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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

24Mär2020

Telefonischer Beistand für pflegebedürftige Menschen

Alten- und Pflegezentren suchen Telefon-Paten für die Bewohner der Pflegeheime des Main-Kinzig-Kreises

Gesamtunternehmen - Dienstag, 24.03.2020
Das Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen wie von Gruppenangeboten, hinterlassen eine Lücke bei den sozialen Kontakten von pflegebedürftigen Menschen – so auch bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, sich zu seinen Sorgen und Gedanken austauschen zu können. „Die aktuelle Entwicklung um den Corona-Virus zwingt uns alle zu einschränkenden Maßnahmen, die erforderlich und richtig sind – jedoch nicht spurlos an den Bewohnern unserer Einrichtungen vorbei gehen,“ erklärte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und fügte hinzu: „Wir alle wissen, wie wichtig soziale Kontakte sind. Wir haben uns daher ein Angebot einfallen lassen, das unseren Bewohnern einen sozialen Austausch trotz des aktuellen Besuchsverbots ermöglicht.“

Getreu dem Motto des ehrenamtlichen Engagements bei dem Alten- und Pflegezentren „Mit Menschen für Menschen“ möchten das kreiseigenen Unternehmen den Bewohnern auch in Zeiten der Isolation einen Kontakt über die Einrichtungen hinaus ermöglichen und eine ortsunabhängigen „Telefonbetreuung“ anbieten. „Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg Telefonpaten finden und damit zumindest ein wenig der Gefahr der Vereinsamung entgegenwirken können,“ so Bien weiter. Und so einfach funktioniert es: Für den Erstkontakt senden Interessierte bitte ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, unter der Sie angerufen werden möchten sowie die Wunschzeiten Ihrer telefonischen Erreichbarkeit an die E-Mail-Adresse telefon-betreuung@apz-mkk.de oder melden diese Bereitschaft bei der CORONA-Hotline des Unternehmens unter der Telefonnummer 06184.2052 100. Das Unternehmen stellt den Kontakt zu den Bewohnern her, die einen Beistand wünschen und meldet sich zu den angegebenen Wunschzeiten. Wer darüber hinaus miteinander im Austausch bleiben möchte, kann dies gerne angeben.

Wichtig ist der Geschäftsführung auch, dass durch die zentralen Ansprechpartner und die Unterstützung in den Einrichtungen durch die Fach- und Leitungskräfte der sozialen Betreuung sowie die Betreuungskräfte, die Mitarbeiter in der Pflege nicht zusätzlich belastet werden. Das Angebot soll in dieser Zeit eine schöne Ergänzung in der Alltagsgestaltung für die Bewohner sein und dennoch nicht die ohnehin schon schwierige Arbeitssituation der Pflegekräfte zusätzlich belasten. „Dank der bestehenden Strukturen und der guten Arbeit in der sozialen Betreuung dürfte dies auch gelingen,“ so der Geschäftsführer abschließend.
17Mär2020

Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus in den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

 

Gesamtunternehmen - Dienstag, 17.03.2020
Seit dem 15. März 2020 gilt für Seniorenheime und Altenpflegezentren im Main-Kinzig-Kreis ein generelles Besuchsverbot. Lediglich Angehörige von Bewohnern in palliativer Situation (Sterbebegleitung) sind davon ausgenommen. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bitten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises diese Anordnung gemäß dem Infektionsschutzgesetz, die zunächst befristet ist bis zum 19. April 2020, strikt einzuhalten. Im Falle der bereits genannten Ausnahme, ist ein Besuch nur dann möglich, wenn der Besuch unvermeidbar und zuvor telefonisch oder per Email abgesprochen wurde, die Besucher keine Anzeichen einer Erkältung haben und sich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Die Besucher müssen dazu vorab die CORONA – Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises unter der Telefonnummer 06184 – 2052 100 oder per Email unter corona@apz-mkk.de kontaktieren. Die Service-Nummer bzw. Email-Adresse ist täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) – vorerst bis zum 19. April 2020 jeweils von 6 bis 22 Uhr erreichbar. Die Mitarbeiter der CORONA-Hotline werden versuchen, den Anrufern so schnell wie möglich zu helfen bzw. ihre Fragen zu beantworten.

Weitere aktuelle Informationen sind auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de verfügbar. Die Geschäftsleitung und die Einrichtungsleitungen der zwölf Einrichtungen des Main-Kinzig-Kreises bitten für die Maßnahmen um Verständnis. „Corona- und Influenza-Viren sind besonders für ältere Menschen eine große Gefahr. Daher benötigen Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen besonderen Schutz.“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Zur Koordination der notwendigen Schutzmaßnahmen haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, einen Krisenstab berufen. Der Krisenstab stimmt sich täglich ab, um die Entwicklung der Epidemie fortlaufend zu beobachten und die notwendigen Maßnahmen zeitnah anzupassen. Jede Einrichtung der Alten- und Pflegezentren hat eine eigene Pandemiestrategie, in der die jeweiligen Zuständigkeiten, der Ablauf und das Vorgehen im Falle einer Pandemie, wie des Corona-Virus, beschrieben werden. Zusätzlich werden alle Mitarbeiter des Unternehmens mit aktuellen Informationen des Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises, des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsministeriums versorgt.
12Mär2020

Zum Schutz der Bewohner – Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des MKK wird verschoben

 

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 12.03.2020
Aus aktuellem Anlass findet der Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises heute nicht statt. Landrat Thorsten Stolz und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler informierten am 12. März in einer Pressekonferenz über den aktuellen Umgang im Landkreis mit öffentlichen Veranstaltungen. "Kritisch zu bewerten sind dabei Zusammenkünfte mit überwiegend älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen, da diese bei einer Erkrankung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet seien." So wurde der Jahresempfang zum Schutz aller abgesagt. Der Jahresempfang und die Ehrungen im Rahmen der Verleihung der Waltraude-Heitzenröder-Medaille sollen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden.
10Mär2020

Kraftvolle Stimmen, Humor und Lieder die zu Herzen gehen

Sonntagskonzert des Männerchors „Frohsinn“ im Blauen Saal des Wohnstifts

Der Männerchor „Frohsinn“ bei ihrem Auftritt im Wohnstift Hanau
Wohnstift Hanau - Dienstag, 10.03.2020
Mit bekannten und beliebten Liedern, hat der Männerchor „Frohsinn 1925 Hanau e.V.“ die Bewohner des Wohnstifts Hanau auf eine musikalische Reise durch vergangene Zeiten mitgenommen. Die kräftigen Stimmen um den Dirigenten Damian Siegmund, der den Chor am Piano begleitet, präsentierten bei diesem Konzert einen Ausschnitt ihres vielfältigen Repertoires. Die Bewohner sangen dabei nach Herzenslust mit. Bereits Tage zuvor freuten sich die Bewohner auf den Männerchor, der schon mehrere Male im Wohnstift aufgetreten ist und dabei jedes Mal die Zuhörer begeistert hat. So war es auch bei diesem Sonntagskonzert. Im vollbesetzten Blauen Saal des Wohnstifts, der aufgrund des großen Andrangs noch um einige Stuhlreihen erweitert werden musste, kamen die Gäste, darunter Bewohner und Angehörige, in den Genuss eines internationalen Liederreigens. Zu dem Repertoire des Männerchors, der in diesem Jahr sein 95. Bestehen feiert, gehören Lieder wie „Donna Maria“, „Silence is golden“, „Massachusetts“ und „Champs-Élysées“.

Neben dem Gesang unterhielt der Männerchor das Publikum auch mit Erläuterungen zu den Liedern, sowie mit einem kleinen Ratespiel, bei dem der Komponist einer vorgetragenen Melodie gesucht wurde. Mehrere Zuhörer wussten dabei sofort die richtige Antwort – der gesuchte Komponist war Wolfgang Amadeus Mozart. Aber auch der Humor kam bei dem Auftritt nicht zu kurz. So gab es immer wieder kleine lustige Sticheleien zwischen den Chormitgliedern und ihrem Chorleiter. Im Anschluss an das Konzert bedankte sich die Sozialpädagogin Katja Sommer bei dem dem Männerchor, der ehrenamtlich auftrat. Auch die Zuhörer dankten dem Männerchor mit lang anhaltenden Applaus und bedachten die Musiker mit viel Lob. „Es war ein wunderbares Konzert. Ich kannte fast alle Melodien und Lieder. Das weckt so schöne Erinnerungen.“, so eine begeisterte Bewohnerin. Die Mitglieder des Männerchors zeigten sich ebenfalls erfreut: „Für uns gibt es kein größeres Dankeschön, als die Freude die wir bereiten.“

Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur der Alten- und Pflegezentren erleben“ statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.
06Mär2020

„Digitalisierung ist sehr hilfreich, aber eben kein Allheilmittel“

Herbert Fanese vom FachPflegeZentrum Bergstraße besucht die Alten- und Pflegezentren des MKK und referiert über Digitalisierung und Personalakquise

Sich auszutauschen und voneinander zu lernen – das stand im Mittelpunkt des Besuchs des Geschäftsführers des FachPflegeZentrums Bergstraße, Herbert Fanese (vorne vierter von rechts), bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Gesamtunternehmen - Freitag, 06.03.2020
Ende letzten Jahres hatte die Unternehmensleitung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, das FachPflegeZentrum Bergstraße in Lorsch besucht, um sich über die innovativen Konzepte und das Angebot der Pflegeeinrichtung zu informieren. Nun war der Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des FachPflegeZentrums, Herbert Fanese, zu Besuch in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren und hat sich mit der Unternehmensleitung und den Einrichtungsleitungen der zwölf kreiseigenen Pflegeeinrichtungen über die Themen Digitalisierung und Personalakquise ausgetauscht. So berichtete Fanese von seinen Erfahrungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke zur Personalgewinnung und welche digitalen Hilfsmittel im Pflegealltag sinnvoll sind. Dabei betonte er, dass digitale Hilfsmittel - richtig eingesetzt - zu einer Entlastung der Pflegekräfte beitragen können, aber eben kein Allheilmittel seien.

Besonders interessant fanden die Leitungskräfte der Alten- und Pflegezentren die von Fanese beschrieben Strategien zur Personalgewinnung. So bewirbt sich Fanese bei seinen potentiellen Mitarbeitern als „zukünftiger Chef“ und wirbt mit den Angeboten des Unternehmens und einem attraktiven Arbeitsumfeld. Um möglichst viele potentielle Bewerber zu erreichen, nutzt er neben den sozialen Netzwerken, auch einen Autoanhänger auf dem ein großes Werbeplakat angebracht ist. Diesen Plakat-Anhänger parkt er an stark frequentierten Orten und dort, wo er potentielle Bewerber vermutet. Mit dieser kreativen Strategie, konnte das FachPflegeZentrum bereits mehrere Mitarbeiter gewinnen. Daneben erzählte Fanese von den Anfängen des FachPflegeZentrums, als er 2014 die Idee für eine moderne und innovative Pflegeeinrichtung hatte und davon, wie aus einer Idee Wirklichkeit wurde.

Das FachPflegeZentrum Bergstraße wurde im Januar 2019 eröffnet und ist eine unabhängige vollstationäre Fachpflegeeinrichtung für Menschen ab dem 18. Lebensjahr mit angeschlossener Heimdialyse. Die Einrichtung gliedert sich in zwei Fachbereiche. Der erste Fachbereich ist für Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Erkrankungen - beispielsweise Wachkoma oder Multiple Sklerose. Der zweite Fachbereich versorgt Menschen mit Erkrankungen des Atemsystems, die beatmungspflichtig sind. Im Mittelpunkt des FachPflegeZentrums stehen ein innovatives Pflegekonzept, eine praxisorientierte Innenarchitektur sowie die konsequente Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Entlastung der Pflegekräfte. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bedankte sich anschließend für die interessanten Einblicke und betonte, wie wichtig es ist, sich mit anderen Einrichtungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
18Feb2020

Ein offenes Ohr für die Belange der Bewohner und Mitarbeiter

Neue Pflegedienstleiterin und neue Verwaltungsleiterin im Wohnstift Hanau begrüßt

(Von links) Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Robert Steingrübner, Verwaltungsleiterin Petra Bien, Pflegedienstleiterin Milica Vlaoski, Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 18.02.2020
Im Kreise von mehr als 50 Kolleginnen und Kollegen, begrüßte der Einrichtungsleiter des Wohnstifts Hanau, Stephan Hemberger, Milica Vlaoski als neue Pflegedienstleiterin und Petra Bien als neue Verwaltungsleiterin. „Mit der Übernahme der Pflegedienst- und der Verwaltungsleitung, kommen auf Sie beide, zusätzliche Aufgaben und noch mehr Verantwortung zu. Ich wünsche Ihnen dafür viel Erfolg und eine gute Akzeptanz.“, so Hemberger. Daneben lobte Hemberger die beiden langjährigen Mitarbeiterinnen für ihr stets offenes Ohr für die Belange der Bewohner, der Angehörigen und auch der Mitarbeiter. Auch der stellvertretende Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, und die Betriebsratsvorsitzende, Belinda Schmidt, wünschten Vlaoski und Bien alles Gute für ihre neuen Aufgaben. „Dass so viele Kolleginnen und Kollegen zu diesem Anlass gekommen sind, ist ein Zeichen großer Wertschätzung.“, betonte Schmidt. Dem stimmte auch Steingrübner zu und lobte Vlaoski und Bien seinerseits, für ihren respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Bewohnern und den Mitarbeitern.

Sowohl die neue Pflegedienstleiterin, als auch die neue Verwaltungsleiterin, bedankten sich anschließend für die Glückwünsche und das ausgesprochene Lob. Besonders erfreut zeigten sich Vlaoski und Bien darüber, dass so viele Kolleginnen und Kollegen zu ihrer Begrüßung gekommen waren. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bewohnern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner stehen daher für uns im Mittelpunkt“, so beide übereinstimmend. Als langjährige Mitarbeiterinnen der Alten- und Pflegezentren, sind Vlaoski und Bien, gut auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. So war die ausgebildete Krankenschwester Milica Vlaoski im Wohnstift als Pflegefachkraft, Wohnbereichsleitung und in den letzten drei Jahren als stellvertretende Pflegedienstleitung tätig. Die examinierte Altenpflegerin Petra Bien, hat zunächst als Pflegefachkraft im Kreisruheheim Gelnhausen gearbeitet, ist nach einer Umschulung zur Bürofachkraft ins Wohnstift gewechselt und war dort zuletzt als Assistentin der Einrichtungsleitung sowie als Teamleiterin in der Kassenverwaltung sowie in der Einzugsberatung tätig.
13Feb2020

Rosen für die Bewohner des Hanauer Wohnstifts

Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde besuchen Pflegeeinrichtung

Die Betreuungskraft Michelle Träger und die Bewohnerin Luise Kunert freuen sich über den Besuch der Ahmadiyya-Gemeinde.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 13.02.2020
Begleitet vom erwachsenen Gemeinde-Mitglied Nauman Raja, besuchte eine Gruppe von sieben Kindern und Jugendlichen der Ahmadiyya-Gemeinde, die Bewohner des Wohnstifts Hanau. Die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp nahm den Besuch in Empfang und hieß die Gruppe in der Pflegeeinrichtung willkommen. Die Gemeinde-Mitglieder bedankten sich für den herzlichen Empfang und freuten sich auf die Gelegenheit, mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. „Wir möchten uns mit den Bewohnern austauschen und etwas über ihren Alltag erfahren“, erklärte Raja und fügte hinzu: „Daneben war es der ausdrückliche Wunsch unserer jungen Gemeinde-Mitglieder, vor allem die Bewohner zu besuchen, die ansonsten selten Besuch erhalten“.

Als besondere Geste hatte die Gruppe Rosen für die Bewohner mitgebracht. Anschließend führte Delp die Besucher durch die Wohnbereiche. Dabei überreichten die jungen Leute die Rosen an die Bewohner und übermittelten die Grüße der gesamten Gemeinde. Immer wieder verweilte die Gruppe und es entstanden anregende Gespräche zwischen den Generationen. Auch an einem Gruppenangebot mit der Betreuungskraft Michelle Träger nahmen die Besucher teil. Die Bewohner freuten sich ihrerseits über den unerwarteten Besuch und bedankten sich für den Blumengruß. „Das sind ja wirklich nette Kinder. Auch über die Rose hab ich mich sehr gefreut“, konstatierte eine Bewohnerin anschließend.
12Feb2020

Neue Pflegedienstleiterin im Rodenbacher Altenzentrum

Einrichtungsleiterin Myriam Dehne begrüßt Christina Müller in neuer Funktion

Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende), Christina Müller (Pflegedienstleiterin), Myriam Dehne (Einrichtungsleiterin) und Robert Steingrübner (Stellvertretender Geschäftsführer)
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 12.02.2020
Als „großen Gewinn“ bezeichnete die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, Myriam Dehne, die neue Pflegedienstleiterin Christina Müller und fügte hinzu: „Neben ihrer fachlichen Qualifikation und ihrer offenen und kommunikativen Art, kennt kaum jemand das Altenzentrum so gut wie sie.“ Gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden, Anja Laguardia, gratulierte Dehne, Müller zum Wechsel in die Pflegedienstleitung und freute sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit. Steingrübner lobte Müller für ihren wertschätzenden Umgang mit den Bewohnern und erklärte: „Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner stehen für sie im Mittelpunkt.“ Dem schloss sich auch Laguardia an: „Die Tür von Frau Müller steht sowohl den Bewohnern, als auch den Mitarbeitern immer offen.“

Die neue Pflegedienstleiterin ist bereits seit dreißig Jahren für das Altenzentrum tätig, unter anderem als Pflegefachkraft in der stationären Pflege, als Pflegegruppenkoordinatorin im Bereich für Menschen mit neurologischen Erkrankungen unter 60 und als Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleiterin im Bereich Junge Pflege. Seit 2018 war sie stellvertretende Pflegedienstleiterin für die gesamte Einrichtung. „Auf ihre neuen Aufgaben, ist Müller somit bestens vorbereitet.“ so Dehne. Die neue Pflegedienstleiterin bedankte sich für das entgegengebrachte Lob und erklärte: „Mein Ziel ist es, dass sich die Bewohner unserer Einrichtung wohl fühlen und ein selbstbestimmtes Leben mit Aktivität, guter Pflege und Betreuung führen können. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen – die Weiterentwicklung und Förderung der Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Arbeiten und ein gutes Arbeitsklima sind mir daher besonders wichtig“.
11Feb2020

Die Starter-Tage als Teil einer offenen Unternehmenskultur

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen 36 neue Mitarbeiter

Bei den Starter-Tagen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden diesmal 36 neue Mitarbeiter begrüßt.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.02.2020
Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, laden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises alle neuen Mitarbeiter, zu den in vierteljährlichen Abständen stattfindenden „Starter-Tagen“ ein. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter dabei die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren. Bei den ersten Starter-Tagen in diesem Jahr, bekamen 36 neue Mitarbeiter ein sowohl spannendes, als auch informatives Programm geboten und erfuhren viel über ihren neuen Arbeitgeber. Geschäftsführer Dieter Bien hieß die neu eingestellten Mitarbeiter im Unternehmen willkommen und erklärte: „Die Starter-Tage sind ein Ausdruck unserer offenen Unternehmenskultur, einer Kultur der Wertschätzung und des Respekts.“

Im Mittelpunkt der Starter-Tage standen wieder Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens. Auch der Betriebsrat stellte sich vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führte die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellte die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Besonders anschaulich war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
10Feb2020

Digitalisierung in der Pflege - Für ein Mehr an Lebensqualität

Main-Kinzig-Kreis fördert den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Alten- und Pflegezentren des Kreises mit einem Zuschuss in Höhe von einer Millionen Euro

Gesamtunternehmen - Montag, 10.02.2020
Für die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ist das Thema Digitalisierung von zentraler Bedeutung, sowohl im Hinblick auf das Wohl der Bewohner, als auch zur Entlastung des Pflegepersonals. Der letzte Woche bewilligte Zuschuss in Höhe von einer Millionen Euro, soll das Unternehmen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur unterstützen.

Ob Email, Skype, WhatsApp oder YouTube – für die meisten Menschen gehören die digitalen Kommunikations- und Unterhaltungsangebote zum Alltag – das gilt in zunehmendem Maße auch für die heutigen Senioren. „Für viele Senioren ist das Internet zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sie möchten natürlich auch dann nicht darauf verzichten, wenn sie in eine Pflegeeinrichtung ziehen.“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren ist. Daneben könne der Einsatz von Digitaltechnik auch zu einer Entlastung des Pflegepersonals beitragen, unterstrich Simmler und ging auf die aktuellen Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ein.

Um dem veränderten Umgang der Bewohner mit den digitalen Medien gerecht zu werden und das Pflegepersonal durch den gezielten Einsatz von Digitaltechnik zu entlasten, soll sowohl in den bestehenden Einrichtungen, als auch in den in der Planung befindlichen Neubauten, die entsprechende digitale Infrastruktur geschaffen werden. Dazu gehören neue Netzwerkanschlüsse in den Bewohnerzimmern ebenso, wie ein flächendeckender WLAN-Zugang innerhalb der Einrichtungen. Letzteres ist insbesondere im Hinblick auf die Tablet-gestützte Pflegedokumentation sowie den Einsatz digitaler Pflegebetten notwendig – beides Maßnahmen, die eine deutliche Entlastung für das Pflegepersonal bedeuten.

„Eine erster großer Schritt in Richtung Digitalisierung, war die Anbindung der Einrichtungen an das schnelle Internet.“, erklärte der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, Dieter Bien und fügte hinzu: „Da dies Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen wurde, steht nun die interne Vernetzung – insbesondere die Bereitstellung eines schnellen und funktionstüchtigen WLAN-Netzes im Fokus. Zusätzlich sollen auch jene Einrichtungen mit einem Glasfaseranschluss versehen werden, bei denen das bisher noch nicht erfolgt ist. „Wir wollen es den Bewohnern ermöglichen, die digitalen Angebote zu nutzen, die für sie interessant sind und ihren Alltag erleichtern – von der Kommunikation über Email bis hin zur Nutzung von Telemedizin“, so Bien.

Die Kosten für die geplanten Digitalisierungsmaßnahmen - so die Kalkulation der Geschäftsführung - werden bei insgesamt ca. sechs Millionen Euro liegen. Den größten Kostenanteil werden die Alten- und Pflegezentren aus ihrem eigenen Budget finanzieren - zusätzlich sollen Fördermitteln des Pflegepersonalstärkungsgesetzes verwendet werden. „Der vom Kreisausschuss bewilligte Zuschuss, ist eine große Unterstützung für unsere Bemühungen, um einen schnellen Ausbau unserer digitalen Infrastruktur.“, erklärte Bien nach Bekanntgabe der Entscheidung über die Bezuschussung.

Für Simmler und Bien ist ein adäquater Ausbau der WLAN-Struktur mit der Möglichkeit der Nutzung für jeden Bewohner in Zukunft unverzichtbar. „Da schon heute fast zwei Drittel der Seniorinnen und Senioren das Internet nutzen, sollte ein solches Angebot zukünftig in allen Pflegeeinrichtungen zum Standard gehören.“, so die Aufsichtsratsvorsitzende. Für die neu entstehenden Einrichtungen in Jossgrund und Wächtersbach, war die entsprechende digitale Infrastruktur, daher bereits seit Beginn der Planung ein zentrales Thema.
07Feb2020

AWO Ronneburg unterstützt Garten-AG mit Spende

Garten der Senioren-Dependance Ronneburg gedeiht

Michael Mandt, Edeltraud Zuschlag, Edgar Kreutzer, Friedhelm Kleine, Ellen Weckerlein
Dependance Haus Ronneburg - Freitag, 07.02.2020
Mit einem Spendenscheck über 200 € besuchten Edeltraut Zuschlag, Edgar Kreutzer und Friedhelm Kleine von der AWO Ronneburg Ende Januar die Senioren-Dependance und überreichten diesen an Einrichtungsleiter Michael Mandt und Hausleiterin Ellen Weckerlein. Mit dem Scheck unterstützt die AWO Ronneburg bereits zum zweiten Mal die naturnahe Gartengestaltung in der Senioren-Dependance. Auch wenn der Garten eigentlich noch im Winterschlaf war, besichtigten die Besucher bei einem Rundgang die zwei Pflanzbeete, die im Herbst letzten Jahres gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses und unter fachlicher Anleitung der Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser angelegt wurden. Dabei wurde darauf geachtet, dass Pflanzen verwendet wurden, die bienen- und schmetterlingsfreundlich sind und aus der heimischen Region stammen. So möchte die Senioren-Dependance Ronneburg, einen wenn auch kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Gärten in der Region wieder naturnäher werden und Bienen und Schmetterlinge Nahrung finden. Mandt und Weckerlein freuen sich bereits gemeinsam mit den Bewohnern und der Leiterin der Sozialen Betreuung, Meike Maurer, auf den anstehenden Frühling. Dann kann im Garten der Senioren-Dependance wieder gesät, gepflanzt und gegossen werden. „Einigen Bewohnern bereitet es Freude im Garten zu arbeiten. Hier gibt es so manche Spezialisten unter Ihnen. So können wir etwas von den Bewohnern lernen und, wo sie aufgrund einer Erkrankung Unterstützung benötigen, sie dabei gerne unterstützen.“
30Jan2020

Märchenwoche in der Senioren-Dependance Hammersbach

Bewohner tauchen auf kreative Weise in die Märchenwelt der Brüder Grimm ein

Im Foyer der Senioren-Dependance wurde während der Märchenwoche ein Märchen-Quiz angeboten, an dem neben den Bewohnern auch Angehörige und Mitarbeiter teilnahmen.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 30.01.2020
Von der Dekoration, über das Unterhaltungsprogram, bis hin zu den Speisen - eine Woche lang drehte sich in der Senioren-Dependance Hammersbach alles um die Märchen der Brüder Grimm. Jeden Tag wurden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten angeboten, bei denen die Bewohner in die Märchen ihrer Kindheit eintauchen und selbst aktiv werden konnten. Zu den Gruppenangeboten zählten beispielsweise Bewegungsrunden, gemeinsames Backen, Basteln und die Teilnahme an einem Märchenquiz. Daneben wurden Märchen vorgelesen und gemeinsam Märchen-Filme geschaut. An jedem Tag stand dabei ein anderes Märchen im Mittelpunkt. So wurden beispielsweise am Märchentag „Froschkönig“, unter anderem Frosch-Muffins gebacken.

Die Bewohner waren auch in die Vorbereitung der Märchenwoche eingebunden und durften unter anderem entscheiden, welches Märchen an welchem Tag im Mittelpunkt stehen sollte. Auch Teile der Dekoration, hatten die Bewohner gemeinsam mit den sozialen Betreuungskräften gebastelt und in den Wohnbereichen angebracht. So entstanden überall im Haus einzigartige Märchenwelten. „Von der Hauswirtschaft, über die Pflege, bis hin zur Sozialen Betreuung - es waren so viele Kolleginnen und Kollegen in die Vorbereitungen eingebunden, dass man von einem echten Gemeinschaftsprojekt sprechen kann“, erklärte die Fachkraft für Soziale Betreuung, Karin Bolz und fügte hinzu: „Wir freuen uns daher, dass die Märchenwoche bei den Bewohnern so gut angekommen ist“.

„Mit den vertrauten Märchen der Brüder Grimm, können bei den Bewohnern Kindheitserinnerungen geweckt und Wohlbefinden erzeugt werden. Die Abwechslung ist dabei sehr groß - schließlich umfasst das Repertoire der Brüder Grimm mehr als 200 Märchen.“, so der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien. In den Pflegeeinrichtungen des Kreises finden seit letztem Jahr regelmäßig Märchenwochen bzw. Brüder-Grimm-Tage statt, so unter anderem im Wohnstift Hanau und im Altenzentrum Rodenbach. Obwohl die Grimm´schen Märchen dabei im Mittelpunkt stehen, kommen auch die Geschichten anderer beliebter Märchen-Erzähler nicht zu kurz, wie die berührenden Märchen von Hans Christian Andersen.
29Jan2020

Russische Volkslieder im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Vladimir Vinigradov als Virtuose auf dem Lauteninstrument Domra gelobt

Vladimir Vinigradov begeisterte die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig mit russischen Volksliedern und deutschen Schlagern.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 29.01.2020
Die Domra, ein hierzulande weniger bekanntes Instrument, stand im Mittelpunkt eines Konzerts, mit dem die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in das neue Jahr gestartet sind. Das dreisaitige Lauteninstrument ähnelt einer Balalaika und stammt wie diese aus Russland. Bei seinem Konzert begeisterte Vladimir Vinigradov die Bewohner mit russischen Tänzen und Volksliedern aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Um die Vielseitigkeit des Instruments zu präsentieren, spielte er daneben auch bekannte und beliebte Melodien aus Deutschland und Amerika, wie beispielsweise „Lillie Marleen“. Einige Bewohner schunkelten zu den Liedern, andere sangen sogar mit – zwischen den einzelnen Titeln klatschten die Bewohner Beifall. So spielte Vinigradov als Zugabe noch das berühmte Lied „Kalinka“. Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel bedankte sich anschließend bei Vinigradov und lobte ihn als Virtuosen auf der Domra.

Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
28Jan2020

Candlelight-Dinner im Seniorenzentrum Steinau

Senioren genießen exklusives Drei-Gänge-Menü bei Salon-Musik

Die Gäste des Candlelight-Dinners im Seniorenzentrum Steinau lauschen dem Musiker-Duo Stephan Herget und Theo Ruppert (von links).
Seniorenzentrum Steinau - Dienstag, 28.01.2020
Ein exklusives Drei-Gänge-Menü bei Kerzenschein, musikalisch untermalt durch das Musiker-Duo Stephan Herget und Theo Ruppert – beim Candlelight-Dinner im Seniorenzentrum Steinau genossen rund 50 Bewohner und Angehörige eine Abendveranstaltung, bei der keine Wünsche offen blieben. Vom festlichen Ambiente, über die passende Dekoration, bis hin zu selbstgebastelten Mode-Accessoires - wie das für die Zeit typische Stirnband mit Feder - war alles vorhanden, um die Gäste in die „Goldenen Zwanziger“ mitzunehmen. Dazu trug natürlich auch die für die Zeit typische Salon-Musik bei, die das Musiker-Duo Herget und Ruppert an diesem Abend spielte. So sorgte das feierliche Candlelight-Dinner bei den Gästen für viel Lob und Begeisterung.

Zur Begrüßung erhielten die Gäste ein Gläschen Sekt und wurden dann zu ihren Plätzen geleitet. Einrichtungsleiter Mario Pizzala hieß die Gäste willkommen und erklärte: „Das Candlelight-Dinner ist ein neuer, kulinarischer Höhepunkt des Jahres in unserem Haus. Wir möchten unseren Bewohnern mit der Veranstaltung ein besonderes, feierliches Abendessen mit Stil und Etikette bieten.“ Pizzala bedankte sich auch bei den beiden Musikern, deren Auftritt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erfolgte. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Als Vorspeise genossen die Gäste Weißweincremesuppe mit Croutons. Als Hauptgericht gab es anschließend Schweinefilet im Speckmantel an Pfefferrahmsauce mit Fingermöhren und Herzoginkartoffeln. Die Gäste genossen die liebevoll angerichteten Speisen und unterhielten sich während des Essens angeregt mit ihren Angehörigen und ihren Tischnachbarn. Auch für die beiden Musiker gab es zwischen den Liedern viel Beifall. Als krönenden Abschluss wurde zum Nachtisch Schokoladenmousse mit Birne und Eierlikör serviert. „Aktivitäten dieser Art sind im Seniorenzentrum Steinau nicht selten. Wir veranstalten viele jahres- und themenbezogene Veranstaltungen, bei denen wir unsere Bewohner aktiv miteinbeziehen und sie viel Freude haben“, so Pizzala.
24Jan2020

Und wer pflegt morgen?

Auf der Suche nach Personal - Einsatz ausländischer Pflegekräfte versus Nutzung vorhandener Ressourcen

Gesamtunternehmen - Freitag, 24.01.2020
Dass die Sicherstellung der Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in Anbetracht einer stark alternden Gesellschaft an sich schon eine große Herausforderung darstellt, zeigt nach Auffassung des Geschäftsführers der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien (der auch Vorsitzender des Bundesverbandes kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen - kurz BKSB - ist), auch, dass die gesamte Branche vor einem Paradigmenwechsel steht. Dabei liegt der Fokus primär auf den Auswirkungen des demographischen Wandels, insbesondere der gravierenden Verschiebung der Altersstruktur sowie dem damit verbundenen Anstieg der Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland. Der Anteil älterer Menschen nimmt kontinuierlich zu. In zahlreichen ostdeutschen Kreisen ist bereits heute mehr als jeder vierte Einwohner älter als 65 Jahre. Die Lebenserwartung hat sich seit Ende des 19. Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Insgesamt liegt der Anteil der über 60-jährigen bereits heute bei 31 % und wird bis 2050 auf über 40 % ansteigen. Dementsprechend wird sich auch die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland von heute ca. 2,9 Mio. auf ca. 4,5 Mio. Pflegebedürftige im Jahr 2050 erhöhen. Diese Entwicklung, die gleichzeitig die Altenpflege als eine boomende Branche identifiziert, macht jedoch auch deutlich, welcher immense Personalbedarf in Zukunft auf die Pflege und Betreuung zukommen wird.

Der Zukunftssicherheit der Arbeitsplätze im Bereich der Altenpflege, stehen jedoch noch immer mehrere Faktoren gegenüber, die der Attraktivität dieser Arbeitsplätze entgegenwirken. „Vor lauter Kontroll- und Sparzwängen wurde in Deutschland versäumt, die Berufe in Pflege und Betreuung sowie deren Image, ja, die komplette Branche zukunftsorientiert auszurichten.“, erklärt Bien und fügt hinzu: „Selbst heute, wo viele der Probleme bekannt sind, werden vielfach nur immer neue Lösungsansätze diskutiert, anstatt aktiv Zukunft zu gestalten.“ Und wenn auf partei-, sozial- oder verbandspolitischer Ebene einmal Maßnahmen beschlossen werden, gehen diese dem einen zu weit und dem anderen nicht weit genug – oder bleiben im Dschungel der Selbstverwaltung auf der Strecke.

Ein Thema das in diesem Zusammenhang immer wieder diskutiert wird, ist der Einsatz ausländischer Pflegekräfte. In einer globalisierten Arbeitswelt ist Migration eine zunehmende Selbstverständlichkeit. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese nur durch eine kultursensible Integration erfolgreich sein kann und nicht zu einer fachlichen Ausblutung der Herkunftsländer führen darf. Zahlreiche Institutionen in der Altenpflege haben bisher noch keine gezielten Aktionen zur Anwerbung ausländischer Kräfte eingeleitet. Gleichwohl beobachten sie entsprechende Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt, die in vielen Fällen häufig jedoch nur mit erheblichem finanziellen Aufwand und äußerst geringen Erfolgsquoten verbunden sind. Darüber hinaus zeigen sich gerade in der Langzeitpflege (Altenpflege) oft erhebliche Barrieren in Sprache, Kultur und den unterschiedlichsten Qualifikationsniveaus.

„Konkret werden wir uns in den kommenden Monaten explizit damit beschäftigen, junge Menschen aus dem Ausland für die Ausbildung zu gewinnen und dabei Aspekte wie kulturelle Nähe und Sprachförderung zu priorisieren. Wir werden dabei aber auch die jungen Menschen selbst sowie die ausländischen Arbeitsmärkte und deren Eigenbedarfe für die Pflege im Auge behalten,“ erläutert Bien die Strategie des kommunalen Unternehmens um dem zunehmenden Personalmangel entgegen zu wirken. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises betreiben aktuell 12 Pflegeeinrichtungen – sowohl im städtischen, wie auch im ländlichen Raum – mit über 1.000 Mitarbeitern und über 1.000 Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen noch ein Ausbildungsinstitut mit fast 300 Auszubildenden und weit über 1.000 Teilnehmer an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Der Fokus der Personalakquise wird aber auch künftig auf dem örtlichen und regionalen Arbeitsmarkt liegen. Dazu müssen sich die Pflegeeinrichtungen als Arbeitgeber attraktiver machen sowie gesundheits- und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen schaffen. Noch mehr gefordert sind allerdings die Politik sowie die Verbände der Selbstverwaltung. „Es ist unlängst bekannt,“ macht der Geschäftsführer abschließend deutlich, „dass in der Altenpflege deutlich mehr Personal, ein veränderter Personalmix, eine insgesamt bessere Bezahlung, eine andere Refinanzierungsform, ein besseres Image und eine gesamtgesellschaftliche Anerkennung der Aufgabe benötigt wird“. Dafür adäquate Lösungen zu finden ist aktuell ein Schwerpunktthema der Branche. Diese dann auch zu finanzieren, erscheint gegenwärtig allerdings kaum zu bewältigen, denn letztlich werden Milliarden benötigt um mehr Personal zu finanzieren und gleichfalls besser zu bezahlen sowie die stark zunehmende Zahl der betroffenen Menschen (Pflegebedürftige und Angehörige) finanziell zu entlasten.
24Jan2020

Neujahrskonzert in der Senioren-Dependance Hammersbach

Auftritt des Altenstadt-Trios begeistert Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter

(Von links) Helga Janssen, Ingo Waldschmidt, Simone Wagner
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 24.01.2020
Mit einem Neujahrskonzert stimmte das Altenstadt-Trio die Bewohner der Senioren-Dependance Hammersbach auf das neue Jahr ein. Das Trio, bestehend aus Helga Janssen, Ingo Waldschmidt und Simone Wagner, verzauberte das Publikum dabei mit Volksliedern und klassischen Stücken, darunter Titel wie „Es waren zwei Königskinder“, „Heidschi Bumbeidschi“ und „Winter ade, scheiden tut weh“. Zum Repertoire des Trios gehörten Klavierstücke ebenso, wie Lieder mit Gitarrenbegleitung, aber auch Gedichte zum Thema Neujahr. Die Gäste, darunter Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter der Einrichtung, sangen und schunkelten bei vielen Liedern mit. Zwischen den Liedern gab es viel Beifall für das Trio. Daneben kam bei den Gästen besonders auch die liebevoll gestaltete Bühnendekoration an.

Passend zum Jahresbeginn war die Bühne mit einer Schornsteinfeger-Figur, Silvester-Feuerwerk, aus Papier gebastelten Glücksschweinchen und anderen neujährlichen Accessoires geschmückt. Organisiert wurde das Konzert von den sozialen Betreuungskräften Karin Bolz und Anette Blechschmidt. Der Auftritt des Altenstadt-Trios fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
20Jan2020

Sternsinger zu Besuch im Seniorenzentrum Biebergemünd

Caspar, Melchior und Balthasar wünschen den Bewohnern ein gesegnetes Jahr

(Von links) Noric Bender, Hennic Bender, Josef Schum, Mika Heinze
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 20.01.2020
„Wir kommen aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“, Mit dieser gesungenen Grußformel, erfreuten die Sternsinger sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter im Seniorenzentrum Biebergemünd. Einrichtungsleiterin Claudia Spahn hieß die vier Sternsinger Noric Bender, Hennic Bender, Josef Schum und Mika Heinze willkommen und dankte ihnen für ihren Besuch. Anschließend führte sie die Sternsinger durch die Pflegeeinrichtung und in die einzelnen Wohnbereiche, wo die Sternsinger ihren traditionellen Segen über den Türen anbrachten. Dabei sangen sie: „Wir nehmen die geweihte Kreide herfür, nun lasst uns schreiben an eure Tür. So wünschen wir euch ein gesegnetes Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“ Die Sternsinger nahmen sich auf dem Weg durch die Einrichtung immer wieder Zeit, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Die im Rahmen der Sternsinger-Aktion der St. Johann Nepomuk Gemeinde gesammelten Spenden gehen in diesem Jahr an notleidende Kinder im Jemen.
20Jan2020

Sternsinger spenden Neujahrssegen für das Wohnstift Hanau

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger: „Ganz besondere Freude für die Bewohner“

Gemeinsam mit Pfarrer Weber besuchen die Sternsinger das Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 20.01.2020
Die diesjährige Sternsinger-Aktion der Katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau-Kesselstadt, stand unter dem Motto: „Frieden! Im Libanon und weltweit.“ und führte Pfarrer Andreas Weber und die Sternsinger ins Wohnstift Hanau. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger begrüßte die Gruppe: „Es ist uns und unseren Bewohnern immer eine ganz besondere Freude, wenn die Sternsinger Anfang des Jahres vorbeikommen“. Im Wohnbereich für Menschen mit Demenz und sogenannten herausfordernden Verhaltensweisen, hielt Pfarrer Weber einen Gottesdienst ab, bei dem die Sternsinger mitwirkten. Anschließend brachten die Sternsinger ihren traditionellen Segen über den Türen von Wohnbereichen, Pflegestützpunkten sowie Büros an. Dabei fanden Pfarrer Weber und die Sternsinger immer wieder Zeit, um sich mit den Bewohnern zu unterhalten. Am Nachmittag fand ein weiterer Gottesdienst in der Kapelle des Wohnstifts statt, bei dem die Sternsinger ebenfalls mitwirkten. Die im Rahmen der Sternsinger-Aktion gesammelten Spenden kommen in diesem Jahr Kinder-Hilfsprojekten zugute.
17Jan2020

Neue Einrichtungsleitung im Seniorenzentrum Biebergemünd

Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner heißt Claudia Spahn willkommen

Geschäftsbereichsleiter Robert Steingrübner und Pflegedienstleiterin Liane Geis (rechts) begrüßen die neue Einrichtungsleiterin Claudia Spahn.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 17.01.2020
Die Pflegedienstleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Liane Geis, und der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, haben der neuen Einrichtungsleiterin Claudia Spahn zur Begrüßung einen Blumenstrauß überreicht und sie im Unternehmen herzlich willkommen geheißen. Die neue Einrichtungsleiterin ist Diplom-Pflegewirtin (FH) und verfügt über ein breites Wissens- und Erfahrungsspektrum in den Bereichen Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Palliativpflege, Neurologie sowie ambulante Intensivpflege. Die ambulante und stationäre Langzeitpflege ist bereits seit Mitte der 80er Jahre ihr beruflicher Schwerpunkt - so war sie unter anderem Pflegedienstleiterin bei der Henry Budge Stiftung in Frankfurt am Main und Geschäfts- und Pflegedienstleiterin bei der Sukhavati gGmbH in Bad Saarow.

„Neben dem beeindruckenden beruflichen Werdegang, freut es mich besonders, dass wir mit Frau Spahn eine Einrichtungsleiterin gewonnen haben, die in Gelnhausen aufgewachsen ist und sich hier in der Region bestens auskennt.“, so Steingrübner. Die neue Einrichtungsleiterin bedankte sich anschließend für den herzlichen Empfang und die Willkommensgrüße und freut sich bereits auf ihre neuen Aufgaben: „Im Mittelpunkt stehen die uns anvertrauten Bewohner. Der Erhalt der Selbstständigkeit und die Förderung der Lebensqualität der Bewohner sind für mich daher das oberste Ziel.“ Neben der Einrichtungsleitung wird Spahn auch die Projektleitung für die neue Senioren-Dependance in Jossgrund übernehmen. „Ich finde es großartig, dass hier im ländlichen Raum eine so moderne Pflegeeinrichtung entsteht. Zumal mir Jossgrund sehr vertraut ist - meine Mutter stammt von hier.“, so Spahn.
13Jan2020

Mit mobilen Rampen aus LEGO-Steinen Barrieren überwinden

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises beteiligen sich an Sammel-Aktion

Projekt-Koordinator Rainer Haselberger präsentiert einen Sammelbehälter im Rahmen der Aktion „Mobile LEGO-Rampen“.
Gesamtunternehmen - Montag, 13.01.2020
Im Rahmen der Aktion „Mobile LEGO-Rampen“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Stadt Hanau, stehen in den Eingangsbereichen der zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Sammelbehälter für LEGO-Steine bereit. Gesammelt werden LEGO-Steine und LEGO-Bauplatten in allen Größen und Farben. Aus den gespendeten LEGO-Steinen werden später individuell angepasste mobile Rampen gebaut. Die mobilen LEGO-Rampen sollen überall dort zum Einsatz kommen sollen, wo ein solches Hilfsmittel, in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang erleichtern kann. „Das Thema Barrierefreiheit ist für das soziale Miteinander von zentraler Bedeutung. Schließlich ist es die Voraussetzung dafür, dass auch Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“, so der Projekt-Koordinator der Alten- und Pflegezentren, Rainer Haselberger. Ein solches Projekt könne dazu beitragen, das Bewusstsein zu fördern, wie viel in diesem Bereich noch getan werden muss. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet unter www.menschen-in-hanau.de.
10Jan2020

Nostalgieperlen singen und musizieren für Senioren

Auftritt im Wohnstift Hanau und im Seniorenzentrum Biebergemünd

Angela Scochi (Ukulele und Gesang) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus)
Gesamtunternehmen - Freitag, 10.01.2020
Eine Ukulele und zwei mitreißende Stimmen - das ist alles was die „Nostalgieperlen“ brauchen, um ihr Publikum auf eine musikalische Reise in die Zeit der Schlager mitzunehmen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Davon durften sich auch die Bewohner des Wohnstifts Hanau und des Seniorenzentrums Biebergemünd überzeugen, bei denen der Auftritt der beiden Gesangskünstler für Begeisterung sorgte. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, unterhielten Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) ihr Publikum mit bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, darunter Titel wie „Zwei kleine Italiener“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“. Die Gäste, darunter Bewohner, Angehörige und Ehrenamtliche, sangen bei vielen Liedern mit und ließen sich vom spritzigen und humorvollen Auftritt der beiden Künstler mitreißen.

Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind professionelle Sänger und Musical-Darsteller, die unter anderem bei den Brüder-Grimm-Festspielen engagiert waren. Kein Wunder also, dass die Auftritte bei den Senioren so gut angekommen sind. Aber auch für die beiden Musiker waren die Konzerte ein ganz besonderes Erlebnis. „Es war sehr berührend, den Menschen in die Augen zu blicken. Es ist anders als ein großes Konzert – man ist einfach näher an den Menschen“, so Scochi. Beide Auftritte fanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
09Jan2020

Discjockey Leon legt im Wohnstift Hanau auf

Disco für Bewohner mit Musik der 50er, 60er und 70er Jahre

Yvonne Menge (Soziale Betreuung) und Alexander Schade (Betreuungskraft) mit Bewohnern.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 09.01.2020
Ein Disco-Abend im Stile der 70er Jahre, mit den Hits aus drei Jahrzehnten und einem Rahmenprogram, das die Besucher in Erinnerungen schwelgen ließ – es war „Nostalgie pur“ was Bewohner, Angehörige und Ehrenamtliche im Blauen Saal des Wohnstifts Hanau geboten bekamen. Discjockey Leon Literski legte bekannte und beliebte Hits aus den 50er, 60er und 70er Jahren auf, darunter sowohl englische als auch deutsche Titel, wie beispielsweise „Mit 66 Jahren“, „Let it be“, „Griechischer Wein“ oder „Black is Black“. Literski, hauptberuflich Mediengestalter, ist in seiner Freizeit häufig als DJ bei Feiern und anderen Veranstaltungen unterwegs. Der Disco-Abend im Wohnstift war ihm ein besonderes Anliegen, weshalb sein Engagement auch ehrenamtlich erfolgte.

Die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, begrüßte die Gäste und führte anschließend durch das Programm. Schon beim Eintritt in den Blauen Saal waren viele Besucher von der Atmosphäre im Raum beeindruckt. „Dass ich nochmal eine Disco erlebe, hätte ich nicht gedacht.“, so eine Bewohnerin. Der komplette Saal war bunt dekoriert, beispielsweise mit Papierblumen und Peace-Zeichen, die von den Betreuungskräften und Bewohnern gebastelt wurden. Auf allen Tischen standen Süßigkeiten wie Lakritze-Schnecken, Lollis und Zuckerarmbänder. Kulinarisch wurden die Gäste mit Toast Hawaii und einem für die 70er Jahren typischen Käse-Igel überrascht. Dazu gab es Fruchtbowle und Eierlikör. Eine Discokugel sorgte für ein authentisches Disco-Feeling.

Als besondere Überraschung gab es Bier mit dem Aufdruck „Nicolay Export“. Die Etiketten wurden von den Betreuungskräften hergestellt und auf den Bierflaschen angebracht. Viele Bewohner erinnerten sich an die Brauerei Nicolay, die bis 1962 eine eigenständige Hanauer Brauerei war. Die Brauerei wurde später an die Frankfurter Binding Brauerei verkauft und 1974 endete die Tradition des Nicolay-Bieres. So schwelgten die Gäste in Erinnerungen und tanzten oder schunkelten zur Musik. Zum Abschluss, bedankte sich Cordula Delp bei allen Beteiligten und übergab DJ Leon für sein ehrenamtliches Engagement ein kleines Geschenk. „Aufgrund der positiven Resonanz, wird dieses Jahr eine weitere Disco stattfinden.“, so Delp.

Die Idee für die Disco im Wohnstift, kam von Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, der damit auf die Musikvorlieben einer neuen Bewohnergeneration eingehen wollte. Viele Bewohner kennen Discobesuche und die entsprechende Musik noch aus ihrer Jugend. Auf seine Initiative hin, bildeten die Sozialen Betreuungskräfte eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Planung und Vorbereitung der Disco beschäftigte. So wurden neben der Musikauswahl und Dekoration auch Vorschläge für Speisen und Getränke entwickelt. Küchenbetriebsleiter Siegfried Rakoczy bereitete den Toast Hawaii zu, der Käse-Igel wurde vom Betreuungsteam zubereitet. Bei so viel Liebe zum Detail überrascht es nicht, dass die Disco bei den Gästen so gut angekommen ist.
02Jan2020

Die Bilanz für das Jahr 2019 ist beachtlich

Susanne Simmler dankt den Pflegekräften für ihren unermüdlichen Einsatz

Gesamtunternehmen - Donnerstag, 02.01.2020
Die Bilanz für das Jahr 2019 der Alten- und Pflegzentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) ist für die Erste Kreisbeigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler beachtlich. Über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ) rund 950 hilfe- und pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner versorgt. „Dafür stehen fast 1000 Pflegeplätze und 77 Wohnungen und Appartements für Service und Betreutes Wohnen zur Verfügung“, so Simmler. Die Erste Kreisbeigeordnete dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegezentren, schloss in ihren Dank auch ausdrücklich die Pflegekräfte aller Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis mit ein. Sie hätten mit großem Engagement, hoher Kompetenz, viel Herzblut und Flexibilität zum Erhalt und zur Förderung der Lebensqualität von Menschen in einer außergewöhnlich schwierigen Lebenslage beigetragen. Zähle man alle Pflegestunden aller Pflegekräfte in allen Eirichtungen im Kreis zusammen, komme man auf fast 30 Millionen Stunden, in denen über 3500 Menschen versorgt wurden. Die Erste Kreisbeigeordnete: „Eine stolze Zahl.“

Simmler dankte auch den zahlreichen Ehrenamtlichen – in den Einrichtungen der APZ sind ca. 120 Ehrenamtliche aktiv –, die einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Betreuung der Bewohner leisten. Simmler: „Die Ehrenamtlichen tragen zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit vielen Ideen, großer Kreativität und hohem Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen bei.“

Mit der umfangreichen täglichen Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen ging in den APZ 2019 aber auch die infrastrukturelle Weiterentwicklung einher. Ein bauliches Großprojekt wurde in Hanau abgeschlossen. „Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Wohnstifts in Hanau mit rund 250 Plätzen leistete der Main-Kinzig-Kreis mit 1,5 Millionen Euro im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) einen wichtigen finanziellen Beitrag“, so Simmler. Dieser wurde zur Vergrößerung und Umgestaltung der Aufenthaltsräume auf allen Wohnbereichen und zur optischen Verschönerung aller Bereiche durch neue Tapetenformen sowie neue Lichtkörper verwendet. Vor allem wurden neue Balkone errichtet, die 2019 im Innenhof im Bereich der Brucknerstraße über alle sechs Etagen angebaut wurden. Auch eine energetische Sanierung der Außenfassade wurde vorgenommen. Und die ehemaligen Räume der Zentralverwaltung im Untergeschoss des Wohnstiftes wurden für eine Tagespflege ausgebaut, die nunmehr von einem Partner der Alten- und Pflegezentren betrieben wird und bis zu 34 Plätze beinhaltet.

Der bauliche Fokus richtet sich 2020 im Wohnstift noch auf die bessere Wegeanbindung des Gartens mit dem Blauen Saal und der Terrasse im 1. OG über einen Aufzug. Außerdem soll der Garten ein neues Ambiente erhalten.

Drei weitere Millionen Euro sind im Rahmen der Sanierungsoffensive des Kreises in die Einrichtungen in Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd und Sinntal geflossen und haben dort zu umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen geführt, die 2019 abgeschlossen wurden. Die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Altenzentrum Rodenbach wurden 2019 ebenfalls fortgesetzt. Das Haus C (Haus für Service Wohnen) hat unter anderem neue Fenster und eine neue Außenfassade erhalten.

Zwei neue Großprojekte für die Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in der stationären Altenpflege in Pfaffenhausen und Waldensberg sind mit der Unterzeichnung der Erbbaurechtsverträge mit den Bürgermeistern von Jossgrund und Wächtersbach gestartet worden. Ähnlich dem Modell der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, sollen in Pfaffenhausen und Waldensberg je 36 Einzelzimmer in drei Hausgemeinschaften errichtet werden. In Pfaffenhausen, wo weitere 30 Tagespflegeplätze und eine Sozialstation angegliedert werden, wurde bereits der erste Spatenstich vorgenommen. „Damit“, so die Erste Kreisbeigeordnete und APZ-Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, „werden wir unserer Verantwortung gerecht, dort neue Betreuungsplätze zu schaffen, wo dies notwendig ist.“ Anfang 2021 soll das „Haus Spessart“ in Pfaffenhausen seiner Bestimmung übergeben werden.

In dieser neuen Einrichtung wird auch eine neue Unternehmensphilosophie umgesetzt. „Zur Erleichterung der Arbeit des Pflegepersonals und für mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner wollen die Alten- und Pflegezentren Vorreiter bei der Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien sein,“ so Susanne Simmler. Mit Nils Kornherr, dem Referenten für Digitalisierung, sollen neue digitale Projekte initiiert werden. „Erfolgreich und bereits mit einer Auszeichnung versehen war bereits die Aktion, „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ fit zu machen. Und die Anschaffung eines neuen digitalen Pflegebettes entspricht ebenfalls dieser Philosophie. In Pfaffenhausen geht’s in der Gänze um das digitale Pflegeheim“.

Für Susanne Simmler ist die Hospiz- und Palliativversorgung ein Herzensanliegen, dokumentiert in den letzten Jahren in der Eröffnung der Palliativ-Oase im Wohnstift in Hanau, des Hospizes in Gelnhausen in den Räumen des Kreisruheheimes in Eigenregie bzw. durch finanzielle Unterstützung des Kreises, aber auch durch Optimierung der Kooperation mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern der Arbeitsgemeinschaft Hospiz und Intensivierung der Netzwerkarbeit bzw. der Integration in die Netzwerke von Hospiz- und Palliativversorgung und dem Startschuss für den Aufbau einer flächendeckenden Palliativversorgung, wozu auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) diente und die Etablierung eines unabhängiges Expertenteam aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften ermöglichte. Damit die palliative Versorgung in den stationären Pflegeeinrichtungen, vor allem auch in den Alten- und Pflegezentren, ausgebaut werden kann, stand der Schwerpunkt 2019 in der Weiterbildung von Pflegefachkräften, wozu der Kreis 150.000 Euro für die Weiterbildung von insgesamt 42 dieser Pflegefachkräfte zur Verfügung gestellt hat. „Dem Ziel sind wir 2019 durch die Qualifizierung von 17 weiteren Pflegefachkräften, davon 13 für die APZ, deutlich näher gekommen sind“, so Simmler. Ein Jahr zuvor waren bereits 15 Pflegefachkräfte weitergebildet worden.

„Große Beachtung findet auch das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), das neben zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangeboten vor allem auch in der Ausbildung umfassende Kenntnisse in der Altenpflege vermittelt“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Und dies nicht nur für die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Kreises, sondern auch für andere Pflegeinrichtungen. Im Jahre 2019 haben insgesamt 49 Altenpflegerinnen und Altenpfleger – einige davon in verkürzter Form - sowie 48 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer die Ausbildung mit einem staatlichen Examen am Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach abgeschlossen. „Aktuell werden 259 Azubis, davon 118 als Altenpfleger und 141 als Altenpflegehelfer ausgebildet“, so Monika Bernd, die Institutsleiterin für den Geschäftsbereich Ausbildung. In Jahr 2019 begann ein Kurs zum Modellprojekt des Landes „Pflege in Hessen“ in Kooperation mit der Eugen-Kaiser-Schule. Diese speziell konzipierte Altenpflegehilfeausbildung richtet sich an Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund ohne Hauptschulabschluss.

Deutliche Akzente wurden auch auf die Weiterbildung von Praxisanleitern und die Fortbildung von pädagogischen Fachkräften für die hessischen Altenpflegeschulen sowie die Mediatoren gelegt. „Insgesamt haben wir auch 22 Inhouse-Schulungen in Kooperationseinrichtungen durchgeführt“, so Sonja Jahn, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Fort- und Weiterbildung. Dabei sollen umfangreiche Werbemaßnahmen in den Schulen, auf Messen und darüber hinaus die jungen Menschen für die Pflegeberufe interessieren. So spielen auch der Profi-Basketballspieler Till-Joscha Jönke und der Spitzen-Leichtathlet Julian Reus im neuen Werbevideo der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises eine bedeutende Rolle in der Werbung für die Pflegeberufe..

Zur Begrüßung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die APZ-Verantwortlichen 2019 erstmals „die Starter-Tage“ ins Leben gerufen. „An zwei aufeinanderfolgenden Tagen lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Daneben werden auch die Betriebsjubilare geehrt und Auszeichnungen beim betrieblichen Ideenmanagement oder für erfolgreiche Fort- und Weiterbildungen vorgenommen.

Qualität wird laut Geschäftsführer Dieter Bien in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren groß geschrieben. Um dem hohen Qualitätsanspruch weiterhin gerecht zu werden, wurden 2019 in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die Voraussetzungen für den neuen Pflege-TÜV geschaffen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfänglich über das neue Prüfsystem, die Qualitätskriterien und die Kontrollinstanzen (MDK) informiert. Bis Ende 2020 muss jede Pflegeeinrichtung nach den neuen Kriterien überprüft worden sein.

Eine Initiative zur Unterstützung von Angestellten, die sich neben ihrer Berufstätigkeit um die Pflege von Angehörigen kümmern, ist die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf Gemeinsam mit 36 weiteren neuen Mitgliedern wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, im Netzwerk der Charta willkommen geheißen. Insgesamt 254 Unternehmen mit weit über 300.000 Beschäftigten sind der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege nunmehr beigetreten.

„Die Alten- und Pflegezentren können optimistisch in die Zukunft blicken“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien, weil vor allem die Infrastruktur weiter verbessert wird und die Angebote entsprechend den Erfordernissen weiter erhöht werden, wenn nötig auch mit Kooperationspartnern. Im Fokus der nächsten Jahre stehen dabei die neuen Dependancen, die in Jossgrund-Pfaffenhausen, in Wächtersbach-Waldensberg und ab 2023 auch in Nidderau-Eichen in enger Kooperation mit der Kommune entstehen sollen. Natürlich wird auch dem neuen Pflege-TÜV gerade 2020 eine wichtige Rolle im Pflegealltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukommen. Und auch die Palliativ-Versorgung soll weiter optimiert werden.
18Dez2019

Dinnerzauber mit Christian Dux – ein Abend voller Magie

Ehrenamtsabend der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Zauberer Christian Dux verblüfft seine Zuschauer
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 18.12.2019
Um den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz zu danken und ihr Engagement zu würdigen, findet jedes Jahr im Dezember der Ehrenamtsabend der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Diesmal wurden die Ehrenamtlichen ins Wohnstift Hanau zum Dinnerzauber mit Christian Dux eingeladen - einer Zaubershow begleitet von einem exquisiten 3-Gänge-Menü. Mit einem Sektempfang im Blauen Saal des Wohnstifts Hanau, wurden die Gäste vom Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien und der Koordinatorin für das Ehrenamt, Agnes, begrüßt und nahmen an den festlich geschmückten Tischen Platz. Was die Ehrenamtlichen anschließend geboten bekamen, war ein Abend voller Magie und Unterhaltung. Schon kurz nachdem der Illusionist und Entertainer Christian Dux den Saal betreten hatte, kamen die Gäste nicht mehr aus dem Lachen und Staunen heraus.

Mit viel Wortwitz führte Dux seine Zuschauer in die Welt der Zauberkunst ein und überraschte sie mit schier unglaublichen Illusionen - darunter ein schwebender Tisch, ein magisches Seil und viele andere verblüffende Tricks. Zwischen den Zaubereinlagen genossen die Ehrenamtlichen ihr 3-Gänge-Menü und unterhielten sich mit den anderen Gästen. Ein Thema an vielen Tischen, waren die Zaubertricks von Dux. So rätselten die Gäste darüber, mit welchen Tricks der Zauberkünstler so perfekte Illusionen zustande bringen konnte. Neben dem Geschäftsführer und der Ehrenamtskoordinatorin, waren auch zahlreiche Einrichtungsleitungen zum Ehrenamtsabend gekommen, um ihrerseits das Engagement der Ehrenamtlichen zu würdigen. Und so wurde der Ehrenamtsabend auch dazu genutzt, um sich abseits des Alltags in der Pflegeeinrichtung, privat auszutauschen und sich besser kennenzulernen.

Mehr als 120 Ehrenamtliche sind in den zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises tätig und bereichern mit ihrem Engagement den Alltag der Bewohner. Ihre Aufgabenbereiche variieren von der Einzelbetreuung, über das Angebot von Gruppenaktivitäten bis hin zur Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und anderen Veranstaltungen. Die Ehrenamtlichen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Lebensqualität der Bewohner. So ist ein breit aufgestelltes Angebot im Bereich der sozialen Betreuung ohne ihre Unterstützung kaum vorstellbar. Da viele ehrenamtlich Engagierte aus der näheren Umgebung kommen, sind sie zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Pflegeeinrichtung und ihrer jeweiligen Gemeinde oder des Stadtteils. Sie unterstützen somit auch die Integration der Einrichtung und deren Bewohner in das soziale Umfeld.

Im Anschluss an den Dinnerzauber, fand eine Lesung des Krimi-Autors Gerhard Krieg statt. Seine Krimi-Reihe „Kommissar Falkan“ handelt vom pensionierten Frankfurter Kommissar Kurt Falkan, der nach seinem Umzug nach Altenhaßlau, eine Privatdetektei gründet und viele spannende Fälle in und um Altenhaßlau löst. Selbst aus Altenhaßlau, hat Gerhard Krieg inzwischen 14 Bücher veröffentlicht. Im Rahmen einer einjährigen Lese-Tour durch die Alten- und Pflegezentren, liest er derzeit auch den Bewohnern in den Pflegeeinrichtungen des Kreises vor. Der nächste Termin findet am Freitag, den 17. Januar 2020 um 16:00 Uhr im Wohnstift Hanau, statt. So war Krieg nicht nur als Schriftsteller zum Ehrenamtsabend eingeladen, sondern auch um ihm für sein Engagement zu danken. Bei den anderen Ehrenamtlichen, kam die Lesung so gut an, dass der Autor sogar um eine „Zugabe“ gebeten wurde und so insgesamt aus drei seiner Bücher vorlas.
16Dez2019

Weihnachtsspende statt Präsente - Kreiswerke Main-Kinzig unterstützen regionale Institutionen mit 2.500 Euro

Expertenteam Palliative Pflege bedankt sich für großzügige Spende

Stephan Hemberger (Einrichtungsleiter Wohnstift Hanau), Silvia Fuß (Teamleiterin EPP-Team), Bernd Schneider (Geschäftsführer Kreiswerke Main-Kinzig), Ellen Sauer und Heike Heil (LaLeLu e. V.)
Gesamtunternehmen - Montag, 16.12.2019
Die Kreiswerken Main-Kinzig verzichten zur Weihnachtszeit traditionell auf Geschenke für ihre Geschäftspartner. Stattdessen unterstützt der regionale Versorger gemeinnützige Einrichtungen oder soziale Projekte mit einer Spende. Zum Jahresende übergab das Unternehmen jeweils 1.250 Euro an das „Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team)“ am Wohnstift Hanau und den Verein LaLeLu aus Bruchköbel-Rossdorf. Kreiswerke-Geschäftsführer Bernd Schneider hatte in diesen Tagen die Vertreter beider Institutionen eingeladen und den symbolischen Spendenscheck überreicht.

Zahlreiche Ehrenamtliche engagieren sich in der Region mit viel Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. Dass sie sich für die Gesellschaft einbringen, ist für sie ganz selbstverständlich: einfach Ehrensache! Für Bernd Schneider, den Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig, ist es ebenso Ehrensache, lokale Einrichtungen zu unterstützen, die von diesem außerordentlichen Engagement leben. In diesem Jahr hat sich der Energieversorger für zwei emotional besonders geforderte Einrichtungen entschieden: das „Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team)“ am Wohnstift Hanau und LaLeLu e. V. aus Bruchköbel-Rossdorf. Emotional deshalb, weil die Menschen in beiden Einrichtungen professionell und mit sehr viel Herz und Mitgefühl schwerst kranke, sterbende Menschen – sogar Kinder - und deren Angehörige begleiten. „Gerade zum Jahreswechsel wollen wir an die Menschen denken, deren Lebensumstände sie an einen Punkt geführt haben, an dem sie aufgefangen und begleitet werden müssen“, betont der Geschäftsführer der Kreiswerke bei der Spendenübergabe.

Seit 2010 ist LaLeLu als gemeinnütziger Verein tätig, der sehr liebevoll Familien mit unheilbar kranken und verstorbenen Kindern begleitet. Hier sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter tätig, die eine strukturierte und qualifizierte Ausbildung in der Krisen-, Sterbe- und Trauerbegleitung durchlaufen haben. Mit ihrer Präsenz und allem voran ihrem Mitgefühl stehen sie den kranken Kindern mitsamt deren Geschwisterkindern und den Eltern zur Seite. „Die Geschwisterbegleitung hat einen sehr großen Stellenwert bei uns. Die Geschwister aus dem Alltag heraus zu holen, etwas Schönes zu unternehmen, Ansprechpartner für ihre Sorgen und Ängste zu sein, ist uns wichtig“, erklärt Heike Heil, Vorstandsvorsitzende des LaLeLu e. V. Mit der Spende möchte der Verein gerne die Jugendgruppe in seinem „Begegnungsgarten“ unterstützen. Vor knapp zwei Jahren hat LaLeLu ein großes Gartengrundstück in Bruchköbel-Niederissigheim gepachtet. Hier wurde gemeinsam mit den betroffenen Familien ein Bereich für die verstorbenen Kinder eingerichtet – der Erinnerungsgarten. Auf dem Grundstück gibt es Nestschaukeln sowie Hängematten und einen Bachlauf, der zu einem Teich führt. Eines von vielen anstehenden Projekten dort ist ein behindertengerechter Sinnespfad. Einmal im Monat treffen sich die Familien im Begegnungsgarten. Hierzu sind immer auch Menschen eingeladen, die Interesse an der Arbeit des Vereins haben.
„Die letzte Phase im Leben eines Menschen ist eine einmalige“, weiß Silvia Fuß vom Expertenteam Palliative Pflege (EPPH-Team) am Wohnstift Hanau. Die Würde des Menschen zu schützen und zu achten, gilt in allen Lebensphasen - auch für den Sterbeprozess als letzten Teil des Lebens. Um diesem Prinzip gerecht zu werden, wurde im Jahr 2017 eine Kooperation zwischen dem Verein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises geschlossen und das Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) geschaffen. Mitglieder des EPP-Teams stehen sterbenden Menschen, ihren Angehörigen und dem Pflegepersonal in der letzten Lebensphase zur Seite. Dabei fungiert das Team als Schnittstelle zwischen Pflegepersonal, behandelnden Ärzten und allen am Versorgungsprozess beteiligten Personen. „So kann eine 24-stündige ärztliche Rufbereitschaft sichergestellt werden“, ergänzt Fuß. Im Rahmen der Palliativversorgung werden die Menschen als Gäste ganzheitlich versorgt. Konkret heißt das, dass die Sterbenden würdevoll mit ihren physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Belangen begleitet werden. Um bis zu dreizehn Gäste, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, und deren Familien kümmert sich das Personal mit sehr viel Wärme und Mitgefühl. Mit dem Spendengeld will das Palliativteam sein Angebot mit verschiedenen Maßnahmen auf weitere Pflegeeinrichtungen des Kreises ausweiten.

Bernd Schneider sei durchaus bewusst, dass während der Zeit des Abschiednehmens und der Trauer Geld keine Rolle spiele. „Aber wir können einfach jemandem eine kleine Freude bereiten, mit einer kleinen Aufmerksamkeit helfen. Und wir bringen damit unsere aufrichtige Wertschätzung für die Leistung der begleitenden Personen zum Ausdruck“, erklärt er die Beweggründe für die Weihnachtsspende.
11Dez2019

Adventskonzert im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Klassisches Trio musiziert für Bewohner, Angehörige und Besucher

Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier) sorgten mit besinnlicher Musik für weihnachtliche Stimmung.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 11.12.2019
Mehr als 50 Bewohner, Angehörige und Besucher waren zum Adventskonzert ins Foyer des Stadtteilzentrums an der Kinzig gekommen – so viele, dass die Betreuungskräfte zusätzliche Stühle aufstellen mussten. Sogar nachdem das Konzert bereits begonnen hatte, kamen noch Bewohner hinzu, die von den weihnachtlichen Klängen angelockt wurden. Bis auf die Musik wurde es ganz still im Foyer und den angrenzenden Fluren und es herrschte eine wundervolle Atmosphäre. Auf dem Programm des klassischen Trios, standen sowohl Barockmusik von Händel und Bach, als auch romantische Vokalmusik und eine Flötensonate von Walther Roehr. Der Auftritt des klassischen Trios, bestehend aus Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier), fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt.

Schauen Sie das Video dazu an - Wir singen gemeinsam mit den Bewohnern "Oh Du Fröhliche"

Am Ende des Konzerts gab es viel Beifall und noch mehr Lob. „Sie haben uns eine große Freude bereitet. Bei dieser Musik werden so viele wundervolle Erinnerungen wach“, schwärmte eine Bewohnerin. Die Musiker bedankten sich ihrerseits für den Beifall und freuten sich über so viel Zuspruch. „Besonders in der Weihnachtszeit ist es schön, in so viele glückliche Gesichter zu blicken“, betonte Stephan Herget, der nicht nur ein Virtuose am Klavier ist, sondern auch für die Koordination der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ verantwortlich ist. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
10Dez2019

Frauentreff spendet zwölf handgenähte Adventskalender

Initiative für soziale und berufliche Integration engagiert sich im Altenzentrum

(Von links) Stephanie Buchhold (Sachgebietsleitung Büro für interkulturelle Angelegenheiten), Nadja Sabanovski (Büro für interkulturelle Angelegenheiten), Nafisa Madadi, Zarghoneh Jafari, Francess Kedzue Evane, Sara Hussaini, Waltraud Born (Koordinatorin Integrationsdienste des Malteser Hilfedienst e.V.) und (vorne) Vanessa Buono.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 10.12.2019
In den Wohnbereichen des Altenzentrums Rodenbach kommen in diesen Tagen Adventskalender zum Einsatz, die eine ganz besondere Geschichte haben. Denn die zwölf individuell gestalteten und handgenähten Adventskalender sind nicht etwa gekauft, sondern wurden eigens für die Bewohner der Pflegeeinrichtung genäht. Im Rahmen des Projekts „Nähwerkstatt“ der Initiative „Empowerment - Fit für soziale Integration und berufliche Entwicklung“, haben acht Frauen, zwei Monate lang immer mittwochs in liebevoller Handarbeit an den Adventskalender gearbeitet. Das Projekt zur Stärkung der Handlungskompetenzen von Frauen mit Migrationshintergrund, wurde vom Büro für interkulturelle Angelegenheiten des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. ins Leben gerufen. Besonders erfreut waren die Teilnehmerinnen der „Nähwerkstatt“ darüber, den Bewohnern des Altenzentrums mit den Adventskalendern eine Freude zu bereiten.

Zu Beginn des Projekts erhielten die Teilnehmerinnen einen Einblick in die Geschichte von Weihnachten und erfuhren die Bedeutung von Adventskalendern. Voller Eifer machten sich die Frauen ans Werk, um die Kalender rechtzeitig fertigzustellen. Gleich nachdem sie die Stoffe ausgesucht hatten, begannen die Frauen mit den Näharbeiten. Kurz vor dem ersten Advent waren die zwölf Adventskalender dann fertig. Bei einem Besuch im Altenzentrum, überreichten die Mitglieder des Frauentreffs die Adventskalender an die Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, die sich „für das wundervolle Geschenk“ bedankte und die Handwerkskunst der Näherinnen lobte. „Wir danken dem Büro für interkulturelle Angelegenheiten und dem Malteser Hilfsdienst für dieses tolle Projekt. Das Glitzern in den Augen der Bewohner, wenn sie ein Türchen öffnen, ist unbezahlbar – es weckt Erinnerungen und gibt ihnen ein Gefühl von Vertrautheit und Gemeinschaft“.
09Dez2019

Lob und Anerkennung für den Einsatz von Ute Pfaff-Hamann

Geschäftsführer der APZ-MKK Dieter Bien bedankt sich für gute Zusammenarbeit

(Von links) Geschäftsführer Dieter Bien, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Ute Pfaff-Hamann und Marketing-Koordinatorin Tanya Yagci.
Gesamtunternehmen - Montag, 09.12.2019
Inmitten des feierlichen und stimmungsvollen Ambientes des Weihnachtsmarktes des Altenzentrums Rodenbach, hat sich der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Dieter Bien, bei der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Main-Kinzig-Kreises, Ute Pfaff-Hamann, für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedankt. Pfaff-Hamann koordiniert seit 2007 das Bündnis für Familien, dem auch die APZ-MKK angehören. Ziel des Bündnisses ist es, den Main-Kinzig-Kreis, unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte, noch familienfreundlicher zu machen. Nach 12 Jahren erfolgreicher Bündnisarbeit, geht Pfaff-Hamann im März nächsten Jahres in den Ruhestand.

„Als Koordinatorin des Bündnisses für Familien, ist es Frau Pfaff-Hamann immer bestens gelungen, aktuelle und wichtige Themen in den Arbeitskreis einzubringen. Sie hat dabei immer auch die Ideen und Vorschläge der Mitgliedsunternehmen berücksichtigt und das Netzwerk so entscheidend vorangebracht – immer mit dem Ziel den Main-Kinzig-Kreis noch attraktiver für Familien zu machen“, so Bien. Dem stimmte auch die Marketing-Koordinatorin Tanya Yagci zu, die für die APZ-MKK regelmäßig an den Treffen des Bündnisses teilnimmt. Zum Dank überreichte ihr Bien anschließend ein Präsent und erklärte: „Es freut uns besonders, dass Sie das Altenzentrum Rodenbach zukünftig als Ehrenamtliche unterstützen möchten. Auch dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken!“.
06Dez2019

Weihnachtsfeier in der Senioren-Dependance Neuberg

Klassisches Trio musiziert für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter

Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier) sorgten mit besinnlicher Musik für weihnachtliche Stimmung.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 06.12.2019
Eröffnet wurde die Weihnachtsfeier der Senioren-Dependance Neuberg diesmal mit einer Adventsgeschichte und einem von einer Bewohnerin vorgetragenem Gebet. Hausleiterin Heike Haase begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, unter ihnen Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung sowie Besucher aus der Gemeinde. Im festlich geschmückten Gemeinschaftsraum und bei Kaffee und Kuchen, fand anschließend ein klassisches Adventskonzert statt. Das musikalische Trio, bestehend aus Diana Mause (Flöte und Gesang), Theo Ruppert (Violine) und Stephan Herget (Klavier), sorgte mit besinnlicher Musik für eine weihnachtliche Stimmung. Auf dem Programm des Trios, standen dabei sowohl Barockmusik von Händel und Bach, als auch romantische Vokalmusik und eine Flötensonate von Walther Roehr. Der Auftritt des Trios fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Zum Abschluss der Weihnachtsfeier bedankte sich die Hausleiterin Heike Haase bei den Musikern und den Ehrenamtlichen: „Sie haben unseren Bewohnern viel Freude mit dieser wundervollen Feier gemacht!“
29Nov2019

Altenzentrum Rodenbach nutzt ein digitales Pflegebett

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler: „Eine Erleichterung für das Pflegepersonal sowie mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner“

Über das neue digitale Pflegebett freuen sich mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (Mitte) und dem Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), Myriam Dehne, Christina Müller und Nils Kornherr (von links nach rechts).
Gesamtunternehmen - Freitag, 29.11.2019
Erfreut zeigte sich die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dass im Altenzentrum Rodenbach im Bereich der Pflegehilfsmittel die digitale Innovation Einzug gehalten hat. Das Altenzentrum Rodenbach nutzt als erste Einrichtung ein neuartiges digitales Pflegebett. Das neue Bett erleichtert die Arbeit des Pflegepersonals und bedeutet mehr Sicherheit und Komfort für die Bewohner, so ist sich Simmler sicher.

Das digitale Bett wird im Wohnbereich 5 (Junge Pflege) bei Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Schädel-Hirn-Trauma eingesetzt. Im Beisein der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, des Geschäftsführers Dieter Bien, der Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christina Müller, zugleich auch Leiterin des Wohnbereich 5 (Junge Pflege), erläuterte Nils Kornherr, Referent für Digitales, die Vorteile des neuen Pflegebetts vor. Dabei wies er daraufhin, dass „im Laufe der letzten Jahre deutschlandweit mehrere Pilotprojekte abgeschlossen wurden und intelligente Pflegebetten nunmehr technisch ausgereift sind, um in der Praxis eingesetzt zu werden. Dabei ist der Bereich der Sensortechnik im Bereich der Pflegebetten als besondere innovative Weiterentwicklung“.

„So erkennen beim neuen Pflegebett Wiegesensoren eine Aufstehabsicht eines Bewohners und senden vor dem Verlassen des Bettes ein Rufsignal an die Pflegekräfte“, erläuterten die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne und die Fachbereichsleiterin im WB 5, Christina Müller, die sich erfreut darüber zeigten, dass das Altenzentrum mit dem ersten neuen digitalen Pflegebett ausgestattet wurde. Müller: „Dadurch können beispielsweise Stürze durch die Pflegekraft verhindert werden.“ Und auch wenn es doch einmal zum Sturz eines Bewohners kommen sollte, wird die Pflegekraft sofort informiert und kann schnell reagieren. Die Daten können über ein Tablett am Bett gespeichert werden. Insgesamt erfreuen sich die Fachkräfte laut Dehne an einer einfachen, intuitiven Bedienung des übersichtlichen LCD Touchcreens, wobei auf verschachtelte Menüs und Beschreibungen verzichtet wurde. Die weitere Nutzung der Sensorik bei der Erfassung weiterer Vitalparameter wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Körpertemperatur ist übrigens eine weitere zukünftige Option.

Drei Assistentenz-Systeme am Bett sorgen für schnelle Information der Pflegekräfte und gewährleisten eine sichere Lagerung für den Bewohner. Der Bremsassistent signalisiert, wenn die Bremse nach einem Pflege- oder Reinigungsvorgang nicht wieder festgestellt wurde. Der Assistent für die Höhe des Bettes verständigt das Personal, wenn die eigespeicherte Betthöhe verändert wird. Und der Seitensicherungs-Assistent meldet den Pflegekräften, wenn die Bettensicherung bewusst oder unbewusst deaktiviert wurde.

Für die Bewohner bedeutet der Einsatz des neuen Pflegbettes somit ein Plus an Sicherheit und vor allem auch Komfort. Durch die Übersichtlichkeit der technischen Ausstattung, einer ergonomischen Formgebung und durch ein beleuchtetes Bedienfeld wird der Bewohner in seiner Eigenständigkeit unterstützt. Die in die Bettseite integrierte ausziehbare Mobilisationshilfe für den Aufstehverlauf ist mit einer Funktionstaste zur Bett-Höherverstellung ausgestattet, wodurch der Bewohner mit geringem Aufwand eigenständig aufstehen kann. Im Übrigen bedeutet diese Aufstehmöglichkeit auch eine Entlastung des Pflegepersonals, weil die eigenen Hebekräfte geschont werden.

Geschäftsführer Dieter Bien betonte, dass die neuen Pflegebetten in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren nach und nach angeschafft werden sollen. Geschäftsführer Bien: „Immer wenn ein Bett „abgängig“ bzw. veraltet ist und erneuert werden muss, wird ein solches digitales Pflegebett angeschafft, wobei wir darauf achten, dass immer die neuesten digitalen Erkenntnisse einfließen.“ So wird die im Bau befindliche Einrichtung in Jossgrund-Pfaffenhausen komplett mit den neuesten digitalen Pflegebetten ausgestattet werden.
28Nov2019

Alten- und Pflegezentren des MKK begrüßen neue Mitarbeiter

Starter-Tage und Abend der Jubilare als Teil einer offenen Unternehmenskultur

Bei den Starter-Tagen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden 40 neue Mitarbeiter begrüßt und 11 Jubilare geehrt.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 28.11.2019
Bei den „Starter-Tagen“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurden diesmal 40 neue Mitarbeiter begrüßt und bekamen ein spannendes und informatives Programm geboten. Zur Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung, hieß Geschäftsführer Dieter Bien, die neu eingestellten Mitarbeiter im Unternehmen willkommen und erklärte: „Die Starter-Tage sind ein Ausdruck unserer offenen Unternehmenskultur, einer Kultur der Wertschätzung und des Respekts.“ Um die neuen Mitarbeiter mit den Strukturen und Angeboten des Unternehmens vertraut zu machen und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern, werden alle neuen Mitarbeiter zu den in vierteljährlichen Abständen stattfindenden Starter-Tagen eingeladen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lernen die neuen Mitarbeiter die Unternehmenskultur und Werte kennen und können sich über die Fort- und Weiterbildungsangebote im Unternehmen informieren.

Im Mittelpunkt der Starter-Tage standen wieder Informationen zu den Leitsätzen, der Qualitätspolitik, den Führungsrichtlinien sowie dem Menschenbild des Unternehmens. Auch der Betriebsrat stellte sich vor. Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt betonte, dass der Betriebsrat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter hat. Bei einem Rundgang durch die Unternehmenszentrale, führte die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, die neuen Mitarbeiter durch die Büros des Betriebsrats und der Personalabteilung und stellte die entsprechenden Ansprechpartner vor. Dazu erhielten die Teilnehmer der „Starter-Tage“ Informationen über das Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements, sowie der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Besonders anschaulich war dabei eine Brandschutzübung unter freiem Himmel, bei der die Mitarbeiter unter fachlicher Anleitung an einem Brandsimulator unterschiedliche Brandlöscher ausprobieren durften.

Am zweiten Tag der Starter-Tage fand der Abend der Jubilare statt. Elf Mitarbeiter, mit Betriebsjubiläen zwischen 10 und 40 Jahren, wurden für ihren langjährigen Einsatz geehrt. Gemeinsam mit dem Betriebsrat überreichte ihnen der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe, Robert Steingrübner, eine Urkunde und einen Blumenstrauß und bedankte sich bei ihnen für ihr Engagement und ihre Tatkraft. Beim anschließenden Abendessen wurde viel erzählt und noch mehr gelacht. Die Jubilare: Wohnstift Hanau - Nadine Roth (10 Jahre), Rita Dietz (10 Jahre), Edith Schmoeger (40 Jahre), Andreas Sopp (20 Jahre), Altenzentrum Rodenbach - Annette Weinrich (20 Jahre), Unternehmenszentrale - Daniel Gericke (10 Jahre), Rainer Haselberger (10 Jahre), Gudula Spahn (30 Jahre), Unternehmenszentrale Pool - Ursula Hög (20 Jahre), Annemarie Seifert (20 Jahre), Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege - Karin Christa Ickes (10 Jahre).

Die Alten- und Pflegezentren sind der größte Dienstleister im Bereich der stationären Altenpflege im Main-Kinzig-Kreis. Dank des flächendeckenden Netzwerkes von derzeit zwölf Pflegeeinrichtungen kann pflegebedürftigen Menschen eine wohnortnahe Pflege und Betreuung angeboten werden. Das Leistungsspektrum reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service Wohnen bis hin zur Pflege und Betreuung von schwerstpflegebedürftigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner. Eine qualifizierte Ausbildung und kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen gewährleistet das Unternehmen durch sein eigenes Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern auch Angebote im Bereich des Gesundheitsmanagements und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
14Nov2019

Kraftvolle Stimmen, Humor und Lieder die zu Herzen gehen

Männerchor „Frohsinn“ erfreut die Bewohner der Senioren-Dependance

Der Männerchor „Frohsinn“ bei ihrem Auftritt in der Senioren-Dependance in Hammersbach.
Dependance Haus Hammersbach - Donnerstag, 14.11.2019
Mit bekannten und beliebten Liedern, hat der Männerchor „Frohsinn 1925 Hanau e.V.“ die Bewohner der Senioren-Dependance in Hammersbach auf eine musikalische Reise durch die Epochen mitgenommen. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, statt. Die kräftigen Stimmen um den Dirigenten Damian Siegmund, der den Chor am Piano begleitet, präsentierten bei diesem Konzert einen Ausschnitt ihres vielfältigen Repertoires. Neben Operetten-Liedern aus dem Stück „Der Bettelstudent“, sangen die Männer Swing-Klassiker, wie „Mein kleiner grüner Kaktus“. Die Bewohner sangen dabei nach Herzenslust mit.

Aber auch der Humor kam bei dem Auftritt nicht zu kurz. So gab es immer wieder kleine lustige Sticheleien zwischen Chormitgliedern und ihrem Chorleiter. Neben dem Konzert in der Senioren-Dependance Hammersbach, wird der Männerchor in diesem Jahr in weiteren Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren auftreten. Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in Ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Neben den Bewohnern sind auch Angehörige und interessierte Bewohner eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
05Nov2019

Lions Club Philippsruhe spendet mobiles Klavier an das Wohnstift

Mehr Konzerte für die in ihrer Mobilität stark eingeschränkten Bewohner

(Von links) Stephan Herget, Marosia Haberle, Angelika Reiner, Cordula Delp, Theo Ruppert, Stephanie Kaprol, Heinz Wunsch.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 05.11.2019
Ein mobiles Klavier kommt zukünftig im Wohnstift Hanau zum Einsatz, um noch mehr Bewohner in den Genuss von Klaviermusik kommen zu lassen. Im Rahmen einer kleinen Feier im Wohnstift, bedankten sich die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol und die Leitung der Sozialen Betreuung Cordula Delp bei Angelika Reiner und Marosia Haberle vom Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe. „Durch ihre großzügige Spende, werden wir unser kulturelles Angebot auch auf die in ihrer Mobilität stark eingeschränkten Bewohner erweitern können“, so Delp. Zwar fanden in der Einrichtung bereits zuvor regelmäßig Konzerte mit Klavier-Begleitung statt, jedoch nur in den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss, wo die beiden nichttransportablen Klaviere stehen.

„Durch das neue mobile Klavier können wir jetzt auch die Bewohner erreichen, die so stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, dass sie ihre Wohnbereiche nur schwer verlassen können“, erklärte der Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Stephan Herget. Passend zum Anlass spielte Herget anschließend einige klassische Stücke auf dem neuen Klavier und wurde dabei von Theo Ruppert an der Violine und Heinz Wunsch am Cello begleitet. Der Lions Club hat das Wohnstift bereits in der Vergangenheit unterstützt. Die Spende des mobilen Klaviers kam auf Initiative des Lions Club zustande. „Wir wollen damit unseren Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner leisten“, so Angelika Reiner.
31Okt2019

Brandschutzübung auf dem Gelände des Altenzentrums

Rodenbacher Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz proben den Ernstfall

Nachdem eine Person über eine Schiebeleiter gerettet wurde, macht sich die Feuerwehr an die Brandbekämpfung.
Altenzentrum Rodenbach - Donnerstag, 31.10.2019
Ein Großeinsatz der Feuerwehr unterstützt von Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes – mit Sirenen und Martinshörnern begann eine großangelegte Brandschutzübung auf dem Gelände des Altenzentrums Rodenbach. Die Bewohner der Pflegeeinrichtung waren vorab natürlich informiert worden, damit sie keinen Schreck bekommen und um der Übung als Zuschauer beiwohnen zu können. Die Brandschutzübung war gleichzeitig die Herbstabschlussübung der Feuerwehr Rodenbach. Viele Bewohner beobachteten die Übung von den Balkonen aus oder gesellten sich zu den Zuschauern vor der Einrichtung. Unter den Zuschauern waren auch der Bürgermeister von Rodenbach Klaus Schejna und die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums Myriam Dehne.

Ort der Handlung war der vordere Eingangsbereich des Wohnbereichs 1. Die Übung begann mit einem simulierten Fettbrand in der Küche eines Wohnbereichs mit starker Rauchentwicklung. Dabei mussten 13 Personen gerettet werden. 11 davon wurden von Laien der Feuerwehr dargestellt. Dazu kamen zwei Übungspuppen zum Einsatz. Ausgerüstet mit Atemschutz wurden 12 Personen über das Treppenhaus und eine weitere Person über eine Schiebeleiter vom Balkon gerettet. Nachdem die 13 Personen aus dem Gefahrenumfeld geborgen wurden, kümmerten sich die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes um die medizinische Versorgung. Auf dem Gelände des Altenzentrums war dafür speziell ein Sammelplatz für die Verletzten eingerichtet.

Die Geretteten wurden nach dem sogenannten Triage-System nach der Schwere ihrer Verletzungen eingeteilt und erste lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Dann folgte der fiktive Weitertransport in die Krankenhäuser. Während die Geretteten medizinisch versorgt wurden, machte sich die Feuerwehr an die Brandbekämpfung. Nachdem auch das erfolgreich nachgestellt wurde, erhielten die rund 50 Einsatzkräfte reichlich Applaus für den reibungslosen Ablauf der Übung. Bürgermeister Klaus Schejna lobte die Einsatzkräfte für die gut koordinierte Aktion und sprach ihnen seinen Respekt aus. Dem schloss sich auch die Einrichtungsleiterin Myriam Dehne an und bedankte sich bei den Einsatzkräften mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Weihnachtskaffee im Altenzentrum.
29Okt2019

Erster Spatenstich für Seniorendependance „Haus Spessart“

Brachfläche im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen wird zum Vorzeigeort

Gut gelaunt griffen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Sechste von links), Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (Fünfter von links) und Bürgermeister Rainer Schreiber (Siebter von links) zusammen mit weiteren Gästen zum Spaten, um das Bauprojekt Seniorendependance „Haus Spessart“ in Pfaffenhausen offiziell zu beginnen.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 29.10.2019
Die Bauarbeiten für die Seniorendependance „Haus Spessart“ im Jossgrunder Ortsteil Pfaffenhausen können beginnen. Dafür griffen Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bürgermeister Rainer Schreiber und Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises, zum Spaten, um die erste Fuhre Sand auf der Baustelle zu bewegen.

„Das ist ein sehr guter Tag für Pfaffenhausen“, sagte Susanne Simmler zu den zahlreichen Gästen auf der Baustelle im Herzen des 1000 Einwohner zählenden Erholungsortes. Denn mit dem Bau der Seniorendependance werde eine Lücke in der regionalen Daseinsfürsorge für den Bereich Flörsbachtal und Jossgrund geschlossen. Das „Haus Spessart“ werde ein Ort sein, an dem alte Menschen nicht einfach „untergebracht“ werden, sondern an dem sie sich zu Hause fühlen können. „Alte Bäume verpflanzt man nicht“, sagte die Sozialdezernentin und sprach von der Verantwortung für eine regionale Sorgekultur. So sei es folgerichtig, Pflegeplätze dort anzubieten, wo die künftigen Bewohner vielleicht schon ihr gesamtes Leben verbracht haben. Wo Familien und Freunde leben und wo es sich vertraut anfühlt. So könne es gelingen, die letzte Phase im Leben eines Menschen würdevoll und lebenswert zu gestalten.

Sechs Millionen Euro fließen in den Bau der Pflegeeinrichtung und eine Million Euro in den Bereich Tagespflege und Sozialstation. Susanne Simmler dankte dem Kreistag für die Entscheidung, das Projekt in Pfaffenhausen mit 1,2 Millionen Euro zu fördern. Insgesamt werden an drei Standorten neue Seniorendependancen gebaut, das unterstützt der Main-Kinzig-Kreis mit insgesamt 3,6 Millionen Euro. Eine weitere Seniorendependance wird in Wächtersbach entstehen.

Das „Haus Spessart“ entsteht auf einer Fläche von 2700 Quadratmetern, davon sind 800 Quadratmeter Grünfläche. Um Platz für den Neubau zu schaffen, mussten in den vergangenen Monaten alte Gebäude abgerissen werden. Bürgermeister Rainer Schreiber freute sich darüber, dass auf dieser Fläche im Ortsmittelpunkt nun ein Projekt mit Strahlkraft entsteht, das zur Belebung des Dorfes beitragen werde. Die einmütige Entscheidung der örtlichen Mandatsträger für das Bauvorhaben zeige, dass alle von dem Projekt überzeugt seien. Schreiber bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis. Dieser Tag sei für Pfaffenhausen ein wichtiger Meilenstein, denn seit Längerem sei klar, dass es einen größeren Bedarf an Pflegeplätzen in der Region gibt. „Wir haben es geschafft und bekommen nun endlich auch eine betreute Tagespflege“, sagte der Bürgermeister sichtlich erleichtert.

„Wir werden hier eine innovative Einrichtung errichten, vor allem im Hinblick auf die technische Ausstattung“, sagte Klaus Schäfer, der sich bei den Alten- und Pflegezentren um die Projektsteuerung der Bauvorhaben kümmert. „Das Projekt bewegt sich in einer Größenordnung, die es so im Kreis noch nicht gibt“, sagte Schäfer. Das Haus überzeugt durch eine ganze Reihe von Innovationen, die es zum Vorzeigeprojekt für andere Pflegeeinrichtungen machen werden. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten – etwa Gewicht und Temperatur – an die Pflegedienstleitung zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand stressfrei dokumentiert werden.

Die Pflegeeinrichtung folgt dem Hausgemeinschaftsmodell: Vorgesehen sind 36 Einzelzimmer, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Es gibt gemeinsame Bereiche, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Hinzu kommen 30 Betreuungsplätze in der Tagespflege, angegliedert ist auch eine Sozialstation. Hierfür konnte die Caritas als Anbieter gewonnen werden.

Zur Ausstattung des Gebäudes gehören außerdem eine Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung, eine Photovoltaik-Anlage, die 75 Prozent des benötigten Stroms erzeugt und Solarthermie für warmes Wasser. Die Aufenthaltsräume werden klimatisiert sein, alle 36 Bewohnerzimmer werden mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet sein, ebenso mit Telefonen und TV-Geräten. Zum Sommer 2021 können die ersten Seniorinnen und Senioren einziehen. Schon heute gibt es 20 Interessenten. „Das zeigt, wie groß der Bedarf an wohnortnahen und kommunal verantworteten Angeboten ist“, sagte Susanne Simmler, die allen Beteiligten für ihr Mitwirken dankte. „Das wird jetzt eine spannende Zeit für alle – die Gemeinde, die Alten- und Pflegezentren, aber auch die Nachbarn. Aber wir werden auch immer wieder informieren und haben für manches Problem auch schon Lösungen gefunden“, sagte Klaus Schäfer mit Blick auf die kommenden Monate.

Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises decken mit bislang zwölf Pflegeeinrichtungen rund 25 Prozent der vollstationären Pflegeplätze im Main-Kinzig-Kreis ab. Der stationäre Bereich ist zu 98 Prozent ausgelastet.
28Okt2019

Bewohner des Wohnstifts besuchen die Alte Fasanerie

Hanauer Seniorenbüro organisiert Wildparkführung für ältere Mitbürger

Bewohner aus den Hanauer Pflegeeinrichtungen besuchen die Alte Fasanerie in Steinheim.
Wohnstift Hanau - Montag, 28.10.2019
Eine Wildparkführung durch die Alte Fasanerie – das ist für Jung und Alt etwas Besonderes. So nahmen wieder zahlreiche Bewohner des Wohnstifts Hanau an einem Ausflug in die Alte Fasanerie teil. Organisiert wurde der Ausflug vom ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hanauer Seniorenbüros Dieter Hecht. Unterstützt wurde er dabei von den Ehrenamtlichen des Wohnstifts Karl-Heinz Voit, Renate Buchfelder und Sigrid Fleck sowie den Betreuungskräften Anja Fröhling-Conrad und Cristiana Rehner. Ein Bus der Hanauer Straßenbahn holte die Ausflügler vor dem Wohnstift in der Lortzingstraße ab. In der Alten Fasanerie angekommen, wurden die Bewohner auf einen abwechslungsreichen Spaziergang durch den Wildpark geführt. Das machte den Bewohnern sichtlich Spaß. „Es ist wirklich toll, die vielen Tiere aus nächster Nähe zu beobachten“, so eine Bewohnerin des Wohnstifts. Zum Abschluss der Wildparkführung gab es Kaffee und Kuchen und die Bewohner ließen den Ausflug noch einmal Revue passieren. Dieter Hecht bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und den Betreuungskräften des Wohnstifts für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
25Okt2019

Modellkurs als Chance für die berufliche Zukunft

Examensfeier für 13 Absolventen der Altenpflegehilfe-Ausbildung

Sichere Berufsperspektiven und viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung - die 13 Absolventen des Modellkurses Altenpflegehilfe: Angela Appel, Ihsan Arslan, Kevin Atmaca, Anja Coleman, Nneka Chibota Eze, Miriela Yanet Jardinez Salazar, Lucas Müller, Sabrina Schindler, Bianca Schultheis, Monja Schultheis, Jessica Shaw, Tanja Tischer und Yvonne White.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 25.10.2019
Ein sicheres Berufsfeld mit vielen Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung – das erwartet die 13 erfolgreichen Teilnehmer des Modellkurses in der Altenpflegehilfe. Aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels bietet kaum ein Bereich so gute berufliche Perspektiven wie die Altenpflege. Der Modellkurs Altenpflegehilfe wird vom Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI), in Kooperation mit der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) und dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) angeboten. Ziel des Modellkurses ist es, Menschen die bereits seit längerem arbeitslos sind, beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten. So sind im Modellkurs zahlreiche flankierende Maßnahmen konzeptionell mit eingearbeitet, um Menschen die seit längerem arbeitslos sind, auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Im Rahmen einer Examensfeier, haben Vertreter von AQA, KCA und AFI den 13 erfolgreichen Absolventen des Modellkurses gratuliert und ihnen für ihren beruflichen Weg alles Gute gewünscht. Zu den Gratulanten zählten: Hans-Jürgen Scherer - Geschäftsführer AQA, Laura Kriegel - Projektbetreuung AQA, Sabine Farr-Bernges - Strategische Unternehmensentwicklung AQA, Carmen Jackel - Abteilungsleiterin Erwachsenenbildung AQA, Erika Kollmann - Arbeitsmarktkoordinatorin KCA, Jonas Wess - Maßnahmenmanagement- und Controlling KCA, Monika Bernd – Institutsleiterin Ausbildung AFI, Dominik Metz – Klassenleitung AFI sowie Belinda Schmidt – Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
24Okt2019

Treffen der Garten-AG der Senioren-Dependance Ronneburg

Landschaftsarchitektin berät Bewohner beim Anlegen eines naturnahen Gartens

(Von links) Bewohnerin Brigitte Hermann, Alltagsbegleiterin Ursula Wolf, Einrichtungsleiter Michael Mandt, Bewohnerin Elisabeth Karb und Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 24.10.2019
Beim zweiten Treffen der Garten-AG, haben die Bewohner der Senioren-Dependance Ronneburg das sonnige Herbstwetter dazu genutzt, um zwei naturnahe Blumenbeete anzulegen. Das Ergebnis der gemeinsamen Garten-Aktion ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt. So erfreuen sich die gepflanzten Blumen gerade bei Bienen und Schmetterlingen großer Beliebtheit. Unterstützung erhielten die Bewohner dabei von der Landschaftsarchitektin Iris Sparwasser, die schon beim ersten Treffen der Garten-AG beratend zur Seite stand. Auch der Einrichtungsleiter der Senioren-Dependance Michael Mandt und Alltagsbegleiterin Ursula Wolf machten mit. Mandt bedankte sich gleich zu Beginn der Aktion bei der engagierten Landschaftsarchitektin und lobte auch die Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde: „Ohne ihre Unterstützung wären wir sicher nicht so weit gekommen“.

So muss beim Anlegen eines naturnahen Gartens einiges beachtet werden - beispielsweise welche Pflanzen für welchen Boden und welche Lage geeignet sind oder welche Blumen von Bienen, Schmetterlingen und anderen nützlichen Insekten bevorzugt werden. Wichtig ist aber auch, wie oft eine Wiese gemäht werden darf und wie lange der Grasschnitt liegenbleiben muss. Das alles und mehr erfuhren die fleißigen Hobby-Gärtner von den fachkundigen Helfern. Die Bewohner wurden dabei aktiv in die Planung der Blumenbeete einbezogen und konnten selbst entscheiden, welche Blumen sie in die Beete pflanzen wollten. So fiel die Entscheidung unter anderem auf „Kartäusernelken“, „Sonnenröschen“ und „Puschkinien“. „Das gemeinsame Gärtnern hat viel Spaß gemacht, erklärte eine Bewohnerin nach der Fertigstellung der Blumenbeete. Bei der anschließenden Brotzeit, wurde bereits das nächste Treffen der Garten-AG besprochen.
24Okt2019

Gratulation und ein positiver Blick in die Zukunft

48 neue Altenpflegefachkräfte haben ihre Prüfungen bestanden

Gute berufliche Perspektiven in der Altenpflege - 48 neue Pflegefachkräfte haben ihr Examen erfolgreich bestanden und sind bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 24.10.2019
„Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft und für Ihre Aufgaben Kraft, Phantasie, Gesundheit und die nötige Portion Durchsetzungsvermögen!“, erklärte die Institutsleiterin Ausbildung des Aus- und Fortbildungszentrums für Altenpflege, Monika Bernd und gratulierte den insgesamt 48 Absolventen der Altenpflegeausbildung zum bestandenen Examen. Bernd bedankte sich bei den Verantwortlichen im Ausbildungsteam – den Klassenleitungen Dominik Metz und Dorothee Bauer, den Lehrkräften Yasmina Marschall, Karin Ickes, Birgit Knips, Carmen Heeg und Barbara Drescher, der Praxisanleiterin Stephanie Jahn sowie bei Sonja Schneider, die im Schulbüro die administrativen Aufgaben erledigt. „ Unser besonderer Dank gilt darüber hinaus den zahlreichen Fachdozentinnen und Fachdozenten, die für das Aus- und Fortbildungsinstitut tätig sind, sowie unseren Kooperationspartnern, den Trägern der praktischen Ausbildung.“, so Bernd weiter.

Nach insgesamt drei Jahren Unterricht und Ausbildung in Theorie und Praxis verlassen 48 Pflegefachkräfte, darunter 34 Frauen und 14 Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren, das Aus- und Fortbildungsinstitut und starten jetzt ihre berufliche Laufbahn in der Altenpflege. Durch gezielte Facheinsätze konnten die Auszubildenden ihre Kompetenzen erweitern und sind bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die beruflichen Perspektiven in der Altenpflege sind aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels in diesem Bereich sehr gut. So haben die Absolventen bereits alle einen festen Arbeitsplatz in Aussicht, darunter 15 Absolventen in einer Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Bei der anschließenden Examensfeier tauschten sich die neuen Pflegefachkräfte mit ihren Ausbildern aus und erinnerten sich an die vielen schönen Erlebnisse, wie den gemeinsamen Ausflug in den Europapark in Rust.
22Okt2019

Sicheres Berufsfeld mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten

Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege gratuliert 22 neuen Altenpflegehelfern

Sichere berufliche Perspektive und viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung – 22 Auszubildende erhielten nach erfolgreicher Prüfung ihr Examen als Altenpflegehelfer.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 22.10.2019
Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung, haben 22 Schülerinnen und Schüler des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege in Rodenbach ihr Examen als Altenpflegehelfer erhalten. Im Rahmen der Examensfeier gratulierte die Institutsleiterin Ausbildung des Aus- und Fortbildungsinstituts, Monika Bernd, den glücklichen Absolventen und erklärte: „Der Abschluss als Altenpflegehelfer ist eine gute Grundlage für den Einstieg in ein sicheres und zukunftsorientiertes Berufsfeld. Zudem bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich weiter zu qualifizieren.“ So haben sich einige Absolventen bereits dazu entschieden, direkt ins zweite und dritte Ausbildungsjahr einzusteigen, um sich als examinierte Pflegefachkraft zu qualifizieren.

So betonte die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt: „Kaum ein anderer Bereich bietet so gute und sichere berufliche Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten wie die Altenpflege.“ Dem stimmte die auch die Leiterin der Personalabteilung, Monika Zimpel zu: „Wir gratulieren allen Absolventen, die den Sprung in die fortführende Ausbildung zur Altenpflegefachkraft geschafft haben.“ Die einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer umfasst 700 Stunden theoretischen Unterricht und 1000 Stunden praktische Ausbildung. Bernd lobte dabei auch das Engagement der einzelnen Ausbildungsbetriebe und bedankte sich bei den anwesenden Praxisanleitern.
21Okt2019

Oktoberfest in der Senioren-Dependance Hammersbach

Weißwurst, Brezeln und ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm

Die Betreuungskraft Silke Hamburger sorgte verkleidet als Holzmichl für gute Stimmung.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 21.10.2019
Ein Unterhaltungsprogramm, das seinesgleichen sucht, bekamen die Besucher des Oktoberfests der Senioren-Dependance in Hammersbach geboten. Mehr als 35 Bewohner waren gekommen, um zusammen mit Angehörigen und Mitarbeitern der Einrichtung bei Weißbier, Weißwurst und Brezeln zu feiern. Das Unterhaltungsprogramm war von der Leiterin der Sozialen Betreuung gemeinsam mit den Betreuungskräften konzipiert und vorbereitet. Gleich nachdem die Hausleitung, Anke Korn, die Gäste begrüßt hatte, ging es dann los. Die Betreuungskraft Silke Hamburger sang als „Holzmichl“ verkleidet das Lied der Randfichten „Lebt denn der alte Holzmichl noch“ und lief dabei zwischen den Gästen herum.

Mit Verkleidungen und stimmungsvollen Liedern ging es auch weiter. Katrin Bolz als Roland Kaiser und Anette Blechschmidt als Maite Kelly sorgten mit dem Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“ für ausgelassene Stimmung. Dann kam überraschend eine Mitarbeiter, die derzeit in Elternzeit ist, mit ihrem drei Wochen jungen Baby zu Besuch, was natürlich für viel Freude sorgte. Mit einem Auftritt von Katrin Bolz als Andrea Berg ging es weiter. Beim letzten Programmpunkt Clubbb3 „Du schaffst das schon“ tanzten die Mitarbeiter miteinander Foxtrott. Die Bewohner klatschten, schunkelten und sangen mit. „Das Programm war einfach spitze.“, lobte eine Bewohnerin das gelungene Fest. „Toll was die auf die Beine gestellt haben“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu.
18Okt2019

In Erinnerung an einen früheren Band-Kollegen

Bläserkreis aus Bruchköbel tritt im Altenzentrum Rodenbach auf

Der Bläserkreis aus Bruchköbel begeisterte die Bewohner des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.10.2019
Seit einigen Jahren schon, kommt der Bläserkreis aus Bruchköbel regelmäßig in das Altenzentrum Rodenbach, um für einen Bewohner der Pflegeeinrichtung, der früher selbst dem Kreis angehörte, zu musizieren. Dabei kamen natürlich immer auch die anderen Bewohner der Einrichtung in den Genuss der Konzerte des Bläserkreises. Nachdem das ehemalige Mitglied des Bläserkreises, Mitte dieses Jahres verstorben ist, hat der Bläserkreis beschlossen, in Erinnerung an ihren früheren Trompeter, weiterhin regelmäßig für die Bewohner des Altenzentrums zu musizieren – was diese natürlich sehr freut. So trafen die ersten Bewohner bereits eine Stunde vor Beginn des Herbst-Konzerts im Foyer des Altenzentrums ein und empfingen die Musiker mit Jubel und Applaus.

Begrüßt wurde der Bläserkreis von der Leiterin der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, die sich für das ehrenamtliche Engagement der Musiker bedankte. „Ihre Auftritte sind für unsere Bewohner und für das Personal immer etwas ganz Besonderes.“, so Buono. Die Stimmung auf dem Konzert war dann auch entsprechend ausgelassen und freudig – bei bekannten Liedern sangen viele Bewohner mit, was die Musiker wiederrum sichtlich freute. Zum Ende des Konzerts gab es stehende und sitzende Ovationen der Bewohner. Zusätzlichen Applaus gab es für die Ankündigung der Musiker, dieses Jahr nochmal für ein Weihnachtskonzert in die Einrichtung zu kommen. Der Termin wird vorab im Aushang der Einrichtung und im Internet unter www.apz-mkk.de/news.php angekündigt.
16Okt2019

Musikalisches Trio begeistert die Bewohner des Wohnstifts

Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des MKK

Das musikalische Trio begeisterte die Bewohner des Wohnstifts Hanau mit ihrem großen Repertoire.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 16.10.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, kamen die Bewohner des Wohnstifts Hanau in den Genuss eines Konzerts mit Liedern aus Oper und Operette. Mehr als 60 Gäste, darunter Bewohner und Angehörige, waren gekommen, um dem musikalischen Trio, bestehend aus Angelika Legler Graf (Sopran), Heiner Strungies (Tenor) und Julia Fischer (Klavier) zu lauschen. Das Repertoire des Trios reichte dabei von Stücken aus der Oper und der Operette bis hin zu Volksliedern und Musicals. Angelika Legler Graf und Heiner Strungies kündigten die Stücke immer vorab an. Tschaikowsky – „Die Jahreszeiten“, unterlegt mit Gedichten, vorgetragen von Angelika Legler Graf und das Stück „Largo“ aus Georg Friedrich Händels Oper „Xerxes“, kamen beim Publikum sehr gut an. Aber auch volkstümliche Lieder, wie beispielsweise „Ich bin die Christel von der Post“ und Melodien aus „Rosen in Tirol“ sorgten für viel Applaus - ebenso wie das Lied „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus dem Musical „My Fair Lady“.

Die drei Musiker überzeugten dabei in jeder Disziplin, so gab es Gesangssoli, Duette (jeweils mit Klavierbegleitung) und natürlich auch Klaviersoli. Zum Ende des Auftritts gab es viel Befall von dem begeisterten Publikum. Auch Rufe nach einer „Zugabe“ wurden laut. Diesen Wunsch erfüllten die Musiker den Bewohnern und sangen das Lied „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus der Operette „Victoria und ihr Husar“. „Das war ein wirklich passender Abschluss für ein sehr gelungenes Konzert.“, resümierte die Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. „Das war wirklich etwas ganz Besonderes“, stimmte ihr eine Bewohnerin zu. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität häufig eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen des Kreises, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Neben Konzerten werden auch andere kulturelle „Leckerbissen“ angeboten, wie beispielsweise Foto- und Kunstausstellungen sowie Lesungen und Theatervorführungen.
11Okt2019

Verleihung der Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Sozialminister Kai Klose begrüßt Alten- und Pflegezentren als neues Charta-Mitglied

(Von links) Der Hessische Staatsminister Kai Klose überreicht dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des MKK Dieter Bien die Charta zur Vereinbarung von Pflege und Beruf.
Gesamtunternehmen - Freitag, 11.10.2019
Eine Initiative zur Unterstützung von Angestellten, die sich neben ihrer Berufstätigkeit um die Pflege von Angehörigen kümmern - das ist die hessische Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. 254 Unternehmen mit weit über 300.000 Beschäftigten sind der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bereits beigetreten. Gemeinsam mit 36 weiteren neuen Mitgliedern, wurden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, im Netzwerk der Charta willkommen geheißen. Im Haus der Wirtschaft in Frankfurt am Main begrüßte Klose die neuen Mitglieder der hessischen Initiative und sprach über die Ziele und die mit der Charta verbundenen Maßnahmen. „Die pflegerische Versorgung in Deutschland wird zum größten Teil von Angehörigen erbracht. Hier in Hessen werden über drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen stemmen also den Löwenanteil der Pflege“, so Klose. „Die Unterzeichnung der Charta ist eine Win-Win-Situation für Beschäftigte und Unternehmen. Mit dem Beitritt zeigen Unternehmen, dass sie für das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf offen sind und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen suchen“, betonte der Minister.

Wenn ältere Menschen zum Pflegefall werden, sind es oft die Angehörigen, die ihre Versorgung in der häuslichen Pflege übernehmen. Der größte Teil von ihnen ist berufstätig – und bleibt es auch während der Pflegephase. Neben der eigenen Berufstätigkeit für die Pflege von Angehörigen verantwortlich zu sein, sich um Versorgung, Praxisbesuche, Haushalt, das alltägliche Leben zu kümmern, diese Doppelbelastung betrifft jede elfte erwerbstätige Person. Gerade Vollzeitbeschäftigte kommen da schnell an ihre Grenzen. Die Arbeitgeber bekommen die Auswirkungen dann oft in Form von Arbeitsausfällen, vermehrten Krankheitstagen und geringerer Produktivität zu spüren. Jede dritte Pflegeperson reduziert ihre Arbeitszeit oder hört ganz auf zu arbeiten. Pflegende Mitarbeiter müssen daher durch gezielte Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterstützt werden. Tragfähige Pflegearrangements führen neben einer spürbaren Entlastung auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und engeren Bindung an das Unternehmen – und davon profitiert letztlich auch der Arbeitgeber. Es liegt daher im Interesse der Unternehmen, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Arbeitgeber als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen.

Die Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gemeinsam mit der AOK Hessen, der berufundfamilie Service GmbH und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. ins Leben gerufen. Die Mitglieder der Charta bekennen sich zu ihrer Verantwortung hinsichtlich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und beteiligen sich an der Entwicklung und Umsetzung der entsprechenden Rahmenbedingungen in ihrem Unternehmen. Die hessische Initiative unterstützt die Mitglieder der Charta mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings für Beschäftigte, einem Webportal mit Informationsmaterial, Netzwerktreffen und einem Stufenplan zur individuellen Umsetzung von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides durch die AOK. Mitarbeiter der Unternehmen werden zu Pflege-Guides ausgebildet und stehen ihren Kollegen im Betrieb als Ansprechpartner zur Verfügung. „Sie sind für die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen, die daheim die Pflege von Angehörigen bewältigen müssen, die erste Anlaufstelle innerhalb ihres Unternehmens. Mittlerweile sind 350 Pflege-Guides in über 200 Betrieben aktiv, so viele wie noch nie“, erklärte Detlef Lamm, Vorsitzender des Vorstands der AOK Hessen.

Um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern, unterstützen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ihre Mitarbeitenden mit einer Vielzahl von Angeboten. Dazu gehören eine gezielte und verlässliche Dienst- und Einsatzplanung, die Möglichkeiten einer Teilzeitbeschäftigung sowie die im Unternehmen fest verankerte betriebliche Gesundheitsförderung. Zusätzlich können die Mitarbeitenden das umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebot des Unternehmens in Anspruch nehmen. Daneben werden die Mitarbeitenden bei der Suche nach Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten für ältere Familienmitglieder unterstützt. „Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die von einer Beratung bei plötzlich eintretender Pflegebedürftigkeit bis hin zur Suche nach einem Pflegeplatz reichen kann“, so Geschäftsführer Dieter Bien. Durch die Unterzeichnung der hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und die Ausbildung von betrieblichen Pflege-Guides baut das kreiseigene Unternehmen sein Angebot für pflegende Angestellte weiter aus. „Es geht in erster Linie darum, die Mitarbeitenden in allen Lebensbereichen zu unterstützen und die wichtige Ressource Mensch durch Begleitung, Beratung und Förderung zu sichern – gerade auch im Hinblick auf das Thema Fachkräftesicherung“ so Bien.

So wird es aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Fachkräftemangel, sondern mit der steigenden Lebenserwartung auch zu einer größeren Anzahl pflegebedürftiger Menschen kommen. Das wird dazu führen, dass immer mehr Beschäftigte sich neben dem Beruf um die Pflege von Angehörigen kümmern. Gründe hierfür sind nicht nur die demografisch bedingte Zunahme der zu pflegenden Menschen und damit der Pflegenden, sondern auch Entwicklungen wie eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung, eine längere Lebensarbeitszeit und die Alterung der Belegschaften. Wirksame Vereinbarkeitslösungen werden zukünftig somit noch stärker gefragt sein. Dabei ist die Enttabuisierung des Themas Pflege ein erster grundlegender Schritt. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen sich die Unternehmen zur Würdigung der Übernahme von Pflegeaufgaben, zur Förderung einer entsprechenden Organisationskultur, zum lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der pflegenden Beschäftigten und zur Förderung des internen und externen Dialogs. Sie legen so ein Fundament für eine zeitgemäße Organisations- und Unternehmenskultur.

Weitere Informationen zur hessischen Charta zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie im Internet unter www.berufundpflege.hessen.de.
08Okt2019

Vortrag zur Sicherheit für Seniorinnen und Senioren

Polizeihauptkommissar Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen an den Tag legen“

(Von rechts) Im Wohnstift in Hanau konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger den Experten in Sachen Sicherheit für Senioren, Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann, begrüßen.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 08.10.2019
Einen interessanten und zugleich außergewöhnlichen Gesprächspartner konnte Einrichtungsleiter Stephan Hemberger im blauen Saal des Wohnstifts in Hanau begrüßen. Das lag nicht nur am Referenten selbst, sondern auch am Thema, über das in der öffentlichen Veranstaltung informiert wurde. Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann informierte die Bewohner und die zahlreich erschienenen Gäste über Diebstahls- und Betrugsprävention. In Anbetracht zahlreicher Erscheinungsformen wie Enkeltrick oder den verschiedenen Betrugsformen über das Internet ein Thema, das gerade ältere Menschen hautnah tangiert. Zu Beginn wies Einrichtungsleiter Stephan Hemberger daraufhin, dass „ es uns besonders wichtig ist, ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Bewohner zu erreichen“. Deshalb dankte er auch dem Referenten, der seit 2010 polizeilicher Berater für den Main-Kinzig-Kreis ist, für sein Erscheinen.

Anschließend erläuterte Adelmann, dass Gefahren nicht nur am Telefon, sondern auch an der Haus- oder Wohnungstür, im öffentlichen Raum oder im Internet bestehen. In Pflegeeinrichtungen gelte dies insbesondere, wenn fremde Personen dem Bewohner die Aufwartung machten oder nicht bekannte Verwandte sich am Telefon meldeten und um Geld oder Vermögen anhielten. An die anwesenden Pflegekräfte richtete der Experte in Sachen Sicherheit die Bitte, insbesondere dann Aufmerksamkeit walten zu lassen, wenn sich Bewohner im Umgang mit ihrem Vermögen ungewöhnlich verhalten. Adelmann: „Ein gesundes Misstrauen und Überprüfungen ist immer die beste Möglichkeit, den Kriminellen das Handwerk zu legen und größere Schäden zu verhindern. “ Bei verdächtigen Situationen sei es zudem wichtig, die zuständigen Polizeistationen zu informieren und so zu einer schnellen Aufklärung beizutragen.

Seit Anfang Herbst finden in allen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises polizeiliche Diebstahlpräventionsberatungen statt. Eingeladen sind Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und natürlich auch die interessierte Öffentlichkeit. Die polizeiliche Beratung zu Risiken im Alltag wird durch die Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen angeboten. Hauptkommissar Stefan Adelmann, kriminalpolizeilicher Berater mit Sitz in Hanau, sensibilisiert auf anschauliche Weise seine Zuhörer zu mehr Achtsamkeit und Vorsicht im Alltag. Am Beispiel alltäglicher Situationen werden Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter für die Themen Diebstahl und Betrug sensibilisiert und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie sich und ihr Umfeld schützen können. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Risiken, denen ältere Bürger häufiger ausgesetzt sind. Anschließend können die Teilnehmer Fragen zum Thema Sicherheit stellen.

Die Termine werden auf den Aushängen in den Einrichtungen und auf der Webseite der Alten- und Pflegezentren unter www.apz-mkk.de/news.php bekannt gegeben.
04Okt2019

Der Bieranstich klappte im zweiten Anlauf

Mehr als 130 Gäste beim Oktoberfest im Wohnstift Hanau

(Von links) Cordula Delp, Karl-Heinz Voit, Hans-Harald Hartnagel und Wolfgang Christoffel.
Wohnstift Hanau - Freitag, 04.10.2019
Das Oktoberfest im Wohnstift Hanau verzeichnete in diesem Jahr einen wahren Besucheransturm. Mehr als 130 Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche und Mitarbeiter waren in den Blauen Saal des Wohnstifts gekommen und bekamen ein buntes und unterhaltsames Programm geboten, das bayrische Traditionen mit hessischer Lebensart verband. Ein besonderes Highlight auf dem Fest war der Auftritt von Hans-Harald Hartnagel, auch bekannt als Hans-Harald „Der fröhliche Hesse“. Bei seinem Auftritt blieb zwar kaum ein Auge trocken, dafür aber so manche Sänger-Kehle, wofür aber natürlich sofort Abhilfe geschaffen wurde. Vorbereitet und unterstützt wurde das Fest nicht nur von den Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen, sondern auch von den Bewohnern des Wohnstifts selbst. So hatten die Bewohner im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Stammtisches, die Saaldekoration aus blau-weißen Papiergirlanden gebastelt.

Begrüßt wurden die Gäste von der Pflegedienstleiterin des Wohnstifts, Stephanie Kaprol und der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Darauf folgte der auf jedem Oktoberfest obligatorische Anstich des Bierfasses. Das übernahm der ehrenamtliche Mitarbeiter, Karl-Heinz Voit zusammen mit dem „fröhlichen Hessen“ Hans-Harald. Da das Bierfass dabei jedoch nicht mitspielte und zunächst kein Bier floss, wurde der Küchenleiter Wolfgang Christoffel gerufen. Mit seiner Unterstützung gelang der Anstich schließlich und es hieß „O`zapft is“. Anschließend sang der „fröhliche Hesse“ Stimmungslieder, wie „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ oder „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Auch bei dem Lied „Im Blauen Bock“ aus der früheren Fernsehsendung sangen zahlreiche Gäste den Refrain mit. Zwischen den Liedern sorgte er mit kleinen Späßen für große Erheiterung. „Ich habe mich kringelig gelacht, die Witze und die Musik waren spitze“, so eine Bewohnerin.

Neben dem „fröhlichen Hessen“ kamen auch zwei von den Bewohnern aufgeführte Sitztänze sehr gut bei den Gästen an und wurden mit viel Applaus bedacht. Die Bewohner hatten die beiden Tänze „Twist“ und „Der Katzentanz“, gemeinsam mit der Sozialen Betreuungskraft Andrea Habel einstudiert und auch die verwendeten Utensilien, darunter „Katzenohren“ selbst hergestellt. Neben dem Unterhaltungsprogram ließen sich die Gäste Weißwürste mit süßem Senf, Brezeln und Obatzter schmecken. Dazu gab es natürlich Bier vom Fass. Zum Abschluss des Fests bedankte sich Cordula Delp bei den Ehrenamtlichen für die Unterstützung und lud den „fröhlichen Hessen“ Hans Harald schon zum nächsten Oktoberfest ein – was mit großem Applaus der Gäste beantwortet wurde.


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