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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

11Dez2019

Adventskonzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Klassisches Trio musiziert für Bewohner, Angehörige und Besucher

Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier) sorgten mit besinnlicher Musik für weihnachtliche Stimmung.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 11.12.2019
Mehr als 50 Bewohner, Angehörige und Besucher waren zum Adventskonzert ins Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig gekommen – so viele, dass die Betreuungskräfte zusätzliche Stühle aufstellen mussten. Sogar nachdem das Konzert bereits begonnen hatte, kamen noch Bewohner hinzu, die von den weihnachtlichen Klängen angelockt wurden. Bis auf die Musik wurde es ganz still im Foyer und den angrenzenden Fluren und es herrschte eine wundervolle Atmosphäre. Auf dem Programm des klassischen Trios, standen sowohl Barockmusik von Händel und Bach, als auch romantische Vokalmusik und eine Flötensonate von Walther Roehr. Der Auftritt des klassischen Trios, bestehend aus Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier), fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt.

Schauen Sie das Video dazu an - Wir singen gemeinsam mit den Bewohnern "Oh Du Fröhliche"

Am Ende des Konzerts gab es viel Beifall und noch mehr Lob. „Sie haben uns eine große Freude bereitet. Bei dieser Musik werden so viele wundervolle Erinnerungen wach“, schwärmte eine Bewohnerin. Die Musiker bedankten sich ihrerseits für den Beifall und freuten sich über so viel Zuspruch. „Besonders in der Weihnachtszeit ist es schön, in so viele glückliche Gesichter zu blicken“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
10Dez2019

Frauentreff spendet zwölf handgenähte Adventskalender

Initiative für soziale und berufliche Integration engagiert sich im Altenzentrum

(Von links) Stephanie Buchhold (Sachgebietsleitung Büro für interkulturelle Angelegenheiten), Nadja Sabanovski (Büro für interkulturelle Angelegenheiten), Nafisa Madadi, Zarghoneh Jafari, Francess Kedzue Evane, Sara Hussaini, Waltraud Born (Koordinatorin Integrationsdienste des Malteser Hilfedienst e.V.) und (vorne) Vanessa Buono.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 10.12.2019
In den Wohnbereichen des Altenzentrums Rodenbach kommen in diesen Tagen Adventskalender zum Einsatz, die eine ganz besondere Geschichte haben. Denn die zwölf individuell gestalteten und handgenähten Adventskalender sind nicht etwa gekauft, sondern wurden eigens für die Bewohner der Pflegeeinrichtung genäht. Im Rahmen des Projekts „Nähwerkstatt“ der Initiative „Empowerment - Fit für soziale Integration und berufliche Entwicklung“, haben acht Frauen, zwei Monate lang immer mittwochs in liebevoller Handarbeit an den Adventskalender gearbeitet. Das Projekt zur Stärkung der Handlungskompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund, wurde vom Büro für interkulturelle Angelegenheiten des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. ins Leben gerufen. Besonders erfreut waren die Teilnehmerinnen der „Nähwerkstatt“ darüber, den Bewohnern des Altenzentrums mit den Adventskalendern eine Freude zu bereiten.

Zu Beginn des Projekts erhielten die Teilnehmerinnen einen Einblick in die Geschichte von Weihnachten und erfuhren die Bedeutung von Adventskalendern. Voller Eifer machten sich die Frauen ans Werk, um die Kalender rechtzeitig fertigzustellen. Gleich nachdem sie die Stoffe ausgesucht hatten, begannen die Frauen mit den Näharbeiten. Kurz vor dem ersten Advent waren die zwölf Adventskalender dann fertig. Bei einem Besuch im Altenzentrum, überreichten die Mitglieder des Frauentreffs die Adventskalender an die Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, die sich „für das wundervolle Geschenk“ bedankte und die Handwerkskunst der Näherinnen lobte. „Wir danken dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten und dem Malteser Hilfsdienst für dieses tolle Projekt. Das Glitzern in den Augen der Bewohner, wenn sie ein Türchen öffnen, ist unbezahlbar – es weckt Erinnerungen und gibt ihnen ein Gefühl von Vertrautheit und Gemeinschaft“.
09Dez2019

Lob und Anerkennung für den Einsatz von Ute Pfaff-Hamann

Geschäftsführer der APZ-MKK Dieter Bien bedankt sich für gute Zusammenarbeit

(Von links) Geschäftsführer Dieter Bien, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Ute Pfaff-Hamann und Marketing-Koordinatorin Tanya Yagci.
Gesamtunternehmen - Montag, 09.12.2019
Inmitten des feierlichen und stimmungsvollen Ambientes des Weihnachtsmarktes des Altenzentrums Rodenbach, hat sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Dieter Bien, bei der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Main-Kinzig-Kreises, Ute Pfaff-Hamann, für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedankt. Pfaff-Hamann koordiniert seit 2007 das Bündnis für Familien, dem auch die APZ-MKK angehören. Ziel des Bündnisses ist es, den Main-Kinzig-Kreis, unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte, noch familienfreundlicher zu machen. Nach 12 Jahren erfolgreicher Bündnisarbeit, geht Pfaff-Hamann im März nächsten Jahres in den Ruhestand.

„Als Koordinatorin des Bündnisses für Familien, ist es Frau Pfaff-Hamann immer bestens gelungen, aktuelle und wichtige Themen in den Arbeitskreis einzubringen. Sie hat dabei immer auch die Ideen und Vorschläge der Mitgliedsunternehmen berücksichtigt und das Netzwerk so entscheidend vorangebracht – immer mit dem Ziel den Main-Kinzig-Kreis noch attraktiver für Familien zu machen“, so Bien. Dem stimmte auch die Marketing-Koordinatorin Tanya Yagci zu, die für die APZ-MKK regelmäßig an den Treffen des Bündnisses teilnimmt. Zum Dank überreichte ihr Bien anschließend ein Präsent und erklärte: „Es freut uns besonders, dass Sie das Altenzentrum Rodenbach zukünftig als Ehrenamtliche unterstützen möchten. Auch dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken!“.
06Dez2019

Weihnachtsfeier in der Senioren-Dependance Neuberg

Klassisches Trio musiziert für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter

Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier) sorgten mit besinnlicher Musik für weihnachtliche Stimmung.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 06.12.2019
Eröffnet wurde die Weihnachtsfeier der Senioren-Dependance Neuberg diesmal mit einer Adventsgeschichte und einem von einer Bewohnerin vorgetragenem Gebet. Hausleiterin Heike Haase begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, unter ihnen Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung sowie Besucher aus der Gemeinde. Im festlich geschmückten Gemeinschaftsraum und bei Kaffee und Kuchen, fand anschließend ein klassisches Adventskonzert statt. Das musikalische Trio, bestehend aus Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier), sorgte mit besinnlicher Musik für eine weihnachtliche Stimmung. Auf dem Programm des Trios, standen dabei sowohl Barockmusik von Händel und Bach, als auch romantische Vokalmusik und eine Flötensonate von Walther Roehr. Der Auftritt des Trios fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Zum Abschluss der Weihnachtsfeier bedankte sich die Hausleiterin Heike Haase bei den Musikern und den Ehrenamtlichen: „Sie haben unseren Bewohnern viel Freude mit dieser wundervollen Feier gemacht!“
29Nov2019

Altenzentrum Rodenbach nutzt ein digitales Pflegebett

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler: „Eine Erleichterung für das Pflegepersonal sowie mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner“

Über das neue digitale Pflegebett freuen sich mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (Mitte) und dem Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), Myriam Dehne, Christina Müller und Nils Kornherr (von links nach rechts).
Gesamtunternehmen - Freitag, 29.11.2019
Erfreut zeigte sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dass im Altenzentrum Rodenbach im Bereich der Pflegehilfsmittel die digitale Innovation Einzug gehalten hat. Das Altenzentrum Rodenbach nutzt als erste Einrichtung ein neuartiges digitales Pflegebett. Das neue Bett erleichtert die Arbeit des Pflegepersonals und bedeutet mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner, so ist sich Simmler sicher.

Das digitale Bett wird im Wohnbereich 5 (Junge Pflege) bei Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Schädel-Hirn-Trauma eingesetzt. Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, des Geschäftsführers Dieter Bien, der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christina Müller, zugleich auch Leiterin des Wohnbereich 5 (Junge Pflege), erläuterte Nils Kornherr, Referent für Digitales, die Vorteile des neuen Pflegebetts vor. Dabei wies er daraufhin, dass „im Laufe der letzten Jahre deutschlandweit mehrere Pilotprojekte abgeschlossen wurden und intelligente Pflegebetten nunmehr technisch ausgereift sind, um in der Praxis eingesetzt zu werden. Dabei ist der Bereich der Sensortechnik im Bereich der Pflegebetten als besondere innovative Weiterentwicklung“.

„So erkennen beim neuen Pflegebett Wiegesensoren eine Aufstehabsicht eines Bewohners und senden vor dem Verlassen des Bettes ein Rufsignal an die Pflegekräfte“, erläuterten die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und die Fachbereichsleiterin im WB 5, Christina Müller, die sich erfreut darüber zeigten, dass das Altenzentrum mit dem ersten neuen digitalen Pflegebett ausgestattet wurde. Müller: „Dadurch können beispielsweise Stürze durch die Pflegekraft verhindert werden.“ Und auch wenn es doch einmal zum Sturz eines Bewohners kommen sollte, wird die Pflegekraft sofort informiert und kann schnell reagieren. Die Daten können über ein Tablett am Bett gespeichert werden. Insgesamt erfreuen sich die Fachkräfte laut Dehne an einer einfachen, intuitiven Bedienung des übersichtlichen LCD Touchcreens, wobei auf verschachtelte Menüs und Beschreibungen verzichtet wurde. Die weitere Nutzung der Sensorik bei der Erfassung weiterer Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur ist übrigens eine weitere zukünftige Option.

Drei Assistentenz-Systeme am Bett sorgen für schnelle Information der Pflegekräfte und gewährleisten eine sichere Lagerung für den Bewohner. Der Bremsassistent signalisiert, wenn die Bremse nach einem Pflege- oder Reinigungsvorgang nicht wieder festgestellt wurde. Der Assistent für die Höhe des Bettes verständigt das Personal, wenn die eigespeicherte Betthöhe verändert wird. Und der Seitensicherungs-Assistent meldet den Pflegekräften, wenn die Bettensicherung bewusst oder unbewusst deaktiviert wurde.

Für die Bewohner bedeutet der Einsatz des neuen Pflegbettes somit ein Plus an Sicherheit und vor allem auch Komfort. Durch die Übersichtlichkeit der technischen Ausstattung, einer ergonomischen Formgebung und durch ein beleuchtetes Bedienfeld wird der Bewohner in seiner Eigenständigkeit unterstützt. Die in die Bettseite integrierte ausziehbare Mobilisationshilfe für den Aufstehverlauf ist mit einer Funktionstaste zur Bett-Höherverstellung ausgestattet, wodurch der Bewohner mit geringem Aufwand eigenständig aufstehen kann. Im Übrigen bedeutet diese Aufstehmöglichkeit auch eine Entlastung des Pflegepersonals, weil die eigenen Hebekräfte geschont werden.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die neuen Pflegebetten in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren nach und nach angeschafft werden sollen. Geschäftsführer Bien: „Immer wenn ein Bett „abgängig“ bzw. veraltet ist und erneuert werden muss, wird ein solches digitales Pflegebett angeschafft, wobei wir darauf achten, dass immer die neuesten digitalen Erkenntnisse einfließen.“ So wird die im Bau befindliche Einrichtung in Jossgrund-Pfaffenhausen komplett mit den neuesten digitalen Pflegebetten ausgestattet werden.
28Nov2019

Alten- und Pflegezentren des MKK begrüßen neue Mitarbeiter

Starter-Tage und Abend der Jubilare als Teil einer offenen Unternehmenskultur

Bei den Starter-Tagen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden 40 neue Mitarbeiter begrüßt und 11 Jubilare geehrt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 28.11.2019
Bei den „Starter-Tagen“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden diesmal 40 neue Mitarbeiter begrüßt und bekamen ein spannendes und informatives Programm geboten. Zur Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung, hieß Geschäftsführer Dieter Bien, die neu eingestellten Mitarbeiter im Unternehmen willkommen und erklärte: „Die Starter-Tage sind ein Ausdruck unserer offenen Unternehmenskultur, einer Kultur der Wertschätzung und des Respekts.“ Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, werden alle neuen Mitarbeiter zu den in vierteljährlichen Abständen stattfindenden Starter-Tagen eingeladen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren.

Im Mittelpunkt der Starter-Tage standen wieder Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens. Auch der Betriebsrat stellte sich vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führte die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellte die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Besonders anschaulich war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Am zweiten Tag der Starter-Tage fand der Abend der Jubilare statt. Elf Mitarbeiter, mit Betriebsjubiläen zwischen 10 und 40 Jahren, wurden für ihren langjährigen Einsatz geehrt. Gemeinsam mit dem Betriebsrat überreichte ihnen der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, Robert Steingrübner, eine Urkunde und einen Blumenstrauß und bedankte sich bei ihnen für ihr Engagement und ihre Tatkraft. Beim anschließenden Abendessen wurde viel erzählt und noch mehr gelacht. Die Jubilare: Wohnstift Hanau - Nadine Roth (10 Jahre), Rita Dietz (10 Jahre), Edith Schmoeger (40 Jahre), Andreas Sopp (20 Jahre), Altenzentrum Rodenbach - Annette Weinrich (20 Jahre), Unternehmenszentrale - Daniel Gericke (10 Jahre), Rainer Haselberger (10 Jahre), Gudula Spahn (30 Jahre), Unternehmenszentrale Pool - Ursula Hög (20 Jahre), Annemarie Seifert (20 Jahre), Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege - Karin Christa Ickes (10 Jahre).

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
14Nov2019

Kraftvolle Stimmen, Humor und Lieder die zu Herzen gehen

Männerchor „Frohsinn“ erfreut die Bewohner der Senioren-Dependance

Der Männerchor „Frohsinn“ bei ihrem Auftritt in der Senioren-Dependance in Hammersbach.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 14.11.2019
Mit bekannten und beliebten Liedern, hat der Männerchor „Frohsinn 1925 Hanau e.V.“ die Bewohner der Senioren-Dependance in Hammersbach auf eine musikalische Reise durch die Epochen mitgenommen. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, statt. Die kräftigen Stimmen um den Dirigenten Damian Siegmund, der den Chor am Piano begleitet, präsentierten bei diesem Konzert einen Ausschnitt ihres vielfältigen Repertoires. Neben Operetten-Liedern aus dem Stück „Der Bettelstudent“, sangen die Männer Swing-Klassiker, wie „Mein kleiner grüner Kaktus“. Die Bewohner sangen dabei nach Herzenslust mit.

Aber auch der Humor kam bei dem Auftritt nicht zu kurz. So gab es immer wieder kleine lustige Sticheleien zwischen Chormitgliedern und ihrem Chorleiter. Neben dem Konzert in der Senioren-Dependance Hammersbach, wird der Männerchor in diesem Jahr in weiteren Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren auftreten. Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Neben den Bewohnern sind auch Angehörige und interessierte Bewohner eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
05Nov2019

Lions Club Philippsruhe spendet mobiles Klavier an das Wohnstift

Mehr Konzerte für die in ihrer Mobilität stark eingeschränkten Bewohner

(Von links) Stephan Herget, Marosia Haberle, Angelika Reiner, Cordula Delp, Theo Ruppert, Stephanie Kaprol, Heinz Wunsch.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 05.11.2019
Ein mobiles Klavier kommt zukünftig im Wohnstift Hanau zum Einsatz, um noch mehr Bewohner in den Genuss von Klaviermusik kommen zu lassen. Im Rahmen einer kleinen Feier im Wohnstift, bedankten sich die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol und die Leitung der Sozialen Betreuung Cordula Delp bei Angelika Reiner und Marosia Haberle vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe. „Durch ihre großzügige Spende, werden wir unser kulturelles Angebot auch auf die in ihrer Mobilität stark eingeschränkten Bewohner erweitern können“, so Delp. Zwar fanden in der Einrichtung bereits zuvor regelmäßig Konzerte mit Klavier-Begleitung statt, jedoch nur in den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss, wo die beiden nichttransportablen Klaviere stehen.

„Durch das neue mobile Klavier können wir jetzt auch die Bewohner erreichen, die so stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, dass sie ihre Wohnbereiche nur schwer verlassen können“, erklärte der Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Stephan Herget. Passend zum Anlass spielte Herget anschließend einige klassische Stücke auf dem neuen Klavier und wurde dabei von Theo Ruppert an der Violine und Heinz Wunsch am Cello begleitet. Der Lions Club hat das Wohnstift bereits in der Vergangenheit unterstützt. Die Spende des mobilen Klaviers kam auf Initiative des Lions Club zustande. „Wir wollen damit unseren Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner leisten“, so Angelika Reiner.
31Okt2019

Brandschutzübung auf dem Gelände des Altenzentrums

Rodenbacher Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz proben den Ernstfall

Nachdem eine Person über eine Schiebeleiter gerettet wurde, macht sich die Feuerwehr an die Brandbekämpfung.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 31.10.2019
Ein Großeinsatz der Feuerwehr unterstützt von Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes – mit Sirenen und Martinshörnern begann eine großangelegte Brandschutzübung auf dem Gelände des Altenzentrums Rodenbach. Die Bewohner der Pflegeeinrichtung waren vorab natürlich informiert worden, damit sie keinen Schreck bekommen und um der Übung als Zuschauer beiwohnen zu können. Die Brandschutzübung war gleichzeitig die Herbstabschlussübung der Feuerwehr Rodenbach. Viele Bewohner beobachteten die Übung von den Balkonen aus oder gesellten sich zu den Zuschauern vor der Einrichtung. Unter den Zuschauern waren auch der Bürgermeister von Rodenbach Klaus Schejna und die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Myriam Dehne.

Ort der Handlung war der vordere Eingangsbereich des Wohnbereichs 1. Die Übung begann mit einem simulierten Fettbrand in der Küche eines Wohnbereichs mit starker Rauchentwicklung. Dabei mussten 13 Personen gerettet werden. 11 davon wurden von Laien der Feuerwehr dargestellt. Dazu kamen zwei Übungspuppen zum Einsatz. Ausgerüstet mit Atemschutz wurden 12 Personen über das Treppenhaus und eine weitere Person über eine Schiebeleiter vom Balkon gerettet. Nachdem die 13 Personen aus dem Gefahrenumfeld geborgen wurden, kümmerten sich die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes um die medizinische Versorgung. Auf dem Gelände des Altenzentrums war dafür speziell ein Sammelplatz für die Verletzten eingerichtet.

Die Geretteten wurden nach dem sogenannten Triage-System nach der Schwere ihrer Verletzungen eingeteilt und erste lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Dann folgte der fiktive Weitertransport in die Krankenhäuser. Während die Geretteten medizinisch versorgt wurden, machte sich die Feuerwehr an die Brandbekämpfung. Nachdem auch das erfolgreich nachgestellt wurde, erhielten die rund 50 Einsatzkräfte reichlich Applaus für den reibungslosen Ablauf der Übung. Bürgermeister Klaus Schejna lobte die Einsatzkräfte für die gut koordinierte Aktion und sprach ihnen seinen Respekt aus. Dem schloss sich auch die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne an und bedankte sich bei den Einsatzkräften mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Weihnachtskaffee im Altenzentrum.
29Okt2019

Erster Spatenstich für Seniorendependance „Haus Spessart“

Brachfläche im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen wird zum Vorzeigeort

Gut gelaunt griffen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Sechste von links), Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (Fünfter von links) und Bürgermeister Rainer Schreiber (Siebter von links) zusammen mit weiteren Gästen zum Spaten, um das Bauprojekt Seniorendependance „Haus Spessart“ in Pfaffenhausen offiziell zu beginnen.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 29.10.2019
Die Bauarbeiten für die Seniorendependance „Haus Spessart“ im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen können beginnen. Dafür griffen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bürgermeister Rainer Schreiber und Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises, zum Spaten, um die erste Fuhre Sand auf der Baustelle zu bewegen.

„Das ist ein sehr guter Tag für Pfaffenhausen“, sagte Susanne Simmler zu den zahlreichen Gästen auf der Baustelle im Herzen des 1000 Einwohner zählenden Erholungsortes. Denn mit dem Bau der Seniorendependance werde eine Lücke in der regionalen Daseinsfürsorge für den Bereich Flörsbachtal und Jossgrund geschlossen. Das „Haus Spessart“ werde ein Ort sein, an dem alte Menschen nicht einfach „untergebracht“ werden, sondern an dem sie sich zu Hause fühlen können. „Alte Bäume verpflanzt man nicht“, sagte die Sozialdezernentin und sprach von der Verantwortung für eine regionale Sorgekultur. So sei es folgerichtig, Pflegeplätze dort anzubieten, wo die künftigen Bewohner vielleicht schon ihr gesamtes Leben verbracht haben. Wo Familien und Freunde leben und wo es sich vertraut anfühlt. So könne es gelingen, die letzte Phase im Leben eines Menschen würdevoll und lebenswert zu gestalten.

Sechs Millionen Euro fließen in den Bau der Pflegeeinrichtung und eine Million Euro in den Bereich Tagespflege und Sozialstation. Susanne Simmler dankte dem Kreistag für die Entscheidung, das Projekt in Pfaffenhausen mit 1,2 Millionen Euro zu fördern. Insgesamt werden an drei Standorten neue Seniorendependancen gebaut, das unterstützt der Main-Kinzig-Kreis mit insgesamt 3,6 Millionen Euro. Eine weitere Seniorendependance wird in Wächtersbach entstehen.

Das „Haus Spessart“ entsteht auf einer Fläche von 2700 Quadratmetern, davon sind 800 Quadratmeter Grünfläche. Um Platz für den Neubau zu schaffen, mussten in den vergangenen Monaten alte Gebäude abgerissen werden. Bürgermeister Rainer Schreiber freute sich darüber, dass auf dieser Fläche im Ortsmittelpunkt nun ein Projekt mit Strahlkraft entsteht, das zur Belebung des Dorfes beitragen werde. Die einmütige Entscheidung der örtlichen Mandatsträger für das Bauvorhaben zeige, dass alle von dem Projekt überzeugt seien. Schreiber bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis. Dieser Tag sei für Pfaffenhausen ein wichtiger Meilenstein, denn seit Längerem sei klar, dass es einen größeren Bedarf an Pflegeplätzen in der Region gibt. „Wir haben es geschafft und bekommen nun endlich auch eine betreute Tagespflege“, sagte der Bürgermeister sichtlich erleichtert.

„Wir werden hier eine innovative Einrichtung errichten, vor allem im Hinblick auf die technische Ausstattung“, sagte Klaus Schäfer, der sich bei den Alten- und Pflegezentren um die Projektsteuerung der Bauvorhaben kümmert. „Das Projekt bewegt sich in einer Größenordnung, die es so im Kreis noch nicht gibt“, sagte Schäfer. Das Haus überzeugt durch eine ganze Reihe von Innovationen, die es zum Vorzeigeprojekt für andere Pflegeeinrichtungen machen werden. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten – etwa Gewicht und Temperatur – an die Pflegedienstleitung zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand stressfrei dokumentiert werden.

Die Pflegeeinrichtung folgt dem Hausgemeinschaftsmodell: Vorgesehen sind 36 Einzelzimmer, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Es gibt gemeinsame Bereiche, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Hinzu kommen 30 Betreuungsplätze in der Tagespflege, angegliedert ist auch eine Sozialstation. Hierfür konnte die Caritas als Anbieter gewonnen werden.

Zur Ausstattung des Gebäudes gehören außerdem eine Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung, eine Photovoltaik-Anlage, die 75 Prozent des benötigten Stroms erzeugt und Solarthermie für warmes Wasser. Die Aufenthaltsräume werden klimatisiert sein, alle 36 Bewohnerzimmer werden mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet sein, ebenso mit Telefonen und TV-Geräten. Zum Sommer 2021 können die ersten Seniorinnen und Senioren einziehen. Schon heute gibt es 20 Interessenten. „Das zeigt, wie groß der Bedarf an wohnortnahen und kommunal verantworteten Angeboten ist“, sagte Susanne Simmler, die allen Beteiligten für ihr Mitwirken dankte. „Das wird jetzt eine spannende Zeit für alle – die Gemeinde, die Alten- und Pflegezentren, aber auch die Nachbarn. Aber wir werden auch immer wieder informieren und haben für manches Problem auch schon Lösungen gefunden“, sagte Klaus Schäfer mit Blick auf die kommenden Monate.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises decken mit bislang zwölf Pflegeeinrichtungen rund 25 Prozent der vollstationären Pflegeplätze im Main-Kinzig-Kreis ab. Der stationäre Bereich ist zu 98 Prozent ausgelastet.
28Okt2019

Bewohner des Wohnstifts besuchen die Alte Fasanerie

Hanauer Seniorenbüro organisiert Wildparkführung für ältere Mitbürger

Bewohner aus den Hanauer Pflegeeinrichtungen besuchen die Alte Fasanerie in Steinheim.
Wohnstift Hanau - Montag, 28.10.2019
Eine Wildparkführung durch die Alte Fasanerie – das ist für Jung und Alt etwas Besonderes. So nahmen wieder zahlreiche Bewohner des Wohnstifts Hanau an einem Ausflug in die Alte Fasanerie teil. Organisiert wurde der Ausflug vom ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hanauer Seniorenbüros Dieter Hecht. Unterstützt wurde er dabei von den Ehrenamtlichen des Wohnstifts Karl-Heinz Voit, Renate Buchfelder und Sigrid Fleck sowie den Betreuungskräften Anja Fröhling-Conrad und Cristiana Rehner. Ein Bus der Hanauer Straßenbahn holte die Ausflügler vor dem Wohnstift in der Lortzingstraße ab. In der Alten Fasanerie angekommen, wurden die Bewohner auf einen abwechslungsreichen Spaziergang durch den Wildpark geführt. Das machte den Bewohnern sichtlich Spaß. „Es ist wirklich toll, die vielen Tiere aus nächster Nähe zu beobachten“, so eine Bewohnerin des Wohnstifts. Zum Abschluss der Wildparkführung gab es Kaffee und Kuchen und die Bewohner ließen den Ausflug noch einmal Revue passieren. Dieter Hecht bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und den Betreuungskräften des Wohnstifts für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
25Okt2019

Modellkurs als Chance für die berufliche Zukunft

Examensfeier für 13 Absolventen der Altenpflegehilfe-Ausbildung

Sichere Berufsperspektiven und viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung - die 13 Absolventen des Modellkurses Altenpflegehilfe: Angela Appel, Ihsan Arslan, Kevin Atmaca, Anja Coleman, Nneka Chibota Eze, Miriela Yanet Jardinez Salazar, Lucas Müller, Sabrina Schindler, Bianca Schultheis, Monja Schultheis, Jessica Shaw, Tanja Tischer und Yvonne White.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 25.10.2019
Ein sicheres Berufsfeld mit vielen Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung – das erwartet die 13 erfolgreichen Teilnehmer des Modellkurses in der Altenpflegehilfe. Aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels bietet kaum ein Bereich so gute berufliche Perspektiven wie die Altenpflege. Der Modellkurs Altenpflegehilfe wird vom Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), in Kooperation mit der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) und dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) angeboten. Ziel des Modellkurses ist es, Menschen die bereits seit längerem arbeitslos sind, beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten. So sind im Modellkurs zahlreiche flankierende Maßnahmen konzeptionell mit eingearbeitet, um Menschen die seit längerem arbeitslos sind, auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Im Rahmen einer Examensfeier, haben Vertreter von AQA, KCA und AFI den 13 erfolgreichen Absolventen des Modellkurses gratuliert und ihnen für ihren beruflichen Weg alles Gute gewünscht. Zu den Gratulanten zählten: Hans-Jürgen Scherer - Geschäftsführer AQA, Laura Kriegel - Projektbetreuung AQA, Sabine Farr-Bernges - Strategische Unternehmensentwicklung AQA, Carmen Jackel - Abteilungsleiterin Erwachsenenbildung AQA, Erika Kollmann - Arbeitsmarktkoordinatorin KCA, Jonas Wess - Maßnahmenmanagement- und Controlling KCA, Monika Bernd – Institutsleiterin Ausbildung AFI, Dominik Metz – Klassenleitung AFI sowie Belinda Schmidt – Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
24Okt2019

Treffen der Garten-AG der Senioren-Dependance Ronneburg

Landschaftsarchitektin berät Bewohner beim Anlegen eines naturnahen Gartens

(Von links) Bewohnerin Brigitte Hermann, Alltagsbegleiterin Ursula Wolf, Einrichtungsleiter Michael Mandt, Bewohnerin Elisabeth Karb und Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 24.10.2019
Beim zweiten Treffen der Garten-AG, haben die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg das sonnige Herbstwetter dazu genutzt, um zwei naturnahe Blumenbeete anzulegen. Das Ergebnis der gemeinsamen Garten-Aktion ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. So erfreuen sich die gepflanzten Blumen gerade bei Bienen und Schmetterlingen großer Beliebtheit. Unterstützung erhielten die Bewohner dabei von der Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser, die schon beim ersten Treffen der Garten-AG beratend zur Seite stand. Auch der Einrichtungsleiter der Senioren-Dependance Michael Mandt und Alltagsbegleiterin Ursula Wolf machten mit. Mandt bedankte sich gleich zu Beginn der Aktion bei der engagierten Landschaftsarchitektin und lobte auch die Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde: „Ohne ihre Unterstützung wären wir sicher nicht so weit gekommen“.

So muss beim Anlegen eines naturnahen Gartens einiges beachtet werden - beispielsweise welche Pflanzen für welchen Boden und welche Lage geeignet sind oder welche Blumen von Bienen, Schmetterlingen und anderen nützlichen Insekten bevorzugt werden. Wichtig ist aber auch, wie oft eine Wiese gemäht werden darf und wie lange der Grasschnitt liegenbleiben muss. Das alles und mehr erfuhren die fleißigen Hobby-Gärtner von den fachkundigen Helfern. Die Bewohner wurden dabei aktiv in die Planung der Blumenbeete einbezogen und konnten selbst entscheiden, welche Blumen sie in die Beete pflanzen wollten. So fiel die Entscheidung unter anderem auf „Kartäusernelken“, „Sonnenröschen“ und „Puschkinien“. „Das gemeinsame Gärtnern hat viel Spaß gemacht, erklärte eine Bewohnerin nach der Fertigstellung der Blumenbeete. Bei der anschließenden Brotzeit, wurde bereits das nächste Treffen der Garten-AG besprochen.
24Okt2019

Gratulation und ein positiver Blick in die Zukunft

48 neue Altenpflegefachkräfte haben ihre Prüfungen bestanden

Gute berufliche Perspektiven in der Altenpflege - 48 neue Pflegefachkräfte haben ihr Examen erfolgreich bestanden und sind bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 24.10.2019
„Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und für Ihre Aufgaben Kraft, Phantasie, Gesundheit und die nötige Portion Durchsetzungsvermögen!“, erklärte die Institutsleiterin Ausbildung des Aus- und Fortbildungszentrums für Altenpflege, Monika Bernd und gratulierte den insgesamt 48 Absolventen der Altenpflegeausbildung zum bestandenen Examen. Bernd bedankte sich bei den Verantwortlichen im Ausbildungsteam – den Klassenleitungen Dominik Metz und Dorothee Bauer, den Lehrkräften Yasmina Marschall, Karin Ickes, Birgit Knips, Carmen Heeg und Barbara Drescher, der Praxisanleiterin Stephanie Jahn sowie bei Sonja Schneider, die im Schulbüro die administrativen Aufgaben erledigt. „ Unser besonderer Dank gilt darüber hinaus den zahlreichen Fachdozentinnen und Fachdozenten, die für das Aus- und Fortbildungsinstitut tätig sind, sowie unseren Kooperationspartnern, den Trägern der praktischen Ausbildung.“, so Bernd weiter.

Nach insgesamt drei Jahren Unterricht und Ausbildung in Theorie und Praxis verlassen 48 Pflegefachkräfte, darunter 34 Frauen und 14 Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren, das Aus- und Fortbildungsinstitut und starten jetzt ihre berufliche Laufbahn in der Altenpflege. Durch gezielte Facheinsätze konnten die Auszubildenden ihre Kompetenzen erweitern und sind bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die beruflichen Perspektiven in der Altenpflege sind aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels in diesem Bereich sehr gut. So haben die Absolventen bereits alle einen festen Arbeitsplatz in Aussicht, darunter 15 Absolventen in einer Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bei der anschließenden Examensfeier tauschten sich die neuen Pflegefachkräfte mit ihren Ausbildern aus und erinnerten sich an die vielen schönen Erlebnisse, wie den gemeinsamen Ausflug in den Europapark in Rust.
22Okt2019

Sicheres Berufsfeld mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten

Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege gratuliert 22 neuen Altenpflegehelfern

Sichere berufliche Perspektive und viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung – 22 Auszubildende erhielten nach erfolgreicher Prüfung ihr Examen als Altenpflegehelfer.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 22.10.2019
Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung, haben 22 Schülerinnen und Schüler des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege in Rodenbach ihr Examen als Altenpflegehelfer erhalten. Im Rahmen der Examensfeier gratulierte die Institutsleiterin Ausbildung des Aus- und Fortbildungsinstituts, Monika Bernd, den glücklichen Absolventen und erklärte: „Der Abschluss als Altenpflegehelfer ist eine gute Grundlage für den Einstieg in ein sicheres und zukunftsorientiertes Berufsfeld. Zudem bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich weiter zu qualifizieren.“ So haben sich einige Absolventen bereits dazu entschieden, direkt ins zweite und dritte Ausbildungsjahr einzusteigen, um sich als examinierte Pflegefachkraft zu qualifizieren.

So betonte die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt: „Kaum ein anderer Bereich bietet so gute und sichere berufliche Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten wie die Altenpflege.“ Dem stimmte die auch die Leiterin der Personalabteilung, Monika Zimpel zu: „Wir gratulieren allen Absolventen, die den Sprung in die fortführende Ausbildung zur Altenpflegefachkraft geschafft haben.“ Die einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer umfasst 700 Stunden theoretischen Unterricht und 1000 Stunden praktische Ausbildung. Bernd lobte dabei auch das Engagement der einzelnen Ausbildungsbetriebe und bedankte sich bei den anwesenden Praxisanleitern.
21Okt2019

Oktoberfest in der Senioren-Dependance Hammersbach

Weißwurst, Brezeln und ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm

Die Betreuungskraft Silke Hamburger sorgte verkleidet als Holzmichl für gute Stimmung.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 21.10.2019
Ein Unterhaltungsprogramm, das seinesgleichen sucht, bekamen die Besucher des Oktoberfests der Senioren-Dependance in Hammersbach geboten. Mehr als 35 Bewohner waren gekommen, um zusammen mit Angehörigen und Mitarbeitern der Einrichtung bei Weißbier, Weißwurst und Brezeln zu feiern. Das Unterhaltungsprogramm war von der Leiterin der Sozialen Betreuung gemeinsam mit den Betreuungskräften konzipiert und vorbereitet. Gleich nachdem die Hausleitung, Anke Korn, die Gäste begrüßt hatte, ging es dann los. Die Betreuungskraft Silke Hamburger sang als „Holzmichl“ verkleidet das Lied der Randfichten „Lebt denn der alte Holzmichl noch“ und lief dabei zwischen den Gästen herum.

Mit Verkleidungen und stimmungsvollen Liedern ging es auch weiter. Katrin Bolz als Roland Kaiser und Anette Blechschmidt als Maite Kelly sorgten mit dem Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“ für ausgelassene Stimmung. Dann kam überraschend eine Mitarbeiter, die derzeit in Elternzeit ist, mit ihrem drei Wochen jungen Baby zu Besuch, was natürlich für viel Freude sorgte. Mit einem Auftritt von Katrin Bolz als Andrea Berg ging es weiter. Beim letzten Programmpunkt Clubbb3 „Du schaffst das schon“ tanzten die Mitarbeiter miteinander Foxtrott. Die Bewohner klatschten, schunkelten und sangen mit. „Das Programm war einfach spitze.“, lobte eine Bewohnerin das gelungene Fest. „Toll was die auf die Beine gestellt haben“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu.
18Okt2019

In Erinnerung an einen früheren Band-Kollegen

Bläserkreis aus Bruchköbel tritt im Altenzentrum Rodenbach auf

Der Bläserkreis aus Bruchköbel begeisterte die Bewohner des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.10.2019
Seit einigen Jahren schon, kommt der Bläserkreis aus Bruchköbel regelmäßig in das Altenzentrum Rodenbach, um für einen Bewohner der Pflegeeinrichtung, der früher selbst dem Kreis angehörte, zu musizieren. Dabei kamen natürlich immer auch die anderen Bewohner der Einrichtung in den Genuss der Konzerte des Bläserkreises. Nachdem das ehemalige Mitglied des Bläserkreises, Mitte dieses Jahres verstorben ist, hat der Bläserkreis beschlossen, in Erinnerung an ihren früheren Trompeter, weiterhin regelmäßig für die Bewohner des Altenzentrums zu musizieren – was diese natürlich sehr freut. So trafen die ersten Bewohner bereits eine Stunde vor Beginn des Herbst-Konzerts im Foyer des Altenzentrums ein und empfingen die Musiker mit Jubel und Applaus.

Begrüßt wurde der Bläserkreis von der Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, die sich für das ehrenamtliche Engagement der Musiker bedankte. „Ihre Auftritte sind für unsere Bewohner und für das Personal immer etwas ganz Besonderes.“, so Buono. Die Stimmung auf dem Konzert war dann auch entsprechend ausgelassen und freudig – bei bekannten Liedern sangen viele Bewohner mit, was die Musiker wiederrum sichtlich freute. Zum Ende des Konzerts gab es stehende und sitzende Ovationen der Bewohner. Zusätzlichen Applaus gab es für die Ankündigung der Musiker, dieses Jahr nochmal für ein Weihnachtskonzert in die Einrichtung zu kommen. Der Termin wird vorab im Aushang der Einrichtung und im Internet unter www.apz-mkk.de/news.php angekündigt.
16Okt2019

Musikalisches Trio begeistert die Bewohner des Wohnstifts

Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des MKK

Das musikalische Trio begeisterte die Bewohner des Wohnstifts Hanau mit ihrem großen Repertoire.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 16.10.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, kamen die Bewohner des Wohnstifts Hanau in den Genuss eines Konzerts mit Liedern aus Oper und Operette. Mehr als 60 Gäste, darunter Bewohner und Angehörige, waren gekommen, um dem musikalischen Trio, bestehend aus Angelika Legler Graf (Sopran), Heiner Strungies (Tenor) und Julia Fischer (Klavier) zu lauschen. Das Repertoire des Trios reichte dabei von Stücken aus der Oper und der Operette bis hin zu Volksliedern und Musicals. Angelika Legler Graf und Heiner Strungies kündigten die Stücke immer vorab an. Tschaikowsky – „Die Jahreszeiten“, unterlegt mit Gedichten, vorgetragen von Angelika Legler Graf und das Stück „Largo“ aus Georg Friedrich Händels Oper „Xerxes“, kamen beim Publikum sehr gut an. Aber auch volkstümliche Lieder, wie beispielsweise „Ich bin die Christel von der Post“ und Melodien aus „Rosen in Tirol“ sorgten für viel Applaus - ebenso wie das Lied „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus dem Musical „My Fair Lady“.

Die drei Musiker überzeugten dabei in jeder Disziplin, so gab es Gesangssoli, Duette (jeweils mit Klavierbegleitung) und natürlich auch Klaviersoli. Zum Ende des Auftritts gab es viel Befall von dem begeisterten Publikum. Auch Rufe nach einer „Zugabe“ wurden laut. Diesen Wunsch erfüllten die Musiker den Bewohnern und sangen das Lied „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus der Operette „Victoria und ihr Husar“. „Das war ein wirklich passender Abschluss für ein sehr gelungenes Konzert.“, resümierte die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. „Das war wirklich etwas ganz Besonderes“, stimmte ihr eine Bewohnerin zu. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
11Okt2019

Verleihung der Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Sozialminister Kai Klose begrüßt Alten- und Pflegezentren als neues Charta-Mitglied

(Von links) Der Hessische Staatsminister Kai Klose überreicht dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des MKK Dieter Bien die Charta zur Vereinbarung von Pflege und Beruf.
Gesamtunternehmen - Freitag, 11.10.2019
Eine Initiative zur Unterstützung von Angestellten, die sich neben ihrer Berufstätigkeit um die Pflege von Angehörigen kümmern - das ist die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. 254 Unternehmen mit weit über 300.000 Beschäftigten sind der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bereits beigetreten. Gemeinsam mit 36 weiteren neuen Mitgliedern, wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, im Netzwerk der Charta willkommen geheißen. Im Haus der Wirtschaft in Frankfurt am Main begrüßte Klose die neuen Mitglieder der hessischen Initiative und sprach über die Ziele und die mit der Charta verbundenen Maßnahmen. „Die pflegerische Versorgung in Deutschland wird zum größten Teil von Angehörigen erbracht. Hier in Hessen werden über drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen stemmen also den Löwenanteil der Pflege“, so Klose. „Die Unterzeichnung der Charta ist eine Win-Win-Situation für Beschäftigte und Unternehmen. Mit dem Beitritt zeigen Unternehmen, dass sie für das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf offen sind und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen suchen“, betonte der Minister.

Wenn ältere Menschen zum Pflegefall werden, sind es oft die Angehörigen, die ihre Versorgung in der häuslichen Pflege übernehmen. Der größte Teil von ihnen ist berufstätig – und bleibt es auch während der Pflegephase. Neben der eigenen Berufstätigkeit für die Pflege von Angehörigen verantwortlich zu sein, sich um Versorgung, Praxisbesuche, Haushalt, das alltägliche Leben zu kümmern, diese Doppelbelastung betrifft jede elfte erwerbstätige Person. Gerade Vollzeitbeschäftigte kommen da schnell an ihre Grenzen. Die Arbeitgeber bekommen die Auswirkungen dann oft in Form von Arbeitsausfällen, vermehrten Krankheitstagen und geringerer Produktivität zu spüren. Jede dritte Pflegeperson reduziert ihre Arbeitszeit oder hört ganz auf zu arbeiten. Pflegende Mitarbeiter müssen daher durch gezielte Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt werden. Tragfähige Pflegearrangements führen neben einer spürbaren Entlastung auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und engeren Bindung an das Unternehmen – und davon profitiert letztlich auch der Arbeitgeber. Es liegt daher im Interesse der Unternehmen, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen.

Die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit der AOK Hessen, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. ins Leben gerufen. Die Mitglieder der Charta bekennen sich zu ihrer Verantwortung hinsichtlich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und beteiligen sich an der Entwicklung und Umsetzung der entsprechenden Rahmenbedingungen in ihrem Unternehmen. Die hessische Initiative unterstützt die Mitglieder der Charta mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings für Beschäftigte, einem Webportal mit Informationsmaterial, Netzwerktreffen und einem Stufenplan zur individuellen Umsetzung von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides durch die AOK. Mitarbeiter der Unternehmen werden zu Pflege-Guides ausgebildet und stehen ihren Kollegen im Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung. „Sie sind für die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen, die daheim die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen, die erste Anlaufstelle innerhalb ihres Unternehmens. Mittlerweile sind 350 Pflege-Guides in über 200 Betrieben aktiv, so viele wie noch nie“, erklärte Detlef Lamm, Vorsitzender des Vorstands der AOK Hessen.

Um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern, unterstützen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ihre Mitarbeitenden mit einer Vielzahl von Angeboten. Dazu gehören eine gezielte und verlässliche Dienst- und Einsatzplanung, die Möglichkeiten einer Teilzeitbeschäftigung sowie die im Unternehmen fest verankerte betriebliche Gesundheitsförderung. Zusätzlich können die Mitarbeitenden das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot des Unternehmens in Anspruch nehmen. Daneben werden die Mitarbeitenden bei der Suche nach Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Familienmitglieder unterstützt. „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die von einer Beratung bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit bis hin zur Suche nach einem Pflegeplatz reichen kann“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Durch die Unterzeichnung der hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides baut das kreiseigene Unternehmen sein Angebot für pflegende Angestellte weiter aus. „Es geht in erster Linie darum, die Mitarbeitenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen und die wichtige Ressource Mensch durch Begleitung, Beratung und Förderung zu sichern – gerade auch im Hinblick auf das Thema Fachkräftesicherung“ so Bien.

So wird es aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Fachkräftemangel, sondern mit der steigenden Lebenserwartung auch zu einer größeren Anzahl pflegebedürftiger Menschen kommen. Das wird dazu führen, dass immer mehr Beschäftigte sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Gründe hierfür sind nicht nur die demografisch bedingte Zunahme der zu pflegenden Menschen und damit der Pflegenden, sondern auch Entwicklungen wie eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit und die Alterung der Belegschaften. Wirksame Vereinbarkeitslösungen werden zukünftig somit noch stärker gefragt sein. Dabei ist die Enttabuisierung des Themas Pflege ein erster grundlegender Schritt. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich die Unternehmen zur Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur, zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten und zur Förderung des internen und externen Dialogs. Sie legen so ein Fundament für eine zeitgemäße Organisations- und Unternehmenskultur.

Weitere Informationen zur hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie im Internet unter www.berufundpflege.hessen.de.
08Okt2019

Vortrag zur Sicherheit für Seniorinnen und Senioren

Polizeihauptkommissar Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen an den Tag legen“

(Von rechts) Im Wohnstift in Hanau konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger den Experten in Sachen Sicherheit für Senioren, Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann, begrüßen.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 08.10.2019
Einen interessanten und zugleich außergewöhnlichen Gesprächspartner konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau begrüßen. Das lag nicht nur am Referenten selbst, sondern auch am Thema, über das in der öffentlichen Veranstaltung informiert wurde. Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann informierte die Bewohner und die zahlreich erschienenen Gäste über Diebstahls- und Betrugsprävention. In Anbetracht zahlreicher Erscheinungsformen wie Enkeltrick oder den verschiedenen Betrugsformen über das Internet ein Thema, das gerade ältere Menschen hautnah tangiert. Zu Beginn wies Einrichtungsleiter Stephan Hemberger daraufhin, dass „ es uns besonders wichtig ist, ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Bewohner zu erreichen“. Deshalb dankte er auch dem Referenten, der seit 2010 polizeilicher Berater für den Main-Kinzig-Kreis ist, für sein Erscheinen.

Anschließend erläuterte Adelmann, dass Gefahren nicht nur am Telefon, sondern auch an der Haus- oder Wohnungstür, im öffentlichen Raum oder im Internet bestehen. In Pflegeeinrichtungen gelte dies insbesondere, wenn fremde Personen dem Bewohner die Aufwartung machten oder nicht bekannte Verwandte sich am Telefon meldeten und um Geld oder Vermögen anhielten. An die anwesenden Pflegekräfte richtete der Experte in Sachen Sicherheit die Bitte, insbesondere dann Aufmerksamkeit walten zu lassen, wenn sich Bewohner im Umgang mit ihrem Vermögen ungewöhnlich verhalten. Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen und Überprüfungen ist immer die beste Möglichkeit, den Kriminellen das Handwerk zu legen und größere Schäden zu verhindern. “ Bei verdächtigen Situationen sei es zudem wichtig, die zuständigen Polizeistationen zu informieren und so zu einer schnellen Aufklärung beizutragen.

Seit Anfang Herbst finden in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises polizeiliche Diebstahlpräventionsberatungen statt. Eingeladen sind Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Die polizeiliche Beratung zu Risiken im Alltag wird durch die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen angeboten. Hauptkommissar Stefan Adelmann, kriminalpolizeilicher Berater mit Sitz in Hanau, sensibilisiert auf anschauliche Weise seine Zuhörer zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht im Alltag. Am Beispiel alltäglicher Situationen werden Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter für die Themen Diebstahl und Betrug sensibilisiert und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie sich und ihr Umfeld schützen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Risiken, denen ältere Bürger häufiger ausgesetzt sind. Anschließend können die Teilnehmer Fragen zum Thema Sicherheit stellen.

Die Termine werden auf den Aushängen in den Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
04Okt2019

Der Bieranstich klappte im zweiten Anlauf

Mehr als 130 Gäste beim Oktoberfest im Wohnstift Hanau

(Von links) Cordula Delp, Karl-Heinz Voit, Hans-Harald Hartnagel und Wolfgang Christoffel.
Wohnstift Hanau - Freitag, 04.10.2019
Das Oktoberfest im Wohnstift Hanau verzeichnete in diesem Jahr einen wahren Besucheransturm. Mehr als 130 Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter waren in den Blauen Saal des Wohnstifts gekommen und bekamen ein buntes und unterhaltsames Programm geboten, das bayrische Traditionen mit hessischer Lebensart verband. Ein besonderes Highlight auf dem Fest war der Auftritt von Hans-Harald Hartnagel, auch bekannt als Hans-Harald „Der fröhliche Hesse“. Bei seinem Auftritt blieb zwar kaum ein Auge trocken, dafür aber so manche Sänger-Kehle, wofür aber natürlich sofort Abhilfe geschaffen wurde. Vorbereitet und unterstützt wurde das Fest nicht nur von den Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen, sondern auch von den Bewohnern des Wohnstifts selbst. So hatten die Bewohner im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Stammtisches, die Saaldekoration aus blau-weißen Papiergirlanden gebastelt.

Begrüßt wurden die Gäste von der Pflegedienstleiterin des Wohnstifts, Stephanie Kaprol und der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Darauf folgte der auf jedem Oktoberfest obligatorische Anstich des Bierfasses. Das übernahm der ehrenamtliche Mitarbeiter, Karl-Heinz Voit zusammen mit dem „fröhlichen Hessen“ Hans-Harald. Da das Bierfass dabei jedoch nicht mitspielte und zunächst kein Bier floss, wurde der Küchenleiter Wolfgang Christoffel gerufen. Mit seiner Unterstützung gelang der Anstich schließlich und es hieß „O`zapft is“. Anschließend sang der „fröhliche Hesse“ Stimmungslieder, wie „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ oder „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Auch bei dem Lied „Im Blauen Bock“ aus der früheren Fernsehsendung sangen zahlreiche Gäste den Refrain mit. Zwischen den Liedern sorgte er mit kleinen Späßen für große Erheiterung. „Ich habe mich kringelig gelacht, die Witze und die Musik waren spitze“, so eine Bewohnerin.

Neben dem „fröhlichen Hessen“ kamen auch zwei von den Bewohnern aufgeführte Sitztänze sehr gut bei den Gästen an und wurden mit viel Applaus bedacht. Die Bewohner hatten die beiden Tänze „Twist“ und „Der Katzentanz“, gemeinsam mit der Sozialen Betreuungskraft Andrea Habel einstudiert und auch die verwendeten Utensilien, darunter „Katzenohren“ selbst hergestellt. Neben dem Unterhaltungsprogram ließen sich die Gäste Weißwürste mit süßem Senf, Brezeln und Obatzter schmecken. Dazu gab es natürlich Bier vom Fass. Zum Abschluss des Fests bedankte sich Cordula Delp bei den Ehrenamtlichen für die Unterstützung und lud den „fröhlichen Hessen“ Hans Harald schon zum nächsten Oktoberfest ein – was mit großem Applaus der Gäste beantwortet wurde.


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27Sep2019

Gänsehautmomente im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Gerhard Krieg liest aus seiner Krimi-Reihe "Kommissar Falkan" vor

Gerhard Krieg liest aus seiner Krimi-Reihe „Kommissar Falkan“ vor.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 27.09.2019
Zum Auftakt seiner einjährigen Lese-Tour durch die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, besuchte der Schriftsteller Gerhard Krieg das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau und las aus seiner Krimi-Reihe „Kommissar Falkan“ vor. Die Krimis handeln vom pensionierten Frankfurter Kommissar Kurt Falkan, der nach seinem Umzug nach Altenhaßlau, eine Privatdetektei gründet und viele spannende Fälle in und um Altenhaßlau löst. Seine Wege, führen den pensionierten Kommissar aber auch in Ausland, wobei L.A. in den Geschichten für Linsengericht-Altenhaßlau steht. Für Gänsehaut sorge eine Mordszene auf einem Autobahnrastplatz, bei der nicht nur die Tat, sondern auch der Ort des Geschehens detailreich beschrieben wurde. Im Anschluss an die Lesung beantwortete der Autor die Fragen seiner Zuhörer. Dabei erklärte er, dass seine Bücher nicht auf realen Ereignissen beruhen, sondern seiner Phantasie entspringen. Auch wenn die in seinen Büchern beschriebenen Orte real sind, ist die Handlung reine Fiktion. Es gibt jedoch Personen in seinen Geschichten, die an reale Personen angelehnt sind, diese fragt er jedoch immer um Erlaubnis, bevor sie in einer Geschichte auftauchen.

Selbst aus Altenhaßlau, hat Gerhard Krieg inzwischen 14 Bücher veröffentlicht. Er wird in den nächsten zwölf Monaten in jeder Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises aus seinen Büchern vorlesen und seine Zuhörer in die spannende Welt des pensionierten Kommissar Falkan entführen. Wer möchte, hat auch die Gelegenheit, ein Buch zu kaufen und es vom Schriftsteller unterzeichnen zu lassen. Die Lesung wird in allen zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises stattfinden. Alle Krimibegeisterten sind herzlich eingeladen an den Lesungen teilzunehmen. Die Termine werden auf den Aushängen der Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
24Sep2019

Luise Kunert wird 102 Jahre alt

Geburtstagskaffee im Wohnstift Hanau

Luise Kunert feiert ihren 102. Geburtstag im Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 24.09.2019
Im Kreise ihrer Familie und Freunde, hat Luise Kunert ihren 102. Geburtstag gefeiert. Im Blauen Saal des Wohnstifts Hanau, fand ein Geburtstagskaffee statt, bei dem mit Sekt und Orangensaft auf das Geburtstagskind angestoßen und dann gemeinsam gefeiert wurde. Dazu gab es natürlich auch Kaffee und Geburtstagskuchen. Bei fröhlicher Stimmung wurde viel erzählt und noch mehr gelacht. Dankbar zeigte sich Kunert auf der Feier vor allem für ihre Familie und sagte zu ihrer Tochter: „Ich bin so glücklich, dass ich Dich habe.“ Zu den Gratulanten gehörten auch die Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp und die Teamleiterin der Verwaltung Petra Bien. „Wir gratulieren Ihnen im Namen aller Kolleginnen und Kollegen und freuen uns, dass Sie ihren Geburtstag mit so vielen lieben Menschen verbringen“. Im Sudetenland erblickte Luise Kunert vor 102 Jahren das Licht der Welt. In der Nachkriegszeit kam sie 1950 nach Hanau, wo sie eine Familie gegründet und 36 Jahre bei Dunlop gearbeitet hat. 2005 zog sie zu ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn nach Rodenbach. Seit April 2019 lebt sie im Wohnstift Hanau. Kunert ist eine gute Erzählerin und liest sehr gern, am meisten freut sie sich aber über die Besuche ihrer Tochter. Auf die Zukunft gerichtet, erklärte sie: „Wenn ich 103 werde, feiern wir wieder!“.
23Sep2019

Sous le ciel de Paris – Unter dem Himmel von Paris

Französischer Abend im Kreisruheheim Gelnhausen

(Von links) Die Bewohnerinnen Eleonore Stübing und Ottilie Ditzel genießen den französischen Abend.
Kreisruheheim Gelnhausen - Montag, 23.09.2019
Die Atmosphäre im Kreisruheheim Gelnhausen stimmte: Gedämpftes Licht, Kerzenschein, Chansons, dazu ein Gläschen Wein und gutes Essen. Die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm hatten sich, gemeinsam mit der Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, etwas ganz besonderes für die Bewohner der Pflegeeinrichtung ausgedacht – einen französischen Abend mit Live-Musik. Die musikalische Unterhaltung übernahm die Betreuungskraft Uwe Frühm. Für ihn kein Problem: „Ich war früher Sänger bei der Band Musette Pour Tous, die sich auf französische Musik spezialisiert hatte“. Für den französischen Abend hatte Frühm ein Soloprogramm mit Gitarre ausgearbeitet.

Mehr als 30 Bewohner und Angehörige waren der Einladung gefolgt und genossen einen Abend, der ganz im Zeichen der französischen Lebensart stand. Frühm begann seinen Auftritt mit „La vie en rose“ und „Sous le ciel de Paris“ von Edith Piaf, gefolgt von vielen weiteren beliebten französischen Chansons, darunter „C´est si bon“, „La mer“ und „Nathalie“ von Yves Montand, Charles Trenet, Gilbert Becaud und anderen Chansoniers. Die Bewirtung der Gäste übernahm das Ehrenamtsteam um Erika Schmehle und die Betreuungskräfte Regina Pucher und Sigrid Castellanos. Es wurden Käse, Baguette, Weintrauben und kleine Zwiebelküchlein gereicht. Zu Trinken gab es eine mehrere Sorten Wein und eine Auswahl an Softdrinks.

Den ganzen Abend herrschte heitere Gelassenheit, die Bewohner lauschten der Musik oder unterhielten sich in kleinen Grüppchen. Dabei kamen auch die ein oder anderen Französisch-Kenntnisse zum Vorschein. „Bon soir“, „Merci beaucoup“ und „a votre santé“ konnte man öfter hören. Zum Abschluss des Musikprogramms gab es noch etwas deutsch-französisches. Zu „Pigalle, die große Mausefalle“ und einer deutschen Version von „Champs Elysee“, sangen besonders viele Gäste mit. Entsprechend groß war anschließend der Beifall. „Es war eine herrliche Feier – die französischen Chansons waren einfach zauberhaft.“, so eine Bewohnerin. Mit Flammkuchen und Federweißer zum Abendessen ging der französische Abend dann zu Ende.
20Sep2019

Bewohner der Senioren-Dependance zu Besuch im Zirkus

Schüler der Astrid-Lindgren-Schule begeistern mit einzigartigem Zirkus-Projekt

(Von links) Oben: Agathe Reinhardt, Marianne Reitz, Anke Korn, Elke Golda, Hedwig Reiser, Katrin Bolz. Unten: Maxi Heise, Ingrid Schmidt, Hannelore Weißer, Erika Layer, Agnes Lehnert.
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 20.09.2019
Mit einer Zirkusvorstellung bei dem die Kinder die Hauptakteure waren, haben die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach zum Staunen gebracht. Mit Unterstützung der Tagespflege Kremer und der Freiwilligen Feuerwehr Hammersbach, die jeweils einen Transportbus und eine Fahrerin bzw. einen Fahrer zur Verfügung gestellt hatten, gelangten die Senioren auf das Gelände der Astrid-Lindgren-Schule. Auf der Wiese vor der Schule, wurden die Bewohner von der Schulleitung in Empfang genommen und ins Zirkuszelt begleitet. Dann ging es los: Gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter die Schüler der benachbarten Grundschule in Neuberg, nahmen die Senioren ihre Plätze ein. Mit dem Soloauftritt eines Clowns, bei dem kaum ein Auge trocken blieb, wurde die Vorstellung eröffnet. Nach dem gelungenen Start, folgten weitere Nummern, die bei den Besuchern sowohl für Erstaunen als auch Erheiterung sorgten.

Besonders die Schwarzlicht-Akrobatik, bei dem Tücher und Ringe wie von Zauberhand durch die Gegend flogen, eine Seilakrobatik sowie eine Trapezaufführung, wurden mit viel Beifall und Applaus honoriert. Spannend war zudem der Auftritt eines Fakirs, für den sowohl Scherben als auch ein Nagelbrett kein ernstzunehmendes Hindernis darstellen zu schien. Zum Abschluss der Vorstellung, brachte der Clown die Zirkus-Besucher erneut zum Lachen. Darauf folgten minutenlanger Applaus und stehende Ovationen der jungen und älteren Besucher. „Es ist unglaublich, was die Schüler in wenigen Tagen auf die Beine gestellt haben“, so eine Bewohnerin. „Toll, wie selbstbewusst die Kinder waren“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu. Das Zirkus-Projekt der Astrid-Lindgren-Schule ist ein klassenübergreifendes Projekt, in Kooperation mit dem Verein Freie Pädagogische Initiative unter der Leitung von Edgar Hedergott und findet alle vier Jahre statt.

Die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 studieren in nur zwei Tagen die Zirkusnummer ein. Begleitet und unterstützt werden die Schüler dabei, von den Zirkus-Artisten Darion Sänger, Andrea Kruck, Tim Hedergott und Edgar Hedergott sowie ihren Lehrern und einigen Eltern. Begeistert zeigten sich im Anschluss an die Vorstellung, auch die Hausleiterin Anke Korn und die Fachkraft für soziale Betreuung Katrin Bolz: „Der Auftritt der Schüler und die Zirkusnummern waren einfach toll. Wir danken der Astrid-Lindgren-Schule für die Einladung. Es war ein wirklich sehr gelungener Ausflug. Ein großes Dankeschön auch an den Pflegedienst Kremer und die Freiwillige Feuerwehr, ohne die dieser Ausflug nicht möglich gewesen wäre.“
19Sep2019

„Das Konzert hat meiner Frau wirklich gut getan“

Duo Amadeus tritt in der Senioren-Dependance Ronneburg auf

Ermina Spati und Stephan Herget begeistern als Duo Amadeus mit klassischer Musik.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 19.09.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, trat das „Duo Amadeus“ in der Senioren-Dependance Ronneburg auf. Die beiden Pianisten Ermina Spati und Stephan Herget spielten dabei Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart und Gabriel Fauré. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich. Neben den bekannten und beliebten Stücken von Mozart, kam dabei besonders das Wiegenlied von Gabriel Fauré bei den Bewohnern an. So schwärmte eine Bewohnerin: „Das Wiegenlied am Ende des Konzerts hat mich sehr berührt.“ Ein Angehöriger dessen Frau in der Senioren-Dependance lebt, bedankte sich für das Konzert und erklärte: „Meine Frau hat früher selbst musiziert, das Konzert hat ihr wirklich gut getan.“

Damit möglichst viele Bewohner in den Genuss der klassischen Musik kommen konnten, fand das Konzert nacheinander auf zwei Wohnbereichen statt. Zum Ende beider Auftritte gab es stehende und sitzende Ovationen von den Konzert-Besuchern. „Es macht einfach Spaß, vor einem so begeisterten Publikum zu spielen“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
16Sep2019

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg

Sitztanz-Gruppe bedankt sich bei Firma Phoenix für neue T-Shirts

Teilnehmer der Sitztanzgruppe, Jürgen Kunert (Sponsor der T-Shirts und des Grillguts), Erika Ackermann (Leitung der Sitztanzgruppe), Heike Haase (Hausleitung) und Michael Mandt (Einrichtungsleitung)
Dependance Haus Neuberg - Montag, 16.09.2019
Bei strahlendem Sonnenschein aber dennoch angenehmen Temperaturen, fand das Sommerfest der Senioren-Dependance Neuberg statt. Eröffnet wurde das Fest vom Einrichtungsleiter Michael Mandt. Zu den Gästen des Sommerfests gehörten Bewohner, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter und Besucher aus der Gemeinde, darunter auch die Bürgermeisterin von Neuberg, Iris Schröder. Auf Kaffee und Kuchen folgte eine Aufführung der Sitztanzgruppe, geleitet durch Erika Ackermann. Dabei präsentierte die Sitztanzgruppe stolz ihre neuen grünen T-Shirts, die durch eine großzügige Spende von Jürgen Kunert, dem Inhaber der Firma Phoenix, angeschafft werden konnten. „Und auch das Grillgut für das Sommerfest wurde diesmal von Herr Kunert gesponsort!“ erklärte Mandt und bedankte sich für die Unterstützung. Zu den weiteren Highlights gehörten ein Mundharmonika-Solo-Auftritt der Bewohnerin Hedwig Baldy-Kressel sowie ein Boule-Turnier zwischen dem Einrichtungsbeirat und Mitarbeitern des Hauses. Das Ausklingen des Tages erfolgte mit kühlen Getränken und frisch Gegrilltem.
13Sep2019

Dank und Lob für das ehrenamtliche Engagement

Gelungenes Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau

Die Gäste des diesjährigen Sommerfests bekamen einiges geboten.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 13.09.2019
Das Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig stand diesmal ganz im Zeichen des Ehrenamts. Die zahlreichen Gäste, darunter Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Ehrenamtliche, bekamen dabei ein Programm geboten, dass sowohl abwechslungsreich als auch unterhaltsam war. Zu Beginn des Fests begrüßte Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel die Gäste und freute sich, dass trotz des wechselhaften Wetters so viele den Weg in die Einrichtung gefunden hatten. Anschließend sprach auch die Hanauer Stadtverordnete Beate Funk einige Worte zu den Gästen. „ Ich komme immer wieder gerne hier in die Einrichtung und bin jedes Mal begeistert von den zahlreichen Veranstaltungen, darunter Konzerte, Kunstausstellungen, Feierlichkeiten, die regelmäßig im Stadtteilzentrum stattfinden. Das Engagement der Mitarbeiter und der Ehrenamtlichen ist wirklich beispielhaft.“, so Funk.

Bei der anschließenden Tanzvorführung der Maintaler Seniorentanzgruppe unter der Leitung von Gisela Kratz, spielte zum Glück das Wetter mit. Neben ihrem Engagement in der Maintaler Seniorentanzgruppe, leitet Gisela Kratz jede Woche die Sitztanzgruppe „Fit bis ins hohe Alter“ im Stadtteilzentrum. Kratz: „Ich kann die Zusammenarbeit im Stadtteilzentrum nur loben. Ich komme schon seit Jahren in die Einrichtung und es ist nicht selbstverständlich, dass die ehrenamtliche Arbeit so gewürdigt wird wie hier.“ Für musikalische Unterhaltung sorgte dann der Russische Chor des Vereins KID e.V. aus Hanau, zu deren Repertoire russische, deutsche und hebräische Lieder gehören. Ein weiteres Highlight des Sommerfests, war der Auftritt des Alleinunterhalters Günter Feltes aus Rodgau, der mit stimmungsvollen Schlagern sein Publikum begeisterte. Besonders bei den Refrains sangen viele der Gäste aus voller Kehle mit.

Zum Abschluss des Fests, bedankte sich Einrichtungsleiterin Knodel bei allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen: „Durch ihren Einsatz war das diesjährige Sommerfest wieder ein voller Erfolg“.
13Sep2019

Verbesserung der Palliativversorgung im Main-Kinzig-Kreis

Start des zweiten Kurses der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“

Start des zweiten Kurses der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ im Rahmen der Ausbildungsoffensive zur Verbesserung der Palliativversorgung des Main-Kinzig-Kreises.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 13.09.2019
Im Rahmen der Ausbildungsoffensive zur Verbesserung der Palliativversorgung des Main-Kinzig-Kreises, hat der zweite Kurs der Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ begonnen. Von den 17 neuen Teilnehmern, kommen 13 Pflegefachkräfte aus den Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die Ausbildungsoffensive wurde Mitte letzten Jahres vom Kreisausschuss beschlossenen, um die palliative Versorgung in den Einrichtungen des Kreises und darüber hinaus zu verbessern. Eine der grundlegenden Voraussetzungen für ein palliatives Angebot ist dabei die Qualifikation von Mitarbeitern, durch eine spezielle Weiterbildung zur Palliativ-Care-Fachkraft.

„Die Verbesserung der palliativen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen ist ein wichtiges und unverzichtbares Ziel“, so die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises Susanne Simmler. So haben Pflegeeinrichtungen infolge veränderter Familienstrukturen, der Demografie und durch die Fortschritte in der Medizin als Sterbeorte an Bedeutung gewonnen – wodurch die Palliativversorgung zu einer zentralen Herausforderung für die Einrichtungen geworden ist. Die Qualifikation des Pflegefachpersonals ist daher von entscheidender Bedeutung. Die Ausbildungsoffensive des Kreises sieht vor, innerhalb von drei Jahren insgesamt 42 examinierte Pflegekräfte zu Palliativ-Care-Fachkräften auszubilden.

Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und Trauernden zur Seite zu stehen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an professioneller Kommunikation und Beratung. Die Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ umfasst daher die Förderung und Stärkung der fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen der Pflegefachkräfte in Bezug auf palliative Pflege. Die Auseinandersetzung mit ethischen und spirituellen Aspekten, sowie interkulturelle und religiöse Themen sind ebenfalls nötig, um das Einfühlen und Handeln in die palliative Pflege hilfreich zu unterstützen. So schafft das spezielle Fachwissen die Grundlage für ein tieferes Verständnis, um Menschen auf ihrem letzten Lebensweg würdevoll zu begleiten.

Die Weiterbildung zur „Palliativ Care Fachkraft“ wird berufsbegleitend durchgeführt und dauert ein Jahr. Die Weiterbildung ist aufgegliedert in 160 Unterrichtseinheiten (insgesamt 4 Wochen) Theorie und 120 Stunden Praxis. Die Qualifizierungsmaßnahme wird durch das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege angeboten.
12Sep2019

Gelungenes Sommerfest der Senioren-Dependance Limeshain

Bürgermeister Adolf Ludwig feiert mit Senioren im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule

(Von links) Edith Jendrysik (Stellvertretende Hausleitung), Katrin Bolz (Fachkraft für Soziale Betreuung), Blanka Benova (Hausleitung), Michael Mandt (Einrichtungsleiter), Adolf Ludwig (Bürgermeister) und Monika Imhof (Sekretariat des Bürgermeisters).
Dependance Haus Limeshain - Donnerstag, 12.09.2019
Eine afrikanische Kaffeezeremonie, ein Kunststücke vollführender Therapie-Hund, musikalische Gesangseinlagen und reichlich gutes Essen – das Programm des Sommerfests der Senioren-Dependance Limeshain bot viel Abwechslung und kam bei Bewohnern wie Besuchern gleichermaßen gut an. Eröffnet wurde das Fest, das diesmal im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ stattfand, durch Einrichtungsleiter Michael Mandt und der Fachkraft für Soziale Betreuung Katrin Bolz. Anschließend sprachen auch der Bürgermeister von Limeshain, Adolf Ludwig, und der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises einige Worte. „Es ist uns eine große Freude neben den Bewohnern, auch so viele Gäste aus der Gemeinde begrüßen zu dürfen“, erklärte Bien und fügte hinzu: „Es zeigt, dass die Senioren-Dependance fest ins soziale Miteinander der Gemeinde integriert ist.“ Dem stimmte auch Bürgermeister Adolf zu und betonte: „Ich komme immer wieder gern in unsere Senioren-Dependance.“

Danach gesellte sich der Bürgermeister zu den Gästen und unterhielt sich mit den Bewohnern der Senioren-Dependance, darunter viele, die er schon seit einigen Jahrzehnten kennt. Bei Kaffee und Kuchen, sorgte die Gruppe „Mamafun“ für stimmungsvolle Musik. Dazu gab es frisch Gegrilltes und eine große Auswahl an Salaten. Am Grill stand dabei der Ehrenamtliche Phillip Lott. Ute Schremser, ebenfalls ehrenamtlich im Haus Limeshain tätig, stellte ihren Therapiehund Silas vor und ließ ihn kleine Kunststücke vollführen. Eine weitere Ehrenamtliche, Theresa Handy, die regelmäßig zum gemeinsamen Singen in die Pflegeeinrichtung kommt, sang zusammen mit einer Gruppe von Bewohnern einige Volkslieder. Zum Abschluss des musikalischen Programms gab es eine ganz besondere Überraschung, die für strahlende Gesichter bei den Bewohnern sorgte. So sang eine Gruppe von Kindern das Lied „Oma so lieb“ von Heintje.

Ein weiteres Highlight war die von der Alltagsbetreuerin Yirgalem Gebreslasie durchgeführte afrikanische Kaffee-Zeremonie. Dabei röstete die Alltagsbegleiterin zunächst die Kaffeebohnen in einem Metallgefäß über einer Flamme, mahlte sie dann in einer Kaffeemühle und kochte den Kaffee anschließend frisch auf - dazu gab es afrikanische Köstlichkeiten. Sowohl die Bewohner als auch die weiteren Gäste waren begeistert von den afrikanischen Speisen und der afrikanischen Kaffee-Zeremonie. Zum Abschluss des Sommerfests bedankten sich Einrichtungsleiter Mandt und sein Team bei allen Mitarbeitern, die im Vorfeld des Fests Kuchen und Salate zubereitet und bei den Vorbereitungen mitgeholfen hatten. „Ein ganz besonderer Dank geht daneben an unsere ehrenamtlichen Helfer Phillip Lott, Theresa Handy und Ute Schremser, die maßgeblich zum Gelingen dieses Fests beigetragen und es zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben“.
10Sep2019

Geburtstagskaffee für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Geburtstagskinder feiern zusammen mit Bewohnern, Freunden und Angehörigen

(Von links stehend) Stephan Hemberger, Yvonne Menge, Karl-Heinz Mönch und Katja Sommer
Wohnstift Hanau - Dienstag, 10.09.2019
Jeden Monat findet im Wohnstift Hanau ein Geburtstagskaffee statt, bei dem die Bewohner, die in den Wochen zuvor Geburtstag hatten, zusammen mit Freunden, Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, feiern können. Gemeinsam mit dem Ehrenamtlichen Karl-Heinz Mönch, organisiert die Fachkraft für Soziale Betreuung des Wohnstifts, Yvonne Menge, den Geburtstagskaffee. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger lobt das Angebot und erklärt: „Der Geburtstagskaffee findet zusätzlich zu den individuellen Geburtstagsfeiern der Bewohner statt und ist eine tolle Gelegenheit, damit die Geburtstagskinder des vorigen Monats nochmal gemeinsam feiern und sich dabei austauschen können.“

Jedes Geburtstagskind kann einen Gast bestimmen, den sie zum Geburtstagskaffee mitbringen möchten. Begrüßt werden die Geburtstagskinder an dem Tag von Einrichtungsleiter Hemberger. Im Mittelpunkt des Geburtstagskaffees steht anschließend das gesellige Miteinander. Zu Kaffee und Kuchen spielt der Ehrenamtliche Karl-Heinz Mönch für die Geburtstagskinder, beliebte Schlager und Volkslieder, wie beispielsweise „Marina“ und „Sierra Madre“. „Ein weiteres Highlight jedes Geburtstagskaffees“, so Menge, „ist die das Vorlesen einer Geschichte zum Geburtstagsmonat“. So haben die Bewohner und ihre Gäste beim letzten Geburtstagskaffee, gebannt der Geschichte „Das Märchen vom königlichen Monat August“ gelauscht.
09Sep2019

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises unterstützen Sportstiftung Hessen

Geschäftsführer Dieter Bien überreicht Spende an Kuratoriumsmitglied Jens Gottwald

(Von links) Hans Jürgen Müller, Dieter Bien, Jens Gottwald
Gesamtunternehmen - Montag, 09.09.2019
Mit einer Spende in Höhe von 2000€ unterstützen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises die Sportstiftung Hessen. Bei einem gemeinsamen Termin mit dem Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung und Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald und dem Gründer der Agentur metropress Hans Jürgen Müller, betonte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, die gesellschaftliche und integrative Funktion des Sports: „Ebenso wie Kunst und Kultur, ist der Sport einer der Lebensbereiche, die uns als Gesellschaft zusammenbringen. Dazu gehöre, so Bien, die Vorbildfunktion vieler sozial engagierter Spitzensportler, die sich auch abseits ihrer Sportstätten, für das Allgemeinwohl einsetzen.

So haben kürzlich die beiden Spitzensportler Julian Reus (Deutscher Rekordhalter über 60 und 10 Meter) und Till-Joscha Jönke (Basketball-Spieler White Wings) an einem Werbefilm mitgewirkt, der sich für den Altenpflegeberuf stark macht. „Die beiden Sportler wollten für diesen Auftritt keine Bezahlung und haben sich nur der Sache wegen eingesetzt. Das hat uns sehr beeindruckt“, so Bien. Mit der Spende an die Sportstiftung Hessen, wollen die Alten- und Pflegezentren, ihrerseits die hessische Sportförderung stärken. Die Sportstiftung Hessen verfolgt das Ziel, hessische Nachwuchs- und Spitzensportler auf ihrem Weg zu Welt- und Europameisterschaften und im Besonderen zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Form von geeigneten Fördermaßnahmen zu begleiten.
06Sep2019

Auch im Alter sicher sein - Vorsicht ist besser als Nachsicht

Veranstaltungsreihe in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK

Gesamtunternehmen - Freitag, 06.09.2019
Ab Herbst finden in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises polizeiliche Diebstahlpräventionsberatungen statt. Eingeladen sind Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Die polizeiliche Beratung zu Risiken im Alltag wird durch die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen angeboten. Hauptkommissar Stefan Adelmann, kriminalpolizeilicher Berater mit Sitz in Hanau, sensibilisiert auf anschauliche Weise seine Zuhörer zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht im Alltag. Am Beispiel alltäglicher Situationen werden Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter für die Themen Diebstahl und Betrug sensibilisiert und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie sich und ihr Umfeld schützen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Risiken, denen ältere Bürger häufiger ausgesetzt sind. Anschließend können die Teilnehmer Fragen zum Thema Sicherheit stellen.

Die Termine werden auf den Aushängen in den Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
05Sep2019

Nicht nur beim Grillfest - Feuer und Flamme für das Ehrenamt

Alten- und Pflegezentren des MKK bedanken sich bei mehr als 120 Ehrenamtlichen

Geschäftsführer Dieter Bien und Ehrenamtskoordinatorin Agnes Boos begrüßen die Ehrenamtlichen zum Grillfest.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 05.09.2019
Mehr als 120 Ehrenamtliche sind in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises tätig und bereichern mit ihrem Engagement den Alltag der Bewohner. Ihre Aufgabenbereiche variieren von der Einzelbetreuung, über das Angebot von Gruppenaktivitäten bis hin zur Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und anderen Veranstaltungen. Die Ehrenamtlichen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Lebensqualität der Bewohner. Ein breit aufgestelltes Angebot im Bereich der sozialen Betreuung ist ohne ihre Unterstützung kaum vorstellbar. Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und ihrer jeweiligen Gemeinde oder des Stadtteils. Sie unterstützen somit auch die Integration der Einrichtung und deren Bewohner in das soziale Umfeld.

Um ihnen für ihren Einsatz zu danken und ihr freiwilliges Engagement zu würdigen, haben die Alten- und Pflegezentren, die Ehrenamtlichen zu einem Grillfest nach Rodenbach eingeladen. Begrüßt wurden die Gäste vom Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und der Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes Boos. Nachdem Bien den Ehrenamtlichen für ihren fortwährenden Einsatz im Dienste der Bewohner gedankt hatte, erzählte die Ehrenamts-Koordinatorin von einer kleinen Begebenheit am Rande des Grillfests, die für sie exemplarisch für das Engagement der Ehrenamtlichen ist: „Ich wurde zu Beginn dieses Fests immer wieder mit einer Frage konfrontiert, nämlich: Kann ich Ihnen noch bei etwas helfen?“ Diese Frage ist, so Boos, typisch für die Ehrenamtlichen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, für andere Menschen da zu sein. „Heute jedoch sollen Sie sich mal zurücklehnen und von uns bedienen lassen“.

Neben dem Geschäftsführer und der Ehrenamtskoordinatorin waren auch zahlreiche Einrichtungs- und die Leitungen der sozialen Betreuung zum Grillfest gekommen, um ihrerseits das Engagement der Ehrenamtlichen zu würdigen. So wurde das Grillfest auch dazu genutzt, um sich abseits des Alltags in der Pflegeeinrichtung, privat auszutauschen und sich dabei besser kennenzulernen.
04Sep2019

Digitalisierungsscout-Projekt erhält große Auszeichnung

Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler: Gelungener Einstieg in das digitale Pflegeheim

Unser Bild zeigt (vordere Reihe von links) Susanne Simmler, Bettina Müller, Andreas Westerfellhaus und Dieter Bien sowie (zweite Reihe von links) Belinda Schmidt, Charmaine Pohle, Selina Glück, Danijela Arezina und (dritte Reihe von links)Monika Bernd, Carolin Mewes, Thomas Schömbs, Dorothee Bauer sowie (obere Reihe von links) Monika Zimpel, Dr. Maria Haas-Weber, Nils Kornherr, Reinhold Walz, der stellvertretende APZ-Geschäftsführer.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 04.09.2019
Groß war die Schar der Gratulanten als Susanne Simmler, die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ), den Auszubildenden Danijela Arezina, Selina Glück, Carolin Mewes, Charmaine Pohle und Thomas Schömbs und ihren Betreuern die Urkunde für eine besondere Auszeichnung überreichte. Neben Susanne Simmler gratulierten der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, die SPD-Bundestagsabgeordnete Betina Müller, der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, die Leiterin Ausbildung des Instituts für Altenpflege, Monika Bernd und die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt. In dem von Monika Zimpel, der Geschäftsbereichsleiterin Personal, initiierten und von Nils Kornherr, dem Referenten für Digitalisierung, betreuten Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ hatten die Auszubildenden einen zweiten Platz erreicht.

Die Digiscouts der Alten- und Pflegezentren hatten dabei die Praxisanleitung während ihrer Ausbildung besonders in den digitalen Fokus gerückt. Bei der Praxisanleitung, die bei den APZ von ausgewiesenen Fachkräften wahrgenommen wird, geht es um die Kooperation mit der Pflege- bzw. Berufsfachschule beim Ausbildungsplan und um die Festlegung von Lernzielen für die Pflegeschüler. Insbesondere betrifft sie auch die Organisation der Betreuung und die Anleitung der Schüler am Praktikumsort und die Mitwirkung bei Prüfungen. Zum zweiten Platz und damit zum großen Erfolg führten folgende Meilensteine: Gelungene Kommunikation mit den beteiligten Abteilungen wie Schule und Praxisanleitungen, optimale Planung, Gestaltung und Ausarbeitung der digitalen Oberfläche in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung des Hauses, inklusive Übergabe des Projektes an die IT-Abteilung, und ein praktischer Modellversuch, in dem die Präsentation und Vorführung des Projektes eingeschlossen war.

Erwehren mussten sich die APZ-Preisträger bei dem vom deutschlandweit agierenden digitalen Kompetenzzentrum in Eschborn (RKW) und von der Industrie- und Handelskammer durchgeführten und vom Bundesministerium für die Wirtschaft und Energie geförderten Projekt härtester Konkurrenz. Nicht weniger als 39 Auszubildende aus zahlreichen Unternehmen wie beispielsweise dem Kolping-Bildungswerk oder der DZ-Bank hatten als Digiscouts in den vergangenen sechs Monaten in ihren Betrieben Digitalisierungspotenzial aufgespürt und bei Betriebsprojekten umgesetzt. Bei dem Ziel, digitale Kompetenzen aufzubauen und sie in der Praxis umzusetzen, lagen die APZ-Ausbildenden knapp hinter den Kolping-Azubis auf dem zweiten Platz der Bewertungsscala.

Die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler betonte, dass das Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ ein guter und - durch die Auszeichnung untermauert- erfolgreicher Schritt ist, die Zukunftsaufgabe der „Digitalisierung des Pflegeheims“ mit Leben zu erfüllen und Auszubildende für die digitale Welt fit zu machen . Die Auszubildenden hätten in den Alten- und Pflegezentren gute Ideen entwickelt, wie Dinge digital besser gemacht werden können. „Erfreulich ist“, ergänzte Geschäftsführer Dieter Bien, „dass die Auszubildenden zuerst an sich selbst und ihre Ausbildung gedacht haben.“ Das Projekt „digitale Praxisanleitung“ habe nicht nur den Vorteil, dass die Auszubildenden das benötigte Fachwissen für die praktische Ausführung an den Bewohnern als auch für die bevorstehenden Abschlussprüfungen erlernen bzw. intensivieren können, es zeigte auch, dass sich die Alten- und Pflegezentren als attraktiver Ausbildungsbetrieb mit Zukunft darstellen. Der Geschäftsführer setzt darauf, dass diese erfolgreichen Schritte in der Digitalisierung der Ausbildung den einen oder anderen jungen Menschen motivieren, den Beruf einer Pflegehilfs- oder einer Pflegefachkraft zu erlernen.
03Sep2019

„Offener Brief“ der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler an die Minister Franziska Giffey, Hubertus Heil und Jens Spahn

Systemwechsel zu einem solidarisch finanzierten System in der Pflege gefordert

Gesamtunternehmen - Dienstag, 03.09.2019
In einem „offenen Brief“ an die Bundesminister Jens Spahn, Hubertus Heil und Franziska Giffey, hat die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Umsetzung aller im Konzept „Konzertierte Aktion Pflege“ vorgestellten Veränderungen mit mehr Ausbildung, mehr Personal und mehr Digitalisierung einen Systemwechsel für die Pflege zu einem solidarisch finanzierten System unter Beteiligung aller gefordert. Auch die Einführung eines flächendeckenden und allgemeingültigen Tarifvertrags für alle Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Pflege sei notwendig. Simmler:“ Wenn man Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und Beschäftigten gerecht werden will, ist es nicht zuträglich, wenn wie bei der „Konzertierten Aktion Pflege“ fertige Konzepte ohne ein abgestimmtes und schlüssiges Finanzierungskonzept vorgelegt werden. Dadurch werden solche Konzepte sehr schnell zu einem Ja-aber Papier.“

Aus der Sicht der kommunalen Ebene, der Betroffenen und deren Angehörigen und der Pflegenden werden die sicherlich notwendigen Änderungen in der „Konzertierten Aktion Pflege“ nur auf dem Rücken der Pflegerinnen und Pfleger sowie vor allem der zu Pflegenden ausgetragen. Die Erste Kreisbeigeordnete appelliert in ihrem offenen Brief an die drei Minister: „Wir sollten nicht versuchen, Flickschusterei an einem System zu betreiben, das am Ende eh nicht mehr funktionieren kann. Allein eine solidarische Finanzierung, in die alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, kann dauerhaft die Finanzierungsproblematik lösen. Dies müssen wir uns leisten.“ Konkrete Möglichkeiten der Finanzierung seien hierbei die Steigerung der Beitragssätze, die Umstellung der Pflegeversicherung zu einer Vollfinanzierung oder die Erhöhung der Steuerlast für diesen Bereich.

Nach dem Konzept der „Konzertierten Aktion Pflege“ werde bespielweise die vorgesehene Personalbemessung mit verbindlicheren Regeln für die Besetzung von Pflegeheimen mit Pflegekräften auf Grund der Komplexität und der Verschiedenartigkeit der Interessenlagen der beteiligten Gruppen wie Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft, Gewerkschaften oder Arbeitgeber im Ergebnis dazu führen, dass es weiter große Unterschiede in den einzelnen stationären Einrichtungen geben wird und die Bewohnerinnen und Bewohner zur Kasse gebeten werden. Dass dabei bereits heute schon 1/3 aller Bewohnerinnen und Bewohner von stationärer Pflege Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger sind, spricht für sich und die Veränderung des Finanzierungssystems. Im Übrigen wirke sich der fehlende Mut, das System der Refinanzierung komplett zu erneuern, auch auf die Verbesserung der Bezahlung aus, was ein zentraler Punkt für die Anerkennung des Pflegeberufs in unserer Gesellschaft darstellt und zugleich Ursache der fehlenden Fachkräfte ist, schreibt Simmler an Giffey, Spahn und Heil. Dass beruflich Pflegende keine Bittsteller sind, sondern qualifizierte, leistungsfähige Fachkräfte, die tagtäglich unverzichtbare Dienstleistungen für die Gesellschaft erbringen, und ihre Arbeit mit guten Arbeitsbedingungen und angemessener Vergütung gewürdigt werden muss, ließ die Erste Kreisbeigeordnete in ihrem Schreiben dabei nicht unerwähnt.
03Sep2019

Neuer Datenschutzbeauftragter der Alten- und Pflegezentren

Geschäftsführer Dieter Bien überreicht Ernennungsurkunde an Nils Kornherr

(Von links) Dieter Bien, Nils Kornherr, Belinda Schmidt, Monika Zimpel
Gesamtunternehmen - Dienstag, 03.09.2019
Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung, ist neuer Datenschutzbeauftragter bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und der Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, überreichte ihm Geschäftsführer Dieter Bien, die Ernennungsurkunde zum neuen Datenschutzbeauftragten. „Der Schutz sensibler persönlicher Daten hat für uns als kreiseigenes Unternehmen natürlich sehr hohe Priorität“, erklärte Bien und zählte die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten auf. Zu den Hauptaufgaben des Datenschutzbeauftragten gehört die Kontrolle der Einhaltung der Regeln und Gesetze zum Datenschutz. So dürfen ausschließlich Befugte auf sensible Daten Zugriff bekommen. Zudem muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Mitarbeiter gewährleistet werden. Der Datenschutzbeauftragte ist dabei auch für die Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Belange des Datenschutzes verantwortlich. „Als Referent für Digitalisierung, ist Herr Kornherr bestens auf seine künftige Aufgabe als Datenschutzbeauftragter vorbereitet.“, so Bien. Schließlich spielen rechtliche Fragestellung gerade auch beim Einsatz digitaler Technologien, eine zunehmend wichtige Rolle – wie beispielsweise die EU-Datenschutz-Grundverordnung.
02Sep2019

Kreisspitze diskutiert mit dem Pflegebeauftragten des Bundes

Gerechte Finanzierung im Bereich der palliativen Versorgung gefordert

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler setzte sich mit Dr. Maria Haas-Weber und Bettina Müller bei Andreas Westerfellhaus (von rechts) für eine gerechtere Finanzierung im Bereich der palliativen Versorgung ein.
Gesamtunternehmen - Montag, 02.09.2019
Verbesserungen für den Pflegeberuf und die Fachkräftesuche sowie eine neue Finanzierungsstruktur für den Palliativbereich: Mit diesen Forderungen gingen Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler in die Gespräche mit Andreas Westerfellhaus, den Pflegebeauftragten der Bundesregierung, der den Main-Kinzig-Kreis besucht hat. Er zeigte großes Verständnis für die Anliegen des Kreises und seiner betreffenden Kreisgesellschaften.

Westerfellhaus hatte zunächst das Wohnstift Hanau der Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig besucht. Er informierte sich dort über die Palliativoase und das Expertenteam für Palliative Pflege, kurz EPP-Team.

„Es kann nicht sein, dass es bei diesen Angeboten auf dem letzten Lebensweg keine gesicherte, solidarische Finanzierung gibt“, sagte Sozialdezernentin Simmler. Es brauche eine grundlegende Änderung in der gesamten Finanzierungsstruktur der Altenpflege. Sie wurde in dieser Forderung unter anderem unterstützt durch Dr. Maria Haas-Weber vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe in Hanau. Haas-Weber machte darauf aufmerksam, dass es einzelne gute Palliativangebote gebe. Sie deckten aber nur einen sehr geringen Teil der Menschen ab, die auf solche Angebote angewiesen wären. „Menschenwürde darf auch im Alter keine zwei Klassen kennen“, brachte es Haas-Weber auf den Punkt.

Neben der Finanzierung sprachen Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien die Digitalisierung an. Die tägliche Arbeit könne durch ein breiteres technisches Fundament erleichtert werden; die Glasfaserversorgung sei im Kreisgebiet ohnehin gut. Einen Teilbereich hatten die Alten- und Pflegezentren jüngst in einem Pilotprojekt grundlegend analysiert und für die eigene Arbeit digital aufgerüstet. Doch für eine flächendeckende Digitalisierung brauche es der Zustimmung, Förderung und Begleitung durch den Bund, hier könne Andreas Westerfellhaus seine Kontakte nutzen.

In Gelnhausen führte Landrat Thorsten Stolz den Pflegebeauftragten in die aktuelle Diskussion um die Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem europäischen Ausland durch die Main-Kinzig-Kliniken ein. Aktuell gebe es schon 32 anerkannte Pflegekräfte, überwiegend aus Serbien, 26 befänden sich als Praktikanten in der Anerkennungsphase. Binnen weniger Tage, berichtete Kliniken-Geschäftsführer Dieter Bartsch, könne gerade in Serbien eine größere Zahl an Interessenten angeworben werben, „dann beginnt aber unser Problem“.

Die folgenden Genehmigungs- und Anerkennungsschritte verzögerten die Arbeitsaufnahme um durchschnittlich zwölf Monate, verdeutlichte Landrat Thorsten Stolz. Hinzu käme ein enormer finanzieller Aufwand für die Fachkräfte. An Andreas Westerfellhaus formulierte der Kreis die Forderung, die bürokratischen Hürden deutlich zu senken und den hohen finanziellen Eigenanteil im Ausbildungsbudget verrechnen zu können.

Der Pflegebeauftragte nahm die Anregungen und Forderungen aus dem Main-Kinzig-Kreis auf. Er versprach, mit der Kreisspitze bei diesen Themen im Gespräch zu bleiben.
02Sep2019

Bewohner bringen sich aktiv im Wohnstift ein

Förderung der Lebensqualität der Bewohner als zentrales Ziel

Heinz-Otto Rieth mit zwei Bewohnern beim kreativen Gestalten.
Wohnstift Hanau - Montag, 02.09.2019
Die Förderung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen ist ein zentrales Ziel der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Wichtig für die Zufriedenheit der Bewohner ist, dass sie den Tag aktiv verbringen und etwas Sinnvolles tun können. Dies lässt sich auch aus den Ergebnissen einer Studie zur Lebensqualität ableiten, die von den Alten- und Pflegezentren des Kreises vor zwei Jahren in Auftrag gegeben wurde. Wie sich aktives Tun und das Erleben von Sinnhaftigkeit miteinander verbinden lassen, zeigt das Beispiel des Wohnstifts Hanau. Vielen Gästen des letzten Sommerfestes der Einrichtung, war sofort die schöne und zum Anlass passende Tischdekoration aufgefallen. Diese wurde von Bewohnern gestaltet, die sich regelmäßig am Bewohner-Stammtisch im Wohnstift teilnehmen.

Der Stammtisch ist ein wöchentlich stattfindendes Angebot und wird von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung und Katja Sommer, Sozialpädagogin, mit Unterstützung der Ehrenamtlichen Heinz-Otto Rieth und Franz Caspar durchgeführt. Vor dem Sommerfest fragte Cordula Delp die Stammtischteilnehmer, ob sie Interesse daran hätten, für die Tischdekoration zu sorgen. Diese Idee wurde sofort begeistert aufgenommen. Es wurden Schmetterlinge und Marienkäfer aus Papier ausgeschnitten und kreativ nach eigenen Vorstellungen bemalt und verziert. Außerdem wurden Rosen aus Servietten gefaltet. Die Bewohner gestalteten die Dekoration jeweils nach ihren Fähigkeiten und wurden dabei von den Ehrenamtlichen unterstützt. Am Tag des Festes dekorierten die Bewohner gemeinsam Ehrenamtlichen damit sämtliche Tische.

Die Stammtischgruppe freute sich sehr über die vielen anerkennenden Worte, die sie für die bunte Tischdekoration bekam. Eine Bewohnerin, die beim kreativen Gestalten und beim Dekorieren aktiv dabei war erklärte: „Wir haben nicht nur für uns gebastelt, sondern für die Mitbewohner und Gäste. Das machte Spaß und es ist schön, dass wir einen Beitrag für das Fest leisten konnten.“ Die Teilnehmer des Stammtischs stehen bereits in den Startlöchern für das nächste Fest: Sie gestalten die Tischdekoration für das Oktoberfest.
30Aug2019

Gartenfest mit eigenem Barfußpfad im Kreisruheheim

Uwe Frühm singt selbstgetextete Sommerlieder mit den Bewohnern

Der Barfußpfad war eines der Highlights des Gartenfests im Kreisruheheim
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 30.08.2019
Sonnenschein und 25 Grad im Schatten – das waren ideale Bedingungen für das Gartenfest, das kürzlich im Kreisruheheim Gelnhausen stattgefunden hat. So waren auch mehr als 30 Bewohner und Angehörige zum Fest im grünen Innenhof des Kreisruheheims erschienen, bei dem gute Laune und Geselligkeit im Vordergrund standen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten Ehrenamtskräfte, Betreuungskräfte und die Küche der Pflegeeinrichtung. Dazu haben sich die sozialen Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Uwe Frühm gemeinsam mit der ehrenamtlichen Helferin Erika Schmehle und ihrem Team von Ehrenamtlichen etwas ganz besonderes für das Gartenfest einfallen lassen. Ein eigens aufgebauter Barfußpfad mit Sand, Steinen, Rindenmulch, Stroh und einem kleinen Wasserbecken, war eines der Highlights des Festes. Zunächst beobachteten die Bewohner, wie die Ehrenamtlichen und die Betreuungskräfte einen ersten Testlauf auf dem Barfußpfad unternahmen. Dann trauten sie sich selbst auf den Erlebnispfad. „So viele interessante Eindrücke, das ist wirklich ein kleines Abenteuer“, fasste eine Bewohnerin nach anschließend zusammen. Daneben gab es weitere Programmpunkte zum Mitmachen, so beispielsweise als Uwe Frühm seine Gitarre auspackte und gemeinsam mit den Bewohnern und Besuchern Sommerlieder sang. Besonders gut kam dabei das von ihm selbstgetextete Lied „Blauer Himmel, Sommer, Sonne“ zu der Melodie von „Auf der schwäbsche Eisebahne“ an. „Ich hatte leicht singbare Sommerlieder gesucht und nur wenige gefunden – da habe ich eben selber eins getextet“.
30Aug2019

Wiener Klassik im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Musikalisches Trio tritt für Bewohner in Pflegeeinrichtungen auf

(Von links) Theo Ruppert, Stephan Herget und Heinz Wunsch traten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ im Stadtteil an der Kinzig auf.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 30.08.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, fand im Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau ein klassisches Konzert statt. Im Mittelpunkt des Konzerts stand die Wiener Klassik, die in den Jahren zwischen 1750 und 1830 von kaum jemandem mehr geprägt wurde, als von Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert. Das Trio, bestehend aus Theo Ruppert an der Violine, Heinz Wunsch am Cello und Stephan Herget am Klavier, spielten bekannte klassische Stücke der Wiener Klassik, die speziell für diese Besetzung arrangiert wurden. Neben Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ kamen weitere bekannte und beliebte Stücke dieser Zeitepoche zur Aufführung. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich. So schwärmte eine Bewohnerin, die durch die Musik angelockt wurde: „Es war einfach traumhaft – die herrlichen Klänge schwangen durch den Flur. Da habe ich mich einfach dazugesetzt.“ Kein Wunder, dass es am Ende des Konzerts stehende und sitzende Ovationen gab. Erfreut über so viel positive Resonanz bedankten sich die Musiker ihrerseits für den Beifall. „Es ist toll die Begeisterung in den Gesichtern der Bewohner zu sehen, für so ein Publikum spielen wir immer wieder gerne“, erklärte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
23Aug2019

Auftritt der Les Oldies im Wohnstift

Applaus für die ehrenamtlichen Hanauer Musiker

(Von links) Dr. Ralf Takke, Cordula Delp und Wolfgang Schröder.
Wohnstift Hanau - Freitag, 23.08.2019
Es war nicht der erste Auftritt der Gruppe Les Oldies im Wohnstift Hanau. Die Hanauer Musiker sind bereits öfter ehrenamtlich in der Pflegeeinrichtung aufgetreten und erfreuen sich sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern großer Beliebtheit. Begleitet von zwei Gitarren und einem Akkordeon präsentieren Heinz-Uwe Hennecke, Wolfgang Schröder und Dr. Ralf Takke den Bewohnern ihr abwechslungsreiches Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern. Bei ihrem jüngsten Auftritt sang das Publikum voller Begeisterung mit und der eine oder andere ließ es sich auch nicht nehmen, zu tanzen. Die Hobby-Musiker waren schon mehrfach in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu Gast und besuchen bei jedem ihrer Auftritte die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes. Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung im Wohnstift, dankte den Les Oldies für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihre Auftritte sind für die Bewohnerinnen und Bewohner immer ein besonderes Ereignis.“
22Aug2019

Hochleistungssportler werben für den Altenpflegeberuf

Till-Joscha Jönke und Julian Reus drehen Werbe-Video im Stadtteilzentrum

(Von links) Jens Gottwald, Till-Joscha Jönke, Julian Reus und Dieter Bien
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 22.08.2019
Der Profi-Basketballspieler Till-Joscha Jönke und der Spitzen-Leichtathlet Julian Reus, spielen im neuen Werbevideo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises mit. Gemeinsam mit zwei Bewohnern des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau, werben sie darin für den Altenpflegeberuf. Über den Inhalt des Werbefilms, der ab Anfang Oktober in den Kinos der Region, sowie auf den Social-Media-Kanälen und der Website des Unternehmens zu sehen sein wird, sei noch nicht zu viel verraten. Soviel jedoch vorab - die Interaktion zwischen Bewohnern und Spitzen-Sportlern steht im Mittelpunkt des kurzen Films, der ein wichtiges Thema, sowohl informativ als auch mit einer guten Prise Humor behandelt.

Wie im Werbefilm herrschte auch bei den Dreharbeiten eine lockere und herzliche Atmosphäre. Die sympathischen Sportler Jönke und Reus, die beide ehrenamtlich im Film mitwirken, kamen gleich ins Gespräch mit ihren „Schauspielkollegen“ aus dem Stadtteilzentrum an der Kinzig. Für Erika Berger, Bewohnerin des Service Wohnens und Hans Jakob Kiefer, Bewohner der Pflegeeinrichtung Eugen-Kaiser-Haus, waren die Dreharbeiten eine ganz besondere Erfahrung. Dass es für beide die ersten Dreharbeiten waren, kann man angesichts ihres selbstsicheren und spielerischen Auftretens vor der Kamera kaum glauben. Und auch für Jönke und Reus war das ungewohnte Umfeld eine neue Erfahrung. In den Drehpausen erkundigten sie sich über den Pflegealltag und die Pflegereform.

Im Anschluss an die Dreharbeiten, bedankte sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bei den Sportlern und den Bewohnern für deren Einsatz vor der Kamera. „Ich bin schon sehr gespannt auf den fertigen Film“, so Bien. Dem stimmten auch Jönke und Reus zu. „Es ist toll, dass wir mit diesem Film, auf ein so wichtiges Thema wie die Altenpflege aufmerksam machen können“ erklärte Reus. „Schließlich betrifft das Thema uns alle.“, so Jönke. Anschließend bedankte sich Bien auch beim Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau, Jens Gottwald, der den Kontakt zu den Sportlern hergestellt hat. Gottwald, seinerseits Kuratoriumsmitglied der Sportstiftung Hessen, war viele Jahre im Management der White Wings und gilt als Vater des Hanauer Basketball Erfolges.
21Aug2019

Ich schenke Dir eine Blume - Ein Dialog in Form von Kunst

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach unterstützen Studentin bei Projekt

Ein Kunstwerk zwei Künstler – viele schöne Bilder wurden bei einem Kunstprojekt im Altenzentrum Rodenbach entstanden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 21.08.2019
Ein Kunstwerk, zwei Künstler – das ist der Gedanke, der hinter einem Projekt steht, das eine Studentin gemeinsam mit Bewohnern des Altenzentrums Rodenbach realisiert hat. Vorgegeben wurde dabei lediglich das Thema „Ich schenke Dir eine Blume“. Anschließend ließen die Bewohner oder besser Künstler ihrer kreativen Ader freien Lauf. Dabei teilen sich je zwei Bewohner ein Blatt Papier und begannen ihre Hälfte des Blattes zu gestalten. Schließlich trafen sich die beiden Künstler in der Mitte des Blattes, so dass ein gemeinsames Bild entstand. Schnell zeigten die Bewohner Interesse an der „einmal anderen Kunstform“. „Ich weiß zwar nicht, ob ich die Richtige dafür bin, aber wir wollen es einmal probieren“, betonte eine Bewohnerin. Nach anfänglicher Zurückhaltung und Skepsis entstanden so Kunstwerke zum Thema Frühling und Sommer. Auch Frau Lecka, die junge Initiatorin des Projektes, und die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums Rodenbach bildeten ein Zeichenpaar und malten gemeinsam. Am Ende des Tages wurde deutlich, dass diese Form des Zeichnens die Phantasie anregt und den visuellen Sinn schult. Alle Beteiligten waren beeindruckt von den tollen Ergebnissen: „Wir danken Frau Lecka dafür, dass sie ihr Projekt bei uns durchgeführt hat und wünschen ihr für ihr Studium weiterhin viel Erfolg“.
20Aug2019

Jack und Frieda verbreiten tierische Freude im Wohnstift

Prof. Dr. Michael Weller erzählt über sein ehrenamtliches Engagement

Seit 2016 kommt der Rechtsanwalt und Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller mit seinen beiden Hunden Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 20.08.2019
„Mit Menschen für Menschen“ lautet das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Im Fall des Rechtsanwalts und Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man auch sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt er regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift Hanau und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise, mit den Hunden zu beschäftigen. Was bewegt Ehrenamtliche zu diesem freiwilligen Engagement? Für Prof. Dr. Weller sind es die persönlichen Begegnungen und der Austausch mit und zwischen den Bewohner, die für sein ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt stehen: "Nach meiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Anwalt „für die Wirtschaft“ will ich etwas „für Menschen“ mit erhöhten Bedürfnissen leisten. Da ist das Wohnstift mit seinen liebenswerten Bewohnern und freundlichem Team ein guter Ort für das Engagement. Regelmäßig besuche ich mit meinen beiden Hunden Jack und Frieda die Senioren."

Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller, handelt es sich um den Berner Sennhund-Rüden Jack und die Golden Retriever-Hündin Frieda. Die Besuchsstunden finden montags von 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Gemeinschaftsräumen des Wohnstifts statt. Das Angebot steht allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Jeden zweiten Montag im Monat, findet die Besuchsstunde zudem auch auf der Demenzstation statt. Das Pflegepersonal und die soziale Betreuung sind mit in den Ablauf integriert und stellen sicher, dass die teilnehmenden Bewohner Interesse am Kontakt zu Tieren haben. Es nehmen bis zu 16 Personen an der Besuchsstunde teil, fünf davon kommen regelmäßig, die weiteren je nach Lust und Laune. Seit Beginn der Besuche haben mehr als 50 unterschiedliche Bewohner an den Besuchen von Frieda und Jack teilgenommen. Die Teilnehmenden erzählen während der Besuchsstunden dabei häufig von früheren eigenen Tieren und ihren Erinnerungen an Familienhunde und sonstige Haustiere. Wegen des unbefangenen Wesens der Hunde und ihrer offenen Blicke, treten manche Teilnehmende in einen „Dialog“ mit den Hunden.

Von großer Bedeutung ist auch der körperliche Aspekt der Betreuungsstunde. Die Tiere sind sehr ruhig und zutraulich. Da zum Haushalt der Familie Weller vier Kinder und auch eine Katze als weiteres Haustier gehören, ist es für die Hunde keine Besonderheit, mit vielen Menschen in einem Raum zu sein. Sie gehorchen aufs Wort. Rollatoren und Rollstühle sind für sie keine Fremdkörper. Jeder Teilnehmende wird von den Hunden so akzeptiert wie er oder sie ist. Wo das gewollt wird, setzen sich Frieda und Jack eng an die Teilnehmenden. Das bietet Wärme und Geborgenheit. Ein grobes (aber nie böses) Streicheln oder Kraulen ist genauso willkommen wie ein liebevolles. Die Teilnehmenden werden angeregt, mit den Händen tief ins Fell der Hunde zu greifen. Das schafft eine besondere Nähe und Wärme – und wird beispielsweise von Bewohnern mit Arthrose als angenehm empfunden. Die Hunde wechseln während der Besuchsstunde mehrmals die Bezugsperson, sodass jeder Teilnehmende die Chance hat, einen Hund zu streicheln. So sind Frieda und Jack eine willkommene Abwechslung im Alltag der Pflegeeinrichtung.

Auch die Motorik und Koordination der Bewohner wird spielerisch und mit Spaß gefördert, beispielsweise indem die Bewohner Bälle werfen oder den Hunden Leckerli reichen. Bewohner, die nicht mehr in der Lage sind, sich verbal auszudrücken oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie lachen oft herzlich, wenn sie die Hunde streicheln oder freuen sich daran, ihnen einfach nur zuzusehen. Die Besuche von Jack und Frieda wirken sich somit positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner und die gesamte Atmosphäre im Wohnstift aus.
19Aug2019

„Die Modernisierungsmaßnahmen sind abgeschlossen“

Sommerfest und Tag der offenen Tür im Wohnstift Hanau

(Vorne von links) Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Vorsitzender Seniorenbeirat Dr. Michael Weller, Seniorenbeirat Karl Heinz Voit.
Wohnstift Hanau - Montag, 19.08.2019
Anlässlich des Abschlusses umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen, hat das Wohnstift Hanau ihr diesjähriges Sommerfest mit einem Tag der offenen Tür verbunden. „Wir haben diesmal ein unterhaltsames und informatives Programm zusammengestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein wird“, erklärte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bei der Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste. Daneben bedankte er sich bei den beteiligten Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen für die Unterstützung des Festes und bei der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, die mit der Organisation des Tages der offenen Tür betraut war. Auch die Hanauer Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der Vorsitzende des Hanauer Seniorenbeirats Dr. Michael Weller sowie das Seniorenbeiratsmitglied Karl-Heinz Voit sprachen zu den Gästen und betonten, wie glücklich sie über die abgeschlossenen Modernisierungsmaßnahmen im Wohnstift sind. „Das Wohl der Bewohner liegt uns allen sehr am Herzen“, erklärte Funck und lobte das vielfältige Angebot der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis gehörenden Einrichtung.

Anschließend traten die Bänkelsänger auf und sangen bekannte und beliebte Volkslieder, so dass manche Bewohner sogleich mit einstimmten. Ein weiteres Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Kindertanzgruppe „Tanzsterne“ der Concordia e.V., die sowohl auf der Bühne als auch im Garten des Wohnstifts mit akrobatischen Einlagen die Besucher unterhielten. Parallel dazu fand im Blauen Saal des Wohnstifts die Fotoausstellung „Spiegelungen“ des Film-Foto-Videoclubs Hanau e.V. statt. Auch das Getränke- und Speisenangebot suchte seinesgleichen - neben Kaffee und Kuchen, gab es frisch gegrillte Würstchen, Gyros, Salate und Paella. Dazu stand im Hof des Wohnstifts ein eigens zum Sommerfest bestellter Eiswagen.

Daneben wurden Führungen durch das modernisierte Wohnstift angeboten, bei denen das vielfältige Angebot des Wohnstifts vorgestellt wurde – darunter die Räume der neuen Tagespflegeeinrichtung Kremer sowie die Palliativ-Oase. Daneben waren auch die Kooperationspartner der Alten- und Pflegezentren, darunter der Lions Club Hanau, die Wäscherei Heinzelmännchen, das Deutsche Rotes Kreuz, das soziale Dienstleistungsunternehmen Procuratio, das Sanitätshaus Bußfeld & Schiller und der Verein „Vereint helfen!“, mit einem eigenen Infostand vertreten. Auch die Vorträge zu den Themen Altenpflege, Palliative Versorgung und Ehrenamt waren gut besucht. So stellte das Expertenteam Palliative Pflege sein Projekt „Würdevolle Begleitung in der letzten Lebensphase“ vor - die Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes Boos, sprach über die Ehrenamtsarbeit bei den Alten- und Pflegezentren. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Einrichtungsleiter Hemberger bei den Bänkelsängern und der Kindertanzgruppe für ihren mitreißenden Auftritt. Dem stimmte auch eine Bewohnerin zu: „Das war ein tolles Fest. Die Kindertanzgruppe war einfach spitze.“
14Aug2019

Klassisches Konzert im Seniorenzentrum Gründau

„Kunst und Kultur erleben“ bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Theo Ruppert, Stephan Herget und Heinz Wunsch traten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Seniorenzentrum Gründau auf.
Seniorenzentrum Gründau - Mittwoch, 14.08.2019
Mozart, Haydn, Beethoven und Schubert haben in den Jahren zwischen 1750 und 1830 die Wiener Klassik geprägt, wie kaum jemand anderes. Ihre Musik stand im Mittelpunkt eines klassischen Konzerts, das kürzlich im Seniorenzentrum Gründau stattgefunden und Bewohner wie Besucher gleichermaßen begeistert hat. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Das Trio, bestehend aus Theo Ruppert an der Violine, Heinz Wunsch am Cello und Stephan Herget am Klavier, spielen bekannte klassische Stücke der Wiener Klassik, die speziell für diese Besetzung arrangiert wurden. Neben Mozarts „Kleine Nachtmusik“ kamen weitere bekannte und beliebte Stücke dieser Zeitepoche zur Aufführung. Dass die Auswahl der Stücke genau auf den Geschmack der Konzert-Besucher traf, war dabei mehr als offensichtlich.

„Einfach herrlich, bei diesen Klängen kommt man wirklich in Träumen“, schwärmte eine Bewohnerin nach dem Auftritt des Trios. Und so gab es am Ende des Konzerts stehende und sitzende Ovationen. Die Musiker bedankten sich ihrerseits für den Beifall und freuten sich über die positive Resonanz. „Es macht wirklich Spaß vor einem so begeisterten Publikum zu spielen“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
05Aug2019

„Der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen ist frei“

Alten- und Pflegezentren des MKK schließen Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre

(Von links) Dieter Bien (Geschäftsführer), Oliver Peetz (1. Stadtrat Wächtersbach), Andreas Weiher (Bürgermeister von Wächtersbach), Uwe Steinkrüger (Rechtsanwalt und Notar), Gerhard Kleespies, (1. Beigeordneter Jossgrund) und Rainer Schreiber (Bürgermeister von Jossgrund).
Gesamtunternehmen - Montag, 05.08.2019
Die Grundstücke auf denen die beiden neuen Senioren-Dependancen in Wächtersbach und in Jossgrund entstehen sollen, standen bereits seit Ende letzten Jahres fest. Mit dem Abschluss von Erbbaurechtsverträgen mit einer Laufzeit von je 99 Jahren, ist nun ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts erfolgt. Im Anschluss an die Unterzeichnung der Verträge, betonten sowohl die beiden Bürgermeister Andreas Weiher (Wächtersbach) und Rainer Schreiber (Jossgrund) als auch der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, dass der Weg für die zwei neuen Senioren-Dependancen jetzt frei ist und hoben die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der wohnortnahen Versorgung pflegebedürftiger Menschen im ländlichen Raum hervor. So werden durch die Senioren-Dependancen jeweils 36 stationäre Pflegeplätze entstehen.

Die neuen Räumlichkeiten in Jossgrund und Wächtersbach sollen dabei ähnlich wie bei den Dependancen im Ronneburger Hügelland so angeordnet werden, dass sie viel Bewegungsfläche für die Bewohner bieten und gleichzeitig die Wege für das Personal so gering wie möglich halten. Dazu sollen in der Einrichtung in Jossgrund eine Tagespflegeeinrichtung und eine Sozialstation integriert werden. Zunächst soll in Jossgrund-Pfaffenhausen ab Oktober mit dem Bau der ersten Einrichtung begonnen werden. Der Zeitplan sieht eine Eröffnung der Einrichtung für das Frühjahr 2021 vor. Daran schließt sich ab Mitte 2020 der Bau des Hauses in Wächtersbach-Waldensberg an, dessen Fertigstellung für das Frühjahr 2022 geplant ist. Der Main-Kinzig-Kreis fördert die Projekte mit jeweils bis zu 1,2 Millionen Euro. Dazu beteiligen sich auch Jossgrund und Wächtersbach mit Zuschüssen an der Realisierung der beiden Pflegeeinrichtungen.
01Aug2019

Ein Ständchen am Bett und Musik die zum Mitsingen animiert

Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch das Altenzentrum Rodenbach

Das beliebte Schlager-Duo „The Wanderers“ auf Konzert-Tour durch die Bewohner-Zimmer des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 01.08.2019
Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ im Altenzentrum Rodenbach, fand diesmal nicht etwa an einem zentralen Veranstaltungsort statt, sondern direkt in den Zimmern der Bewohner. Unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ gingen die beiden Vollblut-Musiker von einem zum nächsten Zimmer und spielten für die meist bettlägerigen Bewohner beliebte und bekannte Schlager. Begleitet wurde das Duo von Betreuungskräften, die vorab bei den Bewohnern Musikwünsche erfragten und die Musiker kurz vorstellten. So konnten die „Wanderers“ gezielt auf die Wünsche der Bewohner eingehen, was es ihnen auch einfach machte, die Bewohner zum Mitsingen zu animieren. Auf ihrer Konzert-Tour durch die Bewohnerzimmer machte das Musiker-Duo auch Halt in den Wohnküchen und Gemeinschaftsräumen, wo sie von den Bewohnern begeistert empfangen wurden. Schließlich ist das Duo den Bewohnern noch von früheren Konzerten in guter Erinnerung.

Organisiert wurde das Konzert durch die Leiterin der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono. „Es gibt Bewohner, die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen, nicht an den Festlichkeiten in unserem Haus teilnehmen können. Auch diesen Bewohner wollen wir ermöglichen, in den Genuss von Live-Musik zu kommen“, so Buono zur Idee hinter den Zimmer-Konzerten. Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises satt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten oder Kunstausstellungen teilzunehmen. „Die Konzert-Tour für bettlägerige Menschen war ein so großer Erfolg, dass wir das sicher wiederholen werden“, erklärte Buono abschließend.
31Jul2019

Kreativ aktiv – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Bürgermeister Klaus Schejna ist begeistert von Kunstprojekt im Altenzentrum

(Von links) Engelbert Fischer, Vanessa Buono, Margit Schäfer, Helga Schweitzer, Edith Arnold und Klaus Schejna.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 31.07.2019
Unter dem Titel „Kreativ aktiv“ findet im Altenzentrum Rodenbach ein neues Kunstprojekt statt, das den Bewohnern unterschiedliche Mal- und Zeichenstile näherbringt und es ihnen ermöglicht, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Ziel des Projektes ist es, den Bewohnern einen Ort der Fantasie zu geben, ein Ort an dem sie ihren Gedanken freien Lauf lassen und ihre Ideen und Emotionen zu Papier bringen können. Das Projekt kam auf Initiative der Kreisleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK Hanau, Edith Arnold und ihres Lebensgefährten, dem Künstler Engelbert Fischer zustande. Gemeinsam haben sie auch die ehrenamtliche Leitung des in Form eines offenen Workshops stattfindenden Projekts übernommen. Die Workshops finden alle zwei Wochen am Montag um 15:30 Uhr statt und stehen allen Bewohnern der Pflegeeinrichtung offen. Die Bilder die während der Workshops entstehen, sollen anschließend in der Einrichtung ausgehängt werden.

Zur offiziellen Eröffnung des Projekts, kamen der Bürgermeister Klaus Schejna und die Vorsitzende des Seniorenbeirats der Gemeinde Rodenbach, Helga Schweitzer, in die Pflegeeinrichtung und ließen sich von Fischer, in die Welt der Malerei mitnehmen. Dabei blieb es nicht allein bei der Theorie – so hatte Fischer ein Bild mit den Initialen des Bürgermeisters vorbereitet, das von Schejna unter seiner künstlerischen Begleitung bemalt werden sollte. Der Bürgermeister nahm dieses Angebot dankend an und nutzte die kreative Auszeit, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Neben persönlichen Anekdoten, erfuhr er dabei, wie viel Spaß die Bewohner daran haben, sich künstlerisch auszudrücken. Begeistert zeigte sich Schejna auch vom Konzept des Workshops: „Ich finde es toll, dass die Bewohner dazu ermutigt werden, ihre eigenen Ideen künstlerisch umzusetzen. Zudem macht es einfach Spaß.“

„Jeder kann malen, die meisten versuchen es aber nicht!“, stimmte Fischer dem Bürgermeister zu und erklärte: „Wir haben uns bewusst für zwei Mal- und Zeichenstile entschieden, die es auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen ermöglichen, sich künstlerisch auszudrücken.“ So stehen neben Urban Art Bildern im Stile von Miro, die auf einfachen Linien und Grundfarben basieren, Kratzbilder im Mittelpunkt des Workshops. Kratzbilder sind vor langer Zeit in China entstanden und gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine gute Möglichkeit, künstlerisch aktiv zu werden. Anschließend überreichte die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Helga Schweitzer gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin, Margit Schäfer, eine Spende über 100€ an die Leitung der sozialen Betreuung des Altenzentrums, Vanessa Buono und erklärte: „Wir hoffen, dass dieses tolle Projekt möglichst lange angeboten werden kann.“

Buono bedankte sich für die großzügige Spende und betonte, wie wichtig solche Projekte für die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen sind: „Projekte wie dieses bringen die Menschen zusammen, wecken ihre Kreativität und steigern damit die Lebensqualität. Kunst und Musik sind Säulen, die in der Altenpflege nicht fehlen dürfen - sie drücken oft mehr aus, als ein gesprochenes Wort und schenken Trost, Ruhe und auch Freude. Genau diese Komponenten sind wichtig für das Wohlbefinden und die Basis einer individuellen Betreuung.“ Daneben bedankte sich Buono auch bei Edith Arnold und Engelbert Fischer: „Ohne ihren Einsatz, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“ Der passionierte Künstler und die ehrenamtliche Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK Hanau, haben sich vor sechs Jahren beim historischen Fest „Landshuter Hochzeit“ kennen- und lieben gelernt und sind beide in zahlreichen sozialen Projekten und Initiativen aktiv.
25Jul2019

Firma Phoenix spendet T-Shirts für Senioren-Sitztanz-Gruppe

Senioren-Dependance Neuberg bedankt sich bei ortsansässigem Unternehmen

(Vordere Reihe v.l.) Jürgen Kunert, Erika Ackermann, Heike Haase und die Sitztanzgruppe der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 25.07.2019
Dank einer großzügigen Spende der Firma JK Phoenix, kann die Sitztanz-Gruppe der Senioren-Dependance Neuberg zukünftig in einem einheitlichen Outfit auftreten. Die Farbe der T-Shirts haben sich die Teilnehmer der Sitztanzgruppe selbst ausgesucht. Dazu ist auf den T-Shirts das Logo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises aufgenäht. Im Rahmen eines Sektempfangs in der Senioren-Dependance, übergab Jürgen Kunert, Inhaber der auf Wasser- und Brandschadensanierung spezialisierten Firma JK Phoenix, die T-Shirts an die Sitztanz-Gruppe im Haus Neuberg. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Sitztanz-Gruppe, bedankte sich die Leiterin der Gruppe, Erika Ackermann, für die Spende und erklärte: „Die T-Shirts sind ein Symbol für den Zusammenhalt unserer Gruppe, so können wir endlich auch nach außen als Einheit auftreten.“ Die T-Shirts sollen dabei sowohl bei den Treffen der Gruppe, als auch bei Auftritten, wie beispielsweise beim Sommerfest, zum Einsatz kommen.

Auch die Hausleiterin Heike Haase und die Fachkraft für soziale Betreuung Meike Maurer, bedankten sich und betonten: „Es freut uns immer sehr, wenn ortsansässige Unternehmen am Leben der Bewohner in unserem Haus teilhaben.“ Darüber hinaus würdigten sie den Einsatz der Leiterin der Sitztanz-Gruppe Erika Ackermann, die sich bereits seit der Eröffnung der Senioren-Dependance 2014 für die Bewohner einsetzt und seither auch die Sitztanzgruppe leitet. Sie war es auch, die auf der Suche nach einem Sponsor für die T-Shirts den Kontakt zu Herrn Kunert aufgenommen hat. „Herr Kunert war sofort bereit, sich für die Bewohner zu engagieren“, so Ackermann. Für Kunert eine Selbstverständlichkeit: „Man weiß ja selbst nicht, was einem im Alter erwartet. Außerdem finde ich es toll, was Frau Ackermann mit den Bewohnern auf die Beine gestellt hat.“ Das Gruppenangebot findet jede Woche am Dienstagvormittag statt. Getanzt wird zu Volksliedern, als auch zu Schlagern der 70er und 80er Jahre, häufig begleitet durch Bewohner, die ein Musikinstrument spielen.
01Jul2019

Eiszeit im Wohnstift Hanau

Erfrischende Abkühlung für Bewohner und Mitarbeiter

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger (links) mit Bewohnern und Mitarbeitern vor dem Eiswagen am Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 01.07.2019
Unter dem Motto: Eiszeit im Wohnstift Hanau, sorgte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger für eine erfrischende Abkühlung bei Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts. Die Freude war groß, als um 11:30 Uhr der Eiswagen vor die Pflegeeinrichtung fuhr. Bei bis zu 36 Grad im Schatten konnten sich alle Bewohner und Mitarbeiter ein Eis holen. „Es ist ein bisschen wie früher, als es noch häufiger Eiswagen gab“, erinnerte sich eine Bewohnerin, die sich gerade für eine Kugel Schokolade und Vanille in der Waffel entschieden hatte. Bewohner, die wegen der Wärme lieber auf dem Wohnbereich bleiben wollten, wurden auch mit einem Eis erfreut. Mitarbeiter der Sozialen Betreuung fuhren mit Servierwagen und einer Bestellliste am Eiswagen vor. Für die Mitarbeiter war es eine willkommene Auszeit bei den hochsommerlichen Temperaturen. Hemberger bedankte sich auf diese Weise bei allen Mitarbeitern für ihren täglichen engagierten Einsatz, besonders bei der momentanen Wetterlage. Aufgrund des großen Andrangs, auch von Schülern der Eugen-Kaiser-Schule und Nachbarn sowie Passanten, die den Eisverkauf vor der Haustür nutzten, bildete sich eine kleine Warteschlange - wie bei mancher Eisdiele ums Eck. Zwischenzeitlich waren sogar verschiedene Eissorten ausverkauft und am Ende gingen insgesamt 614 Eiskugeln über die Theke.
28Jun2019

Akrobatische Tanzeinlagen und ein singender Wirt

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim

Angenehme Temperaturen beim Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 28.06.2019
Noch vor Beginn der aktuellen Hitzewelle, fand im Kreisruheheim Gelnhausen das diesjährige Sommerfest statt. „Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, als wir das Sommerfest mehrfach wegen starker Hitze verschieben mussten, haben wir das Sommerfest dieses Jahr auf einen früheren Termin gelegt.“, erklärte Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer und fügte hinzu: „Bei den aktuellen Temperaturen, hätten wir das Fest wohl wieder verschieben müssen.“ So fand das Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein, aber angenehmen Temperaturen auf dem Außengelände des Kreisruheheims statt. Zu Beginn des Festes, bedankte sich Pfeifer bei Erika Schmehle und ihrem Team von ehrenamtlichen Helfern, für die tatkräftige Unterstützung und kam beim Anblick der zahlreichen selbstgebackenen Kuchen ins Schwärmen. Für Unterhaltung sorgten dieses Jahr die „Rother Dancing Kids“ mit akrobatischen Tanzeinlagen und die atemberaubende Show der orientalischen Bauchtänzerin Silvana. Musikalisch untermalt, wurde das Sommerfest von Harald Döll, auch bekannt als der singende Wirt aus dem Spessart. Mit volkstümlicher Musik und deutschen Schlagern, wie „Ein Bett im Kornfeld“, „Fiesta Mexicana“ oder „Sieben Fässer Wein“ sorgte er für eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Daneben war beim Sommerfest natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt – neben Kaffee und hausgemachten Kuchen, gab es auch herzhafte Speisen, wie Gegrilltes und eine große Auswahl an Salaten. Neben den Bewohnern und Angehörigen, nutzten viele Besucher das Fest, um bei einer Führung durch das Kreisruheheim, die Einrichtung kennenzulernen.
19Jun2019

Starter-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Neue Mitarbeiter lernen Unternehmenskultur und –Werte kennen

Geschäftsführer Dieter Bien und Geschäftsbereichsleiterin Personal Monika Zimpel (rechts), begrüßen gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt (vierte von links unten), die neuen Mitarbeiter.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 19.06.2019
Zur Eröffnung der ersten „Starter-Tage“ im Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die neu eingestellten Mitarbeiter und hieß sie im Unternehmen willkommen. „Als ihr zukünftiger Arbeitgeber, ist es uns wichtig, uns bei Ihnen vorzustellen. Schließlich wollen wir mit Ihnen auf einen gemeinsamen Weg gehen“, so Bien. Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, finden bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, in vierteljährlichen Abständen die „Starter-Tage“ statt. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren.

Daneben werden an den „Starter-Tagen“ auch die Betriebsjubilare gewürdigt und die Mitarbeiter, die Vorschläge im Rahmen des Betrieblichen Ideenmanagements eingereicht oder an Fort- und Weiterbildungen teilgenommen haben. „Auf diese Weise erfahren die neuen Mitarbeiter gleich zu Beginn, welche Möglichkeiten und Perspektiven ihnen das Unternehmen bietet.“, so die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel. Dies sei besonders im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung und die Fachkräftesicherung von großer Bedeutung. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigten die Reaktionen der Teilnehmer der ersten „Starter-Tage“. „Ich konnte mir erst nicht vorstellen, was mich hier erwartet und bin jetzt hellauf begeistert“, erklärte eine Teilnehmerin beim gemeinsamen Abendessen und fügte hinzu: „Ich fühle mich nach diesen zwei Tagen bestens gerüstet, um morgen meine Arbeit anzufangen.“

Neben Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens, stellte sich der Betriebsrat bei den neuen Mitarbeitern vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führten Belinda Schmidt und Monika Zimpel die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellten die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Ein besonderes Highlight war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
18Jun2019

Brüder-Grimm-Tage bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Bewohner erleben die Märchen ihrer Kindheit und genießen regionale Spezialitäten

Zwei Betreuungskräfte des Altenzentrums Rodenbach präsentieren ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai
Gesamtunternehmen - Dienstag, 18.06.2019
Einmal im Monat nehmen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, die Bewohner ihrer Einrichtungen auf eine Reise in die Märchenwelt der Brüder Grimm mit. An den „Brüder-Grimm-Tagen“ finden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten statt, die sich mit den Märchen der Brüder Grimm, aber auch anderer beliebter Märchen-Erzähler befassen. Die Wohnbereiche sind an diesen Tagen mit bekannten und beliebten Märchen-Motiven gestaltet. Vom Frühstück bis zum Abendessen, finden Märchencafés, Märchenstunden und andere Gruppen- und Einzelangebote statt, bei denen die Bewohner in die Märchen ihrer Kindheit eintauchen und selbst aktiv werden können. Dazu werden kulinarische Genüsse und regionale Spezialitäten geboten, die sich an den Märchen der Brüder Grimm orientieren – vom Rotkäppchen-Kuchen über den Rapunzel-Salat bis zur Tischlein-deck-dich-Platte.

Mit großem Erfolg finden bereits seit zwei Monaten die Brüder-Grimm-Tage im Altenzentrum Rodenbach und im Wohnstift Hanau statt. Zukünftig sollen die Brüder-Grimm-Tage in allen zwölf Einrichtungen des Kreises angeboten werden. Geschäftsführer Dieter Bien betonte hierzu: „Die Brüder Grimm sind im Kinzigtal verwurzelt und beheimatet. Märchen kennen unsere Senioren aus ihren Kindertagen. Sie haben sie selbst erzählt bekommen und selbst weitererzählt. Märchen sind ihnen vertraut, damit fühlen sie sich wohl. Die Idee war also, einen Tag zu entwickeln und durchzuführen, an dem über ein bestimmtes Märchen und dazu passende regionale Speisen, ein ganz besonderer Zugang zum Bewohner geschaffen werden kann.“ Daher steht jeden Monat ein anderes Märchen im Mittelpunkt der Brüder-Grimm-Tage. Die Auswahl orientiert sich dabei unter anderem an den Jahreszeiten, um die dazugehörigen Aktivitäten daran auszurichten.

Der Brüder-Grimm-Tag findet jeden dritten Mittwoch im Monat im Wohnstift Hanau und jeden letzten Mittwoch im Monat im Altenzentrum Rodenbach statt. Mit den vertrauten Märchen der Brüder Grimm, sollen bei den Bewohnern Kindheitserinnerungen geweckt und Wohlbefinden erzeugt werden. Da jedes Mal ein anderes Märchen im Mittelpunkt steht, variieren auch die angebotenen Gruppen- und Einzelaktivitäten von Monat zu Monat. Die Abwechslung ist dabei sehr groß, schließlich umfasst das Repertoire der Brüder Grimm mehr als 200 Märchen. Zu den beliebtesten Aktivitäten der Bewohner des Altenzentrums Rodenbach, gehörten in den letzten Monaten vor allem die Märchencafés, bei denen das Vor- und Mitlesen sowie Bewegungs-, Erinnerungs- und Gedächtnisspiele im Mittelpunkt standen. Viel Spaß machte den Bewohnern im Altenzentrum auch das Anfertigen von Märchen-Collagen, gemeinsames Basteln und ein Tisch-Theater nach Vorbild des japanischen Kamishibai.