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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

08Okt2021

Agnes Boos als Koordinatorin für das Ehrenamt verabschiedet

Dr. Monika Fingerhut übernimmt die Aufgabe und bedankt sich bei ihrer Vorgängerin

(Von links) Daniel Funke, Agnes Boos, Svenja Kaltschnee, Dr. Monika Fingerhut, Monika Zimpel und Reinhold Walz vor der Unternehmenszentrale der APZ-MKK.
Gesamtunternehmen - Freitag, 08.10.2021
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die Koordinatorin für das Ehrenamt bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Agnes Boos von den Geschäftsleitungsmitgliedern Reinhold Walz (Geschäftsführer) Monika Zimpel (Personalmanagement) sowie Daniel Funke (Altenhilfemanagement) verabschiedet. Walz fand dabei viele lobende Worte für Boos, die 2015 die Stelle als Koordinatorin für das Ehrenamt übernommen hat, eine Stelle die es bei den APZ-MKK bis dahin nicht gegeben hat. Walz zählte dabei mehrere Projekte auf, die unter der Federführung von Boos umgesetzt wurden und lobte ihr großes Engagement und ihren persönlichen Einsatz, beispielsweise bei der Anschaffung einer Rikscha für Bewohner*innen-Ausflüge. So hat Boos auf der Suche nach einer passenden Rikscha, zusammen mit ihrem Ehemann selbst in ihrem Urlaub entsprechende Firmen besucht. Nach der Anschaffung der Rikscha haben sie und ihr Ehemann dann auch selbst ehrenamtlich in die Pedale getreten. Walz lobte, dass das Ehepaar Boos auch weiterhin noch im Rahmen des Rikscha-Projekts ehrenamtlich tätig sein möchten.

Die Koordination des Ehrenamts wird zukünftig von Dr. Monika Fingerhut übernommen, die bereits als Koordinatorin der Sozialen Betreuung im Unternehmen tätig ist. In der Vergangenheit hatten Boos und Fingerhut immer wieder an gemeinsamen Projekten gearbeitet, um das Betreuungsangebot in den Einrichtungen zu erweitern und Angebote, die in einzelnen Einrichtungen gut angenommen werden, auch auf andere Einrichtungen auszuweiten. So waren beispielsweise die Literarischen Gartensalons entstanden, bei denen auch Stephan Herget, der die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ koordiniert, beteiligt war. Fingerhut bedankte sich bei Boos für die gute Zusammenarbeit und hob selbst noch einmal die Leistungen von Boos hervor. „Ich möchte einfach von Herzen Danke sagen“, so Fingerhut. So habe Boos als ausgebildete Krankenschwester durch mehrere Weiterbildungen, bundesweite Anerkennung als Gedächtnistrainerin erlangt. Dieses Wissen habe sie im von ihr mitentwickelten Gedächtnis- und Fitnesstraining „Bewegt gedacht“ eingebracht, von dem die Bewohner*innen der 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK bis heute profitieren.

Anschließend würdigten auch Zimpel und Funke sowie die kommissarische zweite Betriebsratsvorsitzende, Svenja Kaltschnee, die Leistungen von Boos. Dabei verwiesen sie auf die von Boos organisierten Ehrenamtsabende, bei denen die 120 Ehrenamtlichen der APZ-MKK zum Dank mal zum Krimi-Dinner, Konzerten oder Zaubershows eingeladen wurden. Auch die gemeinsamen Grillabende sind vielen Ehrenamtlichen noch gut in Erinnerung. Dazu hat Boos gemeinsam mit den Sozialen Betreuungskräften bei mehreren Klausurtagungen Wege gesucht, das Betreuungsangebot weiter zu verbessern und noch mehr Menschen für ein Ehrenamt in den Einrichtungen von Hanau bis Schlüchtern zu gewinnen. Unter dem Motto „Mit Menschen für Menschen“ seien gerade auch in der Corona-Zeit schnell Angebote, wie die „ehrenamtlichen Telefonpaten“ entwickelt worden, die den Bewohner*innen aller Einrichtungen gerade in den schwierigen Zeiten zu Gute gekommen sind. Zum Dank überreichten ihr die Geschäftsleitungsmitglieder sowie die zweite Betriebsratsvorsitzende einen Blumenstrauß, eine Urkunde und einen Gutschein.

Auch Dr. Monika Fingerhut erhielt zur Begrüßung als neue Koordinatorin für das Ehrenamt einen Blumenstrauß. Anschließend bedankte sich Agnes Boos für die lobenden Worte und erklärte: „Es war eine schöne Zeit und es macht mich glücklich, dass wir so vieles zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner erreichen konnten.“ Boos bedankte sich für die Unterstützung, die sie von Ihren Kolleg*innen erhalten habe und hob besonders den Einsatz des verstorbenen Geschäftsführers Dieter Bien hervor: „Durch seinen Innovationsgeist war vieles erst möglich. Er hatte immer ein offenes Ohr, wenn es darum ging, den Alltag der Bewohner*innen zu verschönern oder zu bereichern. Er hat Hindernisse aus dem Weg geräumt und auch solche Projekte unterstützt, bei denen die Finanzierung nicht von Anfang an gesichert war.“ Durch diesen Einsatz seien viele Menschen motiviert worden, Projekte wie die Rikscha zu unterstützen, wodurch letztlich auch genug Sponsoren gewonnen werden konnten. Ihrer Nachfolgerin wünschte Boos alles Gute: „Wir werden ja sicher weiterhin im Kontakt bleiben.“
07Okt2021

Wohnstift Hanau beteiligt sich am Freiwilligentag mit Aktion

Bewohner*innen und ehrenamtlich Engagierte kochen gemeinsam Apfelmus ein

Eine Aktion im Rahmen des Freiwilligentags – Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bereiten gemeinsam mit den Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau Apfelmus zu.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 07.10.2021
Anlässlich des 16. Hanauer Freiwilligentages, fand im Wohnstift Hanau eine Aktion von Bewohner*innen und Ehrenamtlichen statt – gemeinsam wurde Apfelmus eingekocht. Organisiert wurde die Aktion von der Leiterin der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. Unterstützung erhielt die Gruppe auch von Leiterin der Hauswirtschaft Sabine Hahn. Delp begleitete die Bewohner*innen und die Ehrenamtlichen in die Küche des Wohnbereichs, wo 10 kg Äpfel auf die Gruppe warteten. Gemeinsam wurden die Äpfel dann von den Bewohner*innen und den Ehrenamtlichen geschält und in Stücke geschnitten. Anschließend kamen die Apfelstücke zusammen mit Zimtstangen und Vanilleschoten in mehrere große Töpfe und wurden zu Apfelmus gekocht.

Nicht nur das gemeinsame Zubereiten machte allen Beteiligten sichtlich Spaß, es entwickelten sich auch interessante und fröhliche Gespräche. Dabei ging es zum einen um die Zubereitung von Apfelmus und Marmelade – „Ich habe mich daran erinnert, wie ich früher Apfelmus zubereitet habe und konnte Tipps geben.“, so eine erfreute Bewohnerin. Daneben wurde aber auch über Alltagsthemen gesprochen. Anschließend wurde das fertige Apfelmus in Gläser eingeweckt und die Deckel mit kleinen Stoffdeckchen und Anhängern zum Beschriften versehen, die Sabine Hahn für die Gruppe vorbereitet hatte. Alle an der Aktion beteiligten erhielten ein Glas, der Rest wurde in den Wohnbereichen verteilt. Zum Abschluss fand ein gemeinsames Mittagessen statt, bei dem die Gespräche vertieft wurden.
06Okt2021

Gemeinsam die Herzenswünsche von Seniorinnen erfüllen

Bewohnerinnen des Kreisruheheims Gelnhausen machen Ausflug nach Bad Orb

(Von links) Ingeborg Menninger, Eleonore Stübing, Anja Sachse, Uwe Frühm, Judith Stuckenschmidt, Krista Bensing, Christa Wegert an den Salinen Bad Orb
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 06.10.2021
Nachdem im letzten Monat bereits ein Ausflug in den Frankfurter Zoo unternommen wurde, machten mehrere Bewohner*innen des Kreisruheheims Gelnhausen nun einen Tagesausflug nach Bad Orb. Wie der Besuch des Frankfurter Zoos, fand auch der Ausflug nach Bad Orb im Rahmen der Aktion „Herzenswünsche“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) statt. Die Aktion „Herzenswünsche“ wurde bereits vor drei Jahren ins Leben gerufen, um den Bewohner*innen der 12 Einrichtungen des Kreises, auch solche Wünsche zu erfüllen, die auf den ersten Blick nicht immer leicht umzusetzen sind. Weil die Kosten für die Erfüllung solcher Herzenswünsche nicht von den Kostenträgern übernommen werden, sind die APZ-MKK dabei auf die Unterstützung durch externe Partner und Sponsoren angewiesen und natürlich auf das besondere Engagement der Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen. So hat der ambulante Pflegedienst Kremer GbR, wie bereits beim Ausflug in den Frankfurter Zoo, auch dieses mal wieder einen rollstuhlgerechten Bus zur Verfügung gestellt. „Das ist wirklich eine tolle Unterstützung. Ohne diesen Bus wäre unser gemeinsamer Ausflug nach Bad Orb nicht möglich“, erklärte die Soziale Betreuungskraft des Kreisruheheims Uwe Frühm und bedankte sich bei dem ambulanten Pflegedienst.

Superwetter, viel Sonne und sehr gute Laune – Schon auf der Fahrt wurde gesungen: „Jetzt kommen die lustigen Tage, Schätzel ade“ Das war dann auch das Motto des ganzen Ausfluges. Es wurde viel gescherzt, gelacht und gesungen. Begleitet wurden die Seniorinnen auf ihrem Ausflug von der Pflegekraft Judith Stuckenschmidt, dem Mitglied des EPP-Teams der APZ-MKK Anja Sachse sowie der Sozialen Betreuungskraft Uwe Frühm. In Bad Orb angekommen, war das erste Ziel Kaffee und Kuchen im Café Waldfriede, naturnah, am Waldrand, mit Sicht auf Wiesen, Wald und Berge. „Hier waren wir schon vor 50 Jahren“, erzählte Ingeborg Menninger, „damals war alles noch einfacher und es gab vor allem Bockwurst mit Brot“. Auch die anderen Seniorinnen erzählen Geschichten von damals. Nächstes Ziel: Spaziergang im Kurpark mit Besuch der Salinen. Auch hier wurden Kindheitserinnerungen wach. Krista Bensing erzählte, dass sie oft mit ihrer Großmutter hier war und konnte auch viel zu den Salinen erklären. „Über Sanddornreisig läuft Salzsole. Dort lagern sich dann Salz und Kalk ab“. Die Bewohnerinnen waren alle froh, einen Ort, den sie schon von Kind auf kennen, im hohen Alter noch einmal gesehen zu haben. Nach einem ereignisreichen Tag, traten die Ausflügler gut gelaunt die Rückfahrt an. Dabei wurde unter anderem „Kein schöner Land“ gesungen.
04Okt2021

Heike Philipp in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber bedankt sich für langjähriges Engagement

(Von links) Bernd Bickert, Heike Philipp, Stefan Sorber und Monika Zimpel vor der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Gesamtunternehmen - Montag, 04.10.2021
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises wurde die Reinigungskraft Heike Philipp in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel, und dem Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement, Bernd Bickert, bedankte sich der Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement, Stefan Sorber, bei Heike Philipp und wünschten ihr für den Ruhestand alles Gute. Sorber bedankte sich bei der Mitarbeiterin für ihren langjährigen Einsatz und lobte ihr großes Engagement. Heike Philipp hat 2013 als Reinigungskraft im Wohnstift Hanau begonnen und war mit dem Umzug der Unternehmenszentrale nach Rodenbach mit gewechselt.

Neben den Worten des Dankes und des Lobes, stand aber auch ein Vorwurf im Raum – so monierte Sorber, dass Phillipp, den „falschen“ Fußballverein unterstützt– was sich jedoch mit ihrer Herkunft als gebürtige Dortmunderin erklären lasse. Überhaupt wurde bei der Verabschiedungsfeier viel gescherzt und gelacht – so hat sich Heike Philipp trotz mancher Schicksalsschläge in ihrem Leben, den Humor bewahrt und blickt positiv in die Zukunft. Dass ihr in der Rente nicht langweilig wird sorgen ihre Kinder und Enkelkinder sowie ihr Lebenspartner. In ihrer Freizeit ist sie am liebsten mit ihrem Lebenspartner beim Angeln oder mit den gemeinsamen zwei Hunden in der Natur unterwegs. Zum Dank überreichten ihr die Unternehmensleitung anschließend einen Blumenstrauß, eine Urkunde und einen Gutschein.
01Okt2021

Konzerte für Senioren zum 75. Jubiläum des Landes Hessen

Bewohner*innen der Seniorenzentren Gründau und Steinau feiern gutgelaunt mit

Die Bewohner*innen der Seniorenzentren in Gründau und in Steinau erfreuten sich am Auftritt zweier musikalischer Duos, die mit Schlagern und Evergreens für gute Laune und ordentlich Stimmung sorgten
Gesamtunternehmen - Freitag, 01.10.2021
Die Bewohner*innen der Seniorenzentren in Gründau und in Steinau erfreuten sich vor kurzem am Auftritt zweier musikalischer Duos, die mit Schlagern und Evergreens für gute Laune und ordentlich Stimmung sorgten. Mit der Konzertreihe „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“ feiert das Land Hessen sein 75. Gründungsjubiläum. Dieses liegt zwar schon ein Jahr zurück, konnte aufgrund der Corona-Pandemie jedoch nicht wie geplant begangen werden. Gleichzeitig soll die Veranstaltungsreihe vor allem denjenigen Menschen eine Freude machen, die besonders unter der Corona-Pandemie zu leiden hatten – den Senior*innen in Pflege- und Altenheimen. Im Rahmen der Konzertreihe trat nun das Duo „Geräuschimpulse“ im Seniorenzentrums Steinau und das musikalische Duo Simone Kerchner und Andy Fischer im Seniorenzentrum Gründau auf. Beide Konzerte kamen super bei den Bewohner*innen der Einrichtungen an und sorgten für strahlende Gesichter. Zuvor haben bereits Konzerte in drei der 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) stattgefunden.

Das Duo „Geräuschimpulse“ spielte dabei vor allem Schlager aus den 50er Jahren, darunter Lieder von Bill Ramsey, Marianne Rosenberg und Udo Jürgens. Das Konzert kam bei den Bewohner*innen sehr gut an, es wurde ausgelassen getanzt und gesungen. Zum Lied „Griechischer Wein“ wurde sogar ein Sirtaki getanzt. Ein ganz besonderes „musikalisches Häppchen“ war auch der Auftritt von Simone Kerchner und Andy Fischer. Die zwei bekannten und regional ansässigen Musiker waren gekommen, um ein breites Spektrum an Songs und Evergreens darzubieten, das beide mit Gesang begleiteten. Andy Fischer und Simone Kerchner entführten die Senior*innen in ihrem einstündigen Programm auf eine Zeitreise durch die Welt der Musik. Mit dabei waren auch Musical-Highlights, wie das Lied „Don’t Cry for Me Argentina“ aus dem Musical Evita von 1976, welches gesanglich herausragend von der Sängerin vorgetragen wurde. Der Gründauer Bürgermeister Gerald Helfrich machte nach dem Sektempfang im Foyer der Einrichtung deutlich, wie sehr er sich über die Einladung gefreut habe und es genieße mal wieder im Seniorenzentrum bei einem Event dabei sein zu dürfen.

Im Seniorenzentrum Steinau lobte der Landrat des Main-Kinzig-Kreises Thorsten Stolz die tolle Veranstaltungsreihe. Einrichtungsleiter Mario Pizzala und der Steinauer Bürgermeister, Christian Zimmermann bedankten sich bei Ferdinand J. Hnatkow von der Hessischen Staatskanzlei, dafür den Senior*innen eine große Freude gemacht zu haben. Die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Gründau, Ute Severin, bedankte sich bei Ingo von Gerlach von der Hessischen Staatskanzlei für das tolle Konzert. Daneben bedankte sich Severin bei Sigrid Rösch (Ehrenamt / Einrichtungsbeirat) für ihren unermüdlichen Einsatz, auch in den zurückliegenden schweren Zeiten. Beide Konzerte werden den Bewohner*innen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Insbesondere die Lieder von Catherina Valente, Katja Epstein, Andreas Martin, Udo Jürgens und Frank Sinatra, kamen sehr gut an. Eine Bewohnerin fasste zusammen „Schön das sie da waren und uns einen so angenehmen Nachmittag bereitet haben“. Kulinarisch wurde auch etwas geboten – kleine Flammkuchen-Törtchen, die von Anja Wetzel (Fachkraft für soziale Betreuung) und Margot Müller (Betreuungskraft) verteilt wurden.
30Sep2021

Auftritt des Shanty Chors im Seniorenzentrum Biebergemünd

Bewohner*innen trotzen dem herbstlichen Wetter und lauschen Seemannsliedern

Der Shanty Chor Eschersheim erfreute die Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd mit bekannten und beliebten Seemannsliedern.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Donnerstag, 30.09.2021
„Es ist für uns der erste Auftritt in der ganzen Corona-Zeit, das ist für uns alle was ganz Besonderes. Wir proben auch erst wieder seit ungefähr sechs Wochen“, erklärte der Vorsitzende des Shanty Chors Eschersheim, Rolf Neuelmann, bevor es dann losging. Weil es am Tag des Konzerts etwas kühl und windig war, fand der Auftritt des Shanty Chors nicht wie geplant im Garten des Seniorenzentrums Biebergemünd statt, sondern wurde auf die überdachte Terrasse verlegt. Das Wetter passte dabei sehr gut zum musikalischen Programm des Chors. Ganz im Sinne des Liedes „Bei Windstärke vier“ saßen die Bewohner*innen – in der ersten Reihe in warme Decken eingehüllt – in der zur Terrasse hin geöffneten Cafeteria und lauschten den Seemannslieder.

Vor jedem Lied erzählte Neuelmann eine kurze Geschichte, was durch seinen plattdeutschen Dialekt, den er sich auch im hessischen Lande bewahrt hat, natürlich noch authentischer rüberkam. Beim Lied „Wir lagen vor Madagaskar“, sangen dann auch die Bewohner*innen lautstark mit. So vergingen eineinhalb Stunden wie im Flug und weil es neben dem tosenden Applaus auch zahlreiche „Zugabe-Rufe“ gab, sang der Chor zum Abschluss noch das Lied von Heinz Rühmann „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, das bei vielen Bewohner*innen ebenfalls in bester Erinnerung ist und von vielen mitgesungen wurde. Zur Stärkung hatten die Betreuungskräfte kleine Leckereien vorbereitet und gegen den Durst wurde mit kühlen Bier Abhilfe geschaffen – zur Freude der Sänger.

Damit die Bewohner*innen der APZ-MKK trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Veranstaltungsangebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst.
27Sep2021

Polka, Marsch und Walzer schenken Mut und Zuversicht

Landespolizeiorchester Hessen spielt für Bewohner*innen des Wohnstifts

Musik macht Mut: Die Volkstümliche Besetzung des Landespolizeiorchesters Hessen erfreuten die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Wohnstifts Hanau mit einem Konzert.
Wohnstift Hanau - Montag, 27.09.2021
„Musik macht Mut“ – nach diesem Motto besuchen die Musiker des Landespolizeiorchesters Hessen aktuell Altenpflegeeinrichtungen in ganz Hessen. Die Konzertreihe soll älteren Menschen und Pflegebedürftigen eine kurzweilige Unterhaltung bieten und weiter zum Durchhalten in der zwar entspannten, aber weiterhin anhaltenden Pandemiezeit zu ermutigen. So auch im Wohnstift Hanau, wo das Orchester vor kurzem die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen mit einem Freiluft-Konzert im Garten der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ-MKK) gehörenden Pflegeeinrichtung erfreut haben. Mit ihrem großen Repertoire an böhmisch-mährischer Blasmusik, begeisterte die siebenköpfige Besetzung bei ihrem Konzert ihr Publikum: „Wunderbare Melodien, die ich lange nicht mehr gehört habe“, freute sich eine Bewohnerin, als Polka, Walzer und Marschmusik erklangen. Auch die Leiterin der Sozialen Betreuung des Wohnstifts, Cordula Delp, dankte den Musikern, die an sie herangetreten waren, um den Konzerttermin zu vereinbaren, herzlich für ihr Engagement: „Mit ihrer Musik haben Sie unsere Bewohnerinnen und Bewohner sehr erfreut“.

Das 1954 gegründete Landespolizeiorchester Hessen besteht aus Musikerinnen und Musikern mit abgeschlossenem Musikstudium, deren instrumentale Vielseitigkeit sich auch in den umfangreichen Besetzungsmöglichkeiten widerspiegelt. Neben dem großen Blasorchester, einer Big Band und einer Combo, stehen auch verschiedene Kammermusikbesetzungen, sowie eine Volkstümliche Besetzung zur Verfügung. Die musikalische Leitung obliegt seit dem Jahr 2017 Laszlo Szabo. Das Orchester ist das einzige, professionelle Blasorchester der Hessischen Polizei und des Landes Hessen, welches neben repräsentativen und hoheitlichen Aufgaben auch unschätzbare Dienste für die bürgernahe Imagepflege und die Nachwuchswerbung der Polizei leistet. Auftritte im Rahmen von Wohltätigkeitsveranstaltungen in Hessen und anderen Bundesländern sowie Fernseh- und Rundfunkproduktionen gehören ebenfalls zum Tätigkeitsbereich der Musiker.

Damit die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK trotz der Corona-Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst.
23Sep2021

Ein Besuch bei den Erdmännchen mit Picknick im Grünen

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises erfüllen Herzenswünsche

(Von links) Genießen einen Tag im Frankfurter Zoo: Judith Stuckenschmidt, Rosemarie Weigand, Klara Dosedzal, Uwe Frühm, Ottilie Ditzel, Karin Hofmann und Anja Sachse.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 23.09.2021
Bereits vor drei Jahren haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Aktion „Herzenswünsche“ ins Leben gerufen – um den Bewohner*innen der 12 Einrichtungen des Kreises, auch solche Wünsche zu erfüllen, die auf den ersten Blick nicht immer leicht umzusetzen sind. Weil die Kosten für die Erfüllung solcher Herzenswünsche nicht von den Kostenträgern übernommen werden, sind die APZ-MKK hier auf die Unterstützung durch externe Partner angewiesen, aber auch das besondere Engagement der Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen. So hat der ambulante Pflegedienst Kremer GbR für den kürzlich stattgefundenen Bewohner*innen-Ausflug des Kreisruheheims in den Frankfurter Zoo, einen rollstuhlgerechten Bus zur Verfügung gestellt. „Ohne diesen Bus wäre der Ausflug nicht möglich gewesen“, erklärte Betreuungskraft Uwe Frühm und bedankte sich bei dem Unternehmen.

Die Freude stand den Bewohnerinnen Rosemarie Weigand, Klara Dosedzal, Ottilie Ditzel und Karin Hofmann ins Gesicht geschrieben, als die Fahrt im geräumigen Bus losging. Begleitet wurden die Seniorinnen von der Pflegekraft Judith Stuckenschmidt, dem Mitglied des EPP-Teams der APZ-MKK Anja Sachse sowie der Sozialen Betreuungskraft Uwe Frühm. Zuvor hatten Stuckenschmidt und Sachse die Lunchpakete eingepackt. Auf der Fahrt nach Frankfurt unterhielten sich die Ausflügler über die TV-Sendung „Erdmännchen, Giraffe und Co.“, deren Fans alle sind. So war man sich auch schnell einig, wo die Prioritäten des Zoo-Besuchs liegen sollten: „Am wichtigsten sind die Erdmännchen“, hieß es unisono. Angekommen am Frankfurter Zoo, ging die Erkundungstour los. Mehrere Affenarten, Gürteltiere, Pelikane und Pfauen konnten aus nächster Nähe beobachtet werden, was sowohl für bedächtiges Staunen, als auch Erheiterung sorgte.

Gut gelaunt ging der Spaziergang im Sonnenschein weiter, bis eine kleine Pause zum Eis essen genutzt wurde. Die Gruppe erzählte sich Witze und sang miteinander beschwingte Lieder. Als dann das Ziel erreicht wurde, war die Freude umso größer. Das Gehege mit den Erdmännchen bot einen wunderbaren Blick auf die possierlichen Tierchen. Die Gruppe beobachtete die Erdmännchen ausgiebig und erfreute sich an dem lustigen Treiben im Gehege. Um nichts zu verpassen, wechselten einige Ausflügler öfter ihren Standort, damit sie die Erdmännchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten konnten. „Ach, sind die süß. In echt sehen die noch viel schöner aus als im Fernsehen“, so Ottilie Ditzel. Anschließend wurden bei einem Picknick im Grünen, die Lunchpakete verspeist und gemeinsam Kaffee getrunken. Danach bestaunte die Gruppe noch Klammeraffen, Steinböcke, Seehunde, Alpaccas, Dromedare und den Streichelzoo.

Nach einem ereignisreichen Tag machten sich die Ausflügler dann – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck – auf die Rückfahrt nach Gelnhausen. „Das war für uns alte Leute schon ein kleines Abenteuer“ bedankte sich Klare Dosedzal bei den Mitarbeiter*innen des Kreisruheheims. „Ein wunderbares Erlebnis, vielen Dank, dass ihr uns das ermöglicht habt“ stimmte ihr Ottile Ditzel zu.
22Sep2021

Großer Erfahrungsschatz im Umgang mit den Bewohner*innen

Wohnstift Hanau: Betreuungskraft Gabriele Zorbach in den Ruhestand verabschiedet

(Von links) Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstiftes, Gabriele Zorbach und Dariusz Kantorski, Betriebsratsvorsitzender der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 22.09.2021
Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter, und Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung des Wohnstifts Hanau, verabschiedeten im Rahmen einer kleinen Feierstunde Betreuungskraft Gabriele Zorbach in den wohlverdienten Ruhestand. Auch der Betriebsratsvorsitzende Dariusz Kantorski war gekommen, um Zorbach im Namen der Mitarbeiter*innen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt zu wünschen. Im Laufe ihres Berufslebens war Gabriele Zorbach über viele Jahre in der Hanauer Pflegeeinrichtung als Pflegehelferin beschäftigt. Nachdem sie anschließend einige Jahre lang in einem Hanauer Krankenhaus in der Pflege tätig war, qualifizierte Zorbach sich zur Betreuungskraft weiter und fand zum 1. September 2015 eine Anstellung im Wohnstift Hanau. „Handwerklich und künstlerisch begabt, hat sie gern die Aufgabe übernommen, unseren Bewohner*innen kreative Angebote zu machen“, hob Delp in ihrer Abschiedsrede die Einsatzbereitschaft Zorbachs hervor. Dabei gehörte die Milieugestaltung zu ihren Schwerpunkten: „Frau Zorbach hat viel Erfahrung im Umgang mit unseren dementiell erkrankten Bewohner*innen. Sie hat mit ihnen gemeinsam Dekorationen gebastelt“, die ihnen helfen, sich besser zeitlich zu orientieren“, erklärte Delp und bedankte sich bei Zorbach für die langjährige gute Zusammenarbeit.
21Sep2021

Eine Reise durch die Welt des Swing, Blues und Rock ’n‘ Roll

„Alex am Piano“ gibt Hofkonzerte in den vier Senioren-Dependancen der APZ-MKK

Hof und Garten wurden zur Bühne: „Alex am Piano“ trat vor allen vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland auf, in Ronneburg, Hammersbach, Neuberg und Limeshain.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 21.09.2021
Hof und Garten wurden zur Bühne: Alexander Misic, der unter dem Künstlernamen „Alex am Piano“ auftritt, gab diesen Sommer Hofkonzerte für die Bewohner*innen aller vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland in Ronneburg, Hammersbach, Neuberg und Limeshain. Warme Sonnenstrahlen und die pure Vorfreude auf das Konzert lockten in der Senioren-Dependance Neuberg, der dritten Station auf der kleinen Tour des Solokünstlers durch die vier Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), die ersten Bewohner*innen schon eine Stunde vor Beginn des Konzerts nach draußen. Viele der Zuhörer*innen nutzten auch die Gelegenheit, um mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

Das breite musikalische Spektrum des Sängers Alex Misic, der sich selbst am Piano begleitete, reichte von Blues über Soul bis hin zu mitreißenden Rock’n Roll-Stücken, die für tolle Stimmung bei den Zuhörern sorgten. Eigene Interpretationen des Künstlers bekannter Klassiker der britischen Band The Beatles und von Elvis Presleys bekanntem Song „Wooden Heart“, einer englischsprachigen Version eines schwäbischen Volksliedes, motivierten das Publikum zu tanzen. „Ich bin richtig in Schwung gekommen“, strahlte eine begeisterte Bewohnerin der Einrichtung in Ronneburg. Auch in den anderen drei Senioren-Dependancen ließen sich die Bewohner*innen und auch so manch ein*e Mitarbeiter*in zum Tanzen und zum Mitsingen mitreißen.

Damit die Bewohner*innen der APZ-MKK trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Veranstaltungsangebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst.
20Sep2021

Sommerfest mit abwechslungsreichem Programm im Wohnstift

Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen genießen es gemeinsam im Freien zu feiern

Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger begrüßten die Gäste.
Wohnstift Hanau - Montag, 20.09.2021
Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Wohnstifts Hanau feierten gemeinsam mit einigen geladenen Gäste ein buntes Sommerfest. Nachdem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger die Teilnehmer begrüßt hatte, sprach die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck vielen Gästen aus der Seele, als sie in ihrem Grußwort allen, ein fröhliches Fest und Gelegenheit zum geselligen Beisammensein wünschte. Auch Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller und Dechant Andreas Weber, die gemeinsam den ökumenischen Besuchsdienstkreis der Hanauer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main- Kinzig-Kreises (APZ-MKK) leiten, richteten Grußworte an die Anwesenden. Ebenso waren die Vorsitzende des Einrichtungsbeirats Roza Voit, sowie das Mitglied des Hanauer Seniorenbeirates und ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der APZ-MKK Karl-Heinz Voit gekommen, um gemeinsam mit den Bewohner*innen und den Mitarbeiter*innen des Wohnstifts zu feiern.

Mitarbeiter*innen der Pflege und der Sozialen Betreuung hatten ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Bewohner*innen konnten ihr Glück bei einem Gewinnspiel versuchen: Wer schätzen konnte, wie viele Wattebällchen in einem Gefäß waren, konnte einen Rucksack gewinnen, der mit kleinen Überraschungen gefüllt war. Musiker Bernhard Schatton, der Keyboard, Akkordeon und Saxophon spielen kann, gestaltete den musikalischen Rahmen des Festes. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Zauberer Klaus Löffert, der zahlreiche Tricks vorführte: „So tolle Tricks, das hat mich wirklich verblüfft“, staunte eine Bewohnerin über das Können des Unterhaltungskünstlers. Auch das große Speisenangebot ließ keine Wünsche offen: Würstchen und Pommes, Spießbraten, Kartoffel-Champion-Pfanne und Grillgemüse – für jeden Geschmack war etwas dabei. Trotz des bewölkten Wetters nutzten viele die Chance, am Mobilen Eiswagen ein Eis zu genießen.
17Sep2021

Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau feiert 11. Geburtstag

Sommerfest mit Live-Musik vom Trio Evas Apfel, Geburtstagstorte und Zuckerwatte

Das Trio Evas Apfel - Jane Lazrovic, Immogen Gleichauf und Gabriel Beuerle – sorgten mit ihrem Auftritt für ausgelassene Stimmung
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 17.09.2021
Grund zur Freude gab es dieser Tage im Stadtteilzentrum an der Kinzig. Zum Sommerfest begrüßte Einrichtungsleiterin Anja Wagner alle Bewohner*innen, Mieter des Betreuten Wohnens und Mitarbeiter*innen der Pflegeeinrichtung, die unter Einhaltung der aktuellen Bestimmungen zum Schutz vor dem Corona-Virus in kleinem Rahmen den 11. Geburtstag des Stadtteilzentrums an der Kinzig gemeinsam feierten. Bei strahlendem Sonnenschein genossen es die Bewohner*innnen, in gemütlicher kleiner Runde draußen zu sitzen und aßen bunte Zuckerwatte, die die Mitarbeitenden zubereitet hatten. Viele Gäste ließen sich auch ein Stück der Geburtstagstorte schmecken, die Globus Maintal gestiftet hatte: „Da eine Feier zum 10-jährigen Jubiläum im letzten Jahr nur in kleinerem Rahmen stattfinden konnte, sind wir Globus Maintal dankbar, dass sie uns dieses Jahr so eine Freude machen. Ein großes Dankeschön“, wandte Wagner sich herzlich an die Spender.

Besonderes Highlight war der Auftritt der Band Evas Apfel am Nachmittag, der Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen begeisterte. Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Immogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang) sind gern gesehene Gäste im Stadtteilzentrum an der Kinzig. Das musikalische Trio, das mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und des Swing schon bei der Jubiläumsfeier im letzten Jahr aufgetreten ist, sorgte auch in diesem Jahr für ausgelassene Stimmung unter den Gästen. Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Musiker der Band gehörten Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus und Fredy Quinn. Für den begeisterten Applaus des Publikums bedanke sich die Band mit mehreren Zugaben.

Nach zweijähriger Bauzeit konnten am 08. März 2010 die ersten Bewohner in das Stadtteilzentrum an der Kinzig einziehen. Inzwischen genießt die Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises einen ausgezeichneten Ruf: „Wir bekommen Anfragen aus der ganzen Region – sowohl für das Service Wohnen im Alten Landratsamt, als auch für die Pflegeplätze im Eugen-Kaiser-Haus“, erklärte Wagner, die seit Juli 2020 die Leitung der Einrichtung innehat. Daran hätte ein „hervorragendes Team“ aus Pflegekräften, Sozialen Betreuungskräften sowie die Mitarbeiter*innen der Hauswirtschaft und der Verwaltung großen Anteil. Den älteren Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und ihre Beweglichkeit und Selbstständigkeit zu fördern, stehe im Stadtteilzentrum im Vordergrund. Zum Abschluss dankte Wagner auch allen Ehrenamtlichen, die die Einrichtung unterstützen und mit ihrem Einsatz viele zusätzliche Angebote für die Bewohner*innen ermöglichen.
15Sep2021

Literarisch-musikalische Veranstaltungsreihe für Senior*innen

„Kunst und Kultur erleben“ bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises – Erste Station der Lesereihe LebensLichtSpuren in der Seniorendependance Ronneburg

(Von links) Autor Peter Völker, Koordinator Stephan Herget und Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependance im Ronneburger Hügelland Linda Sartor.
Dependance Haus Ronneburg - Mittwoch, 15.09.2021
Im Rahmen einer Lesereihe durch mehrere Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), hat Peter Völker, als einer der Autoren des Buches „LebensLichtSpuren“, den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Ronneburg aus seinem Werk vorgelesen. Die Lesung war die erste Station der Lesereihe, die nächsten finden in den Pflegeeinrichtungen in Rodenbach, Hanau und Gründau statt. Begleitet werden alle Lesungen mit klassisch lyrischer Klaviermusik durch den Pianisten Stephan Herget. Das Buch aus dem vorgelesen wird, beinhaltet rund 200 Texte mit bewegenden Szenen „aus dem prallen realen Leben von vier Autoren*innen aus drei Kontinenten“, und passen so Völker, gut zur Biografiearbeit und sozialen Betreuung in Pflegeeinrichtungen, „weil die Zuhörer*innen sofort eigene Lebenslichtspuren entdecken. Völker arbeitet seit vier Jahren als sozialer Betreuer in der Senioren-Dependance Ronneburg.

Die Texte sind anonym verfasst und die Leser*innen müssen sich die Herkunft erschließen. „Bei der Lesung in Ronneburg mussten die Bewohner*innen den Ursprung der ausgewählten Szenen raten, um das Geheimnis des Buches zu entschlüsseln“, sagte Völker. Die spannende Entdeckungsreise in vier Leben wurde vom Publikum lebhaft aufgenommen. Das Buch „Lebenslichtspuren entstand nach einer Idee von Peter Völker, der auch Herausgeber des Buches ist. Dieses wurde von Völker sowie den Co-Autor*innen Nahid Ensafpour (Iran), Viviane de Santana Paulo (Brasilien) und Erwin Matl (Österreich) in einer dreijährigen Projektzeit gemeinsam realisiert. Die Autorinnen und Autoren offenbaren sich erst am Ende des Werkes mit ihren biografischen Notizen. „Es werden täglich viele Ideen geboren, aber nur wenige werden umgesetzt“, sagte Völker. Ohne die Mitarbeit der drei anderen Autoren*innen wäre das Buch nicht zustande gekommen.

„Ihr Engagement war ein großes Geschenk an den Ideengeber.“, so Völker weiter. Überraschend sei selbst für die Verfasser*innen gewesen, wie ähnlich sich die Menschen überall auf der Welt in den bewegenden Szenen ihres Lebens seien, obwohl sie von unterschiedlichen Konventionen und Kulturen geprägt seien. Deshalb sei mit dem Buch eine Brücke des Verständnisses der Mitmenschen gebaut worden. Die einzelnen Abschnitte handeln von der Kindheit, über die Jugend, das junge Erwachsensein sowie das Erwachsensein bis in ins Alter. Neben den literarischen Texten schmückt ein Essay, „Die allmenschliche Sprache der Poesie“, des in Bosnien und Herzegowina geborenen und heute im serbischen Novi Sad lebenden Schriftstellers und Übersetzers Stevan Tontic, das Buch. Es handelt davon, „wie Poesie die Menschen von Grenzen, Vorurteilen und Konventionen befreit.“ Tontic gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Lyrikern des Balkans.

Mit dem Buch „LebensLichtSpuren“ der fiktiven Schriftstellerin Nanaja Meropis ist ein in seiner Art einzigartiges internationales Literaturprojekt realisiert worden. In seinem Geleitwort schreibt der international renommierte Psychologe Prof. Dr. Viktor Sarris: „Mit dem experimentellen Charakter dieser literarischen Kompositionen wird echtes Neuland auch in psychologischer Hinsicht betreten. Ja, es wird das Wagnis auf sich genommen, die herkömmlichen Schranken („Grenzen“) von poetischen Gewohnheiten und Ambitionen zu sprengen zugunsten des harmonischen Zusammenwirkens von verschiedenen Repräsentanten aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen“. Bei den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Ronneburg ist das Zusammenspiel der poetischen Texte begleitet durch das Klavierspiel von Stephan Herget jedenfalls sehr gut angekommen. Informationen zum Autor Peter Völker finden Sie im Internet unter www.petervoelker.de

Nanaja Meropis, „LebensLichtSpuren“, Engelsdorfer Verlag, www.engelsdorfer-verlag.de, Leipzig, 2021, 225 Seiten, Hardcover, 18,90€. Das Buch ist Buchhandel erhältlich - ISBN 978-3-96940-098-2.
14Sep2021

Über Jahrzehnte verbunden mit den Alten-und Pflegezentren

Drei Mitarbeiterinnen des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau ausgezeichnet

(Von links) Dorothea Kraut, Marion Müller und Maria Giardinelli und Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums an der Kinzig Anja Wagner.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 14.09.2021
Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes ehrte Anja Wagner, Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums in Hanau, Dorothea Kraut, Marion Müller und Maria Giardinelli für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit zu den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Die Mitarbeiterinnen Müller und Giardinelli feierten beide jeweils ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum, Verwaltungsmitarbeiterin Kraut blickt auf eine doppelt so lange Zeit als Beschäftigte bei den APZ-MKK zurück. „Frau Müller ist nicht mehr aus unserer Einrichtung wegzudenken, für die Bewohner*innen und Kolleg*innen eine Bereicherung“, lobte Einrichtungsleiterin Wagner die Verdienste der Pflegefachkraft Müller, auch Giardinelli, die 2011 begann, im Reinigungsdienst zu arbeiten, leiste gute Arbeit, so Wagner in ihrer Ansprache. In besonderer Weise hob Wagner die gute Zusammenarbeit mit Verwaltungsassistentin Kraut hervor, die seit 10 Jahren im Stadtteilzentrum an der Kinzig als Assistentin der Einrichtungsleitung tätig ist. „Frau Kraut leistet hervorragende Arbeit“, so Wagner.

Als ausgebildete Krankenschwester hatte Kraut zum 01. Juli 2001 zunächst eine Anstellung als Pflegefachkraft im Altenzentrum Rodenbach gefunden. Im Jahr 2004 schulte Kraut zur Verwaltungsfachkraft um. Nach bestandener Prüfung war sie zunächst sechs Jahre lang im Wohnstift Hanau als Assistentin der Einrichtungsleitung tätig, der größten Einrichtung der APZ MKK, bevor an das Stadtteilzentrum in Hanau wechselte, in das 2010 die ersten Bewohner*innen einziehen konnten. Die APZ-MKK sind ein kommunaler Träger stationärer Pflegeeinrichtungen im Gebiet des Main-Kinzig- Kreises. Zu den 12 Einrichtungen der APZ-MKK zählen das Wohnstift Hanau, das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.
13Sep2021

„Wir haben einen besonderen Menschen verloren“

Zum Tode von Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren

Mit Dieter Bien hat der Main-Kinzig-Kreis nicht nur einen Vordenker für die Pflege und die Sorgekultur verloren, sondern auch einen ganz besonderen Menschen.
Gesamtunternehmen - Montag, 13.09.2021
„Mit Dieter Bien haben wir einen Vordenker für die Pflege und die Sorgekultur im Main-Kinzig-Kreis verloren. Er war nicht nur über viele Jahre der innovative Kopf der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien war vor allen Dingen ein Mensch, der für andere Menschen da war. Ich bin tief traurig, dass er mit nur 60 Jahren nach kurzer und schwerer Krankheit viel zu früh aus dem Leben geschieden ist“, trauert Susanne Simmler, Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren in einem Nachruf über den am vergangenen Freitag verstorbenen Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien. Gleichzeitig spricht Susanne Simmler der Frau von Dieter Bien, seinen Kindern und der Familie ihr Beileid aus. „Dieter Bien war ein besonderer Mensch, der trotz seiner verantwortungsvollen Position nie viel Aufhebens um die eigene Person gemacht hat. Ihm ging es immer um die Sache und es ging ihm immer dann besonders gut, wenn es den Menschen in seinem Umfeld gut ging“, beschreibt Susanne Simmler einen bescheidenen und bodenständigen Menschen, der sich stets sozial und für andere engagiert hat.

Mit Dieter Bien verlieren die Alten- und Pflegezentren, vor allem aber auch der gesamte Main-Kinzig-Kreis einen Menschen, für den das Kümmern um andere stets an erster Stelle stand. In rund 30 Jahren formte der aus dem Jossgrund stammende soziale Vordenker vom Altenzentrum Rodenbach ausgehend ein Unternehmen, das heute über 14 Standorte im gesamten Main-Kinzig-Kreis verfügt. „Dabei war Dieter Bien seiner Zeit stets voraus, wenn es um neue Entwicklungen in der Pflege ging“, erinnert Reinhold Walz, stellvertretender Geschäftsführer und langjähriger Freund von Dieter Bien. So erkannte der begeisterte Hobby-Tischtennisspieler bereits frühzeitig, dass Pflegeeinrichtungen mit kleinen Wohngruppen, dezentral und wohnortnah dem Ideal vom Leben im Alter in vertrauter Umgebung am ehesten entsprechen. In der Folge bauten die Alten- und Pflegezentren die ersten Senioren-Dependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach. Heute kommen in seiner Heimat Jossgrund und in Wächtersbach weitere hinzu.

In seiner täglichen Arbeit war Dieter Bien stets auf der Suche nach der bestmöglichen Pflege für die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegezentren. Mit tiefster Sorge und lautstarker Kritik hingegen begleitete er die Zwänge, die sich für Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen und das Unternehmen aus dem unterfinanzierten System der Pflegeversicherung ergaben. Zeit seines Lebens kämpfte er dafür, in der Pflege den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Deshalb engagierte er sich auch nachhaltig und zeitweise als Bundesvorsitzender der Vereinigung kommunaler Senioren- und Behinderteneinrichtungen. „Wir sind oft zusammen nach Berlin gefahren, um direkt im Sozial- und Gesundheitsministerium für eine Reform der Pflegesysteme zu kämpfen“, erinnert die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler. Auf kommunaler Ebene seien manche Dinge einfach im Interesse der pflegebedürftigen Menschen umgesetzt worden. So habe Dieter Bien unter anderem maßgeblich dafür gesorgt, dass in Hanau eine Pflege Oase eingerichtet worden sei, in der Menschen am Ende ihres Weges eine besondere Form der palliativen Versorgung erfahren dürfen. Die Qualität der der palliativen Versorgung von Menschen in Pflegeeinrichtungen habe er maßgeblich verbessert. Zudem habe er einen Anteil daran, dass heute in Gelnhausen ein Hospiz stehe, weil er den Standort als Idee ins Gespräch gebracht habe.

Neben seinem hohen beruflichen Engagement war Dieter Bien jedoch immer daran gelegen, für seine Mitmenschen da zu sein. „Er hat sich immer um andere Menschen, für die er sich verantwortlich fühlte, gekümmert“, beschreibt Reinhold Walz einen wesentlichen Charakterzug des In Hanau wohnhaften Geschäftsführers, der eine Fußball-Leidenschaft für Schalke 04 hatte.

Diese soziale Art ermöglichte auch eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Geschäftsführer und dem Betriebsrat. „Dieter Bien war ein Geschäftsführer, der sich stark für die Interessen der Mitarbeiter*innen der Alten- und Pflegezentren eingesetzt hat“, unterstreicht Dariusz Kantorski, Betriebsratsvorsitzender der APZ. Dank dieser Grundausrichtung und der sachlichen Art seien auch unterschiedliche Standpunkte von Geschäftsführung und Betriebsrat lösungsorientiert besprochen worden.

„Dieter Bien war das Gesicht der Alten- und Pflegezentren, er war innovativer Motor und Kämpfer für Veränderungen im Pflegesystem“, fasst die Aufsichtsratsvorsitzende zusammen. „Vor allem aber haben wir einen ganz besonderen Menschen verloren.“

Dieter Bien hat sich eine Beisetzung im engsten Familienkreis gewünscht. Anstelle von Kranz- oder Blumenspenden hat er zudem eine Spende an die Onkologie des Klinikums Hanau erbeten. Wer spenden möchte, kann dies unter dem Verwendungszweck „Dieter Bien, 59201 Onkologie“ an das Klinikum Hanau, IBAN: DE94 5065 0023 0000 0502 60, tun.
09Sep2021

Haus der Musik gibt Konzert vor der Senioren-Dependance

Bewohner*innen der Ronneburger Pflegeeinrichtung genießen vertraute Klänge

Beim Konzert des Hauses der Musik bekamen die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Ronneburg sowohl klassische als auch moderne Kompositionen zu hören.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 09.09.2021
Mit klassischen und modernen Kompositionen überraschten und erfreuten zwölf Musikschüler*innen und zwei Dozenten des Hauses der Musik die Bewohner*innen der Senioren-Dependance Ronneburg. Das Freiluft-Konzert war von der Gemeinde Ronneburg organisiert worden, als Dank für die gute Arbeit der Senioren-Dependance in schwierigen Zeiten und um den Bewohner*innen eine Freude zu bereiten. Auch den Musiker*innen und den beiden Dozenten Andreas Benke und Dominique Rollmann war es ein Herzensanliegen, mit dem Konzert ihren Dank auszudrücken und den Bewohner*innen Freude zu spenden. Als Niederlassungsleiter der Ronneburger Zweigstelle des Hauses der Musik, betonte zudem, dass es auch für die Schüler*innen ein ganz besonderer Auftritt war: „Die fortgeschrittenen Schüler spielten an diesem Konzert seit Advent 2019 das erste Mal wieder vor Publikum. Für die meisten jüngeren Schüler*innen war es sogar der allererste Auftritt vor einem größeren Publikum überhaupt.“ So waren unter den Musiker*innen auch Kinder ab fünf Jahren, was die Bewohner*innen natürlich besonders erfreute.

„Das haben die Kinder toll gemacht.“, so eine begeisterte Bewohnerin des Hauses Ronneburg. „Kaum zu glauben, dass da kleine Kinder die Musik spielen.“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu. Dominique Rollmann, studierter Kirchenmusiker und Leiter des Angebots Instrumentenkarussell für Kinder ab 5 Jahren, freute sich über so viel Lob. Mehr als eine Stunde lang musizierten die Schüler*innen begleitet von ihren Dozenten für die Senior*innen. Das Programm umfasste dabei Musikstücke von Klassik bis Pop – darunter klassische Stücke von Ludwig van Beethoven, wie die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll, auch bekannt als „Mondscheinsonate, und moderne Stücke wie die Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ der beiden Komponisten Hans Zimmer und Klaus Badelt. Sowohl die klassischen als auch die modernen Kompositionen, kamen bei den Bewohner*innen und den Mitarbeiter*innen der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis gehörenden Einrichtung sehr gut an. Das Publikum bedankte sich dann auch mit stehenden Ovationen und langanhaltenden Applaus.

Das Haus der Musik befindet sich seit 2013 in der Alten Schule in Neuwiedermuß und wird von der Gemeinde Ronneburg gefördert. „Das Haus der Musik ist eine feste Größe in Ronneburg und bietet Kindern und Jugendlichen mit ihrem Talent die Möglichkeit sich ein Instrument anzueignen und zu erlernen. Besonders freut uns auch das Engagement der Musiker in unserer Gemeinde und für die Bürgerinnen und Bürger, wie das heutige Beispiel zeigt“, ist Bürgermeister Andreas Hofmann dankbar für das Engagement des Hauses der Musik in Ronneburg.
08Sep2021

Farbenfrohe Mandalas aus Salzteig fangen den Sommer ein

Kreatives Angebot erfreut die Bewohner*innen der Seniorendependance Neuberg

Unter der Anleitung von Sabrina Bartels, Fachkraft für Soziale Betreuung gestalteten die Bewohner*innen des Hauses Neuberg farbenfrohe Mandalas aus Wiesenblumen und Salzteig.
Dependance Haus Neuberg - Mittwoch, 08.09.2021
Ein ganz besonderes kreatives Angebot hat für Freude bei den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Neuberg gesorgt und schmückt nun die Wohnbereiche der Einrichtung. Farbenfrohe Mandalas aus Salzteig und Blumen, darunter Lavendel, Löwenzahn, Kuckuckslichtnelke und Schafsgarbe, hängen in der gemeinschaftlichen Wohnküche. Die aus Sommerblumen gestalteten Mandalas erfreuen nicht nur das Auge des Betrachters, sondern duften auch herrlich nach Sommer. Die handgroßen Mandalas aus Salzteig wurden unter der Anleitung von Sabrina Bartels, Fachkraft für Soziale Betreuung, von den Bewohner*innen des Hauses Neuberg gestaltet. Bartels achtete dabei darauf, dass jeder der Bewohner*innen, die an dem Bastelnachmittag teilnahmen, eine Aufgabe übernehmen konnte, die zu seinen oder ihren Fähigkeiten passte: Die frischen Blumen mussten geschnitten, der Salzteig angerührt und zu runden Talern geformt, danach wurden die Blumen in den Teig gedrückt. „Basteln ist immer eine willkommene Abwechslung für unsere Bewohner*innen. Sie genießen das Beisammensein und halten damit ihre Finger beweglich“, so Bartels.

„Am Ende braucht es nur noch ein wenig Geduld, bis die Mandalas fertig sind. Denn damit die Mandalas haltbar werden, muss der Salzteig trocknen.“, erklärte eine Bewohnerin die sehr zufrieden mit dem Ergebnis ist und fügte hinzu: „Die Taler duften wie eine Sommerwiese und sie sehen am Fenster sehr schön aus“. Die Bewohnerin hatte auch selbst eine Schnur an die Mandalas angebracht, um diese am Fenster aufhängen zu können. „Wir haben mit diesem schönen kreativen Angebot sozusagen den Sommer eingefangen“, scherzte Bartels, die die Bewohner*innen beim Basteln anleitetet und unterstützt hat. Um die Bewohner*innen vor einer Corona-Ansteckung zu schützen, haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) das Betreuungsangebot in ihren 12 Einrichtungen an die aktuelle Situation an. Getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ wurde neben dem Betreuungsangebot auch die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst. Aktuelle werden die Aktivitäten im Haus Neuberg daher nur in kleinen Gruppen oder reihum in den drei Hausgemeinschaften angeboten.
06Sep2021

Ein Streifzug durch die Serengeti und die Tierwelt Tansanias

Tierfotograf Gerd Klinkowitz besuchte die Senioren-Dependance Limeshain

Tierfotograf Gerd Klinkowitz stellte den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain die Flora und Fauna Tansanias und der Serengeti vor und gab Einblick in seine Arbeit.
Dependance Haus Limeshain - Montag, 06.09.2021
Tierfotograf Gerd Klinkowitz kam vor kurzem in die Senioren-Dependance Limeshain, um den Bewohner*innen der Hausgemeinschaft C einen Wunsch zu erfüllen: „Unsere Bewohner*innen wünschten sich einmal eine besondere Abendveranstaltung“, erklärte Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung in der Senioren-Dependance, die auf der Suche nach einem passenden Angebot den Kontakt zu Klinkowitz geknüpft hatte. Schon der Aufbau des Beamers und der großen Leinwand, die Klinkowitz mitgebracht hatte, um den Bewohner*innen einen Einblick in seine Arbeit geben zu können, sorgten für Aufregung. „Das Abendbrot fand bereits am frühen Abend statt, alle Bewohner*innen warteten gespannt auf den Beginn des Vortrages“, so Naumann.

In seinem Bildervortrag nahm Klinkowitz die Bewohner*innen anschließend mit auf einen unterhaltsamen Streifzug durch die bekannteste Savanne Tansanias, die Serengeti. Klinkowitz hat das ostafrikanische Land und die Savanne, die sich bis weit in den Süden Kenias erstreckt, bereist, um die dortige Tierwelt zu fotografieren. Geduldig beantwortete Klinkowitz alle Fragen der Bewohner*innen zu seiner Reise: „Ich habe sehr viel Interessantes über das Land Tansania, die Menschen und die Tiere erfahren. Das war ein toller Vortrag“, so eine begeisterte Bewohnerin. Zur Erinnerung an seinen Besuch in der Senioren-Dependance schenkte Klinkowitz den Bewohner*innen eine auf Leinwand gedruckte Aufnahme eines Leoparden.

„Herr Klinkowitz hat seinen Vortrag ehrenamtlich gehalten, wir sind sehr dankbar, dass er unseren Bewohnern Impressionen aus Tansania und der Serengeti gezeigt hat“, dankte Anja Naumann dem leidenschaftlichen Fotografen. Zum Abschied versprach Klinkowitz, wieder in die Limeshainer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) kommen, um seinen Bildervortrag auch vor den Bewohnern der anderen beiden Hausgemeinschaften zu halten. In Zeiten der Pandemie haben die APZ-MKK ihr soziales Betreuungsangebot für die Bewoher*innen in ihren 12 Einrichtungen getreu dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Veranstaltungen und Aktivitäten finden in den Hausgemeinschaften und kleinen Gruppen statt.
02Sep2021

Mit allen Sinnen das Leben erfahren und Freude schenken

Ehrenamts- und Betreuungsteam organisieren „Kräutersalon“ im Kreisruheheim

Die Bewohner*innen des Kreisruheheims Gelnhausen konnten beim Kräutersalon mit allen Sinnen genießen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Ehrenamts- und Betreuungsteam.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 02.09.2021
Es war ein Fest für alle Sinne, was die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos, Regina Pucher und Natalie Just sowie die Hauswirtschaftsleiterin Nathalie Bauscher, zusammen mit dem Ehrenamtsteam um Erika Schmehle auf die Beine gestellt haben. Der „Kräutersalon“, zu dem etwa 25 Bewohner*innen des Kreisruheheims gekommen sind, hatte ein beachtliches Programm zu bieten, und wurde so zum Highlight des Monats. „Mit allen Sinnen das Leben zu erfahren – das war das Ziel der Veranstaltung“, so Betreuungskraft Regina Pucher, „deswegen hatten wir die Idee, dass jeder von zuhause Kräuter aus dem Garten mitbringt, zum Anschauen, Riechen und Anfassen“. Vierzehn verschiedene Kräuter kamen zusammen, die dann von Teilnehmer zu Teilnehmer weitergereicht und ausgiebig „erspürt“ wurden. Die meisten Bewohner*innen konnten so einige der Kräuter korrekt bestimmen. Lavendel, Rosmarin und Schnittlauch fiel den meisten leicht, aber bei Kräutern wie Goldoregano, Ananasminze und Dost mussten meist diejenigen weiterhelfen, die das jeweilige Kraut mitgebracht hatten.

Dazu gab es auch etwas für die Ohren. Erika Schmehle las den Bewohner*innen die „Geschichte vom bitterbösen Friederich“ vor, auswendig mitgesprochen von vielen Anwesenden. Akustisch umrahmt wurde die Feier vom Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget. Er trat diesmal als DJ auf und spielte den Gästen des Kräutersalons viele bekannte Schlager vor. Für den Geschmackssinn hatte Hauswirtschaftsleiterin Natalie Bauscher Häppchen mit verschiedenen Variationen von Kräuterfrischkäse sowie Tomate-Mozzarella und Käse-Trauben-Sticks vorbereitet. Dazu gab es selbstgemachte Getränke mit Pfefferminze-Zitrone und Ingwer-Curcuma-Zitrone. Natürlich konnten die Bewohner auch zu vertrauten Getränken wie Bier oder Cola greifen. Natalie Bauscher sorgte darüber hinaus für ein optisches Highlight, indem sie bunt schillernde Seifenblasen produzierte, die über den Tischen schwebten und entweder wie ein Feuerwerk bestaunt wurden oder mit ihnen Fangen oder Wegpusten gespielt wurde. Die Bewohner fanden es super und dankten es durch langes Bleiben und fröhliche, lachende, zufriedene Gesichter.
01Sep2021

Duo Geräuschimpulse geben Konzert vor dem Wohnstift Hanau

Veranstaltungsreihe zum 75. Gründungsjubiläum des Landes Hessen zu Gast in Hanau

(Von links) Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, Staatssekretär Dr. Martin J. Worms, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 01.09.2021
Mit der Konzertreihe „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“ feiert das Land Hessen sein 75. Gründungsjubiläum. Dieses liegt zwar schon ein Jahr zurück, konnte aufgrund der Corona-Pandemie jedoch nicht wie geplant begangen werden. Gleichzeitig soll die Veranstaltungsreihe vor allem denjenigen Menschen eine Freude machen, die besonders unter der Corona-Pandemie zu leiden hatten – den Senior*innen in Pflege- und Altenheimen. Staatssekretär Dr. Martin J. Worms besuchte im Rahmen dieser Konzertreihe das Wohnstift Hanau, wo das Duo „Geräuschimpulse“ auftrat. Das Wohnstift ist eine von 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK).

„Wir feiern heute zusammen ‚75 Jahre Hessen‘. 75 Jahre, in denen das Land wirtschaftlich erfolgreich und gesellschaftlich immer bunter geworden ist. Hier leben die Menschen, die Deutschland mit aufgebaut haben“ so Worms in seinem Grußwort. „Die Landesregierung möchte die Aufmerksamkeit auf das Jubiläum lenken und für eine kleine Weile die Sorgen und Ängste der letzten Zeit vergessen lassen. Die Pandemie hat viel an Einschränkungen von uns abverlangt, doch wir bleiben optimistisch“ erklärte Worms. Die Konzertreihe sei als kleiner Dank für den großartigen Einsatz und die Geduld des Personals sowie der Bewohner*innen von Pflege- und Altenheimen in der Pandemie ins Leben gerufen worden. In ganz Hessen finden in entsprechenden Einrichtungen bis zum Herbst Konzerte statt.

„Als Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen habe ich natürlich gleich doppelten Grund zur Freude: Wir geben älteren und pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern mit den Konzerten einen Grund zur Freude und Künstlerinnen und Künstler bekommen Auftrittsmöglichkeiten“ so Worms. So sei es schließlich auch für die Kulturschaffenden des Landes eine schwierige Zeit gewesen. Für Staatssekretär Worms war der Besuch in Hanau aber auch aus persönlicher Sicht etwas ganz Besonderes. „Ich bin hier in Hanau aufgewachsen. Wo jetzt der schön angelegte Wohnstift-Garten ist, gab es früher Bäume und Büsche. Für mich ist der heutige Besuch auch eine Reise in die eigene Kindheit“ freute sich Worms.

Das Duo „Geräuschimpulse“ spielte anschließend Schlager aus den 50er Jahren, darunter Lieder von Bill Ramsey, Marianne Rosenberg und Udo Jürgens. Das Konzert kam bei den Bewohner*innen sehr gut an, es wurde ausgelassen getanzt und gesungen. „Bemerkenswert, dass die Politiker zu uns kommen und mit uns feiern“ äußerte eine begeisterte Bewohnerin. Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck war ebenfalls zu Gast im Wohnstift. „Es ist ihr mir ein besonderes Anliegen, wieder im Wohnstift zu sein. Es ist so schön, dass wir bei der Musik wieder feiern können und ich in so viele fröhliche und lachende Gesichter sehen kann“, so Funck. So ließ sich auch nicht lange bitten und tanzte zusammen mit den Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen einen Sirtaki zum Lied „Griechischer Wein“.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger bedankte sich anschließend bei Staatsekretär Dr. Martin J. Worms und dem Duo „Geräuschimpulse“ für das Konzert und Beate Funck für ihren Besuch. Und eines durfte zum Jubiläum des Landes Hessen natürlich auch nicht fehlen: Für alle Bewohner*innen gab es das typisch hessische Nationalgetränk „Äppelwoi“!
27Aug2021

Literarische Sommerfeste mit Musik im Ronneburger Hügelland

Gartensalons der Senioren-Dependancen erfreut sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter

Cindy Lange sang mit den Bewohner*innen in der Einrichtung Hammerbach
Gesamtunternehmen - Freitag, 27.08.2021
In den vergangenen Wochen feierten die Bewohner*innen in den Senioren-Dependancen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) in Ronneburg, Limeshain, Neuberg und Hammersbach die warme Jahreszeit auf ganz besondere Weise. Angeregt von den verantwortlichen Hausleitungen, richteten die Fachkräfte für soziale Betreuung in jeder der vier kreiseigenen Pflegeeinrichtungen einen Gartensalon mit literarischem und musikalischem Programm für die Bewohner*innen aus. Während Anja Neumann, Betreuungskraft in der Senioren-Dependance Limeshain, und Kathrin Bolz, Koordinatorin für soziale Betreuung, das Reisen in den Blick nahmen und gemeinsam einen Sketch aufführten, unternahmen die Bewohner*innen in Neuberg einen musikalischen Streifzug durch die Gärten dieser Welt: Die bekannten Schlager „Weiße Rosen aus Athen“ und „Tulpen aus Amsterdam“ luden dabei zum Tanzen und Singen ein.

In den beiden Häusern in Ronneburg und Hammersbach, verbrachten Bewohner*innen, Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen Zeit im Garten der Einrichtungen und grillten gemeinsam. Cindy Lange, Ehrenamtliche in Hammersbach, begleitete die Veranstaltung mit fröhlichen Melodien auf der Gitarre. Silke Riitano, Betreuungskraft in der Senioren-Dependance Ronneburg, begeisterte ihre Zuhörer*innen mit dem Mitmach-Gedicht „Ab in den Garten“, das die Rechenfertigkeiten der Anwesenden herausforderte. Mitarbeiter*innen der Einrichtungen hatten erfrischende Himbeer- und Zitronen-Minze-Bowle vorbereitet, die den Bewohner*innen gereicht wurden. Wer keinen Alkohol trinken mochte, griff zu einer alkoholfreien Alternative. Koordinatorin Bolz, die für alle vier Dependancen zuständig ist, freute sich besonders, dass viele Ehrenamtliche gekommen waren, um mitzuwirken, Gedichte vorzutragen und mit den Bewohner*innen zu musizieren.

„Mein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen, die musikalische und andere Beiträge vorbereitet haben und so die Feste zu etwas ganz Besonderem und Schönem für unsere Bewohner*innen gemacht haben“, erklärte Bolz und fügte hinzu: „Außerdem danke ich Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, für die gute Zusammenarbeit“. Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot, zusätzlich und als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den häufig in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. In den Gartensalons finden in den Sommermonaten einstündige Lesungen statt. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor.

Ein musikalisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltungen. Auch Bewegungsaktivitäten sind im Rahmen der Gartensalons vorgesehen, beispielsweise gemeinsamer Sitztanz oder ein Tanz mit bunten Tüchern. „Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten wagen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen neuen Weg, den Bewohnern unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags während der Pandemie zu machen“, so Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung bei den APZ-MKK. Die Gartensalons ergänzen die etablierte Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, „Insbesondere dementiell erkrankten Personen helfen die thematisch strukturierten Veranstaltungen, sich besser jahreszeitlich zu orientieren“, so Fingerhut.
26Aug2021

Les Oldies treten im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule auf

Sommerkonzert für Bewohner*innen des Wohnstifts, Lehrer*innen und Schüler*innen

Das Sommerkonzert der „Les Oldies“ kam sowohl bei den Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts als auch bei den Schülern und Lehrern der der Eugen-Kaiser-Schule sehr gut an.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 26.08.2021
Sonnenschein, der Duft blühender Kräuter und beschwingte Melodien – das Konzert der Les Oldies im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau, war ein Fest für alle Sinne. Neben den Schüler*innen und Lehrer*innen der Schule, waren auch Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des benachbarten Wohnstifts gekommen, um dem Konzert inmitten des Sinnesgartens beizuwohnen und einen gemeinsam einen beschwingten Nachmittag im Grünen zu genießen. Die Band Les Oldies, der neben Sängerin Margitta Lange auch Dr. Ralf Takke (Gitarre), Reiner Wertheim (Keyboard) und Wolfgang Schröder (Gitarre) angehören, ist ein immer wieder gern gesehener Gast und gibt regelmäßig Konzerte für die Bewohner*innen des Wohnstifts. Auch dieses Mal sorgte das Quartett mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern für gute Stimmung bei ihrem Publikum.

Die Veranstaltung fand im nahegelegenen Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule statt. Schüler*innen und Lehrer*innen hatten die Vorbereitung übernommen und Stühle und Sonnenschirme in angemessenem Abstand zueinander aufgestellt. Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, ist froh über das gute nachbarschaftliche Verhältnis zwischen der Berufsschule und der Hanauer Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK): „Das Schulteam der Eugen-Kaiser-Schule war von der Idee eines Konzerts im Sinnesgarten sofort begeistert und unterstützte die Veranstaltung mit großem Engagement. Herzlichen Dank dafür.“ Auch die Bewohner*innen waren von der Atmosphäre beim Konzert begeistert. „Wunderschön, hier im Sinnesgarten, mit Musik. Das ist wie Urlaub“, beschrieb eine Bewohnerin ihre Eindrücke, als sie der Stimme von Sängerin Margitta Lange lauschte.

Die Idee für das 90-minütige Sommerkonzert kam von den vier Bandmitgliedern. „Die Bereitschaft der Musiker draußen aufzutreten, zeigt ihr großes Engagement und ihr Anliegen, dass sich die verbindende und tröstende Kraft der Musik unter den Besuchern verbreitet“, so Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK. Damit die Bewohner*innen der 12 Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, am kulturellen Leben teilhaben können, finden regelmäßig Konzerte auf dem Außengelände der Einrichtungen statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst.
24Aug2021

Mit Seemannsliedern der steifen Brise Gelnhausens trotzen

Beachparty sorgt bei Bewohnern des Kreisruheheims für ausgelassene Stimmung

Die Beachparty bot ein buntes Programm: Seemannslieder singen, Flaschenpost verschicken, Quietsche-Enten angeln. Bewohnerin Klara Dosedzal pustet Seifenblasen in die Luft.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 24.08.2021
Eine sonnige Beachparty sollte es im Kreisruheheim Gelnhausen werden. Der fehlende Strand stellte für die Organisatoren, Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer, Hauswirtschaftsleiterin Natalie Bauscher und Betreuungskraft Regina Pucher, dabei kein Problem dar, denn sie hatten sich um eine Alternative gekümmert – ein Planschbecken, dekoriert mit Sand, Muscheln und Seesternen, sorgte für das richtige Ambiente und ein Strandgefühl. Worauf die engagierten Organisatoren allerdings keinen Einfluss hatten, war das unbeständige Wetter. Eine steife Brise, die man eher von der Nordsee kennt, blies an diesem Tag durch Gelnhausen. Aber auch hier wussten die erfahrenen Betreuungskräfte Rat: Kurzum wurde das Musikprogramm geändert, anstatt „Girl from Ipanema“ von CD abzuspielen, griff Uwe Frühm, Fachkraft für soziale Betreuung, zur Gitarre und stimmte Seemannslieder an. Viele Bewohner*innen sangen begeistert mit und schunkelten sich warm.

In entspannter, gut gelaunter und feierlicher Atmosphäre genossen es die Bewohner*innen, gemeinsam im aufgestellten Planschbecken nach Quietsche-Enten zu angeln, sich gegenseitig fröhliche Nachrichten per Flaschenpost zu senden und Seifenblasen in die Luft zu pusten. „Es war ein rundum gelungenes Fest“, freute sich eine Bewohnerin, die die Geselligkeit sehr schätzte. Abschließend dankte Einrichtungsleiter Pfeifer allen, die das Fest möglich gemacht hatten: „Solche Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben und am gesellschaftlichen Miteinander. Unsere Bewohner*innen freuen sich sehr, wenn wir im Sommer draußen feiern können“. Während der Sommermonate finden in allen 12 Einrichtungen Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises Sommerfeste statt. Darüber hinaus treten bei schönem Wetter regelmäßig Musikgruppen vor den Einrichtungen auf.
23Aug2021

Geburtstagsfeier für das Land Hessen in Biebergemünd

Konzertreihe „75 musikalische Begegnungen“ zu Gast im Seniorenzentrum

Der Musikverein 1965 Kassel e.V. unter der Leitung von Sebastian Koch gaben anlässlich des 75. Geburtstages des Landes Hessen ein Konzert vor dem Seniorenzentrum Biebergemünd.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 23.08.2021
Den Bewohner*innen des zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreis (APZ-MKK) gehörenden Seniorenzentrums Biebergemünd, wurde kürzlich ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis zuteil – anlässlich des 75. Geburtstag des Landes Hessen traten der Musikverein 1965 Kassel e.V. unter Leitung ihres Dirigenten Sebastian Koch, vor der Einrichtung im Stadtteil Kassel auf. Der 75. Geburtstag des Landes Hessen fand bereits im vergangenen Jahr statt, konnte aber aufgrund der Pandemie nicht wie geplant gefeiert werden. Der Landesregierung war es daher ein Anliegen, gerade denjenigen, die besonders unter den Ereignissen der letzten Zeit gelitten haben, zu diesem besonderen Jubiläum eine Freude zu machen. Dazu finden unter dem Motto „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“, hessenweit 75 kleine Freiluft-Konzerte vorwiegend in Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt, so auch im Seniorenzentrum Biebergemünd.

Einrichtungsleiterin Claudia Spahn begrüßte die anwesenden Gäste, darunter auch Landrat Thorsten Stolz, und dankte Ingo von Gerlach, Delegierter der Hessischen Staatskanzlei, für die Unterstützung der Veranstaltung: „Wir sind dankbar, dass das Ministerium die Alten-und Pflegeheime in den Blick genommen hat, um die Konzertreihe zu organisieren“, so Einrichtungsleiterin Spahn. „Unsere Mitarbeiter*innen und die Angehörigen unserer Bewohner*innen, haben in den zurückliegenden Wochen mit ihrer Umsicht dazu beigetragen, dass wieder Nähe entstehen kann“. Während der Kontaktbeschränkungen, seien viele Bewohner*innen oft einsam gewesen, berichtete Spahn. Landrat Stolz richtete ebenfalls Grußworte an die Besucher und betonte, dass auch die Musikvereine eine entbehrungsreiche Zeit hinter sich hätten, in der sie nicht gemeinsam proben konnten, „ist es nun umso schöner, dass wieder Veranstaltungen möglich sind“.

Gut gelaunt lauschte das Publikum volkstümlicher Blasmusik und Melodien bekannter Schlager aus den 1950ern, die die versammelten Holz-und Blechbläser in Begleitung eines Schlagzeugs spielten. „Es war ein rundum gelungener Nachmittag“, freute sich eine Bewohnerin des Seniorenzentrums, die vielen Gästen aus der Seele sprach. Das Seniorenzentrum Biebergemünd ist die zweite Einrichtung der APZ-MKK, in der ein Geburtstagskonzert des Landes stattfand. Schon das erste Konzert vor dem Altenzentrum Rodenbach hatte bei den Bewohnern der Einrichtung für Begeisterung gesorgt.
20Aug2021

Schüler*innen der der Otto-Hahn-Schule besuchen Wohnstift

Junge Menschen stellen gemeinsames Projekt mit Pfarrgemeinde St. Elisabeth vor

Juliane Carriero, Fachlehrerin für katholische Religion (2.v.r.), und Schüler*innen der 9. Klasse der Otto-Hahn-Schule präsentieren Katja Sommer, Fachkraft für soziale Betreuung (rechts), und den Bewohner*innen im Garten des Wohnstiftes Ergebnisse ihrer Projektarbeit.
Wohnstift Hanau - Freitag, 20.08.2021
Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Juliane Carriero besuchten Schüler*innnen der 9. Klasse der Otto-Hahn-Schule, Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die jungen Menschen präsentierten den Bewohner*innen dabei Plakate, die sie im katholischen Religionsunterricht gestaltet hatten. Im Unterricht hatten sich die Schüler*innen mit der Frage beschäftigt, „wie wir zeigen können, dass der Glaube lebt“, erläuterte Lehrerin Carriero. Im Rahmen des Projekts hatten die Jugendlichen die katholische Pfarrgemeinde St. Elisabeth besucht. „Im Gespräch mit Pfarrer Andreas Weber, Dechant des Dekanats Hanau, kam den Schüler*innen die Idee, eine Aktion für die Bewohner*innen des Wohnstiftes zu planen“, so Carriero.

Die Jugendlichen gestalteten Plakate zu den Themen „Allein sein“, „Alt sein“, „Kindheit“ und „Erinnerung“, die sie im Garten des Wohnstiftes an die Fachkraft für Soziale Betreuung Katja Sommer und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger übergaben. „Im September ist ein weiteres Treffen geplant, bei dem sich Bewohner*innen und Schüler*innen näher kennenlernen können“, so Sozialpädagogin Sommer. Gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Beatrice Weimann-Schmeller leitet Dechant Weber den ökumenischen Besuchsdienstkreis des Wohnstifts. Etwa 20 Gemeindemitglieder unterstützen in diesem ehrenamtlichen Dienst die Bewohner*innen auf ganz unterschiedliche Weise. Regelmäßig bieten beide Geistlichen außerdem Andachten für die Bewohner*innen an.
19Aug2021

Neuer Betriebsratsvorsitzender der APZ-MKK

Dariusz Kantorski tritt die Nachfolge von Belinda Schmidt an

Geschäftsführer Reinhold Walz (rechts) und Geschäftsbereichsleiterin Monika Zimpel (links) begrüßen den neuen Vorsitzenden Dariusz Kantorski und die zweite Stellvertreterin Svenja Kaltschnee
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 19.08.2021
In einer außerordentlichen Sitzung haben die Mitglieder des Betriebsrates der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) Dariusz Kantorski zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kantorski, der bereits seit 12 Jahren dem Betriebsrat angehört, tritt die Nachfolge der scheidenden Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt an, die nach mehr als 30 Jahren Unternehmenszugehörigkeit in den Ruhestand gegangen ist. Anja Laguardia, bleibt weiterhin die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende. Da sich Laguardia aktuell jedoch im Krankenstand befindet, sprachen die Betriebsratsmitglieder der Pflegefachkraft Svenja Kaltschnee ihr Vertrauen aus, vorrübergehend die Aufgaben der stellvertretenden Vorsitzenden zu übernehmen. Zuvor war Kaltschnee als zweite Stellvertreterin vorgerückt, nachdem sich Kerstin Stenger aus persönlichen Gründen von dieser Aufgabe zurückgezogen hatte.

Der stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz, und die Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel gratulierten dem neuen Betriebsratsvorsitzenden zur Wahl. Kantorski und Kaltschnee möchten den Mitarbeitenden der 12 Pflegeeinrichtungen des kreiseigenen Unternehmens und des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die kommissarische Stellvertreterin Kaltschnee hat sich klare Ziele gesetzt: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Beschäftigten über ihre Rechte und Pflichten zu informieren und ihnen bei Problemen zu helfen“. Auch Kantorski plant schon, was er in der ersten Zeit im Amt tun wird: „In den kommenden Wochen, werde ich Termine in allen Einrichtungen der APZ-MKK wahrnehmen, um mich den Kolleginnen und Kollegen vorzustellen“, kündigte er an. „Grundlage für unsere Arbeit ist das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird“.

Übrigens: Der Betriebsrat der APZ-MKK vertritt die Interessen von mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen. Alle vier Jahre wird der Betriebsrat neu gewählt. Die nächsten regulären Wahlen finden 2022 statt.
18Aug2021

Linda Sartor als neue Einrichtungsleiterin begrüßt

Leitung der vier Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland

(Von links) Daniel Funke, Reinhold Walz und Dariusz Kantorski begrüßen die neue Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 18.08.2021
Linda Sartor wurde als neue Einrichtungsleiterin bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) begrüßt. Sartor übernimmt die Leitung der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland und tritt die Nachfolge von Ludmila Knodel an, die vor kurzem in den Ruhestand verabschiedet worden ist. Der stellvertretende Geschäftsführer Reinhold Walz, der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, und der Betriebsratsvorsitzende Dariusz Kantorski hießen Sartor in ihrer neuen Funktion und im Unternehmen herzlich willkommen und wünschten ihr gutes Gelingen für ihre neue Aufgabe. „Trotz ihres jungen Alters kann Frau Sartor auf eine beeindruckende berufliche Laufbahn mit wertvollen Erfahrungen zurückblicken“, so der Geschäftsbereichsleiter Daniel Funke. So ist Linda Sartor bereits seit 2009 im Gesundheits- und Sozialwesen tätig - zunächst als Fachkraft und später dann in leitender Funktion. Die Basis dafür lag in einer Ausbildung im Rettungsdienst, Weiterqualifizierungen sowie durch ein Studium zur Fachwirtin im Gesundheitswesen und Wirtschaftspsychologin mit dem Schwerpunkt Gesundheit- und Arbeitspsychologie. Zuletzt war Sartor als Einrichtungsleitung im Norden der Republik – in der Nähe von Hamburg - tätig. Sator bedankte sich für die freundliche Begrüßung und erklärte: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe im Ronneburger Hügelland. Ich bin ein großer Freund offener und respektvoller Kommunikation, denn es geht - wie fast immer - nur gemeinsam!
17Aug2021

Stärkung der kommunikativen Kompetenzen der Beschäftigten

In Kooperation mit den Bildungspartnern Main-Kinzig – Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bieten Sprachkurse für Mitarbeiter mit Migrationshintergrund an

DaF-Dozentinnen Christiane Sütter-Mühlbauer und Britta Lehmpfuhl mit Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung und Integration, und Bernd Bickert, Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement, (hintere Reihe) mit Teilnehmerinnen des Kurses.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 17.08.2021
Viele Beschäftigte, deren Muttersprache nicht die deutsche Sprache ist, sehen sich im täglichen Arbeitsprozess mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. So müssen Arbeitsschritte in einer Sprache dokumentiert werden, die nicht so gut beherrscht wird, wie die Herkunftssprache. Daneben werden im Umgang mit Kolleg*innen sowohl umgangssprachliche Ausdrücke, als auch Fachbegriffe gebraucht, die häufig nicht bekannt sind. Um Mitarbeiter*innen mit Schwierigkeiten in der deutschen Sprache zu unterstützen, haben die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) in Kooperation mit den Bildungspartnern Main-Kinzig GmbH einen Kurs im Fach Deutsch als Fremdsprache (DaF) für die Mitarbeiter*innen im Reinigungsdienst angeboten. Von Mai bis August 2021 trafen sich fünf Kursteilnehmerinnen mit ihren Dozentinnen Christiane Sütter-Mühlbauer und Britta Lehmpfuhl zweimal in der Woche, um gemeinsam zu lernen.

Mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte trainierten die Kursteilnehmer*innen in den Unterrichtseinheiten alltägliche Kommunikationssituationen und schulten ihre Lesekompetenz und ihre Fähigkeiten, Informationen zu erfassen. Bernd Bickert, Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement, weiß wie wichtig dies ist, denn „der Mangel an Sprachkenntnissen kann häufig ein Hindernis im Berufsalltag sein“. Um den Teilnehmenden ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Unterricht bieten zu können, organisierten Bickert und Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung und Integration, im Vorfeld des Kurses einen Einstufungstest des Sprachniveaus. „Sprache und Kommunikation sind wichtige Mittel im Arbeitsprozess. Mit speziellen Inhouse-Schulungen möchten wir den Teilnehmer*innen helfen, individuelle sprachliche Defizite und Unsicherheiten abzubauen“, begründet Fachbereichskoordinatorin Dr. Monika Fingerhut, die Motivation hinter dem Projekt.

„Die Unterrichtseinheiten sind praxisnah gestaltet, so dass unsere Mitarbeiterinnen in ihrem Arbeitsalltag direkt davon profitieren“, erklärt auch die Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel und hebt hervor: „Die Kosten für den Kurs wurden dabei vollständig von den APZ-MKK übernommen“. Für den Fachbereichsleiter Versorgungsmanagement Bickert, ist das auch einer der Gründe für den Erfolg des Projekts: „Vielen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlen im Alltag oft die Zeit und das Geld, neben dem Beruf Deutsch zu lernen. Für viele stellt dies eine Hürde da“. Auch seien viele Sprachkurse eben nicht auf die jeweiligen Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen zugeschnitten. „Wir freuen uns daher, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit diesem Kurs eine individuelle und passgenaue Lösung anbieten zu können“, so die Fachbereichskoordinatorin für Soziale Betreuung und Integration Fingerhut abschließend.
16Aug2021

Ein Glas Sekt auf die gemeinsamen sechzig Ehejahre

Günther und Marie Kaufmann feierten Diamantenes Hochzeitsjubiläum

(Von links) Tochter Birgit Gunst, Hausleiterin Bettina Schmidt und Einrichtungsleiterin Linda Sartor gratulieren Günther und Marie Kaufmann zum 60. Hochzeitstag.
Dependance Haus Ronneburg - Montag, 16.08.2021
Es ist etwas ganz Besonderes, ein Diamantenes Hochzeitsjubiläum feiern zu können, deshalb war es uns ein Anliegen, unserem Bewohner Günther Kaufmann und seiner Frau Marie eine Freude zu machen“, sagte die Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, Linda Sartor. Aus diesem Anlass hatten die Pflege- und Betreuungskräfte der zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Senioren-Dependance Ronneburg, das Apartment festlich mit Luftballons und Blumen geschmückt. Einrichtungsleiterin Sartor und Hausleiterin Bettina Schmidt ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und stießen gemeinsam mit dem Ehepaar und ihrer Tochter Birgit auf 60 Jahre Zusammensein an.

Die Eheleute Kaufmann stammen aus Langenselbold und sind der Stadt von Anfang an eng verbunden: „Kennengelernt haben wir uns auf der Langenselbolder Kirchweih“, erinnerte sich das Ehepaar an den Tag des ersten Treffens. Am 21. Juli 1961 gaben sich Marie und Günther Kaufmann das Jawort vor dem Standesbeamten der Stadt Langenselbold. Einen Tag später ließen sich beide kirchlich in der Evangelischen Kirche Langenselbold trauen. Seit ihr Ehemann in die Senioren-Dependance nach Ronneburg umgezogen ist, fährt Ehefrau Marie nun, so oft es ihr möglich ist, von Langenselbold nach Ronneburg, um ihren Mann zu besuchen. Auch die gemeinsame Tochter Birgit Gunst kommt häufig zu Besuch ins Haus Ronneburg.
12Aug2021

Immer ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer Kolleg*innen

APZ-MKK verabschieden langjährige Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt

Nach 30 Jahren Tätigkeit verabschieden die Alten- und Pflegezentren des MKK die langjährige Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt (im Bild erste von rechts) und danken ihr für ihr außerordentliches Engagement.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 12.08.2021
Nach mehr als 30 Jahren Tätigkeit im Unternehmen verabschieden die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ihre langjährige Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt in den Ruhestand. Ihr 30-jähriges Betriebsjubiläum hatte Schmidt im November 2020 gefeiert. Schmidt, die seit Juli 1975 bei der Milchverwertungsgesellschaft Fulda-Lauterbach gearbeitet hat, trat im November 1990 eine Arbeitsstelle im Bereich der Hauswirtschaft im Altenzentrum Rodenbach an. Zehn Jahre später übernahm sie die verantwortungsvolle Position der stellvertretenden Küchenleitung des Altenzentrums. Zu ihren Aufgaben in dieser Zeit gehörte es, die umfassende Speise- und Getränkeversorgung der Bewohner*innen in der Einrichtung zu koordinieren. Im Jahr 2014 wurde ihr die ständige Vertretung der Küchenleitung im Altenzentrum Rodenbach übertragen.

Ab 2006 brachte Schmidt ihre sowohl im Altenzentrum Rodenbach als auch in der größten Einrichtung der APZ-MKK, im Wohnstift Hanau, gemachten Erfahrungen in die Betriebsratsarbeit ein. Eigene Erfahrungen im Unternehmen halfen ihr, die Interessen der Kolleg*innen zu vertreten. Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiterin Personal, schätzte vor allem die konstruktive Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, „die immer auf Augenhöhe stattfand. Eine wesentliche Grundlage hierfür stellte die äußerst mitarbeiter- und lösungsorientierte Herangehensweise von Frau Schmidt dar“. Zum 01. Oktober 2015 wurde Schmidt zur Stellvertreterin des damaligen Betriebsratsvorsitzenden Karl Heinz Voit gewählt. Großes Engagement für die Belange der Beschäftigten zeichneten Schmidt aus. Die Zusammenarbeit mit Voit war von gegenseitigem Vertrauen geprägt und so wählte der Betriebsrat, als Voit aus dem Amt schied, Schmidt zu seiner Nachfolgerin.

Die Situation der Mitarbeiter*innen zu verbessern, war Schmidt immer ein besonderes Anliegen. Nachdem Schmidt 2015 Betriebsratsvorsitzende geworden war, führte sie die Mitarbeiter-Sprechstunden im Unternehmen ein. Zunächst in den drei Einrichtungen Senioren-Dependance Neuberg, Altenzentrum Rodenbach und Wohnstift Hanau eingeführt, veranlasste Schmidt bald die Ausweitung der Sprechstunden auf alle kreiseigenen Pflegeeinrichtungen. Einmal monatlich erhalten Mitarbeiter*innen aus den 12 Einrichtungen der APZ-MKK seither die Möglichkeit, ihre Anliegen schnell und auf kurzem Dienstweg an den Betriebsrat zu richten. „Es war ihr wichtig, dass immer jemand für die Kolleginnen und Kollegen da und ansprechbar ist“, hebt auch Anja Laguardia, die stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, hervor und bedankt sich für die großartige Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren.

Dabei hob Laguardia auch den Innovationsgeist und die Offenheit Schmidts für neue Ideen und Themen hervor. So sah Schmidt beispielsweise in der fortschreitenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen auch Chancen für die Arbeitnehmer*innen. „Es lag ihr sehr am Herzen, die Digitalisierung im Unternehmen im Sinne der Beschäftigten voranzubringen“, so Laguardia. Das Projekt „Gestalten statt Anpassen – Digitalisierung mit Beschäftigten entwickeln und einführen“ der APZ-MKK, welches Schmidt maßgeblich mitgestaltet und vorangetrieben hatte, überzeugte die Jury des Deutschen Betriebsräte Preises und gewann 2020 den zweiten Platz in der Sonderkategorie „Innovative Betriebsratsarbeit“. Die Beteiligung an der Weiterentwicklung digitaler Prozesse im Unternehmen stieß bei den Beschäftigte der APZ-MKK dabei auf großen Zuspruch und wird seither auf unterschiedlichen Ebenen fortgeführt.

Mit dem Projekt „Digi-Scouts“, das 2019 beim von der Industrie- und Handelskammer und dem Kompetenzzentrum RKW ausgerichteten deutschlandweiten Wettbewerb, den zweiten Platz belegte, suchten die Auszubildenden der APZ-MKK selbst nach Wegen, die Praxisanleitung in ihrer Ausbildung digitaler gestalten zu können. Auch dieses Projekt, ist nicht nur bei den Auszubildenden angekommen, sondern hat zu einer weiteren Verbesserung in der Organisation der Praxisanleitung während der Ausbildung geführt. „Von der Offenheit Belinda Schmidts für Innovationen in den Pflegeeinrichtungen und insbesondere auch im Bereich der Digitalisierung profitieren wir bis heute. Ihre konstruktive Mitarbeit und der Anstoß für zahlreiche Projekte half und hilft den APZ-MKK, sich zu einem attraktiven Arbeitgeber zu entwickeln“, berichtet der stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz.

In den zurückliegenden Monaten stellte Corona-Pandemie eine große Herausforderung für die Geschäftsleitung, den Betriebsrat und alle Beschäftigten der APZ-MKK dar. Schmidt, Laguardia und ihre Kolleg*innen des Betriebsrates würdigen das Engagement der Mitarbeitenden in den verschiedenen Unternehmensteilen, die sich in dieser besonderen Zeit mit viel Einsatz um die Bewohner*innen gekümmert haben, immer wieder mit unterschiedlichen Dankesaktionen: Kleine Präsente, die wöchentlich verteilt wurden stärkten den Zusammenhalt aller Beschäftigten. In besonderer Erinnerung bleibt ein etwas anderes Mitarbeiter-Sommerfest. Die Betriebsräte organisierten einen mobilen Eiswagen, der nacheinander vor allen 12 Pflegeeinrichtungen und dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege Station machte. Diese Kreativität ermöglichte eine Feier, bei der alle notwendigen Abstands-und Hygieneregeln eingehalten werden konnten.

In ihrem Wirken hat die scheidende Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises geprägt. Deshalb bleibt – trotz des Abschieds – vor allem Dankbarkeit und Respekt für den Einsatz, den Schmidt für ihre Kolleg*innen zeigte. „Belinda Schmidt zeigte immer klare Kante, eine Kämpferin für die Beschäftigten in der Branche, für eine bessere Vergütung, familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine attraktive Gestaltung der Ausbildung“, so der Geschäftsführer der APZ-MKK Dieter Bien abschließend.
10Aug2021

Ein etwas anderes Mitarbeitersommerfest sorgt für Abkühlung

Mobiler Eiswagen macht Station vor allen 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren

Ein „etwas anderes“ Mitarbeitersommerfest – der Eiswagen Cafasso macht aktuell Halt vor jeder der 12 Einrichtungen der APZ-MKK – hier vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 10.08.2021
Wie bereits im letzten Jahr, kann das Mitarbeiter- und Familiensommerfest der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) nicht als großes Fest an einem einzelnen Ort stattfinden. Schließlich arbeiten in den Einrichtungen der APZ-MKK mehr als tausend Mitarbeiter*innen. Stattdessen macht das EisCafemobil Cafasso von Anfang bis Ende August nacheinander vor allen 12 Einrichtungen und dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege der APZ-MKK Station. Die Mitarbeiter*innen und ihre Familien sind herzlich eingeladen, an ihrem jeweiligen Standort vorbeizukommen und sich vom Eiswagen verwöhnen zu lassen. Neben einer großen Auswahl an Eissorten, bietet das EisCafemobil Cafasso, auch Milchshakes in zahlreichen Geschmacksrichtungen und italienische Kaffeespezialitäten an. So kann man sich nach einem erfrischenden Eis auch einen leckeren Kaffee mitnehmen.

Der Betriebsrat und die Geschäftsführung haben sich bereits im letzten Jahr für den Einsatz des Eiswagens als Alternative zum großen Mitarbeiter- und Familiensommerfest entschieden. „Weil das letztes Jahr ein voller Erfolg war und ein großes Fest auch diesmal nicht möglich ist, haben wir uns wieder für den Eiswagen entschieden. Schließlich hat der Schutz der Bewohner*innen in unseren Pflegeeinrichtungen die höchste Priorität“, so der stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz. Nach den ersten Einsätzen in Rodenbach und Hanau, lässt sich bereits feststellen, dass das „etwas andere“ Mitarbeiter- und Familiensommerfest, auch diesmal wieder sehr gut bei den Mitarbeiter*innen ankommt. Dabei stehen neben den Eisbechern und Eisspezialitäten, wie Spagetti-Eis oder Bananasplit, vor allem die Kaffeespezialitäten, wie Latte Macchiato oder der Eiskaffee ganz hoch im Kurs. Und zum Glück spielt auch das wiederkehrende Sommerwetter mit.
06Aug2021

Poetry Slam und Psalmen im Stadtteilzentrum an der Kinzig

Adventisten-Gemeinde Hanau feiert mit Bewohner*innen Gottesdienst

Liebevoll verpackte Präsente für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 06.08.2021
Gemeinsam mit den Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig feierten die Mitglieder der russischen Gruppe der Adventisten-Gemeinde in Hanau einen Gottesdienst der besonderen Art. „Es war so schön“, blickte eine Bewohnerin dankbar und bewegt auf die Andacht zurück.

Während des Gottesdienstes trugen Gemeindemitglieder Psalmen, Bibelverse und selbst geschriebene Gedichte vor. Die beiden Musikerinnen Laura Walter (Klavier) und Isabella Hasano (Geige und Gesang), die sich in der Jugendorganisation der Religionsgemeinschaft engagieren, gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.

Zum Abschluss machten die Gäste den Bewohner*innen des Stadtteilzentrums eine große Freude: Freiwillige der gemeinnützigen Hanauer Organisation New Start Vision e.V., die der Adventisten-Gemeinde nahesteht, hatten Plätzchen gebacken und diese in selbst gestalteten Tassen und Kissen verpackt. Im Anschluss an die Veranstaltung verteilten Einrichtungsleiterin Anja Wagner und Pflegedienstleiterin Bianka Freund die mitgebrachten Aufmerksamkeiten an die Bewohner*innen und Mitarbeitenden der Einrichtung.

Einrichtungsleiterin Anja Wagner dankte allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement: „So viel Nächstenliebe zu spüren, berührt mich sehr. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar“.

In den 12 Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu denen auch das Stadtteilzentrum an der Kinzig gehört, finden in regelmäßigen Abständen Gottesdienste in Kooperation mit den Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften vor Ort statt. Darüber hinaus bieten viele Pfarrpersonen den Bewohner*innen der Einrichtungen auf Wunsch seelsorgerische Begleitung an.
04Aug2021

Konzert im Garten des Wohnstiftes

Kunst & Kultur erleben

Alex am Piano sorgte für tolle Unterhaltung im Garten des Wohnstiftes Hanau.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 04.08.2021
Bei bestem Wetter kamen die Bewohner*innen des Wohnstiftes im schön angelegten Garten und auf den Terrassen und Balkonen der Hanauer Pflegeeinrichtung zusammen, um dem musikalischen Können von „Alex am Piano“ zu folgen, natürlich unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Das breite musikalische Spektrum des Künstlers Alexander Misic, der sich am Piano begleitete, reichte dabei von Blues über Soul bis hin zu mitreißenden Rock’n Roll-Stücken, die für tolle Stimmung bei den Zuhörern sorgten. „Die Atmosphäre im Garten mit Musik ist so schön, ich komme mir vor wie in einem Kurpark“, so eine Konzertbesucherin.
Damit die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
04Aug2021

Gartensalon im Stil der 50er Jahre

Neues Angebot im Seniorenzentrum Biebergemünd

Der Garten der Biebergemünder Einrichtung wurde stilecht hergerichtet und geschmückt.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 04.08.2021
Mit dem Gartensalon hat eine ganz besondere Veranstaltung im Seniorenzentrum Biebergemünd stattgefunden. Die Betreuungskräfte waren detailgetreu im Stil der 1950-er Jahre gekleidet und empfingen die Bewohner*innen im hübsch hergerichteten Garten der Pflegeeinrichtung im Ortsteil Kassel. Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ geschaffen. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor. Ein musikalisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltungen, so auch im Seniorenzentrum Biebergemünd. Stephan Herget, der Koordinator für Musik und musikalische Betreuungsarbeit bei den APZ-MKK, untermalte die Veranstaltung musikalisch. Große Freude bei den Bewohner*innen kam zudem auf, als die Damen des Singkreises mit Kornelia Schäfer-Weiß ihren Auftritt hatten. „Der Singkreis war seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr im Haus, dementsprechend groß war die Freude über das Wiedersehen“, erklärt Birgit Bernhard, die Fachkraft für Soziale Betreuung und ergänzt „sie haben mit bekannten Volksliedern für eine so schöne Stimmung gesorgt; die Bewohner*innen hatten ihre Freude, die bekannten Volkslieder mitzusingen.“ Zwischen den Musikstücken reichten die Betreuungskräfte selbstgemachte Kanapees, Pfannkuchenröllchen, selbstgemachte Zitronenlimonade und Johannisbeersirup. Nach der langen Pandemiezeit, in der kein Fest stattfinden konnte, war es merklich eine große Freude, so ausgelassen miteinander zu feiern, auch mit Einhaltung der Abstandsregeln.
„Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten gehen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen weiteren Weg, den Bewohner*innen unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags zu machen“, so Dr. Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK.
03Aug2021

Land Hessen feiert 75. Geburtstag

Und das Altenzentrum Rodenbach feiert mit

Simone Kerchner, Ingo von Gerlach, Christina Müller, Andy Fischer und Vanessa Buono
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 03.08.2021
Zu einem ganz besonderen Konzert waren zahlreiche Bewohner*innen des Altenzentrums am Hauptplatz vor der Rodenbacher Pflegeeinrichtung zusammengekommen. Anlass für das Konzert ist der 75. Geburtstag des Landes Hessen, der eigentlich im vergangenen Jahr stattfand aber aufgrund der Pandemie nicht begangen werden konnte. So war es der Landesregierung ein Anliegen, gerade denjenigen, die besonders unter den Ereignissen der letzten Zeit gelitten haben, zu diesem besonderen Jubiläum eine Freude zu machen. Dazu finden unter dem Motto „Füreinander unterwegs – 75 musikalische Begegnungen“ hessenweit 75 kleine Freiluft-Konzerte vorwiegend in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen statt, so auch im Altenzentrum Rodenbach.
Während sich der Platz vor dem Altenzentrum langsam füllte, stimmte eine leise Hintergrundmusik die Konzertbesucher*innen auf das anstehende Konzert ein und die Vorfreude der Bewohner*innen stieg sichtlich. Vanessa Buono, die Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und hieß den Delegierten der Hessischen Staatskanzlei, Ingo von Gerlach, wie auch die beiden Musiker des regionalen Künstlernetzwerks „GeräuschIMPULSE“ herzlich willkommen. Anschließend gaben Simone Kerchner und Andy Fischer ihr musikalisches Können zum Besten. Sie unterhielten ihre Zuhörer bestens mit deutschen und englischen Liedern aus mehreren Jahrzehnten. Ingo von Gerlach dankte dem Team des Altenzentrums für die Organisation der Veranstaltung und überreichte Vanessa Buono und Pflegedienstleiterin Christina Müller zum Andenken an diesen besonderen Tag eine vom hessischen Ministerpräsidenten unterschriebene Teilnahmeurkunde, den symbolischen Hessenlöwen sowie eine künstlerische Darstellung des Landes Hessen, gestaltet von Wilhelm Schlotte. „Es war eine tolle Veranstaltung, die allen Beteiligten sicher noch eine ganze lang Zeit in Erinnerung bleiben wird“, so Buono abschließend.
30Jul2021

Streicheleinheiten für Molly

Tierischer Besuchsdienst im Kreisruheheim Gelnhausen

Große Freude über den tierischen Besuch bei Ottilie Dietzel.
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 30.07.2021
Nach einer langen coronabedingten Pause hat das Kreisruheheim Gelnhausen den Hundebesuchsdienst wiederaufgenommen. So besucht Andrea Schember mit dem Berner Sennenhund Molly nun wieder regelmäßig alle zwei Wochen die Gelnhäuser Pflegeeinrichtung. Tiere haben auf Menschen, besonders auf demenziell veränderte Menschen, einen aktivierenden und fördernden Effekt. Sie können Menschen begeistern und ihr Wohlbefinden verbessern, sie sprechen sie in der Regel emotional an. So starteten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu denen das Kreisruheheim Gelnhausen gehört, im Jahr 2016 einen Aufruf und suchten Interessierte, die einen Hundebesuchsdienst anbieten möchten. Andrea Schember folgte dem Aufruf zugleich und startete das inzwischen bei den Bewohner*innen sehr beliebte Angebot, damals noch mit dem zweijährigen Rüden Winnie, es entstanden tiefe Freundschaften zwischen Mensch und Tier. Coronabedingt stagnierte dieses willkommene Projekt im Februar letzten Jahres. „Nun startete Frau Schember mit dem 5 Monate alten Hundekind wieder den Besuchsdienst, was uns sehr freut“, so Sigrid Castellanos, die Fachkraft für Soziale Betreuung in der kreiseigenen Gelnhäuser Pflegeeinrichtung. Bewohnerin Ottilie Dietzel bestätigt diese Freude: „Jetzt ist der so goldig und klein und da können wir alle 2 Wochen sehen, wie er immer wächst.“
30Jul2021

Präsente für Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau

Treffen mit Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule

Martina Schneider (rechts) und Petra Brinkmann (zweite von links) mit Schüler*innen und Bewohner*innen.
Wohnstift Hanau - Freitag, 30.07.2021
Bereits seit sehr vielen Jahren pflegen Schüler*innen der Eugen-Kaiser-Schule (EKS) und Bewohner*innen des Wohnstiftes Hanau, eine Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, einen regelmäßigen Austausch. In zahlreichen Projekten wurde hier der generationenübergreifende Kontakt gelebt und gefördert, der sowohl der Schule als auch der Pflegeeinrichtung ein wichtiges Anliegen ist. Nach einer sehr langen corona-bedingten Pause fand nun das erste Treffen zwischen Bewohner*innen und Schüler*innen im gemeinsam genutzten Sinnesgarten statt, zu dem die Schüler*innen mit selbstangefertigten Präsenten für die Senioren erschienen. Zunächst begrüßte Schulleiterin Martina Schneider die Bewohner*innen, die in Begleitung von Cordula Delp, Leiterin der sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, in den Sinnesgarten kamen. Gemeinsam mit Petra Brinkmann, Lehrerin an der EKS, kündigte sie an, dass weitere gemeinsame Aktivitäten angestrebt werden. Cordula Delp freute sich sichtlich über das Wiedersehen: „Wie schön, dass nun im Freien diese erste persönliche Begegnung seit langer Zeit zwischen den Schüler*innen und Bewohner*innen stattfinden kann. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese schöne Idee und die kreativen Aufmerksamkeiten.“ Die Schüler*innen überraschten die Bewohner*innen mit selbst angefertigten Präsenten wie Mitmach-Kunstbüchern. Brinkmann erläuterte: „Die Bücher enthalten Informationen über einige Künstler und Werke sowie Malaufgaben für die Bewohner*innen. Außerdem möchten wir Ihnen diese individuellen, handgeschriebenen Briefe überreichen und wir würden uns sehr über Antwortschreiben der Bewohner*innen freuen.“ „Dass die jungen Leute so an uns denken, ist eine große Freude“, so eine Bewohnerin bei der Präsentübergabe.
30Jul2021

„Sie hat es verdient“

Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel in den Ruhestand verabschiedet

Von links: Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Ludmila Knodel, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz, Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski.
Gesamtunternehmen - Freitag, 30.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde Ludmila Knodel, Einrichtungsleiterin der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland, in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Reinhold Walz, stellvertretender Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), reflektierte bei seiner Ansprache die Laufbahn Knodels im kreiseigenen Unternehmen, die 1993 in der Altenpflegeschule Rodenbach als Praxisanleiterin begann. Einen Wechsel von der Theorie in die Praxis vollzog sie vier Jahre später in der Funktion der Pflegebereichsleiterin für das Kreisruheheim Gelnhausen und das Seniorenzentrum Steinau. Nur ein Jahr später wurde sie für beide Häuser zur stellvertretenden Einrichtungsleiterin benannt, ab 2000 übernahm sie die Verantwortung für beide Einrichtungen. Als Einrichtungsleiterin im Altenzentrum Rodenbach begann im Juli 2004 der längste Teil ihrer Laufbahn bei den APZ-MKK. Unzählige Projekte hat sie hier gemeinsam mit ihrem Team initiiert und erfolgreich umgesetzt. Dazu gehörten die Straße der Erinnerung, das Projekt Zeitreise, verschiedene Aufführungen des Erinnerungstheaters haben für unterhaltsame Stunden für Bewohner und ihre Angehörigen gesorgt, der Einsatz von Paro der Therapierobbe in der sozialen Betreuung war ein Novum, all dies und vieles mehr wurde unter ihrer Federführung umgesetzt, stets im Sinne der Bewohner, stets im Sinne des Unternehmens. Bewusst einen Gang zurückschalten, sich etwas verkleinern, war nach mehr als 10 sehr intensiven Jahren im Altenzentrum der Anlass für einen Wechsel in das Stadtteilzentrum an der Kinzig im Jahr 2015. 2020 übernahm sie mit ihrem großen Erfahrungsschatz und in ihrer letzten APZ-MKK-Station die Leitung der Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland. Die breite Palette an besuchten Fort- und Weiterbildungen zeigte Ludmila Knodels Offenheit neuen Themen und Projekten gegenüber. „Deine Kollegen, Mitarbeiter und die Unternehmensleitung schätzen besonders deine positive, lebensbejahende Art. Du wirst als Energiebündel und Sonnenschein beschrieben und die Kollegen verbinden mit dir viele schöne berufliche und auch private Erinnerungen.“ Besondere Heiterkeit kam auf, als er Anekdoten von zahlreichen Betriebsausflügen und Begegnungen erzählte.

Auch Daniel Funke, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement, und der Betriebsratsvorsitzende Dariusz Kantorski sprachen Dankesworte für die gute Zusammenarbeit aus. Die Anwesenden waren sich alle einig: Sie hat sich den Ruhestand redlich verdient.

Die Neurentnerin Ludmila Knodel bedankte sich ihrerseits bei der Geschäftsführung und den anwesenden Kollegen in einer bewegenden aber auch äußerst unterhaltsamen Ansprache. „Wir haben vieles gemeinsam bewegt und erreicht und ich kann mich einfach nur bedanken, sowohl bei den APZ-MKK, als auch bei meiner Familie für die jahrelange Unterstützung“.
Zum Dank überreichte Reinhold Walz eine Anerkennungsurkunde und ein Fotobuch, das einen Einblick auf den 24-jährigen Einsatz Knodels bei den APZ-MKK gewährt. Ludmila Knodel, die noch während der Feierstunde einen Blick in das Buch warf: „Da kommen so viele schöne Erinnerungen auf, ganz herzlichen Dank für alles!“ Freuen darf sie sich nun auf zahlreiche Reisen, die sie von ihren Kolleg*innen geschenkt bekommen hat. „Ich bin ja nur noch unterwegs, wie eine richtige Rentnerin! Der Abschied von euch fällt mir schwer, mit den Reisen macht ihr es mir einfacher“, so Knodel abschließend.
28Jul2021

Neuer Einrichtungsbeirat im Stadtteilzentrum an der Kinzig gewählt

Dorothea Koch übernimmt das Amt der 1. Vorsitzenden

Der neue Einrichtungsbeirat des Stadtteilzentrums an der Kinzig - Olga Weißbecker, Kurt Joachim Katter (2. Vorsitzender), Gabriele Schüttpelz (externes Mitglied) Dorothea Koch (1. Vorsitzende) und Einrichtungsleiterin Anja Wagner (Es fehlt Einrichtungsbeiratsmitglied Inge Scochi)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Mittwoch, 28.07.2021
Die Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig wählten einen neuen Einrichtungsbeirat. Kurt Joachim Katter, Dorothea Koch, Inge Scochi, Gabriele Schüttpelz und Olga Weißbecker werden in den kommenden zwei Jahren die Interessen der Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gegenüber der Einrichtungsleitung und dem Einrichtungsträger vertreten. In einer konstituierenden Sitzung, die bereits Ende Juni stattfand, wählte das Gremium Dorothea Koch zu seiner ersten Vorsitzenden, das Amt des Stellvertreters übernimmt Kurt Joachim Katter.

Einrichtungsleiterin Anja Wagner gratulierte den fünf Mitgliedern des neuen Einrichtungsbeirates zu ihrer Wahl und überreichte ihnen vor Beginn der ersten Sitzung einen Blumenstrauß. Während Inge Scochi, die erst kürzlich in das Service-Wohnen im Alten Landratsamt, das an das Stadtteilzentrum angeschlossen ist, zog, ihre erste Amtszeit antritt, bringt Gabriele Schüttpelz bereits Erfahrung als Mitglied des Einrichtungsbeirates mit: „Ich freue mich sehr, dass Frau Schüttpelz als externes Mitglied erneut in den Einrichtungsbeirat gewählt wurde und uns weiter zur Verfügung steht“, so Wagner.

23Jul2021

Fruchtiges Genusserlebnis für die Bewohner*innen

Ehrenamtliche spenden Kreisruheheim frische Erdbeeren für Eisbecher

Frische Erdbeeren, Erdbeer- und Vanilleeis, Waffeln, Sahne und Schokostreusel: Aus diesen Zutaten bereiten die Betreuungskräfte Sigrid Castellanos und Regina Pucher und Natalie Just (von links nach rechts) Eisbecher für die Bewohner zu
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 23.07.2021
„Ich habe so einen leckeren Erdbeerbecher einmal in der Eisdiele gegessen. Den habt ihr selbst gemacht?“, staunte ein Bewohner, als ihm Regina Pucher, Fachkraft für soziale Betreuung im Kreisruheheim Gelnhausen, am Nachmittag ein mit Früchten, Schokostreuseln, Waffeln und Sahne verziertes italienisches Eis servierte.

Bereits am frühen Vormittag hatte Erika Schmehle, die ehrenamtlich für das Kreisruheheim tätig ist, den Mitarbeitenden der Gelnhäuser Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK) die frisch gepflückten Erdbeeren gebracht. Pucher und ihre Kolleginnen Sigrid Castellanos und Natalie Just verarbeiteten die Früchte anschließend weiter. Da Castellanos Erdbeer-und Vanilleeis spendierte, bereiteten sie für die Bewohner*innen des Kreisruheheims nach dem Mittagessen spontan ein fruchtiges Genusserlebnis zu: „Wir sind dankbar, dass die Ehrenamtlichen unserer Einrichtung die Erdbeeren gespendet haben, so können wir den Bewohnern eine Freude machen“, dankte Just Schmehle für ihren Einsatz. Damit jeder der Bewohner*innen die schmackhafte Abkühlung genießen konnte, hatten die Betreuungskräfte der kreiseigenen Pflegeeinrichtung auch laktosefreie Eissorten verwendet. „Wir wurden richtig verwöhnt“, strahlte eine Bewohnerin und fühlte sich in Gedanken nach Italien versetzt.

Ehrenamtliche unterstützen die Pflege-und Betreuungskräfte der 12 kreiseigenen Pflegeeinrichtungen der APZ MKK in vielfältiger Weise. Ihre Aufgaben variieren von der Einzelbetreuung über die Gruppenaktivitäten bis hin zur Unterstützung bei der Vorbereitung von Festen und anderen Veranstaltungen. Betreuungskraft Castellanos: „Unsere Ehrenamtlichen gewährleisten eine Verbindung der Einrichtung ins örtliche Umfeld“.
16Jul2021

Spaß, Sportsgeist und eine fröhliche Wettkampfatmosphäre

Bewohner*innen und Mitarbeitende veranstalten Tischkicker-Turnier im Wohnstift

Siegreiche Teilnehmer: Cordula Delp überreichte allen Spielern des Turniers Medaillen. Das Team des Wohnbereichs 2 gewann auch das finale Spiel und erhielt einen Pokal.
Wohnstift Hanau - Freitag, 16.07.2021
Inspiriert von der Fußball-Europameisterschaft 2021 trugen die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes in Hanau unter einander ein Tischkicker-Turnier aus. Leiterin Cordula Delp und das Team aus Betreuungskräften der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) hatten die Veranstaltung vorbereitet. Nach siegreichen Partien in der Vor- und Zwischenrunde standen sich im Endspiel, die Mannschaften aus dem Wohnbereich 1 und dem Wohnbereich 2 gegenüber. „Das war richtig spannend, die Teams haben sich mächtig ins Zeug gelegt die Partie für sich zu entscheiden“, lobte ein Bewohner die beteiligten Spieler für ihr Ehrgeiz. Auch Delp freute sich über die Begeisterung, die der interne Wettstreit bei den Sportlern und Zuschauern auslöste: „Jeder hat sein Bestes gegeben“, so die verantwortliche Betreuungskraft. „Einige Bewohnerinnen und Bewohner haben vor den Spielen gezielt trainiert“.

Die beiden Betreuungskräfte Miriam Peralta und Bernd Maisch hatten die gebildeten Zweier-Teams in ihrer Vorbereitung unterstützt und somit nicht nur für ein spannendes, sondern auch für ein unterhaltsames Tischkicker-Turnier gesorgt. Das Team des Wohnbereichs 2 setzte sich im Finale erfolgreich gegen das Team des Wohnbereichs 1 durch. Martin Ries freute sich sehr, dass er stellvertretend für seine Wohngruppe den Pokal entgegennehmen durfte. Nachdem Delp auch allen Spielern, die am Turnier teilgenommen hatten, Medaillen überreicht hatte, feierten die Bewohner*innen zusammen, aßen ein Eis und genossen den Finaltag. So gab es an diesem Abend vor allem eines: Viele Gewinner, die die Freude am gemeinsamen Spiel miteinander teilten: „Der Spaß stand immer an erster Stelle, trotzdem kam im Laufe des Turniers eine richtige Wettkampfatmosphäre auf“, zog Organisatorin Delp ein positives Fazit.
16Jul2021

Es wird wieder getanzt in der Seniorendependance Neuberg

Erika Ackermann nimmt ihr ehrenamtliches Angebot für die Bewohner wieder auf

(Von links) Die Bewohnerin Eva-Maria Burkard und die Ehrenamtliche Erika Ackermann beim Sitztanz in der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Freitag, 16.07.2021
Neuberg. – Seit kurzem findet in der Senioren-Dependance Neuberg wieder das ehrenamtliche Angebot „Sitztanz“ von Erika Ackermann statt. In Kleingruppen bis zu acht Teilnehmer*innen genießen es die Bewohner*innen wieder gemeinsam Musik zu hören und dazu zu tanzen. Viele Bewohner*innen hatten das Angebot schon vermisst. „Schön, endlich wieder Abwechslung“, so eine freudige Bewohnerin. Und auch Ackermann freut sich, dass es nun weitergehen kann: „Mit Musik geht vieles leichter“. Nach langer Zeit konnte das Angebot nun wieder für alle Hausgemeinschaften angeboten werden – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung und nach Absprache mit der Hausleitung Heike Haase und der Fachkraft für Soziale Betreuung Sabrina Bartels. So wird der Raum vorab durch die Soziale Betreuung hergerichtet, so das zwischen den Bewohner*innen die entsprechenden Abstände eingehalten werden.

„Besonders freut uns die Teilnahme neuer Bewohner*innen, die zum ersten Mal an der Veranstaltung teilgenommen haben und begeistert von diesem Angebot sind“, so Haase. Ackermann regt die Bewohner*innen bei ihrem Angebot mit mitreißender Musik zum Bewegen an und übt mit ihnen unterschiedliche Tänze ein, immer entsprechend der Möglichkeiten der jeweiligen Personen. In der Vergangenheit konnten Bewohner*innen, die einstudierten Tänze zusammen mit Ackermann auch bei Veranstaltungen wie beim Sommerfest aufführen. Dazu bringt Ackermann auch unterschiedliche Instrumente (Xylophon, Klanghölzer, Schellen) mit, die die Bewohner bei den Tänzen mitbenutzen können. Diese werden nach Nutzung natürlich gründlich desinfiziert. Ackermann ist bereits seit Eröffnung des Hauses 2014 als Ehrenamtliche tätig und bereichert das Angebot der Einrichtung mit ihrem fortwährenden Einsatz und mit vielen Ideen.

Interesse an einem Ehrenamt in der Senioren-Dependance Neuberg? Dann kontaktieren Sie Sabrina Bartels unter sabrina.bartels@apz-mkk.de.
15Jul2021

Ökumenischer Gottesdienst in der Senioren-Dependance

Bewohner des Hauses Neuberg freuen sich über die gemeinsame Andacht

Pfarrer Daniel Geiss beim ökumenischen Gottesdienst in der Begegnungsstätte der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Donnerstag, 15.07.2021
Zur Wiederaufnahme des ökumenischen Gottesdiensts in der Begegnungsstätte der Senioren-Dependance Neuberg, begrüßte Pfarrer Daniel Geiss, viele Bewohner*innen und hieß sie herzlich willkommen. In gemeinsamer Absprache mit der Hausleiterin Heike Haase und der Fachkraft für Soziale Betreuung, Sabrina Bartels, wurden zuvor alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, damit wieder ein wohnbereichsübergreifender Gottesdienst stattfinden kann. Die Sitzmöglichkeiten und Zugänge der Begegnungsstätte, wurden dazu so eingerichtet, dass die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen gewährleistet waren. Leider muss daher auch das nach dem Gottesdienst übliche gemeinsame Kaffeetrinken weiterhin ausfallen. Auch Angehörige können aktuell noch nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Trotzdem freuten sich die Bewohner*innen über die Möglichkeit zur gemeinsamen Andacht.

„Das freut uns sehr, dass der Gottesdienst endlich wieder stattfindet“, so eine Bewohnerin. „Es war wirklich eine sehr schöne Predigt“, stimmte ihr eine andere Bewohnerin zu. Viele Bewohner*innen haben sich schon lange auf den gemeinsamen Gottesdienst gefreut. Sabrina Bartels und Betreuungskraft Beatrix Berger, begleiteten die Bewohner*innen, die nicht selbstständig kommen konnten. Pfarrer Geiss begrüßte die ihm bekannten Bewohner sowie die neuen Gesichter im Haus und nahm sie gedanklich mit auf die Reise in die Kirche. Dabei durfte auch die kirchliche Musik nicht fehlen, die der Pfarrer über eine Box von seinem Smartphone abgespielte. Viele Bewohner*innen sprachen das abschließende Gebet mit. Im Anschluss an den Gottesdienst bedankte sich Hausleiterin Haase beim Pfarrer und erklärte: „Der Gottesdienst ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Bewohner. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Gottesdienst.“
14Jul2021

Peter Riedel feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum

Gratulationen von Geschäftsleitung und Betriebsrat

(Von links) Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Jubilar Peter Riedel, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 14.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde das 20-jährige Betriebsjubiläum von Peter Riedel, Sachbearbeiter in der Debitorenbuchhaltung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), gefeiert. Vertreter der Unternehmensleitung und des Betriebsrates gratulierten ihm gemeinsam zu seinem Ehrentag und überreichten ihm zum Dank und als Anerkennung eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Die berufliche Laufbahn von Peter Riedel im Unternehmen begann im Jahr 1999. Unter dem Ausbilder Reinhold Walz, heute stellvertretender Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, machte er im Rahmen einer Umschulung eine Ausbildung zum Bürokaufmann, nachdem er seinen erlernten Beruf des Konditors aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. „Ich war und bin sehr dankbar, dass ich mit über 40 Jahren die Möglichkeit für eine Umschulung bekommen habe, für viele Arbeitgeber ist das keine Selbstverständlichkeit“, so Riedel während des gemeinsamen Rückblicks während der Feierstunde.

Dem erfolgreichen Abschluss der Umschulung folgte 2001 die Festanstellung im Unternehmen und Peter Riedel war mit seiner Lebenserfahrung zunächst als wichtiger Ansprechpartner im Bewohnerservice tätig. Mit dem wachsenden Unternehmen, die APZ-MKK bestehen inzwischen aus zwölf Pflegeeinrichtungen in der Region, hat sich auch das Aufgabenfeld Peter Riedels peu á peu gewandelt, seit 2010 ist er Sachbearbeiter in der Debitorenbuchhaltung.

Während seiner beruflichen Laufbahn hat Peter Riedel viele Fortbildungen besucht und sich in seinem Verantwortungsbereich stets auf dem neuesten Stand gehalten. Dazu gehörten Themen wie Telefontraining, Grundlagen der Sozialversicherung in der Praxis, Kundenorientierung, Effektive Büroorganisation oder Topsoz-Schulungen, eine Software zur Leistungsabrechnung in Pflegeeinrichtungen. Dabei hat er sich nicht gescheut, auch über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, so war er in den ersten Jahren seiner Tätigkeit im Unternehmen engagiertes Mitglied der Redaktion „Sonnenblume“, dem Vorreiter des heutigen Kulturjournals „Treffpunkt Alter“ der APZ-MKK.

Seinem gesundheitlichen Schicksal hat sich Peter Riedel zu keiner Zeit gebeugt und sich zeitweise sogar für die Belange seiner Kollegen im Betriebsrat eingesetzt. Seit dem Jahr 2018 ist er zudem Vertrauensperson für die schwerbehinderten Menschen im Unternehmen. „Allein für diesen kollegialen Einsatz gebührt ihm ein Riesenrespekt“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Walz abschließend, „und ich bin damals wie heute froh einen solch zuverlässigen und tatkräftigen Mitarbeiter wie Peter Riedel in unserem Team zu haben.“
13Jul2021

Segensreiches Gemeinschaftserlebnis für die Bewohner*innen

Pfarrerin Schubert hält Andachten in der Senioren-Dependance Limeshain

Pfarrerin Renate Schubert freut sich vor dem geschmückten Altar auf den feierlichen Gottesdienst mit den Bewohner*innen der Senioren-Dependance Limeshain
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 13.07.2021
Während die Fachkräfte der Sozialen Betreuung der Senioren-Dependance Limeshain Pfarrerin Renate Schubert noch halfen, den Altar zu schmücken, kamen schon die ersten Bewohner*innen und warteten auf den Beginn der Andacht. Die Freude darüber, im Sommer wieder gemeinsam Gottesdienste feiern zu können, verbindet an diesem Tag Bewohner*innen und die Geistliche: „Leider waren auch die monatlich stattfindenden Gottesdienste von den Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie betroffen“, so die Pastorin, „umso mehr freue ich mich, dass wir einen vorsichtigen Start ausgemacht haben“.

In Absprache mit Anja Naumann, Fachkraft für soziale Betreuung in der Limeshainer Pflegeeinrichtung, hatte Schubert nach Wegen gesucht, die Wiederaufnahme der Gottesdienste zu ermöglichen, und die Veranstaltungen vorbereitet. Anfang Juni war es dann so weit: Unter Einhaltung aller gültigen Abstands- und Hygieneregeln besuchte Pfarrerin Schubert jede der drei Hausgemeinschaften und feierte mit den Bewohner*innen jeweils einen Gottesdienst. Da noch nicht gemeinsam gesungen werden darf, brachte die Pastorin Tonaufnahmen der vertrauten Lieder mit.

Alle Anwesenden konnten die Andachten, die mit einem Segen für Bewohner*innen und Mitarbeitende der Einrichtung endeten, genießen. „Es war so schön im Gottesdienst“, beschrieb eine der teilnehmenden Bewohner*innen die Gemeinschaft, die sie erlebt hatte. Sie ist froh, dass die evangelische Geistliche seit Juni wieder regelmäßig in die Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises im Stadtteil Hainchen kommt. Auch Pfarrerin Schubert, die auch für die Gläubigen der drei Limeshainer Ortsteile Hainchen, Himbach und Rommelshausen betreut, hofft darauf, vielleicht im Herbst wieder Gottesdienste mit allen Bewohnern gemeinsam feiern zu können, „wenn regelmäßige Termine dann zu verantworten sind“.
12Jul2021

Gratulationen für Mario Pizzala

Einrichtungsleiter feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum

Betriebsratsvorsitzender Dariusz Kantorski, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Daniel Funke, Jubilar Mario Pizzala, stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz.
Gesamtunternehmen - Montag, 12.07.2021
Im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde wurde das 20-jährige Betriebsjubiläum von Mario Pizzala, dem Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Steinau und des Wohn- und Gesundheitszentrums Lebensbaum Sinntal, gefeiert. Vertreter der Unternehmensleitung und des Betriebsrates der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gratulierten Mario Pizzala gemeinsam zu seinem Ehrentag und überreichten ihm zum Dank und als Anerkennung eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Die Karriere Pizzalas bei den APZ-MKK begann als Umschüler zum Bürokaufmann, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen seinen erlernten Beruf als Chemielaborant aufgeben musste. Damit legte er den Grundstein für seine berufliche Laufbahn bei den APZ-MKK. Dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss folgte seine Einstellung im kreiseigenen Unternehmen als Assistent der Einrichtungsleitung im Kreisruheheim Gelnhausen. Sein Know-how erweiterte er regelmäßig durch den Besuch verschiedenster Fort- und Weiterbildungen, die Themen wie Kommunikation, Kundenorientierung, Krisenmanagement oder auch Straf- und Haftungsrecht in der Einrichtungspraxis abdeckten. Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung zum Heimleiter in 2011 war die Basis für seinen nächsten Karriereschritt. Schon ein Jahr später übernahm er als Einrichtungsleiter die Verantwortung für das Seniorenzentrum Steinau, das im Gebäude der Seniorenhilfe ansässig ist. „Als Vorsitzender der Seniorenhilfe fungieren Sie hier quasi in einer Doppelfunktion und nutzen sinnvolle Synergien, wie die ehrenamtliche Betreuung der Bewohner durch die Seniorenhilfe“, so der stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Reinhold Walz. Ganz nach dem Motto „Was gut ist kommt wieder“ übernahm Mario Pizzala zusätzlich für einen Zeitraum von etwa einem Jahr die Einrichtungsleitung im Kreisruheheim Gelnhausen, seit 2016 ist er zudem Einrichtungsleiter im Lebensbaum Sinntal.

Im Rahmen seines Studiums „Management im Gesundheitswesen“ erlangte er den akademischen Titel Master of Science. „Das war eine beachtliche Leistung, insbesondere, wenn man bedenkt, dass Sie damals schon die Verantwortung für zwei gut funktionierende Einrichtungen hatten“, so Walz, der während Pizzalas Umschulung obendrein sein Ausbilder war. Auch Mario Pizzala blickte zurück und berichtete mit einem zwinkernden Auge: „Ich habe Sie als sehr strengen Ausbilder erlebt, habe aber auch sehr viel von Ihnen gelernt. Ich wurde hier sehr gefördert und bin dankbar für den Vertrauensvorschuss und die Unterstützung, die ich bei den APZ-MKK erhalten habe.“

Neben seinem beruflichen Engagement zeichnet Mario Pizzala sein ehrenamtliches Engagement aus. Bereits seit seinem 24. Lebensjahr ist er als Vorsitzender der Seniorenhilfe Steinau tätig. Die Seniorenhilfe hat zum Ziel, sich für die Belange älterer und behinderter Menschen einzusetzen und der Isolation der Älteren in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Steinauer Karnvealsvereins, Mitglied im Turnerverein und war 13 Jahre lang Stadtverordneter und Mitglied im Ortsbeirat Steinau-Innenstadt. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Mario Pizzala im Juni 2017 durch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet.
08Jul2021

Literarische Gartensalons – Ehrenamtliche tragen Gedichte vor

Begeisterte Bewohner*innen im Stadtteilzentrum an der Kinzig und im Wohnstift Hanau

Die Bewohner*innen des Stadtteilzentrums an der Kinzig verfolgten die Lesungen im Garten und von den Balkonen der Wohnbereiche aus.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 08.07.2021
„Sommer, Urlaub und Meer“ – das war der Titel und auch das Motto der beiden Gartensalons, die kürzlich vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig sowie vor dem Wohnstift in Hanau stattgefunden haben. Die Gartensalons sind ein neues kulturelles und soziales Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) und finden in den Sommermonaten regelmäßig in allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt, so auch vor den beiden Hanauer Einrichtungen der APZ-MKK. Eröffnet wurden beide Veranstaltungen von der Ehrenamtskoordinatorin der APZ-MKK Agnes Boos sowie den Einrichtungsleitungen der jeweiligen Einrichtung – im Stadtteilzentrum an der Kinzig Anja Wagner und im Wohnstift Stephan Hemberger.

Bei beiden Gartensalons standen die Lesungen im Vordergrund, musikalisch begleitet von der Betreuungskraft Stephan Herget, der auch die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK koordiniert. Im Stadtteilzentrum an der Kinzig trugen die Betreuungskräfte die Gedichte vor. Dazu organisierte die Fachkraft für Soziale Betreuung, Tatjana Konowalov, einen Sitztanz, bei dem alle mitmachen konnten und der den Bewohner*innen sichtlich Freude bereitete. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde mitgeschunkelt und gesungen. Ebenso im Wohnstift, wo die Gedichte von den Ehrenamtlichen Prof. Dr. Michael Weller, Karl-Heinz Voit und und Michael Schauer sowie von der Vorsitzenden des Einrichtungsbeirats, Roza Voit, vorgetragen wurden.

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig wurden den Bewohner*innen dazu Würstchen, Salate und kalte Getränke gereicht, im Wohnstift wurden alle Gäste und Mitwirkenden mit einem leckeren Eis von der Küchenleitung überrascht. Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot, zusätzlich und als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den häufig in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der kreiseigenen Pflegezentren ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. In den Gartensalons finden in den Sommermonaten einstündige Lesungen statt. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor.

Die Lesungen werden durch ein musikalisches Programm begleitet. Auch Bewegungsaktivitäten sind im Rahmen der Gartensalons vorgesehen. „Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten wagen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen neuen Weg, den Bewohnern unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags während der Pandemie zu machen“, so Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK. Die Gartensalons ergänzen die etablierte Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ und sind ein weiteres Angebot der APZ-MKK im Bereich der Sozialen Betreuung.
06Jul2021

Auftritt der Nostalgieperlen im Garten des Seniorenzentrums

Bewohner lassen sich auf eine musikalische Reise in die 50er Jahre mitnehmen

Die Nostalgieperlen Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind bei den Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd gern gesehene und gern gehörte Gäste.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 06.07.2021
Der Auftritt der Nostalgieperlen im Seniorenzentrum Biebergemünd erfreute die Bewohner*innen und die Mitarbeitenden gleichermaßen, zumal er schon lang ersehnt wurde. Denn das Konzert musste aufgrund der kühlen und regnerischen Wetterlage mehrmals verschoben werden. Das Duo, bestehend aus Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang), war schon in der Vergangenheit öfter zu Gast im Seniorenzentrum sowie in vielen anderen Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). So waren die Bewohner*innen auch diesmal wieder in freudiger Erwartung auf einen schönen Schlagernachmittag und wurden dann auch nicht enttäuscht. Von „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“ wurden die Bewohner*innen auf eine musikalische Reise in die 50er und 60er Jahre mitgenommen.

Die gute und ausgelassene Stimmung des Duos schwappte auf das Publikum über und so mussten sie mehrere Zugaben spielen. „Es hat uns viel Spaß gemacht, für Sie zu spielen. Wir kommen sehr gerne wieder!“ Mit diesem Versprechen verabschiedeten sich die beiden „Nostalgieperlen“ von ihrem Publikum. Damit die Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
05Jul2021

Bewohner des Seniorenzentrums kochen Erdbeermarmelade

Jugendhilfezentrum Don Bosco Sannerz spendet 5 Kilo Erdbeeren für Senior*innen

Eine Bewohnerin der Wohngruppe Spessart hilft dabei mit, die vom Jugendhilfezentrum gespendeten Erdbeeren zu Marmelade weiterzuverarbeiten.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 05.07.2021
Jugendliche der Jugendhilfeeinrichtung Don Bosco in Sannerz spendeten fünf Kilogramm Erdbeeren an das Seniorenzentrum Biebergemünd. Gemeinsam mit ihren beiden Betreuern Hanne Röhrich und Mirko Zeller hatten die jungen Erwachsenen die frischen Früchte am Vormittag gepflückt und übergaben diese an die Pflege- und Betreuungskräfte der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Dankbar für ihren tatkräftigen Einsatz lud Birgit Bernhard, Fachkraft für soziale Betreuung im Seniorenzentrum, die vier Pflücker spontan auf eine Bratwurst und ein Erfrischungsgetränk ein. „Am späten Nachmittag wollten wir ohnehin gemeinsam mit den Bewohnern grillen, da haben wir ein wenig früher als geplant, den Grill angefeuert“, so Bernhard. Gemeinsam mit den Bewohner*innen der Wohngruppe Spessart verarbeitete Silvia Mandt, Fachkraft für soziale Betreuung, die Ernte am nächsten Tag zu Marmelade weiter: „Erdbeeren schmecken allen. Unsere Bewohner freuen sich sehr, wenn der Sommer beginnt. Der Wechsel der Jahreszeiten ist vielen trotz der Demenz vertraut und gibt ihnen Orientierung“, so Mandt. Sozialpädagogin Röhrich ist sich sicher, dass auch die jungen Menschen von der Aktion profitieren: „Unsere Jungs lernen so, etwas für andere zu tun“.
05Jul2021

Senioren verteilen Streicheleinheiten für Gäste auf vier Pfoten

Therapiehunde Jack und Frieda unterstützen Bewegungsangebote für Senior*innen

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Weller, unterstützen Jack und Frieda die Übungen, die Christina Rehner, mit den Senior*innen im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule durchführt.
Wohnstift Hanau - Montag, 05.07.2021
Zum ersten Mal seit mehreren Monaten begleitete Prof. Dr. Michael Weller mit seinen beiden Hunden wieder ein Mobilitätstraining der Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Aufgrund der einzuhaltenden Infektionsschutzmaßnahmen hatte die bei den Bewohnern beliebte Aktivität über einen längeren Zeitraum entfallen müssen. Prof. Dr. Weller und seine Tiere sind gern gesehene Gäste in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). „Jack und Frieda sind zwei liebe Hunde“, freute sich eine Bewohnerin über den Besuch, der im Sommer wieder regelmäßig stattfinden kann. Die Streicheleinheiten haben einen zusätzlichen therapeutischen Effekt, denn die Körperwärme des Hundes hilft, arthritische Beschwerden zu lindern.

Das Motto des ehrenamtlichen Engagements bei den APZ-MKK lautet: "Mit Menschen für Menschen". Bei dem Angebot des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Hanau, Prof. Dr. Michael Weller, kann man eher sagen: „Mit Hunden für Menschen“. Bereits seit 2016 kommt Prof. Dr. Weller regelmäßig in Begleitung seiner beiden Hunde Jack und Frieda ins Wohnstift und gibt den Bewohner*innen die Möglichkeit, sich auf spielerische Weise mit den Hunden zu beschäftigen. Bei den Hunden von Prof. Dr. Weller handelt es sich um den Berner Sennenhund Jack und die Golden-Retriever-Hündin Frieda. Das Angebot findet regelmäßig statt und steht allen interessierten Bewohner*innen der Pflegeeinrichtung offen.

Das Gruppenangebot, das vor der Corona-Pandemie in den Räumlichkeiten des Wohnstifts stattfand, wurde bei schönem Wetter in den nahe gelegenen Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule verlegt. Christiane Rehner, Fachkraft für soziale Betreuung, führte Übungen mit Bällen durch, die allen Beteiligten Freude machten. Wenn sie den Hunden Bälle zuwerfen, die die Tiere apportieren, schulen die Senioren spielerisch Koordination und Motorik. Die Nähe zu den Tieren wirkt sich in vielfältiger Weise positiv auf das Wohlbefinden der alten Menschen aus. So finden Bewohner, die sich nicht mehr verbal ausdrücken können, leicht Zugang zu den Tieren. Jack und Frieda sind sehr zutraulich. Die Tiere sind zudem auch an den Umgang mit Rollstühlen und Rollatoren gewöhnt.
01Jul2021

„Der schönste Tag seit langem“

Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen

Nach einjähriger Pause fand wieder das Sommerfest im Kreisruheheim Gelnhausen statt. Ein weiterer Grund zur Freude – Das schöne Wetter hielt bis zum Ende der Veranstaltung an.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 01.07.2021
Nach einer einjährigen Corona-bedingten Pause, konnte endlich wieder das Sommerfest im Außenbereich des Kreisruheheims Gelnhausen stattfinden. Im letzten Sommer gab es zwar einige Innenhofkonzerte mit viel Abstand, doch das Sommerfest konnte nicht in gewohnter Form stattfinden. Dank vollständiger Impfung aller in der Einrichtung und der niedrigen Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis, durften die Bewohner*innen jetzt wieder etwas näher zusammenrücken. Bei Eisbechern, Getränken, gegrillten Würstchen und Steaks wurde kräftig gefeiert. Alleinunterhalter Bernhard Schatton sang bekannte deutsche Schlager, die zum Mitsingen einluden – hin und wieder wurde sogar ein Tänzchen gewagt. In den kleinen Grüppchen an den Tischen, hatten die Bewohner Gelegenheit sich auszutauschen und zu unterhalten. Das sonnige Wetter unterstützte die gute Stimmung. Erst gegen Ende der Veranstaltung zogen Wolken auf und pünktlich als alle wieder drinnen waren, fing es an zu regnen. Die Bewohner*innen hatten viel Spaß und äußerten sich durchweg positiv. „Herrlich“, „lecker“, „heute ist der schönste Tag seit langem“ und „wunderbar so viele lächelnde Gesichter zu sehen“, so einige der Kommentare der Bewohner*innen. Organisiert wurde das Sommerfest von der Hauswirtschaftsleiterin Natalie Bauscher, dem Einrichtungsleiter Daniel Pfeifer und der sozialen Betreuungskraft Sigrid Castellanos.
30Jun2021

Mit dem Wind in den Haaren die Umgebung erkunden

Rikscha-Ausflüge für die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach

Die Ausflüge mit der Rikscha sind bei den Bewohner*innen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sehr beliebt. Auch bei der letzten Station der Rikscha im Altenzentrum Rodenbach genossen es zahlreiche Bewohner*innen von Dietmar Praschak auf eine Tour ins Grüne oder in den Ort mitgenommen zu werden.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 30.06.2021
Die Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach erwartete kürzlich ein ganz besonderes Freizeit-Angebot – Die Fahrrad-Rikscha der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), zu dem auch das Altenzentrum gehört, machte Station in Rodenbach. „Das muss man einmal erlebt haben“, strahlte eine Bewohnerin nachdem Dietmar Praschak, ehrenamtlicher Rikscha-Fahrer, sie auf eine Fahrt durch den Ort und den umliegenden Wald mitgenommen hatte. Sie ist sich sicher: „Ich habe so viel gesehen, das will ich auf jeden Fall wiederholen“. Praschak passt die jede Tour an die Wünsche der Bewohner*innen an, je nachdem ob es in die Natur gehen soll oder sie sich wünschen, durch ein Wohngebiet oder ins Zentrum der Gemeinde zu fahren.

Für die Bewohner*innen ist die Fahrt mit der Rikscha ein ganz besonderes Erlebnis. So weiß auch Praschak zu berichten: „Wenn ich mit ihnen losfahre, sind manche noch etwas unsicher, aber das gibt sich meistens nach wenigen Metern. Nach der Tour berichten alle, dass die Fahrt klasse war“. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen sind die Fahrten mit der Fahrrad-Rikscha eine gute Gelegenheit, aktiv am Leben teilzuhaben und die Umgebung zu entdecken. Beliebte Ziele sind Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha von speziell geschulten Ehrenamtlichen. „Alle unsere Einrichtungen können die Rikscha nutzen“, erläutert Agnes Boos, Ehrenamts-Koordinatorin der APZ-MKK.
30Jun2021

Blumen und Glückwünsche zum 10-jährigen Betriebsjubiläum

Betreuungskraft Regina Pucher freut sich über Ehrung durch das Kreisruheheim

Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 30.06.2021
In kleinem Rahmen gratulierte der Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen, Daniel Pfeifer (rechts), der Betreuungskraft Regina Pucher (links) zu ihrem 10-jährigen Betriebsjubiläum. Zum Dank für ihren fortwährenden Einsatz überreichte er ihr einen Blumengutschein und eine Urkunde. Pfeifer hob das große Engagement der Kollegin hervor und sagte: „Regina Pucher ist immer mit vollem Elan für die Bewohner*innen da. Sie hat immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Bewohner*innen und ist eine beliebte Kollegin“. Pucher bedankte sich für die Ehrung und die wertschätzenden Worte und fügte hinzu: „Und natürlich freue ich mich auch über den Blumengutschein, den ich sicher schon bald einlösen werde.“
30Jun2021

„Deine neuen Kollegen können sich wirklich glücklich schätzen“

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises verabschieden Robert Steingrübner

(Von links) Reinhold Walz, Susanne Simmler, Robert Steingrübner und Dieter Bien blicken auf die gemeinsame Zeit zurück und freuen sich bereits auf ein zukünftiges Wiedersehen.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 30.06.2021
Nach fast 20 Jahren im Unternehmen, verlässt der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement und stellvertretende Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Robert Steingrübner, das kreiseigene Unternehmen, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzenden der APZ-MKK, Susanne Simmler, bedankte sich der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, bei Steingrübner und hob die Leistungen des scheidenden Kollegen hervor. „Es ist kein freudiger Anlass, der uns heute zusammenbringt, der Abschied fällt uns nicht leicht. Gleichzeitig wünschen wir Dir alles Gute und freuen uns für Dich, dass Dich Deine neue Aufgabe näher zu Deiner Familie bringt“, so Bien. Anschließend erzählte Bien davon, wie Robert Steingrübner während seines Pflegemanagement-Studiums vor mehr als zwanzig Jahren zwei studienbegleitende Semester bei den APZ-MKK absolviert hat: „2002 war es dann soweit – die Festanstellung folgte. Seitdem sind wir einen weiten Weg miteinander gegangen“.

Auch die Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler, danke Steingrübner anschließend für seinen Einsatz, der gerade auch im herausfordernden letzten Jahr, von außerordentlichem Engagement geprägt war. Dabei erklärte Simmler, dass Steingrübner „ein Teil der Sorgekultur des Main-Kinzig-Kreises für die alten und pflegebedürftigen Menschen“ ist. In unterschiedlichen Funktionen, habe Steingrübner zum Wachstum des Unternehmens beigetragen. Als Qualitätsbeauftragter baute er für das ganze Unternehmen ein strukturiertes Beschwerdemanagement auf. Im Jahr 2005 übernahm er die verantwortungsvolle Aufgabe des Referenten des Geschäftsführers. 2006 erhielt er Prokura für die Tochtergesellschaft APZ-Service GmbH. 2009 wurde er zur Leitung für den Geschäftsbereich Marketing und Service benannt, Mitglied der Geschäftsleitung und erhielt Einzelprokura. Zu seinen Erfolgen gehören die Organisation und Durchführung von Messeauftritten und das Re-Design des Kulturjournals Treffpunkt Alter. Ab 2016 übernahm er die Verantwortung für den Geschäftsbereich Altenhilfemanagement und war erster Ansprechpartner für Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehörten seither die Förderung der Qualität und Weiterentwicklung der Einrichtungen in pflegewissenschaftlichem Kontext, das Einzugs- und Belegungsmanagement sowie die Personaleinsatzplanung und das -controlling. Auch sein Kollege, der stellvertretende Geschäftsführer, Reinhold Walz, lobte Steingrübner in den höchsten Tönen und erklärte: Deine neuen Kollegen können sich wirklich glücklich schätzen“. Anschließend fand in einem eigens dafür errichteten Festzelt eine Verabschiedungsfeier im Kreise der gesamten Geschäftsleitung und zahlreicher Kolleg*innen aus der Unternehmenszentrale sowie aus den kreiseigenen Pflegeeinrichtungen statt – selbstverständlich unter Einhaltung aller aktuellen Schutzmaßnahmen. Auch ehemalige Kolleg*innen und frühere Weggefährt*innen waren gekommen, um Steingrübner alles Gute für seinen weiteren Lebensweg zu wünschen und sich mit ihm an gemeinsame Erlebnisse aus zwei Jahrzehnten zu erinnern. Dabei flossen zwar auch Tränen des Abschieds – vor allem aber waren es die zahlreichen lustigen Anekdoten der Vergangenheit, die kaum ein Auge trocken ließen.

Unter den vielen Präsenten, die Steingrübner von seinen Kolleg*innen aus der Unternehmenszentrale, den Einrichtungen, vom Betriebsrat sowie von der Ersten Kreisbeigeordneten erhielt, war vieles, was ihm den Main-Kinzig-Kreis in guter Erinnerung behalten lassen und ihn zu einem baldigen Besuch motivieren soll. Darunter zahlreiche regionale Spezialitäten in Form von Vesper-Paketen, Hotelgutscheinen und Routenführer für den hessischen Spessart. Steingrübner bedankte sich, sichtlich bewegt, bei seiner Lebensgefährtin, die ihm immer den Rücken freigehalten hat, bei seinen Kolleg*innen für die gute Zusammenarbeit und die Freundschaften, die sich über die Jahre entwickelt haben. Ganz besonders bedankte er sich sowohl bei der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt und ihrer Stellvertreterin, Anja Laguardia, als auch bei Geschäftsführer Dieter Bien. Dabei würdigte er seinerseits die Leistungen von Bien, der zusammen mit der Kreisspitze, wie kaum ein anderer für die erfolgreiche Entwicklung der APZ-MKK verantwortlich ist. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in naher Zukunft.“, so Steingrübner.
29Jun2021

Gemeinsam die EM-Spiele der deutschen Mannschaft schauen

Bewohner*innen des Seniorenzentrums Biebergemünd grillen und schauen Fußball

Birgit Bernhard, Fachkraft für Soziale Betreuung, im Seniorenzentrum Biebergemünd, grillt Würstchen für die Bewohner*innen, die das Spiel der deutschen Mannschaft mitverfolgen.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 29.06.2021
„Fußball ist deshalb so spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht“, wusste Sepp Herberger, der das deutsche Team als Trainer 1954 zum Weltmeistertitel führte. Der Sport begeistert Jung und Alt. Deshalb laden die Pflege- und Betreuungskräfte des zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Seniorenzentrums im Stadtteil Biebergemünd-Kassel, alle fußballinteressierten Bewohner*innen zum Public Viewing der Spiele der deutschen Nationalmannschaft in die Cafeteria ein. Das Angebot ist bei den Bewohner*innen sehr beliebt. Bereits die Partien der Gruppenphase, in der die Nationalmannschaft gegen die Mannschaften aus Frankreich, Portugal und Ungarn antrat, verfolgten viele Bewohner*innen mit großem Interesse.

„Es war eine fröhliche, ausgelassene Stimmung und die Jungs auf dem Platz haben ihr Übriges dazu beigetragen, dass die Stimmung auch so blieb“, erinnert sich Birgit Bernhard, Fachkraft für Soziale Betreuung, an den Sieg der deutschen Mannschaft gegen Portugal. Bernhard und die Mitarbeiter*innen des Seniorenzentrums hatten vor dem Spiel Nudel- und Kartoffelsalat vorbereitet und grillten knusprige Würstchen – dazu gab es auf Wunsch auch ein kleines Bier. Nun drücken alle Nationaltrainer Joachim Löw und seinem Team fest die Daumen für die kommenden Spiele: „Ich interessiere mich gar nicht für Fußball, aber gemeinsam Fußball zu schauen, macht richtig Spaß“, so eine Bewohnerin. Nachdem das deutsche Team das Achtelfinale erreicht hat, erwartet jetzt alle ein weiteres spannendes Spiel.
28Jun2021

Gartensalon im Seniorenzentrum Gründau nach innen verlegt

Ehrenamtliche lesen den Bewohnern vor und machen mit ihnen Bewegungsübungen

Sigrid Rösch beim Vortragen ihres Gedichtes zum Thema Sommer. Auch wenn der Gartensalon innerhalb der Einrichtung stattfinden musste, hat es den Bewohner*innen viel Spaß gemacht.
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 28.06.2021
Aufgrund des Regens fand der lang geplante Gartensalons des Seniorenzentrums Gründau innerhalb der Einrichtung statt. Dazu wurde spontan der Mehrzweckraum erweitert und die angrenzende Terrasse durch Pavillons überdacht, sodass zumindest ein Teil der Veranstaltung im Freien stattfinden konnte. Auch wurde der Raum festlich und mit Sonnenblumen geschmückt, um ein bisschen des Grüns des Gartens in die Einrichtung zu bringen. Das freute die Bewohner*innen sehr, denn sie hatten sich schon sehr auf den Gartensalon gefreut und die Veranstaltung einfach abzusagen, hätte sicher zu einigen betrübten Gesichtern geführt. Und so freuten sich die Bewohner*innen auf die Gelegenheit wieder zusammenzusitzen, sich zu unterhalten und das Festprogramm zu genießen.

Gleich nachdem die Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, ging es auch schon los. Die beiden Ehrenamtlichen Sigrid Rösch und Rainer Raschdorf hatten sich gut vorbereitet und trugen abwechselnd Gedichte und Geschichten zum Thema „Sommer“ vor, der sich nun mal an diesem Tag von seiner regnerischen Seite zeigte. Raschdorf hatte ein „Mitmach-Bewegungsgedicht“ mitgebracht, dass von einem Seemann und seiner Frau handelte und die Zuhörer zum Mitbewegen animierte. Musikalisch folgte das passende Pendant mit “Seemann“ von Freddy Quinn im Original. Viele Senioren*innen kamen nun ins Gespräch über vergangene Erlebnisse und freuten sich überdies nach so langer Zeit mal wieder mit dem ganzen Haus zusammen sitzen zu können.

Auf der Terrasse gab es frischgepresste Obst- und Gemüsesäfte und kleine Obstschalen, die für den Vitaminnachschub sorgten. Am Schluss der Veranstaltung gab es begeisterten Applaus für die Organisatoren, Redner und die musikalische Unterstützung durch Stephan Herget. Anja Wetzel, Fachkraft der sozialen Betreuung, dankte allen Verantwortlichen für ihr Kommen und den wunderschönen gemeinsamen Nachmittag. „Eine ähnliche Veranstaltung werden wir auf jeden Fall noch in diesem Jahr wiederholen und dann hoffentlich in unserem schönen Sinnes-Garten“. Auch eine Bewohnerin meldet sich noch zu Wort und ergänzte: „Schade, dass es mit dem Garten nicht geklappt hat, aber so war es auch schön“.
25Jun2021

Neuer Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen Daniel Funke

Geschäftsführer Dieter Bien (rechts), stellvertretender Geschäftsführer Reinhold Walz (links) und der vorherige Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Robert Steingrübner (zweiter von rechts) bei der Begrüßung des neuen Geschäftsbereichsleiters Altenhilfemanagement Daniel Funke (zweiter von links).
Gesamtunternehmen - Freitag, 25.06.2021
Im Kreis der Unternehmens- und Einrichtungsleitungen, wurde Daniel Funke als neuer Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) begrüßt. Der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, hieß Funke als neues Geschäftsleitungsmitglied im Unternehmen herzlich willkommen und erklärte: „Wir freuen uns, mit Ihnen einen so kompetenten und erfahrenen Kollegen gewonnen zu haben. Aufgrund Ihrer vorherigen beruflichen Stationen kennen Sie den Pflegealltag aus erster Hand und sind darüber hinaus auch bestens mit den Aufgaben rund um das Altenhilfemanagement vertraut.“ So hat der Diplom-Pflegewirt Funke in seiner beruflichen Laufbahn zunächst als Krankenpfleger, später als Pflegedienst- und Einrichtungsleiter und zuletzt als Konzept- und Projektkoordinator gearbeitet. Funke bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und erklärte: „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und möchte mich besonders auch bei Herrn Steingrübner bedanken, für die außerordentlich gute Einarbeitung.“ Zu seinen neuen Aufgaben als Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagements, gehören die Bereiche Qualitäts- und Beschwerdemanagement, Einzugs- und Belegungsmanagement sowie Personaleinsatzplanung und -controlling. Nach fast 20 Jahren im Unternehmen, verlässt der bisherige Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement und stellvertretende Geschäftsführer der APZ-MKK, Robert Steingrübner, die APZ-MKK um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen.
18Jun2021

Grillfest mit Konzert im Seniorenzentrum Biebergemünd

Bewohner*innen feiern ausgelassenes Fest bei strahlendem Sonnenschein

(Von links) Carmen Flieher an der Gitarre und Elisa Mika an der Klarinette begeisterten ihr Publikum mit Volksweisen und beschwingten Stücken
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 18.06.2021
Ein beschwingtes Grillfest und dazu noch ein Freiluft-Konzert – die Bewohner*innen des Demenzbereichs des Seniorenzentrums Biebergemünd bekamen einiges geboten. Bei strahlendem Sonnenschein und inmitten des Grüns des blühenden Gartens, kam dabei schnell Urlaubsatmosphäre auf. Gemeinsam mit den Pflege- und Betreuungskräften, die den Garten der Pflegeeinrichtung zuvor festlich geschmückt und einen Pavillon als Sonnenschutz aufgestellt hatten, feierten die Bewohner*innen und genossen die sommerlichen Genüsse, wie beispielsweise Kartoffelsalat, Antipasti sowie Grillwürstchen. „Ich möchte noch so eine leckere Bratwurst“, sagte eine Bewohnerin, nachdem sie ihre erste aufgegessen hatte. Zum Nachtisch ließen sich die Bewohner*innen dann selbstgemachtes Erdbeertiramisu schmecken. Ein besonderes Highlight war das Freiluft-Konzert von Carmen Flieher an der Gitarre und ihrer Tochter Elisa Mika auf der Klarinette. Carmen Flieher spielte und sang Volksweisen, ihre Tochter begeisterte ihr Publikum mit beschwingten Stücken auf der Klarinette. Beide bedankten sich für den langanhaltenden Applaus der Bewohner*innen und verabschiedeten sich mit den Worten: „Es war so klasse, wir haben es sehr genossen, bei euch zu spielen, das ging ja jetzt über ein Jahr nicht.“
18Jun2021

Gartensalon unter dem Motto „Sommerhits der 60er und 70er“

Bewohner*innen des Altenzentrums Rodenbach begeistert von neuem Angebot

Der Sitztanz mit bunten Tüchern kam bei den Gästen des Gartensalons des Altenzentrums Rodenbach sehr gut an. Zahlreiche weitere Aktivitäten sorgten zusätzlich für Abwechslung.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 18.06.2021
Nach der Begrüßung erwartete die Besucher*innen des „Gartensalons“ des Altenzentrums Rodenbach ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und zahlreiche Aktivitäten zum Mitmachen. Die Gartensalons sind ein neues kulturelles und soziales Angebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) und finden in den Sommermonaten regelmäßig in allen 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Der Gartensalon im Altenzentrum fand im Innenhof des Wohnbereichs 7 für die Bewohner*innen der Wohnbereiche 7 und 8 statt. Nach dem Motto „Sommerhits der 60er und 70er Jahre“ fing es zunächst musikalisch an. Zum Lied „Tulpen aus Amsterdam“ wurde ein spontan inszenierter Sitztanz mit bunten Tüchern aufgeführt. Die Bewohner*innen tanzten dabei kräftig mit und schwangen die Tücher im Rhythmus der Musik. Weil der erste Tanz bei den Bewohner*innen so gut angekommen und ihnen so viel Freude gemacht hat, wurde anschließend noch zu „Liebeskummer lohnt sich nicht“ getanzt. „Ich möchte immer weiter tanzen. Sowas tolles hatten wir lange nicht mehr“, so eine begeisterte Bewohnerin. Anschließend folgte der literarische Teil der Veranstaltung. Die Gäste des Gartensalons lauschten inmitten des Grüns des Innenhofs einem Gedicht, das mit einem kleinen Rätsel endete.

Dazu wurden den Gästen Erdbeerbowle und andere Kaltgetränke gereicht, kalte Waschlappen sorgten ebenfalls für Abkühlung. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, die Gäste bekamen Fingerfood gereicht. Dazwischen sorgte die musikalische Begleitung und Lieder zum Mitsingen, darunter „Sierra Madre“ ebenfalls für gute Laune. Der Gartensalon sorgte für strahlende Gesichter, freudige Gemüter und eine ausgelassene Stimmung bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen gleichermaßen. Eine Bewohnerin bedankte sich anschließend für die tolle Veranstaltung und sagte: „Es hat einen riesigen Spaß gemacht“. So war die Veranstaltung ein voller Erfolg und wirkte, abgesehen vom Tragen der Maske, wie ein ganz normales Fest aus vergangenen Zeiten.

Mit den Gartensalons haben die APZ-MKK ein neues kulturelles und soziales Angebot, zusätzlich und als Ergänzung zur Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, die es den häufig in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner*innen der kreiseigenen Pflegezentren ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. In den Gartensalons finden in den Sommermonaten einstündige Lesungen statt. Passend zur Jahreszeit tragen Ehrenamtliche und Betreuungskräfte Gedichte und Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren vor. Ein musikalisches Rahmenprogramm begleitet die Veranstaltungen. Auch Bewegungsaktivitäten sind im Rahmen der Gartensalons vorgesehen. „Veranstaltungen fördern die Teilhabe der Bewohner*innen am Leben. Bestärkt durch unsere guten Erfahrungen mit Terrassenkonzerten wagen wir nun – unterstützt von Ehrenamtlichen - mit der „Musik und Poesie im Freien“ einen neuen Weg, den Bewohnern unserer Einrichtungen ein Angebot zur Gestaltung ihres Alltags während der Pandemie zu machen“, so Monika Fingerhut, Fachbereichskoordinatorin Soziale Betreuung der APZ-MKK. Die Gartensalons ergänzen die etablierte Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, „Insbesondere dementiell erkrankten Personen helfen die thematisch strukturierten Veranstaltungen, sich besser jahreszeitlich zu orientieren“, so Fingerhut.
16Jun2021

Vorstellung der beruflichen Perspektiven im Pflegebereich

Alten- und Pflegezentren des MKK nehmen an der digitalen Messe „Dein Sommer der Zukunft – Ausbildung und Duales Studium“ der Bundesagentur für Arbeit Südhessen teil

Gesamtunternehmen - Mittwoch, 16.06.2021
Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) stellen auf der digitalen Messe der Bundesagentur für Arbeit „Dein Sommer der Zukunft – Ausbildung und Duales Studium in Südhessen“ am 18. Juni, die beruflichen Perspektiven im Pflegebereich sowie im kreiseigenem Unternehmen vor. Von 14 bis 18 Uhr informiert Dorothee Bauer über die Pflegeausbildung und wird im Chat Fragen rund um dieses Thema beantworten – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfahren die Besucher der digitalen Messe etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. So bezahlen die APZ-MKK nach Tarifvertrag (TVAöD), was in der Branche nicht selbstverständlich ist. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen die Karrieretüren in der Altenhilfe weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich.

Die APZ-MKK sind mit derzeit zwölf Einrichtungen – drei weitere sind in der Planung bzw. im Bau – der größte Anbieter stationärer Pflege in der Region. Das Leistungsspektrum der APZ-MKK reicht von Serviceleistungen für überwiegend selbständige Senioren im Service-Wohnen bis hin zur Palliativversorgung in der letzten Lebensphase. Differenzierte Angebote, wie das Leben in Hausgemeinschaften oder spezielle Dementenbetreuung, stellen das Individuum in den Mittelpunkt. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Beschäftigungsangebote, sorgen für Abwechslung und fördern die sozialen Kontakte der Bewohner*innen. Um diese Angebote sicherzustellen, bedarf es zufriedener und motivierter Beschäftigten. Eine Vergütung gemäß TVöD plus Schichtzulagen und Zuschlägen, ein ausgeprägtes betriebliches Gesundheitsmanagement, kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen am eigenen Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, Entwicklungs- und Karrierechancen, eine zusätzliche Altersvorsorge, ein Bonussystem für Mitarbeiter, Betriebsausflüge und –feste sind nur einige Beispiele, die die APZ-MKK zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Zum digitalen Stand der APZ-MKK gelangen Sie im Internet unter
https://www.webmessen.de/live/ausbildungsmesse-ba-18-06-2021/3115
08Jun2021

Dagmar Fritzsche in den Ruhestand verabschiedet

Engagierte Mitarbeiterin wird zukünftig noch als Aushilfe tätig werden

(Von links) Anja Lagurdia, Anja Wagner, Dagmar Fritzsche und Stefan Sorber.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 08.06.2021
In kleinem und würdevollen Rahmen wurde Dagmar Fritzsche nach acht Jahren als Reinigungskraft im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau in den Ruhestand verabschiedet. Zu ihrer Verabschiedung, überreichten ihr die Einrichtungsleiterin der Pflegeeinrichtung, Anja Wagner, gemeinsam mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Anja Laguardia und dem Geschäftsbereichsleiter Immobilien der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreise (APZ-MKK), Stefan Sorber, einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Einrichtungsleiterin Wagner bedankte sich bei Fritzsche für ihren unermüdlichen Einsatz und lobte ihren Umgang mit den Bewohnern der Einrichtung. „Frau Fritzsche geht zwar in den wohlverdienten Ruhestand – sie hat sich aber bereiterklärt, uns auch zukünftig als Aushilfe zur Verfügung zu stehen. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Wagner.
02Jun2021

Aus 3 mach 1 – Generalistische Pflegeausbildung im Vorteil

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises begrüßen neue Auszubildende

Heike Haslauer (freigestellte Praxisanleiterin) begrüßt die neuen Auszubildenden Maximilian Dehne, Sameela Farooq, Nikita Vogel, Marcel Müller, Schekeb Hamidi, Sebastian Siegmund, Nicolas Segerbarthold, Susann Kambo, Sarah Corinna Rauch, Alexander Vöth.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Mittwoch, 02.06.2021
Zum Start des neuen Ausbildungskurses zur Pflegefachkraft begrüßten die freigestellten Praxisanleiterinnen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Astrid Bergmann-Hartl und Heike Haslauer, die neuen Auszubildenden Maximilian Dehne, Sameela Farooq, Nikita Vogel, Marcel Müller, Schekeb Hamidi, Sebastian Siegmund, Nicolas Segerbarthold, Susann Kambo, Sarah Corinna Rauch, Alexander Vöth und hießen sie im Unternehmen willkommen. Am 01. April ist der dritte Kurs für die neue Pflegeausbildung bei den APZ-MKK gestartet. Die neue Ausbildung vereinigt die drei Berufe der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der Altenpflege, zu einem einzigen Beruf, der europaweit anerkannt wird.

Von den zehn neuen Auszubildenden werden vier im Wohnstift Hanau, eine im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, zwei im Altenzentrum Rodenbach, eine im Kreisruheheim Gelnhausen, eine im Seniorenzentrum Biebergemünd sowie eine in der Senioren-Dependance in Neuberg eingesetzt. In der Ausbildung wechseln sich die praktischen und die theoretischen Teile so ab, dass eine gute Abstimmung der Lerninhalte möglich ist. Die Auszubildenden werden im praktischen Teil schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben in der Pflege herangeführt und dabei engmaschig durch die Praxisanleiter (pädagogisch geschulte Pflegefachkräfte) begleitet. Diese leiten die Auszubildenden an und stellen Ihnen Lernaufgaben, die sich am theoretischen Teil orientieren.

Bei den APZ-MKK sind für diese Aufgabe Praxisanleiter freigestellt worden, die nur noch für die Ausbildung der Pflegefachfrauen und -männer zuständig sind. In den großen Einrichtungen, wie dem Wohnstift Hanau oder dem Altenzentrum Rodenbach, ist hierfür jeweils eine feste Person zuständig. In den kleineren Einrichtungen ist ein freigestellter Praxisanleiter für mehrere Häuser zuständig. Die freigestellten Praxisanleiter arbeiten eng mit den Praxisanleitern, die auf den Wohnbereichen für alle Auszubildenden, die der „alten“ Altenpflegeausbildung und der Altenpflegehilfeausbildung, zuständig sind, zusammen, so dass die angebahnten Lernprozesse immer durch pädagogisch geschulte Pflegefachkräfte begleitet werden.
28Mai2021

Alten-und Pflegezentren setzen im Jossgrund neue Maßstäbe

Zahlreiche Innovationen machen das im Bau befindliche Haus Spessart zu einem Vorzeigeprojekt / Eröffnung ist 2022 geplant

Claudia Spahn und Torsten Weishapl besichtigen die Baufortschritte des Hauses Spessart.
Gesamtunternehmen - Freitag, 28.05.2021
In der Ortsmitte des Jossgrunder Stadtteils Pfaffenhausen entsteht die jüngste Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des MKK (APZ MKK), die nach ihrer Fertigstellung zu den modernsten ihrer Art in Hessen gehören wird. Das Gebäude erhält eine Niedrigtemperaturheizung mit Fußbodenwärmung, die Aufenthaltsräume werden voll klimatisiert. Stefan Sorber, Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement, ist zufrieden mit dem aktuellen Baufortschritt: „Der Rohbau steht, Heizung, Sanitär- und Elektroinstallationen werden aktuell vorgenommen“. Zuversichtlich blickt er in die Zukunft: „Wir planen im ersten Quartal 2022 den Bau fertigzustellen“. Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema bei dem Projekt. So nutzt die vom Architekten Ulrich Heitzenröder geplante Einrichtung nachhaltige Techniken, um die Energieversorgung sicherzustellen: „Solarthermie und Photovoltaikanlage werden momentan installiert“ erläutert Sorber laufende Arbeiten an der Baustelle.

Verteilt auf drei Wohngruppen mit gemeinsam genutztem Wohnbereich und Gemeinschaftsküchen erwartet die 36 zukünftigen Bewohner im Haus Spessart eine qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung im gewohnten sozialen Umfeld. Das Haus liegt in zentraler Lage in Pfaffenhausen, eine Bushaltestelle und Einkaufsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe und fördern die Teilhabe am Gemeinwesen. Durch die Integration einer Tagespflegeeinrichtung wird in der neuen Einrichtung der APZ MKK die Verknüpfung von verschiedenen Angeboten für Senioren ermöglicht.

Die Einzelappartments des Hauses Spessart sind modern eingerichtet. Nach neuestem technischem Stand ausgestattete Pflegebetten sind in der Lage, Vitalparameter zu erfassen und an die Pflegekräfte zu übermitteln. „Neueste Pflegesoftware, die automatisierte Datenerfassung und Datenweitergabe innerhalb der Einrichtung ermöglicht, unterstützt die Digitalisierung interner Prozesse. Pflegekräfte werden so entlastet, ihnen bleibt mehr Zeit für ihre Kernaufgaben“, so Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung der APZ MKK. Voraussetzung ist ein flächendeckendes WLAN innerhalb der Einrichtung: „Die Datenübergabe im Sektoren übergreifenden Netzwerk erleichtert auch die Zusammenarbeit mit Ärzten und Apotheken. Sie schafft Möglichkeiten der Telemedizin und des Medikamentenmanagements in Abstimmung mit den behandelnden Medizinern“, hebt Kornherr die Vorteile der modernen Ausstattung hervor. Darüber hinaus eröffnen eine interaktive Entertainmentausstattung und bewegungsgesteuerte Lichtregelung neue Wege, dementiell erkrankte Personen zu betreuen, denn Farbveränderungen des Lichts lösen beim Betrachter Assoziationen aus und unterstützen so das Erinnerungsvermögen“.

Schon jetzt ist das Interesse an der entstehenden Einrichtung im Spessart groß. „Die Anzahl der Interessenten ist hoch“, berichtet Claudia Spahn, die die Einrichtung in Zukunft neben dem Seniorenzentrum Biebergemünd leiten wird. Spahn blickt auf 45 Jahre Erfahrung im Pflegeberuf zurück, seit 2020 leitet sie das Seniorenzentrum Biebergemünd. Spahn freut sich schon sehr darauf, Interessenten bei einer Besichtigung begrüßen zu dürfen: „Alle Interessenten werden vorab die Möglichkeit haben, die Einrichtung zu sehen. Einladungen werden vor der Eröffnung versendet werden“.

Die Position der Pflegedienstleitung wird Torsten Weishapl übernehmen. Der 42-Jährige verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Pflege. Interessierte Fachkräfte, die das Team verstärken, werden noch gesucht: „Wir freuen uns über Bewerbungen in den Bereichen Pflege und Betreuung ab Sommer 2021. Es ist geplant, dass die Auswahlverfahren im Frühherbst starten“, so Weishapl. „Wir suchen noch dringend Alltagsbegleiter*innen, die für und mit den Bewohner*innen kochen und backen und für das leibliche Wohl sorgen“.

Personen, die sich für einen Pflegeplatz interessieren, können das zentrale Belegungsmanagement der APZ-MKK kontaktieren: E-Mail: kontakt@apz-mkk.de Bewerbungen richten sich bitte an bewerbung@apz-mkk.de. Für Fragen steht auch Einrichtungsleiterin Claudia Spahn claudia.spahn@apz-mkk.de zur Verfügung.
28Mai2021

Neues Führungsteam in der Senioren-Dependance Limeshain

Edith Jendrysik übernimmt Hausleitung, Nadeschda Kurz wird ihre Stellvertreterin

(Von links) Bürgermeister Adolph Ludwig, die neue Hauleiterin Edith Jendrysik, ihre Stellvertretung Nadeschda Kurz, Robert Steingrübner, stellvertretender Geschäftsführer der APZ-MKK und Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel.
Dependance Haus Limeshain - Freitag, 28.05.2021
Zum 01. Juni 2021 übernimmt Edith Jendrysik die Leitung der Senioren-Dependance in Limeshain. Robert Steingrübner und Reinhold Walz, stellvertretende Geschäftsführer der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, und Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel begrüßten das neue Führungsteam der Senioren-Dependance Limeshain, denn auch die Stellvertretung wird neu besetzt: Nadeschda Kurz folgt Jendrysik in der Position der stellvertretenden Hausleitung nach. Pandemiebedingt fand die kleine Feier zur Einführung im Fallbachhaus der nahegelegenen Senioren-Dependance Ronneburg statt. Die dort zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind größer, sodass die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden konnten. Auch Adolph Ludwig, Bürgermeister der Gemeinde Limeshain, war gekommen, um zu gratulieren und sagte den beiden neuen Führungskräften seine Unterstützung zu.

Jendrysik, die seit März 2015 die Position der stellvertretenden Hausleitung der Einrichtung in Limeshain übernommen hatte, tritt die Nachfolge von Hausleiterin Blanca Benova an, die nach 35 Jahren Tätigkeit im kreiseigenen Unternehmen APZ MKK in den Ruhestand verabschiedet worden war. „In die Fußstapfen von Blanca Benova zu treten, wird nicht einfach sein. Edith Jendrysik wird aber ihre eigenen Wege gehen und zusammen mit Nadeschda Kurz mit der Zeit ein eingespieltes Führungsteam werden“, betonte Einrichtungsleiterin Knodel, überzeugt davon, dass beide Mitarbeiterinnen den neuen Aufgaben gewachsen sein werden. Kurz, die das Team der Senioren-Dependance seit 2018 als Pflegefachkraft und Praxisanleiterin verstärkt, absolvierte zuletzt die Weiterbildung zur Palliative Care-Fachkraft.

Jendrysik ist ihrerseits schon von Anfang an mit den Abläufen in der Senioren-Dependance vertraut: „Frau Benova und ich entschlossen uns gemeinsam, die Führungspositionen in Limeshain zu übernehmen. Wir haben schon während unserer gemeinsamen Zeit in Hanau gut zusammengearbeitet, als ich noch als Pflegefachkraft und Pflegegruppenkoordinatorin im Wohnstift tätig war“, erinnert sich Jendrysik. Zukünftig möchte die neue Hausleiterin, die aktuell eine Weiterbildung zur Wohnbereichsleiterin absolviert, ihre eigenen Schwerpunkte setzen: Innovative Projekte seien ihr wichtig und die Digitalisierung sei ein Thema der Zukunft, betonte Jendrysik. Hierbei hofft sie auf die kreative Unterstützung von Kurz, die „immer für ein gemütliches Ambiente in der Einrichtung“ sorgt.

Einrichtungsleiterin Knodel ist sich sicher, dass Jendrysik und Kurz gute Voraussetzungen für die neue Herausforderung mitbringen: „Beiden sind das Wohlbefinden der Bewohner und die Zufriedenheit der Mitarbeiter sehr wichtig“.
26Mai2021

Frühlingskonzert für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Les Oldies begeistern ihr Publikum mit volkstümlichen Liedern und Schlagern

Frühlingskonzert der Gruppe Les Oldies vor dem Wohnstift Hanau: Reiner Wertheim – Keyboard, Margitta Lange – Gesang, Dr. Ralf Takke – Gitarre (sitzend), Wolfgang Schröder – Gitarre (stehend).
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 26.05.2021
Die Les Oldies begeisterten mit einem frühlingshaften Konzert die Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau. Im Garten der Pflegeeinrichtung bewiesen Margitta Lange, Wolfgang Schröder, Dr. Ralf Takke und Reiner Wertheim einmal mehr ihr Können. Es war nicht der erste Auftritt der Gruppe Les Oldies im Wohnstift Hanau. Die Les Oldies sind durch ihre vielen Auftritte im Wohnstift bereits bestens bekannt. Die Bewohner*innen verfolgten das Konzert von den Balkonen der Wohnbereiche, der großen Terrasse und auch direkt vom Garten aus und freuten sich über das abwechslungsreiche Repertoire. „Die Les Oldies sind einfach klasse. Ich freue mich jedes Mal, wenn sie hier spielen“ so eine Bewohnerin der Hanauer Pflegeeinrichtung.

Begleitet von zwei Gitarren und einem Akkordeon präsentieren Margitta Lange, Heinz-Uwe Hennecke, Wolfgang Schröder und Dr. Ralf Takke den Bewohnern ihr abwechslungsreiches Repertoire aus volkstümlichen Liedern und deutschen Schlagern. Die Hobby-Musiker waren schon mehrfach in der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu Gast und besuchen bei jedem ihrer Auftritte die acht Wohnbereiche des Wohnstiftes. Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung im Wohnstift, dankte den Les Oldies für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihre Auftritte sind für die Bewohnerinnen und Bewohner immer ein besonderes Ereignis.“

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
25Mai2021

Zur Goldenen Hochzeit: Dank für ehrenamtliches Engagement

Ehepaar Ackermann werden auf eine Rikscha-Tour durch Neuberg mitgenommen

Überraschung gelungen: Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit schenkten Hausleiterin Heike Haase und Katrin Bolz, Koordinatorin für soziale Betreuung, dem Ehepaar Ackermann eine Fahrt mit der Fahrrad-Rikscha.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 25.05.2021
Die Rikscha für Bewohnerausflüge ist ein ganz besonderes soziales Betreuungsangebot der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Gerade während der Corona-Pandemie war die Rikscha von großem Vorteil, weil viele der Gruppenangebote innerhalb der Einrichtungen nicht stattfinden konnten. Die Rikscha ist regelmäßig in allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK im Einsatz, von Hanau bis Sinntal. Seit kurzem ist die Rikscha rund um die Senioren-Dependance in Neuberg unterwegs. Anlässlich ihres goldenen Ehejubiläums durften Erika Ackermann und ihr Mann Roland eine Fahrt in der Rikscha genießen. Katrin Bolz, Koordinatorin Soziale Betreuung der Senioren-Dependancen des Ronneburger Hügellandes, holte die Eheleute von zu Hause ab und fuhr mit ihnen durch das Neuberger Wohngebiet. „Normalerweise kommen nur die Bewohner*innen in den Genuss dieses Angebots“, so Bolz. Für sie und Hausleiterin Heike Haase war es jedoch ein Anliegen, mit dieser einmaligen, besonderen Aktion Danke zu sagen: „Erika Ackermann ist seit 2017 ehrenamtlich in der Senioren-Dependance tätig und unterstützt unsere Einrichtung, wo sie kann“, lobt Bolz das Engagement Ackermanns, die externes Mitglied im Einrichtungsbeirat ist. „Sie genießt großes Vertrauen bei den Bewohner*innen und der Hausleitung“. Vor Beginn der Pandemie kam Ackermann zudem wöchentlich in die Einrichtung und leitete die Sitztanzgruppe.

Erika Ackermann kennt die gefahrene Strecke gut: Häufig tritt sie selbst in die Pedale und unternimmt gerne Rikscha-Ausflüge mit Bewohnern der Senioren-Dependance in die Umgebung Neubergs. „Eine Bewohnerin freute sich sehr, als ich mit ihr an den Gärten Neubergs vorbeifuhr. Die Blumen blühten so schön bunt“, erinnert sich Erika Ackermann an ihren letzten Ausflug. Für mobilitätseingeschränkte Bewohner*innen sind die Fahrten mit der Fahrrad-Rikscha eine gute Gelegenheit, aktiv am Leben teilzuhaben und die Umgebung zu entdecken. Beliebte Ziele sind Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha von geschulten Ehrenamtlichen der APZ MKK. „Im Unternehmen gibt es eine Rikscha, die von den Einrichtungen jeweils für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden kann“, erläutert Agnes Boos, Ehrenamts-Koordinatorin der APZ MKK, die die Leihgabe der Rikscha zwischen den Einrichtungen koordiniert.

Das Ehepaar Ackermann war froh, das Angebot selbst erleben zu dürfen und lud Bolz zum Abschluss auf ein Glas alkoholfreien Sekt und Häppchen ein. „Durch Corona konnten wir unsere Goldene Hochzeit nicht so feiern, wie wir uns das gewünscht hätten. Umso schöner ist es, dass Sie uns mit der Rikscha-Fahrt einen herzlichen und unvergesslichen Moment geschenkt haben“, bedankte sich Roland Ackermann strahlend. „Das war eine Überraschung, vielen lieben Dank, dass Sie uns das ermöglicht haben“, stimmte Erika Ackermann ihrem Mann zu.
18Mai2021

Mitarbeiterorientierte Führungsstärke und Kompetenz vereint

APZ-MKK verabschieden Blanca Benova nach 35 Jahren in den Ruhestand

(Von links) Ellen Weckerlein, Edith Jendrysik, Blanca Benova, Robert Steingrübner (stellvertretender Geschäftsführer) Ludmilla Knodel (Einrichtungsleitung) Nadeschda Kurz und Heike Haase (Hausleitung der Senioren-Dependance Neuberg)
Dependance Haus Limeshain - Dienstag, 18.05.2021
In kleinem würdevollen Rahmen wurde Blanca Benova, Hausleiterin der Senioren-Dependance Limeshain, in den Ruhestand verabschiedet. Um die aktuell gültigen Abstands-und Hygieneregeln einhalten zu können, fand die Verabschiedung nicht in der Senioren-Dependance Limeshain sondern im größeren Fallbachhaus der nahegelegenen Senioren-Dependance Ronneburg statt. Einrichtungsleiterin Ludmilla Knodel, Robert Steingrübner und Reinhold Waltz, stellvertretende Geschäftsführer der Alten-und Pflegezentren des MKK, Anja Laguardia, stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, Bürgermeister Adolph Ludwig und einige Mitarbeiter*innen waren zeitversetzt gekommen, um das Wirken Benovas im Unternehmen zu würdigen. „In 35 Jahren hat Blanca Benova, zunächst im Wohnstift Hanau und anschließend in der Senioren-Dependance Limeshain, viel bewirkt. Ihr freundliches Wesen, ihre außerordentliches Engagement, ihre fachliche Kompetenz und nicht zuletzt ihre mitarbeiterorientierte Führungsstärke prägten den Umgang mit Bewohner*innen und Mitarbeitern“, hob Knodel hervor.

1986 fand die ausgebildete Pflegefachkraft Benova Anstellung in der Hanauer Einrichtung der APZ-MKK Wohnstift Hanau. Mit zunehmender Erfahrung wurde ihr mehr Verantwortung übertragen. Benova übernahm zunächst die Leitung eines Wohnbereichs im Wohnstift, bevor sie im März 2015 die Position der Hausleitung in der Senioren-Dependance Limeshain antrat. Bürgermeister Ludwig erinnerte in seinen Abschiedsworten an die „sehr gute Zusammenarbeit“ zwischen der Einrichtung und der Gemeinde. Benovas freundliche und verbindliche Art, die sie von Anfang an im Umgang mit den Behörden pflegte, führten zu einer „absoluten Akzeptanz der Einrichtung in der Gemeinde und Umgebung“, so Ludwig.

Zuletzt stellte die Pandemie Hausleiterin Benova und das Team der Pflege- und Betreuungskräfte in Limeshain vor große Herausforderungen. Kolleginnen und Kollegen schätzten Benova sehr: „Während der Pandemie war sie unermüdlich bis zur Selbstaufgabe für die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen da“, dankte Einrichtungsleiterin Knodel Benova für ihre Einsatzbereitschaft in den zurückliegenden Monaten. Die guten Ergebnisse der letzten Überprüfung der Pflegekasse sieht Benova als Bestätigung ihrer Arbeit: „Ein Abschiedsgeschenk, ein sehr guter Abschluss“. Jetzt freue sie sich darauf, mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können und schmiede neue Pläne: Im Wohnmobil möchte sie zusammen mit ihrem Ehemann die Welt bereisen.
18Mai2021

Berufliche Perspektiven in der Altenpflege vorgestellt

Im Livestream und im Chat: Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stellen auf der Berufs- und Ausbildungsmesse BAM die Ausbildung in der Altenpflege vor

Im Livestream und im Chat: Astrid Bergmann-Hartl informierte über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung und stellte ein vielfältiges Berufsfeld vor
Gesamtunternehmen - Dienstag, 18.05.2021
Ein vielfältiges Berufsfeld, zukunftssicher und abwechslungsreich sowie mit zahlreichen Aufstiegschancen – Im Rahmen der digitalen BAM, der Berufs- und Ausbildungsmesse in Wächtersbach, haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege vorgestellt. Im Livestream und im Chat informierte die freigestellte Praxisanleiterin Astrid Bergmann-Hartl über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfuhren die Messeteilnehmer*innen etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. So bezahlen die APZ-MKK nach Tarifvertrag (TVAöD), was in der Branche nicht selbstverständlich ist. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen im Unternehmen die Karrieretüren weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich. Weitere Infos unter www.apz-mkk.de.
14Mai2021

Hessische Staatskanzlei überreicht Blumengrüße

Überraschung für Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Wohnstiftes Hanau

Stephan Hemberger (2.v.r.), Ingo von Gerlach (3.v.r.), sowie Betreuungskräfte des Wohnstifts mit den von der Hessischen Staatskanzlei überreichten Gerberas
Wohnstift Hanau - Freitag, 14.05.2021
Eine besondere Überraschung gab es für die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Wohnstifts Hanau am Muttertag: Ingo von Gerlach, Referatsleiter der Hessischen Staatskanzlei, überreichte 300 große Gerbera für die Damen des Hauses. Ursprünglich sollte ein von der Staatskanzlei organisiertes Konzert im Garten des Wohnstifts stattfinden, das aufgrund der Kontaktbeschränkungen abgesagt werden musste. Stattdessen wurden die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen mit Blumen von der Staatskanzlei bedacht. Die Übergabe und Verteilung der Gerberas wurde von Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung im Wohnstift Hanau, organisiert.

Einrichtungsleiter Stephan Hemberger drückte Ingo von Gerlach seinen Dank aus: „Mit den Blumen und den Grüßen der Hessischen Staatskanzlei bereiten sie den Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen eine große Freude. Und nun haben wir noch die Vorfreude auf das Konzert, das wir im Sommer hoffentlich nachholen können.“Die Betreuungskräfte verteilten die Gerberas an die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen, die von den farbintensiven Blumen begeistert waren. „Blumen und Grüße von der Hessischen Staatskanzlei, das erlebt man auch nicht alle Tage“ freute sich eine Bewohnerin.
12Mai2021

„Gemeinsame solidarische Finanzierung“

Tag der Pflege: Sozialdezernentin Simmler fordert für eine bessere Bezahlung und höhere Pflegestandards eine gemeinschaftlich organisierte Finanzierung

Ein kleines Zeichen der Dankbarkeit: In allen Einrichtungen der APZ-MKK wurden am Tag der Pflege Packungen mit Schokoladen an alle Mitarbeiter*innen verteilt. Das Bild zeigt die Verteilaktion vor der Senioren-Dependance Neuberg. (Von links) Ilona Schneider (stellvertretende Hausleitung), Kerstin Stenger (Betriebsratsmitglied), Reinhold Walz (stellvertretender Geschäftsführer), Jay Dibrahni, Agnieszka Mulling, Jürgen Michael, Daniela Glaser und Melina Hartmann.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 12.05.2021
Sozialdezernentin Susanne Simmler spricht zum Tag der Pflege allen Beschäftigten in den pflegerischen Berufen ihren herzlichen Dank für das außergewöhnliche Engagement aus. „Meine Anerkennung und mein großer Respekt gilt all denen, die mit großem persönlichen Einsatz dafür sorgen, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich versorgt werden“, betont die Erste Kreisbeigeordnete. Susanne Simmler ist es zudem ein persönliches Anliegen, dass das marode System der Pflege endlich umfassend modernisiert wird, um für eine Entlastung der Beschäftigten und der zu Pflegenden gleichermaßen zu sorgen.

Daher fordert Sozialdezernentin Susanne Simmler zum Tag der Pflege am 12. Mai eine solidarische Finanzierung des Pflegesystems. „Wir haben nicht die Corona-Pandemie gebraucht, um die großen Probleme im Pflegebereich zu erkennen“, sagte sie. „Das beginnt bei der Bezahlung des Personals und führt über den qualitativen Pflegestandard bis hin zur Lastenverteilung zwischen den Generationen. Der Pflegebereich muss wie auch der Gesundheitsbereich weitgehend über die Solidargemeinschaft finanziert werden und nicht zum großen Teil über Angehörige.“

Die Erste Kreisbeigeordnete erinnert an die Systemrelevanz-Debatte im vergangenen Jahr, „als plötzlich alle Welt überrascht zu sein schien, wie sehr doch das Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen an seine Grenzen geht, und eben nicht selten weit darüber hinaus“. Die Wertschätzung sei groß gewesen, die Wertigkeit des Pflegeberufs habe gewonnen, was „gesellschaftlich längst überfällig war“.

„Es war ein wichtiges erstes Signal, dass das Pflegepersonal im vergangenen Jahr durch Sonderzahlungen auch finanziell einen werthaltigen Ausdruck des Dankes erhalten hat. Noch immer ist die Arbeitsbelastung aber sehr groß, zusätzlich erschwert natürlich durch die Pandemie“, so Simmler. Eine stärkere Anerkennung sei daher wichtig. „Pflege braucht aktuell aber noch so viel mehr. Wir brauchen die Digitalisierung zur Reduzierung des bürokratischen Aufwands. Wir müssen endlich in der Fläche das Pflegebemessungsverfahren mit einem Mehr an Personal beantworten. Wir müssen die Einrichtungen besser vernetzen und als mögliche Kooperationspartner zusammenarbeiten lassen, um dem Personal überall verlässliche Arbeitszeiten zusichern zu können. Alle diese Anforderungen und Arbeitspakete führen unweigerlich zur Frage der Finanzierung des Gesamtsystems, und vor der sollten wir als Gesellschaft nicht länger zurückschrecken“, so Simmler.

Susanne Simmler fordert in dem Zusammenhang die Bürgerversicherung, die für den Bereich Pflege ein deutlich größeres, vor allem auskömmliches Budget bereithalten kann. „Es kann in einer Gesellschaft mit einem immer größer werdenden Anteil an älteren und pflegebedürftigen Menschen auf Dauer nur ein gemeinsames, solidarisches Finanzierungssystem für die Pflege geben. Nur so schaffen wir auf der einen Seite eine angemessene Ausstattung und Bezahlung im Pflegebereich und verhindern auf der anderen Seite eine allzu hohe Belastung von Angehörigen“, so Simmler.

Gute Pflege brauche gutes, zufriedenes Personal. Neben der Bezahlung sieht die Erste Kreisbeigeordnete daher in der Ausbildung einen Hebel, um den Beruf attraktiver zu machen und die Pflegstandards auf hohem Niveau zu halten. Der Main-Kinzig-Kreis sei mit dem Start der Main-Kinzig-Akademie den Weg der gemeinsamen und gestärkten Ausbildung des Pflegepersonals gegangen.
Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.
11Mai2021

Pflege, die am Lebensende in einen schützenden Mantel hüllt

Seit einem halben Jahr ist das Expertenteam Palliative Pflege für die schwerkranken Bewohner der 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des MKK im Einsatz

In Zusammenarbeit mit den Pflegekräften der 12 Einrichtungen der APZ-MKK schafft das Expertenteam Palliative Pflege Bedingungen, in denen Sterbende und ihre Angehörigen eine umsorgende Begleitung am Lebensende und die notwendige Unterstützung erfahren, um einen Abschied in Würde zu erfahren. (Von links) Anja Sachse, Heike Knickel, Anne-Sophie Kahl, Angelina Grieger, Silvia Fuß, Danuta Kierat, Petra Guhl, Christa Kuhn vor den Dienstwagen des EPP-Teams.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 11.05.2021
Silvia Fuß, leitende Palliative Care-Fachkraft des Experten-Teams Palliative Pflege (EPP-Team), blickt auf die vergangenen drei Jahre zurück – das EPP-Team, ein Projekt, das 2018 mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. am Wohnstift Hanau begonnen wurde, wurde vor sechs Monaten auf alle 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ausgeweitet. „Auch wenn es ein langer Weg war, haben die positiven Erfahrungen, die seit 2018 im Wohnstift gemacht wurden, dazu beigetragen, dass wir dieses Angebot in allen 12 Einrichtungen des Kreises etablieren konnten“, so Fuß. Gemeinsam mit ihren sieben Kolleginnen ist Fuß für die APZ-MKK eine Ansprechpartnerin in palliativen Situationen. Gemeinsam und in Absprache mit dem regulären Pflegeteam koordiniert das EPP-Team die Maßnahmen, die für die Betreuung in der letzten Lebensphase notwendig sind. Im Gespräch mit Betroffenen und ihren Angehörigen erfasst das Team Bedürfnisse und Wünsche und stimmt die Pflege und die medizinische Versorgung mit den behandelnden Ärzten ab.

„Das EPP-Team erfuhr großen Zuspruch von den zu begleitenden Bewohner*innen und ihren Angehörigen, dem Pflegeteam vor Ort, den behandelnden Ärzten und Mitarbeiter*innen der Seelsorge und des Hospizdienstes“, erinnert sich Fuß an Erfahrungen aus dem Pilotprojekt im Hanauer Wohnstift. Ziel aller vom EPP-Team geplanten Maßnahmen und Therapieformen, die mit den behandelnden Ärzten und dem Pflegeteam vor Ort engmaschig abgesprochen werden, ist es, dass die schwerkranken Bewohner*innen nicht unter Vereinsamung, Schmerzen und Ängsten leiden müssen. Krankenhauseinweisungen auf das nötigste zu reduzieren, Versorgung und Begleitung in vertrauter Umgebung von vertrauten Personen zu ermöglichen, darin sehen die Fachkräfte die Kernaufgaben ihrer Arbeit: „An grauen und stürmischen Tagen schützten sich die Bürger des antiken Roms vor Regen und Kälte mit einem wollenen Überwurf, Pallium genannt. So wie ein wärmender Mantel soll auch die palliative Pflege schwerstkranke und sterbende Menschen schützend umhüllen und sie in ihrer letzten Lebensphase begleiten“, beschreibt die Silvia Fuß, den Auftrag ihres Teams.

In der Begleitung der schwerstkranken Bewohner*innen, stellen die erfahrenen und durch Weiterbildung besonders geschulten Pflegefachkräfte, nicht mehr die körperliche Aktivierung in den Vordergrund, sondern suchen gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen, dem Pflegeteam und den behandelnden Ärzten, nach Wegen, um dem Leben in der verbleibenden Zeit wieder mehr Lebensqualität zu geben. Während der Corona-Pandemie stellten eingeschränkte Besuchszeiten eine besondere Herausforderung dar: „Telefonische Kontakte und übermittelte Grüße sind tröstlich und vermitteln Sicherheit“, berichtet Fuß aus ihrem Arbeitsalltag während dieser besonders herausfordernden Zeit. „Des Weiteren werden sogenannte „Palliativpässe“ erstellt, welche den Angehörigen im Sterbeprozess Besuche erlauben und es ermöglichen, an der Begleitung mitzuwirken. Eine Auseinandersetzung um die Versorgung am Lebensende sei notwendig, um ältere, pflegebedürftige Menschen in einer sorgenden Gemeinschaft zu integrieren, glaubt Fuß. So ist es ihre Hoffnung, dass sich dieses Modell bundesweit in allen Pflegeeinrichtungen durchsetzen wird.

Weitere Informationen zum EPP-Team, erhalten Sie über den Förderverein Palliative Patientenhilfe Hanau e.V. oder auf der Website der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de/eppteam.php
07Mai2021

Nutzung digitaler Lernplattformen in der Pflegeausbildung

Schüler*innen des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege im Fernunterricht

Dominik Metz erklärt im Online-Unterricht was bei der Desinfektion der Hände zu beachten ist.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Freitag, 07.05.2021
Es hat sich viel getan in einem Jahr, das wohl wie keines zuvor war für das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege (AFI). Vor allem der Wechsel zwischen Distanz- bzw. Fernunterricht, den Phasen in denen der Präsenzunterricht unter Beachtung besonderer Schutzmaßnahmen wieder möglich war oder als Hybridunterricht, also im Wechsel zwischen Fern- und Präsenzunterricht stattfinden konnte, hat das AFI vor besondere Herausforderungen gestellt. „Mit Beginn der Pandemie im letzten Jahr, hatten wir am AFI an keinem unserer Standorte in Rodenbach oder Gelnhausen W-Lan oder noch sonst eine Möglichkeit für einen Online-Unterricht.“, so die Institutsleiterin Ausbildung, Monika Bernd. „Kurzfristig wurden das Lehr-Team und die Schüler*innen mit iPads ausgestattet, auf denen Office 365 und andere Lernprogramme vorinstalliert waren. Alle Lehrkräfte haben dann den Unterricht von zu Hause aus durchgeführt“, so Bernd weiter.

Für den Online-Unterricht werden insbesondere die Programme Teams und Webex genutzt, da diese sowohl auf mobilen Geräten als auch an Desktop-Computern funktionieren. Seit Oktober 2020 sind die Räume des AFI im Altenzentrum Rodenbach nun mit W-Lan ausgestattet. Auch die Unterrichtsräume wurden mit Kameras und Laptops ausgestattet, damit zumindest die Lehrkräfte im Klassenraum präsent sein können und zusätzlich zu den digitalen, auch auf analoge Lehrmittel, wie die klassische Tafel zurückgreifen können. Den Unterricht vom gewohnten Umfeld aus durchzuführen, ist gerade auch für die Dozenten die nicht so „Technikaffin“ sind, eine große Erleichterung. Ein weiterer Vorteil, erklärt die pädagogische Fachkraft Dominik Metz ist: „dass die Teilnehmer*innen so auch wieder etwas vom normalen „Unterrichtsfeeling“ zurückbekommen.“ Aufgrund der aktuellen Infektionslage finden aktuell nur die Examenskurse im Präsenzunterricht statt.

„Für die Einführung des Online-Unterrichts, war es entscheidend, dass die Schüler*innen neben der technischen Ausstattung auch eine entsprechende Einweisung in die Nutzung der unterschiedlichen Programme erhalten haben“, betont Metz, der auch den technischen Support bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten übernimmt. Die Refinanzierung der iPads erfolgte dabei durch die Träger der praktischen Ausbildung. Neben dem, was die Programme selbst leisten können, war dabei von Anfang an, auch die Kreativität des Lehrpersonals von großer Bedeutung. Unter dem Stichwort „Erlebnispädagogik“ findet im Juli beispielsweise eine „virtuelle Schnitzeljagt“ an die Wirkungsstätten des Arztes Alois Alzheimer in Frankfurt statt. Dabei werden Metz und sein Kollege Marc Leppin mit Webcam und im Livestream in der Stadt unterwegs sein und die Schüler*innen auf eine informative Tour über den Arzt und die nach ihm benannte Krankheit mitnehmen.

Für die Fort- und Weiterbildung in Gelnhausen, wurde das System WebEx eingeführt. Über einen Hotspot werden Halbtages- und Tagesseminare, sowie die Unterrichte in der Weiterbildung, Praxisanleitertreffen und andere Kurse durchgeführt. Auch wenn durch die digitalen Lernplattformen und durch die Kreativität der Lehrkräfte, vieles was sonst vor Ort stattfindet, auf den Fernunterricht übertragen wurde, ist die aktuelle Situation weiterhin eine große Herausforderung, sowohl für die Schüler*innen als auch für das Lehrpersonal. „Es sind tolle Hilfsmittel, die wir sicher auch in Zukunft, wenn wieder ein normaler Unterricht stattfinden kann, nutzen werden.“, betont Institutsleiterin Bernd und fügt hinzu: „Den regulären Unterricht vor Ort, können diese digitalen Hilfsmittel aber nicht ersetzen. Schließlich kann ein Austausch über Video-Telefonie den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, gerade wenn es um praktische Übungen geht, kommt aktuell vieles zu kurz.“
07Mai2021

Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege

Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises nehmen am 11. Mai an der digitalen Berufs- und Ausbildungsmesse BAM in Wächtersbach teil – ab 11:00 im Livestream

Gesamtunternehmen - Freitag, 07.05.2021
Im Rahmen der digitalen BAM, der Berufs- und Ausbildungsmesse in Wächtersbach, stellen die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) die Ausbildungsmöglichkeiten in der Altenpflege vor. Interessierte erhalten am 11. Mai ab 11:00 Uhr im Live-Stream auf youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=7cWrLeHPCBE, Infos über die Möglichkeiten rund um die Pflege-Ausbildung – von den Einstiegsvoraussetzungen bis hin zu den Karrierechancen in der Branche. Darüber hinaus erfahren sie etwas über die APZ-MKK als attraktiven Ausbilder in der Region. Wer bereit ist sich zu engagieren und sich weiterzubilden, dem bzw. der stehen die Karrieretüren in der Altenhilfe weit offen. Jobs mit Führungsverantwortung reichen von der staatlich anerkannten Wohnbereichsleitung bis hin zur Pflegedienst- oder Einrichtungsleitung. Auch Spezialisierungen in der Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Care Fachkraft sind möglich. Die Referentin Astrid Bergmann-Hartl, eine freigestellte Praxisanleiterin, steht anschließend noch gemeinsam mit einer Auszubildenden für Fragen im Chat zur Verfügung.
23Apr2021

„Den Bewohnern des Altenzentrums etwas Gutes tun“

Schülerinnen überraschen Senior*innen mit selbstgenähten Stoffherzen

(Von links) Myriam Dehne, Anna Mösinger, Antonia Fischer und Vanessa Buono.
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 23.04.2021
In liebevoller Handarbeit haben Anna Mösinger und Antonia Fischer gemeinsam mehr als 400 Stoffherzen für das Altenzentrum Rodenbach genäht – also jeweils ein Herz für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Pflegeeinrichtung. Die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, Myriam Dehne und die Leitung der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, bedankten sich bei den beiden Schülerinnen für ihr außergewöhnliches Engagement und betonten, dass solche Aktionen, gerade angesichts der aktuellen Besuchsbeschränkungen und Schutzmaßnahmen, von großer Bedeutung für die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen sind. „Wir bedanken uns ganz herzlich für diese wunderbaren gearbeiteten Stoffherzen und freuen uns, dass es immer wieder Menschen gibt, die unseren Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, in dieser herausfordernden Zeit, eine Freude machen – und ihnen damit zeigen, dass man an sie denkt.“

Seinen Anfang hat die Aktion vor etwa drei Wochen genommen, als Vanessa Buono einen Anruf einer jungen Dame aus Rodenbach erhielt, die mitteilte dass sie es sich gemeinsam mit ihrer Freundin zur Aufgabe gemacht hat, während der Pandemie etwas Gutes für Menschen tun zu wollen und entschieden haben, Stoffherzen zu nähen. Mösinger und Fischer mobilisierten daraufhin ihre Freude und Familien um Stoffreste zu sammeln, damit sie eine große Menge an Stoffherzen nähen konnten. Zunächst planten sie um die 100 Stück anzufertigen, entwickelten aber so große Freude daran, dass sie immer weiter nähten – vor allem in ihrer Freizeit beschäftigten sie sich mit diesem Projekt, zum Teil nähten sie gemeinsam, zum Teil auch jeder für sich. Anna Mösinger hat sogar erst während des Projektes gelernt zu nähen und hat sich dies von ihrer Freundin beibringen lassen und dabei eine neue kreative Ader für sich entdeckt.

Die beiden Schülerinnen fertigten so mehr als 400 Stoffherzen, so dass jede*r Bewohner*in und Mitarbeiter*in des Altenzentrums Rodenbach jeweils ein Stoffherz bekommt. Mit dieser Spende wollten die beiden Näherinnen „Danke“ sagen, danke an die Menschen, die sich Tag für Tag um die Bewohner*innen in der Pflegeeinrichtung kümmern. „Vor allem möchten wir allen Bewohnern eine kleine Freude in dieser schwierigen Zeit bereiten. Wir möchten die Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums wissen lassen, dass wir an sie denken und sie durchhalten sollen“, so Fischer. Anna Mösinger (aus Rodenbach) und Antonia Fischer (aus Bruchköbel) sind beide 17 Jahre alt, besuchen die Kaufmännische Schule in Hanau und sind eng miteinander befreundet. Das Altenzentrum ist Mösinger aus ihrer Zeit an der Adolf-Reichwein-Schule bekannt. So hat sie im Rahmen eines generationenübergreifenden Projekts, die Einrichtung bereits in der Vergangenheit öfter besucht.
22Apr2021

Eugen-Kaiser-Schule überrascht Senioren mit Frühlingsgruß

Bewohner*innen des Wohnstifts Hanau freuen sich über bunte Blumengestecke

(Von links) Stephan Hemberger bedankt sich bei Kirsten Weinem und Martina Schneider für die farbenfroh arrangierten Blumengestecke.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 22.04.2021
Gelebte Nachbarschaft und ein generationenübergreifender Austausch – die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau stehen seit vielen Jahren in engen Kontakt zu- und miteinander. So steht der Sinnesgarten auf dem Gelände der Schule auch den Bewohner*innen des Wohnstifts offen. Auch wenn corona-bedingt persönliche Treffen zwischen den Schüler*innen und den Bewohner*innen aktuell nicht möglich sind, haben sich die Schülerinnen in den vergangenen 12 Monaten immer wieder etwas einfallen lassen, um den Bewohner*innen eine Freude zu machen. Passend zur Jahreszeit haben die Schüler*innen die Bewohner*innen jetzt mit farbenfroh arrangierten Blumengestecken überrascht. Die von den Auszubildenden des Bereichs Floristik liebevoll in Handarbeit gestalteten Gestecke, wurden von der Schulleiterin Martina Schneider und der stellvertretenden Schulleiterin Kirsten Weinem an den Einrichtungsleiter Stephan Hemberger überreicht. Dieser bedankte sich herzlich bei der Schulleitung und den Schüler*innen für die bunten Blumengrüße. „Die Eugen-Kaiser-Schule und das Wohnstift Hanau leben in guter Nachbarschaft und wir legen alle großen Wert auf den generationenübergreifenden Austausch. Die Bewohner*innen freuen sich immer sehr, wenn die jungen Menschen an sie denken“, so Hemberger.