich zurückziehen.

Im Anschluss an den ersten Spatenstich tauschten sich die Gäste vor dem nahegelegenen Gemeinschaftshaus bei Kaffee und einem kleinen Snack aus. Dabei erfuhren sie vom Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement Stefan Sorber, dass die geplante Einrichtung auch in Punkto Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnimmt. So wird die Einrichtung einen hohen Anteil des benötigten Stroms über eine Photovoltaik-Anlage gewinnen, eine Wärmepumpe verwenden und Solarthermie für warmes Wasser nutzen. Die Fertigstellung des Baus ist für den Sommer 2024 geplant.
04Nov2022

Wiener Sachertorte und Streuselkuchen zum Kaffee

Henning Mayer und Konditor Emmanuel Schimmelpfennig verwöhnen die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg mit leckerem Kuchen

Wiener Sachertorte und Streuselkuchen für die Bewohner*innen der Senioren-Dependance. Stehend von links: Hausleiterin Heike Haase, Einrichtungsleiterin Petra Bien, Konditor Emanuel Schimmelpfennig, Spender Henning Mayer. Sitzend von links: Einrichtungsbeiratsmitglieder Eva-Maria Burkard, Elfriede Kißner und Josef Bilz.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 04.11.2022
„So etwas Feines bekommt man nicht jeden Tag“, strahlte eine Bewohnerin beim Anblick der Wiener Sachertorte und des Streuselkuchens. Die Schokoladentorte mit einer Füllung aus Marillenmarmelade, eine Spezialität der Wiener Küche, hatte Spender Henning Mayer zusammen mit weiteren Kuchen bei Konditormeister Emanuel Schimmelpfennig in Auftrag gegeben und an die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg liefern lassen. Konditor Schimmelpfennig betreibt in Hanau Cafés an drei Standorten: Café Huttenhof, das Stammhaus im Stadtteil Steinheim, das Märchen-Café am Brüder-Grimm-Denkmal und das Theatercafé im Comoedienhaus Wilhelmsbad. Die Mitglieder des Einrichtungsbeirates Eva-Maria Burkhard, Elfriede Kißner und Josef Bilz ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Hausleiterin Heike Haase und Einrichtungsleiterin Petra Bien Spender und Konditor bei der Anlieferung zu erwarten, um sich bei ihnen persönlich zu bedanken. Später ließen sich die Bewohner*innen den Kuchen schmecken und waren glücklich über die Aufmerksamkeit, die ihnen den Nachmittag versüßt hatte.
02Nov2022

Ein besonderes Jubiläum für Sandra Theil

35-jähriges Dienstjubiläum im Altenzentrum Rodenbach

Zum Dienstjubiläum überreicht Einrichtungsleiterin Myriam Dehne (rechts) der Mitarbeiterin der sozialen Betreuung Sandra Theil eine Urkunde und einen Blumenstrauß.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 02.11.2022
Ein besonderes Jubiläum feierte Sandra Theil, Mitarbeiterin der sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach: Theil ist nun seit 35 Jahren in der Rodenbacher Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angestellt. Aus diesem Anlass gratulierten die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne zusammen mit weiteren Mitarbeiter*innen der beliebten Kollegin ganz herzlich. „Frau Theil ist durch ihre liebe, hilfsbereite und freundliche Art bei allen Kolleginnen und Kollegen und den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr beliebt“, erklärte Dehne und dankte Theil für das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue zu ihrem Arbeitgeber. Dehne überreichte Theil einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Sandra Theil war über drei Jahrzehnte als Pflegefachkraftkraft im Altenzentrum Rodenbach tätig und wechselte im vergangenen Jahr in den Tätigkeitsbereich der sozialen Betreuung. Das Altenzentrum Rodenbach gehört zu den Gründungseinrichtungen der APZ-MKK. Mittlerweile verwaltet der kommunale Träger von Pflegeienrichtungen im Main-Kinzig-Kreis 13 Einrichtungen im Kreisgebiet.
01Nov2022

Virtuelles Silber-Putzen, ein Musik-Karussell und vieles mehr

Magische Tafeln verzaubern die Bewohner der Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Im Seniorenzentrum Gründau probieren die Koordinatorin für die Soziale Betreuung bei den APZ-MKK Dr. Monika Fingerhut, die Bewohnerin Gisela Zinn, die Einrichtungsleiterin Ute Severin, die Fachkraft für Soziale Betreuung Sabine Hahn und der Geschäftsführer der APZ-MKK Reinhold Walz mehrere Spiele auf der Tovertafel aus.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 01.11.2022
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) haben das soziale Betreuungsangebot in ihren Pflegeeinrichtungen um ein besonderes digitales Angebot erweitert. Tovertafeln, auch Magic Tables genannt, sind seit kurzem in allen 13 kreiseigenen Pflegeeinrichtungen im Einsatz, in zwei Einrichtungen wurden zusätzlich Qwiek.up-Projektoren angeschafft. Bei den Tovertafeln und den Qwiek.up-Projektoren handelt es sich um auf die Bedürfnisse von alten- und pflegebedürftigen Menschen zugeschnittene Spielekonsolen, die mit einer Reihe von Anwendungen ausgestattet sind. Finanziert wurde die Anschaffung der Tovertafeln und der Qwiek.up-Projektoren durch den Digitalpakt des Main-Kinzig-Kreises, der unter anderem für die Anschaffung pflegeunterstützender Hilfsmittel eingerichtet wurde. Die Tovertafeln sind schon mehrere Monate im Einsatz und werden von den Bewohner*innen in den Einrichtungen begeistert angenommen.

Erfreut über die durchweg positiven Rückmeldungen aus den Einrichtungen, betonte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, die Bedeutung des Ausbaus der digitalen Infrastruktur in den Pflegeeinrichtungen des Kreises: „Der Erfolg der Tovertafeln ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch pflegebedürftige Menschen an digitalen Angeboten teilhaben möchten.“ Ob speziell auf ältere und pflegebedürftige Menschen zugeschnittene Spiele-Konsolen oder ein schneller Internetzugang, der die Nutzung von Streaming-Diensten oder Video-Telefonie ermöglicht – auch die Bewohner*innen von Pflegeeinrichtungen können, so Simmler, auf vielfältige Weise von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren. Zudem können digitale Hilfsmittel auch zu einer Entlastung des Pflegepersonals eingesetzt werden, beispielsweise durch die Nutzung von Tabletts zur mobilen Übertragung von Gesundheitsdaten für die Pflegedokumentation.

Um sich selbst einen Eindruck von den Tovertafeln zu machen, hat der Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz, kürzlich das Seniorenzentrum Gründau besucht. Gemeinsam mit der Bewohnerin Gisela Zinn, der Einrichtungsleitung Ute Severin, der Fachkraft für Soziale Betreuung Sabine Hahn und der Koordinatorin für die Soziale Betreuung bei den APZ-MKK Dr. Monika Fingerhut, hat sich Walz an die „magische Tafel“ gesetzt und mehre Spiele ausprobiert, darunter ein Reise-Puzzle, Tischfußball, virtuelles Silber-Putzen sowie ein Musik-Rad. Dabei lobte Walz vor allem die intuitive Bedienung der Tafel: „Man kann einfach drauflosspielen, die Spiele sind alle selbsterklärend und machen dazu noch richtig Spaß“. Die Tovertafel wurde 2015 vom niederländischen Medizintechnikunternehmen Active Cues kreiert. Die Konsole enthält einen hochwertigen Projektor, Infrarotsensoren, einen Lautsprecher und einen Prozessor, mit dem interaktive Spiele auf einen Tisch projiziert werden.

Die Konsole wurde dabei vor allem für Menschen mit kognitiven Herausforderungen entwickelt. Musik machen, Sprichwörter vervollständigen, Blumen wachsen lassen, die Tovertafel bietet eine Reihe von Anwendungen. Auf spielerische Weise fördert das Gerät die Geschicklichkeit, das Reaktionsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten der Spieler*innen. „Die Spiele sind zudem nicht auf Wettbewerb oder Schnelligkeit ausgerichtet, keiner muss Angst haben, etwas falsch zu machen. Spaß und Freude stehen im Fokus“, so Dr. Monika Fingerhut. Gemeinsam mit einer Projektgruppe, hatte Fingerhut die Anschaffung der Geräte geprüft und mehrere Anbieter und Geräte unter die Lupe genommen. „Menschen mit Demenz können in besonderer Weise von der Tovertafel profitieren. Aber auch unsere übrigen Bewohner sind von der Tafel begeistert“, so die Einrichtungsleiter Ute Severin. Besonders toll findet Severin, dass die Tafel auch die Interaktion der Bewohner*innen miteinander fördert.

„Besonders gut wird die Konsole bei schlechtem Wetter genutzt“, berichtete die Fachkraft für Soziale Betreuung Sabine Hahn. Dem stimmte auch die Bewohnerin Gisela Zinn zu „Gerade, wenn es draußen so trist ist, macht es Spaß hier gemeinsam zu spielen“. Auch die Qwiek.up-Projektoren sollen zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen und werden in zwei Einrichtungen der APZ-MKK eingesetzt, dem Wohnstift Hanau und dem Kreisruheheim Gelnhausen. Der Projektor ist in der Lage, durch an die Wände oder die Decke des Bewohnerzimmers projizierte Bilder, Einfluss auf die Stimmung der Bewohner zu nehmen. Durch individuelle Fotos mit Bezug zum Leben des Bewohners, ist es möglich biografieorientiert auf die Bewohner*innen einzugehen. Insbesondere demente Bewohner*innen können von dieser Art der Stimulation profitieren. Der Projektor hat aber noch weitere Vorteile: er ist klein, einfach zu bedienen, mobil und flexibel in nahezu jedem Raum einsetzbar.

Das Qwiek.up System ist ähnlich einfach, unterscheidet sich von den Tovertafeln aber dadurch, dass es keine Mitspiel-Funktion gibt. Das Gerät projiziert Landschaften, Farben und Muster sowie Bilder mit biographischem Bezug an Decken oder Wänden, die beruhigend auf die Bewohner*innen wirken sollen. Die beiden von den APZ-MKK angeschafften Qwiek.up-Projektoren werden im Wohnstift Hanau und im Kreisruheheim Gelnhausen eingesetzt. Dazu wurden die Betreuungskräfte in den beiden Einrichtungen vorab geschult und Bewohner*innen ausgesucht, die vom Einsatz des Geräts profitieren könnten. Berücksichtigt wurden insbesondere Bewohner*innen mit kognitiven Einschränkungen, Bewohner*innen mit Unruhezuständen und immobile Bewohner*innen. Individuelle Wünsche der Bewohner*innen stehen im Mittelpunkt bei der Auswahl der passenden Projektionen. Dazu steht den Bewohner*innen während der Nutzung der Projektoren jederzeit eine Betreuungskraft zur Seite.
31Okt2022

Zünftiges Oktoberfest in blauweißen Farben

Gute Stimmung in der Senioren-Dependance Ronneburg

Von links nach rechts: Die Bewohnerinnen Bärbel Stanke, Margarethe Lutz, Erna Biersack, Hilde Kirchner, Katharina Krämer, Elke Grasmück und Musiker Erwin Krause.
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 31.10.2022
Ein zünftiges Oktoberfest in blauweißen Farben feierten die Bewohner*innen zusammen mit dem Team der Senioren-Dependance Ronneburg in der Begegnungsstätte Fallbachhaus. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens, verzichtete Einrichtungsleiterin Linda Sartor in diesem Jahr darauf auch die Angehörigen zum Fest einzuladen. Das Fest startete am Mittag: Die Alltagsbegleiter*innen hatten Haxen und Weißwürste zubereitet, die sich die Bewohner*innen mit Laugenbrezeln schmecken ließen. Gesättigt und gestärkt erwarteten die Feiernden den Auftritt des Akkordeonspielers Erwin Krause. Krause präsentierte ein vielfältiges Liederrepertoire vom Volkslied „Oh, du schöner Westerwald“ bis zum Zillertaler Hochzeitsmarsch.

„Ein bunter Strauß an bekannten Liedern – die tolle Stimmung hat sowohl Mitarbeitende als auch Bewohnerinnen und Bewohner zum Tanzen, Singen und Schunkeln gebracht“, erinnert sich die Fachkraft für soziale Betreuung, Andrea Ebert. In gelöster und fröhlicher Stimmung versuchten sich einige Bewohner*innen am Schuhplattler, einem traditionellen Tanz des Ostalpenraums. Nachdem sich Musiker Krause von seinem Publikum verabschiedet hatte, luden die Mitarbeitenden die Bewohner*innen zu einem Musikquiz ein: Die Bewohner*innen beteiligten sich rege an der unterhaltsamen Raterunde. Bei Kaffee und Kuchen klang die Feier gemütlich. „Ich war noch nie auf einem so schönen Oktoberfest“, so eine gut gelaunte Bewohnerin.
21Okt2022

„O‘ zapft is!“: Oktoberfest im Altenzentrum Rodenbach

Auftritte der „Rodenbacher Herzbuben“ und des Akkordeonspielers Erwin Krause

Akkordeonspieler Erwin Krause begeistert sein Publikum
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 21.10.2022
„O‘ zapft is“ – der aus München allseits bekannte Ruf zur Eröffnung des Oktoberfestes war dieser Tage auch im Altenzentrum Rodenbach zu vernehmen. Das Team der Sozialen Betreuung lud die Bewohner*innen der Rodenbacher Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) zu einem besonderen Nachmittag in bayrischer Tradition ein. Anlässlich des Oktoberfestes hatten Heike Panicke, Leiterin der Hauswirtschaft, Ute Obony, Mitarbeiterin der Hauswirtschaft, und Sandra Hammer, stellvertretende Leitung der Sozialen Betreuung, damit begonnen, die Feier vorzubereiten und das Foyer und die Gemeinschaftsräume des Altenzentrums in blauweißen Farben zu schmücken.

Akkordeonspieler Erwin Krause, der immer wieder ein gern gesehener Gast im Altenzentrum Rodenbach ist, war auch dieses Mal gekommen, um für die Bewohner*innen zu musizieren. Der passionierte Musiker begleitete mit seinem Instrument das Duo der „Rodenbacher Herzbuben“, auch bekannt als Betreuungskraft Marika Gentile und Heike Panicke, die mit ihrer Interpretation des Schlagers „Herzilein“ ihren großen Vorbildern, den „Wildecker Herzbuben“ durchaus das Wasser reichen konnten und die Gesichter der Bewohner*innen zum Strahlen brachten. Dafür ernteten sie vom Publikum langanhaltenden Applaus. Im Takt der Musik schunkelten die Bewohner*innen und sangen voller Begeisterung mit.

Auch die Hauswirtschaftskräfte hatten das kulinarische Angebot an diesem Tag auf das Oktoberfest im Altenzentrum abgestimmt. Zum Abendessen wurde Haxe serviert. Wer mochte konnte auf Wunsch ein Weißbier oder eine Weinschorle dazu genießen. „Die Bewohnerinnen und Bewohner gingen am Abend müde und zufrieden ins Bett“, so die Betreuungskraft Gentile.
20Okt2022

Oktoberfest in der Senioren-Dependance Neuberg

Gemeinsames Schmücken der Räume ist ein festes jährliches Ritual

Gute Stimmung beim Oktoberfest: Bewohnerin Eva-Maria Burkard, Mitglied des Einrichtungsbeirates.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 20.10.2022
Zu einem geselligen Oktoberfest luden Hausleiterin Heike Haase und das Team der Sozialen Betreuung der Senioren-Dependance Neuberg die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) herzlich ein. Das gemeinsame Schmücken der Räume anlässlich des jedes Jahr freudig erwarteten Festes hat in der Senioren-Dependance Tradition: „Für einige Bewohner ist das gemeinsame Dekorieren und Eindecken der Veranstaltungen ein festes Ritual geworden, auf das sie sich freuen“, erklärt Sabrina Bartels, Fachkraft für soziale Betreuung. Und so halfen auch dieses Jahr wieder die Bewohner*innen dabei, blau-weiße Girlanden aufzuhängen, kunstvoll Servierten zu falten und Lebkuchenherzen aus Papier zu gestalten.

Am Nachmittag ließen sich die Bewohner*innen bei einer Tasse Kaffee die Früchte des Herbstes schmecken: Die Hauswirtschaftskräfte der Senioren-Dependance hatten zwei Streuselkuchen mit Äpfeln und Zwetschgen gebacken, die sie nach Wunsch servierten. Gestärkt erwarteten die Bewohner*innen anschließend den Auftritt des Entertainers Reinhard Paul, der in die Senioren-Dependance kam, um mit den Bewohner*innen zu feiern. Fröhlich und ausgelassen ließen es sich einige Bewohner*innen nicht nehmen, die Bühne in eine Tanzfläche zu verwandeln, als die Paul den Schlager „Capri Fischer“ anstimmte: „Er kann wirklich ganz toll singen, da freue ich mich, wenn ich nochmal tanzen kann“, strahlte eine Bewohnerin.

Zum Abendessen aufgetragene frische Brezeln, Weißwürste und Leberkäse, dazu süßer Senf ließen den Tag zünftig mit bayrischen Spezialitäten ausklingen. „Es ist schön zu sehen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner so einen Spaß haben“, blickte auch Hausleiterin Haase zufrieden auf das Fest in bayrischer Tradition zurück.
17Okt2022

Der Dampfer ankerte am Seniorenzentrum Biebergemünd

Shanty Chor Eschersheim nimmt Bewohner*innen musikalisch auf Seefahrt

Die Mitglieder des Shanty Chor aus Eschersheim sind immer wieder gern gesehene und gern gehörte Gäste im Seniorenzentrum Biebergemünd
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 17.10.2022
Mit dem Shanty „Wir sind auf dem richtigen Dampfer“ lud der Shanty Chor Eschersheim die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd zu einer musikalischen Fahrt zur See ein. Der Chor unter der Leitung von Rolf Neuelmann präsentierte während seines Auftritts ein großes Repertoire an Seemannsliedern. Als der bekannte Shanty „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ erklang, stimmten die Zuhörer*innen begeistert ein und schunkelten ausgelassen mit. Text und Melodie des Liedes von Heinz Rühmann, sind vielen Bewohner*innen vertraut und in guter Erinnerung. Nachdem die Zugabe verklungen war, dankte Einrichtungsleiterin Claudia Spahn dem Chor für sein großes Engagement und den besonderen Einsatz.

„Ich hoffe, dass sie uns im nächsten Jahr wieder besuchen“, richtete sich Spahn anschließend an die Mitglieder des Chores. Auch die Bewohner*innen blickten auf ein besonderes Konzert zurück: „Das war sehr schön“, strahlte eine Bewohnerin bei einem kühlen Bier und einem Würstchen und nutzte die Gelegenheit, das Gespräch mit den Sängern zu suchen. Damit die Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises am kulturellen Leben teilhaben können, finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen in den 13 Einrichtungen des Kreises statt. Den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen wird so ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
17Okt2022

Empathie, Herzblut und großes Verständnis für die Bedürfnisse älterer Menschen

Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach entlässt bei Examensfeier 47 Altenpflegefachkräfte ins Berufsleben

Die 47 Absolventinnen und Absolventen des Altenpflegekurses am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, das zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gehört, zusammen mit ihren Ausbilder*innen. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler gratulierte den frisch gebackenen Altenpfleger*innen und wünschte ihnen zum Start ins Berufsleben alles Gute.
Gesamtunternehmen - Montag, 17.10.2022
47 staatlich geprüfte Altenpflegefachkräfte haben während einer emotional geprägten Examensfeier im Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI) in Rodenbach ihre Abschlusszeugnisse erhalten – sichtbares Zeichen dafür, dass sie den Altenpflegekurs mit Erfolg bestanden haben. Das Institut gehört zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ). Monika Bernd, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung der APZ, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, die nach einer dreijährigen Lernphase, zu der neben theoretischen auch praktische Lerninhalte gehören, nun ins Berufsleben starten. „Wir beglückwünschen heute 47 Frauen und Männer, die sich ihren künftigen Arbeitsplatz unter mehreren Angeboten aussuchen können, denn Arbeitskräfte in der Altenpflege sind stark gefragt“, sagte Monika Bernd, deren Worte immer wieder durch Jubelrufe begleitet wurden.

Sie betonte, dass hinter jedem dieser Abschlüsse eine tolle persönliche Leistung stecke. Wer in der Altenpflege arbeite, übernehme eine ganz besondere Verantwortung in der Gesellschaft. Denn es gehe nicht einfach nur darum, pflegebedürftige Menschen zu versorgen, sondern es gehe darum, ihnen darüber hinaus auch möglichst viel Lebensqualität trotz der zahlreichen Einschränkungen, die sich durch das Alter und Erkrankungen ergeben, zu ermöglichen. „Hier kommen wir in den zwischenmenschlichen Bereich und da gehört ganz viel Herzblut und Empathie dazu, deswegen hat diese Tätigkeit ganz viel mit Berufung zu tun“, sagte Monika Bernd. Sie ermunterte dazu, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen und weiter zu qualifizieren. Dieser Kurs sei auch deshalb ganz besonders, weil es der letzte Kurs zur staatlich examinierten Altenpflegerin beziehungsweise Altenpfleger war. Seit 2020 heißt die Ausbildung staatlich examinierte Pflegefachfrau, Pflegefachmann.

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bedankte sich ausdrücklich bei den jetzt fertigen Altenpflegerinnen und Altenpflegern. „Sie alle sind Glücksgriffe für unsere Gesellschaft und werden dringend gebraucht. Denn wir werden in Zukunft immer mehr ältere Menschen haben, die auf Pflege angewiesen sein werden. Das ist ein großes Thema, um das wir uns schon jetzt verstärkt auf ganz unterschiedlichen Ebenen kümmern“, so die Sozialdezernentin. Der Main-Kinzig-Kreis gehöre zu den wenigen Landkreisen, die sich im sozialen Bereich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus engagieren und Verantwortung übernehmen, etwa beim Thema Ausbildung im Bereich Altenpflege.

Sie dankte insbesondere auch den Klassenleitungen Marc Leppin und Dominik Metz und allen, die sich darum bemüht haben, die Auszubildenden bestmöglich durch ihre Lernphase zu bringen. Dazu gehören die Lehrkräfte, Fachdozenten und Fachdozentinnen und die Kooperationsunternehmen, in denen praktisches Wissen vermittelt wird. Es sei wichtig, die Begeisterung für diesen anspruchsvollen Beruf immer wieder zu wecken und zum Weitermachen zu ermuntern. „Der Beruf ist herausfordernd und er kann nicht mit halbem Herzen ausgeübt werden. Im Umgang mit den auf Hilfe angewiesenen Menschen kommt aber auch ganz viel zurück, das neuen Auftrieb und neue Kraft gibt“, sagte Susanne Simmler. Sie bekräftigte, dass der Main-Kinzig-Kreis im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter daran arbeite, die Bedingungen für Menschen, die in der Pflege arbeiten, zu verbessern. Ein Baustein sei die Pflegestrukturplanung, die derzeit in Arbeit sei. Dabei werde der gesamte Main-Kinzig-Kreis angeschaut, um herauszufinden, wo dringender Handlungsbedarf auf ganz unterschiedlichen Ebenen besteht. Sie wünschte den neuen Altenpflegerinnen und Altenpflegern zum Start ins Berufsleben viel Freude und Schaffenskraft.

Glückwünsche zum erreichten Abschluss kamen auch von Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement der APZ, und Svenja Kaltschnee für den Betriebsrat der APZ. Kati Feuerbach und Ilona Celik aus der Gruppe der Absolventinnen und Absolventen warfen einen bewegten Rückblick auf die Zeit ihrer Ausbildung und machten für den Start ins Berufsleben Mut. Dazu gehöre auch, sich für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen, überall da, wo dies noch nicht der Fall sei.
14Okt2022

Palliative-Care-Fachkräfte treffen sich zum Austausch

Regelmäßige Weiterbildung soll gute Versorgung am Lebensende fördern

Silvia Fuß, Leiterin des EPP-Teams (vorne links) und Christa Kuhn (stehend dahinter) luden die Palliative Care Fachkräfte der APZ-MKK zu einem Austausch ein.
Gesamtunternehmen - Freitag, 14.10.2022
Vor fast zwei Jahren haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ihr palliatives Pflegeangebot auf alle damals zwölf, heute dreizehn Pflegeeinrichtungen ausgeweitet. Das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team), das 2018 mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. am Wohnstift Hanau begonnen wurde, besteht aus einem Team von geschulten Palliative Care Fachkräften als unternehmensweite Ansprechpartner in palliativen Situationen. Gemeinsam mit den Pflegekräften in den Einrichtungen, sollen Bedingungen geschaffen werden, in denen Sterbende und ihre Angehörigen eine umsorgende Begleitung am Lebensende und die notwendige Unterstützung bekommen, um einen Abschied in Würde zu erfahren.

Die Palliative Care Pflegekräfte der APZ-MKK trafen sich kürzlich im Wohnstift Hanau. Silvia Fuß, Leiterin des EPP-Team und ihre Stellvertretung Christa Kuhn, luden das EPP-Team und alle qualifizierten Kolleg*innen, die mit der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in den Einrichtungen der APZ-MKK befasst sind, zu einem Austausch ein. „Ziel ist es die Zusammenarbeit zu optimieren und die Vernetzung zu festigen“, erläuterte Fuß. Bei Kaffee und Kuchen tauschten die Kolleg*innen Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag aus. Die Mitarbeiter des EPP-Teams freuten sich, dass ab diesem Herbst Pflegeschüler*innen einen Wunscheinsatz absolvieren.

Gemeinsam bildeten sich die Pflegekräfte bei ihrem Treffen auch zu den einzelnen Säulen der palliativen Versorgung und ihrer Bedeutung in der täglichen Arbeit des EPP-Teams fort. Im Mittelpunkt stand dabei, die erste Säule „Wahrnehmen“, um Sterbenden und Menschen in ihrer letzten Lebensphase aufmerksam und wertschätzend zu begegnen. Palliative Pflege solle den schwerkranken und sterbenden Menschen gleichsam mit einem Mantel, auf Latein Pallium genannt, begleiten und umhüllen, beschreibt Fuß, die leitende Palliative-Care-Fachkraft, den besonderen Auftrag ihres Teams. Alle Teilnehmer*innen blickten positiv auf das Treffen und sprachen sich dafür aus, zukünftig regelmäßig miteinander im Austausch zu sein und sich weiterzubilden.
13Okt2022

Gratulation an 17 „frisch“ gebackene Altenpflegehelfer*innen

Institutsleiterin Monika Bernd freut sich über den Nachwuchs für die Altenpflege

Gratulation an die Absolvent*innen vom Team des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege, den Kooperationspartnern und von der Unternehmensleitung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 13.10.2022
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach, erhielten 17 Teilnehmer*innen des Altenpflegehilfekurses 2021-2022 des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege (AFI) ihr Examen. Die „frisch“ examinierten Altenpflegehelfer*innen sind im Alter zwischen 18 und 50 Jahren. Das zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörende Aus- und Fortbildungsinstitut, hat seinen Sitz in Rodenbach, weshalb hier auch die Examensfeier stattfand. Während der theoretische Teil der Altenpflegehilfe-Ausbildung in Rodenbach durchgeführt wird, findet der praktische Teil an Kooperationseinrichtungen des AFI statt, die auf den ganzen Main-Kinzig-Kreis verteilt sind.

Zu Beginn der Feier begrüßte die Institutsleiterin des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege, Monika Bernd, die Gäste und gratulierte den 17 „frisch“ examinierten Altenpflegehelfer*innen zum erfolgreichen Examen. „Wir wünschen Ihnen allen für die Zukunft alles Gute und für Ihre Aufgaben Kraft, Phantasie, Gesundheit und die nötige Portion Durchsetzungsvermögen!“, erklärte Bernd und bedankte sich beim Ausbildungsteam und den Kooperationseinrichtungen: „Wir danken unseren Kooperationspartnern für ihre großartige Leistung im praktischen Teil der Ausbildung. Darüber hinaus gilt unser Dank den zuverlässigen und motivierten Dozenten*innen, die sich am AFI engagieren und zum Teil auch bei den Examens-Prüfungen involviert waren.“

Im theoretischen Teil der Ausbildung mit mindestens 750 Stunden Unterricht wurde das theoretische und fachpraktische Wissen für die Tätigkeit vermittelt. Daneben wurde die theoretische Ausbildung durch einen praktischen Teil mit einem Stundenumfang von mindestens 950 Stunden in der stationären und in der ambulanten Pflege vertieft. Auf dem Weg zum Examen wurden die Auszubildenden von der Kursleiterin Birgit Knips und Institutsleiterin Monika Bernd als Ansprechpersonen und Christina Schulze als Praxisanleiterin begleitet. „Besonders freut uns natürlich, dass fünf unseren Absolvent*innen weiter mit dem AFI zusammenarbeiten werden und die Berufsausbildung zur Pflegefachfrau anstreben.“, freute sich Bernd abschließend.
05Okt2022

Limeshainer Senioren begrüßen den Herbst

Senioren-Dependance lädt Bewohner zum Herbstfest ein

Blieben im Foyer bis der letzte Ton verklungen war – (von links) Erna Dietzel, Hedi Schultheis, Wilhelmine Kluge
Dependance Haus Limeshain - Mittwoch, 05.10.2022
Unter dem Motto „Wir begrüßen den Herbst“ feierten die Bewohner*innen der Senioren-Dependance in Limeshain ihr diesjähriges Herbstfest. Bereits einige Tage zuvor, hatten einige der Bewohnerinnen eifrig Kürbisse gebastelt und damit das Foyer des Hauses dekoriert sowie herbstliche Motive ausgemalt und in den Hausgemeinschaften aufgehängt. Das Herbstfest begann am Vormittag, als die Mitarbeiterin der sozialen Betreuung Theresa Handy, mit den Bewohner*innen herbstliche Lieder am Klavier anstimmte. Auch das Mittagessen war herbstlich abgestimmt. Es wurde eine Kürbissuppe als Vorspeise gereicht. Als Hauptgang wurden Grillwürstchen und Steaks aufgetischt. Zum Nachtisch durften sich die Bewohner*innen auf eine Birnen-Quitte-Mascarponecreme freuen.

Zum Kaffee am Nachmittag genossen die Bewohner*innen Apfel-Käse-Kuchen vom Blech. Die größte Freude bereitete jedoch Werner Dörr, der mit seinem musikalischen Programm keine Wünsche offenließ. Werner Dörr kommt aus der Gemeinde Limeshain und ist Dirigent des Singkreises der Landfrauen. Für die Senior*innen in der Senioren-Dependance musizierte Dörr ehrenamtlich. Es wurden Volkslieder, alte Schlager und Musik von Ernst Mosch gespielt. Einige Bewohner*innen schunkelten und klatschten und manche wagten sogar ein Tänzchen mit den Mitarbeitern. Für die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen ein gelungener Start in den Herbst. „Die Musik war so toll. Genau das richtige für uns“, erklärte eine Bewohnerin und bedankte sich „für den schönen Nachmittag“.
04Okt2022

Lesung mit Musik am Freiwilligentag

Ehrenamtliches Engagement im Wohnstift Hanau

Engagierten sich beim Freiwilligentag im Wohnstift Hanau und im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hanau liest ein Buch“: (von links) vordere Reihe: Frauke-Juliane Veltum, Clara Marquardt, Karl-Heinz Voit, Margitta Lange sowie hintere Reihe: Reiner Wertheim, Dr. Ralf Takke, Hermann Trustheim, Wolfgang Schröder.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 04.10.2022
Einen abwechslungsreichen Vormittag mit unterschiedlichen Unterhaltungsangeboten, erlebten die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau am 17. Hanauer Freiwilligentag. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hanau liest ein Buch“ hörten die Bewohner*innen mehrere Passagen aus dem Roman „Die Nachricht“ von Doris Knecht. Vorleser Wolfgang Schröder führte zudem in die Rahmenhandlung des Buches ein. Für die musikalische Umrahmung des Vormittags, sorgten die Band „Les Oldies“. Sängerin Margitta Lange, Keyboarder Reiner Wertheim und die Gitarristen Dr. Ralf Takke, Hermann Trustheim und Wolfgang Schröder engagierten sich ehrenamtlich und begeisterten mit ihrem Repertoire das Publikum.

Interessierte Freiwillige hatten zudem die Möglichkeit, Bewohner*innen während der Veranstaltung zu begleiten und zu unterstützen. Clara Marquardt und Frauke-Juliane Veltum brachten sich hier ein, gewannen dabei erste Einblicke in das Wohnstift Hanau und knüpften Kontakte zu den Bewohner*innen. Auch die bereits langjährig aktiven Ehrenamtlichen Roza und Karl-Heinz Voit ließen es sich nicht nehmen, sich am Freiwilligentag im Wohnstift Hanau einzubringen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen bedankte sich die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, bei allen Ehrenamtlichen. „Mit Ihrem Engagement bereiteten Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern eine große Freude“ so Delp.
23Sep2022

Herbst-Café in der Senioren-Dependance Neuberg

Gemütliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Musik

Geselliges Miteinander in der Senioren-Dependance in Neuberg – die Bewohnerinnen Eva-Maria Burkhard und Gertrud Fleischmann genießen das Herbst-Café
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 23.09.2022
Anlässlich des Erntedankfestes, luden die Betreuungskräfte der Senioren-Dependance Neuberg die Bewohner*innen zu einem geselligen Herbst-Café ein. Im Mittelpunk des Herbst-Cafés stand das gesellige Beisammensein. In gemütlicher Atmosphäre genossen die Bewohner*innen Kaffee und Kuchen und tauschten sich untereinander und mit den Betreuungskräften aus. Farbenfrohe Blätter, die von den Bewohner*innen gepresst und laminiert waren, dekorierten die Räume der Senioren-Dependance in herbstlich bunten Farben, passend zum Motto „Erntedank“. Auf den Tischen in den Gemeinschaftsräumen der Wohnbereiche standen Trauben, Pflaumen und Äpfel stellvertretend für die Früchte, die in dieser Jahreszeit geerntet werden.

Dazu ließen sich die Bewohner*innen die frisch gebackenen Zwetschgenstreusel- und Nuss-Schokoladenkuchen schmecken. Auch wenn es draußen regnete, genossen die Bewohner*innen das gemütliche Zusammensein. Nach dem Kaffeetrinken besuchte der ehrenamtlich Tätige Gerhard Henz die zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörende Einrichtung. Gemeinsam wurden bekannte Volkslieder wie „Am Brunnen vor dem Tore“ gesungen. Zum Abschluss stimmten die Anwesenden das Kirchenlied „Danke für diesen guten Morgen“ an und brachten damit ihre Dankbarkeit zum Ausdruck - so wie bei Christ*innen die Dankbarkeit für den Ertrag der geleisteten Arbeit im Mittelpunkt des Erntedankfestes steht.
22Sep2022

Nostalgische Modenschau im Wohnstift in Hanau

Bewohner bestaunen Modehighlights der vergangenen Jahrzehnte

Bewohnerin Eva Pilz präsentiert ein Kleid aus den 50er Jahren in Begleitung von Betreuungskraft Bernd Maisch auf dem Laufsteg
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 22.09.2022
Dirndl, Cocktailkleider, elegante Festgarderobe, Trachten und knallig-bunte Kleider aus den 50er Jahren sowie viele weitere Modehighlights aus den vergangenen Jahrzehnten, wurden den Zuschauern einer nostalgischen Modenschau im Wohnstift Hanau präsentiert. Auch topaktuelle Outfits waren auf dem Laufsteg im großen Veranstaltungssaal der Hanauer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) zu sehen. Als Models fungierten die Bewohner*innen sowie Betreuungskräfte, die sich ebenfalls entsprechend gekleidet hatten. Sämtliche Models bewegten sich sicher auf dem Catwalk, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Der ein oder andere Hüftschwung war zu sehen und dem Publikum wurden auch mal Küsschen zugeworfen.

Natürlich durfte auch die passende Musik nicht fehlen, für die Betreuungskraft Agnese Russi sorgte. So schallte zu den Dirndln „In München steht ein Hofbräuhaus“ oder zu einem salopp-frechen Stil eines männlichen Models „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau‘n“ aus den Lautsprechern. Moderiert und humorvoll kommentiert wurde die Modenschau von Sozialpädagogin Katja Sommer. Die Idee zu der Modenschau hatte Mares Rabe, Fachkraft für Soziale Betreuung und das gesamte Betreuungsteam organisierte die Modenschau. Zum Abschluss des Programms zeigten sich nochmals alle Models auf dem Catwalk. Anschließend servierte das Team der Hauswirtschaft allen Beteiligten und dem Publikum einen leckeren Cocktail mit selbstgemachtem Likör von Mares Rabe.

Das Publikum, zu denen neben Bewohner*innen auch Angehörige gehörten, zeigte sich begeistert. „Das war ja fast wie im Fernsehen bei einer echten Modenschau“ so eine Bewohnerin lachend.
16Sep2022

Gute Laune bei Sonnenschein, Zuckerwatte und Kuchen

Sommerfest des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau

Tolle Stimmung auf dem Sommerfest des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 16.09.2022
Im September beginnt der Herbst. Mitarbeiter des Stadtteilzentrums an der Kinzig luden dennoch die Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig gemeinsam mit den Mietern des Betreuten Wohnens im angrenzenden Alten Landratsamt sowie alle Ehrenamtlichen zu einem ausgelassenen Sommerfest ein. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich die Gäste im Außenbereich der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gehörenden Einrichtung versammelt, um gemeinsam zu feiern. Das Wetter unterstützte die gute Stimmung, die Anwesenden genossen die Feier. Die Bewohner*innen saßen in kleinen Gruppen gesellig und gutgelaunt beisammen, unterhielten sich und lauschten der Musik.

Entertainer Reinhard Paul war gekommen und überzeugte sein Publikum mit einem stimmungsvollen und beschwingten Auftritt. Viele Zuhörer*innen ließen es sich nicht nehmen mitzusingen, es wurde getanzt und viel gelacht. Auf dem Fest konnte jede*r etwas finden, das seinem oder ihrem Geschmack entsprach: „Es gab Zuckerwatte in verschiedenen Geschmacksrichtungen, das kam bei den Bewohnern und Mitarbeitern sehr gut an“, so eine Mitarbeiterin der Hauswirtschaft. Wer mochte, konnte Gegrilltes genießen oder genoss ein Stück leckeren Kuchen mit einer heißen Tasse Kaffee. Zum Abschied dankte Einrichtungsleiterin Anja Wagner allen Helfer*innen, die das Sommerfest des Stadtteilzentrums an der Kinzig in diesem Jahr ermöglichten.
15Sep2022

Einen Tag lang Einblicke in das Berufsfeld Pflege

Wohnstift Hanau beteiligt sich an der Praktikumswoche

Praxisanleiterin Diana Müller und Praktikant Nicolas Robledo-Michel spielen mit Bewohner*innen des Wohnstifts an der Tovertafel
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 15.09.2022
„Pflegeberufe sind anspruchsvoll und vielseitig“, so lautete das Fazit mehrerer Schüler*innen, die in den Sommerferien einen Praktikumstag im Wohnstift Hanau absolviert haben. Dieser Tag zum Kennenlernen des Berufsfeldes Pflege fand im Rahmen der „Praktikumswoche Hanau und Main-Kinzig-Kreis“ statt. Die Praktikumswoche ist ein gemeinsames Projekt der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, der Kreishandwerkschaften Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern, der Agentur für Arbeit Hanau sowie der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises. Die jungen Menschen erhalten während der Praktikumswoche jeden Tag die Gelegenheit ein neues Unternehmen und ein neues Berufsfeld kennenzulernen.

Die Praxisanleiterinnen Diana Müller und Yvonne Menge hatten das Programm für die Schüler*innen geplant, begleiteten sie und standen ihnen während ihres Praktikums als Ansprechpartner*innen zur Seite in der. Während einer Führung durch die zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtung, erhielten die Schüler*innen erste Eindrücke von den täglichen Aufgaben der Pflegefachkräfte und der Pflegehelfer*innen. Lehrer*innen aus dem ebenfalls zu den APZ-MKK gehörenden Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege, informierten die Praktikant*innen über die vielseitigen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb des Berufsfelds der Pflege und beantworteten Fragen der Jugendlichen.

Anschließend nahmen die Schüler*innen an Betreuungsangeboten teil, die am Vormittag in den Wohnbereichen stattfanden: Je nach Interesse konnten die Schüler*innen wählen, ob sie beispielsweise an einer Erzählrunde mit Bewohner*innen oder Balance- und Krafttraining teilnehmen wollten. Noch vor dem Mittagessen wurde der Qwiek.up vorgeführt, ein Projektor, der Filme an die Zimmerwände projiziert und Menschen mit Demenz ein auf ihre Wahrnehmung abgestimmtes audio-visuelles Erlebnis ermöglicht, und beruhigend auf die Bewohner*innen wirkt. Unter der fachgerechten Anleitung der Hauswirtschaftskräfte gaben die Schüler*innen anschließend Hilfestellungen bei der Essensausgabe an die Bewohner*innen.

Am Nachmittag lernten die Schüler*innen eine weitere technische Innovation in der sozialen Betreuung kennen – die Tovertafel, auch "Magic Table" genant, ist eine Spielekonsole, die 2015 vom niederländischen Medizintechnikunternehmen Active Cues kreiert wurde. Die Konsole enthält einen hochwertigen Projektor, Infrarotsensoren, einen Lautsprecher und einen Prozessor, mit dem interaktive Spiele auf einen Tisch projiziert werden. Musik machen, Sprichwörter vervollständigen, Blumen wachsen lassen, die Tovertafel bietet eine Reihe von Anwendungen. Auf spielerische Weise fördert das Gerät die Geschicklichkeit, das Reaktionsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten der Spieler*innen – davon können auch Menschen mit Demenz in besonderer Weise profitieren.

„Toll, das macht richtig Spaß und ist auch noch zeitgemäß“, so ein Schüler nachdem er die Tovertafel selbst ausprobieren durfte. Überrascht davon wie abwechslungsreich ein Arbeitstag in der Pflege und Betreuung sein kann, stellten viele junge Menschen am Ende des Praktikumstages fest: „Es war ein toller, eindrucksvoller Tag“.
12Sep2022

Literatur und Musik im Garten-Pavillon des Wohnstifts

Ehrenamtliche gestalten Bunten Vormittag für die Bewohner*innen

Ehrenamtliche gestalten Bunten Vormittag im Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 12.09.2022
Bereits zum Anfang des Sommers haben sich vier ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Wohnstifts Hanau ein neues Angebot für die Bewohner*innen einfallen lassen – alle zwei Wochen gestalten sie einen Bunten Vormittag im Garten-Pavillon der Pflegeeinrichtung. Hierzu kommen die Bewohner*innen im schönen und vor der Sonne schützenden Holzpavillon im Garten des Wohnstifts zusammen und erleben einen unterhaltsamen Vormittag mit Gesang und Geschichten. Christa und Klaus Rodemann sowie Renate Buchfelder und Marianne Fimmel lesen erheiternde oder auch mal nachdenkliche Kurzgeschichten und Gedichte vor und singen gemeinsam mit den Senior*innen altbekannte Lieder. Renate Buchfelder begleitet dazu auf ihrer Gitarre.

Neben dem Bunten Vormittag engagieren sich die vier Ehrenamtlichen auch im ökumenischen Besuchsdienstkreis,, der dem Wohnstift seit vielen Jahren verbunden ist und die Bewohner*innen auf vielfältige Weise unterstützt. Der Bunte Vormittag wird von den Bewohner*innen sehr gerne angenommen und die von den Ehrenamtlichen ausgewählten Geschichten und Lieder rufen großen Gefallen hervor. Und natürlich findet zwischendurch auch der ein oder andere kleine Plausch statt. „Wir sind sehr dankbar, dass im Wohnstift so engagierte Ehrenamtliche tätig sind“, bedankte sich die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp bei den vier Ehrenamtlichen Christa und Klaus Rodemann sowie Renate Buchfelder und Marianne Fimmel.
12Sep2022

Informationen über Bewegung für Menschen mit Demenz

Wohnstift Hanau lädt zu Themen-Nachmittag für pflegende Angehörige ein

Wohnstift Hanau - Montag, 12.09.2022
Im Rahmen der Woche der Demenz, lädt das Wohnstift Hanau Angehörige von demenziell erkrankten Menschen, die zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung leben, am Dienstag, den 20. September zu einem Themen-Nachmittag ein. Dieses Mal geht es um das Thema Bewegung. Praxisnah wird vermittelt, wie Angehörige die Beweglichkeit von Menschen mit Demenz ohne großen Aufwand fördern können. Dazu werden einfache Übungen vorgestellt, welche die motorischen Fähigkeiten stärken und Verhaltensauffälligkeiten wie beispielsweise Unruhe reduzieren können. Der kostenfreie Themen-Nachmittag findet am Dienstag, den 20. September 2022, um 15:30 Uhr im Blauen Saal des Wohnstifts Hanau in der Lortzingstraße 5 in 63452 Hanau statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter Tel. 06181/802-531 oder per E-Mail an katja.sommer@apz-mkk.de.
09Sep2022

Die „gute Seele des Stadtteilzentrums“ nimmt Abschied

APZ-MKK verabschieden nach 21 Jahren Dorothea Kraut in den Ruhestand

(Von links) Betriebsratsvorsitzender Tobias Jäger, Dorothea Kraut, Einrichtungsleiterin Anja Wagner und Geschäftsführer Reinhold Walz
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 09.09.2022
Im Rahmen des Sommerfestes des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, wurde die langjährige Mitarbeiterin Dorothea Kraut nach 21 Jahren bei den Alten- und Pflegezentren- des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) verabschiedet. Neben ihren Kolleg*innen waren auch der Betriebsratsvorsitzende Tobias Jäger und der Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz gekommen, um zum Renteneintritt zu gratulieren. Bewohner*innen und Angehörige nutzten ebenso die Gelegenheit, sich zu verabschieden. Seit der Eröffnung des Stadtteilzentrums an der Kinzig im Jahr 2010 war Kraut in der Einzugsberatung und in der Verwaltung tätig. „Du hast von Anfang an mitgewirkt und warst die gute Seele im Stadtteilzentrum“, würdigte Einrichtungsleiterin Anja Wagner in persönlichen Worten die Verdienste Krauts. „Es gab zum Start keinen Schreibtisch, geschweige denn sonstiges Inventar“, erinnerte sich Wagner zurück.

Das gemeinsame Kaffeetrinken vor dem Dienstbeginn mit den Kolleg*innen, von Dorothea Kraut eingeführt, sei allen ein liebgewonnenes Ritual geworden, erzählte Einrichtungsleiterin Wagner. Dieser Tradition folgend gab es auch am Tag der Verabschiedung Kuchen für alle anwesenden Gäste. Dorothea Kraut, die im Stadtteilzentrum an der Kinzig Kolleg*innen, Bewohner*innen und Angehörigen eine vertraute Person wurde und die man vermisste, wenn sie Urlaub hatte, war bis zu ihrem Renteneintritt,12 Jahre lang im Stadtteilzentrum an der Kinzig tätig. Ihre Tätigkeit bei den APZ-MKK reicht hingegen weiter in die Vergangenheit zurück. Bereits zum 1. Juli 2001 trat sie als Mitarbeiterin der Pflege im Altenzentrum Rodenbach in ein Arbeitsverhältnis ein. Die gelernte Krankenschwester absolvierte in den Jahren 2004 bis 2006 eine Umschulung zur Bürokauffrau. „Vieles hast du dir selbst beigebracht, du kannst stolz auf dich sein“, so Einrichtungsleiterin Wagner.

Zum Abschied dankte Wagner Dorothea Kraut herzlich für die gemeinsamen Jahre: „Die Arbeit mit Dir war für uns sehr bereichernd und wir werden Dich sehr vermissen“. Ein endgültiger Abschied von der Einrichtung, die lange ihr Arbeitsplatz war, ist es jedoch nicht: Kraut will als Ehrenamtliche im Stadtteilzentrum weiter Kontakt zu Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen pflegen.
08Sep2022

Senioren*innen genießen Rikscha-Ausflüge durch Limeshain

Volker Naumann tritt für die Bewohner der Senioren-Dependance in die Pedale

Mit dem Fahrtwind in den Haaren – die Bewohnerin Dora Kösling genießt ihren Ausflug mit der Fahrrad-Rikscha durch Limeshain.
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 08.09.2022
Drei Wochen lang können die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain ein ganz besonderes Angebot nutzen: Mit der unternehmenseigenen Rikscha werden Ausflüge rund um die zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Pflegeeinrichtung im Stadtteil Hainchen angeboten. Rikscha-Fahrer Volker Naumann tritt dafür ehrenamtlich in die Pedale und bereitet den Bewohner*innen schöne Stunden bei einem Ausflug durch Limeshain und in die nähere Umgebung. Die Bewohner*innen bestimmen dabei selbst das Ziel: Wenn es gewünscht wird, radelt der geschulte Rikscha-Fahrer Naumann die Bewohner*innen sicher und umsichtig bis an den Waldrand zum Forsthaus des Ortes.

Zurück von ihrem Ausflug, kann Bewohnerin Dora Kösling den anderen Bewohner*innen die Rikscha-Tour nur empfehlen. Sie dankte Naumann herzlich für die Möglichkeit, die Umgebung der Senioren-Dependance zu sehen: „Eine kleine Sightseeing-Tour. Herr Naumann ist ein ortskundiger Fahrer“. Noch bis Mitte September erkundet Rikscha-Fahrer Naumann gemeinsam mit den Bewohner*innen Limeshain und wird ihnen alle landschaftlich markanten Orte, an denen er auf den Fahrten gerne Zwischenstopps einlegt, zeigen. Die Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance sind froh über diesen ehrenamtlichen Einsatz, der vieles möglich macht: „Nach ihrer Rückkehr erzählen viele, wie sehr sie den Ausflug genossen haben“, so Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung.

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist die Rikscha eine Möglichkeit, ihre Umgebung aus anderer Perspektive kennenzulernen. Die Bewohner*innen genießen es, den Fahrtwind in den Haaren zu spüren und das Geschehen in ihrer Gemeinde zu beobachten. Um möglichst vielen Bewohner*innen dieses Erlebnis bieten zu können, organisiert die Koordinatorin für soziale Betreuung bei den APZ-MKK, Dr. Monika Fingerhut, den Verleih und Transport der Rikscha zwischen den 13 einzelnen Einrichtungen der APZ-MKK im Gebiet des Main-Kinzig-Kreises. Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Limeshain freuen sich daher nach den spätsommerlichen Ausfahrten schon jetzt darauf, wieder an der Reihe zu sein.
07Sep2022

Sommerfest für die Mitarbeiter*innen des Wohnstifts Hanau

Eiswagen besucht Hanauer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des MKK

Die Mitarbeiter*innen des Wohnstiftes Hanau freuen sich über die willkommene Abkühlung am Eiswagen Cafasso. Neben dem Eis standen auch die italienischen Kaffeespezialitäten hoch im Kurs.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 07.09.2022
Eine willkommene Abkühlung erwartete die Mitarbeiter*innen des Wohnstifts Hanau in diesen Sommertagen. Das EisCafémobil Cafasso machte Halt an der Hanauer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Das Angebot an kühlen Eisspezialitäten war sehr groß: Die Mitarbeiter*innen konnten zwischen unterschiedlichen Eissorten, Eisbechern wie Spagetti-Eis sowie Milchshakes in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Eiskaffee wählen. Mitarbeiter*innen der Pflege, der Sozialen Betreuung, der Hauswirtschaft, der Verwaltung, der Haustechnik sowie die Reinigungskräfte folgten der Einladung der Geschäftsführung und des Betriebsrates, die den Besuch des Eiswagens organisiert hatten.

Da das traditionelle Sommerfest der Mitarbeiter*innen aller 13 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK bereits im dritten Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, dankten die Leitung des Unternehmens und der Betriebsrat auf diesem Weg den Beschäftigten für ihren tagtäglichen Einsatz und ihr großes Engagement für die Bewohner*innen. „Der Eiswagen wurde in den letzten beiden Jahren sehr gut angenommen und ist schon ein bisschen so etwas wie eine feste Institution bei den Kolleg*innen geworden. Weil der Schutz der Bewohner*innen in unseren Pflegeeinrichtungen die höchste Priorität hat, haben wir uns auch dieses Jahr wieder für den Eiswagen entschieden“, so der Betriebsratsvorsitzende der APZ-MKK, Tobias Jäger.
31Aug2022

Musik der 1950er Jahre weckt Erinnerungen

Konzert im Garten des Wohnstift Hanau

 
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 31.08.2022
Die Betreuungskräfte des Wohnstiftes in Hanau luden die Bewohner*innen zu einem sommerlichen Konzert mit Musik der 1950er Jahre in den Garten der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ein.

Akkordeonspieler Hans-Georg Haushahn, Detlef Hammer (Kontrabass) und Alois Gottwald am Schlagzeug sorgten mit ihrem Spiel für gute Stimmung im Publikum. Während des Konzerts entdeckten manche Zuhörer*innen auch Neues in der vertrauten Musik: „Das ist mal etwas ganz anderes, die Musik ohne Text zu hören. Das gefällt mir sehr gut“ freute sich eine Bewohnerin, die den Melodien lauschte.

Doch bald waren einige Stimmen zu hören, denn viele Bewohner*innen erinnerten sich an die Liedtexte und sangen fröhlich mit. Auch, als die Musiker die ersten Takte von „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, spielten, stimmten die Zuhörer*innen in den Schlager mit ein: Das ursprünglich in den 1920er Jahren verfasste Lied ist durch den gleichnamigen im Jahr 1953 erschienenen Spielfilm einem größeren Publikum bekannt geworden. Angeregt unterhielten sich die Bewohner*innen über den Film und ihre Erlebnisse in einer Zeit, in der vieles, auch in der Musik, im Umbruch war.

Zum Abschied dankte Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung, den drei Musikern für das gelungene Konzert. Im Rahmen der Konzertreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK finden immer wieder Konzerte und andere Veranstaltungen in den 13 kreiseigenen Einrichtungen statt. Zahlreiche Musiker wie Hans-Georg Haushahn, Detlef Hammer und Alois Gottwald ermöglichen mit ihrem Engagement, mobilitätseingeschränkten Bewohner*innen an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
26Aug2022

Circus Hallygally besucht das Wohnstift Hanau

Jongleure und Artisten verwandeln Garten der Einrichtung in eine Manege

Besuch auf den Wohnbereichen mit Streicheleinheiten für die Alpakas
Wohnstift Hanau - Freitag, 26.08.2022
Der Circus Hallygally gastierte einen Tag lang im Wohnstift Hanau und begeisterte die Bewohner*innen mit unterhaltsamen Darbietungen. Jongleure und Artisten verwandelten den Garten der Hanauer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) in eine Manege.

Die Vorstellung begann mit dem Auftritt der Jongleure, die geschickt Bälle, Kegel, Reifen und Stühle durch die Luft wirbeln ließen. Dem Clown des Circus gelang es, mit Artistik und Humor ein Lächeln ins Gesicht der Bewohner*innen zu zaubern.

Die Direktorin des Circus, Alexandra Finckh, entführte ihr Publikum anschließend persönlich in die Welt der Illusionen: Bewohner*innen, ihre Angehörigen und Mitarbeiter*innen rätselten gemeinsam, wie es ihr gelang eine Frau zu zerteilen, die wenig später wieder unversehrt vor ihnen stand. Die Zuschauer*innen konnten unter der fachkundigen Anleitung von Finckh eigene Zauberkräfte entdecken: Erst, nachdem alle gemeinsam den Zauberspruch „Abrakadabra, dreimal schwarzer Kater“ laut ausgesprochen hatten, wechselte ein Tuch auf unerklärliche Weise seine Farbe. „Zaubersprüche scheinen zu wirken“, staunte eine Bewohnerin, die sich beeindruckt von der Aufführung zeigte.

Ein Highlight war die Tierdressur, in der die Alpakas, das Pony Jester, ein Hund und das Minischwein Rosalie ihr Können präsentierten. Unter großem Applaus lief das Minischwein zunächst Slalom durch die Beine seiner Dompteurin, spielte mit ihr Ball und sprang über Hindernisse. Nachdem ihr das Kunststück gelang, auf einem Holzbrett zu wippen, wurde Rosalie ausgiebig mit Leckerli belohnt. Nach einer Lasso-Nummer und dem Auftritt der Messerwerfer endete die Vorführung des Circus Hallygally.

Einige Bewohner*innen besuchten nach der Vorstellung den Streichelzoo, um die Tiere näher kennenzulernen und zu streicheln. Das Pony Jester und die beiden Alpakas Finja und Sunny besuchten in Begleitung ihrer Halter die Wohnbereiche und machten so den Bewohner*innen, die nicht die Manege im Garten besuchen konnten, eine besondere Freude. Der Umgang mit den Seniorinnen und Senioren ist den ruhigen und ausgeglichenen Tieren, die schon häufiger in anderen Pflegeeinrichtungen zu Besuch waren, vertraut. „Einmalig“, freute sich eine Bewohnerin, die tierischen Besuch auf ihrem Zimmer erhielt.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, bedankten sich bei Alexandra Finckh und ihrem Team für ihr Kommen. Alle waren sich einig, dass es aufgrund der Freude, die der Circus Hallygally den Bewohner*innen bereitete, sicher nicht der letzte Besuch im Wohnstift Hanau gewesen sein wird: „Ihr kommt aber wieder“, nahm eine Bewohnerin den Artisten ein Versprechen ab.
26Aug2022

Yoga-Kurs in der Senioren-Dependance Ronneburg

Übungen fördern geistiges und körperliches Wohlbefinden

Die Trainerin und die Bewohner*innen treffen sich regelmäßig zur Yoga-Stunde (von links): Erna Biersack, Klaus Jürgen Daub, Yoga-Trainerin Conny Gabler, Wilfriede Strauß, Diana Fuchs, Elisabeth Karb und Siegfried Gärtner
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 26.08.2022
Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg hatten in diesem ländlichen Raum noch keinen Zugang zu Yoga. Umso offener wird das Angebot der zertifizierten Yoga-Lehrerin Conny Gabler angenommen. „Yoga für Senioren hat im Haus Ronneburg jeden Dienstag um 14 Uhr für eine Stunde einen festen Platz im Betreuungsangebot. Es öffnet und fördert das Bewusstsein für Körper und Geist und das ist im Alter von hoher gesundheitlicher Relevanz“, bemerkt Linda Sartor, Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependance Ronneburg. „Yoga kann in jedem Alter praktiziert werden und gerade ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können enorm von Yoga profitieren“, ist Gabler überzeugt. So brechen dienstags nicht nur Menschen mit Bewegungseinschränkungen zum Yoga-Kurs auf.

Im fortschreitenden Alter nehmen nach Gablers Erfahrung „Beschwerden zu, Bewegungen werden anstrengender, Muskeln bauen ab, der Geist wird träger, die Menschen trauen sich weniger zu“. Yoga für Senioren, gleich welchen Alters und welcher Konstitution, sei eine wunderbare Möglichkeit, den Körper und Geist wieder zu mobilisieren, aktiv zu halten, den Körper beweglich und agil zu machen und die Eigenständigkeit zu bewahren. Durch die auf Senioren angepassten Übungen ist es jedem älteren Menschen möglich, Yoga zu praktizieren. Geübt wird regelmäßig: Auf dem Stuhl oder im Rollstuhl sitzend, üben die Bewohner*innen in Gemeinschaft in sanftem Rhythmus, angepasst an ihre körperlichen Bedürfnisse mit Freude in Gelassenheit. Ziele sind unter anderem die Mobilisation der Gelenke, die Aufrichtung der Wirbelsäule, das Stärken und Dehnen der Muskulatur, die Aktivierung des richtigen Atmens, eine Schmerzreduzierung und eine Regulierung der Durchblutung und des Blutdrucks sowie innere Ausgeglichenheit und Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit.

„Gerade ältere Menschen trauen sich oft nicht mehr viel zu und ich möchte mit meinen Yoga-Einheiten, außer der körperlichen und geistigen Mobilität, einen Raum der Gemeinschaft schaffen, in der jeder Senior, jede Seniorin ihren Platz findet, sich getragen durch unseren sicheren Raum fühlt und somit wieder Mut und Vertrauen in die Eigenfähigkeiten findet“, ergänzt Gabler. Ein wertschätzendes Geschenk sei es, „wenn diese lieben älteren Menschen nach der gemeinsamen Yoga-Praxis mit einem Lächeln und in Leichtigkeit zurück in ihren Alltag gehen. Ich bin sehr dankbar, hier einen positiven Impuls setzen zu können.“
11Aug2022

Bella Italia zu Besuch in Neuberg

Sommerfest in der Senioren-Dependance

Das Personal und die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg tanzten beim diesjährigen Sommerfest zu italienischer Musik.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 11.08.2022
Einrichtungsleiterin Petra Bien und die Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Neuberg luden die Bewohner*innen der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des MKK zu einem italienischen Sommerfest ein. Bella Italia war an diesem Tag überall in der Senioren-Dependance präsent: Liebevoll haben die Sozialen Betreuungskräfte gemeinsam mit den Bewohner*innen die Begegnungsstätte des Hauses in den italienischen Nationalfarben dekoriert – grünes Basilikum, weiße Blumen und rote Tomaten schmückten den Raum. Schon einige Tage zuvor hatten handwerklich interessierte Bewohner*innen damit begonnen, dekorative Girlanden und bemalte Herzen aus Salzteig zu basteln. „Es ist immer wichtig, dass es schön aussieht bei einem Fest, da macht das Feiern umso mehr Spaß“, freute sich eine Bewohnerin beim Betrachten des feierlich dekorierten Raumes, über das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen. Angesichts des Mottos des Festes, durfte italienisches Eis natürlich nicht fehlen und so nutzten viele die Gelegenheit, den mobilen Eiswagen Salibra aufzusuchen und einen frisch zubereiteten Eisbecher zu genießen.

Vom Eisbecher „Amarena“ über „Banana Split“ bis hin zum Erdbeerbecher war die Auswahl groß und so fand sich eine Eisspezialität für jeden Geschmack. Anschließend verfolgten die Bewohner*innen die Cheerleading-Performance der vierköpfigen Gruppe Power Girls, die für ihren Auftritt viel Lob erhielt. „Sie haben wirklich toll getanzt“, lobte eine Bewohnerin, die sich auch besonders über eine gesungene Zugabe freute. Die italienische Musik regte zum Tanzen an. „Humor darf bei einem Fest nicht fehlen“, ist Einrichtungsleiterin Petra Bien überzeugt und so hatten die Mitarbeiter*innen der Senioren-Dependance Neuberg einen Sketch einstudiert, der im Rahmen des Festes aufgeführt wurde. Signiorina Rossi und Karl aus dem Stall besuchten ihre Familie in Italien. Über die Erlebnisse der beiden lachten die Bewohner*innen herzlich und blicken voller Vorfreude auf die Fortsetzung der Geschichte, die bald folgen soll. Zum Abendessen klang das italienische Fest geschmackvoll aus: Eine Mitarbeiterin mit italienischen Wurzeln bereitete mit großer Sorgfalt für alle Bewohnerinnen Lasagne und Tortellini alla Panna zu. Dazu wurden Salate und auf Wunsch Weißwein gereicht.
05Aug2022

Aus dem Kreisruheheim Gelnhausen kaum wegzudenken

Hauswirtschaftshelferin Hannelore Schlegel feiert 30-jähriges Dienstjubiläum

(Von links) Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer, Hauswirtschaftshelferin Hannelore Schlegel und die Leiterin der Hauswirtschaft Natalie Bauscher.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 05.08.2022
Hannelore Schlegel, Mitarbeiterin der Hauswirtschaft im Kreisruheheim Gelnhausen, feierte ihr 30-jähriges Dienstjubiläum. Der Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Daniel Pfeifer und die Leiterin der Hauswirtschaft Natalie Bauscher gratulierten Hannelore Schlegel im Kreis ihrer Kolleg*innen zur langen Betriebszugehörigkeit und überreichten ihr einen Strauß Blumen. „Wir danken Frau Schlegel für 30 Jahre Treue und Zuverlässigkeit“, hob der Einrichtungsleiter der Gelnhäuser Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) hervor. Ein „loyales Miteinander“ mit den Kolleg*innen zeichne Schlegel aus, ergänzte Hauswirtschaftsleiterin Bauscher. Schlegel, die auch häufig als Köchin eingesetzt wird, ist aus der hauswirtschaftlichen Versorgung des Kreisruheheims kaum wegzudenken, würdigte Bauscher den langjährigen Einsatz Schlegels für die Bewohner*innen. Die von ihr zubereiteten Mahlzeiten erfreuen sich höchster Beliebtheit.
04Aug2022

Mitarbeiter- und Familiensommerfest sorgt für Abkühlung

Eiswagen besucht alle 13 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK

Ein "etwas anderes" Mitarbeiterfest - ein Eiswagen sorgt für Abkühlung. Gruppenbild vor dem Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 04.08.2022
Zahlreiche Corona-Schutzmaßnahmen wurden zu Beginn des Sommers aufgehoben, Pflegeeinrichtungen haben jedoch nach wie vor eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Bewohner*innen. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), haben daher gemeinsam entschieden, das große Mitarbeiter- und Familiensommerfest nicht an einem Ort, sondern dezentral in Form eines mobilen Eiswagens stattfinden zu lassen. So besucht das EisCafemobil Cafasso wie in den beiden Vorjahren nacheinander alle 13 Pflegeeinrichtungen sowie das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege der APZ-MKK. Die Mitarbeiter*innen und ihre Familien sind herzlich eingeladen, an ihrem jeweiligen Standort vorbeizukommen und sich vom Eiswagen verwöhnen zu lassen. Neben einer großen Auswahl an Eissorten, bietet der mobile Eiswagen, auch Milchshakes in zahlreichen Geschmacksrichtungen und italienische Kaffeespezialitäten an. So kann man sich nach einem erfrischenden Eis auch einen leckeren Cappuccino oder ein Eiskaffee mitnehmen.

Bereits vor zwei Jahren haben sich der Betriebsrat und die Geschäftsführung der APZ-MKK für den Einsatz des mobilen Eiswagens als Alternative zum großen Mitarbeiter- und Familiensommerfest entschieden. „Der Eiswagen wurde in den letzten beiden Jahren sehr gut angenommen und ist schon ein bisschen so etwas wie eine feste Institution bei den Kolleg*innen geworden. Weil der Schutz der Bewohner*innen in unseren Pflegeeinrichtungen die höchste Priorität hat, haben wir uns auch dieses Jahr wieder für den Eiswagen entschieden“, so der Betriebsratsvorsitzende der APZ-MKK, Tobias Jäger. Und auch diesmal kommt das „etwas andere“ Mitarbeiter- und Familiensommerfest wieder sehr gut bei den Mitarbeiter*innen des kreiseigenen Unternehmens an. Dabei stehen neben den Eisbechern und Eisspezialitäten, wie Spagetti-Eis oder Bananasplit, vor allem die Kaffeespezialitäten, wie Latte Macchiato oder Espresso ganz hoch im Kurs. Gerade bei den aktuellen Temperaturen ist der Eiswagen eine mehr als willkommene Gelegenheit, sich schnell Abkühlung zu verschaffen und entspannt mit den Kolleg*innen in der Sonne oder im Schatten zu chillen.
03Aug2022

Von der Kreisstadt in die Landeshauptstadt Magdeburg

Kreisruheheim Gelnhausen verabschiedet Pflegefachkraft Anja Ziepolt

(Von links) Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer, Pflegefachkraft Anja Ziepolt und stellvertretende Pflegedienstleiterin Stefanie Luckl.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 03.08.2022
Im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedeten die Mitarbeiter*innen des Kreisruheheims Gelnhausen Pflegefachkraft Anja Ziepolt, die beruflich eine neue Herausforderung annimmt. Von der Kreisstadt Gelnhausen zieht Ziepolt aus familiären Gründen in die Landeshauptstadt Sachen-Anhalts Magdeburg um. „Wir bedauern Ihren Abgang sehr und wünschen Ihnen für Ihre weitere Zukunft alles Gute“, bedankte sich Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer bei Ziepolt für ihre Arbeit im Kreisruheheim und fügte hinzu: „Wir verabschieden eine geschätzte Kollegin“. Die engagierte Pflegefachkraft Ziepolt, hatte Anfang Juni 2021 eine Stelle in der Gelnhäuser Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) angetreten und hat seither schnell verantwortungsvolle Aufgaben übernommen. Erst im Februar dieses Jahres hatte sie die Funktion der Pflegegruppenkoordinatorin übernommen.