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Nachrichten und Presseartikel
Seniorenzentrum Steinau

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22Jul2026

Musik, Tanz und glückliche Gesichter

Sommerfest im Seniorenzentrum Steinau

Mittwoch, 22.07.2026
Ein rundum gelungenes Sommerfest wurde kürzlich im Seniorenzentrum Steinau gefeiert. Das traditionelle Fest bot den Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeitenden einen Tag voller Lebensfreude, Musik und kulinarischer Genüsse. Der festliche Tag startete mit einer herzlichen Eröffnungsrede der Einrichtungsleiterin Beate Lorenz. Im Anschluss genossen die Anwesenden eine große Auswahl verschiedener Kuchensorten bei Kaffee und gemütlicher musikalischer Begleitung. Nach dem Kaffeetrinken verwandelte sich das Fest in eine fröhliche Tanzfläche. Musiker Frank Hammer sorgte mit seiner Gitarre und Gesang für eine ausgelassene Stimmung. Bis zum Abendessen wurde ausgiebig getanzt und gefeiert, wobei die Bewohnerinnen und Bewohner die bekannten Lieder textsicher und begeistert mitsangen. Die Freude war den Senioren deutlich anzusehen: „Das ist Klasse!“, schwärmte eine Bewohnerin, während viele andere bestätigten, wie schön es ist. Steffen Hörnig, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des MKK, und Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement Mario Pizzala ließen es sich nicht nehmen, dem Sommerfest beizuwohnen, auch der Festbesuch der Kolleginnen aus dem Lebensbaum Sinntal unterstreicht die enge Verbundenheit innerhalb des Unternehmens.
Besonders hervorzuheben ist bei diesem Fest die herausragende Teamleistung der gesamten Belegschaft. Mitarbeitende aus jeder Berufsgruppe – von der Hauswirtschaft über Pflege und Betreuung die bis hin zur Verwaltung – waren aktiv beim Fest dabei. Sie gestalteten den Tag nicht nur im Hintergrund, sondern feierten, lachten und tanzten Hand in Hand gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Dieser starke Zusammenhalt machte die Veranstaltung zu einem spürbaren Fest der Gemeinschaft. Zum Abendessen wurde traditionell gegrillt. Neben frisch zubereiteten Würstchen und Steaks durften sich die Festbesucher über Pommes sowie hausgemachten Kartoffel- und Nudelsalat freuen.
Veranstaltungen dieser Art haben neben dem Unterhaltungswert einen tiefen Nutzen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Jahreszeitliche Feste bieten Struktur und Orientierung. Sie sind gerade für dementiell veränderte Menschen von enormer Bedeutung, da sie Erinnerungen wecken, das Wohlbefinden steigern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aktiv fördern. Am Ende des Tages blickten die Verantwortlichen in viele glückliche und dankbare Gesichter.
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24Apr2026

Gemeinsame Aktivitäten verbinden Menschen

Generationenprojekt in Steinau bringt Jung und Alt zusammen

Gemeinsam lachen, erzählen und erleben – Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule und Seniorinnen und Senioren aus Steinau beim Projekt „Jung trifft Alt“.
Freitag, 24.04.2026
Mit Beginn des neuen Schuljahres 2025 wurde an der Brüder-Grimm-Schule in Kooperation mit dem Seniorenzentrum Steinau die freiwillige Arbeitsgemeinschaft „Jung trifft Alt – Die Seniorenheim AG“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, den Austausch zwischen jungen und älteren Menschen nachhaltig zu fördern und das gegenseitige Verständnis zu stärken. Initiiert wurde das Projekt von Alexandra Ballhorn (Seniorenzentrum Steinau) und Vanessa Malkmus (Brüder-Grimm-Schule). Bereits gegen Ende der Sommerferien entwickelten sie erste Ideen, aus denen nach intensiver Planung und organisatorischer Abstimmung ein tragfähiges Konzept entstand. Die Resonanz auf das Angebot übertraf die Erwartungen deutlich: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler meldeten sich für die Arbeitsgemeinschaft an und ermöglichten so einen erfolgreichen Start. Besonders erfreulich ist dieses Engagement vor dem Hintergrund, weil es sich hier um eine freiwillige soziale Aktivität handelt.

Seitdem besuchen die Schülerinnen und Schüler im zweiwöchigen Rhythmus die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums in Steinau. Den Auftakt bildete eine lebendige Kennenlernrunde, bei der sich die AG-Teilnehmenden vorstellten und die Seniorinnen und Senioren Erinnerungen an das frühere Leben in Steinau teilten. Die Seniorinnen und Senioren berichteten aus ihrer Schulzeit in der Nachkriegszeit und gaben den Jugendlichen eindrucksvolle Einblicke in eine heute kaum noch vorstellbare Lebenswelt. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein abwechslungsreiches Programm: Kreative Tonarbeiten, gemeinsames Kürbisschnitzen zur Herbstzeit sowie Backaktionen in der Vorweihnachtszeit sorgten für vielfältige Begegnungen. Ein besonderer Höhepunkt war die stimmungsvolle Weihnachtsfeier mit musikalischer Begleitung. Gemeinsam sang die Gruppe Lieder, es wurden Geschichten erzählt und selbstgebackene Plätzchen genossen.

Auch das neue Jahr begann gemeinschaftlich mit einem Spielenachmittag, bei dem die Seniorinnen und Senioren eindrucksvoll ihr strategisches Geschick unter Beweis stellten. Die Begegnungen zwischen Jung und Alt waren dabei stets geprägt von Respekt, Offenheit und Interesse am jeweiligen Gegenüber. Das Projekt zeigt, dass Jugendliche bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich einfühlsam auf ältere Menschen einzulassen. Für einige Teilnehmende eröffnen sich daraus sogar neue berufliche Perspektiven im sozialen Bereich. Gleichzeitig stellen die Besuche für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums eine wertvolle Bereicherung in ihrem Alltag dar. Neben der willkommenen Abwechslung trug dabei auch die tierische Begleiterinnen „Moya“, ein Labrador, und „Wilma“, ein Zwergdackel, zur positiven Atmosphäre bei und weckten bei vielen schöne Erinnerungen und sorgten für schöne gemeinsame Momente.

Die gesellschaftliche Bedeutung generationenübergreifender Projekte wie „Jung trifft Alt“ kann nicht genug betont werden. Die gemeinsamen Aktivitäten fördern das soziales Engagement, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schaffen bleibende Erlebnisse über die Generationen hinweg. Die Relevanz des Projekts wurde kürzlich auch durch einen besonderen Besuch unterstrichen: Schulleiter Guido Seib und Einrichtungsleiter Mario Pizzala nahmen sich kürzlich die Zeit, die Gruppe persönlich kennenzulernen und bekamen so aus erster Hand Informationen über die gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen Monate. Beide würdigten das Engagement der Beteiligten und hoben insbesondere die Arbeit von Alexandra Ballhorn, Vanessa Malkmus hervor. „Jung trifft Alt“ ist damit weit mehr als eine schulische Arbeitsgemeinschaft – es ist ein gelungenes Beispiel für den gelebten Zusammenhalt der Generationen in Steinau.
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