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Pressemitteilungen
Aus- und Fortbildungsinstitut

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19Mai2022

Viel Lob und Dank für Sonja Schneider und Carmen Heeg

Institutsleiterin Monika Bernd würdigt die Leistungen der beiden Kolleginnen

(Von links) Monika Bernd, Reinhard Baum, Carmen Heeg, Sonja Schneider und Tobias Jäger.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Donnerstag, 19.05.2022
Gleich zwei Verabschiedungen standen kürzlich im Mittelpunkt einer kleinen Feier im Gelben Saal des Altenzentrums Rodenbach. Die Leiterin Ausbildung des Aus- und Fortbildungsinstituts für Altenpflege (AFI), Monika Bernd, sparte nicht mit lobenden Worten, als sie über die scheidende Schulsekretärin Sonja Schneider und die Lehrerin für Pflegeberufe Carmen Heeg sprach: „Das Engagement beider Kolleginnen ging immer über ihre aktuellen Tätigkeiten hinaus – ich denke da beispielsweise an die vielen Messen und andere Veranstaltungen, die sie beide tatkräftig unterstützt haben.“ Bernd richtete den Dank der gesamten Unternehmensleitung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK) aus, zu dem das AFI gehört. Besonders bedankte sich die Institutsleiterin bei beiden Kolleginnen dafür, dass sie das AFI auch nach ihrem Renteneintritt als Mini-Jobberinnen unterstützen wollen. Dem schloss sich auch ihr Stellvertreter Reinhard Baum an.

Bei Carmen Heeg ist das bereits seit zwei Jahren der Fall – ihr Renteneintritt fiel in den ersten Corona-Lockdown, daher wurde ihre Verabschiedung nun an diesem Tag nachgeholt. Seit ihrem Renteneintritt ist Heeg als Mini-Jobberin für das AFI tätig. „In den vielen Jahren in denen ich für das Aus- und Fortbildungsinstitut tätig war, habe ich mich wirklich an jedem Tag gefreut, auf die Arbeit zu gehen – es gab nicht einen Tag, an dem ich aufgestanden wäre und keine Lust auf meine Arbeit gehabt hätte. Solange Bedarf da ist, werde ich mich hier auch weiterhin einbringen.“, so Carmen Heeg. Auch Sonja Schneider freute sich über die lobenden Worte Bernds und erklärte: „Ich kann das Arbeitsumfeld und die Kollegialität im Aus- und Fortbildungsinstitut nicht genug loben und freue mich, dass ich hier weiter als Mini-Jobberin tätig sein werde“. Auch zahlreiche Kolleg*innen und der Betriebsratsvorsitzende Tobias Jäger waren gekommen und wünschten Schneider und Heeg alles Gute für die Zukunft.

Nach ihrem Abschluss der Mittleren Reife 1976 absolvierte Sonja Schneider zunächst die Ausbildung zur Arzthelferin in einer internistischen Praxis in Hanau. Ihre erste Anstellung fand Schneider 1978 nach der Ausbildung als Bürohilfskraft und Telefonistin, im Ingenieurbüro für KFZ-Technik Kappes in Frankfurt am Main. Schneider, die drei Kinder hat, arbeitete während ihrer Erziehungszeit weiterhin als Bürokraft und wechselte im April 1981 als Briefzustellerin zur Deutschen Bundespost, wo sie 16 Jahre lang tätig war. 1986 absolvierte sie während dieser Zeit erfolgreich die Weiterbildung zur Lohn- und Finanzbuchhalterin und bildete sich im Jahr 1999 zur Gesundheitsberaterin der Gesellschaft für Gesundheitsberatung weiter. Mit Erfolg bewarb sich Schneider 1999 auf die Stelle als Schulsekretärin des Aus-und Fortbildungsinstituts für Altenpflege. In dieser Funktion war sie knapp 23 Jahre für das AFI tätig. „Das Schulsekretariat war bei ihr immer in guten Händen“, so Bernd.

Von 1974 bis 1977 absolvierte Carmen Heeg ihre Ausbildung zur examinierten Krankenschwester. Im Anschluss an ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Stadtkrankenhaus Hanau, wechselte Heeg an das Kreiskrankenhaus Wasserlos. Dort war sie 20 Jahre lang in verschiedenen OP-Abteilungen und in der Psychiatrie tätig. 1999 schloss Heeg die zweijährige Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe am staatlich anerkannten Fortbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen in Frankfurt am Main ab. Seit Februar 1999 war Heeg Unterrichtskraft im Aus-und Fortbildungsinstitut für Altenpflege. Die erfahrene Lehrerin Heeg, die 2014 zusätzlich die Weiterbildung zur Lernberaterin absolvierte, begleitet junge Pflegeschüler*innen seitdem auf ihrem Weg in den Beruf.
10Mai2022

Abschiedstränen, Freude und viel Applaus

Examensfeier des Modellkurses „Altenpflegehilfe in Teilzeit“ in Rodenbach

Gemeinsam mit Hans-Jürgen Scherer (Mitte, letzte Reihe), Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), Beate Langhammer (Zweite von links, letzte Reihe), Vorstandsvorsitzende des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA), Tobias Jäger (links, erste Reihe), Betriebsratsvorsitzender, sowie weiteren Mitgliedern des Gesamtteams gratulierte Monika Bernd (Dritte von rechts, erste Reihe), Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, den Absolventinnen und Absolventen des Modellkurses „Altenpflegehelferin/Altenpflegehelfer in Teilzeit“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.
Aus- und Fortbildungsinstitut - Dienstag, 10.05.2022
Es war eine emotionale Feier, während der manche Träne über strahlende Gesichter floss und die Gäste reichlich Applaus spendeten: Zehn Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer haben kürzlich ihr Examen abgelegt und am selben Tag im Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach ihr Abschlusszeugnis erhalten. „Dies ist die erste Examensfeier seit drei Jahren. Endlich können wir wieder in etwas größerem Rahmen feiern“, freute sich Monika Bernd, Institutsleiterin des Geschäftsbereichs Ausbildung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ). Hinter den zehn Auszubildenden liegen 18 Monate Ausbildung in Teilzeit und nicht zuletzt eine dreiteilige Prüfung. Sie besteht aus einem praktischen Teil in der jeweiligen Altenpflegeeinrichtung des Main-Kinzig-Kreises, einer zweistündigen schriftlichen Prüfung und einer mündlichen Prüfung in den Fächern Pflege und Rechtskunde. Monika Bernd lobte die Absolventinnen und Absolventen für deren großes Durchhaltevermögen und gratulierte zur bestandenen Prüfung. Die Alten- und Pflegezentren (APZ) bezeichnete die Institutsleiterin dabei als „große Gewinnerin“: „Mehr als die Hälfte der Kursteilnehmenden werden von uns übernommen. Das ist ganz großartig. Einige von ihnen planen sogar, die Ausbildung als Pflegefachkraft anzuschließen. Damit erwerben sie sich weitere wichtige Qualifikationen und weiteres Fachwissen.“ Monika Bernd dankte Lehrerin Ljiljana Mihajlovic, allen Lehrkräften des Teams, den Fachdozentinnen und Fachdozenten sowie der Praxisanleitung: „Was in der Schule gelernt wird, müssen Auszubildende in der Praxis umsetzen. Dafür brauchen sie Anleitung und dafür brauchen sie jemanden, dem sie Fragen stellen können und der oder die diese Fragen mit Geduld und Verständnis beantwortet.“ All das sei in den Alten- und Pflegezentren gegeben. Die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) habe als Kooperationspartnerin ebenso gute Unterstützung geleistet wie das Kommunale Center für Arbeit.

Auch Hans-Jürgen Scherer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung, gratulierte zur bestandenen Prüfung. Zu Beginn der Ausbildung Mitte Oktober 2020 habe die Klasse aus 27 Schülerinnen und Schülern bestanden. Die Corona-Pandemie und der aus ihr resultierende Distanzunterricht hätten die Schulzeit für die Schülerinnen und Schüler nicht gerade leicht gemacht. Hans-Jürgen Scherer wörtlich: „Die Auszubildenden haben Herausragendes geleistet. Das gute Zusammenspiel aller Beteiligten – auch der IT-Fachleute des APZ – hat geholfen, die Unwägbarkeiten und Herausforderungen zu überwinden. Allen Absolventinnen und Absolventen, auch jenen, die einen Teil der Prüfung wiederholen werden, gebührt höchster Respekt.“ Direkt an die jungen Menschen gewandt sagte er: „Nun sind Sie alle in der Praxis gefragt: als Menschen, als Kontaktpersonen, als Fachkräfte.“

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler gratuliert den staatlich geprüften Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern ebenfalls: „Wer im Pflegebereich arbeitet, kümmert sich um das Wohlergehen anderer Menschen. Dafür braucht es nicht nur Pflegewissen, sondern auch Empathie und Menschlichkeit. Für die neue Aufgabe wünsche ich alles Gute, viel Erfolg und eine große Portion Begeisterung.“

Glückwünsche überbrachten auch Monika Zimpel, Geschäftsbereichsleiterin Personalmanagement der APZ, und Tobias Jäger für den Betriebsrat. Die frisch Examinierten ergriffen die Gelegenheit ihrer Lehrerin Ljiljana Mihajlovic und all jenen, die sie anderthalb Jahre lang begleitet haben, kleine Geschenke zu überreichen: „Danke für die Chance auf eine Ausbildung“, sagte Tina Jäger sichtlich bewegt und fuhr fort: „Wir sind gewachsen und selbstbewusster geworden.“

Anschließend überreichte Monika Bernd die Abschlusszeugnisse an Hayat Ahmed (Maintal), Sabrina Atek (Hanau), Anastasia Beshiri (Maintal), Jana Böhm-Guntrum (Gelnhausen), Rachida Bourasshoub (Linsengericht), Zayn Farlow (Hammersbach), Manuela Frank (Wächtersbach), Tina Jäger (Maintal), Onur Kocal (Hanau) und Adiam Rezene-Belay (Erlensee).