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Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

23Mai2018

Bürgermeister spendierte Kuchenstücke von Hefezöpfen

Weil die Bewohnerinnen und Bewohner nicht am Gemeindeausflug teilnehmen können

Bürgermeister Ludwig Arnold (Bildmitte) schenkt beim Kaffeenachmittag in der Senioren- Dependance Limeshain den Kaffee aus. Darüber freut sich unter anderem die Hausleiterin Blanka Benova (hintere Reihe Zweite von links)
Dependance Haus Limeshain - Mittwoch, 23.05.2018
Für den Limeshainer Bürgermeister Adolf Ludwig war der Termin in der Senioren-Dependance im Limeshainer Ortsteil Hainchen eine Verpflichtung. Er war zugleich aber auch mit viel Spaß und Freude verbunden. Verständlich. Weil die in der Senioren Dependance wohnenden Mitbürgerinnen und Mitbürger mangels ausreichender Mobilität meist nicht mehr am Seniorenausflug der Gemeinde teilnehmen können, hat es sich Bürgermeister Adolf Ludwig zur Aufgabe gemacht, die 35 Bewohnerinnen und Bewohner in der Senioreneinrichtung in Hainchen zu besuchen und sie zu Kaffee und Kuchen einzuladen. So konnten sich beispielsweise die Bewohnerinnen Hedwig Schneider und Margot Kreuzer, wegen ihres grandiosen Auftritts in einer HR-Sendung über Freundschaften, besser bekannt unter dem Synonym „Das doppelte Lottchen“ an den Künsten des Bürgermeisters beim Ausschenken von Kaffee erfreuen. Das Gemeindeoberhaupt kredenzte zudem den 35 Bewohnerinnen und Bewohnern Kuchenstücke aus Hefezopf mit Mantel und Zuckerguss überbacken.

Small Talk war natürlich auch angesagt. Da viele Bewohnerinnen und Bewohner den Bürgermeister auch persönlich kennen, nutzte Adolf Ludwig den Kaffeenachmittag zu dem einen oder anderen persönlichen Gespräch. So informierte ihn eine Bewohnerin ausführlich über den persönlichen und beruflichen Werdegang ihrer im Ausland lebenden Tochter, was den Bürgermeister deshalb besonders interessierte, weil sie einst Schulkollegin in der gleichen Klasse war.

Was den Bürgermeister besonders freute, war die Anerkennung einer Bewohnerin des von der Gemeinde verwirklichten Konzeptes, neben der Senioreneinrichtung, die in Kooperation mit den Alten- und Pflegezentren entstanden ist und betrieben wird, das Dorfgemeinschaftshaus und den Dorfladen anzubinden. Im Dorfladen kaufen auch die Bewohnerinnen und Bewohner sehr gerne ein.

23Mai2018

Einrichtungsleiter Hemberger: Gute Arbeit geleistet

Viele kleinere und größere Anliegen angesprochen

Der scheidende Einrichtungsbeirat des Wohnstifts in Hanau mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (hintere Reihe, Bildmitte)
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 23.05.2018
Einen Strauß mit Nelken und Rosen überreichte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bei der letzten Sitzung der auslaufenden Legislaturperiode den Mitgliedern des Einrichtungsbeirates des Wohnstifts in Hanau. Neben der Vorsitzenden Roza Voit gehören dem Vertretungsgremium die stellvertretende Vorsitzende Anita Schnee sowie Karin Frühwacht, Dieter Thomas, Reiner Schnitzer, Peter Berger, Hans Georg Jacob, Hans Sturm und Stefanie Hirner an. Neben Rosa Voit sind Stefanie Hirner und Hans Sturm keine Bewohner des Wohnstifts, genießen aber bei den Bewohnern Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Der Einrichtungsleiter dankte den Frauen und Männern für die gute Zusammenarbeit mit der Leitung des Wohnstifts und für das außergewöhnliche Engagement. Hemberger: „Ich habe sie als engagiertes Team kennengelernt. Die Zusammenarbeit hat sehr viel Spaß gemacht.“ Laut Hemberger hat der Einrichtungsbeirat viele Themen offen angesprochen und meist nicht locker gelassen, bis die Anliegen gelöst waren.

Der Einrichtungsbeirat des Wohnstifts tagte laut der Vorsitzenden Roza Voit einmal im Monat und befasste sich vor allem mit Fragen zur umfassenden Sanierung des Wohnstifts. Voit: „Der Einrichtungsbeirat hat die Baumaßnahme begleitet und teilweise auch eigene Vorschläge entwickelt.“ Der Einrichtungsbeirat im Wohnstift wirkte zudem bei anderen Angelegenheiten mit, insbesondere bei der Sicherung einer angemessenen Qualität der Pflege. Zu nennen sind hier auch Fragen der Freizeitgestaltung und der Betreuung der Bewohner. Um die Internetnutzung, den Einsatz von Tablets in der sozialen Betreuung oder um die Nutzung von W-Lan ging es ebenfalls in den Sitzungen, aber auch um die Sauberkeit vor der Einrichtung. Themen waren auch die Zeitrhythmen beim Reinigen der Wäsche oder die Preisgestaltung im Kiosk. Ferner half der Einrichtungsbeirat bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen mit.

Das Betreuungs- und Pflegegesetz schreibt in Senioreneinrichtungen einen von den Bewohnerinnen und Bewohnern zu wählenden Einrichtungsbeirat vor, um ihnen die Möglichkeit der Teilnahme am Einrichtungsgeschehen zu geben. „Dem Gremium im Wohnstift kam mit 270 Plätzen eine große Bedeutung zu“, so Roza Voit, die ihren Kolleginnen und Kollegen für ihren ehrenamtlichen Einsatz dankte.

22Mai2018

Klassisches Konzert auf neuem Klavier der Oberklasse

Werke der Wiener Klassik präsentiert

Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 22.05.2018
Außergewöhnliche musikalische Klänge auf einem neuen Klavier konnten die Besucher beim klassischen Konzert in der Senioren-Dependance Ronneburg hören. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ wurden Werke der Wiener Klassik präsentiert. Heinz Wunsch am Cello, Theo Ruppert an der Violine und der Pianist Stephan Herget spielten ein Programm mit bekannten Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. Die anwesenden Besucher des sonntäglichen Konzertes waren sehr angetan von der professionellen Darbietung der kammermusikalischen Darbietung. Das Besondere an diesem Konzert: Im Einsatz war erstmals ein digitales und mobiles Klavier der Oberklasse, das von den Alten und Pflegezentren extra für Konzerte in Einrichtungen des Unternehmens angeschafft wurde, die über kein eigenes Instrument verfügen. „Das hochwertige und auf neuestem Stand der Technik basierende Klavier sorgte für Konzert mit hohem akustischen Genuss“, betonte Stephan Herget, Koordinator für Kunst und Kultur des Unternehmens. Herget war glücklich über die gelungene Premiere des Klavieres und hofft, in Zukunft viele Zuhörer, auch in anderen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, mit dem wunderbaren Klang des Instrumentes verzaubern zu können.

14Mai2018

Begegnung von Generationen

16 Medizinische Berufsfachschüler entwickelten Aktivitäten mit und für Senioren

Gelungener Dialog zwischen Jung und Alt im Kreisruheheim beim Projekt „Begegnung von Generationen“ der Klasse 11 MBF 1 der medizinischen Berufsfachschule der Beruflichen Schulen in Gelnhausen
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 14.05.2018
Die Kooperation zwischen den Beruflichen Schulen und dem Kreisruheheim in Gelnhausen steht seit 18 Jahren auf festen Füßen. Hauptanliegen dieser Kooperation mit intergenerativen Treffen während des Schuljahres 2018 war laut der Fachlehrerin für Gesundheit, Dorothea Reibling der Austausch von Lebenserfahrungen. 16 Schülerinnen und Schüler sowie die Seniorinnen und Senioren nahmen beim Projekt „Begegnung von Generationen“ der Klasse 11 MBF 1 der medizinischen Berufsfachschule der Beruflichen Schulen in Gelnhausen die Chance wahr, voneinander zu lernen, Berührungsängste anzubauen, das gemeinsame Erleben und Tun zwischen älteren und jüngeren Menschen als Bereicherung zu erfahren, kurzum intensive Beziehungen zwischen den Generationen zu entwickeln.

Beim Abschlussfest, das die Schülerinnen und Schüler für ihre „Patensenioren“ veranstalteten, wurde dies deutlich. Verständlich. Hatten doch die Schülerinnen und Schüler während ihres Aufenthaltes im Kreisruheheim attraktive Programmpunkte für die Seniorinnen und Senioren in den Fokus gerückt, die sie während der Abschlussfeier neben ihren persönlichen Eindrücken an der Leinwand noch einmal Revue passieren ließen. So beispielweise der gelungene Adventskaffee oder der Obsttag mit der Präsentation zahlreicher Obstsorten; aber auch der Wellnesstag mit Handmassagen und der Anwendung verschiedener Öle und Kräuter. In Erinnerung bleiben aber vor allem auch der gemeinsame Aufbau einer Carrera-Bahn im Kreisruheheim oder das Modellhaus, erstellt vom Bewohner Hubert März, initiiert allerdings durch die Schülerinnen und Schüler durch Spendensammlungen für den Kauf der für dieses Haus notwendigen Materialien.

Spaß und Freude hatten Schülerinnen und Schüler sowie Seniorinnen und Senioren auch bei den verschiedenen Spielen: Das Besondere: Neben „Mensch ärgere dich nicht“ standen auf dem Spielplan auch ein Magnet Memory und vor allem ein biografisches Ratespiel, das die Schülerinnen und Schüler eigens für die Senioreninnen und Senioren entwickelt hatten. Und natürlich durften auch Tanzvorführungen nicht fehlen. Line Dance -eine Tanzform, bei der Tänzer in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzten- war angesagt. Die Tänze waren passend zur Musik choreografiert, stammten meist aus den Kategorien Country und Pop und wurden von den Seniorinnen und Senioren mit sehr viel Applaus bedacht.

Die sechs Tage, die die Schülerinnen und Schüler während ihres Schulunterrichtes im Kreisruheheim verbracht hatten, kamen an. Fast hatte man den Eindruck, die Schülerinnen und Schüler waren anders als bei so manchem Unterrichtstag mit viel Herz dabei. „Auf jeden Fall waren die Tage im Seniorenheim in Gelnhausen für alle eine Bereicherung“, waren sich die Fachlehrerinnen Dorothee Reibling (Gesundheit) und Petra Michel (Ernährung) einig, bedankten sich zugleich auch bei den Betreuerinnen des Kreisruheheimes, Regina Pucher und Sigrid Castellanos, für die intensive Unterstützung. Und: Die Schülerinnen und Schüler hatten Erfahrungen im Bereich Altenpflege gesammelt und gleichzeitig aber auch allgemeingültige Kompetenzen für ihr späteres Berufsleben erworben. Und die Seniorinnen und Senioren hatten sich über eine willkommene Abwechslung und den Dialog mit jungen Menschen gefreut.

14Mai2018

Belinda Schmidt bleibt Betriebsratsvorsitzende

Verbesserte Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte ist eine große nationale Aufgabe

Die Mitglieder des Betriebsrates mit Anja Laguardia, Belinda Schmidt und Kerstin Stenger (vordere Reihe von links nach rechts). Erster Gratulant war Geschäftsführer Dieter Bien (vordere Reihe Bildmitte)
Gesamtunternehmen - Montag, 14.05.2018
Für Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte und die Anerkennung der Arbeit der Pflegende eine nationale Aufgabe. Die Arbeitnehmervertreterin will sich in Zukunft intensiv für diese Ziele einsetzen. Belinda Schmidt wurde von den rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Hanau, Rodenbach, Neuberg, Ronneburg, Hammersbach, Limeshain, Gelnhausen, Gründau, Steinau, Biebergemünd und Sinntal mit großer Stimmenanzahl in den Betriebsrat gewählt und erhielt bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums bei Wahl der Vorsitzenden das Vertrauen der Mitglieder. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Anja Laguardia und Kerstin Stenger gewählt. Erster Gratulant war übrigens Geschäftsführer Dieter Bien, der den Gewählten einen Blumenstrauß überreichte und gute Zusammenarbeit wünschte.

Dem 15-köpfigen Betriebsrat der Alten- und Pflegezentren gehören ferner Svenja Kaltschnee, Ursula Hög, Rosemarie Sorber, Yvonne Lach, Kirsten Jaczkowski, Monika Keil, Conny Herrmann, Alexandra Djilali sowie Dariusz Kantorski, Gustav Theil, Frank Kappes und Andre‘ Bogedain an.

Entsprechend ihrem Auftrag aus der Betriebsverfassung wollen die Mitglieder des Betriebsrates unter der Führung von Belinda Schmidt Ansprechpartner für die Kolleginnen und Kollegen sein, wenn Probleme anstehen oder betriebsbedingte Anliegen bearbeitet werden müssen. Sie wollen sich weiterhin auch für eine qualitativ gute Aus-, Fort- und Weiterbildung der Auszubildenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren einsetzen. Schmidt: „Wichtig für uns ist, dass die Auszubildenden auch in Zukunft in den Einrichtungen übernommen werden.“

Belinda Schmidt und ihre Mitstreiter wollen sich aber auch für eine umfassende Gesundheitsförderung der Pflege- und Betreuungskräfte in den Alten- und Pflegezentren einsetzen. „Die Gesundheitsförderung wird bei uns bisher schon sehr groß geschrieben, daran soll sich nichts ändern“, so die Vorsitzende, die allein schon aus der großen Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit eine Verpflichtung für eine umfassende Gesundheitsförderung sieht.

Schließlich hat sich der Betriebsrat in der Förderung der Gemeinschaft ein weiteres wichtiges Ziel gesetzt. Dies soll bei verschiedenen Anlässen durch gemeinsame Ausflüge, Feierlichkeiten und Events, die vom Betriebsrat durchgeführt werden, untermauert werden.

„Wir blicken natürlich auch über den Tellerrand der Alten- und Pflegezentren hinaus, wenn es um Fragen der Pflege geht“, so die Betriebsratsvorsitzende. Belinda Schmidt, die ebenso wie Anja Laguardia in der vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di dem Fachbereich Pflege angehört und hier fachkompetent ihre Stimme erhebt, sieht in der Verbesserung der Pflegequalität ein ganz wichtiges Thema der Zukunft. Ihre Forderungen: Die Arbeitsbedingungen der Pflegenden müssen verbessert werden und die Pflegenden müssen faire und angemessene Löhne erhalten. Vor allem aber müsse die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen deutlich erhöht werden, um die bisherigen Pflegekräfte zu entlasten.

10Mai2018

Dank an Pflegende

Forderung nach einem Personalbemessungsschlüssel für Pflegekräfte

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 10.05.2018
„Die Arbeit unserer Pflegekräfte ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Ohne sie würde das Gesundheitswesen in Deutschland und damit auch im Main-Kinzig-Kreis nicht funktionieren.“ Dies erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zuständig für die Seniorenpolitik im Kreis und zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai. Susanne Simmler dankte allen Bürgerinnen und Bürger, die sich im Main-Kinzig-Kreis ehrenamtlich oder hauptberuflich in der Familie, in sozialen Einrichtungen, in ambulanten Pflegediensten oder in stationären Einrichtungen für die Pflege von Mitmenschen einsetzen. Simmler: „Mit einem hohen Maß an Professionalität und Fachkompetenz, aber auch mit viel Herzblut, großem Einfühlungsvermögen und außergewöhnlichem Engagement sichern unsere Pflegekräfte die Versorgung der Pflegebedürftigen in unserem Kreis. Dafür möchte ich ihnen gerade auch am Internationalen Tag der Pflege Anerkennung und Dank aussprechen.“

Der Internationale Tag der Pflege findet in Deutschland seit 1967 am 12. Mai anlässlich des Geburtstages von Florence Nightingale statt. Die 1820 in Florenz geborene und 1910 verstorbene Florence Nightingale war eine britische Krankenschwester, die als die Pionierin der modernen Pflege gilt. Sie begründete bereits vor 150 Jahren die moderne westliche Krankenpflege, sie legte Pflegestandards fest und gründete die erste Krankenpflegeschule. Seitdem hat sich die Pflege zu einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe entwickelt. Simmler: „Und trotzdem kämpfen heute noch gerade die Angehörigen der Pflegeberufe, die sie sich tagtäglich im Krankenhaus, bei Pflegediensten und in Pflegeeinrichtungen unermüdlich für andere einsetzen, um die Anerkennung, die sie verdienen.“ Sie haben einfach mehr Anerkennung verdient.

Diese Anerkennung dürfe sich aber nicht nur in schönen Sonntagsreden zeigen, sie müsse ganz konkret mit Leben gefüllt werden, so die Forderung der Ersten Kreisbeigeordneten. Dabei ist die Verbesserung der Pflegequalität ein ganz wichtiges Thema, an dem gearbeitet werden muss. Stichworte sind hier die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Pflegenden, die Zahlung von fairen und angemessenen Löhnen und die Verbesserung der Situation für die Pflegenden im häuslichen Bereich.

Obwohl in den letzten Jahren die Pflege von Angehörigen zu Hause finanzielle Unterstützung und zusätzliche Leistungen erfahren hat, mehr Pflegefachpersonal in Pflegeeinrichtungen eingestellt werden konnte, die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen erhöht wurde, unnötige Bürokratie abgebaut und die Bezahlung der Pflegekräfte nach Tarif gestärkt wurde , also positive Entwicklungen erkennbar sind, sieht die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Seniorenpolitikerin des Kreises großen Nachholbedarf in der Entwicklung des Personalbemessungsverfahren für die Altenpflege. Simmler: „Es muss endlich klar festgelegt werden, wieviel Pflegekräfte für die Pflege benötigt werden. Die zusätzlich vorgesehenen 8000 Pflegekräfte für die gesamte Bundesrepublik sind auf jeden Fall eindeutig zu wenig.“ Und in der häuslichen Pflege steht die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und die damit verbundene soziale Absicherung einer höheren Pflegezeit auf der Agenda ebenfalls ganz oben. Die Erste Kreisbeigeordnete: „Der internationale Tag der Pflege muss dazu beitragen, dass im Sinne von Florence Nightingale Pflege noch mehr Anerkennung erfährt. Bei der ständig steigenden Zahl der zu Pflegenden ist dies dringend notwendig.“

09Mai2018

Nach 20 Jahren aufopferungsvoller Tätigkeit: Anna Richter in den Ruhestand verabschiedet

Die Bewohner lagen ihr sehr am Herzen

Unser zeigt von Links: Geschäftsführer Dieter Bien, Anna Richter, die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Anja Laguardia, die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Heike Michaelsen.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 09.05.2018
Bei einer kleinen Feierstunde wurde Anna Richter im Altenzentrum Rodenbach von Geschäftsführer Dieter Bien in den Ruhestand verabschiedet. Neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen wohnten der Feierstunde auch die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne, die stellvertretende Pflegedienstleiterin Heike Michaelsen und die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, Anja Laguardia, bei. Anna Richter hat als Pflegefachkraft fast 20 Jahre in der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren Bewohnerinnen und Bewohner versorgt, zuletzt im Wohnbereich 1. Vor ihrer Tätigkeit hat sie im Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, das ebenfalls in Rodenbach angesiedelt ist, eine umfängliche Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin absolviert.

Anna Richter stammt aus der Ukraine, hat dort zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeiten als Kultur- und Bildungsfachfrau gearbeitet, war musikalische Leiterin im Kindergarten und nach ihrer Umsiedlung nach Deutschland Anfang der neunziger Jahre und vor ihrer Tätigkeit im Altenzentrum Kinderbetreuerin bei einem bekannten Gründauer Arzt angestellt.

Geschäftsführer Dieter Bien und die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne lobten die hilfsbereite Art von Anna Richter. Sie hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen von Kolleginnen und Kollegen, vor allem von Bewohnerinnen und Bewohnern. Dehne: „Die Bewohner lagen ihr sehr am Herzen.“

Lob erhielt die neue Ruheständlerin auch für ihr großartiges Engagement bei Veranstaltungen. Nochmals Dehne: „Bei Veranstaltungen hat sie immer gerne mitgeholfen.“ Aber nicht nur dies: Anna Richter war auch wesentlich für die Programmgestaltung verantwortlich. Mit ihrem Akkordeon unterhielt sie die Gäste, sorgte zudem mit zahlreichen gesanglichen Einlagen für Unterhaltung. Geschäftsführer Dieter Bien übergab Anna Richter eine Urkunde, auf der der Dank der Kolleginnen und Kollegen, aber auch der Bewohnerinnen und Bewohner vermerkt ist.

Auf „die freie Zeit“ der Neu-Rentnerin freuen sich nunmehr die fünf Enkelkinder und ihre drei Kinder nebst Anhang. Und in Zukunft wird sie auch noch mehr im Garten zu sehen sein. Gartenarbeit ist schon heute ihr großes Hobby.

09Mai2018

Kuschelroboter für alte Menschen vorgestellt

Paro, die Therapierobbe, im Fokus

Sachkundige Erläuterungen zur Robbe geben dem Kreisausschuss mit Landrat Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Simmler an der Spitze Geschäftsführer Dieter Bien, Einrichtungsleiter Mario Pizzala und Nadine Kania-Wolf, die soziale Betreuerin und gerontopsychiatrische Fachkraft
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 09.05.2018
Mit „therapeutischen“ Service- Robotern soll das geistige und seelische Leben der Menschen stimuliert und bereichert werden. Sie sollen die Kommunikation bei den Bewohnern fördern, therapeutische Funktionen ausfüllen oder auch Menschen bei der Ausführung bestimmter Aufgaben unterstützen. Das berühmteste Beispiel dafür ist der Seehundroboter Paro. Dieser hat seinen Auftritt auf der Messe Wächtersbach am Stand der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises(APZ) in Halle 15. Die Robbe rief beim Rundgang das Interesse der Mitglieder des Kreisausschusses unter Leitung von Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, hervor. Paro wird ergänzend in der Betreuung von demenziell erkrankten Menschen in einer der zwölf APZ-Einrichtungen, und zwar im Altenzentrum in Rodenbach, zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Die wichtigste Wirkung: Die Sensomotorik demenziel erkrankter Menschen wird sensibilisiert.

Paro hat 7500 Euro gekostet und ist wesentlich pflegeleichter als echte Tiere, erfuhren die Mitglieder des Kreisausschusses vom APZ-Fachpersonal am Stand. Die ldee basiert auch auf Erfahrungen aus der tiergestützten Therapie und kann viele positive Effekte bewirken.

Paro ist eine mit sensiblen Sensoren ausgestattete Therapierobbe. Sie besitzt Lichtsensoren, taktile Sensoren und kann Geräusche lokalisieren sowie rudimentär Sprache erkennen. Paro hat einen echten Tag- und Nacht- Rhythmus, kann Licht und Dunkelheit erkennen und kneift die Augen zusammen, wenn es zu hell ist. Er erkennt die Richtung, aus der ein Geräusch kommt.

Die Robbe reagierte auch auf seinen Namen, drückte Gefühle durch Geräusche und Gesichtsmimik aus, und schaute erschrocken, als er zu grob angepackt wurde. Als ihn Susanne Simmler streichelte, gab er ein zufriedenes Knurren von sich. Einmal gab er auch herzerweichende beziehungsweise die Nerven strapazierende Heultöne von sich.

Um den körperlichen Kontakt mit Menschen registrieren zu können, ist Paro von einem Airbag ausgefüllt, wodurch er sich auch recht weich anfühlt. Möglichst geräuschlose Servomotoren und lang vorhaltende Akkus sorgen dafür, dass die Illusion von einer echten Robbe nicht gestört wird.

Alte Menschen verlieren auch über eine längere Zeitspanne nicht das Interesse an der Beschäftigung mit Paro, so die Erkenntnis im Altenzentrum Rodenbach nach mehrmonatigem Einsatz. Die Bewohner kommunizierten dadurch wesentlich mehr miteinander und mit dem Pflegepersonal. Aber nicht nur dies: Der Zugang zu Menschen mit kognitiven Einschränkungen wird unterstützt. Soziale Kontakte werden durch körperliche Nähe und Zärtlichkeit stimuliert, Kommunikationsbarrieren sinken. „Menschen werden emotional angesprochen, Stress kann abgebaut werden“, wusste die Pflegefachkraft Nadine Kania Wolf auf der Messe zu berichten.

23Apr2018

Vom kreuzfidelen Kupferschmied bis zur Schrammelmusik

Mandolinenclub „Alpenrose“ Horbach erfreute die Herzen der Besucher

Der Mandolinenclub „Alpenrose“ aus Horbach erfreute die Herzen der Besucher beim Konzert im Altenzentrum Rodenbach
Altenzentrum Rodenbach - Montag, 23.04.2018
Herrmann Kessler saß selbstverständlich an vorderster Front. Auf Initiative des bekannten Bewohners des Altenzentrums Rodenbach spielten Musikerinnen und Musiker aus dem Freigerichter Ortsteil Horbach zum Konzert auf. Der Bewohner ist selbst Horbacher, hatte bis zu seinem Umzug in die Senioreneinrichtung seine Heimat in dem Ortsteil am Rande des Spessarts. Aber nicht nur dies: Für Herrmann Kessler und die anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums war es ein besonderes Konzert. Denn: Die Musikerinnen und Musiker aus Horbach gehörten nämlich zum Mandolinenclub „Alpenrose“. Im Altenzentrum war Musik mit Zupfinstrumenten angesagt.

Mit dem kreuzfidelen Kupferschmied des deutschen Komponisten Carl Peter 1866 – 1942 starteten die Horbacher Musiker ihr Konzert und luden die Besucher zu einer kleinen musikalischen Weltreise durch Europa und Amerika ein.

Den Schwerpunkt der Stücke legten die Musikerinnen und Musiker auf Wander- bzw. Volkslieder, die die Besucher gerne auch mitsangen, so etwa „beim Alpenglühen überm Bergsee“ oder „bei den lustigen Tagen“, einer Volksweise aus Ostpreußen. Natürlich durften auch die Volkslieder „Lustig ist das Zigeunerleben“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Im grünen Wald, dort wo die Drossel singt“ oder „Die Gedanken sind frei“ und die Volksweise „Im schönsten Wiesengrunde“ nicht fehlen, übrigens immer durch den Moderator Heribert Kornherr mit humoristischen Anekdoten und Vorträgen über Herkunft und Komponist angekündigt.

Klangvoll dargebracht und zum Mitsingen anregend waren auch die bekannten Volksweisen „Horch, was kommt von draußen rein“, „Muss i‘ denn, muss i‘ denn zum Städele hinaus“, „Im Frühtau zu Berge“ und die eigene Version vom Mandolinenclub Horbach von den „Weltenbummlern“ von Pepi Huber.
Frenetischen Applaus gab es für den Gefangenchor aus der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi, die 1842 in Mailänder Skala uraufgeführt wurde.

Mit „Rot ist der Wein“ und der Schrammelmusik „Wien bleibt Wien“ vom gleichnamigen Komponisten hatten sich die Musikerinnen und Musiker aus Horbach vollends in die Herzen der zahlreichen Besucher gespielt.

19Apr2018

Rollatortraining im Wohnstift Hanau: Ein- und Aussteigen am Bus geübt

Bewohner für den Besuch der Innenstadt sicher machen

Sachkundige Erläuterungen gaben Michael Rüffer und Karl-Heinz Voit
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 19.04.2018
Wenn demnächst in der Hanauer Innenstadt ein älterer Bürger oder eine ältere Bürgerin mit einem Rollator unterwegs ist, dann kann es sich möglicherweise auch um einen Bewohner des Wohnstifts in der Lortzingstraße handeln. Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises haben gelernt, richtig mit dem Rollator umzugehen. Will heißen: Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sind für einen Besuch in der Hanauer Innenstadt sicher gemacht werden. Dazu gehörte nicht nur das sichere Gehen mit dem Rollator oder die richtige Einstellung der Griffhöhe. Bei einem Seminar wurde ihnen auch gezeigt, wie sie sicher per Bus in die Hanauer Innenstadt kommen bzw. sie selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Hanau unterwegs sein können. „Wir wollten den Bewohnerinnen und Bewohnern die Angst vor einer Busfahrt nehmen“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.

Initiator der Aktion für den sicheren Umgang mit dem Rollator war Karl-Heinz Voit, Seniorenbeiratsmitglied der Stadt Hanau und zugleich auch Seniorenbeauftragter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu denen das Wohnstift gehört. Sachkundiger Berater war Michael Rüffer von der Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB). Die HSB hatte auch dafür gesorgt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar vor Ort am Objekt üben konnten. Dazu war extra ein Bus der HSB am Wohnstift vorgefahren.

Die teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohner erfuhren, dass die Busfahrer die Rampen nur auf Zuruf ausklappen, um das Ein- und Aussteigen für Menschen mit Einschränkungen zu erleichtern. Auch wurde von Michael Rüffer darauf aufmerksam gemacht, dass der Rollator im Bus nicht als Sitzfläche genutzt werden darf, da er beim Anfahren oder Bremsen wegrollen könnte. Bei allen positiven Erkenntnissen war zu erkennen, dass für das rückwärtige Aussteigen noch die eine oder andere Übungsstunde notwendig ist, für die der Seniorenbeauftragte auch sorgen will.

Übrigens: Damit die Bewohnerinnen und Bewohner, die in Hanau nicht ganz so kundig sind, auch wissen, wann und wohin sie fahren können, erhielten sie nach der Übungsstunde noch Informationsmaterial über die Buslinien, die Fahrpreise und die Ausflugsorte in und um Hanau.

17Apr2018

Seit 30 Jahren sorgt Petra Ziegler für das Wohnbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner

Einrichtungsleiterin Myriam Dehne gratulierte zum Jubiläum

Einen Blumenstrauß und ein herzliches Dankeschön überbrachte die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne der Physiotherapeutin Petra Ziegler für ihr 30-jähriges Jubiläum
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 17.04.2018
Ob manuelle Therapie, Krankengymnastik, Osteopathie, Lymphdrainage, Elektrotherapie, Massagen oder Fango – seit 30 Jahren sorgen Petra Ziegler und ihr Team im Altenzentrum Rodenbach für das Wohnbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. Für dieses Jubiläum gab es von der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne einen großen Blumenstrauß und „ein herzliches Dankeschön“. Die Einrichtungsleiterin betonte, dass sich Petra Ziegler und ihr Team mit inzwischen neun Personen mit großer Intensität und Liebe um die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Wehwehchen kümmern. Dies sei nicht selbstverständlich und schon gar nicht über einen solch langen Zeitraum. Die Behandlungsräume liegen übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft der Büroräume der Einrichtungsleiterin, so dass die Verantwortlichen an der Spitze des Altenzentrums hautnah mitbekommen haben, wie freundlich und fachkundig die Bewohnerinnen und Bewohner behandelt werden und wie intensiv die Besucher aus dem Altenzentrum und darüber hinaus die Behandlung genossen haben.

Petra Ziegler ist übrigens über das Stadtkrankenhaus in Hanau in das Altenzentrum in Rodenbach gekommen. Das Stadtkrankenhaus hatte in den achtziger Jahren im Altenzentrum zwei Reha-Stationen, insbesondere für Schlaganfall-Patienten, und Petra Ziegler war eine der Physiotherapeuten, die in der Reha des Krankenhauses beschäftigt waren. 1988 hat sie dann im Altenzentrum eine Praxis eröffnet und ihre Dienstleistungen allen Bewohnern zur Verfügung gestellt. Heute zählen auch Bürger aus Rodenbach und Umgebung zu ihren Kunden.

„Wir haben ständig unsere Angebote erweitert und damit den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner Rechnung getragen“, betont Petra Ziegler. Besonders wichtige Anwendungen bei älteren Personen sind Krankengymnastik und physikalische Therapie. Die Krankengymnastik ist eine aktive Behandlungsform für die Bewohnerinnen und Bewohner. Gerade bei diesen Menschen treten Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur auf und verursachen häufig erhebliche Schmerzen.

Die physikalische Therapie zählt ebenfalls zu den physiotherapeutischen Maßnahmen bei Schmerzen und ist ebenfalls für ältere Menschen besonders wichtig. Sie umfasst medizinische Behandlungsformen, die mit physikalischen Mitteln wie Wärme, Kälte oder Strom arbeiten. Anwendungsformen im Altenzentrum sind Naturmoor-Warmpackungen (Fango), Rotlicht, Eistherapie, Elektrotherapie und Ultraschalltherapie.

Ziegler: „Die Freundlichkeit und positive Grundeinstellung unserer Therapeuten werden zudem von unseren Patienten vor allem als wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Behandlungseffektes wahrgenommen.“ An dieser Arbeitsphilosophie zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner und der übrigen Kunden werde sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern, betont die Jubilarin.

12Apr2018

Rosemarie Knutzen ist Vorsitzende

Interessensvertretung / Mitwirkungsrecht in Angelegenheiten der Einrichtung

Der neue Einrichtungsbeirat mit v.l. Sigrid Rösch, Hannelore Grüger, Marie Stadler, Rosemarie Knutzen und Friedrich Karl-Koch
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 12.04.2018
Zur Vorsitzenden des Einrichtungsbeirates des Seniorenzentrums in Gründau wurde Rosemarie Knutzen gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Friedrich Karl Koch gewählt. Weitere Mitglieder des Einrichtungsbeirates sind Hannelore Grüger, Marie Stadler und Sigrid Rösch. Die Mitglieder des Einrichtungsbeirates, die die Vorsitzende gewählt haben, sind aus der Wahl aller Bewohnerinnen und Bewohner hervorgegangen. Hannelore Grüger und Friedrich-Karl Koch sind Bewohner des Seniorenzentrums und Marie Stadler ist Bewohnerin im betreuten Wohnen. Allerdings: Rosemarie Knutzen und Sigrid Rösch sind keine Heimbewohnerinnen, sondern genießen als Ehrenamtliche das Vertrauen der Seniorinnen und Senioren im Seniorenzentrum Gründau.

Das Betreuungs- und Pflegegesetz schreibt diese Wahl vor, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit der Teilnahme am Einrichtungsgeschehen zu geben.

Der Einrichtungsbeirat wirkt bei allen Angelegenheiten des Seniorenzentrums mit, insbesondere bei der Sicherung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung sowie bei der Geschäfts- und Wirtschaftsführung. Eine Beteiligung an Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen ist ebenfalls vorgesehen.

Die Mitwirkung bezieht sich auf die Beratung und Unterstützung der Leitung der Einrichtung, ferner auf Anträge bezüglich der den Bewohnern dienlichen Maßnahmen. Der Einrichtungsbeirat nimmt Anregungen und Beschwerden der Bewohner entgegen und wirkt bei der Leitung der Einrichtung auf die Erledigung hin. Ferner hilft der Einrichtungsbeirat bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, bei der Freizeitgestaltung der Heimbewohner und bei der Betreuung der Heimbewohner. Rosemarie Knutzen: „Wir sind das Sprachrohr zwischen der Einrichtungsleitung und den Bewohnern und helfen da, wo wir gebraucht werden.“

„Dem Einrichtungsbeirat kommt im Seniorenzentrum Gründau mit 60 Plätzen eine große Bedeutung zu und er genießt großes Vertrauen“, so die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Ute Severin.

11Apr2018

20 Schülerinnen besuchten Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau

Trotz schwerer Erkrankung den Menschen ein erträgliches und beschwerdearmes Leben ermöglichen

Die Schülerinnen der Klassen 9A und D der St. Josef Realschule mit der Lehrerin Svenja Beckmann und den Palliativ Care Fachkräften Vanessa Güclü (Bild links) und Susanne Lind (Bild rechts)
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 11.04.2018
Der Ort für den Unterricht war ebenso ungewöhnlich wie das Thema selbst: 20 evangelische Schülerinnen der St. Josef Realschule in Großauheim befassten sich im Rahmen ihres Religionsunterricht mit dem Thema Tod und Sterben. Dabei beließen es die meist 15-jährigen Schülerinnen der Klassen 9 A und D mit ihrer Lehrerin Svenja Beckmann nicht nur bei den theoretischen Erörterungen des Themas, sondern besuchten auch die Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau, eine stationäre Betreuungseinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. „In der im Januar 2015 eröffneten Einrichtung mit 13 Plätzen wird Patienten trotz ihrer schweren Erkrankung ein beschwerdearmes, erträgliches Leben bis zum Tode ermöglicht“, ließen die Wohnbereichsleiterin Vanessa Güclü und ihre Stellvertreterin Susanne Lind im Beisein von vier betroffenen Patienten die Schülerinnen wissen. Mit den Patienten hatten die Schülerinnen übrigens auch die Möglichkeit zum persönlichen Dialog.

Umfassend wurden die Schülerinnen über die Behandlungsphilosophie in der Palliativ Oase unterrichtet. „Palliativmedizin ist keine „Sterbemedizin“, so Lind. Das Behandlungsziel ist eine möglichst umfassende Symptomkontrolle, beispielsweise von Schmerzen, Luftnot, Angst, Unruhe, psychischem Leid, Übelkeit oder Erbrechen, bzw. die Behandlung von offenen Wunden.
Voraussetzung für eine effiziente Symptomkontrolle ist erfahrenes Fachpersonal, das regelmäßig miteinander unter Einbeziehung des Patienten und gegebenenfalls seiner Angehörigen kommuniziert. In der Palliativ Oase sind nur Fachkräfte im Einsatz, die neben ihrer Ausbildung als Pflegefachkräfte noch eine besondere Ausbildung als Palliativ Care Fachkräfte absolviert haben.

Zusammen mit ihren Kolleginnen und den Fachärzten, insbesondere der bekannten Palliativmedizinerin Dr. Maria Hass-Weber, kümmern sich Lind, Güclü und die anderen Mitarbeiterinnen liebevoll um die Patienten oder wie sie es lieber hören „um unsere Gäste“.
„Bei uns wird nicht den ganzen Tag getrauert, bei uns wird auch viel gelacht“, wusste Lind zu berichten. Palliativmedizin werde in der Palliativ Oase als lebenbejahend und nicht lebensverkürzend angesehen wird. Die Palliativ Care Fachkraft betonte, dass Palliativmedizin gegen nicht sinnvolle Therapieversuche ist, die den Patienten belasten und verhindern, dass er die verbleibende Lebenszeit optimal nutzen kann. Lind: „Entscheidend ist aber immer der Wille bzw. das Selbstbestimmungsrecht des Patienten bzw. des Gastes.“ Er habe das Recht, Behandlungen abzulehnen, auch wenn ein Behandlungsverzicht möglicherweise zu einem zeitigerem Versterben führen kann. Großen Wert legen die Mitarbeiterinnen in der Palliativ Oase dabei auf das Vorhandensein einer Patientenverfügung, damit sie wissen, was der Patient will, wenn er es aufgrund seiner Krankheit nicht mehr expressis verbis formulieren kann.

Mit Medikamenten, Palliativoperationen, palliativpflegerischen, physiotherapeutischen , ergotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen sowie der Anwendung von Rehabilitationsmethoden werden Beschwerden soweit gelindert, dass das Erleben nicht nur auf das Leiden eingeschränkt ist, wieder andere Gedanken und Tätigkeiten möglich sind und die restliche Lebenszeit wieder als lebenswert empfunden wird, betonten Lind und Güclü.

Und dabei wird zudem nach Mittel und Wegen gesucht, dem Patienten das Alltagsleben über die Medizin hinaus so angenehm wie nur möglich zu gestalten. So zeigten Susanne Lind und Vanessa Güclü den Schülerinnen einen besonderen Pflegesessel, der im Flur der Palliativ Oase stand und bettlegerischen Gästen als Entspannungs- und Erholungsort dient. Und noch eins: Um den Gästen unbeschwert den Gang ins Freie zu ermöglichen, wird am Speisesaal nunmehr auch ein Balkon angebaut. Und auch die Zusammenarbeit mit der Organisation „Wünschewagen“ wurde intensiviert. Das Projekt, das 2014 ins Leben gerufen wurde, erfüllt Menschen am Ende ihres Lebens einen letzten Wunsch. „Inzwischen fährt der eine oder andere „Wünschewagen“ auch aus Hanau Passagiere zu einem Ziel ihrer Wahl, meist an die See“, so die stellvertretende Wohnbereichsleiterin.

So erhielten die Schülerinnen einen umfassenden Einblick in eine Einrichtung, in der der Tod zum täglichen Leben gehört, dabei aber noch viel für die Lebensqualität getan wird.

06Apr2018

Mit einem neuen Sinneswagen die Sinne von Bewohnerinnen und Bewohnern schärfen

Die Idee kam von den Betreuerinnen Silvia Reifschneider, Ayla Celik und Sabine Wirth

Unser Bild zeigt von links nach rechts Silvia Reifschneider, Anja Wagner, Ludmila Knodel, Ayla Celik und Sabine Wirth am neuen Sinneswagen
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 06.04.2018
Die Sinne anregen und schärfen ist eine wichtige Aufgabe in der therapeutischen Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besser sehen, hören, riechen, schmecken und tasten können, haben sich Silvia Reifschneider, Ayla Celik und Sabine Wirth etwas Besonderes einfallen lassen. Auf Anregung der Betreuungskräfte wurde ein Sinneswagen angeschafft. Ermöglicht wurde dies unter anderem auch durch einen größeren finanziellen Obolus der Bürgerstiftung Hanau. Natürlich haben die Betreuungskräfte ihre Erkenntnisse aus der Betreuung eingebracht, die Ausstattung selbst übernommen. Eine Duftlampe mit verschiedenen Düften dient der Aromatherapie. Die Düfte wirken auf Körper und Seele. Je nach Stimmungslage werden sie gezielt eingesetzt. Eukalyptus wird gern während der Erkältungszeit benutzt, Lavendel hat beruhigende Wirkung und Zitronengras ist anregend und motivierend. „Die kleinen Gläschen werden mit Geschmacksverstärker angereichert, um die Geschmacks- und Geruchssinn anzuregen“, so die Betreuungskräfte zum Grund der Aufnahme in den Sinneswagen.

Einzelne Parfümfläschchen sind aus früherer Zeit und sollen sowohl den Geruchssinn der Bewohner anregen als auch Erinnerungen wecken. Sie dienen zugleich der biografischen Orientierung wie 4711 für Köln oder Tosca für die gleichnamige Oper. Gewichtssäckchen (500 g) und Schwimmnudel werden insbesondere bei immobilen Bewohnern für Bewegungsübungen und zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt. Durch das Vorlesen aus einem Märchenbuch wird zum einen das bewusste Hinhören gefordert und zum anderen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt.
Der MP 3 Player wird zum Hören von Geschichten und Liedern genutzt, der gemeinsame Gesang eingeschlossen.

Der haptische Bereich wird durch Greifen, Spüren, Tasten und Fühlen angeregt, beispielweise durch Erbsen oder warmen Sand, die in kleinen Dosen verpackt sind und ebenfalls auf einem Regal des Sinneswagens Platz gefunden haben. Lichterkette und Wassersäule mit unterschiedlichen Farben schließlich fördern das intensive visuelle Wahrnehmen.

Kurzum: Mit Licht, Farben, Aromatherapie, Musik und einer sanften visuellen Stimulation durch die Wassersäule wird eine entspannte oder anregende Atmosphäre erzeugt. Insgesamt werden Körper, Geist und Seele angesprochen.

„Der große Vorteil“, so die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, „ist der flexible Einsatz dieses Wagens.“ Man kann ihn von Bett zu Bett bzw. von Zimmer zu Zimmer schieben und damit auch bei wenig Platz den gewünschten therapeutischen Erfolg „vor Ort“ beim Bewohner erzeugen. Der Wohnraum bzw. das Bewohnerzimmer werden für kurze Zeit in einen Sinnesraum verwandelt. Auch bettlägerige Bewohner können dadurch ihre Sinne anregen. Für Menschen mit Demenz bekommt er noch eine zusätzliche therapeutische Bedeutung, indem er eine vertraute Umgebung schafft und die Sicherheit sowie räumliche wie zeitliche Orientierung bietet. „Klar, dass der Wagen rege genutzt wird und bei Bewohnern sehr gut ankommt“, so die Pflegedienstleiterin Anja Wagner.

05Apr2018

Konzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

„Das gibt es nur einmal und kommt nicht wieder….“

Jana Christmann begleitete die Künstler am Klavier
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 05.04.2018
Einen musikalischen Leckerbissen erlebten die Zuhörer eines Konzertes im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ stattfand. Die Künstler Christel Derzbach (Mezzosopran) und Ortwin Frühm (Bariton) präsentierten ein wundervolles Programm, das vielen Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Denn: Die Lieder aus den bekannten Filmen wie „Der blaue Engel“, „Das Wirtshaus im Spessart“, „Der Kongress tanzt“ sowie die berühmten Songs „Oh, mein Papa“, „Belami“ rührten die Herzen der Bewohner und Gäste s zu Tränen. Allerdings: Bei den Liedern aus Texas, die gekonnt ins Szene gesetzt wurden, wurden auch die Lachmuskel gereizt, weil Sängerin und Sänger ihre gesungenen Rollen lebten und auch nicht davor zurückschreckten, sich entsprechend zu kostümieren. Begleitet wurden sie von Jana Christmann am Klavier, die auch ein bekanntes Solo spielte: „Es gibt’s nur einmal und kommt nicht wieder…“. Die Zuhörer sangen kräftig mit, erlebten einen schönen musikalischen Vormittag. Die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel bedankte sich herzlich bei den Künstlern und bat sie auch im Namen der Bewohner wiederzukommen.

05Apr2018

Konzert des Akkordeonorchesters im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Melodien aus der Welt der Schlager und der Volksmusik

Das Akkordeonorchester überzeugte beim Konzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 05.04.2018
„Wir lieben unser Instrument, den Zusammenhalt im Verein und das gemeinsame Musizieren.“ Mit diesem Slogan wirbt das Akkordeonorchester Hanau für seine Musik. Wie liebevoll die Musikerinnen und Musiker mit ihrem Instrument, dem Akkordeon, umgehen, konnten die Besucher und Zuhörer bei einem Konzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau erleben. Die Klänge kamen an. Für die Musikerinnen und Musiker war dieses Konzert, das im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ stattfand, dabei ein besonderes Ereignis, zumindest was die Lokalität betraf. Während sie ansonsten beim Landesverbandstag der Kleingärtner, beim Weihnachtsmarkt oder bei ihren eigenen Konzerten auftreten, hatten sie auf Einladung von Stephan Herget, dem Koordinator der kulturellen Veranstaltungsreihe, auch den Weg in das Seniorenheim an der Rückertstraße in Hanau gefunden. Die Akkordeonspieler erlebten hier „ein dankbares und zugleich begeisterungsfähiges Publikum“, wie Vorsitzender Gerd Essich feststellte. Verständlich: Die Musikerinnen und Musiker des Akkordeonorchesters zogen auch alle Register ihres Könnens und präsentierten den Zuhörern im vollbesetzten Saal Melodien aus der Welt der Schlager und der Volksmusik. Da es bekannte Weisen waren, sangen die Besucher des Konzerts meist kräftig mit. Stephan Herget bedankte sich bei den Musikerinnen und Musikern für das gelungene Konzert mit Blumen und mit Kaffee und Kuchen.

03Apr2018

Über 30 Jahre Bewohnerinnen und Bewohner versorgt

Ursula Pistor ging „in Rente“, wurde mit großem Dank verabschiedet

Unser Bild zeigt (von links) Pia Munjic, Myriam Dehne, Ursula Pistor, Belinda Schmidt und Robert Steingrübner
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 03.04.2018
„Ich kann es mir überhaupt noch nicht vorstellen, dass ich nicht mehr zur Arbeit gehen muss.“ Ursula Pistor hatte am Tag, an dem sie „in Rente ging“ und von ihren Kolleginnen und Kollegen verabschiedet wurde, schon ein mulmiges Gefühl. In der Tat. Nach über 30 Jahren muss sie nunmehr nicht mehr arbeiten, Menschen im Altenzentrum Rodenbach versorgen. Der Dank der Kolleginnen und Kollegen, der Bewohnerinnen und Bewohner, vor allem aber von der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne, der Pflegedienstleiterin Pia Munjic und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner waren ihr gewiss, wobei letzterer der Neu-Rentnerin auch eine Urkunde übergab, in der die Dankesworte expressis verbis festgehalten waren. Die in Oberschlesien geborene Ursula Pistor, die nach ihrer Übersiedlung 1966 mit ihrem Mann Robert und ihren beiden Töchtern vorwiegend in Rodenbach wohnte, war seit 1987 im Altenzentrum als Altenpflegehelferin beschäftigt. Weil ihre beiden Töchter keine „Schlüsselkinder“ werden sollten und sie tagsüber für die Kinder Ansprechpartner und Mutter sein wollte, hat sie in all den Jahren vorwiegend Nachtdienst verrichtet, und zwar in den Wohnbereichen 8, 7 und zuletzt in 1. „Dies ist Ausdruck ihrer hohen Familienverbundenheit“, so die Eirichtungsleiterin Myriam Dehne bei der Abschiedsfeier. Dehne würdigte Ursula Pistor als nette und engagierte Kollegin, die immer ein offenes Ohr für die Kolleginnen und vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner übrig hatte. Bekannt sind im Altenzentrum aber auch ihre sparsame Art, ihre sportlichen Aktivitäten und ihre Liebe zum Tanzen. „Ich habe Spaß am Leben, was in der Altenpflege und im Umgang mit Menschen sehr vorteilhaft ist“, wusste die Ursula Pistor zu berichten. Nun will sie erst einmal Urlaub machen, sich der Familie widmen. Schließlich gilt es noch, das Enkelkind zu betreuen. Und auch ihr besonderes Hobby soll nicht zu kurz kommen: Sie hat eine Leidenschaft für das Sammeln von Eulen aus Porzellan und Holz entwickelt. Dem Altenzentrum wird sie insofern verbunden bleiben, als sie an den Rentnerausflügen und den Rentnerweihnachtsfeiern teilnehmen wird, zu denen sie von der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt eingeladen wurde.

23Mär2018

Weit über 100 Ostereier gefärbt

Idee der Stadtteilkonferenz vom Ortsbeirat umgesetzt

Unser Bild zeigt Seniorinnen, Senioren und Kinder mit Reiner Wegener, Peter Jurenda, Karl-Heinz Voit und Katja Sommer beim Färben der Ostereier
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.03.2018
Den Seniorinnen und Senioren des Wohnstifts und den Kindern des Horts der Kindertagesstätte Nordwest in Hanau machte es sichtlich Spaß. Und Ortsvorsteher Reiner Wegener, seinem Stellvertreter Peter Jurenda und Karl-Heinz Voit, Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt und Seniorenbeauftragter der Wohnstifts, ebenfalls. Im blauen Saal des Wohnstifts war gemeinsames Färben von Ostereiern angesagt. Die Idee hatten die Mitglieder der Stadtteilkonferenz Nordwest, aufgegriffen wurde sie vom Ortsbeirat Nordwest mit Ortsvorsteher Reiner Wegener und seinem Stellvertreter Peter Jurenda an der Spitze. Und so saßen bei der gemeinsamen Aktion im blauen Saal 30 Seniorinnen und Senioren des Wohnstifts und 15 Kinder des Hortes der Kita Nordwest an den österlich geschmückten Tischen und färbten Ostereier in allen möglichen Farben und verschiedensten Motiven. „Weit über 100 Eier haben wir zur Verfügung gestellt“, berichtete Ortsvorsteher Wegener. Sie erhielten allesamt eine österlichen Anstrich und konnten von den Kindern nach der Aktion gegessen oder mit nach Hause genommen werden, wie übrigens auch die Osterkörbe auf den Tischen mit kleineren und größeren Schoko-Osterhasen, Schoko-Ostereiern und Schoko-Lollys, denen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Seniorinnen nicht entziehen konnten. Sie schmeckten ebenso gut wie die gefärbten Ostereier.

Angeleitet wurden die Kinder und die Seniorinnen und Senioren nicht nur vom Ortsvorsteher persönlich, sondern auch von der sozialen Betreuerin Katja Sommer vom Wohnstift und von Selahattin Duru, dem Erzieher im Hort der Kindertagessstätte Nordwest, die die ganze Aktion liebevoll vorbereitet hatten. Für den Ortsvorsteher dienen solche gemeinsamen Aktionen von Jung und Alt, zu denen in der Adventszeit auch noch das Singen am Weihnachtsbaum an der Kreuzung Bruchköbeler Landstraße/Alter Rückinger Weg und im Herbst die Blumenzwiebelsteck-Aktion an der Kindertagesstätte gehören, dem gegenseitigen Kennenlernen. Im blauen Saal im Wohnstift hatten sich die Kinder und die Seniorinnen und Senioren viel zu erzählen. Die Lautstärke dokumentierte es.

22Mär2018

Nähkreis aus Hanau und Bänkelsänger aus Steinau mit Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet

Ehrungen beim Jahresempfang Treffpunkt Alter

Unser Bild zeigt die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler (Bild rechts) mit (vordere Reihe v.r.) Gesine Krotz, Minni Willstumpf, Katica Poturic und Gabriele Langer von den Frauen der Nähgruppe und den Bänkelsängern (hintere Reihe von rechts) Bernhard Zell, Helmut Spielmann, Mario Pizzala, Helmut Reeg, Heinz Beitelmann, Frank Börner und Georg (Ohly) Schmidt und dem Laudator Robert Steingrübner
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 22.03.2018
Die Bänkelsänger aus Steinau und der Nähkreis im Wohnstift in Hanau sind auf dem Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird seit 2003 im Andenken an die engagierte Sozialpolitikerin Waltraude-Heitzenröder verliehen. Mit der Medaille würdigt das kreiseigene Unternehmen Menschen, die sich in besonderer Weise sozial oder ehrenamtlich im Bereich der Altenhilfe engagieren und sich im oder um das Unternehmen besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging die Waltraude-Heitzenröder-Medaille an den Nähkreis im Wohnstift Hanau und die Bänkelsänger aus Steinau.
Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der APZ und Laudator bei der Ehrung im Wohnstift in Hanau, wies daraufhin, dass der seit November 2006 bestehende Nähkreis im Wohnstift von Gesine Krotz vom Verein „vereint helfen“ ins Leben gerufen worden ist. Sie konnte die Damen für die ehrenamtliche Tätigkeit gewinnen. Der Nähkreis besteht aus acht engagierten Frauen. Neben Gesine Krotz sind dies Minni Willstumpf, Hildegard Geltsch, Helga Grenzer, Irmgard Siebenhüner, Edda Leistikow, Irmgard Pense, Gabriele Langer und Katica Poturic. Krotz, Willstrumpf, Langer und Poturic waren bei der Ehrung zugegen.
Die Damen treffen sich jeden letzten Dienstag im Monat ab 14 Uhr im Wohnzimmer des Wohnbereiches 4 des Wohnstifts in Hanau, um kleinere oder größere Näharbeiten für die Bewohner vorzunehmen. Knöpfe werden angenäht, kleine „Löcher“ an Socken und Kleidern gestopft oder Röcke, Blusen und Strickwesten angepasst. Eine Nähmaschine ist dabei ebenfalls im Einsatz, in einem Schrank sind die notwendigen Utensilien untergebracht. Die Kleidungsstücke werden von den Bewohnern selbst vorbeigebracht oder von der Hauswirtschaftsleiterin Sabine Hahn bereit gelegt. Die Hauswirtschaftsleiterin versorgt übrigens die arbeitenden Damen auch mit Kaffee und Kuchen.
Steingrübner wies daraufhin, dass mehrere Damen sich über die Arbeit im Nählreis hinaus zum Wohle der Bewohner engagieren. Minni Willstumpf und Katica Poturic haben 2014 an der Qualifikation für Betreuung von Menschen mit Demenz teilgenommen. Katica Poturic engagiert sich zudem beim ehrenamtlichen ökumenischen Besuchsdienstkreis im Wohnstift. Gabriele Langer war ebenfalls im ökumenischen Besuchsdienst aktiv und hilft nun bei den Nähfrauen mit. Steingrübner: “Es sind stille Helfer, die den Bewohnern Unterstützungsleistungen anbieten.“ Aber nicht nur dies: Die Damen machen auch Verbesserungsvorschläge. So werden nach ihrem Vorschlag beispielsweise die gepatchten Namensschilder nicht am Kragen angebracht, da diese Stellen besonders empfindlich sind und ausreißen.

Geehrt wurden auch die Bänkelsänger aus Steinau. Zu der Gruppe gehören Georg Schmidt (Leiter), Frank Börner, Heinz Beitelmann, Helmut Reeg, Helmut Spielmann, Bernhard Zell und Mario Pizzala, zugleich auch Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums in Steinau und des Wohn- und Gesundheitszentrums in Sinntal. Ihre Auftritte hatten die Bänkelsänger schon in den verschiedensten Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren, so im Wohnstift in Hanau, im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal oder im Kreisruheheim in Gelnhausen, teilte Steingrübner mit. Zum festen Bestandteil des Jahresprogramms gehören die Auftritte der Bänkelsänger vor allem im Seniorenzentrum in Steinau. Hier treten Schmidt und Co. seit vielen Jahren bei allen jahreszeitlichen Festen und Veranstaltungen auf. Um den Bewohnern ein häusliches Gefühl zu geben, singen sie sogar am Heiligen Abend für die Bewohner kirchliche Weihnachtslieder. „Gage haben die Bänkelsänger im Seniorenzentrum Steinau bisher nie genommen“, lobte Steingrübner das ehrenamtliche Engagement für die Bewohner im Seniorenzentrum. Die Bänkelsänger des Steinauer Karnevalverein „Hanneklasia“ wurden in der Faschingskampagne 1971 / 1972 gegründet. Unter Leitung von Martin Schäfer öffneten sich die Bänkelsänger auch für caritative Zwecke und sangen fortan nicht nur zur Faschingszeit. So treten sie auch für Menschen mit Behinderungen, Senioren und pflegebedürftige Menschen im Main-Kinzig-Kreis auf,so auch im seniorenzentrum in Steinau. Mittlerweile singen die Bänkelsänger auch bei Hochzeiten, Geburtstagen und in Kurkliniken sowie am traditionellen Steinauer Katharinenmarkt im Zelt des SKV. Aber nicht nur dies: Wenn das Seniorenzentrum und die Seniorenhilfe ein Fest durchführen, stehen die Bänkelsänger für den Auf- bzw. Abbau der Zelte zur Verfügung, sind immer hilfsbereit. Steingrübner: „Sie identifizieren sich mit der Einrichtung voll und ganz.“ Übrigens: Übungsstätte der Bänkelsänger ist dienstagabends der Saal der Seniorenhilfe im Seniorenzentrum.Das Liederrepertoire umfasst Opernarien, Wanderlieder, einfache Volkslied, Musical, Operette, Schlager, Faschingslieder, Ballermann-Hits, Rock & Pop – letztlich alles.
Die Nähgruppe und die Bänkelsänger gehören nunmehr zu den insgesamt 42 Einzelpersonen und 10 Vereinen, Gruppen oder Verbänden, die bis heute auf den Jahresempfängen der Alten- und Pflegezentren mit der Waltraude-Heitzenröder-Medaille ausgezeichnet wurden.

22Mär2018

„Schönheitskur“ für Bewohnerinnen und Bewohner

Projekttag der Frisör-Auszubildenden

Die Auszubildenden mit Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims nach erfolgter „Schönheitskur“
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 22.03.2018
„Sehe ich nicht schick aus? Die Bewohnerin des Kreisruheheims in Gelnhausen blickte zufrieden in den Spiegel, der ihr von einer Auszubildenden des dritten Lehrjahres des Frisörhandwerks vors Gesicht gehalten wurde. Konnte Sie auch. Beim Projekttag der Beruflichen Schulen hatten die Auszubildenden der Friseur Zunft im Kreisruheheim in Gelnhausen hervorragende Arbeit geleistet und eine echte Probe ihres Könnens gezeigt. Michele Bock, Michelle Heil, Joana Winter, Celine Griesel, Lisa-Marie Ungeheuer, Saskia Hölzerkopf und Jennifer Franke, die zukünftigen Fachkräfte für die Pflege des Kopfhaares und die Gestaltung der Frisuren, hatten nicht nur besagter Dame eine wunderschöne Haarpracht „hingezaubert“, sondern auch anderen Bewohnerinnen und Bewohnern die Haare geschnitten, Köpfe und Hände massiert und Nagelpflege betrieben und dadurch großes Wohlbefinden erzeugt. „Die „Schönheitskur“ kam an“, wusste Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer zu berichten. Projektleiterin Have‘ Greulich von den Beruflichen Schulen hatte ihr Team gut vorbereitet.

Damit aber nicht genug: Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die Auszubildenden des Friseurhandwerks im dritten Lehrjahr erfreuten sich „nach getaner Arbeit“ an einem gemeinsamen Kaffeetisch mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Generationsübergreifender Small Talk war angesagt.
Und auch beim Schulfest der Beruflichen Schulen dachten die Friseur- Azubis an die Damen und Herren im Kreisruheheim. Sie entwarfen ein Osterbastel- und Spielbuch und verkauften es an interessierte Mitschülerinnen und Mitschüler. Den Erlös brachten sie beim Projekttag gleich mit. Er soll für weitere „Schönheitskuren“ Verwendung finden. Der Dank der Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims für die tolle Idee und die Spende war ihnen natürlich gewiss. Fortsetzung soll folgen.

21Mär2018

Drei Jubilare des Seniorenzentrum Gründau ausgezeichnet

Tag der Mitarbeiter

Unser Bild zeigt die Jubilarinnen inmitten von Belinda Schmidt und Dieter Bien (rechts) und Robert Steingrübner (links)
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 21.03.2018
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zeichneten Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt drei Mitarbeiterinnen für langjährige Tätigkeit in der Senioreneinrichtung in Lieblos aus.
Die vor kurzem zur neuen Einrichtungsleiterin ernannte Ute Severin ist seit 20 Jahren in Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren tätig. So übt sie seit 2005 in der Senioreneinrichtung in Gründau die Funktion der Pflegdienstleiterin aus, steht nunmehr in Doppelfunktion an der Spitze. Vor der Führungstätigkeit in Gründau hatte Ute Severin drei Jahre lang die Leitung des Pflegedienstes im Kreisruheheim in Gelnhausen inne. Im Kreisruheheim in Gelnhausen hat die aus dem Ruhrgebiet stammende Ute Severin 1997 auch die ersten beruflichen Schritte in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren unternommen, stieg sehr schnell zur Pflegegruppenkoordinatorin und später zur Wohn- und Pflegegruppenleiterin auf.
Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass sich Ute Severin durch eine hohe Verantwortung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den ehrenamtlich Tätigen auszeichne. Sie arbeite sehr korrekt, habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner, die sich in der Einrichtung in Gründau gut aufgehoben fühlen. Der Jubilarin liege es auch an engen Kontakten mit den gesellschaftsrelevanten Gruppen in Gründau.
Eng an der Seite von Ute Severin arbeitet Kirstin Jäkel aus Linsengericht, die für 10-jährige Tätigkeit ausgezeichnet wurde und eine Urkunde erhielt. Sie organisiert nicht nur die Verwaltung innerhalb des Hauses, sondern ist als Einzugsberaterin auch eine ausgewiesen freundliche Ansprechpartnerin für Einzugswillige und deren Verwandten. „Sie strahlt eine große Ruhe aus und ist sehr zuverlässig“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien.
Die dritte im Bundes, die für langjährige Tätigkeit im Seniorenzentrums Gründau eine Auszeichnung erhielt, ist die Hauswirtschaftshelferin Theresa Kutscherenko „Die Jubilarin zeichnet sich durch viel Liebe gegenüber den Bewohnern aus“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. Der Geschäftsführer lobte das große Pflichtbewusstsein und die freundliche Art, die die Hauswirtschaftshelferin an den Tag legt. Ihr besonderes Markenzeichen ist die Liebe zur Natur. Sie fährt jeden Tag mit dem Fahrrad von Rothenbergen nach Lieblos zur Arbeit.

20Mär2018

High-Tech trifft High Touch

Jahresempfang Treffpunkt Alter

„Pepper“ mit der Talk-Runde um Philipp Engel, Prof. Dr. Barbara Klein und Simon Baumgarten
Gesamtunternehmen - Dienstag, 20.03.2018
Auf der Bühne im Wohnstift in Hanau bewegte sich beim Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erstmals ein Roboter. „Pepper“, so sein Name, war 1,20 m groß und 29 Kilo schwer. Der humanoide Roboter ist darauf programmiert, Menschen und deren Mimik und Gestik zu analysieren und auf diese Emotionszustände entsprechend zu reagieren. Der Roboter dokumentierte ein Thema, das auf dem Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) im Fokus stand: „High-Tech trifft High-Touch“. Oder: Wie weit darf die Digitalisierung in der Altenpflege voranschreiten, welche Aufgaben sollte ein Roboter erfüllen und wo endet sein Tun? Hierüber gaben zwei Experten, Prof. Dr. Barbara Klein von der Frankfurt University of Applied Sciences und Simon Baumgarten vom Fraunhofer Institut für Produkttechnik und Automation in Stuttgart, beim Talk mit HR-Moderator Philipp Engel Auskunft.
Die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler verwies in ihrer Begrüßungsrede darauf, dass wohl kaum ein Ereignis so hohe Wellen schlug, wie der Verkaufsstart der Roboterrobbe „Paro“ im Jahre 2004, die für den Einsatz in der tiergestützten Therapie vorgesehen war. Die einen sahen damals in der Einführung eines Stofftieres, das - mit taktiler Sensorik ausgestattet - in der Lage war, auf Berührung und Ansprache zu reagieren, ein Indiz für die Entmenschlichung der Altenpflege durch den Einsatz von Technik. Die anderen beobachteten, wie positiv viele Pflegebedürftige und Demenzkranke auf das weiße Flauschbündel mit den Kulleraugen reagierten und priesen den Einzug der Robotik in die Therapie in den höchsten Tönen.
Für Susanne Simmler ist die Digitalisierung heute wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Die Erste Kreisbeigeordnete: „Heute kommt digitale Technik in fast allen Lebensbereichen fast ununterbrochen vor, auch in der Pflege.“ Als Beispiele für die Digitalisierung nannte sie den Einsatz als Assistenzsystem zur Unterstützung beim Heben und Tragen, im Bereich der Gebäudetechnik, in der Pflegedokumentation und in der Planung oder bei der Vernetzung medizinischer bzw. pflegerischer Leistungen durch gemeinsame Datenbank- und Kommunikationssysteme. Auch das Abrechnungssystem könne durch die Digitalisierung transparenter und effizienter gestaltet werden. Und auch die Einführung von zeit- und kosteneffizienten automatischen Bestellprozessen.
In den Bereichen, wo High Tech nicht unmittelbar mit High Touch, also mit Liebe und menschliche Zuwendung des Pflegers zum Pflegebedürftigen zum Einsatz kommt, ist Digitalisierung ein wichtiges Thema, vor allem dann, wenn der Pflegende durch den Einsatz dadurch mehr Zeit erhält, sich intensiver um die Pflegebedürftigen zu kümmern.
Es gibt aber auch Entwicklungen, nach denen „Pepper“ und seine Brüder „Careobot“ und „Casiro“ intensiver in die Pflege am Menschen einbezogen werden können. Prof. Dr. Barbara Klein von der Frankfurt University of Applied Sciences und Simon Baumgarten vom Fraunhofer Institut für Produkttechnik und Automation in Stuttgart wussten im Dialog mit HR-.Moderator Philipp Engel zu berichten, dass es möglich ist, „Pepper“ oder einen seiner Robotik-Brüder als Nachwächter einzusetzen, der Kontrollfahrten durch die Gänge einer Einrichtung unternimmt. Roboter können bereits auch Bewohnern ohne Hilfe durch Pflegekräfte das Mittagessen bringen, dabei dokumentieren, was jeder isst oder trinkt. Sie können mit Pflegebedürftigen gemeinsam Memory spielen oder mit dementiell Erkrankten Spaziergänge unternehmen. In Japan ist gar der Einsatz eines Roboters als Vollwaschautomat zum Waschen von Senioren erprobt worden.
Die Frage von HR- Moderator Philipp Engel nach den Grenzen für den Einsatz eines Roboters stellte sich deshalb von selbst. Wie sehen die Regelungen für den Einsatz eines Roboters in der Altenpflege aus? „Datenschutz ist in diesem Zusammenhang ein Riesenthema“, so Prof. Dr. Barbara Klein. Für die Professorin aus Frankfurt hat es die Gesellschaft selbst in der Hand habe, wie und von wem pflegebedürftige Menschen versorgt werden, wie hoch der Einsatz der Technik ist. Laut Prof. Dr. Klein müsse es darüber, wie weit die Spirale bis zu einem vollautomatisierten Altersheim in Gang gesetzt werden darf, zu einer umfassenden gesellschaftlichen Diskussion kommen. Auch bedürfe es intensiver gesetzlicher Regelungen. Derzeit befinde man sich in diesem Bereich quasi noch in einem rechtsfreien Raum.
Am Ende des Talks waren sich alle Besucher des Jahresempfangs einig: Roboter können in der Pflege eingesetzt werden, aber sicherlich keine Pfleger ersetzen. „Dafür sind Liebe und menschliche Zuneigung von Pflegern für Pflegebedürftige zu wichtig“, so die Professorin, die damit ganz auf der Linie der APZ-Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler war. „Wir lehnen die Vision einer völlig entmenschlichten, automatisierten Pflege und Versorgung, in der Roboter pflegebedürftige Menschen in einem vollkommen standardisierten System unter ständiger Überwachung versorgen, ab“, hatte Susanne Simmler hervorgehoben. Die zwischenmenschliche Nähe zwischen Pfleger und dem Pflegebedürftigen würden bei den Alten- und Pflegezentren nicht auf der Strecke bleiben.
Als „Pepper“ nach der Talk-Runde seine digitalen Fähigkeiten auch beim Tanz unter Beweis stellte, war der Übergang zum unterhaltsamen Teil des Jahresempfangs programmiert. Hier hatte der bekannte Stimmenimitator und Kabarettist Gerald Kollek einen besonderen Auftritt, als er beim Sofa-Gespräch Helmut Kohl, Norbert Blum und Marcel Reich-Ranicki imitierte- in Sprache, Mimik und Gestik ein besonderer humoristischer Leckerbissen, der die Lachmuskeln der rund 250 Besucher des Empfangs besonders reizte.
Für ein aufgelockertes Rahmenprogramm sorgte die Vocabella Band „Stimmik“ aus dem Jossgrund und das „Duo Cantabile“ mit klassischer Musik aus Hanau.

20Mär2018

Hans-Jürgen Müller für 10-jähriges Arbeitsjubiläum ausgezeichnet

Beim Tag der Mitarbeiter im Altenzentrum Rodenbach

Geschäftsführer Dieter Bien, Dominik Salar, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, den Jubilar Hans-Jürgen Müller, die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne sowie den Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner

Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 20.03.2018
Beim Tag der Mitarbeiter zeichneten Geschäftsführer Dieter Bien, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) zusammen mit der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne den Mitarbeiter Hans-Jürgen Müller für 10-jährige Tätigkeit im Altenzentrum in Rodenbach aus.
Der Jubilar ist in der sozialen Betreuung tätig. Er hilft Bewohnerinnen und Bewohnern bei der Bewältigung des Alltags. Um die Teilhabe am täglichen Leben optimal zu ermöglichen, sorgt der Betreuer Hans-Jürgen Müller dafür, dass die Bewohner Zeitungen lesen, sich an verschiedenen Spielen erfreuen oder Spaziergänge unternehmen. Hervorzuheben ist seine besondere Herzlichkeit gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern, betonte Geschäftsführer Dieter Bien bei der Übergabe der Urkunde für die 10-jährige Tätigkeit im Dienste des Nächsten. Müller handele stets korrekt und stellt die eigenen Interessen zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner hinten an.
Neu im Mitarbeiterteam im Altenzentrum ist Dominik Salar aus Hanau. Salar ist zukünftig als Fachmann in der Haustechnik tätig. Dabei geht es um die optimale Wartung der verschiedenen Häuser im Altenzentrum Rodenbach. Dazu gehören die Trinkwasserversorgung, die Energieversorgung zum Heizen, Lüften und Kühlen, die Warmwasserbereitung, der Betrieb von Licht- und Fernmeldeanlagen sowie die Gebäudeentwässerung und die Müllbeseitigung.
Auch die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne stellte sich den Kolleginnen und Kollegen der Alten- und Pflegezentren vor.

12Mär2018

Kontraste des facettenreichen Georgien

Stadtverordnetenvorsteherin Funck und Einrichtungsleiter Hemberger eröffnete Ausstellung mit sehenswerten Fotos von Axel Haesler

Fotograf Axel Haesler mit der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, dem Wohnstift-Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und dem Hanauer Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit, zugleich auch Seniorenbeauftragter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises
Wohnstift Hanau - Montag, 12.03.2018
Dass bei der Vernissage im Wohnstift in Hanau mit sehenswerten Fotos mehrere Georgier anwesend waren, hatte einen Grund. Die von der Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger eröffnete Ausstellung zeigte facettenreiche Bilder des bekannten Fotografen Axel Haesler von Georgien, einem facettenreichen Land mit vielen Kontrasten. Dies ist übrigens auch der Titel der Ausstellung, die bis 19. April in Hanau zu sehen ist und anschließend noch in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in Sinntal, Rodenbach, Neuberg, Gelnhausen und Biebergemünd gezeigt wird.
Um den Fokus allein auf die Motive selbst zu richten und die Kontraste hervorzuheben, hatte der Fotograf eindrucksvolle Leinwanddrucke an den Wänden des Wohnstifts aufgehängt. Die Digitalfotos, die in Farbe aufgenommen wurden, hatte Axel Haesler in schwarz-weiß Werke umgewandelt, ohne das ursprüngliche Dokument zu retuschieren. Dadurch entstanden starke Kontraste.
Und auch die Kontraste der Motive waren unverkennbar. Auf dem einen Foto einer alter Mann, gezeichnet von harter Arbeit im Weinberg, gegenüber das alte pompöse Bäderviertel von Tiflis, hier ein Handwerker in einer Werkstatt, die an längst vergessene Zeiten erinnert, dort die pompöse Festung Nariquala von Tiflis. Die anwesenden Georgier interessierten sich vor allem für die Motive in und um Tiflis, da ihr Heimatort nur weniger Kilometer von der Metropole entfernt war. Die eindrucksvollen Leinwanddrucke von Axel Haesler zeigten aber auch Motive der Großstädte Batumi und Kutaisi, so etwa die Altstadt und die Markthalle.
Axel Haesler hatte aber keinesfalls nur die glitzernden Metropolen im Visier. Abseits der touristischen Zentren fand er die Ursprünglichkeit und Einfachheit des Landes im Kaukasus mit den schneebedeckten Bergen im Norden und der Schwarzmeerküste im Süden. Gerade sie spiegeln die Gegensätze von Georgien wieder.
Insgesamt waren 38 schwarz-weiß Fotos zu sehen, übrigens ausgewählt aus einer großen Auswahl von 3000 Fotografien, die Haesler bei mehreren Reisen in den Kaukasus „geschossen“ hat.
Die Ausstellung findet übrigens im Rahmen der APZ-Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ statt, die auch musikalische Leckerbissen beinhaltet. So lobte denn die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck auch die künstlerische Note dieser Ausstellung. Kunst und Kultur seien Ausdruck des menschlichen Daseins. In ihrer Freiheit und Vielfalt bereichern sie das Leben, prägen kulturelle Identität, leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration und schaffen Freiräume für einen kritischen Diskurs. Die Fotos von Axel Haesler bieten mit Blick auf Georgien hierzu eine ideale Grundlage.
Alle Leinwanddrucke können im Format 50x75 cm erworben werden. Aus dem Erlös jeden verkauften Bildes gehen 20 € an das Evangelisch-Lutherische Diakonische Werk in Georgien. Die Stiftung unterstützt bedürftige deutschstämmige Senioren in Georgien. „Das ist eine gute Sache“ fanden die Georgier, die sich im Wohnstift die Ausstellung ansahen.

09Mär2018

Tag der Mitarbeiter

Ehrungen und Begrüßungen im Wohnstift Hanau

Dieter Bien, Belinda Schmidt und Robert Steingrübner (Bild links) sowie Stephan Hemberger (2.von rechts) mit den Jubilarinnen und den Neuen
Wohnstift Hanau - Freitag, 09.03.2018
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine besondere Auszeichnung erfahren und neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt und vorgestellt werden. Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter (Altenhilfe) Robert Steingrübner und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt konnten zusammen mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger beim Tag der Mitarbeiter drei besondere Auszeichnungen für langjährige Tätigkeiten im Wohnstift in Hanau vornehmen. Ein für heutige Arbeitsverhältnisse ungewöhnliches Jubiläum feierte Nada Vuletic aus Maintal. Sie ist seit sage und schreibe 45 Jahren im Wohnstift in Hanau tätig. „45 Jahre an einer Arbeitsstelle tätig zu sein, kann man sich heute kaum noch vorstellen“, so Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu der außergewöhnlich langen Tätigkeit der Jubilarin an einem Arbeitsplatz, die dafür ein besonderes Dankeschön in Form einer Urkunde und eines Blumenstraußes erhielt. Der Arbeitsplatz war für Nada Vuletic in dieser Zeit als Küchenhelferin immer in der Küche gewesen. Trotz oder wegen der 45-jährigen Tätigkeit verrichtet die Jubilarin ihre Arbeit immer noch hochmotiviert und sehr routiniert. „Wir freuen uns, dass sie bei uns tätig sind“ ,so Bien.
Mit Dagmar Brauneis ist eine weitere Mitarbeiterin des Wohnstifts genannt, die für langjährige Tätigkeit ausgezeichnet wurde. Dagmar Brauneis ist seit 30 Jahren als Pflegefachkraft in der Pflegeeinrichtung beschäftigt. Aufgrund ihrer vorherigen theologischen Ausbildung habe die Jubilarin neue Akzente in die tägliche Pflege eingebracht, betonte der Geschäftsführer. Bien bezeichnete Dagmar Brauneis als Mitarbeiterin mit Herz und Liebe, mit der die Bewohnerinnen und Bewohner gerne das Gespräch suchen.
Für ihrer 20-jährige Tätigkeit erhielt auch Zorka Loncar eine Auszeichnung in Form eines Blumenstraußes und einer Urkunde. Die Jubilarin hat aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im „Lädchen“ des Wohnstifts Kenntnisse für ein abendfüllendes Programm. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzen ihre Freundlichkeit und ihre Kontaktfreude. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen. „Und mit ihr funktioniert das „Lädchen“ zu unserer vollsten Zufriedenheit“, so Bien
Während des Tages der Mitarbeiter wurden auch neue Kolleginnen und Kollegen für die Zentralverwaltung und das Wohnstift in Hanau vorgestellt. Ioan-Dorian Szabo und Lavinia-Cosmina Puscas werden als Pflegehelferinnen sowie Melanie Molnar und Justyna Hude als Pflegefachkräfte im Wohnstift im Einsatz sein.

06Mär2018

Nach fast 22 Jahren Abschied von einer verdienten Mitarbeiterin im Altenzentrum in Rodenbach

Josefa Kmiecik: „Ich hatte meinen Traumberuf gefunden“

Eine Urkunde und einen Strauß Blumen überreichten zum Abschied (v.r.) Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner, die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Pflegedienstleiterin Pia Munjic an die Neurentnerin Jozefa Kmiecik (Bildmitte)
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 06.03.2018
Eigentlich war sie von zuhause aus Bauzeichnerin. Und dennoch hatte sie in der Altenpflege im Altenzentrum Rodenbach ihren Traumberuf gefunden, wie sie heute unumwunden zugibt. Die Rede ist von Jozefa Kmiecik, die nach 22-jähriger Tätigkeit im Altenzentrum Rodenbach vom Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt, der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und der Pflegedienstleiterin Pia Munjic in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Jozefa Kmiecik ist gebürtige Polin, hat in ihrer polnischen Heimat auch die ersten beruflichen Gehversuche unternommen, und zwar als Bautechnikerin in Bielitz, einem kleinen Ort zwischen Krakau und Kattowitz gelegen.

Nach der Umsiedlung nach Deutschland im Jahre 1991 konnte sie aufgrund sprachlicher Probleme nicht in ihrem angestammten Beruf arbeiten. Dem Hinweis einer Freundin folgend entschloss sie sich 1994 zur Umschulung zur Altenpflegerein im Altenzentrum Rodenbach, nachdem sie zuvor zwei Jahre die Sprachförderschule in Hasselroth besucht hatte. Nach zweijähriger Tätigkeit begann sie 1996 ihre Tätigkeit im Altenzentrum, die nunmehr 2018endete.
Bei einer Abschiedsfeier im Kreise ihrer Kolleginnen kamen Jozefa Kmiecik nicht nur Worte wie „tolle Arbeit“ über die Lippen, die Altenpflegerin betonte auch, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit sehr schnell feststellte: „Ich hatte meinen Traumberuf gefunden.“ Mit Menschen umgehen, das war’s.

Und diesen Traumberuf übte sie immer im Wohnbereich 8 aus. Dieser Wohnbereich 8 ist ein Bereich der Allgemeinen Altershilfe, zusätzlich gab es dort auch einen Palliativ-Bereich. Die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt brachte zum Ausdruck, was Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kolleginnen an der Arbeit von Jozefa Kmiecik schätzten. Schmidt: „Sie war eine kompetente, gute und treue Seele mit einer unwahrscheinlich positiven Ausstrahlungskraft. Und sie hatte großes Organisationstalent.“

Verbunden mit den Dankesworten ist ihre Arbeitsleistung in einer Urkunde dokumentiert, die der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner der Neurentnerin überreichte.

Obwohl sie gerne im Altenzentrum Rodenbach gearbeitet hat, freut sie sich nunmehr auf den Ruhestand. “Ich werde die Freiheit genießen“, ist sich Jozefa Kmiecik sicher. Langweilig wird es ihr sicherlich nicht werden. Ihre Hobbys, zu denen Ski fahren, Rad fahren und der Besuch des Fitnessstudios gehört, werden den Tag schon ausfüllen. Und schließlich ist die Neurentnerin auch noch dreifache Oma, wobei der Weg zu den Enkelkindern allerdings nach Wiesbaden und Karlsruhe zu den drei Söhnen und Schweigertöchtern führt, also etwas weiter weg ist.

Apropos Entfernung. Von ihrem derzeitigen Wohnort Langendiebach weit entfernt - exakt 945 Kilometer- liegt auch eine weitere zukünftige Anlaufstation. Jozefa und ihr Mann Stanislaus besitzen noch ein kleines Häuschen in ihrer polnischen Heimat Bielitz. Das soll nun des Öfteren zur Urlaubsstätte werden, um polnische Freunde zu besuchen und um mit ihnen zu feiern oder Erinnerungen wach werden zu lassen. Die 22 jährige berufliche Tätigkeit im Altenzentrum Rodenbach wird dabei sicher eine große Rolle spielen.

28Feb2018

Passionspunkt Wohnstift Hanau / Aktion der Evangelischen Stadtkirchengemeinde

Gesellschaftliche Betrachtung: Am wunden Punkt weiterarbeiten

Unser Bild zeigt von links: Andrea Jeruschewski, Pfarrerin Dorothea Best-Trusheim, Seelsorgerin Beatrice Weimann-Schmeller, Dr. Maria Haas-Weber und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 28.02.2018
Am Ende-würde-voll“, so lautete das Motto einer Andacht im Wohnstift in Hanau. Diese Andacht war Teil einer Aktion der Evangelischen Stadtkirchengemeinde in Hanau. In der Passionszeit werden Menschen an wunden Punkten, den Passionspunkten, zum Nachdenken eingeladen. Und ein solcher wunder Punkt war das Wohnstift in Hanau, eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die hilfe- und pflegebedürftige Menschen versorgt. Bereits vor dem Eingang der Einrichtung an der Lortzingstraße wurde durch ein großes Holzkreuz und brennende Kerzen auf die Andacht im Foyer und damit auf die Aktion aufmerksam gemacht. Pfarrerin Dorothe Best-Trusheim von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau, Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau und ehrenamtliche Palliativmedizinern mit hohem Engagement in der Palliativ Oase des Wohnstifts, sowie die Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller, zugleich auch Seelsorgerin in der Senioreneinrichtung, gestalteten die Andacht im Passionspunkt mit teils nachdenklichen Worten. Pfarrerin Best-Trusheim wies daraufhin, „dass wir uns wünschen, am Ende des Lebens würdevoll zu leben und würdevoll zu sterben. Mit Blick auf das Wohnstift und die angegliederte Palliativ Oase, die der Versorgung schwer- und schwertkranken Menschen dient, betonte sie, dass es gut ist, dass es Orte gibt, an denen dies bereits möglich ist. Best-Trusheim: „Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich dafür einsetzen, dass dies für immer mehr Menschen möglich ist. „Am Ende -würde-voll“ zu leben sei ein wunder Punkt in unserer Gesellschaft, zu dessen Linderung bereits viel unternommen und an dessen Heilung aber unbedingt weiter gearbeitet werden muss.“ Um darauf hinzuweisen, gehe es bei der Andacht im Passionspunkt Wohnstift.

Dr. Maria Haas-Weber ging speziell auf die Palliativ Oase ein, in dem sie hervorhob, dass es ein Ort sei, in dem schwerstkranke Menschen ihre letzte Lebenszeit verbringen und Fürsorge erhalten. Der Begriff palliativ leitet sich von lateinisch Pallium „Mantel“ ab und bedeutet wörtlich „ummantelnd“. Um die Menschen werde ein Mantel der Fürsorge und Betreuung gelegt.

Die Seelsorgerin Beatrice Schmeller-Weimann wies daraufhin, dass es viele Menschen gebe, die sich nicht mehr um sich selbst kümmern können. Die Pfarrerin: „Wir müssen ihnen helfen, weil wir ihre Schwestern und Brüdern sind.“ Damit Menschen bis zuletzt würdevoll leben können, benötigen sie gute Medizin, gute Pflege und gute Fürsorge. Wir sind das Team, das die diese Menschen würdevoll leben lässt.“ Die Andacht wurde musikalisch umrahmt durch Andrea Jeruschewski von den Wild Woodies.

27Feb2018

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Auszeichnung für familienfreundliches Engagement vom lokalen Bündnis für Familien in Hanau

Dr. Günther Quidde (Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Tanya Yagci und Robert Steingrübner (APZ) sowie Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Monika Kühn-Bousonville bei der Übergabe der Urkunde
Gesamtunternehmen - Dienstag, 27.02.2018
In der jüngsten Beiratssitzung des lokalen Bündnisses für Familien in Hanau, das aus über dreißig Akteuren aus Hanauer Unternehmen, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer sowie zahlreichen weiteren Institutionen besteht, würdigte der Schirmherr und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky das Wirken und Engagement der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) für den familienfreundlichen Standort Hanau mit einer Urkunde.

Erklärtes Ziel des Bündnisses ist es, Hanau zu einem familienfreundlichen Standort zu machen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, die Kinderbetreuung zu verbessern und auszubauen, die Themen Gesundheit und Pflege in den Fokus zu rücken, Ressourcen zu bündeln und Wissen unter den Akteuren zu vermitteln und sie miteinander zu vernetzen.

„Und hierfür haben das Wohnstift und das Stadtteilzentrum, die beiden Hanauer Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren, Einiges zu bieten“, betonte Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, der die Urkunde für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises entgegennahm.

Hierbei nannte der Geschäftsbereichsleiter die Installation eines Demografie-Lotsen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren. Die betrieblichen Demografie-Lotsen, die diese Tätigkeit zusätzlich zu ihrer eigentlichen beruflichen Aufgabe ausüben, sind die ersten Ansprechpartner der Beschäftigten, wenn es um eine altersgerechte Arbeitsgestaltung oder um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf geht. „Um die Vereinbarkeit der Pflege eines Angehörigen bei gleichzeitiger Berufstätigkeit zu verbessern, unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Arbeitgeberservice PAUL – Pflegen, Arbeiten und Leben“, so Steingrübner. Im Mittelpunkt von PAUL stehen die Beratung und die Unterstützung bei der Organisation der Pflege innerhalb einer Familie oder im Betrieb. Um die bestmögliche gesundheitsfördernde Balance zwischen Arbeit und Freizeit in der Familie herzustellen, finden verschiedene Kurse statt. Überhaupt ist die Gesundheitsförderung ein wichtiges Element des familienfreundlichen Unternehmens APZ. Dazu gehört auch das medizinisch-therapeutische Gesundheitszentrum Vitaltreff im Stadtteilzentrum in Hanau, das auch von Familien genutzt werden kann. Auch das betriebliche Eingliederungsmanagement ist ein Baustein für eine positive Unternehmenskultur für die Familien. Und schließlich haben die Alten- und Pflegezentren eine Vielzahl von Veranstaltungen für Mitarbeiter und Mitarbeiterrinnen und ihre Familienmitglieder. Jährlich finden Wanderungen, Ausflüge und gemeinsame Treffs und Feierlichkeiten statt. Steingrübner: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann die betroffenen Menschen aber auch die Betriebe vor eine große Herausforderung stellen, umso wichtiger ist es im Sinne der Familienfreundlichkeit gemeinsam etwas zu bewegen. Das tun wir.“

26Feb2018

Ute Severin neue Einrichtungsleiterin

In Personalunion auch Pflegedienstleiterin

Die neue Einrichtungsleiterin Ute Severin mit Geschäftsführer Dieter Bien und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 26.02.2018
Neue Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums in Gründau ist Ute Severin. Sie löst den bisherigen kommissarischen Leiter Robert Steingrübner ab, der diese Funktion zusammen mit seiner Position als Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ausgeübt hatte. Die neue Einrichtungsleiterin ist bereits seit 2005 Pflegdienstleiterin in der Senioreneinrichtung in Lieblos. Sie übt in Zukunft beide Leitungsfunktionen in Personalunion aus.

Für Ute Severin habe die langjährige Leitungserfahrung in Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und vor allem die Fachkompetenz in der Altenpflege gesprochen, so Geschäftsführer Dieter Bien, der die neue Einrichtungsleiterin zusammen mit dem Robert Steingrübner vorstellte.

Vor der Pflegedienstleitung in Gründau hatte Ute Severin drei Jahre lang die Leitung des Pflegedienstes im Kreisruheheim in Gelnhausen inne. Im Kreisruheheim in Gelnhausen hat die neue Einrichtungsleiterin 1997 auch die ersten beruflichen Schritte in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren unternommen, stieg sehr schnell zur Pflegegruppenkoordinatorin und später zur Wohn- und Pflegegruppenleiterin auf. Zuvor war sie vorwiegend im Ruhgebiet tätig, wo auch ihre Geburtsstätte ist. Die Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvierte sie übrigens von 1987 bis 1992 im St .Josef-Haus in Wickede an der Ruhr.

Auf die Übernahme von Leitungsfunktionen und Führungsaufgaben hat sich Ute Severin intensiv vorbereitet, an Weiterbildungen, etwa im Meinwerk-Institut in Paderborn, teilgenommen.

„Für die Übernahme der Funktion der Einrichtungsleiterin durch Ute Severin sprechen aufgrund der langjährigen Tätigkeit als Pflegedienstleiterin auch ihre umfangreichen Kenntnisse über das Innenleben des Seniorenzentrums in Gründau“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. An der Gestaltung der Einrichtung mit fünf Wohngruppen mit eigenem Wohn-Essbereich hat sie bisher entscheidend mitgewirkt. Die Einrichtung zeichnet sich durch ihre familiäre Atmosphäre aus. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, so die neue Einrichtungsleiterin. Zur Gemeinde und ihren Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen bestehen zahlreiche Kontakte, die ausgebaut werden sollen. Und auch das großartige ehrenamtliche Engagement findet, wie bisher, die Anerkennung und Unterstützung der neuen Einrichtungsleiterin. Der Literaturkreis, der Singkreis oder der Lauftreff sind Markenzeichen der Einrichtungen bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen. Sie waren nur durch das großartige ehrenamtliche Engagement möglich.

Mit Ute Severin haben die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die ehrenamtlich Tätigen eine Einrichtungsleiterin erhalten, die sie kennen, deren Zielstrebigkeit und Zuverlässigkeit zur optimalen Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in dieser Einrichtung beitragen wird.

09Feb2018

Narretei im Wohnstift in Hanau

Von Kochkünsten und einem schwungvollen Hexentanz

Närrisch ging‘s zu im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau
Wohnstift Hanau - Freitag, 09.02.2018
Närrisch ging‘s zu. Unter dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ erlebten Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter bei der Faschingsfeier im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau ein richtig unterhaltsames Faschingsprogramm, das von zahlreichen Büttenrednern gestaltet wurde. Durch das Programm führte der Ehrenamtliche Mitarbeiter Heinz-Otto Rieth. Im vollbesetzten blauen Saal des Wohnstifts berichtete Melanie Rosenberger vom TV Kesselstadt in der Bütt über „das perfekte Dinner“. Allerdings liefen die Vorbereitungen für das Dinner nicht wie geplant, weil beispielweise die Sahne mit Boxhandschuhen geschlagen werden mussten. Und weil sich so manche Bewohnerin an frühere Situationen bei eigenen Vorbereitungen von Malzeiten erinnerte, gab‘s frenetischen Applaus zu den Erkenntnissen der Kesselstädter Büttenrednerin. Horst Günter vom TV Kesselstadt (TVK) berichtete ebenfalls in der Bütt über seine Kochkünste. Aber auch hier ein Problem: Seine Kochkünste überzeugten die Bekochten nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Zudem gab eine viele Pannen beim Kochen, über die der Büttenredner zu berichten wusste. Auch seinen Erkenntnissen zollten die mehr als 200 Besucher großen Applaus.

Die Kindertanzgruppe der Concordia Kesselstadt zeigte unter der Leitung von Sylvia Fischer zu flotter Musik einen schwungvollen Hexentanz mit teils akrobatische Einlagen. Die Kinderließen die Herzen von Oma und Opa höher schlagen, natürlich auch bei einer Zugabe, die erfolgreich gefordert wurde.

Bei Kaffee und Kreppel unterhielt der „singende Wirt“ Harald Döll die Seniorinnen und Senioren und sorgte mit seinen närrischen Tuschs, ähnlich wie in den Veranstaltungen großer Faschingsorganisationen zwischen Veitshöchheim und Köln, für die richtige Fassenachtsatmosphäre. Cordula Delp, die Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, dankte den Akteuren des TVK herzlich für das ehrenamtliche Engagement und für ihre tollen Darbietungen und Büttenreden. Den Abschluss des närrischen Nachmittags bildete eine Polonaise, die von Cordula Delp initiiert und angeführt wurde.

08Feb2018

Winterolympiade mit Handtaschenweitwurf

Sieger: Helene Hamburger, Georg Grimmig, Katharina Handwerker und Berta Baldauf

Die erste Winterolympiade kam an. Beim Dosenabwurf beobachten die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und die Pflegedienstleiterin Pia Munjic das geschehen.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 08.02.2018
„Was die Großen können, können wir auch“, dachten sich Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums in Rodenbach. Und so veranstalteten sie zum ersten Mal eine Winterolympiade. Während aber bei den großen Olympischen Winterspielen in Pyongchang Biathlon, Curling, Skispringen oder Ski-Langlauf als Disziplinen auf die Athleten warten und aufs Siegertreppchen und zu Medaillen führen, war es bei der Winterolympiade im Foyer des Altenzentrums der Handtaschenweitwurf oder der Dosenabwurf. Das Werfen von Ringen auf Holzstäbchen wurde kurzerhand ebenfalls zur Disziplin auserkoren. Und auch an der Torwand in Form eines Schneemannes war bei der Winterolympiade Treffsicherheit gefragt. Wurfgeschoss war hier ein kleines Säckchen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war groß, der Ehrgeiz ebenfalls. Die Bewohnerinnen und Bewohner zeigten „vollen Einsatz“. Sieger wurden Helene Hamburger, Georg Grimmig, Katharina Handwerker und Berta Baldauf.

Übrigens: Im Dauereinsatz waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauswirtschaft und vor allem die Betreuer, die diese Olympiade vorbereitet und durchgeführt haben. Sie hatten auch eine wunderschöne Winterbar aufgebaut, an der Erfrischungsgetränke und kleine kulinarische Leckereien für die Wettkämpfer bereit standen.

08Feb2018

Gabriele Krätzig, Sophia Schuldais, Linda Gurny und Ursula Hinkel in den Ruhestand verabschiedet

Geschäftsführer Bien: Engagiert, hilfsbereit und zuverlässig

Mit der Pflegehelferin Ursula Hinkel und den Pflegefachkräften Gabriele Krätzig, Sophia Schuldais und Linda Gurny (vordere Reihe v.l.) wurden vier Mitarbeiterinnen des Wohnstifts von Geschäftsführer Dieter Bien, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (hintere Reihe) in den Ruhestand verabschiedet
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 08.02.2018
Gleich vier Mitarbeiterinnen aus dem Wohnstift Hanau wurden während einer kleinen Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Es sind dies die Pflegefachkräfte Gabriele Krätzig, Sophia Schuldais und Linda Gurny, ferner die Pflegehelferin Ursula Hinkel. Insgesamt haben die vier Damen 82 Jahre für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gearbeitet. Geschäftsführer Dieter Bien würdigte den großartigen Einsatz und das hohe Einfühlungsvermögen der vier Mitarbeiterinnen bei der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Neben dem Engagement lobte Bien auch die Zuverlässigkeit und außergewöhnliche Hilfsbereitschaft der zukünftigen Ruheständlerinnen. Bien: „Gabriele Krätzig, Sophia Schuldais, Linda Gurny und Ursula Hinkel wurden von Bewohnern oder Mitarbeitern sehr geschätzt und gemocht. Euer Wirken zum Wohle der Menschen im Wohnstift fand hohe Anerkennung.“ Im Beisein des Einrichtungsleiters Stephan Hemberger und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt überreichte der Geschäftsführer den ehemaligen Kolleginnen einen Blumenstrauß und eine Urkunde, auf der der Dank der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Kolleginnen und Kollegen formuliert war. Bien wünschte den vier Mitarbeiterinnen für den nächsten Lebensabschnitt im Ruhestand alles Gute.“

06Feb2018

Carina Weinel hat Plattenspieler geschenkt, weil Musik Erinnerungen weckt und Lebensfreude aktiviert

Ehemalige Praktikanten erinnerte sich an die betreuten Bewohnerinnen und Bewohner

Unser Bild zeigt bei der Übergabe des Plattenspielers (v.l): Regina Pucher, Mares Rabe, Sigrid Castellanos, Jacqueline Eidner, Carina Hilfenhaus und Carina Weinel
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 06.02.2018
Mit einer praktischen und pflegewissenschaftlich zugleich interessanten Spende erfreute Carina Weinel aus Haingründau die Bewohnerinnen und des Kreisruheheims in Gelnhausen. Die ehemalige Praktikantin des Kreisruheheims hatte durch Annahme eine Pflegejobs bei einem offenen Bewerbertag ihren neuen Arbeitgeber, einen ambulanten Pflegedienst in Somborn, zu einer Spende veranlasst, über die Carina Weinel verfügen konnte. Da sie wusste, dass die Bewohnerinnen und Bewohner im Kreisruheheim gerne Musik hören, stellte sie den Betrag für die Anschaffung eines Musikgerätes zur Verfügung.

Dass es ein Plattenspieler wurde, dafür sorgte die Betreuerinnen Regina Pucher und , die natürlich um die Vorteile und die pflegwissenschaftliche Notwendigkeit eines solchen Musikgerätes für die Bewohner wusste. Verbindungen zur Kindheit und zur Jugend werden hergestellt, das Erinnerungsvermögen der älteren Bewohnerinnen und Bewohner geweckt bzw. gestärkt. „Musik fördert Eigenmotivation, verändert Stimmungen, beruhigt Gemütszustände und aktiviert Lebensfreude von Bewohnerinnen und Bewohner“, so die Einrichtungsleiterin Mares Rabe bei der Übergabe. Vor allem natürlich, wenn alte bekannte musikalische Weisen zu hören sind.

Dazu haben Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beigetragen. Die haben zuhause auf dem Dachboden, im Keller und in den Schränken nach alten Schallplatten gesucht. Und sie gefunden. Über 50 Langspielplatten stehen nunmehr im Archiv im Kreisruheheim, können auf den Plattenspieler aufgelegt werden. Es sind meist bekannte Lieder von bekannten Sängern wie Peter Alexander, Elvis Presley, Roy Black oder auch Ernst Mosch. Bei der Übergabe waren übrigens Songs von Elvis Presley zu hören.

Carina Weinel freute sich mit ihren neuen Arbeitgebern Jacqueline Eidner und Carina Hilfenhaus, dass sie den Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims ein solch schönes Geschenk gemacht hatte.

02Feb2018

Und zum Abschluss ein großes Feuerwerk

Großes Engagement vom Ehrenamtsteam um Erika Schmehle

Das Ehrenamtsteam servierte Speckwaffeln, eine besondere kulinarische Spezialität
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 02.02.2018
Da sage noch einer, in einem Seniorenheim ist nichts los. Das Kreisruheheim in Gelnhausen jedenfalls zeigte beim Lichterfest, dass das Gegenteil der Fall ist. Da war zunächst einmal das Ambiente, das die Besucher dieses Festes erfreute: Lichter allerorten, im Innen- und im Außenbereich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisruheheims hatten zwei Lagerfeuer in Feuerkesseln vor dem Eingang angezündet. Dazu waren Windlichter und Kerzenlampen im gesamten Außenbereich aufgestellt und angezündet worden. Und auch auf den Tischen im Saal des Kreisruheheims leuchteten natürlich Kerzen. Wegen der niedrigen Außentemperaturen wurde vorwiegend im Saal gefeiert. Wer aber Lust und Laune hatte, konnte sich auch am Lagerfeuer erfreuen, begleitet von den Betreuungskräften Sigrid Castellanos und Regina Pucher, die zusammen mit Daniel Pfeifer, von der Pflege und Nathalie Bauscher von der Hauswirtschaft und dem Ehrenamtsteam um Erika Schmehle das Fest vorbereitet und durchgeführt haben. Die Frauen des Ehrenamtsteams hatten dem Anlass entsprechend mehrere kulinarisches Spezialitäten vorbereitet: Speckwaffeln und Schmalzbrote kamen besonders an. Und auch die musikalische Umrahmung durfte nicht fehlen. Hierfür sorgte Uwe Frühm, seines Zeichens Betreuungskraft im Kreisruheheim und Musikprofi an verschiedenen Musikinstrumenten. Uwe Frühm hatte auch noch eine besondere Überraschung parat. Bei Anbruch der Dunkelheit sorgte er für das Highlight des Lichterfestes: Er zündete ein im Hof der Senioreneinrichtung aufgebautes Feuerwerk. Leuchtkörper, Funkenfontänen, Goldregen und Feuerwerksvulkane verzauberten die Besucher des Festes, allen voran die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung.

02Feb2018

Lachen als emotionale Sprache im Umgang mit demenzerkrankten Menschen

Verbesserung der Gefühlswelt und des „Wohlseins“

Die neuen „Clownfachkräfte“ beim Clowntheater mit ihrem Ausbilder Pfleger Lustig, alias Ingo Markgraf
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 02.02.2018
Erstmals haben sieben Pflegefachkräfte und Betreuer von Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) während einer „Clownwoche“ die Weiterbildung zur „Clownfachkraft“ erfolgreich abgeschlossen. Es sind dies Petra Ulrich (Dependance Neuberg), Tina Wollenschläger (Stadtteilzentrum Hanau), Monika Keil (Altenzentrum Rodenbach), Angelika Bialas (Dependance Ronneburg), Ines Eberlein und Thorsten Fehlinger (Wohnstift Hanau) und Nadine Kania-Wolf aus Steinau. Das Erlernen der Clownarbeit war Teil der gerontopsychiatrischen Fortbildung. Mit der Weiterbildung von Pflegekräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sozialen Betreuung zur „Clownfachkraft“ nutzen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises eine Lebensphilosophie: Der Clown ist das Symbol des Lachens. Und Humor der Zugang zu Gefühlen. „Weil demenzerkrankte Menschen den Verlust von kognitiven Fähigkeiten und Alltagskompetenzen mit ihren Gefühlen kompensieren, kommt es durch Lachen zur Entspannung und zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts dieser Menschen“, weiß die Leiterin Sonja Jahn vom Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege zu berichten.

Der Kurs, in dem es um Humor als Chance im Pflegealltag und um Lachen als emotionale Sprache im Umgang mit demenzerkrankten Menschen geht, genießt seit einem Jahr Markenschutz vom Deutschen Patent - und Markenamt in München, womit die Alten- und Pflegezentren das alleinige Recht haben, die Marke für die geschützten Dienstleistungen zu benutzen.

Ausbilder und Lehrer der „Clownfachkräfte“ war Ingo Markgraf, bei Bewohnern der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren besser bekannt als Pfleger Lustig. Er hat den Kurs (Titel: „Eine Clownnase in der Kitteltasche“) zusammen mit Sonja Jahn, der Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Fortbildung, entwickelt hat. Als Pfleger arbeitete er viele Jahre im Altenzentrum Rodenbach und galt bei Bewohnerinnen und Bewohner wie auch bei Kolleginnen und Kollegen als der gefühlvolle Spaßvogel im weißen Pflegeoutfit. Später vertauschte er auch in anderen Einrichtungen das Pflegeoutfit mit dem Clownskostüm mit Latzhose, Fliege, roter Nase, Hut und Tröte. Über die Jahre fanden seine Auftritte eine solch positive Resonanz, sodass er als Künstler ins Profigeschäft einstieg.

In der Clownwoche lernten die Teilnehmer in erster Linie die Grundlagen der Clownarbeit kennen. Kursinhalte waren hier das Wesen des Clowns, das Clownspiel sowie die Clownarbeit in der Begegnung und vor allem die Improvisation. Die Weiterbildung erstreckte sich auch auf den Humor als emotionale Kommunikation, sprich auf die Emotionalität der Äußerungen, auf die Körpersprache und auf die Komik sowie den Einsatz von Requisiten. Auch Inhalte über das Zusammenspiel von Clowntypen wurden vermittelt. Und die Kursteilnehmer erfuhren auch etwas über „den eigenen Clown“. Will heißen: Wie sieht es mit der eigenen Haltung, den eigenen Humorressourcen und der Entwicklung des persönlichen Clownprofils aus?

„Die Clownnase in der Kitteltasche“ hatten die Teilnehmer und zukünftigen „Clownfachkräfte“ am Ende des Kurses bei einem kleinen Clowntheater auf. Übungen in der Praxis waren angesagt.

„Die neuen Clownfachkräfte werden in Zukunft in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die Clown-Kommunikation intensiv in ihre Arbeit aufnehmen und als weitere wichtige Methode einsetzen, um mit dementiell Erkrankten in Kontakt zu kommen und zur Verbesserung der Gefühlswelt und damit zur Verbesserung des „Wohlseins“ dieser Menschen beizutragen“, ist sich Sonja Jahn sicher.

30Jan2018

Über die Einrichtung informiert, Kontakt zu den Bewohnern geknüpft

Projekttag im Rahmen der Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten

Generationen waren sich im Seniorenzentrum in Lieblos näher gekommen
Seniorenzentrum Gründau - Dienstag, 30.01.2018
Einen besonderen praxisbezogenen Tag im Rahmen der Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten erlebten Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz in Gelnhausen. Der praktische Unterricht führte die Schülerinnen und Schüler zum Seniorenzentrum in Gründau. Hauptanliegen dieser intergenerativen Treffen, das die Schülerinnen und Schüler auch noch in den Kindergarten „Eulennest“ in Lieblos, führte, ist das gemeinsame Erleben und Tun als Bereicherung zu erfahren und vor allem die Beziehungen zwischen den Generationen zu entwickeln. Im Seniorenzentrum in Gründau gab die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Hausleiterin Ute Severin beim Rundgang des seit 13 Jahren bestehenden Hauses einen Überblick über die Versorgungsmöglichkeiten für hilfs- und pflegebedürftige Menschen. Das Seniorenzentrum in Gründau verfügt über 66 Plätze, davon 60 für vollstationäre Pflege und sechs für Service-Wohnen. Ute Severin zu den Schülerinnen und Schülern: „Angeboten werden Vollstationäre- und Kurzzeitpflege, versorgt werden in Gründau aber auch Menschen mit dementiellen Erkrankungen.“

In kleineren Gruppen besuchten die Schülerinnen und Schülern Bewohnerinnen und Bewohner, kamen ins Gespräch, knüpften persönliche Kontakte. Für einige der Schülerinnen und Schüler war dieser Austausch sehr emotional. Teilweise waren die jungen Menschen auch sehr berührt beim Dialog mit Bewohnerinnen und Bewohnern, wie sie unumwunden zugaben. Die unterschiedlichen Kommentare der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, wie sie fühlten. Da war „von Unwohlsein die Rede, über das, was mich erwartet“.

Am Ende standen die Eindrücke der Schülerinnen Vivian Müller, Nadine Betz und Laurena Ziller, denen „der Tag gefallen hat, weil alle Generationen viel Spaß hatten“ und „wir mit den Seniorinnen und Senioren interessante Gespräche führen konnten“. Mit einer positiven Stimmung haben die Schülerinnen und Schüler „ihren Arbeitstag“ im Seniorenzentrum jedenfalls verlassen. Die Generationen waren sich näher gekommen, was übrigens auch für den Besuch der Schülerinnen und Schüler im Kindergarten „Eulennest“ galt. Und für die Schülerinnen und Schüler hatte der Tag im Seniorenzentrum für ihre Ausbildung auch noch neue Erkenntnisse im Umgang mit älteren Menschen gebracht.

25Jan2018

Nach 22 Jahren: Betriebsärztin Rosemarie Heyne verabschiedet

Geschäftsführer Dieter Bien: Offenes Ohr für die Mitarbeiter, gute Beraterin für die Geschäftsleitung

Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt verabschiedeten die langjährige Betriebsärztin Rosemarie Heyne
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 25.01.2018
Nach 22 Jahren ist Rosemarie Heyne, die Betriebsärztin der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) von Geschäftsführer Dieter Bien, dem Geschäftsbereichsleiter für Arbeitsschutz und Gesundheit, Stefan Sorber, und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt während einer Feierstunde verabschiedet worden. Rosemarie Heyne übte die Funktion der Betriebsärztin im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages mit den Main-Kinzig-Kliniken aus, der nunmehr beendet ist. Die Betriebsärztin war ab 1996 zunächst für den damals neu gegründeten Eigenbetrieb mit den beiden Eirichtungen in Rodenbach (Altenzentrum) und Gelnhausen (Kreisruheheim) zuständig. Später folgte die arbeitsmedizinische Betreuung der anderen APZ-Einrichtungen, ab 2011 auch des Wohnstift in Hanau. Die Betriebsärztin wurde assistiert von den beiden Arzthelferinnen Constanze Wittmann und Petra Kager.

Die Beratungen der rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren erfolgten in den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern und in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren in Rodenbach (Altenzentrum) und Hanau (Wohnstift).

Geschäftsführer Dieter Bien betonte bei der Verabschiedung, dass Rosemarie Heyne stets ein offenes Ohr für die Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte. Sie war aber auch eine gute Beraterin der Geschäftsführung in Sachen Gesundheit und Arbeitsschutz. Dabei ging es vor allem um die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften bezüglich der arbeitsmedizinischen Vorsorge und bei der Mitwirkung von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsabläufe aus arbeitsmedizinscher Sicht. „Das von ihr beackerte Arbeitsfeld war sehr umfangreich“, wusste der Geschäftsbereichsleiter zu berichten. Hierzu gehörten auch Vorsorgeuntersuchungen zum Infektionsschutz, zur Hautbelastung oder zur Bildschirmbenutzung. Die Betriebsärztin nahm an den regelmäßigen Arbeitsschutzbegehungen in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren teil, ebenso an den APZ-internen Sitzungen des Ausschusses für Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention und an der Konferenz für Arbeitsschutz und Gesundheit.

Auch bei Verfahrensanweisungen, etwa zur Desinfektion von Händen oder der Verwendung entsprechender Produkte (Hautschutz), war der Rat der Betriebsärztin gefragt. Die Beurteilungen von Gefährdungen am Arbeitsplatz oder Berichte zum Thema Gesundheit und Arbeitsschutz in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren lagen ebenfalls im Tätigkeitsbereich der scheidenden Betriebsärztin. „Sie wusste um die psychische und physische Belastungen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz bestens Bescheid“, so Sorber, der der Betriebsärztin bescheinigte, dass sie sich bereits „in frühen Jahren“ mit der Thematik der psychischen Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv beschäftigte.

Die betriebsärztliche Versorgung in den Alten- und Pflegezentren wird wieder mit einer externen Lösung sichergestellt.

16Jan2018

Liane Geis neue Pflegedienstleiterin

Schmerzmanagement und Demenzbereich im Fokus

Die neue Pflegedienstleiterin Liane Geis (Bildmitte) mit der Einrichtungsleiterin Mares Rabe und dem Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 16.01.2018
Neue Pflegedienstleiterin (PDL) im Seniorenzentrum Biebergemünd ist Liane Geis aus Heigenbrücken- Jakobstal. Die neue PDL kann auf umfangreiche berufliche Erfahrung in der Altenpflege zurückblicken. Zuletzt war sie Pflegdienstleiterin im Matthias-Claudius-Haus der Diakonie in Aschaffenburg und davor Pflegefachkraft bzw. Gesundheits- und Krankenpflegerin im Pflegezentrum Brentano Stift in Aschaffenburg. Weiterhin arbeitete Liane Geis als stellvertretende Pflegdienstleiterin im Bene Vit Stift und im Pflegezentrum Phönix in Mainaschaff sowie in früheren Jahren als Wohnbereichsbereichsleiterin im Pflege-Wohnen Schöntalhöfe und im RKS Seniorenwohnen Goldbach, einer Tochter des Bayerischen Roten Kreuzes.

Liane Geis hat im letzten Jahrzehnt zahlreiche Weiterbildungen erfolgreich abgeschlossen. 2006 bildete sie sich als Praxisanleiterin in der BRK-Berufsfachschule für Altenpflege in Erlenbach weiter. Und 2007 folgten die Pain-Nurse-Weiterbildung im Klinikum Nürnberg, der Grundkurs Basale Stimulation im Juliusspital in Würzburg und die Weiterbildung zur Wohnbereichsleiterin in der Main- Akademie in Aschaffenburg. Schließlich absolvierte sie 2013 eine Fortbildung zur gerichtlichen Verfahrenspflegerin für den Werdenfelser Weg.

Gerade die Pain-Nurse-Weiterbildung, die sich an Fachkräfte aus der Pflege richtet, die tagtäglich mit Schmerzpatienten zu tun haben, will sich die neue PDL auch im Seniorenzentrum Biebergemünd zunutze machen. Unter dem Stichwort „Schmerzmanagement in der Pflege“ will Liane Geis als Schmerzexpertin durch Fachkompetenz einem hohen Qualitätsanspruch für die Bewohnerinnen und Bewohner gerecht werden, vor allem ihre Erkenntnisse und Erfahrungen an die Mitarbeiterinne und Mitarbeiter weitergeben, sie beraten. „Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner sagt, sie oder er hat Schmerzen, dann muss dies auch ernst genommen werden. Dann hat er auch Schmerzen und wir müssen etwas tun“, so ihr Credo. Im Fokus der neuen Pflegedienstleiterin wird auch die palliative Betreuung als weiterer Schwerpunkt stehen.

Ein anderes Feld, das die neue Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum in Biebergemünd ins Blickfeld rücken will, ist der Demenzbereich, allerdings mehr in infrastruktureller Hinsicht. Die Wände in diesem Wohnbereich sollen liebevoller- sprich farblicher- umgestaltet werden, was zu einem schöneren Ambiente und zur besseren Orientierungsmöglichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner beitragen soll.

Das Seniorenzentrum in Biebergemünd soll ein offenes Haus sein und bleiben. Liane Geis setzt auf Anregungen von Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Angehörigen, aber auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die neue PDL: „Ich will eine gute Zusammenarbeit mit Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie deren Angehörigen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Wieviel Zeit die neue Pflegedienstleiterin für ihre Hobbies noch haben wird, muss erst noch abgewartet werden. Lesen ist in. Aber so manches Buch wird auch einmal liegen bleiben, ist sie sich sicher. Nicht missen will sie aber die Spaziergänge „mit meinem Hund“. Maja, ein Labrador, erfreut die Mutter von drei Kindern und ihren Mann Hermann und steht immer im Mittelpunkt, auch bei den Spaziergängen.

16Jan2018

Seniorenbeirat der Gemeinde spendete ein Klavier

Konzerte geplant

Der Mann am Klavier ist der Seniorenbeiratsvorsitzende Herbert Sauer, der zusammen mit Mitgliedern des Hammersbacher Seniorenbeirats den Verantwortlichen der Senioren-Dependance ein Klavier übergab
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 16.01.2018
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Dependance im Hammersbacher Ortsteil können sich freuen. Der Seniorenbeirat der Gemeinde hat ihnen ein Klavier gespendet. Die Übergabe an Einrichtungsleiter Michael Mandt, die Hausleiterin Anke Korn und ihre Stellvertreterin Anja van de Sand erfolgte durch den Beiratsvorsitzende Herbert Sauer und die Beiratsmitglieder Margareta Altenburg, Ursula Fladerer, Elfriede Rücker, Ursula Mader- Hohenstein, Friedrich Bellgardt und Hubert Wolf.

Der Seniorenbeirat habe gerne die Senioreneinrichtung in Hammersbach unterstützt, war vom Vorsitzenden Herbert Sauer zu hören. Es sei eine neue Einrichtung, die für die Senioren von Hammersbach wichtig ist. Der Vorsitzende wies bei der Übergabe daraufhin, dass sich die Mitglieder des Seniorenbeirats sehr ins Zeug gelegt hätten, um das für den Kauf des Klaviers benötigte Geld zusammen zu bekommen. Die 1000 € stammen aus dem Verkauf von Würstchen, Kaffee und Kuchen bei Sommerfesten, Kaffee- und Helfernachmittagen.

Für den Einrichtungsleiter Michael Mandt war die Spende eines Klaviers „eine tolle Idee, die sich die Mitglieder des Seniorenbeirats ausgedacht hätten“. Diese Idee sei in der Dependance sofort auf fruchtbaren Boden gefallen, als sie den Verantwortlichen mitgeteilt wurde. Dies habe mehrere Gründe. Zu einen könnten einige musikalische Bewohnerinnen und Bewohner selbst auf dem Klavier spielen, zum anderen bringe die musikalische Wiedergabe von Musikstücken gerade bei dementiell Erkrankten große Erfolgserlebnisse mit sich und zum dritten biete ein Klavier auch die Möglichkeit zur Durchführung von Konzerten. Die Hausleiterin Anke Korn ergänzte: „Der Nutzeffekt ist sehr groß, da viele Bewohner in der neuen Dependance sehr musikalisch sind.“

Gesucht wird jetzt noch ein Klavierspieler, der die musikalischen Interessen in der Dependance auf dem neuen Klavier umfänglich umsetzen und den damit verbundenen musikalischen Möglichkeiten Rechnung tragen kann. „Den Mitgliedern des Seniorenbeirats jedenfalls ist der Dank der Bewohnerinnen und Bewohnern gewiss“, so die Hausleiterin Anke Korn. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert.

12Jan2018

Durch umfassende Angebote und neues E-Learning hohe Versorgungsqualität in der Pflege sichern

Über 100 Kurse können gebucht werden

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, Geschäftsführer Dieter Bien und die Geschäftsbereichsleiterin Sonja Jahn präsentieren die Fort- und Weiterbildungsangebote des Aus- und Fortbildungsinstituts des Main-Kinzig-Kreises für 2018
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 12.01.2018
„Mit über 100 Kursen und der erstmaligen Nutzungsmöglichkeit einer Internetplattform für elektronische Schulungen geht das Aus- und Fortbildungsinstitut für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis nicht nur ganz neue Wege, es will damit auch weiterhin den hohen Qualitätsansprüchen in der Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen Rechnung tragen.“ Dies erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), bei der Vorstellung der Kursangebote 2018 zusammen mit Geschäftsführer Dieter Bien und der Geschäftsbereichsleiterin für die Fort- und Weiterbildung, Sonja Jahn.

Auf dem neuen Weg der Informationsvermittlung bei Fort- und Weiterbildungen können zahlreiche Kurse auf der Internetplattform www.e-campus-healthcare.com gebucht werden.

„Mit diesem neuen Angebot E-Learning bieten wir somit auch die Möglichkeit, für fachspezifische und allgemeine Themen elektronische Pflichtunterweisungen und Schulungen in Anspruch zu nehmen“, betonte Simmler. Die Vorteile für die Nutzer und die Unternehmen: Erhebliche Kosteneinsparungen, kürzere Lehr- und Lernzeiten, weniger Probleme in der Dienst- und Arbeitszeitplanung sowie orts- und zeitunabhängige Durchführung. Simmler: „E-Learning ist eine sinnvolle Ergänzung im Lernprozess.“

Im Fokus der Fort- und Weiterbildung 2018 stehen dabei die Kurse für Pflegefachkräfte. „Themen sind hier vor allem das Strukturmodell in der stationären und ambulanten Langzeitpflege oder das Konfliktmanagement“, so die Geschäftsbereichsleiterin Sonja Jahn. In den Kursen werden aber auch die Kompressionstherapie, Sturzprävention, Wundmanagement, Schmerzmanagement oder der Umgang mit Tracheostoma, mit Sauerstoff und mit Beatmungsgeräten thematisiert. Unter dem Titel „freiheitsentziehende Maßnahme-erlebnisorientierte Maßnahmen“ oder „Umgang mit den Angehörigen“ stehen bei weiteren Kursen der persönliche Umgang mit dem Pflegebedürftigen und der Dialog mit seinen Angehörigen im Vordergrund. Auch Erste -Hilfe-Kurse sind Elemente der Kurse.

Wichtig sind auch die Fort- und Weiterbildungskurse für Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI, Betreuungsassistenten, Pflegeassistenten und Alltagsbegleiter. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung dieser Fortbildungskurse geht es um die Planung und Durchführung von Aktivierungs- und Betreuungsangeboten und um die Motivation der zu Pflegenden sowie das Erkennen von Bedürfnissen und die Förderung von Ressourcen. Themen sind hier unter anderem Kurzaktivierung, Aromatherapie, basale Stimulation, Gedächtnistraining, der Rollator als Mobilitäts- und Fitnessinstrument, Gymnastik, Nahrungsaufnahme und eine wertschätzende Kommunikation zwischen den Betreuern und dem zu Pflegenden. Weitere speziellere Themen in der Fort- und Weiterbildung sind mögliche Alltagsaktivitäten wie Malen oder Aktivieren durch Musik bzw. durch Musikinstrumente und die Dokumentation von Tätigkeitsberichten.

Ganz wichtig: Auch die palliative Arbeit wird thematisiert, vor allem durch Kurse, die die Begleitung älterer Menschen am Lebensabend und die Begleitung von Angehörigen während des Sterbeprozesses beinhalten. „Hier nehmen wir Wünsche der Mitarbeiterinnen in der Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau in die Fortbildung auf“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Simmler.

Verschiedene Fortbildungskurse, wie die für Pflege- und Betreuungskräfte, Betreuungsassistenten und Alltagsbegleiter oder für Betreuungskräfte, Pflegeassistenten und Alltagsbegleiter können von den verschiedenen Gruppen gemeinsam absolviert werden.

Auch Praxisanleiter treffen sich im Fortbildungsinstitut zum intensiven Gedankenaustausch, erörtern in Kursen auch Fragen zum rückenfreundlichen Arbeitsverhalten, zum Haftungsrecht und zur Delegation.

Darüber hinaus werden in den Fortbildungskursen auch Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft Inhalte über die Hygiene bei der Lebensmittelverarbeitung, das Reinigung und die Desinfektion von Flächen und die Koordination von Arbeitsprozessen vermittelt.

Im Kursangebot des Aus- und Fortbildungsinstitut des Kreises sind auch umfangreiche Weiterbildungen enthalten, etwa für Leitungskräfte, zukünftige Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleitungen, für pädagogische Lehrkräfte für Altenpflegeschulen, für Fachkräfte für Gerontopsychiatrie, für staatlich anerkannte Praxisanleiter oder für Fachpfleger für palliative Versorgung.

Teil der Weiterbildungsangebote 2018 ist auch die Clownarbeit als Kommunikationsmethode in der Gerontopsychiatrie, die vom Deutschen Patentamt in München als Fortbildung anerkannt und geschützt ist.

Selbstverständlich sind im neuen Kursangebot für 2018 auch Software- Fortbildungen (Exel, Outlook, Sic Blue) und auch betriebliche Gesundheitsförderung (Selbstverteidigung, Rückenfit für pflegerische Berufe und Faszientraining) enthalten.

Die Erste Kreisbeigeordnete wies daraufhin, dass die Kursangebote nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises angeboten werden, sondern für alle in der Pflege tätigen Menschen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. „Insgesamt sind 2017 18 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen und 108 Seminare in den Einrichtungen der APZ mit insgesamt 1404 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Themenbereichen Pflege und Betreuung, aber auch in der Hauswirtschaft und in der EDV durchgeführt worden“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung, die eine ähnliche Entwicklung auch für 2018 erwartet. „Dafür spricht für die Attraktivität der Kurse“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Nähere Informationen über detaillierte Kursinhalte, Seminarorte und Anmeldemöglichkeiten sind im Internet unter www.apz-mkk.de erhältlich.

05Jan2018

Myriam Dehne neue Einrichtungsleiterin

Geschäftsführer Dieter Bien: Hochkompetent und erfahren

Unser Bild zeigt die neue Einrichtungsleiterin Myriam Dehne mit Geschäftsführer Dieter Bien und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 05.01.2018
Neue Einrichtungsleiterin im Altenzentrum Rodenbach ist Myriam Dehne aus Schöneck-Kilianstädten. Sie löst Stephan Hemberger ab, der als Einrichtungsleiter ins Wohnstift nach Hanau gewechselt ist.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Krankenschwester arbeitete Myriam Dehne im Düsseldorfer Raum mehrere Jahre in ihrem erlernten Beruf, vor allem im Krankenhaus in Gerresheim, im Marienhospital in Düsseldorf und im Barmer Klinikum in Wuppertal. 1997 übernahm sie die stellvertretende Stationsleitung einer chirurgischen Klinik in Wuppertal, bildete sich berufsbegleitend zur „Leiterin einer Station oder Pflegeinheit“ weiter. Sie wurde
anschließend Leiterin mehrerer Stationen in Kliniken, darunter im Bethesda Krankenhaus in Mönchengladbach, im Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke, in der Marcus-Klinik in Bad Driburg, in der Paracelsus-Klinik Karlsruhe und zuletzt im Bürgerhospital in Frankfurt, wo sie zugleich die Funktion der Pflegedienstleiterin und der stellvertretenden Pflegedirektorin ausübte. Die Voraussetzungen hierfür hatte sie sich mit einer Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin und zur Risikomanagerin in der TÜV Rheinland Group geschaffen.

Im Altenzentrum Rodenbach will sie „eine transparente und wertschätzende Leiterin“ sein. Ihr geht es ferner um die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, „damit sie sich auch weiterhin jeden Tag zum Wohl unserer Bewohner engagieren“. Unter der neuen Leiterin Myriam Dehne soll es im Altenzentrum ein gezieltes Fortbildungsmanagement zur Förderung und Spezialisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweils tätigen Bereichen geben. Der Fokus ist dabei auf die stets wachsenden Qualitätsanforderungen gerichtet.

Die neue Einrichtungsleiterin will auf die Steigerung der Kreativität und Vielfältigkeit in der sozialen Betreuung ein Auge werfen, wie sie betont. Und auf die Umsetzung der Unternehmensziele wie Leitbildentwicklung, Personaleinsatzsteuerung und vor allem Hospiz- und Palliativarbeit. Will heißen: Myriam Dehne steht auch für die wirtschaftliche und fachliche Effizienz bei ausbaufähigen Versorgungsbereichen entsprechend dem gesellschaftlichen Bedarf.

Für Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu denen das Altenzentrum Rodenbach gehört, ist die neue Einrichtungsleiterin eine hochkompetente Persönlichkeit mit einer großen Berufserfahrung und großer Verantwortungsbereitschaft.

04Jan2018

Auszeichnung für Lebensqualität im Alter erneuert

„Grüner Haken“ für das Seniorenzentrum Steinau

Freude über die erneute Auszeichnung mit dem „Grünen Haken“: Die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler übergibt Einrichtungsleiter Mario Pizzala die Urkunde für die Bestätigung des „Grünen Hakens“
Seniorenzentrum Steinau - Donnerstag, 04.01.2018
Das Seniorenzentrum in Steinau, eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), darf sich weiterhin als „verbraucherfreundlich“ bezeichnen. Freiwillig hat sich das Seniorenzentrum der Brüder-Grimm-Stadt erneut durch die Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderungen (Heimverzeichnis gGmbH) überprüfen lassen und dabei fast alle Kriterien für Lebensqualität im Alter erfüllt. Dafür erhielt die Einrichtung die Auszeichnung mit den „Grünen Haken“, die per Urkunde und Schild dokumentiert wird. Die Urkunde überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der APZ, an Einrichtungsleiter Mario Pizzala.
Der „Grüne Haken“ ist das bundesweit einzige Qualitätszeichen, das für hohe Lebensqualität und ausgewiesene Verbraucherfreundlichkeit im Alter vergeben wird. Dabei geht es in den Kategorien Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde vor allem um die Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, um die Achtung ihrer Privatsphäre und um ihre Selbstbestimmung.
Im Seniorenzentrum in Steinau wurde von der Prüfgesellschaft der Umgangston der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern als sehr positiv anerkannt. „Er ist freundlich und respektvoll“, ist in der Bewertung vermerkt.
Und noch eines stellten die Prüfer fest: Die Flure und Gemeinschafträume wirken sehr einladend. Zur besseren Orientierung haben die Flure in den einzelnen Stockwerken unterschiedliche Farbanstriche. Hervorgehoben wurde auch der barrierefreie Zugang zu den Räumen. Er ist ohne Probleme möglich, da die Türgriffe in Rollstuhlhöhe angebracht sind.
Apropos Räume: Dass es Räume bzw. Kommunikationsgelegenheiten für Treffen von Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen gibt, ist der Prüfgesellschaft ebenfalls positiv aufgefallen, wie übrigens auch die „kurzen“ Wege innerhalb des Hauses wie auch ins Zentrum von Steinau. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben wegen der zentralen Lage der Einrichtung im Zentrum von Steinau die Möglichkeit, jederzeit auszugehen. Sie erhalten dabei die notwendige Unterstützung durch Mitarbeiterinnen, Betreuer, Alltagsbegleiter und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen.
Lob auch für das tägliche Programm zur Förderung der geistigen und körperlichen Konstitution der Seniorinnen und Senioren. Insbesondere das von den Alten- und Pflegezentren entwickelte Projekt „Bewegt gedacht“ kam an. Dieses basiert auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Themen Bewegung, Sturzprophylaxe, Gehirn und Gedächtnis im Alter. Das Aktivierungsprogramm enthält Übungen zur Verbesserung verschiedener körperlicher Funktionen wie Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit sowie zur Sturzprophylaxe. Gedächtnisübungen und biografische Gespräche stärken unterschiedliche mentale Fähigkeiten wie Konzentration, Wahrnehmung, Merkfähigkeit und Erinnerung. Darüber hinaus fördert das Programm soziale Kontakte und das allgemeine Wohlbefinden.
Für die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler ist die erneute Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel auf das großartige Engagement der Mitarbeiter, die Leitung des Hauses und die professionellen Konzepte sowie die hervorragende Kooperation mit der Seniorenhilfe Steinau zurückzuführen. „Gerade die Zusammenarbeit mit der Seniorenhilfe, aber auch die Unterstützung anderer Institutionen und Organisationen, ist ein wichtiger Grundstein für die optimale Versorgung der uns anvertrauten Menschen“, so Simmler. Und Einrichtungsleiter Mario Pizzala ergänzt: „Wir wissen, dass sich die Seniorinnen und Senioren in unserem Hause wohlfühlen, umso mehr freuen wir uns darüber, dass uns dies erneut von unabhängiger Stelle bestätigt wurde.“

04Jan2018

Zwei neue Wärmewagen und eine modernisierte Kücheneinrichtung im Seniorenzentrum Biebergemünd

Erste Kreisbeigeordnete Simmler: 107.000 € für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

(von links) APZ-Geschäftsführer Dieter Bien, die Einrichtungsleiterin Mares Rabe und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler freuen sich mit einer Mitarbeiterin über die neuen Wärmewagen
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 04.01.2018
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Biebergemünd-Kassel (SZB) profitieren vor allem durch die Verbesserung der Infrastruktur von der Sanierungsoffensive des Kreises, die für alle Einrichtungen Investitionen in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro für Sanierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen vorsieht. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), zu denen die Senioreneinrichtung in Biebergemünd gehört, übergab zwei Wärmewagen zum Transport von Speisen für die Bewohnerinnen und Bewohner in den fünf Wohngruppen, die auf den drei Stockwerken ihr Zuhause haben. Damit aber nicht genug: Auch die gesamte Kücheneinrichtung wird modernisiert. Will heißen: Schränke und Arbeitsplatten in den Küchen der Aufenthaltsräume der Wohnbereiche werden erneuert und - wenn notwendig - ergänzt. Und in der Großküche im EG wird eine neue Kühlzelle für die optimale Lagerung von Lebensmitteln eingebaut. Die „alte“ Kühleinrichtung der 2005 eröffneten Senioreneinrichtung war defekt.
Die Ersatzbeschaffung mehrerer Bewohnerbetten betrifft die Wohlfühlkomponente der Seniorinnen und Senioren“, so die Einrichtungsleiterin Mares Rabe beim Rundgang mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien durch die Einrichtung. Die Verschönerung des Hauses und die Einsparung der Energie betreffen zwei weitere Maßnahmen im Rahmen der Sanierungsoffensive. Zum einen geht es um die Neumodellage der Fluren im Seniorenzentrum. Sie erhalten durchgängig einen neuen Farbanstrich. Und zum anderen auf die Umstellung der Lampen auf LED.
„Insgesamt werden für die Sanierung- und Modernisierungsmaßnahmen rund 110.00 Euro investiert“, so die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitze. Simmler: „Wir tragen damit den Anforderungen an eine moderne Senioreneinrichtung Rechnung und erfüllen die Wünsche von Bewohnerinnen und Bewohnern im Seniorenzentrum Biebergemünd.“

04Jan2018

„Der Aufzug funktioniert wieder wie frisch geölt“

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler: 45.000 € für Modernisierungsmaßnahmen

Der Aufzug läuft wieder wie geölt. Davon konnten sich eine Bewohnerin, die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Geschäftsführer Dieter Bien, Einrichtungsleiter Robert Steingrübner und die Pflegedienstleiterin Ute Severin überzeugen
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 04.01.2018
Als Susanne Simmler den Aufzug in Bewegung setzte, hatte eine in unmittelbare Nachbarschaft zu ihr stehende Bewohnerin den bekannten Handwerkerspruch auf Lager: „Der funktioniert wieder wie frisch geölt“. In der Tat. Der etwas in die Jahre gekommene Aufzug im Liebloser Seniorenzentrum läuft wieder einwandfrei. Erneuerte Steuerungstechnik, verbesserte Hydraulik und eine optimale Lauffähigkeit der Türen sorgen hierfür. Die Erneuerung der Aufzuganlage ist eine der Maßnahmen in der Gründauer Senioreneinrichtung im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises für die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. „Insgesamt werden drei Millionen Euro in die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Einrichtungen investiert, knapp 50.000 € für das Seniorenzentrum in Gründau“, so die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), zu denen das Seniorenzentrum in Gründau gehört. Neben der Erneuerung der Aufzugsanlage schlägt in Gründau auch die Erweiterung der Terrasse im Anschluss an den Gemeinschaftsraum zum Garten hin bei den Investitionsmaßnahmen zu Buche. Um die Aufenthaltsqualität der Bewohnerinnen und Bewohner noch weiter zu verbessern, wird im Aufenthaltsbereich die Klimatisierung durch eine erweiterte Klimaanlage verbessert. Und auch die Lichtrufanlage- für hilfs- und pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner besonders wichtig- wird modernisiert, indem die Steuerungstechnik erneuert wird. Der Optimierung der Energienutzung und damit dem Klimaschutz wird Rechnung getragen, indem die Beleuchtung der Senioreneinrichtung auf LED - Lampen umgestellt wird. Und auch eine feuchte Kellerwand wurde trocken gelegt, isoliert und neu verputzt. Mehr als zehn Jahre nach Eröffnung hat die Senioreneinrichtung in Gründau den Zukunftscheck bestanden.

21Dez2017

Die Bilanz 2017 ist beachtlich

Susanne Simmler dankt den Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 21.12.2017
Die Bilanz 2017 der Alten- und Pflegzentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) ist für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler beachtlich. 967 Plätze stehen in den Alten - und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ) für hilfs- und pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner in nunmehr zwölf Einrichtungen zur Verfügung. Die Bewohnerinnen und Bewohner aller Einrichtungen werden von über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgt, 2017 sage und schreibe an über 13 Millionen Stunden. Simmler: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegezentren - und hier schließe ich ausdrücklich die Pflegekräfte in allen Einrichtungen des Kreises mit ein - haben mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage beigetragen.“ Simmler dankte auch den zahlreichen Ehrenamtlichen – in den Einrichtungen der APZ sind ca. 150 Ehrenamtliche aktiv –, ohne die die tägliche Versorgung nicht zu bewältigen gewesen wären. Mit dem Engagement Aller konnten 2017 auch die großen Anforderungen aus dem 2. Pflegestärkungsgesetz, insbesondere die Umstellung von Pflegestufen in Pflegegrade, erfolgreich bewältigt werden.
Mit der umfangreichen täglichen Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen ging in den APZ 2017 aber auch die infrastrukturelle Weiterentwicklung einher.

Mit einer großen Feierstunde wurde im März in Marköbel die letzte der vier Dependancen im Ronneburger Hügelland ihrer Bestimmung übergeben. In der Dependance werden die Menschen in Vollzeit- und Kurzzeitpflege betreut. Dieses Konzept umfasst vier Hausgemeinschaften mit je 10 Bewohnern.

2017 haben die APZ auch den Startschuss für umfangreiche bauliche Modernisierungsmaßnahmen gegeben. Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Wohnstifts in Hanau mit 270 Plätzen leistet der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag.
Drei weitere Millionen Euro werden im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in die Einrichtungen in Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd und Sinntal fließen.

Im Altenzentrum Rodenbach, in dem die umfangreichen Modernisierungsarbeiten vergangener Jahre fortgesetzt wurden, wurde der „Erste Spatenstich“ für die neue Zentralverwaltung vorgenommen. Damit werden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zukunftsorientiert ausgerichtet“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler in ihrem Jahresrückblick zur Altenpflege in den APZ, die in Trägerschaft des Kreises als gGmbH betrieben werden und größter Dienstleister im Bereich der stationären Altenhilfe sind.

Für Susanne Simmler ist die Hospiz- und Palliativversorgung ein Herzensanliegen, vor allem auch 2017. Deshalb zeigte sie sich besonders erfreut darüber, dass 2017 in Gelnhausen ein Hospiz eröffnet werden konnte. Simmler: „In den Räumen des ehemaligen Kreisruheheims (Sandsteingebäude) ist für todkranke Menschen ein würdevolles Heim entstanden.“ Der Main-Kinzig-Kreis veranlasste als Eigentümer des Kreisruheheims die Sanierung und Erweiterung des Hauses mit rund 2,5 Mio. €. Die Räume sind für den Hospizbetrieb sind von den Alten- und Pflegezentren an die Caritas vermietet worden. Für die Verpflegung der Gäste sorgen wiederum die Alten- und Pflegezentren des Kreises mit dem Kreisruheheim.

Im Fokus steht auch weiterhin die Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau. Die Einrichtung, die als Modellprojekt 2016 eröffnet wurde, deren Finanzierung durch die Kassen aber immer noch nicht gesichert ist, war 2017 für 1000 wissenschaftliche Experten Thema bei einem Kongress in der Universität Gießen.

Apropos Wissenschaft: Um die Lebensqualität älterer Menschen, insbesondere wenn sie im Alltag umfassende Hilfe in einem Pflegeheim benötigen, ging es in der deutschlandweit beachtete Studie, die auf Initiative der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) durchgeführt wurde. „Die Bewohnerinnen und Bewohner erläuterten selbst die Aspekte, die für sie zum Erleben guter Lebensqualität maßgeblich sind“, so die Erste Kreisbeigeordnete und APZ- Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler. Die Studie ist Grundlage zukünftigen Handelns in den Einrichtungen, insbesondere für die Erstellung eines neuen Gesundheitsleitbildes.

Auch das Fernsehen wurde auf die Studie aufmerksam. Im Rahmen einer Sendung über Freundschaften wurde im HR berichtet. Apropos Fernsehen: Auch das Konzept des Sinnesgarten beim Wohnstift in Hanau fand im TV (ZDF) Beachtung.

Große Beachtung auch für das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten vor allem auch in der Ausbildung umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelte“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Im Jahre 2017 haben insgesamt 38 Altenpflegerinnen und Altenpfleger - 19 davon in verkürzter Form - sowie 37 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer - 15 davon erstmals in Teilzeit - die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. „Aktuell werden 215 Azubis, davon 135 als Altenpfleger und 80 als Altenpflegehelfer ausgebildet“, so Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung. Deutliche Akzente wurden auch auf die Weiterbildung von Praxisanleitern (neun Absolventinnen und Absolventen) und erneut auch von pädagogischen Fachkräften für die hessischen Altenpflegeschulen (zwölf Absolventinnen und Absolventen) gelegt. Erstmals wurde vom Aus- und Fortbildungsinstitut eine über zwei Jahre dauernde Weiterbildung zur Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleiterin angeboten. Auch die Ausbildung von Fachkräften für die palliative Praxis stand erstmals auf dem Programm. Sieben Fachkräfte für Gerontopsychiatrie wurden zertifziert.

„Insgesamt haben wir 18 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen und 108 Seminare in den Einrichtungen der APZ mit insgesamt 1404 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Themenbereichen Pflege und Betreuung, aber auch in der Hauswirtschaft und in der EDV durchgeführt“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung.

Übrigens: Die Alten- und Pflegezentren sind in Punkto Weiterbildung auch Vorreiter bei der Nutzung der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert, bieten dies auch anderen Unternehmen an.

Um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, werden seit 2017 in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises in einem Selbstbewertungsprozess nach dem von der EU-Kommission unterstützten europäischen Qualitätsmanagementsystem E-Qalin® Verbesserungsmöglichkeiten aufgespürt.

Die Alten- und Pflegezentren können sich aber auch über externe Anerkennung ihrer hohen Qualitätsansprüche freuen. Dafür sprechen die Auszeichnungen. Die Viamedica-Stiftung für eine gesunde Medizin aus Freiburg hat die Alten- und Pflegezentren mit dem Viamedica Pflege* Award ausgezeichnet. Damit wurde gewürdigt, dass in die Einrichtungen der APZ Nachhaltigkeit und Qualität getragen sowie Ökologie und Ökonomie verbunden werden.

An Auszeichnungen sind außerdem die Verleihung des Grünen Haken für das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal und das Altenzentrum Rodenbach zu nennen. Dabei geht es um die Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit der Bewohner. Vier Einrichtungen - das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Wohnstift Hanau, die Seniorendependance Neuberg und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal - haben sich zudem dem Kampf gegen die antibiotikaresistenten Problemkeime verschrieben und hierfür vom MRE-Netzwerk Rhein-Main eine Auszeichnung erhalten.

„Die Alten- und Pflegezentren können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien, weil vor allem die Infrastruktur weiter verbessert wird und die Angebote entsprechend den Erfordernissen weiter erhöht werden, wenn nötig auch mit Kooperationspartnern.

Der Anspruch „In Würde leben – auch in der letzten Lebensphase“ soll 2018 besonders in den Fokus gerückt werden. Simmler: „Von besonderer Bedeutung ist der Aufbau einer flächendeckenden Palliativversorgung, eine Optimierung der Kooperation mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern der Arbeitsgemeinschaft Hospiz sowie die Intensivierung der Netzwerkarbeit bzw. die Integration in die Netzwerke von Hospiz- und Palliativversorgung.“ Darüber hinaus will sie sich als Teil der Gesellschafterversammlung dafür einsetzen, dass in allen Einrichtungen weitere Mitarbeiter zu Palliativ-Care-Fachkräften qualifiziert werden, übrigens ein erster Schritt für den Aufbau von einrichtungsbezogenen Palliativ-Teams.

21Dez2017

Vorreiterrolle in der Pflegeweiterbildung

Den digitalen Fortschritt im Lernprozess beim Bundeskongress präsentiert

Für E-Learning: Dieter Bien, Robert Steingrübner, Prof. Dr. Holger Zinn und Stephan Hemberger (von links nach rechts) vor dem Bundeskongress der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 21.12.2017
Eine Vorreiterrolle nehmen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises beim E-Learning ein. Dies wurde beim Bundeskongress des Bundesverbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) deutlich, wo Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (Wohnstift Hanau) und vor allem der sie begleitende Prof. Dr. Holger Zinn von der Diploma-Hochschule das neue digitale Lernprojekt vorstellten. „Wir nutzen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert“, so Geschäftsführer Dieter Bien zu der Entwicklung eines Modells, das in Deutschland einzigartig ist.

Und so funktioniert E-Learning: Ein Click auf den Link führt zur Plattform www.e-campus-healthcare.com. Der Kunde, sprich Fortbildungswillige, kauft seinen eigenen Kurs (Dekubitus in der Pflege, Verhalten bei Menschen mit Demenz, Sturzprophylaxe oder Ernährungsmanagement) ein und legt seine eigenen Zugangsdaten im Zuge des Bestellvorgangs fest. Nach erfolgter Bezahlung loggt er sich im Lernportal ein und lernt auf einer nutzerfreundlichen, übersichtlichen Oberfläche los. Die Lernkontrolle ist möglich durch einen Abschlusstest. Nach erfolgreichem Abschluss kann sich der Mitarbeiter zudem sein Zertifikat ausdrucken, das Produkt seiner Fortbildung als PDF herunterladen und abspeichern. Das System ist webbasiert und somit über jeden PC und jedes mobile Endgerät nutzbar, was den Komfort deutlich erhöht.

Aber nicht nur dies: „E-Learning hat weitere Vorteile, erleichtert Arbeitgeber und Nutzer (Arbeitnehmer) die Planung für die Fortbildungsmaßnahmen“, so Prof Dr. Zinn vor den Vertretern der kommunalen Senioreneinrichtungen Deutschlands. Der Arbeitgeber muss die Bildungsmaßnahmen nicht planen, muss keine Dozenten einsetzen, der Benutzer hat keine Leer- und Wartezeiten. Und: Der Arbeitnehmer kann orts- und zeitunabhängig lernen. Apropos Zeit: Am Beispiel der Alten- und Pflegezentren machte der Wissenschaftler deutlich, dass durch E-Learning eine Zeitersparnis von 83,3 % möglich ist. Es wird keine Zeit für den Weg zum Seminarort benötigt. Und die Arbeitszeit bleibt erhalten, weil der bisherige Ausfall von Mitarbeitern bei Seminaren aufgrund der Teilnahme an Online-Fortbildungskursen stark reduziert wird, womit die meist ehedem schon schwierige Dienstplanung im operativen Tagessgeschäft der Altenpflege erleichtert wird.

Und die Kostenersparnis ist ebenfalls enorm. Für die Alten- und Pflegezentren hat Prof. Zinn, der umfassende praktische Erfahrung in der Durchführung von E-Learning hat, eine Kostenersparnis von 78,86 Prozent errechnet, vor allem auch, weil die Seminarkosten entfallen. Dem Mitarbeiter bieten sich zudem mehr Bildungsmöglichkeiten, von der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit des Systems ganz abgesehen.

So dürfte es nicht wundern, wenn Verantwortliche von Pflegeeinrichtungen in Deutschland bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft vermehrt den Blick zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und hier insbesondere zum Institut für Aus-, Fort und Weiterbildung richten werden. Das renommierte Institut ist für die Umsetzung verantwortlich, stellt sich den neuen Anforderungen.

Geschäftsführer Bien ist sich sicher, dass der Einsatz von E-Learning einen Paradigmenwechsel in einem personalintensiven und -affinen Tätigkeitsfeld wie der Altenpflege und der Altenhilfebranche darstellt. Es ist aber auch klar: E-Learning wird aber nicht zum gänzlichen Wegfall der bisher gängigen Präsenzveranstaltungen oder Direktunterweisungen führen. Bien: „Die Online-Schulung ist eine sinnvolle Unterstützung im Lernprozess und wird insbesondere durch eine Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen das Lernen optimieren.“ Für Menschen, deren Alltag durch die Nutzung von PC, Tablet oder Smartphone und mithin dem Internet geprägt ist, wird E-Learning in Zukunft eine wichtige und selbstverständliche Rolle spielen. Das hat der Auftritt vor den Verantwortlichen der kommunalen Senioreneinrichtungen bestätigt.

21Dez2017

Bessere Versorgung der Bewohner durch flexiblen Einsatz der Mitarbeiter in verschiedenen Einrichtungen

„Springerpool“ gebildet

Unser Bild zeigt (von links nach rechts): Jason Cooper, Jolanta Bosnjakovic und Claudia Schmidt-Demir
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 21.12.2017
Dem Ausfall von Pflegekräften und Pflegehilfskräften in Einrichtungen, etwa durch längerfristige Krankheit oder Elternzeit, begegnen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit einem neuen Arbeitsmodell, dem flexiblen Einsatz verschiedener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehreren Einrichtungen. „Deshalb“, so der Geschäftsbereichsleiter Altenpflege Robert Steingrübner, „haben wir ein sog. „Springerpool“ begründet.“ Mit Claudia Schmitt- Demir aus Biebergemünd und Jason Cooper aus Hanau wurden beim Tag der Mitarbeiter zwei Mitarbeiter in den Springerpool aufgenommen. Mit den Neuen, die von Geschäftsführer Dieter Bien, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner begrüßt wurden, sind die ersten Pflegefachkräfte im Springerpool tätig. Dazu gehört auch die Pflegehelferin Melanie Berg aus Biebergemünd, die in den Seniorenzentren in Gründau und Biebergemünd tätig ist. Claudia Schmitt-Demir kommt zunächst in der Einrichtung in Biebergemünd und dann in Gründau zum Einsatz. Jason Cooper arbeitet zunächst im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau und später im Seniorenzentrum in Gründau. Gesteuert wird der „Springerpool“ von der QM- Beauftragten Heike Peters in der Zentralverwaltung im Wohnstift in Hanau.

„Entscheidend ist die Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aber auf Freiwilligkeit beruht“, so Robert Steingrübner. Will heißen: Es wird niemand gezwungen, in zwei Einrichtungen zu arbeiten. Natürlich muss sich die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter den Einsatz in verschiedenen Einrichtungen zutrauen. Steingrübner: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden entsprechend eingearbeitet. Und sie werden dann für mehrere Wochen in einer Einrichtung eingesetzt, um eine Beziehung zu den Bewohnern zu erhalten.“ Ein tägliches Springen zwischen verschiedenen Einrichtungen ist ausgeschlossen.
Das Modell „Springerpool“ ist möglich geworden, da unter dem Dach der Alten- und Pflegezentren zwölf Einrichtungen, teilweise in räumlicher Nähe, integriert sind. Übrigens: Der Pool soll ausgebaut werden, vor allem im östlichen Teil des Main-Kinzig-Kreis in den Einrichtungen in Sinntal und Steinau.

Während im Pflegebereich der Springerpool Flexibilität im Einsatz ermöglicht, ist dies im Technik- oder Hauswirtschaftsbereich durch die APZ-Service GmbH möglich. Für das Seniorenzentrum in Biebergemünd wurde beim Tag der Mitarbeiter in der APZ-Service GmbH die Hauswirtschaftskoordinatorin Jolanta Bosnjakovic begrüßt.

Bild:

19Dez2017

Wunderbares Konzert

Gelungener Auftritt des Männerchor Frohsinn Hanau

Der Männerchor Hanau erfreute mit einem wunderbaren Konzert
Wohnstift Hanau - Dienstag, 19.12.2017
„Wunderbar“ war wohl die am häufigsten verwendete Charakterisierung beim Konzert des Männerchors Frohsinn Hanau im blauen Saal des Wohnstifts in der Brüder-Grimm-Stadt. Und in der Tat: Das Konzert kam bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörigen und zahlreichen Gästen seht gut an, hatte hohes gesangliches Niveau. Verständlich: Die Sänger hatten international bekannte Winter- und Weihnachtslieder aus verschiedenen Jahrhunderten im Repertoire, von Tochter Zion über „Leise rieselt der Schnee“ bis hin zu „ Hei, so eine Schneeballschlacht“ und der „Petersburger Schlittenfahrt“. Dirigiert wurden die Sänger von Chorleiter Damian Siegmund, der die Musikstücke auch am Klavier begleitete. Durch das Programm führte Martin Bornhardt Brachmann, im Verein Schriftführer und verantwortlich für die Presse. Er verwies darauf, dass der Chor mit diesem Konzert den Bewohnern eine Freude bereiten möchte. Es blieb Katja Sommer von der sozialen Betreuung des Wohnstifts vorbehalten, den Sängern für ihr großartiges Konzert herzlich zu danken.

19Dez2017

Lebendiges Krippenspiel

Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller erzählte die biblische Weihnachtsgeschichte

Die Mitglieder des ökumenischen Besuchsdienstkreises führten ein Krippenspiel auf und Beatrice Schmeller-Weimann (rechts) erzählte die Weihnachtsgeschichte
Wohnstift Hanau - Dienstag, 19.12.2017
Diese Weihnachtsfeier werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts, deren Angehörige und Gäste so schnell nicht vergessen. Dafür sorgten die rund 20 Frauen und Männer des ökumenischen Besuchsdienstkreises Hanau, die Woche für Woche ehrenamtlich in der Begleitung von Bewohnern des Wohnstiftes in der Lortzingstraße aktiv sind. Sie führten ein lebendiges Krippenspiel mit Maria, Josef, dem Jesuskind und Hirten auf. Engel erhellten zudem den blauen Saal des Wohnstifts mit Kerzen. Und die Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller, Leiterin des Besuchsdienstkreises, erzählte dazu im Beisein des Einrichtungsleiters Stephan Hemberger und der Leiterin der sozialen Betreuung, Cordula Delp, die biblische Weihnachtsgeschichte.

15Dez2017

Weihnachtsfeier mit den „Montagssingers“

Seniorinnen und Senioren sangen Weihnachtlieder kräftig mit

Die „Montagssingers“ erfreuten die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner des seniorenzentrums in Lieblos mit weihnachtlichen Liedern
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 15.12.2017
Der letzte Programmpunkt während der Weihnachtsfeier im Seniorenzentrum in Gründau war ohne Zweifel auch der Höhepunkt der Veranstaltung. Und bei diesem Programmpunkt waren die „Montagssingers“ in Aktion. Unter dem Motto „neue Stimmen für ein gemeinsames Projekt“ haben sich Sängerinnen und Sänger zusammengefunden, um Montagsabends im Haus der Einigkeit dem Gesang, insbesondere dem Schlager, zu frönen und 2018 ein Konzert anzuhalten. Ins Seniorenzentrum nach Lieblos hatten die Sängerinnen und Sänger aber vorwiegend weihnachtliche Lieder mitgebracht und brachten sie zu Gehör, am Klavier begleitet von der Musicaldarstellerin Sabrina Lotz. Aber nicht nur dies: Beim gemeinsamen Singen von Weihnachtliedern forderten sie auch die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner heraus, was zu einem vielstimmigen großen Chor führte. Eröffnet wurde die Weihnachtsfeier in der Gründauer Senioreneinrichtung mit zwei Grußworten. Die Vorsitzende des Einrichtungsleiterin, Rosemarie Knutzen, zog eine Bilanz ihrer Arbeit, verwies dabei insbesondere auf die zahlreichen Einsätzen der Mitglieder des Beirats bei den verschiedensten Veranstaltungen. Ute Severin, die stellvertretende Einrichtungsleiterin, die im Seniorenzentrum zugleich auch für den Pflegedienst verantwortlich ist, zeigte sich erfreut über die großartige Resonanz und wünschte den Bewohnerinnen und Bewohnern im Beisein des kommissarischen Einrichtungsleiters Robert Steingrübner ein besinnliches Weihnachtsfest. Wolf Lange, der ehrenamtliche Arrangeur zahlreicher Veranstaltungen und bekannte Musiker an der Gitarre, stimmte zusammen mit Bewohnern bekannte Weihnachtslieder aus dem 19.Jahrundert an. Nach Kaffee, Kuchen und Plätzchen, die von vielen fleißigen Helferinnen vorbereitet und serviert worden war, las Paula Witte noch eine Weihnachtsgeschichte vor.

15Dez2017

Erlös für Aktivitäten der Bewohner

Dank an Vereint helfen! für die Mitgestaltung der Veranstaltung

Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau zog viele Besucher an. An den Ständen konnten Weihnachtsutensilien und Wollsachen erworben werden
Wohnstift Hanau - Freitag, 15.12.2017
Der Weihnachtsbasar im Wohnstift in Hanau war eine schöne Einstimmung auf die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest. Diesen Eindruck hatten die zahlreichen Besucher, darunter Bewohner, deren Angehörige, Mitarbeiter und vor allem auch Bürgerinnen und Bürger aus der Brüder-Grimm-Stadt. Zu Gast war auch die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. Die zahlreichen Besucher erfreuten sich an den rund 20 Ständen an den handgestrickten Mützen, an Wollschals, an Handschuhen, Socken und Kerzen, aber auch an Schmuck, Kannen mit echter Bauernmalerei, Christbaumschmuck und vielem mehr. Vor allem handwerkliche und kunsthandwerkliche Artikel fanden reißenden Absatz. Viele Utensilien wurden als Weihnachtsgeschenke gekauft.

Die Gäste konnten zudem gegen eine kleine Spende Kaffee und Kuchen genießen und sich an Glühwein und Grillwürstchen erfreuen. Eine besondere Attraktion stellte der Auftritt von Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel dar. Dieter Herrmann spielte auf seinem Akkordeon weihnachtliche Lieder. Organisiert wurde der Adventsbasar durch den Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen e. V. (Vereint helfen!) unter dem Vorsitz von Gesine Krotz. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger dankte den Mitgliedern dieses Vereins für die tatkräftige Unterstützung und die gemeinsame Gestaltung des Weihnachtsbasars.

Der Erlös von mehreren hundert Euro aus dem Verkauf von Weihnachtsutensilien und aus den Spenden für Kaffee, Kuchen Grillwürstchen und Glühwein werden für Aktionen der Bewohner verwandt.

15Dez2017

Weihnachtsfeier der Senioreninnen und Senioren

Frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Garanten für die gute Entwicklung

Der Seniorenbeauftragte Karl-Heinz Voit (Zweite Reihe links) und Geschäftsführer Dieter Bien (hintere Reihe) hatten zur Seniorenweihnachtsfeier geladen
Gesamtunternehmen - Freitag, 15.12.2017
Im weihnachtlich geschmückten gelben Saal im Altenzentrum in Rodenbach fand eine besondere Weihnachtsfeier statt. Der Seniorenbeauftragte der Alten- und Pflegezentren (APZ), Karl-Heinz Voit, hatte die frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und heutigen Rentnerinnen und Rentner zur Weihnachtsfeier eingeladen. Die Alten- und Pflegezentren messen den Zusammenkünften früherer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter große Bedeutung zu. So waren neben Karl-Heinz Voit auch Geschäftsführer Dieter Bien und mehrere Einrichtungsleiter erschienen, um die Rentnerinnen und Rentner willkommen zu heißen. Und mit Belinda Schmidt und Anja Laguardia war die gesamte Spitze des Betriebsrates vertreten. Karl-Heinz Voit brachte zum Ausdruck, dass die alljährliche vorweihnachtliche Feier Tradition hat. Damit soll auch zum Ausdruck gebracht werden, dass die früheren Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen sind und noch dazu gehören. Karl-Heinz Voit: „Ihr lieben Rentnerinnen und Rentner seid als frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Garanten dafür, dass die Alten- und Pflegezentren zu dem geworden sind, was sie heute darstellen, nämlich der größte Anbieter im Bereich der Altenhilfe im Main-Kinzig-Kreis-Kreis.“ Für den Einsatz als ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedankte sich der Seniorenbeauftragte herzlich. Und auch Geschäftsführer Dieter Bien sprach den früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz seinen Dank aus und wünschte ihnen besinnliche Stunden im Kreise der großen APZ-Familie.

Neben einem gemeinsamen Essen erlebten „die Ehemaligen“ der Alten- und Pflegezentren noch eine kleine Überraschung. Der Nikolaus überreichte jedem Anwesenden ein kleines Präsent. Die besinnliche vorweihnachtliche Veranstaltung hatte einen würdigen Höhepunkt gefunden.

11Dez2017

Wie kann eine stationäre Pflegeeinrichtung zugunsten der Versorgung schwerkranker Menschen tätig werden?

Podiumsdiskussion bei einem Kongress an der Universität in Gießen

Überzeugungsarbeit für die Palliativ Oase leisteten vor 1000 Interessierten Vanessa Güglü, Uwe Brömmer, Dr. Maria Haas-Weber und Dieter Bien (von links nach rechts)
Gesamtunternehmen - Montag, 11.12.2017
Im Fokus der Pflegewissenschaft stand die Palliativ Oase der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), die vor zwei Jahren im Wohnstift in Hanau gegründet wurde. Die Einrichtung, die der intensiven Versorgung von Schwer- und Schwerstkranken mit begrenzter Lebenserwartung dient, stand im Mittelpunkt eines Kongresses in der Aula der Universität in Gießen. Dort hatten sich rund 1000 Studenten, Ärzte, Pflegende, Auszubildende in Pflegeberufen, Sozialarbeiter, Lehrende und Patienten- und Angehörigenvertreter versammelt, um sich unter der Themenstellung „Sterben in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen“ über die berufliche Sozialisation und die Identitätsbildung derer, die Sterbende begleiten, zu informieren und um neue Erkenntnisse zu erlangen. Neben mehreren Fachreferaten gab eine Podiumsdiskussion (Thema „Regionale Versorgung gestalten: Das Projekt „Palliativ Oase“) Auskunft darüber, wie eine stationäre Pflegeeinrichtung zugunsten der Versorgung sterbender Menschen tätig werden kann. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren der Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, der ehemalige Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Uwe Brömmer, und die Pflegefachkraft in der Palliativ Oase, Vanessa Güclü; außerdem Dr. Maria Haas- Weber vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V.

Mit Dr. Maria Haas-Weber, die zusammen mit der Ersten Kreisbeigeordneten und APZ- Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler zu den Initiatoren der Palliativ Oase in Hanau zählt, hatten sich die sechs Veranstalter, darunter namhafte Institutionen der Pflegewissenschaft, die richtige Gesprächspartnerin für das Auditorium geholt. In mehreren, meist emotionalen Vorträgen, machte die Vorsitzende des Fördervereins deutlich, warum sie und ihre Organisation sich für die Palliativ Oase engagieren, vor allem auch finanziell. „Bei der Versorgung in der Palliativ Oase werde für die Linderung des Leidens neben der pflegerischen und medizinischen Versorgung bei den Gästen auch die spirituelle und emotionale Versorgung geboten“, so Dr. Haas-Weber. Ihre Erkenntnis aus den letzten zwei Jahren seit der Gründung dieser Einrichtung: „Die Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau mit ihren 12 Plätzen ist die Keimzelle für Empathie und Fürsorge.“ Es fehle aber leider nur häufig am Geld.

Die Palliativ Oase wird vom Main-Kinzig-Kreis mit rund 170.000 € pro Jahr unterstützt - Mittel, die eigentlich von den Pflegekassen kommen müssten, die sich aber wehren, in das Modell der Oase entsprechende Finanzmittel fließen zu lassen. Deshalb Lob von Geschäftsführer Dieter Bien für den Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. und den Main-Kinzig-Kreis für die Initiative und die finanzielle Unterstützung. Bien: „Dr. Haas- Weber und Susanne Simmler hatten den Ehrgeiz, dieses Projekt umzusetzen. Und sie haben es geschafft.“ Für den Geschäftsführer ist es außergewöhnlich, dass ein Kreis, der zudem in Hessen als einziger zwölf Einrichtungen der Altenpflege unterhält, eine solche Einrichtung finanziell unterstützt.“ Bien: „Es ist schon außergewöhnlich, wie sich Dr. Maria Haas-Weber persönlich und der Förderverein einsetzen und engagieren.“ Dr. Haas-Weber forderte die Politik und den Gesetzbegeber auf, finanziell mehr für solche Einrichtungen wie die Palliativ Oase zu tun. Die Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen seien sehr motiviert, den Gästen in der Palliativ Oase das Leben so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Das bestätigte bei der Podiumsdiskussion in Gießen auch die Mitarbeiterin Vanessa Güclü, die einen Tagesablauf in der Palliativ Oase schilderte, aber auch auf den hohen Arbeitseinsatz der Kolleginnen bei der Versorgung der Gäste hinwies. Diese Aussage veranlasste Geschäftsführer Bien auf den zu geringen Personalschlüssel (1:6) hinzuweisen, was zu umfangreicher Diskussion im Auditorium führte. Positiv für den Geschäftsführer war die Tatsache, dass in der Palliativ Oase in Hanau vor allem auch der Förderverein dafür sorgt, dass die eingesetzten Fachkräfte intensiv für ihre Aufgabe vorbereitet und weitergebildet werden.

Für den ehemaligen Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Uwe Brömmer, spielten die Auswirkungen auf die Schwerstkranken in der Palliativ Oase eine ganz wichtige Rolle. Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass eine stationäre Versorgung Sterbender von aller größter Bedeutung ist. Um aber ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen, sollte verhindert werden, dass sterbende Menschen häufig verlegt werden, etwa in Krankenhäuser oder andere Einrichtungen. Denn Verlegungen bedeuten grundsätzlich Stress und Risiken für die Betroffenen. Brömmer: „Hier kann die Palliativ-Oase mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten. Mit nur zwei Prozent der Notfallverlegungen von Schwerstkranken und Sterbenden ins Krankenhaus liegt die Palliativ-Oase deutlich unter dem Bundesdurchschnitt mit 30 %.“

Für Dr. Maria Haas-Weber ist die Zielsetzung zur optimalen Versorgung der schwerstkranker Menschen für die Zukunft klar: „Mit der Palliativ Oase sind wir auf dem richtigen Weg. Und: In größeren Pflegeeinrichtungen müssen fachkompetenten Palliativ Pflegeteams gebildet werden.“

29Nov2017

Für 10-jähriges Arbeitsjubiläum ausgezeichnet

Simone Zöllner und Anita Becker sind zuverlässig und engagiert

Unser Bild zeigt die neuen Mitarbeiterinnen Priscilah Rippel und Lisa Heckel (vordere Reihe von links nach rechts), die Jubilarin Simone Zöllner (ganz links) mit Geschäftsführer Dieter Bien sowie Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt (hintere Reihe von rechts)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 29.11.2017
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zeichneten Geschäftsführer Dieter Bien, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt zusammen mit der neuen Einrichtungsleiterin Mares Rabe zwei Mitarbeiterinnen für langjährige Tätigkeit in der Senioreneinrichtung am Nepomukweg in Kassel aus.

Das 10-jährige Arbeitsjubiläum feierte Simone Zöllner, die in der Senioreneinrichtung in Biebergemünd als Pflegehelferin tätig ist. „Die Jubilarin zeichnet sich durch viel Liebe gegenüber den Bewohnern aus“, betonte Geschäftsführer Dieter Bien. Sie handelt immer korrekt und stellt stets die eigenen Interessen zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner hinten an.

Ein weiteres Betriebsjubiläum konnte auch Anita Becker feiern. Sie ist ebenfalls seit zehn Jahren in der Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Kassel als Hauswirtschaftshelferin tätig. Geschäftsführer Dieter Bien lobte das große Pflichtbewusstsein, das die Hauswirtschaftshelferin an den Tag legt.

Neu im Pflegeteam des Seniorenheims sind Lisa Heckel aus Linsengericht und Priscilah Rippel aus Biebergemünd. Beide neuen Mitarbeiterinnen haben eine Ausbildung als staatliche examinierte Altenpflegerin begonnen und werden im theoretischen Teil im Institut für Aus- und Fortbildung für die Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis ausgebildet.

28Nov2017

Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege

Erstmals Fachkräfte für gerontopsychiatrische Pflege weitergebildet

Unser Bild zeigt die Institutsleiterin Sonja Jahn (Bildmitte, hintere Reihe) und Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner (Bild links) mit den sieben neuen Fachkräften (vordere Reihe) und den Einrichtungsleitern und Pflegedienstleiterinnen der Senioreneinrichtungen der Teilnehmerinnen
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 28.11.2017
Den Anforderungen der demografischen Entwicklung Rechnung getragen
Erstmals hat das Institut für Aus- und Fortbildung für Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis sieben Fachkräfte für Gerontopsychiatrie zertifiziert. In der Gerontopsychiatrie werden ältere Patienten (meist ab 65Jahre), die unter psychiatrischen und körperlichen Erkrankungen leiden, gepflegt und betreut. Beraten werden auch deren Angehörige. Die Urkunden und Zeugnisse für die erfolgreiche Weiterbildung zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie erhielten Angelika Bjalas (Senioren-Dependance Ronneburg), Ines Eberlein und Thorsten Fehlinger (Wohnstift Hanau), Tina Wollenschläger (Stadtteilzentrum Hanau), Monka Keil (Altenzentrum Rodenbach), Nadine Kania-Wolf (Seniorenzentrum Steinau) und Beate Stoppel (Wohn- und Gesundheitszentrum Sinntal) von der Institutsleiterin Sonja Jahn und von Robert Steingrübner, dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Zu den Gratulanten zählten auch die Einrichtungsleiter Mario Pizzala vom Wohn- und Gesundheitszentrum in Sinntal und Michael Mandt von der Senioren-Dependance in Ronneburg sowie die Pflegedienstleiterinnen Beate Williges (Seniorenzentrum Steinau), Pia Munjic (Altenzentrum Rodenbach), Beate Wagner (Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau) und Stephanie Kaprol (Wohnstift in Hanau).

Mit diesem neuen Weiterbildungskonzept trägt das Bildungsinstitut den Anforderungen der demografischen Entwicklung der Bevölkerung Rechnung. Institutsleiterin Sonja Jahn bei der Feierstunde für die neuen Fachkräfte: „Unsere Gesellschaft ist geprägt durch einen hohen und wachsenden Anteil alter Menschen. Dadurch steigt auch die Anzahl der psychisch veränderten und dementiell erkrankten alten Menschen in der Altenpflege. Nach Vorausberechnungen wird sich die Zahl bis zum Jahr 2050 auf rund drei Millionen Menschen erhöhen. Davon werden 822.000 Menschen in Pflegeheimen voll- oder teilstationär betreut.

Die notwendige gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung dieser Menschen, die auf einem humanistischen Anspruchsbild basiert, erfordert in der Praxis ein hohes Maß an professionellem Wissen und Können, aber auch an Empathie. „Da die Pflegequalität der gerontopsychiatrischen Fachpflege von der persönlichen Haltung und den Kompetenzen der Pflege- und Betreuungskräfte abhängig ist, ist es wichtig, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeit mit psychiatrisch veränderten alten Menschen eine stabile seelische und körperliche Gesundheit aufweisen, kreativ Probleme lösen können und dadurch zum Wohlergehen der erkrankten Menschen beitragen“, betonte Jahn. Deshalb seien darauf bei der Weiterbildung zur Fachkraft Schwerpunkte gelegt worden.

Die gerontopsychiatrischen Fachkräfte haben zudem Strategien kennengelernt, die es ihnen erleichtert, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Sie haben praktische Erfahrungen im alltäglichen Umgang mit schwierigen Situationen und einem verantwortlichen Umgang mit „Chaos" gelernt. Dabei wurden die eigenen Erfahrungen, das Wissen, die Kompetenzen und die ldeen der sieben Teilnehmerinnen mit einbezogen und weiterentwickelt.

„Wichtige Aufgaben sind auch die Wahrnehmung, Beobachtung, lnterpretation und Dokumentation des Verhaltens und der Stimmungslagen von psychisch veränderten Menschen“, betonte Jahn.

Um diese Handlungsanforderung in Übereinstimmung zu bringen, erfordert es eine hohe fachliche Kompetenz. Die Institutsleiterin: „Die Weiterbildung hat die zukünftigen Fachkräfte in der Gerontopsychiatrie auf diese vielfältigen Aufgaben und Methoden vorbereitet.“

Die Fachkräfte der Gerontopsychiatrie wurden bereits während der Weiterbildung an die praktische Umsetzung ihrer Tätigkeit herangeführt, etwa durch eine handlungsorientierte Ausrichtung. Die Weiterbildung umfasste 520 Stunden. Diese teilen sich auf in 400 theoretischen Unterrichtsstunden und 120 Stunden in der Praxis in Form von Praktika im Rahmen der beruflichen Tätigkeit dieser berufsbegleitenden Weiterbildung.

27Nov2017

Bürgermeister Glöckner stattete seinen Antrittsbesuch ab

Herzlich empfangen von der Ersten Kreisbeigeordneten Simmler, Geschäftsführer Bien und der neuen Einrichtungsleiterin Rabe / Unterstützung zugesichert

Antrittsbesuch des neuen Gelnhäuser Bürgermeisters im Kreisruheheim in Gelnhausen (von Links): Dieter Bien, Mares Rabe, Daniel Glöckner und Susanne Simmler
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 27.11.2017
Gleichsam eine doppelte Vorstellung erlebten die Ersten Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, und Geschäftsführer Dieter Bien im Kreisruheheim in Gelnhausen. In der Senioreneinrichtung ist nämlich nicht nur die Einrichtungsleiterin Mares Rabe neu, neu ist bekanntlich auch der Gelnhäuser Bürgermeister Daniel Glöckner. Und der stellte sich erstmals in der Einrichtung der Alten- und Pflegezentrum vor. Für Bürgermeister Glöckner war es nicht nur selbstverständlich der neuen Einrichtungsleiterin Mares einen Besuch abzustatten, er wolle mit seinem Besuch und dem Dialog mit der Ersten Kreisbeigeordneten und dem Geschäftsführer Dieter Bien am Anfang seiner Amtszeit in dieser Senioreneinrichtung auch dokumentieren, wie wichtig das Kreisruheheim und das in der Nachbarschaft neu angesiedelte Hospiz für die Barbarossastadt Gelnhausen ist. „Wir freuen uns über alle Einrichtungen, die wie das Hospiz nach Gelnhausen kommen bzw. wie das Kreisruheheim in Gelnhausen unterhalten werden“, betonte der neue barbarossastädtische Rathauschef.

Im Kreisruheheim werde den dort wohnenden Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, in ihrem gewohnten Umfeld zu leben. Umgeben von Parkanlagen mit alten Baumbeständen, liegt das Kreisruheheim Gelnhausen bekanntlich inmitten der malerischen Altstadt Gelnhausens mit Blick auf das Kinzigtal und die Stadt. Der Weg zum Ortszentrum von Gelnhausen sei nicht weit. Glöckner: „Der Kontakt mit den Mitbürgerinnen wird durch die zentrale Lage der Einrichtung optimal gewährleistet.“

Vor allem aber können die Bewohner des Kreisruheheims ihren gewohnten Lebensrhythmus beibehalten, haben vor allem auch die umfangreiche Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer aus Gelnhausen.

„Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause in familiären Wohn- und Lebensgemeinschaften“, wusste die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler zu berichten und untermauerte damit die Zielsetzung der Einrichtung.

„Das Kreisruhheims in Gelnhausen hat 41 Plätze, davon 19 in Einzel- und sechs in Doppelzimmern“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Zudem prägen liebevoll eingerichtete Aufenthaltsräume in den einzelnen Wohnbereichen und ein Speisesaal mit direktem Zugang zur Terrasse das Bild.

Die neue Einrichtungsleiterin Mares Rabe wies im Dialog mit dem Bürgermeister daraufhin, dass das Kreisruheheim Vollstationäre- und Kurzzeitpflege anbietet. Das Haus ist zum besseren Schutz der demenzerkranken Bewohner mit einem Dementenschutzsystem im Innenhof ausgestattet. Rabe berichtete zudem von umfangreichen Aktivitäten im Rahmen der vielfältigen Betreuungen, etwa von einem Singkreis, von einem Babbelnachmittag oder von zahlreichen Events während des Jahres.

Zudem gebe es zahlreiche Begegnungen und Kontakte mit ortsansässigen Kindergärten, Schulen, Seniorenclubs und kirchlichen Institutionen.

Den Bürgermeister freute es und er sicherte Susanne Simmler, Dieter Bien und Mares Rabe seine Unterstützung für die Einrichtung zu.

24Nov2017

Bundesqualitätswettbewerb der guten Ideen und Lösungen in der kommunalen Altenhilfe

Alten- und Pflegezentren erhalten 2.Platz für das Projekt: Ein Tablet für Menschen mit Demenz

Freude bei den Verantwortlichen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises: Stolz zeigen Wohnstift-Einrichtungsleiter Stephan Hemberger den Scheck mit 500 € und Katja Sommer die Urkunde für die gute Idee. Von links: Robert Steingrübner, Stephan Hemberger, Katja Sommer und Dieter Bien
Wohnstift Hanau - Freitag, 24.11.2017
Katja Sommer von der sozialen Betreuung im Wohnstift in Hanau erhielt bereits bei der Vorstellung ihrer Idee „Ein Tablet für Menschen mit Demenz“ bei der Bundestagung des Bundesverbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) großen Applaus. Und so erstaunte es nicht, dass das Wohnstift in Hanau beim Wettbewerb „Low-Hanging-Fruits“ des BKSB und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger die zweithöchste Auszeichnung entgegennehmen konnte. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 € verbunden. Erste Gratulanten waren Geschäftsführer Dieter Bien und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), zu denen das Wohnstift in Hanau gehört.

„Ziel des Wettbewerbs des BKSB ist es, nicht ganz alltägliche Projekte der Pflegeeinrichtungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, um aufzuzeigen, wie kommunale Pflegeeinrichtungen die Wohn- und Lebensqualität ihrer Bewohner verbessern“, betonte der BKSB-Bundesvorsitzende ,Otto B. Ludorff, bei der Preisverteilung in Esslingen.

Das von Katja Sommer und ihrer Kollegin Cordula Delp entwickelte und in Esslingen preisgekrönte Projekt sah unter dem Titel „Ein Tablet für Menschen mit Demenz“ die Einführung eines speziell für Bewohner mit Demenz entwickelten Tablets mit Programmen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und des Selbstvertrauens sowie zur Stabilisierung der Identität vor. Das Tablet enthält eine umfangreiche Sammlung von Spielen, Rätseln, Texten, Fotos und Filmen. „Die Bewohner werden während der Nutzung des Tablets immer von einer Mitarbeiterin begleitet“, wusste Sommer zu berichten. Diese wählt die Angebote aus und orientiert sich dabei an dem Stadium der Demenz und den individuellen Fähigkeiten und Interessen der Bewohner. Die Mitarbeiterin achtet zudem darauf, dass eine Überforderung oder Reizüberflutung vermieden wird, auch wenn die Spiele und Filme demenzgerecht nur von kurzer Dauer sind. Durch die Spiele, Gedichte oder Bilder können bei den Bewohnern zudem Erinnerungen hervorgerufen werden. Katja Sommer bei der Vorstellung: „ Sollten einmal negative Gefühle geweckt werden, werden die Bewohner sofort aufgefangen und die Beschäftigung mit dem Tablet abgebrochen. Das Wohlbefinden der Bewohner steht immer im Mittelpunkt.“

Überraschend für die Fachkräfte im Wohnstift war, wie schnell viele der Damen und Herren mit der eigenständigen Bedienung des Tablets zurechtgekommen sind, es kaum Berührungsängste gab. Die Mitarbeiterinnen des Projekts haben im Wohnstift die Erkenntnis gewonnen, dass auch Menschen mit Demenz sich auf neue Erfahrungen einlassen wollen und können. Sommer zu den Delegierten des BKSB in Esslingen: „Indem Bewohner beispielsweise den Umgang mit dem Tablet verstehen und selbstständig Felder anklicken, um ein Spiel fortzusetzen, zeigt, dass Menschen mit Demenz in individuellem Ausmaß lernfähig sein können.“

Mit dem Preis in Esslingen hat das APZ nach 2015, wo Einrichtungen aus Gründau und Hanau mit „InSeL“ (Integration und Senioren Lieblos) und „Bewegt gedacht“ (Aktivierung der Seniorinnen und Senioren in Pflegeeinrichtungen durch ein Trainingskonzept mit positiver Auswirkung auf die körperlichen und geistigen Funktionen) die beiden ersten Wettbewerbsplätze belegt hatten, erneut ihre Kreativität bei der Versorgung und Betreuung von Bewohnern unter Beweis gestellt. Und ist ausgezeichnet worden.

Das Wohnstift musste sich in Esslingen übrigens großer Konkurrenz und weiterer guter Vorschläge erwehren, so etwa von Einrichtungen in Köln (Projekt: E-Rischka an den Rhein), in München (Projekt: „Chip- Chancen in der Pflege) oder in Augsburg (Projekt: „Hallo! Sprachliche und interkulturelle Förderung von Azubis in der Altenpflege“). Den Wettbewerb gewann übrigens der Seniorenpark Dölitz von der Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH mit dem Projekt „Frauen - Wellness“, bei dem es um die Einführung eines Frauen-Wellness-Tages mit verschiedenen Stationen (Schönheitspflege, Qi-Gong, Smoothie) zur Stärkung des Wohlbefindens, der Beweglichkeit und der Kommunikation untereinander ging.

23Nov2017

Denise Pörschmann, Monika Tröger und Sandra Engelberg neue Altenpflegerinnen

Jessica Krebs Hauswirtschafterin / Marco Griesemann beginnt Ausbildung in der Altenpflege

Unser Bild zeigt (von links) Ludmila Knodel, Belinda Schmidt, Marco Griesemann, Monika Tröger, Sandra Engelsberg, Denise Pörschmann, Jessica Krebs und Dieter Bien
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 23.11.2017
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden für das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt. Neu in den Reihen der insgesamt mehr als 900 Kolleginnen und Kollegen der Alten- und Pflegezentren, zu dem das Stadtteilzentrum in Hanau gehört, sind die staatlich examinierten Altenpflegerinnen Monika Tröger aus Bruchköbel, Sandra Engelberg aus Rödermark und Denise Pörschmann aus Hanau. Die neuen Mitarbeiterinnen haben eine umfassende dreijährige Pflegeausbildung absolviert, die sie für den Einsatz im Stadtteilzentrum prädestiniert. Mit ihnen umfasst das Team der Pflegefachkräfte im Wohn- und Gesundheitszentrum zirka 20 Personen. Mit Jessica Krebs aus Nidderau konnte auch eine weitere Hauswirtschafterin für das Stadtteilzentrum in Hanau gewonnen werden. Und mit Marco Griesemann hat ein junger Mann aus Hanau die Ausbildung als Altenpfleger (Fachkraft) begonnen. Die Begrüßung nahmen Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner und die Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums, Ludmila Knodel, vor.

21Nov2017

Christina Herbig feierte 20-jähriges Betriebsjubiläum

„Dame mit besonderem Fable fürs Personal“

Geschäftsführer Dieter Bien gratuliert der Jubilarin Christina Herbig (Zweite von links) zum 20-jährigen Betriebsjubiläum zusammen mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Gesamtunternehmen - Dienstag, 21.11.2017
Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit zeichnete Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) Christina Herbig aus. Die Jubilarin ist seit Oktober 1997 in unterschiedlichsten Funktionen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises tätig. Erlernt hat die Jubilarin in den achtziger Jahren zunächst den Beruf der Krankenschwester, war im St. Katharinen Krankenhaus in Frankfurt, im Kreiskrankenhaus in Bad Homburg und in der Agnes Karll Schule der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt tätig. Dabei stieg sie aufgrund eines Lehrgangs zur Stationsleitung, zweier Weiterbildungen zur Lehrerin für Pflegeberufe und eines Studiums zur Diplom-Pflegewirtin in der Karriereleiter sehr schnell nah oben, war Lehrerin für Pflegeberufe und stellvertretende Schulleiterin. Und bevor sie im Oktober 1997 zu den Alten- und Pflegezentren kam, war sie Dozentin an verschiedenen Krankenpflegeschulen.

Von 1997 bis 1999 war sie Pflegedienstleiterin im Altenzentrum in Rodenbach, später dann Pflegemanagerin und Pflegebetriebsleiterin bzw. Geschäftsbereichsleiterin für Pflege und Personal für alle Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren und damit Vorgesetzte aller Pflegedienstleitungen. Seit 2016 ist sie verantwortlich für die Personalentwicklung und die Projektsteuerung Altenhilfe in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

Auch während ihrer Tätigkeit in den APZ hat sich Christina Herbig umfangreich weitergebildet. Sie schloss ein Studium für Supervision und Coaching an der Fachhochschule Frankfurt (University of Applied Sciences) und ein Fernstudium zur Personalentwicklung mit dem Master of Arts an der Technischen Universität in Kaiserslautern erfolgreich ab. Geschäftsführer Dieter Bien bezeichnete die Jubilarin „als Dame mit einem besonderen Faible fürs Personal“ und bedankte sich für die engagierte, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

21Nov2017

Yvonne Lach 35 Jahre im Wohnstift in Hanau tätig

Zlate Catic für 25-jährige Tätigkeit als Altenpflegehelferin geehrt

Unser Bild zeigt die Jubilarinnen Zlate Catic (vordere Reihe, rechts) und Yvonne Lach (vordere Reihe, links), die Neuen und die APZ Verantwortlichen Robert Steingrübner, Dieter Bien und Belinda Schmidt (hintere Reihe von links) sowie Stephanie Kaprol (Zweite Reihe, links)
Wohnstift Hanau - Dienstag, 21.11.2017
Es gehört zur besonderen Unternehmenskultur der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), dass beim Tag der Mitarbeiter neue Kolleginnen und Kollegen besonders begrüßt und langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Auszeichnung erfahren. Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner konnten zusammen mit der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol zwei besondere Auszeichnungen für langjährige Tätigkeiten im Wohnstift in Hanau vornehmen. Ein großes Betriebsjubiläum feierte Yvonne Lach aus Erlensee, die 35 Jahre im Wohnstift als Hauswirtschaftshelferin tätig ist. Aber nicht nur dies: Mit ihrer netten Art sorgt sie als Verantwortliche des Kiosk für zufriedene Bewohner und Gäste, hat dabei immer ein freundliches Wort für die Kunden parat. Geschäftsführer Dieter Bien lobte ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement. Seit 25 Jahren ist Zlate Catic aus Hanau als Altenpflegerin im Wohnstift tätig. Die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol erwähnte bei ihrer Laudatio das große Verantwortungsbewusstsein der Jubilarin und die herausragende Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und den Verantwortlichen des Wohnstifts.

Während des Tages der Mitarbeiter wurden auch neue Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Neu im Team der Hanauer Senioreneinrichtung an der Lortzingstraße sind die Pflegefachkräfte Caroline Spahn aus Hanau und Aysegül Yücesan aus Bad Vilbel, ferner die Pflegehelferinnen Sanja Jovanovic aus Mühlheim und Jessica Krohe aus Nidderau sowie die Krankenpflegehelferin Bozena Sigda aus Bruchköbel. Für die APZ- Service GmbH sind zukünftig Nicole Gruber aus Erlensee als Vorarbeiterin der Reinigung und Touria Makroud aus Hanau als Hauswirtschaftshelferin im Einsatz. Erfreut zeigte sich Geschäftsführer Dieter Bien über die zahlreichen neuen Auszubildenden. Den Beruf des Altenpflegers bzw. der Altenpflegehelferin wollen Danijela Arezina, Charmaine Pohle und Johannes Schömbs aus Hanau erlernen. Die Ausbildung als Altenpflegehelfer bzw. Altenpflegehelferin begannen im Wohnstift Lena Arfert aus Großkrotzenburg und Jannina Laue aus Bruchköbel sowie Joanna Dlugaiczyk und Patrick Kirberg, beide aus Hanau.

16Nov2017

Ein Pavillon für mehrere Zwecke

Regina Pucher vom Kreisruheheim Gelnhausen für ihre Idee ausgezeichnet

Unser Bild zeigt (von rechts nach links) Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, die Ideengeberin Regina Pucher und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 16.11.2017
In den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens. „Beim betrieblichen Ideenmanagement werden eine Menge teils sehr interessanter Vorschläge abgegeben“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der beim Tag der Mitarbeiter eine Idee auszeichnete.

Von der Mitarbeiterin Regina Pucher des Kreisruheheims in Gelnhausen hat ein Vorschlag bei der Kommission des betrieblichen Ideenmanagements Beachtung und Anerkennung gefunden, der für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Besucher der Senioreneinrichtung in der Holzgasse (Oberstadt) gleichsam einen Nutzen bringen wird. Die engagierte Betreuerin, die bereits bei den verschiedensten Veranstaltungen mit kreativen Ideen für die Programmgestaltung auffällt, hat sich dafür eingesetzt, dass ein Pavillon angeschafft wird. Dieser Pavillon soll einen mehrfachen Zweck erfüllen, so die Vorstellung der Ideengeberin. Der Pavillon soll nämlich nicht nur bei Veranstaltungen in und vor allem vor der dem Anna-Hühn-Haus Schutz vor Sonne und Regen bieten, er soll auch so ausgestattet und platziert werden, dass er als konstante Überdachung im Eingangsbereich des Anna-Hühn-Hauses dient. Dabei soll er, wenn nötig, in die anstehenden baulichen Maßnahmen integriert werden. Für diese Idee „der wetterfesten Unterstellmöglichkeit“ im Eingangsbereich der Einrichtung hat Regina Pucher von Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt einen Gutschein erhalten, der auch den Besuch der Toskana-Therme in Bad Orb beinhaltet.

16Nov2017

Zwei Jahre Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau

Erinnerungscafé

Die Mitarbeiterinnen mit Beatrice Weimann-Schmeller (Bildmitte) und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 16.11.2017
Zwei Jahre ist die Palliativ Oase im Wohnstift in Hanau alt. In den zwei Jahren wurden 75 Gäste versorgt, die an einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung gelitten haben. Ihnen wurde in der Palliativ Oase in der letzten Lebensphase ein würdevolles Leben in Geborgenheit ermöglicht,, so die Zielsetzung der Einrichtung, die am 1. Dezember 2015 eröffnet worden ist. Das Jubiläum dieser außergewöhnlichen Einrichtung im Wohnstift in Hanau wurde nunmehr in einer besonderen Form mit einem Erinnerungscafe‘ begangen. Der neue Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, die Ethikbeauftragte der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und evangelische Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller und die Mitarbeiterinnen der Palliativ-Oase hatten Angehörige, Hinterbliebene und Freunde der in dieser Zeit versorgten Gäste eingeladen, um eine kleine Rückschau zu halten und die Zeit der Versorgung in der palliativ Oase Revue passieren zu lassen. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger: „Wir sind sehr stolz, schwer- und schwerstkranken Menschen ein solches Angebot unterbreiten zu können.“ Und mit Blick auf die zahlreich erschienenen Besucher betonte Hemberger, „Ihre Angehörigen und Freude haben bei uns professionelle Begleitung erlebt“. Für die Ethikbeauftragte Beatrice Weimann-Schmeller, die in einer emotionalen Rede an die vergangenen zwei Jahre erinnerte, war die Begleitung der Gäste in der Oase mit unterschiedlichen Empfindungen jedes einzelnen verbunden.

Stolz waren der Einrichtungsleiter und die Ethikbeauftragte aber nicht nur auf das Angebot der Versorgung schwerstkranker Menschen, sondern auch auf diejenigen, die dieses Angebot in den beiden Jahren umgesetzt hatten: Die Palliativ-Ärzte, allen voran Dr. Maria Haas-Weber, und der Förderverein „Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V. Hanau“, die AG Hospiz, vertreten beim Erinnerungscafe‘ durch die Fachbereichsleiterin Anette Böhmer, und vor allem die Mitarbeiterinnen der Palliativ Oase, Katrin Larnig, Daliborka Arenzina, Vanessa Güclü, Kornelia Laaß und Susanne Lind. Letztere hatte zusammen mit Vanessa Güclü die Aufgabe übernommen, den Besuchern des Erinnerungscafés zu berichten, für was sich die Mitarbeiterinnen bei der Versorgung der Gäste Zeit genommen hatten. Lind: „Wir hatten vor allem die Zeit, Ihre Angehörigen kurz zu begleiten“.

Auf die Initiative der Mitarbeiterinnen und der Ethikbeauftragten Beatrice Weimann-Schmeller war auch die Gestaltung des Erinnerungscafe‘ zurückzuführen, übrigens ganz der Situation angebracht: Auf einem Tisch stand eine Osterkerze, die während der Erinnerungsstunde angezündet wurde, dazu Kerzen, rote Rosen- der Anzahl der Verstorbenen entsprechend-, sowie Schmetterlinge als Synonym für die Auferstehung und das Leben. Und auf dem Tisch lagen zudem Karten mit den Namen der Verstorbenen, die zudem verlesen wurden. Übrigens: Die Angehörigen und Freunde konnten diese Erinnerungsutensilien auch mit nach Hause nehmen.

Neben diesen Utensilien werden ihnen sicherlich auch die Worte der Ethikbeauftragten Weimann-Schmeller in bester Erinnerung bleiben: „Wir haben in der Palliativ Oase im wahrsten Sinne des Wortes „palliativ“ Schwerstkranke „ummantelt“, ihnen gute Medizin und gute Pflege gegeben.“

12Nov2017

Engel fragt: HR filmt bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Thema Freundschaft

Im Fokus der Kameras: Hedwig Schneider und Margot Kreuzer
Gesamtunternehmen - Sonntag, 12.11.2017
Zu kleinen Fernsehstars bei einem wichtigen Thema werden vier Bewohnerinnen der Einrichtungen der Alten- und Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises in Neuberg und in Limeshain am kommenden Dienstag, 14.11. 2017, 21:45 Uhr. Die Rede ist von Ingrid Wiesbach von der Senioren-Dependance in Neuberg und von Margot Kreuzer, Hedwig Schneider und Gertrud Knöß von der Einrichtung in Limeshain. Die vier Damen werden in der bekannten HR-Sendung „Engel fragt“, die sich mit Themen rund um Ethik und Religionen beschäftigt, über ihre Erkenntnisse zu ihren Freundschaften in den stationären Pflegeeinrichtungen berichten. Die Aufnahmekamera des HR stand übrigens in der Einrichtung in Limeshain.

Und die vier Bewohnerinnen präsentierten sich wie „alte Fernsehhasen“, denen wie ihren großen Vorbildern ab und an dennoch „Lampenfieber“ anzumerken war. Die erste Aufnahme war in der Hausgemeinschaft B. Kurz vor dem Mittagessen war am Tisch in der Küche Kartoffelschälen angesagt. Hedwig Schneider und Margot Kreuzer sprachen über vergangene Zeiten auf dem Kartoffelacker, als viel Gemeinschaftssinn notwendig war, um die Kartoffel rechtzeitig in die Keller zu bringen. „Dabei entwickelten sich richtige Freundschaften“, wusste Margot Kreuzer zu berichten.

Die Klappe zur zweiten Szene fiel im Zimmer von Hedwig Schneider, die unmittelbar neben Margot Kreuzer ihr Domizil gefunden hat. Hier berichteten die beiden Damen, dass sie sich gut verstehen, eigentlich alles erzählen und im Haus viel gemeinsam unternehmen. Ausdruck einer intensiven Freundschaft eben. „Wir sind wie das doppelte Lottchen“, so Hedwig Schneider.
Anschließend ging‘s zum Mittagessen. Die Kartoffeln schmeckten. Gesprächsstoff waren die Männer. Allerdings saß keiner am Tisch.

An diesem Fernsehtag hatte „das doppelte Lottchen“ keine Mittagsruhe. Gefilmt wurde nunmehr der Dialog der beiden auf einer Bank im Sinnesgarten der Dependance. Thema das letzte Fest, an dem sich beide gemeinsam „köstlich amüsierten“. Und: Das Aussehen war ebenfalls Thema. „Wir sind nicht so schön, aber das macht nichts, wir passen aber gut zusammen“, so Hedwig Schneider schmunzelnd zu ihrer Freundin. Zwei Damen also, die sich gesucht und gefunden haben.

Und nunmehr gemeinsam ihren Lebensabend verbringen. Hedwig Schneider will nicht mehr umziehen und bis zum 90. Geburtstag („solange habt ihr mich hier noch“) in der Dependance wohnen bleiben, auch wegen der Freundschaft zu ihrer Freundin. Heute zählt sie 82 Lenze, ihre Freundin ist 85 Jahre alt. Intim wurde es dann, als Margot Kreuzer, die im Rollstuhl sitzt, ihrer Freundin ein Fotobuch vom letzten Geburtstag zeigte. Im Fokus kleinere und größere Geschichten von den Enkelkindern.

Auch Ingrid Wiesbach hat in der Dependance in Neuberg „eine echte Freundschaft“ geschlossen, wie sei im Interview mit HR-Redakteur Sascha Mache bestätigte. Die Frage wie es dazu kam, beantworte die Bewohnerin unzweideutig: Gemeinsame Interessen. „Wir mögen uns und wir brauchen uns.“ „Wir haben immer etwas zu reden und uns zu erzählen“, sind Worte, die dies untermauern. „Wichtig für eine echte Freundschaft ist Vertrauen“, so Ingrid Wiesbach, die 33 Jahre in Hanau wohnte und nunmehr ihren Lebensabend in unmittelbarer Nähe ihrer Tochter in Neuberg verbringen will. Apropos Tochter: Auch die Kinder und Enkelkinder von Ingrid Wiesbach und ihrer Freundin haben die älteren Damen gegenseitig ins Herz geschlossen. Ebenfalls eine ideale Grundlage, dass diese Freundschaft lange hält.

Natürlich rückte ab und an auch die Senioren-Dependance selbst und das Alltagsleben in der Einrichtung in den Fokus des HR. Außenaufnahmen wurden gemacht. Die Bewohnerin Gertrud Knöß ist beim Gießen der Blumen gefilmt worden. Und Einrichtungsleiter Michael Mandt wird im Arbeitsgespräch mit seinen Mitarbeiterinnen Anja Link und Claudia Krämer ein Stück APZ-Fernsehgeschichte schreiben.

Der Einrichtungsleiter kommt abschließend ebenfalls zum Thema Freundschaft zu Wort. Aus der Studie der Alten- und Pflegezentren sei zu ersehen, dass Freundschaften in einer Seniorenrichtung außerordentlich wichtig sind. Soziale Beziehung nennt man das. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern komme die Aufgabe zu setzen, Impulse zu geben, damit Freundschaften entstehen und Kontakte sich entwickeln können, gerade auch bei solchen Bewohnern, die große Zurückhaltung an den Tag legen.

10Nov2017

Weinfest im Altenzentrum Rodenbach

Georg Grüning zum Weinkönig gekürt

Der Weinkönig Georg Grüning nahm auf seinem Thron Platz
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 10.11.2017
Viel Spaß hatten die Bewohner und deren Angehörigen beim Weinfest im Foyer des Altenzentrums Rodenbach. Das hing nicht nur damit zusammen, dass die entsprechende Musik gespielt wurde. Die Musik regte auch die Stimmung an. Und bei Zwiebelkuchen und gutem Wein wurde gesungen, getanzt und geschunkelt. Die Lebensfreude und die Geselligkeit waren entsprechend groß. Gute Laune verbreitete sich zudem, als die Wahl des Weinkönigs anstand. Es ging nicht so sehr um Schönheit, sondern mehr um Wissen und Einschätzung, ganz wie beim großen Vorbild, der Wahl der deutschen Weinkönigin bzw. des deutschen Weinkönigs, die es inzwischen auch gibt. Die Besucher des Weinfestes mussten nämlich den Inhalt einer großen Weinflasche schätzen. Diese Weinflasche war gefüllt mit Korken. Georg Grüning, Bewohner im Wohnbereich 1, hatte den besten Überblick und verfehlte bei seiner Schätzung die Anzahl der Korken nur um zwei. Die Flasche enthielt 228 Korken, Grüning schätze 230. Damit stand fest, dass der Bewohner des Wohnbereichs 1 neuer Weinkönig des Altenzentrums in Rodenbach ist. Groß war der Applaus, als der Weinkönig auf seinem Thron Platz nahm. Der neue Weinkönig war so gerührt von der Kür, dass im Tränen in den Augen standen.

09Nov2017

Ilona Schwind und Helena Bielanowicz haben 55 Jahre zum Wohle der Bewohner gewirkt

25 Neue, davon 14 Auszubildende als Pflegefachkräfte bzw. Pflegehelferinnen

Unser Bild zeigt die beiden Jubilarinnen Helena Bielanowicz und Ilona Schwind mit den Neuen im Altenzentrum Rodenbach. Begrüßt wurden sie von Belinda Schmidt, Pia Munjic, Dieter Bien und Robert Steingrübner (hintere Reihe)
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 09.11.2017
Groß war das Dankeschön für Ilona Schwind und Helena Bielanowicz vom Altenzentrum Rodenbach beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Verständlich. Beide haben zusammen über 55 Jahre zum Wohle der Bewohner im Altenzentrum Rodenbach gearbeitet, davon lona Schwind 30 Jahre als Pflegefachkraft und Helena Bielanowicz 25 Jahre als Pflegehelferin. Pia Munjic, Pflegedienstleiterin im Altenzentrum in Rodenbach, lobte in ihrer Laudatio Helena Bielanowicz als eine Mitarbeiterin, die immer ein offenes Ohr für die Bewohnerinnen und Bewohner hat. Erholung suche die Jubilarin bei Reisen in die Türkei und nach Ägypten. Halt habe sie bei ihrer großen Familie, wozu nicht weniger als acht Enkelkinder gehören. „Ilona Schwind, die bis 2003 in der Krankenhaus-Station tätig war, jetzt im Wohnbereich 6 aktiv ist, gehört zu den eher ruhigen Zeitgenossinnen, ist aber eine sehr zuverlässige Arbeitskraft“, betonte Pia Munjic.

Beim Tag der Mitarbeiter begrüßten Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt sowie Robert Steingrübner und die Pflegedienstleiterin Pia Munjic auch die neuen Mitarbeiterinnen der Senioreneinrichtung in Rodenbach. Neu im Pflegeteam des Altenzentrums sind die Physiotherapeuten Jenni Stickel und Sabine Meister-Dittrich, die Pflegefachkräfte Gülistan Isik, Christina Long, Jaqueline Giesel und Hirut Tessema sowie die Pflegehelferinnen Vina Renee Herzog und Sieglinde Winterer sowie die Hauswirtschaftshelferinnen Mariana Palagova und Silvia Liedtke. Als Auszubildende zur Altenpflegerin wurden Kimberly Ann Baily, Leyla Caprak, Tugba Deniz, Natalie Eckert, Eilyn Gabor, Laura Grasmück, Barbara Haddad, Selina Horum, Semira Kiran,Tanja Kretschmann, Katharina Wasilka und Andre Franke sowie die Auszubildenden für den beruf des Altenpflegehelfers, Andre Tornow und Fahrettn Isik, begrüßt. Als Lehrerin für rechtskundlichen Unterricht und Datenschutzexpertin begrüße Monika Bernd, die Institutsleiterin Ausbildung,die Hanauerin Monika Zimpel.

„In den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises, insbesondere auch in der Einrichtung in Rodenbach, wird auf die Ausbildung von Nachwuchskräften einen großen Schwerpunkt gelegt“, so Geschäftsführer Dieter Bien, der darauf verwies, dass die neuen Auszubildenden sich einen attraktiven Arbeitsgeber ausgesucht hätten, der in den verschiedensten Berufen vielfältige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Laut der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt ist der Tag der Mitarbeiter mit Ehrungen und der Vorstellung der neuen Kolleginnen und Kollegen wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

08Nov2017

Soziale Vernetzung der Kita Francois Gärten mit dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Applaus für den Obsttellertanz

Unser Bild zeigt die Kinder mit Regina Möller, Annette Hofmann und Ludmila Knodel (von links nach rechts)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 08.11.2017
Viel Applaus ernteten Kinder der Kindertagesstätte der Francois-Gärten von den Bewohnern des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Die Kinder der Kita im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten hatten sich aufgemacht, um die Bewohner der nahegelegenen Senioreneinrichtung an der Rückertstraße 3 zu erfreuen. Mitgebracht hatten die elf Kinder zwischen drei und sechs Jahren ein russisches Märchen und einen Obsttellertanz, bei dem ein Apfel, eine Birne, eine Banane und Trauben während des Tanzes auf einem in der Mitte des Tanzkreises stehenden Teller abgelegt wurden. Den Tanz und das Märchen hatte mit den Kindern Annette Hofmann einstudiert. Sie ist Gruppenleiterin im Kindergarten. Ebenfalls anwesend und interessierte Betrachterin der Tänze und der Schauspielkunst war Regina Möller, Leiterin des Kindergartens. Am Klavier begleitet wurden die jungen Tänzer und Schauspieler von Stephan Herget, Betreuter der Bewohner des Stadtteilzentrums und vor allem Initiator der Aktion „Kunst und Kultur erleben“, in deren Rahmen der Auftritt der Kindergartenkinder im Foyer stattfand.

Übrigens: Angeregt hatte den Besuch die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel, die auch zukünftig eng mit den Kindergärten der Stadt zusammenarbeiten will. Ihre Anregung war unter dem Motto „Soziale Vernetzung“ bei den Verantwortlichen der Kindertagesstätte der Francois Gärten erneut auf fruchtbaren Boden gefallen.

06Nov2017

Als Dankeschön: Kunst und Kultur erleben

Geschäftsführer Dieter Bien: „Sie sind etwas Besonderes“

Das Vocal-Ensembles sorgte für einen musikalischen Leckerbissen für die Ehrenamtlichen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises
Gesamtunternehmen - Montag, 06.11.2017
Ein großes Dankeschön in einer besonderen Form erhielten die ehrenamtlich Tätigen in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ). Im alten Landratsamt in Hanau, in dem mit dem Statteilzentrum eines der zwölf Einrichtungen seinen Sitz für betreutes Wohnen hat, war Musik und Malerei angesagt. Motto: Kunst und Kultur erleben. Das Vocal- Ensemble mit Stephan Herget, einem Betreuer im Stadtteilzentrum, Albert Hofmann, Diana Mause und Jenny Kuleza erfreuten mit Liedern der Renaissance, also mit Musik, die vor 500 Jahren besonderen Anklang fand. Der Chor mit den vier Musikerinnen und Musikern sang zwei Lieder von Jon Dowland. Bei „Come again“ und „Fine knacks für Ladies“ handelte es sich um zwei Liebeslieder, die um 1590 entstanden. Zudem war vom Chor das bekannte Lied „An die Musik“ von Franz Schubert zu hören. Das eigentlich solistische und romantische Stück war eine Hommage an die holde Kunst und wurde an diesem Abend für die zahlreich erschienen Ehrenamtlichen und die anwesenden APZ - Führungskräfte Dieter Bien, Reinhard Walz, Stefan Sorber, Robert Steingrübner, Mario Pizzala, Michael Mandt, Mares Rabe und die Hausherrin Ludmila Knodel als Version für Chor und Klavier dargeboten, wobei Stephan Herget am Klavier spielte.

Apropos Kunst: Die Aktionskünstlerin Nirava Becker mit Studienaufenthalt in Nicaragua und eigener Werkstatt und eigenem Ausstellungsraum in Großkrotzenburg gestaltete in fünf Minuten zu improvisierter Musik am Klavier von Stephan Herget ein 160x140 m großes Bild zum Thema Musik. Durch das Programm führte Agnes Boos, in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises die Koordinatorin für soziale Betreuung und Ansprechpartnerin der Ehrenamtlichen, die auch einen historischen Überblick über das Landratsamt und seine Geschichte mit zwei Entstehungsdaten gab.

APZ-Geschäftsführer Dieter Bien dankte den Ehrenamtlichen für ihr engagiertes Wirken zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. Bien: „Ihr seid etwas Besonderes, weil Ihr zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Einrichtungen beitragt.“ Übrigens: Nach dem musikalischen waren die Ehrenamtlichen auch noch zum kulinarischen Leckerbissen im benachbarten „Go Inn“ eingeladen.

06Nov2017

Annette Pausch neue Pflegefachkraft im Seniorenzentrum in Steinau

Muleta Dagne neuer Auszubildender als Altenpflegehelfer im Lebensbaum Sinntal

Unser Bild zeigt Annette Pausch (Zweite von links) und Muleta Dagne (Dritter von links) mit (von links) Dieter Bien, Belinda Schmidt, Robert Steingrübner und Mario Pizzala
Seniorenzentrum Steinau - Montag, 06.11.2017
Beim Tag der Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurde für das Seniorenzentrum in Steinau (SZS) und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal (WGL) neue Mitarbeiter begrüßt. Neu in den Reihen der insgesamt mehr als 900 Kolleginnen und Kollegen der Alten- und Pflegezentren, zu dem das Seniorenzentrum in Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum gehören, ist die Pflegefachkraft Annette Pausch. Annette Pausch wohnt in Steinau und hat eine umfassende dreijährige Pflegeausbildung absolviert, die sie für den Einsatz im SZS prädestiniert. Das Berufsbild umfasst die eigenständige Pflege, Beobachtung, Betreuung und Beratung von Patienten und Pflegebedürftigen in einem stationären Umfeld sowie die Dokumentation und Evaluation. Mit ihr umfasst das Team der Pflegefachkräfte im Seniorenzentrum nunmehr acht Personen. Auch das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz hat personellen Zuwachs erhalten. Muleta Dagne hat in der stationären Pflegeeinrichtung seine Ausbildung als Pflegehelfer begonnen. Die Begrüßung nahmen Geschäftsführer Dieter Bien, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner und Mario Pizzala, Einrichtungsleiter des SZS und WGL, vor.

01Nov2017

Mares Rabe neue Einrichtungsleiterin in Personalunion

„Ich war immer schon ein Dienstleister“

Die neue Einrichtungsleiterin Mares Rabe (Zweite von links) mit Geschäftsführer Dieter Bien, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner (links)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 01.11.2017
Neue Einrichtungsleiterin des Kreisruheheims in Gelnhausen und des Seniorenzentrums in Biebergemünd ist Mares Rabe. Die gebürtige Österreicherin, die in Salzburg geboren ist, übernimmt beide Funktionen in Personalunion. Mit Mares Rabe haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises für ihre beide Einrichtungen im mittleren Kinzigtal eine erfahrene und kompetente Führungskraft in der Altenpflege gewinnen können. Die neue Eirichtungsleiterin war in den letzten vier Jahren Leiterin des Matthias-Claudius-Hauses der Diakonie in Aschaffenburg mit 124 Betten und Leiterin der Abteilung Altenhilfe (Betreutes Wohnen) des Diakonischen Werkes Untermain. Zudem war sie mit der Öffentlichkeitsarbeit der Diakonie in Aschaffenburg betraut.

Davor war sie in Personalunion Heim- und Pflegedienstleiterin des BeneVit Lindenhof in Schölkrippen, einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Sie leitete davor als Wohnbereichsverantwortliche den von ihr aufgebauten Demenzbereich des Kursana Domizils in Mömbris und wirkte davor als Pflegedienstleiterin und stellvertretende Einrichtungsleiterin am Aufbau der „PflegeWohnen – Schöntalhöfe“ in Aschaffenburg, einer Einrichtung der Diakonie Aschaffenburg, mit. Nach ihrer Ausbildung (2000-2002) zur Altenpflegerin erhielt sie zunächst eine Festanstellung im BRK Seniorenheim Alzenau, in dem sie bereits während ihrer Ausbildung aushilfswiese gearbeitet hatte und baute von 2004 bis 2008 im Matthias -Claudius-Haus in Aschaffenburg eine neue Demenzgruppe auf.

Die Basis für die Ausübung der Leitungsfunktionen holte sich die kompetente Altenpflegerin bei Weiterbildungen im Pflegemanagement und im Management von Einrichtungen bei der Main-Akademie in Aschaffenburg, wo sie kurzzeitig auch als Dozentin wirkte. Zudem bildete sie sich als Fachkraft für Gerontopsychiatrie weiter.

Mares Rabe gehört in der Altenpflege allerdings zu den Spätberufenen. Ab 1974 genoss sie zunächst eine Ausbildung zur Bank- und Bürokauffrau mit erfolgreichem Abschluss und der Übernahme bei der Creditanstalt – Bankverein Wien. Über die weitere Tätigkeit für die österreichische Fremdenverkehrswerbung kam sie 1978 nach Frankfurt und war für Kundenberatung, Öffentlichkeitsarbeit und Messeorganisation verantwortlich.

Mit der beruflichen Umorientierung von der Bankfrau zur Pflegefachkraft im Oktober 2000 erfüllte sich die sympathische neue Einrichtungsleiterin einen Kinderwunsch. Besonders faszinierte sie der Umgang mit dementiell erkrankten Menschen, weshalb sie den Schwerpunkt auch auf den Schwerpunkt Demenz gelegt hat. Dass sie später auch fünf Jahre ihre schwer dementiell erkrankte Mutter pflegen musste, davon dreieinhalb Jahre zuhause, wusste sie zum Zeitpunkt der Umorientierung noch nicht, brachte ihr aber durch die Selbstbetroffenheit den intensiven praktischen Bezug zur Altenpflege und zur Demenz.

Die neue Einrichtungsleiterin wohnt in Schöllkrippen, hat zwei erwachsene Kinder und mehrere teils außergewöhnliche Hobbys. Neben der Gartenarbeit und der Betreuung ihres Hundes haben es ihr die Handarbeit (Stricken) und vor allem die Malerei angetan. Künstlerischen Werke hat sie bereits ausgestellt und ihre Kenntnisse im Unterricht an der Gesamtschule Freigericht an Schüler weiter gegeben. Und wer glaubt‘s: Mares Rabe ist ein begeisterter Formel 1-Fan.

Mit viel Schubkraft will sie nunmehr auch die beiden Pflegeeinrichtungen in Biebergemünd und in Gelnhausen voranbringen. Mit einem motivierten Team soll die Versorgungsqualität für die Bewohner kontinuierlich auf hohem Niveau gehalten werden. Mares Rabe: „Ich war schon immer eine Dienstleisterin.“ Das will sie auch im Seniorenzentrum in Biebergemünd und im Kreisruheheim in Gelnhausen unter Beweis stellen.

10Okt2017

Kartoffelfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Willi Salzmann erhielt Ehrenpreis für seine Hommage für Gettenbach als Ursprungsort der Kartoffel

Die Fragen zum Kartoffelfest-Quiz stellten die beiden Betreuungskräfte Regina Pucher und Sigrid Castellanos (rechts), die auch durch das Programm führten.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 10.10.2017
Den meisten Applaus und einen Ehrenpreis erhielt Willi Salzmann für seine humorvoll vorgetragene Hommage an Gettenbach als Herkunftsort für die Kartoffel und die Pommes frites. Der Bewohner des Kreisruheheims machte sich beim Kartoffelfest stark für die Affinität von Gettenbach für die Kartoffel und die daraus geworbenen Produkte wie Pommes frites. Arrangiert und organisiert hatten das Kartoffelfest die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher und die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer, die teilweise in Kartoffelsäcken auftraten und das Kreisruheheim in Gelnhausen mit Kartoffeln, Zierkürbissen und Blumen dekoriert hatten. Willi Salzmann hatte sich übrigens während eines Kartoffelquizes als Teil des Unterhaltungsprogrammes für Gettenbach stark gemacht, als es um die Frage ging, woher die Kartoffel und die Pommes frites kommen. Die meisten Quizfragen -neben Fragen zu der Kartoffel wurden auch Fragen zur Sonnenblume gestellt - beantworteten Waltraud Netz und Erna Speyer richtig. Sie wurden als Gewinnerinnen gekrönt.

Und wie sah es mit den Speisen aus Kartoffeln aus? Die gab es natürlich auch, nicht nur als Quizfrage: Kürbis- Kartoffelsuppe und Kartoffelpuffer mit Apfelmus sowie Vanilleeis mit heißen Himbeeren, wobei der Kartoffelpuffer besonders gut schmeckte. Er wurde jedenfalls am meisten nachgefragt.

Damit aber nicht genug mit der Kartoffel beim Kartoffelfest im Kreisruheheim: Uwe Frühm hatte nach der Melodie „In einem Harung jung und schlank“ eigens das Kartoffellied („Lieschens Kartoffeln“) komponiert. Der Inhalt des Liedes: Ein Ehepaar streitete sich darum, was aus Kartoffeln gekocht werden soll: Kartoffelsuppe, Kartoffelpuffer oder Kartoffelgratin. Letztlich trug dieses Lied ebenso zur Unterhaltung bei wie die bekannten jahreszeitlichen Lieder, etwa der „Jäger aus Kurpfalz oder „das Wandern ist des Müllers Lust“. Es war ein rundum gelungenes Fest zum Herbstanfang.

06Okt2017

Stephan Hemberger neuer Einrichtungsleiter

Ziele: Palliativ Oase ausbauen / Modernisierung und Sanierung vorantreiben

Als neue Einrichtungsleiter des Wohnstifts in Hanau wurde Stephan Hemberger (Zweiter von rechts) den Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol (Bild rechts) vorgestellt.
Wohnstift Hanau - Freitag, 06.10.2017
Neuer Einrichtungsleiter des Wohnstifts in Hanau (WSH) ist Stephan Hemberger, der vom Altenzentrum in Rodenbach kommt und Uwe Brömmer ablöst, der eine neue berufliche Herausforderung gesucht hat. Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die WSH-Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol hießen den Neuen an der Spitze willkommen. Auf Stephan Hemberger warten im Wohnstift in Hanau eine Vielzahl von Aufgaben. „Dabei will ich an die guten Ergebnisse meines Vorgängers Uwe Brömmer anknüpfen“, so der neue Einrichtungsleiter.

Im Vordergrund steht natürlich der weitere Ausbau der Palliativ-Oase. Die vor zwei Jahren gegründete Palliativ-Oase erfährt zwar in der Bevölkerung eine immer größere Nachfrage, auch über den Main-Kinzig-Kreis hinaus, die absolute Akzeptanz des Konzepts der umfassenden Versorgung schwer- und schwerstkranker Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens fehlt bei den Pflegekassen aber immer noch. Die zusätzliche Finanzierung wird über den Main-Kinzig-Kreis gesichert.

Eine weitere außerordentlich wichtige Aufgabe in den nächsten Monaten sieht Hemberger in der Modernisierung des Wohnstifts. Rund zwei Millionen Euro werden im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) und der Sanierungsoffensive des Kreises in die Pflegeeinrichtung an der Lortzingstraße in Hanau investiert. Wohnbereiche werden erneuert, Küchen saniert, neue Terrassen angebracht und ein Aufzug zum besseren Zugang in den angrenzenden Garten gebaut. Auch eine Erweiterung des Pflegeangebots im Untergeschoss des Wohnstifts steht an. Da die Zentralverwaltung der APZ zukünftig am Altenzentrum Rodenbach ihre Heimat findet, wird das Untergeschoss im Bereich der heutigen Zentralverwaltung im Wohnstift zu einer Tagespflegeeinrichtung umgestaltet.

„Wir wollen uns den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und das Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung so angenehmen wie nur möglich gestalten“, so der neue Einrichtungsleiter, der dabei auf ein engagiertes Team und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Organisationen wie Vereint helfen!, dem Verein der Freunde und Förderer für Menschen mit altersbedingten und dementiellen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen, setzt.

Ganz wichtig ist Hemberger der Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohner und vor allem auch deren Angehörigen. “Ich werde immer ein offenes Ohr für die Menschen im Wohnstift haben“, so der Einrichtungsleiter. „Bei 270 Bewohnerinnen und Bewohner trägt Stephan Hemberger eine hohe Verantwortung“, so Robert Steingrübner, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe in den Alten- und Pflegezentren des Kreises, zu denen diese Einrichtung in Hanau gehört.

05Okt2017

Sonja Braun und Anja Sachse als Beste ausgezeichnet

38 neue Altenpflegefachkräfte / Geschäftsführer Dieter Bien: Sie werden dringend benötigt

Unser Bild zeigt die neuen staatlich geprüften Altenpflegefachkräfte mit Monika Bernd, Carmen Heeg, Dorothe Bauer und Belinda Schmidt (vordere Reihe)
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 05.10.2017
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das den Alten- und Pflegezentren (APZ) angegliedert ist, große Anstrengungen unternimmt, dem drohenden Pflegemangel im Gesamten Kreis entgegen zu wirken, dann wurde der Beweis bei der letzten Examensfeier geliefert. Nicht weniger als 38 Altenpflegefachkräfte, davon 33 Damen und fünf Herren, konnten von Geschäftsführer Dieter Bien und der Institutsleiterin Monika Bernd die Zeugnisse für den erfolgreichen Abschluss als staatlich geprüfte Altenpfleger/-innen in Empfang nehmen. Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die Examinierten dringend auf dem Pflegemarkt benötigt werden.

Den 19 Examinierten Aylin, Aksoy, Denise Botha, Sophia Chamski, Laura Frank, Tabea Fröhlich, Christiane Göbel, Chantal Habl, Violetta Lachowitz, Mareike Makowski, Roksana Maksimovski, Anja Sachse, Michelle Schäfer, Agata Sidiras, Jennifer Stengel, Hirut Tessema, Christina Voicu und Janina Volz sowie Steve Keller und Jens Steinführer wurden alle notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für den Pflegeberuf in einer dreijährigen projektorientierten Ausbildung vermittelt.

Aufgrund ihrer bereits abgeschlossenen Ausbildung als Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer bzw. wegen einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung und der Förderung durch die Arbeitsagentur mussten Jasmin Berger, Sonja Braun, Ivana Dimitrijevic, Ayten Erbasaran, Katja Frank, Kathleen Gärtner, Lisa-Virginia Härting, Gulistan Isik, Beate Laterza, Christina Long, Rita Long, Rebecca Mullins, Anna Rud, Caroline Spahn, Daniele Wagener und Aysegül sowie Nevzet Alicajic, Frank Gläser und Christoph Verständig nur eine zweijährige Ausbildung absolvieren, um den erfolgreichen Abschluss als Altenpflegefachkraft zu erlangen.

Besonders freuen konnten sich Sonja Braun und Anja Sachse. Sie gingen in den jeweiligen Kursen der zwei- und dreijährigen Ausbildung als Beste hervor und erhielten hierfür eine besondere Auszeichnung.

Garanten für ein insgesamt sehr gutes Ausbildungsergebnis waren das Aus- und Fortbildungsinstitut mit der Institutsleiterinnen Monika Bernd, den Klassenleiterinnen Carmen Heeg und Dorothee Bauer, den Lehrern und Fachdozenten sowie den Praxisanleiterinnen. Zu nennen sind aber auch die Ausbildungsbetriebe, wozu auch das Altenzentrum Rodenbach, das Wohnstift in Hanau, die Senioren-Dependance in Ronneburg, die Seniorenzentren in Gründau und Biebergemünd und das Wohn- und Gesundheitszentrum in Sterbfritz sowie rund 20 weitere anerkannte Pflegeinrichtungen von Bad Soden-Salmünster bis Maintal gehören, in denen die fachpraktischen Außeneinsätze der Auszubildenden stattfanden. Geschäftsführer Dieter Bien: „Unseren Kooperationspartnern gebührt ein besonderes Dankeschön für ihre Leistungen bei der praktischen Ausbildung.“

In den meisten dieser Einrichtungen werden die staatlich geprüften Altenpflegekräfte zukünftig auch ihrer Arbeit nachgehen. Institutsleiterin Monika Bernd: „Alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits einen Arbeitsplatz gefunden.“

Erfreut zeigte sich die Institutsleiterin darüber, dass 10 examinierte Pflegekräfte auch bei den Alten- und Pflegezentren eine Arbeitsstelle antreten werden, und zwar im Altenzentrum Rodenbach, im Wohnstift in Hanau, in den Dependancen in Hammersbach, Ronneburg und Neuberg und in den Seniorenzentren in Gründau und Biebergemünd. Ihnen gratulierte auch Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

29Sep2017

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Einrichtungsleiter Stephan Hemberger

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (Bildmitte) wird (von links) von Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner, Geschäftsführer Dieter Bien, Bürgermeister Klaus Schejna, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Pflegedienstleiterin Pia Munjic verabschiedet
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 29.09.2017
„Wir haben vertrauensvoll und konstruktiv mit ihm zusammengearbeitet“. Größer hätte das Kompliment nicht sein können, das Einrichtungsleiter Stephan Hemberger vom Rodenbacher Bürgermeister Klaus Schejna, zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bei seinem Abschied vom Altenzentrum Rodenbach nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit erhalten hat. Er war ein Teamplayer mit viel Fachkompetenz, bei dem es immer um Lösungen ging.

Allerdings: „Ich hatte auch engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich sehr um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern.“ Zu diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hatte er immer ein gutes Verhältnis. „Darauf habe ich ebenso großen Wert gelegt wie auf gute Kontakte zu den ehrenamtlich Tätigen, die es im Altenzentrum Rodenbach zahlreich gibt.
Gesucht hat der scheidende Einrichtungsleiter auch das offene Gespräch mit den Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner, um über die Probleme rund um die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner optimal informiert zu sein.
Gerne erinnert sich Stephan Hemberger an die zahlreichen Festivitäten und Veranstaltungen für die Bewohner, deren Angehörigen und die Bürgerinnen und Bürger. Während seiner Tätigkeit wurde das 20-jährige Jubiläum der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die aus dem Altenzentrum dem Kreisruheheim und dem Institut für Aus- und Fortbildung hervorgegangen sind, in Rodenbach gefeiert. Neben den bekannten Veranstaltungen wie etwa dem Frühlings- oder dem Sommerfest und vor allem dem Weihnachtsmarkt sind in der Ära Hemberger das Powerfrühstück serviert, die Cocktailparty gefeiert oder das Parkinson-Cafe‘ eröffnet worden; ebenso ein Schuhsalon. Erst kürzlich wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einem der vielen Fachvorträge über die Patientenverfügung informiert. Der Einrichtungsleiter hat sich auch darum gekümmert, dass mit besonderen Aktionen die Seh- und Hörfähigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert wurden. Laut Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren wird Stephan Hemberger eine neue Aufgabe im Wohnstift in Hanau übernehmen.

27Sep2017

„O’zapft is“

Oktoberfest mit einem etwas anderen Bieranstich

Oktoberfeststimmung herrschte im Wohnstift in Hanau
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 27.09.2017
„O‘Zapft is‘– zum Wohlsein.“ Nicht nur der typische Spruch beim Bieranstich war mit dem Wunsch „zum Wohlsein“ etwas anders als beim bekannten Oktoberfest in München, auch der Bieranstich entsprach nicht ganz dem üblichen Ritual dieses Festes, als Karl-Heinz Voit, langjähriger Vorsitzender des Betriebsrates und heutiger Seniorenbeauftragter der Alten- und Pflegezentren sowie Mitglied im Hanauer Seniorenbeirat beim Oktoberfest im Wohnstift in Hanau zur Tat schritt. Nicht der Hammer war sein Werkzeug, um das Bier vom Fass zum Fließen zu bringen. Der Verantwortliche für den Bieranstich musste im Beisein seiner Frau Rozi, zugleich Vorsitzende des Wohnstift-Einrichtungsbeirates, und Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung, nur die Lasche am 5-Liter-Fässchen ziehen, um den zugegebenermaßen kleinen Zapfhahn eindrehen zu können und das kühle Nass fließen zu lassen. Danach war allerdings Oktoberfeststimmung angesagt wie beim großen Bruder in München. Für die musikalischen Oktoberfestweisen griff der singende Wirt Harald Döll kräftig in die Saiten seiner Gitarre und schlug auf die Tasten seines Klaviers. Dafür sorgten aber auch Sabine Hahn und ihr Team von der Hauswirtschaft. Sie servierten den Gästen Brezeln und Weißwürste. Und auch die Saal- und Tischdekoration - natürlich in Weiß-Blau- trug zur Oktoberfestatmosphäre bei. Übrigens: Die Dekoration hatten die Bewohner des Wohnbereichs 2 in mühevoller Kleinarbeit und großem Zeitaufwendung erstellt.

26Sep2017

Examen im Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach

17 neue Altenpflegehelferinnen und fünf Altenpflegehelfer ausgebildet

Die Examinierten mit dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, der Institutsleiterin Monika Bernd, der Klassenlehrerin Karin Ickes und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 26.09.2017
Eine schöne Aufgabe hatten Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner von den Alten- und Pflegezentren und Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung, bei einer Feierstunde im Altenzentrum in Rodenbach zu erledigen. Sie konnten nicht weniger als 17 Damen und fünf Herren die Urkunden für das bestandene Examen als Altenpflegehelferin bzw. Altenpflegehelfer überreichen.

Mit Alexandra Buhl aus Hanau, Tanja Kirchner aus Bruchköbel und Christian Wunder aus Schlüchtern vom Wohn- und Gesundheitszentrums in Sinntal konnten drei Teilnehmer die Ausbildung mit der Traumnote sehr gut abschließen. Die Ausbildung mit der Klassenleiterin Karin Ickes absolvierten neben den drei Besten Kimberly Baily aus Rodenbach, Sabrina Bednarek und Justin Randall aus Bad Orb, Jessica Cook aus Maintal, Andre‘ Franke aus Rodenbach, Eilyn Gabor aus Freigericht, Daniele Haen und Laura Grasmück aus Gründau, Özlem Hasani, Hatice Türk und Olga Kamaltdinov aus Hanau, Nina Kretschmann aus Erlensee, Jonas Ronn und Steve Nicolas aus Bruchköbel, Jessica Schmidt und Nicole Taylor aus Wächtersbach, Jennifer Schreiber aus Birstein sowie Stefanie Wolter und Katharina Wasilka-Markovic die Prüfung erfolgreich.

„Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung wurden grundsätzliche Kenntnisse über mögliche Erkrankungen und das räumliche und soziale Umfeld älterer Menschen vermittelt“, so die Institutsleiterin Monika Bernd. Auch der Umgang mit Hilfsmitteln, rechtliche Fragen im Zusammenhang mit den Beruf und der Berufsausübung sowie über die Beratung, Betreuung und Kommunikation mit älteren Menschen war Inhalt des Unterrichts.

Der berufliche Weg der 22 ausgebildeten Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer, die ihre „Praxiszeit“ in ihren Ausbildungsbetrieben, das heißt in unterschiedliche ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen des Main-Kinzig-Kreises, absolviert haben, führt in unterschiedliche Richtungen. Zwei Teilnehmerinnen haben bereits einen Vertrag als Altenpflegehelferinnen in der Tasche, unterstützen in Zukunft Fachkräfte in der stationären und ambulanten Altenpflege und führen delegierbare Tätigkeiten in der medizinischen Diagnostik und Therapie durch.

14 Altenpflegehelferinnen bzw. Altenpflegehelfer beginnen eine verkürzte Ausbildung und sechs Examinierte eine dreijährige Ausbildung als Altenpfleger an. Denn: Mit ihrem Altenpflegehilfeexamen erwarben die Teilnehmerinnen auch die Voraussetzung für die Fachkraftausbildung.

„Wir freuen für alle, die bereits einen Arbeitsplatz gefunden oder „den Sprung“ in die fortführende Ausbildung geschafft haben“, so Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter für Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, denen das Ausbildungsinstitut angegliedert ist. Zu den Gratulanten zählte auch Belinda Schmidt, die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, die den Examinierten viel Glück für die Bewältigung ihrer wichtigen zukünftigen beruflichen Aufgaben wünschte.

22Sep2017

Ellen Weckerlein hatte alle Hände voll zu tun

Peter Völkers Gedächtnistraining mit einem Fragenpotpourri

Unser Bild zeigt Ellen Weckerlein beim Bedienen der Gäste. Die Aktion beobachten unter anderem Einrichtungsleiter Michael Mandt und Martin Kremer
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 22.09.2017
Ellen Weckerlein, die Hausleiterin in der Senioren-Dependance in Ronneburg -Hüttengesäß, hatte alle Hände voll zu tun, bis beim Sommerfest jeder Gast mit Kaffee und Kuchen versorgt war. Die zahlreichen Gäste beim gemeinsamen Sommerfest der stationären Pflegeeinrichtung und der benachbarten Tagespflege Kremer konnten sich aber nicht nur an Kaffee und Kuchen erfreuen, die Verantwortlichen hatten auch ein Programm zusammengestellt, dass neben Unterhaltung auch Motivation enthielt. In Punkto Unterhaltung sorgten Soral Spilger, Mitarbeiterin in der Tagespflege, und Hedwig Geist, Gast in der Tagespflege, mit ihrem Sketsch „zwei geplagte Eheleute“, was das Eheleben so mit sich bringen kann. Die Mitglieder des Volkschors Hüttengesäß regten zum Mitsingen an und Reinhold Wilhelm erfreute mit musikalischen Weisen auf seiner Gitarre. Besondere Akzente setzt Peter Völker, der in der Einrichtung als Betreuer arbeitet. Er hatte sich Quizrunden ausgedacht, die das Gedächtnis trainierten. Das Besondere: Bewohner spielten gegen Angehörige. Sprüche mussten ergänzt werden, ebenfalls Wörter durch Veränderung bzw. Hinzufügung eines Buchstabens. Und Tiere mussten bei Vorgaben von Buchstaben erraten werden. Die Spiele und Quizrunden kamen an. Und am Ende, als das Lied vom kleinen Matrosen angestimmt wurde, hatten alle Gäste einen unterhaltsamen Nachmittag erlebt. Und Ellen Weckerlein konnte mit Ruhe auch eine Tasse Kaffee genießen.

22Sep2017

Beim Freiwilligentag im Wohnstift in Hanau

Selbst Bewohner im Rollstuhl wurden zum Tanzen motiviert

Beim Freiwilligentag: Zum Tanzen motiviert wurden die Bewohner im Wohnstift vom Tanzlehrer Stefan Kleinstück
Wohnstift Hanau - Freitag, 22.09.2017
„Tanzen bedeutet Lebensfreude und Geselligkeit“. Und weil dies so ist, hat sich das Wohnstift in Hanau den Aktivitäten zum 12. Hanauer Freiwilligentag angeschlossen. „Weil dieser Tag zeigen soll, dass es auch für die Engagierten selbst eine Bereicherung ist, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, hat das Wohnstift in Hanau in Kooperation mit dem Verein „vereint helfen e.V.“ getreu dem Motto „Ganz Hanau tanzt“ einen Tanznachmittag durchgeführt“, so Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung in dieser Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bewohner und Gäste waren begeistert beim Paar-Tanz oder im großen runden Kreis. Selbst Bewohner, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wurden von Stefan Kleinstück zur Bewegung motiviert. Den Tanzlehrer aus Köln, der humor- und schwungvoll durch das Programm führte, hatten die Organisatoren extra verpflichtet, damit die Bewohner und Gäste das Tanzbein schwingen konnten. Aber nicht nur den: Auch Gerhard Schaubach, Musiker und Pianist, sorgte am Klavier für die notwendigen Klänge, um dem Tanzvergnügen nachgehen zu können. So blieb am Ende der Dank von Cordula Delp für Gesine Krotz von „vereint helfen!“ und für alle Ehrenamtlichen, die sich bei der Tanz-Veranstaltung engagiert hatten. Und für Gesine Krotz besteht die Hoffnung, dass Tanzen in Pflegeeinrichtungen gefördert und vor allem die Pflegekassen überzeugt werden können, dass diese Leistungen in Pflegeeinrichtungen auch von den Pflegekassen finanziert werden. Dieses Ziel verfolgt jedenfalls die engagierte Streiterin für die Interessen der älteren Menschen. Der Tanznachmittag bestätigte sie darin.

22Sep2017

Simmler: Moderner Zweckbau für optimale Verwaltung

Kosten rund 1,5 Mio. Euro / Weitere Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

 
Gesamtunternehmen - Freitag, 22.09.2017
„Modern und zweckmäßig, so wird die neue Zentralverwaltung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) am Altenzentrum in Rodenbach gebaut.“ Dies erklärte die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler anlässlich des „Ersten Spatenstichs“ zum Startschuss der baulichen Aktivitäten. Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 1,5 Mio. €, die durch die Alten- und Pflegezentren finanziert werden.

In der neuen Zentralverwaltung werden 26 Büros für mit einer Größe von 12 m² (für Einzelbüros) bzw. 14 bis 16 m² (für Doppelbüros) errichtet. Die moderne technische Ausstattung schlägt sich in einem IT-Server- und Lagerraum und einem Raum für Heizung und Technik sowie einem Kopierzimmer (samt Postverteilung) nieder. Drei unterschiedlich große Räume ermöglichen Konferenzen, Besprechungen und Tagungen für bis zu 25 Personen, was in einer größeren Verwaltungseinheit für zahlreiche Mitarbeiterdialoge von besonderer Bedeutung ist, zudem aber auch für den intensiven Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch mit deren Angehörigen notwendig ist. Zudem können hier auch kleinere Informationsveranstaltungen und Fachtagungen abgehalten werden. Mehrere Sanitär- und Sozialräume haben in dem in konventioneller Bauweise errichteten einstöckigen Gebäude, das linksseitig des Haupteinganges (Haus A) gebaut wird, ebenfalls Platz.
Mit dem Neubau der Zentralverwaltung werden auch weitere 23 Pkw-Parkmöglichkeiten geschaffen, womit auch die Parkkapazitäten deutlich erweitert werden.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, ehedem schon bekannt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, vor allem auch mit Energie, wofür sie mit dem Viamedica Pflege*+ Award ausgezeichnet wurden, hat sich beim Bau der Zentralverwaltung mit Blick auf Einsparpotenziale, Versorgungsicherheit und Nutzung optimaler technische Möglichkeiten für eine äußerst energieeffiziente Maßnahme entschieden. Auf dem Dach des Gebäudes wird eine Fotovoltaikanlage installiert, die nicht nur den nötigen Strom für das Gebäude erzeugt, sondern auch zusätzliche Einnahmen generiert, da die überschüssige Energie in das Netz eingespeist wird.

Mit dem Bau der neuen Zentralverwaltung einher geht der Umzug von 35 Mitarbeitern vom Wohnstift in Hanau nach Niederrodenbach. Im Wohnstift in Hanau wird im Kellergeschoss, in dem die Zentralverwaltung bisher untergebracht ist, eine Tagespflegeeinrichtung errichtet. „Hier erzeugen wir sozusagen einen doppelten Nutzen, “ so Simmler, „in Rodenbach optimieren wir die Verwaltungsprozesse und in Hanau bieten wir eine zusätzliche, von vielen Bürgern auch geforderte zusätzliche Pflegemöglichkeit an“.

Mit den Bauaktivitäten im Altenzentrum in Niederrodenbach damit aber nicht genug: Das Altenzentrum selbst profitiert von der Sanierungsoffensive des Kreises. Simmler: „Von den geplanten drei Millionen Euro der Sanierungsoffensive werden 1,7 Millionen Euro ins Altenzentrums investiert. Damit wird die Sanierung und Modernisierung der Pflegeeinrichtung fortgesetzt, die mit der Erneuerung der Fenster und der Renovierung der Fassade im Haus A und mit der Anbringung von Sonnenschutzanlagen im am Haus E begonnen wurde. Im Haus A werden nunmehr Brandabschnittstüren erneuert und neue Räume für die Pflegedienstleitung geschaffen. Und der Wirtschaftshof erhält eine neue Pflasterung, um die Anlieferung der Waren zu optimieren. Im Haus B wird der Aufzug erneuert und der Pflegestützpunkt im Untergeschoss umgebaut. Und im Haus C werden 34 Küchen erneuert und die Gemeinschaftsküchen saniert. In den Fluren werden die Wände und Decken neu angestrichen. Alle Appartements erhalten außerdem neue Fenster.

Übrigens: Auch die Einrichtungen in Hanau, Gelnhausen, Biebergemünd, Gründau und Sinntal profitieren von der Sanierungsoffensive des Kreises, wobei die Maßnahmen von der Installation von Brandabschnittstüren, der Sanierung von Aufzügen, dem Einbau und der Modernisierung von neuen Küchen, der Erneuerung von Fassaden und der Sanierung von Dachterrassen bis hin zur Renovierung von Aufenthaltsräumen reichen.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler: „Mit dem Bau der Zentralverwaltung und den Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zeigen wir, dass wir verantwortungsvoll mit unserem Auftrag, die Lebensqualität der uns anvertrauten pflege- und hilfebedürftigen Menschen zu erhalten und fördern, umgehen.“

22Sep2017

Vortrag im Altenzentrum Rodenbach über Patientenverfügung

„Jeder Mensch braucht eine Patientenverfügung“

Referentin Corinna Zastrow mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 22.09.2017
Corinna Zastrow, niedergelassene Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin, sprach sich bei ihrem Vortrag im Altenzentrum Rodenbach vor einer Vielzahl von vor allem älteren Menschen eindeutig für die Notwendigkeit einer Patientenverfügung aus. Mit der Patientenverfügung habe der Gesetzgeber allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument an die Hand gegeben, mit dem sie in jeder Phase ihres Lebens für den Fall der Einwilligungsunfähigkeit festlegen können, ob und inwieweit sie in eine ärztliche Behandlung oder pflegerische Maßnahme einwilligen oder diese ablehnen, betonte die Referentin.
Corinna Zastrow gab den Zuhörern aber mit auf den Weg, dass sie „jemand brauchen, der diese Patientenverfügung auch durchsetzt“. Zastrow: „Suchen sie sich einen Menschen ihres Vertrauens, der das kann.“

Die Patientenverfügung muss nicht notariell beglaubigt werden. Die Fachärztin empfahl den Besuchern der Veranstaltung allerdings eine Bestätigung des Hausarztes, dass die Patientenverfügung „im Vollbesitz der geistigen Kräfte“ unterschrieben worden ist.

Apropos schreiben: Wer sich entschlossen habe, eine Patientenverfügung zu verfassen, sollte sie erst einmal handschriftlich formulieren, bevor er sie etwa am Computer „ins Reine“ schreibt. „Formulieren Sie die Sätze im Wortlaut“, so die Aufforderung von Zastrow. Ein Ankreuzen von einzelnen Punkten auf einem vorgefertigten Formular empfahl die Referentin nicht.

Und: Die Formulierungen sollten so gewählt werden, dass sie vor einem Gericht Bestand haben.

„Sparen sie nicht mit Exemplaren“, so eine weitere Aufforderung. Natürlich müssen Familiengehörige eine Patientenverfügung haben, auch Personen des Vertrauens. Und natürlich sollte auf jeden Fall auch der Hausarzt über ein Exemplar verfügen. Denn: Eine Patientenverfügung ist für alle Beteiligten verbindlich, soweit sie den Willen für eine konkrete Behandlungssituation klar zum Ausdruck bringt.

Corinna Zastrow sprach vielen Besuchern dieser informativen Veranstaltung des Altenzentrums Rodenbach aus dem Herzen, als sie meinte, dass sich der eine oder andere vielleicht bei der Erstellung einer Patientenverfügung überfordert fühlen könnte. Deshalb wies sie auf eine Broschüre des Bundesjustizministeriums hin, die Einrichtungsleiter Stephan Hemberger sogleich verteilte. In dieser Broschüre sind umfassende Textbausteine und Formulierungshilfen für eine schriftliche Patientenverfügung enthalten. Neben einer Eingangsformel und verschiedenen Regularien sind vor allem Formulierungen zu lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlung, künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr sowie Wiederbelebung, künstliche Beatmung, Dialyse oder die Einnahme von Antibiotika aufgeführt. Die Referentin: „Hier sind ausgezeichnete Formulierungshilfen zu finden.“ Auch sind in dieser Broschüre mehrere Beispiele einer kompletten Patientenverfügung enthalten. Diese Broschüre kann unter www.bmjv.de bestellt werden.

18Sep2017

Raziye Aslan sorgte 25 Jahre für die Sauberkeit im Wohnbereich 8

Mit Humor und Zuverlässigkeit an die Arbeit gegangen

Unser Bild zeigt Raziye Aslan mit Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner (Bild links), der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Objektleiter Bernd Bickert
Altenzentrum Rodenbach - Montag, 18.09.2017
Die Schar der Kolleginnen war groß, als Raziye Aslan Abschied vom Altenzentrum Rodenbach nahm, um in den verdienten Ruhestand zu treten. 25 Jahre hat sie in der Seniorenwohneinrichtung dafür gesorgt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in einem sauberen Umfeld leben konnten. Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter für Altenhilfe bei den Alten- und Pflegezentren, überreichte der scheidenden Kollegin die „Entlassungsurkunde“ und einen Blumenstrauß, verbunden mit einem großen Dank für die geleistete Arbeit in den 25 Jahren ihrer Tätigkeit. Raziye Alslan sei eine sehr zuverlässige Reinigungskraft gewesen, immer freundlich und hilfsbereit zu den Bewohnerinnen und Bewohnern. Sie habe Witz und Humor ausgestrahlt und sei immer gut gelaunt gewesen. „Für die gesamte Abteilung ist sie so eine Art „Mutter der Nation“ gewesen“, so Bernd Bickert, Objektleiter im APZ-Service, der ebenso Dank sagte wie auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und die Kollegin Martina Reuswig, die die Beliebtheit von Aslan unter den Kolleginnen hervorhob. Raziye Aslan betonte, dass sie ihre Arbeit sehr geliebt hat und sich immer über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen sehr gefreut hat. Ans Herz gewachsen seien ihr auch viele Bewohnerinnen und Bewohner.
Als Rentnerin will sich Raziye Aslan intensiv um das Enkelkind kümmern.

29Aug2017

Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg

Sängervereinigung Ravolzhausen erfreute die Besucher

Unser Bild zeigt die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Auftritt beim Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 29.08.2017
Bei herrlichem Sommerwetter feierte die Senioren-Dependance in Neuberg das 3. Sommerfest seit der Öffnung der Einrichtung im Jahre 2014. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern waren auch viele Angehörigen und Bürger aus Neuberg gekommen, um sich an einem attraktiven Programm zu erfreuen. Dabei sorgten Bewohnerinnen und Bewohner selbst, aber auch Sängerinnen und Sänger aus Ravolzhausen für Kurzweil und Unterhaltung. Unter der Leitung der engagierten Tanzlehrerein Erika Ackermann, zugleich auch Mitglied im Einrichtungsbeirat des Hauses und im Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg, führten acht Bewohnerinnen und drei Bewohner einen Sitz-Tanz vor. Motto des Sitz-Tanzes: Die kleine Schaffnerin. Dabei ging es um eine Zugbegleiterin, die die Fahrkarten kontrollierte. Die Bewohnerinnen Magarete Weber, Margarete Reuter, Marita Landschreiber, Thea Huschka, Ulrike Lischke, Anna Jung, Rosemarie Ebert, Ingrid Wiesbach sowie die Bewohner Claus Schreiber, Heinrich Baselmann und Rüdiger Zingsheim erfreuten nicht nur mit ihren tänzerischen Darbietungen auf den Stühlen, sondern waren auch mit ihren schicken blauen Halstüchern eine Augenweite.

Auch der Wechsel von den künstlerischen Darbietungen zur musikalischen Aufführung funktionierte. Erstmals gaben die Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung Ravolzhausen ein Stell-Dich- ein und stellten ihr gesangliches Repertoire vor. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, wobei die Koordination der Verköstigung in den Händen der Hauswirtschaftsleiterin Marga Müller lag. Die Besucher dieses Sommerfestes konnten sich an Kaffee und Kuchen erfreuen. Die Auswahl an Kuchen war besonders groß. Die fleißigen Helferinnen hinter dem Kuchen-Tresen servierten von der Donauwelle bis zum Buttermantelkuchen und vom Streusel- bis zum Quetsche-Kuchen alles, was das Herz begehrte. Am Grill standen die Grillmeister Sascha Heinrich von der Pfleger und Kevin Proyer von der Betreuung, wobei die erste Bratwurst von der stellvertretenden Hausleiterin Ilona Schneider, die auch für die Durchführung des Festes verantwortlich war, verköstigt wurde.

29Aug2017

Ausflug zur Kaiserpfalz nach Gelnhausen: Die touristischen Schönheiten der Region kennenlernen

Betreuer und Erlebnisführer Peter Völker informierte

Bewohner und deren Angehörige sowie Betreuer der Senioren-Dependance Ronneburg vor historischer Kulisse, der Kaiserpfalz in Gelnhausen.
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 29.08.2017
Unter dem Motto „Die touristischen Schönheiten der Region kennenlernen“ organisierte die Senioren - Dependance Haus Ronneburg einen Ausflug zur Kaiserpfalz nach Gelnhausen. Bei strahlendem Spätsommerwetter besuchten Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorendependance Ronneburg gemeinsam mit Angehörigen und Betreuern die historische Stadt im mittleren Kinzigtal und ihre Zeitzeugen wie die Kaiserpfalz, die über Jahrhunderte der gesamten Region historische Strahlkraft verliehen hat. Durch die Geschichte der Pfalz und der Barbarossastadt führte Peter Völker, der in der Neuberger Einrichtung als Betreuer arbeitet. Mit Peter Völker hatten sich die Besucher der Kaiserpfalz allerdings einen richtigen Fachmann ausgewählt. Er bietet zudem in Gelnhausen Erlebnisführungen an und ist Autor des Romans „Scharlachsamt“. Völker informierte die Teilnehmer über die Errichtung der Pfalz und ihren Erbauer Kaiser Friedrich I (Barbarossa) sowie über die bewegte Geschichte der Stadt Gelnhausen über fast 900 Jahre. „Die Stadtgründung von Gelnhausen erfolgte im Jahr 1170 durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), was ihr den heute geläufigen Beinamen „Barbarossastadt“ einbrachte“, so Völker. Der genaue Baubeginn der Pfalz ist wissenschaftlich immer noch sehr umstritten und die Diskussion kreist um die Frage, ob der Bau der Pfalz bereits einige Jahre vor der programmatischen Gründung der königlichen Stadt anzusetzen oder sogar eine frühere Burganlage der Grafen von Selbold-Gelnhausen anzunehmen ist. Verschiedene mit Hilfe der Dendrochronologie gewonnene Daten weisen auf die Jahre um 1170 hin, in denen der Untergrund durch Einschlagen von Eichenpfählen für die Mauerfundamente tragfähig gemacht wurde.

Die Pfalz Gelnhausen war 1180 Schauplatz des großen Hoftages zu Gelnhausen, auf dem Heinrich dem Löwen in Abwesenheit der Prozess gemacht und seine Länder neu aufgeteilt wurden. Die Pfalz war zur Stauferzeit eine Reichsburg, hatte einen Burggrafen und Burgmannen.1349 versetzte Kaiser Karl IV. die Burg mit der Stadt an den Grafen von Schwarzburg. Im Jahr 1431 erwarben der Graf von Hanau und der Pfalzgraf Ludwig III. Pfalz und Stadt von Graf Heinrich von Schwarzburg. Ende des 16. Jahrhunderts hatten die Grafen von Isenburg in Birstein das Burggrafenamt an sich gebracht, sie residierten aber nicht in der Burg. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Stadt und Pfalz stark zerstört. Kaiserliche und schwedische Truppen brannten das Hauptgebäude der Pfalz nieder. Nach dem Aussterben des Hauses Hanau im Jahre 1736 fiel Gelnhausen an die Landgrafen von Hessen-Kassel. Ende des 19. Jahrhunderts und während des 20. Jahrhunderts wurden erste Sicherungsarbeiten durchgeführt, um die Reste der Pfalz für die Nachwelt zu erhalten. Heute gehört die Pfalz dem Land Hessen, wird von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen unterhalten und wird gerne als Zielort für Besuche ausgesucht, wie auch von den Bewohnern der Senioren-Dependance in Ronneburg und deren Angehörigen. Der Ausflug nach Gelnhausen wurde übrigens abgerundet mit einem Besuch und einer Kaffeestunde am Kinzig-Ufer.

21Aug2017

Bauschild weist auf größere Bauaktivitäten hin

Mehrere Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung

Mit dem Aufstellen des Bauschildes wurde der Startschuss für umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnstift in Hanau gegeben.
Wohnstift Hanau - Montag, 21.08.2017
„Mit dem Aufstellen des Bauschildes am Wohnstift in Hanau nahe der Brucknerstraße wurde der Startschuss für eine der größten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der letzten Jahre in dieser Senioreneinrichtung gegeben“, so die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), zu denen das Wohnstift gehört. In der Tat. In den nächsten zwei Jahren steht die Senioreneinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Fokus umfangreicher Sanierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsbauten. Für die Sanierung und Modernisierung und somit für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Einrichtung leistet der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag. „Die Sanierung und Modernisierung“, so Geschäftsführer Dieter Bien, „bezieht sich auf mehrere Bereiche.“ So werden in den einzelnen Wohnbereichen die Verteilerküchen erweitert. Eng damit verbunden ist die Vergrößerung und Umgestaltung der Aufenthaltsräume auf allen Wohnbereichen. Im Wohnbereich 6,in dem im vergangenen Jahr im Zuge der Umgestaltung der Räumlichkeiten für dementiell Erkrankte von einem geschlossenen in einen offenen Bereich bereits umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen wurden, sind gelungene Beispiele zukünftiger Raumgestaltung in allen Wohnbereichen zu sehen. „Diese kommen sehr gut an“, so Dieter Bien, der auch die optische Verschönerung aller Bereiche durch eine neue Farb- und Lichtgestaltung hervorhebt. Auch die neuen Tapetenformen und die neuen Lichtkörper sind bereits im WB 6 zu sehen. „Bei den Bewohnern kommt sehr gut an, dass die Lichtquellen nicht mehr an der Decke, sondern im oberen Bereich der Wände angebracht werden“, so Bien.

Freuen können sich zukünftige Bewohner des Wohnstifts auch über neue Terrassen, die im Innenhof im Bereich der Brucknerstraße über alle sechs Etagen angebaut werden. Der bauliche Fokus richtet sich auch auf die bessere Wegeanbindung des Gartens mit dem blauen Saal. Mussten die Bewohner bisher weitere Wege, teils auch über Treppen, zurücklegen, wenn sie vom blauen Saal (1.OG) bzw. von der dem Saal angegliederten Terrasse in den Garten (EG) gehen wollten, so bleibt ihnen dies nach der Bautätigkeit erspart. Der Garten soll nunmehr mit einem Aufzug von der Terrasse optimal erschlossen werden.
Natürlich wird die Energieeinsparung auch eine Rolle spielen, insbesondere durch die energetische Sanierung der Außenfassade.

Drei weitere Millionen Euro werden im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in mehrere Einrichtungen der Alten- und Pflegeeinrichtungen, wovon auch das Wohnstift profitiert.“ So wird die Großküche im Wohnstift, die nicht nur Mahlzeiten für die Bewohner, sondern auch das Mittagessen für Schüler der benachbarten Schulen ermöglicht, modernisiert. „Die zukünftige Großküche“, so der Geschäftsführer, „entspricht modernsten Anforderungen“. Auch das Foyer des Wohnstifts erhält ein neues Entree. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet, damit viel übersichtlicher. Um dem Brandschutz Rechnung zu tragen, werden Feuerlöschlöschleitungen erneuert.

Für die Erste Kreisbeigeordnete ganz wichtig ist ein erweitertes Pflegeangebot im Untergeschoss des Wohnstifts. Da die Zentralverwaltung der APZ zukünftig am Altenzentrum Rodenbach ihre Heimat findet, wird das Untergeschoss im Bereich der heutigen Zentralverwaltung im Wohnstift zu einer Tagespflegeeinrichtung umgestaltet. Damit entspricht das Wohnstift laut Simmler dem Wunsch vieler Betroffener.

„Mit diesen baulichen Maßnahmen wird das Wohnstift in Hanau zukunftsorientiert ausgerichtet, um auch weiterhin eine optimale wohnortnahe Versorgung älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu ermöglichen“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

18Aug2017

Jamaikanische Klänge auf der Terrasse des Altenzentrums

Cocktailnachmittag bei herrlichem Sonnenschein

Bei jamaikanischen Klängen ließen sich die Gäste und Bewohner die Cocktails munden
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.08.2017
Schon von weitem war sichtbar, dass auf der Terrasse des Altenzentrums in Rodenbach vor dem Cafe‘ Zeitreise etwas los war: Viele bunte Sonnenschirme waren zu sehen. Und Klänge einer bestimmten, in diesen Breiten aber etwas ungewöhnlichen Musikrichtung, der Reggae-Musik, waren zu hören. Wer näher kam, wurde über das sommerliche Spektakel informiert. „Wir feiern einen Cocktailnachmittag mit Reggae-Musik“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger. Der Wettergott war den Feiernden auf der Terrasse des Rodenbacher Altenzentrums hold. Der Cocktailnachmittag fand bei bestem Wetter und herrlichem Sonnenschein statt, so wie eben das Wetter in Jamaika normalerweise so ist.

Die Idee zu einem solchen außergewöhnlichen musikalischen Nachmittag für Bewohner, Angehörige und Freunde, zu denen vor allem auch die Lehrer des Aus- und Fortbildungsinstituts zählten, hatte die Hauswirtschaftsleiterin Heike Panicke. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden. Insbesondere der Haustechniker Michael Schilling ließ seinen Ideen freien Lauf und zimmerte aus Euro-Paletten nicht nur die Bar, sondern auch die Tische für die Gäste.

Für die Getränke bei jamaikanischen Klängen sorgte natürlich das Team der Hauswirtschaft: Cocktails in Hülle und Fülle, mit und natürlich vor allem ohne Schuss: Kir Royal, Eierlikor mit Limo und, und, und schmeckten. Und so konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger am Ende resümieren: „Die Veranstaltung kam an und wird in Zukunft sicherlich seine Wiederholung finden.“

15Aug2017

Ein Hochbeet von der neuen Garten AG

Initiator ist Betreuer Peter Völker

Bewohner am neuen Hochbeet in der Senioren-Dependance in Ronneburg
Dependance Haus Ronneburg - Dienstag, 15.08.2017
Ein Betreuer nach §43 SGB hat die Aufgabe die Betreuungs- und Lebensqualität von Menschen in den Einrichtungen zu verbessern. Das hat der Betreuer Peter Völker sehr wörtlich genommen und in der Senioren-Dependance in Ronneburg eine besondere Initiative ins Leben gerufen. Er hat eine Garten AG für die Bewohner gegründet. „Was liegt näher, als an alte Erfahrungen der Bewohner anzuknüpfen, sie in die Gegenwart zu holen und den Kreislauf des Lebens mit Händen zu gestalten“, so seine Aufforderung an die Bewohner, der zahlreiche Gartenfreunde, die heute als Bewohner in der Dependance ihre neue Heimat gefunden haben, gefolgt sind. Diese treffen sich einmal in der Woche, um zu säen, gießen, jäten und den Pflanzen beim Wachsen zu zusehen. Später sollen die Gaben des Gartens in der Wohngruppenküche zubereitet und genossen werden. Allerdings: Die Pflanzen wachsen nicht auf einem normalen Gottesacker im Ronneburger Hügelland. Mit tatkräftiger Unterstützung von Haustechniker Kevin Lenz ist ein Hochbeet für Gemüse gebaut worden, das in den nächsten Wochen und Monaten Zuwachs erhalten soll, wenn weitere Pflanzflächen benötigt werden.

11Aug2017

Webbasiertes Bildungsangebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Steigerung der Bildungsqualität durch E-Learning

E-Learning in der Altenpflege ist angesagt: Die Entwicklung eines zukünftigen digitalen Bildungsbausteins haben Dieter Bien (Bildmitte), Joachim Isernhagen (Bild links) und Prof. Dr. Holger Zinn modellhaft für die Alten- und Pflegezentren entwickelt. Nutzbar ist die Plattform auch für andere Unternehmen der Branche
Gesamtunternehmen - Freitag, 11.08.2017
Der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Pflegebranche ist enorm, die Notwendigkeit der Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gehen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in der Aus-, Fort und Weiterbildung ganz neue Wege. „Wir nutzen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und haben das Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Thema E-Learning erweitert“, so Geschäftsführer Dieter Bien zu der Entwicklung eines Modells, das in Deutschland einzigartig ist.

Begleitet in der praktischen Umsetzung und der didaktischen Konzeption wird das Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren durch Geschäftsführer Joachim Isernhagen von der hyAcademy aus Schleswig-Holstein, die seit Jahren im Bereich des E-Learning zuhause ist, und Prof. Dr. Holger Zinn von der Diploma-Hochschule, der seit über 10 Jahren praktische Erfahrung in der Durchführung von E-Learning hat. Bien: „Wir setzen auf das hervorragende Know-how unseres Aus- und Fortbildungsinstituts. Neue Lernmedien und Lernmethoden stellen aber auch neue Anforderungen an Inhalte und Didaktik. Hierzu haben wir die Kooperationspartner mit ins Boot genommen.“ Wichtig: Die Lerninhalte der Kurse sind didaktisch exakt auf die individuellen Bedürfnisse der Zielgruppen in der jeweiligen Lernsituation zugeschnitten.

Und so funktioniert das E-Learning: Ein Click auf den Link zur Plattform www.e-campus-healthcare.com. Der Kunde sprich Fortbildungswillige kauft seinen eigenen Kurs (Dekubitus in der Pflege, Verhalten bei Menschen mit Demenz, Sturzprophylaxe, Ernährungsmanagement und, und, und …) ein und legt seine eigenen Zugangsdaten im Zuge des Bestellvorgangs fest. Nach erfolgter Bezahlung loggt er sich im Lernportal ein und lernt auf einer nutzerfreundlichen, übersichtlichen Oberfläche los. Die Lernkontrolle ist möglich durch einen Abschlusstest. An verschiedenen Stellen der Kurse sind bereits auch kleinere Wissensabfragen eingebaut. Nach erfolgreichem Abschluss kann sich der Mitarbeiter sein Zertifikat ausdrucken, das Produkt seiner Fortbildung als PDF herunterladen und abspeichern. Der Geschäftsführer: „Das System ist webbasiert und somit über jeden PC und jedes mobile Endgerät nutzbar, was den Komfort deutlich erhöht.“

Was Geschäftsführer Bien und seine Kooperationspartner besonders überrascht hat, ist das große Interesse anderer Unternehmen der Branche für den e-campus-healthcare. Bien: „Nicht nur die Alten- und Pflegezentren auch andere Unternehmen in der Altenpflege können von diesem Angebot profitieren.“ Der Grund: Alle Kurse bis hin zum Portal lassen sich für alle möglichen Einrichtungen individualisieren. Vor allem bei den Inhalten und beim Layout der Trainings lassen sich individuelle Änderungen und Anpassungen vornehmen, was bei vielen Unternehmen der Altenpflege das Interesse geweckt haben dürfte.

Geschäftsführer Dieter Bien ist bewusst, dass der Einsatz von E-Learning einen Paradigmenwechsel in einem personalintensiven und -affinen Tätigkeitsfeld wie der Altenpflege und der Altenhilfebranche darstellt. Davon werden zunehmend alle Branchen erfasst-somit auch die Sozialwirtschaft mit den Kliniken, Pflege-Gesundheits- und sonstigen Einrichtungen. Bien: „E-Learning wird aber nicht zu einem gänzlichen Wegfall der bisher gängigen Präsenzveranstaltungen oder Direktunterweisungen führen. Die Online-Schulung ist eine sinnvolle Unterstützung im Lernprozess und wird insbesondere durch eine Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen das Lernen optimieren.“ Für Menschen, deren Alltag durch die Nutzung von PC, Tablet oder Smartphone und mithin dem Internet geprägt ist, wird E-Learning eine wichtige und selbstverständliche Rolle spielen.

Für Unternehmen der Branche wie den Alten- und Pflegezentren bietet die Online-Schulung gegenüber der bisherigen Präsenz-Schulung noch einen großen Vorteil: Sie ist viel kostengünstiger. Außerdem ist sie bei weitem nicht so zeitintensiv, was mehr Mitarbeiter von Unternehmen zur Teilnahme an Fortbildungskursen motivieren wird. Und die meist ehedem schon schwierige Dienstplanung im operativen Tagessgeschäft der Altenpflege wird erleichtert, weil der bisherige Ausfall von Mitarbeitern aufgrund der Teilnahme an Online-Fortbildungskursen reduziert wird.

07Aug2017

Dreitägiger Informationsbesuch der „China Ageing Development Foundation Delegation”

Mit dem Know-how der Alten- und Pflegezentren soll in China die Lebensqualität der älteren Menschen verbessert werden

APZ-Geschäftsführer Dieter Bien (Dritter von links), Silvia Lückhardt und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger empfingen die chinesischen Gäste im gelben Saal des Altenzentrums in Rodenbach
Gesamtunternehmen - Montag, 07.08.2017
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) spielen nicht nur wegen der kommunalen Trägerschaft des Kreises eine einmalige Rolle. Auch beim Know how der 12 Einrichtungen in der Altenbetreuung genießen sie große Anerkennung, sind weltweit gefragt. So konnte Geschäftsführer Dieter Bien 30 Chinesinnen und Chinesen der Management Führungsebene der China Ageing Development Foundation, aber vor allem auch Leiterinnen und Leiter von Pflegeheimen aus unterschiedlichen chinesischen Regionen in den Alten-und Pflegezentren begrüßen. Sie informierten sich vor Ort über die Ausbildung der Altenpflege, über die Mobilitätsförderung im motorischen und kognitiven Bereich für Bewohnerinnen und Bewohner und über die therapeutisch ausgerichteten Trainingsgeräte, die in den 12 Einrichtungen der APZ zur Gesundheitsförderung für Bewohner eingesetzt werden.

Das besondere Interesse galt den beiden Einrichtungen in Rodenbach (Altenzentrum) und in Hanau (Stadtteilzentrum) sowie dem firmeneigenen medizinisch-therapeutischen Gesundheitsstudio „Vitaltreff“. Obwohl die beiden Pflegeeinrichtungen mit 129 Plätzen (Stadtteilzentrum) und 229 (Altenzentrum) zu den größten im Main-Kinzig-Kreis zählen, entsprechen sie so gar nicht der Größe chinesischer Einrichtungen. Die China Ageing Development Foundation, eine private gemeinnützige Organisation unter der Leitung des Ministeriums für bürgerliche Angelegenheiten, unterhält laut dem Delegationsleiter und Foundation-Chef Zhu Wan Yunk rund 700 Einrichtungen zwischen 300 und 500 Plätzen.

Sehr interessiert waren die Delegationsmitglieder deshalb bei den Erläuterungen der beiden Einrichtungsleiter Ludmila Knodel und Stephan Hemberger über die besonderen Wohngruppen wie Junge Pflege, Menschen mit Demenz, den Hausgemeinschaften oder dem Service Wohnen. Gerade die Hausgemeinschaften mit bis zu 12 Bewohnern sehen eine ganz andere Größenordnung der zu versorgenden Gruppen vor.

Die Ausbildung junger Menschen für den Pflegeberuf entspricht in China eher der Ausbildung des Krankenpflegers. Feste gesetzliche Regelungen wie in Deutschland gibt es für die Ausbildung von Pflegekräften nicht. Deshalb war der Fokus auf die Ausbildung zum Altenpfleger gerichtet. Gerade die jüngeren Delegationsteilnehmer interessierte aber auch die Anerkennung der in China erlangten Zertifikate bei einer Tätigkeit in Deutschland.

Schwerpunkt des Interesses der chinesischen Delegation lag aber vor allem an der Mobilitätsförderung im motorischen und kognitiven Bereich für Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen in der Altenpflege und an therapeutisch ausgerichteten Trainingsgeräten, die im gelben Saal im Altenzentrum aufgebaut waren. Diesen Part übernahm Silvia Lückhardt, die Koordinatorin für das betriebliche Gesundheitsmanagement in den Alten und Pflegezentren und Verantwortliche für das „Vitaltreff“ in Hanau, das sich in den Räumen des Stadtteilzentrums befindet und von den Chinesen auch besichtigt wurde. Unterstützt wurden sie von dem bekannten deutschen Hersteller der Trainingsgeräte. Silvia Lückhardt und Agnes Boos präsentierten das von ihnen entwickelte „Bewegt gedacht“ - ein Programm, bei dem die Sinne und die Bewegung von älteren Menschen gleichzeitig aktiviert werden. Lückhardt: „Wichtig dabei ist die Qualifizierung und der Einsatz von sog. „Mobilitätstrainer bzw. Aktivierungstrainer“, von denen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren bereits mehrere ausgebildet wurden.“ Das kam bei den Chinesen an, ebenso übrigens wie auch die Präsentation der eigentlichen Trainingsgeräte, darunter drei Beckenbodentrainer als wirksame Therapiemaßnahme gegen Inkontinenz, der Rumpfseitenneigungstrainer oder der Rumpfrotator für die Stabilisierung des Rumpfes.

Abgerundet wurde das Programm mit mehreren wissenschaftlichen Vorträgen und Statistiken über den Pflegemarkt in China. Mit den Erkenntnissen aus den Alten- und Pflegezentren und der eigenen finanziellen Förderung soll in China die Lebensqualität älterer Menschen deutlich verbessert werden, so der Wunsch der Chinesen, formuliert bei der Übergabe der Gastgeschenke.

07Aug2017

Wie eine große Familie

Geschäftsführer Dieter Bien: Dank für die geleistete Arbeit

Ein Dankeschön von Geschäftsführer Dieter Bien für Annelore Kesselring, verbunden mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 07.08.2017
Wehmut stand ihr ins Gesicht geschrieben. Die Rede ist von Annelore Kesselring, die sich in vielen Jahren um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohnern des Kreisruheheims in Gelnhausen gekümmert hat und von Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und der kommissarischen Einrichtungsleiterin Christina Herbig bei einer kleinen Feierstunde verabschiedet wurde. Im Namen der Bewohner und der Beschäftigten dankte der Geschäftsführer der Pflegehelferin für die geleistete Mitarbeit und wünschte ihr für den weiteren Lebensweg alles Gute. Als äußeres Zeichen dieser Dankbarkeit übergab Dieter Bien eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Voll des Lobes über das Wirken der ausscheidenden Mitarbeiterin war nicht nur der Geschäftsführer, sondern auch die kommissarische Einrichtungsleiterin Christina Herbig. Worte wie „zuverlässig“, „fürsorglich“ und „einfühlsam“ drückten aus, wie Annelore Kesselring ihre Arbeit versah. Herbig: „Sie hat sich sehr um die Bewohnerinnen und Bewohner im Kreisruheheim gekümmert.“

Aber nicht nur dies: Annelore Kesselring hat im Rahmen des Projekts „Dementia Care Mapping“ ihre Erfahrungen und Erkenntnisse auch an andere Kolleginnen und Kollegen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner in anderen Einrichtung weitergegeben, sie intensiv beraten.

„Mir ging es immer nur darum, das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern“, so die Neu-Rentnerin. Dabei kam ihr natürlich entgegen, „dass ich in den letzten 15 Jahren das gemacht hat, was ich immer machen wollte, was mir lag, nämlich anderen Menschen zu helfen“.

In Zukunft will sich Annelore Kesselring, eine gebürtige Flörsbachtalerin (Lohrhaupten), die seit 38 Jahren in Gelnhausen wohnt, vorwiegend um ihre eigene Familie kümmern: Zwei Enkelinder werden der Oma alles abverlangen und auch Ehemann Alfred soll mehr im Vordergrund stehen.

„Wenn aber Not am Mann ist, dann will ich gerne im Kreisruhheim aushelfen, um für ein gutes Wohlbefinden der Bewohner zu sorgen“, so Kesselring, der die Bewohnerinnen und Bewohner im Kreisruhheim ans Herz gewachsen sind. Kesselring: „Im Kreisruhheim sind wir wie ein große Familie.“

18Jul2017

Drei Auszeichnungen für das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sterbfritz

Grüner Haken, MRE-Siegel und sehr gute MDK-Benotung

Über drei Auszeichnungen können sich Einrichtungsleiter Mario Pizzala, die Pflegedienstleiterin Elke Möser und ihr Stellvertreterin Ricarda Schüßler freuen. Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich (links) gratulierte
Lebensbaum Sinntal - Dienstag, 18.07.2017
Qualität wird im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal-Sterbfritz (WGL) groß geschrieben. Diese Philosophie ist in der Senioreneinrichtung, die in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum feiern kann, nunmehr auch offiziell dokumentiert. Und dies gleich in mehrfacher Hinsicht. Innerhalb kurzer Zeit erhielt das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum gleich drei Auszeichnungen, die beispielhaft die qualitativ hochwertige Versorgung älterer Menschen untermauern. Bei der Qualitätsprüfung durch den MDK erhielt das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum als Gesamtergebnis eine 1,0. Überprüft wurden 32 Kriterien im Bereich der Pflege und der medizinischen Versorgung, darunter die Dokumentation, die Behandlung chronischer Wunden, die Ernährung, die Medikamenteneinnahme und die Prophylaxe bei Bewohnern mit Sturzrisiko und die Kooperation mit Ärzten. 18 Fragen richteten sich an die Bewohner selbst, wobei hier Betreuung, Waschzeiten, Hausreinigung, Freundlichkeit des Personals oder die Qualität und Auswahl des Mittagessens sowie die Besuchszeiten angesprochen wurden.

Mit dem „Grünen Haken“, der erstmals verliehen wurde, darf sich die Einrichtung offiziell „verbraucherfreundlich“ bezeichnen. Rund 100 Kriterien, unterteilt in die Kategorien Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde, hat eine Gutachterin geprüft. Das Begutachtungsverfahren haben Experten des Instituts für Soziale Infrastruktur (ISIS) unter Berücksichtigung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt. Dabei geht es vorrangig um die Erhaltung der Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, um die Achtung ihrer Privatsphäre, um ihre Selbstbestimmung sowie den freundlichen und respektvollen Umgang mit ihnen. Die genauen Ergebnisse der Begutachtung sind im Internet unter www.Grüner-Haken.de veröffentlicht. „Für Angehörige, die einen Platz für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren suchen, ist diese Datenbank eine hilfreiche Informationsquelle“, so WGL-Einrichtungsleiter Mario Pizzala.

Der Lebensbaum wurde auch mit dem Qualitätssiegel des MRE-Netzes Rhein-Main ausgezeichnet. Ziele des MRE Netzes sind unter anderem die Rate der Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Erregern (MRE) zu vermindern und der Stigmatisierung von MRE-Betroffenen entgegenzuwirken. Die Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter wurden entsprechend geschult, um gezielte Maßnahmen an allen Schnittstellen der stationären Versorgung vorbereiten zu können und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu leisten.

„Wir hoffen, dass durch die erstklassige MDK-Benotung und durch die Auszeichnung mit dem Grünen Haken und dem MRE-Qualitätssiegel Siegel mehr Suchende auf unsere Einrichtung, die hohe Lebensqualität bietet, aufmerksam werden“, so Einrichtungsleiter Mario Pizzala und Pflegedienstleiterin Elke Möser.

Der Sinntaler Bürgermeister Carsten Ullrich gratulierte der Einrichtung für die Auszeichnungen und würdigte die hervorragende Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner.

14Jul2017

An der Mariengrotte eine Kerze angezündet

Die Schönheiten der Natur kennenlernen

Gründauer Seniorinnen des Seniorenzentrums besuchten mit den Verantwortlichen die wunderschöne Kneippanlage im Horbacher Näßlichgrund
Gesamtunternehmen - Freitag, 14.07.2017
Unter dem Motto „Die Schönheiten der Natur kennenlernen“ hat das Seniorenzentrum in Gründau eine neue Aktion ins Leben gerufen. Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeiten, bei Ausflügen (touristische) Attraktionen im Main-Kinzig-Kreis kennenzulernen. Das erste Ausflugsziel die Mariengrotte und die Kneippanlage im Freigerichter Ortsteil Horbach. Begleitet wurden die interessierten Bewohnerinnen von der Hausleiterin Ute Severin, der Einrichtungsbeiratsvorsitzenden Rosemarie Knutzen sowie von Siegrid Rösch (Einrichtungsbeirat), Joanna Ruros (Betreuung),Christiane Göbel (Auszubildende) und Margit Zahn (Angehörige). Die Mariengrotte, die zwischen Horbach und Geiselbach oberhalb eines Wiesentals liegt, ist nach dem zweiten Weltkrieg erbaut und 1949 eingeweiht worden. Es ist ein steinernes, an den felsigen und wild bewachsenen Hang angelehntes Gemäuer inmitten von grünen Farnen. Für die teilnehmenden Bewohnerinnen des Gründauer Seniorenzentrums war es ein Rückzugsort, an dem es besinnlich zuging und Wallfahrtsatmosphäre aufkam. Dafür sorgte die Rosemarie Knutzen, indem sie eine Kerze anzündete.

Die Kneippanlage in Horbach, die nächste Station des Ausflugstrips, ist eine der schönsten Anlagen im gesamten Main-Kinzig-Kreis und liegt unweit der Mariengrotte im nahegelegenen Näßlichgrund. Die Kneippanlage wurde 1988 vom Verkehrsverein Horbach gebaut, über die Jahre hin erneuert und erweitert. Sie verfügt über ein Wassertretbecken und einem Armbecken, die beide von einem Tiefbrunnen bzw. dem Näßlichbach mit Wasser versorgt werden. Die Gründauer Besucher nahmen freilich lediglich Anwendungen im Armbecken. Auf der Anlage haben die Gründauer Seniorinnen eine größere Rast eingelegt, Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. „In dieser wunderschönen Kneippanlage haben wir uns außerdem sehr nett unterhalten“, so die Einrichtungsbeiratsvorsitzende Rosemarie Knutzen, die diesen Besuch angeregt hatte. Nach knapp vier Stunden ging nach Rückkehr ins Seniorenzentrum eine interessante Besichtigungstour zu Ende.

13Jul2017

17 Jahre zuverlässig als Krankenpflegehelferin gearbeitet

Dank für langjähriges Engagement

(Von links): Unser Bild zeigt Christina Herbig, Daniel Pfeifer, Jutta Weitzel, Belinda Schmidt und Robert Steingrübner bei der Abschiedsfeier
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 13.07.2017
17 Jahre hat sie im Kreisruheheim in Gelnhausen gearbeitet, sich liebevoll um die Bewohnerinnen und Bewohner gekümmert. Nunmehr wurde sie mit einer großen Feierstunde im Beisein der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und zahlreicher Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Die Rede ist von Jutta Weitzel, die seit 1990 im Kreisruheheim in Gelnhausen ununterbrochen tätig war. Jutta Weitzel wirkte in der Senioreneinrichtung in der Holzgasse am Obermarkt als Krankenpflegehelferin. Zuvor hatte sie von 1970 -1972 eine Ausbildung zur Krankenpflegehelferin im Kreiskrankenhaus Gelnhausen absolviert und dort bis 1973 gearbeitet. Danach folgte bis zur Tätigkeit im Kreisruheheim in Gelnhausen eine längere Phase, in der sie nicht beruflich tätig war, sich primär um die Familie und ihre zwei Kinder kümmerte. „Wir danken für Ihr langjähriges Engagement und werden Sie als zuverlässige und geschätzte Mitarbeiterin und Kollegin in guter Erinnerung behalten“, erklärte Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH, zu denen das Kreisruheheim als eine von 12 Einrichtungen gehört.

Zum Dank für ihren Einsatz überreichten die kommissarische Einrichtungsleiterin Christina Herbig und der Pflegedienstleiter Daniel Pfeifer der Neu-Rentnerin einen Blumenstrauß und wünschten ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. Jutta Weitzel will nun viel Zeit mit den Enkeln verbringen, ihren Garten bearbeiten und erst einmal das Urlaubsgefühl genießen.

13Jul2017

Im landwirtschaftlichen Museum wurden Erinnerungen wach

Einrichtungsleiter Mario Pizzala dankte Park-Betreiber Theo Michael Zwermann

Die Bewohner des Seniorenzentrums freuen sich mit Einrichtungsleiter Mario Pizzala und dem Park-Betreiber Theo Michael Zwermann (hintere Reihe) über den Besuch im landwirtschaftlichen Museum
Seniorenzentrum Steinau - Donnerstag, 13.07.2017
Zusammen mit Einrichtungsleiter Mario Pizzala besuchten Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Steinau den benachbarten Erlebnispark. Park-Betreiber Theo Michael Zwermann höchstpersönlich führte die Seniorinnen und Senioren durch die Freizeitanlage und zeigte ihnen die Attraktionen eines des größten Familienfreizeitparks in Deutschland. Der Besuch im bekannten Steinauer Freizeitpark gehört zum Jahresprogramm der Senioreneinrichtung und ist aus der Kenntnis heraus entstanden, dass solche Einrichtungen mit Tieren der Belebung und Aktivierung der Sinne dient und damit Ressourcen wie Tastsinn, Gerüche und Motorik der Bewohner trainiert werden können.

Bei diesem Besuch kam ein weiteres hinzu. Im Fokus der Bewohnerinnen und Bewohner standen nämlich nicht nur die Tiere des Parks, sondern vor allem das landwirtschaftliche Museum im Herzen des Erlebnisparks. Neben der Sommerrodelbahn „Spessart-Flitzer“ und dem Streichelzoo mit den vielen einheimischen Tieren gehört das landwirtschaftliche Museum zu den Hauptattraktionen. „Es ist das größte privat geführte Landwirtschaftsmuseum Hessens und gibt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweisen eines Bauernhofes des vergangenen Jahrhunderts“, wusste Parkinhaber Theo Michael Zwermann zu berichten. Der Park-Betreiber hat dieses Museum zusammen mit seinen Mitarbeitern aufgebaut.

Neben der großen Historie für die gesamte Region hatte das Museum für die Bewohner des Seniorenzentrums aber noch eine weitere Bedeutung. Erinnerungen an die eigene Vergangenheit wurden wach. So manche Bewohnerin bzw. so mancher Bewohner ist auf einem Bauernhof groß geworden, hat den Einsatz eines Pflugs oder eines Dreschflegels original miterlebt und die Funktionsweise eines Kummet als Geschirr oder als Schirrung fürs Pferd, damit es beispielsweise eine(n) Karren, Pflug, Schleife, Schlitten oder Wagen optimal ziehen kann, täglich kennengelernt.

Damit erweist sich ein solcher Besuch sogar als Therapiegang, der bei bestimmten Bewohnern einen Zugang zum Langzeitgedächtnis schafft bzw. das Langzeitgedächtnis aktiviert und eine Brücke in die Vergangenheit baut.
„Ein solcher Ausflug ist natürlich immer mit Aufwand verbunden, wird aber vom Seniorenzentrum Steinau gerne betrieben, um die Qualität der Betreuung aufzuwerten“, so Einrichtungsleiter Pizzala.

Großes Lob erhält der Erlebnispark-Betreiber Theo Michael Zwermann. „Wir freuen uns natürlich, dass wir in dem Theo Michael Zwermann einen Gönner haben und unsere Bewohner die Angebote des Parks kostenlos nutzen können“, so der Steinauer Einrichtungsleiter in seinem Dank an Zwermann, der sich mit seinem Angebot im Erlebnispark optimal in das Betreuungskonzept des Seniorenzentrums eingebracht hat.

13Jul2017

Kurt Joachim Katter als neuer Vorsitzender des Einrichtungsbeirats im Stadtteilzentrum an der Kinzig gewählt

Interessensvertretung / Mitwirkungsrecht in Angelegenheiten der Einrichtung

Der neue Einrichtungsbeirat des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau mit dem Vorsitzenden Kurt Joachim Katter (hintere Reihe Dritter von rechts) und der Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel (hintere Reihe rechts)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 13.07.2017
Zum Vorsitzenden des Einrichtungsbeirates der Kreispflegeeinrichtung im Stadtteilzentrum an der Kinzig (Eugen-Kaiser-Haus) in Hanau wurde Kurt Joachim Katter gewählt. Er hatte das Amt seit dem Tod der bisherigen Vorsitzenden Lieselotte Dervaric seit Dezember 2016 kommissarisch inne. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Margarete Kreische. Weitere Mitglieder des Einrichtungsbeirates sind Dorothea Koch, Anna Elisabeth Dissieux und Gabriele Schüttpelz. Die Mitglieder des Einrichtungsbeirates, die den Vorsitzenden gewählt haben, sind aus der Wahl aller Bewohnerinnen und Bewohner hervorgegangen. Allein Gabriele Schüttepelz ist keine Heimbewohnerin, sondern genießt als Angehörige eines ehemaligen Heimbewohners das Vertrauen der Seniorinnen und Senioren im Stadtteilzentrum.

Das Betreuungs- und Pflegegesetz schreibt diese Wahl vor, um den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit der Teilnahme am Einrichtungsgeschehen zu geben“, so die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel.

Der Einrichtungsbeirat wirkt bei allen Angelegenheiten des Stadtteilzentrums mit, insbesondere bei der Sicherung einer angemessenen Qualität der Pflege und Betreuung sowie bei der Geschäfts- und Wirtschaftsführung.

Die Mitwirkung bezieht sich auf die Beratung und Unterstützung der Leitung der Einrichtung, ferner auf Anträge bezüglich der den Bewohnern dienlichen Maßnahmen. Der Einrichtungsbeirat nimmt Anregungen und Beschwerden der Bewohner entgegen und wirkt bei der Leitung der Einrichtung auf die Erledigung hin. Ferner hilft der Einrichtungsbeirat bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, bei der Freizeitgestaltung der Heimbewohner und bei der Betreuung der Heimbewohner.

„Dem Einrichtungsbeirat kommt in der Senioreneinrichtung im Stadtteilzentrum an der Kinzig mit 129 Plätzen eine große Bedeutung zu“, so die Einrichtungsleiterin Ludmila Knobel, die auch in Zukunft auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit setzt.

04Jul2017

Bürgermeister Ullrich gratuliert zum 5-jährigen Jubiläum

Sommerfest im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum Sinntal

(Von links) Einrichtungsleiter Mario Pizzala, Pflegedienstleiterin Elke Möser und Bürgermeister Carsten Ullrich
Lebensbaum Sinntal - Dienstag, 04.07.2017
Kürzlich feierte das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal sein traditionelles Sommerfest, welches jede Menge Abwechslung in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner brachte. Schon vor Beginn des Festes herrschte reges Treiben, was den einen oder anderen Bewohner dazu brachte, bei den Vorbereitungen und der Dekoration mitzuhelfen. „Das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter, Nachbarn und Freunde des Hauses sowie der Einsatz vieler Angehörige bei unserem Fest ist immer wieder beeindruckend“, stellte Einrichtungsleiter Mario Pizzala bei der offiziellen Eröffnung fest. Dank zollte Pizzala auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich täglich in liebevoller Art und Weise um die Bewohner der Einrichtung kümmern. Bürgermeister Ullrich schloss sich den Dankesworten an und gratulierte der Einrichtung zum 5-jährigen Bestehen. Er würdigte das in der Gemeinde getätigte Engagement des Hauses und übergab im Namen des Vereins Mittelpunkt Generation Mensch eine Zuwendung. Nach dem offiziellen Teil wurde das Kuchenbuffet eröffnet, mit einer großen Auswahl an von den Angehörigen und Mitarbeiterinnen gebackenen Kuchen und Torten. Musikalisch wurde das Fest vom evangelischen Kirchenchor Sterbfritz-Breunings unter dem Vorsitz von Linda Sperzel und der musikalischen Leitung von Michael Kühlthau sowie den Bänkelsänger des Steinauer Karnevalverein „Hanneklasia“ e. V. begleitet. Die schwungvollen Melodien ließen manche Bewohner das Tanzbein schwingen. Ein weiterer Höhepunkt war die Möglichkeit eine Kutschfahrt durch die Gemeinde zu unternehmen. Zum Ausklang gab es Grillspezialitäten und auf Wunsch auch ein Bierchen.

21Jun2017

Konzertreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Stücke aus den Epochen der Renaissance, der Klassik und der Romantik

Beim Konzert der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ überzeugten Diana Mause an der Flöte und Stephan Herget am Piano
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 21.06.2017
Einen musikalischen Leckerbissen erlebten die Besucher bei der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau. Bei strahlendem Sonnenschein spielten Diana Mause und Stephan Herget Stücke aus Epochen der Renaissance, der Klassik und der Romantik mit wechselndem Instrumentarium. Diana Mause setzte die musikalischen Akzente sowohl mit verschieden Flöten als auch auf ihrer Klarinette und mit dem Saxophon. Mit beeindruckender Virtuosität spielte sie auf der Blockflöte Sonaten von Mozart, Roehr und Hook. Schumanns bekannte „Träumerei“ wurde von ihr auf der Klarinette interpretiert. Als Höhepunkt des Konzertes bezeichneten die Besucher unter lang anhaltendem Beifall ihre Gesangseinlagen mit Liedern von Mendelssohn und Mozart. Die studierte Gesanglehrerin überzeugte mit eindrucksvoller Stimme. Auch hier begleitete sie Stephan Herget am Klavier.
Beendet wurde das Konzert mit dem Schlager „Tulpen aus Amsterdam“, den allerdings die Konzertbesucher singen mussten.

20Jun2017

Anke Korn neue Hausleiterin

„Die Bewohner entscheiden, was sie wollen und was sie nicht wollen“

Anke Korn, die neue Hausleiterin in der Senioren-Dependance in Hammersbach
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 20.06.2017
Neue Hausleiterin der vor kurzem eröffneten neuen Senioren-Dependance in Hammersbach-Marköbel ist Anke Korn aus Limeshain. Ihr obliegt die Aufgabe, die Abläufe in der Dependance optimal zu organisieren, insbesondere die Pflege der Bewohner umfassend zu ermöglichen. Ihr Credo ist hier eindeutig: In der Dependance in Marköbel geht es nach dem Willen der Bewohner. Korn: „ Die Dependance soll das Zuhause der Bewohner sein. Infolgedessen entscheiden auch die Bewohner, was sie wollen und was sie nicht wollen.“ Übrigens: Die Senioren-Dependance kommt sehr gut an, 18 Plätze sind wenige Wochen nach der Eröffnung bereits belegt. Ein Teil der Einrichtung wird vorübergehend noch vom Behindertenwerk genutzt.

Und noch eine Aufgabe steht bei der neuen Hausleiterin ganz oben auf der Tagesordnung: die Teambildung innerhalb der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sie müssen mit Freude und Spaß zur Arbeit kommen, zufrieden sein“, so die neue Hausleiterin. Das ist nur dann der Fall, wenn ein Team funktionsübergreifend Hand in Hand optimal zusammenarbeitet.

Für Anke Korn ist Zufriedenheit allerdings kein Selbstzweck. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden sind, wirkt sich dies positiv auf die Versorgung der Bewohner aus. Und gut versorgte Bewohner sind in Hammerbach das Wichtigste für die neue Hausleiterin.

Dass sich Anke Korn für die Hausleitung in Hammerbach entschieden hat, hängt mit der Struktur des Hauses zusammen. Sie liebt es bei den Senioreneinrichtungen „lieber klein und gemütlich als groß und voluminös“. Und eine solche Struktur hat sie in Hammersbach-Marköbel vorgefunden.

Und noch etwas hat ihr bei der Auswahl ihres neuen Arbeitsplatzes gefallen: Sie kann die Entwicklung des neuen Hauses mitgestalten, etwa beim Ambiente der öffentlichen Räume oder der Anlage des Gartens.

Die neue Hausleiterin, die in Illmenau in Thüringen geboren ist und der Liebe wegen in Limeshain „gelandet“ ist, verfügt trotz ihrer jungen Jahre -sie ist 34- bereits über ein großes Fachwissen in der Altenpflege, was auf eine umfassende Aus- und Weiterbildung und ein langjährigen Engagement in der Altenpflege zurückzuführen ist. Sie ist als examinierte Altenpflegerin ausgebildet, hat aber auch eine Ausbildung als staatlich geprüfte Sozialassistentin absolviert. Vor allem hat sie die Qualifikation zur Praxisanleiterin und zur Pflegedienstleiterin (Pflegemanagement) erlangt. Beruflich war Anke Korn in vier anerkannten Pflegeeinrichtungen in Frankfurt und Hanau tätig, zuletzt als Wohnbereichsleiterin und Praxisanleiterin.

19Jun2017

Andreas Tomaszewski neuer Pflegedienstleiter

Umfangreiche Aus- und Weiterbildung

Andreas Tomaszewski ist neuer Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum in Biebergemünd-Kassel
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 19.06.2017
„Ich bin in einer ländlichen Region groß geworden, kenne also die Menschen und ihre Vorstellungen auf dem Lande. Deshalb passt die berufliche Tätigkeit in Biebergemünd-Klassel sehr gut.“ Derjenige, der so spricht, ist der neue Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum in Biebergemünd-Klassel, heißt Andreas Tomaszewski, kommt aus dem Schwalm-Eder-Kreis und hat fast 24 Jahre in Jesberg gewohnt. Nach einer über einjährigen Praktikantentätigkeit im Altenheim Westend in Bad Wildungen und der anschließenden Ausbildung als examinierter Altenpfleger Anfang der neunziger Jahre in der Lehranstalt für Altenpflege des DRK-Königstein hat er über zwei Jahrzehnte im Schwalm-Eder-Kreis in der Altenpflege gearbeitet. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn vor allem zum DRK-Kreisverband Schwalm-Eder-Kreis, wo er zunächst fast drei Jahre als Altenpflegefachkraft wirkte, anschließend zum stellvertretenden Pflegedienstleiter aufstieg und zuletzt die Funktionen eines Heimleiters und Pflegedienstleiters ausübte. Er leitete seit 2007 im Seniorenzentrum Kellerwald eine Einrichtung mit 53 stationären Plätzen und vier Plätzen für Kurzzeitpflege, die teilweise auch für die Tagespflege genutzt wurden. Anfang 2000 war zudem mehrere Jahre Praxisanleiter in der Altenpflege in der AWO in Homberg.
Grundlage für die berufliche Entwicklung war eine umfassende Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen (Altenpflege), die nach der Ausbildung zur Fachkraft eine Weiterbildung zum Stations- und Gruppenleiter im Pflegedienst der Marburger Akademie für Pflege- und Sozialberufe (2008 /2009) und einen Aufbaukurs zum Heimleiter bzw. zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in Sozial- und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (2012/2013) beinhaltete.

Im Seniorenzentrum in Kassel steht Andreas Tomaszewski nicht nur in der Verantwortung für rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 20 im Pflegebereich, er hat vor allem das Wohl der Bewohner im Fokus. „Sie sollen sich im Seniorenzentrum so wie zu Hause fühlen“, so das Credo des neuen Pflegedienstleiters, der übrigens im Biebergemünder Ortsteil Kassel nicht nur seine berufliche Bleibe gefunden. „Einer der schönsten Ortsteile im Spessart“ dient dem neuen Pflegedienstleiter auch als wohnlicher Lebensmittelpunkt.

14Jun2017

Küchenchef Ralph Scheuermann serviert ein Powerfrühstück

Die Bewohner frühstücken viel länger

Beim Powerfrühstück serviert Küchenchef Ralph Scheuermann mit der Alltagsbegleiterin Aysel Demirel und der Pflegehelferin Agnes Urbanzyk gebackene Eier und Smoothies.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 14.06.2017
Wenn es um die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen geht, sind im Altenzentrum Rodenbach den besonderen Aktionen keine Grenzen gesetzt. Mal ist es der Optiker, der die Sehfähigkeit der Menschen ins Visier nimmt, indem er die Brillen der Bewohner überprüft. Mal ist es der Akustiker, der sich um die Hörfähigkeit der Menschen kümmert. Derzeit steht der Küchenchef im Fokus der Bewohner. In den kommenden Wochen taucht Ralph Scheuermann im wöchentlichen Wechsel in einem anderen Wohnbereich auf und serviert für die Bewohner ein sog. Powerfrühstück. Dann gibt es neben den üblichen Frühstücksangeboten wie Marmelade oder Wurst und Butter oder Margarine, die ehedem schon gut für den Gaumen sind, besondere kulinarische Spezialitäten, natürlich den wärmeren oder kühleren Temperaturen angepasst: Pfannkuchen mit Ahornsirup, gebackene Eier und ähnliche Angebote stehen auf der morgendlichen Speisekarte. Und als besondere Attraktion werden den Bewohnern Smoothies gereicht. Das sind kalte Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten, die frisch zubereitet werden. Die Smoothies im Altenzentrum bestehen nur aus Frucht, also aus Fruchtfleisch und Direktsäften. Die Banane bildet dabei eine Grundzutat. Basis der Smoothies ist das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das mit Säften, Wasser, Milch, Milchprodukten oder Kokosmilch gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten. „Wir bieten Mango, Ingwer oder Pfefferminze und Koksmilch an“, so der Küchenchef. Zudem gibt es auch Wassermelonen, wenn von den Bewohnern gewünscht. Beim Startschuss hat der Küchenchef festgestellt, dass das Powerfrühstück bei den meisten Bewohnern viel länger dauert als das „normale“- für ihn ein Zeichen, dass es bei den Bewohnern gut ankommt.

14Jun2017

Würdevolle Begleitung schwerstkranker Menschen unterstützen

Susanne Simmler lobt die Arbeit der Hospizbegleiter

Der würdigen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen dient die Kooperationsvereinbarung zwischen der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst in der Trägerschaft des Caritas-Verbandes und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bei der Vertragsunterzeichnung sind zu sehen (von links): Dieter Bien, Annette Böhmer, Ernst Georg Zimmermann, Susanne Simmler, Robert Flörchinger
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 14.06.2017
Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler haben Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), Ernst Georg Zimmermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH), und Robert Flörchinger, Geschäftsführer des Cartitas-Verbandes, im Wohnstift in Hanau eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die zum Ziel hat, die würdige Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in den Alten- und Pflegezentren zu unterstützen. „Ferner soll mit dieser Vereinbarung zwischen der AGH und der APZ das bürgerschaftliche Engagement in der Sterbebegleitung ausgebaut und das bestehende Angebot durch das der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizdienstes ergänzt werden“, so Zimmermann. Damit wird die bisherige punktuelle Zusammenarbeit einzelner Einrichtungen der APZ und der AHG, die in Trägerschaft das Caritas-Verbandes steht, auf ein festes Fundament gestellt, das allen APZ-Einrichtungen in Hanau (Wohnstift und Stadtteilzentrum), in Rodenbach (Altenzentrum), in Gelnhausen (Kreisruheheim), in Sinntal (Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum), in Gründau, in Biebergemünd und in Steinau (Seniorenzentren) und im Ronneburger Hügelland (Dependancen in Hammersbach, Neuberg, Ronneburg und Limeshain) zu Gute kommt“, erklärte Bien, der darauf verwies, dass sich die APZ als förderndes Mitglied der AGH anteilig auch an den jährlichen Kosten beteiligen wird.

Laut Caritas-Geschäftsführer Robert Flörchinger können sowohl die Mitarbeiter der Einrichtungen als auch die Bewohner selbst, vor allem aber auch ihre Angehörigen eine Hospizbegleitung anfragen. „Eine Hospiz-Hotline ist unter der Telefonnummer 06181 / 9233531 geschaltet und wird kontinuierlich abgehört, sodass eine Kontaktaufnahme schnellstens möglich“, so die Fachbereichsleiterin Annette Böhmer, neben Inge Olbricht und Maria Iffland eine von drei hauptamtliches Koordinatoren, die in einer Erstberatung vor Ort den Bedarf erheben und den Einsatz der Hospizbegleiter koordinieren.

Die Hospizbegleiter selbst erhalten dann vor ihrem ersten Einsatz eine Einführung in die Örtlichkeiten und Abläufe der Einrichtungen. Sie klären Zeit, Häufigkeit und Dauer der Kontakte mit dem Bewohner bzw. seinem Angehörigen.
„107 Hospizbegleiter aller Altersklassen und Berufsbereiche sind derzeit im Main-Kinzig-Kreis im Einsatz, davon 52 im Raum Hanau, 39 im Bereich Gelnhausen/Freigericht und 16 in der Kurstadt Bad Soden-Salmünster. „Tendenz steigend“, so Annette Böhmer.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Kreises, zeigte sich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung sehr angetan von der Arbeit der Hospizbegleiter, „die die wichtige Aufgaben der psychosozialen und spirituellen Betreuung übernehmen, dabei den Bewohner bzw. den Betroffenen und seinen Angehörigen in der Sterbephase oder bei Bewältigung schwerster Erkrankungen und den damit verbundenen Lebens- und Sinnkrisen unterstützen“. Sie dankte der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst für ihre aufopferungsvolle Arbeit in einem schwierigen Lebensumfeld und die Übernahme der Aufgabe in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises.

12Jun2017

Ausflug der Senioren der Alten- und Pflegezentren nach Ingelheim

Seniorenbeauftragter Karl Heinz Voit als Organisator und Reiseleiter

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit Karl-Heinz Voit (Bildmitte)
Gesamtunternehmen - Montag, 12.06.2017
Auf große Tour begaben sich ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „im Rentenstatus“ der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren in Sinntal, Steinau, Biebergemünd, Gelnhausen, Gründau, Rodenbach Hanau und der Ronneburger-Hügel-Gemeinden Ronneburg, Neuberg, Hammersbach und Limeshain. Karl-Heinz Voit, der Seniorenbeauftragte der Alten- und Pflegezenten des Main-Kinzig-Kreises, hatte einen Tagesausflug von Hanau nach Ingelheim am Rhein organisiert. 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren im Rentenalter wurden von Geschäftsführer Dieter Bien und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt auf die Reise geschickt, um in Ingelheim ein paar schöne Stunden zu verbringen. Im Mittelpunkt natürlich die Kaiserpfalz, das angrenzende Museum und der Wein. Bauherr der Ingelheimer Kaiserpfalz war Karl der Große. Auf dem historischen Rundweg durch Ingelheim waren unter anderem die Überreste der Aula Regia, der Saalkirche und des Heidesheimer Tors zu besichtigen. Empfehlenswert, so der Eindruck der Voit’schen Reisegruppe, auch das Museum bei der Kaiserpfalz, wo unter anderem der einzigartige Solidus und eine Multimedia-Show warteten. Ganz wichtig aber: Ingelheim gehört zum Weinbaugebiet Rheinhessen. Der Weinbau hat in diesen Gefilden bereits seit den Römern Tradition. Heute sind über 51 Prozent der Anbauflächen Ingelheims mit Rotweinreben bestockt. Und so manches Glas mit dem edlen roten Tropfen schmeckte auch den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sehr gut. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abend in einem bekannten Maintaler Gastronomiebetrieb. Hier gesellte sich auch Geschäftsführer Dieter Bien zur Reisegruppe.

Am Ende des Ausflugs waren sich alle Senioreninnen und Senioren einig: Neben dem Small Talk mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen hatte der Ausflug dokumentiert, „dass wir bei den Alten- und Pflegezentren eine große Gemeinschaft sind“, so Voit. Die Förderung der Gemeinschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird bei den Alten- und Pflegezentren groß geschrieben, auch nach Beendigung der Tätigkeit und dem Eintritt in die „dritte“ Lebensphase der Rente. Der Seniorenbeauftragte Voit: „Wir vergessen unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht. Schließlich sind wir ihnen auch nach ihrer Tätigkeit zu großem Dank für die großartigen Leistungen in der Pflege und Betreuung der uns anvertrauten Bewohner verpflichtet.“

07Jun2017

Nach 18 Jahren Abschied vom Wohnstift in Hanau

Mit Annemarie Seifert geht eine beliebte Altenpflegerin in Rente

Annemarie Seifert wurde von Geschäftsführer Dieter Bien, der Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol, der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und dem Geschäftsbereichsleiter Altenpflege, Robert Steingrübner, in den Ruhestand verabschiede
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 07.06.2017
Die lobenden und anerkennenden Worte prasselten nur so auf sie nieder. Die Rede ist von Annemarie Seifert, die nach 18-jähriger Tätigkeit im Wohnstift in Hanau in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Bodenständig sei sie und vor allem verlässlich“, so Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren in seiner Laudatio. „Ihr Weggang ist ein riesiger Verlust für das Wohnstift in Hanau und seiner Bewohnerinnen und Bewohner“, so die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol, die auch die humorvolle Art und die positive Grundeinstellung der scheidenden Mitarbeiterin lobte. In der Tat: Sie war ständig am Puls der Menschen, die sie betreut hat. Häufig hat sie die Arbeit auch noch mit nach Hause begleitet. Oft hat sie die Beratungsrunden auch zu Hause noch nachgearbeitet und die Ergebnisse danach mit ihren Vorgesetzten intensiv reflektiert. Vor allem aber war sie immer zur Stelle, wenn sie dienstlich gebraucht wurde, manchmal auch zum Leidwesen ihres Mannes, der die Telefonate für den kurzfristigen Dienstruf häufig entgegen genommen hat. Annemarie Seifert, die im Jossgrunder Ortsteil Burgjoß geboren ist, seit vielen Jahren mit ihrem Mann in Bruchköbel wohnt, hat ihren Beruf geliebt, gerne zum Wohl anderer Menschen gearbeitet.

Dabei hat sie die Tätigkeit als Altenpflegerin erst 1999 nach einer zweijährigen Ausbildung im Wohnstift in Hanau begonnen. Dreißig Jahre zuvor hatte sie eine Ausbildung zur Apothekenhelferin absolviert und danach vor allem in verschiedenen Apotheken in Bad Soden-Salmünster, Hanau und Bruchköbel gearbeitet. Wie dem auch sei: Nun geht sie in den Ruhestand, hat Zeit für den Ehemann (Seifert: „Der soll nun nicht zu kurz kommen“) und ihre zwei Enkelkinder. Viele Reisen will sie unternehmen. Und Englisch lernen. Die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Kolleginnen gönnen ihr das, obwohl sie die Frau mit der netten und offenen Art sehr vermissen werden.

02Jun2017

Selbstbestimmung beginnt schon beim Einkauf

Mobiler Supermarkt im Altenzentrum Rodenbach

Der rollende Supermarkt (unser Bild) bietet von Hygieneartikeln und Zeitschriften über frisches Obst und Gemüse bis hin zu Konserven ein reichhaltiges und gut sortiertes Angebot.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 02.06.2017
Die Selbstbestimmung, wichtige Grundlage bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner, beginnt im Altenzentrum Rodenbach bereits beim Einkauf. Jeden Freitagmorgen freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Rodenbach über den Besuch des Mobilen Supermarktes 1-2-3. „Es ist ein tolles Angebot für die Bewohner in unserem Haus“, so Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der darin nicht nur die Möglichkeit sieht, Kleinigkeiten für den täglichen Gebrauch zu besorgen, sondern auch ein Stück Alltagsbewältigung, wie es früher war und vielen älteren Menschen noch bekannt ist. Meist ging man morgens zum Einkaufen. “ Natürlich bleibt in Rodenbach vor dem Altenzentrum auch – wie früher- ein Plausch nicht aus“, ergänzt eine Bewohnerin schmunzelnd beim Warten auf das Einkaufsmobil.

01Jun2017

Manuela Hong mit großem Bahnhof verabschiedet

32 Jahre im Dienste der Bewohner: Als Dauernachtwache eingesetzt

Nach 32 Jahren ist Manuela Hong (Zweite von rechts) in den Ruhestand verabschiedet worden: Unser Bild zeigt (von rechts nach links): Dieter Bien, Stephanie Kaprol und Manuela Hong
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 01.06.2017
Mit großem Bahnhof wurde im Wohnstift in Hanau eine Pflegehelferin verabschiedet, die fast 32 Jahre im Dienste der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung im Einsatz war. Geschäftsführer Dieter Bein, die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, Robert Steingrübner, die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol und die Leiterin der sozialen Betreuung, Cordula Delp, dankten der langjährigen Mitarbeiterin Manuela Hong im Kreise von Kolleginnen für ihren Einsatz für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts. Dieter Bien sah dies als Zeichen außerordentlich großer Wertschätzung für die scheidende Mitarbeiterin an.
Diese Wertschätzung hatte sich Manuela Hong auch verdient. Schließlich hat sie sich in den mehr als drei Jahrzehnten als Dauernachtwache aufopferungsvoll um die Menschen im Wohnstift gekümmert, was die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol als „unvorstellbar bombastische Leistung“ bezeichnete. Manuela Hong sei immer für die Bewohnerinnen und Bewohner da gewesen, manchmal auch über ihre eigne Schmerzgrenze hinaus. Sie sei zudem auch gegenüber den Kolleginnen sehr hilfsbereit gewesen. „Jeder hat sie gemocht“, so die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. Gelobt wurde auch die überaus große Loyalität gegenüber dem Wohnstift, das zu den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren gehört. Die Worte von Geschäftsführer Dieter Bien, der Manuela Hong eine Dankesurkunde und einen Blumenstrauß überreichte, sprachen für sich: „Vielen, vielen Dank für die langjährige Tätigkeit für die Menschen im Wohnstift in Hanau.“

30Mai2017

Seniorenbeirat Neuberg siegte beim Bouleturnier

Gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den ortsansässigen Vereinen und Organisationen

Sieger beim Bouleturnier wurde der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 30.05.2017
Beim Sommerfest der Senioren-Dependance Neuberg in und um die Einrichtung an der Schulstraße, übrigens das dritte dieser Art, stand ein Bouleturnier im Mittelpunkt. Einrichtungsleiter Michael Mandt und die Hausleiterin Heike Haase hatten die Einladungen zum Sommerfest nämlich nicht nur an die Bewohner, deren Angehörige und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgesprochen, die Einladungen richteten sich auch an ortsansässige Vereine und Organisationen. Und die kamen auch. Für die Heimleiterin Heike Hasse übrigens ein schöner Erfolg, ist sie doch intensiv darum bemüht, mit der Gemeinde, den Bürgern und den ortsansässigen Vereinen eine gute Zusammenarbeit zu hegen und zu pflegen.

Beim Bouleturnier kämpften dann der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg, der VdK Ortsverband Rüdigheim, die Freiwillige Feuerwehr Ravolzhausen und ein Bewohner-Team der Senioren-Dependance, das mit Rüdiger Zingsheim, Ulrich Feller, Reinhold Heil, Hellmut Schwanz, Claus Schreiber und Rosemarie Ebert auf sechs Personen verstärkt worden war, um den Sieg. Auf dem Siegertreppchen ganz oben stand erstmals der Seniorenbeirat der Gemeinde Neuberg mit Ingrid Best, Horst Fuchs, Erika Ackermann, Joachim Hehlert und Ingo Herrmann, nachdem in den vergangenen zwei Jahren stets der VdK-Ortsverband Rüdigheim die beste Kugel gerollt hatte. Den dritten Platz belegte die Freiwillige Feuerwehr Ravolzhausen und den vierten das Bewohnerteam der Senioren-Dependance. Nach spannenden Boulerunden konnte Hausleiterin Heike Haase den drei Erstplatzierten einen Pokal und eine Urkunde überreichen.
Übrigens: Das Bouleturnier war bestens vorbereitet worden. Hierfür hatte Axel Malte, ein echter Profi des Boule-Sports aus Neuberg, gesorgt.

Nicht nur das Bouleturnier, sondern auch das Sommerfest war gelungen. Die Gäste erfreuten sich bei herrlichem Sommerwetter an den kulinarischen Festspezialitäten: Vor dem Bouleturnier gab‘s für die Gäste Kaffee und Kuchen. Und nach dem Turnier standen leckere Salate und Würstchen vom Grill auf dem Speiseplan des Sommerfestes.