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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

23Aug2019

Auftritt der Les Oldies im Wohnstift

Applaus für die ehrenamtlichen Hanauer Musiker

(Von links) Dr. Ralf Takke, Cordula Delp und Wolfgang Schröder.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.08.2019
Es war nicht der erste Auftritt der Gruppe Les Oldies im Wohnstift Hanau. Die Hanauer Musiker sind bereits öfter ehrenamtlich in der Pflegeeinrichtung aufgetreten und erfreuen sich sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern großer Beliebtheit. Begleitet von zwei Gitarren und einem Akkordeon präsentieren Heinz-Uwe Hennecke, Wolfgang Schröder und Dr. Ralf Takke den Bewohnern ihr abwechslungsreiches Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern. Bei ihrem jüngsten Auftritt sang das Publikum voller Begeisterung mit und der eine oder andere ließ es sich auch nicht nehmen, zu tanzen. Die Hobby-Musiker waren schon mehrfach in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu Gast und besuchen bei jedem ihrer Auftritte die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes. Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung im Wohnstift, dankte den Les Oldies für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihre Auftritte sind für die Bewohnerinnen und Bewohner immer ein besonderes Ereignis.“
22Aug2019

Hochleistungssportler werben für den Altenpflegeberuf

Till-Joscha Jönke und Julian Reus drehen Werbe-Video im Stadtteilzentrum

(Von links) Jens Gottwald, Till-Joscha Jönke, Julian Reus und Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 22.08.2019
Der Profi-Basketballspieler Till-Joscha Jönke und der Spitzen-Leichtathlet Julian Reus, spielen im neuen Werbevideo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit. Gemeinsam mit zwei Bewohnern des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, werben sie darin für den Altenpflegeberuf. Über den Inhalt des Werbefilms, der ab Anfang Oktober in den Kinos der Region, sowie auf den Social-Media-Kanälen und der Website des Unternehmens zu sehen sein wird, sei noch nicht zu viel verraten. Soviel jedoch vorab - die Interaktion zwischen Bewohnern und Spitzen-Sportlern steht im Mittelpunkt des kurzen Films, der ein wichtiges Thema, sowohl informativ als auch mit einer guten Prise Humor behandelt.

Wie im Werbefilm herrschte auch bei den Dreharbeiten eine lockere und herzliche Atmosphäre. Die sympathischen Sportler Jönke und Reus, die beide ehrenamtlich im Film mitwirken, kamen gleich ins Gespräch mit ihren „Schauspielkollegen“ aus dem Stadtteilzentrum an der Kinzig. Für Erika Berger, Bewohnerin des Service Wohnens und Hans Jakob Kiefer, Bewohner der Pflegeeinrichtung Eugen-Kaiser-Haus, waren die Dreharbeiten eine ganz besondere Erfahrung. Dass es für beide die ersten Dreharbeiten waren, kann man angesichts ihres selbstsicheren und spielerischen Auftretens vor der Kamera kaum glauben. Und auch für Jönke und Reus war das ungewohnte Umfeld eine neue Erfahrung. In den Drehpausen erkundigten sie sich über den Pflegealltag und die Pflegereform.

Im Anschluss an die Dreharbeiten, bedankte sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bei den Sportlern und den Bewohnern für deren Einsatz vor der Kamera. „Ich bin schon sehr gespannt auf den fertigen Film“, so Bien. Dem stimmten auch Jönke und Reus zu. „Es ist toll, dass wir mit diesem Film, auf ein so wichtiges Thema wie die Altenpflege aufmerksam machen können“ erklärte Reus. „Schließlich betrifft das Thema uns alle.“, so Jönke. Anschließend bedankte sich Bien auch beim Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald, der den Kontakt zu den Sportlern hergestellt hat. Gottwald, seinerseits Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung Hessen, war viele Jahre im Management der White Wings und gilt als Vater des Hanauer Basketball Erfolges.
21Aug2019

Ich schenke Dir eine Blume - Ein Dialog in Form von Kunst

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach unterstützen Studentin bei Projekt

Ein Kunstwerk zwei Künstler – viele schöne Bilder wurden bei einem Kunstprojekt im Altenzentrum Rodenbach entstanden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 21.08.2019
Ein Kunstwerk, zwei Künstler – das ist der Gedanke, der hinter einem Projekt steht, das eine Studentin gemeinsam mit Bewohnern des Altenzentrums Rodenbach realisiert hat. Vorgegeben wurde dabei lediglich das Thema „Ich schenke Dir eine Blume“. Anschließend ließen die Bewohner oder besser Künstler ihrer kreativen Ader freien Lauf. Dabei teilen sich je zwei Bewohner ein Blatt Papier und begannen ihre Hälfte des Blattes zu gestalten. Schließlich trafen sich die beiden Künstler in der Mitte des Blattes, so dass ein gemeinsames Bild entstand. Schnell zeigten die Bewohner Interesse an der „einmal anderen Kunstform“. „Ich weiß zwar nicht, ob ich die Richtige dafür bin, aber wir wollen es einmal probieren“, betonte eine Bewohnerin. Nach anfänglicher Zurückhaltung und Skepsis entstanden so Kunstwerke zum Thema Frühling und Sommer. Auch Frau Lecka, die junge Initiatorin des Projektes, und die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums Rodenbach bildeten ein Zeichenpaar und malten gemeinsam. Am Ende des Tages wurde deutlich, dass diese Form des Zeichnens die Phantasie anregt und den visuellen Sinn schult. Alle Beteiligten waren beeindruckt von den tollen Ergebnissen: „Wir danken Frau Lecka dafür, dass sie ihr Projekt bei uns durchgeführt hat und wünschen ihr für ihr Studium weiterhin viel Erfolg“.
20Aug2019

Jack und Frieda verbreiten tierische Freude im Wohnstift

Prof. Dr. Michael Weller erzählt über sein ehrenamtliches Engagement

Seit 2016 kommt der Rechtsanwalt und Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller mit seinen beiden Hunden Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 20.08.2019
„Mit Menschen für Menschen“ lautet das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Im Fall des Rechtsanwalts und Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man auch sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt er regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise, mit den Hunden zu beschäftigen. Was bewegt Ehrenamtliche zu diesem freiwilligen Engagement? Für Prof. Dr. Weller sind es die persönlichen Begegnungen und der Austausch mit und zwischen den Bewohner, die für sein ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt stehen: "Nach meiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Anwalt „für die Wirtschaft“ will ich etwas „für Menschen“ mit erhöhten Bedürfnissen leisten. Da ist das Wohnstift mit seinen liebenswerten Bewohnern und freundlichem Team ein guter Ort für das Engagement. Regelmäßig besuche ich mit meinen beiden Hunden Jack und Frieda die Senioren."

Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller, handelt es sich um den Berner Sennhund-Rüden Jack und die Golden Retriever-Hündin Frieda. Die Besuchsstunden finden montags von 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Gemeinschaftsräumen des Wohnstifts statt. Das Angebot steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Jeden zweiten Montag im Monat, findet die Besuchsstunde zudem auch auf der Demenzstation statt. Das Pflegepersonal und die soziale Betreuung sind mit in den Ablauf integriert und stellen sicher, dass die teilnehmenden Bewohner Interesse am Kontakt zu Tieren haben. Es nehmen bis zu 16 Personen an der Besuchsstunde teil, fünf davon kommen regelmäßig, die weiteren je nach Lust und Laune. Seit Beginn der Besuche haben mehr als 50 unterschiedliche Bewohner an den Besuchen von Frieda und Jack teilgenommen. Die Teilnehmenden erzählen während der Besuchsstunden dabei häufig von früheren eigenen Tieren und ihren Erinnerungen an Familienhunde und sonstige Haustiere. Wegen des unbefangenen Wesens der Hunde und ihrer offenen Blicke, treten manche Teilnehmende in einen „Dialog“ mit den Hunden.

Von großer Bedeutung ist auch der körperliche Aspekt der Betreuungsstunde. Die Tiere sind sehr ruhig und zutraulich. Da zum Haushalt der Familie Weller vier Kinder und auch eine Katze als weiteres Haustier gehören, ist es für die Hunde keine Besonderheit, mit vielen Menschen in einem Raum zu sein. Sie gehorchen aufs Wort. Rollatoren und Rollstühle sind für sie keine Fremdkörper. Jeder Teilnehmende wird von den Hunden so akzeptiert wie er oder sie ist. Wo das gewollt wird, setzen sich Frieda und Jack eng an die Teilnehmenden. Das bietet Wärme und Geborgenheit. Ein grobes (aber nie böses) Streicheln oder Kraulen ist genauso willkommen wie ein liebevolles. Die Teilnehmenden werden angeregt, mit den Händen tief ins Fell der Hunde zu greifen. Das schafft eine besondere Nähe und Wärme – und wird beispielsweise von Bewohnern mit Arthrose als angenehm empfunden. Die Hunde wechseln während der Besuchsstunde mehrmals die Bezugsperson, sodass jeder Teilnehmende die Chance hat, einen Hund zu streicheln. So sind Frieda und Jack eine willkommene Abwechslung im Alltag der Pflegeeinrichtung.

Auch die Motorik und Koordination der Bewohner wird spielerisch und mit Spaß gefördert, beispielsweise indem die Bewohner Bälle werfen oder den Hunden Leckerli reichen. Bewohner, die nicht mehr in der Lage sind, sich verbal auszudrücken oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie lachen oft herzlich, wenn sie die Hunde streicheln oder freuen sich daran, ihnen einfach nur zuzusehen. Die Besuche von Jack und Frieda wirken sich somit positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner und die gesamte Atmosphäre im Wohnstift aus.
19Aug2019

„Die Modernisierungsmaßnahmen sind abgeschlossen“

Sommerfest und Tag der offenen Tür im Wohnstift Hanau

(Vorne von links) Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Vorsitzender Seniorenbeirat Dr. Michael Weller, Seniorenbeirat Karl Heinz Voit.
Wohnstift Hanau - Montag, 19.08.2019
Anlässlich des Abschlusses umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen, hat das Wohnstift Hanau ihr diesjähriges Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür verbunden. „Wir haben diesmal ein unterhaltsames und informatives Programm zusammengestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein wird“, erklärte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bei der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste. Daneben bedankte er sich bei den beteiligten Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen für die Unterstützung des Festes und bei der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, die mit der Organisation des Tages der offenen Tür betraut war. Auch die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der Vorsitzende des Hanauer Seniorenbeirats Dr. Michael Weller sowie das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit sprachen zu den Gästen und betonten, wie glücklich sie über die abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen im Wohnstift sind. „Das Wohl der Bewohner liegt uns allen sehr am Herzen“, erklärte Funck und lobte das vielfältige Angebot der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis gehörenden Einrichtung.

Anschließend traten die Bänkelsänger auf und sangen bekannte und beliebte Volkslieder, so dass manche Bewohner sogleich mit einstimmten. Ein weiteres Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Kindertanzgruppe „Tanzsterne“ der Concordia e.V., die sowohl auf der Bühne als auch im Garten des Wohnstifts mit akrobatischen Einlagen die Besucher unterhielten. Parallel dazu fand im Blauen Saal des Wohnstifts die Fotoausstellung „Spiegelungen“ des Film-Foto-Videoclubs Hanau e.V. statt. Auch das Getränke- und Speisenangebot suchte seinesgleichen - neben Kaffee und Kuchen, gab es frisch gegrillte Würstchen, Gyros, Salate und Paella. Dazu stand im Hof des Wohnstifts ein eigens zum Sommerfest bestellter Eiswagen.

Daneben wurden Führungen durch das modernisierte Wohnstift angeboten, bei denen das vielfältige Angebot des Wohnstifts vorgestellt wurde – darunter die Räume der neuen Tagespflegeeinrichtung Kremer sowie die Palliativ-Oase. Daneben waren auch die Kooperationspartner der Alten- und Pflegezentren, darunter der Lions Club Hanau, die Wäscherei Heinzelmännchen, das Deutsche Rotes Kreuz, das soziale Dienstleistungsunternehmen Procuratio, das Sanitätshaus Bußfeld & Schiller und der Verein „Vereint helfen!“, mit einem eigenen Infostand vertreten. Auch die Vorträge zu den Themen Altenpflege, Palliative Versorgung und Ehrenamt waren gut besucht. So stellte das Expertenteam Palliative Pflege sein Projekt „Würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase“ vor - die Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes Boos, sprach über die Ehrenamtsarbeit bei den Alten- und Pflegezentren. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Einrichtungsleiter Hemberger bei den Bänkelsängern und der Kindertanzgruppe für ihren mitreißenden Auftritt. Dem stimmte auch eine Bewohnerin zu: „Das war ein tolles Fest. Die Kindertanzgruppe war einfach spitze.“
14Aug2019

Klassisches Konzert im Seniorenzentrum Gründau

„Kunst und Kultur erleben“ bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Theo Ruppert, Stephan Herget und Heinz Wunsch traten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Seniorenzentrum Gründau auf.
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 14.08.2019
Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert haben in den Jahren zwischen 1750 und 1830 die Wiener Klassik geprägt, wie kaum jemand anderes. Ihre Musik stand im Mittelpunkt eines klassischen Konzerts, das kürzlich im Seniorenzentrum Gründau stattgefunden und Bewohner wie Besucher gleichermaßen begeistert hat. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Das Trio, bestehend aus Theo Ruppert an der Violine, Heinz Wunsch am Cello und Stephan Herget am Klavier, spielen bekannte klassische Stücke der Wiener Klassik, die speziell für diese Besetzung arrangiert wurden. Neben Mozarts „Kleine Nachtmusik“ kamen weitere bekannte und beliebte Stücke dieser Zeitepoche zur Aufführung. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich.

„Einfach herrlich, bei diesen Klängen kommt man wirklich in Träumen“, schwärmte eine Bewohnerin nach dem Auftritt des Trios. Und so gab es am Ende des Konzerts stehende und sitzende Ovationen. Die Musiker bedankten sich ihrerseits für den Beifall und freuten sich über die positive Resonanz. „Es macht wirklich Spaß vor einem so begeisterten Publikum zu spielen“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
05Aug2019

„Der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen ist frei“

Alten- und Pflegezentren des MKK schließen Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre

(Von links) Dieter Bien (Geschäftsführer), Oliver Peetz (1. Stadtrat Wächtersbach), Andreas Weiher (Bürgermeister von Wächtersbach), Uwe Steinkrüger (Rechtsanwalt und Notar), Gerhard Kleespies, (1. Beigeordneter Jossgrund) und Rainer Schreiber (Bürgermeister von Jossgrund).
Gesamtunternehmen - Montag, 05.08.2019
Die Grundstücke auf denen die beiden neuen Senioren-Dependancen in Wächtersbach und in Jossgrund entstehen sollen, standen bereits seit Ende letzten Jahres fest. Mit dem Abschluss von Erbbaurechtsverträgen mit einer Laufzeit von je 99 Jahren, ist nun ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts erfolgt. Im Anschluss an die Unterzeichnung der Verträge, betonten sowohl die beiden Bürgermeister Andreas Weiher (Wächtersbach) und Rainer Schreiber (Jossgrund) als auch der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, dass der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen jetzt frei ist und hoben die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der wohnortnahen Versorgung pflegebedürftiger Menschen im ländlichen Raum hervor. So werden durch die Senioren-Dependancen jeweils 36 stationäre Pflegeplätze entstehen.

Die neuen Räumlichkeiten in Jossgrund und Wächtersbach sollen dabei ähnlich wie bei den Dependancen im Ronneburger Hügelland so angeordnet werden, dass sie viel Bewegungsfläche für die Bewohner bieten und gleichzeitig die Wege für das Personal so gering wie möglich halten. Dazu sollen in der Einrichtung in Jossgrund eine Tagespflegeeinrichtung und eine Sozialstation integriert werden. Zunächst soll in Jossgrund-Pfaffenhausen ab Oktober mit dem Bau der ersten Einrichtung begonnen werden. Der Zeitplan sieht eine Eröffnung der Einrichtung für das Frühjahr 2021 vor. Daran schließt sich ab Mitte 2020 der Bau des Hauses in Wächtersbach-Waldensberg an, dessen Fertigstellung für das Frühjahr 2022 geplant ist. Der Main-Kinzig-Kreis fördert die Projekte mit jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro. Dazu beteiligen sich auch Jossgrund und Wächtersbach mit Zuschüssen an der Realisierung der beiden Pflegeeinrichtungen.
01Aug2019

Ein Ständchen am Bett und Musik die zum Mitsingen animiert

Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch das Altenzentrum Rodenbach

Das beliebte Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch die Bewohner-Zimmer des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 01.08.2019
Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ im Altenzentrum Rodenbach, fand diesmal nicht etwa an einem zentralen Veranstaltungsort statt, sondern direkt in den Zimmern der Bewohner. Unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ gingen die beiden Vollblut-Musiker von einem zum nächsten Zimmer und spielten für die meist bettlägerigen Bewohner beliebte und bekannte Schlager. Begleitet wurde das Duo von Betreuungskräften, die vorab bei den Bewohnern Musikwünsche erfragten und die Musiker kurz vorstellten. So konnten die „Wanderers“ gezielt auf die Wünsche der Bewohner eingehen, was es ihnen auch einfach machte, die Bewohner zum Mitsingen zu animieren. Auf ihrer Konzert-Tour durch die Bewohnerzimmer machte das Musiker-Duo auch Halt in den Wohnküchen und Gemeinschaftsräumen, wo sie von den Bewohnern begeistert empfangen wurden. Schließlich ist das Duo den Bewohnern noch von früheren Konzerten in guter Erinnerung.

Organisiert wurde das Konzert durch die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono. „Es gibt Bewohner, die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen, nicht an den Festlichkeiten in unserem Haus teilnehmen können. Auch diesen Bewohner wollen wir ermöglichen, in den Genuss von Live-Musik zu kommen“, so Buono zur Idee hinter den Zimmer-Konzerten. Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises satt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten oder Kunstausstellungen teilzunehmen. „Die Konzert-Tour für bettlägerige Menschen war ein so großer Erfolg, dass wir das sicher wiederholen werden“, erklärte Buono abschließend.
31Jul2019

Kreativ aktiv – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Bürgermeister Klaus Schejna ist begeistert von Kunstprojekt im Altenzentrum

(Von links) Engelbert Fischer, Vanessa Buono, Margit Schäfer, Helga Schweitzer, Edith Arnold und Klaus Schejna.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 31.07.2019
Unter dem Titel „Kreativ aktiv“ findet im Altenzentrum Rodenbach ein neues Kunstprojekt statt, das den Bewohnern unterschiedliche Mal- und Zeichenstile näherbringt und es ihnen ermöglicht, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Ziel des Projektes ist es, den Bewohnern einen Ort der Fantasie zu geben, ein Ort an dem sie ihren Gedanken freien Lauf lassen und ihre Ideen und Emotionen zu Papier bringen können. Das Projekt kam auf Initiative der Kreisleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK Hanau, Edith Arnold und ihres Lebensgefährten, dem Künstler Engelbert Fischer zustande. Gemeinsam haben sie auch die ehrenamtliche Leitung des in Form eines offenen Workshops stattfindenden Projekts übernommen. Die Workshops finden alle zwei Wochen am Montag um 15:30 Uhr statt und stehen allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Die Bilder die während der Workshops entstehen, sollen anschließend in der Einrichtung ausgehängt werden.

Zur offiziellen Eröffnung des Projekts, kamen der Bürgermeister Klaus Schejna und die Vorsitzende des Seniorenbeirats der Gemeinde Rodenbach, Helga Schweitzer, in die Pflegeeinrichtung und ließen sich von Fischer, in die Welt der Malerei mitnehmen. Dabei blieb es nicht allein bei der Theorie – so hatte Fischer ein Bild mit den Initialen des Bürgermeisters vorbereitet, das von Schejna unter seiner künstlerischen Begleitung bemalt werden sollte. Der Bürgermeister nahm dieses Angebot dankend an und nutzte die kreative Auszeit, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Neben persönlichen Anekdoten, erfuhr er dabei, wie viel Spaß die Bewohner daran haben, sich künstlerisch auszudrücken. Begeistert zeigte sich Schejna auch vom Konzept des Workshops: „Ich finde es toll, dass die Bewohner dazu ermutigt werden, ihre eigenen Ideen künstlerisch umzusetzen. Zudem macht es einfach Spaß.“

„Jeder kann malen, die meisten versuchen es aber nicht!“, stimmte Fischer dem Bürgermeister zu und erklärte: „Wir haben uns bewusst für zwei Mal- und Zeichenstile entschieden, die es auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, sich künstlerisch auszudrücken.“ So stehen neben Urban Art Bildern im Stile von Miro, die auf einfachen Linien und Grundfarben basieren, Kratzbilder im Mittelpunkt des Workshops. Kratzbilder sind vor langer Zeit in China entstanden und gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine gute Möglichkeit, künstlerisch aktiv zu werden. Anschließend überreichte die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Helga Schweitzer gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin, Margit Schäfer, eine Spende über 100€ an die Leitung der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono und erklärte: „Wir hoffen, dass dieses tolle Projekt möglichst lange angeboten werden kann.“

Buono bedankte sich für die großzügige Spende und betonte, wie wichtig solche Projekte für die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen sind: „Projekte wie dieses bringen die Menschen zusammen, wecken ihre Kreativität und steigern damit die Lebensqualität. Kunst und Musik sind Säulen, die in der Altenpflege nicht fehlen dürfen - sie drücken oft mehr aus, als ein gesprochenes Wort und schenken Trost, Ruhe und auch Freude. Genau diese Komponenten sind wichtig für das Wohlbefinden und die Basis einer individuellen Betreuung.“ Daneben bedankte sich Buono auch bei Edith Arnold und Engelbert Fischer: „Ohne ihren Einsatz, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“ Der passionierte Künstler und die ehrenamtliche Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK Hanau, haben sich vor sechs Jahren beim historischen Fest „Landshuter Hochzeit“ kennen- und lieben gelernt und sind beide in zahlreichen sozialen Projekten und Initiativen aktiv.
25Jul2019

Firma Phoenix spendet T-Shirts für Senioren-Sitztanz-Gruppe

Senioren-Dependance Neuberg bedankt sich bei ortsansässigem Unternehmen

(Vordere Reihe v.l.) Jürgen Kunert, Erika Ackermann, Heike Haase und die Sitztanzgruppe der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.07.2019
Dank einer großzügigen Spende der Firma JK Phoenix, kann die Sitztanz-Gruppe der Senioren-Dependance Neuberg zukünftig in einem einheitlichen Outfit auftreten. Die Farbe der T-Shirts haben sich die Teilnehmer der Sitztanzgruppe selbst ausgesucht. Dazu ist auf den T-Shirts das Logo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises aufgenäht. Im Rahmen eines Sektempfangs in der Senioren-Dependance, übergab Jürgen Kunert, Inhaber der auf Wasser- und Brandschadensanierung spezialisierten Firma JK Phoenix, die T-Shirts an die Sitztanz-Gruppe im Haus Neuberg. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Sitztanz-Gruppe, bedankte sich die Leiterin der Gruppe, Erika Ackermann, für die Spende und erklärte: „Die T-Shirts sind ein Symbol für den Zusammenhalt unserer Gruppe, so können wir endlich auch nach außen als Einheit auftreten.“ Die T-Shirts sollen dabei sowohl bei den Treffen der Gruppe, als auch bei Auftritten, wie beispielsweise beim Sommerfest, zum Einsatz kommen.

Auch die Hausleiterin Heike Haase und die Fachkraft für soziale Betreuung Meike Maurer, bedankten sich und betonten: „Es freut uns immer sehr, wenn ortsansässige Unternehmen am Leben der Bewohner in unserem Haus teilhaben.“ Darüber hinaus würdigten sie den Einsatz der Leiterin der Sitztanz-Gruppe Erika Ackermann, die sich bereits seit der Eröffnung der Senioren-Dependance 2014 für die Bewohner einsetzt und seither auch die Sitztanzgruppe leitet. Sie war es auch, die auf der Suche nach einem Sponsor für die T-Shirts den Kontakt zu Herrn Kunert aufgenommen hat. „Herr Kunert war sofort bereit, sich für die Bewohner zu engagieren“, so Ackermann. Für Kunert eine Selbstverständlichkeit: „Man weiß ja selbst nicht, was einem im Alter erwartet. Außerdem finde ich es toll, was Frau Ackermann mit den Bewohnern auf die Beine gestellt hat.“ Das Gruppenangebot findet jede Woche am Dienstagvormittag statt. Getanzt wird zu Volksliedern, als auch zu Schlagern der 70er und 80er Jahre, häufig begleitet durch Bewohner, die ein Musikinstrument spielen.
01Jul2019

Eiszeit im Wohnstift Hanau

Erfrischende Abkühlung für Bewohner und Mitarbeiter

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (links) mit Bewohnern und Mitarbeitern vor dem Eiswagen am Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 01.07.2019
Unter dem Motto: Eiszeit im Wohnstift Hanau, sorgte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger für eine erfrischende Abkühlung bei Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts. Die Freude war groß, als um 11:30 Uhr der Eiswagen vor die Pflegeeinrichtung fuhr. Bei bis zu 36 Grad im Schatten konnten sich alle Bewohner und Mitarbeiter ein Eis holen. „Es ist ein bisschen wie früher, als es noch häufiger Eiswagen gab“, erinnerte sich eine Bewohnerin, die sich gerade für eine Kugel Schokolade und Vanille in der Waffel entschieden hatte. Bewohner, die wegen der Wärme lieber auf dem Wohnbereich bleiben wollten, wurden auch mit einem Eis erfreut. Mitarbeiter der Sozialen Betreuung fuhren mit Servierwagen und einer Bestellliste am Eiswagen vor. Für die Mitarbeiter war es eine willkommene Auszeit bei den hochsommerlichen Temperaturen. Hemberger bedankte sich auf diese Weise bei allen Mitarbeitern für ihren täglichen engagierten Einsatz, besonders bei der momentanen Wetterlage. Aufgrund des großen Andrangs, auch von Schülern der Eugen-Kaiser-Schule und Nachbarn sowie Passanten, die den Eisverkauf vor der Haustür nutzten, bildete sich eine kleine Warteschlange - wie bei mancher Eisdiele ums Eck. Zwischenzeitlich waren sogar verschiedene Eissorten ausverkauft und am Ende gingen insgesamt 614 Eiskugeln über die Theke.
28Jun2019

Akrobatische Tanzeinlagen und ein singender Wirt

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 28.06.2019
Noch vor Beginn der aktuellen Hitzewelle, fand im Kreisruheheim Gelnhausen das diesjährige Sommerfest statt. „Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, als wir das Sommerfest mehrfach wegen starker Hitze verschieben mussten, haben wir das Sommerfest dieses Jahr auf einen früheren Termin gelegt.“, erklärte Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer und fügte hinzu: „Bei den aktuellen Temperaturen, hätten wir das Fest wohl wieder verschieben müssen.“ So fand das Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein, aber angenehmen Temperaturen auf dem Außengelände des Kreisruheheims statt. Zu Beginn des Festes, bedankte sich Pfeifer bei Erika Schmehle und ihrem Team von ehrenamtlichen Helfern, für die tatkräftige Unterstützung und kam beim Anblick der zahlreichen selbstgebackenen Kuchen ins Schwärmen. Für Unterhaltung sorgten dieses Jahr die „Rother Dancing Kids“ mit akrobatischen Tanzeinlagen und die atemberaubende Show der orientalischen Bauchtänzerin Silvana. Musikalisch untermalt, wurde das Sommerfest von Harald Döll, auch bekannt als der singende Wirt aus dem Spessart. Mit volkstümlicher Musik und deutschen Schlagern, wie „Ein Bett im Kornfeld“, „Fiesta Mexicana“ oder „Sieben Fässer Wein“ sorgte er für eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Daneben war beim Sommerfest natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt – neben Kaffee und hausgemachten Kuchen, gab es auch herzhafte Speisen, wie Gegrilltes und eine große Auswahl an Salaten. Neben den Bewohnern und Angehörigen, nutzten viele Besucher das Fest, um bei einer Führung durch das Kreisruheheim, die Einrichtung kennenzulernen.
19Jun2019

Starter-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Neue Mitarbeiter lernen Unternehmenskultur und –Werte kennen

Geschäftsführer Dieter Bien und Geschäftsbereichsleiterin Personal Monika Zimpel (rechts), begrüßen gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt (vierte von links unten), die neuen Mitarbeiter.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 19.06.2019
Zur Eröffnung der ersten „Starter-Tage“ im Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die neu eingestellten Mitarbeiter und hieß sie im Unternehmen willkommen. „Als ihr zukünftiger Arbeitgeber, ist es uns wichtig, uns bei Ihnen vorzustellen. Schließlich wollen wir mit Ihnen auf einen gemeinsamen Weg gehen“, so Bien. Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, finden bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, in vierteljährlichen Abständen die „Starter-Tage“ statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren.

Daneben werden an den „Starter-Tagen“ auch die Betriebsjubilare gewürdigt und die Mitarbeiter, die Vorschläge im Rahmen des Betrieblichen Ideenmanagements eingereicht oder an Fort- und Weiterbildungen teilgenommen haben. „Auf diese Weise erfahren die neuen Mitarbeiter gleich zu Beginn, welche Möglichkeiten und Perspektiven ihnen das Unternehmen bietet.“, so die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel. Dies sei besonders im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung und die Fachkräftesicherung von großer Bedeutung. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer der ersten „Starter-Tage“. „Ich konnte mir erst nicht vorstellen, was mich hier erwartet und bin jetzt hellauf begeistert“, erklärte eine Teilnehmerin beim gemeinsamen Abendessen und fügte hinzu: „Ich fühle mich nach diesen zwei Tagen bestens gerüstet, um morgen meine Arbeit anzufangen.“

Neben Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens, stellte sich der Betriebsrat bei den neuen Mitarbeitern vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führten Belinda Schmidt und Monika Zimpel die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellten die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Ein besonderes Highlight war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
18Jun2019

Brüder-Grimm-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Bewohner erleben die Märchen ihrer Kindheit und genießen regionale Spezialitäten

Zwei Betreuungskräfte des Altenzentrums Rodenbach präsentieren ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai
Gesamtunternehmen - Dienstag, 18.06.2019
Einmal im Monat nehmen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Bewohner ihrer Einrichtungen auf eine Reise in die Märchenwelt der Brüder Grimm mit. An den „Brüder-Grimm-Tagen“ finden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten statt, die sich mit den Märchen der Brüder Grimm, aber auch anderer beliebter Märchen-Erzähler befassen. Die Wohnbereiche sind an diesen Tagen mit bekannten und beliebten Märchen-Motiven gestaltet. Vom Frühstück bis zum Abendessen, finden Märchencafés, Märchenstunden und andere Gruppen- und Einzelangebote statt, bei denen die Bewohner in die Märchen ihrer Kindheit eintauchen und selbst aktiv werden können. Dazu werden kulinarische Genüsse und regionale Spezialitäten geboten, die sich an den Märchen der Brüder Grimm orientieren – vom Rotkäppchen-Kuchen über den Rapunzel-Salat bis zur Tischlein-deck-dich-Platte.

Mit großem Erfolg finden bereits seit zwei Monaten die Brüder-Grimm-Tage im Altenzentrum Rodenbach und im Wohnstift Hanau statt. Zukünftig sollen die Brüder-Grimm-Tage in allen zwölf Einrichtungen des Kreises angeboten werden. Geschäftsführer Dieter Bien betonte hierzu: „Die Brüder Grimm sind im Kinzigtal verwurzelt und beheimatet. Märchen kennen unsere Senioren aus ihren Kindertagen. Sie haben sie selbst erzählt bekommen und selbst weitererzählt. Märchen sind ihnen vertraut, damit fühlen sie sich wohl. Die Idee war also, einen Tag zu entwickeln und durchzuführen, an dem über ein bestimmtes Märchen und dazu passende regionale Speisen, ein ganz besonderer Zugang zum Bewohner geschaffen werden kann.“ Daher steht jeden Monat ein anderes Märchen im Mittelpunkt der Brüder-Grimm-Tage. Die Auswahl orientiert sich dabei unter anderem an den Jahreszeiten, um die dazugehörigen Aktivitäten daran auszurichten.

Der Brüder-Grimm-Tag findet jeden dritten Mittwoch im Monat im Wohnstift Hanau und jeden letzten Mittwoch im Monat im Altenzentrum Rodenbach statt. Mit den vertrauten Märchen der Brüder Grimm, sollen bei den Bewohnern Kindheitserinnerungen geweckt und Wohlbefinden erzeugt werden. Da jedes Mal ein anderes Märchen im Mittelpunkt steht, variieren auch die angebotenen Gruppen- und Einzelaktivitäten von Monat zu Monat. Die Abwechslung ist dabei sehr groß, schließlich umfasst das Repertoire der Brüder Grimm mehr als 200 Märchen. Zu den beliebtesten Aktivitäten der Bewohner des Altenzentrums Rodenbach, gehörten in den letzten Monaten vor allem die Märchencafés, bei denen das Vor- und Mitlesen sowie Bewegungs-, Erinnerungs- und Gedächtnisspiele im Mittelpunkt standen. Viel Spaß machte den Bewohnern im Altenzentrum auch das Anfertigen von Märchen-Collagen, gemeinsames Basteln und ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai.
13Jun2019

„Von herausragender Bedeutung für die Fachkräftesicherung“

Alten- und Pflegezentren unterzeichnen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises von herausragender Bedeutung.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 13.06.2019
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterzeichnet. Durch die Unterzeichnung tritt das kreiseigene Unternehmen dem Netzwerk der Charta-Mitglieder bei und ist Mitglied der hessischen Initiative zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Geschäftsführer Dieter Bien erklärte hierzu: „Gerade in unserem Dienstleistungssektor, wo es um Leistungen von Menschen für Menschen geht, ist die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf von herausragender Bedeutung. Dabei geht es in erster Linie darum, die Mitarbeitenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen und die wichtige Ressource Mensch durch Begleitung, Beratung und Förderung zu sichern – gerade auch im Hinblick auf das Thema Fachkräftesicherung“

Um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu ermöglichen, unterstützen die Alten- und Pflegezentren ihre Mitarbeitenden mit einer Vielzahl von Angeboten. Dazu gehören eine gezielte und verlässliche Dienst- und Einsatzplanung, die Möglichkeiten einer Teilzeitbeschäftigung sowie die im Unternehmen fest verankerte betriebliche Gesundheitsförderung. Zusätzlich können die Mitarbeitenden das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot des Unternehmens in Anspruch nehmen. Daneben unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeitenden bei der Suche nach Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Familienmitglieder. „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die von einer Beratung bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit bis hin zur Suche nach einem Pflegeplatz reichen kann“, so Bien.

Wenn ältere Menschen zum Pflegefall werden, sind es oft die Angehörigen, die ihre Versorgung in der häuslichen Pflege übernehmen. Der größte Teil von ihnen ist berufstätig – und bleibt es auch während der Pflegephase. Die daraus resultierende Doppelbelastung ist nicht nur für die betroffenen Angestellten problematisch: Auch die Arbeitgeber können die Auswirkungen in Form von Arbeitsausfällen, vermehrten Krankheitstagen und geringerer Produktivität zu spüren bekommen. Pflegende Mitarbeiter müssen daher durch gezielte Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt werden. Tragfähige Pflegearrangements führen neben einer spürbaren Entlastung auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und engeren Bindung an das Unternehmen – und davon profitiert letztlich auch der Arbeitgeber.

Wirksame Vereinbarkeitslösungen werden zukünftig noch stärker gefragt sein: Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Fachkräftemangel, sondern mit der steigenden Lebenserwartung auch zu einer größer werdenden Anzahl pflegebedürftiger Menschen kommen. Die Beschäftigungssituation in Deutschland, wie auch in Hessen, ist vom demografischen Wandel geprägt. Das führt zu einem Fachkräftemangel und dazu, dass immer mehr Beschäftigte sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Gründe hierfür sind nicht nur die demografisch bedingte Zunahme der zu pflegenden Menschen und damit der Pflegenden, sondern auch Entwicklungen wie eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit und die Alterung der Belegschaften.

Im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit geht es den Unterzeichnern der Charta vor allem darum, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen. Dabei ist die Enttabuisierung des Themas Pflege ein erster grundlegender Schritt. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich die Unterzeichnenden zur Enttabuisierung und Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur, zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten und zur Förderung des internen und externen Dialogs.

Damit die Balance zwischen Familie, Pflege und Beruf gelingt, müssen in den Unternehmen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Um dies zu erreichen, unterstützt die hessische Initiative die Unternehmen mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings für Beschäftigte, Netzwerktreffen und einem Stufenplan zur individuellen Umsetzung von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von Pflege-Guides. Mitarbeiter der Unternehmen werden zu Pflege-Guides ausgebildet und stehen ihren Kollegen im Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung. Über 225 Pflege-Guides sind mittlerweile in hessischen Betrieben im Einsatz. Weitere Informationen über die hessische Initiative zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie im Internet unter www.berufundpflege.hessen.de.
12Jun2019

Feierliche Zertifikatsübergabe nach bestandener Prüfung

Abschluss der Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsweiterbildung

Monika Zimpel (unten rechts) und Sonja Jahn (oben rechts) gratulieren Stephen Grauel, (AWO), Sarah Neppe (Wohnstift Hanau), Daniel Höppe (Main-Kinzig-Kliniken), Yvonne Loleit (Main-Kinzig-Kliniken), Ilona Malyssek (Main-Kinzig-Kliniken), Sandra Schmitt (Main-Kinzig-Kliniken), Anita Spreitzer (Main-Kinzig-Kliniken), Marina Ternullo (Main-Kinzig-Kliniken), Anja van de Sand (Senioren-Dependance Hammersbach) und Melanie Venske (Stadtteilzentrum an der Kinzig)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 12.06.2019
Gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleiterin Personal der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Monika Zimpel, gratulierte die Geschäftsbereichsleiterin Fortbildung, Sonja Jahn, zehn Absolventen der Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsweiterbildung zur bestandenen Prüfung. Im Rahmen einer kleinen Feier in den Räumen des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege in Gelnhausen, erfolgte die Übergabe der Zertifikate. Beim anschließenden Imbiss ging es fröhlich zu - die Absolventen der Weiterbildung ließen die Prüfungen noch einmal Revue passieren und tauschten sich mit ihren Lehren und Kommilitonen aus. Die Weiterbildung zum Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiter richtet sich sowohl an Pflegekräfte, die sich bereits in einer Leitungsposition befinden, als auch an Pflegekräfte, die sich auf eine solche Position vorbereiten möchten.

Zu den Schwerpunkten der Weiterbildung gehören das Führen und Leiten in Pflegeeinrichtungen, die Organisation eines Krankenhauses oder eines Pflegeheims, das Qualitätsmanagement sowie die Berufs- und Arbeitspädagogik. Ziel der Weiterbildung ist es, die zukünftigen Leitungskräfte darin zu unterstützen, Führungskompetenzen zu entwickeln und die Leitung von Stationen, Gruppen und Wohnbereichen kompetent auszuführen. Dazu ist ein Bündel von Kompetenzen notwendig, die im Verlauf der Weiterbildung gefördert werden. Die zukünftigen Leitungskräfte werden bereits während der Weiterbildung an die praktische Umsetzung ihrer Leitungstätigkeit herangeführt und unterstützt. Um dieses Ziel zu erreichen erfordern die Inhalte der Weiterbildung eine handlungsorientierte Ausrichtung. In die Lehrveranstaltungen werden daher die Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die Ideen der Teilnehmenden mit einbezogen und weiterentwickelt.
12Jun2019

Auftritt der Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ im Wohnstift

Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter feiern beschwingtes Frühlingsfest

Die Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ animierte die Gäste des Frühlingsfests zum Mittanzen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 12.06.2019
Beim diesjährigen Frühlingsfest des Wohnstifts Hanau wurde viel gesungen und getanzt. Dass die Motivation zum Tanzen besonders groß war, lag dabei vor allem am Auftritt der Palettis. Ernst Frommann, Karle Mönch, Werner Glöckner und Reinhold Engler, die vier bekannten Musiker aus Hanau, griffen kräftig in die Saiten ihrer Gitarren, ab und an auch ans Waschbrett, und sangen bekannte Heimatlieder, wie das Volkslied „Horch, was kommt von draußen rein“, das bei den Gästen besonders gut ankam. Natürlich durften auch Lieder von Jonny Cash nicht fehlen, die sich sowohl zum Tanzen, als auch zum Mitsingen eignen. Ein weiteres Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Sitztanzgruppe „Swinging Oldies“ unter der Leitung von Andrea Habel, Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung. Die Gruppe tanzte zu Liedern, wie „Herr Schmidt, Herr Schmidt, was bringt die Liebe mit“ und benutzte bei ihren Tänzen Accessoires, wie Rosen und bunte Hüte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt - so ließen sich die Gäste zum Kaffee Erdbeerkuchen mit Sahne schmecken.
11Jun2019

Auftritt des Ensembles Humoreske im Seniorenzentrum

„Kunst und Kultur erleben“ in den Alten- und Pflegezentren des MKK

Das klassische Ensemble „Humoreske“ präsentierte Lieder aus Oper und Operette.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 11.06.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, trat das klassische Ensemble „Humoreske“ im Café der Begegnung des Seniorenzentrums Biebergemünd auf. Das Trio, bestehend aus Christel Derzbach - Mezzosopran, Carmen Lang - Sopran und Jana Christmann - Piano, präsentierte ihr neues Programm mit Liedern aus Oper und Operette. Christmann, jahrelange Begleiterin des Trios am Piano, umrahmte das Programm dazu mit Solostücken. Begeistert lauschten mehr als 20 Bewohner des Seniorenzentrums dem Konzert und ließen sich in die Welt der Oper und der Operette mitreißen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe Stephan Herget lobte das Ensemble in den höchsten Tönen: „Das Trio besticht durch seine Spielfreude. Die Musiker singen nicht nur ihre Stücke, sie leben und spielen sie buchstäblich. Das spürt und sieht das Publikum.“ Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
07Jun2019

Interne Evakuierung von 72 Bewohnern im Wohnstift

Entschärfung der Weltkriegsbombe wird auch zur Herausforderung für Mitarbeiter und Bewohner der Hanauer Pflegeeinrichtung

Nur ein Teil des Gebäudes des Wohnstifts Hanau lag während der Entschärfungsmaßnahmen in der Evakuierungszone.
Wohnstift Hanau - Freitag, 07.06.2019
Wegen der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf einem Baugrundstück in der Bruchköbeler Landstraße in Hanau-Nordwest gefunden wurde, mussten am Freitag alle Häuser in einem Umkreis von 700 Metern evakuiert werden. Zu den rund 5000 Anwohnern, die von der Evakuierung betroffen waren, zählten auch 72 Bewohner des nahegelegenen Wohnstifts. Zur Vorbereitung der notwendigen Maßnahmen, fand um 07:00 Uhr morgens unter Beteiligung aller Bereiche eine erste Lagebesprechung in der Pflegeeinrichtung statt. Da nur ein Teil des Gebäudes in der Evakuierungszone lag, musste zunächst geklärt werden, welche Bewohner für die Dauer der Entschärfung ihren Wohnbereich verlassen mussten. Gleichzeitig mussten die Angehörige und die Betreuer der Bewohner telefonisch über die Maßnahme informiert werden.

Zu einem zweiten Briefing um 09:00 Uhr, kamen zehn Sanitäter und Rettungsassistenten vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie von den Johannitern in die Einrichtung und unterstützten die Mitarbeiter des Wohnstifts anschließend bei der Evakuierung der Bewohner. Insgesamt 72 Bewohner mussten für Dauer der Entschärfung intern umverteilt und weiterhin professionell versorgt werden. Einige Bewohner hielten sich während der Entschärfungsmaßnahme im Aufenthaltsbereich oder dem Blauen Saal auf, die nicht zur Evakuierungszone im Gebäude gehörten, andere wurden vorrübergehend in nicht betroffene Zimmer gebracht. Daneben hatte sich die Tagespflegeeinrichtung Kremer, die seit Mai mit im Gebäude ist, spontan dazu bereit erklärt, Bewohner aufzunehmen, sodass dort rund 15 Bewohner für mehrere Stunden ein neues Zuhause fanden.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger zeigte sich nach Abschluss der Entschärfungsmaßnahmen erleichtert, dass alles so gut geklappt hat und bedankte sich bei allen Beteiligten, so auch bei den Mitarbeiter, die zur Unterstützung gekommen waren, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt nicht im Dienst waren. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, schloss sich diesem Dank an und betonte: „Auch wenn die Situation natürlich eine zusätzliche Belastung für die Bewohner und Mitarbeiter bedeutet, so ist es doch großartig, zu sehen, wieviel Hilfsbereitschaft ausgelöst und Unterstützung zur Verfügung gestellt wurde. Mein Dank gilt allen Bewohnern, Mitarbeitern und Helfern. Ein besonderer Dank gebührt Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber, die mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit die interne Evakuierung vorbereitet haben und als stetige Ansprechpartner zur Verfügung standen.“
04Jun2019

Neues Tagespflegeangebot im Wohnstift Hanau eröffnet

Alten- und Pflegezentren des MKK heißen Pflegedienst Kremer willkommen

(Von links) Katja Sommer, Petra Bien, Stephanie Kaprol, Dieter Bien, Roxana Kremer, Patrick Kremer, Stephan Hemberger
Wohnstift Hanau - Dienstag, 04.06.2019
Einen Elefantenfuß als Willkommensgruß – zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen, hat sich Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, etwas einfallen lassen, um die neueröffnete Tagespflegeeinrichtung im Wohnstift Hanau willkommen zu heißen. Die immergrüne Pflanze hat ihren Namen aufgrund ihres markanten Stamms verliehen bekommen, der nach untenhin immer breiter wird und so dem Fuß des Dickhäuters ähnelt. Beim anschließenden Rundgang, ließ sich die Gruppe von der Einrichtungsleiterin der Tagespflege, Roxana Kremer, und dem Geschäftsführer des Pflegediensts Kremer, Patrick Kremer, den Ablauf der Tagespflege erklären und die neuen Räume zeigen. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, erklärte dabei: „Es ist bereits die zweite Tagespflegeeinrichtung innerhalb der Alten- und Pflegezentren, die vom Pflegedienst Kremer betrieben wird. Sowohl für uns, wie auch für die Kremer GmbH bringt das zahlreiche Synergien, die im Gesamtportfolio Altenpflege - vom ambulanten über das teilstationäre bis hin zum stationären Angebot - keine Wünsche offen lässt.“ Daneben betonte Bien die gute Zusammenarbeit der Unternehmen: „Wir setzen damit ein weiteres Ausrufezeichen hinter unsere Kooperation „Partner für Gesundheit und Alltag“, die durch den DRK-Kreisverband Hanau und die Firma Bußfeld-Schiller komplettiert wird.“ Dem stimmte auch Einrichtungsleiter Stephan Hemberger zu: „Wir sehen es als Gewinn, dass der Pflegedienst Kremer in den Räumlichkeiten des Wohnstifts eine moderne Tagespflege eröffnet hat. So ergeben sich neue Kooperationsmöglichkeiten, von denen sowohl die Gäste der Tagespflege als auch Bewohner des Wohnstifts und die Mitarbeiter profitieren können.“

In der neuen Tagespflegeeinrichtung können bis zu 34 Gäste betreut werden. Es sind mehrere Multifunktionsräume, ein Esszimmer, eine Küche, zwei Räume mit Ruhesesseln und Betten zum Ausruhen sind vorhanden. Zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr werden die ersten Gäste zuhause durch den Fahrdienst der Kremer GmbH abgeholt. In der Tagespflegeeinrichtung angekommen, wird zunächst gemütlich gefrühstückt. Anschließend finden unterschiedliche Aktivitäten statt, beispielsweise Spaziergänge, Gedächtnistraining und Spiele. Dann wird gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen - im Anschluss gibt es eine Ruhestunde. Später finden noch kleinere Aktivitäten und ein gemeinsames Kaffee trinken statt. Ab 15:30 Uhr werden die Gäste dann durch den Fahrdienst wieder nach Hause gebracht. Das Angebot der Tagespflege Kremer wird bereits gut angenommen, freie Plätze sind aber noch vorhanden. Die Tagespflegeeinrichtung ist montags bis freitags von 08.00-16.00 Uhr geöffnet. Kontakt: Tel.: 06181/9912020 / Email: Tagespflege@Kremer-ahk.de
29Mai2019

Azubis als Digitalisierungsscouts

Auszubildende sollen Ideen entwickeln / Erstes Projekt: Digitale Praxisanleitung

Die Digiscouts mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (dritte v.l.), Geschäftsführer Dieter Bien (zweiter v.l.), Geschäftsbereichsleiterin Monika Zimpel (erste v.l.), die Leiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung im Aus- und Fortbildungsinstitut Altenpflege Monika Bernd (fünfte v.r.) und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (dritte v.r.).
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 29.05.2019
Um die von der Ersten Kreisbeigeordneten und APZ-Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler initiierte Zukunftsaufgabe der „Digitalisierung des Pflegeheims“ mit Leben zu erfüllen und Auszubildende für die digitale Welt fit zu machen, setzen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in einem ersten Projekt Auszubildende als Digitalisierungsscouts ein. „Die Auszubildenden sollen in den Alten- und Pflegezentren Ideen entwickeln, wie Prozesse digitalisiert werden können“, so der Geschäftsführer Dieter Bien. „Die Alten- und Pflegezentren greifen dabei auf Erkenntnisse des deutschlandweit agierenden digitalen Kompetenzzentrums (RKW) zurück, das in Eschborn angesiedelt ist und viele nationale Referenzen vorweisen kann“, ergänzte Monika Zimpel, die neue Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement bei der größten Altenpflegeinrichtung im Kreis. Betreut wurden die Azubis in der Vergangenheit von Frau Zimpel und ab 01.06.2019 von Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung und Datenschutzbeauftragter.

Bei den Ideen, die die jungen Auszubildenden entwickelt haben, haben sie verständlicherweise zuerst an sich selbst und ihre Ausbildung gedacht. Die erste Idee, die in einen konkreten Auftrag mündete, der in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden soll, betrifft die Praxisanleitung der jungen Auszubildenden während ihrer Ausbildung. Bei der Praxisanleitung, die von ausgewiesenen Fachkräften durchgeführt wird, geht es um die Kooperation mit der Pflege- bzw. Berufsfachschule beim Ausbildungsplan und um die Festlegung von Lernzielen für die Pflegeschüler. Insbesondere betrifft sie die Organisation der Betreuung und die Anleitung der Schüler am Praktikumsort und die Mitwirkung bei Prüfungen. Die sieben Auszubildenden Danijela Arezina, Tugba Deniz, Selina Glück, Carolin Mewes, Charmaine Pohle, Thomas Schömbs und Kathleen Wess, die als Digiscouts fungieren, wollen die digitale Praxisanleitung forcieren. Ziel des Projekts ist die Erstellung von fiktiven Handlungsfällen und Handlungsabläufen, die im bereits bestehenden Verwaltungsprogramm der Alten- und Pflegezentren auf dem Computer dargestellt werden sollen.

„Dies dient der Ermittlung des Wissensstandes und die Sichtbarmachung der Themenschwerpunkte für die praktische Anleitung“, so Monika Zimpel. Zudem soll auf jedem Computer der Auszubildenden ein „Praxisanleitungsordner“ digital vorzufinden sein. „Das Projekt „digitale Praxisanleitung „hat nicht nur den Vorteil, dass die Auszubildenden das benötigte Fachwissen für die praktische Ausführung an den Bewohnern und die bevorstehenden Abschlussprüfungen erlernen bzw. intensivieren können. Es zeigt auch, dass sich die Alten- und Pflegezentren als attraktiver Ausbildungsbetrieb mit Zukunft darstellen“, so Geschäftsführer Bien, der darauf setzt, dass die Digitalisierung in der Ausbildung den einen oder anderen jungen Menschen motiviert, den Beruf einer Pflegekraft oder einen Pflegefachkraft zu erlernen.
28Mai2019

„Mit der Badewanne auf dem Autodach“

Nada Vuletic in den Ruhestand verabschiedet

(Von links) Anka Mrgic, Ingeborg Seidel, Belinda Schmidt, Rade Vuletic, Nada Vuletic, Siegfried Rakoczy, Dieter Bien, Stephan Hemberger
Wohnstift Hanau - Dienstag, 28.05.2019
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wurde die Küchenhilfe im Wohnstift Hanau, Nada Vuletic, in den Ruhestand verabschiedet. In Anwesenheit ihres Ehemanns, ehemaliger Weggefährten und Kollegen, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt sowie dem Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, bedankte sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, bei Vuletic und lobte ihr außerordentliches Engagement. „Frau Vuletic hat sich immer mit dem Unternehmen identifiziert, war fleißig, zuverlässig und pünktlich – praktisch alles was man sich als Arbeitgeber wünschen kann. Dazu ist sie den Bewohnern immer freundlich und mit Respekt begegnet“, so Bien. Dies bestätigte auch Hemberger: „Sie kannte die Nachnamen aller Bewohner. Das ist in einer so großen Einrichtung nicht selbstverständlich.“ Vuletic hat 40 Jahre als Küchenhilfe im Wohnstift Hanau gearbeitet und war davor bereits als Aushilfe in der Küche des Altenwohnheims Lorenz in Hanau tätig.

Aus Kroatien stammend lernte Vuletic die deutsche Sprache auf der Arbeit und erhielt dabei Unterstützung von ihrer ehemaligen Kollegin Ingeborg Seidel – die bereits vor einigen Jahren in den Ruhestand gegangen ist und auch zur Verabschiedung gekommen war. Beide stehen auch heute noch in freundschaftlichem Kontakt und erinnern sich gerne an die gemeinsame Zeit im Wohnstift. Besonders eine Geschichte sorgte dabei für Erheiterung. Das Ehepaar Vuletic besaß ein Haus in Kroatien und wollte das Badezimmer erneuern. Da sie vor Ort jedoch nicht fündig wurden, transportierten sie kurzerhand eine Badewanne und eine Toilette auf dem Dach ihres alten Fords – und fuhren damit von Deutschland bis nach Kroatien. Das Ehepaar Vuletic hat drei Kinder und sind bereits mehrfache Großeltern. „Man kann also davon ausgehen, dass Ihnen nicht langweilig werden wird“, merkte Belinda Schmidt augenzwinkernd an. Gemeinsam wünschten ihr Bien, Hemberger und Schmidt alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
23Mai2019

Gemeinsam etwas erleben und in Erinnerungen schwelgen

Ehemalige Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des MKK erkunden Heidelberg

Zum Abschuss des Ausflugs kehrten die ehemaligen Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des MKK zu Kaffee und Kuchen ins schöne Städtchen Amorbach im Odenwald ein.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 23.05.2019
Der Rentnerausflug der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises führte die ehemaligen Mitarbeiter diesmal nach Heidelberg. Mit seinem harmonischen Ensemble von Schloss, Altstadt und Fluss inmitten der Berge, gilt Heidelberg als eine der schönsten Städte Deutschlands. Bereits auf der Fahrt nach Heidelberg tauschten sich die ehemaligen Kollegen untereinander aus und unterhielten sich darüber, was es seit ihrem letzten Treffen für Neuigkeiten gab. Neben persönlichen Geschichten und Anekdoten, waren dabei auch die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen ein Thema, so beispielsweise der Umzug der Unternehmenszentrale von Hanau nach Rodenbach. Einige Senioren berichteten vom Tag der Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale, an dem sie sich in den neuen Räumlichkeiten haben herumführen lassen. Daneben standen beim Ausflug die Geselligkeit und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund.

Bei einer Stadtführung bekamen die Ausflügler die wundervolle Altstadt Heidelbergs zu sehen und erfuhren viel Wissenswertes über die Stadt. 1196 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Heidelberg im 13. Jahrhundert nach Plan angelegt und das Schloss gebaut. Nicht zuletzt mit der Gründung der Universität 1386 - heute die älteste Hochschule Deutschlands - begann die Blütezeit Heidelbergs als Hauptstadt der Kurpfalz. Die Stadt inspirierte bereits die Dichter und Maler der Romantik und fasziniert bis heute Millionen von Besuchern aus aller Welt – so auch die Besucher aus dem Main-Kinzig-Kreis. Im Anschluss an die Stadtführung, folgte das gemeinsame Mittagessen in einem Restaurant in der Altstadt. Dabei bedankten sich die ehemaligen Mitarbeiter bei der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt, dem Betriebsratsmitglied Ursula Hög und dem Seniorenbeauftragten Karl-Heinz Voit für die Organisation des Ausfluges.

Auf dem Rückweg von Heidelberg, machten die Ausflügler einen Zwischenstopp im schönen Städtchen Amorbach im Odenwald, um bei Kaffee und Kuchen auf einen ereignisreichen Tag zurückzublicken. „Es war ein rundum gelungener Ausflug“, konstatierten die Betriebsratsvorsitzende Schmidt und der Seniorenbeauftragte Voit. „Es ist immer wieder schön sich zu treffen und voneinander zu hören“, waren sich auch die ehemaligen Mitarbeiter einig. Ein solcher Ausflug ist eine tolle Gelegenheit nicht nur über früher zu reden, sondern gemeinsam etwas zu erleben. Um mit den früheren Kollegen in Kontakt zu bleiben und sie für ihren langjährigen Einsatz zu würdigen, laden die Alten- und Pflegezentren ihre ehemaligen Mitarbeiter jedes Jahr zu einem Ausflug und zu einer Weihnachtsfeier ein. Viele der ehemaligen Mitarbeiter sind zudem ehrenamtlich für das Unternehmen tätig und engagieren sich so weiter für das Wohl der Bewohner in den Pflegeeinrichtungen.
22Mai2019

Schüler und Senioren feiern gemeinsames Abschlussfest

Mehrgenerationen-Projekt fördert den Austausch zwischen Jung und Alt

(Von links) Johanna Landschreiber, Julia Szewczyk, Ottilie Ditzel, Betiel Kiros
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 22.05.2019
Aufeinander zuzugehen und sich bei gemeinsamen Aktivitäten kennenzulernen – das gehört zu den Zielen des Mehrgenerationen-Projekts des Kreisruheheims Gelnhausen und der Medizinischen Berufsfachschule (MBF). Im Rahmen des Projekts lernen sich Schüler und Senioren zunächst kennen und entwickeln anschließend einen Aktionsplan für gemeinsame Aktivitäten. Beide Seiten profitieren dabei vom Austausch zwischen Jung und Alt - die Schüler und die Senioren lernen etwas über den Alltag des jeweils anderen und erweitern so ihren Erfahrungshorizont. Durch die Planung, Durchführung, Reflexion und Dokumentation der gemeinsamen Aktivitäten, wird die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Schüler gefördert. Dazu sammeln sie praxisnahe Erfahrungen im Bereich der Altenpflege. Das Projekt ist bereits seit 19 Jahren fester Bestandteil des Unterrichtes der Jahrgangsstufe 11 der Medizinischen Berufsfachschule Gelnhausen.

Zum Abschluss des Projekts haben die Schüler und die Senioren ein Fest organisiert und gemeinsam auf die vergangenen sechs Monate seit Projektstart zurückgeblickt. Die beiden am Projekt beteiligten Klassenlehrerinnen, Dorothe Reibling und Petra Michel, äußerten sich dabei sehr zufrieden über den Verlauf des Projektes. „Nach anfänglichen Berührungsängsten, sind die Schüler jetzt viel selbstbewusster“, so Reibling, „schauen sie nur, wie zwanglos die Jugendlichen jetzt mit den Senioren umgehen“. Zum Abschlussfest haben die 16 beteiligten Schüler selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. In gemütlicher Atmosphäre wurde auf dem Fest getratscht, gelacht und über die gemeinsame Zeit gesprochen. Michel: „Man merkt, dass sich Kontakte aufgebaut und vertieft haben. Jugendliche und Senioren gehen vertrauensvoll miteinander um.“ Auf die Frage, welcher Projekttag den Bewohnern denn am besten gefallen hätte, antworten viele: „Es war alles schön“.

Auch die sozialen Betreuungskräfte Sigrid Castellanos und Regina Pucher, die das Projekt im Kreisruheheim koordiniert haben, zogen eine positive Bilanz. „Man merkt, wie die Bewohner sich freuen, wenn die Jugendlichen zu Besuch kommen.“, so Castellanos. Eine Ausstellung mit Fotos und Texten dokumentiert die Aktivitäten an den Projekttagen. Am Anfang ging es darum, sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und von sich zu erzählen. Darauf folgten ein Wellnesstag mit Handbädern, Massagen und Spielen. Ein anderes Mal wurden Masken und Tischdekoration für eine Faschingsfeier gebastelt, bei der Büttenreden gehalten und ausgiebig zu Musik und Polonaise gefeiert wurde. Auch an den übrigen Projekttagen hatten Schüler und Bewohner Spaß, so beispielsweise bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, diversen Kartenspielen und Rummikub, einem Spiel ähnlich dem Kartenspiel Rommé, dass mit nummerierten Spielsteinen gespielt wird.

Zum Abschluss des Festes sangen die Schüler und die Bewohner gemeinsam Frühlingslieder. Die Klassenlehrerinnen Reibling und Michel bedankten sich bei allen Beteiligten und wiesen darauf hin, dass nächstes Jahr bereits das 20-jährige Jubiläum des Mehrgenerationen-Projekts ansteht.
20Mai2019

Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige und mehr

Messe Wächtersbach: Alten- und Pflegezentren des MKK mit Stand in der Halle 15

Gesamtunternehmen - Montag, 20.05.2019
Auf der 71. Messe Wächtersbach werden der Main-Kinzig-Kreis und seine Unternehmen, Betriebe und Gesellschaften alle Sinne ansprechen. Die Besucher dürfen sich dabei auf einen Lese-Marathon, einen Foto-Wettbewerb, viele appetitliche Angebote, einen magischen Spiegel und viele weitere Attraktionen freuen. Auch die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) werden wieder mit einem eigenen Stand und einem vielfältigen Programm auf der Messe vertreten sein. Der Schwerpunkt in diesem Jahr: Aktiv dabei - Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Vom 25. Mai bis zum 2. Juni finden die Besucher am Stand 27 in der Halle 15 hilfreiche Aktivierungsanregungen zur Stärkung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Pflegebedürftigen. Daneben finden Vorträge zu folgenden Themen statt – am 28. Mai um 13:00 Uhr (Halle 18) zu Jobperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege, am 29. Mai um 12:00 Uhr (Halle 15) zu den Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK sowie am 29. Mai um 14:00 Uhr (Halle 15) zum Thema Aktivierungsanregungen für pflegende Angehörige. Darüber hinaus wird das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege am 28. Mai von 8 - 16 Uhr am Stand der APZ-MKK präsent sein und über Ausbildungsmodalitäten und Jobperspektiven in der Altenpflege informieren.
17Mai2019

Neuer Einrichtungsbeirat im Seniorenzentrum Biebergemünd

Pflegedienstleiterin Liane Geis gratuliert zur Wahl und freut sich auf Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Adelgunde Schmidt, Erna Buchhold, Elli Hof, Veronika Rabanus, Liane Geis, Friedrich Schien
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 17.05.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd haben einen neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung einer Ehrenamtlichen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Ehrenamtliche Veronika Rabanus zur Vorsitzenden und Elli Hof zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Erna Buchhold, Friedrich Schien und Adelgunde Schmidt. Die Pflegedienstleiterin Liane Geis gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Rabanus, die bereits seit 2015 das Seniorenzentrum mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Einrichtungsbeirat unterstützt.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Pflege und der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Das Seniorenzentrum Biebergemünd ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
16Mai2019

„Die tragende Säule unserer Gesundheitsversorgung“

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei ihren Pflegekräften

Bei den Kaffeenachmittagen wurden die Hauswirtschaftskräfte von Mitarbeitern aus der Verwaltung und der Unternehmensleitung unterstützt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 16.05.2019
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben den internationalen Tag der Pflege zum Anlass genommen, um sich beim Pflegepersonal zu bedanken und auf die aktuelle Situation in der Pflege aufmerksam zu machen. Als kleines Dankeschön erhielten die Pflegekräfte von der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat jeweils eine Packung Schokoladen-Pralinen. Dazu fanden in allen zwölf Pflegeeinrichtungen des Kreises kostenfreie Kaffeenachmittage statt. Bewohner, Angehörige und interessierte Gäste nutzten diese, um bei Kaffee und Kuchen mit dem Pflegepersonal ins Gespräch zu kommen und sich über den Pflegealltag auszutauschen. Viele Bewohner äußerten sich dabei anerkennend über den Einsatz der Pflegekräfte. „Trotz der vielen Arbeit, haben sie immer ein offenes Ohr und ein Lächeln für uns.“, lobte eine Bewohnerin das Pflegepersonal in ihrer Einrichtung. Eine Angehörige bestätigte dies: „Schon wenn man die Einrichtung betritt, wird man freundlich begrüßt und es ist immer ein Ansprechpartner da.“

Bedient wurden die Gäste bei den Kaffeenachmittagen nicht nur von Hauswirtschaftskräften, sondern auch von Mitarbeitern anderer Bereiche – wie der Verwaltung, der Unternehmensleitung und des Betriebsrats. Unterstützt wurde die kreisweite Aktion auch durch die Firma procuratio, die den Kuchen für die Kaffeenachmittage gespendet hat. Geschäftsführer Dieter Bien betonte bei seinem Besuch im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift Hanau die gesellschaftliche Bedeutung des Pflegeberufs und erklärte: Die Pflege ist ein Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems und wir danken den Kolleginnen und Kollegen in der Betreuung, Pflege und Versorgung für ihren fortwährenden Einsatz für die Bewohner.“ Bien freute sich über die große Resonanz und die positiven Rückmeldungen „sowohl seitens der Mitarbeiter, als auch durch die Bewohner und Gäste“ – diese hätten die Aktion bestätigt. So waren die Kaffeenachmittage aller Einrichtungen durch die vorherige Ankündigung in der Presse gut besucht.

Auch die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmer, hatte im Vorfeld des internationalen Tages der Pflege, ihren Dank gegenüber den Pflegekräften ausgesprochen und weitere Reformen in diesem Bereich gefordert. „Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Alten und Kranken umgeht – und mit denen, die für die Pflege dieser Menschen Sorge tragen“, erklärte Simmler. Die Erste Kreisbeigeordnete ist zuständig für die Seniorenpolitik im Kreis und zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des MKK. Angesichts der steigenden Zahl der zu Pflegenden könne es nicht sein, dass Pflegekräfte oftmals um die Anerkennung in der Gesellschaft ringen müssen. „Der Internationale Tag der Pflege sollte uns daran erinnern, dass Pflegekräfte unsere besondere Anerkennung verdienen“, so Simmler. Diese Anerkennung dürfe sich aber nicht nur auf schöne Sonntagsreden beschränken, sondern müsse ganz konkret mit Leben gefüllt werden.

So fordert Simmler die Verbesserung der Situation für die Pflegenden im häuslichen und stationären Bereich, der Arbeitsbedingungen der Pflegenden und die Zahlung von fairen und angemessenen Löhnen. Daneben sei es ein wissenschaftlich erarbeiteter Personalbemessungsschlüssel notwendig, um genau festlegen zu können, wie viele Pflegekräfte benötigt werden. Und auch der Bürokratieabbau müsse laut Simmler intensiver voranschreiten, damit Pflegekräfte mehr Zeit für die Pflege haben und nicht durch unnötige Verwaltungstätigkeiten belastet werden. Dabei kommt auch der Digitalisierung eine wichtige Rolle zu. So können Digitalisierungsmaßnahmen dazu beitragen, die Abläufe in der stationären Altenpflege zu optimieren und den Alltag pflegebedürftiger Menschen zu erleichtern. Simmler: „Wir müssen allerdings darauf achten, dass mögliche Zeiteinsparungen auch tatsächlich den Pflegekräften und den Pflegebedürftigen zugutekommen und nicht für Einsparungen bei den Kostenträgern missbraucht werden.“
14Mai2019

Die skandinavische Kultur in Klang und Bildern

Stadtteilzentrum an der Kinzig eröffnet Ausstellung mit Konzert

Die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel führte durch die Ausstellung und begeisterte mit ihrem Gesang.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 14.05.2019
Im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau sind aktuell Scherenschnitte der dänischen Künstlerin und Schriftstellerin Ettie Wrangel zu sehen. Wrangel behandelt in ihren Scherenschnitten vorwiegend Themen der skandinavischen Natur und der nordischen Mythologie – naturalistisch sowie non figurativ. Über Jahrzehnte hat sie die unterschiedlichen Facetten der Psaligrafie (Scherenschnittkunst) ausgeübt und mit diversen Techniken, vorwiegend mit handgemachtem Papier und Aquarellen, gearbeitet. Mit zahlreichen Ausstellungen in Dänemark und Deutschland ist Wrangel eine bedeutende Künstlerin in der dänischen Scherenschnittszene. Ihre Kunst hat sich von der traditionellen Silhouette, über Collagen bis zu Scherenschnitten mit Aquarelltechnik entwickelt.

„Seit 1974 bin ich eine fleißige Benutzerin von Papier und Schere. Nachdem ich mich innerhalb der letzten Jahre mit allen Varianten des Scherenschnittes auseinandergesetzt habe, arbeite ich nun vorwiegend mit der reinen schwarz/weißen Silhouette-Technik, jedoch vor farbigem Hintergrund“ erklärte Wrangel, im Vorfeld der Ausstellung. „So kann ich am besten meine Eindrücke von der Natur sowie von der nordischen Mythologie einfangen und bearbeiten“. Zur Eröffnung der Ausstellung, fand im Stadtteilzentrum an der Kinzig eine Vernissage statt. Neben zahlreichen Bewohnern, Angehörigen und kunstinteressierten Gästen, war auch die Tochter der Künstlerin gekommen – die in Großauheim ansässige Sopranistin und Opernsängerin Anne Mette Wrangel.

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, führte Anne Mette Wrangel durch die Ausstellung und sprach über die Kunst ihrer inzwischen 89- jährigen Mutter. Ettie Wrangel hat sich die Kunst der Psaligrafie selbst beigebracht. Ihre erste Ausstellung war im Jahr 1975. Danach folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 1978 hat Wrangel Illustrationen zum Kinderbuch „Als Oma schwarz wie ein Schornsteinfeger wurde“ gemacht. 1982 hatte sie ihr Debüt als Schriftstellerin und schrieb mehrere Bücher, darunter „Das Geheimnis des Nerthussteins“. Auch wenn Wrangel nicht persönlich an der Vernissage teilnehmen konnte, ließ ihre Tochter sie per Videotelefonie an der Führung teilhaben. So bekamen die Gäste der Vernissage die Möglichkeit, der Künstlerin ihre Eindrücke von den Bildern mitzuteilen.

Anschließend folgte der musikalische Teil der Vernissage. Begleitet von Stephan Herget am Klavier begeisterte Anne Mette Wrangel die Gäste mit ihrem wundervollen Gesang und gab drei Lieder des norwegischen Komponisten Edvard Grieg zum Besten. Das bekannte Lied „Ich liebe dich“ rührte einige der Gäste sogar zu Tränen. „Das war Gänsehaut pur“, sagte Einrichtungsleiterin Knodel zum Schluss der Vernissage und bedankte sich ganz herzlich bei Anne Mette Wrangel. Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren statt und kann im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenfrei.
10Mai2019

81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Impfungen

Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich am Projekt „Deckel drauf“

Mehr als 81.650 Kunststoffdeckel – genug für 163 Polio-Schutzimpfungen: Die Projektleiter (von links) Rainer Haselberger und Alfred James freuen sich über den Erfolg der Sammel-Aktion.
Gesamtunternehmen - Freitag, 10.05.2019
Seit September letzten Jahres beteiligen sich die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) am Projekt „Deckel drauf“ des Rotary Club International und leisten damit einen wertvollen Beitrag im weltweiten Kampf gegen die Kinderlähmung. Durch die Sammlung von Getränkedeckeln aus Kunststoff und dem anschließenden Verkauf an Recycling-Unternehmen, werden im Rahmen des Projekts, Polio-Schutzimpfungen in Entwicklungsländern finanziert. Unter dem Motto „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“, wurden dazu Sammelbehälter in den Eingangsbereichen der zwölf Pflegeeinrichtungen und der Unternehmenszentrale bereitgestellt. Daneben wurden die Mitarbeiter, Bewohner und auch Besucher über die Sammel-Aktion informiert. So bestehen die Kunststoffdeckel, die sich auf Getränkeflaschen und auf Milch- oder Saftkartons befinden, aus Polypropylen oder Polyethylen – und damit aus hochwertigen und recyclingfähigen Kunststoffen, die bares Geld wert sind. Ein einzelner Deckel wiegt etwa 2 Gramm. 500 Deckel oder 1 Kilogramm der wertvollen Kunststoffe, entsprechen dem Wert einer Impfdosis gegen Polio.

Die Projektleiter Alfred James und Rainer Haselberger präsentierten nun das Ergebnis der Sammel-Aktion und standen dabei neben einem regelrechten Berg von Kunststoffdeckeln. So erklärte James: „Die Resonanz auf das Projekt war erstaunlich. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen und mussten immer wieder in die Einrichtungen fahren, um die vollen Behälter zu leeren“. Auch Haselberger zeigte sich erfreut: „Es sind mehr als 81.650 Kunststoffdeckel gesammelt worden. Das ist genug für 163 Polio-Schutzimpfungen!“ Während Poliomyelitis, kurz Polio oder auch Kinderlähmung genannt, dank konsequenter Impfungen, in Europa als ausgerottet gilt, ist die Viruserkrankung in vielen Entwicklungsländern nach wie vor verbreitet. An der hoch ansteckenden Krankheit, erkranken vor allem Kleinkinder, aber auch Erwachsene. Das Virus verursacht Lähmungserscheinungen und Invalidisierungen, zudem kann die Infektion Spätfolgen haben oder tödlich verlaufen. Polio ist unheilbar – aber mit einer Impfung kann ein lebenslanger Schutz erreicht werden. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter www.deckel-drauf-ev.de
30Apr2019

Psychische Belastungen und andere Gefahren im Arbeitsalltag

Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren

(Von links) Der Beauftragte für betriebliche Gesundheitsförderung Alfred James, der Geschäftsbereichsleiter Immobilien Stefan Sorber und Geschäftsführer Dieter Bien bedanken sich bei der Diplom-Psychologin Karena Benkert für ihren interessanten Vortrag mit einem Präsent.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 30.04.2019
Bei der 10. Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, stand diesmal das Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ im Mittelpunkt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Geschäftsführer Dieter Bien, der in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für das Unternehmen einging: „Die Arbeitssicherheit und die betriebliche Gesundheitsförderung haben einen ganz besonderen Stellenwert in unserem Unternehmen. Daher bauen wir das Angebot in diesen Bereichen stetig aus.“ Dem schloss sich auch die Fachkraft für Arbeitssicherheit Stefan Sorber an, der über die aktuellen Geschehnisse im Hinblick auf die Arbeitssicherheit im Unternehmen berichtete und Lösungswege für noch bestehende Probleme aufzeigte.

In ihrem Fachvortrag zum Thema „Psychische Belastungen im Arbeitsalltag“ referierte die Diplom-Psychologin und Senior-Beraterin für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Karena Benkert, über die Auswirkungen von beruflichem Stress auf die Psyche. Dabei ging sie auf die Möglichkeiten der Erfassung und Bewertung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ein und stellte auf anschauliche Weise dar, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken. Neben der Erfassung und Vermeidung belastender Faktoren, sind dabei geeignete Bewältigungsstrategien von entscheidender Bedeutung. Schließlich lassen sich belastende Situationen gerade im Pflegealltag nicht einfach abstellen. Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmer Fragen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung in ihren Bereichen.
30Apr2019

Hasenfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Bewohner singen und feiern bei sommerlichem Wetter

(Von links) Regina Pucher und Sigrid Castellanos (oben) bereiten sich mit den Bewohnerinnen Ottilie Ditzel und Ilse Gärtner auf den Eierlauf vor.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 30.04.2019
Nur wenige Tage nach Ostern wurde im Kreisruheheim das Hasenfest gefeiert. Ein gewisser Zusammenhang mit dem Osterfest wurde dabei nicht bestritten, zumal neben Hasen und Blumen auch viele bunte Eier die Tische als Dekoration schmückten. Nach der Eröffnung durch die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, reichten die ehrenamtlich engagierten Damen um Erika Schmehle, Kaffee und Kuchen an die Bewohner. Dann startete der erste Programmpunkt. Die soziale Betreuungskraft Uwe Frühm spielte Gitarre und sang das Lied „Ein Jäger längst dem Weiher ging“, das davon handelt, dass ein Jäger sich vor einem Hasen fürchtet und davonläuft. Die Festteilnehmer sangen den Refrain mit, der mit jeder Wiederholung schneller wurde, was es immer schwerer machte mitzusingen und schließlich im großen Amüsement aller Teilnehmer gipfelte. Nach einigen weiteren Frühlingsliedern zum Mitsingen hörten die Bewohner aufmerksam dem Märchen „Der Hase und der Igel“ zu. Anschließend verlagerte sich das Fest nach draußen, denn zum einen herrschte wunderbar warmes Wetter, zum anderen fand dort der nächste Programmpunkt statt. Es gab einen Eierlauf, zunächst als Wettkampf zwischen Betreuungskräften und Ehrenamtskräften, danach waren die Bewohner dran. Dabei zeigte sich, dass Eierlauf auch im Rollstuhl richtig viel Spaß macht. Danach sangen die Ehrenamtsdamen zusammen mit einigen Bewohnern spontan alte Schlager, was Uwe Frühm dazu veranlasste, seine Gitarre wieder auszupacken und sie zu begleiten. Andere Bewohner unterhielten sich bei einem Gläschen Wein. So wurde bis in den Abend hinein fröhlich gefeiert und gelacht.
25Apr2019

Neuer Einrichtungsbeirat in der Seniorendependance Neuberg

Einrichtungsleiter Mandt gratuliert zur Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit

(Von links) Meike Maurer, Hellmut Schwanz, Erika Ackermann, Heike Haase, Hedwig Baldy-Kressel und Michael Mandt
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.04.2019
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance in Neuberg haben ihren neuen Einrichtungsbeirat gewählt. Der Einrichtungsbeirat setzt sich wieder aus Bewohnern und der Pflegeeinrichtung nahestehenden Personen zusammen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Bewohnerin Hedwig Baldy-Kressel zur Vorsitzenden und die Ehrenamtliche Erika Ackermann zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weiteres Mitglied ist der Bewohner Hellmut Schwanz. Einrichtungsleiter Michael Mandt gratulierte dem Gremium zur Wahl und erklärte: „Ich danke allen vorherigen Mitgliedern für ihre Unterstützung und besonders Frau Ackermann, die jetzt ihre dritte Amtszeit startet.“ Zu den Aufgaben des Einrichtungsbeirates gehören die Interessenvertretung der Bewohner gegenüber der Einrichtungsleitung und anderen Gremien sowie die Mitwirkung an Maßnahmen, die im Interesse der Bewohner sind. Der Einrichtungsbeirat nimmt die Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bewohner entgegen und setzt sich für deren Umsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Maßnahmen, die zur Sicherung der Qualität der Betreuung beitragen und dem Wohl der Bewohner dienen. Die Senioren-Dependance Neuberg ist eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
25Apr2019

Altenzentrum Rodenbach erhält Verstärkung

Petra Dietrich als neue Pflegedienstleiterin begrüßt

Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Pflegedienstleiterin Petra Dietrich, Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 25.04.2019
Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, begrüßte die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Rodenbach, Myriam Dehne, die neue Pflegedienstleiterin Petra Dietrich. Als Willkommensgruß überreichte ihr Dehne einen Blumenstrauß und erklärte: „Ich freue mich, dass wir mit Ihnen eine kompetente und erfahrene Kollegin zur Verstärkung unseres Teams gewinnen konnten.“ Anschließend stellte sich Dietrich kurz vor und ging auf ihre zukünftigen Aufgaben ein. „Ich verstehe den Beruf der Pflegedienstleitung als Dienstleistung für die Bewohner“, sagte Dietrich und fügte hinzu: „Mein Ziel ist es, den Bewohnern ein selbstbestimmtes, aktives und zufriedenes Leben mit guter Pflege und Betreuung zu ermöglichen.“ Dazu seien klare Strukturen, eine zugewandte Kommunikation und die Förderung der fachlichen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter notwendig.
16Apr2019

Den Alltag pflegebedürftiger Menschen erleichtern

Masterarbeit behandelt Digitalisierungsmaßnahmen in der Altenpflege

Geschäftsführer Dieter Bien, der künftige Datenschutzbeauftragte Nils Kornherr und die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler
Gesamtunternehmen - Dienstag, 16.04.2019
Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, gratulierte die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, Nils Kornherr zur Veröffentlichung seiner Masterarbeit im Studiengang Public Health. Am Beispiel des Altenzentrums Rodenbach, untersucht Kornherr darin, wie Digitalisierungsmaßnahmen dazu beitragen können, die Abläufe in der stationären Altenpflege zu optimieren und den Alltag pflegebedürftiger Menschen zu erleichtern. Simmler betonte, dass Digitalisierung nicht nur ein leeres Schlagwort ist: „Herr Kornherr stellt in seiner Masterarbeit dar, welche Bereiche durch den Einsatz innovativer Technologien profitieren können“. Dabei geht es sowohl um die Optimierung von Arbeitsabläufen, als auch um praktische Maßnahmen, die den pflegebedürftigen Menschen direkt zugutekommen. So kann eine Sprachsteuerung von Geräten, wie beispielsweise eines Fernsehers oder eines Telefons, gerade für körperlich eingeschränkte Menschen, einen deutlichen Zugewinn an Selbstständigkeit bedeuten. Aber auch die Pflegefachkräfte können durch die bessere Vernetzung und die Nutzung digitaler Hilfsmittel profitieren. So werden im Bereich der Dokumentation aktuell noch viele Informationen handschriftlich aufgenommen, die anschließend wieder in den Computer eingetippt werden müssen. „Durch den Einsatz mobiler Endgeräte und der entsprechenden Software kann viel Zeit eingespart werden“, erklärte Bien und betonte: „Bei der Umsetzung jeder Digitalisierungsmaßnahme, muss das Wohl der uns anvertrauten Menschen stehen“. Darüber hinaus spielen auch rechtliche Fragestellungen eine wichtige Rolle, beim Einsatz digitaler Technologien - wie die Beachtung der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Auch diese Themen behandelt die Masterarbeit von Nils Kornherr, der ab 1. Juni eine Stelle als Referent für Digitalisierung und Datenschutzbeauftragter bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises antreten wird.
15Apr2019

Den Wind in den Haaren spüren

Mit der Rikscha durch den Schlossgarten

Die Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos nimmt einen Besucher der Gesundheitsmesse Hanau auf eine kleine Tour durch den blühenden Hanauer Schlossgarten mit.
Gesamtunternehmen - Montag, 15.04.2019
Zahlreiche Besucher der Gesundheitsmesse Hanau, nahmen das Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises an und ließen sich am Sonntag auf eine Tour durch den blühenden und grünenden Schlossgarten mitnehmen. „Es ist einfach herrlich, mit der warmen Sonne im Gesicht den Park an sich vorbeiziehen zu lassen“, resümierte eine Messebesucherin nach einer kurzen Testfahrt mit der Rikscha. Auch die Ehrenamtskoordinatorin der Alten- und Pflegezentren, Agnes Boos sprach von einem „wirklich sehr besonderen Erlebnis“ und informierte über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements, so beispielsweise auch als Rikscha-Fahrer/in. Durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung sowie die Sparkasse Hanau, ist es dem Unternehmen gelungen, eine Rikscha für Bewohner-Ausflüge anzuschaffen. Die Rikscha wird zukünftig im Wohnstift und im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau im Einsatz sein.

„Mit Hilfe unserer Sponsoren, haben wir ein wirklich außergewöhnliches Angebot für unsere Bewohner geschaffen“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien. Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen, aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Ein besonderes Highlight sind dabei natürlich Touren durch den Schlossgarten, wo aktuell alles blüht und grünt. Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner“, hatte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Auch die Sozialbetriebe in Köln haben positive Erfahrungen mit dem Angebot von Rikscha-Fahren für Senioren gemacht. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. Kontakt: Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos (Telefon: 0163-9774392 / E-Mail: agnes.boos@apz-mkk.de).
15Apr2019

Kinder und Senioren färben Ostereier im Wohnstift Hanau

 

Aktion der Stadtteilkonferenz Nordwest: Ostereierfärben im Wohnstift Hanau
Wohnstift Hanau - Montag, 15.04.2019
Mehr als 30 Kinder von der Kindertagesstätte Nordwest und der Erich-Kästner-Schule waren zu Gast im Wohnstift Hanau. Dort färbten sie zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnstifts über 100 Ostereier und bemalten diese anschließend. Sowohl die Kinder als auch die Seniorinnen und Senioren hatten viel Spaß dabei. Besonders schön war es, dass es zu einem regen und fröhlichen Austausch zwischen den Generationen kam. Bei dem gemeinsamen Ostereierfärben handelte es sich um eine Aktion der Stadtteilkonferenz Nordwest, wo die Idee dazu geboren wurde. Der Ortsbeirat Nordwest unterstützte die Aktion und übernahm die Kosten für die Eier, Süßigkeiten und Materialien. Mitglieder des Ortsbeirats, des Seniorenbeirats sowie weitere Teilnehmer der Stadtteilkonferenz wohnten der Aktion im Wohnstift bei.
11Apr2019

„Mit Hilfe unserer Sponsoren ein tolles Angebot geschaffen“

Erste Kreisbeigeordnete Simmler stellt Rikscha für Bewohner-Ausflüge vor

Geschäftsführer Dieter Bien (links) und die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler stellen gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dr. Ingo Wiedemeier (zweiter von rechts) die neue Rikscha für Bewohner-Ausflüge vor.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 11.04.2019
Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, hat die Aufsichtsratsvorsitzende, Susanne Simmler, die neue Rikscha für Bewohnerausflüge vorgestellt und sich bei den anwesenden Sponsoren bedankt. „Durch die Unterstützung unserer Sponsoren, haben wir ein tolles Angebot für die Bewohner des Wohnstifts und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau geschaffen“. Daneben äußerte Simmler die Hoffnung, das Angebot bald auch auf andere Pflegeeinrichtungen des Kreises auszuweiten und erklärte: „Ich bin mir sicher, dass sich noch viele Sponsoren für ein so besonderes Projekt finden“. Gerade Unternehmen können mit der Unterstützung dieses Angebots, ihr soziales Profil zeigen und sich für die älteren Mitbürger in ihrer Region engagieren.

Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu machen. Ein besonderes Highlight sind dabei Touren durch den Schlossgarten in Hanau, wo aktuell alles blüht und grünt. Davon können sich an diesem Wochenende auch die Besucher der Gesundheitsmesse Hanau überzeugen. „Am Sonntag laden wir Sie ein, auf dem Sitz der Rikscha Platz zu nehmen und sich auf eine kleine Tour durch den Schlossgarten mitnehmen zu lassen“, so Bien. Die Test-Fahren werden am Sonntag, dem 14. April von 14 bis 17:00 Uhr angeboten und starten im Eingangsbereich des Congress Parks Hanau. Daneben wird die Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren informieren, so beispielsweise als Rikscha-Fahrer/in.

Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner“, hatte Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Auch die Sozialbetriebe in Köln haben positive Erfahrungen mit dem Angebot von Rikscha-Fahren für Senioren gemacht. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. So konnten für die Finanzierung der speziell an die Bedürfnisse der Senioren angepassten Rikscha schon nach kurzer Zeit vier Sponsoren gewonnen werden, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen, procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung GmbH sowie die Sparkasse Hanau.

Weitere Informationen:
Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos
Telefon 0163.977 439 2
E-Mail agnes.boos@apz-mkk.de
09Apr2019

Im Arbeitsalltag ein Zeichen für den Klimaschutz setzen

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erhalten Klimaretter-Award

Die Preisträger/innen des Klimaretter-Awards 2019 in der Kategorie Unternehmen (von links): Rainer Haselberger und Alfred James (Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises), Dr. Albrecht Bender, (Universitätsklinikum Erlangen), Harald Spatz (Röchling Medical), Stefanie Hertlein und Markus Loh (Stiftung viamedica) sowie Ute Küppers, (Städtisches Klinikum Solingen).
Gesamtunternehmen - Dienstag, 09.04.2019
Im Rahmen des ersten „Klimaretter-Tages“ am 4. April, wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit dem Klimaretter-Award 2019 in der Kategorie Unternehmen der Stiftung viamedica ausgezeichnet. Mit dem Preis wird das Unternehmen für die Teilnahme am Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ und für seinen Einsatz im Bereich des Klimaschutzes gewürdigt. Der Klimaretter-Tag ist Teil des von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums geförderten Projekts „Klimaretter – Lebensretter“, das mit einer Bündelung einfacher Maßnahmen zu einer deutlichen Einsparung von CO2-Emissionen beitragen will. Treppe statt Aufzug, mit dem Fahrrad zur Arbeit, unnötige Beleuchtung und Geräte-Standby vermeiden – Mit der Umsetzung einfacher Klimaschutzaktionen kann sich jedes Unternehmen am Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ der Stiftung viamedica beteiligen. Insgesamt konnten so allein die teilnehmenden Beschäftigten im Gesundheitswesen nach einem Jahr Projektlaufzeit schon rund 40.000 kg CO2 einsparen.

Die Unternehmen, die im Rahmen des Projekts am meisten CO2 gespart haben, durften sich jetzt über die Auszeichnung zum besten Klimaretter freuen. Für die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, nahmen der Koordinator Arbeitsschutz und Betriebliches Gesundheitsmanagement, Alfred James und der Projektbeauftragte Facility-Management, Rainer Haselberger, den Preis entgegen. Die Entscheidung, beim Projekt mitzumachen, fiel laut Haselberger leicht: „Das Klimaretter-Tool vermittelt auf spielerische Weise, wie sich das eigene Verhalten auf das Klima auswirkt und wie man schon mit einfachen Maßnahmen CO2 einsparen kann.“ Die Umsetzung des Klimaretter-Projekts ist mit wenig Aufwand verbunden - weder Investitionen noch zeitlicher Mehraufwand sind dafür nötig. Nach der Registrierung im Klimaretter-Tool unter www.klimaretter-lebensretter.de können die Beschäftigten Klimaschutzaktivitäten auswählen, diese umsetzen und dabei CO2 einsparen. „Mit unserer Teilnahme können wir gemeinsam das Klima entlasten und unsere Beschäftigten für das wichtige Thema Klimaschutz sensibilisieren“, betonte auch James.

Zum bundesweiten Aktionstag aufgerufen hat die von Arzt und Umweltpreisträger Prof. Dr. Franz Daschner gegründete Stiftung viamedica im Rahmen ihres von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums geförderten Projekts „Klimaretter – Lebensretter“. „Mit dem Klimaretter-Tag bündeln wir die vielfältigen Aktionen der aktiven Einrichtungen für den Klimaschutz und schaffen dafür die nötige Aufmerksamkeit“, erklärte Markus Loh, Projektleiter bei viamedica. Parallel zu den Aktionstagen in den teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen fand am Universitätsklinikum Erlangen die zentrale Veranstaltung mit der Preisverleihung statt. Das Projekt „Klimaretter – Lebensretter“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Bislang wurden – ohne Kosten und mit einfachen Klimaschutzmaßnahmen wie Leitungswasser trinken oder Standby vermeiden – schon über 40.000 kg CO2 vermieden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter projekt.klimaretter-lebensretter.de
04Apr2019

Examensfeier am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege

Institutsleiterin Monika Bernd gratuliert 11 Altenpflegehelferinnen zum Examen

Carmen Jackel (AQA), Michael Flemming (DRK Maintal), Matthias Riedisser (KCA Arbeitsvermittlung), Daniel Wess (KCA), Regina Garrett (Projektbetreuung AQA), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende APZ), Yasmina Marschall (Klassenleiterin AFI)und Monika Bernd (Institutsleiterin GB Ausbildung AFI) gratulieren den Absolventinnen: Barbara Bartkowiak-Kühnau aus Hasselroth, Ilona Celik aus Maintal, Silvija Dubinske aus Bruchköbel, Ilona Handane Balazs aus Hanau, Natalie Harsch aus Hanau, Oliver Steffen Sven Jung aus Jossgrund, Tuba Kaya aus Rodenbach, Yuliya Peneva aus Hanau, Michelle, Schultheis aus Hanau, Mona Seifikar aus Schlüchtern und Diana Torres-Eurich aus Hanau.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 04.04.2019
Im Rahmen einer Feierstunde in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, erhielten 11 Teilnehmerinnen des Altenpflegehilfekurses in Teilzeit 2017-2019 ihre Zeugnisse. Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe wird seit 2005 im Auftrag des KCA in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege durchgeführt und ermöglicht es auch denjenigen Personen, sich beruflich zu qualifizieren, für die eine reguläre Vollzeitausbildung nicht in Frage kommt. Zu Beginn der Feier begrüßte die Institutsleiterin des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege, Monika Bernd, die Schüler, Gäste und Dozenten und freute sich, dass alle 11 Teilnehmerinnen die theoretischen und praktischen Prüfungen erfolgreich bestanden haben: „Mit Ihnen verlassen elf frisch gebackene Altenpflegehelferinnen das Aus- und Fortbildungsinstitut.“ Auch die die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt, gratulierte den Absolventinnen und wünschte ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute. Der Teilzeit-Kurs begann am 2. Oktober 2017 und endete am 28. März 2019 mit dem Erhalt der Examen. Im theoretischen Teil der Ausbildung mit mindestens 700 Stunden Unterricht wurde das theoretische und fachpraktische Wissen für die Tätigkeit vermittelt. Daneben wurde die theoretische Ausbildung durch einen praktischen Teil mit einem Stundenumfang von mindestens 900 Stunden in der stationären und in der ambulanten Pflege vertieft. Flankierende individuelle Betreuung erhielten die Teilnehmer in dieser Zeit durch die Projektbetreuung der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA).Von den Absolventinnen haben bereits zwei einen Arbeitsvertrag, vier haben die Zusage für einen Arbeitsvertrag und fünf befinden sich im Bewerbungsverfahren.
04Apr2019

Ein Defibrillator für das Wohnstift Hanau

Taubengarten-Apotheke spendet Gerät für medizinische Notfälle

Stephan Hemberger (links) und Alexander Wick (rechts) bei der Übergabe des gespendeten Defibrillators
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 04.04.2019
Das Wohnstift Hanau ist nun noch besser gerüstet, um in medizinischen Notfällen lebensrettende Maßnahmen ergreifen zu können. Grund dafür ist ein Defibrillator, der von der Taubengarten-Apotheke in Gelnhausen der Pflegeeinrichtung gespendet wurde. „Wir hoffen alle, dass das Gerät nie zum Einsatz kommen muss. Aber im Notfall könnten wir mit dem Defibrillator, der nicht größer als ein Schuhkarton ist, noch besser reagieren, “ so Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau. Der Defibrillator, an den Elektroden angeschlossen sind, misst die Herzströme des Patienten und im Falle von Herzflimmern setzt das Gerät Elektroschocks ab. Das vollautomatische Gerät gibt dem Ersthelfer über eine Sprachfunktion und Piktogramme genaue Anweisungen, was im Notfall zu tun ist. Beispielsweise erkennt der Defibrillator, ob die Herzdruckmassage nötig ist und ob sie im richtigen Rhythmus durchgeführt wird. Den Takt hierzu gibt das Gerät, ähnlich wie ein Metronom, vor. Stephan Hemberger traf bei der Suche nach einem Spender für das im besten Fall lebensrettende Gerät bei Alexander Wick, Apotheker und Inhaber der Taubengarten-Apotheke, auf offene Ohren. „Ich war von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines Defibrillators für eine öffentliche Einrichtung wie das Wohnstift, in dem 255 Seniorinnen und Senioren leben und die täglich von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gepflegt, versorgt und betreut sowie von Angehörigen besucht werden, sofort überzeugt“ so Alexander Wick bei der Übergabe des Defibrillators an Stephan Hemberger. Dieser bedankte sich herzlich für die großzügige Spende.
03Apr2019

Frühlingsfest im Seniorenzentrum Gründau

Bewohnerinnen tanzen zu Schlagermusik in den Frühling

Rosemarie Knutzen (links) tanzt mit einer Bewohnerin
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 03.04.2019
Der einmal monatlich stattfindende Tanztee im Seniorenzentrum Gründau, stand dieses Mal unter dem Motto „Tanz in den Frühling“. Mehr als 25 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums und aus dem Betreuten Wohnen, waren der Einladung gefolgt und tanzten zu Schlagermusik von Roger Whittaker, Vicky Leandros bis zu Freddy Quinn – und auch griechischer Sirtaki wurde getanzt. Rollstuhlfahrer wurden dabei ebenso in das Geschehen einbezogen, wie die Bewohner, die sich nicht mehr so sicher auf den Beinen fühlen. So wurde ausgiebig geschunkelt, gesungen und geklatscht – wobei auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Bei Kaffee, Tee und Gebäck genossen die Gäste des Tanztees den geselligen Austausch in frühlingshafter Atmosphäre. In der Halbzeit amüsierten sich die Gäste dann mit Glückskeksen und den lustigen Sprüchen aus diesen. Der Tanztee findet einmal im Monat statt und wird von der Ehrenamtlichen Rosemarie Knutzen, der Fachkraft für soziale Betreuung Simone Schuhmacher und der Betreuungskraft Kerstin Schreiter organisiert. Unterstützt werden sie dabei durch die Hauswirtschaft, die dieses Mal auch für die festliche Frühlings-Deko gesorgt hat.
03Apr2019

Buntes Programm beim Tulpenfest im Wohnstift Hanau

Bewohner freuen sich über Blumenpräsent

Petra Bien, Jana Vlaoski, Hedwig Kreisler bei der Übergabe der Tulpen
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 03.04.2019
Passend zu den ersten wärmenden Frühlingstagen fand im Wohnstift ein Tulpenfest statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses erfreuten sich an einem abwechslungsreichen Programm und lobten auch die schöne Dekoration des Blauen Saals mit frischen Tulpen und frühlingshaft eingedeckten Tischen. Das Programm startete mit Harald Döll, besser bekannt als „Der singende Wirt“. Er unterhielt die Gäste mit altbekannten Schlagern, die zum Tanzen und Mitsingen einluden. Weiter ging es mit den Tanzmäusen der Concordia Kesselstadt 1867 e.V., die unter dem Motto „Tanz Ahoi“ ihr Können zeigten. Unter der Leitung von Sylvia Fischer traten die Mädchen und Jungen als Matrosinnen und Matrosen zu flotten Liedern und Hits rund um die Seefahrt auf und begeisterten mit schwungvollen Tänzen und akrobatischen Einlagen die Gäste.

Anschließend gab es viel Applaus für den humorvollen Auftritt von Jaques Oerter, bekannt als Komödiant und Nostalgieentertainer. Begleitet von Hans-Peter Lamb am Klavier unterhielt der mit Frack und Melone auftretende Künstler die Gäste bestens mit Otto-Reuter-Couplets. Zum Repertoire gehörten beispielsweise Lieder wie „Mit der Uhr in der Hand“ oder „Wie reizend sind die Frauen“.
Kulinarisch wurde das Fest durch einen leckeren Rüblikuchen zum Kaffee abgerundet. Moderiert wurde das Tulpenfest von Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der allen Aktiven für Ihr Engagement dankte. Als besondere Aufmerksamkeit des Hauses überreichten Petra Bien, Teamleiterin der Einzugsberatung und Praktikantin Jana Vlaoski vor Beginn des Festes jeder Bewohnerin und jedem Bewohner einen persönlichen Tulpengruß.
02Apr2019

Sozialausschuss besucht Seniorenzentrum Biebergemünd

Gemeinde stellt Finanzierung niederschwelliger Betreuungsangebote in Aussicht

Gemeinsame Sitzung des Sozialausschusses Biebergemünd, Bürgermeister Manfred Weber, Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Altenpflege Robert Steingrübner und Pflegedienstleitung Liane Geis.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 02.04.2019
Während eines Besuchs im Seniorenzentrum, informierten sich die Mitglieder des Sozialausschusses Biebergemünd und Bürgermeister Manfred Weber (parteilos) über die aktuelle Situation in der Pflegeeinrichtung und sprachen mit der Geschäfts- und Pflegedienstleitung über die Rahmenbedingungen in der Altenpflege. Zu Beginn der Zusammenkunft, bedankte sich die Ausschussvorsitzende Martina Glaab (SPD) für die Gelegenheit, einen Einblick in den Alltag einer Pflegeeinrichtung zu erhalten und erklärte: „Der Informationsaustausch mit der Geschäftsleitung und den Verantwortlichen der Einrichtung, ist für unser Gremium sehr wichtig.“ Daneben verwies Glaab auf einen Initiativantrag der SPD-Fraktion zur niederschwelligen Unterstützung der Arbeit im Seniorenzentrum.

Gemeinsam mit der Pflegedienstleitung der Einrichtung, Liane Geis, und dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege, Robert Steingrübner, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die Gäste und sprach sich ebenfalls für eine offene Kommunikation aus. So ging Bien gleich auf die Probleme in der Struktur- und Prozessqualität ein, von denen die Arbeit in der Einrichtung in den Jahren 2017 und 2018 geprägt war. Als einen Grund für die Probleme, nannte er den häufigen Wechsel in der Einrichtungs- und Pflegedienstleitung – so sei durch die Besetzung der Stelle der Pflegedienstleitung durch Frau Geis wieder etwas Ruhe ins Haus eingekehrt. In diesem Zusammenhang erklärte Bien: „Wir befinden uns auf einem guten Weg, auch wenn noch einiges an Arbeit vor uns liegt.“

Neben der Situation in der Einrichtung, sprach Bien über die aktuellen Rahmenbedingungen in der Altenpflege – insbesondere die Auswirkungen der Pflegesatzerhöhungen für die betroffenen Bewohner und Angehörigen. So sei die Pflegeversicherung, laut Bien, in den Kinderschuhen stecken geblieben: „Die Hauptlast in der Versorgung in einem Heim zahlt wieder der Bürger – trotz Pflegeversicherung. Deshalb ist die Anzahl der Sozialhilfeempfänger unter den Bewohnern seit Einführung der Pflegeversicherung auch wieder auf ca. 50 % angestiegen. Was die Menschen aber brauchen ist keine Teilkaskoversicherung, die sich nicht an Kostensteigerungen beteiligt, sondern einen begrenzten Eigenanteil – ähnlich wie in der Krankenversicherung.“ Eine Meinung die von den Ausschussmitgliedern geteilt wurde – so waren sich alle einig, dass sich der Bund stärker für die Belange der Pflege einsetzen muss.

Anschließend stellte Bürgermeister Weber, die Finanzierung eines niederschwelligen Angebots zur Unterstützung von Pflege und Betreuung in Aussicht und erklärte: „Wir als politische Gemeinde sind bereit, in Absprache mit dem Geschäftsführer und der Pflegedienstleitung, materielle Unterstützung an das Seniorenzentrum zu leisten, um die Betreuungssituation vor Ort zu verbessern.“ Zum Abschluss des gemeinsamen Gedankenaustausches, bedankte sich die Ausschussvorsitzende Martina Glaab, im Namen des Gremiums für die Gastfreundschaft und betonte: „Wir haben wichtige Informationen zu den Themen Pflege und Betreuung von Älteren sowie viele interessante Anregungen für unsere politische Arbeit mitnehmen können. Gerne nehmen wir das Angebot von Herrn Bien an, uns regelmäßig zum Gedankenaustausch zu treffen.“ Dem schlossen sich auch die anwesenden Fraktionsvorsitzenden an.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Berthold Schum, unterstrich dabei das „hohe Fachwissen und die deutschlandweit in Fachgremien erarbeitete Erfahrung Biens“ von der das Gremium profitieren kann. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Sebastien Buch, betonte, dass fraktionsübergreifend daran gearbeitet werden muss, um die betroffenen Menschen in Biebergemünd zu unterstützen und zeigte sich besorgt „in welch tiefem Ausmaß, emotionaler und finanzieller Art, die Angehörigen von einem Pflegefall in der Familie in Anspruch genommen werden.“ So stelle die Eigenbeteiligung von bis zu €1.900 monatlich „gewiss ein als existentiell wahrgenommenes Bedrohungsszenario für viele Angehörige dar.“ Der Fraktionsvorsitzende der FWG, Herbert Richter bedankte sich ebenfalls für das offene Gespräch, bei dem „auch Probleme des Seniorenheims angesprochen wurden“, und erklärte: „Die Anregung auch in Biebergemünd eine Tagespflege über einen freien Träger zu organisieren, werden wir als weiteren Punkt, mit in unsere zukünftige politische Arbeit aufnehmen.“
28Mär2019

Neue Mitarbeiter für die Versorgung der Bewohner

Fünf Neueinstellungen für das Altenzentrum Rodenbach

Unser Bild zeigt die Neuen mit den Geschäftsbereichsleitern Robert Steingrübner und Monika Zimpel (Bild links), der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und Geschäftsführer Dieter Bien (Bild rechts).
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 28.03.2019
Im Rahmen des Tages der Mitarbeiter, der bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, der Vorstellung und dem Kennenlernen der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dient, wurden für das Altenzentrum Rodenbach fünf neue Kolleginnen und Kollegen willkommen geheißen. Es waren dies Michelle Eisel, Petra Schmid, Petra Sabine Dietrich, Lisa- Sophie Münz und Patrick Schäffer. Begrüßt wurden die neuen durch Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe und Personal, Robert Steingrübner und Monika Zimpel.

Michelle Eisel aus Rodenbach fungiert zukünftig als Pfleghelferin. Die Pflegehelferin unterstützt die Pflegefachkräfte bei der Umsetzung der Maßnahmen, die sich in den Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen der anvertrauten Bewohner und Bewohnerinnen vollziehen. Zu den Pflegefachkräften gehört zukünftig auch Patrick Schäffer aus Glattbach, der zugleich auch den Wohnbereich 1 im Altenzentrum Rodenbach leitet. Petra Sabine Dietrich aus Freigericht übernimmt die Funktion der QM-Beauftragten und fungiert kommissarisch auch als Pflegedienstleiterin. Sie verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit über einen großen Erfahrungsschatz. Mit Petra Schmid aus Alzenau wurde beim Tag der Mitarbeiter auch eine neue Betreuungskraft vorgestellt. Laut Gesetz hat die Betreuungskraft die Aufgabe, durch individuelle Zuwendung und höhere Wertschätzung den älteren Menschen mehr Sicherheit und Orientierung zu geben.

Lisa Sophie Münz aus Bruchköbel schließlich komplettiert das Team der Dozenten des Aus- und Fortbildungsinstituts Altenpflege, das ebenfalls in den Räumen des Altenzentrums Rodenbach angesiedelt ist. Mit ihr haben die zukünftigen Pflegekräfte während ihrer Ausbildung eine ausgewiesene Fachkraft vor sich.
28Mär2019

Nathalie Bauscher für 20-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt

Neue Pflegefachkräfte für die Versorgung der Bewohner

Unser Bild zeigt (untere Reihe von links) Monika Zimpel, Astrid Bergmann-Hartl, Petra Hoffmann, Tanja Schieweg, Nathalie Bauscher, Dieter Bien sowie (hintere Reihe von links) Robert Steingrübner, Heike Peters, Daniel Pfeifer, Meike Maurer, Belinda Schmidt und Rabia Bicen
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 28.03.2019
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besondere Auszeichnung erfahren und neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt und vorgestellt werden. Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, die Geschäftsbereichsleiter Monika Zimpel (Personal) und Robert Steingrübner (Altenhilfe) sowie Heike Peters vom Qualitätsmanagement konnten beim Tag der Mitarbeiter zusammen mit den Einrichtungsleitern Daniel Pfeifer und Mario Pizzala eine besondere Auszeichnung für eine langjährige Tätigkeit im Kreisruheheim in Gelnhausen vornehmen.

Nathalie Bauscher arbeitet seit 20 als Hauswirtschafterin in den Alten- und Pflegezentren. Im wechselnden Einsatz ist sie dabei nicht nur im Kreisruheheim Gelnhausen aktiv, sondern kommt auch im Seniorenzentrum Steinau zum Einsatz. Mario Pizzala, früher Einrichtungsleiter im Kreisruheheim in Gelnhausen, lobte die gute und spannende, von Höhen und Tiefen geprägte Zusammenarbeit mit der Jubilarin. „Hohe Einsatzbereitschaft und großes Engagement zeichnen ihren beruflichen Lebensweg“, so Pizzala, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass Nathalie Bauscher eine solch positiv eingestellte Einstellung zum Beruf hat.

Dieter Bien, Belinda Schmidt und Daniel Pfeifer begrüßten auch neue Mitarbeiterinnen. Es sind dies die Pflegefachkräfte Rabia Bicen aus Wächtersbach für das Kreisruheheim und Tanja Schieweg aus Biebergemünd für das Seniorenzentrum. Ebenfalls im Team in Biebergemünd kommt in den nächsten Wochen und Monaten die Pflegefachkraft Astrid Bergmann-Hartl aus Braubach zum Einsatz. Sie gehört einem Pool von Mitarbeiterinnen an, die jeweils nach intensiver Einarbeit im Wechsel in verschiedenen Einrichtungen die Bewohnerinnen und Bewohner versorgen, wenn „Not an der Frau“ ist.

Die Bewohnerinnen und Bewohner in Biebergemünd können sich auch auf Meike Maurer freuen. Sie ist Fachkraft für soziale Betreuung und Ergotherapeutin, betreut aber auch Bewohnerinnen und Bewohner in den Dependancen in Ronneburg und in Neuberg. Betreuungskräfte sollen in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Lebensqualität von Bewohnern verbessern. Die Betreuungskräfte sollen die Bewohner nicht nur betreuen, sondern auch aktivieren. Die Unternehmensleitung gratulierte auch der Pflegefachkraft Petra Hoffmann für die erfolgreiche Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Derzeit ist sie stellvertretende Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum in Biebergemünd.
22Mär2019

Ehemalige Landräte gewähren Einblick in turbulente Zeiten

Wohnstift Hanau feiert 20 Jahre seit Rettung der Einrichtung durch den Kreis

Von links: Der Geschäftsführer Dieter Bien, der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, der Landrat a.D. Erich Pipa, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, der ehemalige Leiter der Heimaufsicht Gunter Crössmann und der Einrichtungsleiter Stephan Hemberger feiern das Jubiläum der Rettung des Wohnstifts.
Gesamtunternehmen - Freitag, 22.03.2019
Mit einer Jubiläumsfeier im Wohnstift Hanau, wurde an die Rettung der damals unter Zwangsverwaltung stehenden Pflegeeinrichtung durch den Main-Kinzig-Kreis erinnert. Am 3. März 1999 erwarb der Main-Kinzig-Kreis das Wohnstift in einem Zwangsversteigerungsverfahren am Amtsgericht Hanau, nachdem die Einrichtung zuvor mehrmals den Eigentümer gewechselt und zweimal Konkurs angemeldet hatte. Neben dem Kampf um die Rettung des Wohnstifts und der Erfolgsgeschichte des Wohnstifts seit der Übernahme durch den Kreis, standen die aktuellen Umbaumaßnahmen und die Zukunftsperspektiven der Einrichtung im Mittelpunkt der Feier. Nach einer musikalischen Eröffnung der Veranstaltung, begrüßte der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, die Gäste – darunter Zeitzeugen, Bewohner und Angehörige sowie interessierte Bürger. Anschließend gab die Aufsichtsratsvorsitzende und Erste Kreisbeigeordnete, Susanne Simmler, einen kurzen Einblick in die Geschichte des Wohnstifts und erklärte: „Die Übernahme des Wohnstifts bietet genug Stoff für einen Politthriller, war für die damaligen Bewohner und Mitarbeiter aber auch eine Zeit voller Sorge und Ungewissheit.“ Die Übernahme durch den Kreis zeige, so Simmler, was man erreichen kann, wenn der politische Wille da ist. Als Beispiel für das fortwährende Engagement des Kreises hob sie die Palliativ-Oase hervor, die seit ihrer Eröffnung großes Interesse hervorgerufen hat. Leider herrsche in Teilen der Politik jedoch weiter eine „Teilkasko-Mentalität“ vor.

Bevor es mit einer „bebilderten Zeitreise“ mit musikalischer Begleitung weiterging, sprachen die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin, Beate Funk, sowie die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt, über die Bedeutung des Wohnstifts für die Stadt – so stand seit der Übernahme durch den Kreis, das Wohl der Bewohner im Mittelpunkt aller Bemühungen und nicht etwa der Profit. Das sei bei einigen privaten Trägern durchaus anders. Einen Einblick in aufregende Zeiten gewährte anschließend der ehemalige Landrat und damalige Sozialdezernent Erich Pipa. Er erzählte von den Ereignissen die zur Zwangsverwaltung geführt hatten – von veruntreuten Geldern, die statt in die Sanierung des Hauses, in luxuriöse Oldtimer investiert wurden und von den Widerständen, die der Kreis überwinden musste, um Eigentümer des Wohnstifts zu werden. Ausschlaggebend für den Erfolg des Unterfangens war dabei, dass alle – der Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, der Betriebsratsvorsitzende a.D. Karl-Heinz Voit, die Mitarbeiter und die Bewohner des Wohnstifts sowie der damalige Kreistag – an einem Strang gezogen hätten. „Sie hätten mal das Gesicht des Richters beim Termin der Zwangsversteigerung sehen sollen, als er feststellen musste, dass das Amtsgericht von Mitarbeitern und Bewohnern des Wohnstifts quasi umstellt war“, amüsierte sich Pipa. Im Zeitzeugengespräch erzählten anschließend auch Eyerkaufer und Voit zusammen mit dem damaligen Leiter der Heimaufsicht, Gunter Crössmann, von den Geschehnissen, rund um die Übernahme des Wohnstifts durch den Kreis. Dabei unterstrich auch Eyerkaufer, wieviel man gemeinsam erreichen könne, wenn man mit- statt gegeneinander arbeite.

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier folgten Danksagungen und Segensspenden durch die Pfarrerin Beatrice Weihmann-Schmeller und den Pfarrer Andreas Weber und ein kleiner Imbiss mit Umtrunk.
22Mär2019

Nathalie Bauscher seit 20 Jahren bei den Alten- und Pflegezentren

Fünf Neue für die beiden Einrichtungen im Bergwinkel

Unser Bild zeigt die Jubilarin Nathalie Bauscher (mit Blumen) und die Neuen Svetlana Stohler, Chona Quilong-Lasse und Philipp Lindenblatt (vordere Reihe) mit der Personalchefin (von links) Monika Zimpel (vordere Reihe), Robert Steingrübner, Mario Pizzala, Belinda Schmidt und Dieter Bien
Lebensbaum Sinntal - Freitag, 22.03.2019
Zur Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) gehört bei einem Tag der Mitarbeiter die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Begrüßung und Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen. Beim letzten Tag der Mitarbeiter konnten Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter (Altenhilfe) Robert Steingrübner und Mario Pizzala, Einrichtungsleiter für das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal und dem Seniorenzentrum Steinau, eine besondere Auszeichnung für eine langjährige Tätigkeit im Seniorenzentrum in Steinau vornehmen. Nathalie Bauscher arbeitet seit 20 als Hauswirtschafterin in den Alten- und Pflegezentren. Im wechselnden Einsatz ist sie dabei nicht nur im Seniorenzentrum Steinau aktiv, sondern kommt auch im Kreisruheheim in Gelnhausen zum Einsatz. Mario Pizzala, der in früheren Jahren auch im Kreisruheheim in Gelnhausen die Funktion des Einrichtungsleiters ausübte, lobte die gute und spannende, von Höhen und Tiefen geprägte Zusammenarbeit mit der Jubilarin. „Hohe Einsatzbereitschaft und großes Engagement zeichnen ihren beruflichen Lebensweg“, so Pizzala . Aber nicht nur dies: Der Einrichtungsleiter hob auch die Diskussionsfreude von Nathalie Bauscher hervor. Sie streite gerne in der Sache, lebe aber die Leitsätze der Alten- und Pflegezentren in außergewöhnlicher Form. Mario Pizzala gab seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Nathalie Bauscher eine solch positiv eingestellte Einstellung zum Beruf habe. Außergewöhnlich sei auch das Frühstück, das die Jubilarin zubereiten könne.

Dieter Bien, Belinda Schmidt, Robert Steingrübner und Mario Pizzala begrüßten auch zwei neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen in der Einrichtung im Zentrum von Steinau und in Sinntal. In Steinau hat die Pflegefachkraft Philipp Lindenblatt aus Schlüchtern seine Tätigkeit aufgenommen. Und im Lebensbaum in Sinnta-Sterbfritz wurde die Betreuung der Bewohner weiter intensiviert. Mit Chona Quilong-Lasse wurde beim Tag der Mitarbeiter eine Betreuungskraft vorgestellt. Laut Gesetz soll durch individuelle Zuwendung und höhere Wertschätzung der Betreuungskraft alten Menschen Sicherheit und Orientierung gegeben werden.

Mit Svetlana Stohler aus Schlüchtern wurde zudem eine Alltagsbegleiterin eingestellt. Die Alltagsbegleiterin hat vor allem die Aufgabe der Gestaltung eines Tagesablaufs einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners, die Durchführung von Betreuungsangeboten und die Zubereitung von Malzeiten.
12Mär2019

Waltraude-Heitzenröder-Medaille an Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand, Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber verliehen

Geschäftsführer Dieter Bien: Um die Altenhilfe verdient gemacht

Unser Bild zeigt die Ausgezeichneten mit der Ersten Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler, Geschäftsführer Dieter Bien und den Einrichtungsleitern Michael Mandt (Dependance Neuberg), Stephan Hemberger (Wohnstift Hanau) und Daniel Pfeifer (Kreisruheheim Gelnhausen)
Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.03.2019
Beim Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau hat Geschäftsführer Dieter Bien Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand sowie Irmgard und Harold Lebküchner und Dr. Maria Haas-Weber mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Personen oder Gruppen, die sich im oder um das Unternehmen bzw. um die Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erfolgt im Andenken an die engagierte Sozialpolitikerin in Waltraude-Heitzenröder.

Waltraud Mainzer, Christina Spahn, Gerda Brand engagieren sich laut Dieter Bien als Ehrenamtskreis seit vielen Jahren im Kreisruheheim in Gelnhausen. Waltraud Mainzer begleitet seit 2007 den katholischen Gottesdienst und übernimmt hierbei die Dekoration mit Blumen zu den Gottesdiensten sowie die Vorbereitung der Hostien zum Abendmahl. Christina Spahn kümmert sich seit 2011 mindestens einmal pro Woche um die Pflege der Pflanzen im Kreisruheheim. Sie hat einen kurzen Draht zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, ist gern gesehene Gesprächspartnerin. Auch Gerda Brand ist seit 2005 im ehrenamtlichen Einsatz, führt wöchentlich Besuche bei Bewohnern im Kreisruheheim durch.

Die drei Damen fühlen sich zudem verantwortlich für eine jahreszeitliche Dekoration in der Einrichtung und schmücken die Räume mit frischen Schnittblumen und passenden Pflanzen. Des Weiteren bereiten sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Betreuung und der Hauswirtschaft die monatlichen Veranstaltungen der Einrichtung vor, sind für Dekoration, Nachbereitung und Bewirtung der Bewohnerinnen und Bewohner verantwortlich. Der Geschäftsführer in seiner Laudatio des Ehrenamtskreises: „Als Team sind sie in der Ehrenamtsarbeit im Kreisruheheim unverzichtbar und nicht zu ersetzen.“ Sie seien ein eingeschworenes Team, immer bereit Opfer, für andere zu erbringen. Das Kreisruheheim schätze sich glücklich, auf einen so engagierten Kreis an ehrenamtlichen Frauen zurückgreifen zu können. Nochmals Bien: „Dieses Engagement ist für unsere Bewohner ein großer Gewinn an Lebensqualität und Freude.“

Die Waltraude-Heitzenröder-Medaille erhielten auch die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner, die seit der Eröffnung 2014 in der der Senioren-Dependance in Neuberg ehrenamtlich tätig sind. Ihr großartiges ehrenamtliches Engagement geht aber schon weitere Jahre zurück, beispielsweise im Verein „Die Kraniche“ aus Neuberg, der seit 1997 Geld- und Sachspenden für Familien sammelt, die unmittelbar von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind.

Die Freude an der Musik und am Gesang begleitet das Ehepaar Lebküchner schon seit der Jugendzeit, insbesondere im Familienkreis und bei Zusammenkünften mit Freunden. Damit auch älteren Menschen eine Freude zu bereiten, ist ihnen bei einer Amerika-Reise gekommen, bei der einem älteren Herrn der Gesang von Volksliedern und die musikalische Begleitung am Keyboard besonders gut gefielen. Erste Anlaufstelle in der Heimat war dann vor fünf Jahren die Senioren-Dependance in Neuberg. Bien: „Beide haben seitdem viel Freude daran, den alten Menschen in der Dependance etwas Gutes zu tun.“ Des Weiteren haben beide großes Interesse daran, dass die kulturellen Güter erhalten bleiben. Laut Geschäftsführer Bien sind die Eheleute Irmgard und Harold Lebküchner zu einem unverzichtbaren, kulturellen Teil der Senioren-Dependance in Neuberg geworden.

Dr. Haas-Weber setzt sich in besonderem Maße für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung ein.

„Mit diesem Antrieb und ihrer Zielstrebigkeit, in besonderer Weise aber durch ihren persönlichen Einsatz hat sie gemeinsam mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler und dem Förderverein Palliative-Patientenhilfe maßgeblich dazu beigetragen, dass im Wohnstift Hanau Ende 2015 die Palliativ-Oase eröffnet und im Oktober 2018 das Expertenteam Palliative Pflege ins Leben gerufen werden konnte“, so Geschäftsführer Bien in seiner Laudatio. Beides sind Projekte einer zukunftsorientierten und menschenwürdigen Versorgung in der letzten Lebensphase, ohne die das Gesundheitswesen in Deutschland und damit auch im Main-Kinzig-Kreis nicht funktionieren könnte.

Der Geschäftsführer erinnerte an die hohe Kompetenz der neuen Trägerin der Waltraude-heitzenröder-Medaille, die 1986 in Hanau-Mittelbuchen eine Praxis übernahm. Dort ist sie bis heute als Allgemeinmedizinerin mit Zusatzqualifikationen zur Umweltmedizinerin und vor allem als Palliativmedizinerin aktiv. Seit 1996 ist sie zudem Lehrbeauftragte an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt und seit 17 Jahren Vorsitzende des Hanauer Ärztevereins und des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. Seit der Eröffnung steht sie dem stationären Hospiz in Hanau ehrenamtlich als Ärztin zur Verfügung. Dabei betreut sie mit hohem zeitlichem Aufwand Patienten und deren Angehörige.

Die Auszeichnung der Alten- und Pflegezentren reiht sich bei Dr. Haas-Weber in die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen (2008) und der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2011). „Sie dokumentieren Dank und Anerkennung für das langjährige außergewöhnliche soziale Engagement von Dr. Haas-Weber“, so Dieter Bien.

Seit 2000 wurden insgesamt 42 Einzelpersonen und 10 Vereine bzw. Gruppen mit der Waltraude-Heitzenröder- Medaille ausgezeichnet.
12Mär2019

Bewohner des Wohnstifts besuchten als „Herzenswunsch“ die Mainmetropole Frankfurt

Geschäftsführer Dieter Bien: Zufriedenheit der Bewohner steigern

Der „Herzenswusch“ von den Wohnstift-Bewohnern wurde mit einem Besuch der „Neuen Altstadt“ in Frankfurt erfüllt
Wohnstift Hanau - Dienstag, 12.03.2019
„Mit einem neuen Projekt wollen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in ihren Einrichtungen die Zufriedenheit der Bewohner steigern“, wie es Geschäftsführer Dieter Bien formulierte. Konkret geht es dabei um die Erfüllung eines „Herzenswunsches“ von Bewohnern unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Den ersten „Herzenswusch“ erfüllte das Wohnstift in Hanau den drei Bewohnern Luise Hammes, Ulla Wappler und Manfred Gleitsmann. Sie hatten den Wunsch geäußert, die Frankfurter Innenstadt, vor allem aber die „Neue Altstadt“ zu besichtigen. Gesagt, getan. Mit der sozialen Betreuerin Andrea Habel und dem Praktikanten Jens Dominik fuhren die Bewohner in die Mainmetropole, besichtigen bekannte Highlights, erlebten ein paar schöne Stunden. Über die Zeil ging’s in Richtung Börse. Das Besondere: Die Wohnstiftler konnten sich zwischendurch auch verschiedenen Produkten erfreuen erfreuen. Markttag war angesagt. Besonders angetan hatte den Hanauer Besuchern an einem Marktstand eine Süßigkeit, die nicht nur gut schmeckt, deren Bestandteile beispielsweise auch gegen Entzündungen heilend wirken können. Die Rede ist von Lakritz, die sich die Bewohner des Wohnstifts mit Genuss munden ließen.

Über die Hauptwache ging’s weiter zur Kleinmarkthalle, für Manfred Gleitsmann ein besonderes Erlebnis. Schließlich war es für ihn eine Rückkehr zu bekannter Stätte. Bis zu seinem Eintritt ins Wohnstift kaufte er fast jede Woche in der Kleinmarkthalle ein, aß dort zu Mittag. So auch diesmal. Auf seinen Vorschlag hin bewegte sich die Gruppe zu einem Stand“, wo es die beste Fleischwurst in ganz Frankfurt gibt“.

Ziel der Reise zur Erfüllung ihres „Herzenswunsches“ war natürlich auch die „Neue Altstadt“. Rund um den Römer. Die neuen Impressionen wurden auch im Bild festgehalten, vor allem deshalb, „um die Erinnerungen an diesen wunderschönen Tag für immer wach zu halten“. Der „Herzenswusch“ der drei Wohnstift-Bewohner war in Erfüllung gegangen. „Das neue Projekt kam sehr gut an“, so der Wohnstift-Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
11Mär2019

Ohne Pflege kann die Gesellschaft nicht existieren

Suanne Simmler: Keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege

Die Expertenrunde mit Prof. Dr. Maio, Dr. Haas-Weber und Silvia Fuß, der Leiterin des Palliativ-Care-Teams und dem Moderator Philipp Engel während der Talkrunde.
Gesamtunternehmen - Montag, 11.03.2019
Aus unterschiedlicher Sichtweise näherten sich beim Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) vor mehr als 200 Gästen Experten dem Thema “Pflege als Sorge um den Anderen!“ Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, konnte Prof. Dr. Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., und Silvia Fuß, die zusammen mit Susanne Lind und Petra Schlier das erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten- und Pflegezentren im Wohnstift in Hanau bildet, begrüßen.

Susanne Simmler betonte, dass in den letzten Monaten und Jahren wohl kaum ein Thema solch hohe Wellen geschlagen wie die Pflege. Stichworte sind hier vor allem Pflegenotstand, Pflegegehälter, Belastung der Menschen in der Pflege und vor allem eine qualitativ hochwertige Pflege der Menschen. Deshalb hätten die Alten- und Pflegezentren dieses Thema als Schwerpunkt der heutigen Jahrestagung „Treffpunkt Alter“ ausgewählt.

Besonderen Dank richtete die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Simmler dabei an Dr. Maria Haas-Weber und den Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V., die sich für Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden oder bereits weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit begrenzter Lebenserwartung besonders einsetzen. Simmler: „Wir freuen uns natürlich, dass dieses Engagement insbesondere in unseren Häusern und hier insbesondere in der Unterstützung der Palliativ-Oase und der Einrichtung des Expertenteams „Palliative Pflege“ im Wohnstift Hanau seinen Niederschlag findet.“

Das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) ist Koordinationsstelle zwischen den pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure im Wohnstift. Das Projekt wird mit 300.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. unterstützt.

„Nach der Errichtung der Palliativ-Oase ist dieses Projekt des EPP-Teams ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises“, hob Simmler hervor. Ziel ist es laut der APZ-Vorsitzenden, auf jedem Wohnbereich in jedem der zwölf Häuser der Alten- und Pflegezentren eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt übrigens die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit 150.000 €.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende zollte allen Pflegekräften im Kreis Dank und Anerkennung. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - tragen mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage bei.“ Für die Erste Kreisbeigeordnete war klar, „dass wir uns längerfristig keine Teilkasko-Mentalität in der Pflege leisten können. Eine gute pflegerische Betreuung, die wir alle wollen, müsse in einer besseren Finanzierung dieses Bereichs münden.“

Laut Prof. Dr. Giovanni Maio ist es gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, „sich das Spezifische der Pflege zu vergegenwärtigen, weil man nur so erreichen kann, dass die Gesellschaft sich neu daran erinnert, dass ohne Pflege eine Gesellschaft nicht existieren kann.“ Andere Disziplinen könnten sehr viel von der Pflege lernen, so der Eindruck des Referenten von der Universität Freiburg.
Der Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg: „Pflege ist unter anderem deswegen etwas ganz Besonderes, weil sie sich nur in einer Interaktion realisieren lässt. Sie muss Nähe herstellen und zugleich Distanz wahren, sie braucht Sachwissen und Erfahrungswissen zugleich, sie muss unweigerlich auf Werte setzen, die ganz zentral mit Sorge zu tun haben.“ Die Sorge und das Sogen für das Gegenüber bedeute gegenseitige Anerkennung, ohne das Verständnis für den Anderen sei eine gute Pflege unmöglich. Prof. Dr. Maio: “Situative Kreativität, die von den Pflegenden erwartet wird, bedeutet, Haltung zeigen, Antworten geben und Taktgefühl vermitteln.“ Pflegende müssten dem Anderen vermitteln, dass er trotz seiner Hinfälligkeit ein ganzer Mensch bleibe.

Vertieft wurde das Thema „Pflege als Sorge um den Anderen“ in einer Talk-Runde mit den Experten Prof. Dr. Giovanni Maio, Silvia Fuß, die einen Tagesablauf in der Praxis schilderte, und Dr. Maria Haas-Weber unter der Moderation von Philipp Engel vom Hessischen Rundfunk, wobei Dr. Haas-Weber hervorhob, dass im Mittelpunkt das Umsorgen stehen müsse. Mit Blick auf das EPP-Pilotprojekt betonte die Vorsitzende des Fördervereins Palliative-Patientenhilfe Hanau e.V.,“dass wir Visionen haben müssen, um eine Humanisierung der Gesellschaft zu gewährleisten“.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Anita Vidovic und Frank Mignon, besser bekannt unter „CITY RHYTHM“, die auch mit ihrer satirischen Nachrichtenshow und der Pflegehitparade große kabarettistische Fähigkeiten zeigten- freilich mit tatkräftiger Unterstützung von Mario Pizzala, dem Leiter der APZ-Einrichtungen in Sinntal und Steinau.