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Alten- und Pflegezentren

Pressemitteilungen

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Veröffentlichungen...

29Sep2020

Große Apfel-Aktion im Wohnstift Hanau erfreut die Bewohner

Koch- und Backgruppe verarbeitet Äpfel aus dem Garten der Eugen-Kaiser-Schule

Betreuungskraft Cristiana Rehner unterstützt die Koch- und Bachgruppe bei der Verarbeitung der Äpfel aus dem Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 29.09.2020
Mit viel Spaß nahm eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnstifts Hanau an einer großen Apfelaktion teil. Gemeinsam mit Betreuungskraft Cristiana Rehner, hatten sich mehrere Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs 1 vorgenommen, Apfelmus einzukochen und Apfelkuchen zu backen. Zuvor stand jedoch das gemeinsame Apfelpflücken und Sammeln an. Im Sinnesgarten der Eugen-Kaiser-Schule, der den Bewohnern der Hanauer Pflegeeinrichtung offensteht, wurde die Gruppe schnell fündig. „Die Bewohner und Bewohnerinnen sammelten Äpfel, die bereits von den Bäumen gefallen waren, um diese zu Apfelmus zu verarbeiten.“ erzählte Cristiana Rehner. Ein Bewohner ergänzte: „Dies wurde früher immer so gemacht“. Weitere Äpfel für den Kuchen wurden frisch von den Bäumen gepflückt. Mit mehreren Körben voller Äpfel ging es anschließend zurück in die Wohnbereichsküche. Dort wurden die Äpfel geschält, geviertelt oder in Scheiben geschnitten. Anschließend wurde Apfelmus gekocht, der mit Zimt verfeinert wurde. Auch mehrere Bleche Apfelkuchen, wurden von der Gruppe zubereitet. Als kulinarische Besonderheit wurden neben den Äpfeln auch einige Bananen für den Kuchen verwendet. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbrachten mehrere vergnügliche Stunden mit der Zubereitung. Am Nachmittag wurden die Köstlichkeiten allen Bewohnern des Wohnbereichs serviert. „Das Lob für die Koch- und Backgruppe war riesig“ so Cristiana Rehner.
28Sep2020

Mehr Besuche für Bewohner in Pflegeeinrichtungen möglich

Alten- und Pflegezentren des MKK setzen ab 1. Oktober neue Regelungen in Kraft

Gesamtunternehmen - Montag, 28.09.2020
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ – dieses 2500 Jahre zurückliegende Zitat des griechischen Philosophen Heraklit von Ephesos, hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. So haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) erst im August über die neuen Besuchsregelungen in den 12 Einrichtungen des Kreises informiert. Anfang September hatte das Unternehmen dann ihr neues Online-Besuchssystem vorgestellt, über das die Angehörigen noch schneller zu ihrem Wunschtermin kommen. Zum 29. September tritt nun die erneut überarbeitete zweite Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Kraft. Auf der Grundlage dieser Verordnung, gelten ab 1. Oktober 2020 neue Regelungen für den Besuch der Bewohner in den Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK. Gleichzeitig wurden das Online-Besuchssystem sowie die Corona-Hotline der APZ-MKK an die neuen Regelungen angepasst.

Die neuen Besuchsregelungen sind im Konzept „Geschützte Begegnung von Angehörigen und Bewohnern während der Corona-Pandemie“ sowie in den Besuchskonzepten der Einrichtungen beschrieben. So können Bewohner ab 1. Oktober pro Woche bis zu 7 Besuche erhalten. Für Bewohner in der palliativen Situation (Sterbebegleitung) sind weiterhin individuelle Besuche möglich. Besuchstermine werden zu jeder vollen Stunde vergeben. Besuchszeiten werden täglich von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr ermöglicht. Jeder Besuch ist vorher über das Besuchssystem unter www.apz-mkk.de/besuchen.php (oder die Corona-Hotline) anzumelden. Die CORONA-Hotline ist ab 1. Oktober 2020 werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Besucher müssen weiterhin auf die Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen achten, wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Einhaltung der Abstandsregelungen sowie das Händewaschen und/oder Händedesinfizieren.

Ein generelles Besuchsverbot besteht weiterhin für Personen, die selbst oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht) und/oder den Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen. Das gleiche gilt für auch Personen, die selbst oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. Weitere Informationen zu den Besuchsregelungen und zum Buchungssystem der APZ-MKK erhalten Sie auch auf der Webseite des Unternehmens unter www.apz-mkk.de/corona.php oder über die Corona-Hotline (telefonisch unter 06184 / 2052 - 100 oder per E-Mail unter corona@apz-mkk.de) (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
28Sep2020

Mit der Rikscha durch die herbstliche Brüder-Grimm-Stadt

Bewohner des Wohnstifts Hanau genießen Rikscha-Ausflüge in die Umgebung

Ehrenamtlich mit der Rikscha unterwegs: Jürgen van Gember – hier mit dem Bewohner des Wohnstifts Karl Kowalcyzk – fährt Senioren an ihre Wunschorte in der Brüder-Grimm-Stadt.
Wohnstift Hanau - Montag, 28.09.2020
Seit mehr als einem Jahr, kommen die Bewohner des Wohnstifts Hanau und des Stadtteilzentrums an der Kinzig in den Genuss eines außergewöhnlichen Angebotes – die beiden zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) gehörenden Einrichtungen, teilen sich eine Rikscha für individuelle Bewohner-Ausflüge. Die Senioren haben so die Möglichkeit aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Sie können auf eine ganz besondere Art und Weise wieder in Bereiche ihres persönlichen Umfeldes kommen und ihre Umgebung neu erleben. Gefahren wird die Rikscha von speziell geschulten Ehrenamtlichen der APZ-MKK. „Die Bewohnerinnen und Bewohner genießen die außergewöhnlichen Ausflüge und die damit verbundenen Eindrücke sehr und erzählen danach immer begeistert davon“ erklärte Yvonne Menge, Fachkraft Soziale Betreuung im Wohnstift, die sich um die Vorbereitung der Ausflüge kümmert. „Besonders bedanken, möchte ich mich bei Jürgen van Gember, der unsere Bewohner heute an ihre Wunschorte gefahren hat“, so Menge weiter.

Die Rikscha ermöglicht es auch nicht mobilen Menschen aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu machen. Ein besonderes Highlight sind dabei Touren durch den Schlossgarten in Hanau. Die Idee zur Schaffung des Angebots „Rikscha-Ausflüge für Bewohner des Wohnstifts und des Stadtteilzentrums an der Kinzig“, hatte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler, nachdem sie von ähnlichen Projekten in Dänemark erfahren hatte. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. Die Rikscha ermöglicht es den Bewohnern wieder in Räume und Bereiche ihres persönlichen Umfeldes zu kommen und ihre Umgebung auf eine ganz besonderer Weise zu erleben. So konnten für die Finanzierung der speziell an die Bedürfnisse der Senioren angepassten Rikscha schon nach kurzer Zeit vier Sponsoren gewonnen werden, darunter die Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen, procuratio, die Kreiswerke Main-Kinzig, die Firma Bott Heizung, Sanitär, Lüftung GmbH sowie die Sparkasse Hanau.
25Sep2020

Eröffnung der ersten Rollstuhlschaukel im Main-Kinzig-Kreis

Susanne Simmler und Klaus Schejna freuen sich über neues Freizeitangebot

(Von links) Engelbert Fischer und Edith Arnold (Initiatoren), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete), Johanna Parthey (Koordinatorin), Klaus Schejna (Bürgermeister), Reinhold Walz (Stellvertretender Geschäftsführer) und Stefan Sorber (Geschäftsbereichsleiter Immobilien).
Gesamtunternehmen - Freitag, 25.09.2020
Eine Schaukel für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer – das klingt erst einmal ungewöhnlich. Gerade für Menschen im Rollstuhl ist es jedoch ein ganz besonderes Erlebnis – denn Schaukeln macht nicht nur Spaß, es stärkt auch den Gleichgewichtssinn und wirkt sich positiv auf die Körperwahrnehmung aus. Auf dem Gelände des Altenzentrums Rodenbach, einer Einrichtung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), wurde nun die erste Rollstuhlschaukel im Main-Kinzig-Kreis eröffnet. „Diese Rollstuhlschaukel ist ein Beispiel für dafür, wie Inklusion Vor-Ort einfach gelebt wird und dafür, was in Zusammenarbeit aller dann für Menschen mit einer Beeinträchtigung geschaffen wird. Über Generationen hinweg“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler und bedankte sich bei allen, die an der Realisierung der Rollstuhlschaukel mitgewirkt haben, darunter den Initiatoren, den zahlreichen Sponsoren und dem Bauhof Rodenbach.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Rodenbach, Klaus Schejna, würdigte Simmler das Engagement die Initiatoren der Rollstuhlschaukel, Edith Arnold und Judith Fischer – die vor weniger als einem Jahr mit der Idee für eine Rollstuhlschaukel an den Bürgermeister herangetreten waren. Als Ort schlugen Arnold und Fischer das Gelände des Altenzentrums vor – einer Einrichtung in der beide bereits seit mehr als einem Jahr ehrenamtlich aktiv sind. Begeistert von der Idee, setzte sich Schejna sofort mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Simmler und dem Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien zusammen, um die Idee in die Tat umzusetzen. Als Aufsichtsratsvorsitzende übernahm Susanne Simmler die Schirmherrschaft für das Projekt und machte sich bei vielen Unternehmen aus der Region für die Idee einer Rollstuhlschaukel stark. Nachdem innerhalb kurzer Zeit genügend Sponsoren zusammengekommen waren, ging es in die Planung der Schaukel.

In enger Abstimmung mit der Gemeinde Rodenbach, übernahm das Immobilienmanagement der APZ-MKK die Planung der Rollstuhlschaukel. Dazu nahm die Gemeinde die Schaukel in ihr Spielplatzentwicklungskonzept auf, das darauf gerichtet ist, einen bedarfsgerechten Ausbau und die regelmäßige Instandhaltung der Spielplätze der Gemeinde zu gewährleisten. Die Gemeinde geht damit neue Wege im Bereich der Weiterentwicklung von Spiel- und Freizeitanlagen, so entstehen Spielplätze für unterschiedliche Altersstufen und auch generationsübergreifend. „Wir wollen mit unserem Spielplatzentwicklungskonzept neue Anstöße geben, wie beispielsweise mit dieser Schaukel.“, betonte Schejna und fügte hinzu: „Wir haben kein Copyright auf diese Ideen und hoffen, dass andere unserem Beispiel folgen.“ So waren sich Schejna und Simmler auch einig, dass es insgesamt immer noch zu wenige auf Inklusion ausgerichtete Spielplätze und Freizeitanlagen gibt.

Dass es möglich ist, ein solches Angebot in kürzester Zeit zu realisieren, beweist die schnelle Umsetzung der Rollstuhlschaukel. Die Anschaffungskosten wurden dabei komplett durch die Spenden der folgenden Sponsoren übernommen: Ingenieurbüro Weiß, heitzenröder architekten GmbH, Ingenieurbüro Frank Fuchs, procuratio Gesellschaft für Dienstleistungen im Sozialwesen mbH, SPD-Fraktion Rodenbach, Textor und Nohl IT GmbH, Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, Kirsten Dehne Architekten, Pflegedienst Kremer GmbH, Sanitätshaus Nehls GmbH, Raiffeisenbank eG Rodenbach, Sanitätshaus Nehls, Harth & Schneider Vertriebs GmbH und MSG Multiservice Gummersbach GmbH. Die notwendigen baulichen Maßnahmen auf dem Gelände des Altenzentrums übernahm der Bauhof der Gemeinde Rodenbach. „Die Unterstützung durch die Sponsoren und des Bauhofs Rodenbach waren für die schnelle Realisierung der Schaukel maßgeblich“, so Bien.

Die Rollstuhlschaukel der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, ist ein Angebot für alle in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohner des Altenzentrums sowie alle Bürger, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. „Die Zufriedenheit unserer Bewohner und Gäste ist uns sehr wichtig. Dieses Angebot soll dazu beitragen, die Aktivität und Bewegungsmöglichkeiten der auf einen Rollstuhl angewiesenen Bewohner und Gäste noch stärker zu fördern.“, so Geschäftsführer Bien. „Für Menschen im Rollstuhl ist dieses Angebot eine besondere Form der Teilhabe“ stimmte auch die Koordinatorin für Innovation, Fundraising und Berichtswesen bei den APZ-MKK, Johanna Parthey zu, die an der Umsetzung des Projekts mitgewirkt und die Schaukel nun als erstes ausprobieren durfte. Nach ihr probierte auch eine 97-jährige Bewohnerin des Altenzentrums die Schaukel aus und bewies damit, dass Schaukel nicht nur etwas für Kinder ist.
24Sep2020

Glückwünsche zum 103. Geburtstag

Wohnstift gratuliert Bewohnerin Luise Kunert

Pflegefachkraft Diana Müller gratuliert der Bewohnerin Luise Kunert zum 103. Geburtstag.
Wohnstift Hanau - Donnerstag, 24.09.2020
Luise Kunert, Bewohnerin des Wohnstifts Hanau, kann auf ein langes und bewegtes Leben zurückblicken. Geboren wurde sie 1917, als noch Kaiser Wilhelm II regierte. In diesem September feierte Luise Kunert ihren 103. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Petra Bien, Leitung der Verwaltung, Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung sowie Pflegefachkraft Diana Müller. Sie überbrachten Luise Kunert herzliche Glückwünsche und einen bunten Blumenstrauß, worüber sie sich sehr freute. Besonders freute sie sich natürlich über den Besuch ihrer Tochter und den zahlreichen Glückwünschen aus ihrer Familie.
22Sep2020

„Wenn Sommerlieder erklingen und die Glocke läutet“

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach freuen sich über Eiswagen

Ein Bewohner des Altenzentrums Rodenbach wird vom Eiswagen besucht.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 22.09.2020
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind besonders von den Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus betroffen, so auch im Altenzentrum Rodenbach. Besuche sind zwar mit Auflagen und beim Einhalten der Vorgaben möglich, auch Angebote für Kleinstgruppen finden auf einzelnen Bereichen wieder statt, dennoch „fühlt sich alles nach wie vor noch nicht normal an“, so eine Bewohnerin des Altenzentrums. Doch mit vielen Aktionen und Angeboten gelingt es dem Team der sozialen Betreuung im Altenzentrum immer wieder, auch in schwierigen Zeiten für gute Stimmung zu sorgen. In regelmäßigen Abständen werden beispielsweise Waffeln auf den Wohnbereichen gebacken oder es finden Terrassenkonzerte statt, natürlich stets unter Einhaltung der erforderlichen Hygienerichtlinien. Auch die jüngste Aktion, ein mobiler Eiswagen der die Wohnbereiche besuchte, kam sehr gut bei den Senioren an.

So sorgte die Eiswagen-Aktion nicht nur für eine frische Abkühlung mit italienischem Eis sondern auch für gute Laune innerhalb der Pflegeeinrichtung. „Wenn im Altenzentrum die Glocke läutet und Sommerlieder aus dem Radio erklingen, weiß jeder Bescheid, dass der mobile Eiswagen da ist“, so Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum und ergänzte: “Der mobile Eiswagen für die Bewohnerinnen und Bewohner ist ein absolutes Highlight, man kann die Freude förmlich greifen“. Um auch bei diesem Angebot die Hygienerichtlinien einhalten zu können, besuchte der Eiswagen die einzelnen Wohnbereiche an unterschiedlichen Tagen. Unter dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ finden seit Beginn der Corona-Pandemie in den Einrichtungen der APZ-MKK zahlreiche Aktionen statt, die in diesen besonders schwierigen Zeiten zum Wohlbefinden der hier lebenden Menschen beitragen sollen.
18Sep2020

Stadtteilzentrum an der Kinzig feiert 10-jähriges Jubiläum

Auftritt der Band „Evas Apfel“ sorgt für gute Stimmung bei kleinem Sommerfest

Jane Lazrovic (Kontrabass und Gesang), Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang) und Imogen Gleichauf (Drums, Cajon und Gesang) treten seit fünf Jahren als „Evas Apfel“ auf.
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Freitag, 18.09.2020
Das diesjährige Sommerfest im Stadtteilzentrum an der Kinzig stand im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums der Einrichtung der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Einrichtungsleiterin Anja Wagner begrüßte am Nachmittag alle Bewohner, Mieter des Betreuten Wohnens und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung, die unter Einhaltung der aktuellen Bestimmungen zum Schutz vor dem Corona-Virus in kleinem Rahmen gemeinsam feierten. Anlässlich des großen Jubiläums bedauerte Einrichtungsleiterin Anja Wagner, dass mehrere für dieses Jahr geplante Veranstaltungen nicht stattfinden konnten. Sie zeigte sich jedoch erfreut, dass zumindest ein kleines Sommerfest mit dem Auftritt der Band „Evas Apfel“ möglich war. „Wir machen das Beste daraus, auch mit Abstand“, betonte Wagner. Bei strahlendem Sonnenschein fand das Fest unter freiem Himmel statt, es gab Würstchen und andere Grillspezialitäten und anschließend Kaffee und Kuchen.

In ihrer Ansprache ließ Wagner, die nach Friedhelm Preis, Stephan Hemberger und Ludmilla Knodel, seit Juli 2020 die Einrichtungsleitung des Stadtteilzentrums an der Kinzig innehat, die vergangenen zehn Jahre Revue passieren. Nach zweijähriger Bauzeit, die 2008 begonnen worden war, konnten am 08. März 2010 die ersten Bewohner in das Stadtteilzentrum an der Kinzig einziehen. Inzwischen genießt die Einrichtung der APZ-MKK einen ausgezeichneten Ruf: „Wir bekommen Anfragen aus der ganzen Region – sowohl für das Service Wohnen im Alten Landratsamt, als auch für die Pflegeplätze im Eugen-Kaiser-Haus“, erklärte Wagner. Daran hätte ein „hervorragendes Team“ aus Pflegekräften, Fachkräften in der sozialen Betreuung der Bewohner und der Hauswirtschaft sowie Mitarbeiter der Verwaltung großen Anteil. Den älteren Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und ihre Beweglichkeit und Selbstständigkeit zu fördern, stehe im Stadtteilzentrum im Vordergrund.

Dazu gehören jahreszeitliche Veranstaltungen in der Einrichtung ebenso, wie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben außerhalb der Einrichtung. So erinnern sich Bewohner und Mitarbeiter immer noch gern an die jährlich stattfindenden Veranstaltungen, wie Adventsfeuer, Weihnachtsmarkt, Fasching und Ostermarkt sowie Erntedank und Oktoberfest. Beliebt bei Bewohnern waren auch immer die regelmäßig stattfindenden Ausflüge in die Hanauer Umgebung, zur Alten Fasanerie, dem Planetenfest und den Hanauer Märchenfestspielen. Seit der Anschaffung einer Rollstuhl-Rikscha im Jahr 2019 haben auch mobilitätseingeschränkte Bewohner mehr Möglichkeiten, Ausflüge zu unternehmen und Hanau zu erkunden. Auch wenn dieses Jahr einige der Veranstaltungen ausfallen mussten, wurde gerade die Rikscha in den letzten Monaten häufig genutzt, da dieses Angebot an der frischen Luft stattfindet und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen gewährleistet sind.

Wagner hob das Engagement der Mitarbeiter sowie der Ehrenamtlichen hervor, die den Bewohnern ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot an Gruppenaktivitäten, Sportangeboten und Veranstaltungen ermöglichen. „Bewegt in Balance“, ein Training, mit dem Senioren ihr Gleichgewicht schulen, das Krafttraining im „Vitaltreff“ und das wöchentliche Angebot „Mit 88 Tasten durch die Zeit“, das die Gelegenheit bietet, gemeinsam zu singen, finden seit vielen Jahren großen Zuspruch. 2016 wurden Theaterstücke mit den Bewohnern einstudiert und aufgeführt. Bei dem Projekt „Märchenflur“ gestalteten die Bewohner die Bilder mit. Regelmäßige Vernissagen, Vorträge und Konzerte ergänzten das kulturelle Angebot für die Bewohner. Um viele dieser Angebote auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. So finden derzeit vor allem Aktivitäten in Einzel- oder Kleingruppen statt.

Ein besonderes Highlight des Sommerfests war der Auftritt der Band „Evas Apfel“, der Bewohner und Mitarbeiter gleichermaßen begeisterte. Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Imogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang) nahmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Jahrzehnte und Musikgenres. Mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und des Swing sorgte das musikalische Trio für gute Laune und einen beschwingten Nachmittag. Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Musiker der Band gehörten Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus und Fredy Quinn. Für den begeisterten Applaus der Bewohner und Mitarbeiter, bedanke sich die Band mit mehreren Zugaben.

Zum Abschluss richtete Wagner ihren besonderen Dank an die Bäckerei Schaan, die mit einer großzügigen Kuchenspende den Gästen des Sommerfests den Nachmittag versüßte. Ebenso bedankte sich Wagner bei der Band „Evas Apfel“ für ihren stimmungsvollen Auftritt, „der keine Wünsche offen gelassen hat.“
18Sep2020

Wohnstift Hanau nimmt an SAFE Care Hessen Studie teil

Studie im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Das Wohnstift Hanau nimmt an der SAFE Care Hessen Studie teil.
Wohnstift Hanau - Freitag, 18.09.2020
Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie wurde erkannt, dass Alten- und Pflegeeinrichtungen besonders schwer durch den Virus betroffen sind. Bewohnerinnen dieser Einrichtungen gehören aufgrund ihres Alters und/oder des Vorliegens von Vorerkrankungen zu dem Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf. Die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) haben daher schon im Februar mit der Überarbeitung ihrer Pandemie-Pläne für alle 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises begonnen und passen diese seither kontinuierlich an die neusten wissenschaftlichen Empfehlungen an. „Auch wenn wir heute viel mehr über diesen Virus wissen, als zu Beginn des Jahres, bedarf es weiterer Erkenntnisse zum Infektionsverlauf, um den Schutz der uns anvertrauten Menschen noch zu verbessern.“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Aufsichtsratsvorsitzende der APZ-MKK, Susanne Simmler und verwies dabei auf die SAFE Care Hessen Studie, an der aktuell das Wohnstift in Hanau teilnimmt.

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, führt das Institut für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) die SAFE Care Hessen Studie durch. An der Studie werden insgesamt 50 Altenpflegeeinrichtungen aus Hessen teilnehmen. Die Studie wird in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase werden ab September 2020 über einen Zeitraum von drei Monaten aus jeder Einrichtung etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit direktem Bewohnerkontakt zweimal wöchentlich auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 untersucht. Bei einem positiven Nachweis des Erregers wird gemäß Infektionsschutzgesetz das zuständige Gesundheitsamt informiert, sowie die zweite Phase der Studie eingeleitet. In der zweiten Phase der Studie erfolgt die Aufarbeitung von Ausbrüchen durch das HLPUG. Die Teilnahme ist bei beiden Phasen der Studie freiwillig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dabei jederzeit – auch ohne Angabe von Gründen – ihre Teilnahmebereitschaft widerrufen.
15Sep2020

Mit dem Eiswagen durch die Wohnbereiche

Bewohner des Wohnstifts freuen sich über süße Abkühlung

Wolfgang Christoffel und Yvonne Menge überreichen einer Bewohnerin einen Eisbecher.
Wohnstift Hanau - Dienstag, 15.09.2020
„Eiskalt erwischt“ wurden die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts in Hanau, von einer Aktion, die kürzlich auf den Wohnbereichen der Einrichtung stattgefunden hat. Passend zu den noch hochsommerlichen Temperaturen besuchten Küchenleiter Wolfgang Christoffel und die Fachkraft für Soziale Betreuung, Yvonne Menge, alle acht Wohnbereiche der Pflegeeinrichtung mit einem Eiswagen. Im Angebot waren die Sorten Vanille, Schokolade und Erdbeere. Auf Wunsch gab Wolfgang Christoffel noch Sahne, bunte Streusel, Schokoplättchen oder Schokoladensauce dazu. Die Eisbecher wurden den Bewohnern von Yvonne Menge in ihren Zimmern serviert. Die Nachfrage war riesig und die Aktion wurde von den Bewohnern der Hanauer Pflegeeinrichtung sehr gelobt. Initiiert wurde die Aktion von der Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp. „Gerade in Zeiten, in denen wir alle, aber insbesondere pflegebedürftige Menschen weiterhin mit Einschränkungen leben müssen, ist der mobile Eiswagen ein Highlight“ so Cordula Delp.
15Sep2020

Duo Synthesis begeistert mit virtuosem Akkordeon-Spiel

Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. organisiert Open-Air-Konzert für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau

(Von links) Sinisa Ljubojevic und Djordje Vasiljevic begeistern die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig mit ihrem virtuosen Akkordeon-Spiel.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 15.09.2020
Mit ihrem virtuosen Akkordeon-Spiel begeisterten zwei Stipendiaten des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main, die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Als Duo Synthesis zeigten Sinisa Ljubojevic und Djorde Vasiljevic ihr außergewöhnliches Können an ihren Instrumenten und spielten bekannte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla, arrangiert für zwei Akkordeons. Die ungewohnte Darbietung der Stücke, sorgte bei den Bewohnerinnen und Bewohnern für Erstaunen und Begeisterung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, zeigten sich vom musikalischen Können der beiden Stipendiaten beeindruckt.

„Die beiden Musiker spielen auf höchstem musikalischem Niveau und begeisterten mit einer Virtuosität, die man auf diesen Instrumenten nicht erwartet hätte“, so Stephan Herget, Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK). Herget war es auch, der bereits Anfang des Jahres den Kontakt zur Koordinatorin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main, Dr. Sophia Fischer, hergestellt und mit ihr das Konzert vorbereitet hat. Das Konzert sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt und innerhalb der Einrichtung stattfinden, was aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Schutzmaßnahmen jedoch nicht möglich war.

Viel Engagement und Geduld waren letztlich gefragt, bis das Konzert der jungen Künstler im Stadtteilzentrum an der Kinzig erklingen konnte. So musste der Ablauf des Konzerts an die aktuellen Schutzmaßnahmen angepasst und das Konzert nach Außen verlegt werden. „Toll, dass es jetzt geklappt hat“ erklärte Herget und fügte hinzu: „Die beiden Musiker sind wirklich perfekt aufeinander eingespielt, da sie sich aktuell auf einer kleinen Tournee befinden“. Die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz finden die Veranstaltungen aktuell meist im Freien statt.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“ – getreu dem Motto des Gründers von Live Music Now, Yehudi Menuhin, ist es das Anliegen des Vereins, Musik aus den Konzertsälen zu holen und an Orte zu bringen, wo sonst keine Musik erklingt. Seit der Gründung 1977 in London organisieren die Vereine in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz eintrittsfreie Konzerte in sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Behindertenstätten oder Flüchtlingsheimen. Für die Zuhörer ist die Musik oft eine heilende Brücke der Kommunikation. Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. wurde 1996 gegründet. Alle Mitglieder des als gemeinnützig anerkannten Vereins sind allesamt ehrenamtlich tätig und der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

Da Yehudi Menuhin immer auch die Förderung junger, talentierter Künstler am Herzen lag, fördert der Verein auch junge Musikerinnen und Musiker, in dem er ihnen die Gelegenheit gibt, sich in der Kunst des Vortragens zu üben und den Kontakt zum Publikum zu finden. Gespielt werden die nicht-öffentlichen Konzerte von Musikerinnen und Musikern, die nicht nur sehr begabt sind, sondern auch das Interesse, die Sensibilität und die Ausstrahlung für das Konzertieren in der jeweiligen Umgebung besitzen. Die Musiker werden nach strengen musikalischen Kriterien von einer Jury, bestehend aus Professoren der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ausgewählt erhalten für ihre Auftritte ein aus Spendengeldern finanziertes Stipendium.

Im Anschluss an das Konzert bedankte sich Herget zusammen mit der Einrichtungsleiterin des Stadtteilzentrums, Anja Wagner, bei den jungen Musikern und der Koordinatorin des Vereins in Frankfurt, Sophia Fischer. Besonders freute sich Herget über das Angebot von Fischer weitere Konzerte in den kreiseigenen Pflegeeinrichtungen organisieren zu wollen.
14Sep2020

Schneller und einfacher zum Wunschtermin

Neues Buchungssystem vereinfacht die Terminvergabe

Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling) stellt das neue Buchungssystem der APZ-MKK vor. Ab sofort können Bewohner-Besuche in den Einrichtungen der APZ-MKK über das neue Buchungssystem registriert werden.
Gesamtunternehmen - Montag, 14.09.2020
Die Corona-Krise hat den Alltag der Bewohner von Pflegeeinrichtungen nachhaltig verändert. Die Schutzmaßnahmen mussten fortwährend an die jeweils neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse und an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst werden. Nach dem anfänglichen Lockdown und dem strikten Besuchsverbot im März und April, hat sich die Situation der Begegnung zwischen Bewohnern und Angehörigen zwar verbessert – so können sie wieder bis zu dreimal pro Woche Besuch erhalten. Allerdings müssen die Besuche vorher telefonisch oder per Email angemeldet und bestätigt werden – wodurch ein kurzfristiger Besuch häufig nicht möglich ist. Um die Terminvergabe für die Besucher zu vereinfachen und auch kurzfristige Besuche zu ermöglichen, können die Besuchstermine in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) ab sofort über ein neues Buchungssystem reserviert werden.

Das neue Buchungssystem der APZ-MKK ist ein zusätzliches Angebot, das für mehr Flexibilität bei der Reservierung von Terminen beitragen soll. „Das neue Buchungssystem ermöglicht es, schneller und einfacher zum Wunschtermin zu gelangen“, so Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling). Unter www.apz-mkk.de/besuchen.php können die Besucher ihre Termine schnell, einfach und bequem – zuhause am Computer oder auch unterwegs vom Smartphone – reservieren. Zu den Einrichtungen der APZ-MKK gehören das Wohnstift und das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.

Über das neue Buchungssystem können auch Termine zur Abholung von Bewohnern angemeldet werden (z.B. für Spaziergänge, Arztbesuche etc.). Nach einmaliger Registrierung erhalten die Besucher einen persönlichen Besucher-Code, der für alle zukünftigen Terminbuchungen verwendet werden kann. Zusätzlich erhalten die Besucher – vor Ort in der Einrichtung oder über die Corona-Hotline – eine individuelle Bewohnernummer, die Sie in Verbindung mit Ihrem Besuchercode für die Registrierung eines Termins verwenden. Zur Bestätigung ihres Besuchstermins wird den Besuchern ein QR-Code per E-Mail zugesandt, den sie bei ihrem Besuch in der Einrichtung - entweder auf dem Smartphone oder ausgedruckt auf Papier mitbringen sollten. Besucher die das neue Buchungssystem nicht nutzen möchten, können ihre Besuchstermine auch weiterhin über die zentrale Corona-Hotline (Telefon: (06184) 2052–100 oder E-Mail: corona@apz-mkk.de) reservieren.

Weitere Informationen zum neuen Buchungssystem und zu den aktuellen Besuchsregelungen, erhalten Sie auf der Webseite der APZ-MKK unter www.apz-mkk.de/corona.php oder über die Corona-Hotline. Darüber hinaus ändern sich ab 1. Oktober 2020 die Zeiten der Corona-Hotline auf werktags (Montag – Freitag) von 8 bis 16 Uhr.
14Sep2020

Jadwiga Giesel in den Ruhestand verabschiedet

Einrichtungsleiterin Claudia Spahn lobt großartiges Engagement

(Von links) Robert Steingrübner (Geschäftsbereichsleiter), Jadwiga Giesel (Alltagsbegleiterin), Claudia Spahn (Einrichtungsleiterin), Anja Laguardia (Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende)
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 14.09.2020
Gemeinsam mit der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Anja Laguardia, haben der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement der APZ-MKK, Robert Steingrübner und die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, Jadwiga Giesel in den Ruhestand verabschiedet. Laguardia überreichte ihr einen Blumenstrauß und sprach über den beruflichen Werdegang von Giesel. Nach dem Studium zur Vermessungstechnikerin, hat Giesel von 1977 bis 1984 als Vermessungstechnikerin gearbeitet und sich anschließend als Hausfrau um ihre Familie gekümmert. Nach einer beruflichen Neuorientierung hat sie ab 1993 in der privaten Krankenpflege begonnen. Seit 2008 ist Giesel für das Seniorenzentrum Biebergemünd tätig, zunächst zehn Jahre als Pflegehelferin und anschließend als Alltagsbegleiterin. Obwohl sie bereits letzten Oktober in die Rente gegangen ist, war Giesel noch bis Juni dieses Jahres für die Einrichtung als Alltagsbegleiterin tätig. „Egal ob in der Pflege oder später in der Hauswirtschaft, Frau Giesel war immer mit Herzblut und viel Freude im Einsatz für die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum Biebergemünd.“, lobte Steingrübner das Engagement von Giesel.
11Sep2020

Gottesdienst im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen

Bewohner freuen sich über gemeinsame Andacht mit Pfarrer Rainer Schomburg

Hofgottesdienst vor dem Kreisruheheim Gelnhausen
Kreisruheheim Gelnhausen - Freitag, 11.09.2020
Mehr als 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen waren bei strahlendem Sonnenschein zusammengekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Rainer Schomburg von der evangelischen Gemeinde Marienkirche Gelnhausen einen Hofgottesdienst zu feiern. Die gemeinsame Andacht fand im Innenhof des Kreisruheheims statt. „Es war ein sehr schöner Gottesdienst, so im Freien und bei herrlichem Sonnenschein“, so eine Bewohnerin im Anschluss an die Messe. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sind religiöse Zusammenkünfte für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sehr wichtig. Die gemeinsame Andacht gibt ihnen Trost und Halt. Um die Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen und sie nicht einem Infektionsrisiko auszusetzen, finden vor den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises derzeit immer wieder Hofgottesdienste statt – natürlich unter Beachtung der aktuellen Schutzmaßnahmen, wie dem nötigen Sicherheitsabstand.
10Sep2020

„Täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei“

Hühnergehege erfreut Bewohner im Stadtteilzentrum an der Kinzig

(Von links) Anneliese Schröck (Bewohnerin), Anja Wagner, Marianne Müller (Bewohnerin), Jutta Stürz (Mitarbeiterin Soziale Betreuung) und Hildegard Schwan, (Bewohnerin)
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Donnerstag, 10.09.2020
Wer kennt es nicht – das Lied der Comedian Harmonists „Ich wollt ich wär ein Huhn“, das vom entspannten Leben der Hühner im Gegensatz zum komplizierten Alltag der Menschen handelt. Einen echten Einblick in das Leben der Hühner, erhielten in den letzten Wochen die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig – und es bereitete ihnen eben so viel Freude, wie der beliebte Gassenhauer. Ein im Demenzgarten der Pflegeeinrichtung errichtetes Hühnergehege, war eine willkommene Abwechslung für die Bewohner. Die Bewohner genossen es dabei nicht nur die Hühner zu beobachten, sondern halfen aktiv dabei mit die Tiere zu versorgen. Auch als Anknüpfungspunkt für die Biografie-Arbeit, wurde das Hühnergehege genutzt. So fingen viele Bewohnerinnen und Bewohner von sich aus, von früheren Erlebnissen zu erzählen, anderen wiederum machte es einfach Spaß die Tiere zu füttern und ihrem Gackern zuzuhören.

Einrichtungsleiterin Anja Wagner zeigte sich über den Erfolg der Aktion erfreut: „Ich hatte bereits vor einiger Zeit von dem Seligenstädter Projekt „Rent a Huhn“ gehört und freue mich, dass es auch hier geklappt hat“. „Rent a Huhn“ wurde 2013 gestartet und bietet sowohl Privatleuten als auch Institutionen die Möglichkeit, für mehrere Wochen ein komplettes Hühnergehege zu mieten. Frei nach dem Motto „Ich will wissen, wo mein Essen herkommt“, kümmern sich die Teilnehmer bzw. Mieter des Hühnergeheges mehrere Wochen um die Tiere und kommen in den Genuss täglich frischer Eier. „Rent a Huhn“ berät die Teilnehmer vorab über die artgerechte Haltung der Hühner und stellt alles, was die Tiere benötigen – das Gehege, das Futter, den Futterautomat, den Wasserautomat sowie die Einstreu für das Nest. Zu den bisherigen Mietern gehören Kindergärten, Schulen, Altenpflegeeinrichtungen aber auch Familien.
09Sep2020

Open-Air-Konzert vor dem Kreisruheheim Gelnhausen

The Wanderers begeistern Publikum mit Schlagern und Evergreens

Eine von 12 Stationen auf ihrer Tour durch den Kreis – Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 09.09.2020
Wenn es auch keine Welt-Tournee ist – so kommen die beiden Musiker Tobias Bonewitz (Gitarre) und Harald Baumeister (Akkordeon), auch bekannt als The Wanderers, derzeit viel herum. Nacheinander treten sie vor allen 12 Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) auf. Bei ihrer letzten Station, vor dem Kreisruheheim Gelnhausen, sorgte das Duo wieder für ausgelassene Stimmung bei den Bewohnern. Mit einer Auswahl an bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, begeisterten sie ihr Publikum mit einem großartigen Musikerlebnis. Die Bewohner lauschten dem Konzert – bei Wahrung der aktuellen Abstandsregeln – vom Innenhof aus und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern. Bei Stücken wie „Country Road“, „Wien bleibt Wien“ oder „Rote Lippen“ wurde mitgeschunkelt und mitgeklatscht. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben. „Was eine tolle Sause“, so eine Bewohnerin im Anschluss an das Konzert.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK, trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten. Die Veranstaltungsreihe ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern der kreiseigenen Pflegeeinrichtungen, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget, bedankte sich bei den beiden Musikern für ihren Auftritt und erklärte: „Konzerte wie dieses sind – gerade in diesen Zeiten – besonders wichtig. Sie bringen Freude und Abwechslung in den Alltag der Bewohner – umso mehr wenn wie heute auch das Wetter mitspielt.“
08Sep2020

Ehrenamtliches Angebot – Gemeinsam Malen und Gestalten

Senioren-Dependance Hammersbach würdigt das Engagement von Silvia Behnke

Silvia Behnke (rechts) gibt der Bewohnerin Agathe Reinhardt Gestaltungstipps für ihr Bild.
Dependance Haus Hammersbach - Dienstag, 08.09.2020
„In der Senioren-Dependance in Hammersbach wird wieder fleißig gemalt“, freut sich die Hausleiterin Anke Korn über die Wiederaufnahme des ehrenamtlichen Angebots von Silvia Behnke, das in den Monaten des Lockdown und des damit verbundenen Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen, vorrübergehend eingestellt werden musste. Seit Mitte Juli kommt Behnke nun wieder regelmäßig ins Haus und unterstützt die Bewohner dabei sich künstlerisch auszudrücken. Besonders erfreut waren die Teilnehmerinnen des Angebots, die Bewohnerinnen Elke Golda, Agathe Reinhardt, Anneliese Greulach, Marianne Möller, Hannlore Weißer, Ingrid Schmidt, Renate Brill und Anni Eckert. „Es ist so schön, dass wir wieder mit Ihnen malen können.“, so die Bewohnerinnen.

Nachdem Behnke von der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, in die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingewiesen wurde, konnte das Angebot wieder starten, musste dabei jedoch an die aktuelle Lage angepasst werden – so findet es nicht mehr in einer großen Gruppe statt, sondern einzeln in Kleingruppen auf den Hausgemeinschaften. Zudem wurde die Zeit reduziert, damit es für die ehrenamtliche Mitarbeiterin möglich, zwischen den Hausgemeinschaften zu wechseln. Zwar hatte Katrin Bolz zunächst Bedenken, ob sich die Bewohnerinnen, auf die neue Gestaltung des Angebots einlassen würden. Aber schon der erste Termin war ein großer Erfolg und die Bewohnerinnen fanden auch unter der neuen Umsetzung großen Gefallen an dem Angebot.

Behnke, die durch ihr Engagement zu einer wichtigen Vertrauensperson für die Bewohner der Senioren-Dependance geworden ist, wurde von den Bewohnern freudig begrüßt. Die Bewohnerin Hannlore Weißer, zeigte Behnke zur Begrüßung, die Bilder die sie während des Besuchsverbots gemalt hat: „Ich habe die ganz Zeit über immer gemalt. Schauen sie mal, die neuen Bilder an der Wand habe ich ausgetauscht.“ Nachdem sich Behnke mit den Bewohnerinnen unterhalten hat, ging das Malen und Gestalten los. Jede Teilnehmerin erhielt von Behnke eine Box mit Stiften und dazu Papier und andere Materialien zum Malen und Gestalten. Dann lief sie Sie flexibel durch das Haus und begleitete das Angebot, gab Tipps und beantwortete die Fragen der Bewohnerinnen.

Zu beobachten war dabei, dass Bewohnerinnen, die am Tag vorher keine Motivation hatten, das Zimmer zu verlassen, zum Malen und Gestalten in die Kleingruppen kamen. Dazu erschienen die Bewohnerinnen zum einen sehr entspannt und konzentriert, zum anderen genossen sie den geselligen Austausch mit ihren Mitbewohnerinnen. „Da Frau Behnke auch zur Risikogruppe gehört, freuen wir uns natürlich besonders, dass sie sich entschieden hat, wieder in unsere Einrichtung zu kommen.“, bedankte sich die Hausleiterin anschließend bei Behnke. Dem stimmte auch die Fachkraft für Soziale Betreuung Bolz zu: „Wir danken Ihnen für ihr fortwährendes Engagement für unsere Bewohner. Es ist toll, dass Sie wieder für unsere Bewohner da sind“.
07Sep2020

Schneller zum Wunschtermin durch neues Buchungssystem

Ab 14. September können Besuchstermine online reserviert werden

Noch schneller und einfacher zum Wunschtermin – ab 14. September können Bewohner-Besuche bei den APZ-MKK über das neue Buchungssystem registriert werden.
Gesamtunternehmen - Montag, 07.09.2020
Bewohner von Pflegeeinrichtungen waren und sind in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen. Die Schutzmaßnahmen haben den Alltag der Bewohner nachhaltig verändert und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Nach dem anfänglichen Lockdown und dem strikten Besuchsverbot im März und April, hat sich die Situation der Begegnung zwischen Bewohnern und Angehörigen zwar verbessert – so können sie wieder bis zu dreimal pro Woche Besuch erhalten. Allerdings müssen die Besuche vorher telefonisch oder per Email angemeldet und bestätigt werden – wodurch ein kurzfristiger Besuch häufig nicht möglich ist. Um die Terminvergabe für die Besucher zu vereinfachen und auch kurzfristige Besuche zu ermöglichen, können die Besuchstermine in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), ab 14. September über ein neues Buchungssystem reserviert werden.

Das neue Buchungssystem der APZ-MKK ist ein zusätzliches Angebot, das für mehr Flexibilität bei der Reservierung von Terminen beitragen soll. „Durch das neue Buchungssystem kommen Sie schneller und einfacher zu ihrem Wunschtermin“, so Anke Kasseckert (Marketing, Belegungsmanagement und -controlling). So können die Besucher ab 14. September ihre Besuchstermine schnell, einfach und bequem online – zuhause am Computer oder auch unterwegs vom Smartphone – reservieren. Zu den Einrichtungen der APZ-MKK gehören das Wohnstift und das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Seniorendependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal.

Über das neue Buchungssystem können auch Termine zur Abholung von Bewohnern angemeldet werden (z.B. für Spaziergänge, Arztbesuche etc.). Nach einmaliger Registrierung erhalten die Besucher einen persönlichen Besucher-Code, der für alle zukünftigen Terminbuchungen verwendet werden kann. Zusätzlich erhalten die Besucher – vor Ort in der Einrichtung oder über die Corona-Hotline – eine individuelle Bewohnernummer, die Sie in Verbindung mit Ihrem Besuchercode für die Registrierung eines Termins verwenden. Zur Bestätigung ihres Besuchstermins wird den Besuchern ein QR-Code per E-Mail zugesandt, den sie bei ihrem Besuch in der Einrichtung - entweder auf dem Smartphone oder ausgedruckt auf Papier mitbringen sollten. Besucher die das neue Buchungssystem nicht nutzen möchten, können ihre Besuchstermine auch weiterhin über die zentrale Corona-Hotline (Telefon: (06184) 2052–100 oder E-Mail: corona@apz-mkk.de) reservieren.

Weitere Informationen zum neuen Buchungssystem und zu den aktuellen Besuchsregelungen, erhalten Sie hier auf der Website unter Aktuelles oder über die Corona-Hotline. Darüber hinaus ändern sich ab 1. Oktober 2020 die Zeiten der Corona-Hotline auf werktags (Montag – Freitag) von 8 bis 16 Uhr.
04Sep2020

Angelika Kultau in den Ruhestand verabschiedet

Nach 23 Jahren bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

(Von links) Belinda Schmidt, Ute Severin, Maria Driesen, Angelika Kultau
Seniorenzentrum Gründau - Freitag, 04.09.2020
Gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Belinda Schmidt, haben die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Gründau, Ute Severin und die Hauswirtschaftsleiterin der Einrichtung, Maria Driesen, Angelika Kultau in den Ruhestand verabschiedet. Schmidt überreichte ihr einen Blumenstrauß und sprach über den beruflichen Werdegang von Kultau. Nach einer Ausbildung zur Hauswirtschaftskraft im Jugendheim Hannover, arbeitete Kultau unter anderem als Bäckereifachverkäuferin und im Lager bei der Firma Schwab. Für die APZ-MKK war sie insgesamt 23 Jahre tätig – davon 12 Jahre in der Küche des Altenzentrums Rodenbach und weitere 11 Jahre im Seniorenzentrum Gründau. „Im Namen der Geschäftsführung und des Betriebsrates wünschen wir Dir in Deinem Ruhestand viel Glück, Gesundheit und dass Du alle Dinge tun kannst, die Du Dir für die Rente gewünscht hast“, so die Betriebsratsvorsitzende. Dem stimmten auch die Einrichtungsleiterin und die Hauswirtschaftsleiterin zu: „Wir werden Dich und Deine Kochkünste vermissen!“.
03Sep2020

Italienisches Eis, Kaffeespezialitäten und Milchshakes für alle

Alten- und Pflegezentren des MKK feiern ein etwas anderes Mitarbeitersommerfest

Ein „etwas anderes“ Mitarbeitersommerfest – der Eiswagen Cafasso machte Halt vor jeder der 12 Einrichtungen der APZ-MKK – hier vor dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 03.09.2020
Eigentlich wollten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) dieses Jahr ein großes Mitarbeiter- und Familiensommerfest feiern – mit einem Food-Truck, einem Eiswagen und Getränkeständen. Aber dann kam die Corona-Krise und mit ihr die Schutzmaßnahmen, die ein solches Fest haben in weite Ferne rücken lassen. Bereits vor dem Lockdown im März wurden alle öffentlichen Veranstaltungen in den zwölf Einrichtungen des Kreises abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. „Schließlich hat der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen die höchste Priorität“, so der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien. Dem stimmte auch die Betriebsratsvorsitzende Belinda Schmidt zu: „Alles was gedacht war, um die Gemeinschaft im Unternehmen zu fördern und Abwechslung und Freude in den Arbeitsalltag zu bringen, haben wir zum Schutz der Bewohner abgesagt.“

Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dennoch eine Freude zu bereiten und ihnen gerade in dieser Zeit etwas Schönes zu bieten, haben sich der Betriebsrat und die Geschäftsführung etwas einfallen lassen. Von Anfang bis Ende August hat das EisCafemobil Cafasso jede der insgesamt 12 Einrichtungen des Kreises angefahren und hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit italienischem Eis, Kaffeespezialitäten und Milchshakes verwöhnt. Dabei wurden sowohl ganz klassisch Kugeln in der Waffel angeboten, als auch Eisbecher und Eisspezialitäten, wie Spagetti-Eis oder Bananasplit. Bei den Kaffeespezialitäten rangierte neben dem Latte Macchiato, vor allem der Eiskaffee ganz hoch im Kurs. So fand die Aktion überall großen Zuspruch und auch das Wetter spielte zum Glück immer mit. Und auch wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den notwendigen Sicherheitsabstand einhielten, genossen sie es, gemeinsam in der Sonne ein leckeres Eis zu essen.
02Sep2020

Neuer Einrichtungsbeirat im Wohnstift Hanau

Stephan Hemberger gratuliert neuen Beiratsmitgliedern

(Von links) Einrichtungsbeiratsmitglieder Roza Voit, Martin Ries, Reiner Schnitzer, Käthe Braun, Karin Frühwacht und Einrichtungsleiter Stephan Hemberger.
Gesamtunternehmen - Mittwoch, 02.09.2020
Ende August fand im Wohnstift Hanau die alle zwei Jahre durchzuführende Wahl des Einrichtungsbeirats statt. 11 Kandidaten und Kandidatinnen stellten sich zur Wahl. Die Bewohnerinnen und Bewohner beteiligten sich rege an der Wahl und konnten jeweils maximal fünf Stimmen vergeben. Zur 1. Vorsitzenden wurde Roza Voit gewählt, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Hanauer Pflegeeinrichtung engagiert. Bewohnerin Karin Frühwacht ist stellvertretende Vorsitzende. Die weiteren Beiratsmitglieder sind Bewohnerin Käthe Braun sowie die Bewohner Martin Ries und Reiner Schnitzer. Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, gratulierten dem neuen Einrichtungsbeirat, der sich Anfang September zu ersten konstituierenden Sitzung einfand. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen“‘ so Hemberger bei der Begrüßung des neuen Einrichtungsbeirats. „In diesem wichtigen Gremium vertreten Sie die Anliegen und Wünsche der Bewohner und Bewohnerinnen unseres Hauses. Darüber hinaus besteht ein lebendiger Einrichtungsbeirat auch daraus, dass Sie Ihre Ideen und Vorschläge einbringen, sei es zu täglichen Abläufen oder bei der Gestaltung von besonderen Aktivitäten“ so Hemberger weiter. Der neue Einrichtungsbeirat zeigte sich hochmotiviert und wird sich monatlich zu Sitzungen zusammenfinden, an denen auch Hemberger und Delp teilnehmen werden.
01Sep2020

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg

Bewohner und Mitarbeiter genießen ein etwas anderes Sommerfest

Sommerfest in der Senioren-Dependance Neuberg.
Dependance Haus Neuberg - Dienstag, 01.09.2020
Beim diesjährigen Sommerfest in der Senioren-Dependance in Neuberg war vieles anders. Denn zum einen fand das Fest diesmal im kleinen Rahmen statt – ohne die Angehörigen und die Besucher, die sonst mitfeiern. Zum anderen kamen auch nicht alle Bewohner der Einrichtung zusammen – stattdessen feierten die Bewohner in ihrer jeweiligen Hausgemeinschaft. In jeder der drei Hausgemeinschaften (Sonnenblume, Vergissmeinnicht und Edelweiß) wurde zudem auf den notwendigen Sicherheitsabstand geachtet. Umso mehr gaben sich die Mitarbeiter Mühe, den Bewohnern ein fröhliches und ausgelassenes Fest zu ermöglichen. Die Tische in den Hausgemeinschaften waren sommerlich und liebevoll geschmückt. Dazu erwartete die Bewohner ein Büffet, mit frischgebackenem Flammkuchen, Wildbeerensalat, Walmeister- und Himbeertorten und eine große Fruchtbowle. Daneben kam besonders auch das von den Betreuungskräften organisierte Unterhaltungsprogram gut bei den Bewohnern an. Bei musikalischer Untermalung fanden in den Hausgemeinschaften Bewegungsspiele und Raterunden statt. So wurde das Sommerfest trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Bewohner. „Es war zwar eine ganz andere Erfahrung als die vergangenen Sommerfeste, dennoch war es sehr schön gestaltet und hat mir viel Freude bereitet.“, so ein Bewohner nach dem Fest.
28Aug2020

Les Oldies sorgen mit flotten Schlagern für gute Stimmung

Zweites Sommerkonzert der Band für die Bewohner des Wohnstifts in Hanau

(Von links) Reiner Wertheim, Margitta Lange, Dr. Ralf Takke, Wolfgang Schröder und Heinz-Uwe Hennecke bei ihrem Auftritt im Garten des Wohnstifts Hanau.
Wohnstift Hanau - Freitag, 28.08.2020
Es war bereits das zweite Konzert der „Les Oldies“ in diesem Sommer und wieder sorgten die Musiker mit flotten Schlagern für gute Laune bei Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnstifts Hanau. Schon vor dem ersten Sommerkonzert in diesem Jahr, waren die Musiker sozusagen alte Bekannte in der Pflegeeinrichtung. So ist die Band bereits zuvor häufiger in der Hanauer Pflegeeinrichtung aufgetreten, in kleinerer Besetzung auch direkt in den Wohnbereichen. Da es aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen seit März nicht mehr möglich war innerhalb der Einrichtung aufzutreten, haben die Musiker ihre Konzerte in den neugestalteten Garten des Wohnstifts verlegt. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige Bewohner verfolgen den Auftritt auch aus dem Garten der Einrichtung – natürlich unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung.

Mit ihrem umfangreichen Repertoire begeisterten Reiner Wertheim (Keyboard), Margitta Lange (Gesang), Dr. Ralf Takke (Gitarre), Wolfgang Schröder (E-Gitarre und Akkordeon) und Heinz-Uwe Hennecke (Gesang) die Bewohner, die viele Lieder mitsangen und dazu klatschten. Die allesamt aus Hanau-Kesselstadt stammenden Musiker traten – wie schon in der Vergangenheit – auch dieses Mal wieder ehrenamtlich auf. Neben bekannten und beliebten Schlagern spielten sie dabei auch volkstümliche Lieder, die ebenfalls gut beim Publikum ankamen. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die Musiker ihrerseits mit mehreren Zugaben. So wurde auch das zweite Sommerkonzert zu einem vollen Erfolg. Im Anschluss an das Konzert sprach Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung im Wohnstift, den Musikern ihren Dank aus: „Sie haben mit Ihren Konzerten wieder gezeigt, wieviel Freude Sie den pflegebedürftigen Menschen bereiten. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für dieses außergewöhnliche Engagement.“

Anders als beim ersten Konzert, spielte diesmal auch das Wetter mit. Dabei ließen sich die Musiker beim ersten Konzert auch nicht durch einen heftigen Regenschauer aus dem Takt bringen. Geschützt durch den neuen Gartenpavillon spielten sie unbeirrt weiter – die Bewohner verfolgten das Konzert von den überdachten Terrassen und den Zimmern. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
27Aug2020

Kleines Sommerfest in der Senioren-Dependance Ronneburg

Einrichtungsbeirat Sabine Rolle: „Freude stand Bewohnern ins Gesicht geschrieben“

Das Akkordeon-Konzert von Ursula Neumann aus Gründau-Rothenbergen gehörte zu den Höhepunkten des diesjährigen Sommerfests in der Senioren-Dependance in Ronneburg.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 27.08.2020
Jedes Jahr findet in der Senioren-Dependance Ronneburg ein großes Sommerfest mit zahlreichen Gästen – darunter Angehörige, Mitarbeiter und Besucher des Hauses – statt. Da dies aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr nicht möglich war, hatte das Mitglied des Einrichtungsbeirats, Sabine Rolle, eine Feier im kleinen Rahmen und unter Beachtung aller aktuellen Schutzmaßnahmen initiiert. Unter Einhaltung der nötigen Abstände und verteilt auf mehrere Wohnbereiche, feierten die Bewohner diesmal ohne externe Gäste. Auch wenn die Angehörigen den Bewohnern natürlich fehlten, wurde das kleine Sommerfest dennoch zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Bewohner. An sommerlich und liebevoll geschmückten Tischen gab es Leckereien vom Grill zum Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen. Ein glanzvoller Höhepunkt, war das Unterhaltungsprogram. Neben einem abwechslungsreichen Betreuungsangebot rund um das Thema Sommer, trat die Musikerin Ursula Neumann aus Gründau-Rothenbergen für die Bewohner auf und spielte auf dem Akkordeon schwung- und stimmungsvolle Lieder.
26Aug2020

40 Hoffnungsbriefe für die Bewohner des Wohnstifts Hanau

Aktion der Firmbewerber der katholischen Gemeinde St. Elisabeth spendet Trost

(Von links) Margit Lavado, Gemeindereferentin St. Elisabeth, Alexander Wakan, Firmbewerber, Cordula Delp, Leitung Soziale Betreuung, Pfarrer Andreas Weber, St. Elisabeth, Anja Golla, Firmbewerberin, Pascal Jaschkowitz, Firmbewerber, Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter, Pfarrerin Béatrice Weimann-Schmeller.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 26.08.2020
Weit über 40 Hoffnungsbriefe haben die diesjährigen Firmbewerber der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hanau für die Bewohner und Bewohnerinnen des Wohnstifts Hanau geschrieben. Die Idee dazu brachte Pfarrerin Béatrice Weimann-Schmeller ein, die von ähnlichen Aktionen in Hamburg erfahren hatte. Sie erzählte Pfarrer Andreas Weber davon und die Idee stieß bei ihm sofort auf offene Ohren. Firmbewerber Justin Kittan erklärte sich dann bereit, die Durchführung und Organisation der Aktion zu übernehmen. So überlegte er beispielsweise mit den weiteren Firmbewerbern, welche Themen die Briefe enthalten könnten und kümmerte sich auch um das Einsammeln der Briefe.

Die Hoffnungsbriefe wurden dann stellvertretend für alle Firmbewerber von Anja Golla, Alexander Wakan und Pascal Jaschkowitz an die Leitung der Sozialen Betreuung, Cordula Delp, übergeben. Im Rahmen von Einzelbetreuungen sowie in Kleingruppen lasen Betreuungskräfte des Wohnstifts die Briefe anschließend den Bewohnerinnen und Bewohnern vor. Viele der Jugendlichen schrieben über ihre Hobbys, die Ferien, die Bedeutung der Firmung, ihre Familien oder auch darüber, wie sie die Corona-Einschränkungen erleben. Die Briefe berührten die Bewohnerinnen und Bewohner sehr. „Dass die jungen Leute an uns denken, dass tut uns gut“ äußerte eine Bewohnerin. Dem stimmten auch die anderen Bewohner der Pflegeeinrichtung zu.

Viele Bewohner antworteten den Firmbewerbern anschließend mit einem eigenen Brief. So verfasste eine Bewohnergruppe gemeinsam einen Brief an die Firmbewerber. Darin schilderten die Bewohner, wie die Corona-Maßnahmen ihren Alltag in der Pflegeeinrichtung verändert haben. So sind Besuche in der Einrichtung zwar wieder möglich, die Schutzmaßnahmen sind jedoch noch immer deutlich zu spüren. Auch Delp bedankte sich für die gelungene Aktion: „Im Namen aller Bewohner bedanke ich mich herzlich bei allen Firmbewerbern sowie den Initiatoren für die Hoffnungsbriefe. Ihre Briefe haben unseren Bewohnern einen Einblick in das Leben jüngerer Menschen gewährt. Besonders gefreut haben sich die Bewohner auch über die persönlichen Worte und die guten Wünsche“.
24Aug2020

The Wanderers geben Open-Air-Konzert für Senioren

Bewohner des Seniorenzentrums Gründau singen und schunkeln mit

Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt vor dem Seniorenzentrum Gründau.
Seniorenzentrum Gründau - Montag, 24.08.2020
Mit einer breiten Auswahl an bekannten und beliebten Liedern, begeisterte das Musiker-Duo „The Wanderers“ Bewohner, wie Mitarbeiter des Seniorenzentrums Gründau. Zum Repertoire von Tobias Bonewitz (Gitarre) und Harald Baumeister (Akkordeon), gehören Schlager, Evergreens, Rock- und Country-Lieder. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige auch – unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung von der Terrasse der Einrichtung. Bei Stücken wie „Country Road“, „Wien bleibt Wien“ oder „Rote Lippen“ wurde mitgeschunkelt und mitgeklatscht. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.

Der Auftritt des Musiker-Duos „The Wanderers“ war gemeinsam vom Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget, und der Fachkraft für Soziale Betreuung des Seniorenzentrums, Anja Wetzel, vorbereitet worden. Vor Ort unterstützen die Betreuungshilfskräfte Kerstin Schreiter und Sabine Hahne die Veranstaltung und ermöglichten allen interessierten Bewohnern, dem Konzert zu folgen. Im Anschluss an das Konzert bedankte sich die Einrichtungsleiterin Ute Severin bei den beiden Musikern für „einen Auftritt, der allen viel Freude bereitet hat“. Dem stimmte auch Herget zu: „Gerade in schwierigen Zeiten sind Konzerte wie dieses Seelentröster. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt“.
12Aug2020

„Alphorn-Echo Kasselgrund“ gastierte im Seniorenzentrum

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

v.l.: Wolfram Fuhr, Manfred Lemmer, Friedhelm Amend, Winfried Kunkel
Seniorenzentrum Biebergemünd - Mittwoch, 12.08.2020
Dass eine Gemeinschaft trotz der aktuell nötigen Abstandsregeln gelebt werden kann, zeigen derzeit zahlreiche Veranstaltungen, die in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises stattfinden. So auch das jüngste Konzert des Alphorn-Echos Kasselgrund, das sein musikalisches Können im Garten des Seniorenzentrums Biebergemünd zum Besten gab. Unter Einhaltung der Abstandsregeln suchten sich einige Bewohner ein schattiges Plätzchen im Garten und genossen mit Open-Air-Feeling das Konzert. Andere, vor allem in ihrer Mobilität eingeschränkte, Bewohner folgten dem Konzert bei geöffneten Fenstern. Für eine Überraschung sorgte das Alphorn-Echo mit einem Geburtstagsständchen für eine Bewohnerin, die an diesem Tag ihren 91. Geburtstag feierte. „Es war ein ganz besonderer Moment, als unsere Jubilarin merkte, dass das Ständchen ihr und ihrem Ehrentag galt“, so Birgit Bernhard, Leiterin der sozialen Betreuung im Seniorenzentrum. Nach einer kurzen Erholungspause gingen die vier Musiker in die Vollen und sorgten mit Gitarre, Akkordeon und Tuba nochmals für zünftige Musik. „Herzlichen Dank, dass wir hier zu Gast sein dürfen. Wir kommen auch gerne wieder“, so Friedhelm Amend am Ende des Konzertes. Birgit Bernhard nahm das Angebot gerne an, „Auch wir bedanken uns für Ihre wundervolle musikalische Unterhaltung und freuen uns schon jetzt auf ihre nächste Darstellung“.
11Aug2020

Den Wind in den Haaren spüren

Mit der Rikscha die Umgebung erkunden

Ehrenamtler Peter Boos und Johanna Kautzner erkunden Hanau auf der Rikscha
Stadtteilzentrum an der Kinzig - Dienstag, 11.08.2020
Seit nunmehr einem Jahr kommen Bewohner aus dem Wohnstift Hanau und dem Stadtteilzentrum an der Kinzig in den Genuss eines außergewöhnlichen Angebotes, ein Ausflug in der Rikscha. Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind haben so die Möglichkeit aktiv an ihrer Umwelt teilzuhaben und Ausflüge durch die Stadt oder auch ins Grüne zu unternehmen. Sie können auf eine ganz besondere Art und Weise wieder in Bereiche ihres persönlichen Umfeldes kommen und ihre Umgebung neu erleben. Im Mittelpunkt steht das besondere Erlebnis für die Senioren. „Es ist einfach herrlich, den Wind zu spüren und die Umgebung an sich vorbeiziehen zu lassen“, so eine Bewohnerin während ihrer jüngsten Fahrt durch die Brüder-Grimm-Stadt. „Gerade in der aktuellen Situation ist es uns wichtiger denn je, den hier lebenden Menschen abwechslungsreiche schöne Tage zu bescheren“, so Einrichtungsleiterin Anja Wagner und ergänzt: „Was gibt es da Schöneres, als sich einfach in die Rikscha zu setzen und sich an seine Wunschorte fahren zu lassen!“ Beliebte Zielorte sind dabei oft Besuche im alten Wohnviertel, eine Fahrt durch den Stadtpark oder der Besuch einer Eisdiele. Gefahren wird die Rikscha durch geschulte Ehrenamtliche der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
07Aug2020

Visuelle Reize setzen

Milieugestaltung im Altenzentrum Rodenbach

Olivia Busse malte im heimischen Garten Bilder, die zum Träumen einladen und nun die Wellness-Oase schmücken
Altenzentrum Rodenbach - Freitag, 07.08.2020
Auch und gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, für pflege- und hilfebedürftige Bewohner eine Umgebung zu schaffen, die sich positiv auf ihre Gemüter auswirkt. In stationären Einrichtungen ist die Gestaltung und Dekoration des Wohnraumes ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Tuns. „Für die Gestaltung der Bewohnerzimmer regen wir die Angehörigen der bei uns lebenden Menschen immer an, persönliche Gegenstände mitzubringen, Bilder von Familienangehörigen aufzuhängen und Möbelstücke aus der eigenen Häuslichkeit aufzustellen, damit eine wohnliche und vor allem eine vertraute Atmosphäre entsteht“ berichtet Vanessa Buono, Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum Rodenbach. Doch auch das Milieu in den Gemeinschaftsräumen ist wichtig. Hier lassen sich die Mitarbeiter der Betreuung und Pflege immer wieder unterschiedliche Projekte einfallen. So wurde jüngst das Pflegebad des Wohnbereiches 3 im Altenzentrum Rodenbach in eine kleine Wellness-Oase verwandelt. Initiatoren waren dabei Wohnbereichsleiterin Kerstin Stenger und Betreuungskraft Marika Gentile. Für ihr Vorhaben „Wellness-Oase“ erhielten sie tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung: Olivia Busse, die Tochter der Pflegehelferin Ewa Busse, zauberte wunderschöne Acrylbilder auf Leinwänden und Daniel Paulus, Bruder der Leiterin der Sozialen Betreuung im Altenzentrum, unterstützte repräsentativ für die Firma Kohler Malerbetrieb und verlieh den Wänden einen neuen Glanz. „Das Projekt hat wieder einmal gezeigt, welche gelebte Gemeinschaft wir hier im Altenzentrum haben“, so Einrichtungsleiterin Myriam Dehne, die den beiden Initiatorinnen wie auch den ehrenamtlichen Unterstützern gleichermaßen für ihren Einsatz dankte und ihre Freude über das schöne Ergebnis aussprach.
30Jul2020

„Die passende Musik für einen Tag voller Sonnenschein“

„Evas Apfel“ begeistern Bewohner der Senioren-Dependance in Ronneburg

Die Musiker*innen Jane Lazrovic (Kontrabass und Gesang), Imogen Gleichauf (Drums, Cajon und Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang) treten seit fünf Jahren als „Evas Apfel“ auf.
Dependance Haus Ronneburg - Donnerstag, 30.07.2020
Ronneburg. – Das Konzert der Band „Evas Apfel“ auf dem Gelände der Senioren-Dependance Ronneburg sorgte sowohl bei den Bewohnern, als auch bei den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung für gute Laune und einen beschwingten Nachmittag. Mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und Swing bis hin zum Walzer, begeisterte das musikalische Trio sein Publikum und zauberte den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht. Die Band trat sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Einrichtung auf, damit auch die immobilen Bewohner zu beiden Seiten des Gebäudes das Konzert durch ihre offenen Fenster verfolgen konnten. Die treuen „Fans“, die den ersten Auftritt vor dem Haupteingang der Einrichtung verfolgt hatten, kamen dann auch zum zweiten Auftritt und begleiteten die Band sozusagen bei ihrer „Tournee“ rund um die Senioren-Dependance.

Von „La Bamba“, über „Hound Dog“ bis zu „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“, ließen die drei Musiker*innen keine Wünsche offen. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Band gehören deutsch- und englischsprachige Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus, Fredy Quinn und vielen mehr. Kein Wunder also, dass der Auftritt des Trios bei den Bewohnern der Senioren-Dependance so gut ankam. So sangen die Bewohner bei vielen Liedern mit und ließen sich vom Auftritt des Trios auch zum Tanzen mitreißen. „Das ist die passende Musik für einen Tag voller Sonnenschein“, so eine Bewohnerin. Auch den drei Musiker*innen machte es sichtlich Freude, für ein solch begeistertes Publikum zu spielen. „Dieser Auftritt war für uns etwas ganz Besonderes“, so die drei Musiker*innen Jane Lazrovic (Kontrabass, Gesang), Imogen Gleichauf (Drums, Cajon, Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre, Gesang).

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Die Band „Evas Apfel“ ist eine Band studierter Musiker aus Frankfurt am Main, die seit 5 Jahren intensiv zusammenarbeiten. Ihr Repertoire umfasst über 400 Eigeninterpretationen bekannterer Stücke.

27Jul2020

Weitere Ehrenamtliche für die Gartenpflege gesucht

Seniorenzentrum Biebergemünd plant Anschaffung von Hochbeeten

Hündin Rosa genießt die Nachmittagssonne im Garten des Seniorenzentrums Biebergemünd.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 27.07.2020
Das Seniorenzentrum Biebergemünd sucht derzeit nach weiteren Ehrenamtlichen für die Gartenpflege. So sollen im Frühjahr nächsten Jahren zwei Hochbeete angelegt werden, in denen die Ehrenamtlichen gemeinsam mit den Bewohnern Kräuter und Gemüse anbauen. Die Idee zu diesem Projekt war gemeinsam mit Karin Klöckner entstanden, die Anfang des Jahres in die Pflegeeinrichtung gekommen war, um sich über ein ehrenamtliches Engagement zu informieren. Klöckner, die in der Nähe des Seniorenzentrums im „Alten Forstamt“ wohnt und dort Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste anbietet, verfügt über ein großes botanisches Wissen und kennt sich in der Gartenpflege bestens aus, was man schon allein am stil- und liebevoll gepflegten Garten des „Alten Forstamts“ erkennt. Auch wenn aufgrund der Corona-Krise noch nicht mit der Umsetzung der Hochbeete begonnen werden konnte, sind die Planungen daran weiter vorangegangen. Gemeinsam mit ihrer Hündin Rosa hat Klöckner auch schon mit einigen Vorbereitungen im Garten begonnen. Um Anfang nächsten Jahres mit der Umsetzung des Projekts beginnen zu können, sucht das Seniorenzentrum Biebergemünd aktuell nach weiteren Ehrenamtlichen, die gemeinsam mit den Bewohnern aktiv werden möchten.

Interessierte melden sich bitte bei der Fachkraft für Soziale Betreuung, Birgit Bernhard, telefonisch unter der Nummer 06050 / 9122-160 oder per E-Mail an birgit.bernhard@apz-mkk.de.
24Jul2020

Erlenseer Jazz-Band musiziert für Senioren in Biebergemünd

Bewohner des Seniorenzentrums begeistert vom ersten Auftritt des Jazz-Trios

(Von links) Norbert Lieber am Bass, Günther Wess am Piano, Ute Hamann am Saxophon.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Freitag, 24.07.2020
Die warmen Strahlen der Morgensonne und swingende Jazz-Rhythmen – stimmungsvoller kann man kaum in den Tag starten. Der Auftritt der Erlenseer Jazz-Band auf dem Gelände des Seniorenzentrums Biebergemünd, war dabei nicht nur für die Bewohner der Pflegeeinrichtung eine Premiere, sondern auch für die Musiker selbst – denn es war das erste öffentliche Konzert des Trios. Zur Band, die aktuell noch auf der Suche nach einem Namen ist und ihren Stil als „Erlensee-Jazz“ beschreibt, gehören Ute Hamann am Saxophon, Günther Wess am Klavier und Norbert Lieber am Bass. Nachdem sie ihr Equipment aufgebaut hatten, stellten sich die Musiker kurz vor und hießen die Bewohner zum Konzert willkommen: „Guten Morgen, wir freuen uns heute für Sie spielen zu dürfen und haben Ihnen für diesen bunten Sommermorgen eine Auswahl an Jazz-Liedern vorbereitet, die Sie wahrscheinlich alle kennen – vor allem die Klassiker des Jazz.“

Als erstes spielte das Trio „Green Onions“ von Booker T. & the M.G.’s., gefolgt von weiteren beliebten Stücken aus den 60-er, 70-er und 80-er Jahren. Das Publikum verfolgte das Konzert sowohl vor der Einrichtung als auch bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern. Zwischen den Titeln gab es lautstarken Beifall und großen Applaus. Vor jedem neuen Lied, erzählte Günther Wess ein paar Sätze zum Komponisten oder zur Hintergrundgeschichte des nächsten Titels. So nahm die Band ihr Publikum nicht nur auf eine musikalische Reise, sondern auch auf einen Ausflug in die Geschichte des Jazz. Für den begeisterten Applaus bedankten sich die Musiker mit mehreren Zugaben. So wurde der erste Auftritt der „Erlensee-Jazz-Band“ ein voller Erfolg und wird den Bewohnern des Seniorenzentrums noch lange in guter Erinnerung bleiben. „Hoffentlich gibt es ein baldiges Wiedersehen.“, so eine begeistere Bewohnerin.

Um den Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben zu lassen, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Dabei ist für jeden etwas dabei – so fanden seit April Rock-, Pop-, Schlager-, Volksmusik-, Jazz-, Klassik- und sogar Alphorn-Konzerte vor den Einrichtungen statt.
20Jul2020

Von „La Bamba“ bis „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“

„Evas Apfel“ begeistern Bewohner der Senioren-Dependance in Neuberg

Treten seit fünf Jahren als „Evas Apfel“ auf – die studierten Musiker*innen Jane Lazrovic (Kontrabass und Gesang), Imogen Gleichauf (Drums, Cajon und Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre und Gesang).
Dependance Haus Neuberg - Montag, 20.07.2020
Strahlender Sonnenschein und ein musikalisches Repertoire, das keine Wünsche offen lässt – das Konzert der Band „Evas Apfel“ auf dem Außengelände der Senioren-Dependance Neuberg begeisterte die Bewohner, wie die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung gleichermaßen. Mit eigenen Interpretationen bekannter und beliebter Titel aus der Welt der Pop- und Rockmusik, des Jazz und Swing bis hin zum Walzer, sorgte das musikalische Trio für gute Laune und einen beschwingten Nachmittag. Die Band trat sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Einrichtung auf, damit auch die immobilen Bewohner zu beiden Seiten des Gebäudes das Konzert durch ihre offenen Fenster verfolgen konnten. Die treuen „Fans“, die den ersten Auftritt vor dem Haupteingang der Einrichtung verfolgt hatten, kamen dann auch zum zweiten Auftritt und begleiteten die Band sozusagen bei ihrer „Tournee“ rund um die Senioren-Dependance.

Die Gruppe nahm ihr Publikum auf eine musikalische Reise durch die Jahrzehnte und Musikgenres mit und zauberte ihnen mit ihrem humor- und stimmungsvollen Auftritt ein Lächeln ins Gesicht. Kein Wunder also, dass der Auftritt des Trios bei den Bewohnern der Senioren-Dependance so gut ankam. Zum abwechslungsreichen Repertoire der Band, gehörten Lieder von Elvis Presley, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus, Fredy Quinn und noch vielen mehr. Die Bewohner sangen bei vielen Liedern mit und ließen sich vom spritzigen und humorvollen Auftritt des Trios mitreißen. Auch für die Band war das Konzert ein ganz besonderes Erlebnis und so bedankten sie sich für den Beifall und den Applaus mit mehreren Zugaben. „Es hat uns viel Freude gemacht, vor einem so tollen Publikum zu spielen“ so Jane Lazrovic (Kontrabass / Gesang), Imogen Gleichauf (Drums / Cajon / Gesang) und Gabriel Beuerle (Gitarre / Gesang).

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Die Band „Evas Apfel“ ist eine Band studierter Musiker aus Frankfurt am Main, die seit 5 Jahren intensiv zusammenarbeiten. Ihr Repertoire umfasst über 400 Eigeninterpretationen bekannterer Stücke.
14Jul2020

Musik liegt in der Luft – etwas Normalität im Bewohneralltag

Robert Hößbacher gibt Open-Air-Konzert vor dem Altenzentrum Rodenbach

Schlager und Volkslieder zum Mitsingen – Alleinunterhalter Robert Hößbacher begeisterte mit seinem Auftritt die Bewohner des Altenzentrums.
Altenzentrum Rodenbach - Dienstag, 14.07.2020
Eine besonders schöne Ablenkung, war der Auftritt des Alleinunterhalters Robert Hößbacher auf dem Gelände des Altenzentrums Rodenbach. Um möglichst viele und vor allem auch die immobilen Bewohnerinnen und Bewohner zu erreichen, trat Hößbacher gleich mehrfach vor dem Altenzentrum auf. So spielte er je eine halbe Stunde im Innenhof des Wohnbereichs 7, vor dem Haupteingang der Einrichtung, auf der Terrasse und im Außenbereich des Hauses A und B. Bei jedem der vier Open-Air-Konzerte verfolgten die Bewohner den Auftritt des beliebten Alleinunterhalters sowohl von den Balkonen und Terrassen, als auch bei geöffneten Fenstern aus den Bewohnerzimmern. So kann man zwar nicht von einer Welt-Tournee sprechen, sehr wohl jedoch von einer Tour rund um das komplette Altenzentrum. Dabei ertönten alte Schlager und Volkslieder zum Mitsingen – es wurde geschunkelt und auch getanzt.

Zum Abschluss jedes der vier Konzerte des beliebten Interpreten gab es großen Beifall und viel Applaus vom begeisterten Publikum. Auch den Wunsch nach Zugaben, erfüllte Hößbacher mit sichtlichem Vergnügen. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
09Jul2020

Alphornkonzert vor dem Kreisruheheim Gelnhausen

Senioren freuen sich über den Auftritt des Alphornechos Kasselgrund

Das Alphornecho Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd – Friedhelm Amend (musikalische Leitung), Manfred Lemmer, Hermann Hamm, Winfried Kunkel und Wolfram Fuhr.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 09.07.2020
Die Klänge, die kürzlich im Hof des Kreisruheheims – und weit darüber hinaus – zu vernehmen waren, hört man in unseren Breiten eher selten. Sie erinnern an das Panorama hoher Berge und an Urlaub in den Alpen. Der Auftritt des Alphornechos Kasselgrund aus Gelnhausen und Biebergemünd im Hof des Kreisruheheims Gelnhausen, sorge für Begeisterung bei den Bewohnern der Pflegeeinrichtung und offenbarte die Bandbreite des im alpinen Raum verbreiteten Instruments.

Zu Kaffee und Kuchen versammelten sich mehr als 20 Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen im Innenhof – natürlich unter Wahrung des Mindestabstandes – und lauschten den kraftvoll-melodischen Klängen die aus den Alphörnern erklangen. Zu hören gab es Musik aus der Schweiz, Deutschland und anderen europäischen Ländern, in denen das Alphorn heimisch ist. Meditative Abendlieder wechselten sich mit flotten Polkas und Walzern ab. „Ja, man kann auch relativ schnell damit spielen“ erklärte der musikalische Leiter der Gruppe Friedhelm Amend, „vor allem in der Schweiz wird das Alphorn aber meist sehr langsam gespielt.“ Die Senioren genossen die langsamen ebenso wie die schnellen Stücke. Während der Musik war alles mucksmäuschenstill und alle Blicke richteten sich gebannt auf die Musiker. Nach jedem Lied gab es großen Beifall und Applaus.

In der Pause wurden Fragen zum Alphorn beantwortet. „Wie lang ist ein Alphorn und aus welchem Holz ist es gebaut?“ – „3,40m bis 3,60m je nach Tonart“. „Aus welchem Holz werden sie gebaut?“ – „Weißtanne und Weißfichte aus 1600m Höhe“. „Wie viele unterschiedliche Töne kann man damit spielen?“ – „Bis zu 19“. Zum Beweis spielte Musiker Manfred Lemmer gleich die Eurovisionshymne. Zum Abschluss des Konzertes dankte Uwe Frühm, Fachkraft für soziale Betreuung, den Musikern, die für den gelungenen Auftritt. Die Musiker hatten auf ihre Gage verzichtet – Getränke reichten ihnen. „Wir freuen uns, den Senioren eine Freude machen zu können. Besonders schön ist es für uns hier im Innenhof des Kreisruheheims, da wir hier schon vor drei Jahren zur Eröffnung des Hospizes St. Elisabeth gespielt haben“ so Friedhelm Amend. Die Bewohner des Kreisruheheimes bedankten sich anschließend mit einem kräftigen Schlussapplaus. Das angenehme Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt – trug sein Übriges dazu bei, dass sich alle rundum wohlfühlten.
08Jul2020

Kreisruheheim Gelnhausen erfüllt Herzenswünsche

Bewohnerin Ottilie Ditzel wird ins Restaurant Zum Paradies ausgeführt

Die Pizza war so groß, dass sich Ottilie Ditzel die Hälfte einpacken ließ und am nächsten Tag im Kreisruheheim verspeiste.
Kreisruheheim Gelnhausen - Mittwoch, 08.07.2020
Die Freude stand der Bewohnerin des Kreisruheheims Gelnhausen, Ottilie Ditzel, ins Gesicht geschrieben, als sie von dem anstehenden Ausflug in das ihr bis dahin nur aus Erzählungen bekannte Restaurant Zum Paradies erfuhr. „Mit so einer Überraschung hätte ich heute nicht gerechnet“, strahlte die Seniorin und erklärte: „Da freue ich mich ja schon richtig drauf“. Ditzel hatte vor einiger Zeit über das Restaurant auf dem Herzberg zwischen Gelnhausen und Gründau erfahren und gegenüber den Pflege- und Betreuungskräften den Wunsch geäußert, einmal in dem Restaurant essen zu gehen. Dieser Wunsch wurde Ottilie Ditzel nun im Rahmen der Aktion „Herzenswünsche“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, zu dem auch das Kreisruheheim gehört.

Am Mittag desselben Tages fuhr Ditzel mit der Fachkraft für soziale Betreuung, Sigrid Castellanos, zum Restaurant in den Gelnhäuser Stadtteil Roth. Als Überraschungsgäste warteten dort schon die Betreuungskraft Regina Pucher und die Verwaltungsangestellte Iris Goßmann, die den Ausflug im Rahmen der Aktion „Herzenswünsche“ organisiert hatten. Die reservierten Plätze auf der Terrasse des Restaurants boten einen herrlichen Blick über das gesamte Kinzigtal. „Dieser Ausblick hier ist ja unglaublich“, staunte Ditzel über die Fernsicht über das Kinzigtal. Bei herrlichem Sonnenschein saß die Gruppe auf gemütlichen Holzbänken und verbrachte einen herrlichen Nachmittag. Zu ihrer Pizza gönnte sich Ditzel ein Bier. „Ich muss ja nicht fahren“, so die vergnügte Ausflüglerin.
06Jul2020

Katharina Schröder in den Ruhestand verabschiedet

Seniorenzentrum Biebergemünd würdigt Mitarbeiterin der ersten Stunde

(Von links) Liane Geis, Claudia Spahn, Katharina Schröder und Robert Steingrübner.
Seniorenzentrum Biebergemünd - Montag, 06.07.2020
Gemeinsam mit dem Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Robert Steingrübner, verabschiedeten die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn und die Pflegedienstleiterin Liane Geis die Altenpflegerin Katharina Schröder in den Ruhestand. „Mit Frau Schröder geht eine Mitarbeiterin der ersten Stunde“, würdigte die Einrichtungsleiterin Claudia Spahn, die seit 2006 in der Einrichtung tätige Altenpflegerin. Am 03. Januar 2005 wurde Katharina Schröder Mitarbeiterin der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und wechselte nach einem Jahr im Seniorenzentrum Gründau, in die damals neu eröffnete Pflegeeinrichtung in Biebergemünd.

Spahn lobte dabei die Fähigkeit von Schröder, auch in hektischen Situationen „ruhig und gelassen zu reagieren“ und erklärte: „Frau Schröder geht die Aufgaben des Alltags und des Lebens gelassen, zuverlässig, beständig und in Ruhe an.“ Dem stimmte auch Pflegedienstleiterin Geis zu: „Ihre Stabilität, Kollegialität, Disziplin und Fachkompetenz sind Eigenschaften, die Frau Schröder in ihrem Arbeitsalltag auszeichnen und sie zu einer geschätzten Kollegin machen – so sind wir auch besonders glücklich, dass Frau Schröder uns im Rahmen eines Mini-Jobs weiter unterstützen wird.“ So wird die engagierte Altenpflegerin dem Seniorenzentrum noch eine Zeit lang erhalten bleiben und nannte als Grund für ihre Entscheidung „den Zusammenhalt innerhalb des Pflegeteams“.

1954 in Kasachstan geboren, absolvierte Katharina Schröder in ihrem Heimatland von 1978 -1983 eine Ausbildung zur Erzieherin an der Pädagogischen Lehranstalt in Kustanai. In diesem Beruf arbeitete Frau Schröder bis 1999. Um ihren drei Kindern eine bessere berufliche Perspektive bieten zu können, wanderte sie mit ihrer Familie vor der Jahrtausendwende nach Deutschland aus. Nach einem erfolgreichen Sprachlehrgang, entschied sich Schröder für eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Im Oktober 2001 begann sie die Ausbildung zur Altenpflegerin am Aus- und Fortbildungsinstitut in Rodenbach und schloss sie drei Jahre später erfolgreich ab. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen, fand die Verabschiedung in kleinem Kreis statt.
26Jun2020

Malaktion erfreut Senioren in Gelnhausen und Biebergemünd

Kinder von Mitarbeitern der Kreiswerke Main-Kinzig kreieren farbenfrohe Kunstwerke

Erna Buchhold freute sich über das Bild und ließ es in ihrem Zimmer aufhängen.
Gesamtunternehmen - Freitag, 26.06.2020
Gelnhausen / Biebergemünd. – Den Bewohnern des Kreisruheheims Gelnhausen und des Seniorenzentrums Biebergemünd eine Freude zu machen – das war das Ziel einer Aktion der Kreiswerke Main-Kinzig. Der Strom- und Wasserversorger aus der Region hatte die Kinder der Mitarbeiter darum gebeten, farbenfrohe Bilder für die Senioren beider Pflegeeinrichtungen zu malen. Zahlreiche Kinder griffen daraufhin zu Buntstiften, Wasserfarben und Wachsmalkreide und beteiligten sich an der Malaktion der Kreiswerke. Die fertigen Bilder übergab der Regionalversorger an die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Biebergemünd, Claudia Spahn, und an den Einrichtungsleiter des Kreisruheheims Gelnhausen, Daniel Pfeifer.

In beiden Einrichtungen sind die farbenfrohen Kunstwerke mittlerweile überall zu finden: Sie hängen in den Eingangsbereichen, in Aufenthaltsräumen und auch in Bewohnerzimmern. „Eine tolle Aktion, über die sich unsere Bewohner sehr freuen“, bedankte sich Claudia Spahn bei Bernd Knüttel, Bereichsleiter Markt bei den Kreiswerken. Dieser freut sich, dass die Aktion bei den Bewohnern so gut angekommen ist und erklärt: „Gerade in Zeiten von Corona nehmen Solidarität, Wertschätzung und Kreativität einen besonderen Stellenwert ein. Ohne zu zögern fungierten die Kinder unserer Mitarbeiter als Frühlingsbotschafter und zeigten, wie man jemandem schon mit ganz kleinen Gesten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“ Dem stimmte auch Daniel Pfeiffer zu: „Aktionen wie diese zeigen, dass trotz Distanz Gemeinschaft gelebt werden kann.“
25Jun2020

Verführerische Erdbeerträume trotzen dem Corona-Virus

Bauer Würfl spendet dem Kreisruheheim fünf Kilogramm Erdbeeren

Dank des Einsatzes der beiden Ehrenamtlichen Christina Spahn und Erika Schmehle und der großzügigen Spende von Bauer Würfl, kamen die Bewohner des Kreisruheheims in den Genuss von leckeren Erdbeer-Träumen.
Kreisruheheim Gelnhausen - Donnerstag, 25.06.2020
„Das sieht aus wie in der Eisdiele“, freute sich Helene Gackenheimer, Bewohnerin des Kreisruheheims in Gelnhausen, als sie den Erdbeerbecher erblickte, den ihr die Betreuungskraft Regina Pucher servierte. Aus Vanilleeis, gezuckerten Erdbeeren, Schlagsahne und Schokoladensoße hatten Pucher und die Leiterin der Sozialen Betreuung, Sigrid Castellanos, ein Geschmackserlebnis der besonderen Art für die Senioren kreiert. Die Eisbecher waren dabei schon der zweite „Erdbeertraum“ innerhalb weniger Tage. Nachdem Bauer Würfl dem Kreisruheheim Gelnhausen fünf Kilogramm Erdbeeren gespendet hat, wurde das Team der sozialen Betreuung sofort aktiv und backte Tortenböden. Kurze Zeit später ließen sich die Bewohner Erdbeerkuchen mit Schlagsahne schmecken und waren dabei voll des Lobes. „Das ist so lecker. Es geht doch nichts über Erdbeerkuchen.“, so eine Bewohnerin. Sigrid Castellanos bedankte sich bei Bauer Würfel für die großzügige Spende: „Ihre Erdbeeren haben bei den Bewohnern für viele glückliche Gesichter gesorgt“. Daneben bedankte sich Castellanos auch bei den beiden Ehrenamtlichen Christina Spahn und Erika Schmehle, die den Kontakt zu Bauer Würfl hergestellt hatten und so für Freude und für Ablenkung bei den Senioren gesorgt haben.
24Jun2020

Der Duft von frischgebackenen Waffeln mit Erdbeeren

Bewohner des Altenzentrums Rodenbach genießen Plausch in der Sonne

Frischgebackene Waffeln mit Erdbeeren und Sahne – eine willkommen Ablenkung für die Bewohner des Altenzentrums Rodenbach.
Altenzentrum Rodenbach - Mittwoch, 24.06.2020
Frisch gebackene Waffeln und ein Plausch in der Sonne – was ansonsten zum Alltag im Altenzentrum Rodenbach gehört, ist in der aktuellen Situation ein ganz besonderes Highlight. So mussten die Gruppenaktivitäten in der Pflegeeinrichtung aufgrund der derzeit geltenden Schutzmaßnahmen auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden oder können nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Während gewöhnlich mehrere Bewohnerinnen gemeinsam den Waffelteig zubereiten und beim Backen der Waffeln mitmachen, konnte diesmal nur eine Bewohnerin bei den Vorbereitungen mithelfen. Die vorherige Händedesinfektion und das Tragen von Handschuhen, Mundschutz und Küchenschürze, waren dabei sowohl für die Bewohnerin, als auch für die Betreuungskräfte Pflicht. Der guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch und so zog kurze Zeit später der Duft von frischgebackenen Waffeln durch die Einrichtung. Ebenso groß war die Freude der Bewohner, als ihnen die Teller mit den frischgebackenen Waffeln mit Erdbeeren und Sahne gereicht wurden. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Bewohner die frischgebackenen Waffeln auf den Balkonen und der Terrasse des Altenzentrums und nutzten die Gelegenheit für einen angeregten Plausch in der Sonne.
23Jun2020

Musikalische Reise für Bewohner des Kreisruheheims

Duo „Nostalgieperlen“ gibt Konzert im Innenhof der Pflegeeinrichtung

Mit ihrem Auftritt im Innenhof des Kreisruheheims Gelnhausen nahm das Duo „Nostalgieperlen“, das Publikum auf eine musikalische Reise in die 50er und 60er Jahre mit.
Kreisruheheim Gelnhausen - Dienstag, 23.06.2020
Eine Ukulele und zwei mitreißende Stimmen - das ist alles was die „Nostalgieperlen“ brauchen, um ihr Publikum auf eine musikalische Reise in die Zeit der Schlager mitzunehmen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Davon durften sich auch die Bewohner des Kreisruheheims Gelnhausen überzeugen, bei denen der Auftritt der beiden Gesangskünstler für Begeisterung sorgte. Das Besondere an dem Konzert des Duos: es fand im Innenhof des Kreisruhheims statt. Die Bewohner verfolgten es von ihren Fenstern und unter Einhaltung des notwendigen Abstands voneinander von der Terrasse der Pflegeeinrichtung. Das trübte jedoch keineswegs die Stimmung beim Publikum. Stattdessen ließ es sich von Angela Scochi (Gesang und Ukulele) und Christian Kerkhoff (Gesang und Rhythmus) mit bekannten und beliebten Schlagern aus den 50er und 60er Jahren, darunter Titel wie „Zwei kleine Italiener“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“ in eine andere Zeit mitnehmen.

Angela Scochi und Christian Kerkhoff sind professionelle Sänger und Musical-Darsteller, die unter anderem bei den Brüder-Grimm-Festspielen und anderen renommierten Musik-Veranstaltungen engagiert waren. Kein Wunder also, dass der Auftritt bei den Bewohnern des Kreisruheheims so gut angekommen ist. Zum abwechslungsreichen Repertoire der beiden Musiker, gehörten Lieder von Conny Froboess, Caterina Valente, Peter Alexander, Peter Kraus und Fredy Quinn. Die Bewohner sangen bei vielen Liedern mit und ließen sich vom spritzigen und humorvollen Auftritt des Duos mitreißen. Auch für die beiden Musiker war das Konzert ein ganz besonderes Erlebnis und so bedankten sie sich für den Beifall und den Applaus mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen auf dem Außengelände der 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.
22Jun2020

Einrichtungsbeirat weiterhin geschäftsführend im Amt

Neuwahl des Einrichtungsbeirats im Wohnstift Hanau findet in Kürze statt

(Von links) Stephan Hemberger bedankt sich bei den Mitgliedern des Einrichtungsbeirats Hans-Georg Jacob, Manfred Erich Gleitsmann, Karin Frühwacht, Jutta Karkula, Dieter Thomas
Wohnstift Hanau - Montag, 22.06.2020
Alle zwei Jahre findet die Wahl des Einrichtungsbeirats im Wohnstift Hanau statt. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen konnte die für Mai diesen Jahres geplante Wahl jedoch nicht stattfinden und so erklärten sich die bisherigen Einrichtungsbeiratsmitglieder Karin Frühwacht, Manfred Erich Gleitsmann, Hans-Georg Jacob, Jutta Karkula und Dieter Thomas dazu bereit, weiterhin kommissarisch im Amt zu bleiben. Angesichts des zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Besuchsverbots und der damit verbundenen Herausforderungen, keine einfache Aufgabe. Auch Einrichtungsleiter Stephan Hemberger freute sich, dass die amtierenden Mitglieder des Einrichtungsbeirates im Wohnstift, damit einverstanden waren, geschäftsführend im Amt zu bleiben.

Hemberger bedankte sich bei den Mitgliedern des Einrichtungsbeirats für das außerordentliche Engagement in einer schwierigen Zeit. „Ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese bedeutende Funktion weiterhin wahrnehmen. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie sich bereit erklärt haben, über die Wahlperiode hinaus im Amt zu bleiben“. Zum Dank überreichte Hemberger den Bewohnervertretern jeweils einen Blumenstrauß und ein süßes Präsent. Diese zeigten sich über die erhaltene Anerkennung erfreut und versprachen, sich weiter für die Belange der Bewohner einzusetzen. Sobald dies möglich ist, sollen zeitnah Neuwahlen stattfinden, versprach Hemberger. Der Einrichtungsbeirat ist Vermittler und Bindeglied zwischen Einrichtungsleitung und Bewohnern.
19Jun2020

Positiver Förderbescheid für die Alten-und Pflegezentren

Gefördertes Projekt KomIN verzahnt Digitalisierungsstrategie und Personalentwicklung

(Von links) Wolfram Gießler (Projektverantwortlicher), Nils Kornherr (Referent für Digitalisierung), Monika Zimpel (Geschäftsbereichsleiterin Personal), Dieter Bien (Geschäftsführer), Belinda Schmidt (Betriebsratsvorsitzende) und Anja Laguardia (stellvertretende Betriebsratsvorsitzende) freuen sich gemeinsam über den positiven Förderbescheid.
Gesamtunternehmen - Freitag, 19.06.2020
Die Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises beteiligen sich mit einem eigenen Teilprojekt an der durch den Europäischen Sozialfonds mit 1,1 Millionen Euro geförderten Forschungsinitiative KomIN – Kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Forschungsverbundes ist es, die Wechselwirkung zwischen der fortschreitenden Digitalisierung und der personenzentrierten Interaktionsarbeit der Fachkräfte in der Altenpflege zu untersuchen. Um diese Wechselwirkungen zu erforschen, ist es notwendig, diese nicht nur mithilfe theoretischer Modelle, sondern anhand der Praxis - also im Pflegealltag - zu untersuchen. „Die Nachricht über den positiven Förderbescheid, freut uns sehr. Schließlich soll dieses Projekt dazu beitragen, unsere Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten.“, so der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien. Dem stimmte auch der Referent für Digitalisierung, Nils Kornherr, zu: „Die durch das Projekt gewonnen Erkenntnisse, sollen sowohl in die Weiterentwicklung unserer Digitalisierungsstrategie als auch in unsere Maßnahmen zur Personalentwicklung einfließen.“ Durch den dauerhaften Dialog mit den Projektpartnern – deren Teilprojekte inhaltlich sehr unterschiedlich angelegt sind – sollen dabei letztlich alle Projektbeteiligten von den Erfahrungen der jeweils anderen Teilnehmer profitieren.

Das Teilprojekt der Alten- und Pflegezentren konzentriert sich auf die Frage, wie Anwendungen aus dem Bereich der Telemedizin den Arbeitsalltag der Pflegekräfte unterstützen kann. Die Untersuchung geht dabei der Frage nach, wie die Pflegedienstleistungssteuerung zukünftig digitalisiert werden kann, da technische Transformationsprozesse die Arbeitswelt zunehmend verändern. Welche Kompetenzen Beschäftigte in der Pflege zukünftig in Aus-, Fort-und Weiterbildung erwerben sollen, um diesem Wandel zu begegnen, soll dabei ebenfalls beantwortet werden. „Ein wichtiges Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Bedingungen für lern-und selbstwirksamkeitsfördernde Arbeit zu erkennen.“, so die Geschäftsbereichsleiterin Personal, Monika Zimpel. Wie wichtig das für den Pflegealltag ist, unterstrich auch die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren, Belinda Schmidt: „Eine kompetenzförderliche Interaktionsarbeit, die sich an den Fähigkeiten der Arbeitnehmer orientiert, kann dazu beitragen, die Belastungen der Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag zu reduzieren.“ An dem von Juni 2020 bis Mai 2023 laufenden Projekt, beteiligen sich neben den Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises auch Alten-und Pflegeheime der Stadt Wuppertal und die Pflegezentrale Duisburg. Der Projektverantwortliche ist Wolfram Gießler vom Bildungsinstitut im Gesundheitswesen (BiG) Essen. Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Freiburg, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie des BIG begleiten das Projekt.
05Jun2020

The Wanderers treten im Garten der Senioren-Dependance auf

Bewohner der Hammerbacher Pflegeeinrichtung genießen musikalischen Nachmittag

Das Musiker-Duo „The Wanderers“ bei ihrem Auftritt im Garten der Senioren-Dependance Hammersbach.
Dependance Haus Hammersbach - Freitag, 05.06.2020
Bei strahlendem Sonnenschein trat das beliebte Musiker-Duo „The Wanderers“ im Garten der Senioren-Dependance Hammersbach auf. Mit einer breiten Auswahl an bekannten und beliebten Musikstücken, begeisterten die beiden Stimmungsmacher sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung. Zu ihrem Repertoire gehörten dabei Schlager, Evergreens, Rock- und Country-Lieder, wie „Country Road“ oder „Rote Lippen soll man küssen“. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, einige Bewohner verfolgen den Auftritt auch aus dem Garten der Einrichtung – natürlich unter Einhaltung der bestehenden Abstandsregelung. Auch Wunschtitel der Bewohner wurden gespielt, darunter die Stücke „Joana“ von Roland Kaiser oder Die „Rote Rosen“ von den Höhnern. Für den begeisterten Applaus der Bewohner, bedankten sich die beiden Musiker mit mehreren Zugaben.

Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst.

Der Auftritt des Musiker-Duos „The Wanderers“ war gemeinsam vom Koordinator der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“, Stephan Herget, und der Fachkraft für Soziale Betreuung, Katrin Bolz, vorbereitet worden. Vor Ort unterstützen die Betreuungskraft Silke Hamburger, die Aushilfskraft Maurice Lotz und die Auszubildende Samantha König die Veranstaltung. Bolz bedankte sich anschließend bei den beiden Musikern für „einen rundum gelungenen Auftritt, der uns allen viel Freude bereitet hat“. Dem stimmte auch Herget zu: „Gerade in diesen Zeiten ist ein solches Konzert etwas ganz besonderes für unsere Bewohner. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt“.
04Jun2020

Drehorgelkonzert für die Bewohner des Seniorenzentrums

Ehrenamtliche Sigrid Rösch organisiert musikalischen Nachmittag in Gründau

Die Ehrenamtliche Sigrid Rösch (rechts) und das Ehepaar Heike und Günther Gotz vor dem Seniorenzentrum Gründau
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 04.06.2020
Bereits seit vielen Jahren ist Sigrid Rösch ehrenamtlich im Seniorenzentrum Gründau tätig und bietet dort regelmäßig Spiel-und Bewegungsprogramme für die Bewohner an. Aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen, konnte dieses Angebot seit Anfang März nicht mehr stattfinden. Also überlegte Rösch, wie sie den Bewohnern sonst eine Freude machen könnte. Dabei stieß sie durch Zufall auf einen Zeitungsartikel über ein Drehorgelkonzert für die Bewohner des Wohnstifts in Hanau – einer Einrichtung die wie das Seniorenzentrum Gründau zu den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gehört. Begeistert von dieser Idee, machte sie sich auf die Suche nach Drehorgelspielern aus der Region und stieß nach kurzer Zeit auf das Ehepaar Gotz. Heike und Günther Gotz sind in der Vergangenheit bereits häufig in Pflegeeinrichtungen aufgetreten und erklärten sich sofort bereit, auch für die Bewohner des Seniorenzentrums in Gründau zu musizieren.

Um alle Bewohner in den Genuss des Drehorgelkonzerts kommen zu lassen, fand das Konzert zunächst im Hof und anschließend im Garten der Einrichtung statt. So konnten die Bewohner auf beiden Seiten des Gebäudes den Auftritt der Drehorgelspieler von den Balkonen und von ihren Fenstern aus mitverfolgen. Bei strahlendem, Sonnenschein genossen sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter bekannte und beliebte Melodien, wie „Kalinka“, den „Klarinettenwalzer“, „An der Nordseeküste“ oder „Auf der schwäbischen Eisenbahn“. Viele Bewohner sangen mit oder schunkelten zu den altbekannten Melodien. Zwischen den Liedern und zum Abschluss des Konzerts, gab es heftigen Beifall und sogar Jubelrufe. Einrichtungsleiterin Ute Severin bedankte sich anschließend bei Heike und Günther Gotz für „den sehr gelungenen musikalischen Nachmittag“ und würdigte das jahrelange Engagement von Sigrid Rösch, „die sich auch in der aktuellen Situation nicht davon abhalten ließ, unseren Bewohnern etwas Gutes zu tun“.
28Mai2020

Dank an Brillenmacher Wenzel

Schutzschildspende an das Seniorenzentrum Gründau

Ute Severin (links) bedankt sich herzlich bei Angelika Kretzschmar für die Spende.
Seniorenzentrum Gründau - Donnerstag, 28.05.2020
Eine Spende von 25 Infekt-Protect Shields im Wert von knapp 500 Euro empfing Ute Severin, Einrichtungsleiterin im Seniorenzentrum Gründau, kürzlich von Angelika Kretzschmar, Inhaberin des Geschäftes Brillenmacher Wenzel. Die Schutzschilde, die vermehrt in der Öffentlichkeit zum Einsatz kommen, sind für Mitarbeiter des Seniorenzentrums Gründau bestimmt. Ute Severin nahm die Schutzschilde mit einem herzlichen Dankeschön entgegen: „Die Shields sind eine gute Ergänzung für Mitarbeiter, die eine Brille tragen. Im Falle eines Corona-Ausbruches müssen die Mitarbeiter über den Mundnasenschutz hinaus eine vollumfängliche Schutzkleidung anlegen, unter anderem auch eine Schutzbrille, was sich bei Brillenträgern äußerst schwierig gestaltet. Daher sind die Schutzschirme eine tolle Ergänzung.“ Angelika Kretzschmar weiß um die Bedeutung von Schutzartikeln und die Einhaltung von Hygieneregeln. Auch sie freut sich wieder Kunden in ihrem Brillenfachgeschäft zu begrüßen und ihnen auch in diesen Zeiten die gewohnte fachliche Beratung und den persönlichen Service zu bieten, selbstverständlich unter Einhaltung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen zur professionellen Kundenbetreuung.
26Mai2020

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Terrassenkonzert im Seniorenzentrum Biebergemünd

The Wanderers gaben ihr musikalisches Können zum Besten
Seniorenzentrum Biebergemünd - Dienstag, 26.05.2020
Mit einem fröhlichen „Hallo Biebergemünd, The Wanderers grüßen Euch bei wunderschönem Wetter“, eröffnete das beliebte regionale Schlager-Duo an Christi Himmelfahrt ein Terrassenkonzert für Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Biebergemünd. Glücklicherweise spielte das Wetter auch tatsächlich mit, so dass die Fenster und Balkontüren geöffnet wurden und Bewohnerinnen und Bewohner die musikalischen Schmankerl genießen konnten. Eine ganze Stunde waren die Klänge von stimmungsvoller Schunkelmusik und Volksliedern im Biebergemünder Nepomukweg zu hören. „Es war eine tolle ausgelassene Stimmung auf den Balkonen und an den Fenstern und es wurde ausgelassen mitgeschunkelt“, freut sich die Einrichtungsleiterin Claudia Spahn. Der Auftritt des Schlager-Duos „The Wanderers“ fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises statt. Die Veranstaltungsreihe unter Koordinator Stephan Herget ermöglicht es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um das auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. Claudia Spahn: „Coronabedingt mussten leider alle jahreszeitlichen und kulturellen Veranstaltungen abgesagt werden, dabei ist die Gemeinschaft gerade in schwierigen Zeiten so wichtig. Daher geht mein herzlicher Dank auch an The Wanderers und allen Beteiligten für diese gelungene Veranstaltung.“
26Mai2020

Dank an Mitarbeiterinnen für über 1000 Stoffmasken

Gemeinschaft trotz(t) Distanz

Cordula Delp (links) und Stephan Hemberger überreichten den Betreuungskräften Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski und Christina Rehner, zum Dank einen Gutschein
Wohnstift Hanau - Dienstag, 26.05.2020
Weit über 1000 Stoffmasken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wohnstifts haben die Betreuungskräfte Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski und Cristiana Rehner genäht. Damit folgten sie einem Aufruf von Stephan Hemberger, Einrichtungsleiter des Wohnstifts. „Ich freue mich sehr, wenn wir auf selbstgenähte Stoffmasken zurückgreifen können. Vor allem, wenn sie sozusagen aus dem eigenen Haus stammen“ so Hemberger. Neben den Betreuungskräften hat auch Ingrid Norden, Schwägerin von Cristiana Rehner, eine große Zahl an Masken genäht. Mit großem Eifer haben die fünf Näherinnen perfekt verarbeitete Masken hergestellt, die zudem auch noch gut aussehen. „Mein herzlicher Dank, und den spreche ich auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen aller Bereiche des Wohnstifts aus, gilt den Mitarbeiterinnen, die mit ihrem außerordentlichen Engagement in ihrer Freizeit zuhause die Masken für unsere Einrichtung genäht haben!“, so Hemberger. „Weil nur ein einfaches „Dankeschön“ einem solchen Einsatz nicht gerecht käme, möchten wir uns mit einem kleinen Präsent bedanken.“ Die Stoffmasken sollen und werden dabei natürlich nicht die medizinischen Masken ersetzen und sind als Ergänzung zu verstehen.
Gemeinsam mit Cordula Delp, Leiterin der Sozialen Betreuung, bedankte er sich bei Anja Fröhling-Conrad, Barbara Kantorski, Cristiana Rehner und Ingrid Norden und überreichte ihnen als Präsent jeweils einen Grimmscheck in Höhe von 50 €.
14Mai2020

„Wir sind systemrelevant“ – 2020 zum Jahr der Pflege erklärt

Beschäftigte der Alten- und Pflegezentren des MKK beteiligen sich an Aktion

Beschäftigte der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises fordern konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Altenpflege.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 14.05.2020
Mit gleichzeitigen Aktionen vor mehreren Pflegeeinrichtungen, haben Beschäftigte der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), der DRK Seniorenzentren Maintal, des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe, der diakonischen Einrichtungen von Mission Leben in Neu-Isenburg und Rüsselsheim, Kursana Villa in Königstein und der Einrichtungen der AWO auf die aktuelle Situation in der Altenpflege aufmerksam gemacht. In kleinen Gruppen und unter Einhaltung des Sicherheitsabstands und der aktuellen Hygienevorschriften, forderten die Beschäftigten, dass sich die derzeit viel beschworene Systemrelevanz des Pflegebereichs, in konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Altenpflege niederschlägt. „Es darf nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben.“, erklärte die Betriebsratsvorsitzende der APZ-MKK, Belinda Schmidt und fügte hinzu: „Dass die Beschäftigten in der Pflege systemrelevant sind, ist nicht erst seit der Corona-Krise klar. Die aktuelle Situation macht jedoch deutlich, woran es derzeit am meisten mangelt.“

So fordert Schmidt mehr Kontinuität, schnelle und langfristige Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation und der Arbeitsbedingungen in der Pflege – dazu gehören die schnellstmögliche Umsetzung des neuen und bereits vorgestellten Personalbemessungssystems, eine bessere Vergütung aller in den Pflegeeinrichtungen tätigen Berufsgruppen sowie bessere und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit über zwei Monaten am Rande ihrer Belastungsgrenze und werden dies noch weit bis ins Jahr 2021 hinein tun. Schließlich gehören die Bewohner und Bewohnerinnen in unseren Einrichtungen zu der am stärksten gefährdeten Gruppe.“, so die Betriebsratsvorsitzende. „Sonst aber ist leider nichts passiert“, macht die Betriebsratsvorsitzende deutlich. Dem stimmt auch der Geschäftsführer der APZ-MKK, Dieter Bien, zu: „Was sollen unsere Mitarbeiter denn denken, wenn schon in den ersten Tagen des Shutdowns von allen Seiten eine Sonderprämie angekündigt wurde, es aber bis heute keine Entscheidung dazu gibt, wann und in welcher Höhe eine solche gezahlt wird?“

Daneben betonten Schmidt und Bien, dass auch der Schutz und die Sicherheit der Beschäftigten in der Pflege noch stärker als bisher berücksichtigt werden müssen. Neben der Durchführung flächendeckender Schutzmaßnahmen und der Bereitstellung von Schutzmaterial, forderten sie hierzu symptomunabhängige Corona-Tests für alle in den Pflegeeinrichtungen tätigen Berufsgruppen: „Die Weltgesundheitsorganisation hat 2020 zum Jahr der Pflegenden erklärt. Nun müssen konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Pflegebereichs folgen.“
12Mai2020

Zum Internationalen Tag der Pflege: Klare Kante zeigen

Betriebsrat und Geschäftsführung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises fordern zahlreiche Verbesserungen

Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.05.2020
Welche immense Bedeutung der Pflegeberuf für unsere Gesellschaft hat, ist gerade in den zurückliegenden Wochen deutlich geworden. Vielerorts gab es Beifall und lobende Worte für dass, was Pflegekräfte tagtäglich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen leisten und schnell wurden Sonderprämien und andere Versprechungen laut, um den Pflegenden ein Zeichen von Wertschätzung zu vermitteln. Doch was ist nach zwei Monaten Coronakrise davon übrig geblieben? In Kliniken und Pflegeheimen stehen die Mitarbeiter nach wie vor unter großem Druck und arbeiten mit viel Leidenschaft, Einsatz und Engagement für die Patienten und die Bewohner. Aber da in der Öffentlichkeit nur noch über Öffnungen und Lockerungen gesprochen wird und scheinbar wieder die gewohnte Normalität Einzug hält, scheinen all die Versprechen und Zugeständnisse fast vergessen.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit über zwei Monaten am Rande ihrer Belastungsgrenze und sie werden dies noch weit bis ins Jahr 2021 hinein zum Schutz der besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner tun müssen,“ erklärt die Betriebsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Belinda Schmidt. Sie und ihr Betriebsratsteam versuchen – gemeinsam mit der Geschäftsführung des kreiseigenen Unternehmens – seit Anfang März wöchentlich mit kleinen Aufmerksamkeiten den Mitarbeitern immer wieder ein Zeichen der Anerkennung zu senden. „Sonst aber ist leider nichts passiert“, macht die Betriebsratsvorsitzende deutlich. Und auch Geschäftsführer Dieter Bien ärgert sich: „Was sollen unsere Mitarbeiter denn denken, wenn schon in den ersten Tagen des Shutdowns von allen Seiten eine Sonderprämie angekündigt wurde, es aber bis heute keine Entscheidung dazu gibt, wann und in welcher Höhe eine solche gezahlt wird?“

Nach Auffassung von Schmidt und Bien ist aber diese Sonderprämie ohnehin nur eine temporäre Lösung. „Wir wünschen uns zum Tag der Pflegenden vielmehr Kontinuität, schnelle und langfristige Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation und der Arbeitsbedingungen in der Pflege, kurzum: Politik und Gesellschaft müssen zur Pflege endlich einmal klare Kante beweisen.“, erklären die Betriebsratsvorsitzende und der Geschäftsführer. So sei die schnellstmögliche Umsetzung des neuen und bereits vorgestellten Personalbemessungssystems, eine bessere Vergütung der Mitarbeiter in der Pflege und der Betreuung, bessere und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen, die Stärkung der Gesundheitsprävention und -förderung sowie eine attraktive Ausbildung ebenso wichtig, wie die Sicherstellung der Finanzierung all dieser Maßnahmen, ohne die Bewohner und die Angehörigen weiter zu belasten. „Das Finanzierungssystem der Pflegeversicherung muss zu Gunsten der Bewohner und der Angehörigen geändert werden.“ stellen Schmidt und Bien abschließend klar.
12Mai2020

Terrassenkonzerte bei den Alten- und Pflegezentren des MKK

Kulturelles Angebot an die Corona-Schutzmaßnahmen der Einrichtungen angepasst

Der Koordinator und Künstler Stephan Herget bei einem seiner Auftritte auf dem Balkon des Stadtteilzentrums an der Kinzig in Hanau. Besonders begeistert waren die Bewohner von den Melodien von Haydn, Beethoven und anderer Vertreter der Wiener Klassik.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 12.05.2020
Damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), trotz der aktuellen Schutzmaßnahmen am kulturellen Leben teilhaben können, finden derzeit regelmäßig Terrassen-Konzerte und andere Veranstaltungen vor den 12 Pflegeeinrichtungen des Kreises statt. Die Konzerte werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ der APZ-MKK angeboten, die es den in ihrer Mobilität eingeschränkten Bewohnern der Pflegeeinrichtungen der APZ-MKK ermöglicht, an kulturell hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Um dies auch in dieser Zeit zu ermöglichen, wurde das Angebot entsprechend dem Motto „Gemeinschaft trotz(t) Distanz“ angepasst. „Zum Glück hat in den letzten Wochen meist auch das Wetter mitgespielt“, freut sich der Koordinator der Veranstaltungsreihe, Stephan Herget. „Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen für Pflegeinrichtungen, müssen wir besonders kreativ sein, um unseren Bewohnern etwas zu bieten.“ so Herget. „Musik und Kunst“, erklärte Herget, „sind gerade in Zeiten der Coronakrise besonders wichtig. Schließlich ist Kultur auch immer ein Seelentröster“. So helfe das Angebot den Bewohnern, die aktuelle Situation und die sozialen Einschränkungen besser zu verarbeiten.

In der derzeitigen Lage musste Herget, selbst erfahrener Konzert-Pianist, viel Kreativität entwickeln, um den Bewohnern ein attraktives Programm zu bieten. Nachdem er Ende März ein erstes Balkon-Konzert für die Bewohner des Stadtteilzentrums an der Kinzig gegeben hatte, bei dem der Applaus durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung hallte, sprach Herget viele Künstler an und fragte sie, ob sie nicht auch bereit wären, vor den Einrichtungen aufzutreten. So kam es in kurzer Zeit zu zahlreichen Terrassen-, Hof- und Parkplatz-Konzerten. Herget selbst, bevorzugt dabei die klassische Musik, aber auch die Kirchenmusik. Die Idee für die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur erleben“ kam Herget, der auch als Soziale Betreuungskraft im Stadtteilzentrum arbeitet, vor mehreren Jahren. „Ich habe mich sehr gefreut, dass diese Idee der kulturellen Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner bei unserem Geschäftsführer Dieter Bien auf solch fruchtbaren Boden gefallen ist“, so Herget heute. So ist die Veranstaltungsreihe seit mehr als zwei Jahren ein fester Bestandteil des Angebots in den Einrichtungen der APZ-MKK. „Das macht sich gerade auch in der Corona-Krise bezahlt, denn Herr Herget verfügt über ein großes zahlreiche Kontakte zu Künstlern, die häufig sogar ehrenamtlich in den Einrichtungen auftreten.“, erklärte der Geschäftsführer Dieter Bien. So haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe in den letzten zwei Jahren mehr als 300 Konzerte stattgefunden.

Aktuell hat Herget ein weiteres Ansinnen: „Wir wollen einen Förderkreis gründen, um weitere Finanzmittel zu akquirieren, um das künstlerische Programm noch attraktiver zu gestalten und unser Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises zu erweitern.
08Mai2020

„Endlich können wir uns wieder sehen“

Angehörige und Betreuer von Bewohnern der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises machen regen Gebrauch von den neuen Besuchsmöglichkeiten

Im Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, freut sich Herr Boos über den langerwarteten Besuch seines Sohnes.
Gesamtunternehmen - Freitag, 08.05.2020
Nach fast acht Wochen, in denen die Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen keinen Besuch erhalten konnten, war es diese Woche endlich wieder so weit: das langersehnte Wiedersehen von Bewohnern mit Familienangehörigen, Freunden und Betreuern. Nach vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen, trafen die Bewohner der 12 Pflegeeinrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) in speziell vorbereiteten Begegnungsräumen auf ihren Besuch. Die Wiedersehensfreude war in allen Einrichtungen entsprechend groß – auch wenn sich Bewohner und Besucher nicht in den Arm nehmen durften. Seit Anfang der Woche gelten in allen 12 Einrichtungen der APZ-MKK Konzepte zur Umsetzung der neuen Besuchsreglungen nach den Vorgaben von Bund, Land und Träger, die an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst wurden. Zu den 12 Einrichtungen der APZ-MKK zählen das Wohnstift Hanau, das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Senioren-Dependancen in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau und das Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal. Im Fokus der Konzepte steht die Möglichkeit, dass jeder Bewohner einmal pro Woche Besuch von einer nahestehenden Person erhalten kann. Damit soll während der Corona-Pandemie der sozialen Isolation der Bewohner entgegengewirkt werden, aber gleichzeitig der größtmögliche Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern in den Häusern vor einer Infektion gewahrt bleiben.

„Die vulnerabelste Gruppe mit dem höchsten Gefährdungspotential durch Covid-19 muss gerade in Anbetracht der Lockerungen mit großer Sensibilität begleitet werden. Es geht nicht um die Abwägung zwischen Menschenwürde und Menschenleben“, so der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens, Dieter Bien, „vielmehr geht es darum, beides in Einklang zu bringen.“ Die Pflegeheime haben mit viel Bedacht die Möglichkeiten der Öffnung und die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen abgewogen. Deshalb steht im Mittelpunkt der Konzepte auch die Schaffung von Begegnungsräumen.

Die wichtigsten Anforderungen an die Begegnungsräume sind:

- Der Raum benötigt zwei Zugänge – idealerweise ein Zugang von außen für die Besucher und ein Zugang von innen für die Bewohner.
- Der Zugang von innen soll barrierefrei sein.
- Der Raum muss gut zu lüften sein.
- Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Einhaltung der Hygienevorschriften.
- Der Begegnungsraum wird mit einem Hygieneteam des Gesundheitsamtes abgestimmt.
- Der Bewohner wird zum Begegnungsraum begleitet und wieder abgeholt.

Für immobile Bewohner werden Besuche im Zimmer ermöglicht. Hier allerdings nur unter Tragen der kompletten Schutzausrüstung. Außerdem werden diese Besucher am Eingang abgeholt und zum Bewohnerzimmer begleitet – auch auf dem Rückweg zum Ausgang. Hier muss der Sicherheitsmaßstab noch höher angelegt werden.

Die Inanspruchnahme des Angebotes, für jeden Bewohner einen Besuch pro Woche zu organisieren, ist natürlich abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Häusern. Die Besuchszeiten werden täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr begrenzt. Gleichfalls muss der Besuchstermin vorher zwingend bei der Corona-Hotline der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises angemeldet und bestätigt werden. Die Mitarbeiter der Hotline stehen dafür täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Tel.-Nr. 06184.2052-100 oder per E-Mail an corona@apz-mkk.de zur Verfügung. Die Besucher erhalten unmittelbar vor ihrem Besuch ein Informationsblatt mit allen wichtigen Angaben zu Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie entsprechenden Regeln, das sie unterschreiben müssen. Sämtliche Informationen über die Besuchsräume, die Organisation, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen, sind aber auch jederzeit auf der Webseite des Unternehmens (www.apz-mkk.de) einzusehen.

„Es gab sehr viele Anrufe seit Bekanntgabe der Lockerung zum Besuchsrecht in unseren Einrichtungen. Die Angehörigen waren sehr verständnisvoll trotz der geforderten Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften. Die Anrufer waren bei der telefonischen Terminvergabe einfach nur glücklich und in freudiger Erwartung ihre Angehörigen endlich wiederzusehen. Es gab auch viele Anfragen ob kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten mitgebracht werden dürfen. Das machen wir natürlich möglich, die Mitarbeiter in den Einrichtungen werden die Geschenke entgegennehmen und in die Zimmer unserer Bewohner bringen“, erklärte die Koordinatorin für die Hotline und das Belegungsmanagement, Anke Kasseckert. Insgesamt gingen in den ersten Tagen fast 500 Telefonanrufe ein und es wurden ebenso viele Besuchstermine vereinbart.
04Mai2020

Geschützte Begegnungen von Bewohnern und Angehörigen

Alten- und Pflegezentren des MKK ermöglichen Besuche enger Kontaktpersonen

Der Begegnungsraum im Stadtteilzentrum an der Kinzig
Gesamtunternehmen - Montag, 04.05.2020
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, war der staatlich verordnete Stillstand des öffentlichen Lebens, mit besonderen Herausforderungen und großen Einschränkungen in ihrem Alltag verbunden. Seit dem 13. März galt ein weitgehendes Besuchsverbot für alle hessischen Pflegeeinrichtungen, von dem nur Angehörige von Bewohnern in palliativer Situation ausgenommen sind. Zwar haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises innerhalb kurzer Zeit eine Reihe von Angeboten geschaffen, um der sozialen Isolation der Bewohner entgegenzuwirken – darunter die Möglichkeit der Videotelefonie mit Familie und Freunden, Telefon-Patenschaften für Bewohner ohne Angehörige sowie Hof- und Terrassen-Konzerte und Gottesdienste – den persönlichen Kontakt zu einem geliebten Menschen, können natürlich auch diese Angebote nicht ersetzen.

Um den Bewohnern von Pflegeeinrichtungen den Besuch von Angehörigen zu ermöglichen, hat die hessische Landesregierung langsame und behutsame Lockerungen beim Besuchsverbot beschlossen, die sowohl das Bedürfnis nach sozialem Austausch, als auch den Schutz der Bewohner in den Mittelpunkt stellen. Seit Montag, den 04. Mai 2020 gilt in allen 12 Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren das Konzept „Geschützte Begegnung von Angehörigen und Bewohnern während der Corona-Pandemie“. Das Konzept setzt die neuen Richtlinien der Landesregierung für Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen um und regelt den Ablauf und die Schutzmaßnahmen für Besuche von engen Angehörigen. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Besuchs-/Begegnungsräumen für mobile und Rollstuhl-mobile Bewohner sowie bei immobilen und bettlägerigen Bewohnern zum Besuch im Bewohnerzimmer.

Nach Möglichkeit soll für jeden Bewohner ein Besuch pro Woche ermöglicht werden. Dies ist allerdings auch abhängig von den Möglichkeiten in den einzelnen Häusern. Die Besuchszeit wird täglich auf den Zeitraum von 9 bis 18 Uhr beschränkt und ein Besuchstermin muss zwingend vorher angemeldet und bestätigt werden. Dafür haben die Alten- und Pflegezentren eine Corona-Hotline eingerichtet, die ab 4. Mai täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Tel.-Nr. 06184.2052-100 oder per E-Mail an corona@apz-mkk.de erreichbar ist. Besuche können ab Montag, den 4. Mai 2020 angemeldet und ab Donnerstag, den 7. Mai 2020 durchgeführt werden. Sämtliche Informationen – über die Besuchsräume, die Organisation, die Raumgestaltung, den Ablauf der Besuche und insbesondere die Schutzmaßnahmen – können jederzeit auf der Webseite des Unternehmens unter www.apz-mkk.de eingesehen werden.
29Apr2020

Entenfamilie von Dachterrasse des Wohnstifts gerettet

Zwei Feuerwehrmänner rücken mit Fangnetz und Transportbox an

Mit Fangnetz und Transportbox rückten zwei Feuerwehrmänner an, um eine Entenfamilie von der Dachterrasse des Wohnstifts Hanau zu retten.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 29.04.2020
Gerade bei gutem Wetter, halten sich viele Bewohner des Wohnstifts, auf der begrünten Dachterrasse der Hanauer Pflegeeinrichtung auf. Dass sie nicht die einzigen sind, die den herrlichen Ausblick über Hanau zu schätzen wissen, bewies kürzlich eine Ente, die sich eine gemütliche Ecke am äußeren Rand der Terrasse ausgewählt hat, um ihren Nachwuchs auszubrüten. Als sie entdeckt wurde, waren die Küken bereits geschlüpft. Auch wenn der Anblick der Ente mit ihren Küken, sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter erfreut hat, musste schnell etwas unternommen werden, um die noch nicht flugfähigen Küken vor einem Sturz aus dem 6. Stock zu schützen und die Entenfamilie in sicheres Terrain zu bringen. Daher wurde sofort die Feuerwehr angerufen und um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später rückten zwei Feuerwehrmänner an, ausgerüstet mit einem Fangnetz und einer Transportbox. Mit ruhiger und sicherer Hand fingen sie die Ente und ihre sechs kleinen Küken ein, auch wenn diese durchaus flink und wendig waren. Nachdem sich die Einrichtungsleitung bei den beiden Feuerwehrmännern bedankt hat, brachten diese die Entenfamilie an einen Bach in der Nähe des Wohnstifts und entließen sie wieder in die ihnen vertraute Umgebung.
27Apr2020

Drehorgelkonzert vor dem Hanauer Wohnstift

Bewohner erfreuen sich an bekannten und beliebten Melodien

Bernhard Eckenroth mit seiner Drehorgel vor dem Wohnstift Hanau.
Wohnstift Hanau - Montag, 27.04.2020
Mit einem Drehorgelkonzert im Hof des Wohnstifts, erfreute Bernhard Eckenroth sowohl die Bewohner, als auch die Mitarbeiter der Hanauer Pflegeeinrichtung. Gerade in der aktuellen Situation, die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen gleichermaßen vor besondere Herausforderungen stellt, war das Konzert eine gelungene Abwechslung. Auf seiner nach historischem Vorbild erbauten Drehorgel spielte Eckenroth bekannte und beliebte Melodien, wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Tulpen aus Amsterdam“. Die Bewohner lauschten dem Konzert von den Balkonen und bei geöffneten Fenstern aus ihren Zimmern, ihr Applaus hallte anschließend durch den gesamten Hof der Pflegeeinrichtung. Für den begeisterten Applaus, bedankte sich Eckenroth mit mehreren Zugaben. „Mein Anliegen ist es, den Bewohnern eine kleine Freude zu bereiten“, so Eckenroth. Cordula Delp, Leitung der Sozialen Betreuung, bedankte sich bei Bernhard Eckenroth für sein ehrenamtliches Engagement und erklärte: „Aufgrund des aktuellen Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen müssen wir kreativ sein, um unsere Bewohner weiterhin am sozialen Miteinander teilhaben zu lassen“. So finden im Hof des Wohnstifts regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt und die Bewohner können über Video-Telefonie mit ihren Angehörigen und Freunden kommunizieren. Dazu bieten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises eine Telefon-Betreuung für die Bewohner an, die keine Angehörigen haben, mit denen sie sich austauschen können – auch hier sind viele Ehrenamtliche tätig und setzen sich mit ihrem Einsatz für das Wohl der Bewohner ein.
19Apr2020

Digitalisierung ist der richtige Weg

In der Corona-Krise bewährt sich die Strategie der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises

Sich mit den Angehörigen zu unterhalten und ihnen ein Lächeln zu schenken – die Videotelefonie erleichtert den Bewohner der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises das aktuell geltende Besuchsverbot. Das Bild aus dem Wohnstift Hanau zeigt den Bewohner Johannes Kaiser, der letzte Woche seinen 99. Geburtstag hatte, im Gespräch mit seiner Tochter. Unterstützt wird er dabei von der Betreuungskraft Andrea Habel.
Gesamtunternehmen - Sonntag, 19.04.2020
Dass die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises bereits seit vielen Jahren ganz vorne dabei sind, wenn es um den Ausbau der digitalen Infrastruktur geht, macht sich gerade in der aktuellen Situation bezahlt. So konnte die IT-Abteilung, bestehend aus Fred Lach und Max Geis, zusammen mit dem Referenten für Digitalisierung, Nils Kornherr auf viele bereits vorhandene digitale Ressourcen zurückgreifen, um den Bewohnern angesichts des Besuchsverbots, den Kontakt zu ihren Angehörigen zu vereinfachen und die Mitarbeiter zu entlasten. Gelungene Beispiele hierfür sind die Videotelefonie, die Telefon-Betreuung oder auch die Einführung einer zentralen Corona-Hotline, die sich in stetigem Austausch über Informationen oder zur Beantwortung von Fragen mit den einzelnen Einrichtungen befindet. Hier sind alle Einrichtungen, vom Wohnstift in Hanau, über das Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau, das Altenzentrum Rodenbach, die Seniorendependancen in Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach, das Seniorenzentrum Gründau, das Kreisruheheim Gelnhausen, das Seniorenzentrum Biebergemünd, das Seniorenzentrum Steinau bis zum Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal eingebunden.

Mit der ebenfalls an allen Standorten eingerichteten Videotelefonie wird den Bewohnern ermöglicht, mit Ihren Angehörigen oder Betreuern in „Sichtkontakt“ zu treten. Der vereinfachte Kontakt über WhatsApp-Call oder Skype ist durch wenige Klicks hergestellt und mit wenig Zeitaufwand für die Mitarbeiter verbunden. Über die Telefon-Betreuung werden Bewohnern bei Interesse ehrenamtliche Gesprächskontakte vermittelt. „Zwar wäre es schön, wenn wir in allen Einrichtungen schon eine durchgehende WLAN-Infrastruktur besitzen würden, aber wo dies noch nicht der Fall ist, funktioniert die Verbindung auch mit LTE-Karte“, erklären die beiden IT-Mitarbeiter Fred Lach und Max Geis. „Die aktuelle Situation zeigt aber auch, dass es für ein flächendeckendes WLAN zahlreiche gute Argumente gibt und das Unternehmen mit dieser Strategie gut aufgestellt ist“, ist Geschäftsführer Dieter Bien überzeugt.

Viele der technischen Anwendungen, wie die Videokonferenzen zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen und den Einrichtungen, werden derzeit genutzt, um persönliche Zusammenkünfte zu vermeiden, funktionieren aber so gut, dass sie auch in der Zeit nach der Corona-Krise weiter genutzt werden sollen. So ermöglicht das genutzte Programm nicht nur, dass eine größere Gruppe von Menschen zusammenkommt und sich über Bild und Ton austauscht, auch weitere Anwendungen wie die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten oder die Betrachtung einer Präsentation sind möglich. Auf diese Weise kommunizieren aktuell alle Einrichtungsleitungen und die Unternehmensleitung von fast allen Standorten aus mit bis zu 15 Personen mindestens einmal wöchentlich. Selbst Führungskräfte, die sich zeitweise in Home-Office befinden, können sich in die Videokonferenz einschalten. Auch der Krisenstab des Unternehmens tagt ausschließlich und täglich über Videokonferenzen.

Schnelle Internetverbindung per LTE-Karte und digitale Kommunikationsmittel wie Skype oder WhatsApp erleichtern den älteren Menschen den Umgang mit den geltenden Einschränkungen des täglichen Lebens. Auch CLICKDoc, eine Applikation, die den telefonischen Austausch mit dem behandelnden Arzt ermöglicht, kommt nun verstärkt zum Einsatz. Im Rahmen eines Pilotprojektes war diese Technik bereits im Wohnstift Hanau erprobt worden. Der Einsatz von Telematik wird, so ist sich Bien sicher, nicht den persönlichen Kontakt zwischen Bewohner und Arzt verzichtbar machen, er kann aber deutlich dazu beitragen, dass den Bewohnern in manchen Fällen ein für sie anstrengender Transfer in die Arztpraxen oder auch in eine Klinik erspart werden kann. „In diesen schwierigen Zeiten trägt die Digitalisierung zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner bei“, erläutert Nils Kornherr, Referent für Digitalisierung.

Investitionen in die digitale Infrastruktur, die das kreiseigene Unternehmen im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung in der Pflege getätigt hat, unterstützen aktuell alle notwendigen Abläufe im Unternehmen. Mitarbeiter der Alten-und Pflegezentren bleiben im Home-Office für ihre Kollegen erreichbar, Leitungskonferenzen finden digital statt und Absprachen zwischen einzelnen Einrichtungen erfolgen per Videoschaltung. „Wir haben derartige Konferenzen und Gesprächsrunden in den zurückliegenden Jahren immer wieder geübt“, erklärt der Geschäftsführer abschließend und ergänzt: „das zahlt sich jetzt in dieser Krise aus. Diese Entwicklung wird auch zu einer neuen Kommunikations- und Informationskultur führen.“
14Apr2020

Grundschüler schicken Ostergrüße an das Wohnstift

Erich-Kästner-Schule und Wohnstift bleiben auch in der Krise im Kontakt

Osterpost der Grundschüler der Erich-Kästner-Schule für die Bewohner des Wohnstifts.
Gesamtunternehmen - Dienstag, 14.04.2020
Das Wohnstift Hanau und die Erich-Kästner-Schule stehen bereits seit vielen Jahren in engen Kontakt zueinander. Im Jahresverlauf begegnen sich die Grundschüler und die Bewohner der Pflegeeinrichtung bei unterschiedlichen Aktionen. Dazu gehört jedes Jahr auch das gemeinsame Ostereierfärben, das immer im Wohnstift Hanau stattfindet und an dem auch Kinder der Erich-Kästner-Schule teilnehmen. Durch die Corona-Krise und das aktuell geltende Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen konnte diese Aktion in diesem Jahr jedoch nicht stattfinden. Die Rektorin der Grundschule, Tina Valdfogl-Saier, hatte daher die Idee, dass die Grundschüler stattdessen schriftliche Ostergrüße an die Bewohner des Wohnstifts Hanau schicken könnten.

Tina Valdfogl-Saier schlug den Kindern vor, Frühlingsbilder zu malen und Briefe zu schreiben. Die Resonanz war riesig und die Kinder malten, schrieben und bastelten eifrig. „Wir möchten in dieser schwierigen Zeit, in der Besuche im Wohnstift nicht möglich sind, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude bereiten. Die Kinder haben mit Feuereifer Karten, Bilder und Post gestaltet.“, so die engagierte Rektorin. Die Kinder warfen ihre Ostergrüße in den Briefkasten der Schule ein und die gesammelte Post wurde im Wohnstift kontaktlos in Empfang genommen. Dort wurden die schriftlichen Grüße direkt an die Bewohner weitergegeben. „Dass die Kinder an uns denken, berührt uns sehr. Die lieben Grüße tun uns wirklich gut.“, so eine Bewohnerin des Wohnstifts.

Die Fachkraft für Soziale Betreuung, Katja Sommer, war von der kreativen Vielfalt und der großen Anzahl an Osterpost überrascht: „Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich über die vielen lieben Grüße und die für die wunderschön gestalteten Briefe, Bilder und Bastelarbeiten sehr gefreut.“
Auch der Einrichtungsleiter des Wohnstifts, Stephan Hemberger, dankte der Erich-Kästner-Schule: „Wir bedanken uns herzlich bei Frau Valdfogl-Saier für diese tolle Idee und bei den Schülerinnen und Schülern für die zahlreiche fröhliche Osterpost.“
06Apr2020

Raus in den Garten, spazieren und die Sonnenstrahlen spüren

Senioren-Dependance Hammersbach stellt auf Einzelbetreuung der Bewohner um

Einzelbetreuung im Garten: Eine Bewohnerin trainiert unter der Anleitung von Kathrin Bolz, Fachkraft für Soziale Betreuung.
Dependance Haus Hammersbach - Montag, 06.04.2020
Das aktuell geltende Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen und andere Maßnahmen zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus stellen das Pflege- und Betreuungspersonal in den Einrichtungen der Alten-und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises vor eine besondere Herausforderung, so auch in der Senioren-Dependance in Hammersbach. Seit Mitte März haben Karin Bolz, Fachkraft für Soziale Betreuung und ihre Kolleginnen den neuen Vorgaben entsprechend, die Gruppenangebote eingestellt und dafür schrittweise die Einzelbetreuung der Senioren ausgebaut. „Bei dem schönen Wetter liegt der Fokus unserer Arbeit vor allem darauf, unsere Bewohner in den Garten mitzunehmen, damit sie sich an der frischen Luft bewegen, die Sonnenstrahlen spüren und den blauen Himmel sehen können“, so Bolz.

Warm eingepackt spazieren die Betreuungskräfte jetzt mit dem Bewohner durch den Garten, entdecken gemeinsam mit ihm frische Kräuter oder singen, mit ausreichendem Abstand von anderthalb Metern zueinander, Volkslieder. Auch Kraft-und Balancetraining am Rollator oder im Rollstuhl sitzend sind bei vielen Senioren gefragt: „Die Bewohner nehmen die Einladungen zu Bewegungsübungen dankend an“, so Bolz. In der aktuellen Situation ist die psycho-soziale Betreuung der Bewohner ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Betreuungskräfte. Mitarbeiter suchen das Gespräch mit Bewohnern, erfragen Wünsche und Bedürfnisse. So konnte sich ein Bewohner auch über einen Kasten seiner Lieblingssorte Mineralwasser freuen, der unter Einhaltung aller notwendigen hygienischen Vorschriften in die Einrichtung geliefert wurde.

Der Kontakt zur Familie und zu Freunden erfolgt meist telefonisch. Daneben wird aber auch die Möglichkeit der Videotelefonie angeboten. Auch wenn das keine Besuche der Angehörigen ersetzen kann ist gerade die Videotelefonie eine schöne Möglichkeit, die Angehörigen nicht nur zu hören, sondern ihnen auch mal ein Lächeln schenken zu können. „Wir versuchen trotz des Abstands eine gefühlte Nähe aufzubauen“, erklärt Hausleiterin der Senioren-Dependance Hammersbach, Anke Korn. Es herrscht eine gute Atmosphäre in der Einrichtung, die von Freundlichkeit, Verständnis und Hilfsbereitschaft geprägt ist. Korn ist stolz auf eine „Senioren-Dependance, die in dieser Krisenzeit stark bleibt und zusammenhält“. „Auch diese schwierige Zeit wird vorübergehen“, ist eine Bewohnerin überzeugt.
02Apr2020

Törtchen als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung

Partner für Gesundheit und Alter bedanken sich für außerordentlichen Einsatz –

Süße Törtchen als Zeichen des Dankes – Die „Partner für Gesundheit und Alltag“ bedanken sich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren außerordentlichen Einsatz.
Gesamtunternehmen - Donnerstag, 02.04.2020
Angesichts der aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus, steht gerade das Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich vor ganz besonderen Herausforderungen. Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen ohnehin herausfordernden Berufsfeldern, kommen derzeit viele weitere Aufgaben hinzu. Fast täglich gibt es neue Handlungsanweisungen und Schutzmaßnahmen, die umgesetzt werden müssen, um einen optimalen Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu gewährleisten. Mit ihrem außerordentlichen Einsatz sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Berufsgruppen somit dafür, dass die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen weiterhin gesichert ist.

Die „Partner für Gesundheit und Alltag“, bestehend aus den Alten- & Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dem Pflegedienst Kremer, dem DRK-Kreisverband Hanau e.V. und dem Sanitätshaus Bußfeld & Schiller, möchten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren außerordentlichen Einsatz danken und haben dazu eine gemeinsame Aktion vorbereitet. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung wurden an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen süße Törtchen verteilt. „Wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen in dieser schwierigen Zeit immer mal wieder etwas Besonderes bieten. Eine kleine Aufmerksamkeit, die für einen Moment ablenken soll“, so die Geschäftsführer Stefan Betz, Patrick Kremer, Florian Schulz und Dieter Bien in einer gemeinsamen Erklärung.
01Apr2020

20 wunderschöne Blumensträuße für das Wohnstift Hanau

Hanauer Florist Holzschuh und Eugen-Kaiser-Schule verzaubern die Bewohner

(Von links) Der Einrichtungsleiter Stephan Hemberger, die Bewohnerin Karin Frühwacht und die Leiterin der Sozialen Betreuung Cordula Delp bedanken sich für die Blumengrüße.
Wohnstift Hanau - Mittwoch, 01.04.2020
Nachbarschaftliche Grüße und ein Zeichen der Freundschaft – Mit zwanzig frisch gebundenen und liebevoll arrangierten Blumensträußen, zauberten die Eugen-Kaiser-Schule und das Floristikfachgeschäft Holzschuh, ein Lächeln ins Gesicht der Bewohner des Wohnstifts und erfreuten die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung gleichermaßen. Die Eugen-Kaiser-Schule steht in direkter Nachbarschaft zum Wohnstift. Seit vielen Jahren gibt es einen regen Austausch zwischen den beiden Einrichtungen. So nutzen die Bewohner den schuleigenen Sinnesgarten und die Schüler kommen in die Einrichtung, um sich etwas im Wohnstift-Lädchen zu kaufen. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen und des Besuchsverbots für Pflegeeinrichtungen findet dieser Austausch zurzeit jedoch nicht mehr statt.

Die Idee zu der Blumenspende entstand bei einem Telefonat zwischen der Leiterin der Sozialen Betreuung des Wohnstifts, Cordula Delp und Schulleiterin der Eugen-Kaiser-Schule, Martina Schneider. Delp fragte, ob es möglich sei, einige Blumen aus dem schuleigenen Sinnesgarten für die Bewohner zu pflücken. Schneider bejahte die Frage nicht nur, sondern bot spontan an, dass Berufsschüler der Floristik mehrere Blumensträuße binden könnten. Die engagierte Schulleiterin kontaktierte anschließend das Hanauer Floristikgeschäft Holzschuh, welches derzeit junge Menschen zu Floristen ausbildet. Bei dem seit 1876 familiengeführten Floristen wurde die Idee begeistert aufgegriffen. Die Auszubildenden banden 20 wunderschöne Blumensträuße und Florist Holzschuh kam für die Kosten auf.

Martina Schneider übergab die 20 bunten Blumensträuße an Cordula Delp mit den Worten: „Wir möchten den Bewohnern des Wohnstifts mit den Blumensträußen eine kleine Freude machen. Die gesamte Eugen-Kaiser-Schule wünscht allen Menschen, die im Wohnstift arbeiten und leben, alles Gute in dieser schwierigen Zeit.“ Gemeinsam mit dem Einrichtungsleiter Stephan Hemberger verteilte Cordula Delp die Sträuße auf den Wohnbereichen. Dort freuten sich die pflegebedürftigen Senioren sehr über die Blumen und die Grüße der Eugen-Kaiser-Schule. „Wir bedanken uns herzlich bei der Eugen-Kaiser-Schule und bei Florist Holzschuh für diese schöne Geste und wir freuen uns, dass sie an die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnstifts denken. Die Blumensträuße bringen Farbe und Freude in den derzeitig veränderten Alltag der Pflegebedürftigen.“, so Delp.