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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

09Jul2020

Alphornkonzert vor dem Kreisruheheim Gelnhausen

Senioren freuen sich über den Auftritt des Alphornechos Kasselgrund

Das Alphornecho Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd – Friedhelm Amend (musikalische Leitung), Manfred Lemmer, Hermann Hamm, Winfried Kunkel und Wolfram Fuhr.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 09.07.2020
Die Klänge, die kürzlich im Hof des Kreisruheheims – und weit darüber hinaus – zu vernehmen waren, hört man in unseren Breiten eher selten. Sie erinnern an das Panorama hoher Berge und an Urlaub in den Alpen. Der Auftritt des Alphornechos Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd im Hof des Kreisruheheims Gelnhausen, sorge für Begeisterung bei den Bewohnern der Pflegeeinrichtung und offenbarte die Bandbreite des im alpinen Raum verbreiteten Instruments.

Zu Kaffee und Kuchen versammelten sich mehr als 20 Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen im Innenhof – natürlich unter Wahrung des Mindestabstandes – und lauschten den kraftvoll-melodischen Klängen die aus den Alphörnern erklangen. Zu hören gab es Musik aus der Schweiz, Deutschland und anderen europäischen Ländern, in denen das Alphorn heimisch ist. Meditative Abendlieder wechselten sich mit flotten Polkas und Walzern ab. „Ja, man kann auch relativ schnell damit spielen“ erklärte der musikalische Leiter der Gruppe Friedhelm Amend, „vor allem in der Schweiz wird das Alphorn aber meist sehr langsam gespielt.“ Die Senioren genossen die langsamen ebenso wie die schnellen Stücke. Während der Musik war alles mucksmäuschenstill und alle Blicke richteten sich gebannt auf die Musiker. Nach jedem Lied gab es großen Beifall und Applaus.

In der Pause wurden Fragen zum Alphorn beantwortet. „Wie lang ist ein Alphorn und aus welchem Holz ist es gebaut?“ – „3,40m bis 3,60m je nach Tonart“. „Aus welchem Holz werden sie gebaut?“ – „Weißtanne und Weißfichte aus 1600m Höhe“. „Wie viele unterschiedliche Töne kann man damit spielen?“ – „Bis zu 19“. Zum Beweis spielte Musiker Manfred Lemmer gleich die Eurovisionshymne. Zum Abschluss des Konzertes dankte Uwe Frühm, Fachkraft für soziale Betreuung, den Musikern, die für den gelungenen Auftritt. Die Musiker hatten auf ihre Gage verzichtet – Getränke reichten ihnen. „Wir freuen uns, den Senioren eine Freude machen zu können. Besonders schön ist es für uns hier im Innenhof des Kreisruheheims, da wir hier schon vor drei Jahren zur Eröffnung des Hospizes St. Elisabeth gespielt haben“ so Friedhelm Amend. Die Bewohner des Kreisruheheimes bedankten sich anschließend mit einem kräftigen Schlussapplaus. Das angenehme Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt – trug sein Übriges dazu bei, dass sich alle rundum wohlfühlten.
08Jul2020

Kreisruheheim Gelnhausen erfüllt Herzenswünsche

Bewohnerin Ottilie Ditzel wird ins Restaurant Zum Paradies ausgeführt

Die Pizza war so groß, dass sich Ottilie Ditzel die Hälfte einpacken ließ und am nächsten Tag im Kreisruheheim verspeiste.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 08.07.2020
Die Freude stand der Bewohnerin des Kreisruheheims Gelnhausen, Ottilie Ditzel, ins Gesicht geschrieben, als sie von dem anstehenden Ausflug in das ihr bis dahin nur aus Erzählungen bekannte Restaurant Zum Paradies erfuhr. „Mit so einer Überraschung hätte ich heute nicht gerechnet“, strahlte die Seniorin und erklärte: „Da freue ich mich ja schon richtig drauf“. Ditzel hatte vor einiger Zeit über das Restaurant auf dem Herzberg zwischen Gelnhausen und Gründau erfahren und gegenüber den Pflege- und Betreuungskräften den Wunsch geäußert, einmal in dem Restaurant essen zu gehen. Dieser Wunsch wurde Ottilie Ditzel nun im Rahmen der Aktion „Herzenswünsche“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu dem auch das Kreisruheheim gehört.

Am Mittag desselben Tages fuhr Ditzel mit der Fachkraft für soziale Betreuung, Sigrid Castellanos, zum Restaurant in den Gelnhäuser Stadtteil Roth. Als Überraschungsgäste warteten dort schon die Betreuungskraft Regina Pucher und die Verwaltungsangestellte Iris Goßmann, die den Ausflug im Rahmen der Aktion „Herzenswünsche“ organisiert hatten. Die reservierten Plätze auf der Terrasse des Restaurants boten einen herrlichen Blick über das gesamte Kinzigtal. „Dieser Ausblick hier ist ja unglaublich“, staunte Ditzel über die Fernsicht über das Kinzigtal. Bei herrlichem Sonnenschein saß die Gruppe auf gemütlichen Holzbänken und verbrachte einen herrlichen Nachmittag. Zu ihrer Pizza gönnte sich Ditzel ein Bier. „Ich muss ja nicht fahren“, so die vergnügte Ausflüglerin.
06Jul2020

Katharina Schröder in den Ruhestand verabschiedet

Seniorenzentrum Biebergemünd würdigt Mitarbeiterin der ersten Stunde

(Von links) Liane Geis, Claudia Spahn, Katharina Schröder und Robert Steingrübner.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 06.07.2020
Gemeinsam mit dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, verabschiedeten die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn und die Pflegedienstleiterin Liane Geis die Altenpflegerin Katharina Schröder in den Ruhestand. „Mit Frau Schröder geht eine Mitarbeiterin der ersten Stunde“, würdigte die Einrichtungsleiterin Claudia Spahn, die seit 2006 in der Einrichtung tätige Altenpflegerin. Am 03. Januar 2005 wurde Katharina Schröder Mitarbeiterin der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und wechselte nach einem Jahr im Seniorenzentrum Gründau, in die damals neu eröffnete Pflegeeinrichtung in Biebergemünd.

Spahn lobte dabei die Fähigkeit von Schröder, auch in hektischen Situationen „ruhig und gelassen zu reagieren“ und erklärte: „Frau Schröder geht die Aufgaben des Alltags und des Lebens gelassen, zuverlässig, beständig und in Ruhe an.“ Dem stimmte auch Pflegedienstleiterin Geis zu: „Ihre Stabilität, Kollegialität, Disziplin und Fachkompetenz sind Eigenschaften, die Frau Schröder in ihrem Arbeitsalltag auszeichnen und sie zu einer geschätzten Kollegin machen – so sind wir auch besonders glücklich, dass Frau Schröder uns im Rahmen eines Mini-Jobs weiter unterstützen wird.“ So wird die engagierte Altenpflegerin dem Seniorenzentrum noch eine Zeit lang erhalten bleiben und nannte als Grund für ihre Entscheidung „den Zusammenhalt innerhalb des Pflegeteams“.

1954 in Kasachstan geboren, absolvierte Katharina Schröder in ihrem Heimatland von 1978 -1983 eine Ausbildung zur Erzieherin an der Pädagogischen Lehranstalt in Kustanai. In diesem Beruf arbeitete Frau Schröder bis 1999. Um ihren drei Kindern eine bessere berufliche Perspektive bieten zu können, wanderte sie mit ihrer Familie vor der Jahrtausendwende nach Deutschland aus. Nach einem erfolgreichen Sprachlehrgang, entschied sich Schröder für eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Im Oktober 2001 begann sie die Ausbildung zur Altenpflegerin am Aus- und Fortbildungsinstitut in Rodenbach und schloss sie drei Jahre später erfolgreich ab. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen, fand die Verabschiedung in kleinem Kreis statt.
26Jun2020

Malaktion erfreut Senioren in Gelnhausen und Biebergemünd

Kinder von Mitarbeitern der Kreiswerke Main-Kinzig kreieren farbenfrohe Kunstwerke

Erna Buchhold freute sich über das Bild und ließ es in ihrem Zimmer aufhängen.
Gesamtunternehmen - Freitag, 26.06.2020
Gelnhausen / Biebergemünd. – Den Bewohnern des Kreisruheheims Gelnhausen und des Seniorenzentrums Biebergemünd eine Freude zu machen – das war das Ziel einer Aktion der Kreiswerke Main-Kinzig. Der Strom- und Wasserversorger aus der Region hatte die Kinder der Mitarbeiter darum gebeten, farbenfrohe Bilder für die Senioren beider Pflegeeinrichtungen zu malen. Zahlreiche Kinder griffen daraufhin zu Buntstiften, Wasserfarben und Wachsmalkreide und beteiligten sich an der Malaktion der Kreiswerke. Die fertigen Bilder übergab der Regionalversorger an die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, und an den Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen, Daniel Pfeifer.

In beiden Einrichtungen sind die farbenfrohen Kunstwerke mittlerweile überall zu finden: Sie hängen in den Eingangsbereichen, in Aufenthaltsräumen und auch in Bewohnerzimmern. „Eine tolle Aktion, über die sich unsere Bewohner sehr freuen“, bedankte sich Claudia Spahn bei Bernd Knüttel, Bereichsleiter Markt bei den Kreiswerken. Dieser freut sich, dass die Aktion bei den Bewohnern so gut angekommen ist und erklärt: „Gerade in Zeiten von Corona nehmen Solidarität, Wertschätzung und Kreativität einen besonderen Stellenwert ein. Ohne zu zögern fungierten die Kinder unserer Mitarbeiter als Frühlingsbotschafter und zeigten, wie man jemandem schon mit ganz kleinen Gesten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“ Dem stimmte auch Daniel Pfeiffer zu: „Aktionen wie diese zeigen, dass trotz Distanz Gemeinschaft gelebt werden kann.“
25Jun2020

Verführerische Erdbeerträume trotzen dem Corona-Virus

Bauer Würfl spendet dem Kreisruheheim fünf Kilogramm Erdbeeren

Dank des Einsatzes der beiden Ehrenamtlichen Christina Spahn und Erika Schmehle und der großzügigen Spende von Bauer Würfl, kamen die Bewohner des Kreisruheheims in den Genuss von leckeren Erdbeer-Träumen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 25.06.2020
„Das sieht aus wie in der Eisdiele“, freute sich Helene Gackenheimer, Bewohnerin des Kreisruheheims in Gelnhausen, als sie den Erdbeerbecher erblickte, den ihr die Betreuungskraft Regina Pucher servierte. Aus Vanilleeis, gezuckerten Erdbeeren, Schlagsahne und Schokoladensoße hatten Pucher und die Leiterin der Sozialen Betreuung, Sigrid Castellanos, ein Geschmackserlebnis der besonderen Art für die Senioren kreiert. Die Eisbecher waren dabei schon der zweite „Erdbeertraum“ innerhalb weniger Tage. Nachdem Bauer Würfl dem Kreisruheheim Gelnhausen fünf Kilogramm Erdbeeren gespendet hat, wurde das Team der sozialen Betreuung sofort aktiv und backte Tortenböden. Kurze Zeit später ließen sich die Bewohner Erdbeerkuchen mit Schlagsahne schmecken und waren dabei voll des Lobes. „Das ist so lecker. Es geht doch nichts über Erdbeerkuchen.“, so eine Bewohnerin. Sigrid Castellanos bedankte sich bei Bauer Würfel für die großzügige Spende: „Ihre Erdbeeren haben bei den Bewohnern für viele glückliche Gesichter gesorgt“. Daneben bedankte sich Castellanos auch bei den beiden Ehrenamtlichen Christina Spahn und Erika Schmehle, die den Kontakt zu Bauer Würfl hergestellt hatten und so für Freude und für Ablenkung bei den Senioren gesorgt haben.
24Jun2020

Der Duft von frischgebackenen Waffeln mit Erdbeeren

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach genießen Plausch in der Sonne

Frischgebackene Waffeln mit Erdbeeren und Sahne – eine willkommen Ablenkung für die Bewohner des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 24.06.2020
Frisch gebackene Waffeln und ein Plausch in der Sonne – was ansonsten zum Alltag im Altenzentrum Rodenbach gehört, ist in der aktuellen Situation ein ganz besonderes Highlight. So mussten die Gruppenaktivitäten in der Pflegeeinrichtung aufgrund der derzeit geltenden Schutzmaßnahmen auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden oder können nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Während gewöhnlich mehrere Bewohnerinnen gemeinsam den Waffelteig zubereiten und beim Backen der Waffeln mitmachen, konnte diesmal nur eine Bewohnerin bei den Vorbereitungen mithelfen. Die vorherige Händedesinfektion und das Tragen von Handschuhen, Mundschutz und Küchenschürze, waren dabei sowohl für die Bewohnerin, als auch für die Betreuungskräfte Pflicht. Der guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch und so zog kurze Zeit später der Duft von frischgebackenen Waffeln durch die Einrichtung. Ebenso groß war die Freude der Bewohner, als ihnen die Teller mit den frischgebackenen Waffeln mit Erdbeeren und Sahne gereicht wurden. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Bewohner die frischgebackenen Waffeln auf den Balkonen und der Terrasse des Altenzentrums und nutzten die Gelegenheit für einen angeregten Plausch in der Sonne.
23Jun2020

Musikalische Reise für Bewohner des Kreisruheheims

Duo „Nostalgieperlen“ gibt Konzert im Innenhof der Pflegeeinrichtung

Mit ihrem Auftritt im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen nahm das Duo „Nostalgieperlen“, das Publikum auf eine musikalische Reise in die 50er und 60er Jahre mit.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 23.06.2020
Eine Ukulele und zwei mitreißende Stimmen - das ist alles was die „Nostalgieperlen“ brauchen, um ihr Publikum auf eine musikalische Reise in die Zeit der Schlager mitzunehmen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Davon durften sich auch die Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen überzeugen, bei denen der Auftritt der beiden Gesangskünstler für Begeisterung sorgte. Das Besondere an dem Konzert des Duos: es fand im Innenhof des Kreisruhheims statt. Die Bewohner verfolgten es von ihren Fenstern und unter Einhaltung des notwendigen Abstands voneinander von der Terrasse der Pflegeeinrichtung. Das trübte jedoch keineswegs die Stimmung beim Publikum. Stattdessen ließ es sich von Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) mit bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, darunter Titel wie „Zwei kleine Italiener“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“ in eine andere Zeit mitnehmen.

Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind professionelle Sänger und Musical-Darsteller, die unter anderem bei den Brüder-Grimm-Festspielen und anderen renommierten Musik-Veranstaltungen engagiert waren. Kein Wunder also, dass der Auftritt bei den Bewohnern des Kreisruheheims so gut angekommen ist. Zum abwechslungsreichen Repertoire der beiden Musiker, gehörten Lieder von Conny Froboess, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus und Fredy Quinn. Die Bewohner sangen bei vielen Liedern mit und ließen sich vom spritzigen und humorvollen Auftritt des Duos mitreißen. Auch für die beiden Musiker war das Konzert ein ganz besonderes Erlebnis und so bedankten sie sich für den Beifall und den Applaus mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
22Jun2020

Einrichtungsbeirat weiterhin geschäftsführend im Amt

Neuwahl des Einrichtungsbeirats im Wohnstift Hanau findet in Kürze statt

(Von links) Stephan Hemberger bedankt sich bei den Mitgliedern des Einrichtungsbeirats Hans-Georg Jacob, Manfred Erich Gleitsmann, Karin Frühwacht, Jutta Karkula, Dieter Thomas
Wohnstift Hanau - Montag, 22.06.2020
Alle zwei Jahre findet die Wahl des Einrichtungsbeirats im Wohnstift Hanau statt. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen konnte die für Mai diesen Jahres geplante Wahl jedoch nicht stattfinden und so erklärten sich die bisherigen Einrichtungsbeiratsmitglieder Karin Frühwacht, Manfred Erich Gleitsmann, Hans-Georg Jacob, Jutta Karkula und Dieter Thomas dazu bereit, weiterhin kommissarisch im Amt zu bleiben. Angesichts des zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Besuchsverbots und der damit verbundenen Herausforderungen, keine einfache Aufgabe. Auch Einrichtungsleiter Stephan Hemberger freute sich, dass die amtierenden Mitglieder des Einrichtungsbeirates im Wohnstift, damit einverstanden waren, geschäftsführend im Amt zu bleiben.

Hemberger bedankte sich bei den Mitgliedern des Einrichtungsbeirats für das außerordentliche Engagement in einer schwierigen Zeit. „Ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese bedeutende Funktion weiterhin wahrnehmen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie sich bereit erklärt haben, über die Wahlperiode hinaus im Amt zu bleiben“. Zum Dank überreichte Hemberger den Bewohnervertretern jeweils einen Blumenstrauß und ein süßes Präsent. Diese zeigten sich über die erhaltene Anerkennung erfreut und versprachen, sich weiter für die Belange der Bewohner einzusetzen. Sobald dies möglich ist, sollen zeitnah Neuwahlen stattfinden, versprach Hemberger. Der Einrichtungsbeirat ist Vermittler und Bindeglied zwischen Einrichtungsleitung und Bewohnern.
19Jun2020

Positiver Förderbescheid für die Alten-und Pflegezentren

Gefördertes Projekt KomIN verzahnt Digitalisierungsstrategie und Personalentwicklung

(Von links) Wolfram Gießler (Projektverantwortlicher), Nils Kornherr (Referent für Digitalisierung), Monika Zimpel (Geschäftsbereichsleiterin Personal), Dieter Bien (Geschäftsführer), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende) und Anja Laguardia (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) freuen sich gemeinsam über den positiven Förderbescheid.
Gesamtunternehmen - Freitag, 19.06.2020
Die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises beteiligen sich mit einem eigenen Teilprojekt an der durch den Europäischen Sozialfonds mit 1,1 Millionen Euro geförderten Forschungsinitiative KomIN – Kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Forschungsverbundes ist es, die Wechselwirkung zwischen der fortschreitenden Digitalisierung und der personenzentrierten Interaktionsarbeit der Fachkräfte in der Altenpflege zu untersuchen. Um diese Wechselwirkungen zu erforschen, ist es notwendig, diese nicht nur mithilfe theoretischer Modelle, sondern anhand der Praxis - also im Pflegealltag - zu untersuchen. „Die Nachricht über den positiven Förderbescheid, freut uns sehr. Schließlich soll dieses Projekt dazu beitragen, unsere Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten.“, so der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien. Dem stimmte auch der Referent für Digitalisierung, Nils Kornherr, zu: „Die durch das Projekt gewonnen Erkenntnisse, sollen sowohl in die Weiterentwicklung unserer Digitalisierungsstrategie als auch in unsere Maßnahmen zur Personalentwicklung einfließen.“ Durch den dauerhaften Dialog mit den Projektpartnern – deren Teilprojekte inhaltlich sehr unterschiedlich angelegt sind – sollen dabei letztlich alle Projektbeteiligten von den Erfahrungen der jeweils anderen Teilnehmer profitieren.

Das Teilprojekt der Alten- und Pflegezentren konzentriert sich auf die Frage, wie Anwendungen aus dem Bereich der Telemedizin den Arbeitsalltag der Pflegekräfte unterstützen kann. Die Untersuchung geht dabei der Frage nach, wie die Pflegedienstleistungssteuerung zukünftig digitalisiert werden kann, da technische Transformationsprozesse die Arbeitswelt zunehmend verändern. Welche Kompetenzen Beschäftigte in der Pflege zukünftig in Aus-, Fort-und Weiterbildung erwerben sollen, um diesem Wandel zu begegnen, soll dabei ebenfalls beantwortet werden. „Ein wichtiges Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Bedingungen für lern-und selbstwirksamkeitsfördernde Arbeit zu erkennen.“, so die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel. Wie wichtig das für den Pflegealltag ist, unterstrich auch die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, Belinda Schmidt: „Eine kompetenzförderliche Interaktionsarbeit, die sich an den Fähigkeiten der Arbeitnehmer orientiert, kann dazu beitragen, die Belastungen der Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag zu reduzieren.“ An dem von Juni 2020 bis Mai 2023 laufenden Projekt, beteiligen sich neben den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises auch Alten-und Pflegeheime der Stadt Wuppertal und die Pflegezentrale Duisburg. Der Projektverantwortliche ist Wolfram Gießler vom Bildungsinstitut im Gesundheitswesen (BiG) Essen. Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Freiburg, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie des BIG begleiten das Projekt.
05Jun2020

The Wanderers treten im Garten der Senioren-Dependance auf

Bewohner der Hammerbacher Pflegeeinrichtung genießen musikalischen Nachmittag

Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt im Garten der Senioren-Dependance Hammersbach.
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 05.06.2020
Bei strahlendem Sonnenschein trat das beliebte Musiker-Duo „The Wanderers“ im Garten der Senioren-Dependance Hammersbach auf. Mit einer breiten Auswahl an bekannten und beliebten Musikstücken, begeisterten die beiden Stimmungsmacher sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung. Zu ihrem Repertoire gehörten dabei Schlager, Evergreens, Rock- und Country-Lieder, wie „Country Road“ oder „Rote Lippen soll man küssen“. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige Bewohner verfolgen den Auftritt auch aus dem Garten der Einrichtung – natürlich unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung. Auch Wunschtitel der Bewohner wurden gespielt, darunter die Stücke „Joana“ von Roland Kaiser oder Die „Rote Rosen“ von den Höhnern. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.

Der Auftritt des Musiker-Duos „The Wanderers“ war gemeinsam vom Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget, und der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, vorbereitet worden. Vor Ort unterstützen die Betreuungskraft Silke Hamburger, die Aushilfskraft Maurice Lotz und die Auszubildende Samantha König die Veranstaltung. Bolz bedankte sich anschließend bei den beiden Musikern für „einen rundum gelungenen Auftritt, der uns allen viel Freude bereitet hat“. Dem stimmte auch Herget zu: „Gerade in diesen Zeiten ist ein solches Konzert etwas ganz besonderes für unsere Bewohner. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt“.
04Jun2020

Drehorgelkonzert für die Bewohner des Seniorenzentrums

Ehrenamtliche Sigrid Rösch organisiert musikalischen Nachmittag in Gründau

Die Ehrenamtliche Sigrid Rösch (rechts) und das Ehepaar Heike und Günther Gotz vor dem Seniorenzentrum Gründau
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 04.06.2020
Bereits seit vielen Jahren ist Sigrid Rösch ehrenamtlich im Seniorenzentrum Gründau tätig und bietet dort regelmäßig Spiel-und Bewegungsprogramme für die Bewohner an. Aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, konnte dieses Angebot seit Anfang März nicht mehr stattfinden. Also überlegte Rösch, wie sie den Bewohnern sonst eine Freude machen könnte. Dabei stieß sie durch Zufall auf einen Zeitungsartikel über ein Drehorgelkonzert für die Bewohner des Wohnstifts in Hanau – einer Einrichtung die wie das Seniorenzentrum Gründau zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gehört. Begeistert von dieser Idee, machte sie sich auf die Suche nach Drehorgelspielern aus der Region und stieß nach kurzer Zeit auf das Ehepaar Gotz. Heike und Günther Gotz sind in der Vergangenheit bereits häufig in Pflegeeinrichtungen aufgetreten und erklärten sich sofort bereit, auch für die Bewohner des Seniorenzentrums in Gründau zu musizieren.

Um alle Bewohner in den Genuss des Drehorgelkonzerts kommen zu lassen, fand das Konzert zunächst im Hof und anschließend im Garten der Einrichtung statt. So konnten die Bewohner auf beiden Seiten des Gebäudes den Auftritt der Drehorgelspieler von den Balkonen und von ihren Fenstern aus mitverfolgen. Bei strahlendem, Sonnenschein genossen sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter bekannte und beliebte Melodien, wie „Kalinka“, den „Klarinettenwalzer“, „An der Nordseeküste“ oder „Auf der schwäbischen Eisenbahn“. Viele Bewohner sangen mit oder schunkelten zu den altbekannten Melodien. Zwischen den Liedern und zum Abschluss des Konzerts, gab es heftigen Beifall und sogar Jubelrufe. Einrichtungsleiterin Ute Severin bedankte sich anschließend bei Heike und Günther Gotz für „den sehr gelungenen musikalischen Nachmittag“ und würdigte das jahrelange Engagement von Sigrid Rösch, „die sich auch in der aktuellen Situation nicht davon abhalten ließ, unseren Bewohnern etwas Gutes zu tun“.
28Mai2020

Dank an Brillenmacher Wenzel

Schutzschildspende an das Seniorenzentrum Gründau

Ute Severin (links) bedankt sich herzlich bei Angelika Kretzschmar für die Spende.
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 28.05.2020
Eine Spende von 25 Infekt-Protect Shields im Wert von knapp 500 Euro empfing Ute Severin, Einrichtungsleiterin im Seniorenzentrum Gründau, kürzlich von Angelika Kretzschmar, Inhaberin des Geschäftes Brillenmacher Wenzel. Die Schutzschilde, die vermehrt in der Öffentlichkeit zum Einsatz kommen, sind für Mitarbeiter des Seniorenzentrums Gründau bestimmt. Ute Severin nahm die Schutzschilde mit einem herzlichen Dankeschön entgegen: „Die Shields sind eine gute Ergänzung für Mitarbeiter, die eine Brille tragen. Im Falle eines Corona-Ausbruches müssen die Mitarbeiter über den Mundnasenschutz hinaus eine vollumfängliche Schutzkleidung anlegen, unter anderem auch eine Schutzbrille, was sich bei Brillenträgern äußerst schwierig gestaltet. Daher sind die Schutzschirme eine tolle Ergänzung.“ Angelika Kretzschmar weiß um die Bedeutung von Schutzartikeln und die Einhaltung von Hygieneregeln. Auch sie freut sich wieder Kunden in ihrem Brillenfachgeschäft zu begrüßen und ihnen auch in diesen Zeiten die gewohnte fachliche Beratung und den persönlichen Service zu bieten, selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen zur professionellen Kundenbetreuung.
26Mai2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Terrassenkonzert im Seniorenzentrum Biebergemünd

The Wanderers gaben ihr musikalisches Können zum Besten
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 26.05.2020
Mit einem fröhlichen „Hallo Biebergemünd, The Wanderers grüßen Euch bei wunderschönem Wetter“, eröffnete das beliebte regionale Schlager-Duo an Christi Himmelfahrt ein Terrassenkonzert für Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd. Glücklicherweise spielte das Wetter auch tatsächlich mit, so dass die Fenster und Balkontüren geöffnet wurden und Bewohnerinnen und Bewohner die musikalischen Schmankerl genießen konnten. Eine ganze Stunde waren die Klänge von stimmungsvoller Schunkelmusik und Volksliedern im Biebergemünder Nepomukweg zu hören. „Es war eine tolle ausgelassene Stimmung auf den Balkonen und an den Fenstern und es wurde ausgelassen mitgeschunkelt“, freut sich die Einrichtungsleiterin Claudia Spahn. Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe unter Koordinator Stephan Herget ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um das auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Claudia Spahn: „Coronabedingt mussten leider alle jahreszeitlichen und kulturellen Veranstaltungen abgesagt werden, dabei ist die Gemeinschaft gerade in schwierigen Zeiten so wichtig. Daher geht mein herzlicher Dank auch an The Wanderers und allen Beteiligten für diese gelungene Veranstaltung.“
26Mai2020

Dank an Mitarbeiterinnen für über 1000 Stoffmasken

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Cordula Delp (links) und Stephan Hemberger überreichten den Betreuungskräften Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski und Christina Rehner, zum Dank einen Gutschein
Wohnstift Hanau - Dienstag, 26.05.2020
Weit über 1000 Stoffmasken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wohnstifts haben die Betreuungskräfte Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski und Cristiana Rehner genäht. Damit folgten sie einem Aufruf von Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts. „Ich freue mich sehr, wenn wir auf selbstgenähte Stoffmasken zurückgreifen können. Vor allem, wenn sie sozusagen aus dem eigenen Haus stammen“ so Hemberger. Neben den Betreuungskräften hat auch Ingrid Norden, Schwägerin von Cristiana Rehner, eine große Zahl an Masken genäht. Mit großem Eifer haben die fünf Näherinnen perfekt verarbeitete Masken hergestellt, die zudem auch noch gut aussehen. „Mein herzlicher Dank, und den spreche ich auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen aller Bereiche des Wohnstifts aus, gilt den Mitarbeiterinnen, die mit ihrem außerordentlichen Engagement in ihrer Freizeit zuhause die Masken für unsere Einrichtung genäht haben!“, so Hemberger. „Weil nur ein einfaches „Dankeschön“ einem solchen Einsatz nicht gerecht käme, möchten wir uns mit einem kleinen Präsent bedanken.“ Die Stoffmasken sollen und werden dabei natürlich nicht die medizinischen Masken ersetzen und sind als Ergänzung zu verstehen.
Gemeinsam mit Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung, bedankte er sich bei Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski, Cristiana Rehner und Ingrid Norden und überreichte ihnen als Präsent jeweils einen Grimmscheck in Höhe von 50 €.
14Mai2020

„Wir sind systemrelevant“ – 2020 zum Jahr der Pflege erklärt

Beschäftigte der Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich an Aktion

Beschäftigte der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises fordern konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Altenpflege.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 14.05.2020
Mit gleichzeitigen Aktionen vor mehreren Pflegeeinrichtungen, haben Beschäftigte der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), der DRK Seniorenzentren Maintal, des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe, der diakonischen Einrichtungen von Mission Leben in Neu-Isenburg und Rüsselsheim, Kursana Villa in Königstein und der Einrichtungen der AWO auf die aktuelle Situation in der Altenpflege aufmerksam gemacht. In kleinen Gruppen und unter Einhaltung des Sicherheitsabstands und der aktuellen Hygienevorschriften, forderten die Beschäftigten, dass sich die derzeit viel beschworene Systemrelevanz des Pflegebereichs, in konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Altenpflege niederschlägt. „Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben.“, erklärte die Betriebsratsvorsitzende der APZ-MKK, Belinda Schmidt und fügte hinzu: „Dass die Beschäftigten in der Pflege systemrelevant sind, ist nicht erst seit der Corona-Krise klar. Die aktuelle Situation macht jedoch deutlich, woran es derzeit am meisten mangelt.“

So fordert Schmidt mehr Kontinuität, schnelle und langfristige Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation und der Arbeitsbedingungen in der Pflege – dazu gehören die schnellstmögliche Umsetzung des neuen und bereits vorgestellten Personalbemessungssystems, eine bessere Vergütung aller in den Pflegeeinrichtungen tätigen Berufsgruppen sowie bessere und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit über zwei Monaten am Rande ihrer Belastungsgrenze und werden dies noch weit bis ins Jahr 2021 hinein tun. Schließlich gehören die Bewohner und Bewohnerinnen in unseren Einrichtungen zu der am stärksten gefährdeten Gruppe.“, so die Betriebsratsvorsitzende. „Sonst aber ist leider nichts passiert“, macht die Betriebsratsvorsitzende deutlich. Dem stimmt auch der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, zu: „Was sollen unsere Mitarbeiter denn denken, wenn schon in den ersten Tagen des Shutdowns von allen Seiten eine Sonderprämie angekündigt wurde, es aber bis heute keine Entscheidung dazu gibt, wann und in welcher Höhe eine solche gezahlt wird?“

Daneben betonten Schmidt und Bien, dass auch der Schutz und die Sicherheit der Beschäftigten in der Pflege noch stärker als bisher berücksichtigt werden müssen. Neben der Durchführung flächendeckender Schutzmaßnahmen und der Bereitstellung von Schutzmaterial, forderten sie hierzu symptomunabhängige Corona-Tests für alle in den Pflegeeinrichtungen tätigen Berufsgruppen: „Die Weltgesundheitsorganisation hat 2020 zum Jahr der Pflegenden erklärt. Nun müssen konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Pflegebereichs folgen.“
12Mai2020

Zum Internationalen Tag der Pflege: Klare Kante zeigen

Betriebsrat und Geschäftsführung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises fordern zahlreiche Verbesserungen

Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.05.2020
Welche immense Bedeutung der Pflegeberuf für unsere Gesellschaft hat, ist gerade in den zurückliegenden Wochen deutlich geworden. Vielerorts gab es Beifall und lobende Worte für dass, was Pflegekräfte tagtäglich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen leisten und schnell wurden Sonderprämien und andere Versprechungen laut, um den Pflegenden ein Zeichen von Wertschätzung zu vermitteln. Doch was ist nach zwei Monaten Coronakrise davon übrig geblieben? In Kliniken und Pflegeheimen stehen die Mitarbeiter nach wie vor unter großem Druck und arbeiten mit viel Leidenschaft, Einsatz und Engagement für die Patienten und die Bewohner. Aber da in der Öffentlichkeit nur noch über Öffnungen und Lockerungen gesprochen wird und scheinbar wieder die gewohnte Normalität Einzug hält, scheinen all die Versprechen und Zugeständnisse fast vergessen.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit über zwei Monaten am Rande ihrer Belastungsgrenze und sie werden dies noch weit bis ins Jahr 2021 hinein zum Schutz der besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner tun müssen,“ erklärt die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt. Sie und ihr Betriebsratsteam versuchen – gemeinsam mit der Geschäftsführung des kreiseigenen Unternehmens – seit Anfang März wöchentlich mit kleinen Aufmerksamkeiten den Mitarbeitern immer wieder ein Zeichen der Anerkennung zu senden. „Sonst aber ist leider nichts passiert“, macht die Betriebsratsvorsitzende deutlich. Und auch Geschäftsführer Dieter Bien ärgert sich: „Was sollen unsere Mitarbeiter denn denken, wenn schon in den ersten Tagen des Shutdowns von allen Seiten eine Sonderprämie angekündigt wurde, es aber bis heute keine Entscheidung dazu gibt, wann und in welcher Höhe eine solche gezahlt wird?“

Nach Auffassung von Schmidt und Bien ist aber diese Sonderprämie ohnehin nur eine temporäre Lösung. „Wir wünschen uns zum Tag der Pflegenden vielmehr Kontinuität, schnelle und langfristige Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation und der Arbeitsbedingungen in der Pflege, kurzum: Politik und Gesellschaft müssen zur Pflege endlich einmal klare Kante beweisen.“, erklären die Betriebsratsvorsitzende und der Geschäftsführer. So sei die schnellstmögliche Umsetzung des neuen und bereits vorgestellten Personalbemessungssystems, eine bessere Vergütung der Mitarbeiter in der Pflege und der Betreuung, bessere und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen, die Stärkung der Gesundheitsprävention und -förderung sowie eine attraktive Ausbildung ebenso wichtig, wie die Sicherstellung der Finanzierung all dieser Maßnahmen, ohne die Bewohner und die Angehörigen weiter zu belasten. „Das Finanzierungssystem der Pflegeversicherung muss zu Gunsten der Bewohner und der Angehörigen geändert werden.“ stellen Schmidt und Bien abschließend klar.
12Mai2020

Terrassenkonzerte bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Kulturelles Angebot an die Corona-Schutzmaßnahmen der Einrichtungen angepasst

Der Koordinator und Künstler Stephan Herget bei einem seiner Auftritte auf dem Balkon des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Besonders begeistert waren die Bewohner von den Melodien von Haydn, Beethoven und anderer Vertreter der Wiener Klassik.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.05.2020
Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. „Zum Glück hat in den letzten Wochen meist auch das Wetter mitgespielt“, freut sich der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget. „Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen für Pflegeinrichtungen, müssen wir besonders kreativ sein, um unseren Bewohnern etwas zu bieten.“ so Herget. „Musik und Kunst“, erklärte Herget, „sind gerade in Zeiten der Coronakrise besonders wichtig. Schließlich ist Kultur auch immer ein Seelentröster“. So helfe das Angebot den Bewohnern, die aktuelle Situation und die sozialen Einschränkungen besser zu verarbeiten.

In der derzeitigen Lage musste Herget, selbst erfahrener Konzert-Pianist, viel Kreativität entwickeln, um den Bewohnern ein attraktives Programm zu bieten. Nachdem er Ende März ein erstes Balkon-Konzert für die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig gegeben hatte, bei dem der Applaus durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung hallte, sprach Herget viele Künstler an und fragte sie, ob sie nicht auch bereit wären, vor den Einrichtungen aufzutreten. So kam es in kurzer Zeit zu zahlreichen Terrassen-, Hof- und Parkplatz-Konzerten. Herget selbst, bevorzugt dabei die klassische Musik, aber auch die Kirchenmusik. Die Idee für die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ kam Herget, der auch als Soziale Betreuungskraft im Stadtteilzentrum arbeitet, vor mehreren Jahren. „Ich habe mich sehr gefreut, dass diese Idee der kulturellen Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner bei unserem Geschäftsführer Dieter Bien auf solch fruchtbaren Boden gefallen ist“, so Herget heute. So ist die Veranstaltungsreihe seit mehr als zwei Jahren ein fester Bestandteil des Angebots in den Einrichtungen der APZ-MKK. „Das macht sich gerade auch in der Corona-Krise bezahlt, denn Herr Herget verfügt über ein großes zahlreiche Kontakte zu Künstlern, die häufig sogar ehrenamtlich in den Einrichtungen auftreten.“, erklärte der Geschäftsführer Dieter Bien. So haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe in den letzten zwei Jahren mehr als 300 Konzerte stattgefunden.

Aktuell hat Herget ein weiteres Ansinnen: „Wir wollen einen Förderkreis gründen, um weitere Finanzmittel zu akquirieren, um das künstlerische Programm noch attraktiver zu gestalten und unser Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu erweitern.
08Mai2020

„Endlich können wir uns wieder sehen“

Angehörige und Betreuer von Bewohnern der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises machen regen Gebrauch von den neuen Besuchsmöglichkeiten

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, freut sich Herr Boos über den langerwarteten Besuch seines Sohnes.
Gesamtunternehmen - Freitag, 08.05.2020
Nach fast acht Wochen, in denen die Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen keinen Besuch erhalten konnten, war es diese Woche endlich wieder so weit: das langersehnte Wiedersehen von Bewohnern mit Familienangehörigen, Freunden und Betreuern. Nach vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen, trafen die Bewohner der 12 Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) in speziell vorbereiteten Begegnungsräumen auf ihren Besuch. Die Wiedersehensfreude war in allen Einrichtungen entsprechend groß – auch wenn sich Bewohner und Besucher nicht in den Arm nehmen durften. Seit Anfang der Woche gelten in allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK Konzepte zur Umsetzung der neuen Besuchsreglungen nach den Vorgaben von Bund, Land und Träger, die an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst wurden. Zu den 12 Einrichtungen der APZ-MKK zählen das Wohnstift Hanau, das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal. Im Fokus der Konzepte steht die Möglichkeit, dass jeder Bewohner einmal pro Woche Besuch von einer nahestehenden Person erhalten kann. Damit soll während der Corona-Pandemie der sozialen Isolation der Bewohner entgegengewirkt werden, aber gleichzeitig der größtmögliche Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern in den Häusern vor einer Infektion gewahrt bleiben.

„Die vulnerabelste Gruppe mit dem höchsten Gefährdungspotential durch Covid-19 muss gerade in Anbetracht der Lockerungen mit großer Sensibilität begleitet werden. Es geht nicht um die Abwägung zwischen Menschenwürde und Menschenleben“, so der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, Dieter Bien, „vielmehr geht es darum, beides in Einklang zu bringen.“ Die Pflegeheime haben mit viel Bedacht die Möglichkeiten der Öffnung und die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen abgewogen. Deshalb steht im Mittelpunkt der Konzepte auch die Schaffung von Begegnungsräumen.

Die wichtigsten Anforderungen an die Begegnungsräume sind:

- Der Raum benötigt zwei Zugänge – idealerweise ein Zugang von außen für die Besucher und ein Zugang von innen für die Bewohner.
- Der Zugang von innen soll barrierefrei sein.
- Der Raum muss gut zu lüften sein.
- Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Einhaltung der Hygienevorschriften.
- Der Begegnungsraum wird mit einem Hygieneteam des Gesundheitsamtes abgestimmt.
- Der Bewohner wird zum Begegnungsraum begleitet und wieder abgeholt.

Für immobile Bewohner werden Besuche im Zimmer ermöglicht. Hier allerdings nur unter Tragen der kompletten Schutzausrüstung. Außerdem werden diese Besucher am Eingang abgeholt und zum Bewohnerzimmer begleitet – auch auf dem Rückweg zum Ausgang. Hier muss der Sicherheitsmaßstab noch höher angelegt werden.

Die Inanspruchnahme des Angebotes, für jeden Bewohner einen Besuch pro Woche zu organisieren, ist natürlich abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Häusern. Die Besuchszeiten werden täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr begrenzt. Gleichfalls muss der Besuchstermin vorher zwingend bei der Corona-Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises angemeldet und bestätigt werden. Die Mitarbeiter der Hotline stehen dafür täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Tel.-Nr. 06184.2052-100 oder per E-Mail an corona@apz-mkk.de zur Verfügung. Die Besucher erhalten unmittelbar vor ihrem Besuch ein Informationsblatt mit allen wichtigen Angaben zu Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie entsprechenden Regeln, das sie unterschreiben müssen. Sämtliche Informationen über die Besuchsräume, die Organisation, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen, sind aber auch jederzeit auf der Webseite des Unternehmens (www.apz-mkk.de) einzusehen.

„Es gab sehr viele Anrufe seit Bekanntgabe der Lockerung zum Besuchsrecht in unseren Einrichtungen. Die Angehörigen waren sehr verständnisvoll trotz der geforderten Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften. Die Anrufer waren bei der telefonischen Terminvergabe einfach nur glücklich und in freudiger Erwartung ihre Angehörigen endlich wiederzusehen. Es gab auch viele Anfragen ob kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten mitgebracht werden dürfen. Das machen wir natürlich möglich, die Mitarbeiter in den Einrichtungen werden die Geschenke entgegennehmen und in die Zimmer unserer Bewohner bringen“, erklärte die Koordinatorin für die Hotline und das Belegungsmanagement, Anke Kasseckert. Insgesamt gingen in den ersten Tagen fast 500 Telefonanrufe ein und es wurden ebenso viele Besuchstermine vereinbart.
04Mai2020

Geschützte Begegnungen von Bewohnern und Angehörigen

Alten- und Pflegezentren des MKK ermöglichen Besuche enger Kontaktpersonen

Der Begegnungsraum im Stadtteilzentrum an der Kinzig
Gesamtunternehmen - Montag, 04.05.2020
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, war der staatlich verordnete Stillstand des öffentlichen Lebens, mit besonderen Herausforderungen und großen Einschränkungen in ihrem Alltag verbunden. Seit dem 13. März galt ein weitgehendes Besuchsverbot für alle hessischen Pflegeeinrichtungen, von dem nur Angehörige von Bewohnern in palliativer Situation ausgenommen sind. Zwar haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises innerhalb kurzer Zeit eine Reihe von Angeboten geschaffen, um der sozialen Isolation der Bewohner entgegenzuwirken – darunter die Möglichkeit der Videotelefonie mit Familie und Freunden, Telefon-Patenschaften für Bewohner ohne Angehörige sowie Hof- und Terrassen-Konzerte und Gottesdienste – den persönlichen Kontakt zu einem geliebten Menschen, können natürlich auch diese Angebote nicht ersetzen.

Um den Bewohnern von Pflegeeinrichtungen den Besuch von Angehörigen zu ermöglichen, hat die hessische Landesregierung langsame und behutsame Lockerungen beim Besuchsverbot beschlossen, die sowohl das Bedürfnis nach sozialem Austausch, als auch den Schutz der Bewohner in den Mittelpunkt stellen. Seit Montag, den 04. Mai 2020 gilt in allen 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren das Konzept „Geschützte Begegnung von Angehörigen und Bewohnern während der Corona-Pandemie“. Das Konzept setzt die neuen Richtlinien der Landesregierung für Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen um und regelt den Ablauf und die Schutzmaßnahmen für Besuche von engen Angehörigen. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Besuchs-/Begegnungsräumen für mobile und Rollstuhl-mobile Bewohner sowie bei immobilen und bettlägerigen Bewohnern zum Besuch im Bewohnerzimmer.

Nach Möglichkeit soll für jeden Bewohner ein Besuch pro Woche ermöglicht werden. Dies ist allerdings auch abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Häusern. Die Besuchszeit wird täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr beschränkt und ein Besuchstermin muss zwingend vorher angemeldet und bestätigt werden. Dafür haben die Alten- und Pflegezentren eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab 4. Mai täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Tel.-Nr. 06184.2052-100 oder per E-Mail an corona@apz-mkk.de erreichbar ist. Besuche können ab Montag, den 4. Mai 2020 angemeldet und ab Donnerstag, den 7. Mai 2020 durchgeführt werden. Sämtliche Informationen – über die Besuchsräume, die Organisation, die Raumgestaltung, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen – können jederzeit auf der Webseite des Unternehmens unter www.apz-mkk.de eingesehen werden.
29Apr2020

Entenfamilie von Dachterrasse des Wohnstifts gerettet

Zwei Feuerwehrmänner rücken mit Fangnetz und Transportbox an

Mit Fangnetz und Transportbox rückten zwei Feuerwehrmänner an, um eine Entenfamilie von der Dachterrasse des Wohnstifts Hanau zu retten.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 29.04.2020
Gerade bei gutem Wetter, halten sich viele Bewohner des Wohnstifts, auf der begrünten Dachterrasse der Hanauer Pflegeeinrichtung auf. Dass sie nicht die einzigen sind, die den herrlichen Ausblick über Hanau zu schätzen wissen, bewies kürzlich eine Ente, die sich eine gemütliche Ecke am äußeren Rand der Terrasse ausgewählt hat, um ihren Nachwuchs auszubrüten. Als sie entdeckt wurde, waren die Küken bereits geschlüpft. Auch wenn der Anblick der Ente mit ihren Küken, sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter erfreut hat, musste schnell etwas unternommen werden, um die noch nicht flugfähigen Küken vor einem Sturz aus dem 6. Stock zu schützen und die Entenfamilie in sicheres Terrain zu bringen. Daher wurde sofort die Feuerwehr angerufen und um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später rückten zwei Feuerwehrmänner an, ausgerüstet mit einem Fangnetz und einer Transportbox. Mit ruhiger und sicherer Hand fingen sie die Ente und ihre sechs kleinen Küken ein, auch wenn diese durchaus flink und wendig waren. Nachdem sich die Einrichtungsleitung bei den beiden Feuerwehrmännern bedankt hat, brachten diese die Entenfamilie an einen Bach in der Nähe des Wohnstifts und entließen sie wieder in die ihnen vertraute Umgebung.
27Apr2020

Drehorgelkonzert vor dem Hanauer Wohnstift

Bewohner erfreuen sich an bekannten und beliebten Melodien

Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel vor dem Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 27.04.2020
Mit einem Drehorgelkonzert im Hof des Wohnstifts, erfreute Bernhard Eckenroth sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter der Hanauer Pflegeeinrichtung. Gerade in der aktuellen Situation, die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen gleichermaßen vor besondere Herausforderungen stellt, war das Konzert eine gelungene Abwechslung. Auf seiner nach historischem Vorbild erbauten Drehorgel spielte Eckenroth bekannte und beliebte Melodien, wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Tulpen aus Amsterdam“. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, ihr Applaus hallte anschließend durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung. Für den begeisterten Applaus, bedankte sich Eckenroth mit mehreren Zugaben. „Mein Anliegen ist es, den Bewohnern eine kleine Freude zu bereiten“, so Eckenroth. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, bedankte sich bei Bernhard Eckenroth für sein ehrenamtliches Engagement und erklärte: „Aufgrund des aktuellen Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen müssen wir kreativ sein, um unsere Bewohner weiterhin am sozialen Miteinander teilhaben zu lassen“. So finden im Hof des Wohnstifts regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt und die Bewohner können über Video-Telefonie mit ihren Angehörigen und Freunden kommunizieren. Dazu bieten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises eine Telefon-Betreuung für die Bewohner an, die keine Angehörigen haben, mit denen sie sich austauschen können – auch hier sind viele Ehrenamtliche tätig und setzen sich mit ihrem Einsatz für das Wohl der Bewohner ein.
19Apr2020

Digitalisierung ist der richtige Weg

In der Corona-Krise bewährt sich die Strategie der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Sich mit den Angehörigen zu unterhalten und ihnen ein Lächeln zu schenken – die Videotelefonie erleichtert den Bewohner der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises das aktuell geltende Besuchsverbot. Das Bild aus dem Wohnstift Hanau zeigt den Bewohner Johannes Kaiser, der letzte Woche seinen 99. Geburtstag hatte, im Gespräch mit seiner Tochter. Unterstützt wird er dabei von der Betreuungskraft Andrea Habel.
Gesamtunternehmen - Sonntag, 19.04.2020
Dass die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bereits seit vielen Jahren ganz vorne dabei sind, wenn es um den Ausbau der digitalen Infrastruktur geht, macht sich gerade in der aktuellen Situation bezahlt. So konnte die IT-Abteilung, bestehend aus Fred Lach und Max Geis, zusammen mit dem Referenten für Digitalisierung, Nils Kornherr auf viele bereits vorhandene digitale Ressourcen zurückgreifen, um den Bewohnern angesichts des Besuchsverbots, den Kontakt zu ihren Angehörigen zu vereinfachen und die Mitarbeiter zu entlasten. Gelungene Beispiele hierfür sind die Videotelefonie, die Telefon-Betreuung oder auch die Einführung einer zentralen Corona-Hotline, die sich in stetigem Austausch über Informationen oder zur Beantwortung von Fragen mit den einzelnen Einrichtungen befindet. Hier sind alle Einrichtungen, vom Wohnstift in Hanau, über das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Seniorendependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau bis zum Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal eingebunden.

Mit der ebenfalls an allen Standorten eingerichteten Videotelefonie wird den Bewohnern ermöglicht, mit Ihren Angehörigen oder Betreuern in „Sichtkontakt“ zu treten. Der vereinfachte Kontakt über WhatsApp-Call oder Skype ist durch wenige Klicks hergestellt und mit wenig Zeitaufwand für die Mitarbeiter verbunden. Über die Telefon-Betreuung werden Bewohnern bei Interesse ehrenamtliche Gesprächskontakte vermittelt. „Zwar wäre es schön, wenn wir in allen Einrichtungen schon eine durchgehende WLAN-Infrastruktur besitzen würden, aber wo dies noch nicht der Fall ist, funktioniert die Verbindung auch mit LTE-Karte“, erklären die beiden IT-Mitarbeiter Fred Lach und Max Geis. „Die aktuelle Situation zeigt aber auch, dass es für ein flächendeckendes WLAN zahlreiche gute Argumente gibt und das Unternehmen mit dieser Strategie gut aufgestellt ist“, ist Geschäftsführer Dieter Bien überzeugt.

Viele der technischen Anwendungen, wie die Videokonferenzen zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen und den Einrichtungen, werden derzeit genutzt, um persönliche Zusammenkünfte zu vermeiden, funktionieren aber so gut, dass sie auch in der Zeit nach der Corona-Krise weiter genutzt werden sollen. So ermöglicht das genutzte Programm nicht nur, dass eine größere Gruppe von Menschen zusammenkommt und sich über Bild und Ton austauscht, auch weitere Anwendungen wie die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten oder die Betrachtung einer Präsentation sind möglich. Auf diese Weise kommunizieren aktuell alle Einrichtungsleitungen und die Unternehmensleitung von fast allen Standorten aus mit bis zu 15 Personen mindestens einmal wöchentlich. Selbst Führungskräfte, die sich zeitweise in Home-Office befinden, können sich in die Videokonferenz einschalten. Auch der Krisenstab des Unternehmens tagt ausschließlich und täglich über Videokonferenzen.

Schnelle Internetverbindung per LTE-Karte und digitale Kommunikationsmittel wie Skype oder WhatsApp erleichtern den älteren Menschen den Umgang mit den geltenden Einschränkungen des täglichen Lebens. Auch CLICKDoc, eine Applikation, die den telefonischen Austausch mit dem behandelnden Arzt ermöglicht, kommt nun verstärkt zum Einsatz. Im Rahmen eines Pilotprojektes war diese Technik bereits im Wohnstift Hanau erprobt worden. Der Einsatz von Telematik wird, so ist sich Bien sicher, nicht den persönlichen Kontakt zwischen Bewohner und Arzt verzichtbar machen, er kann aber deutlich dazu beitragen, dass den Bewohnern in manchen Fällen ein für sie anstrengender Transfer in die Arztpraxen oder auch in eine Klinik erspart werden kann. „In diesen schwierigen Zeiten trägt die Digitalisierung zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner bei“, erläutert Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung.

Investitionen in die digitale Infrastruktur, die das kreiseigene Unternehmen im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung in der Pflege getätigt hat, unterstützen aktuell alle notwendigen Abläufe im Unternehmen. Mitarbeiter der Alten-und Pflegezentren bleiben im Home-Office für ihre Kollegen erreichbar, Leitungskonferenzen finden digital statt und Absprachen zwischen einzelnen Einrichtungen erfolgen per Videoschaltung. „Wir haben derartige Konferenzen und Gesprächsrunden in den zurückliegenden Jahren immer wieder geübt“, erklärt der Geschäftsführer abschließend und ergänzt: „das zahlt sich jetzt in dieser Krise aus. Diese Entwicklung wird auch zu einer neuen Kommunikations- und Informationskultur führen.“
14Apr2020

Grundschüler schicken Ostergrüße an das Wohnstift

Erich-Kästner-Schule und Wohnstift bleiben auch in der Krise im Kontakt

Osterpost der Grundschüler der Erich-Kästner-Schule für die Bewohner des Wohnstifts.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 14.04.2020
Das Wohnstift Hanau und die Erich-Kästner-Schule stehen bereits seit vielen Jahren in engen Kontakt zueinander. Im Jahresverlauf begegnen sich die Grundschüler und die Bewohner der Pflegeeinrichtung bei unterschiedlichen Aktionen. Dazu gehört jedes Jahr auch das gemeinsame Ostereierfärben, das immer im Wohnstift Hanau stattfindet und an dem auch Kinder der Erich-Kästner-Schule teilnehmen. Durch die Corona-Krise und das aktuell geltende Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen konnte diese Aktion in diesem Jahr jedoch nicht stattfinden. Die Rektorin der Grundschule, Tina Valdfogl-Saier, hatte daher die Idee, dass die Grundschüler stattdessen schriftliche Ostergrüße an die Bewohner des Wohnstifts Hanau schicken könnten.

Tina Valdfogl-Saier schlug den Kindern vor, Frühlingsbilder zu malen und Briefe zu schreiben. Die Resonanz war riesig und die Kinder malten, schrieben und bastelten eifrig. „Wir möchten in dieser schwierigen Zeit, in der Besuche im Wohnstift nicht möglich sind, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude bereiten. Die Kinder haben mit Feuereifer Karten, Bilder und Post gestaltet.“, so die engagierte Rektorin. Die Kinder warfen ihre Ostergrüße in den Briefkasten der Schule ein und die gesammelte Post wurde im Wohnstift kontaktlos in Empfang genommen. Dort wurden die schriftlichen Grüße direkt an die Bewohner weitergegeben. „Dass die Kinder an uns denken, berührt uns sehr. Die lieben Grüße tun uns wirklich gut.“, so eine Bewohnerin des Wohnstifts.

Die Fachkraft für Soziale Betreuung, Katja Sommer, war von der kreativen Vielfalt und der großen Anzahl an Osterpost überrascht: „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich über die vielen lieben Grüße und die für die wunderschön gestalteten Briefe, Bilder und Bastelarbeiten sehr gefreut.“
Auch der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, dankte der Erich-Kästner-Schule: „Wir bedanken uns herzlich bei Frau Valdfogl-Saier für diese tolle Idee und bei den Schülerinnen und Schülern für die zahlreiche fröhliche Osterpost.“
06Apr2020

Raus in den Garten, spazieren und die Sonnenstrahlen spüren

Senioren-Dependance Hammersbach stellt auf Einzelbetreuung der Bewohner um

Einzelbetreuung im Garten: Eine Bewohnerin trainiert unter der Anleitung von Kathrin Bolz, Fachkraft für Soziale Betreuung.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 06.04.2020
Das aktuell geltende Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen und andere Maßnahmen zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus stellen das Pflege- und Betreuungspersonal in den Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises vor eine besondere Herausforderung, so auch in der Senioren-Dependance in Hammersbach. Seit Mitte März haben Karin Bolz, Fachkraft für Soziale Betreuung und ihre Kolleginnen den neuen Vorgaben entsprechend, die Gruppenangebote eingestellt und dafür schrittweise die Einzelbetreuung der Senioren ausgebaut. „Bei dem schönen Wetter liegt der Fokus unserer Arbeit vor allem darauf, unsere Bewohner in den Garten mitzunehmen, damit sie sich an der frischen Luft bewegen, die Sonnenstrahlen spüren und den blauen Himmel sehen können“, so Bolz.

Warm eingepackt spazieren die Betreuungskräfte jetzt mit dem Bewohner durch den Garten, entdecken gemeinsam mit ihm frische Kräuter oder singen, mit ausreichendem Abstand von anderthalb Metern zueinander, Volkslieder. Auch Kraft-und Balancetraining am Rollator oder im Rollstuhl sitzend sind bei vielen Senioren gefragt: „Die Bewohner nehmen die Einladungen zu Bewegungsübungen dankend an“, so Bolz. In der aktuellen Situation ist die psycho-soziale Betreuung der Bewohner ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Betreuungskräfte. Mitarbeiter suchen das Gespräch mit Bewohnern, erfragen Wünsche und Bedürfnisse. So konnte sich ein Bewohner auch über einen Kasten seiner Lieblingssorte Mineralwasser freuen, der unter Einhaltung aller notwendigen hygienischen Vorschriften in die Einrichtung geliefert wurde.

Der Kontakt zur Familie und zu Freunden erfolgt meist telefonisch. Daneben wird aber auch die Möglichkeit der Videotelefonie angeboten. Auch wenn das keine Besuche der Angehörigen ersetzen kann ist gerade die Videotelefonie eine schöne Möglichkeit, die Angehörigen nicht nur zu hören, sondern ihnen auch mal ein Lächeln schenken zu können. „Wir versuchen trotz des Abstands eine gefühlte Nähe aufzubauen“, erklärt Hausleiterin der Senioren-Dependance Hammersbach, Anke Korn. Es herrscht eine gute Atmosphäre in der Einrichtung, die von Freundlichkeit, Verständnis und Hilfsbereitschaft geprägt ist. Korn ist stolz auf eine „Senioren-Dependance, die in dieser Krisenzeit stark bleibt und zusammenhält“. „Auch diese schwierige Zeit wird vorübergehen“, ist eine Bewohnerin überzeugt.
02Apr2020

Törtchen als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung

Partner für Gesundheit und Alter bedanken sich für außerordentlichen Einsatz –

Süße Törtchen als Zeichen des Dankes – Die „Partner für Gesundheit und Alltag“ bedanken sich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren außerordentlichen Einsatz.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 02.04.2020
Angesichts der aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus, steht gerade das Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich vor ganz besonderen Herausforderungen. Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen ohnehin herausfordernden Berufsfeldern, kommen derzeit viele weitere Aufgaben hinzu. Fast täglich gibt es neue Handlungsanweisungen und Schutzmaßnahmen, die umgesetzt werden müssen, um einen optimalen Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu gewährleisten. Mit ihrem außerordentlichen Einsatz sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Berufsgruppen somit dafür, dass die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen weiterhin gesichert ist.

Die „Partner für Gesundheit und Alltag“, bestehend aus den Alten- & Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dem Pflegedienst Kremer, dem DRK-Kreisverband Hanau e.V. und dem Sanitätshaus Bußfeld & Schiller, möchten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren außerordentlichen Einsatz danken und haben dazu eine gemeinsame Aktion vorbereitet. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung wurden an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen süße Törtchen verteilt. „Wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen in dieser schwierigen Zeit immer mal wieder etwas Besonderes bieten. Eine kleine Aufmerksamkeit, die für einen Moment ablenken soll“, so die Geschäftsführer Stefan Betz, Patrick Kremer, Florian Schulz und Dieter Bien in einer gemeinsamen Erklärung.
01Apr2020

20 wunderschöne Blumensträuße für das Wohnstift Hanau

Hanauer Florist Holzschuh und Eugen-Kaiser-Schule verzaubern die Bewohner

(Von links) Der Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, die Bewohnerin Karin Frühwacht und die Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp bedanken sich für die Blumengrüße.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 01.04.2020
Nachbarschaftliche Grüße und ein Zeichen der Freundschaft – Mit zwanzig frisch gebundenen und liebevoll arrangierten Blumensträußen, zauberten die Eugen-Kaiser-Schule und das Floristikfachgeschäft Holzschuh, ein Lächeln ins Gesicht der Bewohner des Wohnstifts und erfreuten die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung gleichermaßen. Die Eugen-Kaiser-Schule steht in direkter Nachbarschaft zum Wohnstift. Seit vielen Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen den beiden Einrichtungen. So nutzen die Bewohner den schuleigenen Sinnesgarten und die Schüler kommen in die Einrichtung, um sich etwas im Wohnstift-Lädchen zu kaufen. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen und des Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen findet dieser Austausch zurzeit jedoch nicht mehr statt.

Die Idee zu der Blumenspende entstand bei einem Telefonat zwischen der Leiterin der Sozialen Betreuung des Wohnstifts, Cordula Delp und Schulleiterin der Eugen-Kaiser-Schule, Martina Schneider. Delp fragte, ob es möglich sei, einige Blumen aus dem schuleigenen Sinnesgarten für die Bewohner zu pflücken. Schneider bejahte die Frage nicht nur, sondern bot spontan an, dass Berufsschüler der Floristik mehrere Blumensträuße binden könnten. Die engagierte Schulleiterin kontaktierte anschließend das Hanauer Floristikgeschäft Holzschuh, welches derzeit junge Menschen zu Floristen ausbildet. Bei dem seit 1876 familiengeführten Floristen wurde die Idee begeistert aufgegriffen. Die Auszubildenden banden 20 wunderschöne Blumensträuße und Florist Holzschuh kam für die Kosten auf.

Martina Schneider übergab die 20 bunten Blumensträuße an Cordula Delp mit den Worten: „Wir möchten den Bewohnern des Wohnstifts mit den Blumensträußen eine kleine Freude machen. Die gesamte Eugen-Kaiser-Schule wünscht allen Menschen, die im Wohnstift arbeiten und leben, alles Gute in dieser schwierigen Zeit.“ Gemeinsam mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger verteilte Cordula Delp die Sträuße auf den Wohnbereichen. Dort freuten sich die pflegebedürftigen Senioren sehr über die Blumen und die Grüße der Eugen-Kaiser-Schule. „Wir bedanken uns herzlich bei der Eugen-Kaiser-Schule und bei Florist Holzschuh für diese schöne Geste und wir freuen uns, dass sie an die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnstifts denken. Die Blumensträuße bringen Farbe und Freude in den derzeitig veränderten Alltag der Pflegebedürftigen.“, so Delp.
30Mär2020

1500 € für die Anschaffung eines Sinneswagens und mobilen Kioskes für das Seniorenzentrum Biebergemünd

Spende von zwei Lions Clubs kommt aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen erst später zum Einsatz

(Von links) Präsident Oliver Naumann, Activity-Beauftragter Reinhard Stark, Geschäftsführer Dieter Bien, Präsident Dieter Klein, Sekretär Michael Kertel und die Betreuerin Silvia Reifschneider bei der Spendenübergabe Anfang März.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 30.03.2020
Die Sinne anregen und schärfen, ist eine wichtige Aufgabe in der therapeutischen Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohner und kann in Zukunft im Seniorenzentrum Biebergemünd deutlich intensiviert werden. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises besser sehen, hören, riechen, schmecken und tasten können, wurde ein Sinneswagen, der auch als mobiler Kiosk genutzt werden kann, angeschafft. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen, wird der Sinneswagen aber erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommen. Anfang März haben Präsident Oliver Naumann und der Activity-Beauftragte Reinhard Stark vom Lions Club Gelnhausen sowie Präsident Dieter Klein und Sekretär Michael Kertel vom Lions Club Bad Orb-Gelnhausen eine Spende von je 750 € für die Anschaffung eines Sinneswagens und mobilen Kioskes überreicht.

Den Sinneswagen stellten Geschäftsführer Dieter Bien und die Betreuerin Silvia Reifschneider den Spenderinnen vor. „Die Wassersäule mit unterschiedlichen Farben, die sofort ins Auge fällt, fördert das intensive visuelle Wahrnehmen“, so Reifschneider. Öle mit verschiedenen Düften dienen zur Entspannung und Aktivierung. Die Düfte wirken auf Körper und Seele. Je nach Stimmungslage werden sie gezielt eingesetzt. „Und durch die Nummer 4711 wird das Erinnerungsvermögen aktiviert. Viele Seniorinnen und Senioren erinnern sich an die bekannte Marke eines Parfüms eines renommierten Kölner Unternehmens“, so die Betreuerin.

Durch das Vorlesen aus einem Märchenbuch wird zum einen das bewusste Hinhören gefordert und zum anderen werden Erinnerungen an die eigene Kindheit geweckt. Und für die optische Wahrnehmung dieses Märchens zeigt die Betreuerin eine Kleinstbühne, auf der eine Szene dieses Märchens zu sehen ist. Der haptische Bereich wird durch Greifen, Spüren, Tasten und Fühlen angeregt, beispielweise von Inhalten in Tast- bzw. Gewichtssäckchen, die im Übrigen auch der Aktivierung von Armen und Beinen dienen können.

Kurzum: Die Verantwortlichen der Lions Clubs erfuhren, dass mit Licht, Farben, Aromatherapie, Musik und einer sanften visuellen Stimulation durch die Wassersäule eine entspannte oder anregende Atmosphäre erzeugt wird. Geschäftsführer Dieter Bien: „Insgesamt werden Körper, Geist und Seele angesprochen.“ Und noch einen großen Vorteil hat der Sinneswagen, der in Holland entwickelt wurde. Der Wagen ist flexibel einsetzbar, kann von Bett zu Bett bzw. von Zimmer zu Zimmer geschoben werden und damit auch bei wenig Platz den gewünschten therapeutischen Erfolg „vor Ort“ beim Bewohner erzeugen. Der Wohnraum bzw. das Bewohnerzimmer werden für kurze Zeit in einen Sinnesraum verwandelt. Auch bettlägerige Bewohner können dadurch ihre Sinne anregen. Für Menschen mit Demenz bekommt er noch eine zusätzliche therapeutische Bedeutung, indem er eine vertraute Umgebung schafft und die Sicherheit sowie räumliche wie zeitliche Orientierung bietet.

Eine weitere Besonderheit des Sinneswagens ist, dass er auch zu einem mobilen Kiosk umfunktioniert werden kann, was vor allem für dementiell Erkrankten dient, da bei einem mobilen Kiosk vor allem dementiell erkrankte Bewohner der Einrichtung einkaufen können. Viele sind nicht mehr in der Lage, außerhalb des Heims einkaufen zu gehen. Sie finden häufig auch nicht mehr die richtigen Worte, um ihre Bedürfnisse auszudrücken. Der Wunsch, ein Produkt zu kaufen, entsteht bei ihnen oft erst in dem Moment, in dem sie es sehen oder anfassen können. Das Auswählen und das Gefühl, sich etwas leisten zu können, macht das Erlebnis des Einkaufs aus. Mögliche Artikel können neben Süßigkeiten auch Zeitschriften oder Drogerieartikel sein.

Oliver Naumann und Dieter Klein, die Präsidenten der beiden Lions Clubs, waren überzeugt, mit den Spenden einen sinnvollen Beitrag für die Betreuung älterer Menschen geleistet zu haben. Oliver Naumann: „Schließlich ist die Generation, die heute auch in den Einrichtungen der Altenpflege versorgt werden, diejenige gewesen, die nach dem Kriege unsere Gesellschaft und unseren Wohlstand mit aufgebaut haben. Wir sollten deshalb alles dafür tun, dass sie ihren Lebensabend trotz ihrer gesundheitlichen Situation mit hoher Lebensqualität genießen können.“ Und Dieter Klein ergänzte: „Deshalb haben wir gerne für diesen Zweck gespendet.“ Mit den Worten „wir sind überzeugt, dass der Wagen in der Einrichtung in Biebergemünd bei Bewohnern sehr gut ankommen und rege genutzt werden wird“, bedankte sich Geschäftsführer Dieter Bien bei den beiden Lions-Clubs aus Gelnhausen und Bad Orb auf das Herzlichste für die großzügigen Spenden.
24Mär2020

Telefonischer Beistand für pflegebedürftige Menschen

Alten- und Pflegezentren suchen Telefon-Paten für die Bewohner der Pflegeheime des Main-Kinzig-Kreises

Gesamtunternehmen - Dienstag, 24.03.2020
Das Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen wie von Gruppenangeboten, hinterlassen eine Lücke bei den sozialen Kontakten von pflegebedürftigen Menschen – so auch bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, sich zu seinen Sorgen und Gedanken austauschen zu können. „Die aktuelle Entwicklung um den Corona-Virus zwingt uns alle zu einschränkenden Maßnahmen, die erforderlich und richtig sind – jedoch nicht spurlos an den Bewohnern unserer Einrichtungen vorbei gehen,“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und fügte hinzu: „Wir alle wissen, wie wichtig soziale Kontakte sind. Wir haben uns daher ein Angebot einfallen lassen, das unseren Bewohnern einen sozialen Austausch trotz des aktuellen Besuchsverbots ermöglicht.“

Getreu dem Motto des ehrenamtlichen Engagements bei dem Alten- und Pflegezentren „Mit Menschen für Menschen“ möchten das kreiseigenen Unternehmen den Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und eine ortsunabhängigen „Telefonbetreuung“ anbieten. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Telefonpaten finden und damit zumindest ein wenig der Gefahr der Vereinsamung entgegenwirken können,“ so Bien weiter. Und so einfach funktioniert es: Für den Erstkontakt senden Interessierte bitte ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, unter der Sie angerufen werden möchten sowie die Wunschzeiten Ihrer telefonischen Erreichbarkeit an die E-Mail-Adresse telefon-betreuung@apz-mkk.de oder melden diese Bereitschaft bei der CORONA-Hotline des Unternehmens unter der Telefonnummer 06184.2052 100. Das Unternehmen stellt den Kontakt zu den Bewohnern her, die einen Beistand wünschen und meldet sich zu den angegebenen Wunschzeiten. Wer darüber hinaus miteinander im Austausch bleiben möchte, kann dies gerne angeben.

Wichtig ist der Geschäftsführung auch, dass durch die zentralen Ansprechpartner und die Unterstützung in den Einrichtungen durch die Fach- und Leitungskräfte der sozialen Betreuung sowie die Betreuungskräfte, die Mitarbeiter in der Pflege nicht zusätzlich belastet werden. Das Angebot soll in dieser Zeit eine schöne Ergänzung in der Alltagsgestaltung für die Bewohner sein und dennoch nicht die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation der Pflegekräfte zusätzlich belasten. „Dank der bestehenden Strukturen und der guten Arbeit in der sozialen Betreuung dürfte dies auch gelingen,“ so der Geschäftsführer abschließend.
17Mär2020

Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

 

Gesamtunternehmen - Dienstag, 17.03.2020
Seit dem 15. März 2020 gilt für Seniorenheime und Altenpflegezentren im Main-Kinzig-Kreis ein generelles Besuchsverbot. Lediglich Angehörige von Bewohnern in palliativer Situation (Sterbebegleitung) sind davon ausgenommen. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bitten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises diese Anordnung gemäß dem Infektionsschutzgesetz, die zunächst befristet ist bis zum 19. April 2020, strikt einzuhalten. Im Falle der bereits genannten Ausnahme, ist ein Besuch nur dann möglich, wenn der Besuch unvermeidbar und zuvor telefonisch oder per Email abgesprochen wurde, die Besucher keine Anzeichen einer Erkältung haben und sich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Die Besucher müssen dazu vorab die CORONA – Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises unter der Telefonnummer 06184 – 2052 100 oder per Email unter corona@apz-mkk.de kontaktieren. Die Service-Nummer bzw. Email-Adresse ist täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) – vorerst bis zum 19. April 2020 jeweils von 6 bis 22 Uhr erreichbar. Die Mitarbeiter der CORONA-Hotline werden versuchen, den Anrufern so schnell wie möglich zu helfen bzw. ihre Fragen zu beantworten.

Weitere aktuelle Informationen sind auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de verfügbar. Die Geschäftsleitung und die Einrichtungsleitungen der zwölf Einrichtungen des Main-Kinzig-Kreises bitten für die Maßnahmen um Verständnis. „Corona- und Influenza-Viren sind besonders für ältere Menschen eine große Gefahr. Daher benötigen Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen besonderen Schutz.“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, einen Krisenstab berufen. Der Krisenstab stimmt sich täglich ab, um die Entwicklung der Epidemie fortlaufend zu beobachten und die notwendigen Maßnahmen zeitnah anzupassen. Jede Einrichtung der Alten- und Pflegezentren hat eine eigene Pandemiestrategie, in der die jeweiligen Zuständigkeiten, der Ablauf und das Vorgehen im Falle einer Pandemie, wie des Corona-Virus, beschrieben werden. Zusätzlich werden alle Mitarbeiter des Unternehmens mit aktuellen Informationen des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises, des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsministeriums versorgt.
12Mär2020

Zum Schutz der Bewohner – Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des MKK wird verschoben

 

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 12.03.2020
Aus aktuellem Anlass findet der Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises heute nicht statt. Landrat Thorsten Stolz und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler informierten am 12. März in einer Pressekonferenz über den aktuellen Umgang im Landkreis mit öffentlichen Veranstaltungen. "Kritisch zu bewerten sind dabei Zusammenkünfte mit überwiegend älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen, da diese bei einer Erkrankung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet seien." So wurde der Jahresempfang zum Schutz aller abgesagt. Der Jahresempfang und die Ehrungen im Rahmen der Verleihung der Waltraude-Heitzenröder-Medaille sollen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden.
10Mär2020

Kraftvolle Stimmen, Humor und Lieder die zu Herzen gehen

Sonntagskonzert des Männerchors „Frohsinn“ im Blauen Saal des Wohnstifts

Der Männerchor „Frohsinn“ bei ihrem Auftritt im Wohnstift Hanau
Wohnstift Hanau - Dienstag, 10.03.2020
Mit bekannten und beliebten Liedern, hat der Männerchor „Frohsinn 1925 Hanau e.V.“ die Bewohner des Wohnstifts Hanau auf eine musikalische Reise durch vergangene Zeiten mitgenommen. Die kräftigen Stimmen um den Dirigenten Damian Siegmund, der den Chor am Piano begleitet, präsentierten bei diesem Konzert einen Ausschnitt ihres vielfältigen Repertoires. Die Bewohner sangen dabei nach Herzenslust mit. Bereits Tage zuvor freuten sich die Bewohner auf den Männerchor, der schon mehrere Male im Wohnstift aufgetreten ist und dabei jedes Mal die Zuhörer begeistert hat. So war es auch bei diesem Sonntagskonzert. Im vollbesetzten Blauen Saal des Wohnstifts, der aufgrund des großen Andrangs noch um einige Stuhlreihen erweitert werden musste, kamen die Gäste, darunter Bewohner und Angehörige, in den Genuss eines internationalen Liederreigens. Zu dem Repertoire des Männerchors, der in diesem Jahr sein 95. Bestehen feiert, gehören Lieder wie „Donna Maria“, „Silence is golden“, „Massachusetts“ und „Champs-Élysées“.

Neben dem Gesang unterhielt der Männerchor das Publikum auch mit Erläuterungen zu den Liedern, sowie mit einem kleinen Ratespiel, bei dem der Komponist einer vorgetragenen Melodie gesucht wurde. Mehrere Zuhörer wussten dabei sofort die richtige Antwort – der gesuchte Komponist war Wolfgang Amadeus Mozart. Aber auch der Humor kam bei dem Auftritt nicht zu kurz. So gab es immer wieder kleine lustige Sticheleien zwischen den Chormitgliedern und ihrem Chorleiter. Im Anschluss an das Konzert bedankte sich die Sozialpädagogin Katja Sommer bei dem dem Männerchor, der ehrenamtlich auftrat. Auch die Zuhörer dankten dem Männerchor mit lang anhaltenden Applaus und bedachten die Musiker mit viel Lob. „Es war ein wunderbares Konzert. Ich kannte fast alle Melodien und Lieder. Das weckt so schöne Erinnerungen.“, so eine begeisterte Bewohnerin. Die Mitglieder des Männerchors zeigten sich ebenfalls erfreut: „Für uns gibt es kein größeres Dankeschön, als die Freude die wir bereiten.“

Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur der Alten- und Pflegezentren erleben“ statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
06Mär2020

„Digitalisierung ist sehr hilfreich, aber eben kein Allheilmittel“

Herbert Fanese vom FachPflegeZentrum Bergstraße besucht die Alten- und Pflegezentren des MKK und referiert über Digitalisierung und Personalakquise

Sich auszutauschen und voneinander zu lernen – das stand im Mittelpunkt des Besuchs des Geschäftsführers des FachPflegeZentrums Bergstraße, Herbert Fanese (vorne vierter von rechts), bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.03.2020
Ende letzten Jahres hatte die Unternehmensleitung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, das FachPflegeZentrum Bergstraße in Lorsch besucht, um sich über die innovativen Konzepte und das Angebot der Pflegeeinrichtung zu informieren. Nun war der Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des FachPflegeZentrums, Herbert Fanese, zu Besuch in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren und hat sich mit der Unternehmensleitung und den Einrichtungsleitungen der zwölf kreiseigenen Pflegeeinrichtungen über die Themen Digitalisierung und Personalakquise ausgetauscht. So berichtete Fanese von seinen Erfahrungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke zur Personalgewinnung und welche digitalen Hilfsmittel im Pflegealltag sinnvoll sind. Dabei betonte er, dass digitale Hilfsmittel - richtig eingesetzt - zu einer Entlastung der Pflegekräfte beitragen können, aber eben kein Allheilmittel seien.

Besonders interessant fanden die Leitungskräfte der Alten- und Pflegezentren die von Fanese beschrieben Strategien zur Personalgewinnung. So bewirbt sich Fanese bei seinen potentiellen Mitarbeitern als „zukünftiger Chef“ und wirbt mit den Angeboten des Unternehmens und einem attraktiven Arbeitsumfeld. Um möglichst viele potentielle Bewerber zu erreichen, nutzt er neben den sozialen Netzwerken, auch einen Autoanhänger auf dem ein großes Werbeplakat angebracht ist. Diesen Plakat-Anhänger parkt er an stark frequentierten Orten und dort, wo er potentielle Bewerber vermutet. Mit dieser kreativen Strategie, konnte das FachPflegeZentrum bereits mehrere Mitarbeiter gewinnen. Daneben erzählte Fanese von den Anfängen des FachPflegeZentrums, als er 2014 die Idee für eine moderne und innovative Pflegeeinrichtung hatte und davon, wie aus einer Idee Wirklichkeit wurde.

Das FachPflegeZentrum Bergstraße wurde im Januar 2019 eröffnet und ist eine unabhängige vollstationäre Fachpflegeeinrichtung für Menschen ab dem 18. Lebensjahr mit angeschlossener Heimdialyse. Die Einrichtung gliedert sich in zwei Fachbereiche. Der erste Fachbereich ist für Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Erkrankungen - beispielsweise Wachkoma oder Multiple Sklerose. Der zweite Fachbereich versorgt Menschen mit Erkrankungen des Atemsystems, die beatmungspflichtig sind. Im Mittelpunkt des FachPflegeZentrums stehen ein innovatives Pflegekonzept, eine praxisorientierte Innenarchitektur sowie die konsequente Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Entlastung der Pflegekräfte. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bedankte sich anschließend für die interessanten Einblicke und betonte, wie wichtig es ist, sich mit anderen Einrichtungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
18Feb2020

Ein offenes Ohr für die Belange der Bewohner und Mitarbeiter

Neue Pflegedienstleiterin und neue Verwaltungsleiterin im Wohnstift Hanau begrüßt

(Von links) Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Verwaltungsleiterin Petra Bien, Pflegedienstleiterin Milica Vlaoski, Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 18.02.2020
Im Kreise von mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen, begrüßte der Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau, Stephan Hemberger, Milica Vlaoski als neue Pflegedienstleiterin und Petra Bien als neue Verwaltungsleiterin. „Mit der Übernahme der Pflegedienst- und der Verwaltungsleitung, kommen auf Sie beide, zusätzliche Aufgaben und noch mehr Verantwortung zu. Ich wünsche Ihnen dafür viel Erfolg und eine gute Akzeptanz.“, so Hemberger. Daneben lobte Hemberger die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen für ihr stets offenes Ohr für die Belange der Bewohner, der Angehörigen und auch der Mitarbeiter. Auch der stellvertretende Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, und die Betriebsratsvorsitzende, Belinda Schmidt, wünschten Vlaoski und Bien alles Gute für ihre neuen Aufgaben. „Dass so viele Kolleginnen und Kollegen zu diesem Anlass gekommen sind, ist ein Zeichen großer Wertschätzung.“, betonte Schmidt. Dem stimmte auch Steingrübner zu und lobte Vlaoski und Bien seinerseits, für ihren respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Bewohnern und den Mitarbeitern.

Sowohl die neue Pflegedienstleiterin, als auch die neue Verwaltungsleiterin, bedankten sich anschließend für die Glückwünsche und das ausgesprochene Lob. Besonders erfreut zeigten sich Vlaoski und Bien darüber, dass so viele Kolleginnen und Kollegen zu ihrer Begrüßung gekommen waren. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner stehen daher für uns im Mittelpunkt“, so beide übereinstimmend. Als langjährige Mitarbeiterinnen der Alten- und Pflegezentren, sind Vlaoski und Bien, gut auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. So war die ausgebildete Krankenschwester Milica Vlaoski im Wohnstift als Pflegefachkraft, Wohnbereichsleitung und in den letzten drei Jahren als stellvertretende Pflegedienstleitung tätig. Die examinierte Altenpflegerin Petra Bien, hat zunächst als Pflegefachkraft im Kreisruheheim Gelnhausen gearbeitet, ist nach einer Umschulung zur Bürofachkraft ins Wohnstift gewechselt und war dort zuletzt als Assistentin der Einrichtungsleitung sowie als Teamleiterin in der Kassenverwaltung sowie in der Einzugsberatung tätig.
13Feb2020

Rosen für die Bewohner des Hanauer Wohnstifts

Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde besuchen Pflegeeinrichtung

Die Betreuungskraft Michelle Träger und die Bewohnerin Luise Kunert freuen sich über den Besuch der Ahmadiyya-Gemeinde.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 13.02.2020
Begleitet vom erwachsenen Gemeinde-Mitglied Nauman Raja, besuchte eine Gruppe von sieben Kindern und Jugendlichen der Ahmadiyya-Gemeinde, die Bewohner des Wohnstifts Hanau. Die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp nahm den Besuch in Empfang und hieß die Gruppe in der Pflegeeinrichtung willkommen. Die Gemeinde-Mitglieder bedankten sich für den herzlichen Empfang und freuten sich auf die Gelegenheit, mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. „Wir möchten uns mit den Bewohnern austauschen und etwas über ihren Alltag erfahren“, erklärte Raja und fügte hinzu: „Daneben war es der ausdrückliche Wunsch unserer jungen Gemeinde-Mitglieder, vor allem die Bewohner zu besuchen, die ansonsten selten Besuch erhalten“.

Als besondere Geste hatte die Gruppe Rosen für die Bewohner mitgebracht. Anschließend führte Delp die Besucher durch die Wohnbereiche. Dabei überreichten die jungen Leute die Rosen an die Bewohner und übermittelten die Grüße der gesamten Gemeinde. Immer wieder verweilte die Gruppe und es entstanden anregende Gespräche zwischen den Generationen. Auch an einem Gruppenangebot mit der Betreuungskraft Michelle Träger nahmen die Besucher teil. Die Bewohner freuten sich ihrerseits über den unerwarteten Besuch und bedankten sich für den Blumengruß. „Das sind ja wirklich nette Kinder. Auch über die Rose hab ich mich sehr gefreut“, konstatierte eine Bewohnerin anschließend.
12Feb2020

Neue Pflegedienstleiterin im Rodenbacher Altenzentrum

Einrichtungsleiterin Myriam Dehne begrüßt Christina Müller in neuer Funktion

Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende), Christina Müller (Pflegedienstleiterin), Myriam Dehne (Einrichtungsleiterin) und Robert Steingrübner (Stellvertretender Geschäftsführer)
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 12.02.2020
Als „großen Gewinn“ bezeichnete die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, Myriam Dehne, die neue Pflegedienstleiterin Christina Müller und fügte hinzu: „Neben ihrer fachlichen Qualifikation und ihrer offenen und kommunikativen Art, kennt kaum jemand das Altenzentrum so gut wie sie.“ Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden, Anja Laguardia, gratulierte Dehne, Müller zum Wechsel in die Pflegedienstleitung und freute sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit. Steingrübner lobte Müller für ihren wertschätzenden Umgang mit den Bewohnern und erklärte: „Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner stehen für sie im Mittelpunkt.“ Dem schloss sich auch Laguardia an: „Die Tür von Frau Müller steht sowohl den Bewohnern, als auch den Mitarbeitern immer offen.“

Die neue Pflegedienstleiterin ist bereits seit dreißig Jahren für das Altenzentrum tätig, unter anderem als Pflegefachkraft in der stationären Pflege, als Pflegegruppenkoordinatorin im Bereich für Menschen mit neurologischen Erkrankungen unter 60 und als Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleiterin im Bereich Junge Pflege. Seit 2018 war sie stellvertretende Pflegedienstleiterin für die gesamte Einrichtung. „Auf ihre neuen Aufgaben, ist Müller somit bestens vorbereitet.“ so Dehne. Die neue Pflegedienstleiterin bedankte sich für das entgegengebrachte Lob und erklärte: „Mein Ziel ist es, dass sich die Bewohner unserer Einrichtung wohl fühlen und ein selbstbestimmtes Leben mit Aktivität, guter Pflege und Betreuung führen können. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen – die Weiterentwicklung und Förderung der Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Arbeiten und ein gutes Arbeitsklima sind mir daher besonders wichtig“.
11Feb2020

Die Starter-Tage als Teil einer offenen Unternehmenskultur

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen 36 neue Mitarbeiter

Bei den Starter-Tagen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden diesmal 36 neue Mitarbeiter begrüßt.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.02.2020
Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, laden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises alle neuen Mitarbeiter, zu den in vierteljährlichen Abständen stattfindenden „Starter-Tagen“ ein. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter dabei die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren. Bei den ersten Starter-Tagen in diesem Jahr, bekamen 36 neue Mitarbeiter ein sowohl spannendes, als auch informatives Programm geboten und erfuhren viel über ihren neuen Arbeitgeber. Geschäftsführer Dieter Bien hieß die neu eingestellten Mitarbeiter im Unternehmen willkommen und erklärte: „Die Starter-Tage sind ein Ausdruck unserer offenen Unternehmenskultur, einer Kultur der Wertschätzung und des Respekts.“

Im Mittelpunkt der Starter-Tage standen wieder Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens. Auch der Betriebsrat stellte sich vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führte die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellte die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Besonders anschaulich war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
10Feb2020

Digitalisierung in der Pflege - Für ein Mehr an Lebensqualität

Main-Kinzig-Kreis fördert den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Alten- und Pflegezentren des Kreises mit einem Zuschuss in Höhe von einer Millionen Euro

Gesamtunternehmen - Montag, 10.02.2020
Für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ist das Thema Digitalisierung von zentraler Bedeutung, sowohl im Hinblick auf das Wohl der Bewohner, als auch zur Entlastung des Pflegepersonals. Der letzte Woche bewilligte Zuschuss in Höhe von einer Millionen Euro, soll das Unternehmen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur unterstützen.

Ob Email, Skype, WhatsApp oder YouTube – für die meisten Menschen gehören die digitalen Kommunikations- und Unterhaltungsangebote zum Alltag – das gilt in zunehmendem Maße auch für die heutigen Senioren. „Für viele Senioren ist das Internet zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sie möchten natürlich auch dann nicht darauf verzichten, wenn sie in eine Pflegeeinrichtung ziehen.“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren ist. Daneben könne der Einsatz von Digitaltechnik auch zu einer Entlastung des Pflegepersonals beitragen, unterstrich Simmler und ging auf die aktuellen Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ein.

Um dem veränderten Umgang der Bewohner mit den digitalen Medien gerecht zu werden und das Pflegepersonal durch den gezielten Einsatz von Digitaltechnik zu entlasten, soll sowohl in den bestehenden Einrichtungen, als auch in den in der Planung befindlichen Neubauten, die entsprechende digitale Infrastruktur geschaffen werden. Dazu gehören neue Netzwerkanschlüsse in den Bewohnerzimmern ebenso, wie ein flächendeckender WLAN-Zugang innerhalb der Einrichtungen. Letzteres ist insbesondere im Hinblick auf die Tablet-gestützte Pflegedokumentation sowie den Einsatz digitaler Pflegebetten notwendig – beides Maßnahmen, die eine deutliche Entlastung für das Pflegepersonal bedeuten.

„Eine erster großer Schritt in Richtung Digitalisierung, war die Anbindung der Einrichtungen an das schnelle Internet.“, erklärte der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, Dieter Bien und fügte hinzu: „Da dies Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen wurde, steht nun die interne Vernetzung – insbesondere die Bereitstellung eines schnellen und funktionstüchtigen WLAN-Netzes im Fokus. Zusätzlich sollen auch jene Einrichtungen mit einem Glasfaseranschluss versehen werden, bei denen das bisher noch nicht erfolgt ist. „Wir wollen es den Bewohnern ermöglichen, die digitalen Angebote zu nutzen, die für sie interessant sind und ihren Alltag erleichtern – von der Kommunikation über Email bis hin zur Nutzung von Telemedizin“, so Bien.

Die Kosten für die geplanten Digitalisierungsmaßnahmen - so die Kalkulation der Geschäftsführung - werden bei insgesamt ca. sechs Millionen Euro liegen. Den größten Kostenanteil werden die Alten- und Pflegezentren aus ihrem eigenen Budget finanzieren - zusätzlich sollen Fördermitteln des Pflegepersonalstärkungsgesetzes verwendet werden. „Der vom Kreisausschuss bewilligte Zuschuss, ist eine große Unterstützung für unsere Bemühungen, um einen schnellen Ausbau unserer digitalen Infrastruktur.“, erklärte Bien nach Bekanntgabe der Entscheidung über die Bezuschussung.

Für Simmler und Bien ist ein adäquater Ausbau der WLAN-Struktur mit der Möglichkeit der Nutzung für jeden Bewohner in Zukunft unverzichtbar. „Da schon heute fast zwei Drittel der Seniorinnen und Senioren das Internet nutzen, sollte ein solches Angebot zukünftig in allen Pflegeeinrichtungen zum Standard gehören.“, so die Aufsichtsratsvorsitzende. Für die neu entstehenden Einrichtungen in Jossgrund und Wächtersbach, war die entsprechende digitale Infrastruktur, daher bereits seit Beginn der Planung ein zentrales Thema.
07Feb2020

AWO Ronneburg unterstützt Garten-AG mit Spende

Garten der Senioren-Dependance Ronneburg gedeiht

Michael Mandt, Edeltraud Zuschlag, Edgar Kreutzer, Friedhelm Kleine, Ellen Weckerlein
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 07.02.2020
Mit einem Spendenscheck über 200 € besuchten Edeltraut Zuschlag, Edgar Kreutzer und Friedhelm Kleine von der AWO Ronneburg Ende Januar die Senioren-Dependance und überreichten diesen an Einrichtungsleiter Michael Mandt und Hausleiterin Ellen Weckerlein. Mit dem Scheck unterstützt die AWO Ronneburg bereits zum zweiten Mal die naturnahe Gartengestaltung in der Senioren-Dependance. Auch wenn der Garten eigentlich noch im Winterschlaf war, besichtigten die Besucher bei einem Rundgang die zwei Pflanzbeete, die im Herbst letzten Jahres gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses und unter fachlicher Anleitung der Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser angelegt wurden. Dabei wurde darauf geachtet, dass Pflanzen verwendet wurden, die bienen- und schmetterlingsfreundlich sind und aus der heimischen Region stammen. So möchte die Senioren-Dependance Ronneburg, einen wenn auch kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Gärten in der Region wieder naturnäher werden und Bienen und Schmetterlinge Nahrung finden. Mandt und Weckerlein freuen sich bereits gemeinsam mit den Bewohnern und der Leiterin der Sozialen Betreuung, Meike Maurer, auf den anstehenden Frühling. Dann kann im Garten der Senioren-Dependance wieder gesät, gepflanzt und gegossen werden. „Einigen Bewohnern bereitet es Freude im Garten zu arbeiten. Hier gibt es so manche Spezialisten unter Ihnen. So können wir etwas von den Bewohnern lernen und, wo sie aufgrund einer Erkrankung Unterstützung benötigen, sie dabei gerne unterstützen.“
30Jan2020

Märchenwoche in der Senioren-Dependance Hammersbach

Bewohner tauchen auf kreative Weise in die Märchenwelt der Brüder Grimm ein

Im Foyer der Senioren-Dependance wurde während der Märchenwoche ein Märchen-Quiz angeboten, an dem neben den Bewohnern auch Angehörige und Mitarbeiter teilnahmen.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 30.01.2020
Von der Dekoration, über das Unterhaltungsprogram, bis hin zu den Speisen - eine Woche lang drehte sich in der Senioren-Dependance Hammersbach alles um die Märchen der Brüder Grimm. Jeden Tag wurden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten angeboten, bei denen die Bewohner in die Märchen ihrer Kindheit eintauchen und selbst aktiv werden konnten. Zu den Gruppenangeboten zählten beispielsweise Bewegungsrunden, gemeinsames Backen, Basteln und die Teilnahme an einem Märchenquiz. Daneben wurden Märchen vorgelesen und gemeinsam Märchen-Filme geschaut. An jedem Tag stand dabei ein anderes Märchen im Mittelpunkt. So wurden beispielsweise am Märchentag „Froschkönig“, unter anderem Frosch-Muffins gebacken.

Die Bewohner waren auch in die Vorbereitung der Märchenwoche eingebunden und durften unter anderem entscheiden, welches Märchen an welchem Tag im Mittelpunkt stehen sollte. Auch Teile der Dekoration, hatten die Bewohner gemeinsam mit den sozialen Betreuungskräften gebastelt und in den Wohnbereichen angebracht. So entstanden überall im Haus einzigartige Märchenwelten. „Von der Hauswirtschaft, über die Pflege, bis hin zur Sozialen Betreuung - es waren so viele Kolleginnen und Kollegen in die Vorbereitungen eingebunden, dass man von einem echten Gemeinschaftsprojekt sprechen kann“, erklärte die Fachkraft für Soziale Betreuung, Karin Bolz und fügte hinzu: „Wir freuen uns daher, dass die Märchenwoche bei den Bewohnern so gut angekommen ist“.

„Mit den vertrauten Märchen der Brüder Grimm, können bei den Bewohnern Kindheitserinnerungen geweckt und Wohlbefinden erzeugt werden. Die Abwechslung ist dabei sehr groß - schließlich umfasst das Repertoire der Brüder Grimm mehr als 200 Märchen.“, so der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien. In den Pflegeeinrichtungen des Kreises finden seit letztem Jahr regelmäßig Märchenwochen bzw. Brüder-Grimm-Tage statt, so unter anderem im Wohnstift Hanau und im Altenzentrum Rodenbach. Obwohl die Grimm´schen Märchen dabei im Mittelpunkt stehen, kommen auch die Geschichten anderer beliebter Märchen-Erzähler nicht zu kurz, wie die berührenden Märchen von Hans Christian Andersen.
29Jan2020

Russische Volkslieder im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Vladimir Vinigradov als Virtuose auf dem Lauteninstrument Domra gelobt

Vladimir Vinigradov begeisterte die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig mit russischen Volksliedern und deutschen Schlagern.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 29.01.2020
Die Domra, ein hierzulande weniger bekanntes Instrument, stand im Mittelpunkt eines Konzerts, mit dem die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in das neue Jahr gestartet sind. Das dreisaitige Lauteninstrument ähnelt einer Balalaika und stammt wie diese aus Russland. Bei seinem Konzert begeisterte Vladimir Vinigradov die Bewohner mit russischen Tänzen und Volksliedern aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Um die Vielseitigkeit des Instruments zu präsentieren, spielte er daneben auch bekannte und beliebte Melodien aus Deutschland und Amerika, wie beispielsweise „Lillie Marleen“. Einige Bewohner schunkelten zu den Liedern, andere sangen sogar mit – zwischen den einzelnen Titeln klatschten die Bewohner Beifall. So spielte Vinigradov als Zugabe noch das berühmte Lied „Kalinka“. Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel bedankte sich anschließend bei Vinigradov und lobte ihn als Virtuosen auf der Domra.

Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
28Jan2020

Candlelight-Dinner im Seniorenzentrum Steinau

Senioren genießen exklusives Drei-Gänge-Menü bei Salon-Musik

Die Gäste des Candlelight-Dinners im Seniorenzentrum Steinau lauschen dem Musiker-Duo Stephan Herget und Theo Ruppert (von links).
Seniorenzentrum Steinau - Dienstag, 28.01.2020
Ein exklusives Drei-Gänge-Menü bei Kerzenschein, musikalisch untermalt durch das Musiker-Duo Stephan Herget und Theo Ruppert – beim Candlelight-Dinner im Seniorenzentrum Steinau genossen rund 50 Bewohner und Angehörige eine Abendveranstaltung, bei der keine Wünsche offen blieben. Vom festlichen Ambiente, über die passende Dekoration, bis hin zu selbstgebastelten Mode-Accessoires - wie das für die Zeit typische Stirnband mit Feder - war alles vorhanden, um die Gäste in die „Goldenen Zwanziger“ mitzunehmen. Dazu trug natürlich auch die für die Zeit typische Salon-Musik bei, die das Musiker-Duo Herget und Ruppert an diesem Abend spielte. So sorgte das feierliche Candlelight-Dinner bei den Gästen für viel Lob und Begeisterung.

Zur Begrüßung erhielten die Gäste ein Gläschen Sekt und wurden dann zu ihren Plätzen geleitet. Einrichtungsleiter Mario Pizzala hieß die Gäste willkommen und erklärte: „Das Candlelight-Dinner ist ein neuer, kulinarischer Höhepunkt des Jahres in unserem Haus. Wir möchten unseren Bewohnern mit der Veranstaltung ein besonderes, feierliches Abendessen mit Stil und Etikette bieten.“ Pizzala bedankte sich auch bei den beiden Musikern, deren Auftritt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erfolgte. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Als Vorspeise genossen die Gäste Weißweincremesuppe mit Croutons. Als Hauptgericht gab es anschließend Schweinefilet im Speckmantel an Pfefferrahmsauce mit Fingermöhren und Herzoginkartoffeln. Die Gäste genossen die liebevoll angerichteten Speisen und unterhielten sich während des Essens angeregt mit ihren Angehörigen und ihren Tischnachbarn. Auch für die beiden Musiker gab es zwischen den Liedern viel Beifall. Als krönenden Abschluss wurde zum Nachtisch Schokoladenmousse mit Birne und Eierlikör serviert. „Aktivitäten dieser Art sind im Seniorenzentrum Steinau nicht selten. Wir veranstalten viele jahres- und themenbezogene Veranstaltungen, bei denen wir unsere Bewohner aktiv miteinbeziehen und sie viel Freude haben“, so Pizzala.
24Jan2020

Und wer pflegt morgen?

Auf der Suche nach Personal - Einsatz ausländischer Pflegekräfte versus Nutzung vorhandener Ressourcen

Gesamtunternehmen - Freitag, 24.01.2020
Dass die Sicherstellung der Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in Anbetracht einer stark alternden Gesellschaft an sich schon eine große Herausforderung darstellt, zeigt nach Auffassung des Geschäftsführers der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien (der auch Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen - kurz BKSB - ist), auch, dass die gesamte Branche vor einem Paradigmenwechsel steht. Dabei liegt der Fokus primär auf den Auswirkungen des demographischen Wandels, insbesondere der gravierenden Verschiebung der Altersstruktur sowie dem damit verbundenen Anstieg der Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland. Der Anteil älterer Menschen nimmt kontinuierlich zu. In zahlreichen ostdeutschen Kreisen ist bereits heute mehr als jeder vierte Einwohner älter als 65 Jahre. Die Lebenserwartung hat sich seit Ende des 19. Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Insgesamt liegt der Anteil der über 60-jährigen bereits heute bei 31 % und wird bis 2050 auf über 40 % ansteigen. Dementsprechend wird sich auch die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland von heute ca. 2,9 Mio. auf ca. 4,5 Mio. Pflegebedürftige im Jahr 2050 erhöhen. Diese Entwicklung, die gleichzeitig die Altenpflege als eine boomende Branche identifiziert, macht jedoch auch deutlich, welcher immense Personalbedarf in Zukunft auf die Pflege und Betreuung zukommen wird.

Der Zukunftssicherheit der Arbeitsplätze im Bereich der Altenpflege, stehen jedoch noch immer mehrere Faktoren gegenüber, die der Attraktivität dieser Arbeitsplätze entgegenwirken. „Vor lauter Kontroll- und Sparzwängen wurde in Deutschland versäumt, die Berufe in Pflege und Betreuung sowie deren Image, ja, die komplette Branche zukunftsorientiert auszurichten.“, erklärt Bien und fügt hinzu: „Selbst heute, wo viele der Probleme bekannt sind, werden vielfach nur immer neue Lösungsansätze diskutiert, anstatt aktiv Zukunft zu gestalten.“ Und wenn auf partei-, sozial- oder verbandspolitischer Ebene einmal Maßnahmen beschlossen werden, gehen diese dem einen zu weit und dem anderen nicht weit genug – oder bleiben im Dschungel der Selbstverwaltung auf der Strecke.

Ein Thema das in diesem Zusammenhang immer wieder diskutiert wird, ist der Einsatz ausländischer Pflegekräfte. In einer globalisierten Arbeitswelt ist Migration eine zunehmende Selbstverständlichkeit. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese nur durch eine kultursensible Integration erfolgreich sein kann und nicht zu einer fachlichen Ausblutung der Herkunftsländer führen darf. Zahlreiche Institutionen in der Altenpflege haben bisher noch keine gezielten Aktionen zur Anwerbung ausländischer Kräfte eingeleitet. Gleichwohl beobachten sie entsprechende Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt, die in vielen Fällen häufig jedoch nur mit erheblichem finanziellen Aufwand und äußerst geringen Erfolgsquoten verbunden sind. Darüber hinaus zeigen sich gerade in der Langzeitpflege (Altenpflege) oft erhebliche Barrieren in Sprache, Kultur und den unterschiedlichsten Qualifikationsniveaus.

„Konkret werden wir uns in den kommenden Monaten explizit damit beschäftigen, junge Menschen aus dem Ausland für die Ausbildung zu gewinnen und dabei Aspekte wie kulturelle Nähe und Sprachförderung zu priorisieren. Wir werden dabei aber auch die jungen Menschen selbst sowie die ausländischen Arbeitsmärkte und deren Eigenbedarfe für die Pflege im Auge behalten,“ erläutert Bien die Strategie des kommunalen Unternehmens um dem zunehmenden Personalmangel entgegen zu wirken. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises betreiben aktuell 12 Pflegeeinrichtungen – sowohl im städtischen, wie auch im ländlichen Raum – mit über 1.000 Mitarbeitern und über 1.000 Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen noch ein Ausbildungsinstitut mit fast 300 Auszubildenden und weit über 1.000 Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Der Fokus der Personalakquise wird aber auch künftig auf dem örtlichen und regionalen Arbeitsmarkt liegen. Dazu müssen sich die Pflegeeinrichtungen als Arbeitgeber attraktiver machen sowie gesundheits- und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen schaffen. Noch mehr gefordert sind allerdings die Politik sowie die Verbände der Selbstverwaltung. „Es ist unlängst bekannt,“ macht der Geschäftsführer abschließend deutlich, „dass in der Altenpflege deutlich mehr Personal, ein veränderter Personalmix, eine insgesamt bessere Bezahlung, eine andere Refinanzierungsform, ein besseres Image und eine gesamtgesellschaftliche Anerkennung der Aufgabe benötigt wird“. Dafür adäquate Lösungen zu finden ist aktuell ein Schwerpunktthema der Branche. Diese dann auch zu finanzieren, erscheint gegenwärtig allerdings kaum zu bewältigen, denn letztlich werden Milliarden benötigt um mehr Personal zu finanzieren und gleichfalls besser zu bezahlen sowie die stark zunehmende Zahl der betroffenen Menschen (Pflegebedürftige und Angehörige) finanziell zu entlasten.
24Jan2020

Neujahrskonzert in der Senioren-Dependance Hammersbach

Auftritt des Altenstadt-Trios begeistert Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter

(Von links) Helga Janssen, Ingo Waldschmidt, Simone Wagner
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 24.01.2020
Mit einem Neujahrskonzert stimmte das Altenstadt-Trio die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach auf das neue Jahr ein. Das Trio, bestehend aus Helga Janssen, Ingo Waldschmidt und Simone Wagner, verzauberte das Publikum dabei mit Volksliedern und klassischen Stücken, darunter Titel wie „Es waren zwei Königskinder“, „Heidschi Bumbeidschi“ und „Winter ade, scheiden tut weh“. Zum Repertoire des Trios gehörten Klavierstücke ebenso, wie Lieder mit Gitarrenbegleitung, aber auch Gedichte zum Thema Neujahr. Die Gäste, darunter Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter der Einrichtung, sangen und schunkelten bei vielen Liedern mit. Zwischen den Liedern gab es viel Beifall für das Trio. Daneben kam bei den Gästen besonders auch die liebevoll gestaltete Bühnendekoration an.

Passend zum Jahresbeginn war die Bühne mit einer Schornsteinfeger-Figur, Silvester-Feuerwerk, aus Papier gebastelten Glücksschweinchen und anderen neujährlichen Accessoires geschmückt. Organisiert wurde das Konzert von den sozialen Betreuungskräften Karin Bolz und Anette Blechschmidt. Der Auftritt des Altenstadt-Trios fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
20Jan2020

Sternsinger zu Besuch im Seniorenzentrum Biebergemünd

Caspar, Melchior und Balthasar wünschen den Bewohnern ein gesegnetes Jahr

(Von links) Noric Bender, Hennic Bender, Josef Schum, Mika Heinze
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 20.01.2020
„Wir kommen aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“, Mit dieser gesungenen Grußformel, erfreuten die Sternsinger sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter im Seniorenzentrum Biebergemünd. Einrichtungsleiterin Claudia Spahn hieß die vier Sternsinger Noric Bender, Hennic Bender, Josef Schum und Mika Heinze willkommen und dankte ihnen für ihren Besuch. Anschließend führte sie die Sternsinger durch die Pflegeeinrichtung und in die einzelnen Wohnbereiche, wo die Sternsinger ihren traditionellen Segen über den Türen anbrachten. Dabei sangen sie: „Wir nehmen die geweihte Kreide herfür, nun lasst uns schreiben an eure Tür. So wünschen wir euch ein gesegnetes Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“ Die Sternsinger nahmen sich auf dem Weg durch die Einrichtung immer wieder Zeit, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Die im Rahmen der Sternsinger-Aktion der St. Johann Nepomuk Gemeinde gesammelten Spenden gehen in diesem Jahr an notleidende Kinder im Jemen.
20Jan2020

Sternsinger spenden Neujahrssegen für das Wohnstift Hanau

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger: „Ganz besondere Freude für die Bewohner“

Gemeinsam mit Pfarrer Weber besuchen die Sternsinger das Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 20.01.2020
Die diesjährige Sternsinger-Aktion der Katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau-Kesselstadt, stand unter dem Motto: „Frieden! Im Libanon und weltweit.“ und führte Pfarrer Andreas Weber und die Sternsinger ins Wohnstift Hanau. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger begrüßte die Gruppe: „Es ist uns und unseren Bewohnern immer eine ganz besondere Freude, wenn die Sternsinger Anfang des Jahres vorbeikommen“. Im Wohnbereich für Menschen mit Demenz und sogenannten herausfordernden Verhaltensweisen, hielt Pfarrer Weber einen Gottesdienst ab, bei dem die Sternsinger mitwirkten. Anschließend brachten die Sternsinger ihren traditionellen Segen über den Türen von Wohnbereichen, Pflegestützpunkten sowie Büros an. Dabei fanden Pfarrer Weber und die Sternsinger immer wieder Zeit, um sich mit den Bewohnern zu unterhalten. Am Nachmittag fand ein weiterer Gottesdienst in der Kapelle des Wohnstifts statt, bei dem die Sternsinger ebenfalls mitwirkten. Die im Rahmen der Sternsinger-Aktion gesammelten Spenden kommen in diesem Jahr Kinder-Hilfsprojekten zugute.
17Jan2020

Neue Einrichtungsleitung im Seniorenzentrum Biebergemünd

Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner heißt Claudia Spahn willkommen

Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner und Pflegedienstleiterin Liane Geis (rechts) begrüßen die neue Einrichtungsleiterin Claudia Spahn.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 17.01.2020
Die Pflegedienstleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Liane Geis, und der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, haben der neuen Einrichtungsleiterin Claudia Spahn zur Begrüßung einen Blumenstrauß überreicht und sie im Unternehmen herzlich willkommen geheißen. Die neue Einrichtungsleiterin ist Diplom-Pflegewirtin (FH) und verfügt über ein breites Wissens- und Erfahrungsspektrum in den Bereichen Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Palliativpflege, Neurologie sowie ambulante Intensivpflege. Die ambulante und stationäre Langzeitpflege ist bereits seit Mitte der 80er Jahre ihr beruflicher Schwerpunkt - so war sie unter anderem Pflegedienstleiterin bei der Henry Budge Stiftung in Frankfurt am Main und Geschäfts- und Pflegedienstleiterin bei der Sukhavati gGmbH in Bad Saarow.

„Neben dem beeindruckenden beruflichen Werdegang, freut es mich besonders, dass wir mit Frau Spahn eine Einrichtungsleiterin gewonnen haben, die in Gelnhausen aufgewachsen ist und sich hier in der Region bestens auskennt.“, so Steingrübner. Die neue Einrichtungsleiterin bedankte sich anschließend für den herzlichen Empfang und die Willkommensgrüße und freut sich bereits auf ihre neuen Aufgaben: „Im Mittelpunkt stehen die uns anvertrauten Bewohner. Der Erhalt der Selbstständigkeit und die Förderung der Lebensqualität der Bewohner sind für mich daher das oberste Ziel.“ Neben der Einrichtungsleitung wird Spahn auch die Projektleitung für die neue Senioren-Dependance in Jossgrund übernehmen. „Ich finde es großartig, dass hier im ländlichen Raum eine so moderne Pflegeeinrichtung entsteht. Zumal mir Jossgrund sehr vertraut ist - meine Mutter stammt von hier.“, so Spahn.
13Jan2020

Mit mobilen Rampen aus LEGO-Steinen Barrieren überwinden

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises beteiligen sich an Sammel-Aktion

Projekt-Koordinator Rainer Haselberger präsentiert einen Sammelbehälter im Rahmen der Aktion „Mobile LEGO-Rampen“.
Gesamtunternehmen - Montag, 13.01.2020
Im Rahmen der Aktion „Mobile LEGO-Rampen“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Stadt Hanau, stehen in den Eingangsbereichen der zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Sammelbehälter für LEGO-Steine bereit. Gesammelt werden LEGO-Steine und LEGO-Bauplatten in allen Größen und Farben. Aus den gespendeten LEGO-Steinen werden später individuell angepasste mobile Rampen gebaut. Die mobilen LEGO-Rampen sollen überall dort zum Einsatz kommen sollen, wo ein solches Hilfsmittel, in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang erleichtern kann. „Das Thema Barrierefreiheit ist für das soziale Miteinander von zentraler Bedeutung. Schließlich ist es die Voraussetzung dafür, dass auch Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“, so der Projekt-Koordinator der Alten- und Pflegezentren, Rainer Haselberger. Ein solches Projekt könne dazu beitragen, das Bewusstsein zu fördern, wie viel in diesem Bereich noch getan werden muss. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet unter www.menschen-in-hanau.de.
10Jan2020

Nostalgieperlen singen und musizieren für Senioren

Auftritt im Wohnstift Hanau und im Seniorenzentrum Biebergemünd

Angela Scochi (Ukulele und Gesang) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus)
Gesamtunternehmen - Freitag, 10.01.2020
Eine Ukulele und zwei mitreißende Stimmen - das ist alles was die „Nostalgieperlen“ brauchen, um ihr Publikum auf eine musikalische Reise in die Zeit der Schlager mitzunehmen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Davon durften sich auch die Bewohner des Wohnstifts Hanau und des Seniorenzentrums Biebergemünd überzeugen, bei denen der Auftritt der beiden Gesangskünstler für Begeisterung sorgte. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, unterhielten Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) ihr Publikum mit bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, darunter Titel wie „Zwei kleine Italiener“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Die Gäste, darunter Bewohner, Angehörige und Ehrenamtliche, sangen bei vielen Liedern mit und ließen sich vom spritzigen und humorvollen Auftritt der beiden Künstler mitreißen.

Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind professionelle Sänger und Musical-Darsteller, die unter anderem bei den Brüder-Grimm-Festspielen engagiert waren. Kein Wunder also, dass die Auftritte bei den Senioren so gut angekommen sind. Aber auch für die beiden Musiker waren die Konzerte ein ganz besonderes Erlebnis. „Es war sehr berührend, den Menschen in die Augen zu blicken. Es ist anders als ein großes Konzert – man ist einfach näher an den Menschen“, so Scochi. Beide Auftritte fanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.